FF x FF-Collab

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  • Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf einen individuellen Benutzertitel. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zur Wettbewerbssaison 2014


    Zitat von Aufgabenstellung

    Das Thema dieses Wettbewerbs lautet "Zwei Perspektiven"
    Im Genaueren bedeutet dies, dass ihr von einem Ereignis aus der Sicht zweier, unterschiedlicher Charaktere schreiben sollt, wobei der eine Autor die eine Sicht und der andere Autor die andere Sicht übernimmt.
    Ein Pokémonbezug ist zudem nicht zwingend erforderlich.


    Ihr könnt 14 Punkte verteilen, maximal 9 an eine Abgabe


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 06.04.2014, um 23:59 Uhr.









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  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Sheogorath und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.


    Notiz zur Nutzung des Inhaltsverzeichnisses der PDF: Durch Drüberfahren mit dem Mauszeiger ändert sich der Cursor in eine Hand, durch Klicken gelangt man nun zum Beginn des jeweiligen Textes.


    PDF Edited, viel Spaß!

  • Da ich diesmal nicht alle bewerten kann, eben die, die ich vote und zu denen ich noch etwas zu sagen habe. ^^


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    [tab=Votekommentare]
    05 - Fremder Freund
    Eine Abgabe mit SciFi, das gefällt mir. ^^
    Vor allem gefallen mir die Sichtweise von Alien und Mensch echt besonders gut und sie sind ebenso interessant wie sie einen ein ganz klein wenig zum Schmunzeln bringen.
    Ich muss sagen, dass vor allem die Aliensicht echt gelungen ist. Die Abgabe macht wirklich Freude zu lesen und ist recht originell ^^


    08 - Kinderspiel
    Hier geht es wirklich um die beiden interessanten Sichtweisen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die erste Sicht wurde sehr gelungen in diese unsympathische, die gesamte Welt hassende Richtung gebracht, während das Kind einfach Zucker ist und die gesamte Unschuld und das kindliche Wesen gut zur Geltung kommen lässt. Mir gefällt auch der Schluss und... passt auf, sonst fressen euch die Haie. <3


    12 - On my tod - Ganz allein
    Der Titel ist... interessant. Aber der Untertitel musste nicht mehr sein.
    Was ich hier sagen muss: Damn, das muss man doch wählen, da ist aus der Sicht des Tods geschrieben. Das ist superoriginell und hab's deswegen verschlungen. =)
    Natürlich muss man auch Autor 1 loben, die Sicht des Sterbenden ist traurig und er ist sympathisch, denkt am Ende noch an die Kinder.


    14 - Date one - Aller Anfang ist schwer
    Passt auf, dass das mit der Formatierung klappt. Sieht etwas komisch aus und bei der Interpunktion hat auch was nicht gepasst, wenn ich mich jetzt recht erinnere nach all den Texten.
    Egal, zum Inhalt: Mal eine lockere Abgabe, die ich mit viel Freude gelesen habe. Dadurch, dass beide zu unterschiedlichen Schlüssen kommen, ist das einfach lustig =D
    PS: Mit Jogger zum Date, das wird's nicht. ='D


    15- Geteiltes Blut
    Es ist im Rahmen gehalten, sprich es wirkt nicht so überdramatisiert, sondern ist einfach nur emotional ansprechend und außerdem mag ich Brüder/Geschwister/Familienauseinandersetzung und solche Themen. Schön gemacht an beide ^^


    [tab=Sonstige Kommentare]
    01: Zurück zum Glück
    Ich versteh das Mädchen nicht ganz. Sie sitzt noch in der Bar, als sie angebaggert wird und wehrt sich nicht? Ich finde die Gedanken etwas übertrieben, dass die anderen Leute Schuld sein sollen und dann die Gedanken um Nächstenliebe. Wer denkt denn sowas in diesem Moment? Sie wäre doch hier noch in der Situation sich selbst zu helfen. Finde es aufgrunddessen seltsam.


    03: Von Hochmut und Fall
    Oh wow, das ist auch starker Tobak und ich glaube, ich stehe der Abgabe auch negativ gegenüber. Die Frage ist ja, WARUM muss ich ein solches Thema für eine Collab/Wettiabgabe aufgreifen?
    Ich finde, ganz ohne Wertung auf DIESEN Text bezogen, dass sich bei Wettbewerbsabgaben in letzter Zeit die Tendenz zur Überdramatisierung zeigt. Ich persönlch finde solche Themen aufzugreifen nicht tiefsinnig, sondern eher erschreckend.
    Sicht zwei ist sympathischer als Sicht eins, aber auch nicht mein Geschmack. Es ist diese gedümitgte, beleidigte, kranke Seele, die alle abstechen will, weil sie ihn nicht lieben, weil sie Niklas lieben und ähnliches.
    [/tabmenu]


    Vote
    Kinderspiel: 4 Punkte
    Fremder Freund: 3 Punkte
    On my tod: 3 Punkte
    Date One: 2 Punkte
    Geteiltes Blut: 2 Punkte

  • Wow ...des sind ja viele Geschichten!


    Ich möchte jetzt auch mal voten.


    Vote:

    " Showdown in Marineford" ( 9 Punkte )


    9 Punkte bekommt von mir die One Piece Story " Showdown in Marineford" mit Ace und Ruffy, weil One Piece meine Lieblingsserie im Moment ist und ich beide Charaktere sehr gerne mag. Auch interessant finde ich die beiden Sichtweisen wie Ace das alles verfolgt und fühlt da er ja der jenige ist der hingerichtet wird und ich schon immer wissen wollte wie er sich dabei wohl fühlen mag. Sicher nicht sehr gut und wenn ich es so lese muss ich mit ihm fühlen vorallem was sehr schrecklich sein muss, zuzusehen wie sie alle versuchen ihn verzweifelt zu retten wie einer nach dem anderen ihr Leben lassen und die ganzen Schreie von denen ....wahh 8o da bekomm ich glatt Gänsehaut. Das fühlt sich echt mies an. Und zu guter letzt muss er auch noch sehen wie Ruffy sich durchkämpft und sehr oft aufgehalten, getroffen usw wird. Und wie Ace versucht ihn abzubringen noch mehr dumme Sachen zu machen einfach gut beschrieben meiner Meinung. Ruffys Sichtweise ist auch sehr interessant weil er das alles anders wahrnimmt und ihm egal ist was Ace zu ihm sagt. Er will unbedingt sein Bruder retten ganz egal ob er dabei drauf geht. Ruffy ist wie immer der Kämpfer und versucht wirklich mit allen Mitteln Ace zu retten.. wie ergreifend ..schnief.. ;(



    " Fremder Freund" ( 2 Punkte )


    Des weiteren habe ich noch 2 Punkte an Fremder Freund zu vergeben. Naja ich muss zugeben eigentlich mag ich Sci-fi nicht so aber die Geschichte finde ich irgendwie sehr interessant. Vor allem weil es um die Sichtweise von Alien und Mensch geht. Ich find es sehr interessant zu sehen wie beide denken und lustig finde ich auch das der Mensch den Alien nicht verstehen kann das bringt mich ehrlich gesagt auch ein wenig zum lachen. Ich persönlich finde die Aliensichtweise auch gelungener und mir hat es Spaß gemacht sie zu lesen. :thumbsup:



    " Geteiltes Blut" ( 3 Punkte )


    3 Punkte gehen an Geteiltes Blut, weil ich solche Storys mag. Ich finde sie ist richtig gut geschrieben emotional, dramatisch und hat was mit Familie zu tun. Außerdem ist sie nicht so langweilig und hat auch Action mit drin. Ein Lob an beide Autoren auch von mir und sorry wegen der Punkteverteilung aber One Piece ist eben so mein Ding.



    Und noch zum Schluss ein großes Lob an alle Autoren die mit gemacht hatten :thumbup:

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Lululu.


    Ach Leute, wenn es schon zu einem Wettbewerb kommt, indem Fanfiktioner und Fantiktioner zusammenarbeiten, dann muss ich natürlich meinen Senf zu den Werken abgeben. Schön, dass es diesmal wieder so viele (Juhu.) Abgaben gab. Freue mich auf jede einzelne Idee und die beiden unterschiedlichen Schreibweisen, welche hier aufeinandertreffen - aus zwei verschiedenen Perspektiven. Bin sehr gespannt, was mich erwartet (Alert! Wall of text is coming!) und werde alles wieder mit einer ausführlichen seriösen sowie subjektiven Meinung bewerten und meine Votes da lassen. ;)


    [tab=Abgabe][subtab=01-08]


    01. Zurück zum Glück:
    Ein Szenario, welches so halt wirklich passieren kann und wahrscheinlich auch tut, tagtäglich. - Was da gesagt wurde, dass wirklich niemand zur Hilfe kommt, dass merkt man ja daran, dass, wenn jemand in einer Gasse überfallen wird, auch alle nur vorbeigehen, einen Blick auf das Schauspiel werfen und weiter gehen, ohne irgendwas zu tun. - Hier fand ich die beiden Perspektiven gut verwendet. Mir persönlich waren es zu viele Beschreibungen der Augen, aber okay, Augen sind sowieso wunderschön, egal, wie sie sind. ^_^ Von dem her, passt das und die Geschichte ist am Ende dann auch noch gut ausgegangen. Hat mir soweit ganz gut gefallen!


    02. Verlorener Sieg:
    Hmm, war ziemlich lang und ziemlich viel um den heißen Brei herumgeredet, wie ich finde. - Trasla auf der einen Seite und Psiau auf der anderen - eine Pokémon Geschichte, wohlgemerkt! - wirkte doch ganz interessant und die aggressive Art des Psiaus, welches dann einfach nur sein Essen und sein Revier verteidigen wollte, hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Trasla im Übrigen, hatte nur seine Gedankengänge und hat eigentlich gar nichts zum Kampf beigetragen. Das Ende war dann doch ein wenig überraschend, nur fand ich die Geschichte jetzt eher ein wenig farblos. Die Erzählung, wie super auf das Detail eingegangen wurde, kann ich nur in höchsten Tönen loben, aber die Handlung an sich, konnte mich nicht wirklich überzeugen, muss ich ehrlich sagen - dafür war es mir irgendwie zu wenig, wo mehr hingehört hätte.


    03. Vom Hochmut und Fall:
    Meeeeh, irgendwie wollte mir die Handlung und auch die komplette Schreibweise, sowie die beiden Sichten, nicht wirklich gefallen. Einzig und alleine gefiel mir der Namensvergleich mit dem Erzengel Michael, mehr aber auch nicht. Es war eine Geschichte, rund um den Mord an seinen Mitschülern. Am Ende hat er es nicht mal selber zum Ende gebracht, sondern wurde weggesperrt. Habe den höheren Sinn hinter der Geschichte nicht direkt verstanden, wenn ich ehrlich bin. Nun ja, ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber mich hat es nicht überzeugen können. I am sorry.


    04. Sommersturm:
    Hierbei muss ich sagen, dass mir der Titel so ganz gut gefallen hat und der erste Absatz, also die erste Sicht, konnte auch vieles. Nur bei der zweiten Phase der Geschichte, hat es meiner Meinung nach etwas gefehlt. Der Vergleich mit dem Lied von Peter Maffay? war ganz nett, hätte man aber irgendwie nicht gebraucht, wie ich finde. Von der Handlung her, war es eine Geschichte, welche sich von den anderen mehr oder weniger unterscheidet, aber am Ende hätte man auf einen interessanten Charakter als die Eltern zurückgreifen sollen, wie ich finde. War ganz okay, die Sicht von Michael (Wie oft der Name doch vorkommt.) war durchaus in Ordnung, die Elternsicht konnte mich persönlich jetzt nicht wirklich überzeugen.


