Erwachsen sein vs das innere Kind – Wohin führt dieser Streit!


  • Jeder von euch kennt den Textrefrain, er kommt von Peter Maffay, einer der Autoren von Tabaluga. Damit sind wir heute beim heutigen Thema „Erwachsen sein vs das innere Kind – Wohin führt dieser Streit!“ Offiziell heißt es, man ist erwachsen, sobald man das achtzehnte Lebensjahr erreicht.
    Die Wikipedia meint folgendes dazu

    Zitat

    Als erwachsen werden Menschen nach Abschluss der Adoleszenz bezeichnet. Biologisches Synonym ist adult und bezieht sich auf die Geschlechtsreife. Allgemein geht man davon aus, dass der Erwachsene jene notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse erworben hat, die ihn befähigen, die für sein Leben und Fortkommen notwendigen Entscheidungen selbständig und eigenverantwortlich zu treffen. Neben dem Datum der Mündigkeit, als zentrales Abgrenzungsmittel von Kindern und Erwachsenen, stellt auch die Sexualität eine wichtige Demarkationslinie zwischen diesen beiden Lebensphasen dar. Zu den bedeutsamsten Kriterien, mit denen man das Erwachsensein identifiziert, gehört die Reife. Auch wenn der Begriff zunächst wie ein biologisches Faktum erscheint, so verbergen sich dahinter unterschiedliche Zuschreibungen, die den Reifegrad jeweils verschieden definieren. Insofern ist es sinnvoll von verschiedenen Konstruktionen des Erwachsenen zu sprechen, die sich dann beschreiben und vergleichen lassen. So lassen sich v.a. biologische-medizinische, juristische und politische Reifegrade voneinander unterscheiden, aber auch philosophische, soziologische und pädagogische. Was genau also unter einem Erwachsenen verstanden wird, hängt immer von der jeweiligen Perspektive ab, aus der man den Erwachsenen betrachtet. Das Erwachsenenalter ist also ein zeit- und kontextabhängiger Begriff, der sich auch aus seinem Verhältnis zu anderen Lebensaltern, v.a. Kindheit und Jugend definiert.


    Das ist die Definition zum Erwachsen sein. Wenn man ein Erwachsene fragt, wann ist man erwachsen, dann kommen mitunter diese Argumente:

    • Verantwortung zu übernehmen
    • Hürden stemmen
    • Unbezwingbar sein
    • Seinen Idealen folgen und dafür kämpfen/Seinem Ziel folgen und nicht aus den Augen verlieren
    • Sich nie den Wind aus den Segeln nehmen lassen
    • Die Dinge so gut wie möglich richtig machen und Fehler machen
    • Seinen Glauben beibehalten.
    • Arbeiten.
    • Lieben. Und Leben
    • Schöne Momente erleben und geniessen
    • Herzlos sein
    • Nicht emotional sein
    • Nicht spielen
    • Ernst sein
    • Und viel mehr

    Einige diese Sache kollidieren mit dem so genannten inneren Kind. Das innere Kind ist nach der Wikipedia folgendes

    Zitat

    Das „Innere Kind“ gehört zu einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten, die durch Bücher von John Bradshaw und Erika Chopich/ Margaret Paul bekannt wurden. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Hierzu gehört das ganze Spektrum intensiver Gefühle wie unbändige Freude, abgrundtiefer Schmerz, Glück und Traurigkeit, Intuition und Neugierde, Gefühle von Verlassenheit, Angst oder Wut. Das Innere Kind umfasst alles innerhalb des Bereiches von Sein, Fühlen und Erleben, welches speziellen Gehirnarealen zugeordnet wird. Die Arbeit mit dem Inneren Kind funktioniert nach dem Prinzip der beabsichtigten, bewussten, therapeutischen Ich-Spaltung zwischen dem beobachtenden, reflektierenden inneren Erwachsenen-Ich und dem erlebenden Inneren Kind


    Das ist die gängige Definition von dem inneren, aber die meisten verbinden es mit anderen. Es tritt oftmals im Zusammenhang mit Hobbys, die man als Kind hätte. Einige dieses Hobbys werden als kindisch aufgefasst, das wären Hobbys wie Sammeln von Animes und Mangas, Videospiele, Pokemon, Skateboard fahren und so weiter. Das kommt daher, weil spielen eher mit Kinder assoziiert wird, als mit jungen Erwachsene und es wird als Zeitverschwendung gewertet. Es entsteht ein Konflikt, der auch zu großen Problemen führen kann, die einen sehr verletzen kann. Diese können folgende sein

    • familiäre Zerwürfnis
      Ich erkläre das anhand eines Beispiels. Der Vater ist der Meinung, dass Anime/Manga/whatever nicht gut für einen ist/sinnlos/kindisch. Es kommt zum Streit deswegen und der familiäre Harmonie ist gestört. Es kann auch gut sein, dass dieses das ganze Leben die Beziehungen belastet.
    • Ansehensverlust
      Jeder Erwachsene wird im Normalfall von anderen Erwachsenen respektiert. Das ist das Ansehen. Es beinhaltet den Respekt, Autorität und Einfluss. Dieses kann durch ein Hobby geschmälert werden. Das heißt, man wird nicht als Erwachsener wahr genommen und man hat dementsprechend auch kein Einfluß mehr. Das kann am Selbstbewusstsein kratzen
    • Identitätsverlust
      Wenn das Hobby ein Teil deiner Identität ist und du dieses Hobby nicht nachgehen kannst, wird das eigene Gefühl der eigenen Identitätsgefühl gestört. Das bedeutet dass man unter Umständen psychischen Probleme hat oder, dass man auf der Suche ist, wer man ist.
    • Mobbing


    Habt ihr ein inneres Kind?
    Seid ihr erwachsen?
    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Kann man beides kombinieren?
    Was sind eure Erfahrungen?



