Evolis großes Abenteuer

  • [font=palatino]Kapitel IV: Angriff!
    Teil III/III


    „Evoli!“, ließ sie ihren Heuler durch die Höhle schallen. Die Angreifer schreckten zusammen und wichen etwas zurück, als das Echo mehrere Male durch die Felswände zurückgeworfen wurde. Mit aufgerissenen Augen starrten die Frettkatz-Pokémon in die Tiefe der Höhle, sie wussten, dass sich dort noch mehr Pokémon befanden und schienen für einen Moment einen Angriff aus der Dunkelheit zu erwarten. Der ohrenbetäubende Hall war verklungen und Yune schnappte eine Weile nach Luft. Erleichterung durchflutete sie und sie sackte in sich zusammen, entspannte alle Muskeln. Sie legte den Kopf auf die Vorderpfoten und wartete, aber nicht aus Angst, wie es die Sengo taten, sondern voll Erwartung.
    Nichts geschah. Erneut breitete sich eine Stille aus, die nur durch das Flüstern der Bäume unterbrochen wurde, als der Wind durch den Wald strich. Die drei Eindringlinge wendeten sich langsam wieder ihrem Angreifer zu, der erschöpfter denn je auf dem Boden kauerte. Sie ließen sich auf alle Viere fallen und gerade, als ihr Anführer, seine rechte Pfote erhob, um noch einen Schritt näher zu kommen, zuckten sie aufgrund eines plötzlichen, lauten Geräusches zusammen. Verwirrt wandten sie sich um und erkannten einen schwachen Lichtschein am Ende des Ganges. Erneut hallte ein schrilles, zorniges Wiehern von den Wänden wider und im nächsten Moment erschien eine flammende Silhouette, die direkt auf die Szene zuhielt. Sie bewegte sich langsam, aber zielstrebig auf die Sengo zu.
    Yune drehte nur etwas den Kopf nach hinten, damit sie sehen konnte, was sich im hinteren Teil der Höhle abspielte. Aber sie musste ihre Augen gleich wieder zusammenpressen, denn das starke, näher kommende Licht, blendete sie zuerst. Als sie wieder klar sehen konnte, erkannte sie das Gallopa, welches mit bedrohlich gesenktem Kopf auf die Sengo zukam, das Horn demonstrativ auf sie gerichtet. Mit betont langsamen Schritten, bei denen der Klang ihrer auf den Boden aufkommenden Hufe in der Höhle hallte, näherte es sich. Die großen Ohren waren gar nicht zu sehen, so eng lagen sie an ihrem Kopf und gemeinsam mit den feuerroten Augen bildeten sie ein Bild von so viel Wut, dass Yune selbst Angst bekam. Die im Schlaf auf wenige Flämmchen geschrumpfte Mähne loderte nun einen Meter hoch und wenn die Stute den Kopf nur ein wenig höher gehalten hätte, hätte diese an der Decke der Höhle geleckt. Hinter ihr zog sich eine kurze Spur von Feuer - ihr Schweif schleifte über den Boden -, welche aber nur wenige Augenblicke auf dem erdigen Boden brannte und danach wieder verlosch. Sie hinterließ eine geschwärzte Spur auf dem Boden und der Klang ihrer Hufe und das Knistern der Flammen verschmolz zu einer unsteten Melodie des Schreckens. Feuriges Licht erhellte den Gang, unstet flackerte es über die Höhlenwände und offenbarte die raue Oberfläche des Gesteins. Die Schatten der Frettkatzen hatten sich zuerst nur schwach auf dem erdigen Boden abgezeichnet, wurden aber mit jedem Schritt der Stute schärfer und deutlicher. Näher und näher kam sie den vor Angst erstarrten Sengo, die offensichtlich nicht mehr wussten, was sie tun sollten. Das Feuer erleuchtete die erschreckten Gesichter und weit aufgerissenen, roten Augen der Pokémon. Das beigefarbene Fell des Feuerpferdes schien direkt in der Dunkelheit zu strahlen. Aber sie wichen keinen Schritt zurück, sondern verharrten dort, wo sie waren. Gallopa blieb stehen, stampfte mit dem Huf auf und schnaubte ungehalten, wie eine Art letzte Warnung. Ihre roten Augen fixierten die Angreifer, eine Mischung aus Wut und Kampfbereitschaft spiegelte sich in den Iriden.
    Schließlich hob sie den Kopf und öffnete das Maul, welches in einem roten Licht leuchtete. Flammen hatten sich ihren Weg von ihrem Rachen nach oben gearbeitet und schossen in einem Strahl direkt auf die drei Eindringlinge zu.
    Die Höhle wurde von dem leckenden Feuer hell erleuchtet und die Schmerzensschreie der drei Frettkatz-Pokémon erfüllten die heiße Luft, als sie von dem Flammenwurf getroffen nach draußen eilten. Yune hatte die Augen erneut bei dem blendenden Licht schließen müssen und die Hitze hatte ihr das Atmen für kurze Zeit erschwert. Sie war sehr nahe an den lodernden Flammen gewesen und hatte für einen Herzschlag schon gefürchtet, ebenfalls getroffen zu werden.
    Nachdem das Feuer sich aufgelöst hatte und die Hitze langsam wieder durch die Kälte der Nacht vertrieben wurde, wagte sie die Augen zu öffnen. In ihren Ohren hallten immer noch die Schreie der Sengo wider, die zwar die Flucht ergriffen hatten, aber einige Meter vor dem maulartigen Eingang Halt gemacht und knurrend, mit gesträubtem Fell am Boden kauerten. Es schien, als wären sie noch nicht bereit aufzugeben. Eine Welle der Erleichterung durchflutete Yune, ob der Erkenntnis, dass ihr Hilferuf gehörten worden war und jeder ihrer Muskeln entspannte sich augenblicklich, sie legte den Kopf auf den Boden, schloss die Augen und tat einen tiefen Atemzug, bei dem sie ihre Lungen komplett mit Luft füllte und diese danach langsam wieder ausströmen ließ. So wie die Anspannung wich, kehrte der Schlaf zurück und wollte sie schon wieder in seine warmen Arme nehmen.
    „Yune? Yune, ist alles in Ordnung?“, hörte sie dann eine ihr bekannte Stimme und sie öffnete langsam die Augen. Es war Banette, welches nun neben ihr kniete und sie mit einem sorgenvollen Blick ansah. Mit der rechten Hand strich sie über das braune Fell des Evoli.
    „Bist du verletzt?“, fragte die Puppe, nachdem Yune sie nur aus großen, müden braunen Augen angesehen hatte.
    „Es tut nicht mehr weh, ich fühle mich nur ganz schwach“, hauchte sie und blinzelte. Ein erleichtertes Lächeln machte sich auf dem Gesicht des Geist-Pokémon breit und sie streichelte dem Evoli-Mädchen über den Kopf.
    „Na, komm. Ich helf’ dir hoch, dann kannst du dich bequemer hinlegen“, meinte Banette sanft und griff mit beiden Händen um Yunes Brust, um sie so etwas aufzuheben und auf die Beine stellen zu können. Etwas wacklig stand sie schließlich, versuchte aber lieber keinen Schritt zu gehen, zumindest jetzt noch nicht.
    „Danke“, erwiderte sie und die Puppe lächelte nur fröhlich. Mit der Gewissheit, dass dem Evoli-Mädchen nichts mehr passieren konnte, schwebte sie an die Seite von Gallopa, die nun mit auf die Sengo gerichtetem Horn die Höhle verließ. Die drei Angreifer waren zwar geschlagen, aber nicht besiegt und fuhren aus ihren kauernden Positionen immer wieder mit den Krallen vor ihnen durch die Luft, um das Feuerpferd auf Abstand zu halten. Doch die Stute ließ sich davon wenig beeindrucken und stieß ein paar Mal das Horn in die Richtung der Sengo. Knurrend und fauchend erwiderten diese jede Bewegung.
    Nur kurz trafen sich die Blicke von Gallopa und Banette, aber das reichte aus, um der Stute mitzuteilen, dass Yune nichts passiert war und sie nun gemeinsam die Frettkatz-Pokémon in die Flucht schlagen würden. Die kühle und feuchte Nachtluft ließ die Flammenmähne verräterisch knistern, als würde sie bereits mit Vorfreude auf die nächste Attacke warten. Das Feuerpferd erstarrte mit gesenktem Kopf und nach hinten gelegten Ohren, was auch die Sengo veranlasste ihren Widerstand kurzzeitig einzustellen. Eine trügerische Stille entstand und selbst der Wald schien den Atem anzuhalten, denn kein leiser Windhauch ließ die Blätter wispern.
    Yune nutzte den Moment und blickte über ihre Schulter nach hinten, um zu sehen, ob nur Gallopa und Banette oder vielleicht auch die anderen Pokémon dort waren. Diese befanden sich in einem Abstand von vier bis fünf Sprüngen hinter dem Evoli-Mädchen in der Höhle und verfolgten mit geweiteten Augen das Schauspiel. Einzig das Riolu konnte Yune nicht unter ihnen entdecken.
    „Was wollt ihr?“, erklang nun die verärgerte Stimme von Gallopa und zog somit auch die Aufmerksamkeit des Evoli auf die Szene vor der Höhle. Der Anführer löste sich von seinen Kameraden und trat einen vorsichtigen Schritt nach vorne, bevor er sich vor der Stute aufrichtete, deren Horn von ihm nur noch seine Armlänge entfernt war.
    „Ist das denn nicht offensichtlich?“, ließ er hämisch verlauten, gab aber nicht die Zeit zu einer Antwort und fuhr stattdessen gleich fort. „Wir wollen euer Territorium und vor allem diese Höhle. Ihr beide und euer Haufen von Welpen lebt ohnehin schon viel zu lange hier. Wir brauchen dieses Revier. Ihr könnt umziehen!“ Er streckte seine Krallen kampfbereit von sich, als wäre er nicht gewillt zu weichen.
    „Gut, wenn du es nicht anders willst“, erwiderte Banette in einem ruhigen Ton und zeigte keinerlei Anzeichen von Angst gegenüber den kampfwilligen Angreifern. Ihre Körperhaltung zeigte nicht einmal, dass sie sich wehren wollte, im Gegenteil, sie schwebte ungerührt, ihre rosafarbenen Augen in dem feurigen Licht funkelnd.
    „Aber ihr wolltet keinen fairen Kampf - von Anfang an nicht -, wie es üblich ist, wenn man sich für das Revier eines anderen interessiert, deshalb seid ihr nachts und heimlich gekommen“, ihre Stimme wurde immer eindringlicher und sie beobachtete jede Bewegung ihres Gegenübers. Seine Krallen begannen langsam, unscheinbar zu leuchten.
    „Ich werde dir zeigen, dass niemand in der Finsternis einen Vorteil gegenüber einem Geist-Pokémon hat.“
    Die Muskeln des Sengo spannten sich an, Banette erkannte die Bewegung deutlich unter dem dreckigen Fell und bereitete sich mental auf den Angriff ihres Rivalen vor.
    „Wir sind Kinder der Nacht.“
    Als die letzte Silbe aus dem Mund der schwarzen Puppe gekommen war und in der kalten Luft verklang, durchdrang der wilde Kampfschrei der Frettkatze die Stille. Auf den Hinterbeinen stürmte sie auf das Banette zu, die Krallen gefährlich leuchtend über Kreuz haltend.



    »Wollen sie es wirklich wagen? Aber ja, da sind sie alle! Mh... denken sie wirklich sie hätten eine Chance auf einen Ausbruch? Auf eine Flucht? Ich würde es ihnen gönnen, ihnen mehr als den anderen. Sie sind nicht freiwillig hier, alle anderen haben dieses Leben gewählt, sie nicht, sie wurden praktisch geraubt. Aber ich kenne die Antwort des Meisters schon, wenn er davon wüsste. Sein Zorn würde diesen Berg sicherlich eine ganze Weile erzittern lassen und für niemanden das Leben leichter machen. Mitnichten! Sein Verhalten ist mir so zu wider, er hebt sich in den Status eines Königs, obwohl er von den Qualitäten eines solchen keine Ahnung hat.
    Aber wie sind sie so weit gekommen? Um hierher zu gelangen, müssten sie es absolut unerkannt an dem Schlaftunnel vorbei geschafft haben. Sollte Jaffar nicht heute eigentlich am Ausgang Wache halten? Spätestens dort, werden sie wohl aufgehalten werden. Mh... ich denke, ich werde unauffällig folgen. Zwar werde ich das Unvermeidbare nicht verhindern können, aber es bietet mir eine Möglichkeit, hinter die Kulissen dieser Rebellion zu blicken. Das ist mehr, als ich in naher Zukunft zu träumen gewagt hätte.«


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  • [align=justify][font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif']Huhu, Cynda! ^^
    Wie versprochen, mal wieder ein zeitnaher Kommi. xD Mehr oder weniger.

    Oh, Heuler war es, was sie vorgehabt hat? Das hätte ich nicht gedacht, um ehrlich zu sein. Eher hätte ich da an eine besonders gemeine Attacke gedacht, für die sie sich nicht besonders viel bewegen muss ... Ich meine, für Heuler muss sie sich auch nicht viel bewegen. Aber dennoch, überraschend schon, auch wenn es Sinn macht, sie weiß ja nicht, dass Riolu kurz da war.
    Bei Micaiahs Auftritt fehlt mir das Geräusch, das die Hufe machen. Du erwähnst das Wiehern, du erwähnst, wie stark das Mähnen- und Schweiffeuer brennt, aber was ist mit dem Klappern der Hufe - und dem Knistern des Feuers? Zweiteres muss es ja auch geben, wenn das Feuer derart stark brennt. Trotzdem kann ich mir irgendwie nicht wirklich vorstellen, dass die Mähne mehrere Meter hoch ist - in dem Gang zu einer Höhle? Der müsste dann auch einige Meter (plus 1,7 Meter Körpergröße) hoch sein, was ich mir aber irgendwie ... nun, einfach unwahrscheinlich ist. Irgendwie kann ich zumindest mehr das nicht wirklich vorstellen, würde ich meinen, da wird das Feuer eher oben anstehen. Wobei es sich dann nach den Seiten ausbreiten würde und vermutlich auch die Decke und Wände schwärzen würde - was ja im Übrigen auch der Schweif machen müsste, wenn er sogar kleine Flämmchen entstehen lässt.
    Zumindest aber zeigst du so sehr gut die Wut, die die Gute verspürt. Ja, hier merkt man gut, wie groß doch ihr Beschützerinsinkt ist, nicht nur gegenüber Yune, sondern gegenüber der ganzen Gruppe wie auch des Territoriums (was ja irgendwie logisch ist, schließlich müssen sie ja irgendwo leben, was in so einer Gruppe sicher nicht leicht ist). Diese Stelle hat sich irgendwie stark verändert im Vergleich zur ersten Version, wenn mich nicht alles täuscht ... dass nun auch Micaiah in den Kampf eingreift - mit solcher Wut. Ich frag mich, ob du dir da irgendwas mit einer Fähigkeit gedacht hast, weil Großbrand haben Gallopa doch nicht, so weit ich weiß. Oder sagt das irgendein Pokédexeintrag? Ich trau dir zu, dass du das dir selbst überlegt hast - aber genauso auch, dass du in der Hinsicher recherchiert hast.
    Wenn Micaiah Flammenwurf (oder welche Feuerattacke das auch immer sein mag) einsetzt, da hätte es vielleicht auch ein wenig Sinn gemacht, zu beschreiben, wie stark dieser Angriff ist. Sicher hat Yune schon ein paar Mal in ihrem Leben solche Attacken gesehen, dass da ein Vergleich, wie stark der Angriff in Relation eigentlich ist, angebracht wäre. Mal abgesehen davon, dass er sicher auch die Umgebung ein wenig erhellt.
    Und Myrrh ist natürlich wieder einmal die Mütterliche. Ach, ich liebe diese Aufgabenverteilung, insbesondere, da du ja ein paar typische Klischees auf die Schaufel nimmst. Ich mag es aber vor allem, wie sie so aus dem Nichts praktisch auftaucht, das haben ja Geister an sich. Es ist hierbei deutlich, wie sehr sich Yune schon an die Gruppe gewöhnt hat, schließlich schreckt sie gar nicht zurück, als sie so plötzlich angesprochen wird.
    Wenn die Sengo nur wenige Meter weit zurückweichen, sind sie irgendwie dumm. Ich meine, da können sie genauso angegriffen werden. Gut, sie sind zwar zwischen den Bäumen, sprich, da wäre dann bei einem Angriff Micaiahs die Waldbrandgefahr sehr groß, aber andererseits gibts ja noch Myrrh. Und die hat in der Nacht sicherlich ihre besten Zeiten. Wobei die Sengo vermutlich auch, sind sie ja auch Unlicht-Pokémon, was man eher mit der Nacht in Verbindung bringt.
    Aber ja, eigentlich sind sie schon gemein und hinterhältig auch. Greifen einfach so mitten im Gespräch an, noch dazu, wenn sie die Eindringlinge sind und damit eh im Unrecht sogar. Ich meine, ich verstehe sie ja eigentlich sogar, gegen eine so große Gruppe ist es sicherlich nicht leicht zu kämpfen, da versucht man schon, sich einen Vorteil zu verschaffen. Trotzdem frag ich mich, warum sie gerade dieses Territorium wollen, der Wald und Umgebung ist ja sicherlich groß genug, da wirds auch Territorien geben, in denen sie willkommener sind und sie auch ohne Kampf einziehen können. Aber ja, mit Kreuzschere (ich nehme mal an, dass es sich um diese Attacke handelt) wird es bei Myrrh ohnehin nicht viel ausrichten können.
    Ach, wenn ich doch rauskriegen könnte, wer da der Chara mit den inneren Monologen ist. Ahnt was von den Rebellen (wobei ich mich schon auf deren ersten Auftritt freue), aber kann sich nicht wirklich entscheiden, was er machen soll, mal abgesehen von Beobachten. Kein besonders fanatischer Anhänger Ashnards, weil ein solcher ja auch eingreifen würde, wenns aussichtslos ist. Oder soll das nur dazu dienen, dass sie sich in Sicherheit wiegen? Da bin ich schon gespannt, wie sich das alles noch zeigen wird.
    Jedenfalls mal wieder ein interessanter Kapitelteil und ein guter Abschluss für das Kapitel an sich, immerhin ein krönender, weil ausklingender Abschluss des Kapitels.


    Nun denn.
    ~ Fledermaus

  • Cynda-Elda! *verbeugt*
    Ich habe auch mal wieder etwas mehr Zeit, um die ein Kommi zu hinterlassen~
    Tja, zwar nicht als erstes, aber immerhin als zweites =D Aber wollen wir erst einmal mit unschönen Dingen anfangen:


    Die Fehler...
    ... oder sollte ich "der Fehler" sagen? Wohl er das. Die anderen sind ja schn aufgelistet worden. Und ich habe mal wieder nur eine einfache Wortwiederholung~
    Die großen Ohren waren gar nicht zu sehen, sie waren eng an den Kopf gelegt [...] <- u see? :3
    Das war's auch schon wieder~
    Also mal zum


    Kapitel
    Na, mal sehen, was ich mir so alles aus den Fingern saugen kann, ohne dass es lächerlich kein wird .____:
    Mh... Wo fange ich an?
    Oh ja, die Beschreibungen.
    Tz, Cynda-Elda, also wirklich... Ich bin sehr... begeistert! Oh man! Das Feuer, oder generell den gangen Auftritt hast du super beschrieben. Wie sie das Feuerpferd genähert hat, wie die Flammen gezüngelt haben und nichts außer Spannung in der Luft lag. Und auch die Tatsche, wie hell es gewesen sein muss, konnte man sich sehr gut vorstellen. Und der Boden brennt? Uh, das muss heiß gewesen sein. Das Einzige, was ich hier bemängeln muss, ist die Tatsache, dass du sagtest, es wäre alles hell. Die Flammen hätten allerdings nicht nur einen weißlichen Glanz auf die Wände geworden, sondern eher einen Rötlichen, der ins Weiße übergegangen wäre. Also um die Mähen herum grell und an den Wänden blutrot. Wenn ich mich nicht irre. Irre ich mich?
    Tja, dann kommt die Köperhaltung antürlich dazu. Das mit dem Horn stelle ich mir wirklich bedrohlich vor. Allerdings hat mir die Beschreibung der Augen nicht so gut gefallen. Sie kam irgendwie ein wenig glanzlos rüber. Vielleicht solltest du noch einbauen, was man in ihnen lesen kann? Wut, Hass, Angriffslust? Und auch der Schweif. Ich denke nicht, dass er einfach so hinunter hängt. Ich hätte ihn etwas aggressiv herumpeitschen lassen - aber deine Idee war nicht schlecht. Also, dass er das Feuer auf den Boden hinterlässt.
    Vielleicht könntest du noch ein paar keine Funken überspringen lassen? So wie bei einem richtigen Feuer :*


    Mh. Zur Handlung kann man jetzt nicht so viel sagen, weil ja nicht so viel passiert ist. Allerdings finde ich die Handlung von unserem süßen Geistpoki sehr schön beschrieben. Wie sie sich um unsere - oder besser, deine - Yune kümmert. Wobei ich gedacht hätte, dass eines der 'kleinen' Pokemon zu Yune laufen würde, und ihr helfen würde. Einfach nur um sie weiter von der Gefahrenzone zu entfernen~ Aber... man kann nicht alles haben, oder?
    Und was ich auch noch ein bisschen bemängeln muss... Das ist der Schluss - vor der kursiven Schrift. Das alles klingt da schon wieder ein weinig zu rau, grob und zu 'schnell'. Es soll ja eine schnelle Handlung sein, aber... es geht wirklich zu schnell. Und anstatt einem 'dir' müsste wohl ein 'euch' in den Satz, nicht wahr?
    Ich meine ganz spiziell dieses Stück hier:


    [...] Ich werde dir zeigen, dass niemand in der Finsternis einen Vorteil gegenüber einem Geist-Pokémon hat. Wir sind Kinder der Nacht.“ Gerade als sie zu Ende gesprochen hatte stürzte sich Sengo mit einem wilden Kampfschrei auf Banette, die Krallen gefährlich leuchtend und über Kreuz haltend.


    Ich meine, da hätte man noch so viel rausholen können. Und es klingt so, als hättest du nur noch ein Ende haben wollen... Sry, is aber echt so.
    Vielleicht hättest du noch ein bisschen einbauen können? So zum Beispiel:
    "Ich werde euch zeigen, dass niemand in der Finsternis einen Vorteil gegenüber einem Geist-Pokémon hat...", als das Geisterwesen seinen Satz sprach, funkelte etwas in den Augen dessen auf, dass man gut hätte als bösartig und überlegen hätte benennen können. Hatte das dunkle Pokémon nicht recht? Es war ein Geist, ein Schatten der Nacht, oder vielleicht doch... "... den wir sind die Kinder der Nacht."
    Genau in diesem Moment, in dem der Satz leise begann zu verhallen und eine Gänsehaut über die Anwesenden schickte, griffen sie an. Ein wilder Kampfesschrei schmetterte des Echo nieder und das Sengo stürzte sich, mit gefährlich leuchtenden, überkreuzten Krallen auf das Geisterwesen.