    05. Fremder Freund:
    Muss sagen, dass mir die Geschichte eigentlich recht gut gefallen hat. War amüsiert durch so manche Eigenschaften der beiden Charaktere und die Handlungen und auch cool gewählt, wurden die beiden Perspektiven, welche hier zur Schau gestellt wurden. - Dass keiner den jeweils anderen verstehen konnte, fand ich gut, sonst wäre es - schätze ich jedenfalls - nur halb so unterhaltsam gewesen. Neej und Kyan wurden schön dargestellt und über die Denkweisen des "Fremden" musste ich schon immer mal kurz hinwegschmunzeln. Die Geschichte war sehr nice und der Thra'qu oder so, wurde auch cool dargestellt und nett beschrieben. Habe nichts zu bemängeln. -2


    06. Das kurze Leben einer Seerose:
    Hat mich - meinen Erwartungen dahingehend - überrascht, muss ich sagen. - Dachte eigentlich, dass die Geschichte so unglaublich tiefgründig wird, dass es schon zu viel wird, aber dann war es doch nicht so. Auf der einen Seite, die Frau, welche um die Natur - bzw. das Wasser - trauert und auf der anderen Seite die Leute, die die Natur eben mit ihren Partys verschmutzen. Die Dose, welche am Ende die Seerose in die Tiefe riss, hatte dann wohl noch sein müssen. Hat mir nicht gefallen, ist aber wohl - wie eigentlich immer - Geschmackssache und mir hat es leider nicht gefallen.


    07. Von Ufos, Drogen und Sporttaschen:
    Ich verstehe irgendwie die Handlung nur in wenigen Hinsichten. XD Stellt mich als dumm da, aber es ist so. Was ich hier aber positiv anmerken will, sind die ganzen verschiedenen Fremdwörter, welche in die Geschichte involviert wurden. Dass hat mir im Übrigen wirklich sehr gut gefallen, wobei mich die Sichten jetzt nicht umgehauen haben. Aber alle hatten Namen, alle wurden irgendwie gut in Szene gesetzt, zu den Charakteren gab es kleine Informationsfenster, durch die man sehen konnte und soweit war es ganz in Ordnung, reicht aber leider nicht für Punkte. :/


    08. Kinderspiel:
    Nice work, muss ich zugeben. - Die beiden Sichten: Einerseits der gestresste Mann, welcher rund um die Uhr arbeitete und auf der anderen Seite das kleine Mädchen, welches Zeit hat und immer spielen will. Ich fand den Vergleich bzw. die beiden Perspektiven echt super, vor allem die Unterhaltung. Man hat dem Kind das Kindliche wirklich angesehen und die Schreibweise wurde auch in der Richtung geschrieben, was ich durchgehend als positiv empfand. Kann den Beitrag eigentlich nur loben. Das Kind hat den Mann beraten und nun kündigte er, schöne Geschichte. -2


    [subtab=09-17]


    09. Showdown im Marine Ford:
    Erst einmal: Ich war erstarrt, als ich die ganzen Triplepoints im Text sah. Ich meine, ja, sie sind schön und gut um mal kurz eine Pause einzulegen, aber dann so viele und vor allem, in jedem Satz 3x, finde ich dann wirklich unglaublich viele und auch maßlos übertrieben. Vielleicht liegt es nur an meiner Sichtweise, aber für mich zieht so ein "Detail" die gesamte Geschichte bereits sehr herunter.


    Im Übrigen kann ich wirklich nichts positives finden, was ich hierzu sagen kann. So hart es nun mal klingen mag - okay, die Folge damals war super, gebe ich zu - aber mir mag wirklich nichts an der Geschichte so wirklich gefallen und ich würde es verstehen, wenn ich gehated werde, aber meine subjektive Meinung vertrete ich nun mal und die sagt aus, dass es wirklich im Großen und Ganzen ziemlich schlecht war. Gründe dafür sind die Punkte, die Sichtweisen - waren zwar ganz okay, jedoch nichts besonderes - die Dialoge waren ziemlicher Mist und unglaublich verwirrend, wenn man die ganzen Gänsefüßchen ansieht und auch die Umsetzung war meiner Meinung nach, überhaupt nicht gut. Also sorry, ne, das war ein Schuss in den Ofen, was es für mich noch unverständlicher macht, warum der/die über mir, dafür 9 Punkte herausgehauen hat... (Triplepoint.)


    10. Vergänglichkeit:
    Ich fand die Geschichte irgendwie schön. - Die beiden Perspektiven wurden gut eingefangen, nur fand ich persönlich es ein wenig unpassend, dass der Vater den Tod seiner Frau so detailliert beschrieben hat. "Sie, deine Mutter, ist tot, kommt nie wieder." So etwas einem kleinen Kind direkt ins Gesicht zu sagen, without irgendwelche Scheu. Nun ja, das Kind hat es ja doch sehr gut weggesteckt, wie es scheint. Fand den Text aber gut, nicht zu lange, schöner Inhalt. "Hod basst.", wie manche aus meiner Klasse zu sagen pflegen.


    11. (K)ein bisschen Mitleid:
    Es waren zwei wirklich interessante Perspektiven, so viel ist sicher und während auf der einen Seite die Mutter versucht hat, gegen das Vorgehen zu sein, war auf der anderen Seite der Rechtsanwalt, so schätze ich doch? - welcher dann eben genau das erreicht hat, was er wollte: Den Mann tot sehen. Hat er dann auch geschafft. Ich fand den Wandel zwischen den Perspektiven wirklich sehr interessant und muss zugeben - nebensächlich der Handlung - hat mir der Text wirklich sehr gut gefallen. Die Gefühle und Emotionen, sowie die Gestik und Mimik wurde super eingefangen und das war das erste Mal, dass ich das Wort unstet gelesen habe. Bedeutet so viel wie rastlos - finde ich immer wieder schön, wenn solche Wörter eingebunden werden. Wie gesagt: Der Text war super, die Ansichten hätten verschiedener nicht sein können und die beiden Sätze zum Schluss, waren auch passend. -2


    12. On my tod - ganz allein:
    Ich muss schon sagen, dass ich es verdammt interessant fand, dass aus der Sicht des Todes geschrieben wurde. - Ich meine, es ist relativ schwer, den Charakter oder die Verhaltensweise des Todes wohl irgendwie einzufangen oder richtig einzufangen. Aber hier wurde es, wie ich jedenfalls der Meinung bin, ganz gut geschafft. Ich war einigermaßen überrascht, wie gut der Tod hier in Szene gesetzt wurde, aber auch der Part davor, in welchem ein Leben am seidenen Faden hängt, wusste zu gefallen. Alles wurde gut umschrieben, habe nichts daran zu bemängeln. -2


    13. Sternschnuppenbündnis:
    Ich kam irgendwie nicht ganz mit, beim ersten Absatz. Wusste nicht direkt, aus welcher Perspektive das nun geschrieben wurde, oder habe ich etwas überlesen? ^^ - Sonst gefiel es mir nun auch nicht wirklich gut, ich meine, die Thematik war ganz cool und auch nett umgesetzt, meinen Geschmack traf es aber leider nicht, muss ich zugeben.


    14. Date one - Aller Anfang ist schwer:
    Mal ganz ehrlich: Ist die Formatierung so gewollt oder war das ein Fehler von dem Text-Dokument? Sehe diese Formatierung irgendwie als nicht so schön an und deswegen finde ich es auch wenig schade, dass es so komisch aussieht. - Sonst jedoch, fand ich, dass es eine nette Abgabe war, welche mich doch teilweise gut amüsiert hat. Die beiden Perspektiven wussten zu gefallen und joa, hatte auf jeden Fall Freude beim Lesen. ^_^ Die Formatierung war aber ein Schuss in den Ofen...


    15. Geteiltes Blut:
    Es sei dahingestellt, dass ich Schandmaul nicht kenne, aber auch so, finde ich die Geschichte nicht wirklich ansprechend. Jedenfalls nicht so ansprechend bzw. ansprechend genug, dass ich dafür Punkte geben würde. Sie hat mich nur gähnen lassen und mein Interesse daran, war nur im Mindestmaß anwesend. Das Lesen machte nur mehr wenig Freude und meine Aufmerksamkeit wurde nicht in den Bann gezogen, in den sie eigentlich gezogen werden sollte. Finde ich etwas schade, muss ich leider zugeben. Obwohl die Geschichte - und die Überschrift! - doch so viel Potenzial mit sich brachte. Da hätte man viel mehr daraus machen können und das wurde hier leider nicht. Vielleicht gefällt es auch nur mir nicht? War eben nicht mein Geschmack, sorry.


    16. Der Freundschafts Hinrichtung:
    Auch wenn die beiden Perspektiven in vereinzelten Phrasen da waren, macht so ein Block-Text das alles doch ziemlich unübersichtlich und unschön, wie ich finde. - Wenn man schon zwei Perspektiven schreibt, sollten es bitte auch zwei abgetrennte Parts sein und nicht einfach ein Fließtext, welcher die beiden Perspektiven nicht teilt. Im Eigentlich fand ich auch die Handlung eher nicht so toll, gebe ich zu, aber ich bin gerade sowieso im "Nörgel-Modus", weswegen das wohl noch öfter auftreten wird. Wie gesagt, alleine schon von der Formatierung und der Handlung, gibt es hier keine Punkte.


    17. Zwei Seiten, ein Weg:
    Ein Thema, welches ich hier mal so nicht erwartet hätte, wenn ich ehrlich bin. Ich meine, wo liest man denn sonst noch von der damaligen Zeit, aber ich muss sagen, dass die beiden Perspektiven wirklich gut eingefangen wurden, auch wenn ich mir persönlich ein anderes Thema ausgesucht hätte, aber das ist hier ja nicht wirklich relevant. - Im Grunde hat mir der Text gefallen, die Insasse, welche es wirklich schlecht hat und der Wachmann, der dann doch irgendwie Zweifel und Gewissensbisse hat. Fand ich gut eingefangen, trotz allem, kann ich hier keinen Punkt drauf geben, dafür gibt es einfach zu starke andere Abgaben. Sorry =/


    [subtab=18-23]


    18. (Un)Gerechtigkeit:
    Ich muss irgendwie schmunzeln, alleine wegen dem Gedanken daran, dass schon wieder Michael genommen wurde. XD


    Anbei möchte ich hinzufügen, dass ich die Verwendung eines Zeitungsartikels hier wirklich sehr gut finde. Bzw. die Benutzung einer News-Meldung, welche einen Mord angibt. Da kann man die Meinungen der beiden Herren so gut teilen und ich finde, die Schreiber haben das in dieser Geschichte auch eingefangen. Fand die beiden Ansichten der Herren wirklich interessant und auch das, wie sie denn die Perspektive gewechselt haben, fand ich gut gemacht. -1


    19. Stille Blume:
    Schöne Geschichte! - Die beiden Perspektiven haben mir sehr sehr gut gefallen. Vor allem, da es ja schon so lange her war, dass die beiden sich gesehen haben und dann die Zeit zu beschreiben, bevor sie sich wieder sehen, ist sehr schwer, so etwas weiß ich. Aber ein Respekt an die Schreiber, hier wurden Emotionen und Gefühle sehr schön dargestellt und auch viele andere Aspekte, wie das Fest, auf welchem sich die beiden wieder treffen, wurden eingebaut, welche es noch verfeinert haben! Schön gemacht. -1


    20. Blauwarm:
    Irgendwie eine schöne Parallele von Gast zu Kellnerin. Fand die beiden Sichtweisen sehr abwechslungsreich und irgendwie auch interessant. Der Mann, welcher mir vom Charakter her irgendwie mit Sympathie gleicht, hat mir wohl am besten gefallen, wie er die Kellnerin ein wenig verunsichern wollte. Die Kellnerin war ja dann doch erleichtert. Jedenfalls hat mir der Schreibstil hierbei wirklich gut gefallen und die beiden Sichten wurden gut gewählt. Schön gemacht. -1


    21. Veränderung:
    Huh? Ey, ich war so derbe überrascht, als dann plötzlich der Schritt von einer Schlacht zu dem Autoren an den Computer ging. ^_^ Das hat mich teilweise so geflasht, dass ich gerade nicht weiß, was ich schreiben soll, außer, dass ich die Idee verdammt kreativ finde und deswegen ein Lob an die Schreiber geht! Btw. geht es mir mit manchen Kapiteln und Geschichten auch so, dass ich mal was schreibe und dann totale Flaute in meinem Kopf herrscht. Also, sehr nahe an die Realität gebunden, der Schreibstil war super, der Twist in der Geschichte war geil. Von einer "Uhh, nicht schon wieder eine Schlacht." zu "Geil, was für ein Twist." Wurde super gemacht! Mein Respekt! -2


