Wettbewerb 14 - Lyrics in einer kurzen Geschichte einbinden

  • http://oi61.tinypic.com/1z515kg.jpg
    Quelle: Deviantart.com
    Information | Vote | Gewinner


    Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf einen individuellen Benutzertitel. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zur Wettbewerbssaison 2014
    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für dein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Topic erstellen will, der kann dies gerne in unserem Einzelne Werke-Topic tun!


    Zitat von Aufgabenstellung

    Lyrics in einer kurzen Geschichte einbinden
    Jeder von uns kennt sie, jeder von uns liebt sie: Gemeint ist natürlich die Musik und die entstehenden Lieder, die mit der schönen Musik unterlegt sind. Aber ohne die typischen Lyrics, den Songtext also, die man selber immer wieder gerne summt oder mitsingt, würden diese Lieder auch nicht zustande kommen. Nun geht es jedenfalls darum, die Lyrics in eine kurze Erzählung einzubauen, was sich auch als eure primäre Aufgabe herausstellt. Ihr sollt einen Song wählen und die Lyrics von diesem passend in die kurze Geschichte einbinden und diese schließlich erzählen. Dabei ist euch die Wahl eures Liedes natürlich freigestellt und diesmal ist auch der Pokémon-Bezug keine Pflicht. Die Lyrics, den Songnamen und die Übersetzung (sollte es ein englischer Songtext sein.) verpackt ihr bitte in einen Spoiler, welcher dann über eurer eigentlichen Abgabe steht. Grund für die Übersetzung sind beispielsweise User, die sich mit der englischen Sprache noch ein wenig schwer tun und es somit ebenfalls schwer hätten, die englischen Strophen zu verstehen.


    Ihr könnt 9 Punkte verteilen, maximal fünf an eine Abgabe



    Der Vote läuft bis Sonntag, den 17.08.2014, um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]














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  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Cassandra und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.
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  • Und dann leg ich mal wieder mit den Votes los.
    Ist ja ne ganze Menge schöner Lesestoff dabei, freut mich immer aufs Neue. Dann gehts auch ohne Umschweife los:


    Erstmal Nummer 06: Unser Schicksal
    Hier hat sich der Protagonist mit einer harmlosen SMS auseinandergesetzt. Wenn ihr nen Text über Vergänglichkeit bekommt, der nicht grad in der frohsten Stimmung verfasst scheint, wie reagiert ihr da? Hat mir gut gefallen. Man verfolgt ganz unkompliziert, wie daraus ein Songtext wird, und später zwei Bekannte sogar verlobt werden.(Well, that escalated quickly...)
    Und das Ganze in einfachen Sätzen. Gibt ja Stories, bei denen man nen Absatz lang auf nen Punkt wartet, oder andere, bei denen der Autor aus irgendwelchen Gründen unnötig hochgestochene Ausdrücke für die alltäglichsten Dinge benutzt. Muss nicht sein!
    Machts lieber wie der Protagonist hier, einfach drauf los. Und vielleicht bin in in dem Fall kitschig, aber für das Happy-End gibt nen Bonuspunkt, ha!



    Nummer 07
    Direkt die nächste Story, vom Stil her etwas auf alt gemacht- was aber nichts Schlechtes sein muss.
    Die Wolken und das Feuer als streitende Teenager? HA, ich kanns mir bildlich vorstellen. Super Idee, übrigends, das hab ich so noch nicht gesehen. Kenne da son paar alte römische Sagen, die mit ähnlichen Bildern arbeiten(Gottheiten) aber das Ganze in eine Geschichte zur Erschaffung der Menschheit zu bringen, ist super.
    Die Flammen und das Meer haben tatsächlich eine Tochter zusammen, die nicht (wäre auch langweilig) einfach aus Dampf besteht, sondern weggesperrt werden muss.
    Der Kontrast Feuer-Wasser ist dann schon fast ein wenig Mainstream, aber so viele Optionen hat man in den Elementen auch nicht..oh, guck mal, die Wolken machen die Wette(WInd) Feuer nimmt sie an, stellt sich auf nen Berg(Erde) und um Wasser gehts am Ende. HA wie cool, kanns nur nochmal wiederholen!
    Okay, zurück zum Plot. Wie erwartet kommt das Mädchen eines Tages frei und fängt an, zu- was eigentlich? Offenbar haben wir hier eine Lichtkugel, deren Materialien das Mädchen im Nichts gefunden hat. Moment mal! Was? Auf jeden Fall weist sie zielsicher in die Freiheit und absorbiert von da an die Zutaten für die Menschheit, was dann auch am Ende gelingt.
    Ich find die Geschichte alles in allem gut zu lesen, und was immer wichtig ist: Flüssig. Geht nichts über ne klare Satzstruktur!


    Nummer 10: Haunted Heart
    Woah.. hier haben wir starken Tobak, denn nun gehts an die Psyche. Schwieriges Thema, und dieser Text behandelt es wie ein Profi.
    Dachte zuerst es geht um ne gescheiterte Lovestory oder ähnlich, wie gut dass mich der Autor fast sofort eines Besseren belehrt! Es handelt sich in dem Text um eine junge Frau, der die Vergangenheit zu schaffen macht, und nach und nach bekommen wir heraus, was genau der Grund dafür ist.
    Gleichzeitig wird klar, dass die junge Frau erfolglos zum Psychiater geht. Da sie aus der Ich-Perspektive erzählt, erfahren wir aus erster Hand, wie schwer das Ganze für sie ist, und haben gleichzeitig an der Wut und Hoffnungslosigkeit teil, die ihr Leben bestimmen. Und das in einer unkomplizierten und sehr wortgewandten Art. Die Kommentare sind patzig zum Therapeuten, deprimiert im inneren Dialog und immer richtig gut, um sich in die Lage hineinzuversetzen!
    Dann die nächste Bombe: die Protagonistin hatte offenbar einen Selbstmord im Sinn.
    Das ist wirklich ein Trauma mit allem Drum-und-Dran. Ne super Methode, um das Geschehene dem Publikum beizubringen, sind die Flashbacks und Träume in der Story.
    Man kann sich vorstellen, was passiert ist, als wäre man dabeigewesen. (CARL! Stay back. Okay, das ist nicht witzig..aber herrlich dass der Typ Carl heißt.)
    Ein Abenteuerurlaub ist richtig schiefgelaufen und von vier Freunden blieb nur eine übrig..achja an der Stelle wollte ich anmerken, wie gelungen ich den Kontrast finde, zwischen dem ruhigen See und den Gesprächen mit dem Psychiater(Stadt) und auf der anderen Seite dem Dschungel(Natur).
    Später nimmt die Geschichte eine positive Wendung, denn die Hoffnung ist der Protagonistin geblieben. Und auf der Grundlage kann man zumindest leben.
    Ich würde am Liebsten sofort lesen, wie es mit ihr weiter geht!
    Achja, zu dem Text gehört auch der einzige Song von den Abgaben, den ich tatsächlich einordnen konnte, und er passt sehr gut dazu.


    Soweit zu meinen Ratings, als nächstes kommt noch die Bewertung nach Schablone:


    ID: 46752
    A 06: 2
    A 07: 2
    A 10: 5

  • Huhu Autoren!
    Nachdem es bislang erst einen einzigen Vote gibt, habe ich mich auch mal drangesetzt und meine Favoriten bepunktet. Eigentlich wollte ich ja auch noch etwas zu den restlichen Abgaben schreiben, wozu ich dann letztendlich aber doch nicht die Zeit gefunden habe und in den nächsten Tagen auch nicht finden werde ... ich hoffe, das kann man mir verzeihen!
    __________________


    02 - Eine verhängnisvolle Überfahrt
    Der Titel passt zwar zum Inhalt der Geschichte, sagt mir aber fast schon zu viel über diese aus. Immerhin kann man dadurch schon beinahe erahnen, worum es hier gehen könnte - oder zumindest, dass diese Abgabe vermutlich nicht gut ausgehen wird. Ich hätte mir stattdessen einen Titel gewünscht, der den Leser mehr "grübeln" lässt.
    Wie auch immer, der Text an sich hat mir ziemlich gut gefallen. Zwar hätte ich mir ausführliche Beschreibungen - nicht nur von der Umgebung, insbesondere vom "Wellengang", sondern auch von den Gefühlen des Matrosen - gewünscht, wobei seine Gedanken schon gut an den Leser vermittelt wurden und die bedrückende Atmosphäre vertiefen. Das letzte Gespräch mit dem Kapitän gefällt mir wieder ziemlich gut und schafft ein interessanteres Ende; dass er sich am Ende doch noch halbwegs "freundlich" zeigt, ist schön, wobei ich den "Übergang" etwas zu plötzlich fand - insgesamt hätte ich also einen etwas längeren Text, bei dem der der Fokus auch ruhig etwas mehr auf dem Kapitän hätte liegen können, auch toll gefunden, wobei da möglicherweise die Wortgrenze im Weg war? Ansonsten aber eine solide Geschichte, die ich gerne bepunkte.


    05 - Let her go
    Bei dem Titel dieser Abgabe handelt es sich zwar "nur" um den Songtitel, trotzdem finde ich ihn im Bezug auf den Text sehr passend. Hieran habe ich also nichts auszusetzen; auch die Geschichte an sich beginnt überaus gelungen. Insbesondere die Wortwahl im ersten Absatz ist wirklich schön und schafft neben einer passenden Atmosphäre auch einen interessanten Kontrast zu dem restlichen Text. Was ich noch besonders hervorheben möchte, ist die Art und Weise, wie die Lyrics in die Geschichte eingebunden wurden, da ich diese als ziemlich kreativ ansehe. Überhaupt die Idee, die wichtigste Figur des Textes als einen Musiker darstellen, erscheint mir zu der Aufgabestellung passend; auch hier gefällt mir im Übrigen das Ende besonders. Insgesamt handelt es sich hier also meiner Meinung nach um eine sehr gelungene Abgabe, gestört hat mich nur, dass die schöne Wortwahl, die sowohl am Anfang, als auch am Ende der Geschichte vorhanden ist, während des restlichen Textes etwas "nachgelassen" hat.


