Beiträge von Sirius

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    Zitat von Sirius

    Was kann da die Lösung sein? Wie kann man Lügen eindämmen?

    Wenn es keine Faktenlage gibt oder keinen Beweis für die Echtheit, dann sollte es halt entweder gelöscht werden oder mit einem Vermerk wie (Lüge, kein Fakt usw..) vermerkt werden.

    Klingt natürlich einleuchtend, aber wer soll denn den Vermerk machen? Facebook und Twitter selbst? Die können sich aber nicht als Richter über Wahrheit oder Lüge stellen. Da wird die Sache wieder schwierig...

    Vor ein paar Tagen hörte ich Ausschnitte (Quelle) aus einem Vortrag über den heutigen Journalismus und soziale Medien. Dort wurde gesagt, dass heutzutage der Journalismus sich zu oft an alte Werte orientiert, obwohl sich die Medienwelt und auch die Leser gewandelt haben. Demnach müsse heute der Journalismus als Aktivismus für die Wahrheit verstanden werden.

    Starke Worte, wie ich finde. Aber irgendwo stimmt es, so viele Angriffe es gegen den Journalismus aktuell gibt. So viele, die sich selbst mit ihren eigenen "Nachrichten" profilieren, bzw. Geld verdienen wollen. Ich sah bisher Journalismus nicht als Aktivismus an. Dafür ist er viel zu behutsam, umfassend und wie eine Institution. Aber vielleicht ist genau das "veraltetes Denken". Aktivismus klingt für mich so rebellisch. Aber vielleicht bleibt nichts mehr übrig, als es so zu nennen, denn immerhin geht es um die Wahrheit, bzw. um Fakten.


    Das Problem ist, dass durch Fake-News Falschinformationen verbreitet werden und Leute diese als Fakten abtun. Zur Demokratie gehört die Diskussion. Aber damit eine Diskussion sinnvoll ist, muss mit Fakten argumentiert werden. Bei einigen, nicht so vielen, aber auch nicht so wenigen Menschen in der heutigen Gesellschaft, ist das aber nicht der Fall. Jeder der Lügen verbreitet, sollte deshalb von der Gesellschaft abgestraft, bzw. als unglaubwürdig an demokratischen Prozessen ausgeschlossen werden. Stattdessen aber wurden sie zu solchen demokratischen Diskussionen eingeladen. Daher kann man deswegen schon nicht mehr von einer gut funktionierenden Demokratie sprechen.


    Das Problem sind aber nicht die Lügen, denn Lügen kann jeder. Es kommt auf die Verbreitung von Lügen an. Anders als die Lügner es glauben, sind es aber nicht die Journalisten, die Lügen verbreiten, sondern einzelne Personen und ihre gewonnenen Anhänger. Und wie machen sie das heutzutage? Ganz einfach über soziale Medien. Die alternativen Medien sozusagen, in dem Zusammenhang. Aber die sozialen Medien sind auch nicht Schuld, sondern deren Verteilmechanismus. Falls das noch keinen Sinn macht, ein kurzes Beispiel:

    Jeder weiß, dass man in soziale Medien, wie Twitter und Facebook, die eher textbasiert und auf Meinungen aus sind, Beiträge teilen kann. Wenn ein Beitrag viel geteilt wird, wird er weiteren Personen angezeigt. Falls ihr schon einmal auf Twitter oder Facebook aktiv wart, habt ihr sicher mal einen Beitrag gesehen, der von jemandem geschrieben wurde, dem ihr nicht folgt. Der Beitrag wird angezeigt weil er von jemandem, den ihr folgt geteilt, oder vielleicht auch nur kommentiert wurde, oder diese Person auf Like gedrückt hat. Desto allgemein populärer der Beitrag, desto mehr Kontakte damit interagiert haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Algorithmen ihn auch euch anzeigen werden.