    22. Der Tod der letzten Prinzessin:
    Interessante Geschichte. Ein geplanter Attentat von Arthur an den neuen Minister. Was jedoch dann ebenfalls vorgefallen ist, ist der Scheintod der Prinzessin, welche dann ja anscheinend für die Öffentlichkeit als tot dargestellt werden soll. Irgendwie kam mir der ganze Beitrag vor, wie ein altes Buch. Es war nicht schlecht, interessant war es zudem auch noch und die Handlung war eigentlich ganz gut. Joa, Schreibstil war auch weitestgehend in Ordnung und deswegen gibt es hier auch den letzten Punkt, den ich verteilen darf/kann/will/muss/soll/werde. -1


    23. Tanz mit dem Leben:
    Die Handlung der Geschichte, wollte mir nicht so wirklich gefallen. Jedoch hat mir das Zusammenspiel von reich und arm wirklich sehr gefallen, wenn ich ehrlich bin. - Mai, welche mit ihrem Tanz Klara die Freude am Leben zurückgab und Klara, welche Mai dafür ein schönes Präsent gab. Die Charaktere haben mir hier gefallen und die beiden Sichtweisen wurden auch gut eingefangen. Leider sind die anderen Abgaben zu stark, weswegen ich hierfür keine Punkte geben kann. =/ Trotz allem, war die Geschichte doch ein schöner Abschluss für diesen Wettbewerb! :)


    [tab=Votes]
    Sooooooo, das waren also die kooperativen Werke der 46 Schreiberlinge. Puh... nach dem ganzen lesen und schreiben, bin ich jetzt erst einmal ausgelaugt. XD Es waren wirklich sehr lange Texte dabei, welche ich gleich nochmal hervorhebe. Am schönsten finde ich doch immer noch die Kreativität der ganzen Abgaben. Von Alien/Mensch über Kind/Erwachsener zu Schlacht/Autor, finde solche Einfälle einfach immer wieder bewundernswert. Hier meine Votes:


    05. Fremder Freund --> 2 Punkte!
    08. Kinderspiel --> 2 Punkte!
    11. (K)ein bisschen Mitleid --> 2 Punkte!
    12. On my tod --> 2 Punkte!
    18. (Un)Gerechtigkeit --> 1 Punkt!
    19. Stille Blume --> 1 Punkt!
    20. Blauwarm --> 1 Punkt!
    21. Veränderung --> 2 Punkte!
    22. Der Tod der letzten Prinzessin --> 1 Punkt!


    Dürfte zusammen alles 14 ergeben. - Was ich noch sagen will: Irgendwie hat mich die Geschichte Veränderung am meisten begeistert. Einfach, weil ich mit so einer ausgefallenen Idee niemals gerechnet hätte! Die Sicht einer Geschichte und dann noch der darauf folgende Blick auf den Autoren, welcher gerade an der Geschichte schreibt. Wirklich eine sehr coole Idee, wie ich finde! Aber auch alle anderen Werke haben mich begeistert. Manche wurden ziemlich in den Wind geschossen, was für mich ein Vote dafür halt auch unverständlich macht, aber jedes Werk hier ist wohl eher Geschmackssache. Wem's gefällt, der soll dafür voten, wem's nicht gefällt, soll eben dies halt lassen.


    Meine Erwartungen an den Wettbewerb wurden nicht enttäuscht. War klar, dass so super Ideen dabei rauskommen, wenn man die FF-Leute zusammen schreiben lässt. Würde mich auf jeden Fall über mehrere solche Wettbewerbe freuen und werde mir auch mal den Wettbewerb anschauen, in welchem FF'ler, GFX'ler und TB-Leute zusammen arbeiten.


    Bis dahin noch einen schönen Tag, ein Dankeschön an alle, welche ein Werk abgegeben haben und ich hoffe, wir sehen uns beim nächsten Wettbewerb wieder! ;)


    #SawyerEnde


    [/tabmenu]

  • Okay, ich les wirklich gern, daher keine große Überraschung dass ich hier auch mal mitbewerte. Und wie viel es da gibt! Bei so manchen Geschichten konnte ich mir schon den zweiten Satz nicht mehr anschauen, doch andere waren richtig fesselnd, und die bekommen dann auch die Punkte. Hier; ohne groß drumherum zu schreiben.


    3 an Vergänglichkeit
    Wohl eine der besten Arten, die Aufgabenstellung der zwei Perspektiven zu erfüllen. Das Thema ist zwar ziemlich düster, aber sehr interessant wie die Aufarbeitung gemacht ist. Kinder haben eine so viel lockerere Einstellung als Erwachsene!
    Außerdem recht flüssig zu lesen.


    7 an zwei Seiten- ein Weg
    Harter Stoff- von beiden Autoren. Das Lesen fällt im zweiten Teil leichter, im ersten dagegen wird man mit purer Moral konfrontiert. Und das gibt Pluspunkte! Ernster konntet ihr den Wettbewerb nicht angehen, was? xD Sehr interessant ist die vermeintliche Einzigartigkeit des männlichen Parts, obwohl man nichtmal seinen Namen erfährt, was im Zusammenhang mit seiner Persönlichkeit eine ziemlich bittere Ironie schafft. Man riecht förmlich die frische Luft nach langer Zeit in der Zelle.
    Und ich bin begeistert!


    3 an Stille Blume
    Die Situation wird wohl jeden von uns schonmal heimgesucht haben: eine Freundschaft aus Kindheitstagen, und die Vergangenheit, die uns nie wirklich loslässt.
    Wie eigentlich alle meine Votes gut zu lesen, hier mit fernöstlichen Motiven und schöner Story geschmückt.


    und 1 für Veränderung
    Interessant, auch wenn der erste Teil (logischerweise) etwas durcheinander und konfus war. Allerding regt das erst zum Nachdenken an, wieso das wohl so ist! Hatte fast gedacht wir sehen hier das Leben aus sicht eines Videospielhelden, der von seinem Spieler in verschiedene ROllen gedrückt wird, aber diese Lösung gefällt mir auch sehr gut.
    Der Punkt kommt vor Allem durch Originalität.


    schöne Grüße!

  • Moin,


    [tabmenu]
    [tab='Erster Eindruck']


    Ich glaube, ich vote das erste Mal für einen dieser Wettbewerbe. Manche Abgaben waren sehr schön zu lesen, andere weniger, insgesamt hielt es sich die Waage - dennoch bekam man hier einiges geboten. Ich selbst mag es nicht, wenn ein Text allzu gezwungen lustig oder poetisch klingt, eine gewisse Natürlichkeit sollte schon vorhanden sein. Daher ergeben sich die Votes exakt so, wie man im folgenden Tabmenu sehen kann. Direkt nachdem man sich durch die Kommentare gequält hat, versteht sich.


    [tab='Kommentare']
    1. Zurück zum Glück
    Guter Ausdruck, auch von der Idee her nicht schlecht. Aber der Titel führt ein wenig in die Irre, man weiß zwar, dass Person 1 sich einsam fühlt, aber wo da das Glück bleibt, wird fast gar nicht behandelt. Sarah hat doch einen Freund, den sie jetzt einfach verlässt, oder wie? Ich muss an dieser Stelle Bastet zustimmen - was ist das für ein Mensch, der die Schuld der eigenen Untätigkeit den anderen zuschiebt?


    2. Verlorener Sieg
    Netter Einfall, die Story aus der Sicht zweier Pokémon zu schreiben. Manchmal wirkt der Ausdruck ein wenig angestrengt, was zwar der Erzählung nicht unbedingt schadet, aber man verspürt eine gewisse Verwirrung – zum Beispiel: Wie verflüssigt sich die Galle im Mund erst? Letztlich aber punktet das Happy End, wenn ich das so sagen kann. Verlorener Sieg scheint als Titel auch gut zu passen, da das Psiau zwar den Kampf in puncto Stärke gewinnt, aber letztlich einsam leben muss.


    3. Von Hochmut und Fall
    Hm. Ich weiß nicht so recht, eine Art Kritik am Amoklauf? Oder am Umgang mit Amokläufern? Oder allgemein an Mobbing? Vom Stil her gut, nur kommt keine wirkliche Botschaft rüber. Michael hat überlebt, und nun können sich andere rächen. Wie soll man das genau interpretieren? Reicht aus meiner Sicht nicht ganz aus.


    4. Sommersturm
    Die Szenerie mag ich, aber damit hat es sich eigentlich auch schon. Für meinen Geschmack haben sich ein paar Fehler zu viel eingeschlichen, als dass man den Text gerne runter liest. Auch der Ausdruck kann nicht mit anderen Werken mithalten, die ich hier sehe. Klar, Tornados sind gefährlich, für viele könnte jedoch der Bezug fehlen. In Deutschland sieht man diese Burschen ja recht selten.


    5. Fremder Freund
    Hier weiß ich schon, dass ich ein paar Punkte vergebe. Bin zwar echt kein Fan von neu erfundenen Sprachen, aber die Situation hier ist amüsant und sehr deutlich dargestellt, sodass man sich gut in Kian und den Außerirdischen hineinversetzen kann. Auch das Unverständnis der beiden sorgt für eine beinahe heitere Atmosphäre. Ansonsten wurde schon von den Vorpostern viel angesprochen.


    6. Das kurze Leben einer Seerose
    Vom Ansatz her gute Idee – Natur VS Mensch, so kommt es einem fast vor. Autor 1 verliert sich jedoch schon recht früh in zuweilen stark ausgedehnten Sätzen, für meinen Geschmack wurde der Fokus hier zu sehr auf eine versucht-poetische Ader gelegt und zu wenig auf den Aufbau der Story. Autor 2 beschreibt ganz gut. Das Klischee des typischen Ignoranten wird leider zu stark bedient. Die Frau aus dem ersten Teil hingegen kommt mir wie eine Art Inkarnation der Natur vor, welche sich selbst umbringt. Tut mir Leid, aber die Metapher gefällt mir gar nicht.


    7. Von Ufos, Drogen und Sporttaschen
    Hier stört vor allem eines: die Verknüpfung von derartig unwahrscheinlichen Aktionen, welche den sonst gut lesbaren Text quasi entstellen. Allein schon nach dem Verlust einer Tasche nicht einfach nachzufragen, wie normale Menschen es normalerweise tun, sondern auf ein UFO zu verweisen, ist mir völlig unverständlich. Vielleicht hätte der Text von den Bemühungen des Walter-Autors, einen witzigen Ton anzuschlagen, profitiert, aber das Thema – Drogenhandel in der Sporttasche – ist dafür dann doch ein wenig zu ernst. Ich weiß nicht, was mit dem Text alles parodiert werden soll, aber für eine Punktvergabe sind andere Texte um einiges besser gelungen. Rhetorische Stilmittel sind ja schön und gut - aber dieser Overload stört enorm.


    8. Kinderspiel
    Und noch ein Kandidat für ein paar Punkte. Autor 1 hat eine etwas undankbare Aufgabe bekommen, es macht wirklich keinen Spaß, aus der Perspektive solch einer traurigen Gestalt zu schreiben. Das kleine Mädchen hingegen reißt die Story aus der anfänglichen Düsternis. Ein amüsanter Dialog, wirklich wichtige Ideen werden hier angesprochen. Sehr interessant, wie ein kleines Mädchen exakt das ausspricht, was sich jeder zu Herzen nehmen sollte.

    9. Showdown in Marine Ford
    Hierzu kann ich nur sagen, dass ich zwar auch One Piece-Fan bin, aber der Stil der Geschichte völlig an allem vorbeigeht, wofür man in irgendeiner Weise Punkte vergeben würde. Sorry, mehr fällt mir wirklich nicht ein.


    10. Vergänglichkeit
    Wieder eine Story, die durch erwachsene Verklemmtheit und kindliche Ehrlichkeit eine polarisierende Wirkung erhält. Die Art, in welcher der Regen als eine Art Tarnung für den Einen und als abstraktes Spielzeug der Anderen beschrieben wird, finde ich äußerst erfrischend. Gute Idee, guter Aufbau, trauriges Thema, klar – aber das große Ganze passt gut zusammen.


    11. (K) ein bisschen Mitleid
    Sehr unschönes Thema. Gut dargestellt, ja, und das Happy End blieb aus – was nicht anders zu erwarten war, trotzdem fühlt man mit den Frauen. Man kann sich gut in die beiden Charaktere hinein versetzen. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch, da man ja nicht weiß, was wirklich mit Martha passiert ist.


