• Nennen wir Wissenschaft einfach Dummschwaller, Rotz und Spinner, ja kay. Ist schon spannend wie aggressiv man reagieren und sich auf diese Sprachebene begeben muss? :mellow:

    Aber aber Bastet, ich weiß doch dass man gerne das letzte Wort haben will und sei es mit irgendwelchen neuen Begriffen, Hauptsache man hat wie gesagt immer was dagegen zu sagen.

    Kein Sorge das hat nichts mit Aggressivität zu tun, ich reagiere nur etwas direkter auf Leute, die einem irgendwelche Unterstellungen machen.

    Deshalb habe ich auch den Vergleich gezogen, weil dein Text sich einfach genau so liest "der sagt was gegen die Hautfarbe, OMG, das muss ein Rassist sein".

    Aber wenn man was gegen dicke Menschen in einer Beziehung hat ist das vollkommen in Ordnung, nur sobald es um "Ausländer" geht ist man dann ein Rassist oder was auch immer?

    Man kann ja annonym im Internet große Reden schwingen, aber wie gesagt ich würde dich für wesentlich oberflächlicher halten als ich es bin.


    Gut ich könnte jetzt wie du auch zu jedem Thema irgendwelche Kollegen oder Freunde hinzuziehen, die gerade in dem Moment passen oder Geschehnisse, die sich damals zugetragen haben, die ebenfalls perfekt zu dem Thema passen.


    Wenn ich schon sehe wo das Thema hingeht, erst redet man über ästhetische Punkte und jetzt sind wir schon bei Dienstmädchen, wollen heir einige Aufmerksamkeit oder was ist los, wir reden über ne normale Beziehung bei denen "ästhetische Dinge" (und das kam nicht zuerst aus meinem Mund, mir hat man unterstellt ich würde mich selbst belügen, weil ich gerade so wenig aufs Aussehen achte) eine Rolle spielen und dann das Thema, ich würde einfach mal sagen, man sollte die Kirche im Dorf lassen. *facepalm*

  • Und es sind nur arabische Frauen stur und wollen sich immer durchsetzen? Vielleicht sind manche ja auch so, weil sie sich durchsetzen müssen? ^^"

    Nein. Mein Beispiel soll nicht veranschaulichen, dass nur arabische Frauen stur sind, sondern dass es eben nicht nur westliche Frauen sind, wie du das in deinem Post schriebst. Außerdem wollte ich eher darauf hinaus, dass ich diese Eigenschaft (sich durchsetzen zu wollen) bei Frauen einfach mega unattraktiv finde. Egal woher sie kommen mag. Kann das natürlich verstehen, wenn das arbeitsplatzbedingt ist, dennoch will und muss ich nicht mit solch einer Frau als Partner einverstanden sein.

  • Außerdem wollte ich eher darauf hinaus, dass ich diese Eigenschaft (sich durchsetzen zu wollen) bei Frauen einfach mega unattraktiv finde.

    Ähm sorry, da muss ich mich mal einklinken, wenn ich mich an deinen Text zurück erinnere klingt das hier eher nach "die Frau darf sich in meinen Augen nicht durchsetzen".

    Das ist natürlich Schwachsinn, eine Frau soll sich auch schon durchsetzen dürfen, wir nicht schließlich nicht mehr im Mittelalter...

  • Windmond   Pascal Im Grunde habt ihr nur das wiederholt, was ich in meinem letzten Post erwähnt habe. Ja, eine Frau darf sich durchsetzen, aber mag ich solche Frauen? Muss eine solch dominante Frau mein Partner sein?

    Ich meine hier übrigens Extremfälle und die Charakteristika eines Menschen, also halt wirklich streitlustige Menschen, wie weiter unten beschrieben.