    Have fun

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Ja
    Seid ihr erwachsen?
    Ja
    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Nein
    Kann man beides kombinieren?
    Das innere Kind und Erwachsen sein? Klar.
    Was sind eure Erfahrungen?
    Hehe, vier Fragen kurz und knapp beantwortet, nun die wirkliche Antwort. ;D  
    Ich glaube, die meisten Menschen ein inneres Kind haben, dass sich teilweise selbst bei einer Person verschiedenartig äußert. Eine Situation, in der das innere Kind ganz deutlich zum Vorschein kam, war vor einiger Zeit bei einer Freundin. Ihr Freund und ich spielten mit ihrer dreijährigen Tochter Ball. Dabei hatten wir am Ende soviel Spaß, dass die Kleine sich längst anders beschäftigte, während wir noch Ball spielten. Natürlich war das nicht angemessen für unser Alter, aber wen juckt das schon.
    Bei Hobbies dagegen sehe ich gar nicht so recht, dass die unbedingt kindisch wären. Nun habe ich bisher recht viel Glück mit meinen Mitmenschen gehabt, meine Eltern nehmen meine Hobbies hin (wobei das auch Desinteresse sein kann), meine Kollegen teilen viele Hobbies. Wenn man in der IT-Branche tätig ist, trifft man vermutlich auch vermehrt auf Gamer mit verschiedensten Geschmäckern, da gilt auch Pokemon spielen nicht als kindisch, ebenso sind Animes nicht nur akzeptiert, sondern werden von einigen Kollegen ebenfalls geschaut.
    Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch eine erwachsene Seite, schließlich raffe ich mich auch an Tagen, wo ich mal wenig Lust habe, auf und gehe zur Arbeit, bezahle Rechnungen und kümmer mich um den Kram, der halt so anfällt, der eben nicht immer nur Spaß macht. Umso schöner sind eben solche Situationen, wie die oben beschriebene.

  • Ich glaube nicht an ''tatsächliche'' Erwachsene oder ''innere'' Kinder. Das würde nämlich voraussetzen, dass so was wie ein Erwachsener existiert.
    Damit will ich nicht anzweifeln, dass nach verschiedenen Definitionen, die du ja genannt hast, Personen existieren, die jetzt vom Gesetz her oder aufgrund ihrer Geschlechtsreife als Erwachsene bezeichnet werden können. Aber was würde es denn bedeuten, wenn jemand tatsächlich ''erwachsen'' ist? Würde das nicht heißen, dass die Person quasi das oberste Level des Lebens erreicht hat, also alles weiß und alles kann, quasi die Obergrenze erreicht hat, und nicht mehr weiterwachsen kann? Dass dieses Individuum perfekt ist, und tun kann, was es aufgrund dieses Wissens für das eindeutig richtige hält, und sich nicht von anderen beeinflussen lässt, da es ja vollendet ist?
    Aber, niemand ist unfehlbar oder allwissend, das ist schon allein aufgrund der Informationsmenge in diesem Universum unmöglich. Deswegen sind wir Menschen. Und vor allem, auch Leute, die die Geschlechtsreife (die beim Menschen inzwischen sowieso immer früher auftritt) oder das Achtzehnte Lebensjahr bereits vollendet haben besitzen immer noch die Ängste, Bedürfnisse und Fehler, die sie schon zu während ihrer ersten Lebensjahre hatten. Schließlich wird das Wesen Mensch am allermeisten durch seine Lebenswelt, durch die gemachten Erlebnisse beeinflusst und geformt. Egal wie alt Menschen sind, sie werden sich nie wirklich anders fühlen, als sie sich bereits als Kinder gefühlt haben. Ja, die Lebenssituation ändert sich, man macht neue Erfahrungen und wird immer weiter durch die persönliche Lebenswelt geprägt, aber genau das ist es ja, was unsere Gesellschaft mit ''Kindern'' konnotiert.
    Und Charakter-Eigenschaften wie Entschlossenheit oder Aufopferungsbereitschaft können genau so gut auf junge wie auf ausgewachsene Menschen zutreffen, genauso wie es sehr viele ''Erwachsene'' gibt, die feige und selbstsüchtig sind.
    Vor allem, was der Threadersteller da an Eigenschaften, die in unserer Gesellschaft halt tatsächlich typischerweise mit Erwachsenen verbunden werden, auflistet, zeigt nochmal deutlich, wie widersprüchlich die Meinungen bei Menschen bezüglich des Erwachsenseins sind. Man wird als erwachsen betrachtet, wenn man reif genug ist, um Spaß im Leben zu haben, ohne sich dafür zu schämen, egal was es ist, aber andererseits ist man auch erwachsen, wenn man gar keinen Spaß hat, so werden Klischee-Erwachsene oft im TV dargestellt. ^^" Und so geht es halt mit allen Eigenschaften. Und dazu kommt halt noch, dass diese Definitionen des Erwachsenseins sogar auf dieselbe Person in verschiedenen Kontexten nicht immer zutreffen müssen. Wenn wir die Definition von Erwachsen nehmen, dass man in der Lage ist, sich in seine Umwelt (oder bezeichnen wir es lieber als ''Gesellschaft'') einzufügen und dort eigenständig zurechtzufinden, dann ist also der Büroangestellte, der sein Leben in der Großstadt verbringt, so lange erwachsen, bis er plötzlich in einen anderen Kulturkreis versetzt wird, und sich nicht mehr alleine zurechtfindet. Wird er deshalb wieder als Kind betrachtet, welches keine eigenen Entscheidungen treffen kann?
    Ganz davon zu schweigen, dass es auch tonnenweise ''Kinder'' gibt, die in ihrem kuren Leben weitaus mehr gesehen und erlebt haben, als viele ältere Menschen. ^^"


    Also, ähm, sorry, falls das ganze jetzt irgendwie fies geklungen hat, ich möchte den Threadersteller loben, dass er sich die Mühe gemacht hat, dieses Thema zu eröffnen, der Startpost ist sehr ausführlich, und er drückt auch perfekt das Bild aus, welches in unserer Gesellschaft zum Thema ''Erwachsen sein'' besteht. :)
    Es ist nur so, dass ich diese für nicht wirklich existent halte. Ich könnte jetzt versuchen aufzulisten, welche Hobbies und Verhaltensweisen ich habe, die in irgendeinem Kulturkreis als ''kindisch'' oder ''erwachsen'' betrachtet werden könnten, aber da dies sowieso überall unterschiedlich ist, und ich außerdem niemanden zu tief in meinen Kopf hineinlassen möchte (glaubt mir, das ist kein schöner Ort).