    Falls also zahlreiche Medien wie Spiegel, Zeit, Tagesschau, BBC und Einzelpersonen, wie Journalisten oder Prominente verschiedene Tweets zu einer Sachlage, also einem Faktum schreiben, bekommen diese, wie sonst üblich meist ein paar hundert Likes, Teilungen und so pro Tweet. Wenn jetzt aber eine Einzelperson eine Lüge verschickt, die von Anhängern (evt. Fake-Accounts) verbreitet wird, funktioniert das wie Feuer in trockenem Laub. Denn für diese Lüge gibt es keine Belege, sondern nur diesen einen Post. Und nur dieser eine Post wird von den Anhängern verbreitet. Der Post sammelt also auf seiner Teilungsreise immer mehr Anhänger. Der populärere Lügen-Post hat also eine höhere Wahrscheinlichkeit jemandem angezeigt zu werden, als weniger populäre Faktum-Posts von den Medien, die zum Beispiel ihre eigenen Artikel damit teilen wollen. Kurz gesagt: Viele Posts zu einer Sachlage sind in den sozialen Medien weniger "wert" als ein einzelner Post zu einer eigenen Sachlage (z.B. einer Lüge). Darauf wurden soziale Medien ausgelegt. Ein Beitrag, der viele Interaktionen hat, muss irgendwie wichtig und interessant sein, also sollten ihn weitere Leute sehen.


    Was kann da die Lösung sein? Wie kann man Lügen eindämmen?

    Nach einem Tag werden sich zwei Tiere sicherlich nicht als BFFs angefreundet haben, also denke ich, dass das normal ist. Falls es beide Kater sind, kann es aber allgemein ziemlich schwierig werden. Muss es aber nicht. Wenn sie sich nicht angreifen und richtig aggressiv mit Lauten kloppen, dann scheint bisher alles normal zu sein, wie eine Eingewöhnungsphase. Also mache dir nicht so viele Gedanken, Nortia . Warte erstmal etwas ab.

    LadyEndivie08  
    Ich weiß nicht, wie streng du in so einer Situation sein kannst, aber ich würde da direkt sein und ein Gespräch mit allen suchen. Manchmal ist es besser direkt alles auszusprechen und damit offen Gefühle und Meinungen präsentieren. Nicht jeder weiß, wie der andere in der aktuellen Situation denkt und warum er oder sie so handelt. Vielleicht wird das durch ein offenes Gespräch sichtbarer und man findet Lösungen. Wie du schon schreibst, haben nicht alle Menschen die gleichen Bedürfnisse und deswegen kann es manchmal schwerfallen andere zu verstehen, wenn diese sich ihr Leben zum Beispiel anders vorstellen als man selbst, so wie du es beschreibst. Das ist nicht weiter schlimm, aber man kann mit den meisten gut über sowas reden, vor allem wenn man sich gut versteht. Vielleicht kannst du das mal probieren.


    Übrigens gibt es hier kein Kriterium, ab wann ein Problem hier groß genug oder schlimm genug ist, um hier gepostet zu werden. Also kannst du da ganz beruhigt sein, auch in Zukunft.

    This Media Post will serve as a reminder that war powers reside in the Congress under the United States Constitution. And that you should read the War Powers Act. And that you’re not a dictator.
    — House Foreign Affairs Committee (@HouseForeign) January 5, 2020
    These Media Posts will serve as notification to the United States Congress that should Iran strike any U.S. person or target, the United States will quickly & fully strike back, & perhaps in a disproportionate manner. Such legal notice is not required, but is given nevertheless!
    — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) January 5, 2020

    Hehehe


    Schon erschreckend, was ein Präsident so alles alleine im Urlaub kurz bei einem Cocktail oder während des Golfens oder so entscheiden kann...

    Ich versteh dein Problem nicht, wenn sich die "Oberschicht" eine Luxuswohnung mietet, wird doch im gleichen Zug eine ältere nicht Luxuswohnung wieder frei. Oder fallen die Reichen von Bäumen?

    Außerdem sind wir alle für mehr Klimaschutz, keine Frage. Aber warum soll ein Vermieter alleine die Kosten des Klimaschutzplan 2050 tragen?