  • Es ist halt ziemlich oberflächlich für jemanden, der sich vor ein paar Seiten so unheimlich über Oberflächlichkeit aufgeregt hat? "Bei MIR ist das ja anders, außer dies und jenes und das müsst ihr akzeptieren, denn ich bin ja anders?" :unsure:

    Und Direktheit ist was anderes als diese Ausdrucksweise.


    Da gab es einen Versuch, bei dem man Babys und Kleinkinder von etwa einem Jahr unterschiedlicher Kulturen Bilder von Menschen zeigte und anhand ihres Blickverlaufs und Reaktionen erkannte, wie schön sie diese Menschen einschätzten. Selbst bei Kleinkindern war es bei allen so, dass bestimmte Gesichtszüge attraktiver und unattraktiver war und auch bei Erwachsenen: Wenn du ihren Blickverlauf, der so am Gesicht entlanggeht, verfolgst, dann erkennst du, dass da ähnliche Merkmale als Erstes begutachtet werden. Besonders eben solche Dinge wie ein Doppelkinn, keine klaren Konturen am Kiefer und Wangen, zu fleischige Gesichter und Lippen, kleine Augen, schiefe Augenbrauen, Monobrauen etc. werden als unattraktiv wahrgenommen. Große oder eben auffallende Augen, klare Gesichtskonturen, definierte Lippen etc. werden als attraktiv wahrgenommen. Das hat nichts mit der Ethnie zu tun, sondern sowas ist sehr universiell und wird angeblich von allen Babys bishin zu Erwachsenen ähnlich wahrgenommen.


    Und es sind nur arabische Frauen stur und wollen sich immer durchsetzen? Vielleicht sind manche ja auch so, weil sie sich durchsetzen müssen? ^^"

    Nein. Mein Beispiel soll nicht veranschaulichen, dass nur arabische Frauen stur sind, sondern dass es eben nicht nur westliche Frauen sind, wie du das in deinem Post schriebst. Außerdem wollte ich eher darauf hinaus, dass ich diese Eigenschaft (sich durchsetzen zu wollen) bei Frauen einfach mega unattraktiv finde. Egal woher sie kommen mag. Kann das natürlich verstehen, wenn das arbeitsplatzbedingt ist, dennoch will und muss ich nicht mit solch einer Frau als Partner einverstanden sein.

    Ja, gerade charakterlich ist ja vollkommen in Ordnung, wenn man nicht gerade auf jemanden steht, der sehr streitlustig ist.

  • Im Grunde habt ihr nur das wiederholt, was ich in meinem letzten Post erwähnt habe. Ja, eine Frau darf sich durchsetzen, aber mag ich solche Frauen? Muss eine solch, dominante Frau, mein Partner sein?

    Nein musst du nicht, wie gesagt, was du damals geschrieben hast, sagt mir irgendwie, dass bei dir eine Frau nichts zu sagen haben darf (bei dir), ich meine es ist dein Recht dass du von solchen Frauen nichts wissen willst, aber irgendwie sagt mir das, dass Frauen bei dir generell irgendwie untergestellt sind?

  • Das ist dann aber nicht rassistisch, wenn jemand die bevorzugten Kriterien auf die man steht nicht mitbringt.

    Wenn es um ethnische Eigenschaften geht, dann ist das eben doch rassistisch - und es ist das Ergebnis daraus, dass uns von klein auf bestimmte Ideale nahe gelegt werden. (Diese entsprechende problematische Beeinflussung des eigenen Schönheitsideals durch die Medien gilt übrigens auch für so Dinge wie Gewicht, Körbchengröße und dergleichen, wo das Thema schon aufgebracht wurde - nur dass es da halt eben keine rassistische Komponente hat.)