    07 - Halbkind
    Der Titel hat mir ziemlich gut gefallen und mich vor allem neugierig gemacht, was mich in der Geschichte erwarten wird. Im Nachhinein finde ich ihn auch recht passend, habe alles in allem also nichts daran auszusetzen.
    Ähnlich sieht es mit dem Text an sich aus; die Wortwahl ist unglaublich schön, der Song passend, die Idee außergewöhnlich und interessant. So gefällt mir auch der Schreibstil, der den ganzen Text ein wenig wie ein Märchen oder eine Legende wirken lässt; gleichzeitig werden Atmosphäre und Emotionen aber auch super an den Leser vermittelt. Abgesehen davon finde ich, dass die Aufgabestellung toll erfüllt wurde und insofern habe ich eigentlich nichts Negatives an der Abgabe gefunden, weshalb sie - als mein Favorit - auch drei Punkte von mir erhält. (Und ja, meine "Bewertung" ist einfach viel zu kurz geworden, entschuldigt :c)


    08 - Sing
    Simpler Titel, allerdings deshalb nicht minder ausdrucksstark. Auch im Bezug auf den Song und auf den Text erachte ich ihn als sehr passend.
    Auch hier hat mir, ähnlich wie bei Abgabe 07, neben der gelungenen Wortwahl auch die interessante Handlung zugesagt. Was genau dieser "Meerestitan" darstellen soll - ob er eine Bedeutung hat oder als Sinnbild verwendet wurde, oder ob er nur eine fiktive Gestalt "ohne Hintergrund" ist - erschließt sich mir zwar nicht ganz, allerdings denke ich, dass dies auch nicht besonders wichtig zu wissen ist. Umso mehr gefällt mir die Darstellung der Hauptperson (wobei ich mich gerade frage, ob das ein Vogel sein soll oder doch ein Mensch bzw. etwas völlig anderes? xD) im Käfig; ihre Emotionen, sprich Gefühle sowie auch Gedanken wurden außerordentlich gut rübergebracht und ich konnte wirklich mit ihr mitfühlen. Wirklich überaus schade, dass sich das Ereignis, über das in der Abgabe berichtet wird, doch nur als Traum herausstellt - dadurch wurde ein besonders interessantes Ende geschaffen. Ansonsten sehe ich den ganzen Text übrigens als etwas an, in das man viel hineininterpretieren kann, ob das nun gewollt war oder nicht - das hat mir aber ebenfalls sehr gut gefallen!


    10 - Haunted heart
    Zum Titel kann ich eigentlich nicht allzu viel sagen, Songtitel eben ^^ Erscheint mir aber recht passend im Bezug auf die Geschichte.
    Diese beinhaltet übrigens eine ziemlich interessante, wenn auch schwierige Thematik, die der Autor/die Autorin meiner Meinung nach aber gut umgesetzt hat. Ich für meinen Teil konnte mich jedenfalls gut in die Protagonistin hineinversetzen; der Text ist angenehm lesbar, die Wortwahl auch schön. Was mich jedoch ziemlich gestört hat, sind die Umstände, wie die Freunde der jungen Frau ums Leben gekommen sind. Ich meine, müsste es nicht bekannt sein, wenn es eine Insel gibt, auf der "Verstoßene" leben? Wieso wurde diese Insel dann überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, oder wie konnten die Leute sonst auf die Insel gelangen? Hat sie niemand gewarnt oder so? Genauere Umstände hierzu haben mir noch sehr gefehlt, ebenso zumindest eine "genauere" Andeutung, wie die Protagonistin entkommen konnte. Vor allem, wie konnte sie es alleine und nicht, als sie die Unterstützung zweier Freunde hatte? Das hat mich doch ziemlich verwirrt und wie gesagt hätte ich mir definitiv genauere Erklärungen gewünscht. Da die Geschichte aber sonst gut geschrieben ist, bekommt sie dennoch einenPunkt von mir.
    __________________


    ID: 78467
    A2: 1
    A5: 2
    A7: 3
    A8: 2
    A10: 1


    Ich hoffe, dass noch ein paar Votes zustande kommen! o/

  • [tabmenu][tab='Allgemein']Schade, dass es bisher erst zwei Votes gibt! Hoffe auch, dass es noch mehr werden - zumal sich hier 13 Autoren sehr viel Mühe damit gegeben haben, ihre Abgaben fertig zu stellen ... Hat leider etwas gedauert, bis ich das ganze durchgelesen hatte, aber besser spät als nie! Die meisten Kurzgeschichten sind sprachlich sehr schön, deshalb habe ich mich bei der Punktevergabe auch zum Großteil nach der Idee bzw. der Songwahl gerichtet. Es war übrigens interessant zu sehen, auf welche Weisen die Lyrics eingebunden wurden. Die meisten Songs kannte ich nicht (bis auf zwei glaube ich alle, haha), aber so eine Vielfalt ist ja wünschenswert. Auffällig war, dass die Abgaben zum Großteil traurige Themen hatten bzw. den Tod und wie die Hinterbliebenen damit umgehen. Davon sind mehrere gut gelungen, habe mir hier aber die meiner Meinung nach am besten umgesetzte Geschichte heraus gepickt. Kann leider nicht alle bepunkten, obwohl noch mehrere es verdient hätten.
    [tab='Punkte']ID: 23945
    A02: 1
    A06: 4
    A07: 2
    A10: 2
    [tab='Votes']02 - Eine verhängnisvolle Überfahrt
    Obwohl ich den Titel eher gewöhnlich finde, sticht das Thema unter allen Abgaben hervor. Zum einen ist die Perspektive interessant - habe noch nie eine Geschichte aus der Sicht eines Küchenjungen gelesen, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen. Passend sind vor allem die Beschreibungen, die die Atmosphäre auf dem Schiff gut widergeben. Dabei ist es keineswegs so, dass sie zu ausführlich sind und vom eigentlichen Geschehen ablenken. Normalerweise lese ich ungern im Präsens, aber hier war es passend eingesetzt. Auch die Kürze des Textes finde ich nicht störend, im Gegenteil. Es wurde alles gesagt; der Schluss gefällt mir ebenfalls. Zum Teil wird ja auch offen gelassen, ob nun eine Rettung möglich ist, zumindest interpretiere ich es so. Auch wird der Leser mit der Frage zurück gelassen, was das Schiff nun transportiert hat. In Kurzgeschichten finde ich das durchaus angebracht, so lange es nicht ausartet.


    06 - Unser Schicksal
    Endlich mal keine traurige Geschichte! In Maßen stört mich das prinzipiell nicht, aber ein bisschen Abwechslung finde ich doch ganz angenehm ... Lebensnahe geschrieben, cooler Einfall mit dem SMS Wechsel. Auch die Smileys empfinde ich nicht als unpassend, sondern eher als dazu gehörig. Ohne sie würde das ganze weniger authentisch wirken. Der Protagonist war mir auf Anhieb sympatisch, konnte mir sehr gut vorstellen, wir er verzweifelt über dem Text für seine Melodie brütet! Auch hier die Beschreibungen nicht zu umfangreich aber doch so, dass die Szenen vorstellbar geschildert werden. Schon lustig, wie so eine falsch abgeschickte SMS ein ganzes Leben verändern kann ... aber keinesfalls undenkbar. Der Zeitsprung gegen Ende rundet die Geschichte noch ab und hinterlässt den Leser mit einem guten Gefühl. Fragen bleiben keine offen, ist aber auch nicht schlimm. Insgesamt sehr Stimmig und das bisschen 'Romantik' wenn man das so nennen kann fand ich sehr süß. <3


    07 - Halbkind
    Habe so meine Idee, aus wessen Feder diese Abgabe stammt, bin mal gespannt! Vor allem wird hier durch die ausführlichen Beschreibungen gepunktet, in dieser Hinsicht ist 'Halbkind' imo die beste Geschichte! Andererseits passiert leider nicht sehr viel. Ich persönlich bin ein Fan von Charaktertiefe, hier geht es zunächst erst um die Fehde zwischen Feuer und Wolken. Später kommt dann noch das Mädchen hinzu, dessen Geschichte einen sehr berührt. Obwohl es unpassend gewesen wäre, diesen Charakter noch mehr zu beleuchten, gefällt mir sowas immer einen Tick besser (weshalb A06 auch eine höhere Punktzahl von mir bekommen hat). Allerdings ist das nur mein Geschmack, A07 hätte genauso gut eine höhere Punktzahl verdient. Allein schon wegen der Idee an sich, die doch sehr außergewöhnlich ist. Hinzu kommt der total super passende Schreibstil/die Wortwahl, die das Ganze wie eine alte Legende wirken lassen.


    10 - Haunted Heart
    Inhaltlich wie gesagt vom Grundprinzip her nichts Neues in dem Sinne. Aber bei dieser Abgabe gefallen mir Details, die der 'Trauergeschichte' einen besonderen Anstrich verpassen. Einerseits wäre da die Wortwahl, die angesichts der aufgebrachten Hauptperson sehr authentisch wirkt. Hinzu kommt die Tatsache, dass sie mit ihren Freunden auf dieser gruseligen Insel war ... Der Einfall mit den 'Eingeborenen', die regelrecht Jagd auf sie gemacht haben, war im ersten Moment ziemlich schockierend. Man stelle sich das mal vor! Die Schuldgefühle sind keinesfalls aus der Luft gegriffen, wenn man bedenkt, dass sie die Idee der Erkundungstour hatte. Hier sind die Lyrics auch wieder tatsächlich Teil der Story, wurden an den passenden Stellen eingebunden und haben mit ihrem MP3-Player oder was das war (?) auch direkten Bezug zur Geschichte. Dass es am Ende bergauf geht, und zwar nicht zu schnell / unglaubwürdig, finde ich gut!


    [/tabmenu]

  • Dann will ich auch mal wieder voten:


    Beim Lesen der Abgaben habe ich zwei Erkenntnisse erlangt:
    1. Mein Geist scheint zu unreif, um die Lyrics zu verstehen, die ihr so hört.
    2. Viele der Protagonisten scheinen in einer schwierigen Phase zu sein, weil es in diesem Wettbewerb mit Abstand die meisten Leute gestorben sind und es ebenfalls mit Abstand die meisten trauernden Hinterbliebenen gibt...


    Aber das soll uns ja gar nicht interessieren. Wir sind ja hier, um schöne Texte zu lesen. Also kommen hier meine Kritiken (Ich erspare mir, zu loben, dass die Lyrics in den Text mit eingeflossen sind, da diesen Umstand jede Abgabe erfüllt):


    Abgabe 05:
    Trotz der sagen wir "streitbaren" Wortwahl (z.B. der "plärrende" Wecker oder das Verb "grienen", das auf die Norddeutsche Herkunft des Verfassers schließen lässt) und einigen Grammatik- und Rechtschreibfehlern kann ich dieser Abgabe einen Punkt geben, weil die Thematik einfach mal eine andere ist! In der Abgabe ist eben nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen in der Beziehung zweier Personen. Besonders gut gefällt mir das Schwanken von Marc zwischen seiner Freundin, die er eigentlich immer noch liebt(?), aber auch nicht wirklich den Eindruck erweckt, dass ihr an der Beziehung noch ein wenig liegt und den anderen Frauen, von denen er sich ebenfalls angezogen fühlt, was zwar auch ein Anzeichen für eine Hypersexualität sein könnte, wo ich aber nicht glaube, dass der Autor uns das sagen wollte... Jedenfalls ist das hat der Autor auf jeden Fall was drauf, aber die bereits oben genannten Fehler verhindern eine bessere Bepunktung.


