Beiträge von Sirius

    Witzig, dass du das ansprichst, ich hab mich gestern mit einer Klassenkameradin, die im Sommer in Norwegen surfen war (ja, Norwegen) über die Modernität des Landes unterhalten, und sie meinte, dass du sogar in Kuhkäffern beim Bäcker problemlos mit Karte zahlen kannst.

    Nur gibt es eigentlich keine Bäcker mehr in Norwegen. Aber ja, man kann dort praktisch überall mit Karte bezahlen. Am Restauranttisch wird direkt zur Rechnung ein Kartenlesegerät mitgeführt. Natürlich kann man auch Bar zahlen, aber das ist eher unüblich. Gefährlich für diejenigen, die wenig Kontrolle über ihr Geld haben, aber für andere ist es so einfacher.


    Ich weiß noch als ich in Deutschland mal mit meiner Debit-Karte zahlen wollte und die Kassiererin so das Lesegerät fertig machte, die Karte sah und dann sagte "ne, die nehmen wir nicht an". Äääh?

    Meine ehemalige Mitbewohnerin wohnt in São Paulo und hat selbst Fotos gemacht wie dämmernd die Stadt mitten am Tag ist durch den Brand. Sie meint auch, dass der Präsident das Land zerstört. Echt extrem was da abgeht. Es gibt so viele Länder, die aktuell schreckliche Regierungen und Präsidenten haben, die vor allem Menschenrechte mit Füßen treten und denen Umweltschutz total egal ist. Und diese sind sogar gewählt...

    Grönland will weitgehend autonom sein, da wollen die sicher nicht noch an Trump verkauft werden. Was soll das auch für eine spontane Schnapsidee sein? Als würden die da ja sagen...

    Die Elektro-Tretroller sind meiner Meinung nach ganz okay, nur braucht es dazu gewisse Regeln. Ich glaube mit Geschwindigkeitsbegrenzung, Nummernschild, Bürgersteigverbot und dergleichen ist noch nicht alles getan. Wenn die Roller ständig überall herumstehen, dann sollte man dafür Sammelpunkte erstellen, am besten solche Ständer wie bei Leihrädern, die dort eingerastet werden müssen, wenn die Fahrsession vorbei ist. Dann kann man die Roller auf eben diesen Bereich begrenzen und sie auch direkt dort aufladen.


    Bisher sind die Elektro-Tretroller noch trendy und unbekannt. Ich selbst bin auch noch nicht damit gefahren, aber würde es gern mal testen. Die Leute müssen sich erst an dieses Transportmittel gewöhnen und lernen damit zu fahren. Und auch lernen die Regeln einzuhalten. Die Einführung ging womöglich wieder etwas zu schnell, weil die Politik wieder mal einen Trend verpennt hat und nicht rechtzeitig Regeln erstellen bzw ändern können.

    Thema Gendersternchen. Da fangen manche direkt an die Augen zu rollen. Entweder weil sie nicht verstehen können, warum jemand gegen solch eine „Kleinigkeit“ sein kann, oder weil sie eben diese „Kleinigkeit“ als unsinnig betrachten. Ich gehöre zur letzten Gruppe und habe das Gefühl diesbezüglich auf wenig Verständnis zu stoßen. Nur verstehe ich nicht, warum manche das Gendersternchen so toll finden.

    Gendersternchen oder Genderstern (auch: Gender-Sternchen, Gender Star) bezeichnet eine Methode der geschlechtergerechten Sprache in der geschriebenen Form des Deutschen. Dabei wird ein Sternchen-Zeichen zwischen dem Wortstamm und der weiblichen Endung einer Personenbezeichnung („Kolleg*innen“) oder zwischen männlicher und weiblicher Endung eingefügt („Verkäufer*in“). Um in Fließtexten die richtige Grammatik und Syntax zu gewährleisten, werden in der Regel auch Pronomen und Artikel mit Sternchen gegendert: „jede*r Leser*in“, „sein*e Mitarbeiter*in“ oder „der*die Besitzer*in“.