  • Habt ihr ein inneres Kind?


    Jup, ich habe eins :D

    Seid ihr erwachsen?


    Nunja, wenn es nach meinen Kollegen ginge, nein, und wenn es nach mir mir ginge jein.
    Mein alter Mann behandelt mich teilweise wie ein Kind, Meine Mutter und meine Sis sagen nur 50/50.
    Der Rest der Verwandtschaft hält mich nicht mündig, sondern wie ein Papagei, der alles nachplappert, was meine Alten sagen, -_-
    Die reden über meinen Kopf mit meinen Eltern über mich.


    ich kann auch irren :D Die meisten meiner Freunde halten mich für Erwachsen.
    Ich bin der Meinung 100& erwachsen zu sein ist eh unmglich.

    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?


    nope

    Kann man beides kombinieren?


    jup, es gibt ja Rechtsanwälte, die in ihre Freizeit durch die Gegend larpen oder mein Onkel, dker in seine Freizeit Krieg spielt.
    Allerdings sind diese Hobbies für Erwachsene sehr untypisch, sie werden nur ja ausgegrenzt aufgrund dieses Hobbys.
    Normale Hobbys, die andere Erwachsene in meinen Umfeld betreiben sind wohl eher mit dem Hund spazieren, Garten bewirtschaften oder Kreuzworträtsel lösen.

    Was sind eure Erfahrungen?


    Sie sind gemischt, wie ich bereits angedeutet habe, hat mein Onkel ein sehr außergewöhnliches Hobby, dafür wird er von meine Mutter, seine Frau oder von seinen Schwiegereltern sehr stark kritisiert.
    Allerdings muss er wissen, was er macht, es ist sein Leben


    Ich lebe wie sagte wie ein Fluss, der lang fließt wo hin er will. Ich bin stolz auf mein Hobby

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Definitiv ja, und es kommt oftmals deutlicher hervor, als es mir lieb ist. Ich bin trotz meiner 25 - bald 26- Jahre in gewissen Situationen immer noch Kind, und dann wieder viel zu ernst. Ich pendel zwischen meinen Gefühlen und den Tatsachen hin und her, finde dann keinen Nenner und verharre dann in einer seltsamen Gefühlslage, in welcher ich albern erscheine, mich völlig desorientiert wieder finde und ich manchmal im Erdboden versinken würde, egal ob vor Scham oder vor Zorn.
    Das innere Kind hat immernoch das Bedürfnis zum Spielen, der Erwachsene in mir aber meint: "Dafür ist jetzt keine Zeit". Vieles, was ich als Kind gerne tat, zum Beispiel mit meinen Jurassic-Park-Dinosauerien vor meinen Bett zu hocken und andere Spielzeugtiere fressen zu lassen, kann ich heute nicht mehr machen, weil ich es praktisch mit dem Erwachsenwerden verlernt habe, was es bedeutet, einfach nur Kind zu sein und zu Spielen.
    Ich habe immernoch einige Spielsachen von früher, von denen ich mich nicht trennen kann, weil ich mir einen Teil meiner Kindheit bewahren möchte. Ich kann kein Kind mehr werden, muss mich als Erwachsener dem Alltag fügen und Arbeiten gehen. Das Einzige, was mir noch bleibt, ist das Zocken, in der Hoffnung, dass dadurch mein innerer Kindesfrieden besänftigt wird.


    Seid ihr erwachsen?
    So erwachsen, wie ich es zulasse. ich kann ernst sein, gefühlskalt, emotional total überfordert oder eben infantil. Es kommt immer auf die Situation an. Doch ich merke oft, dass ich mich dem Erwachsenleben schwerlich anpassen kann, es mir aber nicht erlauben kann, völlig das Kind in mir raushängen zu lassen. Ich bin oftmals irgendwo dazwischen gefangen und habe Schwierigkeiten, die Situationen sachgemäß zu trennen, mich denen anzupassen. Das bringt nicht nur Konflikte mit mir selbst, sondern verursacht auch Missverständnisse bei anderen in meinem Umfeld, einschließlich Arbeitskollegen.


    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Schwierig zu sagen, ob ich es verstecken muss. Manchmal ja, vor allem dann, wenn es zu Gesprächen mit meinen Vorgesetzten kommt, also Chef etc. oder ich irgendwo mit irgendeinem Bürokraten irgendwelche Papiere bearbeiten muss. Bei meinen Kollegen ist meine charakteristische Art eigentlich ganz gut aufgehoben. Die sind nämlich oftmals selber so dermaßen albern und kindlich veranlagt, dass ich da wunderbar mitmischen kann, es aber nicht übertreibe. Hinzu kommt, dass ich bei einer Kollegin auf vollstest Verständinis zu meiner Zockleidenschaft stoße, nämlich Pokémon. Die hat es akzeptiert und meinte auch, dass jeder das machen sollte, was ihm Freude bereitet.