    Abgabe 06:
    An sich ist diese Abgabe grundsolide. D.h. im Grunde fehlerfrei, es gibt keine großen Schwankungen ins Negative, aber auch nicht ins Positive. Es ist einfach eine Abgabe, die davon zeugt, dass ihr Autor sicher gut schreiben kann, allerdings keine "hammermäßigen" Texte abliefert. Normalerweise bepunkte ich solche Abgaben nicht, doch es gibt einen sehr positiven Aspekt, der einen Punkt gerechtfertigt: Der Ablauf von Tätigkeiten, der sich durch die Handlung zieht und weitere Tätigkeiten verursacht, die dann wieder andere Tätigkeiten verursachen und so weiter. Mir gefällt einfach das Schema Tippfehler führt zu Vereinigung von Text und Melodie, führt zu Kontaktwiederaufnahme der Hauptpersonen, führt zu Hochzeit.


    Abgabe 07:
    Ich bin grundsätzlich ein Fan von abstrakteren Handlungen in Wettbewerbsabgaben, glaube aber auch, dass man die zwischen gesunder Kreativität und Lächerlichkeit nicht überschreiten sollte, was der Verfasser mit diesem Text, in dem Wolken und Feuer als pubertäre Halbstarke dargestellt werden, meiner Meinung nach leider getan hat. Gerettet wurde die Abgabe dafür von den stilistischen Meisterleistungen des Autors. Die Art zu Erzählen ist die Stärke des Autors, wie man sieht. Sätze wie "Zu zögern wäre das Feuer einem Hochverrat gleichgekommen" lassen mein Herz aufgehen!


    Abgabe 10:
    Dieses Mal setzte ich die Krone für die beste Abgabe dieser hier auf! Mit dem hier behandeltem, ziemlich schwierigen, Thema wird für mich sehr professionell umgegangen. Man kann sich -nicht zuletzt wegen der Ich-Perspektive, aus der erzählt wird- hervorragend in die Hauptfigur hineinversetzen und nebenbei wird eine Prise Humor in die eigentlich recht ernste Geschichte durch die Missfallensbekundungen der Hauptperson gegenüber ihrem Psychiater eingebracht. Insgesamt kann ich nur sagen: DAS IST GANZ GROßE SCHREIBKUNST!!!


    Abgabe 13:
    So, zum Abschluss dürfen wir uns nochmal richtig schön frustrieren lassen! Zumindest scheint es so, als wäre das das Ziel des Autors. Die Formulierungskünste des Autors zeigen sich besonders an der Metapher des vereisten Herzens. Wer so schreibt, hat eigentlich mindestens zwei Punkte verdient, trotzdem kann ich nur einen geben. Wir haben hier nämlich eine ähnliche Situation, wie bei Abgabe 07. Dort gab es bei der Handlung Minuspunkte und hier haben wir das Problem des zu kurzen Textes. Bei einer ausführlicheren Ausarbeitung des Textes wäre sicherlich mehr drin gewesen. Schade...


    Es folgt nun die Bewertung der Abgaben:


    ID: 99318
    A5: 1
    A6: 1
    A7: 1
    A10: 5
    A13: 1

  • Leute, heute endet der Vote und ich würde mich wirklich freuen, wenn der eine oder andere noch etwas dazu schreiben würde. Vier Votes sind dann doch schon ein wenig dürftig und ich persönlich fände es auch schade, wenn ein toller Wettbewerb nur mit vier Votes zum Ende kommen würde. Also, haut nochmal richtig in die Tasten und lasst was hören!

  • [tabmenu][tab=Konfusion]Zum ersten Mal an einem PC im BB... auch nich besser als am Smartphone @__@ Und hallo, im Quellcode kann ich keine Funktionen anwenden? Like seriously? -___-


    Ursprünglich wollte ich meinen Vote mit Anspielungen an die Powerpuffgirls spicken (so nach dem Motto: Pika! macht den fünften Vote und rettet den Tag blabla), aber da Superheldinnen keine Nackenschmerzen haben sollten, lasse ich es lieber ma...
    Ja, schade, dass so wenig gevotet wurde, vielleicht trödeln aber noch ein paar Voter gegen Schluss ein so wie ich ^^

    Zitat von Sawyer

    Also, haut nochmal richtig in die Tasten und lasst was hören!

    Ist das Absicht oder ein Formfehler? Kannst du hören, wie meine Tasten klappern? Müsste das nicht "lasst was lesen" heißen oder bin ich einfach nur zu penibel? xP (zum dritten Mal musste ich das x klein machen, weil hier wohl irgendein Programmierer sich gedacht hat, hier einen Großschreibautomaten einbauen zu müssen. Ich bin zu alt für so tiefgreifende Veränderungen *fuchteltmitgehstock*)


    *nichtmehrvorhandener:pika:smiley* ;___;


    PS:

    Zitat von Kanra

    Auffällig war, dass die Abgaben zum Großteil traurige Themen hatten bzw. den Tod und wie die Hinterbliebenen damit umgehen.

    Aber echt. Würde mich mal interessieren, woran das liegt. Sind wir solche Emos, dass wir solche Lieder hören und hier anwenden, oder nicht solche Lieder hören, aber die angewendeten doch so traurig umsetzen?[tab=Geschwätz]Kurz und knapp. Nur zu denen, die ich auch bevote...


    5) Let her go
    Es fanden sich leider so einige Rechtschreibfehler grade am Anfang, die einfach nicht hätten sein müssen. Am Ende "betet" Jennys Zunge um Einlass, aber solange Marc kein Gott ist, sollte sie doch eher darum "bitten". Nichtsdestotrotz ein schöner Schreibstil. Der Traum gibt am Anfang einen ziemlichen wtf-Moment, lässt einen an Fantasy denken und damit unpassend zu den Lyrics. Umso größer die Überraschung und die Erleichterung. Dass Jenny wieder in ihren Traum zurückwill, kann ich nur zu gut nachvollziehen. Die Handlungen am Frühstückstisch sind so herzlos, so kalt - und damit so passend zur Stimmung.


    7) Halbkind
    Da denkt man sich, man hat eigentlich eine ganz passable Abgabe zusammengetippt, da kommen doch bestimmt ein paar Punkte zusammen, vielleicht, mit Glück, gewinnt man sogar - und dann kommt ein anderer Kandidat daher und knallt einem so einen Text mit einer Wucht ins Gesicht, dass man direkt in einen Minderwertigkeitskomplex-Pfuhl geschleudert wird. Hab ich deswegen auch kein zweites Mal gelesen - wegen Komplexen und auch, weil ich beim ersten Lesen nix gefunden hab, was ich aussetzen könnte, und nur zwecks Kritik auch nicht mehr danach suchen will << Schreibstil top, Wortwahl topper, Einbau der Lyrics am toppigsten, gerade weil nicht aus den Lyrics zitiert wurde. So und nicht anders sollte eine Abgabe in einem Wettbewerb dieser Art aussehen!


    10) Haunted Heart
    Muss zugeben, der Psychiater klingt tatsächlich sehr nervig - aber ich bin der Ansicht, solchen Phrasen muss man sich auch öffnen und sie nicht nur zerdenken. Schreibstil ist an sich gut, auch die Story bzw der Konflikt der PoV gut dargestellt. Wie es zum Tod der drei Freunde kam, ist aber dann doch ganz schön hochgegriffen. Erinnert mich an Türkisch für Anfänger. Einfach nur unrealistisch, dafür, dass hier eigentlich so gut wie keine Fantasy enthalten zu sein scheinen sollte müsste hätte könnte =/ Wenns hier darum ging, eine individuelle Storyline zu kreieren, ist das ziemlich misslungen... Auch der Einbau der Zitate aus den Lyrics (was ich sowieso unpassend in diesem Wetti finde, siehe Kommentar zu Abgabe 7) war ziemlich nervig und insgesamt schlechter als in 5.


    11) Memories
    Das einzige Lied, das ich aus dem Musical kenne, und ich find es so schön traurig. So ist auch diese Abgabe. Hab gedanklich das Lesen mit der Melodie unterlegt, obwohl es hier ja eigentlich nur um die Lyrics gehen sollte... Naja, dadurch wurde der Effekt des Textes nur verstärkt. Wie das nun mit der Beziehung des PoV zu der Toten und dem Typi am Ende steht, keine Ahnung, wo nun Liebe war und ist und sein wird - war ganz schön verwirrend. Ist vielleicht auch nich sooo wichtig. Die ständigen Zitate waren sehr ärgerlich, als wolle der Autor sagen: "Schau, diese Zeile baue ich jetzt im nächsten Abschnitt ein, siehst du? Die daa. Dann die." Nur am Ende, die letzte Zeile, ist passend eingebaut. Aber das wars auch schon.[tab=Zugabe]A5: 2
    A7: 4
    A10: 1
    A11: 2[tab=Abgangsbund]Appell an alle, die auch abgegeben haben: Votet! Ich weiß, das sagt grad die Richtige, die so selten votet, aber in diesem Fall ist es doch echt wichtig. Kann euch nur zum Vorteil gereichen. Und es verhindert, dass wir alle dem Abgangsbund zum Opfer fallen D=


    (und gar nicht aus eigennützigen Gründen =|)
    [/tabmenu]

  • Moin,


    [tabmenu]
    [tab='Vorwort']
    Ich muss sagen, die Idee für den Wettbewerb ist wahnsinnig gut. Hat viel Spaß gemacht, daran teilzunehmen, und natürlich bleibt auch ein Vote dann nicht aus. Jedes der vorliegenden Werke ist gut zu lesen, darum tue ich mich bei der Punktevergabe wahrscheinlich wieder ziemlich schwer. Ich gehe wie immer vorrangig nach der Erfüllung der Aufgabe, was meine Punkte angeht, wobei jeder natürlich seine Lyrics angebracht hat. Erstaunlich war außerdem das vollständige Fehlen von "Let it go", ich hatte damit fast zu 83% gerechnet. Nun aber zu den Folgetabs:


    [tab='Votetabelle']
    ID: [46217]
    A1: 2
    A2: 2
    A5: 1
    A8: 2
    A13: 2


    [tab='Kommentare']
    [subtab='A1']
    Die erste Abgabe leitet den Wettbewerb mit einem ziemlich düsteren Thema ein, welches gut umgesetzt und - leider - noch düsterer beendet wurde. Beinahe hatte ich gehofft, irgendjemand erbarmt sich dem Jungen. Am meisten gefällt mir hier die Verteilung der Lyrics, nicht zu viel und nicht zu wenig zugleich. Ab und zu schleicht sich mal ein Kommafehler oder eine wiederholte Formulierung ein, aber das schadet dem Werk im Großen und Ganzen keineswegs. Gute Arbeit soweit.


    [subtab='A2']
    Auch Abgabe zwei besticht durch das hervorragend ausgewählte Thema. Zuerst war ich überrascht, denn ich hatte nicht eine Zeile Lyrics gefunden, aber als ich mir dann die Tab oben ansah, stellte ich fest, dass die Lyrics ganz in den Text integriert sind. Sehr nette Idee. Eine Frage dazu: Der Titel des Songs ist Englisch, englische Lyrics scheint es aber nicht zu geben. Woran liegt das? Oder sind die englischen Lyrics einfach vergessen worden?