    Noch mal: Wir haben ausnahmslos alle rassistische Dinge internalisiert, weil wir in einer Gesellschaft aufwachsen, die uns von klein auf rassistische Dinge beibringt (dasselbe gilt halt auch für Sexismus, Queermisia etc.). Das ist einfach so. Dazu gibt es mehr als genug Forschung. Das anzuzweifeln ist, als würde man Klimawandel anzweifeln. So. Allerdings ist man nicht zwangsläufig ein Rassist, weil man diese Dinge internalisiert hat. Rassist wird man erst, wenn man diese Dinge lauthals weiterverbreitet und darauf beharrt, dass sie keine internalisierten Vorurteile, sondern eine objektive Wahrheit sind. Allerdings können auch abseits davon Handlungen rassistisch sein - nur ist nicht jeder, der rassistisch handelt ein Rassist.


    Soziologie ist kompliziert.


    Bspw. ist eben auch die Sache mit dem Idealisieren von weißen äußerlichen Eigenschaften und dem negativen Darstellen von äußerlichen Eigenschaften anderer Gruppen halt nicht einmal eine Sache, die alle, die es weiterverbreitet haben, bewusst weiterverbreitet haben. Da waren halt auch Leute, die Modefotographien, Casting für Filme/Serien usw. gemacht haben, die selbst internalisiert hatten, dass weiße Menschen hübscher seien, ohne bewusst deshalb schlechter von nicht-weißen Menschen zu denken. Es sind eben Dinge, die wurden irgendwann sehr bewusst aus Propaganda-Gründen entwickelt, aber haben eben ein Eigenleben entwickelt, so dass sich viele Leute nicht bewusst sind, was der Ursprung ist und glauben, es seien - in diesem Fall - einfach "persönliche Präferenzen", wenn sie es überhaupt wahrnehmen.


    Genau deswegen ist es halt wichtig, es zu hinterfragen. Denn "persönliche Präferenzen" sind nicht angeboren, sondern subtil anerzogen.


    Ich habe bspw. selbst irgendwann festgestellt, dass meine Vorstellung einer "Traumfrau", sehr durch Kinderserien, die ich geschaut habe, beeinflusst wurde. Genau so, wie wahrscheinlich ein großer Grund, warum ich weniger internalisiert habe, dass schwarze Menschen "Hässlich" seien, ist, dass ich als Kind in der weißen Dorfgemeinschaft Außenseiter war, weshalb ich viel Zeit mit Kindern aus dem örtlichen Flüchtlingsheim verbracht habe und damit nicht nur sehr früh viele schwarze Menschen gesehen habe, sondern mit diesen Kindern gemeinsam auch Serien aus dem Heimatländern konsumiert habe, in denen mehr coole schwarze Charaktere vorkamen.

  • Es ist halt ziemlich oberflächlich für jemanden, der sich vor ein paar Seiten so unheimlich über Oberflächlichkeit aufgeregt hat? "Bei MIR ist das ja anders, außer dies und jenes und das müsst ihr akzeptieren, denn ich bin ja anders?"

    Bitte dreh es dir nicht so wie es dir passt, deshalb kann ich dich nicht ernst nehmen, du liest gerne zwischen Zeilen und siehst daraus alles dann, ich habe gesagt ich achte hauptsächlich auf den Charakter und nicht so sehr auf das Aussehen, "ich achte nicht so sehr auf das Aussehen" heißt nicht dass ich rein gar nicht auf das Aussehen achte, aber klar wenn ich sage ich finde schwarze Frauen und adipöse Frauen nicht so ästhetisch ist das ja dann schon zu viel des guten.^^"


    Mein Kollegenkreis besteht auch zu über 90% aus Ausländern (um mal ansatzweise so Aussagen zu treffen wie du), ja ich habe auch schwarze Kollegen und Kolleginnen, die sagen auch, Sie hätten lieber einen schwarzen Freund/Freundin, ich stehe da aber nicht auf und zeige mit dem Finger auf die Leute und sage "Ihr seid rassistisch", es ist Ihre Ästhetik einen schwarzen Mann/Frau in Ihrer/Seiner Seite zu haben, da fühle ich mich als weißer nicht gekränkt, genauso wie unsere türkischen Frauen eher türkische Männer bevorzugen, drehen ich denen ebenfalls keinen Strick drauß.