    Das Sternchen soll im Rahmen des Sprach-Gendering, also des geschlechterbewussten Umgangs mit der Sprache, sowohl männliche und weibliche wie auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten zum Ausdruck bringen.

    Auf den ersten Blick sieht das doch eigentlich nach einer guten Idee aus. Geschlechtergerechte Sprache, wow. Wer kann schon gegen Gerechtigkeit sein?

    Nun sollen damit sowohl männlich als auch weiblich, und sogar nichtbinäre Geschlechter inkludiert werden. Doch ich frage mich WARUM? Dann kommen womöglich Leute mit den Antworten „Sprache wandelt sich“, „generisches Maskulinum“ und dergleichen. Aber so ist doch unsere Sprache? Wieso erfinden wir da irgendein Zeichen, das mitten im Wort eingefügt wird, und fangen an von Inklusion zu reden?


    Geschlechte sind okay. Ich spreche niemandem das Geschlecht ab und auch nichtbinäre Geschlechter sind vollkommen in Ordnung. Aber wann müssen wir überhaupt gendern? Ich kann nicht nachvollziehen, wieso wir beispielsweise Berufsbezeichnungen jetzt gendern sollen. Und dann noch in der Mehrzahl? Wieso muss es, wie bei Wikipedia steht „Verkäufer*in“ sein. Es heißt doch „die Verkäufer“, Mehrzahl, mit „die“ als Artikel. Ich halte „Verkäufer*in“ nicht für inkludierend, ganz im Gegenteil. Wieso müssen wir eine Berufsbezeichnung in Geschlechtergruppen aufteilen? Wieso ist es dabei wichtig, was man zwischen den Beinen oder im Kopf hat?


    Und wer kommt überhaupt auf die Idee, dass ein Sternchen-Symbol inkludierend ist? Wäre ich nichtbinär, dann würde ich es eher als gemein empfinden durch ein Sternchen gekennzeichnet zu werden, wie so eine versteckte Vertragsklausel. Sollte man bei dieser Vielzahl an Geschlechtern überhaupt Rücksicht darauf nehmen? Ich finde nicht. Es ist irrelevant für eine verkaufende Person in der Mehrzahl als „die Verkäufer“ bezeichnet zu werden. Es bleibt die eine Verkäuferin und der Verkäufer. Das reicht doch?


    Ich finde Sprache sollte erleichtert und nicht erschwert werden. Gender und Identität können auch ohne Gendersternchen und sonstige Kennzeichnungen empfunden werden. Man muss akzeptieren, dass ohne Endungen einfach alle gemeint sind und nicht gewisse Geschlechter. Das ist am einfachsten.

    Ich glaube im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass es viele verschiedene Arten von Freundschaft gibt. Für mich war als Kind immer Ehrlichkeit, Vertrauen, Gemeinsamkeit und auch eine gewisse Art von Spontanität wichtig. Wie stark diese Begriffe in einer Freundschaft verankert sind, kommt dann wohl auf die Person an. Eigentlich ist mir das bis heute wichtig, aber es gibt heute mehr Freunde in meinem Leben, die eher als Zeitvertreib „engagiert“ sind, weil man gern zusammen mal feiert oder weil man zusammen studiert. Das sind dann diejenigen, die ich meist als pragmatische Freunde sehe, die zwar da sind und es schön ist mit ihnen die Zeit zu verbringen, aber sie sind nicht solche mit denen man beispielsweise über alles reden kann. Und dann gibt es die, mit denen man eher über alles reden kann, die aber weit weg wohnen. Mit denen kann man durch die Entfernung und durch Arbeit, Studium, Verpflichtungen und Freizeitgestaltung nicht so viel Zeit verbringen.