    [subtab='A3']
    Hier weiß ich nicht so recht, wie die Abgabe zu bewerten ist. Die Lyrics sind vorhanden, daher kann man die Aufgabe als erfüllt ansehen. Die Einarbeitung ist ebenfalls gut gelungen, auch wenn alles in die letzten paar Absätze gepackt wurde. Nur das Thema will mir nicht so recht einleuchten: Ist das ein Motivationsschreiben? Eine Bewerbung? Welcher Produzent will denn die ganze Lebensgeschichte seines neuen Stars wissen? Ein wenig ausgeführte Motivation schadet keineswegs, aber die Passagen mit der Kindheit wirken irgendwie fehl am Platz.


    [subtab='A4']
    Ich glaube, es gibt keinen Wettbewerb ohne die "ganz kurze Abgabe". Man könnte ein Fachwort dafür erfinden. GKA. Diese GKA hier ist dem Thema Pokémon gewidmet. Sie ist auch nicht gerade übel, aber im Kreis der anderen Abgaben hält sie aus meiner Sicht leider nicht mit. Ein wenig Ausführlichkeit hat noch niemandem geschadet, so für die Zukunft.


    [subtab='A5']
    Klar, dieses Lied hat man bei weitem zu oft gehört, aber hier sind die Lyrics sehr gut eingearbeitet worden. Die Thematik ist zwar nicht so düster wie A1, man fühlt sich dennoch schlecht, da man weiß, dass aus dem hier beschriebenen Paar nichts wird. Manchmal schleicht sich ein kleiner Fehler ein "Er war einen Geldschein auf den Tresen", der Lesefluss wird allerdings nicht wirklich gestört. Auf jeden Fall sehe ich hier einen Kandidaten für ein paar Punkte.


    [subtab='A6']
    Und hier ebenfalls. Die Idee, aus den Lyrics das Thema selbst zu machen, ist nach all den anderen Abgaben innovativ. Auch hat man hier eines der seltenen Happy Ends. Die stilistische Eigenart, welche A6 einzigartig macht, ist allerdings genau der Punkt, der mich in der ersten Hälfte ein wenig stört: Vieles scheint einfach aus Whatsapp entnommen zu sein. Ich weiß, dass es genau so sein soll, aber ich mag derartige Formulierungen nicht besonders.
    Nun, der letzte Teil entsagt Whatsapp zum Glück wieder vollends und bringt außer ein paar minimalen Fehlern durchweg guten Stoff.


    [subtab='A7']
    Eine Fabel, das ist neu. Der Autor wusste, was er tat, und diese Abgabe sticht allein durch ihre Thematik hervor. Wie bei so vielen der Top-Abgaben ist auch hier manchmal der Teufel im Detail versteckt (Wassermaßen = Wassermassen), den Gesamteindruck mindert dies aber nicht.


    [subtab='A8']
    Und noch eine Abgabe, die mir die Punktevergabe erschwert. Genau wie in der Geschichte des Küchenjungen sind die Lyrics nicht zeilenweise aufgeschrieben, sondern in den Text integriert worden. Die Idee gefällt mir gut, vor allem, da wir hier als Schauplatz das Meer haben. Man fragt sich zwar, wie das "Vögelchen" ohne Nahrung so lange überleben kann, oder wie der Koloss aus Wasser sie überhaupt fangen konnte, aber das sind wohl eher unwichtige Dinge. Bleibt nur zu sagen: Gute Arbeit.


    [subtab='A9']
    A9 wirkt nach den vorigen Abgaben ein wenig hektisch, viele Nebensätze und teilweise fehlende Kommata machen es sozusagen schwer, da noch hinterher zu kommen. Das Thema ist wieder eher negativer Natur, haben wir es hier mit einem Mafiapaten zu tun? Es wirkt beinahe so, und wenn dem so ist, fragt man sich, wer ihn da gerade zusammen geschlagen hat. Die Ausgangssituation wird nicht ganz klar. Stirbt er? Ist er endlich mal besiegt worden und ist darum erleichtert?


    [subtab='A11']
    Ebenfalls ein sehr psychologisches Thema. Allerdings scheint es hier trotz des großen Verlusts ein Happy End zu geben, was mir vielleicht einen Tick zu schnell kommt. Eine einzige Nacht reicht für gewöhnlich nicht aus, um über so etwas hinweg zu kommen. Zwischen einem Textabsatz und einer Zeile Lyrics hätte man zudem vielleicht eine Leerzeile setzen können, das sieht irgendwie alles ein wenig ungeordnet aus.


    [subtab='A12']
    Okay, ich weiß nicht so recht. Der Titel wirkte eigentlich vielversprechend. Hier hat wohl jemand einfach die Lyrics genommen und ein wenig außen herum gebaut. Nach dieser Serie von sehr guten Abgaben davor wirkt diese hier leider ein wenig dünn, wenn ich das so sagen kann.


    [subtab='A13']
    Und die 13 beendet den Kreis der Abgaben mit Frost und Trauer. An sich kein schlechtes Thema, denn trotz der Negativkonnotation liegt hier ein sehr gut ausgeführtes Werk vor. Die Aufgabenstellung ist perfekt erfüllt, ein paar groß geschriebene Verben stören zwar, aber sei's drum, wie auch bei den anderen Punktekandidaten bleibt der eine oder andere Fehler ja nicht aus.


    [tab='Schlusswort']
    Insgesamt war dies wieder ein hervorragender Wettbewerb, welcher durchweg gute - und teilweise sogar brillante - Abgaben zeigte. Großes Lob an die Autoren.


    mfg
    Wollust


    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallo zusammen.
    Das wird dann wohl der erste Vote im neuen Bisaboard. Langsam lebe ich mich ja auch ein und daher will ich natürlich auch dieses Mal nicht darauf verzichten, mich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Leider fehlt die Zeit für einen ausführlichen Vote. Aber natürlich kann, wer will, mir eine PN schicken, wenn man er/sie ein kurzes Feedback wünscht. Ansonsten reicht es hier leider nur für die Kandidaten, denen ich Punkte geben möchte, was wirklich schade ist. Entschuldigt.
    Die Thematik ist natürlich wunderbar. Grundsätzlich bin ich sehr gespannt, wie die Aufgabenstellung umgesetzt wurde. Persönlich finde ich es sehr viel schöner, wenn die Lyrics nicht allzu offensichtlich eingebaut sind, also nicht z.B. eine ganze Textzeile ohne wirklichen Zusammenhang inmitten der Geschichte steht, um den Leser darauf zu drücken, auf welche Stelle aus dem Liedtext sich die Handlung den nun bezieht. Ausnahmen sind in diesem Fall natürlich, wenn innerhalb der Handlung der Text wirklich gesungen oder gehört wird.


    [tab=Abgaben]
    Abgabe 05 – Let her go
    Ich finde es wirklich schade, dass der/die Autor/in keinen anderen Titel gewählt hat. Irgendwie hätte ich es schöner gefunden, wenn man sich in diesem Fall nicht an dem Lied orientiert hatte. Rein subjektiv, natürlich.
    Als sehr schön empfand ich die Art, wie die Lyrics in diesem Fall eingebaut wurden. Das der Protagonist Mitglied einer Band ist bietet sich natürlich an, um den Liedtext so zu verankern, aber dennoch wirkte es mir kein bisschen aufgesetzt sondern sehr gelungen in die Handlung integriert. Auch diese hat mir zugesagt. Zwar liest man hier an sich nichts Besonderes, doch fand ich es äußerst gelungen wie in diesem Text demonstriert wird, wie sich Liebe im Laufe der Zeit verlaufen kann. Schön, dass diesbezüglich auch das Ende konsequent blieb. Überzeugen konnte mich desweiteren der sehr gelungene Schreibstil, der mich schon zu Beginn in Form des Traumes total gepackt hat.
    Was mich ansonsten noch ein wenig gestört hat, waren die sehr vielen Absätze. Irgendwie hatte ich ab und an das Gefühl, als sei ein Absatz gar nicht nötig gewesen.
    Alles in allem eine wirklich gelungene Abgabe.


    Abgabe 08 - Sing
    Diese Abgabe mag ich wirklich sehr. Unwillkürlich musste ich allerdings an das Lied „Käfigseele“ von „Stillste Stund“ denken. Natürlich habe ich dennoch die eigentlichen Lyrics nicht aus den Augen verloren.
    Obwohl die grundlegende Idee eines „Vogels“ der nur gefangen gehalten wird um zu singen etwas klischeebeladen zu sein scheint, mag ich so ziemlich alles an dieser Geschichte. Die Prämisse ist zugleich emotional und auf eine fast traurige Art zauberhaft. Die Metaphorik ist tiefsinnig, vermutlich tiefer als ich es in dieser kurzen Zeit erfassen konnte. Der große Machtunterschied zwischen dem Gefangenen und dem riesenhaften Peiniger wird gelungen verdeutlicht. Und das Ende hat mich umgehauen, es ist so gnadenlos, herrlich böse. Einfach so lässt der/die Autor/in die Hoffnung von Leser und Protagonist zerplatzen. Radikal, aber passend. Der Schreibstil sagt mir ebenfalls sehr zu. Die Geschichte war angenehm zu lesen und die Wortwahl passt wunderbar zu der Handlung und erzeugte jede Menge Atmosphäre. Und natürlich fügten sich auch die Lyrics wunderbar sein, ohne sich jemals dem Leser aufzudrängen.
    Eine tolle Leistung.


    Abgabe 09 – Black
    Auch hier empfinde ich es als schade, dass kein anderer Titel gewählt wurde.
    Die Lyrics wurden gut eingebaut. Hier braucht es keinen direkten, Bezug innerhalb der Handlung zu dem Lied, sondern die Lyrics selbst legen die Grundlage für die Geschichte. Die Thematik sagt mir ebenfalls zu. Allerdings hätte eine noch genauere Ausarbeitung der Gefühle und Gedanken des Protagonisten mir sogar etwas besser gefallen. Besonders, da die Geschichte allein aufgrund des Themas stark auf Emotionalität setzt. Auch ein paar mehr Andeutungen auf die psychische Belastung innerhalb des Gefängnisses, in dem der Protagonist scheinbar für seine Verbrechen eingesperrt war, hätte ich mir gewünscht. Zuletzt fand ich es dann etwas schade, dass der letzte Satz nicht auf Deutsch gehalten wurde, sondern direkt aus den Lyrics zitiert würde. Das fiel, meiner Meinung nach, etwas aus dem eigentlichen Stil heraus.
    Gerade weil mir die Thematik und der Monolog des Protagonisten sehr zugesagt haben, halte ich diese Abgabe für durchaus gelungen.