  • Nein musst du nicht, wie gesagt, was du damals geschrieben hast, sagt mir irgendwie, dass bei dir eine Frau nichts zu sagen haben darf (bei dir), ich meine es ist dein Recht dass du von solchen Frauen nichts wissen willst, aber irgendwie sagt mir das, dass Frauen bei dir generell irgendwie untergestellt sind?

    Nein, da hast du mich falsch verstanden. Ich mag nur keine Frauen, wo das Gegenteil der Fall ist und ich dann wiederum nichts zu sagen habe ^^

  • Es ist halt ziemlich oberflächlich für jemanden, der sich vor ein paar Seiten so unheimlich über Oberflächlichkeit aufgeregt hat? "Bei MIR ist das ja anders, außer dies und jenes und das müsst ihr akzeptieren, denn ich bin ja anders?"

    Bitte dreh es dir nicht so wie es dir passt, deshalb kann ich dich nicht ernst nehmen, du liest gerne zwischen Zeilen und siehst daraus alles dann, ich habe gesagt ich achte hauptsächlich auf den Charakter und nicht so sehr auf das Aussehen, "ich achte nicht so sehr auf das Aussehen" heißt nicht dass ich rein gar nicht auf das Aussehen achte, aber klar wenn ich sage ich finde schwarze Frauen und adipöse Frauen nicht so ästhetisch ist das ja dann schon zu viel des guten.^^"


    Mein Kollegenkreis besteht auch zu über 90% aus Ausländern (um mal ansatzweise so Aussagen zu treffen wie du), ja ich habe auch schwarze Kollegen und Kolleginnen, die sagen auch, Sie hätten lieber einen schwarzen Freund/Freundin, ich stehe da aber nicht auf und zeige mit dem Finger auf die Leute und sage "Ihr seid rassistisch", es ist Ihre Ästhetik einen schwarzen Mann/Frau in Ihrer/Seiner Seite zu haben, da fühle ich mich als weißer nicht gekränkt, genauso wie unsere türkischen Frauen eher türkische Männer bevorzugen, drehen ich denen ebenfalls keinen Strick drauß.

    Ja...? Schon? Vor allem wenn man zuvor andere lang und breit judged?


    Das ist eben das: Sie haben sich von Früh auf von anderen Schwarzen oder Türken umgeben.

    Außerdem sagen das doch recht viele Türken, weil sie ihrerseits wieder sehr negative Vorurteile gegenüber westliche Menschen entwickelt haben oder nicht wüssten, wie die Eltern auf eine deutsche Freundin reagieren.

    Die eine Beziehung funktionierte (unter anderem deshalb) nicht, weil ... er Türke, sie Serbin, die Mutter des jungen Türken hat andauernd gegen sie intrigiert und hatte den Wahn, dass sie keine Muslimin ist und auch irgendwann "gemischte Babys" entstehen würden. Solche Dinge kommen einen immer wie schlechte Soaps vor.


    Hat hier keiner gesagt, dass Menschen anderer Ethnien und Kulturen nicht genauso rassistisch sein können. Keine Ahnung, das schiebt ihr sofort mal als Strawman vor...?


    Eben.

    Die Mädels, die sich so sehr über Asiaten lustig machten, hatten auch eine philippinische Freundin. Und nur weil man irgendwelche Freunde aus einer bestimmten Kultur, transgender oder homosexuelle Freunde hat, heißt es nicht, dass man nicht trotzdem rassistische oder homophobe Gedanken hat. Selbst wenn dieser Gruppe abgehört. Man schaue sich mal den Milo Yiano...iwas-Deppen an und sagt mir, dass man "ich gehöre aber der Gruppe an!", "Ich habe Freunde, die..., aber..." als Argument nutzen kann. xD


    Ansonsten kann man auch hinzufügen, dass deine Orientierung, Hormone und Hormonzyklus deine Vorstellung von "Traumfrau/mann/person" auch beeinflusst, aber das ist sicherlich ein ebenso starker Faktor.

