Flüchtlinge

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  • Da es aktuell ein Thema ist, das in mehreren anderen Themen immer wieder reinkommt – und nicht selten mit viel Fehlinformation in Verbindung steht – möchte ich mit euch hier über die aktuelle Flüchtlingskrise und Flüchtlinge allgemein sprechen.
    Natürlich geht aktuell die Zahl der ankommenden Flüchtlinge durch den Winter langsam wieder zurück – doch da es immer Flüchtlinge auf der Welt gibt und es ausstehend ist, wie sich das Ganze nächstes Jahr entwickeln wird, ist es relativ sicher, dass das Thema auch weiter relevant sein wird.
    Und um ein paar Dinge hier richtig zu stellen, möchte ich diesen Thread mit einem kleinen FAQ anfangen.


    Wer gilt als Flüchtling?
    Auf diese Frage gibt es eine rechtliche Antwort und eine allgemeine Antwort. Die allgemeine Antwort lautet einfach: Jeder, der vor etwas flieht und deswegen seine Heimat verlässt, um woanders Zuflucht zu suchen. Die juristische Antwort lautet: Jeder, dessen körperliche Unversehrtheit in seiner Heimat nicht mehr garantiert werden kann, sei es durch Krieg, politische, religiöse Verfolgung oder einem ähnlichen Grund, gilt vor dem Gesetz als Flüchtling und hat damit prinzipiell Recht auf Asyl.


    Warum kommen aktuell so viele Flüchtlinge in die EU?
    Der Grund für die aktuelle Menge an Flüchtlingen, die in die EU und speziell auch nach Deutschland kommen, ist vor allem der Islamische Staat und der Bürgerkrieg in Syrien. Der Islamische Staat weitet im arabischen Raum seinen Einfluss immer weiter aus und tötet sowohl Andersgläubige, als auch Bürger, die sich weigern dem IS und seinen Gesetzen zu folgen. Entsprechend fliehen viele Bürger aus Syrien, dem Irak und anderen anliegenden Ländern vor dem IS nach Europa. Auch der Krieg zwischen dem syrischen Machthaber Assad und den Rebellen, der mit sehr brutalen Mitteln ausgetragen wird, bringt viele zur Flucht aus Syrien. Dazu kommen ein Bürgerkrieg in Somalia, vor dem ebenfalls viele Anwohner fliehen, und eine Diktatur in Eritrea.


    Was hat es mit den sogenannten „Wirtschaftsflüchtlingen“ auf sich?
    Als „Wirtschaftsflüchtline“ werden allgemeinhin von Medien und Politikern Flüchtlinge bezeichnet, die aus den sogenannten „sicheren Herkunftslängern“ kommen, also Länder, in denen kein Krieg herrscht und Menschen auch nicht politisch verfolgt werden. Das schließt Länder wie beispielsweise den Kosovo, Albanien und Serbien ein. In vielen dieser Länder herrschte in den 90er Jahren Krieg und die Folgen sind bis heute gut sichtbar. Beispielsweise befinden sich auch heute noch Bundeswehrtruppen im Kosovo, die Länder sind verarmt, in vielen gebieten sind Landminen zu finden. Die enormen Arbeitslosenquoten und die Armut sind somit einer der Hauptgründe für Flüchtlinge von dort zu fliehen. Sie kommen daher nach Zentral- und Westeuropa, wo sie sich hier bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhoffen. Es sei allerdings auch gesagt, dass nicht jeder Flüchtling, der aus diesen Ländern flieht vor Armut flieht. Denn auch wenn diese Länder als sicher gelten, so werden bestimmte Bevölkerungsgruppen – vor allem Sinti und Roma – hier oftmals stark diskriminiert und sind Gewalt ausgesetzt, was ebenfalls ein Fluchtgrund ist.