    Oder so in Etwa xD Aber siehst du, was ich meine, Cynda-Elda? :3


    Und dann kommen wir nur zum letzten Stück:
    Ich will mehr! Gib mir meine armen kleinen Lieblinge! Meine gequälten, eingesprerrten Pokemon! ;^;
    Ich leibe diese Teile deiner Gesichte, fast schon mehr wie die eigentliche Handlung. Lass sie mich endlich richtig lesen und nicht immer nur so ein kleines Stück! *hoffnungsvolle Augen macht*
    Nein, jetzt mal im Ernst - auch wenn das mein Ernst war - ich finde diese kleinen Stücke sehr interssant. Sie regen zum Denken an und man will umbedingt wissen, was passiert, wo und man will alle anderen Fragen auch beantwortet haben. Sie sind so schon mysteriös :*


    Und ich freue mich schon auf das nächste Kapitel, weil ich jetzt einfach nicht mehr weiß, was ich noch sagen sollte und...
    Ich will mehr lesen! Gib mir mehr :*
    Bis dahin, Cynda-Elda~ *winkt*

  • Ach, das ist doch echt gemein, wie schnell hier kommentiert wird - da bleibt für die langsamen Leser und noch langsameren Schreiber (also mich) ja kaum noch was zu Kommentieren übrig ;(


    Nein im Ernst, ich bin ja schon stolz auf mich, dass ich es diesmal wenigstens geschafft habe das Kapitel zu lesen, bevor schon das nächste erscheint und dadurch überhaupt die Möglichkeit habe einen zumindest halwegs aktuellen Kommentar zu schreiben. Dieser ist dann auch gleich den letzten beiden Kapiteln gewidmet, sodass ich doch noch ein paar Sachen zusammenbringen konnte: ^^



    Zitat

    Einen kurzen Moment überkommt sie das Gefühl einfach zurückzurennen,

    Das "Gefühl" hier ist zum einen eine Wortwiederholung und passt zum anderen meiner Meinung nach auch nicht so perfekt, da "zurückrennen" bzw. "zurückrennen wollen" ja eignetlich kein Gefühl, sondern eher ein Wunsch, ein Rat/Befehl ihres Instiktes.


    Zitat

    Die Sengo bemerkten sofort die kleine Gestalt, die nun in dem Schatten aufgetaucht war

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Szene richtig verstanden habe - aber falls es so ist, wie ich mir das vorstelle, erscheint es mir etwas unlogisch: Da es ja Nacht ist, dürfte es in einem Schatten wirklich so finster sein, dass man darin nichts sehen kann, was nicht von selbst leuchtet oder Licht reflektiert. Allerhöchstens dürften die Sengo also die Augen Evolis aufblitzen sehen (falls es genügend Licht gibt, dass diese reflektieren können).
    Ansonsten müsste es wohl eher heißen "Die Sengo bemerkten sofort die kleine Gestalt, die nun aus dem Schatten aufgetaucht wa/den Schatten einer Gestalt, der nun aufgetaucht war...".
    Es könnte aber wie gesagt auch sein, dass ich die Szene nur irgendwie falshc erstanden habe und das schon so stimmt, wie du es geschrieben hast.


    Zitat

    die Krallen dunkel gefärbt und mit der Gewissheit, dass es keine Möglichkeit zum Ausweichen gab. Das Evoli-Mädchen schaffte es gerade noch, sich zu ihnen umzudrehen, um zu sehen, aus welcher Richtung sie kamen, als die erste Attacke sie traf, ohne das es eine Möglichkeit zum Ausweichen gab.

    Zweimal "ohne dass es eine Möglichkeit zum Ausweichen gab" (wobei beim zweiten auch noch das zweite s bei "ohne dass" fehlt).


    Zitat

    Hinter ihr zog sich eine kurze Spur von Feuer, welche aber nur wenige Augenblicke auf dem erdigen Boden brannte und danach wieder verlosch, da ihr Schweif über den Boden schleifte.

    Auch wenn natürlich klar ist, was du hier meinst - es klingt so als wäre das "da ihr Schweif über den Boden schleifte" die Begründung dafür, dass das Feuer wieder verlöscht - das aber ist ja sicher nicht gemeint.


    Zitat

    Der Klang ihrer Hufe und das Knistern der Flammen verschmolz zu einer unsteten Melodie des Schreckens; sie hinterließ eine geschwärzte Spur auf dem Boden.

    Die beiden Sätze würde ich vertauschen - zum einen weil es so besser zu den Sätzen zuvor und danach passen würde (vorher geht es ja schon um die Feuerspur am Boden, danach geht es wieder mehr um die allgemeine "Atmosphäre" im Höhlengang. Zum anderen, weil damit das mögliche Missverständnis beseitigt wird, das "sie" zu Beginn des zweiten Satzes würde sich auf "die Melodie" beziehen (man versteht es zwar auch so, aber es läse sich mMn noch etwas flüssiger).


    Zitat

    Kurz erfüllten die Schmerzensschreie der drei Frettkatz-Pokémon die Höhle, welche nun hell erleuchtet war, die, von dem Flammenwurf getroffen, nun nach draußen in die Dunkelheit eilten.

    Den Satz hier musste ich nun allerdings wirklich mehrfach lesen, bis ich verstanden habe, welcher Relativsatz sich hier auf welches Nomen bezieht. Scheint mir aber auch ein sehr ungewöhnliche Struktur zu sein, zunächst das zweite und dann erst das erste Nomen näher zu beschreiben.


    Zitat

    Yune hatte die Augen erneut schließen müssen bei dem blendenden Licht und die Hitze hatte ihr das Atmen für kurze Zeit erschwert

    "bei dem blendenden Licht" würde ich entweder direkt nach "die Augen" oder aber in Kommata setzen (wobei ich ja selbst auch so meine eigenen Regeln bezügliche Kommasetzung habe, insofern...)


    Zitat

    Sie war sehr nahe an den lodernden Flammen gewesen und für einen Herzschlag schon gefürchtet, ebenfalls getroffen zu werden.

    Nach dem "und" fehlt ein "hatte", das du im Grunde direkt aus dem übernächsten Satz entnehmen könntest:

    Zitat

    In ihren Ohren hallten immer noch die Schreie der Sengo wider, die zwar die Flucht ergriffen hatten, aber einige Meter vor dem maulartigen Eingang Halt gemacht hatten und knurrend, mit gesträubtem Fell am Boden kauerten.

    Denn dort ist das erste "hatten" eigentlich überflüssig (wenn auch nicht falsch).


    Zitat

    Es schien, als wären sie noch nicht bereit aufzugeben. Eine Welle der Erleichterung durchflutete Yune und jeder ihrer Muskeln entspannte sich augenblicklich

    Diese beiden Sätze direkt hintereinander, ohne irgendein "oder o.ä. dazwischen passen nicht recht zusammen, scheint es doch so als würde die "Welle der Erleichterung" ausgelöst durch die Erkenntnis, dass die Sengo noch nicht bereit waren aufzugeben.



    Insgesamt jedenfalls zwei wirklich tolle Kapitel, mit sehr schönen und vor allem extrem anschaulichen Kampfszenen - da muss man beim Lesen nur noch eine passende Hintergrundmusik anmachen, dann fpühlt man sich fast wie im Kino. Überhaupt bin ich ja beeindruckt wie du es schaffst einen einzigen solchen - im Grunde ja eher kleinen - Kampf über drei Kapitel hinweg zu schildern, ohne dass es dabei an auch nur einer einzigen Stelle langweilig wird. Außerdem nährt das natürlich meine Hoffnung, dass ich von dieser Geschichte noch eine ganze Zeit lang etwas haben werde - denn wirklich viel passiert ist ja eigentlich immer noch nicht, aber alles deutet darauf hin, dass da noch einiges kommen wird - worauf ich schon sehr gespannt bin! Achja, darf man fragen wie viele Kapitel du für diese Geschichte so ungefär geplant hast?

  • [tabmenu][tab=(:]Hallo alle zusammen. ^.^
    Eigentlich wollte ich ja schon viel früher auf eure schönen und hilfreichen Kommentare eingehen, aber während dieser Berufsschulwoche fehlte mir etwas die Motivation dazu. Trotzdem muss es aber heute weitergehen - an dieser Stelle entschuldige ich mich, dass ich euch das nicht vorher ankündigen konnte. ^^"
    An dieser Stelle aber schon mal ein großes Dankeschön, ich habe mich über jedes Kommentar sehr gefreut. <3
    Aber jetzt komme ich zu den Kommentaren im Einzelnen...
    [tab=Maj-san]
    Danke für das Finden der Fehler - die hab ich auch gleich mal ausgebessert, auch das mit dem explodierenden Geräusch. Ich hab im Nachhinein festgestellt, dass ich eine Beschreibung, die ich gelesen habe, falsch angewandt habe. Eigentlich wollte ich damit ja deutlich machen, dass aus dem Nichts - es ist ja ruhig - das Geräusch eben so plötzlich wie eine Explosion auftaucht. Aber ich hoffe, jetzt ist es immer noch nachvollziehbar. ^^
    Ja, der Heuler, der ist in der ersten Fassung auch schon da, nur hat Yune den da wesentlich früher eingesetzt als dieses Mal. =) Also die Hufe geben schon ein Geräusch ab - klar, wär ja sonst komisch auf dem doch harten Boden -, was ich aber auch geschrieben habe.

    Zitat

    Mit betont langsamen Schritten, bei denen der Klang ihrer auf den Boden aufkommenden Hufe in der Höhle hallte, näherte es sich.

    Hast du vielleicht überlesen - passiert mir auch manchmal. ^^
    Aber das Knistern hatte ich ganz vergessen, danke an dich, jetzt konnte ich da auch noch etwas hinzufügen. (:  
    Ah, da hatte ich ja mit dem Feuer total den Gedankenfehler, gut, dass du da aufgepasst hast mit der Größe der Höhle. Ich hab aus dem mehrere einfach einen Meter gemacht, das macht wohl mehr Sinn, weil die Höhle wirklich nicht allzu groß ist. ^^ Und der Boden ist danach auch etwas geschwärzt, was jetzt editiert wurde.
    Auch in der ersten Fassung hat sich Micaiah eingemischt, aber das wurde nur so beiläufig erwähnt, dass ich es hier deutlich verstärken musste. Besonders weil ich mir diese Szene so lebendig vorstellen konnte, musste sie einfach rein. Mit Großbrand hat das aber nichts zu tun, Micaiahs Fähigkeit ist Feuerfänger, allerdings heißt es in dem PokéDexeintrag von Kristall - ich nehme einfach diesen weil es dort das erste Mal überhaupt auftaucht, diese Tatsache wurde dann in Rubin uns Saphir noch mal aufgegriffen und in den späteren Editionen teilweise wiederholt -

    Zitat von Kristall-Edition

    Es liebt zu galoppieren. Je schneller es ist, desto länger sind die Flammen in seiner Mähne.

    Und an diese lodernde Mähne musste ich denken. Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass das nur mit der Geschwindigkeit zusammenhängt, sondern sicherlich auch mit dem Gemütszustand, verstärkt sie eben auch bei Wut ihre Flammen um den Gegner einzuschüchtern. Ich meine, allein schon drohende Pferde sind mit Respekt zu behandeln, weil sie dann sehr schnell ausschlagen können, wie gefährlicher ist dann ein drohendes Feuerpferd?
    Richtig recherchiert hat ich nicht, aber ich hatte das mit der lodernden Mähne wohl noch irgendwie im Hinterkopf. ^^  
    Es ist tatsächlich Flammenwurf - wird im Satz danach erwähnt. Aufgrund der Hitze bekommt Yune aber nichts davon mit, wie groß bzw stark die Attacke tatsächlich ist. Sie selbst spürt nur die Hitze und denkt ja selbst für einen Moment getroffen zu werden.
    Myrrh <3  
    Ja, sie ist bei mir sehr mütterlich, das stimmt. Und es stimmt, damit nehme ich das Klischee ganz schön auf die Schippe, aber weißt du, ich finde das Klischee an sich ja schon ziemlich dämlich. Banette ist ja eine weggeworfene Puppe - auch wenn ich mich da immer frage, Shuppet ist nicht irgendwie weggeworfen, wie kann sich ein Shuppet in ein Banette entwickeln, wenn letzteres ja anscheinend schon vor Shuppet existiert hat? Wahrscheinlich ist das auch einfach nur die Logik von GameFreak. Obwohl, jetzt wo ich gerade auf Pokéwiki die Einträge noch einmal vor Augen habe, könnte es gut sein…
    Jedenfalls, ist Banette ja eine Plüschpuppe gewesen - zwar eine weggeworfene, aber immerhin. Und ich finde gerade in seiner Kindheit sind Plüschtiere ja unglaublich wichtig - ich zumindest hing und hänge an einigen Exemplaren noch sehr stark. Wie kann ein Banette da also nicht mütterlich sein? Sicherlich, eigentlich soll es ja verbittert sein und jetzt eher an eine Voodoo-Puppe erinnern, aber das ist Myrrh nicht. Sie hat sich dieses mütterliche eben behalten, vielleicht auch aufgrund ihrer Vergangenheit auf die ich in Kapitel fünf eingehe.
    Ich glaube selbst wenn Yune sich erschrecken würde, in dem Moment war sie ziemlich schwach, da bekam sie das Auftauchen von Myrrh wohl auch nur halb mit.


    So schnell geben die drei eben doch nicht auf, da ist wohl der Wille stärker als die Vernunft. Also gerade deshalb ist Myrrh hier im Vorteil, weil Sengo Normal-Pokémon sind. Aber diesen Fehler mache ich auch oft und denke Sengo sind Unlicht-Pokémon… vielleicht weil dieser Typ so viel besser zu ihnen passen würde. Die Sengo plädieren auf die Höhle, was aber vielleicht später noch deutlicher wird - vor allem, was sie schon hinter sich haben.


    Ja, der Unbekannte wird denke ich eine zeitlang noch unentdeckt bleiben. ^^ In dieser Hinsicht bin ich wohl ziemlich fies euch so im Dunkeln zu lassen, aber damit wird die Auflösung nur noch überraschender - so hoffe ich. Im Übrigen ist er der Zeuge eines Ereignisses, welches erst etwas später aufgeklärt werden wird, aber einen kleinen Teil bekommt man in Kapitel sechs dann zu hören.
    Obwohl der Unbekannte auf der Seite der Rebellen ist - zumindest besitzt er dieselbe Einstellung - kann er sich ein Aufbegehren gegen Ashnard nicht leisten. So viel kann ich schon mal sagen. (:


    Vielen Dank für deinen schnellen Kommentar, hat mich sehr gefreut. ^_^
    [tab=Fly-Elda]
    Gut gesehen, vielen Dank, konnte ich auch gleich ausbessern diese kleine Wiederholung.
    Lächerlich? Dein Kommentar? Never ever. ^.^  
    Es freut mich, dass dir die Beschreibungen gefallen haben, aber dank dir konnte ich da sogar noch das ein oder andere hinzufügen, was vorher nicht da war. (: Ich weiß leider auch nicht, wie sich Feuer direkt in einer Höhle darstellt, deshalb habe ich es bei dem Licht gelassen, damit sich jeder vielleicht so seine eigenen Gedanken machen kann. Zwar habe ich im Freien schon zwei Mal an einem Lagerfeuer gesessen, aber das ist ja wieder etwas anderes, als in einer Höhle, die ja mehr oder weniger geschlossen ist. Insofern, war ich da jetzt mal vorsichtig, hoffe aber, es trotzdem etwas deutlicher machen zu können. Danke für die Anmerkungen mit den Augen, da habe ich auch noch etwas ergänzt. Nun, den Schweif habe ich deshalb herunterhängen lassen, weil ich mir da nicht sicher war, wie sich Pferde geben, soweit ich weiß, peitschen die nämlich nicht mit dem Schweif wenn sie wütend sind - was ja eher Katzen tun. Deshalb hab ich das mal so gelassen.
    Myrrh kommt deswegen zu Yune, weil sich der Rest ebenfalls nicht so traut. Der ganze Aufruhr ist allen fremd, weswegen eher Gallopa und Banette sich der Sache annehmen, sie sind erfahrener und können da auch besser agieren. Der Rest der Gruppe ist da noch etwas zu jung dafür. ^^
    Mh… eigentlich fand ich den Schluss gar nicht so schlecht von der Szene, aber jetzt wo du es sagst, da kann ich wirklich noch etwas mehr herausholen. Das „dir“ stimmt in dem Zusammenhang, weil man ja merkt, dass nur der Anführer kämpfen will, da wäre es etwas sinnlos, in der Mehrzahl zu sprechen.
    Ich hab die Stelle jetzt geändert und erweitert, ich hoffe sie passt jetzt besser. Ich muss gestehen, ich bin da wohl wirklich relativ glücklich gewesen, das hinter mir zu haben und hatte nicht darauf geachtet, dass man dort noch etwas hinzufügen könnte. Aber danke an dich dafür. ;D  
    Oh, keine Sorge, du wirst schon noch etwas von Ihnen zu hören bekommen, noch nicht in Kapitel fünf - da hat das zeitlich nicht mehr gepasst - aber in Kapitel sechs dann hab ich mir etwas einfallen lassen. (Und ich muss an dieser Stelle anmerken, dass es mir fast leidgetan hat, das anzudeuten, weil es sich entscheidend von der alten Version absetzt.)
    Du möchtest mehr lesen? ^^
    Dann hoffe ich, du freust dich darauf, dass Kapitel fünf noch dieses Jahr komplett veröffentlicht werden wird und ich hoffe nächstes Jahr mit Kapitel sechs frühzeitig zu starten. Mal sehen, wie ich das hinbekomme, vor allem, da ich nächstes Jahr dann doch weniger Zeit haben werde…
    Vielen Dank an dich für deinen Kommentar. <3
    [tab=Rumo]
    Nun ja, einige meiner Leser sind da sehr schnell, aber ich glaube du musst dir da keine Sorgen machen, dein Kommentar ist doch trotzdem schön lang und hilfreich geworden. Danke dafür. ^^
    Oh... hört sich fast so an als wäre ich überdurchschnittlich schnell... Ich muss gestehen, ich habe mir für Ende diesen Jahres noch vorgenommen, komplett Kapitel fünf online zu stellen und da ich das in Teilen mache, ist der Zeitplan relativ straff. Auch ich denke mir manchmal, dass das vielleicht etwas zu schnell geht. ^^"


    Bei dem Gefühl hast du Recht, habe es in Wunsch abgeändert. (:  
    Oh ja! Aus müsste bei dem Schatten rein, da hast du Recht. ^^"
    Hab vielen Dank, die Wortwiederholung habe ich ausgebessert und mir ist sogar noch etwas als Alternative eingefallen. ;D  
    Ah, genau. Jetzt wo du es sagst fällt mir auch auf, dass das mit dem Schweif an der falschen Stelle ist. x3
    Thanks a lot! ^.^ Der Satz hat mir in der Form auch nicht wirklich gefallen, aber glaubst du ich wäre darauf gekommen, was ich ändern könnte? xD
    Ja, ich steh auf komplizierte Konstruktionen, aber ich habe es verändert, weil das doch sehr komisch war... Danke dafür. ^^  
    Ich hab da einfach mal den Satz leicht umgestellt und keine Komma gesetzt, vielleicht passt das ja so schon.
    hatte beim ersten Satz eingefügt und beim zweiten gelöscht. ^.^
    Stimmt ja, das klingt wirklich komisch. Hab in dem zweiten Satz noch etwas hinzugefügt, dann wird es hoffentlich klarer weshalb Yune so erleichtert ist.


    Echt? Sind sie so gut? ^^ Wenn ich passende Musik im Kopf hätte, dann würde ich euch sicherlich auch welche anbieten, leider finde ich dann zur Szene keine passende. Zumindest habe ich nicht für alle Szenen eine Musik auf Lager. Aber es freut mich, dass sie dir gefallen, Kämpfe finde ich persönlich wegen der Energie die sie ausstrahlen immer besonders toll zu beschreiben, auch wenn dieser hier nicht so spektakulär war, wie es einige andere werden sollen. :> Oh, ich denke du wirst noch einiges von dieser Story haben, denn meine Planung der Kapitel ist mind zwanzig, wenn nicht sogar dreißig - obwohl letzteres mein persönliches Maximum ist, also länger möchte ich die Story nur ungerne machen müssen. Aber mal sehen wie viel da noch zusammen kommt. Genug Stoff habe ich, daran mangelt es nicht. ^^
    Vielen Dank für dein Lob und deine Spitzfindigkeit. ;D [/tabmenu]

  • [font=palatino]Kapitel V: Helfende Hand
    Teil I/III


    „Der eine bedarf der Hilfe des anderen.“
    ~ Sallust, Der Catilinarische Krieg, 1


    Geistesgegenwärtig wich Banette nach rechts aus, sodass die Kreuzschere ihres Gegners sie knapp verfehlte. Dieser kam auf dem Boden auf, die Attacke auflösend, doch nur, um sich sofort erneut auf sein Gegenüber zu stürzen; mit hell leuchtendem, rechten Krallenpaar. Aber dieses Mal hatte die Puppe nicht vor auszuweichen, sondern umhüllte sich selbst mit einer dunklen Aura. Sie war in der Finsternis der Nacht kaum wahrzunehmen, aber die schwarz und lila gefärbte Energie brach aus dem Körper des Geistes hervor, wie eine Welle, gerade als ihr Gegner nah genug war. Schmerzlich getroffen jaulte er auf, als ihn die Finsteraura einhüllte und sein weißes Fell mit Dunkelheit tränkte. Wie von einem elektrischen Schlag getroffen, zuckte sein Körper mehrere Male, bis er kraftlos und keuchend zusammenbrach.
    Doch sein Wille war stark und seine Aufgabe zu wichtig, sodass er sich wieder auf die Pfoten rappelte und schneller als man es ihm zugetraut hätte mit seiner rechten Klaue, die erneut von einem hellen Licht umgeben war, zustieß. Anstatt aber den Körper des Banette fortzuschleudern, fühlte er keinerlei Widerstand, als seine Zermalmklaue auf den grauen Stoff traf. Im Gegenteil, es war als würde er nur die Luft treffen. Yune starrte voller Erstaunen auf die Szene, denn die Krallen waren tatsächlich verschwunden, obwohl der Arm auf der Höhe von dem Bauch der Puppe war.
    Banette selbst schien darüber weniger erstaunt als ihr Gegner darüber zu sein, als wäre es völlig natürlich, dass sie von der Zermalmklaue nicht getroffen wurde, aber gerade als sie die Stimme erheben wollte, bemerkte ihr Konkurrent den Grund dieses Phänomens. Er knurrte ungehalten und schlug seinerseits mit einem Nachthieb zu. Mit seiner linke Klaue, die von einer ähnlichen dunklen Aura umgeben, welche vorher den Körper des Geist-Pokémon umhüllt hatte, schlug er zu und schleuderte durch die Wucht Banette einige Meter von ihm weg. Hart kam sie auf dem Boden auf, hatte sich aber kaum wieder aufgerappelt, da traf sie ein weiterer Schlag im Rücken und ein dritter wieder von vorne. Es verlief alles so schnell, dass sie keine Möglichkeit hatte auszuweichen und ihren Gegner auch gar nicht wahrnehmen konnte.
    „Interessant. Zuerst versucht er es mit einer Zermalmklaue und macht sich beinahe lächerlich, schlägt dann aber zielsicher mit einem Nachthieb zu“, dachte Banette und erkannte ihren Rivalen nun wieder in der Nähe seiner beiden Kameraden. Die Stellen, an der die Attacke getroffen hatte, schmerzten und es brauchte eine Weile, bis sie sich vom Boden erheben konnte und wieder wie gewohnt schwebte. Der schwarze Stoff, der ihren Körper bedeckte, wies deutliche Kratzer auf und einige Stellen waren aufgrund des Aufpralls auf dem nassen Moos dunkler. Sie musste ihn jetzt besiegen, ansonsten würde er sie mit einem weiteren Nachthieb niederstrecken. Entschlossenheit flackerte in ihren Augen auf, wie das Morgenlicht, wenn es auf Rosenquarze fiel.