    Bei Freunden ist ein Verstecken genauso wenig nötig, wie bei meiner Familie. Nur bei meinem Bruder muss ich mich zurückhalten, weil der vieles schnell falsch auffasst.


    Kann man beides kombinieren?
    Das ist schon möglich. Ich habe ja das Problem, dass ich immer hin und her pendel und mich dan fühle, wie vorm Kopf gestoßen, aber ich versuche meine kindliche Ader durch meine Hobbys und Leidenschaften am Leben zu erhalten, während ich mich in der Arbeit teilweise ebenso charakterisch auslassen kann, aber situationsgerecht versuche zu handeln. Meist klappt es, aber eben nicht immer.


    Inzwischen habe ich zum Beispiel wieder meine Freude an Lego gefunden, also diesen Bausteinen aus Kunststoff, mit welchem man verschiedenste Sachen bauen kann. Habe mir vor kurzem vier Lego-Bausets angeschafft und habe diese nun auf meinem Regal stehen.
    Davon einmal drei Modelle der "Legends of Chima"-Reihe und ein Set der "Castle"-Reihe. Ich fühle mich gut dabei, es beruhigt mich ungemein, muss nicht einmal mehr meine Konsole anschmeißen.


    Was sind eure Erfahrungen?
    Jeder Mensch ist anders, jeder reagiert anders auf einen und ich versuche stets, mich mit anderen zu verstehen. Missverständnissen trete ich inzwischen offen gegenüber und versuche mich in einem Gespräch mit anderen. Ich weiß aber auch, dass ich vieles für mich behalten muss, um bei anderen nicht in Ungnade zu fallen.


    In heutigen Zeiten ist es nicht immer leicht, dem inneren Kind zu folgen. Aber mal ehrlich, im Herzen bleibt man immer jung, wenn man will. Und ich will es sein.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Ich liebe mein Inneres Kind :)
    Ob nun Merchandise an meinen Taschen, meinem Handy oder meinem Schlüssel, wer genau hinsieht, findet immer etwas an mir :D Ich zocke seit Jahren und sammel Konsolen, wie soll ich denn damit aufhören oder es unterdrücken, wenn es mir Freude bereitet? Natürlich gehört zum Erwachsen sein eine gewisse Reife und ich bin davon überzeugt, dass ich diese auch habe. Heißt doch aber nicht, dass ich immer so sein ernst sein muss und auf Arbeit oder unterwegs nicht Pokemon fangen kann...
    Bei mir stehen Shooter neben Pokemon, Horror- neben Trickfilmen und Böhse Onkelz neben Shakira :D Ich bezeichne es als Vielfältigkeit :D
    Ich muss später noch mehr als genug Verantwortung übernehmen, spätestens wenn ich mal Mama bin und die Prioritäten sich komplett ändern. Doch bis jetzt bin ich eben die Tante, die Faxen macht und mit den Kindern spielt, die aber auch schimpfen kann, wenn sie muss. Meine Mädchen wissen, wenn ich schimpfe, haben sie auch wirklich Mist gemacht ;)

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Ohhhh, definitiv. Ich bin ein Spielkind. Ich bin verträumt. Ich quietsche herum. Ich steh auf Plüschtiere. Und auf Animationsfilme. Ich benehme mich nicht wirklich "erwachsen" - klar, ich bin nicht ständig total aufgedreht. Aber ich bin auch nicht ständig todernst. Warum auch?


    Seid ihr erwachsen?
    Ich bin 24. Laut Gesetz also volljährig. aber volljährig =/= erwachsen, meiner Meinung nach.


    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Ich pack es in manchen Situationen ein (auf der Arbeit z.B.) und vertröste es auf später.


    Kann man beides kombinieren?
    Klar. Man muss nur ein gesundes Mittelmaß finden, dann geht beides.


    Was sind eure Erfahrungen?
    abgesehen von meiner Familie (die ist irgendwie überfordert oO) - nur positive!

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Natürlich habe ich ein inneres Kind; allerdings denke ich auch, dass das eigentlich auf jeden Menschen zutrifft, egal wie "erwachsen" er auch sein mag. Man kann dieses innere Kind vielleicht so gut wie möglich verbergen, aber es ist nie ganz weg. Wir alle haben Fantasie, bei manchen ist es mehr, bei anderen weniger davon; dennoch ist sie (und in diesem Fall setze ich sie mit dem "inneren Kind" gleich) bei jedem im Tiefen des Inneren vorhanden und wartet nur darauf, zu sprühen und zu tanzen, uns Welten zu zeigen, die wir so nicht kennen; dabei folgt uns stets der Wunsch der kindlichen Neugier, die uns spätestens im Traum wieder einholt. Viele erleben dort Abenteuer, die man sich in der Kindheit zu erleben ausgemalt hat, auf die man sich am Tage bereits freute. Also ja: Ein Kind steckt ohne Zweifel in mir.


    Seid ihr erwachsen?
    Na ja, das zu beantworten ist grenzwertig. Ich bin einerseits natürlich erst 18, also gerade einmal nach deutschem Recht volljährig. Ob mich das erwachsen macht oder nicht, will ich nicht beurteilen. Es gibt nichtsdestotrotz aber Momente, in denen ich mir durchaus zugestehe, erwachsen zu sein. Ich kann Entscheidungen für mich treffen und weiß in den meisten Fällen, wann ich mich wie zu verhalten habe. Das schließt für mich jedoch nicht aus, nicht manchmal auch kindisch zu sein und Spaß an Unsinn zu haben. Viel mehr macht das Wissen, dass man ein Kind sein kann, wenn man möchte, doch erst einen Erwachsenen aus. Ich komme damit klar, was andere von mir denken, denn ich bin ich und ich bleibe ich.