    Warum sind unter den Flüchtlingen so viele Männer?
    Mehr als 60% der ankommenden Flüchtlinge sind Männer, obwohl weltweit etwa gleich viele Frauen wie Männer unterwegs sind. Viele Menschen in Deutschland wundern sich über diese überproportionale Verteilung der Flüchtlinge.
    Die Flucht aus den afrikanischen und arabischen Ländern ist aktuell sehr gefährlich, da es entlang der Fluchtrouten, die auch nicht komplett gesichert sind, es immer wieder zu Gewalt kommt. Zudem verlangen Schlepper relativ viel Geld für die Mittelmeerüberfahrt – die Kosten liegen bei 1000 bis 5000€ – je nachdem von wo aus gefahren wird und natürlich ebenfalls abhängig von der Schlepperbande. Viele Flüchtlinge geben für die Flucht gesamt nicht selten über 10.000€ aus – und oftmals ist so viel Geld nicht vorhanden. Dazu kommt, dass flüchtige Frauen und Kinder häufig Gefahr laufen im Menschenhandel zu enden. Entsprechend bauen viele Menschen darauf, ihre Familie nachholen zu können, sobald ihr Asylantrag bewilligt wurde. Die Familien werden bis dahin meistens in Flüchtlingscamps, z.B. im Libanon oder sofern das Geld reicht in der Türkei in Sicherheit gebracht.


    Warum haben viele der Flüchtlinge Smartphones?
    Häufg hört man Beschwerden, dass viele der Flüchtlinge Smartphones haben. Dabei vergessen viele, dass die Flucht selbst mehr kostet, als es so ein Smartphone für gewöhnlich kostet. Zudem werden in vielen Arabischen und Afrikanischen Ländern oftmals abgespeckte Versionen bekannter Smartphones für relativ wenig Geld verkauft. Sie versorgen viele Menschen nicht nur mit einem Telefonanschluss, sondern auch mit Internet und Fernsehen. Auch Verträge (die in den deutschsprachigen Ländern ohnehin im Internationalen Vergleich überteuert sind) sind meist recht billig, weshalb Smartphones die wichtigsten Fluchthelfer sind: Sie helfen Kontakt mit der Familie zu halten, Schlepper zu finden, sind ein Hilfsmittel zur Navigation, wenn Abschnitte zu Fuß bewältigt werden müssen oder um herauszufinden, wann Züge fahren. Es sollte zudem nicht vergessen werden, das die meisten Flüchtlinge, die bis nach Europa kommen, aus besseren Verhältnissen kommen, da die Flüchtlinge, die sich die Flucht nach Europa nicht leisten können, eher in die umliegenden Staaten, wie dem Irak, dem Iran oder dem Libanon, fliehen.


    Warum wurde das Dublin-Abkommen ausgesetzt?
    Das Dublin-Abkommen sieht vor, dass Flüchtlinge in den Ländern aufgenommen werden müssen, in denen die Flüchtlinge zuerst ankommen. Das hatte zur Folge, dass Flüchtlinge vermieden sich in entsprechenden Ländern registrieren zu lassen, weshalb die Flüchtlingsbewegung sehr chaotisch war, da vieles heimlich geschah. Ein weiteres Problem ist die Situation der potenziellen Erstankunftsländer. Das Erstankunftsland in Europa ist im Normalfall Griechenland, das selbst unter Armut leidet und entsprechend nicht die Mittel zur Versorgung der großen Menge an Flüchtlingen aufbringen kann. Hinzu kommt, dass Flüchtlinge meist lieber in Länder wollen, die den Ruf haben Flüchtlinge gut zu versorgen, also beispielsweise Deutschland und Schweden, und nicht in Ländern bleiben möchten, deren Ruf in diesen Bereichen eher schlecht sind, also beispielsweise Ungarn. Diese Gründe dürften vorrangig dafür gesorgt haben, dass das Dublin-Abkommen ausgesetzt wurde.


    Wer darf in Deutschland bleiben?
    Generell darf jeder in Deutschland bleiben – zumindest bis die Gefahr als vorüber gilt – der in seiner Heimat um seine körperlische Unversehrtheit fürchten muss. Dazu muss allerdings erst der Asylantrag bearbeitet werden, was aktuell mehrere Monate dauern kann, da aktuell die entsprechenden Ämter komplett überfordert sind. Wenn der Asylantrag erst einmal bewilligt wurde, ist normal auch der Familiennachzug möglich, der sich jedoch nur auf direkte Verwandte und Ehepartner bezieht (es ist also nicht möglich noch Onkel und Tante und Cousins nachziehen zu lassen).