    „Oh, das muss wehgetan haben“, hauchte eine Stimme neben Yune. Als sie sich dieser zuwandte, erkannte sie Mobai, welches nun neben ihr stand. Auch die anderen Pokémon waren weiter nach vorne gerückt und beäugten mit vor Anspannung geweiteten Augen das Geschehen.
    „Warum?“, fragte das Evoli-Mädchen leise, womit sie aber eher das Näherkommen der Gruppe kommentierte, als wirklich eine Frage zu stellen. Trotzdem antwortete das Bonsai-Pokémon: „Geist-Pokémon sind anfällig gegenüber Unlicht-Attacken. Es ist eine seltene Attacke bei den Sengo, er muss also der Anführer sein.“ Er wandte den Blick wieder Banette zu, die nun ohne zu schwanken schwebte.
    „Ich hoffe sie schafft es“, fügte er hinzu und ein Hauch von Zweifel lag in seinen Worten, was Yune überraschte. War die Puppe nicht ihre Beschützerin? Sollte er nicht eigentlich voll auf sie vertrauen, wenn sie sich schon in den Kampf warf? Sie selbst hatte keine Zweifel an dem Sieg, hatte zwar keine Vorstellung von den Fertigkeiten des Geist-Pokémon, war aber von Anfang an von der Courage, aber vor allem von der Bereitschaft ihr, einem fremden Pokémon zu helfen, beeindruckt gewesen. Und Banette hatte Yune nicht sofort wegen ihrer Herkunft abgelehnt, was für das Evoli-Mädchen sehr wichtig war.
    „Sie wird es schaffen“, erwiderte sie mit so viel Zuversicht, wie nur möglich und glaubte an ihre eigenen Worte.


    Ein breites Grinsen zierte das Gesicht der Puppe, als sie wieder zu ihrem Gleichgewicht gefunden hatte und ihr die Idee für die nächste und hoffentlich letzte Attacke kam. Sie konzentrierte sich und produzierte Funken um ihren Körper, die sich zuckend und sprühend um ihre graue, stoffartige Haut legten. Schatten flackerten auf und ein unstetes Licht ging von ihr aus, das keinerlei Harmonie oder Gleichmäßigkeit hatte, wie die flammende Mähne des Gallopa sie besaß. Die feuchte Luft begann leicht vor elektrischer Spannung zu knistern. Gleich würde sie sich entladen.



    »Wo bin ich?
    Ach so, immer noch an diesem Ort. Mein Unterbewusstsein hat mir im Traum eine andere Welt gezeigt, eine in der all das nie geschehen ist. Zu schade, dass es nur eine Illusion war, einer meiner innersten Wünsche manifestiert in bekannten Bildern, Worten, Geräuschen, ja sogar Gerüchen, aber alles fortgeweht, sobald man die Augen aufschlägt. Ich frage mich, ob ich nächste Nacht an diesen Ort zurückkehren werde.
    Aber was würde es mir auch nützen, mich daran festzuklammern, als könnte man die Zeit zurückdrehen. Diesen Wunsch würde mir nicht mal Celebi persönlich erfüllen, ja selbst der große Drache Dialga würde mich dafür auslachen. Ich sollte aufhören mir so etwas zu wünschen. Aber vielleicht bin ich gar nicht der Einzige, der sich das gerne vorstellt. Besonders nach den Ereignissen in dieser Nacht, wird es wohl vielen so gehen, dass sie gewisse Momente noch einmal leben würden, um einen Fehler auszumerzen. Selbst wenn es sich erst jetzt als Fehler herausstellte gewissen Pokémon zu trauen. Was wohl die Strafe dafür sein wird?
    Mein Innerstes fleht nach Hilfe, aber die wird es nie bekommen. Langsam habe ich mich wohl schon daran gewöhnt, dass dieses Gefühl mich jeden Tag verfolgt. Wie gut sich doch diese mentale Maske macht, die ich mir aufsetze…«



    Ein gleißender Strahl reiner Energie zischte durch die feuchte Luft, ein Blitz, hell wie die natürlichen, die noch vor wenigen Stunden gewütet hatten, raste auf sein Opfer zu und traf dieses direkt. Eine ganze Weile erstrahlte der Körper des Sengo in einem gelben Licht, begleitet von dessen Schmerzensschreien, die die Luft erfüllten. Seine Kameraden wichen zurück, duckten sich auf den Boden und in ihren roten Augen flackerte das helle Licht. Die Elektrizität, die sich um den schwarzen Stoff der Puppe gelegt hatte, entlud sich nun in voller Intensität auf ihren Gegner, bis dieser schließlich zusammenbrach. In dieser Sekunde löste sich auch die Energie auf und nur eine leichte Spannung blieb in der Luft zurück. Winzige Funken tanzten noch auf dem dreckigen, einst weißen Fell. Man erkannte deutlich die Erschöpfung in den rosenquarzfarbenen Augen des Banette. Schweigen herrschte, nachdem die gellenden Schreie der Pein verklungen waren. Yune zitterte, ohne genau zu wissen, warum. Vielleicht, weil dieser Kampf so anders war, als die, die sie bisher gesehen hatte. Fast schon wartete sie auf den Trainer, der sein Pokémon in den sicheren Ball rufen würde, aber es kam niemand. Etwas schwankend bewegte sich die Puppe auf die Gruppe zu und verneigte sich vor dem Gallopa, welches seinerseits mit einem erleichterten Ausdruck in den flammenfarbenen Augen ihre Nase gegen die Brust von Banette drückte.
    Die zwei Sengo kamen zaghaft an den gefallenen Krieger heran, der aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte. Keuchend und hustend erhob er sich, das dreckige Fell stand in sämtliche Richtungen ab und in seinen Augen flackerte immer noch ein wütender Ausdruck. Knurrend wollten sich seine Kameraden schon auf die Gruppe stürzen, Gallopa löste sich geistesgegenwärtig von dem Geist-Pokémon und tat einen Schritt nach vorne, um die Angreifer wenn nötig in die Schranken zu weisen. Das besiegte Sengo streckte die linke Klaue aus, um seine beiden Begleiter von einer Attacke abzuhalten.
    „Ich… erkenne deinen… Sieg an“, keuchte er und stellte sich auf die Hinterpfoten. Yune hatte ihre Ohren nach vorne gerichtet und lauschte angestrengt, denn sie wollte von dem Nachfolgenden nichts verpassen. Sie hatte so ein Gefühl, dass dieser Angriff nicht aus reinem Überschuss an Energie ausgeführt worden war, das konnte sie sich nämlich nur schwer vorstellen. Es würde keinen Sinn ergeben einfach durch ein Gewitter zu streifen, nur um aus Spaß eine Gruppe von Pokémon in einer Höhle anzugreifen. Sie hatten so verbissen gekämpft, dass sie sich nicht vorstellen konnte, dass es keinen Grund dafür geben konnte. Hinter ihr lauschten auch nun die anderen aufmerksam. In dem feurigen Licht, welches die Mähne der Feuerstute abgab, trat Banette nun einen Schritt auf die drei Sengo zu.
    „Warum habt ihr uns angegriffen?“, forderte die Stute zu wissen, ließ ihren hornbewehrten Kopf immer noch gesenkt, um sich verteidigen zu können. „Und woher stammt das plötzliche Interesse an unserem Revier?“
    „Wenn man selbst keines mehr hat“, erwiderte der Anführer bitter, „dann muss man sich eben nach einem anderen umsehen. Und eure kleine Gruppe lebt hier ohnehin schon viel zu lange.“
    „Und das ist Grund genug für einen Angriff?“, mischte sich das Geist-Pokémon nun in die Unterhaltung ein.
    „Sicherlich, wie sollen wir uns auch sonst wieder ansiedeln, wenn man uns alles genommen hat“, fauchte einer seiner Partner, wurde aber mit einem Schweifschnippen zum Schweigen gebracht. Yune wurde schon ganz ungeduldig, sie wollte jetzt sofort alles wissen, was die nächtliche Attacke erklären könnte, wusste aber, dass sie warten musste. Aber auch die anderen Mitglieder der Gruppe konnten ihre Neugierde kaum noch verbergen, Bidiza wechselte ständig von einem Bein auf das andere und Pachirisu konnte sich nicht entscheiden, ob sie das Gesicht in ihrem flauschigen Schweif verbergen oder doch lieber hinsehen sollte. Der Einzige, der sich wenig anmerken ließ, war Riolu, dessen Gesicht keinerlei Emotionen offenbarte. Im Gegenteil, er schien mit seinen Gedanken an einem komplett anderen Ort zu sein. Das Evoli-Mädchen fragte sich, an was er wohl gerade dachte.
    „Unser Gebiet wurde vor etwa zwei Mondzyklen vollständig zerstört. Dort konnten wir nicht bleiben.“
    „Zerstört?“, rief die Stute erschrocken aus. Es schien als würde jegliche Feindseligkeit in diesem Moment von ihr abfallen, denn ihre gesamte Körperhaltung änderte sich von einem Moment auf den nächsten. Sie hob den Kopf und blickte aus besorgten Augen die drei Sengo an, die noch vor wenigen Augenblicken ihre Gegner gewesen waren. Das Wort hallte in Yunes Gedanken wieder, wie ein Echo, dass von glatten Felswänden zurückgeworfen wird.
    „Zerstört? Wer sollte denn zu so etwas fähig sein?“, fragte sie sich betroffen, aber ihr wurde plötzlich heiß, als sich eine unterbewusste Gewissheit in ihrem Bauch ausbreitete.
    „Die elenden Menschen haben es getan“, knurrte der Anführer, die spitzen Zähne zeigend und die Lefzen hochgezogen. Seine Augen fixierten hasserfüllt Gallopa, als wäre sie einer der Zerstörer seines einstigen Heims. Selbst der Wald schien den nun folgenden Worten zu lauschen, als stummer Zeuge vergangener Verbrechen, die hart wie ein Hagelschauer hernieder geprasselten waren. Yune fühlte sich unwohl, als das Wort „Mensch“ gefallen war, denn es verhieß wohl nichts Gutes, über die Wesen die sie bisher als freundlich kennengelernt hatte. Sie atmete bewusst einige Male ein und aus und verinnerlichte sich, dass Refia nichts damit zu tun hatte.
    „Die Trainer hatten wir schon lange geduldet, sie gehörten zu unserem Leben inzwischen dazu. Sie störten uns auch nicht, unser Revier war lediglich ein sehr beliebter Trainingsplatz für sie und ihre Pokémon. Dieser war in der Nähe der Stadt Herzhofen, wir hielten uns davon allerdings entfernt und lebten in dem Wald im Süden auf der Route, in der alle Trainer auf dem Weg durchkamen. Die meisten waren eigentlich froh, aus dem Kraterberg, der sich im Westen erstreckte, heraus zu sein und die Stadt zu erreichen, auf uns achtete man kaum. Lediglich die Trainer, die sich wohl auf einen Kampf vorbereiten wollten oder mussten, waren bei uns häufig zu beobachten.
    Wir mieden sie, sie mieden uns, alles war also in einer gewissen Balance.“
    „Aber wenn ihr euch aus dem Weg gegangen seid, woher kam die plötzliche Aggression der Menschen?“, fragte Gallopa ruhig.
    „Das!“, der Anführer lachte verzweifelt auf. „Genau das war die Frage, die wir uns bis heute stellen, denn wir können es einfach nicht begreifen. Irgendetwas muss sich geändert haben, ohne das wir es mitbekamen. Es geschah an einem ruhigen Tag, eine ganze Gruppe von ihnen war aus dem Durchgangshaus zur Stadt getreten. Meine Patrouillen hatten mir das gemeldet und wir beobachteten die Situation einige Zeit, um nicht vorschnell zu handeln.
    Leider schien es darauf auch nicht mehr anzukommen. Wie eine Gruppe wildgewordener Tauros bahnten sie sich ihren Weg durch unser Gehölz. Die Bäume ließen vor Schreck alle ihre Blätter zu Boden regnen und die Geräusche von ächzendem Holz, welches wenige Herzschläge später auf der Erde aufkam, erfüllten die Luft.“
    „Das klingt schrecklich“, hauchte Pachirisu und vergrub ihr Gesicht in ihrem Schweif, als hätte allein schon die Vorstellung daran sie derart verschreckt, dass sie sich davor verstecken musste. Auch Yune konnte die Szene bildlich vor ihren Augen sehen und erschauderte, als ihr Bilder über zu Boden stürzende Bäume in den Kopf schossen. Kurzzeitig starrte sie die hölzernen Titanen vor der Höhle an, in der Angst, dass auch diese gleich fallen würden.
    Wer sollte denn so etwas tun? Welche Sorte von Mensch war dazu fähig Derartiges nur tun? Sie schien langsam zu begreifen, woher die Feindseligkeit gegen Trainer kam und war froh, dass sie nicht auf die drei Sengo im Gewitter gestoßen war. Diese hätten sie sicherlich fortgejagt oder sie gleich attackiert, wie sie es auch vorhin in der Höhle getan hatten.
    „Wie seid ihr dort herausgekommen?“, wollte Banette wissen. „Das hört sich nach einer ziemlich komplizierten Situation an. Oder nach einer raschen Flucht.“ Gallopa nickte zustimmend, nahm ihre Augen aber sonst nicht von dem Sengo, welches plötzlich aussah, als würde es mit sich selbst ringen. Die Erinnerung schien einem schmerzhaften Stachel gleich zu sein, der sich immer tiefer bohrt, je stärker man daran denkt.
    „Wir haben es geschafft, wenn auch nur knapp“, gab er schließlich zu. „Einen Kampf hatte ich kurzzeitig in Betracht gezogen, aber sie waren deutlich stärker und griffen dazu noch von allen Seiten an. Aus der Luft stürzten sich zwei Flug-Pokémon auf uns herab, Iksbat und Staraptor machten uns ganz schön zu schaffen und vor unserem Lager bauten sich Scherox, Geowaz und Machomei auf. Die Situation wirkte am Anfang absolut aussichtslos…“


    Yune bemerkte neben sich eine Bewegung und drehte den Kopf nach links, wo Riolu plötzlich stand. Wenn sie in ihrem Augenwinkel nicht etwas gesehen hätte, dann hätte sie sich sicherlich ziemlich erschreckt, aber so wunderte sie sich nur.
    „Kommt dir das alles nicht bekannt vor?“, fragte er leise und starrte an der Feuerstute vorbei auf den Anführer der Sengo. „Du bist schließlich das Trainer-Pokémon.“ Nach dem letzten Wort blickte er aus Augen, deren Absichten absolut nicht zu deuten waren, die aber in dem wenigen Licht in einem bedrohlichen Dunkelrot schimmerten. Die Aussage traf Yune wie ein Schwall kaltes Wasser und sie wusste für einen Moment nicht, was sie erwidern sollte. Sie hatte geglaubt, dass alle Vorurteile nun ausgeräumt wären, dass es keinen Grund mehr gab, sie abzulehnen. Warum sagte er das nun so plötzlich? Ihr braunes Fell begann unangenehm zu prickeln; ihr Herz schlug schneller.
    „Nein - also ja… ich meine“, stammelte das Evoli-Mädchen unsicher und konnte seinem Blick kaum standhalten. Sie wusste nicht was sie erwidern sollte, obwohl sie genau wusste, dass sie nicht daran Schuld war. Und doch hatte sie das Gefühl, dass er sie dafür verantwortlich machte - nur weil sie bei einem Menschen aufgewachsen war.
    „Ich… habe das noch nie gesehen. Refia hat so etwas nie gemacht und ich habe es auch nicht von anderen Trainern gesehen. Aber ich kenne natürlich nicht alle Menschen und es ist bestimmt möglich, dass einige von ihnen so etwas tun“, gab sie schließlich zu und senkte den Kopf, nicht mehr in der Lage noch länger in Riolus Augen zu sehen. Sie konnte es nicht genau erklären, aber auf eine ihr absolut unbekannte Weise tat es weh und sie fühlte sich verletzlich.
    „Das Wesen des Menschen ist unverständlich und unbeherrscht“, erwiderte er, drehte sich um und ging in die Höhle zurück. Yune blickte ihm verwirrt hinterher, bis die Finsternis ihn verschluckt hatte.



  • So, liebes Mäus’chen, jetzt bist du endlich an der Reihe- wenn ich schon Mal Zeit habe, gebe ich sie gern den Geschichten an denen ich wirklich hänge. Aber weißt du. Genug Gelabere, ich bin im Rückstand, das muss geändert werden.


    Kapitel IV: Angriff!
    Teil III/III


    Dein Anfang bzw die Fortsetzung vom letzten Chap gefällt mir,(ich finde Yune so süss, wie sie angreift) wenn es auch (nicht nur für dich) – und das merke ich überall und immer- noch immer oft schwer ist sich nicht in Wiederholungen zu verfleddern, auch was die „Bezeichnungen betrifft“. Hier hast du es diesmal aber gut gelöst bei Galloppa, zuvor hab ich oft gesehen, wie du sie erst „die Stute“ und dann „Das Pferd“ nanntest, sodass man, wenn man nicht genau liest (wer tut das eigentlich?) vielleicht durcheinander kommen würde (Möglichkeitsform). Aber wie auch schon damals, das ist ja eh Luxuxsmeckern- nun ist es nicht mal mehr von Nöten. Hier kann ich wirklich nur noch zu lesen beginnen und es geniessen ^__^


    Frettkatz? Deine Erfindung oder nennt man das so?
    Ich liebe Myrrh, diese Geisterpuppe beschreibst du so als fürsorglich und ich hoffe, dass sie es auch ist und nicht nur so tut. Jedenfalls sind deine Beschreibungen hier wieder top, ich möchte nicht drauf eingehen, ob etwas fehlt, denn in meinen Augen kann man eine Szene auch überladen- wir tadeln zwar immer, auch wirklich auf alles zu achten, aber hier macht es die Spannung alleine schon fast aus, da brauchts nicht noch eingefügte Geruchsdetails, nur damits erwähnt ist. Hier ist wirklich der Inhalt das Ganze was es braucht (imo).
    Dieses Sternchen um die Geschehnisse zu unterteilen ist Geschmackssache, früher, bei Seelenjäger habe ich richtige Trennlinien verwendet, also kann ich wahrlich nicht meckern- wie gesagt, ich finde deine Variante dezent genug, deshalb, lass es auch ruhig so, es ist wirklich übersichtlicher. Man weiss auch gleich, ah, jetzt kommt was Neues.
    Dein letzter Abschnitt ist wieder so was wie du schon früher eingebunden hast, ich liebe solche kleinen, aber feinen Appetithäppchen und da schließe ich mich Maj an, das ist ein guter und gelungener Abschluss fürs Kapitel.
    Die „Fehler“, die du eh nie machst, die ich aber mal zitiert habe (es sind ja wie oft eher so stilistische Sachen) hab ich einfach mal das aufgezählt was mir so auffiel, nichts Wichtiges, nichts Gravierendes. Rai weiss entweder genau was sie tut, oder du wirst immer noch besser. Ich tippe mal auf eine explosive Mischung aus beidem ;’D



    -Schließlich hob sie den Kopf und öffnete das Maul, aus dem ein flammender Strahl schoss, direkt auf die drei Eindringlinge zu. Die Höhle wurde von dem leckenden Feuer hell erleuchtet
    (erklärs mir, ich versteh den Zusammenhang mit dem Wort grad nicht)
    -„Gut, wenn du es nicht anders willst“, erwiderte Banette in einem ruhigen Ton und zeigte keinerlei Anzeichen für Angst gegenüber den kampfwilligen Angreifern.
    (Von? ^^)


    Kapitel V: Helfende Hand
    Teil I/III
    „Der eine bedarf der Hilfe des anderen.“
    ~ Sallust, Der Catilinarische Krieg, 1


    Ach, was liebe ich den Titel! Es erinnert mich irgendwie an eine Pokémon Episode aus dem Anime, ich weiss leider nur nicht mehr welche. Ich finde ihn deshalb so schön, weil es mich an vielerlei Dinge erinnert, die ich gern erinnere und du weißt auch sicher, woran ich denke. Wenn ich da so an den TEamviewer denke, es macht einfach Spass, einander so zu helfen und Betazulesen, damit verbinde ich so einen Titel dann auch direkt (auch wenn er fürs Kapitel logischerweise anders gemeint ist- ist ja klar). Auch das Zitat ist spannend und hat rly was Wahres.
    Das ist einer derjenigen Parts, in dem ich einen richtigen Kampf von dir zu Lesen bekomme. Wie Banette Finsteraura nutzt hast du imo schön beschrieben, auch, wie der Gegner getroffen wird, es ist ja auch nicht leicht, zu viele oder aber zu wenige Details dazuzufügen. Meiner Meinung nach hast du eine gute Balance dafür. Allerdings hättest du auch, wenn du gewollt hättest und um die Spannung hoch zu halten, beide einige Schrecksekunden ausharren lassen können, mehr verfehlen lassen etc. Andererseits ist Myrrh sicher auch einfach sehr stark, sie wirkt jedenfalls so.
    Um wen handeln wohl diese mysteriösen Abschnitte? Du machst mich neugierig, aber ich will nicht gespoilert werden, denn ich hab auch in der ursprünglichen Fassung, die früher on war, nicht weit lesen können und bin daher so schlau wie vorher- ich weiss es nicht ^^“
    Was diesen Sengo passiert ist, klingt wirklich schrecklich, da würde ich mich wohl auch verkriechen. Aber dass Yune bei so einer Aussage nicht wütend wird, liegt wohl an ihrem sanften Wesen- ich wäre da sicher eingeschnappt gewesen. Aber ich kann auch verstehen, dass die Gruppe sie noch nicht ganz angenommen hat bzw sie als Trainer-Pokemon anders angesehen wird. Aber dass alle Menschen gleich sind- sind denn alle Pokemon gleich? Das klingt so pauschal, diese Meinung teile ich gar nicht. Aber vielleicht wird’s ja noch besser, aller Anfang muss wohl schwer sein ^^


    -Geistesgegenwärtig wich Banette nach rechts aus, sodass die Kreuzschere ihres Gegners sie knapp verfehlte. Dieser kam auf dem Boden auf, die Attacke auflösend,
    (sie stoppend meinst du?)
    -mit hellleuchtendem, rechten Krallenpaar.
    (rly zusammen?)
    -Im Gegenteil, es war als würde er nur die Luft treffen. Yune starrte voller Erstaunen auf die Szene, denn die Krallen waren tatsächlich verschwunden, obwohl der Arm auf der Höhe von dem Bauch der Puppe war.
    (njaa. Sowas mag ich ja nicht so ganz; „obwohl sich der Arm auf der Höhe des Bauches der Puppe befand“? Als Vorschlag)


    ~♥

  • [align=justify][font=Tahoma]Huhu ^^
    Nun, will ich mich wieder mal deines neusten Kapitelteils annehmen, was? ^^