  • Da ich jetzt nicht mehr wirklich zitieren kann, weil das hier doch etwas eskaliert ist.

    Bastet

    Ich steh auf so ziemlich jede Art von Gruppe, bevorzuge aber eben Deutsche. Die einzige Ausnahme dabei betrifft für mich einfach besonders Türken, Araber und Inder und so wohingegen ich Leute, aus kälteren Regionen wie Russland deutlich attraktiver finde *shrug*

    Und ich hatte als Kind sehr viel mit Türken zu tun, immerhin bin ich schon in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der sie einfach dazu gehören und es normal ist, dass es eben viele Türken in Deutschland gibt. Ich finde sowieso Deutschland zeichnet sich besonders dadurch aus, wie Multi-Kulti das Land über die Jahre geworden ist, aber das ist insgesamt ein anderes Thema. Mein bester Freund damals war sogar einer und ich war, ne Zeit lang, auch jeden Tag bei ihm und habe einiges von der Kultur gelernt, also daran kann es auch nicht liegen, wenn Alaiya dieses Beispiel nannte, früher viel mit schwarzen Menschen zu tun gehabt zu haben. Infact hatte ich sogar relativ wenig Kontakt zu schwarzen Menschen in meiner Kindheit und finde sie doch recht attraktiv (solange sie eben keine Locken haben haha).

    Ich lege auch nicht meine Partnerwahl komplett auf dem Aussehen fest, ich stehe unfassbar auf blonde Haare und trotzdem hat mein Freund halt hellbraune. Trotzdem bevorzuge ich bestimmte Attribute eben, wenn nicht alle passen bricht es aber keinen Zacken aus der Krone *shrug*. Um mal ein 'Nicht-Rassistisches'-Beispiel zu nennen, ich hasse Locken. Also wirklich es gibt fast nichts, was ich an Menschen unattraktiver finde als Locken (Ausnahme sind vielleicht noch Rastalocken :unsure:). Da ist es mir wirklich egal, wie toll der Charakter der Person auch sein soll, ich könnte never irgendwas mit der Person anfangen. Infact habe ich gerade einfach mal Naturlocken gegoogelt und ich fand keine einzige der Personen für mich attraktiv, ungeachtet der Herkunft. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist noch Adel Tawil (ja ich mag seine Musik urgh). Der ist nicht attraktiv für mich, wegen diesen Locken ka xD Wenn man sie weg lässt ist sein Gesicht sogar sehr hot tbh. Worauf ich eben hinaus will, es gibt einfach bestimmte Features die ich nicht mag, die eben auch bestimmte Gruppen von Menschen eher teilen, was kann ich dafür? Ich hab bis jetzt noch keinen Südländer gefunden, denn ich attraktiv genug fand, um mit ihm wirklich etwas anzufangen. Vielleicht wäre ja sogar noch was ONS mäßiges drin, aber eben keine Beziehung.


    Insgesamt geht das aber einfach ziemlich an meinem Argument vorbei. Es ging in dem Beispiel von outlaw darum, dass jemand einem Mädchen eine lange Zeit hinterher läuft, obwohl sie anscheinend nicht will und sich dann darüber aufregt, dass sie nicht will. Will man das jetzt hinter Rassen-Sexismus verstecken? Oder muss das Mädchen jetzt mit ihm ausgehen, weil er sich anstrengt? Ja man, vielleicht fand sie ihn nicht attraktiv, ungeachtet dessen, welche Herkunft der Typ hatte, vielleicht fand sie es auch unfassbar creepy.

    Wird man jetzt schon dazu gezwungen mit jedem Menschen, der sich anstrengt ausgehen zu müssen, weil es sonst wieder irgendeine Art von Sexismus ist? Ich denke, das Gespräch hat sich hier in eine ziemlich andere Richtung entwickelt, als ich eigentlich damit aussagen wollte. :unsure:

  • Ich steh auf so ziemlich jede Art von Gruppe, bevorzuge aber eben Deutsche.

