Medikamente - ja oder nein?

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

Zu den Kronen-Schneelande-Infoseiten | Pokédex | Routendex

  • Nochmal wegen den Schmerzmitteln: Da ist viel Panikmache wegen der Nebenwirkungen dahinter. Das kommt von dieser irrationalen Idee, dass "künstlich hergestellte" Medikamente schlimmer seien als jene auf Pflanzenbasis.
    Aspirin ist nicht gefährlicher als andere Medis und es gibt tausende, weitere Gefahren in der Welt lol. Menschen sind sogar schon wegen des Analogkäses auf einer Tiefkühlpizza ins Koma gefallen. Aka, sie waren allergisch gegen bestimmte Proteine in dieser hohen Menge und wussten das nicht. Gesunde Menschen haben plötzlich Herzinfarkte, andere stellen morgen Krebs fest etc.
    Und dann erst, was man alles zu sich nimmt.


    Hab meiner Mutter heute nebenbei erzählt, wo überall Arsen enthalten ist und dass es sich in geringer Mikrogrammmenge sogar um ein wichtiges Spurenelement handelt. Hätte ich bei dieser Hypochonderin überbesorgten Frau nicht tun sollen und Zweiteres wird einem eh nicht geglaubt lol. XD
    Aber die meisten Menschen denken, sie würden selten etwas "Schädliches" (die Dosis macht das Gift und unterscheidet zwischen Spurenelement und Gift) zu sich nehmen, wenn sie "chemische Scheiße" vermeiden, nehmen aber von Nitrit bishin zu Schwermetallen alles zu sich. Lustig wird es, wenn Personen, die dieses Argument anbringen, zusätzlich noch rauchen. :D

  • Ich bin Migränepatientien, deshalb sind Medikamente, insbesondere Schmerzmittel, meine Rettung in der Not. Leider bin ich in solchen Fällen auf Rizatriptan und Sumatriptan angewiesen - wobei letzteres mich meist ins Nirvana schießt und ich ~13 Stunden schlafe. xD

    Allerdings hasse ich Menschen, die sagen "Migräne sind doch auch nur Kopfschmerzen". Nein, ist es nicht. Solche Menschen, die sowas behaupten, hatten scheinbar noch nie Migräne.


    Bei normalen Kopfschmerzen vermeide ich es allerdings Schmerzmittel zu nehmen, sondern versuche sie mit herkömmlichen Mitteln loszuwerden, zB sich hinlegen oder an die frische Luft gehen. Nur wenn ich sie nicht loswerde, dann greife ich zu Schmerzmitteln. ^^

  • auch ich bin Schmerzmittel abhängig, ich nehme jeden Tag Tilledin, damit ich schmerzfrei sein kann.

    Ich hab sehr häufig Gelenkbeschwerden.

    Ich kenne Leute, die hauen solche Klopper raus wie Schmerzen sind was tolles oder ohne Schmerzen merkt man nicht, dass man lebt. Man fügen sich Absichtlich Schmerzen zu.

    Für sowas habe ich kein Verständnis

  • Ich nehme halt Medikamente wenn ich sie brauche. Definitiv niemand der Fraktion, ich würde nur welche nehmen, wenn ich kurz davor bin zu sterben. Besonders gegen Kopfschmerzen nehme ich eigentlich immer sofort eine Tablette, weil die bei mir sonst ein paar Tage durchgehend bleiben. Klar habe ich am Anfang halt versucht, das erstmal auszuhalten, aber wenn es auch nach dem Schlafen nicht besser wird, habe ich halt keine Lust drauf. Ernsthaft es gibt nichts schlimmeres, als aufzuwachen und langsam zu merken, wie die Kopfschmerzen wieder in voller Stärke zurück kommen, besonders weil sie erstmal ja weg sind, weil es noch etwas braucht, bis der Körper wieder richtig wach wird. Da erspare ich mir viel Nerven, einfach wenn ich merke, okay mein Nacken fängt schon an zu ziehen, Tablette einschmeißen, fertig.

    Die Menge variiert da auch, gibt Wochen da nehme ich dreimal eine und Wochen da kommt gar nichts.