    Abgabe 10 – Haunted Heart
    Leider schon wieder die Sache mit dem Titel. Wie bei „Let her go“ und „Black“ hätte mir auch in diesem Fall ein individuellerer Titel mehr zugesagt.
    Der/Die Autor/in hat sich sichtlich Mühe gegeben, sich mit dem Thema Trauma auseinander zu setzten. In diesem Zusammenhang mag ich besonders die realistische Ausdrucksweise des Protagonisten, die Wut, die sie oftmals auch auf den Psychiater abzuwälzen scheint. Die Aufgabenstellung wurde natürlich ebenfalls gut erfüllt. Der Walkman bringt die Lyrics gelungen in die Handlung ein, allerdings habe ich erst recht spät verstanden, dass sich bald ein Ohrwurm festgesetzt hatte und war so zunächst verwirrt, ob das Lied wohl in der Wiederholungsschleife auf dem Walkman abgespielt wurde.
    Sehr stark rausgerissen hat mich dann allerdings die Sache mit den Kannibalen. Natürlich kann ein solcher Fall eintreten und der/die Autor/in wollte möglicherweise einfach mal etwas anderes einbauen. Dennoch wirkte dies im Kontext zu der sehr ernsten und absolut glaubwürdigen Thematik irgendwie doch stark an den Haaren herbeigezogen und auch äußerst überdramatisch. Sehr schade. Gerade, da auch die kurze Beschreibung der Tode der Freunde äußerst emotional sind. Hervor sticht in dieser Beziehung natürlich noch einmal ganz deutlich der Tod Evies.
    Das Ende ist super. Es gibt Hoffnung und, trotz all des Leides, passt dies meiner Meinung nach sehr gut in die Geschichte.


    [tab=Punkte]
    Und schon steht nur noch die Punktevergabe an. Es tut mir wirklich Leid, dass mein Vote dieses Mal so unglaublich kurz ausfiel. Die Verteilung ist mir schwer gefallen und ich habe, mal wieder, oft die Punkte hin und her geschoben. Es waren wirklich viele tolle Abgaben dabei. Und dazu habe ich noch einige schöne Lieder kennengelernt. Alles in allem: Ein gelungener Wettbewerb.


    ID: 67941
    A5: 2
    A8: 4
    A9: 1
    A10: 2


    2+4+1+2 = 4+4+1 = 9



    Bis zum nächsten Mal.^^

  • [tabmenu]
    [tab=Vorwort]
    Huhu Autoren,


    auch wenn ich aufgrund von morgigem Besuch mir kaum Zeit mehr für den Vote ausgerechnet hatte, habe ich es doch noch irgendwie geschafft, mich daran setzen zu können. Die Aufgabenstellung hat mich selbst sehr gereizt und schon im Saisonfinale 2013 hat sie mir sehr viel Freude bereitet, weshalb ich sehr gespannt bin, wie sie dieses Mal umgesetzt worden ist.
    In meinen Kommentaren werde ich aufgrund des Wettbewerbsthemas natürlich auf die Einbindung der Songtexte eingehen, jedoch ebenso auf die Idee an sich, welche natürlich überzeugend und hervorstechend sein sollte. Neben der Wortwahl und dem Stil möchte ich ebenfalls auf Logik und Gefühle eingehen, des Weiteren wende ich mich wie immer noch dem Titel und der Rechtschreibung, falls notwendig, zu.


    Fehlende Kommentare werden wie schon häufiger bis zum Morgengrauen ergänzt, die bepunkteten Texte sind bereits mit Begründungen versehen. Erledigt. Ich hoffe, dass alle Autoren etwas mit dem Feedback anfangen können.
    [tab=Kommentare]
    [subtab=01 - Vom Schuldigsein]
    Dein gewählter Titel trifft das Thema des Textes meiner Meinung nach auf den Punkt und steht in enger Verbindung zu den Lyrics, was mir ziemlich gefällt, auch wenn er dabei nicht konkret auf den Fall der Schuld, die fehlende Hilfsbereitschaft der "reichen" Menschen, eingeht. Anfangs fällt einem bereits auf, dass du dem Leser ein sehr detailliertes Bild von dem Protagonisten gibst, sodass man sich jenen nicht nur vorstellen kann, sondern später immer mehr hineinversetzen kann, wenn es zu den Fragen kommt.
    Zwar finde ich die Verwendung der Fragen fast schon etwas zu inflationär (das Wort passt an der Stelle irgendwie zu deinem Text haha), aber durch sie wird man als Leser angesprochen und zum Nachdenken aufgefordert, vor allem passen sie genauso wie der gesamte Inhalt des Textes sehr zum Songtext. Allgemein gefällt mir die Nachricht hinter dem Ganzen, welche zwar nicht neu ist, aber recht schön in diese Handlung eingebettet ist. Mein einziger größerer Kritikpunkt liegt am Ende, bei dem meiner Meinung nach die Reaktion des Jungen sich mit seinem zuvor naiv und verzweifelt dargestellten Charakter beißt. Er erscheint mir zu taff und unberührt, und auch wenn er weint, kommen die Worte widersprüchlich für sein Verhalten herüber. Eventuell liegt es allerdings nur an der Wortgrenze, die dafür gesorgt hat, dass eine "heftigere" Reaktion ausgeblieben ist, was natürlich schade wäre.


    [subtab=02 - Eine verhängnisvolle Überfahrt]
    Der Titel hat mich leider nicht begeistern können, da gerade das "eine" so wirkt, als ob es eine von zahlreichen Überfahrten sei, welche du in deiner Abgabe beschreibst. Mir fehlt hier persönlich der Gedanke, dass ich gleich eine besondere, individuelle und mich überzeugende Geschichte lese bzw. hinterher gelesen habe. Nichtsdestotrotz gefällt mir die schlichte Einbindung des Songtextes, der in diesem Fall sogar etwas tiefer als dein Text selbst wirkt, was nun nicht negativ gemeint ist. Was mir dahingehend nämlich gefällt, ist der Humor des Kapitäns und diese Stimmung, welche eventuell noch mehr Platz für diesen Galgenhumor hätte bieten können und einen Leser richtig unterhalten hätte, gerade wegen des Songtextes.
    Insgesamt vermisse ich aber die Tiefe in deiner Geschichte: Mit welcher Nachricht geht der Leser dabei heraus? Besonders das Ende plätschert etwas theatralisch dahin, während du mit dem Überwinden der Angst vor dem Kapitän eigentlich sogar den perfekten Ansatz dafür lieferst, eine Intention einzubauen. Ich finde es schade, dass du dieses Potenzial nicht genutzt hast. Leider bin ich auch während des Lesens über das eine oder andere fehlende Komma oder Füllwörtchen gestolpert, was es mir erschwerte, den manchmal etwas zu lang geratenen Sätzen zu folgen. Ich habe das Gefühl, dass du aus der Geschichte noch mehr hättest herausholen können.


    [subtab=03 - Wie Marilyn Monroe]
    Der Titel erklärt sich wie der Songtext und der Verlauf des Textes von selbst; auf der einen Seite ist er durchaus treffend, auf der anderen Seite finde ich ihn wegen des nahezu gleichnamigen Lieds ehrlich gesagt etwas unspektakulär. Die Idee hat mich aber wirklich fasziniert, gerade wegen des Pokémonbezugs bei einer solch ernsten Thematik, auch wenn er genau aus dem Grund auch wieder unpassend und gar nicht notwendig für die Geschichte erscheint, zumal er scheinbar nicht ganz von dir durchgezogen wurde (die Schwester passt als menschliche Rolle nicht ganz hinein oder wird gar nicht als Pokémon beschrieben, allgemein ist diese Pokémonwelt in deinem Text ziemlich realitätsnah und verlangt viel Fantasie, meiner Meinung nach etwas zu viel vom Leser, der die harmlose Pokémonwelt gewohnt ist, bei der Pokémon keine vollkommen menschlichen Rollen einnehmen, in einer von Problemen der Menschen geprägten Welt).
    Die Parallelen zum Leben von Monroe und Minaj finde ich clever eingebaut, der Songtext an sich geht dabei bis zum Ende leider etwas vergessen und ich bin mir sicher, dass die Menge an Handlung besser in einer Fanfiction oder einem, vielleicht etwas unernst aufgebautem Mehrteiler besser aufgehoben wäre. Die Zeit raffenden Passagen lassen dem Leser kaum Zeit, sich in eine Situation komplett hineinzuversetzen und sich auf die Gefühle zu konzentrieren, was ich schade finde.


    [subtab=04 - Wir bleiben zusammen]
    Ähnlich wie bei Abgabe 3 überzeugen mich Titel, welche ebenso den Titel des Songtextes darstellen, leider weniger. Ich hätte mir einen eigenen, den Leser umgehend packenden Titel gewünscht. Die Idee deiner Abgabe spricht mich hingegen sehr an, vor allem Lieder aus dem Pokémon-Fandom lassen sich meiner Meinung nach schwer in einen Text einbinden, dies ist dir aber besonders gelungen, genauso wie die Emotionalität vom Songtext einzubringen.
    Ich würde dir empfehlen, den Text noch mit etwas mehr Inhalt zu füllen, um der Situation noch eine Atmosphäre zu geben. An Handlung geschieht innerhalb deiner Abgabe noch recht wenig, so fehlen einem Leser des Weiteren noch Bilder von den Charakteren, von der Umgebung, um sich die Szene in seinem Kopf vorzustellen. Vor allem mit Gestik und Mimik kannst du die Gefühle noch weiter ausbauen und daraus noch eine süßere Abgabe zaubern, also sie eh schon ist, wenn du zudem noch etwas mehr auf die Zeichensetzung achtest.


    [subtab=05 - Let her go]
    Wie in den vorherigen Abgaben bin ich etwas vom Titel, welcher erneut den Titel des ausgewählten Songs darstellt, etwas enttäuscht, auch wenn er durchaus zu deinem Text passt. Ich hätte mir hier noch einen neuen, individuellen Titel gewünscht, der eventuell noch eine andere Seite vom Text zeigt. Im Gegensatz zum Titel bin ich von deiner Abgabe überhaupt nicht enttäuscht, sondern wirklich begeistert. Mir gefällt deine Wortwahl im ersten Absatz, welche kitschiger und in die Irre führender nicht hätte sein können, im Kontrast zur ernsten Thematik im Text, bei der du ebenfalls großen Wert darauf gelegt hast, dass sich der Leser durch Bildern von den Geschehnissen dank deiner Beschreibungen optimal in die Szenen einfühlen kann.
    Auch wenn man anfangs durch die Andeutungen und den Songtext das Ende erraten kann, so hat genau dieses mir wieder Zweifel eingebracht, ob der Protagonist nicht doch bei ihr bleibt und der Beziehung nicht das Aus gibt. Die Aufgabenstellung hast du ziemlich treffend erfüllt, die Einbindung, indem der Protagonist den Songtext sogar singt, finde ich sehr kreativ und sticht unter den bisherigen Abgaben hervor. Letztendlich sind mir bis auf den Titel nur der eine oder andere Tippfehler negativ ins Auge gesprungen (z.B. "komplett Welt", "echtes es", "war" statt "warf") sowie eine kleine Wiederholung von "stapfte", wobei letzteres nicht so störend auffiel.