    12. Oh my tod
    Leicht überrascht war ich, als nach dem scheinbar absichtlich falsch geschriebenen Titel ein erfreulich flüssiger Text auf mich wartete. Eine wirklich gute Idee, den Tod zum Protagonisten zu machen. Wobei eine Personifizierung natürlich nicht vorliegt – man bekommt im Folgenden den Eindruck eines schwarzen Nebels, der sich die Seelen krallt und damit verschwindet. Ich meine mich an eine Geschichte zu erinnern, in welcher eine Frau als der Tod dargestellt war, aber das gehört nicht hierher.


    13. Sternschnuppenbündnis
    Ich weiß nicht so recht, irgendwie fehlt der Anreißer. Manche Ausdrucke wirken gezwungen, als würde mit aller Macht ein poetischer Grundton in den Text gehämmert werden. Die Charakterleistung ist mir einen Tick zu flach.


    14. Date one – aller Anfang ist schwer
    Schade, aus solch einem Thema hätte man viel machen können – und dann schleichen sich viel zu viele Ungereimtheiten ein, welche dem Text schaden. Ben ist wohlhabend genug für einen Porsche und wohnt in einer WG, in der nicht einmal zwei ordentliche Hosen herumliegen? Kann auf seine Rolex blicken und ist dennoch infantil genug, die Freude über ein Date, was scheinbar nicht mal eines ist, heraus zu schreien? Anna schluckt all ihren Ärger einfach herunter und rückt nicht damit heraus? Und wenn das ein „Anfang“ war, würde ich sagen, das Ende kommt für diese Beziehung, bevor sie überhaupt begonnen hat.


    15. Geteiltes Blut
    Und ich dachte schon, hier würden gar keine Kriegsbeschreibungen mehr auftauchen. An die sonstigen Romane, die man so kennt, reicht der Text zwar nicht ganz heran, aber es reicht aus, um im einige Pünktchen zu geben. Der Konflikt wird gut beschrieben, dazu die einseitige Überlegenheit, welche die Auseinandersetzung schnell beendet – gefällt mir. Die Vorposter haben dazu ja auch schon einige Punkte angesprochen.


    16. Die Freundschaftshinrichtung
    Schwer lesbar, die Textdichte ist enorm hoch, man kriegt kaum mit was passiert. Der Mann kümmert sich nicht um seine Frau, als sie stranguliert wird? Schon hier beginnt das Gehirn abzuschalten. Es wird quasi nichts beschrieben, man weiß anfangs nicht einmal, wo die Story beginnt, was das für eine Stadt sein soll, oder sogar in welcher Welt das ganze spielt. Western? Fantasy? Tut mir Leid, da fehlt leider einiges.


    18. (Un) Gerechtigkeit
    Wahrhaftig fies geschrieben. Genau auf die Weise, welche Mann 1 verurteilt, wird er jetzt gerichtet, wenn ich das richtig verstanden habe. Dabei war auf seinem Handy nur ein Bild seiner Tochter. Tragisch. Dennoch sauber ausgeführt und auch von der Idee her gut durchdacht.


    19. Stille Blume
    Vom Thema her würde ich sagen: Nett ausgedacht. Zwei Bekannte, die sich ewig nicht sehen, finden sich auf einem Frühlingsfest wieder, ja, da kann man sogar von Gefühlen sprechen, und wo die Stimme des Happy Ends sich erhebt, muss auch ein Klischeekritiker schweigen. Dennoch gefallen mir diejenigen Erzählungen besser, bei denen beide Autoren wirklich gegensätzlich arbeiten müssen. Die beiden Menschen hier sind ja mehr oder weniger in der selben Situation.


    20. Blauwarm
    Wieder eine Geschichte, die durch die Charakterwahl besticht. Zuerst ein wirklich unsympathischer Kerl, der seine Umgebung völlig falsch analysiert, wobei die Frage, wieso er sich als vermeintlicher Adliger überhaupt in ein Strandcafé setzt, leider nicht beantwortet wird, und dann eine junge Frau, welche sich das Studium per Nebenjob finanziert. Mir gefällt, wie die Studentin die Gedankengänge des Schnösels nach und nach aufklärt und der Leser sie damit als falsch entlarvt. Sehr schön. Habe ich schon erwähnt, dass ich das Meer mag?


    21. Veränderung
    Das ist mal eine neue Idee. Zuerst war ich überrascht – wird das hier eine Art Zaubertrick? Glücklicherweise klärt der zweite Part alles relativ schnell und präzise auf. Wie auch schon bei Kian und seinem außerirdischen Freund muss ich allerdings dazu sagen, dass ich kein Fan von Fantasiesprachen bin. Wer denkt sich denn nicht ab und zu aus, was die eigenen Charaktere zur Arbeit des Autors sagen würden?


    22. Die letzte Prinzessin
    Was haben wir hier, den Prolog einer Mittelalter-Story? Stilistisch und von der Idee her habe ich absolut nichts zu bemängeln – nur merkt man absolut nicht, welcher Autor hier was geschrieben hat. Ob das so mit rechten Dingen zugeht, weil eigentlich zwei Perspektiven beschrieben werden sollten, weiß ich nicht, aber: Genau so stellt man sich den Beginn eines solchen Buches vor. Die Sorge, ob Kendra nicht die neue Erste Ministerin wird, bleibt dennoch nicht aus.


    23. Tanz mit dem Leben
    Hier bedauere ich wirklich, dass wir schon Frühling haben. In der Weihnachtszeit hätte diese Geschichte einiges mehr hergemacht, wenn man schön tief im Weihnachtsgewimmel steckt. Aber auch so passt die Thematik des Feuers sehr gut in die Szenerie. Klara und die Feuertänzerin bieten eine schöne Synergie, welche einen doch fast wieder in die mitmenschenfreundliche Weihnachtszeit zurückversetzen kann.


    [tab='Vote']


    5. Fremder Freund: 1 Punkt
    8. Kinderspiel: 3 Punkte
    10. Vergänglichkeit: 3 Punkte
    12. Oh my tod: 2 Punkte
    20. Blauwarm: 2 Punkte
    22. Die letzte Prinzessin: 2 Punkte
    23. Tanz mit dem Feuer: 1 Punkt


    Persönlich gehören für mich "Kinderspiel" und "Vergänglichkeit" ganz oben auf die Liste. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst dazu neige, öfters mal nur das Negative zu sehen, vielleicht auch nur an den guten Ideen, die hier verbaut wurden. Die einfache, die ehrlichste Antwort auf den Stress im Leben ist der Spaß, und gerade in einem Pokémonforum sollte man das nie vergessen.
    Zu guter Letzt noch wollte ich meinen Respekt den Autoren ausdrücken, wirklich viele gute Ideen wurden hier eingebaut, sodass kein Zweifel daran aufkommen kann, ob die nächsten Wettbewerbe ebenfalls so gut werden.


    [/tabmenu]


    mfg
    DoD

  • Hallo^^
    Hm, entweder ich habe die Abgabedeadline falsch gelesen oder die anderen tippen gerade noch fleißig, denn so wenige Votes bei so vielen Teilnehmern sind schon erstaunlich. *eine Keksspur für die Voter ausleg* Könnte an der Menge von Texten liegen, beim letzten Collab waren es ja glaube ich nur halb so viele bei einer Begrenzung von 1500 Wörtern. Trotzdem will ich mich beim Komitee für den Wetti bedanken, auf dem ich seit dem letzten Mal sehnsüchtig gewartet habe und der wirklich schöne Texte hervorgebracht hat, die ich geradezu verschlungen habe (danke an der Stelle für die epub, Sakul^^ ). Vor allem die Tatsache, dass sich bei bestimmten Abgaben die Schreibstile so schön unterschieden haben, da wird noch einmal besonders deutlich, dass es von Autor zu Autor anders ist. Also dann, selbst wenn ich damit den Abstieg unserer Abgabe besiegeln sollte: Let’s vote^^
    Okay, dank fehlendem Zeitmanagement werden die Votes diesmal sehr kurz und nur für die bepunkteten Abgaben, aber wenigstens bekommen ein paar von euch Punkte, also beschwert euch nicht ;) . Wenn ihr trotzdem eine Kritik zu euren Texten wollt, könnt ihr mich gerne fragen. Falls ihr keine Punkte bekommen habt, heißt das aber nicht automatsch, dass ihr schlecht seid, ihr hattet nur verdammt gute Konkurrenz ;)





    Puh, noch so viel zu sagen und ich verfluche mich gerade selbst, dass ich nicht früher mit dem Voten angefangen und mir die Zeit besser eingeteilt habe. Eine Entschuldigung an der Stelle noch einmal für alle, deren Text ich nicht kommentieren konnte. Allgemein hätte ich viel mehr Liebesgeschichten erwartet, da sich das Thema hier klischeehaft gerade dazu anbietet, und ich war überrascht, dass es nur eine Abgabe zu Pokémon gab, was ich aber beides nicht vermisst habe^^ Ich hoffe, der Wettbewerb findet nächstes Jahr noch einmal statt, wo er doch so viel Anklang gefunden hat (immerhin waren hier 46 Autoren am Werk, abgesehen von Drabblen fast schon ein Rekord^^). Also dann werde ich mal gespannt warten, wer wo noch Punkte vergibt und hoffe, dass mein Post nicht der letzte vor der Siegerehrung bleibt ;)  
    LG, Raichu-chan

    It is not the critic who counts, not the man who points out how the strong man stumbles, or where the doer of deeds could have done them better. The credit belongs to the one who is actually in the arena - Theodore Roosevelt


    "Life is simply unfair," thought the snail and continued down the path to cause the death of 6 billion people (ZE: ZTD)


    Are we heroes keeping peace? Or are we weapons pointed at the enemy so someone else can claim the victory? (RWBY OP2)

  • 5. - Fremder Freund
    Titel und Idee: Den Titel finde ich hier sehr passend. Dadurch, dass die beiden Protagonisten nicht verstehen, was der andere meint, aber etwas anderes. Generell sind bei dieser Idee wirklich interessante unterschiedliche Sichtweisen zustande gekommen. Zwei völlig verschiedene Lebensweisen, noch dazu ohne einander zu verstehen. Die Idee sagt mir wirklich zu und auch der Titel passt.
    Erster Teil: Typisch menschliche Sicht. Man will den anderen seine Sichtweise aufdrücken und wenn man nicht verstanden wird, dann glaubt man an das Schlimmste und versucht trotzdem zu belehren. Sehr solider Schreibstil, ohne viele Windungen, und ohne Fehler, die ich jetzt gefunden hätte. Alles in allem ein guter Text.
    Zweiter Teil: Der Außerirdische versucht zu warnen. Und rettet dann Kians Leben. Du beschreibst wunderbar das Unverständnis Neejs in so ziemlich jeder Frage. Es macht wirklich Spaß, diese Sicht zu lesen. Auch in deinem Schreibstil finde ich nichts, was ich als schlecht betrachten könnte.
    Zusammenspiel: Insgesamt ist die Abgabe von euch sehr schön zu lesen. Mir gefällt auch das Zusammenspiel der verschiedenen Perspektiven und die Tatsache, dass Neej einige Wörter versteht, aber ganz anders als sie gemeint sind. Nicht immer überlappen sich eure Abschnitte, aber häufig genug, dass man wirklich ein Ereignis aus zwei Perspektiven hat. Alles in allem habt ihr wirklich eine schöne Angabe abgeliefert.
    1 Punkt