    Zu anderen Sachen stehe ich da ähnlich, wenn ich zum Beispiel Halsschmerzen bekomme, merke ich das immer einen Tag im voraus, weil mein Hals sich so extrem rau anfühlt, aber ich habe noch keine Schmerzen oder so. Dann nehme ich halt auch direkt schon mal ne Lutschtablette oder Saft dagegen, danach ist es auch meistens was schneller weg und nicht so schlimm. Aber man hat ja auch nicht jeden Tag ne Erkältung, also ist das jetzt auch nicht oft.


    Also insgesamt, Medikamente sind halt letztendlich erfunden worden, um uns zu helfen und wenn man es nicht komplett übertreibt aka süchtig wird, helfen sie einem eben. Ob nun chemisch hergestellt oder nicht, Chemie ist auch nur eine weitere, natürliche Komponente unseres Planeten ;D

  • Ich nehme Medikamente dann, wenn ich sie brauche. Also bspw wenn ich Kopfschmerzen habe (auf die ich seit Jahren sehr empfindlich reagiere), nehme ich Paracetamol. Bei Halzschmerzen reagiere ich auch sehr empfindlich, weswegen ich dort Doritrizin und zur Vorbeugung einer "größeren" Erkältung nehme ich Imupret.


    Die sind dabei alle chemisch bzw pflanzlich, welche ich deutlich über jegliche Form von Homöopathie bevorzuge. Homöopathie hat zwar bestimmt sein eigenes Thema hier, aber ich halte das für absolute Abzocke.


    Generell bin ich aber niemand, der Schmerzen lange aushält/-halten will. Und Schmerzen auszuhalten, nur um weniger Medikamente zu nehmen (oder Krankheiten allgemein), kann ich nicht nachvollziehen.

    Medikamente können natürlich abhängig machen, aber da ich nur selten Kopfschmerzen habe oder krank werde, mach ich mir deswegen keine größeren Sorgen bzw halte ich mich diesbezüglich nicht zurück

  • Wenn ich Kopfschmerzen habe, oder mein Magen meckert, oder was auch immer, dann ist das erste was ich mache, schlafen gehen.

    Wenn es meine Schulter ist, mein Rücken, Nacken, oder sonst etwas, wo ich das Gefühl habe, da muss was gemacht werden, dann lieber ein Heizkissen.


    Wenn ich aber unterwegs bin und diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, dann nehm ich eine Paracetamoltablette, da ich selten Schmerzmittel nehme, schätzungsweise 4-5 Stück im Jahr, ist es so, dass die Tablette innerhalb von wenigen Minuten anfängt zu wirken, und nach ungefähr einer halben Stunde ist der Spuk dann auch vorbei.


    Also wie gesagt, wenn ich keine andere Möglichkeit habe, und sich die Schmerzen nicht aushalten lassen, dann nehme ich durchaus mal eine Tablette, aber das ist auch wirklich selten der Fall.

  • Ich bin Migränepatientien, deshalb sind Medikamente, insbesondere Schmerzmittel, meine Rettung in der Not. Leider bin ich in solchen Fällen auf Rizatriptan und Sumatriptan angewiesen - wobei letzteres mich meist ins Nirvana schießt und ich ~13 Stunden schlafe. xD

    Allerdings hasse ich Menschen, die sagen "Migräne sind doch auch nur Kopfschmerzen". Nein, ist es nicht. Solche Menschen, die sowas behaupten, hatten scheinbar noch nie Migräne.


    Bei normalen Kopfschmerzen vermeide ich es allerdings Schmerzmittel zu nehmen, sondern versuche sie mit herkömmlichen Mitteln loszuwerden, zB sich hinlegen oder an die frische Luft gehen. Nur wenn ich sie nicht loswerde, dann greife ich zu Schmerzmitteln. ^^

    Der Beitrag ist etwas älter, aber ich hab das gerade gesehen: Auch "normale" Kopfschmerzen können ordentlich reinhauen. War letztes Jahr bei einem Neurologen und der ist sich nichtmal sicher, ob ich Migräne oder Kopfschmerzen habe, weil es für Migräne ja eigentlich spezielle Medikamente gibt. Dafür fühlen sich die Kopfschmerzen, was auch immer die jetzt sind, auch wie ein Hammer im Kopf an und ich muss teilweise tagelang 10 Stunden plus schlafen. An anderen geht's wieder viel besser.