    Zur Spontanität gehört zum Beispiel, dass es einfach ist etwas zusammen zu machen, sei es sich zu treffen, zu telefonieren, chatten oder sonst etwas, ohne vorher im Terminkalender nachzuschauen, ob man Zeit hat. Das ist für mich eine Art Wertschätzung. Dann bekomme ich das Gefühl, dass ich anderen wichtig bin und sie gern Zeit mit mir verbringen, und umgekehrt. Zur Spontanität gehört aber auch, sich nicht anstrengen oder irgendwie verdeutlichen zu müssen, dass man befreundet ist. Früher hat es meistens irgendwie „gefunkt“, man mochte sich, man war befreundet. Heute finde ich das viel schwerer. Es ist zwar einfach gewisse Gemeinsamkeiten zu finden und ins Gespräch zu kommen, aber dass sich daraus etwas längerfristiges entwickelt, ist selten. Wahrscheinlich ist es mittlerweile normal, wenn Freundschaften eher pragmatisch sind.

    Demokratie heißt bekanntlich wortwörtlich „Herrschaft des Volkes“. Das bedeutet in Deutschland über die eigene Regierung mitzubestimmen und frei die eigene Meinung zu äußern. Doch um das tun zu können, müssen sich die Bürger über politische Vorgänge informieren. Doch wie informieren sich die Bürger heutzutage und wie treffen sie politische Entscheidungen?


    Es gibt viele Möglichkeiten, sich mehr oder weniger direkt am aktuellen politischen Geschehen zu beteiligen:

    • Wahlen. Alle paar Jahre werden die politischen Vertreter der Landes-, Bundes- und EU-Parlamente durch die Bürger gewählt. Die Bürger wählen dabei eine Partei und/oder einen Direktkandidaten.
    • Mitgliedschaft in einer Partei. Parteien bekommen durch das Grundgesetz eine besondere Rolle bei der politischen Willensbildung zugewiesen (Art. 21 GG). Sie dienen als wichtigstes Instrument zur Bündelung und Vermittlung der politischen Ziele von Einzelpersonen und Gruppen.
    • Bürgerentscheid. Auf kommunaler Ebene gibt es Bürgerentscheide, ein Mittel der direkten Demokratie. Dabei wird über einen spezifischen Politikgegenstand abgestimmt – zum Beispiel den Ausbau eines Flughafens oder die Sanierung eines Hallenbades. In manchen Ländern gibt es die Möglichkeit der Volksentscheide.
    • Bürgerinitiativen behandeln, ähnlich wie Bürgerentscheide, konkrete politische Problemstellungen, meistens auf kommunaler Ebene. Es handelt sich in der Regel bei diesen Initiativen um parteiunabhängige Interessenvertretungen, deren Hauptziel es häufig ist, Aufmerksamkeit für ihre Position oder Forderung zu erzeugen.
    • Demonstrationen. Alle Deutschen haben das „Recht sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“. Dieses Grundrecht soll garantieren, dass sich die Bürger treffen und über politische Fragen austauschen können. Zwar legt das Versammlungsrecht Bedingungen dafür fest, grundsätzlich können Bürger aber nach einer polizeilichen Anmeldung ihre Forderungen mittels öffentlicher Demonstrationen ausdrücken.
    • Petitionen, also Eingaben oder Bittschriften, werden an die zuständigen Stellen oder sogar den Bundestag gerichtet. Im deutschen Parlament ist dazu extra ein Petitionsausschuss eingerichtet, der die Eingaben prüft und gegebenenfalls Informationen von Behörden einfordert. Er kann abschließend den Bundestag auffordern, sich der Petition anzuschließen. Ein solcher Entschluss kann helfen, einen geäußerten Missstand zu beseitigen.

    Zudem ist es möglich sich anderweitig zu engagieren, beispielsweise durch Spenden oder die Mitgliedschaft in Interessensorganisationen.


    Für die Teilnahme an Wahlen und an der politischen Meinungsbildung ist ein Mindestmaß an Information über politische Vorgänge erforderlich. Dieses Ideal nennt sich auch „der informierte Bürger“. Diese Funktion übernehmen die Medien in eine Demokratie. Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film. Die Pressefreiheit schützt die Medien vor einem Eingriff der staatlichen Gewalt und die Straffreiheit von Meinungsäußerungen. Auf diese Weise dienen die Medien als Mittler zwischen der Politik und den Bürgern. Die Medien haben dadurch eine sogenannte Wachhund-Funktion.