    Huh ja, Sallust. Nicht ganz mein Fall, zumindest, wenn es darum geht, aus dem Lateinischen zu übersetzen, aber so genommen klingt der Satz nett, das muss ich zugeben. Auch wenn ich mich frage, aus welchem Zusammenhang der Satz kommt ... Der Catilinarische Krieg hat ja doch relativ großen Umfang. Sieht man sich aber nur den Kampf an, deutet er schon deutlich darauf hin, was noch im weiteren, noch nicht erschienenen Verlauf des Kapitels passieren wird (in der Hinsicht nutze ich mal wieder meinen Vorteil des Bereitskennens xD). An der Stelle ists halt fraglich, inwiefern die Unterteilung in Kapitelteile Sinn macht, trennt das doch das Zitat ziemlich von dem Hauptbezugspunkt (nehme ich mal an) ab.
    Der Kapiteltitel ist auch nett gewählt, Stilmittel wieder einmal. Schande über mich, wieder mal nicht zu wissen, wie das eigentlich heißt. *hust* Aber auch hier zeigt sich das Problem mit dem Abschneiden von der Haupthandlung des Kapitel, aber gut, ist deine Entscheidung mit dem Teilen der Kapitel.
    Joah, ein Kampf eben. Welch kluge Bemerkung meinerseits. Und deine Kämpfe sind schließlich immer (gut, es gab bisher nicht allzu viele von dir), ich mag deine Beschreibungen wirklich. ^^ Es liegt wohl daran, dass sie immer, wie soll ich sagen, extravagant sind. Hier fällt mir besonders der Vergleich von Myrrhs Augen mit Rosenquarzen auf, da du die Seelenspiegel ja immer wieder mit der Farbe von diesen Halbedelsteinen beschreibst.
    Auch die Kampfbeschreibungen sind, wie man es ja eigentlich von dir erwartet, erstklassig. Insbesondere die Finsteraura, die Elektroattacke ist, wie soll ich sagen, ein wenig missverständlich beschrieben: Du schreibst von einem Blitz, was aber irgenwie, meiner Meinung nach, nicht zielführend ist. Ich mein, einem Blitz kann man halbwegs leicht ausweichen, wenn man ein Geäst hat, gehts schon nicht mehr so einfach. Und besonders bei einer so starken Attacke wie Myrrh sie einsetzt, müsste man eher auf sowas bedacht sein, auch wenn dadurch die Schlagkraft etwas gedrosselt wird. Ab einem gewissen Punkt ists halt auch schon wurscht, möcht ich meinen. Aber ja, das ist halt künstlerische Freiheit, so hat der Angriff ja auch seine Logik. ^^
    Mah, aber wessen Gedanken wir hier immer zu lesen bekommen, würde ich dennoch gerne mal wissen. Wer ist so kühl, dass er einfach seine Gedanken verstecken kann, praktisch einen auf Spion macht? Ich muss zugeben, das ist etwas, das mich an der Story halten würde, selbst wenn der Rest schrecklich wäre. Auch, wenn ich dann nur die betreffenden Passagen lesen würde, muss ich mir eingestehen. Zumindest aber bringst du so gut eine Portion Geheimnisvolles mit hinein, das bei Yunes Gruppe ja doch nicht vorhanden ist bzw. vorhanden sein kann, zumindest nicht so leicht. Das würde einfach die gesamte Atmosphäre dort zerstören.
    Mir gefällt es, dass du den Sengo hier weitaus mehr Raum gibst, sich zu erklären, als es vorher der Fall war. Wenn ich mich nicht täusche, hieß es dort ja nur was von "Unser Territorium wurde von Menschen zerstört.". Umso besser also, dass man hier auch die Beweggründe der Sengo besser zu verstehen lernt. In Grundzügen war es ja doch in der alten Version der Fall, aber mit der genaueren Schilderung wars doch weitaus besser. Nicht nur, weil die Sengo von ihrem Aussehen her mehr Screentime verdient haben. xD
    Was mich aber überrascht, ist Riolus Seitenhieb auf Yune. Auch, wenn es hier ein wenig seltsam kommt, dass er den Anführer der Sengo anschaut ... wobei, klar, wenn er leise spricht, wird er wohl zu Yune reden. Aber wieso sagt er das vor den Sengo? Bringt Yune sicherlich keine gute Position, bei der allgemeinen Meinung, die wilde Pokémon über Menschen haben, da kann die Kleine noch so viel argumentieren. Den Sengo ist schließlich etwas Einschneidendes widerfahren, da vergessen sie ihre Vorurteile trotz der besten Argumente nicht so leicht.
    Sein plötzlicher Abgang verwirrt aber nicht nur Yune, das muss ich zugeben. Klar, Riolu ist ein seltsamer, verschlossener Chara, aber diese Aktion war mehr als nur seltsam. Ich mein, warum geht er dann einfach weg? Seltsame Sache, ehrlich. Was steckt nur hinter der Aktion? Ich nehm mal an, er hat irgendwas in den Auren gesehen bzw. gespürt, wer kann das schon sagen?
    Nun denn.


    ~ Fledermaus

  • [tabmenu][tab='(^.^)']Huhu alle zusammen. Vielen Dank, dass ihr euch etwas Zeit genommen habt. ^^
    Eigentlich sollte das neue Teilkapitel heute schon erscheinen, aber ich bin zurzeit etwas im Stress, deswegen kam ich leider erst am Dienstag dazu, eure Kommentare zu beantworten und erst jetzt konnte ich diese auch posten. Der neue Teil erscheint dann aber am Sonntag. (:  
    [tab=Lynn-san,http://media.bisaboard.de/pokemon/icon-static/152.png]
    Meine Eule. <3 Mit diesem Kommentar hast du mir ein großes Geschenk gemacht, denn er kam wirklich unerwartet, nachdem du ja eine Weile verhindert warst. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut. Thank you so much!
    Ich gebe zu, da haben Bilder bzw. Filme den Worten einen klaren Vorteil: es stört nicht, wenn ein Chara Tausend Mal kurz hintereinander im Bild ist und man seine Bewegungen so nur noch deutlicher sehen kann, aber wenn man seinen Namen Tausend Mal kurz nacheinander erwähnt ist es halt ziemlich unprofessionell. (Obwohl ich da sagen muss, dass ich mehr Synonyme verwende als so manch andere Autoren, merke ich gerade stark an dem letzten Band des Eragon Zyklus - Paolini erwähnt da oftmals unnötig den Namen, aber gut, einen Vorwurf kann man ihm da auch nicht machen.) Trotzdem weiß ich was du meinst und ich versuche da wirklich alles was in meiner Macht steht. ^^ Allerdings freue ich mich auch sehr, wenn man mich darauf aufmerksam macht, danke.
    Nein, Frettkatz stammt nicht von mir, dass ist die Spezies die Sengo angehören. (: Hier habe ich einfach vom PokéDex „abgeschrieben“.
    Myrrh ist tatsächlich so wie sie ist, keine Sorge - ich hoffe ja schon, dass sie nicht allzu „perfekt“ rüberkommt, aber ihre Schwächen werden erst in einem späteren Teil der Geschichte deutlich. Aber sie ist so, wie ich sie beschreibe, fürsorglich und irgendwie fühlt sie sich eben verantwortlich. ^^ She’s the one who cares. (: Obwohl man eigentlich von Micaiah nicht sagen kann, dass sie sich nicht auch kümmert. Allerdings ist deine Skepsis bezüglich den Charakteren absolut berechtigt und es werden tatsächlich später - Mann, ich fange an es zu hassen, dass ich euch ständig auf „später“ vertrösten muss. ^^“ - einige nicht so sein, wie sie scheinen. Insofern behalte deine gute Beobachtungsgabe hierauf bei, du wirst sie noch brauchen können. ;D Aber das muss ich dir nicht sagen, du hast da ja ein Auge für.
    Danke, für dein Lob -, aber ich möchte tatsächlich auf alle Sinne achten, so gut es eben geht und logisch ist. ^^ Aber es geht halt leider doch nicht immer.
    Freut mich, dass dir diese Sternchen gefallen, ich wollte es auch sehr dezent halten, weil ich zugeben muss, derartiges nur in einem einzigen Buch jemals gesehen zu haben und zwar in Watership Down und da waren es eben auch nur solche kleinen Sternchen. Danke auch für dein Lob zum Cliffhanger - ich fange an den Chara tatsächlich noch mehr als vorher zu mögen, obwohl ich ja alle sehr mag. Ich bin ja schon sehr gespannt, wer als erstes darauf kommt, wer es sein könnte und wie überrascht ihr sein werdet, wenn ihr herausfindet, was da noch alles dahintersteckt. ^^ *Hofft, dass ihr das gelingen wird*
    *Blush* Danke. #^^#
    Rai meint tatsächlich, dass meine Fehler weniger werden und ich meine, sie muss es ja wissen - jedenfalls kommen wir mit Betalesen schneller voran und das obwohl die Kapitel länger sind. Stetiges Steigern ist ja auch mein Ziel und wenn ich ein meinen Stil soweit gefunden habe, müssen eben die Fehler mehr in Angriff genommen werden.


    Also Feuer wird tatsächlich als „leckend“ oftmals beschrieben. Gerade, wenn es sich um Holz oder derartiges legt, da man von Flammenzungen auch spricht - sagt man auch lecken. Deswegen habe ich hier dieses Wort gewählt, weil es auch diese Macht des Feuers etwas verdeutlichen soll. (:
    Für Angst xD Genial, erinnert mich daran, welchen Quote Rai und ich in dem neuen Kapitel hatten, aber frag mich nicht mehr welcher es war, war auf jeden Fall auch sehr genial. Verbessere ich natürlich gleich, danke für’s Finden. <3



    Freut mich, dass dir der Kapitelname gefällt, ich habe etwas gebraucht um darauf zu kommen, denn der alte war dann doch nicht mehr so meins. Ja, ich selbst helfe ja gerne, wenn ich kann, weil ich das gerne mache und das was du ansprichst sind wirklich schöne Dinge, die wir gemeinsam gemacht haben. <3 Sollten wir wieder machen, wenn es sich anbietet. (: Das Zitat habe ich übrigens aus Wikiquote - insofern hoffe ich, dass keiner mein Wissen lobt, ich weiß nämlich nicht alles, sondern nur wo man suchen muss. (Alte Bibliothekarsweisheit. ^.^)
    Und dabei ist das nicht mal ein Kampf, wo ich furchtbar viel schreiben konnte. ^^“ Naja, da die Sengo ja ohnehin schon geschwächt sind - und der Kampfplatz zu klein war - konnte ich sie sich nicht ganz so bewegen lassen, wie ich wollte. Außerdem wäre Yune dann wohl zu stark erschienen, aber es kommen noch einige Kämpfe in denen es auch mehr „Spezialeffekte“ geben wird. *Freut sich schon darauf <3*
    Myrrh ist tatsächlich ziemlich stark, gerade im Gegensatz zu den doch geschwächten Sengo - der Anführer hat im Übrigen ziemlich lange ausgehalten.
    Bei den mysteriösen Abschnitten hätte dir die erste Fassung auch nichts gebracht, denn da kamen die noch gar nicht vor. ;) Kommt aber alles noch, keine Sorge. In diesem Fall spoilere ich auch keinen, aus mir bekommt ihr nichts raus - dann wäre nämlich ein Großteil der Spannung schon weg und selbst ein Name würde hier keinem was bringen. ^^  
    Sanftes Wesen… ja, da hast du wohl recht. Ich muss gestehen, jetzt wo du es sagst, werde ich die Stelle wohl auch noch um einen Satz erweitern, denn irgendwie hatte ich da gar nicht so sehr daran gedacht, wie es mir gehen würde - in diesem Fall habe ich mich wohl zu sehr von der ersten Fassung bremsen lassen - und obwohl Yune natürlich nicht eingeschnappt ist - weil das wirklich nicht so ganz zu ihrem Wesen passen würde, fehlen ein paar Gefühle. Danke, dass du das erwähnt hast. <3  
    Riolu hat das gesagt, kleiner Unterschied, das heißt nicht, dass er die ganze Gruppe repräsentiert. ;D In diesem Fall habe ich ihn etwas rücksichtsloser gemacht als er eigentlich ist, aber momentan ist er etwas durcheinander - was man vielleicht nicht so merkt, aber das kommt noch. Die Stimmungsschwankungen fangen erst an. ^^ Auch hier habe ich Riolu selbst diese These aussprechen lassen, ob er überhaupt berechtigt ist, dass zu sagen, ist eine andere Sache, denn ob er in seinem Leben überhaupt schon mal einem Menschen begegnet ist, ist eine andere Sache.


    Ja, ich meine, dass er die Attacke stoppt, allerdings aufgrund der Energie, habe ich da eher an eine Auflösung gedacht, sprich, dass die Energie verpufft. (Ich stell mir das in etwa so vor, dass er seine Krallen vielleicht - als würde er Schlamm oder Wasser abschütteln - schüttelt und dann das Leuchten praktisch aufhört… Deshalb hab ich von Auflösung gesprochen. ^^  
    Was?! Warum ist das zusammen? Ich hatte das extra noch geändert? O.O Da hab ich wohl nicht so ganz aufgepasst oder irgendwas anderes ist schief gelaufen, man schreibt es auseinander. ^^
    Danke. <3 Ist das der Genitiv? Keine Ahnung, aber jedenfalls danke, nach diesem Wortlaut hatte ich gesucht und er kam mir einfach nicht in den Sinn. (:


    Vielen lieben Dank für deinen Kommentar, habe mich sehr darüber gefreut. <3
    [tab=Maj-san,http://media.bisaboard.de/pokemon/icon-static/196.png]
    Fledermaus. <3 Wenn du von Futter sprichst bin ich ehrlich gesagt immer froh, weil wenn du Fehler findest ist das in meinen Augen ein gutes Zeichen. (Mich würde es ziemlich verwirren, wen dem nicht der Fall wäre, ganz ehrlich. ^^“) Die Wortwiederholung ist ja echt dumm, habe ich gleich mal geändert. Hmm… warum habe ich Vorne da nur groß geschrieben? Ich weiß es nicht. ^^“ Zeitenfehler, typisch für mich xD Das „sie“ ist gestrichen und das Plusquamperfekt ist auch da wo es sein soll. Ja ja… ^^“ Einzige groß, logisch, warum ist mir das nicht aufgefallen?! Komma statt und wirkt Wunder ~ Schon wieder ein Vorne groß… Danke, dass du mir zeigst, wo das Plusquamperfekt eigentlich seinen Platz hat, von selbst ist es dort irgendwie nicht hingegangen. ^^ Lol, ich schreibe Vorne immer groß, aber einzige immer klein xD Gewesen ist drin und Derartiges ist groß.
    Danke, dass du die Fehler gefunden hast. ^^


    Oh, das habe ich einfach in Wikiquote gefunden, ich habe das nie gelesen und habe es auch nicht vor zu tun. ^^“ Aber das Zitat passt einfache gut in das Kapitel. Ja, in diesem Fall ist das Teilen vielleicht weniger von Vorteil, aber ich finde, so bleibt auch eine gewisse Spannung erhalten, die dadurch hervorgerufen wird, dass man Herausfinden möchte, worauf sich das Zitat nun bezieht. (: Ach, da brauchst du keine Schande über dich werfen *Maj schon mal die Asche und das Sacktuch entreißt*, weil ich diese Stilmittel auch nur „anwende“, aber kaum eines beim Namen kenne. Ich schreibe nur, großartig nachdenken tu ich nicht über diese Stilmittel und analysiere meinen eigenen Text auch nicht danach. Das habe ich nämlich schon in der Schule nicht leiden können, bei diesen dämlichen Textgebundenen Aufsätzen (TGAs waren nicht meine Stärke, ich habe deswegen Erörterungen geschrieben. Wenigstens etwas mehr Kreativität, wenn auch nicht viel…)
    Frag mich nicht mehr, wie ich darauf kam, aber ich muss es wohl irgendwo gelesen haben und jetzt wo ich so nachdenke, könnte das an Eragon liegen. ^^ Und das hat mir irgendwie gefallen. Aber freut mich, dass die die Beschreibungen und der Vergleich gefallen.
    Nun ja, die Elektroattacke ist Donnerblitz. Und ja, ich habe mich da größtenteils an den Anime orientiert wie Pikachu das eben auch immer einsetzt. Ist meine einzige Referenz leider, weil ich das schon ziemlich oft gesehen habe. ^^“ Ist auch ein eher „schwacher“ Donnerblitz, wird noch einen stärkeren geben - was in meinen Augen dann auch wieder darstellt, dass Myrrh zwar stark ist, aber nicht unbedingt alle ihre Attacken auch gleich gut beherrscht. Aber mir gefällt diese Attacke sehr, macht in meinen Augen auch die Tatsache aus, dass sie <spoiler> ein Trainer-Pokémon ist </spoiler> Aber das weißt du ja schon x3 Wird in diesem Kapitel im Übrigen auch aufgeklärt. :D
    Nun, er hat eben eine ganz schöne Selbstbeherrschung - jap, Vulkanier lassen grüßen und als bekennender Star Trek Fan könnte man fast schon meinen, dass Riolu sich auf Vulkan sehr wohl fühlen würde. :3 In gewisser Weise hat er sogar etwas von Spock ~ Aber gut, ja der Unbekannte MUSS seine Gedanken verstecken, ansonsten wäre seine Mission schon lange gescheitert. Wie mir aber gerade auffällt, ist das nicht der einzige Charakter der seine Gefühle beherrschen muss, Riolu gehört ebenfalls dazu und noch ein anderer Chara, nein warte, zwei sogar… LOL, jetzt wo ich so darüber nachdenke, habe ich wohl etwas zu viele Vulkanier eingebaut xD Macht nichts, ein paar Klingonen sind auch noch drin, dann ist das schön gemixt. <Rofl xD> Ach ja… immer wieder interessant, wenn einem dann beim Lesen von einem Kommentar plötzlich einfällt, woher man unterbwusst seine ganzen Inspirationen herhat. Und man merkt es selbst überhaupt nicht! Andererseits, vielleicht liegt das ja auch nur an mir ~
    Und ja, sogesehen ist es auch ein Spion, aber damit ist er nicht der Einzige.
    Freut mich, dass ich mit diesen Passagen dem momentan noch etwas ereignislosen Geschehnissen bei Yune etwas Würze verleihen kann. Aber ehrlich gesagt muss dieser krasse Gegensatz auch da sein, weil es sonst nicht passen würde, zumindest nicht so wie ich mir das vorstelle. Aber keine Sorge, wenn ich meine kleine Blockade - DIE ARTBLOCK DIE! - überwunden habe wird es noch etwas interessanter. Und vielleicht kann ich die ein oder andere Szene - die in der ersten Fassung doch mehr Potenzial habe - dieses Mal in ein besseres Licht rücken. Aber wie gesagt, der Artblock ist schuld…
    Da hast du dieselbe Einstellung wie ich, Screentime hatten sie in der ersten Fassung nicht genug, also bekamen sie hier was ihnen zusteht und naja, das war ja wirklich schwach damals, aber ich wusste es nicht besser und das kann ich nicht leugnen. Im Gegenteil, ich bin froh und stolz darüber, dass ich doch inzwischen daraus und dazu gelernt habe. (:  
    Die Sengo bekommen das von Riolu gar nicht mit, gerade deswegen redet er sie ja erstmal „von der Seite“ an, sprich, als würde er gar nicht mit ihr reden. Und ja, warum macht er das? Wie ich schon bei Lynn etwas erwähnt habe, er ist momentan etwas durcheinander, aber wer wäre das nicht? Vielleicht merkt man es aber auch nicht so ganz… Jedenfalls, wird er sich noch eine Zeit lang etwas seltsam benehmen, wird das dann aber erklären - oder auch nicht, da bin ich mir noch nicht sicher. ;D  
    Ja, ich wollte in diesem Fall das Ganze einfach mal „stehenlassen“, aber da es bei mir ohne Erklärungen ohnehin nicht geht, wird das schon noch. Aber ich muss gestehen, so seltsam es klingen mag, ich mag ihn, wenn er irrational handelt. Die Fassade brökelt halt doch leicht und die Rüstung zerfällt ~


    Auch an dich vielen lieben Dank für deinen Kommentar, die nützlichen Hinweise und die Fehler die du rausgesucht hast. Ich hoffe, sie haben geschmeckt. :3 [tab=The Master of Hiss,http://media.bisaboard.de/pokemon/icon-static/495.png]
    Aww, vielen lieben Dank, Snake für deinen Kommentar. <3 Das hat mich wirklich total gefreut.
    Danke schön für dein Lob zum Startpost, vor allem bei der Gestaltung habe ich versucht, es relativ einfach zu halten. Gerade weil ich mir etwas das Buch als Vorlage genommen habe. Ja, es ist lang, da gebe ich dir Recht, aber die Story ist ja auch schon etwas alt und ich bin halt gerne der ausführliche Typ. Sicherlich, ist es wirklich viel, aber auch so manches Buch hat ein Vorwort und selbst nicht, muss ich gestehen, vermisse ich das bei einigen doch etwas. Kürzen werde ich da zwar nichts, aber im grundgenommen, kann sich jeder Leser mein schmalziges Vorwort auch sparen und direkt zur Story übergehen, nicht mal Yunes Steckbrief ist Pflicht. Den ich im Übrigen nur gemacht habe, weil sie die Hauptperson ist. Ich hätte so kein Problem zu allen Charas einen zu schreiben, aber ich glaube, dass wäre dann doch zu viel des Guten.
    Genre, da hast du mich an meinem wunden Punkt erwischt. ^^ In so einer Einteilung bin ich nämlich wahnsinnig schlecht, weil ich meine Story ehrlich gesagt ungerne in eine solche Schublade stecke. Vor allem, möchte ich keine Erwartungen bei solchen Lesern wecken, die sich damit richtig auskennen. Am Ende erwarten sie etwas, was ich eigentlich gar nicht einbauen möchte. ^^" Aber ich glaube, die von dir genannten werde ich auf jeden Fall unterbringen, falls dir im Nachhinein noch mehr Genres einfallen, die passen, kannst du gerne bescheid geben, ich werde mich aber auch noch mal dahinter klemmen und gucken, dass ich EgA doch kategorisiere. (Und das sagt eine, die eine bibliothekarische Ausbildung macht, wo ALLES kategorisiert wird. ^^")
    Die werden schon noch ergänzt, aber erst, wenn auch alle Charas vorgestellt wurden. Nach dem Ende von Kapitel fünf, werden zumindest schon mal ein paar Namen dastehen, keine Sorge, habe ich nicht vergessen. Aber danke, dass du mich daran noch mal erinnerst, da ich das Trivia zeitweise etwas verplane. xD
    Du machst mich ganz verlegen, so viel Lob von jemandem, dessen Sonnenaufgang auch sehr malerisch beschrieben wurde und den ich wohl kaum ähnlich detailliert hätte darstellen können. Meinst du? Naja, vielleicht, aber Reisestories sind nicht so ganz mein Ding, obwohl ich manchmal mit dem Gedanken spiele. Aber da spielt auch immer die Idee eine Rolle und die muss ich erstmal haben.
    Das Gewitter ist auch nur kurz im Bild, sozusagen. Es ist als, würde die Kamera lediglich kurz dort halten, bevor sie sich wieder dem anderen Geschehen zuwendet. Aber, vielleicht ändere ich da doch noch etwas, muss ich schauen. So im Nachhinein würde mir da doch noch der ein oder andere Satz dazu einfallen. ^^
    Ja, am Anfang war mir beim ersten Kapitel wichtig, die Umgebung darzustellen, deshalb kamen die Charas zuerst etwas zu kurz, aber danach musste doch der Fokus auf ihnen liegen. Freut mich, dass du neben Yune rennen konntest, das war mein Ziel gewesen. Vertrauensbruch, gutes Stichwort, denn genau das wollte ich hier darstellen. Zuerst war das ja nicht vorgesehen, aber dann kam das einfach so, sodass ich das einbauen musste. Im Nachhinein bin ich ziemlich glücklich damit.
    Ich glaube, dass ist noch eine Schwäche von mir, dass ich das dann doch nicht so ganz verschleiern kann, was den Titel und das Zitat darunter betrifft. Aber ich versuche mich in dem Sinne etwas zu bessern, allein schon Kapitel sechs macht mir da gerade etwas Probleme, aber mal sehen, wie ich das lösen werde.
    Freut mich, dass dir die Fabel gefallen hat, nachdem ich Watership Down mit all seinen Geschichten gelesen habe - die während der Hauptstory immer mal wieder erzählt werden - dachte ich mir, versuche ich das auch einmal. Im Übrigen, warum sollten Pokémon nicht auch Geschichten haben? Und Fabeln passen da perfekt. Allgemein habe ich da im Gegensatz zur ersten Fassung einiges hinzugefügt.
    Yune ist da wirklich etwas auf sich alleine gestellt, aber auch nur auf den ersten Blick. Den ersten Kampf von Yune werde ich später tatsächlich noch mal aufgreifen, allein schon deswegen, weil ich als Leser das auch gerne wissen würde wollen. Wird also noch nachgeholt. (:  
    Yune ist etwas so wie ich und ich wäre da ehrlich gesagt auch zuerst nervös, dass einfach so zu erzählen. Einerseits hat sie ja schon den Wunsch das zu tun, aber es dann auch auszuführen ist immer so eine andere Sache. ^^" Aber es freut mich, dass es dir gefallen hat.
    Das Zitat wird mich auf ewig begleiten glaube ich. <3  
    Das stimmt, Breaker ist sich da der Sache noch nicht so ganz sicher, grundsätzlich ist er aber eigentlich sehr unbeschwert, kann aber auch recht trotzig werden, wie man gesehen hat. Aber zu ihm wird man ohnehin noch etwas mehr erfahren, allein schon deswegen, weil er der erste sein wird, der sich für den Ausgang von Yunes Kampf interessiert. :>
    Sehr gut möglich, dass der Satz schon mal irgendwo anders gefallen ist, mir kam er einfach in den Sinn, als ich damals die erste Fassung schrieb und ich finde, zu Geistern passt nichts besser.
    Danke für deine allgemeine Einschätzung. (:


    Ja, ist wohl ziemlich offensichtlich, wer wem helfen möchte. ^^" Richtig der Gruppe vorgestellt werden sie nicht, aber die drei bekommen denke ich noch Namen, jetzt wo du es sagst, werde ich mir da etwas Nettes ausdenken. Das mit der Zermalmklaue war ein kleines Experiment, da ich mir das noch nie so wirklich vorstellen konnte, wie das mit der Wirkung von Normalattacken auf Geistern und umgekehrt eigentlich vonstatten geht. Oh, Myrrh ist einfach so, direkt an etwas gedacht habe ich da nicht, eher wollte ich die Situation wirklich erklären. Außerdem passt es zu Myrrh in meinen Augen. ^^
    Etwas darauf anspielen, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann, wollte ich wirklich, ich selbst wünsche mir das in manchen Situationen auch gerne. Aber so einfach ist es ja dann leider doch nicht und gerade weil es in der Pokémonwelt ja sogar zwei Pokémon gibt, die dafür verantwortlich sind, wollte ich darauf hinaus, dass diese nicht jeden Wunsch erfüllen. Im Übrigen weiß der Charakter schon, weshalb er dort ist, wo er ist und er eigentlich einen Auftrag erfüllt, der von weit größerer Wichtigkeit ist. Dass er dabei aber auf so viele Schwierigkeiten stößt und es ihm so viel Kraft kosten würde, hätte er eben nicht gedacht. Deshalb würde er diese Bürde gerne abgeben, auch weil er denkt, dass dann einiges vielleicht nicht passiert wäre.
    Ich glaube der Chara wird dir gefallen, aber enthüllt, wird er erst später, aber er ist momentan das Sprachrohr zwischen den beiden Ereignissen, die ja gleichzeitig stattfinden, also Yunes Sicht und seiner.
    Die Zerstörung des Gebietes hat nur indirekt etwas mit dem Unbekannten zu tun - aww, ich freu mich schon, ihn offiziell vorzustellen.
    Und ja, ich glaube tatsächlich, dass sich eine Gruppe von Rowdies einfach so auf eine Gruppe von Pokémon stürzen könnte. Also so ein paar Gestalten würde ich das schon zutrauen, natürlich könnte es auch eine Aktion von Team Galaktik gewesen sein, aber ob ich das wirklich mal aufkläre ist eine andere Sache. Aber gut, vielleicht, vielleicht. Du machst mir irgendwie Lust dazu das später noch einmal aufzuklären.
    Seine Motive werden vielleicht simpel sein, aber das große Ganze ist dann doch komplizierter. Er ist immerhin leicht wahnsinnig ~
    Riolu hat noch keinen Namen, bzw. er hatte nie einen und bekommt eventuell später mal einen. (Auch wenn Rai ja dafür ist, dass er keinen bekommt, aber ich finde, das er doch sein "Erbe" antreten sollte.) Nahe stehen sie sich tatsächlich am Ende der Story - so nahe sogar, dass das Ende vielleicht einige überraschen wird oder auch nicht. Jedenfalls wird es da noch einige Szenen geben, aber momentan ist Yune noch total naiv und Riolu absolut verwirrt. :>
    Das war auch noch nicht der Fall, weil die Pokémon bisher noch etwas als große Masse da sind. Nach und nach werden aber einige schon genauer charakterisiert werden, hauptsächlich ist die Gruppe aber auch "süß", was an daran liegt, dass sie doch alle noch sehr jung sind. Breaker ist sogesehen der älteste - von Micaiah und Myrrh mal abgesehen - und trotzdem benimmt er sich immer noch jünger als Riolu der sogesehen der jüngste ist. (Aber ich denke man merkt schon, dass so richtig kindlich Riolu nicht ist.) Freundlich ja, eintönig, ja auch noch, aber das ändert sich noch. Micaiah ist so fürsorglich, ebenso Myrrh, aber der erste Eindruck trügt und beide sind vielschichtiger als es zuerst aussieht. Vor allem haben beide so ihre wunden Punkte, die aber erst später offensichtlich werden.
    Guter Punkt! Danke dafür, so hatte ich das bisher noch gar nicht gesehen, daraufhin werde ich meine Kapitel noch mal prüfen. :3


    Oh, ich wollte dir da nicht reinpfuschen. .__.
    Ja, momentan ist alles noch ruhig, aber die Story muss sich erst noch aufbauen und ich glaube, es würde sicherlich auch anders wirken, wenn ich keine Teile posten würde, aber dann hätte ich ein schlechtes Gewissen alle zu erschlagen. Insofern wirkt es vielleicht noch langsamer als es ohnehin schon ist. Aber ich hoffe bereits in Kapitel sechs etwas mehr Bewegung in die Sache zu bringen. Momentan bin ich noch etwas am kämpfen mit dem Kapitel.
    Freut mich, dich als Leser gewonnen zu haben. ^__^ Wirklich, dein Feedback ist sehr wertvoll für mich. Wir lesen uns. (^.^)[/tabmenu]~ Feurigel

  • [tabmenu][tab=Introduction]Hallo Cynda.
    Ich habe es dir schon viel zu lange versprochen, aber jetzt soll es endlich so weit sein, dass ich dir auch meine Meinung zum Besten gebe und ich hoffe, dass du darüber erfreut bist, wenn er schon nicht überraschend kommt. Umso gespannter bin ich zu sehen, was du dir seit der Erstfassung Neues überlegt und ausgedacht hast, aber bevor ich noch weitere Worte verliere, fange ich am Besten gleich an.


    [tab=Startpost]
    Sehr gute und saubere Gestaltung. Der leicht blau-grüne Ton der Überpunkte mischt sich gut unter die sonstige schwarze Farbe und gibt dem Ganzen doch mehr Farbe, als es am Anfang den Anschein hat. Allerdings muss ich dazu sagen, dass man beim Scrollen über den ersten Post ja beinahe vom Text und den Erklärungen erschlagen wird und genau darauf möchte ich auch zu sprechen kommen: Mir persönlich ist es zu viel. So gesehen hast du dich aber um alle relevanten Dinge gekümmert, Copyright und Charaktersteckbriefe (seltsamerweise nur von Yune, aber bitte) sind auch ausreichend ausgearbeitet.
    Einziger Punkt auch bei dir: Eine Genre-Übersicht, damit ich in etwa weiß, in welche Richtung es geht. Der Misc-Bereich lässt ja jetzt nicht so sehr darauf schließen, aber anhand der Inhaltsangabe würde ich sagen, dass es mehr Adventure und Drama ist. Berichtige mich, wenn es nicht so ist, aber vielleicht magst du so etwas noch ergänzen. Desweiteren könntest du noch bei weitere Charaktere die Namen updaten.


    [tab=Kapitel]
    Ich fasse wohl eher etwas zusammen, da ich, auch wenn es gerade einmal vier Kapitel sind, ungern alle komplett kommentieren möchte. Wichtige Punkte werde ich aber wie gewohnt herauspicken und etwas dazu sagen.
    Das fängt nämlich schon einmal beim Prolog an. Allein, wie du uns in die Geschichte einführst, ist ein Traum und solch eine Detailvielfalt zeigt gleich auf, dass wir es mit einer Expertin zu haben. Den gesamten ersten Absatz über habe ich mich gefühlt, als würde ich träumen und auch direkt die farbenfrohe Umgebung in ihrer ganzen Pracht erblicken. Ebenso ist der Kampf sehr anschaulich und genau beschrieben. Mit dem Wissen könntest du auch irgendeine Reisestory schreiben, denn die machen die Kämpfe und Interaktionen erst so interessant. Aber eine andere Sache: Du handelst das Ende mit dem Aufziehen des Gewitters zu schnell ab. Es soll wohl als Cliffhanger dienen, aber irgendwie kam und ging es so schnell, dass es nicht wirklich auf mich wirken wollte. Ich wüsste zwar auf die Schnelle auch keine bessere Alternative, nur würdest du es wohl ohnehin nicht mehr verändern, oder?
    Auch Kapitel Eins mit seinem Sturm ist blendend. Anfangs hatte ich zwar das Gefühl, dass es etwas unpersönlich wirkt, weil du dich vorwiegend auf die Umgebung und weniger die Charaktere beschränkt hast, aber das hat sich dann im Laufe des zweiten Parts gelegt. Allein bei Yunes Flucht könnte man meinen, man läuft neben ihr her und beobachtet sie in ihren verzweifelten Taten. Refias Entscheidung, Sunlight gegen ihren Willen zurück zu rufen, ist dafür eine sehr interessante Einstreuung, weil dadurch eine Art Vertrauensbruch begangen wurde. Schatten ist darüber, obwohl er sich für seine Trainerin entschieden hat, aber offenbar auch sehr verwundert gewesen und die Reaktion der beiden am Ende ist ebenfalls nachzuvollziehen. Der Monolog wirft interessante Fragen auf und mit dem Auftauchen Myrrhs hast du einen netten Cliffhanger geboten. Eine Sache aber gleich hier: Verrat nicht zu früh, wie und wann sich die Titel innerhalb des Kapitels bewahrheiten. So hast du eigentlich gleich die Doppelbedeutung vorweg genommen und das nimmt dem Ganzen etwas den Spaß.
    Kapitel Zwei mit seinen vielen Pokémon hast du auch wieder sehr genau beschrieben und alles schien so real, würde man direkt in dieser Gruppe stehen. Die Geschichte am Anfang von Zorua und Plaudagei hat mich gut unterhalten und es ist raffiniert, wie du hier auf ein reales Werk anspielst. Aber zurück zu den Pokémon. Hier ist der Unmut Breakers deutlich zu spüren und man bekommt tatsächlich Mitleid mit Yune, wie sie sich 'alleine' gegen ihn behaupten muss. Ansonsten war es gut zu lesen.
    Nummer Drei ist ebenso sehr harmonisch. Yunes Geschichte seit ihrem Schlüpfen bis zum ersten Kampf, der dann leider nicht beschrieben wurde (ich finde, das solltest du später einmal nachholen) war dabei ziemlich gut erzählt. Besonders bei ihr wundert es mich, da sie am Anfang doch eher nervös war, allerdings hat dann schließlich noch, natürlicherweise, wenn sie an ihre Familie denkt, Traurigkeit eingesetzt und schließlich kommt auch dieses epische Zitat zum Vorschein, das dich schließlich bis hierher getragen hat und sogar noch weiter. Breakers Versöhnung ist dir dieses Mal auf jeden Fall um einiges besser gelungen und es ich kann es nachvollziehen, aber trotzdem wirkt sein Umschwung trotzig, als wolle er noch nicht daran glauben, dass es auch gute Menschen gibt.
    Am Anfang des vierten Kapitels, als der Szenenwechsel zu der anderen Gruppe geschah, habe ich mich wirklich gefragt, wer die sein könnten. Bis mir eingefallen ist, dass da ja noch ein paar Sengo vorgekommen sind und schließlich waren sie es auch. Hm, ihr Ankommen in der Nacht ist definitiv hinterhältig, aber dafür hast du das abermals sehr gut in Szene gesetzt. Besonders gefallen hat mir Myrrhs Spruch "Wir sind Kinder der Nacht.". Ich habe das Gefühl, den schon einmal irgendwo gehört zu haben. Ansonsten gibt es nichts weiter zu sagen, schließlich will der neue Teil auch noch genauer unter die Lupe genommen werden.


    [tab=Kapitel 5-1: Helfende Hand]
    Die Frage ist hier natürlich: Wer möchte wem helfen? Nachdem dieser Part durchgelesen ist (obwohl, ich wusste das noch vom letzten Mal), bekommt man schon die wage Vermutung, dass die Gruppe den Sengo ebenfalls bei ihrem Problem helfen möchte.
    Den Kampf zwischen Myrrh und dem noch immer namenlosen Anführer der Sengo (auch wenn sie nur Randcharaktere sind, aber bekommen die drei auch Namen?) ist, wie auch schon der Kampf im Prolog vorausahnen ließ, sehr gut und anschaulich geschrieben. Jede Attacke mitsamt ihrem Effekt ist detailliert umschrieben, um sie sich auch vorstellen zu können und herausgestochen ist hier Sengos Verwirrung, als seine Zermalmklaue nicht getroffen hat. Myrrhs anschließende Bemerkung dagegen hat mich an einen dieser Standard-Shounen-Anime erinnert, in denen auch immer irgendjemand dem Kampf beiwohnt und diesen kommentieren muss, damit die Zuschauer ihn auch verstehen. Ich nehme einmal an, dass das ein unbeabsichtigter Seitenhieb war.
    Der Monolog mitten innerhalb des Parts ist gut gesetzt. Offenbar träumt dieser Jemand gerne, wenn er sein Wunschdenken so effektiv umsetzen kann und du möchtest du wohl darauf anspielen, dass man mit seinen Fehlern leben soll und nicht einfach die Zeit zurückdrehen kann, wie man möchte. Wenn ich jetzt schon wüsste, um wen es sich handelt, wäre das natürlich eine Sache, aber so sind diese Stellen sehr mysteriös gehalten und genau da bist du auch auf der richtigen Schiene unterwegs. Nichts zu früh verraten, sondern erst an der richtigen Stelle mit dem nachfolgenden Aha-Effekt; das macht die Wirkung von solchen Einstreuungen aus.
    Dass die Sengo zum Schluss dabei die Trainer beschuldigen, wundert mich nicht einmal, wenn schon eine Gruppe vorbeigegangen ist. Allerdings dürfte die Zerstörung ihres Gebietes mehr etwas mit dem großen Unbekannten zu tun haben, den du jetzt noch enthüllen müsstest, da sich wohl kaum so viele Trainerpokémon auf sie stürzen würden. Im Hintergrund die Fäden zu ziehen und dabei immer mehr Mitglieder anzuheuern scheint ihm allerdings Spaß zu machen und ich bin gespannt, was schlussendlich seine Motive dafür sind.
    Am Ende kommen sie schließlich auch noch darauf zu sprechen, dass Yune auch von einem Menschen aufgezogen wurde. Ich hoffe, dieses Missverständnis klärt sich auch bald, da ich ja noch etwas in Erinnerung habe, wie nahe sich sie und Riolu (Name?) stehen.


    Kommen wir mal zum Stil. Was dich ausmacht, sind eindeutig die Umgebungsbeschreibungen. Ohne sie würden deine Kapitel wohl nur halb so schön aussehen, wie sie es tun, aber gerade da liegt dann auch der eine oder andere Stolperstein. Es ist zwar nicht zwingend auf diesen Part bezogen, aber du gehst sehr wenig auf die Charaktere selbst ein und mit Ausnahme von Riolu und Breaker konnte ich noch niemanden eindeutig an seiner Wesensart identifizieren. Ich würde dir raten bzw. mir von dir wünschen, dass du da zukünftig auch etwas mehr achtest, denn zurzeit sind mir alle zu ... freundlich und eintönig.
    Das nächste Problem ist nicht etwa, dass noch einige Namen fehlen, nein; es sind die Artikel bei Pokémonnamen. Das Sengo. Das Evoli. Das Bidifas. Du verstehst? Da du hier bewusst nur mit Pokémon schreibst und einfach genau dieses gemeint ist, solltest du nur Sengo, Evoli, usw. sagen, anstatt zu verallgemeinern. Schließlich sind sie ja alle Pokémon, nicht? xp


    [tab=Fazit]Puh, ich bin durch und sehe gerade, dass du schon deine Antwort auf die Kommentare gepostet hast.
    Stiltechnisch habe ich dir schon im letzten Spoiler alles gesagt und storytechnisch, auch wenn kaum etwas weiter geht durch das sehr gemächliche Tempo, ist sehr interessant geschrieben und du weißt dich wirklich gut auszudrücken. Ob ich nach dem nächsten Part oder erst am Ende des Kapitels wieder etwas zu sagen habe, wird sich zeigen, aber jetzt kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich weiter lesen werde und bald noch mehr von dir erwarte. Frohes Schreiben, wir lesen uns bald wieder. ~[/tabmenu]
    ~蛇

  • [font=palatino]Kapitel V: Helfende Hand
    Teil II/III


    Die Stimme des Sengo holte sie, bevor ihre Gedanken zu dem merkwürdigen Verhalten von Riolu abschweifen konnten, zurück in die Gegenwart. Sie konnte immerhin noch später darüber nachgrübeln, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie wirklich wissen wollten, was er gemeint hat.
    „Schließlich schafften wir es doch zu fliehen, auch wenn es nicht einfach gewesen war. Viele gute Krieger wurden schwer von den Attacken unserer Angreifer verletzt und es war nicht einfach für sie bei unserer Flucht mitzuhalten. Die Jüngsten und die Ältesten traf es am schlimmsten, doch wir meisterten es, irgendwie. Wir schlugen uns durch die Sumpflandschaft, aber dort gab es keinen Platz für uns. Wir zogen immer weiter, bis wir es nach Weideburg geschafft hatten. Doch die Nähe der Stadt machte uns alle nervös, wir schlichen uns des Nachts durch die Straßen und ließen sie bald hinter uns“, fuhr der Anführer nach einer kurzen Pause fort.
    „Ihr seid den ganzen Weg bis hierher auf der Suche nach einem neuen Revier gelaufen?“, bemerkte Banette entsetzt. Gallopa schüttelte traurig den Kopf und das Licht begann über den Boden zu flackern; Schatten tanzten und zuckten.
    „Ja, sind wir. Und seitdem fanden wir nirgendwo einen Ort an dem wir leben - kein Gebiet in dem wir uns ansiedeln konnten. Wir sind nicht allzu anspruchsvoll, aber einige wenige Dinge benötigen wir schon, um uns wohl zu fühlen. Und deshalb haben wir euer Revier ausgewählt, aber wir hielten den Kampf für einfacher, als er letztendlich war.“ In seinen Augen funkelte ein Stück Anerkennung, so als wäre er nicht allzu enttäuscht über seine Niederlage. Yune schien es so, als ob es ihm nicht behagt hätte, dieses Territorium einzunehmen und seine Bewohner zu vertreiben, obwohl er verständlicherweise dafür gekämpft hatte.
    „Scheint aber, als müssten wir weitersuchen“, seufzte Sengo und kratzte mit seiner Kralle eine Furche in den weichen Boden. Frust zeichnete sich in seinem Gesicht ab und auch seine Kameraden wirkten niedergeschlagen ob der Tatsache, dass sie ohne Ergebnisse zurückkehren würden.
    „Ich frage mich, wo die restlichen Mitglieder seiner Gruppe wohl schlafen“, überlegte Yune und wünschte, sie könnte diesen rastlosen Wesen irgendwie helfen.
    Banette und Gallopa wechselten verständnisvolle Blicke und schienen denselben Gedanken zu teilen. Bedeutungsvoll nickte die Stute und meinte: „Wir verstehen euer Leiden und können euren Angriff nachvollziehen, deshalb werden wir euch unterstützen auf der Suche. Trotzdem ist euch sicherlich bewusst, dass dies nicht die Art der Pokémon ist miteinander umzugehen. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich bevorzuge mit meinem Gegenüber zuerst zu sprechen, bevor ich ihn niederbrenne und anfange Forderungen zu stellen.“ Der scharfe Unterton in ihrer Stimme schien den Sengo zu denken zu geben und sie wirkten leicht nervös.
    „Ihr werdet uns wirklich helfen?“, erwiderte der Anführer ungläubig. Trotz des leichten Zweifels in seiner Stimme, wirkten seine Kameraden geradezu zuversichtlich und erhoben sich nun aus ihrer kauernden Haltung auf ihre Hinterpfoten. Einmal mehr konnte Yune die drei Pokémon in ihrer vollen Größe sehen und bewunderte, wie sie trotz allem was sie durchmachen mussten, wohl immer noch ihren Stolz hatten. Sie wusste nicht, ob sie diesen ebenfalls behalten hätte.
    „Wir werden tun was in unserer Macht steht“, meinte Banette und stützte ihre rechte Hand in die Seite. „Schließlich sind wir alle Pokémon und müssen zusammenhalten. Es wird am besten sein, wenn ihr morgen beim Sonnenzenit wieder hier seid. Wir werden indes den Morgen genutzt haben und uns umgehört haben. Falls wir nichts finden, können wir euch immer noch eine Nacht bei uns Unterkunft geben und wir suchen am nächsten Tag weiter.“
    „Wir werden da sein“, bestätigte der Anführer und deutete eine Verbeugung an, bevor er und seine Kameraden sich auf alle Viere fallen ließen und schließlich im Gebüsch verschwanden.
    Eine Weile herrschte Stille auf der Lichtung, Ärger und Angst waren fortgeblasen und die Müdigkeit schien langsam überhand zu nehmen.
    „Ist das gerade echt passiert?“, fragte Bidifas in die Stille und man merkte, wie verwundert er darüber war.
    „Ich denke schon“, mischte sich Haspiror ein und blickte sich in der Runde um, wo alle zustimmend nickten.
    „Wahnsinn! Warum hat mich keiner eher geweckt, dann hätte ich denen schon gezeigt, an wen sie hier geraten sind!“, stieß er auf einmal hervor und sein Schweif peitschte zornig. „Einfach so uns aus unserem Schlaf zu reißen!“
    Ungläubig musterte Bidiza den Biber und meinte skeptisch: „Und du bist dir ganz sicher, dass du das geschafft hättest?“
    „Aber sicher, bin ich sicher!“
    „Das glaube ich nicht“, erwiderte Mobai bestimmt und funkelte Bidifas zweifelnd an. „Als ob du dich ihnen tatsächlich gestellt hättest.“
    „Ich muss gestehen, ich hätte dir das auch nicht zugetraut, Breaker“, mischte sich das männliche Staralili ein. „Dir fehlt für so einen Kampf doch die Erfahrung.“
    „Exakt“, stimmte das weibliche Vogel-Pokémon mit ein, streckte einen Flügel aus und fing an, über einige der Federn zu fahren, als ob sie das Gespräch langweilen würde.
    „Also bitte, denkt ihr, ich bin so schwach?“, fragte Bidifas verletzt und eine Weile blieb die Frage unbeantwortet im Raum stehen; es herrschte Schweigen.
    Ein Gähnen durchbrach die Stille und alle wandten sich zu Pachirisu um, welches sein Mäulchen weit aufgerissen hatte.
    „Bist du müde, Fünkchen?“, wollte Kikugi leise wissen.
    „Nein… gar nicht“, erwiderte dieses schläfrig und kuschelte sich in seinen Schweif.
    „Es ist aber schon spät, wir sollten wirklich schlafen gehen. So viel Aufregung reicht erstmal für einen Tag“, schaltete sich nun das Geist-Pokémon ein und schwebte zum Höhleneingang, wo die restliche Gruppe stand. Sie schien erleichtert zu sein, dass die Diskussion nun vorbei war.
    „Allerdings, das war schon fast zu viel für einen Abend“, stimmte Gallopa ein und ging, mit jedem Schritt schrumpfenden Flammen, zurück zu ihrem Schlafplatz. Die anderen Pokémon folgten, gähnend und kaum in der Lage die Augen offen zu halten; Yune tappte hinterher. Sie hatte sich von dem Kampf erholt, war aber trotzdem erschöpft und wollte nur noch schlafen. Dem Gespräch der anderen hatte sie nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sie war zu konzentriert darauf gewesen, nicht auf der Stelle einzunicken.
    „Wir sind dir dankbar“, sprach Banette und glitt an die Seite des Evoli-Mädchens. „Wenn du nicht aufgewacht wärst und gegen die Sengo gekämpft hättest, wären wir wohl in der Höhle überrascht worden. Was für keinen von uns besonders gut gewesen wäre. Ohne dich, wären wir verloren gewesen.“
    „Ach was“, erwiderte sie verlegen und blickte eine Weile auf den Boden vor sich. „Eigentlich bin ich nur zufällig wach geworden und da waren die Sengo schon da.“
    „Trotzdem“, bestand Banette grinsend darauf, dass Yune das Lob annahm. „Aber lass uns jetzt schlafen, wir haben morgen immerhin eine kleine Suche vor uns.“
    Die beiden erreichten dieselbe Szene, wie sie das Evoli-Mädchen vor dem Kampf gesehen hatte, das schlafende Gallopa in der Höhlenmitte, an ihren Bauch oder Rücken gelehnt der Rest der Gruppe. Sie selbst legte sich wieder zu den Füßen der Puppe und fiel, ehe sie es merkte, in einen tiefen Schlaf.