    11. - (K)ein bisschen Mitleid
    Titel und Idee: Man könnte meinen, dass man hier dem Todgeweihten das Wort gibt. Aber ihr habt durch die Perspektiven der beiden Frauen einen viel interessanteren Text gestaltet, weil man dies eben nicht erwartet hätte. Den Titel müsste man noch interpretieren, denn spontan weiß ich nicht, ob er auf nur eine oder beide Frauen bezogen ist. Auf die erste im Bezug auf den Mörder, auf die zweite in Bezug auf die Mutter. Irgendwie sind beide davon betroffen. Vom Bild her gefällt mir das k in Klammern nicht, aber es hat einen wunderbaren Effekt auf den Leser. Zumindest, wenn er die Geschichte schon kennt.
    Erster Teil: Die Wut überwiegt, aber du schaffst es trotzdem immer wieder die Trauer und auch das im Titel erwähnte Mitleid mitschwingen zu lassen. Du zeigst wunderbar die Kälte, die kommen kann, wird einer Mutter das Kind genommen. (Das klingt, als würde ich das Gefühl kennen…^^“) Diese verschiedensten Gefühle bilden in der Mutter eine Einheit. Wirklich gut zu lesen.
    Zweiter Teil: Er ist ganz anders. Weil der Charakter es verlangt, schreibst du viel weicher als der Autor/die Autorin es im ersten Teil der Fall tut. Es passt auch irgendwie sehr gut, dass gerade dieser Teil kursiv geschrieben ist. Der andere ist gerade, hart, dieser kursiv, weich. Es passt wirklich hervorragend. Einzig der Teil, der ihre Reaktion auf den Tod ihres Mannes überdeckt, stört mich etwas. An sich ist die Idee toll, aber ich hätte die „Wahrheit“ eher besser eingebaut, anstatt sie einfach nur dazuzuschreiben. Ein bisschen wie das mit der flackernden Sonne der Fall ist. Das wäre einfach schöner. Das ist aber auch schon alles, was mir beim Lesen aufgefallen ist.
    Zusammenspiel: Es kommt mir vor, als wären die Texte am Stück geschrieben und später erst auseinandergeschnitten worden. Zumindest beim zweiten ist das irgendwie so. Und das gefällt mir. Es sind absolut die gleichen Dinge, die ihr beschreibt. Sie könnten unabhängig voneinander existieren, ohne dass es jemanden stören würde, doch nur im Zusammenspiel erhalten sie ihren Nachdruck und bringen den Leser dazu, wirklich nachzudenken. Es gefällt mir wirklich sehr, wie wunderbar eure Texte harmonieren, denn genau das war es, was dieser Wettbewerb verlangte.
    3 Punkte



    13. - Sternschnuppenbündnis
    Titel und Idee: Ein sehr poetischer Titel, der ja ganz am Ende mit dem Tanzen im Sternenregen aufgegriffen wird. Das Bündnis ist die gemeinsame Ewigkeit. Die Idee ist schön und irgendwie traurig zugleich. Wer tot ist, kann keine Fragen mehr beantworten. Durch die von euch gewählten Perspektiven, setzt ihr genau das außer Kraft. Und deshalb ist es so interessant zu lesen.
    Erster Teil: Es werden sofort die tollen Beschreibungen, die eure Geschichte ausmachen, eingeleitet. Ich weiß nicht, wer sich die Verbindung der Geister mit der Erde ausgedacht hat, aber du beschreibst sie wirklich sehr anschaulich. Insgesamt hast du einen sehr bildlichen Schreibstil, was mir immer gefällt. Einzig im insgesamt vorletzten Absatz, schreibst du nur „sie“. Es wird relativ schnell klar, dass die Sterne gemeint sind, aber es wirkt, als wäre etwas gekürzt worden und keinem wäre aufgefallen, dass da ein Nomen fehlt. Aber abgesehen davon ist der Teil sehr gut zu lesen.
    Zweiter Teil: Auch du beschreibst sehr bildlich. Sehr weich. Man kann sich wunderbar in Leon hineinversetzen und mitfühlen. Im Gegensatz zum ersten Teil ist hier eher die Handlung vorhanden und auch zunächst der Grund, welcher dann ja später von der ersten Sicht erklärt wird. Du hast in deinem Teil auch dieses wunderschöne Ende, welches mich einfach nur zum Lächeln bringt.
    Zusammenspiel: Im Gegensatz zu anderen Geschichten sind eure Teile nicht gleichmäßig verteilt. Es ist im ersten Moment etwas seltsam, aber im Endeffekt stört man sich nicht weiter daran. Es ist sozusagen Einleitung, erster Hauptteil, zweiter Hauptteil, Schluss. Eure Perspektiven beschreiben auch ganz klar dasselbe Erlebnis. Einmal in der Gegenwart auf dem Friedhof und einmal in der Erinnerung. Ihr habt wirklich sehr gut zusammengearbeitet und eure Schreibstile harmonieren auch sehr schön.
    3 Punkte



    17. - Zwei Seiten, ein Weg
    Titel und Idee: Um ganz ehrlich zu sein, halte ich von dem Titel nicht viel. Er ist einfach nichts Außergewöhnliches und könnte auch auf irgendeiner Reisegeschichte stehen. Für diesen Titel ist die Idee zu gut. Sie ist interessant und zum Nachdenken anregend. Da hätte ich mir einen ähnlichen Titel gewünscht.
    Erster Teil: Ich habe in Religion mal einen Bericht von einem SS-Offizier gelesen, der sagte, man hinterfragte einfach nicht. Es war halt so und man konnte sich nicht wehren. Dieser hinterfragt und kann mit den Ergebnissen seiner Gedanken nicht mehr leben. Man kann alles Beschriebene gut nachvollziehen und auch sonst habe ich nichts auszusetzen.
    Zweiter Teil: Man hätte sich denken können, dass dies aus der Perspektive der Frau, dessen Nachname ein Früchtebaum war, geschrieben wurde, aber ich kam nicht drauf. Die Angst und Resignation kommen hier gut rüber. Nur eine Sache: Wenn ein Begleitsatz auf die wörtliche Rede folgt, steht an deren Ende kein Punkt. Frage- und Ausrufezeichen ja, Punkt nein. Ansonsten konnte ich nichts weiter entdecken.
    Zusammenspiel: Ihr beschreibt exakt dieselbe Situation und doch ist es nicht langweilig, den zweiten Teil zu lesen. Die Perspektiven sind unterschiedlich genug gewählt, um dies zu gewährleisten. Und genau darum ging es ja bei diesem Wettbewerb, dass man die Sichtweisen interessant genug gestaltet, um gerne das gleiche Ereignis noch einmal zu lesen. Ihr habt eine sehr gute Abgabe abgeliefert.
    2 Punkte



    21. - Veränderung
    Titel und Idee: Ich hab die Texte vor einer Woche schon gelesen und mir notiert, welchen ich Punkte geben soll. Als ich dann wieder euren Titel las, kam ich nicht mehr darauf, worum es in eurer Abgabe ging. Eigentlich passt er sehr gut zu eurer wirklich tollen Idee, aber er ist irgendwo auch nicht so einprägsam wie manch anderer. Also, die Idee ist echt topp und der Titel auch nicht schlecht, hätte aber vielleicht noch etwas besser gewählt werden können.
    Erster Teil: Der Teil wirkt sehr chaotisch. Aber das sollte er ja sicher auch. Da stellt sich einem doch glatt die Frage, wie lange die Charaktere ihren alten Charakter behalten, wenn man ihn von Grund auf ändert. Hier scheint es nicht sofort in das „neue Leben“ überzugehen. Mit Kenntnis des zweiten Teils, ist es sehr lustig zu lesen, während es alleine eher verwirrend ist. Da ich aber davon ausgehe, dass ihr beide das genauso beabsichtigt hattet, habe ich hier nichts zu bemängeln.
    Zweiter Teil: Irgendwann gegen Ende des ersten Teils kam in meinem Kopf die Idee auf, dass der zweite Teil aus der Sicht eines Videospiele-Entwicklers geschrieben sei. Bei einem FF-Collab hätte man auch auf einen Autoren kommen können. Es macht Spaß, sich die Gedankengänge durchzulesen, welche man als Schreiber durchaus nachvollziehen kann. (Obwohl ich es noch nie geschafft habe, eine Geschichte so stark zu verändern.) Diese Art des Inneren Monologs beschreibt genau das Geschehen des ersten Teils, allerdings komplett unkonventionell. Und das mit gutem Schreibstil.
    Zusammenspiel: Ich hab das Gefühl, der erste Teil ist länger als der zweite. Das mag aber auch daran liegen, dass hier deutlich mehr Handlung ist, auch wenn ihr es schafft, das gleiche noch einmal aus einer anderen Perspektive zu beschreiben. Die einzige Stelle, über die ich doch gestolpert bin, ist die Sache mit Orions toter Familie, da er sich später daran erinnert, dass sie noch lebt, während der Autor dies kein bisschen beschreibt. Sind Orions Gedanken in der falschen Reihenfolge? Ansonsten gefällt es mir, dass neben dem Inneren Monolog, wenn man den zweiten Teil als solchen bezeichnen kann, der erste aus personaler Erzählperspektive geschrieben ist. Das erwirkt unbewusst eine Identifikation mit dem Autor, während man ja einen gewissen Abstand zu den Personen in seinen Geschichten hat. Schön zu lesen.
    1 Punkt



    22. - Der Tod der letzten Prinzessin
    Titel und Idee: Der Titel ist sowohl passend und einfach, als auch einprägsam. Er trifft einfach perfekt das Thema (auch wenn er ein bisschen spoilert), welches nichts Alltägliches ist. Mir gefällt die bei diesem vermittelte Stimmung, die von der Grundidee der Welt, in der ihr euren Text spielen lasst, herrührt. So gesehen kann ich hier eigentlich nur loben.
    Erster Teil: Am Anfang musste ich irgendwie an Avatar – Herr der Elemente denken. Die Belagerung des Nordpols… Aber das tut hier nichts zur Sache. Die Perspektive ist gut gewählt und der Text gut zu lesen. Diesen Teil könnte man auch gut ohne den zweiten lesen, wenn man ihn zusammensetzt. Gut geschrieben.
    Zweiter Teil: Auch dieser Teil ist gut geschrieben. Ihr seid beide tolle Schreiber, weshalb die Texte auch so schön zusammenpassen. Im letzten Abschnitt, welcher nicht mehr ganz parallel mit der anderen Perspektive geht, dachte ich zuerst, Kendra will die Prinzessin umbringen. Es klang so. Und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob sie nun Gutes im Sinn hat oder nicht. (Daraus könntet ihr wunderbar eine FF machen. Wenn ja, sagt mir definitiv Bescheid!)
    Zusammenspiel: Die Charaktere und damit auch die Perspektiven sind ziemlich weit voneinander entfernt. Dennoch beschreibt ihr beide dasselbe Ereignis, was ja gefordert war. Es ist halt mehr Unterschied in euren Teilen als bei manch anderer Abgabe. Aber das schmälert eure Schreibkunst nicht. Es liest sich trotzdem wie aus einem Guss und macht dabei noch wirklich Spaß.
    3 Punkte



    23. - Tanz mit dem Leben
    Titel und Idee: Irgendwie ist die Geschichte süß. Ich weiß, es ist eigentlich ein ernstes Thema, aber ihr beschreibt es so, dass man Spaß hat, in die Welt zu schlüpfen und dem Trubel auf dem Markt zuzusehen. Der Titel bringt etwas Ernsthaftigkeit schon bevor man in das Geschehen auf dem Markt geworfen wird.
    Erster Teil: Du beschreibst sehr ausführlich den Tanz und schaffst es trotzdem noch, auf die Gedanken Mais einzugehen. Trotz der spektakulären Kunststücke bekommt man einen Eindruck ihrer schlechten Lage, obwohl ihr die Arbeit Freude bereitet. Du verbindest es zu einer wundervollen Einheit.
    Zweiter Teil: Klara. Wie Heidis Freundin. Jedes Mal, wenn ich den Text lese, muss ich daran denken, aber es passt einfach nicht. (Wäre aber lustig gewesen.) Es ist etwas schade, dass dein Teil mit Gedanken von Johann beginnen, da es besser gewesen wäre, du hättest dich auf Klaras Sicht beschränkt. Denn auf Klaras Gedanken gehst du verhältnismäßig wenig ein. Gerade bei diesem Wettbewerb ist das sehr schade. An deinem Schreibstil jedoch habe ich absolut nichts auszusetzen.
    Zusammenspiel: Es ist zunächst etwas verwirrend, dass zunächst immer zwei Absätze aus einer Sicht geschrieben sind. Dadurch dauert es etwas länger, sich zu Recht zu finden. Ihr beschreibt eigentlich nicht dasselbe, sondern immer abwechselnd. Das ist zwar imo hier nicht ganz so gut, aber schlecht ist es auch nicht. Dadurch erhaltet ihr einen längeren Zeitraum, den ihr nutzen konntet. Ihr habt sehr unterschiedliche Perspektiven genutzt, welche schon fast wieder wie Stereotypen wirken, mir allerdings so unglaublich sympathisch vorkommen, dass ich sie nicht unbepunktet lassen kann.
    1 Punkt

  • [tabmenu]
    [tab='Anfang']Es folgt ein Vote von Stiefel. Eine echte Rarität. Applaus bitte. Danke.
    [tab='Mitte']
    [subtab='Präludium']Wer ausführlichere Kommentare zu seiner Abgabe haben möchte, der kann mich gerne anrufen per PN kontaktieren :)
    [subtab='Abgaben 1 bis 5']
    01: Zurück zum Glück
    Im ersten Teil bleiben noch einige Unklarheiten, die dann aber im zweiten Teil dank der außenstehenden Perspektive gut beseitigt werden. Von der Sprache her gut, flüssig und abwechslungsreich, zwischendrin allerdings Stilbrüche (z.B. "kotzend über einer Toilette"). Interessante Einbringung der Homophobie, da kann ich ja direkt mitreden.