    Ansonsten: Feel you, sis. :/


    Zum Thema: Mein Körper hasst mich, was der mir alles antut. x.x hab dank "omg ich krieg ja wirklich keine Luft mehr!" unter der Maske herausgefunden, dass ich Asthma hab und seitdem ich in der Früh einen Spray nehme, geht es mir im Allgemeinen wirklich besser.


    Sonst: Ich hab allgemein schon viel mehr Ibumentin genommen als gesund wäre und mir lieb ist, aber da muss man abschätzen: Will ich jetzt wieder drei Tage lang durchgehend einen Hammer im Schädel und kann nichts machen, oder nehm ich lieber was? Außerdem ist das Ganze nun vor allem für jüngere Menschen nicht so arg schädlich, wenn man Schmerzmittel nicht durchgehend und täglich nimmt.


    Bei meinen Tagen nehm ich dafür selten tatsächliche Schmerzmittel. Da ess ich lieber ein oder zwei Bananen mehr und nehm zusätzlich Brausetabletten Magnesium und Eisen (ich ess wenig rotes Fleisch oder Fleisch allgemein, vielleicht alle eineinhalb Wochen mal). Ansonsten schau ich zu, dass ich Eisen auch aus anderen Quellen bekomme, aber wenn man gerade die Tage hat, darf es eben mehr sein... und Magnesium hilft zumindest bei mir allgemein Wunder gegen Muskelschmerzen, auch bei Zerrungen und bei einem Muskelkater. Da verzichte ich dann schon auf Schmerzmittel, unter anderem weil die bei Regelschmerzen bei mir gar nicht so effektiv sind. Und ich hab oft schlimme Regelschmerzen, but welp.


    Ansonsten bin ich der modernen Medizin sehr für die Entwicklung von Antidepressiva dankbar. Die ersten beiden oder drei Wochen fühlt man sich zwar noch schlapper, aber dann normalisieren sich Gemütszustände, aka auch Motivation und die Konzentrationsfähigkeit. Ich kann mich mittlerweile viel besser fokusieren und hab mehr Energie und Freude an Hobbies etc.


    Dafür halt ich es für extrem gefährlich, wenn Leute Halbwissen in Social Medias teilen und diese gleich herabwerten und dümme Spruchbilder dazu posten, die zum Beispiel verbreiten, dass du dich dann wie ein Zombie fühlen oder 24/7 künstlich dauerhappy sein wirst, was halt natürlich Bullshit ist.

    Sowas ist eben auch sehr gefährlich. Schließlich sind auch Psychopharmaka, und nicht nur andere Medikamente, im Extremfall für manche Menschen überlebenswichtig, anderen geben sie "einfach nur" sehr viel Lebensqualität über einen bestimmten Zeitraum, bis es ohne geht (oder nicht, kommt auf das Krankheitsbild und die Person an).

  • Ich greife nur zu Medikamenten wenn es nötig ist.

    Da ich keine chronischen Erkrankungen habe, benötige ich äußerst selten Tabletten und das ist auch meiner Sicht auch gut so.

    Egal ob chemisch oder pflanzlich 100%ig trau ich dem allen nicht.

    Viel zu oft greifen Menschen schon bei den kleinsten Beschwerden zu Tabletten.


    Bei Erkrankungen ist das natürlich etwas anderes.

  • Der Beitrag ist etwas älter, aber ich hab das gerade gesehen: Auch "normale" Kopfschmerzen können ordentlich reinhauen. War letztes Jahr bei einem Neurologen und der ist sich nichtmal sicher, ob ich Migräne oder Kopfschmerzen habe, weil es für Migräne ja eigentlich spezielle Medikamente gibt. Dafür fühlen sich die Kopfschmerzen, was auch immer die jetzt sind, auch wie ein Hammer im Kopf an und ich muss teilweise tagelang 10 Stunden plus schlafen. An anderen geht's wieder viel besser.