    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Wenn ich das verstecken müsste, würde mich das durchaus traurig machen. Natürlich gibt es Momente, in denen ich nicht einfach unbedacht handeln und es auf das innere Kind schieben kann, denn Verantwortungsbewusstsein gehört einfach dazu und sollte unter keinen Umständen vernachlässigt werden, um dem Drang zu folgen, ein Kind zu sein. Doch verstecken würde ich es deswegen niemals. Es gehört dazu, mal ernster zu sein, das konnte ich aber auch schon als Kind; deswegen steht das für mich in keinem Widerspruch.


    Kann man beides kombinieren?
    Tatsächlich glaube ich sogar sagen zu können, dass die beiden Charaktertypen zusammen sogar so viel besser sind als die einzelnen Varianten, dass man viel glücklicher sein kann, wenn man beides unter einen Hut bringen kann. Momente der Freude kann man besser aufnehmen, als wenn man alles total ernst nimmt; Momente des Verantwortungsbewusstseins kann man besser bezwingen, wenn man auch mal ernst sein kann. Kombiniert ist es also viel besser als einzeln.

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Ja xD Bei meinen Freunden bin ich oft kindisch, naiv, labere Unsinn oder gehe ihnen auf die Nerven XDD bei meiner familie bin ich auch kindisch, aber etwas ruhiger, verpeilt bin ich bei beiden seiten, ich esse gerne süßigkeiten und freue mich über jedes Süßigkeitentüte die ich mir hole wie ein kleines Kind

    Seid ihr erwachsen?

    Ja laut Gesetzt schon xD

    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Naja, oft schon kommt drauf an wo man ist

    Kann man beides kombinieren?

    Kann man xD Es gib Siutationen, da darf man nicht kindisch sein und muss auch mal ernst sein, wenn jemand Probleme hat oder wenn man irgendwo ist, wo die Leute erwarten, dass man sich erwachsen benimmt, da bin ich meistens ruhig und schüchtern xD

  • Ja xD Bei meinen Freunden bin ich oft kindisch, naiv, labere Unsinn oder gehe ihnen auf die Nerven XDD

    Naja, das stimmt so nicht ganz, du kannst auch ernst sein und das ist wichtig, finde ich^^


    Habt ihr ein inneres Kind?
    Ja, aber eben nicht immer. Manchmal schon, wenn ich lache oder herumalbere, mit meinem Mann oder mit meinen Freunden, das darf aber auch mal sein, dann darf man auch mal albern sein. Ab und an wenn nicht viel im Haushalt zu tun ist (ich will eigentlich immer ALLES sofort erledigen) dann sage ich auch ab und an: "Ne, keine Lust, mache ich morgen, ich möchte jetzt auch mal wieder was zocken." oder so.


    Seid ihr erwachsen?
    Ja, weil ich selbst denken, handeln und Entscheidungen treffen kann.



    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Naja, oft schon kommt drauf an wo man ist

    Dito!


    Kann man beides kombinieren?
    Ja, kann man.

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Wäre graunehaft, wenn ich kein inneres Kind habe, manche Leute entwickeln sich echt nach Ihrem 18 Geburtstag zu so Harcore-Spießern, das es nicht mehr feierlich ist, wo ich mich persönlich immer Frage, ist das nötig?
    Muss man auomatisch, wenn man erwachsen ist zum Spießer werden? (weitere Erläuterung später)


    Seid ihr erwachsen?
    Ich glaube kaum, dass ich als Kind ne Abteilung leiten kann, bzw. ohne die dafür benötigten Fähigkeiten/Qualifikationen.
    Natürlich kann ich auch ernst sein, das muss ich sogar schließlich MUSS ich auch Entscheidungen treffen und mir meines handels bewusst sein.



    Kann man beides kombinieren?
    Klar und ich würde mal sagen, das ist die richtige Mischung fürs Leben, in gewissen Punkten ernst zu sein, aber nicht das Kind in sich zu verdrängen, sich seines handels aber immer bewusst sein.
    Ich albere gerne rum und mache Witze, kann aber im nächsten Moment auch wieder total ernst und fixiert sein und es ist für mich ne gesündere Einstellung als permanent einen Stock im Hintern zu haben. :P

  • Interessantes Thema. Gerade, da ich ein sehr nostalgischer Mensch bin und immer noch relativ kindisch sein kann.

    Habt ihr ein inneres Kind?
    Natürlich. Jeder dürfte ein inneres Kind besitzen, zumindest gehe ich davon aus. Viele verstecken es einfach nur, oder trauen sich nicht, es mal rauszulassen, weil sie sich in der Pflicht sehen, krampfhaft erwachsen sein zu müssen.


    Seid ihr erwachsen?
    Ja, davon gehe ich jedenfalls stark aus. Körperlich habe ich zwar nicht oft den Eindruck, aber mental bin ich doch reif. Zumindest weiß ich, dass ich eine gewisse Verantwortung besitze. Ich kann in den richtigen Momenten ernst sein und weiß, wo meine Grenzen liegen. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht ab und zu auch Scherze machen kann, oder krampfhaft versuchen muss, ernst zu sein. Außerdem kann ich mir eine eigene Meinung bilden und andere Meinungen akzeptieren, ohne zu sagen, dass diese blöd ist.


    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Nein, kein bisschen. Ich habe einen Freundeskreis, der da genauso tickt wie ich und zudem eine Freundin, die das ebenfalls so sieht. Vor meinen Eltern muss mir das sowieso nicht peinlich sein, da die mich ja von Anfang an so kennen. In der Öffentlichkeit auf Arbeit sieht das natürlich wieder etwas anders aus, da ist eine gewisse Reife gefordert, aber gerade auf der Arbeit habe ich Kollegen/Kolleginnen, bei denen man sich den ein oder anderen Spaß erlauben darf, zumal ich da ja auch von Kindern umgeben bin (Grundschule).