    Oft werden Medien auch als „vierte Gewalt“ bezeichnet. Dabei schwingt in dieser Bezeichnung einerseits ein Unbehagen darüber mit, dass Journalisten und Medien ihre Einflussmöglichkeiten missbrauchen könnten. Andererseits hebt dieser Begriff die wichtige Kontrollfunktion hervor, die Massenmedien bei der Aufdeckung von Missständen und Amtsmissbrauch haben. Durch bewusste Themensetzung (Priming) und Filterung der Informationsfülle (Framing) können Medien aber auch eine aktivierende und mobilisierende Instanz für die Bürger übernehmen. Das Herstellen von Öffentlichkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu gehört zum Beispiel das „Agenda-Setting“, also einfach gesagt, zu bestimmen worüber aktuell geredet wird.


    Fragen:

    • Wie wichtig und wie sinnvoll ist die persönliche politische Beteiligung durch Wahlen, Diskussionen oder sonstiges?
    • Ist es essenziell für die Demokratie sich politisch zu beteiligen?
    • Wie informierst du dich über das aktuelle politische Geschehen? Wie wichtig ist es dir darüber informiert zu sein?
    • Wie zufrieden bist du mit der Arbeit der Medien? Decken die Medien deinen persönlichen Nachrichtenbedarf?
    • Welche Vor- und Nachteile können durch „alternative Medien“ und soziale Medien entstehen?
    • Was ist für dich die „Rolle der Medien“ in der Gesellschaft oder in der Demokratie? Kommen die Medien dieser Rolle nach?

    Noch mal zum Fall im Freibad in Düsseldorf. Tja, jetzt ist plötzlich alles halb so wild und keiner bekommt davon etwas mit, weil wieder nur so halb darüber berichtet wird, wenn vorher fehlerhaft berichtet wurde.

    • Nach einer Umfrage in Freibädern in den größten Städten in Deutschland, gibt es keine Zunahme von Kriminalität und auch kein Zusammenhang mit Nationalitäten.
    • Der Oberbürgermeister ist zurückgerudert und hat gesagt, dass es gar nicht so schlimm war
    • Auf Überwachungskameras lies sich keine Straftaten erkennen
    • Selbst anwesende Personen fanden die Vorfälle nicht weiter schlimm oder gefährlich, sondern wie ein „Jugendlicher Scherz“

    Aber Hauptsache die Rechten und Fremdenhasser haben wieder einen Grund zu hetzen und daraus einen riesen Wirbel zu machen...

    Aber keine zu Schwimmbädern, oder?

    Was willst du da für Statistiken haben, wenn das relativ tagesaktuell durch die Presse gegangen ist? In dem Fall hilft dir sicherlich am ehesten Google, um dir einen Überblick über alle Presseberichte zu verschaffen.

    Beispiel: https://www.morgenpost.de/verm…Duesseldorf-geraeumt.html

    Wenn man mit Statistiken argumentiert, sollte man diese auch vorweisen und nicht plötzlich auf einen tagesaktuellen Fall verweisen und meinen, weil das jetzt in letzter Zeit irgendwie häufiger vorgekommen ist, oder darüber berichtet wurde, ist das ein statistischer Beweis.

    Und warum hat die Berichterstattung von einem "Helden aus dem Irak" gesprochen, der den Täter überwältigt hatte? Was hatte die Herkunft dieses Helden damit zutun? Und was hat die Herkunft der Flüchtlinge damit zutun, dass sie verlorene Brieftaschen finden und zurückgeben? Wird ja auch immer gern betont. Entweder wir erwähnen Herkunft und Religion konsequent gar nicht, oder immer. Bei positiven und negativen Fällen.

    Wahrscheinlich ist das der Versuch des Gegenbeweises, dass eben nicht alle oder übermässig viele Iraker, Syrer, Ausländer, gewalttätige Menschen sind. Nur ziehen halt negative Meldungen immer besser als positive.

    Wenn das ganze ja gar nichts mit der Herkunft, also nichts mit Kultur und Religion zutun hat. Dann dürften Flüchtlinge und Türken nicht überrepräsentiert sein.