    Ansonsten: Feel you, sis. :/

    Ich war Ende November nun auch beim Neurologen. Die Ärztin hat mir nun eine Migräne-Prophylaxe verschrieben. Bisher hilft das ganz gut. Das Medikament kann keine Migräne-Attacke verhindern, aber es hilft zumindest, dass sie deutlich weniger vorkommen. Das hilft auch gegen Spannungskopfschmerzen.

    Migräne ist echt beschissen. :(

  • Medikamente sollte man nur nehmen, wenn man sie wirklich benötigt. Das bedeutet auch: Keine Globuli, denn die braucht man nie (und wenn man die Kriterien für "braucht man" erfüllt, ist jeder Homöopath gemeingefährlich, der einen nicht zur Schulmedizin umleitet).

    Antibabypillen und entsprechende Hormonpräparate fallen nebenbei auch unter "braucht man", selbst wenn man sie nur zur Kinderverhütung einsetzt. Niemand sollte ein Kind bekommen müssen, wenn er nicht bereit dafür ist.


    Ich nehme leider eine größere Menge an Tabletten ein, zumindest für mein Alter.

    Angefangen hat alles mit der Antibabypille, die ich am liebsten Absetzen würde. Leider nehme ich sie nicht zur Kinderverhütung (ich wende viel lieber "kein Sex" zur Verhütung ein... Asexualität sei dank ^-^ ), sondern als Zystenprophylaxe. Wenn ich keine Hormonpräparate einnehme, dann bilden meine Eierstöcke monatlich neue Zysten aus, die zwar nicht gefährlich sind (da sie relativ klein bleiben), haben mich aber schon mit einem Falschverdacht auf Wurmfortsatzentzündung ("Blinddarmentzündung") ins Krankenhaus gebracht, weil sie, wenn sie denn spürbar sind, genauso wehtun. Ab und an perforiert dann auch mal eine (harmlos), was nicht nur zu Zwischenblutungen führt (nervig) sondern eben auch für stechende Schmerzen. Also versuche ich die Dinger vorzubeugen, wodurch ich nur noch zwei oder drei im Jahr habe, die ich auch spüre.


    Weiter ging es dann damit, dass ich Tachykard bin, mein Herz also viel zu schnell schlägt. Mein Ruhepuls liegt ohne Tabletten bei 110 - 120 Schlägen pro Minute statt der 60 - 80, die gesund sind. Also nehme ich auch Betablocker. Darunter fiel dann auf, dass mein Herz auch arrhythmisch schlägt, aber nicht schlimm sondern "normaler weise wächst sich das aus"-mäßig. Bei vielen Kindern und Jugendliche ist die Herzfrequenz abhängig von der Atmung - das heißt, es schlägt schneller, wenn man einatmet und wird wieder langsamer, wenn man ausatmet. Ist in jeden Alter vollkommen harmlos. Erstmals ist es aufgefallen als ich 14 war und damals meinte mein Kinderarzt, dass ich das in zehn Jahren nicht mehr hätte. Meine Kardiologin fand es dann vor fünf Jahren wieder. ¯\_(ツ)_/¯

    Ohne Betablocker wird das auch so sein, da auch da der Rhythmus extrem unregelmäßig ist - aber der Zusammenhang wurde nicht direkt hergestellt.

    Da Betablocker auch als Migräneprophylaxe dienen, bin ich darüber aber wirklich nicht unglücklich.


    Seit gut einem Jahr sind dann auch noch Asthma-Medikamente dazu gekommen. Ich habe Ende 2019 ein hyperreagibles Bronchialsystem entwickelt... was ich einfacher als "meine Lunge ist eine Zicke" bezeichne. Vor allem bei kalter Luft hab ich Asthmaprobleme... aber auch feuchte Luft kann das triggern. Oder zu trockene Luft. Oder wenns ein wenig staubt (ohne dabei eine Allergie auszulösen und niemanden sonst stört). Oder wenn ich einen Regenbogen sehe. Oder so. Verstärkt auffallen tut es, wenn ich mich anstrenge. Fahrradfahren oder schnelles gehen. Es ist toll. Nicht. Also nehme ich brav Budiair als Inhalat und Montelukast als Asthmamittel zur Nacht, weil das Spray alleine nicht reicht.