    Kann man beides kombinieren?
    Auf jeden Fall. Ich merke es selber fast jeden Tag, dass wenn ich mit Freunden auf'm TS hänge, irgendwann immer etwas aus einer alten Kinderserie zitiert wird und alle darüber lachen. Und gerade bei Spongebob gibt es Witze, die man erst versteht, wenn man älter ist.


    Was sind eure Erfahrungen?
    Ich habe durchweg positive Erfahrungen damit gemacht, wenn ich mein inneres Kind nicht unterdrückt habe. Gerade mit Freunden ist es doch schön, nochmal Kind sein zu dürfen, schließlich ist das die schönste Zeit im Leben - zumindest sollte sie das sein. Es gibt genug Momente, in denen man erwachsen sein muss, da ist es schön, wenn man Zeit hat, um kindisch sein zu dürfen.

    "Du kannst oft nicht glücklich sein, weil du den Grund vergisst, dabei gibt es genügend und wenn's auch nur die Gesundheit ist."

  • Zu dem Zeitpunkt, wo ich anfange, diesen Beitrag zu schreiben, habe ich noch nicht wirklich eine Ahnung, wie ich ihn genau strukturieren werde. Ich hoffe einfach mal, dass sich das so ergibt.
    Mein inneres Kind, würde ich sagen, kommt gerade dann zum Vorschein, wenn ich ernst genommen werde wie eine Erwachsene. Damit meine ich: Wenn ich mit Leuten zusammen bin, die mich für voll nehmen, bin ich automatisch "ich selbst", verspielt, zum Scherzen aufgelegt, je nach Situation auch anschmiegsam (hi @Kiriki-chan). Manchmal sage ich zum Spaß, ich brauche keinen Alkohol, um drunk zu sein, denn auch auf mich selbst wirke ich manchmal leicht, naja, besoffen? :ugly: Meine Tante (soziale Mutter) meint in letzter Zeit immer wieder: Seit ich bei ihr lebe, fange ich an, richtig aufzublühen und sie freut sich darüber. Ich mich auch. :blush:


    Ganz im Gegensatz dazu meine Persönlichkeit, wenn ich von oben herab behandelt werde. Okay, mancher wird jetzt sagen, da reagiert doch jeder pissed, und ich will auch gar nicht sagen, dass ich damit ein Sonderfall sei. Aber für mich persönlich stimmt jedenfalls: Durch meine Erfahrungen im Elternhaus werde ich instant steinhart und kalt, wenn mich jemand (nicht im Scherz oder so, sondern als Grund, um mich nicht ernst zu nehmen) als Kind bezeichnet. Also, ich will jetzt nicht alles ausführen, damit das hier nicht so wirkt, als würde ich hier heulen - dann wäre ich nicht hier, sondern im Wut- und Trauertopic, wo im alten Topic ja auch noch einige Beiträge von mir darüber zu finden sind.
    Aber um mal ein Beispiel zu nennen: Meine "Mutter" war ernsthaft der Ansicht, bis zum Alter von 17 Jahren und 364 Tagen bin ich ein Kind, danach kann ich machen, was ich will. Wenn ich dann so fragte: Also bin ich bis dahin unreif und um Punkt Mitternacht plötzlich ready fürs Leben? - dann meinte sie nur eiskalt: Ja.


    So, jetzt hab ich mal ein bisschen meine Gedanken schweifen lassen. Ich denke mal, das ist okay. :)

  • Wenn ich dann so fragte: Also bin ich bis dahin unreif und um Punkt Mitternacht plötzlich ready fürs Leben? - dann meinte sie nur eiskalt: Ja.

    Gott, ich hasse solche Einstellungen. Mein Stiefvater ist so ähnlich und ehrlich gesagt hasse ich ihn ein wenig dafür, dass er bei diesem Thema ständig vom Ernst des Lebens redet und Hauptsache Arbeit und das 45 Jahre bis zur Rente. Als gäbe es dazwischen nichts, an dem man Freude haben könnte :rolleyes:



    Wie hier schon gesagt wurde von einigen Usern, ich bin mit 22 volljährig, aber noch lange nicht erwachsen und das möchte ich auch noch gar nicht sein, zumindest nicht, wenn das bedeutet, die ganze Zeit verbittert zu sein und sich nur um Rechnungen und Arbeit zu bemühen. Ich erfreue mich immer noch an kleinen Dingen, die ich früher toll fand, und das nicht nur im Hinblick auf Spiele, Anime oder dergleichen. Zum Beispiel liebe ich es, Pusteblumen zu pusten, Spongebob zu schauen oder mir Gedichte und Geschichten durchzulesen, die eigentlich eher für Kinder sind, einfach...why not? Und Plüsch, ich liebe Plüsch einfach und stopfe auch jetzt noch mein Bett damit voll, auch wenn mein Stiefvater da nur den Kopf schütteln kann (vor allem bei Spongebob ^^')


    Ich denke im Übrigen auch, dass man beides miteinander kombinieren kann, das ist einfach situationsabhängig. Natürlich würde ich diese Seite vor meinem Chef nicht raushängen lassen oder vor einem Dozenten in der Uni, aber bei meinen Freunden oder meinem Freund stört es keinen und ich weiß selbst, dass ich da als ein wenig "verrückt" gelte, unter anderem auch deshalb x)


    Bis auf bei meinem Stiefvater habe ich da auch noch nicht soo schlechte Erfahrungen mit gemacht, dass ich sagen würde, ich müsse es um jeden Preis verstecken oder loswerden und ehrlich gesagt möchte ich mir mein inneres Kind auch noch eine ganze Weile bewahren. Auch wenn ich irgendwie bezweifle, dass mir das gelingt, in einigen Hinsichten habe ich Ansichten wie eine alte, verbitterte, einsame Oma ^^'