    Dieses Topic ist dazu da, damit ihr eure Gedanken zum Thema Flüchtlinge und auch zur aktuellen "Flüchtlingskriese" festhalten könnt. Es sei jedoch speziell hier noch einmal angemerkt, dass wir in diesem Topic (wie auch nirgendwo sonst im Thema) keine Diffamierungen irgendeiner Art oder hetzerische Beiträge dulden werden. Entsprechende Beiträge werden gelöscht werden. Bemüht euch also auch in diesem Topic um halbwegs vernünftige Umgangsformen!

  • Da ich dem Thread folgen möchte schreibe ich nochmal meine Meinung zum Thema, allerdings wird es nicht all zu viel.
    Kann ja noch kommen.


    Wir leben alle auf einer Gruppe von Landmassen. Wer hat zu beurteilen wohin man gehen darf und wohin nicht?
    Solange man nicht in das Haus von nem Typen geht und sagt ich bleib jetzt da. Und jeder hat das Recht nach finanziellen, oder anderweitigem Glück zu suchen. Wenn die Wirtschaft im eigenen Land zu schlecht ist, ist das Sache der Politiker und nicht der Einwohner, solange sie es zumindest versuchten.

  • Meine Meinung zu Flüchtlingen und wie wir mit ihnen umgehen sollten:


    Ich denke, wir sollten auch weiterhin Flüchtlinge aufnehmen. Diese Leute, vor allem jetzt aus Syrien, fliehen aus einem Kriegsgebiet, einen Gebiet, wo eine Terror-Zelle wütet, die alles und jeden vernichten will, der nicht in das Bild ihres Glaubens passt, und dieses Bild ist wirklich klein und gibt nur zwei Möglichkeiten.


    Man muss immer noch bedenken, dass wir uns hier in Deutschland gar nicht beschweren müssen. Wir haben seit 70 Jahren keinen Krieg und mussten bisher noch nie aus unseren Land fliehen. Uns geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr, unser geringstes Problem sind Flüchtlinge, die unsere Hilfe benötigen. Wir haben mehr als genug Geld, um die Flüchtlinge zu versorgen, ohne, "das wir uns in Schulden stürzen", wie viele Pegidas brüllen.
    Desweiteren möchte ich darauf hinweisen, dass die Flüchtlinge, die nach dem Krieg hier in Deutschland bleiben wollen, JETZT schon weitaus mehr arbeiten, als all die Leute, die bei Pegida mit rennen und die Flüchtlinge als Sozialschmarotzer bezeichnen, aber selbst arbeitslos sind und so dem Staat auf der Tasche liegen

  • An dieser Stelle schließe Ich mich Sunakis Meinung an und möchte noch entgegenbringen, dass man sich nicht durch rechtspopulistische Äußerungen verängstigt fühlen sollte und eher Solidarität gegenüber Asylbewerber zeigen soll!

  • Ich bin das ganze Theater um Flüchtlinge, was gemacht wird, leid. Es nervt tierisch, dass die rechten son Unsinn brüllen.
    Viele verstehen es irgendwie nicht - Deutschland ist ein Teil dieser Welt und wir können uns nicht abkapseln und die Elite der Welt sein, nur weil wir es können. Wir müssen uns ein teil der Verantwortung gegenüber der welt und den restlichen Erdenbewohner bewusst sein!


    Ansonsten stimm ich @Dragon D. Arrior und @Chengo zu

  • Flüchtlingsproblem, -ansturm, -chaos, -kriese.
    Und da redet noch einer davon dass die Lügenpresse immer zu links hält.
    Deshalb versuche ichs auch Flüchtlingssache, oder so ähnlich zu nennen, denn alles andere ist nur üble Stimmungsmache.


    Was kommt als nächstes als Bezeichnung für die Scharren? Flüchtlingsterror? Flüchtlingskatastrophe?

  • Wir haben an unserer Schule Flüchtlinge untergebracht, genauer gesagt in unserer Turnhalle.
    Das hat zur Folge, dass wir zwar momentan kein Sport haben, aber das ist ein kleinerer temporärer Verlust im Gegensatz dazu, was viele Flüchtlinge dauerhaft gewinnen können.