    Bei Bedarf nehme ich ansonsten noch Naratriptan, ein sehr gutes Migränemittel, die bei mir ein- bis zweimal im Monat auftreten kann. Mit dem Mittel bin ich so gut wie schmerzfrei... lediglich Nackenschmerzen habe ich dann noch massiv, weil meine Migräne natürlich auch auf den Nacken wirken muss (eine Sonderform der Migräne durch Reizung bestimmter Nerven, die Nervenzeizung spüre ich durch die Mittel meist nicht mehr aber die Muskeln sind dann steinhart). Deswegen arbeite ich auch noch mit Brandweinessig, Pferdecreme und Cayennepfeffercreme um die Muskeln von außen zu entspannen (alle drei Mittel fördern die Durchblutung auf der Haut, auf die es aufgetragen wurde, dadurch wird Wärme erzeugt und das wiederum entspannt die Muskulatur). Welche Substanz ich verwende, ist direkt abhängig von der Schmerzstärke. Der Cayennepfeffer ist für die starken Situationen, die anderen beiden kombiniere ich meist (Pferdecreme im Nacken und Brandweinessig direkt ins Haar... ist einfacher als der Glibber).


    Ebenfalls bei Bedarf nehme ich Nasensprays, wenn meine Nase zu ist - allerdings nur im Krankheitsfall, wenn ich die Wahl habe zwischen gar nicht Luft zu bekommen und Nasenspray. Dann zähle ich aber auch akribisch die Tage, weil ich furchtbare Angst vor Nasensprayabhängigkeit habe.

    Ebenfalls bei Bedarf nehme ich Ibuprofen, dass ich aber stark zurück geschraubt habe (ich dachte lange, dass ich Verspannungskopfschmerzen hätte und nicht Migräne... und dagegen hab ich dann eben Ibu eingenommen. Die kaum geholfen haben, entsprechend viele habe ich davon geschluckt... bis dann Naratriptan und die drei Cremes gefunden habe).

    Und natürlich ebenfalls bei Bedarf alle Akutmedikamente, die mir mein Hausarzt verordnet. Der ist extrem sparsam mit seinen Medikamenten und gibt auch gerne mal Homöopathie raus (mir hat er das bisher nur einmal angeboten und das auch nur, weil ich einen Placebo brauchte. Habs dennoch nicht genommen)... allerdings ist er einer der guten Homöopathen... die die Vorteile daraus ziehen (wie zum Beispiel mehr Zeit pro Patient), Homöopathie bei Sachen aufschreiben, bei denen man keine Medikamente nutzen muss (wie in meinen Fall zur Beruhigung) und lieber zur Schulmedizin greift, wenn es wirklich was benötigt. Insbesondere mit Antibiotika ist er sehr sparsam und das ist immer ein Pluspunkt. :)

  • Ich nehme tatsächlich aktuell "nur" seit 8 Jahren die Antibabypille, obwohl ich nicht immer (regelmäßig) sexuell aktiv während dieser Zeit gewesen bin. Ich leide unter sehr starken PMS Symptomen (Prämenstruelles Syndrom) und habe darüber hinaus auch während meiner Periode große Probleme. Die Beschwerden sind durch die Pille zurückgegangen, das ist einfach so, auch wenn ich natürlich nicht sehr froh bin mir jeden Monat Hormone einzuwerfen. Ich hab schon länger über die Spirale oder so nachgedacht, wobei ich da ehrlich sagen muss - ich kenne wen, der hatte die Spirale, wurde schwanger und musste abtreiben. Das ist ein Szenario, das ich mir persönlich für mich gar nicht vorstellen kann und möchte. Bin zwar vollkommen pro choice, weiß aber dass ich persönlich glaube ich nur sehr, sehr schwer "ja" zu einer Abtreibung sagen könnte. Deswegen bin ich da immer noch ein wenig unsicher tbh. Habe zwar versucht einen Termin beim Frauenarzt zu bekommen, aber in meiner Ecke nimmt niemanden irgendeiner auf, was irgendwie doppelt cursed ist, uff.