  • Habt ihr ein inneres Kind?
    Ich gehe schon schwer davon aus, ja, meiner Erfahrung nach haben eigentlich die meisten Leute ein inneres Kind, man muss es nur irgendwie hervorlocken.
    Wobei ich das "innere Kind" in jedem Menschen anders sehe - manche Leute haben eine ganze Persönlichkeit, die sie ihrem inneren Kind widmen (sprich: es gibt Tage, an denen sie dieses Kind absolut ausleben und sich gänzlich anders als sonst verhalten), während andere, so ich, einfach eine Facette ihrer Persönlichkeit auf dieses innere Kind ausgelegt haben. Nachdem ich, zumindest empfinde ich das so, relativ schnell Verantwortung übernehmen musste und in meinem Leben, besonders durch meine Familie, wahnsinnig gestresst bin, bin ich froh wenn ich einfach mal die Verantwortung abgeben kann, Disneyfilme und Cartoonserien schaue und mich mit Junkfood vollstopfe. Ich bin einfach glücklich, wenn es Tage gibt, an denen ich umsorgt werde, oder zumindest nicht gefordert bzw belangt werde.


    Seid ihr erwachsen?
    Gute Frage - was ist erwachsen sein denn überhaupt? Körperlich zumindest gehe ich schon davon aus, dass ich erwachsen geworden bin, aber rein menschlich denke ich, dass ich mich gerade in einer Art Metamorphose befinde und irgendwie noch das entscheidende Ereignis, die entscheidende Erfahrung fehlt, um "gänzlich" erwachsen zu werden.


    Müsst ihr euer inneres Kind verstecken?
    Nein, nicht direkt. Ich würde ihm manchmal gerne mehr Auslauf lassen, ja, aber an sich denke ich schon, dass ich es raus lassen kann. Gerade wenn man in einer Beziehung mit einem Erwachsenen ist, ist es manchmal schwer genau das durchzusetzen, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren ^___^


    Kann man beides kombinieren?
    Sicherlich, zumindest funktioniert es bei mir, hehe.

  • Wie meine Vorposterin das schon so schön formuliert hat, muss man da wohl zwischen physisch und (ich sag jetzt extra geistig) geistig unterscheiden.
    Ich bin vllt noch was jung mit 17 (aber bald 18), um das richtig beantworten zu können, aber hehe, ich hoffe physisch bin ich noch nicht erwachsen, da geht noch bisschen was :D
    Ob ich sonst so im übertragenen Sinn ein inneres Kind habe, das mal raus muss, weiß ich gar nicht. Ich weiß nur, dass ich es abgrundtief verabscheue wenn -wieder mal- meine Freund zu mir sagen, ich sei ein Spielkind, nur weil ich immer was in den Händen haben muss, wie Stifte oder ähnliches. (Oder haben sie damit Recht?) Wirklich, wenn sie mir das sagen, hab ich sofort so eine Wut :hmmmm: Niemand soll meinen, einfach so über mich urteilen zu dürfen und zu meinen, sie wären ja so erwachsen. (Dazu kommt noch, dass sie denken, ich sei einfach kein besonders schlauer Mensch...)
    Sonst würde ich nicht direkt sagen, dass ich ein inneres Kind habe, aber schon etwas, das ich raus lassen muss. Und das geht, ehrlich gesagt nur wenn ich alleine bin. Ich kann nichtmal beschreiben, was dann in mir vorgeht, ohne es banal klingen zu lassen, aber ich bin ein sehr emotionaler Mensch, ich denke quasi nur darüber. Wenn ich dem nicht nachgehe oft genug, hab ich immer sodass Gefühl ich muss einfach Lautschreien, doch dass nicht mal aus wirklichem/innenren Frust, einfach ... nicht zu beschreiben. Oder das verlangen, in kühles Wasser einzutauchen und die Vorstellung, wie es durch die ganze Seele spült und man dann einfach frei ist...
    Tja zu meinem inneren Kind kann ich nichts sagen, aber ich glaube, vor allem der erste Abschnitt sagt doch einiges.

  • Ich bin erwachsen, meine, mich meistens so zu verhalten. Manchmal kommt das Kind in mir hervor, das seine Meinung sagt; wobei dies letztlich durchaus erwachsen ist. Beispiel Job (ohne auf Details einzugehen): Ich weiß(!), das bringt jetzt nichts mehr, wenn ich meine Meinung sage; ich sage sie dennoch, weil ich nicht lügen will, nur damit andere ein gutes Gefühl haben, ich mache mich beim Vorgesetzten unbeliebt, sage raus, was ich denke, lasse nur die Beleidigungen hierbei weg.


    Erwachsene weinen meistens nicht, bei Schmerzen mache ich das nicht (meistens). Früher habe ich oftmals geschrienen bei Schmerz mit der Intention, zu Emotionen zu stehen, ist doch okay; im +18-Altersbereich mache ich nahezu gar nicht mehr. Ich weine allerdings, weil ich meinen verstorbenen Vater vermisse, und das immer mal wieder. Manchmal kochen die Emotionen in mir hoch und es ist, trotz mehr als einem vergangenen Jahr nach dem Sterbedatum, noch immer ein Schock; es kommt überraschend, obwohl es das nicht mehr ist/sein sollte.


    Kleinkinder-Hefte, Serien wie Spongebob oder Rausgehen unbekleidet bei (Sonnen-gewärmtem warmen) Regen sind nichts für mich. Je nach Lust und Laune verleite ich mich manchmal dazu, kindlich/kindisch anmutenden Aktivitäten nachzugehen; in der Regel, so sehe ich es selbst, ist mein Verhalten jedoch des eines Erwachsenen. Stelle ich mich dumm auf Kinners-Niveau, dann ist dies Absicht und Humor, den nicht jeder versteht; manche Sprüche, die meiner eigenen Logik folgen, sage ich bei anderen (Nicht-Verwandten) gar nicht erst, da sich eh nur fragende Gesichter auftun.