    Ich kriege das Kotzen, wenn ich höre was viele Rechte wie Björn Höcke von der AfD zu Flüchtlingen sagen.
    "Das sind alles Vergewaltiger, unsere blonden Frauen müssen ja um ihr Leben fürchten!", "Das sind doch alles Wirtschaftsflüchtlinge!" oder der absolut schwachsinnigste Satz eines AfD-Mitglieds: "Wir sollten die Flüchtlinge für die Wehrpflicht einziehen und sie zum Kampf in ihrem eigenen Land auffordern!". Genau... als ob die Flüchtlinge einfach nur flüchten, um danach wieder zurückzukehren um gegen den Terror zu kämpfen vor dem sie geflohen sind.
    Viele Rechte scheinen ja auch zu denken, Flüchtlinge seien ja total blöd. Aber fakt ist, dass viele Flüchtlinge ausgebildet sind oder studiert haben bzw. im Studium/in der Ausbildung waren.


    Zu den Wirtschaftsflüchtlingen:
    Es ist absolut nicht verwerflich, wenn ein Mensch flüchtet, weil er in Armut lebt und in einem anderen Land sein Glück versuchen will um seiner Familie ein besseres Leben zu geben.
    Meiner Meinung nach sind es dann Wirtschaftsflüchtlinge, wenn sie das Geld, welches sie in ihrem Land verdienen in ein anderes Land schaffen um nicht so viele Steuern zahlen zu müssen, obwohl sie dennoch ein mehr als überdurchschnittliches Leben führen könnten.
    Was dem eigenen Stadt gigantische Steuerschäden bringt.
    Dabei sind dann die "Wirtschaftsflüchtlinge" in den Augen der Rechten viel schlimmer, als die wahren Wirtschaftsflüchtlinge wie Uli Hoeneß.


    Ich könnte zu diesem Thema unglaublich viel sagen, aber ich werde das einfach mal im Laufe der Diskussion mit einfließen lassen.


    Währenddessen will ich euch diese Folge von "Die Anstalt" ans Herz legen, bei welcher es genau um dieses Thema primär geht und dessen Meinung ich nur zustimmen kann:

  • Ich persönlich kann das Thema "Flüchtlinge" nicht mehr hören und es stört mich ziemlich, dass immer mehr und mehr zu uns kommen und auf unsere Kosten leben. Ich bin nicht rassistisch, aber irgendwo muss eine Grenze her. Meiner Meinung sollte man die Grenzen großflächig absperren und besser kontrollieren. Ich kann ja verstehen, dass sie vor dem, was in ihrem Land vor sich geht fliehen, aber es reicht, dass die immer nach Deutschland wollen. Warum nicht Polen, oder Ungarn oder Spanien oder sonst ein Land, dass zu EU gehört. Und ja, sie werden aufgeteilt, aber es kann nicht sein, dass der Großteil der Verpflichtungen an Deutschland hängen bleibt.
    Meiner Meinung nach finde ich es sogar unfair, dass die arbeiten und dafür auch den gleichen Lohn erhalten sollen, obwohl die meisten nichts vorweisen können. In meinen Augen ein absolutes No-Go. Die sollen so entlohnt werden, wie sie arbeiten und wenn es eben ein Auszubildendenlohn von 400€ ist. Finde ich gerechter.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Meiner Meinung nach finde ich es sogar unfair, dass die arbeiten und dafür auch den gleichen Lohn erhalten sollen, obwohl die meisten nichts vorweisen können. In meinen Augen ein absolutes No-Go.

    Zynismus, oder? Kann man nie genau wissen.



    Polen ist echt Horror. Die sprechen sich sogar gegen Verurteilung von pädophilen Priestern aus. (zumindest hab ich das gehört. Glaube in der Heuteshow) Da wären sie in Syrien sicherer.

  • Uuuuuuuuuuuuuuuund da haben wir wieder das Arbeitsargument ^^


    Möchte jemand bitte noch einmal die Sperre erläutern, die man als Nicht-EU-Bürger durchlaufen muss um erst mal eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen, mal abgesehen davon, dass EU-Bürger sowieso bei der Arbeitsplatzvergabe zu bevorzugen sind?




    Kleiner Edit: falls es wer doch schafft trotz alledem einen Job zu erhalten und dann auch noch die gleiche Arbeit wie andere abliefert...der hat auch gleichen Lohn verdient.


    Das AGG hat schon so seinen Sinn, ne.