    Wer sagt das denn? Klar, irgendwer muss in die Luxuswohnung ziehen, sonst würden diese nicht gebaut werden. Aber es gibt bestimmt einige ältere Leute, die vielleicht vom Land in die Stadt ziehen und dort "einfacher" leben wollen (näher an Geschäften und Co). Immerhin sterben manche Dörfer regelrecht aus.


    Ich glaube übrigens kaum, dass etwas Dämmung, oder sei es eine Gebäudesanierung für den Klimaschutz, direkt zu einer Luxuswohnung führt. Das wäre ein anderes Thema. Viele Vermieter nutzen die Sanierungen aus, um die Mieten anschließend nicht diesbezüglich anzupassen (z.B. durch eine leichte Erhöhung), sondern durch starke Erhöhungen die Wohnungen für ganz andere Mieter schmackhaft zu machen und damit die alten Mieter rauszuschmeißen.

    Aber ich möchte es gerne so teuer und ungemütlich machen, dass man es sich nicht mehr leisten kann mal für einen Weekend-Trip nach NY oder im Sommer zum Miami Beach zu fliegen, um dort Urlaub zu machen. Weil das ist nämlich unnötig.

    Wenn das passiert, werden sich Leute, die es sich heute schon leisten, mal für ein WE nach NY zu fliegen, dies auch in Zukunft tun, weil sie schlicht genug Geld haben. Leute, die sich den Traum einer solchen Reise einmal in ihrem Leben erfüllen wollen, können sich das hingegen für immer abschminken. Letztlich schreibst du denen dann halt doch vor, wohin sie reisen können.

    Fast korrekt. Nur gibt es da nicht nur zwei extreme Seiten. Es gibt nicht nur diejenigen, die sich so eine Reise sowieso leisten können und diejenigen, die sie sich eigentlich sowieso nicht leisten können. Was ist mit den zahlreichen Leuten, die sie sich so knapp leisten können? Wenn man sich für 1000 Euro 7 Tage Hotel im Schwarzwald, 5 Tage Berlin mit Zugticket, ein Wochenende New York mit Flug, oder sogar eine Woche Kreuzfahrt mit Flug und Transfer zum Schiff leisten kann, dann stimmt irgendwas nicht. Da suchen sich die Leute etwas innerhalb ihrer Möglichkeiten aus. Wahrscheinlich was am interessantesten ist, ohne dabei die Klimarechnung zu beachten, weil eben diese nicht mit abgerechnet wird...


    Übrigens gibt es und wird es auch immer Arme geben, da immer Leute weniger verdienen oder weniger „haben“ als der Durchschnitt. Also ich kann nicht verstehen, wieso das besonders berücksichtigt werden muss. Eine Klimabepreisung wird die Leute auf Dauer nicht ärmer machen, aber andere vielleicht schon.

    Langfristig gesehen finde ich es effektiver die Leute beiseite zunehmen, ihnen zu erklären, was sie ändern können und für sich selbst entscheiden zu lassen, was sie davon auf ihr Leben übertragen. Ist es nicht effektiver, bei den Leuten ein Bewusstsein für das Klima zu entwickeln, so dass sie selbst feststellen können, welche ihrer Verhaltensweisen dem Klima schaden und welche sie ändern bzw. ablegen können, statt ihnen stur vorzuschreiben, was sie zu tun haben? Ein kompletter Verzicht von heute auf morgen ist weder realistisch noch effektiv, weswegen ich die Kritik nicht verstehen kann, warum Leute nicht in ihrem eigenen Tempo ihren Beitrag leisten.

    Von so einem Verzicht redet auch keiner.

    Und nein, im eigenen Tempo geht das schlecht. Das geht auch schlecht, dass jeder das für sich selbst entscheiden kann, wie damit umzugehen ist, auf was verzichtet wird und was nicht. Der Grund? Die Zeit fehlt.