    02: Verlorerer Sieg
    Interessant dargestellter Kampf zwischen zwei Pokémon, auch wenn die Rahmenhandlung etwas zu wenig bietet. Es bleiben auch noch einige Unklarheiten, z.B. wie das Trasla überhaupt verloren ghehen konnte, absichtlich? Unabsichtlich? In einem Pokéball? Sprachlich gesehen nur wenige Fehler, allerdings immer wieder Zeitsprünge vom Imperfekt ins Präsens und zurück.


    03: Von Hochmut und Fall
    Sehr guter Titel, der am Ende dann aber nicht wirklich passt. War Michael tatsächlich hochmütig? Abgesehen davon sehr harsches Thema. Teils zu abgehackte Erzählweise im ersten Teil. Um ehrlich zu sein, konnte ich mit Michael ganz gut sympathisieren, vielleicht weil ich selbst gemobbt wurde. Der zweite Teil hat mich mehr entsetzt, ein Augenzeuge einer solchen Bluttat kann nur schwer so gefühlskalt und unberührt bleiben. Ich hätte eher an ein Trauma gedacht. Und wieso habt ihr mich so grausam umgebracht? :(


    04: Sommersturm
    Teilwiese war mir der Erzählvorgang angesichts des Zeitdrucks durch den Tornado etwas zu langatmig. Zum Ende des ersten Teils hatte ich das Gefühl, dass die beiden Jungs es nicht mehr rechtzeitig schaffen, hier hätte man nachberssern können. Sprachlich war der erste Teil besser und flüssiger zu lesen. Im zweiten Teil haben sich einige Fehler eingeschlichen, meist Kommafehler. Ausrufezeichen in Erzählungen sind ein Tabu, man benutzt sie nur in wörtlicher Rede bzw. inneren Monologen.


    05: Fremder Freund
    Originelle Idee, auch wenn die Wortgrenze wohl daran Schuld trägt, dass die Ereignisse etwas zu hektisch vonstatten gehen. Sicher, dass die Menschen in einer Zeit solch fortgeschrittener Technik noch normale Pistolen benutzen? Sprachlich hervorragend, und hat mir echt zugesagt, obwohl ich für Science Fiction sonst eigentlich gar nichts übrig habe. Ich mag den Namen Thra'qu, bzw. seine Schreibweise Thraku.

    [subtab='Abgaben 6 bis 10']
    06: Das kurze Leben einer Seerose
    Irgendwie mag mir die Kombination aus Mystik und Realität nicht so recht gefallen. Wer ist die Frau im ersten Teil? Mutter Natur selbst? Wieso wehrt sie sich nicht, wenn sie doch solche Kräfte hat? Außerdem etwas klischeehafter zweiter Teil. Plastikdosen gibt es meines Wissens nach nicht, nur Blechdosen und Plastikflaschen. Aber nichtsdestotrotz eine gute Botschaft im Text, der auch durch den krassen Unterschied zwischen Umwelt und Verschmutzung gut hervortritt.


    07: Von Ufos, Drogen und Sporttaschen
    Hier haben sich die Autoren ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt hinsichtlich der Sprache. Es scheint sich hier um gehobenes Deutsch zu handeln, allerdings spricht heute kein Mensch mehr so, und für eine solche beinahe schon Goethe würdigen Ausdrucksweise haben sich viel zu viele dilettantische Fehler eingeschlichen (z.B. die Zahl acht nicht ausgeschrieben, die Richtungsangabe gen mit Apostroph, Deppenbindestrich, Stilbrüche in hoher Zahl, die Liste ließe sich noch weiterführen). Auch die Handlung ist mehr oder weniger hanebüchen. Wer fällt auf eine UFO-Meldung herein, wenn der Sprecher es auch noch "Weltraumgefährt" nennt? Und sich Momente zuvor erst "Welcher Depp" gedacht hat? Abgesehen davon ist die Sprache auch viel zu umständlich, hat sich krampfhaft um Synonyme bemüht - auch an Stellen, an denen es durchaus der reguläre Begriff getan hätte - und wirft mit unnützen und verwirrenden Zusatzinformationen nur so um sich. William White ist dazu kein wirklich passender Name für eine deutsche Geschichte mit Peter Maier.


    08: Kinderspiel
    Sehr gut verpackte Kritik an der trostlosen Arbeitswelt. Der Kontrast zwischen schwarz-weißem Anzugmenschen und verspieltem Kind ist zwar sehr klischeehaft, aber gut gelungen und passt auch gut ins Bild. Einziger Haken: Es ist heutzutage nicht einfach, einen Job einfach so zu kündigen und dann sofort einen neuen zu bekommen. Der Mann wird zum Schluss sehr sehr leichtsinnig, eigentlich hätte sein Verstand etwas dagegenhalten müssen. Oder bin ich nur zu erwachsen? Sprachlich war an der Abgabe nichts auszusetzen. Sie liest sich so flüssig, als hätte nur eine Person die ganze Geschichte geschrieben. Gut gemacht.


    09: Showdown in Marine Ford
    Hierzu kann ich nichts sagen, da ich mich mit One Piece überhaupt nicht auskenne. Ich könnte also nicht beurteilen, ob sich die Geschichte gut in das Universum des Animes einfügt. Ich enthalte mich. Tut mir wirklich leid. :(


    10: Vergänglichkeit
    Füssen ist eine Stadt. ;) Es sei denn, der Autor ist Schweizer, dann will ich nichts gesagt haben.
    Eine sehr ergreifende Geschichte. Ich habe meinen Vater vor etwas mehr als einem Jahr auch verloren und kann mich daher gut einfinden. Überraschend, dass bereits zum zweiten Mal in diesem Wettbewerb ein Kind einen Erwachsenen belehrt. Schade fand ich dann, dass das Happy End am Schluss wieder zunichte gemacht wird - aber das ist auch insofern wieder gut, als dass es eher der Realität entspricht und Erwachsene nicht oft über ihre Nüchternheit hinwegkommen, sondern Kinder immer wieder abtun. Dabei bewahrheitet sich hier der Spruch "Kindermund tut Wahrheit kund".

    [subtab='Abgaben 11 bis 15']
    11: (K)ein bisschen Mitleid
    Eine sehr tiefgründige Geschichte über Schuld, Gerechtigkeit und Vergeltung. Gut erzählt, gut konstruiert, sprachlich hervorragend. Ich hatte anfangs allerdings Schwierigkeiten, die Personen auseinanderzuhalten und alles zu verstehen. Die parallelen Enden überzeugen mich und verleihen allem ein bisschen Nachdruck. Auch wenn es den elektrischen Stuhl heutzutage nicht mehr gibt - zumindest in Europa - existieren solche Geschichten immer noch in den Köpfen vieler Leute. "Der gehört dafür genauso hingerichtet!" sagt sich leicht, doch es stecken eine Menge Entscheidungen dahinter, nicht zuletzt muss man sich auch fragen, was man dem Täterumfeld damit antut. Wirklich gut gemacht, eine sehr erwachsene Geschichte.


    12: On my tod - Ganz allein
    Ich weiß nicht, was ich hiervon halten soll. Um ehrlich zu sein, ist es mir nicht leicht gefallen, die Abgabe zu lesen, denn Tod und Sterben sind Angstthemen. Vielleicht habe ich mich deshalb ein wenig beim Lesen der Abgabe verschlossen, um nichts davon an mich heranzulassen. Sie mag gut geschrieben sein, geladen mit Emotionen und Tiefgründigkeit, aber die ausufernden Beschreibungen des Ablebens haben es ziemlich unerträglich für mich gemacht. Außerdem bin ich über das Wort Anderseits gestolpert, es sollte Jenseits heißen.


    13: Sternschnuppenbündnis
    Schon wieder Tod. Ihr macht es mir wirklich nicht leicht. Immerhin ist die Beschreibung des Sterbens nicht ganz so explizit hier, und es schimmert irgendwie Hoffnung durch. Trotzdem kann ich mit dieser Geschichte einfach nicht so warm werden, wie sie es gerne von mir hätte. Sie ist durchaus schön und auch nicht schlecht erzählt, aber ich finde die beiden Sichtweisen sind etwas zu durcheinander geraten und ich konnte nicht auseinanderhalten, wer jetzt gerade Hauptperson ist.


    14: Date one - Aller Anfang ist schwer
    Der Titel der Abgabe klingt eher nach billiger Soap-Opera. Und die Tatsache, dass Ben Anna liebt erinnert mich an Peter Härtlings Kinderbuch "Ben liebt Anna". Die Formatierung ist nicht so ganz geglückt, die vielen Zeilenumbrüche machen das Lesen nicht leicht. Dazu einige logische Fehler: Wenn Ben eine Rolex und einen Porsche hat, wieso hat er dann nur diese eine Hose und geht dann in Jogginghosen raus!? Andere Jeans stehen nicht zur Verfügung? Wie zur Hölle können sich zwei so unterschiedliche Menschen ineinander verlieben? Na ja, von Hetero-Beziehungen hab ich eh keine Ahnung. Die Erzählweise ist im ersten Teil viel zu hektisch. Dazu zahlreiche Zeitfehler, hier muss mehr Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Im zweiten Teil schleichen sich viele Rechtschreibfehler ein und die Formatierung wird noch schlimmer.


    15: Geteiltes Blut
    Mord und Totschlag, was ist das hier eigentlich für ein Forum? ^^ Ich kann mit der Geschichte leider relativ wenig anfangen, weil mich mittelalterliche Ritterkämpfe eigentlich noch nie fasziniert haben. Sprachliche Schnitzer sind mir keine aufgefallen, sie ist wirklich nicht schlecht geworden, nur leider hab ich wirklich nicht viel für die Handlung übrig. Bei solchen Geschichten fällt mir die Bewertung immer etwas schwerer... denn sie hat durchaus Potenzial.

    [subtab='Abgaben 16 bis 20']
    16: Der Freundschafts Hinrichtung
    Wie schön, eine Reinkarnation des Genitivs zu sehen - nur leider als deformierter Zombie. Korrekt wäre "Der Freundschaft Hinrichtung", denn es heißt ja umgekehrt nicht "Die Hinrichtung der Freunschafts". ;) Schauen wir mal darüber. Was mir als erstes aufgefallen ist, ist die fehlende Formatierung. Keine Absätze, keine Abschnitte, man erkennt nicht mal ohne Weiteres den Wechsel der Perspektiven. Dazu kommen viele Fehler, die vor allem Leuten passieren, die noch nicht viel Erfahrung auf dem Parkett der Fanfictions haben. Ich gehe ganz frech einfach mal davon aus, dass die Autoren noch nicht lange im Geschäft sind? Absolut kein Problem, wir haben hier im Forum ja viele gute Ratgeber. An und für sich ist der Anfang auch nicht ganz so schlecht, wie ich es hier dargestellt haben mag. Auf jeden Fall am Ball bleiben! :)


    17: Zwei Seiten, ein Weg
    Das Thema Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg ist sehr abgegriffen. Als ich also gesehen habe, dass diese Abgabe zu genau dieser Zeit spielt, habe ich innerlich gestöhnt. Aber wie so oft soll man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen. Ich muss sagen, dass mich diese Geschichte tief berührt hat. Es mag nur ein erfundenes Schicksal sein, eines von unzähligen der genau gleichen grausamen Sorte, aber es ist stellvertretend für alles Schreckliche, was in diesen KZs passiert ist. Dabei stellt die Abgabe nicht den Tod in den Vordergrund - Gott sei Dank! - sondern eher die Tatsache, dass die meisten Nazis nur Mitläufer waren und eigentlich gar nicht der braunen Ideologie zugestimmt haben. Eigentlich ist es sogar eher ein rührender Einblick in das Leben eines normalen KZ-Wärters, mit dem man irgendwie Mitleid haben möchte. Einer meiner Favoriten im Wettbewerb!