    Die wenigen Wolkenfetzen, die den Himmel noch bedeckten, lösten sich im Laufe der Nacht auf und der Mond schien nun silbern, ohne dass sein Licht gestört wurde, auf die Erde herab. Nur wenige Pokémon waren noch aktiv, viele hatten sich bereits in ihre Baue zurückgezogen und schliefen, aber für einige wenige war die Nacht die Zeit, in der sie Futter suchten. Ein Schwarm Kramurx flog am sichelförmigen Mond vorbei; krächzend und flatternd. Schatten konnte sie von der Höhle aus gut sehen. Wie gerne hätte er sie nach dem Verbleib Yunes gefragt, aber diese Vögel waren etwas launisch und nicht leicht zu handhaben; er wusste, dass er in dieser Sache keinerlei Geduld an den Tag legen würde. Mit zuckendem Schweif saß er am Höhleneingang und starrte in die Dunkelheit. Unter seinen Pfoten spürte er die winzigen Steinchen, die den Höhlenboden bedeckten und auch in seinem Fell hängen blieben. Es war glücklicherweise ohne sein Zutun etwas getrocknet, denn um sich ausgiebig mit Fellpflege zu beschäftigen fehlte ihm die Konzentration.
    Refia war schon vor mehreren Stunden eingeschlafen, auch wenn er sich denken konnte, dass es nicht besonders bequem in ihren nassen Sachen sein musste. Wenigstens hatte sie eine Decke um sich etwas zu wärmen. Auf die sonst so anhängliche Sunlight konnte sie in dieser Nacht nicht hoffen, diese lag so weit wie nur irgend möglich entfernt zusammengerollt. Es würde sicherlich eine Weile dauern, bis die gemeinsame Sorge und Suche sie wieder zusammenschweißen würde und das Vertrauen wieder in derselben Intensität vorhanden sein würde. Bis dahin, das wusste Schatten, würde sich seine Gefährtin von ihrer Trainerin fern halten.
    „Es geht ihr gut. Es muss ihr einfach gut gehen. Ich glaube, ich würde es merken, wenn ihr etwas zugestoßen wäre. Ja, so muss es sein, es ist alles in Ordnung.“
    Trotz dieser Sicherheit, die er sich ständig versuchte einzureden, zuckte sein Schweif doch vor lauter Nervosität stetig hin und her. Mehrere Male war er schon auf und ab gelaufen, hatte sich niedergelegt und war wieder aufgestanden. Er konnte nicht schlafen, viel lieber wäre er sofort losgezogen um Yune zu finden, aber er konnte hier nicht weg. Zwar war er immer noch der festen Überzeugung, dass es in dieser Gegend friedliche Pokémon gab, aber er kannte die allgemeine Ablehnung der Wesen gegenüber Menschen nur zu gut, auch wenn er diese nie verstehen konnte.
    „Aber was bringt mir all das Grübeln? Es bringt Yune nicht zurück, das können nur Taten. Aber ich bin mir nicht sicher, ob wir gleich sofort morgen damit beginnen werden. Ich habe das ungute Gefühl, dass Refia zuerst in die Stadt wollen wird, um danach organisiert vorzugehen und sich eventuell Hilfe zu holen.“
    Er seufzte leise und sah jetzt schon den Protest seiner Partnerin, die sich mit Krallen und Zähnen dagegen wehren würde. Um eine Konfrontation dieser Art zu vermeiden, würde er eine Menge Energie brauchen, schließlich musste er Sunlight auf Abstand von Refia halten. Sie durfte jetzt nicht alles zerstören, nur weil sie sich verletzt fühlte. Außerdem wusste er, dass sie es sich nie verzeihen würde, wenn sie kopflos überreagieren würde.
    „Ich muss schlafen… irgendwie“
    Er rollte sich an derselben Stelle zusammen, an der er schon mehrere Stunden gesessen hatte und schloss die Augen. Der Boden hatte die Nässe seines Fells nur wenig aufgenommen und somit lag er in einer kleinen Pfütze, was ihn aber wenig störte. An Komfort in einer solchen Situation zu denken, war ihm fremd. Es dauerte nicht lange und der Schlaf übermannte ihn endgültig.



    Ein dumpfes und gleichmäßiges Geräusch weckte Yune. Müde öffnete sie die Augen und blickte sich um. Für einen Moment fühlte sie einen Stich in ihrem Herzen und Enttäuschung kam in ihr hoch. Sie hatte sich noch an die Möglichkeit - an den sinnlosen Wunsch - geklammert, dass letztendlich alles nur ein Traum war und sie gar nicht fort von ihrer Familie war. Aber wenn sie nicht weiterhin träumte, dann musste dies die Wirklichkeit sein und sie war alleine - immer noch. Obwohl, konnte sie das eigentlich so sagen? Immerhin war sie ja nicht vollkommen in der Fremde, sie hatte diese Gruppe gefunden - oder wohl eher die Gruppe sie - und konnte somit zumindest in der Gegenwart freundlich gesinnter Pokémon sein. Es war nicht ihre Familie, das stimmte und bisher hatten sich auch nicht alle besonders freundlich gezeigt, aber sie war sich dann doch sicher, dass sich das mit der Zeit ändern würde. Selbst, wenn sie alle anderen ablehnen würden, Banette und Gallopa waren von Anfang an sehr freundlich gewesen. Und dafür war sie sehr dankbar und schämte sich schon fast etwas, dass sie so negativ gedacht hatte.
    Sie entdeckte schließlich die Stute als Ursache der Laute, denn ihre Hufe erzeugten jenes Geräusch auf dem Boden der Höhle. Ab und an knirschten die winzigen Steine unter ihrem Gewicht. Das Feuer flackerte an den Wänden und die Schatten tanzten lautlos über die raue Oberfläche des Gesteins hinweg. Erst kurz bevor die Stute die Biegung erreichte, erkannte Yune auch Banette, die lautlos neben ihr schwebte. Sie wandte den Kopf zur anderen Seite in die Höhle hinein und bemerkte dort den Rest der Gruppe friedlich schlummernd. Mit einem Lächeln erhob sie sich und streckte die Glieder, gähnte und leckte sich ein paar Mal über die Pfote, um sich das Gesicht zu waschen. In einem gleichmäßigen Rhythmus fuhr sie mit ihrer Zunge über das braune Fell an ihrem rechten Vorderbein und strich es sich danach über das Ohr das Gesicht entlang. Nach einigen ungezählten Malen, tat sie es mit der linken Seite ebenso. Als sie ihren Pfotenballen gedankenverloren wusch, schmeckte sie Ruß und verzog das Gesicht. Sie musste gestern ohne es zu bemerken über den geschwärzten Boden gelaufen sein. Trotzdem leckte sie sich weiterhin das Fell, bis es sauber war. Es half ihr dabei mit der Situation klar zu kommen, gab ihr die Möglichkeit etwas nachzudenken und die Ereignisse des letzten Tages - besonders der Nacht - noch einmal zu reflektieren.
    Die Pokémon hier wollten ihr helfen ihre Familie zu finden, nur schien dies durch die Ereignisse der Nacht in den Hintergrund gerückt zu sein. Ein komisches Gefühl stieg in Yune hoch, eine unterschwellige Angst, dass es wohl länger dauern würde, bis sie wieder bei ihren Eltern und Refia sein würde. Wie lange? Einige Tage? Mehrere Wochen? Monate? Weiter traute sie sich nicht zu denken. Sie wollte zurück, jetzt sofort, auf der Stelle! Leider hatte sie keinerlei Ahnung wie sie das ohne Hilfe schaffen könnte, ohne sich zu verlaufen - auf die Unterstützung der Gruppe war sie also angewiesen. Yune wollte nicht, dass sie zu lange warten musste, kam sich bei dem Gedanken aber auch selbstsüchtig vor. Hatten die Sengo nicht genauso ein Recht darauf ein Heim zu finden, wie sie selbst nach Hause zu kommen?
    Bevor sie sich weiter Gedanken darüber machen konnte, ertönte aus der Nähe des Höhlenausgangs Gesang. Neugierig folgte sie dem Lauf des Gesteins, dabei spürte sie die kleinen Steine vor lauter Konzentration kaum. Ihre Ohren waren angespannt und als sie von der Helligkeit, die durch die Öffnung im Fels drang, geblendet wurde, vertraute sie nur auf ihr Gehör, bis sich ihre Augen an das Licht gewöhnt hatten. Sie konnte die Silhouetten von Gallopa und Banette erkennen, die mit dem Rücken zu ihr standen - auch Riolus Umrisse erkannte sie, auch wenn sie nicht bemerkt hatte, dass er den beiden gefolgt war. Jetzt konnte sie auch die Worte verstehen und erkannte genau die Stimme der Feuerstute, die sang:


    „Du stehst hier,
    Ganz nah bei mir.
    Wir sehen den Regen fallen,
    Auf die Ebenen, wo Gräser wallen.
    Der Mond sich durch die Wolken kämpft.
    Ihre Dunkelheit sein kaltes Licht dämpft.


    So viele Dinge sehen wir.
    Und du stehst bei mir.“


    Es war eine simple Melodie, welche von der Stute gesungen wurde. Sie betonte die sich reimenden Wörter besonders und ging auch mit ihrer Stimme etwas höher an diesen Stellen. Der Text war gut zu verstehen, trotzdem schien sie nur so laut zu singen, dass Myrrh und Riolu gut zuhören konnten. Der Rhythmus war ruhig und ließ den Gesang und den Text dazu eher melancholisch wirken. Trotzdem schien die Stute Freude an dem Lied zu haben. Sie ging noch näher heran, bis sie hinter Banette stand, und blickte hoch zu Gallopa, die ihre roten Augen auf den Wald gerichtet hatte. Ihr Fell leuchtete hell im Schein der frühen Morgensonne, erinnerte an den Glanz eines Weizenfeldes. Ihr Feuer wallte leicht am Hals entlang und das Ende ihres Schweifes züngelte am sandigen Höhlenboden. Sie schien gar nicht so sehr auf ihre Umwelt zu achten, im Gegenteil, die Musik stand vollkommen im Vordergrund und Yune war sie sicher, dass sie sie noch gar nicht bemerkt hatte.


    „Regen wird bald zu Schnee.
    Wir sehen verblühen den Klee.
    Weiße Stille sich über die Gräser senkt,
    an all die schillernden Farben man denkt.


    So viele Dinge sehen wir.
    Und du bist bei mir.“


    Das Lied war Yune absolut unbekannt, es hörte sich nicht wie eines von denen an, die ihr Vater ihr vorgesungen hatte oder die ihre Mutter spontan und völlig unerwartet summte. Trotzdem strahlte die Melodie und der Text etwas Behagliches aus, ein wohltuendes Gefühl, das sich in ihrem Körper ausbreitete und ihr Fell prickeln ließ. Auf irgendeine Art und Weise berührte dieses fremde Lied einen Teil ihres Innersten, den sie bisher noch nicht gekannt hat.
    „Es muss wohl eine Melodie über die Natur sein und um Freundschaft“, dachte sie und versuchte sich die Zeilen zu merken, während sie gesungen wurden. Aber zu schnell waren die Wörter wieder verschwunden.


    „Die Beeren reifen heran;
    Den Wald durchkämmt ein starker Mann…“


  • [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'][align=justify]Huhu~
    *flattert heute mal schneller als sonst so vorbei* xD

    Irgendwie kommt mir dieser Kapitelteil kürzer vor als sonst. Oder liegts daran, dass ich in letzter Zeit so viele Aki-Kapitel gelesen hab mit der zugehörigen Länge? Nicht, dass das schlecht wäre, das Ende kam mir nur irgendwie ... überraschend.
    Dass nach Riolus Weggang so direkt wieder eingestiegen wird, ist mir ein wenig zu plötzlich, um ehrlich zu sein. Besser wäre es wohl gewesen, etwas von wegen, dass Yune vor der wieder einsetzenden Stimme des Sengo zusammenschreckt oder so. Irgendeinen Übergang. Später, nach der direkten Rede, sprichst du zwar von einer kurzen Pause, aber es läuft irgendwie zu ... fließend, vor allem, wenn man bedenkt, dass all das zusammen doch ein Kapitel ist. Wenn es zwei gewesen wären, hätte die Sache anders ausgesehen, aber so ists nun mal zu direkt in meinen Augen.
    Die Flucht erinnert mich irgendwie sehr an die Beschreibungen, wie man sie auch bei Warrior Cats findet. Ich schätze mal, du hast dich daran orientiert, deine Inspiration hergenommen? Zumindest hat deine Wortwahl hier den Anschein, auch, wenn der Weg in nur wenigen Sätzen geschildert wird. Nun, wobei das ja auch nur sinnvoll ist, weil ich mein, wozu lange reden? Auf die Tränendrüse werden die Sengo wohl nicht drücken wollen, das passt irgendwie nicht zu ihnen.
    Zumindest aber sehen die Sengo nun ein, dass sie an die Falschen geraten sind und erkennen, dass sie sich was anderes suchen müssen zum Bleiben. Dennoch, mir geht es wie Yune (und eigentlich der ganzen Gruppe) - mir tun die Sengo trotz allem leid. Aber was soll man machen, wenn sie nicht mehr ins Revier reinpassen? Umso netter ist es aber, dass die Gruppe den Sengo helfen will, ich schätze mal, ein solches Angebot gibts nicht allzu oft. Zumindest nehme ich nicht an, dass sich die meisten Pokémon anders verhalten würden als der Großteil der Menschen ... ist ja leider so, dass jeder nur auf seinen eigenen Besitz fixiert ist und ihm alle anderen eigentlich vollkommen egal sind.
    "Schließlich sind wir alle Pokémon." <3 Ich liebe diesen Satz einfach, ich kann mir nicht helfen. Er ist so einfach und drückt doch so viel aus ... wirklich wunderbar.
    Schattens Sicht! Das ist eine willkommene Überraschung, mal wieder was von Refia und Yunes Eltern zu hören. In der ersten Version kamen sie ja ein wenig gar kurz ... umso besser also, dass du hier eine Erklärung einflechtest, warum man so lange eigentlich nichts von den dreien mitgekriegt hat. Weil der Weg, den sie entlanggehen könnten, ja doch vorhanden ist und Geruchsspuren gibts auch noch. Wenn man so drüber nachdenkt, ist es wohl wirklich durchaus sinnvoller, so wie Refia es vorzuhaben scheint: Mit Hilfe könnte die Suche noch durchaus schneller gehen, aber bis die da ist, können sich die Ereignisse für die Gruppe ja noch immer überschlagen. So lange ist die ganze Handlung, zumindest die, die in der alten Version vorhanden war, gar nicht, auch, wenns im Vergleich dazu recht viel Text ist.
    Ich kann mir nicht helfen, ich mag Schatten. Er ist so rational, trotz allem, was geschehen ist, im Gegensatz zu Sunlight. Nun, auch verständlich, die hat schließlich die Sorgen einer Mutter und damit eine stärkere Bindung zu Yune als Schatten. Würde mich da interessieren, wie ihre Gedanken aussehen, da du Schattens ja sehr anschaulich und realistisch geschildert hast. Er ist zwar ruhig, aber nicht gefühlskalt - wenn er nicht schlafen kann. Umso überraschender in dieser Hinsicht aber, dass Sunlight eigentlich schlafen kann, trotz ihrer Sorgen.
    Ein Liedchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, oder wie ist das gehandhabt? xD Hm, das ist mal selbst für mich wieder was Neues (irgendwie ist dieser Kapitelteil vollkommen mit selbst für mich neuen Ereignissen gespickt, das ist faszinierend). Ich frage mich, ob die das da jeden Morgen so machen? Und wenn, aus welchem Grunde? Irgendwie so etwas wie Religion vielleicht?
    Was mir aber an dem Lied ein wenig fehlt, ist die Beschreibung von Micaiahs Stimme. Schön und gut, dass du die Melodie beschrieben hast, aber wie sieht es mit der Tonlage aus und in welcher Stimmung scheint Micaiah zu singen? Das sind Dinge, die du unerwähnt lässt, aber dennoch einbringen solltest, möchte ich meinen ... zumindest fehlt mir etwas, so wie es dortsteht, ich kann mir nicht helfen.
    Zum Liedtext an sich sag ich nichts, weil ich eh eine vollkommene Niete im Interpretieren bin. Das Ende ist wieder einmal gut gewählt; mal sehen, wie die drei Sänger reagieren werden, wenn sie Yune bemerken. Vielleichts gibts dann ja eine kleine Erklärung zu dem Lied. :3


    Nun denn.
    ~ Fledermaus

  • Hallo Cynda.
    Dann hole ich doch früher als erwartet das Kapitel nach. Mal sehen, was für dich dabei heraus springt und ich hoffe, meine Meinung hilft dir auch dieses Mal wieder.


    Kapitel 5-2
    Für den Anfang war es ein sehr abrupter Einstieg und ich musste erst noch nachlesen, was als Letztes passiert ist. Tatsächlich zeigt sich da, wie Maj schon richtig gesagt hat, auch noch ein gewisses Problem, dass der Wechsel von Riolu zu den Sengo zu schnell geschieht. Du schreibst dann zwar mit Myrrh und Micaiah weiter, allerdings erwähnst du an keiner Stelle, dass Yune aus ihren Tagträumen darüber, was denn Riolus seltsames Verhalten zu bedeuten hat, erwacht und sich wieder den Fremden widmet. Ihre spätere Überlegung reißt das leider nicht heraus, da deine Hauptsicht wohl nach wie vor bei Yune liegen wird.
    So gesehen ist die Handlung der Sengo eigentlich nachvollziehbar und man empfindet Mitleid mit ihnen. Schließlich wurden sie erst gewalttätig und überraschend aus ihrem Gebiet vertrieben und egal, ob sie jetzt eher friedlebend waren oder aggressiv, das hätte sie geprägt und verfolgt. Der Überfall in der Nacht hatte trotz allem auch seine hinterhältige Seite und hier zeigt sich Micaiahs Gerechtigkeitssinn und sanfte Seite, dass sie in jeder Situation zum Reden bereit wäre und den dreien ihren Fehler auch aufzeigt. Dabei wird für die Sengo die Hilfebereitstellung sehr überraschend gewesen sein, nur frage ich mich, ob wirklich nur die drei so weit gelaufen sind oder noch mehrere Mitglieder ihrer Truppe andernorts stationiert sind. Und weißt du, so harmonisch der plötzliche Einbruch in der Nacht auch verlaufen ist, so hätte ich mir doch etwas mehr Frust im Nachhinein gewünscht. Du gehst zwar nicht näher darauf ein, aber unter den geschätzten zehn Pokémon der Gruppe hätte mindestens eines dabei sein sollen, dass sich darüber aufgeregt hätte, bevor sie wieder zu Bett gingen. Breaker wäre mit seiner ungestümen Art ein Kandidat gewesen, allerdings bleibt dann die Frage, wie sehr es dir ins Konzept passen würde.
    Der Sichtwechsel zu Schatten kam überraschend, weil ich anfangs nicht gedacht hätte, dass du gerade zu ihm schwenkst. Seine Art, wie er hier in der Nacht liegt und nicht schlafen kann, weil er so besorgt über seine Tochter ist, hat etwas Melancholisches an sich, aber irgendwie zeigt sich da auch ein seltsamer Unterton. Ich schweife hier wohl einmal ab, aber ist es nicht seltsam, dass er schlafen möchte, obwohl er eigentlich nachtaktiv sein dürfte? Hat ihn das Leben bei einer Trainerin so sehr in die andere Tageszeit geworfen, dass er es mittlerweile nicht anders wahr haben kann? Mir ist das nämlich einige Male im Kopf umher geschwirrt und so gesehen stellt es die Trainer wieder in ein schlechtes Rampenlicht, aber genug davon. Aus dem Text ist ebenfalls hervorgegangen, dass Schatten sehr überlegt in seinem Denken ist und nie etwas Unsinniges tun würde, was die Situation noch verschlimmern würde und ganz ehrlich, ich hätte wohl auch auf die Option "Hilfe holen" gesetzt, nur wird sich zeigen, wie Sunlight darauf reagiert.