    FC: 4055-4415-0670
    IGN: (Variationen von/mit) "Gosgosh"


    Eine Weitertausch-/Klon-/Zuchterlaubnis befindet sich auf meinem Profil unter der Rubrik "Über mich".

  • Zynismus, oder? Kann man nie genau wissen.

    Nichts mit Zynismus, sondern einfach Fakt, denn vor allem die Frauen haben meist keine Schule besucht und auch viele Männer haben entweder keine Ausbildung oder eben schulische Bildung genossen.
    Des Weiteren werden ausländische Berufsabschlüsse in Deutschland zum Großteil nicht akzeptiert, weshalb die dann ebenso bei null anfangen.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


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    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Polen ist echt Horror. Da wären sie in Syrien sicherer.

    Sarkasmus, oder? Kommt mir jedenfalls so vor. ;)


    Als Mitglied der EU, und als demzufolge von der EU profitierendes Land, sollte Polen (wie die übrigen EU-Länder natürlich auch) nicht nur auf seine Rechte schauen, sondern auch Pflichten erfüllen und dazu sollte in der momentanen Situation die Aufnahme von Flüchtlingen gehören.

  • Nichts mit Zynismus, sondern einfach Fakt, denn vor allem die Frauen haben meist keine Schule besucht und auch viele Erwachsene haben entweder keine Ausbildung oder eben schulische Bildung genossen.

    UNSINN! Die meisten Leute, die aktuell aus Syrien nach Deutschland kommen, sind - wie du auch im Startpost nachlesen kann - sind meist besserverdiener vor Ort und haben oft einen Universitätsabschluss. Und oh wunder, ja, in Syrien dürfen auch Frauen zur Schule und sogar zur Universität. Natürlich sind nicht alle Studiert - aber durchaus nicht wenige. Und nein, Universitäten in Syrien verschenken oder verkaufen die Abschlüsse auch nicht.

  • Nichts mit Zynismus, sondern einfach Fakt, denn vor allem die Frauen haben meist keine Schule besucht und auch viele Männer haben entweder keine Ausbildung oder eben schulische Bildung genossen

    Erstmal sind das Leute aus besseren Berufsständen. Zweitens kotzt es mich an, wenn jetzt einer Anfängt Leute auf Bildung zu reduzieren.
    Wie siehts dann mit mir aus? Hab einen Hauptschulabschluss. Bin ich deshalb im Vergleich zu dir minderwertig?
    Und wenn du weniger Glück hast und in einem niedrigeren Beruf landest, regst du dich dann auf, dass einer mit schlechterer Ausbildung der dafür das selbe leistet gleich bezahlt wird, nur weil du mehr Mühe hattest mit deiner Ausbildung?
    Man verdient sein Geld durch Arbeit und mehr nicht. Wenn sie genau so gut Arbeiten, verdienen sie genau das selbe und wenn sie schlechter ausgebildet sind. Also halt dich nicht für was besseres.




    Sarkasmus, oder? Kommt mir jedenfalls so vor.

    Überspitzte Darstellung. Die sind erzkatholisch und deren Extremisten würden sicher nicht so sanft vorgehen und nur die Unterkünfte anzünden. Einfach gesagt, ich hab große Angst vor katholischen Extremismus. Aber besser als im Kriegsgebiet wärs wahrscheinlich schon.

  • Ich finde, dass jedes Land, das Geld/Ressourcen/Wohlstand genug hat, den Flüchtlingen zu helfen, den Flüchtlingen auch helfen sollte.


    Also ca. 50 europäische Länder (auch Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, denen geht es immer noch weitaus besser wie in 2/3 aller anderen Länder der Welt)
    Die Golfstaaten.
    In erster Linie die.
    Ozeanien/N-Amerika/Argentinien/Uruguay/Japan/Korea/Chile eigentlich auch, aber das ist schwerer umzusetzen, weil da Ozean dazwischen liegt.


    Wenn die alle von einer "Weltgemeinschaft" profitieren wollen, sollen die sich auch solidarisch zeigen. Gerade bei den arabischen Ländern kann ich das gar nicht verstehen, welche Hemmungen die bei ihren Glaubensgenossen haben. Wenn jeder mithilft, wird das für keinen auch nur ansatzweise zu viel, auch nicht, wenn die großen Länder wie Deutschland, Britain, Frankreich oder eben Saudi-Arabien eben in absoluten Zahlen mehr nimmt als zB Luxembourg. Dann gibt es da überhaupt keine organisatorischen Schwierigkeiten, aber so ist das wie Gruppenarbeit in der 7. Klasse, zwei machen das und vier schaukeln Eier.
    Und Pegida du häldsch dein Schnauze.