    18: (Un)Gerechtigkeit
    Okay, von Mord und Totschlag kommen wir scheinbar nicht mehr los. Als ich den ersten Teil durchgelesen hatte, hatte ich eigentlich gehofft, dass im zweiten Teil aus der Perspektive dieses Michael C. geschrieben wird. Schade, dass dem nicht so ist, das nimmt der Geschichte die Würze. Trotzdem steckt hinter den erzählenden Personen eine ganze Menge Wahres. Man kann beiden Seiten in gewissen Aspekten recht geben und es wäre sehr spannend, beide eine Diskussion führen zu lassen. Beide haben Argumente, die durchaus in der Realität zutreffen, und beide haben in Teilen allgemeingültige Ansichten. Gut geschrieben, plausibel und zum Nachdenken anregend, so mag ich Geschichten.


    19: Stille Blume
    Abwechslung! Endlich Romantik, kein Mord. :) Der Text macht kein langes Drumherum, es geht um ein Treffen, eine Zeit der Trennung und Sehnsucht und um ein Wiedersehen nach langer Zeit, verpackt in eine japanische Umgebung und im Rahmen eines Frühlingsfests. Mir sind vor allem im zweiten Abschnitt allerdings kleinere Rechtschreibfehler aufgefallen, die unangenehm aus dem Kontext reißen. Vieles hier wird der Vorstellungskraft des Lesers überlassen, das habe ich immer gerne - obwohl es riskant sein kann. So schön die Geschichte auch sein mag, sie bietet nicht viel Neues, das es vorher nicht schon mal gegeben habe. Es war wenig überraschend zu lesen, dass die beiden sich am Ende verlieben. Die Symbolik mit der stillen Blume passt aber gut.


    20: Blauwarm
    Okay, der Zusammenhang zwischen Titel und Handlung erschließt sich mir nicht ganz, aber das ist nicht weiter wichtig angesichts der Tatsache, dass dieser Text mir ziemlich aus der Seele spricht. Ich war ein Jahr lang bei McDonald's an der Kasse, ein paar Monate an einer Supermarktkasse, und ich muss sagen, dass der erste Teil diese hochnäsige "Ich bin was Besseres"-Sorte von Mensch mehr als genau trifft. Ich hatte einen richtigen Zorn auf diesen Herrn, haha. Krasser Gegensatz dazu der zweite Teil, der hinter die Kulissen blickt und genau die Seite zeigt, die kein Kunde normalerweise sieht oder versteht - oder sehen will. Vollste Zustimmung von meiner Seite. Eine sehr schöne, lebensnahe Abgabe, sprachlich auch einwandfrei.

    [subtab='Abgaben 21 bis 23']
    21: Veränderung
    Haha, das war eine wirklich lesenswerte Abgabe! Ich hatte nicht mit einem so krassen Wechsel der Perspektiven gerechnet, sondern eher befürchtet, dass die Abgabe ganz in einer Fantasiewelt ähnlich deer von Skyrim bleibt. Gott sei Dank tut sie das nicht, sondern erfrischt und spricht meine schriftstellerische Seele voll an. Einfach nur klasse! Die zweite Hälfte beschreibt den Schreibeprozess ziemlich genau und nachvollziehbar. Ein absolut grandioser Einfall, der sprachlich ansprechend verpackt ist und eine wirklich erheiternde Wirkung auf mich hat. Super!


    22: Der Tod der letzten Prinzessin
    Politmord, hm? Wieder kein allzu modernes Setting, das ist nicht so mein Ding, das vorneweg. Sprachliche Schnitzer habe ich keine gefunden, da ist alles in Ordnung. Die Personen haben gute Beweggründe für ihre Handlungen, man versteht ihre Motivationen sehr gut. Eigentlich schon spannend zu sehen, wie sich eine Gruppe zu einer Revolution zusammenfindet und diese dann organisiert - und auch durchführt, ohne Rücksicht auf Verluste. Trotzdem will die Geschichte mich nicht so recht vom Hocker reißen, irgendetwas fehlt mir hier, was sie zu etwas Speziellem macht.


    23: Tanz mit dem Leben
    Eine herzerwärmende Geschichte über Handicaps und Schicksalsschläge. Wie heißt es so schön? Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus. Mai ist der lebende Beweis für diese Redensart und bringt ihren grenzenlosen Lebensmut auch anderen schonend bei. Klara ist eine herrlich diskrete Hommage an Heidi. Sprachlich gehört die Abgabe zu den besten, aber die Handlung der Geschichte ist recht flach, ohne größere Höhepunkte und... nun ja... unspannend. Trotzdem eine sehr lobenswerte Abgabe und ein würdiger Abschluss für diesen Wettbewerb.

    [tab='Ende']
    Das Grande Finale ist gepunktet.


    17: Zwei Seiten, ein Weg: 3 Punkte
    20: Blauwarm: 3 Punkte
    21: Veränderung: 3 Punkte


    08: Kinderspiel: 2 Punkte
    11: (K)ein bisschen Mitleid: 2 Punkte


    19: Stille Blume: 1 Punkt


    3+3+3 = 9
    9+2+2 = 13
    13+1 = 14
    q.e.d.

    [/tabmenu]

    LG,
    ~Sral

    Braves <3 ~Sakul
    Hörst du wohl auf, dich in meine Posts reinzuhacken, du Schlimmes! :D   <3
    Sorry es war zu verlockend. Hallo :3 ~N
    Huhu :3

  • 07 - Von Ufos, Drogen und Sporttaschen
    Ich habe alle Abgaben direkt nach Beginn des Votes gelesen, aber diese hier war die einzige, die mir wirklich in lebhafter Erinnerung geblieben ist, bis ich vor einer Weile anfing, den Vote zu schreiben. Es kommt selten vor, dass mich Geschichten wirklich zum Lachen bringen, diese hier hat dabei ganze Arbeit geleistet und ich bin wirklich beeindruckt, dass man bei einem solchen Storykonzept sowas herausholen kann, haha. Ich mag es gar nicht, wenn man anfängt, in Kurzgeschichten die Vergangenheit von Charakteren zu beleuchten, aber hier ist dies auf eine elegante Weise geschehen, denn der ironische Unterton macht den Text farbiger und es wurde tatsächlich nur der Teil der Vergangenheit aufgezeigt, der für das Verständnis und die Wirkung der Geschichte unabdingbar war, also schonmal einen dicken Pluspunkt dafür. Der Rest der geschichte besteht komplett aus Handlung, auf überschwängliche Beschreibungen und unnötige absäzelange pseudo-philosophische Betrachtungsweisen wird hier - im Gegensatz zu einer großen Zahl der Konkurrenzabgaben - verzichtet.
    Die Autoren ergänzen sich sehr angenehm, wobei für mich der Autor hinter Mr. White der dominantere gewesen zu sein scheint. Unweigerlich erinnert die Geschichte an Breaking Bad, nicht nur von der allgemeinen Konstruktion her, sondern auch von der Ereigniskultur. Alles in allem gibt es zwar kleine Kritikpunkte, doch meiner Ansicht nach kann man die alle auch unter den Hut Rule of Funny stecken. Alles in allem eine wirklich sehr genießbare Abgabe!
    Punkte: 5




    08 - Kinderspiel
    Die Geschichte gefällt mir insgesamt sehr, obwohl sie ziemlich einfach gehalten ist. Vor allem der Text aus der Perspektive des Mädchens war sehr schön zu lesen, sowie die Reaktion des Mannes auf ihr Gespräch. Ich fand nur vor allem beim ersten Teil sehr schade, dass der extrem beschreibungslastig war. Die einzige Handlung, die dort vorkam, war dass er aus der Menschenmenge hinausgeht und sich setzt. Ich denke, das hätte besser geklappt, wenn man ein wütendes Gespräch mit dem Chef in den ersten Teil geflochten hätte, denn es gilt ja bekanntlich zeigen, statt beschreiben! Da hätte man vieles seiner Gedanken aufteilen und einflechten können. Dennoch mochte ich vor allem die Kehrtwende am Ende, auch wenn diese wieder nur einen Satz Handlung enthält (nämlich dass er anruft und kündigt). Ich mag aber einfach die Konstellation des munteren Mädchens, das den Mann aus seiner Realität holt und ihn die Dinge neu bewerten lässt. Ich finde das alles sogar ein stückweit glaubhaft, nur hätte man vielleicht auch eingehens erwähnen sollen, dass er vielleicht schon früher narüber nachgedacht hat, zu kündigen, dann wäre es nämlich auf jeden Fall im Rahmen des möglichen gewesen, und die Moral wäre dadurch nicht beschädigt worden.
    Punkte: 3




    15 - Geteiltes Blut
    Meiner Ansicht nach punktet diese Abgabe vor allem mit dem bildhaften Sprachstil, der das Lesen angenehm gestaltet und ein detailliertes Kopfkino erzeugt. Auch wirken die Charaktere recht ausgearbeitet, wobei ich finde, dass die Motive etwas schwach beleuchtet wurden, weil es sich lediglich um Beschreibungen handelte. Möglicherweise wären sie eher zur Geltung gekommen, wenn man sie in einem Dialog untergebracht hätte (beispielsweise zwischen den beiden Brüdern). Die Schreibstile der beiden Perspektiven habe ich als einander sehr ähnlich empfunden, wenn auch beim ersten klar der beschreiberische Teil überwogen hat. Allerdings habe ich beim Zusammenspiel der beiden Textteile zu bemängeln, dass es sich nicht um ein und dasselbe Ereignis handelt, sondern um zwei aufeinanderfolgende Ereignisse - erst der Tod des ersten Bruders, dann der des zweiten - doch den ganzen zweiten Teil erlebt der erste Charakter gar nicht mehr!
    Punkte: 2




    20 - Blauwarm
    Diese Abgabe zeigt schöne Parallelismen und mir gefällt, wie es hier gelungen ist, die zwei komplett unterschiedlichen Perspektiven in die Geschichte einzuweben, sodass ein größeres Ganzes aus den einzelnen Abschnitten hervorgeht. Auch die Sprache ist angenehm zu lesen, der Stil ist gut und die Handlung steht klar im Vordergrund. Allerdings wurde meiner Ansicht nach über den Anzugträger zu wenig Information bekanntgegeben - noch weniger als bei der Kellnerin, die ja wenigstens als Studentin identifiziert wurde. Auf eine Einordnung seines Charakters ganz zu verzichten, erscheint mir hier doch als etwas zu wenig, obwohl ich eigentlich klar dafür bin, auf überflüssige Charakterisierung in Kurzgeschichten zu verzichten. Hierfür fand ich das bloße Äußere etwas zu karg!
    Trotzdem insgesamt eine schöne Alltagsgeschichte, wobei ich es schade finde, dass sie aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven nicht zu einer Gesamtaussage zusammenfließt, was das ganze durchaus noch hätte abrunden können.
    Punkte: 2




    21 - Veränderung
    Vorweg - ich finde die Idee wirklich genial, auf diese Weise zwei Charaktere mit einander zu verknüpfen, indem der eine sich den anderen schlichtweg ausdenkt. das ist wirklich schönes Out-of-the-box-Thinking, das die Autoren hier an den Tag gelegt haben. Hinzu kommt der angenehme Sprachstil, der die Geschichte auch Punkten lässt. Den Anfang der Geschichte fand ich nun wirklich sehr verwirrend, was natürlich Sbsicht gewesen ist, aber vielleicht auch ein Stück zu weit ging. Wirklich verständlich wird die Geschichte erst ab dem zweiten Teil, allerdings merkt man hier auch, warum der erste Teil so wirr ist - der imaginäre Autor in dieser Geschichte hat scheinbar keinen Schimmer, wo er mit seinem Charakter hinmöchte! Auf mich wirkt es sogar eher wie eine Serie von Ass-Pulls und Deus ex Machina, so divers wie die Ideen sind, die ihm da durch den Kopf schießen. Ich glaube, das hätte man auch etwas elegenater und ruhiger lösen können, ohne dass die Geschichte ihren Zauber verliert. Dennoch, wie gesagt eine schöne Idee, die insgesamt in der Umsetzung Eindruck hinterlässt.
    Punkte: 1




    05 - Fremder Freund
    Das ist eine nette Idee, die mich in der Umsetzung irgendwie entfernt an das alte RPG-Maker-Spiel „Mondschein“ erinnert hat. Der Inhalt ist solide - kein Twist, sondern eher eine geradlinige, simple Handlung. Gestört hat mich beim Lesen ein wenig, dass der Inhalt oftmals doppelt erzählt wurde, jeweils aus der Sicht der Charaktere. Das hätte man vermeiden können, aber ansonsten lässt sich die Abgabe gut lesen und sie verzichtet auf Dinge, die für die Handlung nicht notwendig sind, wie aufwändige Rückblicke oder ähnliches, was ich sehr positiv finde.
    Punkte: 1

  • Das erste Special dieser Saison ist vorüber und ich möchte allen Teilnehmern zu ihrer Platzierung gratulieren. Was die angekündigten, besonderen Preise betrifft, so dürfen sich die drei bestplatzierten Paare über tolle Partner-Avatare freuen, die in Kürze folgen werden.