    Diejenigen, die etwas für das Klima tun wollen, tun es bereits. Diejenigen, denen das Klima egal ist, werden sich dafür auch nicht einsetzen. Also sollte es doch das Ziel sein, sich an die zu wenden, die vielleicht nicht genau wissen, was sie tun können oder gar nicht wissen, wie akut der Klimawandel ist und für Aufklärung zu sorgen.

    Wilde Schuldzuweisungen bringen an der Stelle meiner Meinung nach nichts. Im Gegenteil, sie verlangsamen den gewünschten Umdenk-Prozess doch eher.

    Weil es manchen Leuten egal ist, wird man sie durch Aufklärung auch nicht ins Boot holen können. Sorry, aber wer es jetzt noch nicht kapiert hat, der wird es auch nicht mehr richtig kapieren, höchstens wenn es viel zu spät ist und darauf kann der Rest leider nicht warten. Einfach gesagt: Es geht nicht mehr darum, dass vielleicht etwas getan wird, sondern nur noch darum was getan werden soll. Das heißt schon, dass jeder etwas tun muss.

    ich will niemandem vorschreiben wollen, in seinem Leben nie die USA oder ähnlich weit entfernte Ziele kennenlernen zu dürfen.

    Ich auch nicht. Aber ich möchte es gerne so teuer und ungemütlich machen, dass man es sich nicht mehr leisten kann mal für einen Weekend-Trip nach NY oder im Sommer zum Miami Beach zu fliegen, um dort Urlaub zu machen. Weil das ist nämlich unnötig.


    Das ist ja auch im Kern richtig. Wie Nasty Plot bereits sagte, muss jeder für sich selbst bestimmen (es heißt wortwörtlich Selbstbestimmung), worauf er persönlich (nicht) verzichten kann. Ein anderer kann nicht in einen hineinsehen und bestimmen, was dir wichtig ist und was du für dich brauchst. Die Popularpsychologie, dass Verzicht gut täte, stimmt einfach nicht so simpel dargestellt und verallgemeinert.

    Wer damals vielleicht im Psychologieunterricht aufgepasst hat, kennt die Maslowpyramide und weiß, dass an der Spitze Selbstverwirklichung steht. Wenn dein Hobby es nicht gerade ist für 30 Jahre ein- und dasselbe Buch zu lesen, ist es kein Geheimnis, dass man nicht von Luft und Liebe alleine leben kann, wenn dies nicht zwingend notwendig ist.

    Relevanz?

    Und dann muss man vielleicht temporär auch auf mehrere Dinge verzichten, bis neue Lösungen gefunden werden. Oder vielleicht auch ganz verzichten, weil es keine Lösungen dafür gibt.

    Vielleicht will genau das die Mehrheit der Menschen aber nicht tun, schlicht weil sie jetzt leben und das auch nur genau ein einziges Mal, zumindest wenn man nicht an Wiedergeburt glaubt. Wenn alle so davon überzeugt wären, würden sie schliessslich nicht darauf warten, was "die da Oben" beschließen, sondern einfach verzichten. Aber tun sie nicht. Allein wenn ich sehe, was im Onlinehandel für eine maßlose Verschwendung abgeht und selbst das ist nur ein einziges kleines Teil des Ganzen...

    Das wäre ziemlich egoistisch gedacht. "Nach mir die Sintflut".

    Aber ich kann deinen Gedanken verstehen. Ich glaube aber nicht, dass es unbedingt der Egoismus ist, der daran Schuld ist, sondern weil die Welt eben so ausgelegt ist. Man hat nicht ständig den Klimawandel vor Augen und man fragt sich normalerweise auch nicht immer, ob jede Handlung, jeder Kauf klimafreundlich ist, oder eher nicht. Nur wandelt sich das aktuell und klar gibt es nun Leute die verzichten. Siehe Greta Thunberg mit ihrer Schiffsreise nach Amerika. Man mag davon halten was man will, aber es zeigt eben auch, dass es anders geht. Und es zeigt auch wie schwer so eine Art Reise ohne Flugzeug ist und wie das für Normalos eben keine Reise-Alternative darstellt. Die meisten von uns sind nicht 24/7-Klimaaktivisten, und das müssen wir auch nicht sein. Wir müssen uns "nur" klimafreundlich verhalten (können).