  • auf unsere Kosten leben.

    finde ich es sogar unfair, dass die arbeiten und dafür auch den gleichen Lohn erhalten sollen

    Also sie sollen nicht die Arbeit wegnehmen aber auch nicht auf unsere Kosten leben. Das ist doch einfach mal schlicht Bullshit.
    Flüchtlinge kommen hierher, weil sie nunmal flüchten, was ihr gutes Recht ist. Arbeiten dürfen sie hier nicht, entsprechend liegen sie uns auf der Tasche. Können sie nichts dafür, aber viel bekommen sie fürs Nichtstun. Abgesehen von den luxuriösen Zeltstädten, damit auch im tiefsten Winter eine angenehme Brise weht.
    Wenn sie keine ausreichende Ausbildung haben, sollten sie für einen Deutschen keine Konkurrenz darstellen, sonst würde ich tatsächlich mal hinterfragen, ob denn meine eigene Ausbildung so schlecht ist, dass jemand, der kaum unsere Sprache spricht, es schafft meinen Job zu machen. Und wenn es so sein sollte, dann ist es nur gut und richtig, dass derjenige auch genauso bezahlt wird, wie jeder andere.

  • Und Pegida du häldsch dein Schnauze.

    soviel schonmal zur Meinungsfreiheit :thumbsup:
    was ich an dem thema schade find, ist, dass deutschland im herbst mit dem ganzen debakel allein gelassen wurde. nicht zu schweigen von dem verletzten dublin-Abkommen, aber das ginge jetzt zu weit. Seitdem sind unsere Flüchtlingszentren verstopft, die Bürger werden immer besorgter und die Flüchtlinge selbst verständlicherweise langsam unzufrieden. wäre ich wohl auch, wenn mir einer sagt ich bekomm in deutschland den himmel auf erden, und dann lande ich in so nem hangar mit knapp 1000 anderen.
    wird es aktuell bleiben? ja, denke schon
    wird sich die situation in absehbarer zeit verbessern? nein, vermutlich nicht.
    aber ich muss sagen, eigentlich teile ich merkels meinung, dass auch diese krise überwunden werden kann- man muss nur wollen

  • Und wenn es so sein sollte, dann ist es nur gut und richtig, dass derjenige auch genauso bezahlt wird, wie jeder andere.

    Ich möchte dazu noch anmerken, dass Flüchtlinge, die weniger als die entsprechenden Löhne für ihre Leistung bezahlt bekommen, weil sie eben Flüchtlinge sind, dem deutschen Arbeitnehmer wesentlich eher weh, da es dafür sorgt, dass die Löhne in den Bereichen gedrückt werden. Denn dann wird der Arbeitgeber dem deutschen Arbeitnehmer im Vorstellungsgespräch sagen: "Ja, ne, du arbeitest für (oder unter) Mindeslohn. Sonst holen wir uns einen Flüchtling. Der kann das auch." Das ist ja einer der Gründe, warum die Wirtschaft so drauf drängt, dass die Flüchtlinge schneller arbeiten dürfen, aber bitte ohne Mindestlohnbindung.

  • soviel schonmal zur Meinungsfreiheit :thumbsup: was ich an dem thema schade find, ist, dass deutschland im herbst mit dem ganzen debakel allein gelassen wurde. nicht zu schweigen von dem verletzten dublin-Abkommen, aber das ginge jetzt zu weit. Seitdem sind unsere Flüchtlingszentren verstopft, die Bürger werden immer besorgter und die Flüchtlinge selbst verständlicherweise langsam unzufrieden. wäre ich wohl auch, wenn mir einer sagt ich bekomm in deutschland den himmel auf erden, und dann lande ich in so nem hangar mit knapp 1000 anderen.
    wird es aktuell bleiben? ja, denke schon
    wird sich die situation in absehbarer zeit verbessern? nein, vermutlich nicht.
    aber ich muss sagen, eigentlich teile ich merkels meinung, dass auch diese krise überwunden werden kann- man muss nur wollen