    [subtab=06 - Unser Schicksal]
    Auch wenn der Titel optimal das Thema widerspiegelt, fehlt mir der gewisse Reiz, der mich als Leser überzeugen würde, um mir die Geschichte dahinter umgehend durchzulesen. Der Titel wirkt auf mich leider etwas "bekannt" und somit nicht so individuell und begeisternd. Im Kontrast dazu steht deine Idee, welche wie in der vorherigen Abgabe die Aufgabenstellung kreativ bearbeitet, indem der Songtext wirklich zu einem Element in der Handlung wird. Hierbei gefällt mir, dass dennoch der Inhalt eine Rolle spielt: das Schicksal und seine Wege.
    Stilistisch wirkt deine Abgabe insgesamt etwas unscheinbar, aber für das Thema empfinde ich eine eher lockere Schreibweise sehr passend. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir zwar doch mehr Umschreibung für die Bilder vor Augen gewünscht, aber durchgängig trägt der Text eine schöne Atmosphäre, welcher du mit einem humorvollen Happy End die Krone aufsetzt. Nur die Anzahl der Zeitsprünge gegen Ende hättest du meiner Meinung nach auf einen reduzieren können, auch wenn die Handlung dann wirklich schnell zur Hochzeit kommt, so wäre das Wirken des Schicksal einfach nochmal deutlicher herübergekommen. Das ist jedoch Geschmackssache.


    [subtab=07 - Halbkind]
    Der Titel überzeugt mich auf den ersten Blick, passt zu der legendenhaften Aufmachung deiner Abgabe und zum Songtext, welcher sich ebenfalls wie dein Text um das Erschaffen der Welt zu drehen scheint. Mich spricht diese abstrakte Handlung ziemlich an. Der Leser muss sich zwar an zwei Charaktere binden und dringt aufgrund der Thematik nicht so wirklich tief in die Gefühle und Absichten jener (Feuer und Mädchen) ein, dafür findet man einige passende Charaktereigenschaften zu den Elementen im Text wieder. Die Passagen des Lieds harmonieren sehr mit deinem Schreibstil und wären mir gar nicht aufgefallen, wenn es nicht die Aufgabenstellung gewesen wäre. Bis auf ein paar Kommafehler am Anfang der Geschichte und der mir etwas plötzlich und ungeklärt erscheinenden Wende, als das Meer sich doch das Feuer nimmt, finde ich auch nichts an dem Text auszusetzen.


    [subtab=08 - Sing]
    Der Titel wirkt zwar auf den ersten Blick etwas schlicht, aber so unscheinbar erscheint, so fasst er eigentlich durch den Imperativ und den Bezug zum Text das zusammen, was dem/die Protagonist(in) widerfährt. Deine Idee gefällt mir sehr gut, die fantasievolle Darstellung der Charaktere ist anfangs noch etwas zu verwirrend, da man sich eine genaue Vorstellung von den Charaktere, welche wohl Fantasiewesen sind, nicht so machen kann, dennoch sagt mir zu, wie du trotzdem die Emotionen transportierst und man bis zum Ende mit diesem Freiheitskämpfer mitfiebern kann.
    Das Ende wirkt dahingehend echt überraschend und eindämmend, ich bin mir gar nicht sicher, ob es für die Intention hinter dem Text wirklich notwendig gewesen wäre, den Traum derartig platzen zu lassen, ohne Anspielung darauf, dass der Charakter es durch den Traum versucht, auch in Wirklichkeit zu entkommen. Da fällt für mich irgendwie der runde Abschluss und auch die Flucht aus dem Käfig erscheint mir etwas zu schnell zu verlaufen. Ansonsten ist mir jedoch nichts störend aufgefallen, die Umschreibungen und die Wortwahl hingegen sehr positiv.


    [subtab=09 - Black]
    Wie bei bereits anderen Abgaben gesagt, finde ich es etwas schade, dass sich bei deinem Text der Titel mit dem Songtitel gleicht, zumal "Schwarz" noch recht unkonkret und allgemein klingt, mich also generell ein anderer Titel, der eventuell stärker auf den Inhalt des Textes eingeht, mehr überzeugt hätte. Die Grundidee hinter deiner Abgabe sticht jedoch aufgrund des Protagonisten und der Situation hervor und wirkt kreativ, gerade solch eine Laufbahn eines eigentlichen "Bösewichts" sieht man leider etwas selten in den Wettbewerben, obwohl man darin einiges zeigen kann.
    Etwas schade finde ich dahingehend, dass die Beweggründe, wie der Protagonisten in die schiefe Bahn gelangte, so distanziert und knapp von dir beschrieben wurden und allgemein wenig Hintergründe zu den Geschehnissen erläutert werden. So fehlt dem Leser meiner Meinung nach ein Stück, um sich in den Charakter als auch in die Situation hineinzuversetzen, sofern das überhaupt in dem Fall möglich ist. Ebenfalls würde ich dir dazu raten, noch stärker auf Kommata zu achten, da man über den einen oder anderen Satz mit fehlenden Kommata beim Lesen stolpern könnte.


    [subtab=10 - Haunted Heart]
    Auch wenn ich den Titel des Songtextes und Alliterationen allgemein liebe, bin ich immer noch der Freund von eigenen Titeln, welche den Leser überzeugen. Allgemein ist das ruhelose Her an der Stelle meiner Meinung nach etwas unpassend, denn ist es nicht der Kopf, welcher hier ruheloser als das Herz ist? Nichtsdestotrotz finde ich die Kombination aus Ich-Perspektive, ausgewogenen Umschreibungen und Präsens geschickt gewählt, um den Leser hautnah in die Situation und den Charakter zu versetzen, welcher verständlich vom Hundertsten ins Tausendste gelangt und eine ziemlich große Charaktertiefe zeigt, z.B. durch die Kommentare zum Therapeut. Die Einbindung des Songtextes sagt mir ebenfalls sehr zu, vor allem durch den Walkman.
    Teils wirkt das Gesamtbild der Handlung dadurch und durch den Todesfall der Freunde etwas überspitzt und unrealistisch. Eine Insel mit Verstoßenen, welche Jagd auf Menschen machen und von drei Freunden, von denen eine auf ungeklärte Weise überlebt ... Der Grund wirkt irgendwie nicht so passend und ich könnte mir echt eine rundere Abgabe vorstellen, wenn die Hintergründe andere, nachvollziehbarere wären. Der Schreibstil hat mir jedoch als Abwechslung zu den meist langen Sätzen in den vorherigen Abgaben zugesagt, auch wenn mich die abgehackten Worte manchmal ins Stocken brachten.


    [subtab=11 - Memories]
    Ähnlich wie bei Abgabe 9 gleicht bei deinem Text der Titel dem Songtitel, was ich schade finde. Allgemein ist der Titel "Erinnerungen" schon sehr "abgegriffen", was Abgabentitel angeht, und meiner Meinung nach dahingehend unpassend, weil er zu zahlreichen Texten passen könnte, einem Text daher weniger eine individuelle Note verleiht. Die Idee spricht mich an und harmoniert mit dem Inhalt des Songs, vor allem die Beschreibungen der Gefühle bieten dem Leser die Möglichkeit, sich in diesen Charakter leicht hineinversetzen zu können.
    So überraschend erscheint bei all der Trauer und negativen Atmosphäre dann das Ende, welches noch einen kleinen Hoffnungsschimmer als Wende setzt. Das erscheint mir ziemlich gelungen, hätte meiner Meinung nach jedoch schon etwas früher geschehen können, da sich manche Sätze von ihrer Wirkung und Bedeutung etwas redundant lesen lassen und sich der Text daher in eine Länge zieht, die gar nicht notwendig gewesen wäre. Auch die Einbindung der Passagen aus dem Song sagt mir leider weniger zu: Durch die zahlreiche Verwendung wird man als Leser häufig im Lesefluss unterbrochen, im Prinzip gehst du allerdings in den Sätzen unter einer solchen Passage so nah auf den Inhalt derer ein, dass ich die Zitate schlichtweg ein paar Mal weggelassen hätte. Nähe zum Song hast du ohne sie schon sehr gut erzeugt.


    [subtab=12 - Der ewige Kampf]
    Der Titel trägt seine Wirkung und führt den Leser in die Irre, welcher darunter eine epische, legendenhafte Geschichte erwartet und dann von einem humorvollen Text überrascht wird, welcher die Lyrics des Liedes meiner Meinung nach sehr gut umsetzt. Mir gefällt deine Idee aus dem Grund sehr gut, weil sie nicht nur unter den Abgaben hervorsticht, sondern auch jedem von uns ihre Thematik vollkommen bewusst und nachvollziehbar sein sollte. Besonders die Moral am Ende regt sogar zum Nachdenken an.
    Ein wenig fehlt mir bei deiner Abgabe aber dann doch die Charaktertiefe und ein paar Beschreibungen, welche gerne im selben Stil humorvoll ausfallen können, aber es dem Leser vereinfachen sollten, sich speziell in die Situationen und Charaktere hineinzuversetzen, diesen Konflikt hautnah zu erleben und nicht so aus erzählender Distanz. Ich habe das Gefühl, dass du dort einiges an Potenzial liegen gelassen hast und den Unterhaltungswert des Textes noch weiter hättest ausbauen können.


    [subtab=13 - Innere Leere]
    Der Titel beschreibt zwar den Kern der Geschichte, die innere Leere des Protagonisten, welcher über den Tod kaum hinwegkommt und zwischen Erinnerungen und der Trauer schwankt, wirkt auf den ersten Blick jedoch etwas allgemein, als ober zu mehreren Texten passen würde. Somit erscheint er leider weniger als Eye-Catcher. Die Atmosphäre in deinem Text und die Emotionen hast du hingegen sehr schon transportiert, vor allem die Gefühle werden von dir ausführlich und zum Songtext passend beschrieben.
    Leider vermisse ich etwas mehr Charakter im Protagonisten, etwas das ihn zu einer einzigartigen, trauernden Person macht. Generell würde dem Text meiner Meinung nach mehr Hintergrund zu dem Todesfall stehen, zu der Beziehung, um sie dem Leser etwas näher zu bringen. So erscheint mir die Trauer etwas auf Distanz und nicht wirklich spürbar, während ich ebenso das eine oder andere fehlende Komma sowie den einen oder anderen Rechtschreibfehler bedauere. Ich vermute, dass du noch mehr aus der Basis von der Idee hättest machen können.