    Klimaschutz bedeutet Veränderung und Veränderung ist nicht immer angenehm. Jedoch sollte das nicht einen kompletten Verzicht auf Dinge, die uns das Leben erheblich erleichtern oder verschönern, zur Folge haben. Was das genau ist, ist für jeden unterschiedlich, weswegen ich es schwachsinnig finde, pauschal Aussagen zu treffen, dass jemandem die Umwelt egal wäre, wenn er nicht auf dies oder jenes verzichtet. Es soll ja nicht der Sinn sein, sich seiner Lebensqualität zu berauben.

    Aber wenn unsere Lebensqualität doch größtenteils darauf basiert umweltschädlich zu sein, bzw. den Klimawandel anzukurbeln?


    Ich finde solche Aussagen sehr schwierig. Das ist so eine Art "Ja, aber"-Mentalität. Nach dem Motto, "Ja Klimaschutz ist gut, aber wenn es mich zu stark einschränkt nicht mehr".

    Natürlich will man nicht gern auf etwas verzichten, was einem irgendwie wichtig ist oder gefällt. Aber wenn es doch nötig ist einen oder sogar mehrere Gänge zurückzufahren, um überhaupt später noch ein angenehmes Leben zu haben, dann muss ein viel größeres Umdenken stattfinden. Und dann muss man vielleicht temporär auch auf mehrere Dinge verzichten, bis neue Lösungen gefunden werden. Oder vielleicht auch ganz verzichten, weil es keine Lösungen dafür gibt. Werden wir sehen, oder?

    Und was unseren Konsum angeht, müssen wir wohl oder übel mal zurückstecken. Mal auf's Steak verzichten, im Winter mal keine importierten Erdbeeren essen und sich nicht jedes Jahr ein neues Smartphone gönnen. Ist auch keine Schande, sich ein gebrauchtes Handy zu kaufen. Rebuy hat da ne super Qualität und gibt 3 Jahre Garantie.

    Man hat dann irgendwo einbußen, ja, aber ich würde mich mal weit aus dem Fenster lehnen und sagen, wenn gottverdammt jeder sich daran halten würde, wäre es nichts, was einem ansatzweise das Genick brechen würde, man stirbt nicht daran, wenn man sich nur alle 5 Jahre ein Handy käuft, man stirbt nicht, wenn es gute Anbindungen hat und in der gleicehn Stadt arbeitet und sein Auto los wird, man stirbt nicht davon, wenn man diverse Dinge nicht permanent laufen lässt, wenn man sie eh nicht beansprucht.

    Ebenso muss man jetzt aber auch nicht sagen, man darf sich erst wieder ein Handy kaufen, wenn das vorherige gar nicht mehr geht, man nimmt einem das Auto weg, egal wie die Bedinungen sind und und und.

    Ich glaube das muss man hier nicht noch öfters sagen, das ist mittlerweile common sense. Was natürlich nicht heißt, dass sich jeder daran hält, wie wir wissen. Aber reicht das? Einem wird immer suggeriert, dass jeder ein bisschen tun kann und dann wird quasi alles wieder gut. Aber das kann ja schlecht stimmen, wenn man daran denkt, dass wir ständigen Wirtschaftswachstum brauchen, damit unser Wohlstand garantiert wird. Da müssen wir sehr viel weiter denken als nur das Wasser früher abstellen und vielleicht seltener irgendwas einkaufen. Das wirkt im Verhältnis vielleicht etwas, verhindert aber sicher nicht den stärkerwerdenden Klimawandel. Das wäre also quasi irrelevant. Denn weniger ist immer noch etwas. Stichwort Konsum, Stichwort Wachstum...