    Platzierung Titel Autor Punkte
    1. Kinderspiel Güte & Dandelion 16 Punkte
    2. Fremder Freund 'Iron & Skyrodin 13 Punkte
    2. Zwei Seiten, ein Weg DawnOfDarkrai & Färöer 13 Punkte
    4. Showdown im Marine Ford Raichu_19 & Darkrai93 9 Punkte
    4. Vergänglichkeit Kräme & Perseus 9 Punkte
    4. On my tod - Ganz allein Shiralya & Alyson 9 Punkte
    7. Blauwarm Gottgleiche Litschi & Bastet 8 Punkte
    7. Veränderung Pika! & Raichu-chan 8 Punkte
    9. (K)ein bisschen Mitleid Gucky & Nortia 7 Punkte
    9. Geteiltes Blut Steampunk Mew & Namine 7 Punkte
    11. Von Ufos, Drogen und Sporttaschen Yuno & Raisin 6 Punkte
    11. Der Tod der letzten Prinzessin Gnade & Verzeihung 6 Punkte
    13. Stille Blume Dunames & MagicMew 5 Punkte
    14. Sternschnuppenbündnis Naryk & Amélie 3 Punkte
    14. Tanz mit dem Leben Sakul & Sral 3 Punkte
    16. Date one - Aller Anfang ist schwer White Tulip & The_Kings 2 Punkte
    17. Das kurze Leben einer Seerose Onee-chan & Flocon 1 Punkte
    17. (Un)Gerechtigkeit Aquana & Zwockel 1 Punkte
    19. Zurück zum Glück Bonni & Kiriki-chan 0 Punkte
    19. Verlorener Sieg Lauriel & Cyndaquil 0 Punkte
    19. Von Hochmut und Fall I~Weltall & Magnus Sirius BaNe 0 Punkte
    19. Sommersturm Sawyer & Saiko 0 Punkte
    19. Der Freundschafts Hinrichtung GlumaLucas & Panfern28 0 Punkte
  • Tjah, Nija. Jetzt weißt du, warum ich dann wusste, welche Abgabe von dir ist *lach* aber gratuliere euch! :3


    Selbst möchte ich nur noch sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat, mit unserem Buxbäumchen zusammenzuarbeiten. Man lernt so einfach immer wieder etwas dazu - vor allem was die verschiedenen Schreibstils anbelangt. Zu unserer Abgabe kann ich sagen, dass es ja gar nicht mal so einfach war, ein Thema zu finden. Zumindest für mich und meinen Partner. Das Vergänglichkeit so melancholisch und traurig geworden ist... nun, war anfangs nicht geplant. Als sich dann jedoch die Idee immer weiter entwickelt hat und wir angefangen haben zu schreiben, ging es dann von ganz allein. Ich mag die Abgabe im Übrigen sehr gerne, weil ich der Meinung bin, dass gerade ein solches Thema sehr oft vergessen wird. Bzw. das man die angesprochenen Dinge mit dem Alter wirklich vergisst.
    - wie dem auch sei. Herzlichen Dank an die Leute, die für uns gevotet haben! Und natürlich Danke an meinen Partner. ♥

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • Wiebittewas? Platz Numero zwo? Ist das euer Ernst? o.O
    Vielen, vielen Dank an alle, die für uns gevotet haben und mir endlich mal 'nen Avatar beschert haben XD. Hätte ich nie mit gerechnet.
    Glückwunsch aber auch an alle anderen, die punktemäßig da oben rumschwirren. Bin zwar leider schon wieder nicht zum Voten gekommen, aber die Platzierungen sind durchaus gerechtfertigt, muss ich sagen. (Jaja, Eigenlob stinkt, ich weiß... XD)
    Was für'n Tag... Erst fang ich 'n Shiny und dann das... Wahnsinn :D

  • Platz neun find ich super, auch wenn wir wohl beide sowieso nicht an die Sache herangegangen sind, um besonders viele Punkte einzusacken (hey, was sollen zwei FF-Randoms schon für Ziele haben? :D ). Es hat einfach total Spass gemacht und mit Nortia hatte ich wohl die beste Partnerin, die ich mir wünschen konnte. Nachdem du dieses Thema vorgeschlagen hast, war ich jedenfalls sofort überzeugt und die Zusammenarbeit war einfach nur perfekt. Danke. :smalleyes:
    Dank geht auch an diejenigen, die für uns gevotet haben, mit so tollen Begründungen, dass man fast rot werden könnte. :blush: Besonders an Shiralya, du hast es perfekt erkannt, wie wir an die Geschichte herangegangen sind, wir haben tatsächlich erstmal jeweils einen Text geschrieben und ihn dann geteilt und noch ein bisschen aufeinander abgestimmt... das Ende kam dann jeweils etwas später hinzu. Ging irgendwie alles wie von selbst. :)


    Ansonsten Glückwusch an die Sieger, bei so vielen Abgaben darf man sich über einen Platz unter den besten ruhig freuen. :sekt:


    @Nortia
    Erinnerst du dich noch an den magischen Moment...

  • Hätte ich gewettet, hätte ich gewonnen. Caithy und Nija waren absolute Favoriten für mich, seit ich die Anmeldung gesehen habe. Gratuliere an die beiden. Ganz besonders möchte ich Iron und Skyrodin, DawnofDarkrai und Färöer gratulieren. Ihr habt gezeigt, dass auch unbekanntere, zum Teil auch unerfahrenere Autoren sich ganz oben platzieren können.


    Zur eigenen Geschichte möchte ich sagen, dass es wirklich schwierig war, erstmals mit Kräme auf eine Wellenlänge zu kommen. Wir hatten zumindest zu Beginn recht unterschiedliche Vorstellungen des Konzepts. Ich pochte auf eine lustigironische Abgabe über einen Golfer und seinen Golfball, der an Höhenangst leidet. Sie war nicht so begeistert, weshalb wir uns weiter auf die Suche machten. Ich wollte möglichst undramatisch bleiben, da mich die übertriebene Melancholie, die in Wettbewerbsabgaben vorherrscht, recht nervt. Aufgrund des Konzepts stellte ich diese Intention aber in den Hintergrund. Aus irgendeinem Grund hat das Mädchen einen Namen erhalten, obwohl ich das ursprünglich gar nicht wollte, aber es passt imo so, auch wenn es die allgemeine Aussage, die die Geschichte hat, etwas zu persönlich macht.
    Egal.
    Das Konzept, unter anderem inspiriert durch die Kurzgeschichte "das Mädchen mit der Kastanie" von Peter Bichsel, schrieb ich einen Grundriss für die Perspektive des Vaters. Der Schluss des Musikvideos zu "November Rain" hat mich dazu in die passende Stimmung versetzt. Dann schrieb Kräme die Sicht des Mädchens und veränderte Teil 1 sehr ins Positive. Wir haben uns bewusst für das unmädchenhafte Flugzeug entschieden, damit der Leser etwas aufgerüttelt wird und nicht einschläft. Auch das Bild des weissen Sonnenhuts im Regen auf dem Friedhof, der im Dreck liegt, überzeugte mich durch die etwas paradoxe Wirkung, die die Unschuld und Lebenslust des Mädchens gut unterstrich.
    Der Schluss wurde dann wie geplant gemacht, das Mädchen sieht mit dem Herzen und so weiter. Ich habe aber richtig lange überlegt, ob ich die schöne, etwas kitschige Szene durch den letzten Satz kaputt machen sollte. Und ich habe mich schlussendlich dafür entschieden, denn es zeigt, dass die Realität halt nicht ganz so romantisch ist, wie sie im ersten Augenblick scheint. Es mag uns vielleicht einige Punkte gekostet haben, vielleicht haben wir einige Punkte gekriegt, aber es war definitiv beabsichtigt. Es regt den Leser mehr zum Nachdenken an und der Text bleibt länger in Erinnerung, da bin ich überzeugt.


    So, ein ausführliches Kompendium über "Buxi schreibt Kurzgeschichten". Danke an Kräme an dieser Stelle für die angenehme und inspirierende Zusammenarbeit in jeder Hinsicht. Obwohl wir auf Sieg geschrieben haben, hat's nicht ganz gereicht, was zwar schade ist, aber verkraftbar.


    Noch zwei Dinge, die mir aufgefallen sind:
    @Sral, ich bin in der Tat Schweizer.
    Und Showdown in Marineford hat nur von einem einzigen Voter Punkte bekommen. Auf meine Platzierung hat dies keinen Einfluss, aber ich finde es krass, dass ein einziger Voter, eine einzige subjektive Meinung einen so grossen Unterschied machen kann. Ich möchte weder dem Voter noch den Autoren etwas vorwerfen, sondern eher dem System. Ein perfekter Lösungsvorschlag fällt mir ganz ehrlich nicht ein, aber ich find's irgendwie doof.

  • Nun, was soll ich sagen... Bonni und ich finden es zwar schade, dass wir keine Stimme abbekommen haben, aber wir wollen uns dennoch bei allen bedanken, die einen Kommentar zu unserer Geschichte abgegeben haben (ich schreibe das hier einfach mal auch in Bonnis Namen, sie kann leider selbst nicht posten, sie ist gerade im Urlaub).
    Ich finde es echt super, wie viele hier abgegeben haben und echt schade, wie wenige im Vergleich dazu gevotet haben.
    Trotzdem hat dieser Wettbewerb jetzt irgendwie das Wettbewerbsfieber in mir geweckt, sodass ich auch in Zukunft hin und wieder bei einem mitmachen will.
    Ich will die Gelegenheit noch nutzen und den Gewinnern gratulieren, die Top 3 waren meine drei Favoriten, also halte ich den Sieg für mehr als verdient. Es ist auch schön zu sehen, dass man kein Profi sein muss, um bei einem Wettbewerb unter die Top-Platzierungen zu kommen.


    Lebt lange und in Frieden
    Kiriki~

  • An dieser Stelle möchte ich mich nicht nur bei denen bedanken, die alle für unsere Story gevoted haben, sondern ganz besonders bei Färöer. Er hat die Idee geliefert und wir mussten in nicht einmal zwei Tagen das Beste daraus machen. Hat funktioniert, wie man sieht. Ein super Partner für sowas.
    Ich muss allerdings auch Perseus zustimmen. Die Punktevergabe hat ein zu hohes Maximum, denke ich. Zumindest, wenn es in Zukunft so bleibt, dass so wenige voten. Eine neun macht da schon irre viel aus.
    Nun könnte man fast sagen, ich habe Blut geleckt, die Wettbewerbe hier machen Spaß. Bin auf jeden Fall beim OC auch dabei.
    mfg
    DoD