    Natürlich ist es die Flüchtlinge nur von Vorteil, von verschiedenen Ländern Hilfe zu bekommen, man kann in vielen Teilen Europas sein Glück finden. So pusht sich das ganze hoch, die rechtsextremen Straftaten steigen drastisch an und am Ende lebt die Person dann in Deutschland, ist vor Krieg geflohen, und fällt dann einem solchen Verbrechen zum Opfer. Das kann es ja nicht sein. Wenn das gleich besser organisiert worden wäre, wäre diese ganze Hektik nicht in dem Ausmaße entstanden. Die hätten in jedem Land und in jeder Stadt gedacht "Jaaa 100 Flüchtlinge, kein Problem, erzähl mal was von deiner Kultur". So denken einige "Ooooooh 10.000 Flüchtlinge", werden dann direkt misstrauisch, bekommen die falsche Bias von irgendwoher ins Ohr rein, entwickeln dann viel eher ein negatives Bild und sind für die von den Rechten zusammengebastelten Argumenten empfänglicher, die bei den niedrigen Zahlen nicht mal den größten Nichtdenker überzeugt hätten.

  • Ich persönlich kann das Thema "Flüchtlinge" nicht mehr hören und es stört mich ziemlich, dass immer mehr und mehr zu uns kommen und auf unsere Kosten leben. Ich bin nicht rassistisch, aber irgendwo muss eine Grenze her. Meiner Meinung sollte man die Grenzen großflächig absperren und besser kontrollieren. Ich kann ja verstehen, dass sie vor dem, was in ihrem Land vor sich geht fliehen, aber es reicht, dass die immer nach Deutschland wollen. Warum nicht Polen, oder Ungarn oder Spanien oder sonst ein Land, dass zu EU gehört. Und ja, sie werden aufgeteilt, aber es kann nicht sein, dass der Großteil der Verpflichtungen an Deutschland hängen bleibt.



    Meiner Meinung nach finde ich es sogar unfair, dass die arbeiten und dafür auch den gleichen Lohn erhalten sollen, obwohl die meisten nichts vorweisen können. In meinen Augen ein absolutes No-Go. Die sollen so entlohnt werden, wie sie arbeiten und wenn es eben ein Auszubildendenlohn von 400€ ist. Finde ich gerechter.


    Ich habe einige Flüchtlinge kennengelernt, zum Großteil aus Syrien und Somalia, einige auch aus dem Irak, Iran und Afghanistan. Das waren alles Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren, teilweise alleine hier, in Jugendwohnheimen/-gruppen untergebracht und ALLE möchten einen Schulabschluss machen und dann eine Ausbildung anfangen, da waren Sachen dabei wie Lagerist, Apotheker, Kinderpfleger, und Arzt/Krankenpfleger. Besonders die sozialen Berufe können wir sehr brauchen, wieso einem Jugendlichen, der sowieso schon Heimat und eventuell Familie verloren hat, so etwas verwähren?


    Länder wie Polen und Ungarn sind politisch nicht gerade so eingestellt, dass sie fremdenfreundlich sind. Vor einer Weile hat die rechte Partei in Polen absolute Mehrheit bekommen, denkst du, dass sich ein Flüchtling in so einem Land wilkommen und wohl fühlen würde? Geschweige denn dass ihm geholfen werden würde...



    Ich selber habe die Einstellung, dass Flüchtlingen geholfen werden muss. Ich möchte definitiv ein Ehrenamt machen in der Flüchtlingshilfe, bevorzugt mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, wenn man sich vorstellt, dass teilweise Kinder auf der Flucht oder schon im Krieg in der Heimat ihre Familien verlieren, die es alleine in ein fremdes Land schaffen... Mich nimmt das emotional sehr mit. Und die einzigen für die meiner Meinung nach, die Situation eine Krise ist, sind die Flüchtlinge selbst, da diese in einem fremden Land sind, teils allein und daraufhin auch noch auf so viel Ablehnung und Probleme stoßen. Es gibt überall welche, die aus der Reihe tanzen, das sollte man dann aber auch nicht verallgemeinern, nicht jeder Flüchtling ist kriminell und nicht jeder Deutsche ist ein "besorgter Bürger" - traurig, dass man sich überhaupt von so viel brauner Propaganda einlullen lassen kann..