    Meinst du damit jetzt vom Aussehen her den europäischen Typ, oder redest du von der Sprache Deutsch, oder meinst du Deutsche im Sinne von arisch? oo

    Klingt etwas komisch.

    Genau deswegen ist es halt wichtig, es zu hinterfragen. Denn "persönliche Präferenzen" sind nicht angeboren, sondern subtil anerzogen.

    Das kann schon sein, so als Gesellschaftskritik, was sicherlich nicht ganz unberechtigt ist.


    Auf persönlicher Ebene kann man das aber nicht als Rassismus bezeichnen, weil es nicht bewusst ist, sondern einfach nur Geschmack ist. Gibt auch Leute die sagen, dass sie Rosenkohl nicht mögen, weil die Eltern das auch sagen, aber selbst haben sie ihn nie probiert... Ist doch ok?

  • Meinst du damit jetzt vom Aussehen her den europäischen Typ, oder redest du von der Sprache Deutsch, oder meinst du Deutsche im Sinne von arisch? oo

    Klingt etwas komisch.

    Ne ich meine keine arischen Features, so von wegen blond und blauäugig Gedöns xD Es geht mir auch ein wenig um den kulturellen Aspekt, sodass ich es einfach schwerer finde, mich mit Menschen zu identifizieren, die in einem komplett anderen kulturellen Umfeld aufgewachsen sind und ja ich finde es auch schwer, mich in einer anderen Sprache als deutsch auszudrücken, weil es eben meine Muttersprache ist und ich würde sogar behaupten recht gut Englisch zu können, aber die Beziehung wäre für mich trotzdem schwerer, weil da diese Sprachbarriere ist.

    Ich finde andere Kulturen interessant, aber ich bin mir nicht sicher, wie weit ich mich dann diesen anpassen müsste, oder inwieweit sich dann mein Partner anpassen müsste. Solche Dinge machen mir eben Menschen auch unattraktiv. Zweifelsohne muss irgendwann einer von beiden seinen Lebensstil irgendwie drastisch ändern und auf solche Sachen hätte ich persönlich halt keine Lust drauf, weil ich mich sehr wohl in Deutschland fühle und ich mich nicht einer anderen Kultur anpassen möchte, ich dann aber auch niemanden dazu zwingen will, sich dann Deutschland anpassen zu müssen.

    Das hat jetzt generell nicht viel mit dem Aussehen zu tun, aber es macht Menschen für mich insgesamt einfach uninteressant für eine Beziehung. Und eine lebenslange Fernbeziehung wäre für mich halt nichts, auch wenn es vielleicht bei anderen funktionieren mag. *shrug*

    Also das bezieht sich jetzt auch nur auf Beziehungen mit anderen Ländern generell. Also zum Beispiel England und Deutschland. Ich könnte das langfristig halt nicht. Das ist aber wohl auch eher egoistisch statt rassistisch.

  • Auf persönlicher Ebene kann man das aber nicht als Rassismus bezeichnen, weil es nicht bewusst ist, sondern einfach nur Geschmack ist.

