• Vor allem sind viele Kinder und noch so einige Teens eine sehr blöde Kombination aus beidem xD: Unheimlich sensibel bis teilweise richtige Drama-Queens, die manchmal jede Kleinigkeit übelnehmen, aber gleichzeitig wissen sie auch nicht so recht was sie selbst sagen und tun / können nicht abschätzen, was ihre Sätze in anderen bewirken und was noch normales Teasing und was schon in Richtung Mobbing geht. Da werden Kleinigkeiten zu richtigen Selbstläufern.

  • Thema Mobbing ist immer noch so etwas, was in meinen Augen viel zu wenig angegangen wird und anscheinend immer noch gerne ins lächerliche gzogen wird.

    Über Mobbing redet man ja, wenn über längeren Zeitraum angegangen wird (verbal/physisch), eine Therapeutin letztes Jahr meinte mal der genaue Zeitraum beträgt 3 Monate, ab da kann man dann von Mobbing reden. (ob das stimmt keine Ahnung, ich habe eben mal sporadisch über diverse Seiten geguckt keine Zahl gefunden)


    Wenn die Zahl stimmen sollte, finde ich es lächerlich, dass es erst ab dann als Mobbing gilt, ich würde mal sagen, für viele ist das viel zu lange, zumal es auch noch auf die eigene Beschaffenheit ankommt, der eine hält es länger aus und es geht einem nicht an die Substanz, die nächsten hingegen werden 2-3 Wochen täglich angegangen und fühlen sich fertig gemacht.

    Das Problem ist, dass hier nur ein ganz ganz schmaler Grad zwischen Sticheleien und Mobbing liegen kann.

    Deshalb finde ich es etwas unpassend wie hier diverse Punkte so verharmlost angesprochen werden.


    Ja es gibt sicherlich "Drama-Queens", die jedes Wort auf die Waage legen und sofort von Mobbing sprechen, aber so wie es hier geschrieben wird, liest es sich stark ins lächerliche gezogen, als wären es wesentlich mehr die so drauf sind, als wirklich Leute, die gemobbt werden.

    Da ich ein paar Seiten vorher einige Sachen lesen durfte, wo ich fast nen Kotzreiz bekommen habe, hoffe ich, da nun seit diesen Beiträgen ein paar Jahre verstrichen sind und die Leute geistig etwas mehr dazu gelernt haben, denn Aussagen wie "ja er war Lehrers Liebling" und "er hat uns verpetzt, das hat er verdient", sind für mich echt lachhafte Aussagen, um das Thema Mobbing zu rechtfertigen.

    Klar ist es nich schön wenn man verpetzt wird und sich als was besseres sieht und das anderen Leuten unter die Nase reibt, muss man dann aber wirklich so weit gehen und sich als vermeintlich "clevere" Person, die blöße geben und beginnen jemanden fertig zu machen?

    Wenn auch auf Gespräche nicht eingehen will, wo man dann mal fragt, warum er das macht, dann kann man Ihn am sinnigsten immer noch ignorieren, wenn man es genau nimmt, ist das natürlich auch nicht schön, aber manchmal tritt man halt mit seinem Verhalten schon in ein Fettnäpfchen, dann brauch man sich auch nicht zu wundern, dass es so endet, aber wie gesagt nur ignorieren, man muss sich dann nicht, weil er ne Petze ist oder sonst was, gleich wie ein Arschloch verhalten und denn permanent fertig machen.

    Mal so ein kleines Beispiel ich hatte damals einen Arbeitskollegen der meinte auch immer zum Vorgesetzten zu rennen, wenn er meint was beobachtet zu haben, was Ihm nicht gepasst hat, irgendwann wollte man dann mit Ihm das Gespräch suchen worauf er nicht eingegangen ist, da er ja nichts falsch gemacht hat (ich meine klar, da waren diverse Sachen dabei, die nicht ganz in Ordnung waren, wie zum Beispiel rauchen auf dem Hof (nein es war nichts brennbares im Umfeld).
    Er hat immer weiter gemacht und irgendwann hat man Ihn dann einfach gemieden, wenn er zu den Leuten gekommen ist und so gemacht hat, als nichts wäre und auch noch ganz normal mit den Leuten die er angeschwärzt hatte, geredet hat.

    Das gingn mehrer Monate so, bis er anscheinend doch irgendwann mal drüber nachgedacht hat, "oh das was die machen ist zwar nicht ganz richtig, aber jedesmal die Leute anschwärzen, ist auch nicht gut", er hatte es dann auch irgendwann gelassen und schon hat man sich auch wieder bereit erklärt mit der Person zu reden.
    Was ich herbei dann aber ganz gut fand, war dass keiner zu so nem Arschloch wurde und meinte dem immer dumme Sprüche zuzuwerfen, Ihm während der Arbeit Steine in den Weg zu legen und Co.
    Der verhält sich arschig, also verhalte ich mich auch wie ein Arschloch und mach Ihn fertig, ist hierbei nicht gerade sehr erwachsen und genau das kann man auch auf die Schule auslegen und bevor wir jetzt wieder von Kindern bis zum 13 Lebensjahr reden, Mobbing hört verständlicherweise ab dem Alter nicht auf, das geht weiter, wenn es sich dann Richtung Schulende (also bei mir rede ich da 10.Klasse Realschule) bewegt, dann sollte man schon so reif im Kopf sein, dass man ansatzweise weiß was man für Scheiße von sich gibt.