    Ja, dass der ewige Wachstum nicht richtig sein kann ist klar. Aber ich frage mich immer noch wie die Alternative aussehen soll. Unsere Gesellschafts basiert auf diesem Wachstum. Gibt es keinen Wachstum mehr, sondern eine Schrumpfung, gehen Arbeitsplätze verloren und somit auch der Wohlstand der Menschen. Heißt das jetzt, dass wir uns in Zukunft nicht mehr an Wohlstand orientieren sollen, oder müssen wir einfach Wohlstand für uns neu definieren?


    Unsere Freiheit baut halt auf der Unterdrückung anderer auf. Die ganzen Emissionen und die Umweltverschmutzung kommt primär vom Westen. Jetzt fangen Teile Asiens an nachzuziehen, neben China. Schon jetzt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als die Welt zur Verfügung stellt. Und wie würde es aussehen, wenn Südamerika und Afrika genauso wirtschaften würden wie wir? Die jährlichen Ressourcen wären wohl in 3 Monaten verbraucht. Wohlstand setzt ja Konsum voraus. Man produziert (auf kosten der Umwelt), verkauft und wird wohlhabender. Und Verkauft wird dann wiederum irgendein Schrott, der nicht lange währt und dann wieder als Müll irgendwo im Wald oder im Meer landet.

    Genau das macht die Sache auch so problematisch. Auf der einen Seite kann man meinen, dass die viel bevölkerungsreicheren Länder in Asien und Afrika durch ihren Aufschwung Schuld sind am immer stärker werdenden Klimawandel. Aber auf der anderen Seite kann man diesen Ländern schlecht verbieten, sich an unserem "Way-Of-Life" zu orientieren und sich demnach zu entwickeln.


    Deswegen kann Versicht allein nicht die Lösung sein. Wie sollen denn alle auf der Erde auf mehr Wohlstand verzichten?

    Ich werfe mal die Frage in die Runde: Was ist mit dem Wirtschaftswachstum?


    Greta Thunberg hat diesen bereits kritisiert und als Märchen bezeichnet (“fairytale of eternal economic growth“). Diese Kritik wird aktuell diskutiert und von vielen als notwendig für unsere Gesellschaft bezeichnet. Seht ihr das auch so, oder wie müssen wir uns in Zukunft verhalten?

    Die Erststimme soll sicherstellen, dass jeder Wahlkreis in Deutschland mindestens einen Abgeordneten entsendet. Damit sollen die Bürger sich direkt an diesen Abgeordneten wenden können. Dabei werden die Wahlkreise so zugeschnitten, dass in jedem Wahlkreis etwa gleich viele Bürger leben.

    Ist das zu vergleichen wie hierzulande der Bundestag und der Bundesrat?

    Nein, die USA haben ein Präsidialsystem und wir ein Parlamentssystem. In den USA ist der Präsident vom Volk gewählt (bzw. von den Wahlmännern des Electoral College...) und somit vom Volk legitimiert und auch dem Volk rechenschaftspflichtig, nicht dem Senat oder dem Repräsentantenhaus. Bei uns wird der Kanzler vom Bundestag gewählt und der Bundespräsident von der Bundesversammlung, nie direkt von den Wählern. Und genauso wie der Bundeskanzler vom Bundestag gewählt wird, kann der durch ein Misstrauensvotum auch wieder abgewählt werden.


    Der Bundespräsident kann nur durch Antrag vom Bundestag oder Bundesrat „wegen vorsätzlicher Verletzung“ des Grundgesetzes oder anderer Bundesgesetze per Zweidrittelmehrheit angeklagt werden. Das nennt sich dann Präsidentenanklage. Abgesetzt wird der Bundespräsident dann vom Bundesverfassungsgericht, wenn es eine vorsätzliche Verletzung des Bundespräsidenten festgestellt hat.

    Vielleicht sehen jetzt manche Republikaner ihre Chance und stimmen doch dafür. Es gibt doch genug, die Trump nicht leiden können. Nur fraglich, ob sie sich trauen das auch öffentlich als Senator zu zeigen, oder ob sie damit ihre eigene Karriere als bedroht sehen...