    Mit Kultur und Religion kann das schon etwas zu tun haben. Das gehört aber dann zum persönlichen Hintergrund, genauso wie es die Herkunft auch tut, genauso wie familiäre Bedingungen, soziales Umfeld, persönliche Erlebnisse und so weiter. Ob ich jetzt Deutscher, Iraker, Engländer oder so bin, sagt bis auf den Umschlag meines Reisepasses eigentlich nichts über meine Religion oder Kultur - also über meinen persönlichen Hintergrund aus. Alles darüber hinaus ist nur Spekulation.

    Ich meine, bei einer rechtsextremen Tat oder Terrorismus benennen wir es ja auch beim Namen und sagen, es war rechtsextremer Terrorismus. Statt zu sagen, "nicht alle Deutschen sind so, gibt solche und solche, nicht nur Deutsche töten".

    Was hat jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Rechtsextreme Gesinnungen können auch Ausländer haben. Ein Rechtsextremer handelt so weil er rechtsextrem ist, aber ein Ausländer nicht weil er Ausländer ist.


    Statistiken wurden von mir gepostet.

    Aber keine zu Schwimmbädern, oder? Willst du jetzt alle Gewaltstatistiken oder Ausländerstatistiken zu allen anderen Themenbereichen probieren relevant und passend zu machen?


    Ich wiederhole mich nur ungern, aber vor der Flüchtlingskrise war es auch nicht relevant, ob ein Straftäter Deutscher oder Migrant war. Aber jetzt, wo man Klickbait betreiben und Vorurteile/Wut schüren kann, ist es relevant

    Genau das ist schade daran und womöglich etwas, was man vorerst nicht wieder aus den Medien entfernt bekommt. Da gibt es zwar diejenigen, die sich rechtfertigen, warum sie nicht über gewisse Fälle berichten, aber in gewisser Weise berichten sie damit auch über den Fall. Zum Beispiel hier. Und auch das führt dann wieder dazu, dass das Thema aufgeblasen wird und viel Aufmerksamkeit erhält.

    Schaut euch doch nur mal diese ganzen Gewaltexzesse in Schwimmbädern an diesen Sommer. Wo die Bademeister sagen, sie haben sowas in ihrer Karriere noch nicht erlebt. Warum?


    Mein Gott seid ihr naiv.

    Ja, warum denn? Weil wir naiv sind? Weil sie Ausländer sind?

    Wenn du es doch genau weißt, dann kannst du dein Wissen doch sicher direkt mit uns teilen.


    Wir nehmen diese Menschen hier auf, geben ihnen Schutz und Verpflegung. Ist es da unser Recht von ihnen eine besondere Wertschätzung und Dankbarkeit zu erwarten?

    Ich denke eigentlich schon. Und das machen sicherlich auch viele. Nur gibt es immer welche die aus der Reihe tanzen, die anders sind, sich nicht so verhalten, sich schlecht verhalten und so weiter.

    Manche arrangieren mit ihren Nachbarn wundervolle Grillabende, andere ziehen mit ihnen vor Gericht weil ihr Zaun zu groß ist. Manche sind dankbar für ihre tolle Familie und ihre lieben Kinder, andere bringen ihre Familie um. Das lässt sich halt nicht so generalisieren oder verallgemeinern.


    2017 wurde übrigens der Pressekodex bezüglich Herrkunftsland geändert. Dazu könnt ihr hier eine Kritik lesen: https://udostiehl.wordpress.co…uegenpresse-verschwoerer/

    Es ist immer eine Sache die Todesstrafe als allgemeine Strafe zu sehen und dann die Todesstrafe bei einem konkreten Fall zu fordern... Die Todesstrafe ist an sich keine richtige Strafe. Der Täter wird getötet und dieser fürchtet sich wenn überhaupt um sein Leben vor Durchführung der Todesstrafe. Zweitens gibt es dadurch auch kein Ausdruck von Reue oder persönlicher Entwicklung, die eine Strafe in Form von Büßen, Selbstreflektion und eventuell Therapie eigentlich durchsetzen sollte. Drittens finde ich ist man dadurch nicht besser als der Täter selbst und somit auch kein gutes Vorbild. Was eventuell fair erscheinen mag, bringt am Ende diesbezüglich nichts, auch wenn es vielleicht auf andere abschreckend wirkt. Fairness ist nicht immer sinnvoll.