  • Erwachsene weinen meistens nicht, bei Schmerzen mache ich das nicht (meistens). Früher habe ich oftmals geschrienen bei Schmerz mit der Intention, zu Emotionen zu stehen, ist doch okay; im +18-Altersbereich mache ich nahezu gar nicht mehr.

    Was unter anderem nicht heißen muss, dass man nur weil man erwachsen ist nicht mehr weinen sollte, weil das ja nicht(?) zu einem Erwachsenen passt. ^^"
    Egal ob es jetzt physischer oder psychischer Natur ist. (Habe nämlich ne Menge Leute um mich rum, die meinen SIe müssen einen auf voll krass harten Typ machen, nur weil man(n) ja nicht weinen darf. ^^"



    Ich weiß(!), das bringt jetzt nichts mehr, wenn ich meine Meinung sage; ich sage sie dennoch, weil ich nicht lügen will, nur damit andere ein gutes Gefühl haben, ich mache mich beim Vorgesetzten unbeliebt, sage raus, was ich denke, lasse nur die Beleidigungen hierbei weg.

    Das kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, man wird einfach nicht ernst genommen, wenn man hinter seine Meinung (auch wenn sie der Wahrheit enspricht) ne Beleidigung klatscht oder einfach ne Beleidigung umschreibt, nicht alle sind so blöd und checken worauf man hinaus will, zumal auch geschreie und gefluche (nicht expliziert auf die Person bezogen) nicht zu einer guten Meinung/Meinungsverschiedenheit gehören, klar würde man am liebsten dem jenigen noch eine batschen, aber man sollte einfach sein Niveau beibehalten und sich nicht selbst ins schlechte Licht rücken.



    Für mich persönlich bleibt das innere Kind in mir bestehen, ich würde einfach sagen, man sollte einfach wissen wann man das innere Kind rauslassen kann und wann nicht, in meinen Augen ein Teil von ner erwachsenen Einstellung.
    Wenn ich mein inneres Kind verlieren würde, dann kann ich mich plump gesagt gleich erhängen, ich will sicherlich nicht zu den erwachsenen Spießern die ein Stock im Hintern haben und krampfhaft versuchen einen auf "erwachsen" zu machen, nur weil Sie jetzt das 18te Lebensjahr erreicht haben. ^^"
    Das wäre nämlich für mich im neagtiven Sinne kindisch.


    Ich mache genauso viel Blödsinn wie ich ernst bin und mir meiner Aufgaben und Pflichten bewusst bin, nur ich weiß halt wie und vorallem wann ich es einsetzen kann.
    So sollte klar sein, dass man sich nicht wie ein Spielkind verhalten sollte, wenn der Chef vor einem steht.
    Ebenso kann man auch mal Blödsinn machen (der sich natürlich in Grenzen halten sollte) oder Blödsinn reden, wenn man mit freunden unterwegs ist.

  • Was viele hier beschreiben, würd ich nichtmal als "inneres Kind" bezeichnen, sondern dass man einfach geistig noch keine verbitterte 90 ist und sein Leben noch lange auskosten will. ôo


    Zitat von Eatos

    Das kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, man wird einfach nicht ernst genommen, wenn man hinter seine Meinung (auch wenn sie der Wahrheit enspricht) ne Beleidigung klatscht oder einfach ne Beleidigung umschreibt, nicht alle sind so blöd und checken worauf man hinaus will, zumal auch geschreie und gefluche (nicht expliziert auf die Person bezogen) nicht zu einer guten Meinung/Meinungsverschiedenheit gehören, klar würde man am liebsten dem jenigen noch eine batschen, aber man sollte einfach sein Niveau beibehalten und sich nicht selbst ins schlechte Licht rücken.

    Kommt auf die Person an. Wenn man bei Freunden und Familie Hemmungen hat zu fluchen, sind sie imo nicht deine Freunde und Familie... oder das Problem liegt an einem selbst.
    Eine gute Beziehung zu jemanden besteht für mich daraus, dass man immer mehr diese höfliche Distanziertheit fallen lässt.
    Ich glaube die meisten werden das kennen: *man kennt sich fünf Tage*: bitte, kannst du das kurz für mich halten?
    Ein Jahr später: *nonverbale Zeichen, dass jemand etwas halten soll und drückt es demjenigen in die Hand*


    Zitat von Lenovo-Schesan

    Kleinkinder-Hefte, Serien wie Spongebob oder Rausgehen unbekleidet bei (Sonnen-gewärmtem warmen) Regen sind nichts für mich.

    Aber du bist in einem Pokemonforum angemeldet und gerade Spongebob ist eigentlich gar nichtmal so sehr kindgerecht. XD

  • Das kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, man wird einfach nicht ernst genommen, wenn man hinter seine Meinung (auch wenn sie der Wahrheit enspricht) ne Beleidigung klatscht oder einfach ne Beleidigung umschreibt, nicht alle sind so blöd und checken worauf man hinaus will, zumal auch geschreie und gefluche (nicht expliziert auf die Person bezogen) nicht zu einer guten Meinung/Meinungsverschiedenheit gehören, klar würde man

    Dem stimme ich zu. Frage mich generell, wo der Sinn beim Fernsehsender RTL ist, wenn sich Personen in einem Konflikt anschreien (Detektive/Polizisten im Einsatz etc). Als ob man glaubwürdiger wirkt bei extrem zorniger und erhobener Stimme. Der Sinn müsste eine bessere Einschalt-Quote sein.


    Lieber betone ich extra deutlich Wörter bei enormer Wut, oder ich spreche mit irgendwelchen dem Gegenüber vermutlichen unbekannten Worten. Hat mehr Stil als uncool zu brüllen.