    Zitat

    Aber wenn sie nicht weiterhin träumte, dann war dies die Wirklichkeit und sie war alleine - immer noch.

    Warum ich dir das anstreiche, kannst du dir vielleicht denken. Obwohl es sicher in Bezug zu Yunes Familie gedacht war, haben die beiden Wörter am Schluss einen seltsamen Nachklang, denn eigentlich ist sie ja nicht allein, sondern hat bei einigen anderen Pokémon Unterschlupf gefunden. Von daher ist "immer noch" eigentlich irreführend und ich würde dich fast bitten, das noch etwas zu ändern und auszubauen, um den Empfang des anderen Abends zu schildern.
    Mir gefällt ja, wie du Yunes Putzeinlage beschreibst und da hast du dich wohl anhand von Katzen orientiert, nicht? Die Art und Weise erinnert mich definitiv daran und die Vorstellung ist überaus süß.
    Der Liedtext ist im Großen und Ganzen gelungen, es zeigt sich zumindest trotz unterschiedlich vieler Silben ein durchgehendes Reimschema. Was mir aber noch gefallen hätte, wäre, dass du Micaiahs Stimme an sich beschreibst; ihre Höhen und Tiefen, singt sie schnell oder langsam, laut oder leise. Gesang ist schwer zu beschreiben und ich erwarte nicht, dass du eine Note nach der anderen bis ins kleinste Detail formulierst. Als Fleißaufgabe kannst du ja auf ein Notenblatt die Melodie samt Text schreiben, aber übertreiben wir mal nicht. Auf mich hat das Lied aber den Eindruck einer allmorgendlichen Zeremonie geweckt, um die Sonne zu begrüßen und das scheint nicht nur Micaiah auf den Plan zu rufen. Ich bin gespannt zu erfahren, warum Myrrh und Riolu mit ihr gekommen sind.


    Also gut, ich bin durch. Vielleicht kannst du die eine oder andere Überlegung praktisch anwenden und damit sehen wir uns beim nächsten, dem letzten Part des Kapitels wieder. Weiter so!


    ~蛇

  • Helfende Hand II/III


    So, da sind wir schon wieder und es geht ja auch schon weiter, great ^_^


    Zu deinem Re-Kommi, mir fiel dann später auch ein, dass die Formulierung wegen des Feuers mir wohl nur im ersten Augenblick seltsam vorkam- du hattest schon recht. Ich denke, sie passt ganz gut, ich stells mir so als züngelndes Feuer vor, welches sich schnell überall durchfrisst- so wars vermutlich gemeint, oder?


    Die Szene, in der Yune die Sengo bewundert und sich fragt, ob sie ihren Stolz behalten hätte, erinnert mich an ein paar Dinge. Es ist vermutlich nicht leicht, seinen Stolz zu behalten, wenn man so geknickt ist. Aber an dieser Stelle merke ich mal wieder, wie wichtig dir deine Charas sind- du weißt, was ich meine, mehr muss ich nicht sagen- und wie nahe dir Yune steht, als Chara und als Fantasieprodukt. Sie kommt an dieser Stelle, imo, besonders gut hervor, das sind die Details, die ich liebe. Gut gemacht!
    Ah, Banettes Zitat „Wir sind alle Pokemon“ kommt mal wieder hervor, wie ich es liebe. Als ich EgA noch nicht las, dachte ich immer, das hat irgend sonst einer gesagt, aber ich finds iwie süss, dass du deine eigenen Charas zitierst, als wären sie direkt neben uns ^^
    Achja und noch mal wegen dem Re-Kommi- die Sterne stören wirklich nicht. Ich find sie dezent genug und bin auch froh, wenn du sie lässt und nichts anderes versuchst, so ist es wirklich perfekt. Mittlerweile mag ich sie sogar, da ich so besser abschätze und gleich auf einmal sehe, wie du das gedanklich unterteilst. Zu der Szene, in der Banette zum Höhleneingang schwebt wollte ich erst was sagen, aber habs dann doch gelassen. Ich wüsste nämlich auch keine andere Beschreibung, denn schweben beinhaltet für mich schon das Wort „leicht“, deshalb habe ich es doch verworfen, dass man das anfügen könnte- wäre überflüssig und daher passt das alles ;3 was in diesem ersten Absatz etwas fehlt sind die Gerüche, aber mei, man kann nicht alles haben, neh?


    Ich mag den Beginn bzw die Fortsetzung jedenfalls, du findest immer sehr geeignete Stellen etc. Wirklich gut.
    Endlich hören mir auch mal wieder was von Yunes Familie. Süss, wie sie sich selber beruhigt und spürt, dass es Yune gut geht. Aber ich verstehe die Sorgen, wie könnte man keine haben?
    Und war das Lied bzw die Strophen welche man hört- sind die von dir? Wie schön, nicht nur Yune berühren sie, glaub mir *,*


    -„Schließlich schafften wir es doch zu fliehen, auch wenn es nicht einfach war. Viele gute Krieger wurden schwer von den Attacken unserer Angreifer verletzt und es war nicht einfach für sie bei unserer Flucht mitzuhalten.
    uhm. "auch wenn es nicht einfach gewesen war// auch wenn es schwer zu handhaben war// eine Hürde dargestellt hatte" oder so.?


    -„Bist du müde (Komma) Fünkchen?“, wollte Kikugi leise wissen.


    -Die anderen Pokémon folgten, gähnend und kaum in der Lage die Augen offen zu halten; Yune tappte hintendrein.
    Kann man sagen, klingt aber eher ugspr. "Hinterher"// "folgte ihnen mit tapsigen Schritten" //"trottete ihnen nach"


    -geklammert, dass letztendlich alles nur ein Traum war und sie gar nicht fort von ihrer Familie war. Aber wenn sie nicht weiterhin träumte, dann war dies die Wirklichkeit und sie war alleine - immer noch
    "...geklammert, dass letztendlich alles nur ein Traum gewesen war und sie von ihrer Familie gar nicht getrennt wurde. Sobald sie jedoch erwachte, schien dies die Wirklichkeit zu sein, sie war alleine- immer noch" ...oder so ^^"


    ~♥

  • [tabmenu][tab=^_^]Aww, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich über eure ausführlichen Kommentare gefreut habe. Das hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet, vielen lieben Dank dafür!
    Und weil ihr so zeitnah dran wart, könnt ihr euch auch gleich auf den letzten Teil freuen, den ich voraussichtlich am Montag, den 19.12.11 posten werde. Und dann ist erstmal Schluss, bis nächstes Jahr, könnt euch also über die Feiertage genug Zeit lassen. Ich hoffe ja, dass ich im Januar dann schon mit dem sechsten Kapitel starten kann, aber momentan sträubt es sich noch. Aber mal sehen, wie weit ich in meiner freien Zeit komme. (:[tab=Kommentare zu den Kommis][subtab=^.^]Wie mir hier gerade auffällt, dass ihr drei jeweils euch mit einem Tier identifiziert. Richtig tierisch hier. =) I like it! :3[subtab=Kommifledermaus]
    Aww, so einen schnellen Kommi hatte ich selten. Danke dafür. ^.^
    Was zum Knabbern lasse ich dir gerne da, wäre ja sonst langweilig was? :3 Danke, hab ich auch schon ausgebessert. Also eigentlich hatte der Teil ziemliche „Standardlänge“, eigentlich sogar etwas länger, da Kapitel fünf mit seinen 7,5k Wörtern schon relativ lang für meine Verhältnisse ist. Aber ja, wenn du ansonsten eher lange Kapitel liest, mag das wirklich kurz erscheinen. ^^
    Stimmt, der Einstieg ist wohl wirklich zu plötzlich, ich hoffe, die zwei Sätze, die ich eingefügt habe, helfen da etwas. Am Anfang hat mir der Einstieg noch gefallen, aber so im Nachhinein macht es wirklich wenig Sinn, Yune hier einfach zu übergehen, man kommt dann ja gar nicht mehr mit.
    Insgeheim inspiriert wurde ich sicherlich davon, aber ich habe nicht konkret an eine Stelle gedacht, muss ich gestehen, sondern lediglich an den Weg, den sie nehmen könnten, um letztendlich bei der Gruppe zu landen. (: Aber ja, gut möglich, dass hier Erin Hunter ihre Spuren hinterlassen hat.
    Ja, sie wollen sich kurz fassen, sind in meinen Augen eben eine Rasse die nicht nur einen ausgeprägten Stolz besitzt sondern auch sonst eher ernst ist. Auch wenn ich nicht sagen würde, dass alle so sind, aber es hat den Anschein. ^^ Und nachdem was sie hier durchgemacht haben, dürfte das auch keinen wundern. Nicht mehr passen, würde ich jetzt nicht sagen, es ist nur einfach so, dass ihnen wohl das „Klima“ nicht so gefallen würde. Der Wald ist schließlich jetzt nicht allzu dicht und da es sich um eine größere Gruppe handelt, brauchen sie schon ein geeigneteres Revier als einen bestimmten Ort im Wald. Immerhin haben wir es hier ja mit Pokémon von beträchtlicher Größe zu tun, das durchschnittliche Sengo ist immerhin laut PokéDex 1,30 m. ^^ Allerdings, wäre in dieser Hinsicht ein striktes „Nein“ und eine danach folgende Vertreibung eher nach einem tierischen und leider auch menschlichen Maßstab gewesen, aber so sind wir ja dann doch nicht. ;) Wollte in diesem Zusammenhang einfach darstellen, dass Helfen eigentlich keinem weh tut und das man es wenigstens versuchen sollte. Ob das von Erfolg gekrönt ist, ist immer eine andere Sache.
    Freut mich, dass er dir gefällt. ^.^ Inzwischen ist das auch mein liebster Satz, er kam mir ganz plötzlich in der ersten Fassung in den Sinn, man könnte es als eine Art „Goldene Regel“ ansehen. Die gibt es ja bei uns Menschen auch, schließlich soll man ja den anderen so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte, bei den Pokémon ist das genauso. Wenn sie sich nicht gegenseitig helfen, tut es halt auch keiner, keiner ist höher oder niedriger - von dem König und seinen Vasallen mal abgesehen, aber diese halten sich ja auch nicht für etwas Besseres - und deshalb stehen sie alle auf der gleichen Stufe. Das ist eigentlich das, was der Satz aussagen soll. (: Und er passt wunderbar zu Myrrhs Wesen.
    Ja, der Szenenwechsel zu Schatten kam mir, nachdem Akira ja so oft davon gesprochen hat, dass sie da gerne mehr wissen wollte. Meine erste Idee war ja, mit der Trennung von Yunes und ihren Eltern hört nicht nur sie nichts mehr von ihnen, sondern auch der Leser nicht. Aber jetzt ist es eigentlich umso spannender vorerst mit dieser Szene aus ihrer Sicht zu enden. =) Vorerst wird es nämlich keine andere aus dieser Sicht geben, auch wenn ich schon vorhabe, da vielleicht das ein oder andere Mal etwas einzustreuen. Ob sie Hilfe finden werden, ist die andere Frage, nach dem Regen können sie aber auf eventuelle Geruchsspuren nicht mehr hoffen, ist ja alles weggewaschen.
    Bei mir ist Schatten der, der ruhiger ist, deshalb mag er auch anfangs etwas „kalt“ gewirkt haben, aber das ist er nicht. Er ist nur beherrschter als Sunlight, das ist alles. ^^ Das Sunlight schlafen kann, obwohl Schatten es nicht kann, ist eine gute Frage. Die Erklärung ist schlicht, dass Psiana das erstmal verarbeiten muss, schließlich hat sie nicht nur gerade ihre Tochter verloren - *ah, jetzt hätte ich fast geschrieben, ihr einziges Kind, aber das stimmt ja gar nicht xD Ach ja, wie ich da einen Chara ständig vergesse….* -, wurde von ihrer Trainerin gegen ihren Willen in den Ball geschickt und fühlt sich auch sonst ziemlich unverstanden von Refia, auf der sich aber alle ihre Hoffnungen aufbauen. Eigentlich. Deshalb hat sich Sunlight auch hingelegt, da ihre Gefühle so durcheinander sind, dass ihre Konzentration leidet und die Müdigkeit letztendlich doch gewann. Normalerweise kann man ja nicht schlafen, wenn man innerlich aufgewühlt ist - wie Schatten es ja ist -, aber gerade durch den Lauf und die ganze Angst. Im Übrigen, wann weiß man schon, ob eine Katze wirklich schläft? :3 Wie gesagt, ist für mich eine Art „Ich will erstmal nichts von der Welt hören und allein sein“, was Sunlight hier macht um mit dem Schmerz klarzukommen.
    ^-^ Der Teil ist tatsächlich vollkommen neu. Und ja, ein Liedchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, macht zumindest gute Laune, auch wenn das nicht das Ende des Liedes war. ;D In diesem Falle enthält Micaiah nämlich, nachdem sie Yune durch Myrrh bemerkt hatte, ihr den Rest vor… der wird erst später enthüllt.
    Jeden Morgen? Gute Frage, es ist eigentlich nur ein Lied. ^^ Gut, zuerst war es nur ein Gedicht, aber als Lied gefiel es mir auch ganz gut, obwohl ich nichts von Noten verstehe, aber sei’s drum. Einen tieferen Sinn, außer, dass Pokémon ebenfalls eine Form von Kultur haben können und somit Lieder und Geschichten kennen, hat es nicht. Eine Art Religion ist es auch nicht.
    Oh ja, ich wusste, dass ich bei diesem Teil was vergessen hatte xD Danke, ihre Stimme werde ich noch genauer erwähnen. Ich muss gestehen hier war ich sehr unsicher, weil ich das Gedicht erst später einbinden wollte, jetzt aber gemerkt hatte, dass es gut passt, sodass ich gar nicht darauf eingestellt war, es als Lied zu nehmen. Trotzdem gefiel es mir besser, dass Micaiah singt, anstatt lediglich etwas zu rezitieren. ^^ Deshalb hatte ich mir zuerst auch nicht so sehr Gedanken darum gemacht, wie es eigentlich klingt, was wohl auch daran liegt, dass in nur wenigen Büchern von Liedern gesprochen wird… Insofern hatte ich keine wirkliche Vorlage bzw. eine Referenz. Aber ich hoffe, dass man es sich nun besser vorstellen kann. ^^
    Och, viel interpretieren muss man da nicht, es ist eines meiner früheren Gedichte - das ich aber wirklich für die Story geschrieben und ausgedacht habe - und da ich da noch nicht so geübt war, ist der Reim auch einfach und der Inhalt leicht zu erraten, aber es fehlt eben ein Teil, weswegen man jetzt wohl ohnehin noch nicht allzu viel darüber sagen könnte. Aber wenn der Rest des Liedes bekannt wird, denke ich, ist klar, worüber es handelt. *Hat schon einen Sänger im Kopf <3*
    Wer weiß, wer weiß. ^^ Ich sage dazu jetzt erstmal nichts, aber du wirst es ja dann am Montag selbst lesen können.
    Vielen lieben Dank für deinen Kommentar, hat mich wirklich total gefreut. <3


    [subtab=Master of Hiss]
    Aww, danke schön, dass du dir die Zeit genommen hast. <3 Das freute mich wirklich sehr, als ich deinen Kommentar entdeckt habe, aber das hatte ich dir ja auch schon gesagt. (:  
    Ja, der war wirklich zu schnell, irgendwie fiel mir keine passende Überleitung ein, also habe ich sie einfach weggelassen, was im Nachhinein eher kontraproduktiv war. Habe dort aber jetzt etwas ergänzt, was hoffentlich hilft, besser einsteigen zu können.
    Stimmt, die Sengo sind echt arme Wesen - mah, erneut tut es mir leid, dass ich meinen Charas so etwas antue… Aber ich lasse sie ja nicht alleine, das ist zumindest etwas, womit ich mich dann tröste. Ich weiß nicht, anderen mag es ja Spaß machen, aber ich bin kein Freund des „Charaquälens“. ^^“ -, aber sie bekommen ja Hilfe, alleine lasse ich sie bestimmt nicht. Micaiah besitzt tatsächlich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, da hast du Recht. Der Rest hat sich in einem anderen Teil des Waldes versteckt, aber die drei wurden eben losgeschickt, um einen geeigneteren Unterschlupf zu finden, als das notdürftige, wo sie jetzt untergebracht sind.
    Mit dieser Bemerkung hast du mich wirklich erstmal aus dem Konzept gerissen, denn ich dachte, man könnte das mit simpler Müdigkeit erklären und gut ist. Aber gut, so habe ich jetzt noch ein kleines Wortgefecht und es passt mir im Nachhinein sehr gut ins Konzept. ^^ Danke für die Anmerkung, ich glaube, dass hat dem Ganzen deutlich mehr Leben gegeben, ich hoffe, ich konnte es auch gut umsetzen.
    Ich merke schon, dir entgeht nichts. Ja, es stimmt, eigentlich ist Schatten nachtaktiv, bzw. zählt er nicht nur durch seinen Typ Unlicht fast automatisch dazu, nein, sondern von Nachtara weiß man ja auch, dass es eher in der Nacht unterwegs ist. Aber du hast die Erklärung eigentlich schon gegeben. Das Leben bei einem Trainer verändert so einiges, zwischen Pokémon und Trainer, weswegen ich schon glaube, dass er seinen Rhythmus in dieser Hinsicht angepasst hat. Im Übrigen, wäre es ja dann doch eher unmöglich eine Beziehung mit Sunlight zu haben, wenn beide unterschiedlich wach sind. ^^ Das wäre ja fast so, wie in dem Lied „Misses Sunshine and Mister Moon“, in dem von Sonne und Mond gesungen wird, die sich treffen möchten, aber es nie schaffen. (Gut, das Lied hat so seine Tücken, immerhin kann man den Mond auch bei Tag ab und zu sehen, aber gut, davon mal abgesehen…)
    Aber ja, wäre er immer noch in freier Natur, wäre das jetzt seine Zeit und er hätte kein Problem damit Yune eigenständig in der Dunkelheit zu suchen. Schlechtes Licht, ja kann man so sagen, dass Trainer verantwortlich dafür sind, dass Pokémon nicht mehr „natürlich“ leben. Später wird allerdings noch klar werden, dass es hier nichts mit Zwang zu tun hat, auch nicht mit einem „Glücksfang“ von Refia, die mal zufällig irgendwo ein Psiana und ein Nachtara gefangen hat. Nein, das hat schon noch andere Gründe. Ich persönlich finde es jetzt nicht allzu schlecht, schließlich passen sich Tiere auch in gewisser Weise dem Rhythmus der Menschen an, wenn sie von ihnen abhängig sind, wie es ja Haustiere sind. (:  
    Was Sunlight darüber denkt, ist eine andere Sache, wird aber vorerst noch nicht erwähnt, das kommt erst später. ^^
    Ist ausgebaut, du hast da wirklich recht, das klingt alles viel zu pauschal. So kann man das wirklich nicht sagen, da habe ich Yune nicht genug Zeit gegeben, um wirklich genau nachzudenken. Und ja, Yune putzt sich wirklich wie eine Katze, ich fand das recht logisch und da habe ich nicht nur schon darüber gelesen, sondern habe ja selbst zwei lebende Vertreter dieser Rasse, deren ausgiebiger Katzenwäsche ich schon des Öfteren Zeuge sein durfte. (: Freut mich sehr, dass es dir gefällt.
    Danke, nachdem Maj das erwähnt hatte, war ich fast etwas überfordert, aber du hast mir dann da ein paar gute Eingebungen gegeben. Notenblatt wird wohl eher nichts werden, ich hab wirklich keinen blassen Schimmer von Musik wenn es darum geht. ^^“ Aber jetzt sollte man sich hoffentlich vorstellen können, wie es klingen sollte. Letztendlich darf hier aber auch jeder selbst etwas nachdenken, welche Melodie, die er persönlich kennt, hier passen würde, aber ich habe ein paar Andeutungen gemacht, wie ich mir das so vorstelle. ^^
    Allmorgendliches Ritual… hm… vielleicht? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, weil mir das spontan hier gefiel, dieses Gedicht von mir einzubauen, welches ich für die Story - wenn auch für eine andere Szene - geschrieben hatte. Ob es am nächsten Morgen wieder eines geben wird, ich weiß es nicht. :3 Singen ist für mich persönlich etwas, was man tut, wenn man in der Stimmung dafür ist und, obwohl ich hier natürlich den restlichen Text euch vorenthalte - kann man vielleicht, wenn man ihn weiß, sich erklären, warum Micaiah gerade dieses Lied singt und nicht ein anderes. Allgemein möchte ich aber den Pokémon mehr Kultur geben und da gehören für mich Lieder und Geschichten dazu. Und von beidem hoffe ich, wird es noch ein paar geben. (:  
    Mit deinen Tipps konnte ich wirklich sehr gut umgehen, vielen Dank, dass du dir so viele Gedanken und so viel Mühe gemacht hast. ^___^


    [subtab=The Owllady]
    ^.^ Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
    Ja, das züngeln sollte die Flammen in diesem Zusammenhang gefährlicher wirken lassen, als wären sie lebendig, wie Schlangen. (:  
    Danke, es freut mich, dass dir diese Stelle gefällt. Bestimmte Eigenschaften sind eben wichtig und Stolz gehört da auch dazu, weil man ihn schon braucht, um sich selbst zu mögen, finde ich. Aber natürlich sollte man nicht überheblich sein. Ich finde man sollte Rückgrat haben, aber deshalb nicht übermäßig stolz. ^^
    EgA ist auch das erste Mal, wo ich wirklich meine eigenen Chars quote, aber das Zitat hat sich ziemlich bewährt gemacht und ich möchte es jetzt auch nicht mehr missen. Es hat sich einfach so ergeben, aber ich finde, das verleiht der Story wirklich mehr Leben und deshalb gefällt es mir auch so gut. ^^ Und für mich sind meine Charas ja wirklich sehr lebendig. (: Freut mich, dass dir die Sterne gefallen, wie gesagt, ich wollte es dezent halten.
    Ah, okay, da hat sich das also schon erledigt, bevor du es ausgesprochen hast. :3 Ach ja, auf Gerüche sollte ich wirklich wieder mehr achten… Aber diese werden ohnehin demnächst eine größere Rolle spielen, wenn Yune erstmal gelernt hat, ihre Nase richtig einzusetzen. ^.^
    Schatten macht sich wirklich Sorgen um sie, aber wie er selbst schon sagt, er denkt, er würde spüren, wenn es ihr schlecht gehen würde. Ob ich darauf noch einmal zurückkomme, weiß ich noch nicht, aber gerade reizt mich das schon.
    Das Gedicht ist von mir, das stimmt. War eigentlich für eine andere Stelle lediglich als Gedicht gedacht, aber mir gefiel es als Lied in diesem Zusammenhang auch sehr gut.
    Danke für deine Anmerkungen, habe sie ausgemerzt, bis auf die Sache mit den vielen „war“, da habe ich eines ersetzt, aber der restliche Satz gefällt mir eigentlich so, wie er ist. ^^“
    Hab vielen lieben Dank für deinen Kommi, hat mich sehr gefreut. <3[/tabmenu]