    [tab=Punkte]
    ID: 72746
    A1: 1
    A5: 2
    A6: 2
    A7: 2
    A8: 1
    A10: 1
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallo liebe Autoren,
    ich gebe zu, ich hab nicht ganz so viel Ahnung von FF. Da ich aber totale Lust hatte, hier zu voten, habe ich einfach mal zum jeder Abgabe ein bisschen was geschrieben. Es kann sein, dass man meine Meinung nicht wirklich nachvollziehen kann. Es kann auch sein, dass ich sehr lange an Kleinigkeiten aufhalte. Und es kann ebenso sein, dass meine Kommentare nicht wirklich kompetent sind, beziehungsweise aussehen. Das ist aber definitiv nicht böse oder so gemeint, sondern ist dann komplett meine Schuld.
    Übrigens war ich sehr überrascht, dass ich bis auf zwei oder drei Songs alle verwendeten Lieder kenne ^^
    Also, app gehts o/
    [tab=Kommentare]Abgabe 01:
    Wenn ich nichts überlesen habe, wurde hier kein genaues Alter des Protagonisten genannt. Die einzigen Andeutungen waren geäußerte Vermutungen, welche auf ein Alter von neun bis zehn hinweisen. Dieses Alter erscheint mir aber ein bisschen zu jung für derartige Gedankengänge und eine solche Handlung. Ich will nicht ausschließen, dass die Reife durch die Vergangenheit schon weiter voran geschritten ist als bei den meisten Gleichaltrigen, aber trotzdem würde ich ein etwas höheres Alter als realistischer ansehen.
    Ansonsten habe ich an dieser Abgabe aber eigentlich nichts einzuwenden: Die angewandte Sprache spricht mich sehr an und wurde elegant gesetzt, wodurch sich der Text gut lesen lässt. Mindestens genauso gut waren auch diverse inhaltliche Punkte, wie zum Beispiel die Beschreibung der Personen im Text, die Umgebung oder die Gefühle des kleinen Jungen. Gerade letztere erscheinen mir sehr realistisch und nachvollziehbar.
    Passende Vergleiche und Beschreibungen der Personen, Umgebung, Gefühle, etc.
    Mir hat es außerdem sehr gut gefallen, dass Teile aus dem Liedtext in die Geschichte übernommen wurden und an passenden Stellen vorzufinden sind. Insbesondere dadurch bedingt, dass die beiden Texte gut zueinander passen und ich die Auswahl deswegen gut gelungen finde, erscheint mir die Abgabe zusammengenommen als gut gelungen.


    Abgabe 02:
    Diese Abgabe fällt allein deswegen schon auf, weil sie an einem komplett anderen Ort und in einer ganz anderen Situation spielt, als die meisten anderen Geschichten. Das hebt sie hervor und dadurch bleibt sie auch länger im Gedächtnis; zumindest ist es mir beim Durchlesen so ergangen.
    Außerdem fällt ziemlich schnell auf, dass einige Aspekte aus den Lyrics übernommen wurden, wie zum Beispiel das Ziel der Schiffsfahrt. Dadurch entsteht ein klarer Bezug zwischen beiden Texten, welche in meinen Augen ganz gut zueinander passen.
    Mir sind zu Beginn jedoch auch einige Sätze aufgefallen, die sich über mehrere Zeilen ziehen, sehr verschachtelt sind und dadurch schwer zu lesen, beziehungsweise zu verstehen sind. Zwar hat sich das meiner Meinung nach mit der Zeit immer mehr gebessert, aber trotzdem wurde mir das Lesen dadurch etwas erschwert, was ich schade gefunden habe.
    Gut gefallen hat mir hingegen die sehr detaillierte Beschreibung der beiden Hauptpersonen und der Küche, in der sich die Geschichte hauptsächlich abspielt. Dadurch konnte ich mir die Situation sehr gut bildlich vorstellen. Außerdem wurde viel auf die Beziehung zwischen den Charakteren Küchenjunge und Kapitän eingegangen, zumindest aus der Sicht des erstgenannten.


    Abgabe 03:
    Meiner Meinung nach steckt hinter dieser Abgabe eine sehr nette Idee, welche sich vor allem durch den Bezug zu Pokémon deutlich macht. Dadurch fällt die Abgabe auf und bleibt in Erinnerung, was schon mal ein positiver Punkt ist.
    Allerdings glaube ich, dass die Abgabe ohne den Pokémon-Bezug (und demnach natürlich etwas abgewandelt) besser aussehen würde. Denn ich persönlich finde, dass die beschriebenen Personen und Umgebungen viel eher in die reale, beziehungsweise menschliche Welt passen, als in die, die von den Pokémon bevölkert wird. Außerdem kann ich mir die geschilderten Ereignisse aus Rossanas Vergangenheit auch eher unter Menschen vorstellen, als unter Pokémon. Aus diesen Gründen denke ich, dass die Abgabe ohne den Pokémon-Bezug (der ja ohnehin nicht allzu oft zum Vorschein kommt) besser abschneiden würde.
    Was ich außerdem ein bisschen komisch finde, ist die Tatsache, dass Rossana diese Geschichte vor einem Plattenlabel so detailliert erzählt. Zwar wird am Ende durch den Songtext ein Zusammenhang hergestellt, aber trotzdem finde ich die Situation, in der die Geschichte erzählt wird, nicht so sonderlich passend.


    Abgabe 04:
    Die Idee, die hinter diese Abgabe steckt, finde ich sehr interessant und gut. Dafür also schon mal ein Lob an den Autor oder die Autorin. Doch aus diese Idee kann man in meinen Augen noch ein bisschen mehr holen; sowohl in Sachen Textlänge als auch Inhalt. Denn gerade der eher kurze Text fällt im Vergleich zu den anderen Abgaben doch relativ schnell auf, was zwar nicht immer negativ sein muss, aber hier würde etwas mehr wohl doch gut tun.
    Aber ich bin mir ganz sicher, dass man da noch einiges schreiben könnte, wenn es nicht gerade an der Zeit hing: Was verbindet die beiden? Wie sieht ihre Zukunft aus? Was ist in der Vergangenheit passiert? Wie fühlen sie sich? Was denken sie? Wenn man Antworten auf solche oder natürlich auch andere Fragen in den Text einbeziehen könnte, würde das dem Autor ein Vorstellen der Szene einfacher machen und gleichzeitig verlängert sich der Text ganz automatisch. Weiterhin würden dadurch auch ein paar mehr Gedanken und Gefühle in den Text kommen, die mir hier leider ein bisschen gefehlt haben. Im Gegensatz dazu steht natürlich die wörtliche Rede, welche in einem absolut ausreichendem Maße vorhanden ist. Eventuell könnte man auch ein paar dieser Aussagen in Gedanken umwandeln, das würde dann auch die Abwechslung im Text selbst etwas fördern.
    Zu guter Letzt sind mir noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, zum Beispiel wenn zwischen einem Wort und einem Komma ein Leerzeichen gesetzt wurde, welches da eigentlich nicht hingehört. Selbiges gilt auch für Anführungszeichen.
    Aber hinter dem Text sehe ich wirklich eine kreative Idee und ich bin mir sicher, dass man mit ein bisschen Übung und etwas Arbeit da noch mehr rausholen kann :3


    Abgabe 05:
    Hier passen die Lyrics meiner Meinung nach sehr gut zum geschriebenen Text, beziehungsweise andersrum ^^
    Es spricht mich sehr an, dass die Beziehung zwischen Marc und Jenny den ganzen Text über sehr gut beschrieben wird und dadurch sehr deutlich ist. Und das sowohl am Anfang als auch am Ende, in welcher Zeit sich diese Beziehung ja schließlich sehr stark ändert. Außerdem werden während des Textes die Gefühle der beiden Charaktere sehr deutlich, wodurch ich mich gut in ihre Lage hineinversetzen konnte. Die Handlung der Charaktere wurde genau beschrieben und ich konnte gut nachvollziehen, was passiert und wer wie agiert, was einen großen Pluspunkt darstellt.
    Ganz besonders gut finde ich, dass gewisse Songzeilen immer wieder wiederholt wurden, natürlich an passenden Stellen. Gerade an solchen Punkten finde ich die Kombination aus Lyrics und Text besonders gut gelungen.
    Ebenso gefallen hat mir das Ende, was doch etwas ganz anderes war als der Anfang und man es dementsprechenden nicht in der Form erwartet hat. Gefällt mir wirklich sehr gut und daraus resultiert dann auch ein Punkt von meiner Seite.


    Abgabe 06:
    Auch hier finde ich es sehr passend, dass Textpassagen aus dem Song an passenden Stellen in die Geschichte eingebunden wurden. Dadurch entsteht nochmal ein extra Bezug zwischen den beiden Texten. Aber auch allgemein gesehen finde ich, dass beides gut zueinander passt.
    Im Allgemeinen finde ich die Geschichte eigentlich ganz gut und die Idee dahinter auch ziemlich kreativ; ein paar Kleinigkeiten sind mir jedoch aufgefallen, die man noch hätte abändern können, beziehungsweisen sollen: Zum einen enthält der Text einige Umgangssprachliche Ausdrücke, auch außerhalb von wörtlicher Rede. Beispiele dafür sind ja, halt oder lol, welche in meinen Augen eher nicht in einen solchen Text gehören. Dann fehlt mir persönlich eine Leerzeile bei dem Zeitsprung, wo der Erzählzeitpunkt von der Schulzeit zur der Zeit in der Universität wechselt. Da das einen enormen Sprung in der Geschichte darstellt, würde ich diesen auch eindeutig so markieren, was leider nicht der Fall ist. Zum anderen habe ich hier mal einen überflüssigen Leerschritt, ein verrutschtes Komma oder ein Apostroph an einer falschen Stelle entdeckt. Zu guter letzt ist in folgendem Satz wohl etwas schief gelaufen: Das sind zwar alles wirklich nur Kleinigkeiten, aber so gesammelt kommt da leider doch das ein oder andere zusammen.


    Abgabe 07:
    Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich von dieser Abgabe sehr begeistert bin. Sie ist mir wirklich sehr lange im Gedächtnis geblieben und ich konnte mich die ganze Zeit genau daran erinnern, welche Abgabe das war, was daran passiert ist und dass ich sie sehr gut fand. Vermutlich liegt dies daran, dass Wolken, Meer und feuer als wichtige Charaktere eingebunden wurden, was so nun wirklich keine andere Abgabe hat. Gefällt mir sehr gut.
    Im Gegensatz zu dem Voter Färöer finde ich, dass die Grenze zum Lächerlichen hier nicht überschritten wurde. Zwar fehlt dafür nicht wirklich so viel, aber am Ende hat sich der Text doch durchweg im guten Rahmen bewegt.
    In meinen Augen und wurde der Liedtext hier sehr gut eingebracht und passt allgemein zu der geschriebenen Geschichte. Die gezogenen Vergleiche bei den Elementen, Situationen, Umgebungen oder Reaktionen finde ich sehr gut gelungen und super zur Geschichte passend. Auch die vielen Beschreibungen im Text empfinde ich als sehr gut gelungen; vor allem in Kombinationen mit den allgemein sehr guten Formulierungen.
    Zu guter Letzt bleibt noch zu erwähnen, dass ich den Titel sehr gut gewählt finde und er allgemein super zur Geschichte passt. Alles in allem wirklich eine sehr gute Abgabe und deswegen auch zwei Punkte hierfür (:


    Abgabe 08:
    Ich gebe zu, bei dieser Abgabe habe ich mich mit der Entscheidung schwer getan und habe mich am Ende nur sehr knapp dafür entschieden, einen Punkt zu Vergeben. Leider kann ich dafür nicht mal wirklich eine gute Begründung abgeben, da ich den Text allgemein ganz gut fand, er mir allerdings nicht sonderlich lange im Gedächtnis blieb und mich durch nichts besonderes oder spezielles umgehauen hat :/
    Im Allgemeinen passen Lyrics und Geschichte meiner Meinung nach zusammen und harmonieren gut miteinander. Auch die angebrachten Vergleiche und Beschreibungen passen in meinen Augen gut in die Geschichte und lassen die Atmosphäre nachvollziehbar und real erscheinen. Allgemein finde ich die Idee hinter der Geschichte und auch die Umsetzung gut und denke, dass das auf eine gute Art und Weise gemacht wurde.
    Außerdem gefällt mir das Ende wirklich sehr gut, was wohl vor allem daran liegt, dass ich den Effekt der Wiederholung vom Anfang als sehr gut empfinde.