    Wir wissen nie alles zu der Tat, da es uns schlicht nichts angeht. Da ist es immer leicht nach einer Todesstrafe oder auch nur einem anderen Strafmaß zu fordern, wenn man die genauen Umstände der Tat nicht kennt.

    Vynn Damit bist du nicht allein. Es gibt viele die Angst davor haben zum Zahnarzt zu gehen, das ist bekannt und das wissen auch Zahnärzte. Du wirst wohl nicht darüber hinwegkommen dorthin zu gehen und dich behandeln zu lassen. Das ist notwendig und danach wird es dir wieder besser gehen.

    Wenn du dort anrufst und einen Termin machst, solltest du direkt sagen, dass du Angst hast und das gleiche wiederholen, wenn du dann dort bist. Dann können die Angestellten sich darauf einstellen und es dir so angenehm wie möglich machen. Da gibt es viele Möglichkeiten und du bist damit nicht allein.

    thomasRPG Hast du schon probiert deinen Alltag mehr zu füllen? Du hast bereits geschrieben, dass du dich teilweise nicht dazu motivieren kannst alleine nach draußen zu gehen, daher weiß ich nicht, ob das jetzt allgemein für alle Aktivitäten gilt oder tatsächlich nur, um nach draußen zu gehen.

    Jedenfalls kann es vielleicht helfen, wenn du probierst deine Langeweile zu verplanen und deinen Alltag wie einen Studenplan strukturierst. Dann hast du weniger ungewisse Zeit und immer etwas zu tun, sei es Kochen, Sport, Film gucken, Freunde treffen, Computer spielen und dergleichen. Wenn du dann auf eine Beschäftigung keine Lust hast, kannst du lieber chillen oder zu einer anderen Aktivität übergehen, statt nur herum zu hocken und sich Gedanken zu machen.


    Nur wenn man deprimierten Phasen hat, hat man nicht automatisch Depressionen. Daher sollte hier keiner Hobby-Doktor spielen und irgendwelche Diagnosen präsentieren.

    Du wirst von uns allen womöglich am besten wissen, wann du dir Hilfe suchen solltest und wann du diese brauchst.

    Ich bestreite nicht, dass der ÖNV schlecht ist. Es ist nur die Frage wie man das finanziert, und ich bezweifle, dass mit einem besseren Angebot direkt der Autoverkehr anders wird. Hätte ich ein Auto, würde ich oftmals auch lieber Auto fahren. Aber wenn ich mir erst überlegen muss, ob sich die Fahrt mit dem Auto lohnt und, ob ich ein Auto benötige, dann denke ich schon eher an Alternativen. Diese Anreize müssen erstmal geschaffen werden.

    Ich will wie schon gesagt nicht sagen, dass man auf die Umwelt scheißen sollte, ganz im Gegenteil, aber

    Das neue "Ich hab ja nix gegen Ausländer, aber"? :P

    Wenn die Regierung mehr für die Öffis tun würde, müsste man gar keine Steuer einführen, da sich das Problem von alleine löst.

    Wieso?

    Weil dann alle freiwillig ihr bequemes und gemütliches Auto stehen lassen und lieber in stinkinge, lahme Busse oder Bahnen einsteigen, mit dem Fahrrad durch den Regen fahren und mal etwas zu Fuß laufen? Als ob.


    Die CO²-Steuer

    Wenn schon, dann CO2 :wink:

    Aber wie ich schon sagte, bin ich - was Politik betrifft - nicht so weit informiert, dass ich wählen gehen könnte. Wenn man als Unwissender auch dauernd nur mit negativen Meldungen konfrontiert wird, ist das nicht gerade vorteilhaft. Für keine Partei.