    Ja und Nein. Man darf dazu in einen Dialog treten, weil bei "persönlich" fängt nun mal Gesellschaft an. Wenn man solche Muster in der Verhaltensforschung ignorieren würde, würden wir ziemlich viel ignorieren müssen und noch weniger verstehen als bisher. Irgendwo am Anfang der Diskussion würde sich über den Begriff "sexual racism" gewundert. Aber wieso? Der wurde ja nicht eingeführt, um wem das Daten madig zu reden, sondern weil einem eben ein reproduzierbares Muster im Verhalten von Menschen aufgefallen ist. Ich als empirischer Forscher würde sowas echt nie ignorieren, weil man vorher nicht wissen kann, wie relevant und weitreichend das ist. In dem Fall geht das halt über die persönlichen Präferenzen hinaus, weil es in der Masse auftritt. Viele einzelne Personen ergeben eine Masse, die ein wichtiger Einflussfaktor ist (Attraktivität ist ja generell ein wichtiger Faktor im Alltag, zum Beispiel beim ersten Eindruck, Repräsentation in Medien, Werbung etc.). Diese Dinge ansprechen und beim Namen benennen hilft, der Quelle auf die Spur zu kommen und den Einfluss von solchen Stereotypen wenigstens zu vermindern. Klar ist Bias Teil vom Menschen. Es gehört so gesehen zu unserer Grundausstattung, dass wir sowas haben. Ist es nicht etwas positives, wenn persönliche Präferenzen irgendwann tatsächlich persönliche Präferenzen sind und nicht von gesellschaftlichen Strukturen herrühren? Wenn diese Präferenz am Ende von sehr individuellen Erfahrungen/Prägungen stammt, dann ist sie im Spiegel der Gesellschaft tatsächlich irrelevant. Dann sind Präferenzen so individuell und breit gestreut, dass sie uns nicht wirklich tangieren brauchen. Ich finde, das ist ein erstrebenswertes Ziel und dafür muss man eben auch bei solchen persönlichen Themen wie Liebe und Attraktivität manchmal raus aus der Mikroebene und rein ins Makro. Einfach nur für den Dialog.


    Aber, weil das anscheinend von einer persönlichen Ebene aus gestartet ist(?): ich glaube nicht daran, dass wirklich jedesmal, wenn jemand derartige Präferenzen hat, die diskriminierenden Strukturen in der Gesellschaft dahinter stecken (dafür müsste man die Person genauer befragen). Es kann eben auch, wie bei anderen ästhetischen Präferenzen, irgendwelchen anderen Dingen zu Grunde liegen. Keksdrache (glaub ich) hat mit den Farbkontrasten eine gute Analogie dafür geliefert. Ich kann z. B. auf Dunkelhaarige stehen, weil ich finde, die Augen kommen so einfach besser zur Geltung, aber ich kann auch solche bevorzugen, weil ich im Leben einfach mit dem negativen, blonden Stereotypen bombardiert wurde. Ersteres hat wahrscheinlich (nagelt mich nicht daran fest … Menschen sind zu kompliziert) gesellschaftlich weniger negative Konsequenzen in der Masse als letzteres. Letzteres wäre auch etwas, das imo reduziert gehört.

  • Ich versteh schon was du meinst, aber ich weiß nicht, ob das in den Hintergrund treten würde. Stell dir vor, du lernst jemanden kennen, findest den attraktiv und er hat eine Kopfbedeckung auf, irgendwas weshalb du die Locken nicht siehst. Plötzlich nimmt er sie nach Stunden ab. Findest du den dann plötzlich unattraktiv?

    Eigentlich kann ich's verstehen, weil ich zB starke Körperbehaarung furchtbar finde, aber ich weiß nicht, wie sehr man sich da auch reinsteigert.

  • Stell dir vor, du lernst jemanden kennen, findest den attraktiv und er hat eine Kopfbedeckung auf, irgendwas weshalb du die Locken nicht siehst. Plötzlich nimmt er sie nach Stunden ab.

    Ich finde Kopfbedeckungen toll, mir isses egal, ob da Locken oder glatte Haare sind.

    Ich mag weibliche Personen, die oft sowas tragen.

    Aber gut, ich bin da auch sehr speziell,

    Für mich ist das, wenn jemand einen Hut trägt, eine Art Bonus, der meine Sympathie/Zuneigung erhöhen kann, es ist kein Muss einen Hut zu tragen.

    Das wisst ihr allesamt bereits.

    Ich mag ja auch Personen, die kaum Kopfbedeckungen tragen.