    Ansonsten nehme ich Supplements, weil ich mich vegetarisch ernähre und auch kaum Milchprodukte konsumiere (danke Laktoseintoleranz, hab dich lieb) und nicht von allen Nährstoffen genug bekomme. Besonders mit Eisen und Vitamin D tue ich mir schwer. Bei allen anderen Medikamenten ist meine Divise "nur wenn es nötig ist". Wenn ich vor Schmerzen schreien will und mich nicht mehr auf meinen Alltag konzentrieren kann, ist es nötig. Ich nehme auch alles immer wie vorgeschrieben, wenn ich etwas vom Arzt bekomme.

  • Bin eher weniger beim Arzt. Wenn ich dann doch mal da war aufgrund einer stärkeren Erkältung oder so, dann nehme ich auch ohne Bedenken die Medikamente in der angegebenen Dosis, die der Arzt mir verschrieben hat ein. Einen Beipackzettel habe ich bis heute nie gelesen. Da vertraue ich dem Arzt. Bin inzwischen schon über 30 und der kennt mich schon lange. Habe ich mal z.B. Kopfschmerzen, was bei mir eher selten vorkommt, dann nehme ich mir auch schonmal eine Paracetamol. Natürlich werde ich niemals übermäßigen Konsum in Eigeninitiative zu mir nehmen. Da kann es schonmal waagerecht durch die Haustür gehen ^^ :D Gab es ja schon genug Medienberichte zu. Das soll man natürlich nicht tun. Solche Produkte wie z.B. die von Wick oder ähnliche aus der Werbung, die man ohne Rezept bekommt, finde ich nur Abzocke. Nahm ich auch mal, aber brachte so rein gaaar nichts xD Auch nicht der Quatsch zum eincremen. Aber hatte gut gekostet ;-) Das es viele Medikamente gibt, wofür man kein Rezept braucht, ist mir eigentlich relativ. Sehe dann eher das Problem bei den Leuten, die es kaufen und konsumieren. Die sollten ja eigentlich aufgeklärt sein. :unsure:

  • Ich habe mir seit Jahren angewöhnt wirklich nur noch Schmerzmittel zu nehmen, wenn ich selber der Meinung bin es geht nicht mehr auf normalem Wege weg (habe chronische Migräne, allerdings zum Glück nicht so stark wie andere) oder ich halt es echt nicht mehr aus.


    Vor ein paar Jahren war das noch anders, und wohin hat mich das gebracht? Ich war einige Zeit abhängig von Ibuprofen. Habe es erst überhaupt nicht gemerkt, bis mir bewusst geworden ist dass ich am Ende täglich welche genommen habe, selbst beim kleinsten Schmerz. Manchmal war ich mir nicht mehr sicher ob ich mir den Schmerz nicht nur eingebildet habe. Da wieder aufzuhören war ziemlich unangenehm und seit dem achte ich recht penibel drauf.


    Ansonsten hab ich nur mein Asthmaspray was ich zum Glück ebenfalls nur selten brauche. Also kann ich mich nicht beklagen.

  • Wenn ich eine Erkältung oder Schmerzen habe, nehme ich zur Linderung auch Medikamente ein. Wenn ich etwas verschrieben bekomme, dann halte ich mich auch daran diese einzunehmen. Eine Zeit lang hatte ich mal etwas regelmäßiger Nasenspray genommen, weil meine Nase stets zu war. Aber sonst habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.


    Wenn ich im Krankenhaus sehe, welche Menge an Tabletten manche Patienten, egal ob jung oder alt, an einem Tag zu sich nehmen (müssen), alleine schon pro Mahlzeit, oder eben halt jeweils morgens, mittags, abends und nachts. Da braucht man manchmal 10 Minuten nur um für diesen Patienten die Tabletten zu stellen.


    Da ich aber bisher nur Medikation bei einer akuten Erkrankung benötige, kann ich mich da nicht beklagen.