    Abgabe 09:
    Teilweise fiel es mir hier leider ein bisschen schwer, die Zusammenhänge innerhalb der Geschichte zu verstehen, beziehungsweise nachvollziehen zu können. Erst zum Schluss hat sich dann einiges erklärt, was an sich zwar gut ist, aber meiner Meinung nach blieb auch am Ende einiges sehr schwer verständlich oder wirr. Mir fehlten also ein paar Bezüge, was mir das Verstehen leider erschwerte. Es mag an mir liegen, aber das ist mir dann doch negativ in Erinnerung geblieben. Die Idee an sich finde ich wirklich super und denke, dass man da auch ganz viel draus machen kann, aber an der Umsetzung hapert es in meinen Augen dann doch etwas, Verzeihung.
    Außerdem fehlt im Text an diversen Stellen ein Komma, was an sich zwar nicht tragisch oder gar schwerwiegend ist, ich aber trotzdem anmerken wollte.


    Abgabe 10:
    Hierbei finde ich gerade die Thematik, die der Text anspricht und beinhaltet, sehr gut, aber gleichzeitig auch sehr schwierig und kompliziert. Definitiv nicht einfach, dazu einen Text zu schreiben und noch dann ist es natürlich viel schwieriger, dazu einen guten Text zu schreiben. Und ich finde, dass genau das hier gelungen ist!
    Die Umsetzung der guten Idee ist schön gelungen und wirkt sehr authentisch, gleichzeitig aber auch ernst und sachlich, ohne dabei zu versteift zu wirken. Sprich: Eine sehr gute Mischung, die so definitiv nicht ganz einfach ist. Der Text wurde meiner Meinung nach sehr einfühlsam und auch nachvollziehbar geschrieben, auch wenn sich das Mädchen in einer sehr schwierigen Lage befindet und das nicht einfach zu beschreiben ist. Hat der Autor oder die Autorin wirklich gut umgesetzt.
    Was mich weiterhin sehr anspricht, sind die in den Text eingebundenen Songzeilen. Die Stellen dafür sind sehr gut ausgewählt und passen wunderbar zusammen, was mich sehr anspricht. Auch die verschiedenen Gefühle, die hierbei beschrieben wurden (unsicher, sauer, traurig, hoffnungsvoll, etc.), sprechen mich sehr an und ich finde, dass diese Abgabe durchweg gut gelungen ist.


    Abgabe 11:
    Auch hier habe ich leider wieder das Problem, dass mir die Abgabe nicht wirklich lange im Gedächtnis geblieben ist. Es kann wirklich an mir liegen, aber im Anschluss an das Lesen ist mir der Inhalt nicht lange im Kopf geblieben, was einerseits natürlich schade ist und andererseits bei anderen Abgaben nicht der Fall war.
    Was mir bei der Abgabe positiv aufgefallen ist, waren beispielsweise die in den Text eingebundenen Teile aus den Lyrics. Diese kamen an passenden Stellen zum Einsatz und haben den Text gut unterstützt, beziehungsweise ergänzt. Da die beiden Texte ohnehin sehr gut zueinander passen, macht es das nochmal etwas besser. Auch die grundlegende Idee hinter dem Text finde ich ansprechend und gut ausgewählt, also ein weiterer Pluspunkt.
    Bedauerlicherweise erscheinen mir manche Zusammenhänge von Textpassagen etwas unklar, oder schwierig nachzuvollziehen.
    Ansonsten ist die Abgabe aber definitiv keine schlechte, nur mich persönlich hat sie nicht so sonderlich angesprochen, sorry.


    Abgabe 12:
    Wenn man diesen Text nur rein optisch mit den anderen vergleicht, fällt natürlich sofort auf, dass diese Abgabe etwas kürzer als die meisten anderen geraten ist. Allgemein muss das natürlich nicht zwingend etwas schlechtes sein, aber hierbei hätte man inhaltlich noch einiges ergänzen können, wodurch auch der Text länger geworden wäre.
    Schade finde ich außerdem, dass die Geschichte sehr aus dem Songtext gezogen wurde. Einige Zeilen wurden fast komplett übernommen oder größtenteils kopiert, was au wenig Eigenarbeit hindeutet. Eventuell lag es an der mangelnden Zeit, aber hier hätte man garantiert mehr eigenes einbringen können.
    Die vorhandenen Charakter spiegeln nur wenige Gefühle und Gedanken wider und die wenigen vorhandenen gehen unter der wörtlichen Rede leider sehr unter. Die angewendeten Formulierungen sind häufig sehr umgangssprachlich gehalten und sind so in einem solchen Text leider nicht ganz passend.
    Ich bin sicher, dass man einige Themen oder Situationen hier genauer beschreiben könnte und der Text dadurch allgemein interessanter zu lesen wird. Im Vergleich zu den anderen Abgaben wirkt die ausgewählte Thematik allerdings nicht sonderlich interessant :/


    Abgabe 13:
    So, auch bei der letzten Abgabe gibt es wieder einige Dinge, die mich sehr ansprechen: Den gesamten Text über sind sehr viele verschiedene Emotionen und Gefühle erkennbar, was die Charakter interessant macht. Beispielsweise das große Leiden des Protagonisten kann man hier sehr gut nachvollziehen und verstehen, was nicht ganz einfach zu beschreiben ist.
    Die verschiedenen Textpassagen aus dem Song wurden passend in die Geschichte eingefügt und es wurde ein netter Bezug erstellt, was in meinen Augen zueinander passend wirkt. Demnach sehe ich die Aufgabenstellung sehr gut erfüllt, wenn auch auf eine etwas eigene Art, die ich so beim Lesen der Aufgabe gar nicht erwartet hätte ^^
    Jedoch bleibt für mich auch einiges unklar, beziehungsweise werden manche Dinge nicht ganz geklärt. Das macht mich natürlich neugierig und ich würde gerne wissen, wie es weiter geht oder was davor geschehen ist. Zwar ist das ein guter Effekt, der natürlich auch so beabsichtigt sein kann, aber ein paar mehr Informationen hätten mich doch gefreut.
    Beschreibungen und Vergleiche wurden viele eingefügt und gut dargelegt, wodurch die Situation nachvollziehbar wird und ich mich gut in die Person hineinversetzen konnte.
    lles in allem also wirklich eine gute Abgabe, aufgrund von harter Konkurrenz hat es dann aber leider nur für einen Punkt gereicht.
    [tab=Punkte]ID: 78991
    A1: 2
    A5: 1
    A7: 2
    A8: 1
    A10: 2
    A13: 1[/tabmenu]

  • Tut mir Leid an alle, die auf den Vote warten, aber mit dem Umstieg ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich habe versehentlich die Teilnehmer-PNs gelöscht. In den zwei Wochen habe ich alle wieder zusammen bekommen, jedoch fehlen mir noch die Autoren der 2. Abgabe - Wie Marylin Monroe und der 5. Abgabe - Let her go. Ich bitte euch beide darum, mir umgehend eine PN zu schreiben und Licht ins Dunkle zu bringen. War mein Fehler, entschuldigt! Die Auswertung kommt dann so schnell es mir möglich ist.


    Danke!

  • Platzierung

    Titel

    Autor

    Punkte

    Vote

    Prozent

    Saisonpunkte

    1.

    Abgabe 10: Haunted Heart

    21

    Ja

    21.65%

    12 + 3 MP

    2.

    Abgabe 7: Halbkind

    20

    Ja

    20.41%

    11 + 3 MP

    3.

    Abgabe 5: Let her go

    18

    Nein

    16.22%

    10 + 3 MP

    4.

    Abgabe 8: Sing

    15

    Ja

    15.31%

    9 + 3 MP

    5.

    Abgabe 6: Unser Schicksal

    10

    Nein

    9.01%

    8 + 3 MP

    6.

    Abgabe 1: Vom Schuldigsein

    8

    Ja

    8.25%

    7 + 3 MP

    7.

    Abgabe 2: Eine verhängnisvolle Überfahrt

    7

    Ja

    7.22%

    6 + 3 MP

    8.

    Abgabe 13: Innere Leere

    7

    Nein

    6.31%

    5 + 3 MP

    9.

    Abgabe 11: Memories

    3

    Nein

    2.7%

    4 + 3 MP

    10.

    Abgabe 9: Black

    2

    Nein

    1.8%

    3 + 3 MP

    11.

    Abgabe 3: Wie Marilyn Monroe

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP

    11.

    Abgabe 4: Wir bleiben zusammen

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP

    11.

    Abgabe 12: Ewiger Kampf

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP


    So, nachdem dieses kleine Missgeschick auch bereinigt wurde, ist hier nun auch die Siegertabelle des Wettbewerbs. - Wir beglückwünschen an dieser Stelle natürlich @Wollust, welcher den ersten Platz erreicht hat! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und allen Votern und wenn ihr weiterhin Lust darauf habt, euch etwas durchzulesen oder etwas zu schreiben, dann schaut doch in die beiden aktuellen Wettbewerbe rein: Vote - Wettbewerb 15: Kindergeschichten oder Anmeldung - Wettbewerb 16: Ortsbeschreibung!


    edit: Jetzt mag die Tabelle nicht, lol.

  • Moin,


    Endlich wieder mehr Zeit, aber ich will auch gar nicht viel dazu sagen. Glückwunsch an Paya (war irgendwie klar, welche deine ist, haha) und Verständnis, Respekt an die anderen Autoren, und danke an die Voter und das Komitee - wie ich bereits mehrfach schrieb, war diese Aufgabenstellung verdammt gut. Sowas könnte ich öfter haben. Hierbei möchte ich betonen, dass das Level der Abgaben größtenteils enorm hoch war.
    Nun aber zum Punkt: Ich weiß, dass ich mit Marias Traum ein wenig daneben gegriffen habe, der musste aber meiner Meinung nach sein, um die nötige Portion Trauer zu rechtfertigen. Hätte ein wenig besser sein können, das weiß ich, dennoch ist das kein Grund, diese Hintergrundstory "misslungen" zu nennen, Pika!. Außerdem kann von "nervig" eingesetzten Lyrics kaum die Rede sein, wenn fast alle anderen Voter, allen voran mal wieder Paya, genau verstehen, dass der MP3-Player einen Ohrwurm auslöst und die Lyrics eben dadurch teilweise durcheinander sind.
    Zu guter Letzt möchte ich darauf hinweisen, dass niemand verzagen sollte, wenn es nach Ablauf einer Woche noch keine Votes gibt. Die trudeln offenbar alle sehr gerne sehr spät ein.


    mfg
    Wollust