    Ich würde auch nicht sagen, dass immer die Eltern was damit zu tun haben, dass das Kind so ist, wie es ist, da erinnere ich mich noch gut an die Schulzeit, der Kerl, der auf unsere Schule ging, war ein richtiges Arschloch, hat gerne Leute fertig gemacht (mit seinen Anhängern), hat Leute verprügelt, bedroht und sonstiges, die Familie kannte ich zu dem Zeitpunkt schon besser, allemvoran meine Eltern, die sich auch immer wieder gefragt haben "was ist da schief gelaufen, die Eltern sind nicht so", was ich persönlich dann zu Berufschulzeit richtig erleben durfte, wo ich ne Mutter und nen Vater seit Jahren kannte und der Sohn einfach eine Vollkatastrophe war, wo sich DIE Eltern immer wieder gefragt haben "was haben wir nur falsch gemacht?", ist halt auch so, dass der Sohn nach Hause kommt und das liebe Kind ist und sobalds vor die Tür geht ist er wieder der größte abgefuckte Arsch.


    Aber mal zu meiner kurzen Abizeit, ich hatte die besten Noten und war zu dieser Zeit noch sehr ruhig (war halt kein aufgedrehtes Kind), da meinte die Klasse halt auch mich wegen meinen guten Noten fertig zu machen und zwar permanent während den Stunden (Lehrer/in hat es nicht interessiert), dann wurde alles zerrissen, Stifte und Co. flogen aus dem Fenster im ersten Stück, während dem Sport meinte man meine Straßenkleidung zu verstecken, sind natürlich über 2 Wochen hin immer noch nur dumme kleine Sticheleien, so würde man das jetzt sagen, wenn man es verharmlosen will, aber ich denke mal jeder selbst weiß wo bei Ihm eine Grenze überschritten wird (und bitte kommt nicht mit denen "es gibt ja aber auch Drama-Queen's"-Aussagen, ja die gibt es auch, aber viele Sachen sind offensichtlich zu erkennen und da ist so eine Aussage einfach nur niederschmetternd.


    Ich selbst habe eher immer zu den Opfern gehört, wobei es halt irgendwann einen Knall gab und dann hat sich keiner mehr getraut was zu machen, nicht die optimale Lösung, aber hey, in der Regel bleibt man als Mobbingopfer das Arschloch, dann lieber ein Arschloch sein und in Ruhe gelassen werden, als ein Arschloch zu sein, auf das weiter eingetreten wird.

    Wenn ich heute drüber nachdenke...., man könnte mich gar nicht mehr mobben, mein Befinden was das Thema angeht, hat sich soweit geändert, dass man viel über mich erzählen könnte, es würde mich halt nicht mehr wirklich jucken, klar bei rechtswidrigen Dingen wird die Person halt beanzeigt, ist auch ne schöne Genugtung, wenn eine Person meint, Sie könnte machen was Sie will und meint Sie wäre bei einer Anzeige immer noch im Recht, aber ein gekonntes Lächeln bringt das Blut des Täters in Wallung und ich habe meine Ruhe. (Ich meine hier und da hätten diverse Leute noch ne Ohrfeige verdient, aber das kannste heutzutage ja nicht mehr bringen, die armen Täter, verstört fürs Leben xD)


    Das einzige was mich in Wallung bringt ist, wenn ich sehe wie andere immer wieder fertig gemacht werden und das ist für mich persönlich auch ein Grund warum ich im "Training" bin, denn wenn ich so etwas sehe platzt mir etwas zu sehr der Kragen und meine Aussagen gehen in dem Fall immer unter die Haut, natürlich bin ich so fair und mache das nicht in aller Öffentlichkeit, so wie es andere tun um Sie dann bloß zu stellen.

  • Ich würde auch nicht sagen, dass immer die Eltern was damit zu tun haben, dass das Kind so ist, wie es ist, da erinnere ich mich noch gut an die Schulzeit, der Kerl, der auf unsere Schule ging, war ein richtiges Arschloch, hat gerne Leute fertig gemacht (mit seinen Anhängern), hat Leute verprügelt, bedroht und sonstiges, die Familie kannte ich zu dem Zeitpunkt schon besser, allemvoran meine Eltern, die sich auch immer wieder gefragt haben "was ist da schief gelaufen, die Eltern sind nicht so", was ich persönlich dann zu Berufschulzeit richtig erleben durfte, wo ich ne Mutter und nen Vater seit Jahren kannte und der Sohn einfach eine Vollkatastrophe war, wo sich DIE Eltern immer wieder gefragt haben "was haben wir nur falsch gemacht?", ist halt auch so, dass der Sohn nach Hause kommt und das liebe Kind ist und sobalds vor die Tür geht ist er wieder der größte abgefuckte Arsch.

    Würde das ehrlich gesagt, als jemand der einige Praktika im Kindergarten durch hat und sich auch gerne in der Richtung beruflich entwickeln möchte, nicht so unterstreichen. Klar treffen Kinder ab einem gewissen Alter eigene Entscheidungen, aber die Erziehung der Eltern macht einen sehr großen Teil davon aus, wie diese Kinder- und Jugendjahre aussehen. Und dabei geht es übrigens auch nicht darum, ob das, was die Eltern "mit" dem Kind gemacht haben "Gut" oder "Böse" war. Nachgiebig sein? An sich nicht mal schlecht. Aber wenn ein Kind sehr oft mit etwas durchkommt, hat es große Probleme im Leben später ein Nein zu akzeptieren.
    Ich wäre also froh, wenn man Eltern nicht die Verantwortung abnimmt. Kindererziehung und die Konsequenzen von langfristigen Fehlern sind ein hartes, großes Thema und ich habe Respekt vor jedem, der sich für diesen steinigen Weg entscheidet.