    Leider werde ich schief angesehen, mancheiner wirft mir vor, das sei abartig und pervers.

    Mir ist das mittlerweile einerlei, was andere denken.

    Meine Kollegen hab da andere Vorlieben wie große Brüste und so.

  • Ich versteh schon was du meinst, aber ich weiß nicht, ob das in den Hintergrund treten würde. Stell dir vor, du lernst jemanden kennen, findest den attraktiv und er hat eine Kopfbedeckung auf, irgendwas weshalb du die Locken nicht siehst. Plötzlich nimmt er sie nach Stunden ab. Findest du den dann plötzlich unattraktiv?

    Denke schon :unsure: Mir ist sowas halt offensichtlich noch nie passiert. Aber ich denke doch, dann wäre mir die Person recht madig gemacht. Inwieweit man sich dann damit anfreunden kann oder nicht, hängt halt auch vom Grad der Locken ab.

    Ich meine wie würdest du denn reagieren, wenn dann jemand wirklich aussieht wie son Bär und die Person auch nicht bereit ist, sich zu rasieren xD Man weiß einfach nie so wirklich, wie man in solch einer Situation reagiert, bis sie kommt.

  • Was soll "sich durchsetzen wollen" überhaupt für eine Charaktereigenschaft sein, lol? Das hat weniger mit Vorlieben zu tun und deutlich mehr mit sehr offensichtlichem Sexismus

    Wollte nochmal auf die Aussage hier eingehen, da ich das Gefühl habe, dass ich mich doch sehr unverständlich ausgedrückt habe. Ich weiß, dass meine Aussagen irgendwo sexistisch klingen, daher will ich das nochmal genauer erklären. Abgesehen davon, dass nicht jeder genau die gleiche Vorstellung davon haben muss, was jetzt sexistisch ist und was nicht, gebe ich zu, dass meine Aussage sehr verallgemeinernd formuliert war.


    Es geht jedoch allein um mich und was mir an einer Frau gefällt und nicht um Frauen generell, das ist schonmal die eine Sache. Ich habe mehr oder weniger lediglich geschrieben "so eine Frau ist nicht mein Typ", es war also kein Hate, der an alle Frauen dieser Welt gerichtet ist, aber ja, meine Wortwahl war sehr ungeschickt und ich hätte die Aussage genauer formulieren können.


    Vielleicht mag das jetzt trotzdem sexistisch rüberkommen, aber im Grunde ist es so, dass ich mich eher für eine Frau entscheiden würde (zB eine asiatische, da es ja ursprünglich darum ging, dass diese sich einem Mann eher "unterwerfen" würde), die weniger auf ihre Meinung beharrt und zB auch zur ruhigen Sorte gehört, als eine Frau, die irgendwie halt das komplette Gegenteil ist. Ich bin selber sehr ruhig und eher schüchtern.

    Das soll auch nicht heißen, dass ich sie dann irgendwie leichter aktiv unterdrücken würden könnte, sondern dass sie in meinen Augen halt weiblicher und süßer rüberkommen würde, demnach würde sie mir auch einfach besser gefallen.

    Ich finde das irgendwo auch normal, wenn man in einer Beziehung lieber der dominante sein möchte und sich daher auch zu den Menschen angezogen fühlt, wo es offensichtlicher oder sogar "einfacher" ist? Keine Ahnung..


    Jedenfalls denke ich auch nicht, dass ich auf Asiatinnen stehe, nur weil uns da irgendwie was unterbewusst beeinflusst hat, sondern weil ich auch gelernt habe, Ostasien interessant zu finden und mich diese Kultur da sehr anzieht und es weit über Anime und Kpop hinaus geht.


    Um auch nochmal an Diskussion von vorher anzuknüpfen: Ich mag Asiatinnen, aber generell finde ich auch Frauen aus anderen Ethnien interessant und attraktiv, die Ethnie macht in meinen Augen nur einen Teil einer Person aus.