    Davon abgesehen sortiere ich mich selbst in die Sparte "unpolitisch" ein, das heißt, dass ich weder Interesse noch Bezug zu diesem Thema habe. Und ich werde mich davon auch weiterhin fernhalten, weil es nichts ist, mit dem ich mich persönlich identifizieren kann und möchte. Dennoch fordere ich alle Leute, die sich politisch interessiert und motiviert fühlen, dazu auf, wählen zu gehen.

    Das ist nun wirklich kein guter Grund. Wenn du nicht genügend informiert bist, dann informiere dich doch? Es gibt Wahlomaten, es gibt Kurzvorstellungen der Parteien und ihrer Programme, es gibt Medien, die die Parteiprogramme präsentieren und vergleichen. Da gab es genügend Möglichkeiten sich zu informieren, und das muss gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.


    Ja, negative Meldungen sind nicht vorteilhaft, aber daraus bestehen die Nachrichten oftmals. Der Fokus liegt auf dem Negativen, damit man die Themen hinterfragt und sich dadurch eine eigene Meinung bilden kann. Inwiefern man das tut, muss persönlich entschieden werden.


    Politik an sich ist kein "Thema". Politik ist vielfältig und besteht aus vielen verschiedenen Themen. Wie wichtig dir politische Themen sind, musst du selbst wissen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du kein Interesse an irgendeinem politischen Thema hast. Sei es Klimawandel, Verkehr, Militär, Geld, Soziales usw. Niemand muss mit einer Partei komplett einig sein, aber zumindest bei den Themen, die einem selbst am wichtigsten sind, sollte eine gewisse Übereinstimmung vorhanden sein. Und bei der aktuellen Vielfalt an Parteien, muss nicht lange gesucht werden.


    Jeder Mensch ist in gewisser Weise an Politik interessiert. Da muss man sich nur noch selbst dazu motivieren politisch aktiv zu sein, seine Meinungen zu äußern und, ganz wichtig, wählen zu gehen. Das ist Demokratie. Davon lebt unsere Gesellschaft.

    Es ist sowohl absurd zu denken, dass sich der Aufwand Deutschlands oder Teile der EU lohnen werden angesichts solcher riesigen Länder wie den USA, China, Russland und dem afrikanischen Kontinent, es ist such naiv zu glauben dass sie sich uns als Vorbild nehmen.

    Das ist richtig, das bringt der Aufschwung mit sich, vor allem Afrika, China und auch Indien, die in den letzten Jahren mehr auf Industrie setzen und billig produzieren konnten. Da muss man sich im Klaren sein, woher die tollen und günstigen Produkte, die man so kaufen kann herkommen, nicht nur bzgl. Arbeitsbedingungen in diesen Ländern, sondern auch wie schmutzig Produkte dort hergestellt werden. In den USA und in der EU sind allerdings die CO2-Emissionen insgesamt in den letzten Jahren bereits etwas zurückgegangen.


    Und als Industrienation steigt Deutschland (praktisch gleichzeitig) sowohl aus der Atomenergie als auch aus der Kohleenergie aus.

    Naja von letzterem ist bislang nicht wirklich etwas zu sehen...

    Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen.

    Schon klar, dass man sich nicht erst nach Einführung einer Steuer um die Bahn oder generell ÖNV kümmern sollte, aber dann gibt es mehr Geld dafür und es kann mehr investiert werden. Wer da aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen lieber zahlen und nicht auf Alternativen umsteigen will, fördert damit auch den Ausbau der Alternativen. Also unterm Strich würde das dann auch helfen.

    Gernell kommen mir viele Vorschläge der Grünen und SPD wenig überdacht vor. Jeder redet immer nur um die schädlichen Benziner und Dieseler, aber keiner sagt, dass die Alternativen einfach zu teuer sind.

    Aber deswegen sollte man doch eine CO2-Steuer einführen, damit eben die klimafreundlichen Alternativen, wie Bahn und Strom billiger werden. Das Ziel sollte nicht sein noch eine Zusatzsteuer zu erstellen, um das Leben der weniger reichen Leute zu erschweren. Da kommt es dann auf die konkrete Umsetzung an.