  • Kapitel V: Helfende Hand
    Teil III/III


    „Guten Morgen, Yune!“, unterbrach Banette nicht nur den Gesang der Feuerstute, sondern riss auch das Evoli-Mädchen aus ihren Gedanken. Gallopa wurde ebenfalls auf den Neuankömmling aufmerksam und grüßte freundlich.
    „Schönen guten Morgen, hast du gut geschlafen?“
    „Guten Morgen“, stimmte auch das Normal-Pokémon ein und antwortete an das Feuerpferd gewandt: „Ja, danke. Ich hab sehr gut geschlafen.“
    „Freut mich zu hören“, erwiderte diese fröhlich und schüttelte den Kopf, dass die flammende Mähne in alle Richtungen loderte und leckte.
    „Nach einer solch aufregenden und anstrengenden Nacht wie gestern, hätte sicherlich niemand irgendwelche Probleme beim Schlafen“, fügte die Puppe augenzwinkernd hinzu und streckte die Arme von sich, wie Yune es auch von Refia kannte. Aber taten Menschen das nicht um ihre Muskeln zu lockern? Weshalb tat es also das Geist-Pokémon, wo sie doch einen völlig anderen Körperbau haben musste? Sie konnte sich darauf keinen Reim machen, aber vielleicht war es auch eine antrainierte Bewegung oder eine spontane gewesen. Vielleicht auch einfach eine Angewohnheit, aber woher sollte sie diese denn haben? Das Evoli-Mädchen kam nicht weiter dazu nachzugrübeln, denn Gallopa schien mit einem Mal etwas furchtbar Wichtiges eingefallen zu sein. Abrupt stoppte sie in der Bewegung, als sie gerade auf die Lichtung vor der Höhle treten wollte.
    „Sag mal, Myrrh“, fragte die Stute plötzlich und blickte sich um, einen wissenden Ausdruck in den feuerroten Augen.
    „Ja?“, erwiderte die Puppe leicht verwirrt, so als habe sie keine Ahnung, worauf ihre Freundin hinauswollen könnte.
    „Gehe ich recht in der Annahme, dass wir uns Yune gestern gar nicht vorgestellt haben?“
    „Hehehe“, lachte Banette verlegen und kratzte sich mit der rechten Hand am Hinterkopf. Auch hier musste das Evoli-Mädchen überlegen, ob das eine imitierte Geste war oder ob der Geist tatsächlich so etwas wie Juckreiz spüren konnte. Ihr kamen die Handlungen der Puppe in einigen Punkten so menschlich vor, wie sie es nur von Refia kannte und das verwirrte Yune.
    „Ich glaube, dass wir das in der gestrigen Aufregung komplett vergessen haben“, gab Banette zu. „Aber glücklicherweise kann man das ja immer noch nachholen.“ Beim letzten Satz zwinkerte sie wissend, als würde sie sich darauf schon besonders freuen. Damit gab sie dem Normal-Pokémon aber nur noch mehr Rätsel auf und wenn sie nicht inzwischen davon überzeugt wäre, dass die Puppe friedlich gesonnen wäre, hätte sie jetzt so ihre Zweifel daran. Aber diese Überlegungen wurden mehr und mehr von der Gewissheit verdrängt, dass wohl alle Pokémon in der Gruppe Spitznamen besaßen - eigene Namen, die sie sich wohl selbst gegeben haben. Oder die sie von ihren Eltern bekamen? Sie war nicht damit vertraut, wie das in der Wildnis vonstatten ging, konnte sich aber denken, dass es wohl so ähnlich wie bei ihr sein musste. Auch wenn sie nicht genau wusste, ob ihr eigener Name von Refia stammte oder von ihren Eltern, die ihn der Trainerin irgendwie vermittelt hatten. Interessiert fragte sie sich, wie die Namen der anderen wohl lauten würden, auch wenn sie einige ja bereits am Tag davor gehört hatte.
    „Nun gut“, begann die Stute und drehte sich zu den anderen drei um, die noch im Schutze der Höhle standen. „Dann mache ich wohl mal den Anfang.“ Sie beugte den Kopf nach unten, um mit Yune auf Augenhöhe zu sein und stellte sich mit freundlicher Stimme vor.
    „Mein Name ist Micaiah, Tochter von Amir und seiner Gefährtin Esperanza, die beide noch heute die Herde beim Kühnheitssee anführen. Ein Zwischenfall hat mich allerdings in diesen Wald verschlagen und seitdem bin ich hier so glücklich, dass mich die Ebenen kaum noch reizen“, meinte sie.
    „Willst du nicht auch erzählen, um was es sich bei dem Zwischenfall gehandelt hat?“, hakte die Puppe nach und zwinkerte wissend. „Wir haben immerhin Zeit.“
    „Irgendwie habe ich mir das gedacht“, begann Micaiah etwas resigniert, schien aber nicht verärgert über die Frage Banettes zu sein. „Meine Eltern und ich hatten einen kleinen Streit, sie wollten mich früh für ihre Nachfolge vorbereiten und ich empfand es als gerade entwickeltes Gallopa merkwürdig, nach einem Partner Ausschau zu halten. Nachdem ich ihnen das gesagt hatte, waren beide einerseits wohl enttäuscht, andererseits aber verärgert, dass ich da wohl einen zu großen Dickschädel hatte. Letztendlich habe ich ihnen erklärt, dass ich selbstständig im Wald leben wollte. Das mussten sie dann akzeptieren und taten das auch. Eine weitere Rolle spielte auch ein Zusammenstoß mit einer Gruppe von Trainern, denen es wohl Spaß machte, eine Gruppe Feuer-Pokémon zu jagen. Mir wurde bewusst, wie unsicher die Ebenen waren und wie unwohl ich mich seitdem dort fühlte.
    Ich hielt einen kleinen Ortswechsel für angebracht.“
    Für einen Moment fragte sich Yune, wie Micaiah die Menschen wohl erlebt hatte und welche Meinung sie persönlich von ihnen hatte. In der Auseinandersetzung in der Nacht war sie absolut neutral geblieben; hatte weder für die eine noch für die andere Seite Partei ergriffen, während man bei Banette doch merkte, dass sie einer allzu feindlichen Sichtweise der Menschen abgeneigt war. Ein Wesen der Ebenen flüchtet in den Wald? Das kam ihr etwas fadenscheinig vor, aber sie wollte keine schlafenden Erinnerungen wecken, an die sich die Stute vielleicht lieber nicht entsann. Möglich war es ja immerhin, dass ein so imposant wirkendes Pokémon auch tiefverwurzelte Ängste besaß, auch wenn es für Yune schwer vorstellbar war. War Größe nicht auch eine Form von Macht?
    „Seit dieser Zeit lebe ich hier und kümmere mich um die anderen, die unter weitaus schlimmeren Umständen ihren Weg in diesen Teil von Sinnoh gefunden haben als ich“, endete Micaiah mit einem bitteren Unterton, doch es schien ihr sofort bewusst zu werden, wie sich das für fremde Ohren anhören musste. Deshalb fügte sie noch hinzu: „Das Leben hier bereitet uns aber keine Schwierigkeiten. Zusammenstöße wie gestern mit den Sengo sind Einzelfälle; wenn ich mich recht erinnere, war das unser erster, oder?“
    Sie richtete die Frage offensichtlich an Banette, die mit verschränkten Armen und geschlossenen Augen bedächtig nickte.
    „Allerdings. Das war unser erster und hoffentlich auch letzter.“ Aus ihren Worten konnte man deutlich heraushören, dass sie Auseinandersetzungen wegen Territorien nicht mochte. Immer noch verblüffte Yune die Tatsache, dass der Geist, ohne seinen reißverschlussartigen, goldfarbenen Mund zu öffnen, sprechen konnte. Mit einer gewissen freudigen Erwartung glitzerten die Augen der Puppe auf, als sie diese aufschlug und sich zu dem Evoli-Mädchen umdrehte.
    „Wird wohl Zeit, dass ich einige Fragen ausräume“, begann sie mit einer Selbstverständlichkeit, die die Neugierde des Evoli nur noch steigerte. Endlich würde sie erfahren, was sich hinter dem Banette verbarg und die ganze Geschichte erfahren. Vor lauter Ungeduld, peitschte ihr Schweif hin und her.
    „Meinen Namen hast du ja schon ein paar Mal gehört, aber ich sage ihn trotzdem noch mal: ich bin Myrrh. Leider kann ich dir nicht erzählen, wie meine Eltern sich nannten, denn ich bin - wie du - bei einem Trainer aufgewachsen, allerdings ohne Familie.“
    Yune erstarrte und sah ihr Gegenüber entgeistert an. Dadurch klärten sich die Verhaltensweisen des Geistes auf, jede Handlung bisher machte mit dieser neuen Erkenntnis Sinn. Die Tatsache, dass Myrrh sie von Anfang an etwas in Schutz genommen hatte und so verständnisvoll gewesen war, fügte sich zu einem Bild zusammen. Auch wenn sie sich bewusst war, dass sie damit längst noch nicht alles über die Puppe wusste, wurde ihr doch klar, welche Absichten dahinter steckten und sie fühlte sich ihr verbunden. Sie hatte in der Fremde jemanden mit ähnlichen Lebensumständen wie sie selbst gefunden.
    „Du bist ein Trainer-Pokémon?“, konnte sie sich trotzdem nicht zurückhalten noch mal nachzufragen.
    „Allerdings. Wir waren ziemlich gut befreundet - Johannes und ich vertrauten uns blind, nachdem ich bei ihm geschlüpft war“, fuhr Myrrh fort zu erzählen. „Wir hatten gerade Schleiede mit dem Orden verlassen - der sich dank meiner Teamkameraden und seinem Sinn für Taktik als Spaziergang erwiesen hatte -, da lernte ich während des Aufenthalts auf dieser Route Micaiah kennen. Eine Weile war ich nur neugierig gewesen, weshalb ein Gallopa tagtäglich mehrere Beeren aufschichtet und diese dann mit der allergrößten Vorsicht zu einer nahen Höhle schafft.“
    Bei der Erinnerung an diesen Anblick amüsierte sie sich sichtlich und kicherte, dabei wechselte sie einen leicht entschuldigenden Blick mit dem Feuerpferd.
    „Entschuldige, aber das sah wirklich zu komisch aus.“
    Verständnisvoll nickte diese aber nur und entgegnete: „Was glaubst du, wie ich mich gefühlt habe?“
    Schallendes Lachen beider erfüllte die Luft, dabei klang das übermütige Wiehern Micaiahs am lautesten in dem sonst so stillen Wald. Yune konnte nicht anders und musste mitlachen, auch wenn sie sich das Szenario nur schwer vorstellen konnte, so steckte diese Freude sie einfach an.
    Lediglich Riolu schien in einer anderen Welt zu sein, er beobachtete mit ausdruckslosen Augen wie das haselnussbraune Fell des Evoli in der Morgensonne schimmerte und ihre dunkelbraunen Augen leuchteten. Ihr Lachen klang in seinen Ohren wie eine unbekannte Melodie - fremd, harmonisch und von unbekannter Schönheit.
    Verwirrt über sich selbst wendete er den Blick ab und starrte in den Wald, aber er konnte das merkwürdige warme Gefühl, welches sich in seiner Brust ausbreitete nicht verdrängen. Und da erinnerte er sich wieder an den Schmerz, den er gespürt hatte, als Yune angegriffen wurde. Was war nur los?
    Das Lachen verebbte und Myrrh meinte: „Hoffentlich hat das die anderen jetzt nicht unnötig geweckt.“ Aber sie fuhr ungehindert mit ihrer Erzählung fort.
    „Also habe ich ihr beim Tragen geholfen, jeden Tag unseres Aufenthalts hier und der dauerte glücklicherweise einige Zeit, weil Johannes gerade mitten in einem Training für das jüngste Mitglied seines Teams - ein Roselia - war, sodass ich oft die Gelegenheit hatte Micaiah und die kleine Gruppe zu sehen und ihnen zu helfen. Ich verbrachte in den kommenden Tagen mehr Zeit mit ihnen als mit meinem Trainer und das entging ihm natürlich nicht. Er war sogar so misstrauisch, dass er mir folgte und mich dabei beobachtete - wohl wissend, dass ich das bemerken würde.
    An dem Tag unserer Weiterreise sprach er mit mir darüber. Ich bin immer noch verblüfft, wie gut er mich verstand und meinen Wunsch respektierte hier zu bleiben. Er ließ mich an diesem Abend frei und wir verabschiedeten uns voneinander. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen“, berichtete Myrrh, dabei schien ein Hauch von Wehmut über ihre Augen zu ziehen, nur für einen kurzen Moment sahen sie ebenso aufgewühlt wie die Oberfläche eines Sees aus, in den ein Stein geworfen wurde. Aber dieser Zustand hielt nicht lange an, denn mit einigem Stolz in der Stimme ergänzte sie: „Aber seitdem habe ich die Möglichkeit hier zu leben und bin sozusagen die rechte Hand, sowie beste Freundin Micaiahs geworden.“
    „Und ich bin wirklich froh darüber“, meldete sich die Stute zu Wort und stupste die Puppe mit ihrer Nase an. „Wie sollte ich sonst die Bande in Schach halten?“
    Lachend versuchte Myrrh die Nüstern abzuwehren, die sie anscheinend bewusst kitzelten. Mit einem Grinsen verfolgte Yune die Szene und die Vorurteile, die sie gegenüber Geister gehört hatte, wurden erneut Lügen gestraft. Das Banette neben ihr war so lebensfroh wie man es sich kaum vorstellen konnte, zeigte offen ihre Freude und versuchte nicht mal ansatzweise jemanden zu verschrecken, wie das Evoli-Mädchen es eigentlich erwartet hatte. Und so unterschiedlich die Puppe und Micaiah auch sein mochten, sie waren wirklich Freundinnen. Erst jetzt fiel Yune eigentlich auf, dass sie außer ihrer Familie niemanden sonst hatte und sie fragte sich etwas traurig, warum das wohl so war. Andererseits hatte sie hier wenigstens Pokémon gefunden, die sie akzeptierten und wohl auch mochten.
    „Ob ich deswegen keine Freunde habe, weil wir so viel reisen?“, überlegte sie und suchte gedanklich nach einer Erklärung. Inzwischen hatte Myrrh es geschafft die beigefarbene Nase der Stute abzuwehren und von sich zu schieben; trotzdem konnte sie so schnell nicht aufhören zu kichern.


    Die Sonne stieg stetig höher und schien schon bald wärmend auf den Wald herab. Wie ein heller Schleier fiel das Licht durch einige Löcher in den Kronen der Bäume, deren Blätter in den verschiedenen Farben von Grün leuchteten. Wenige Tautropfen glitzerten wie Diamanten auf den ausladenden, gefiederten Wedeln der Farne, feinen Grashalmen und dem dunklen Moos, welches den feuchten Boden bedeckte. Der festgetretene Boden vor der Höhle begann sich zu erwärmen; scharf war die Grenze zwischen nacktem Erde und üppigem Gras rund um die maulartige Öffnung im blanken Gestein. Glitzernd schien die Sonne auf die noch nasse Oberfläche, während sie stetig weiter über den azurfarbenen Himmel wanderte.
    Eine Weile herrschte Schweigen unter den vier Pokémon, die sich vor der Höhle versammelt hatten. Für Yune war es eine logische Schlussfolgerung gewesen, dass sich nun das Riolu vorstellen würde. Dieser jedoch schien keinerlei Interesse daran zu haben und starrte weiterhin konzentriert in den Wald, fixiert auf einen Punkt zwischen den dunklen Baumstämmen, die wie Speere aus dem Boden in die Höhe ragten. Sie blickte ihn von der Seite an, wartete geduldig auf eine Reaktion.
    Aber es kam keine und schlagartig schossen ihr die Worte von gestern Nacht in den Kopf. Diese kalte Ablehnung ließ sie erneut schaudern; sie setzte sich auf den Boden und legte ihren Schweif um sich.
    „Vielleicht mag er einfach keine Neuankömmlinge? Oder Trainer-Pokémon? Oder Evoli…“
    Sie wandte den Blick ab und starrte unsicher auf ihre Pfoten, die sich nur wenig von dem Boden abhoben, der lediglich eine Nuance dunkler war, als ihr nussbraunes Fell. Unwohlsein erfüllte sie und die Stille schien mit einem Mal immer schwerer; immer unangenehmer zu werden. Myrrh und Micaiah war der plötzliche Wandel in der Körperhaltung Yunes nicht verborgen geblieben. Während die Puppe sich zurückhalten musste, nicht etwas Unpassendes zu sagen, appellierte die Feuerstute im Stillen an das Riolu. Schließlich konnte aber auch sie nicht mehr an sich halten und schnaubte ermahnend.
    Das Ohr des Wellenspiel-Pokémon zuckte und langsam drehte er den Kopf; blickte zu den flammenfarbenen Augen des Gallopa auf, dessen Mähne hin und her wallte. Sie schnaubte noch einmal, dieses Mal klang es eher ermutigend, aber der Ausdruck in seinen amrenafarbenen Iriden schien für einen kurzen Moment eine Mischung aus Trotz und Verwirrung widerzuspiegeln. Liebevoll berührte sie ihn mit ihrer Schnauze an der Wange; der warme Atem aus den Nüstern zauste ihm etwas das kurze, blaue Fell; die feurige Mähne legte einen warmen Schein auf seinen Körper. Er schloss die Augen für einen Moment und öffnete sie erneut. Sanft drückte er die weiche Nase des Pferdes von sich, ließ aber seine Pfote darauf ruhen. Im Vergleich zu der Größe Micaiahs Kopfes wirkte die kleine, blaue, dreifingrige Tatze des Kampf-Pokémon winzig. Yune hatte die ganze Szene nicht aus den Augen gelassen, geradezu fasziniert war sie von alldem. Ihr Respekt wuchs, denn sie konnte die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden direkt spüren. Myrrhs Grinsen wurde breiter und zugleich weicher, während sie in einer triumphierenden Haltung die Arme vor der Brust verschränkte.
    „Mein Name ist Riolu“, durchbrach er schließlich die Stille und seine Stimme klang unerwartet ernst. Er löste sich von der Stute und kam auf das Evoli-Mädchen zu, seine schwarzen Pfoten hinterließen keine Abdrücke auf der harten Erde; erzeugten keinen Laut. Yune fragte sich, was er nun wollte, als er nur einen Schritt von ihr entfernt stehen blieb und auf sie hinabschaute. Für sie waren die Herzschläge, die vergingen, eine Ewigkeit, in der Angst eine verletzende Äußerung hören zu müssen.
    „Was Myrrh und Micaiah versprechen halten sie auch. Wir werden deine Familie also finden“, meinte er in einem ungewohnt sanften Tonfall, allerdings klang es ebenso wissend. Verwirrt blickte sie ihn eine Weile an, fast als könnte sie nicht glauben, was sie eben gehört hatte. Riolu kam ihr ungewöhnlich ernst und sehr verschlossen vor, trotzdem sagte ihr ihr Gefühl, dass diese Worte von Herzen kamen, sie waren nicht beiläufig ausgesprochen worden.
    „Merkwürdig… es kam mir für einen Moment so vor, als wüsste er genau, was er sagen müsste, um mir Mut zu machen. Ich frage mich, woher er das wusste? Und warum hat er keinen Spitznamen, so wie Myrrh oder Micaiah? Seltsam…“
    Lächelnd erwiderte sie seine Aufmunterung, auch wenn sie innerlich immer noch über seine Rätselhaftigkeit und Herkunft grübelte.


  • [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'][align=justify]Huhu, Cynda~
    Die Fledermaus flattet schon wieder ...

    Ich muss sagen, du hast eine meiner bisher unangezweifelten Theorien zunichte gemacht - man kann Smalltalk auch nutzen, um die Storyline voranzutreiben! Hab ich bisher noch nie wirklich gesehen, ein Lob an dieser Stelle. Weil die ganze Begrüßungsszene, die eigentlich nicht das Geringste an Nötigem einbringt, tatsächlich nicht unnötig wirkt. Vielleicht aufgrund der ständigen "Guten Morgen" und der darauf folgenden Aussagen ein wenig hölzern, aber so klingts - zumindest in meinen Ohren - auch, wenn man es im RL sagt. Weil es ja an sich nur Floskeln sind, die eben genutzt werden. Unangenehm vielleicht, was ein wenig unpraktisch ist, da es sich gleich um den Einstieg handelt. Könnte also vielleicht einen Quereinsteiger ein wenig abschrecken. Aber an sich ist das Faszinierende an der Szene, dass sie trotz vollkommenen Smalltalks trotzdem nicht unnötig wirkt. Das ist einfach nur interessant zu lesen.
    Schade aber, dass es doch keine Erklärung zu dem Liedchen gibt, hätte mich schon interessiert, was es damit so auf sich hat. Aber vielleicht kommt ja Yune früher oder später dazu, doch nachzufragen, wozu das eigentlich gut war? Weil ganz ohne Hintergedanken wirst du ja nichts eingebaut haben. Aber ja, die eine oder andere offene Frage, auch wenn sie nichts mit der Storyline an sich zu tun hat/haben scheint, kann ja nicht schaden, erhöht nur den Spannungsfaktor.
    Früh kommt Micaiah drauf, dass sie sich nicht mal noch vorgestellt haben. xD Aber hübsch humorvoll, wie du es eingebracht hast - und mit den Geschichten auch die Charaktertiefe verbessert hast. Denn in der ersten Version hattest du ja noch nicht so viel drin. Bei Micaiah bin ich mir nicht sicher, aber zumindest bei Myrrh wurde eigentlich nur gesagt, dass sie ein Trainerpokémon war, wenn ich mich nicht irre? Nun, aber zumindest Riolu ist und bleibt ein Mysterium - bzw. wird nur ein noch größeres. Aber das passt zu ihm, er ist eben ein eher geheimnisvoller Chara, das gehört einfach dazu.
    Ich mag es, wie Micaiah auch die Namen ihrer Eltern erwähnt, besonders oft findet man sowas ja nicht gerade. Liegt wohl daran, dass die meisten nur aus der Sicht von Menschen schreiben, die natürlich Familiennamen haben (sollten). Bei den paar PMD-Storys wird aber eine genaue Differenzierung eher ausgelassen (vor allem, da da die Charas oftmals nicht mal ordentliche Namen haben). Oh, aber interessant wäre es zu wissen, woher diese Namen sind. Würde mich freuen, wenn du diese Namen auch in den Startpost inkludieren würdest, auch wenn es sich nur um erwähnte Namen handelt.
    Du verstehst es wirklich, die Freundschaft zwischen Micaiah und Myrrh darzustellen, ohne direkt darauf zu verweisen - oder erst im Nachhinein mit Yunes Gedanken. Aber schon einzig und alleine die Worte, die Aktionen der beiden sprechen für sich, da bräuchte es Yunes Beobachtungen nicht einmal. Dennoch, auch die gehören dazu, damit man auch was von Yune mitkriegt. Wäre irgendwie seltsam, wenn du die Gedanken des Charas, aus dessen Sicht du das Ganze schilderst, nicht einbringen würdest.
    Myrrhs Geschichte zeigt deutlich ihren Charakter - das sich um andere Sorgen. Sie kann wohl nur froh sein, einen so verständnisvollen Trainer gehabt zu haben, der sie freigelassen hat. War sicherlich keine leichte Entscheidung für beide - schade, dass es hier nicht Sinn gemacht hat, genauer darauf einzugehen, aber was erwartet man, wenn Myrrh Yune nicht einmal noch einen ganzen Tag kennt? Da ist nur verständlich, dass sie nicht genauer auf ihre eigenen Emotionen eingeht, und zumindest durch den Ausdruck in den Augen hast du die Emotionen eingebaut. Ist wohl alles, was an dieser Stelle Sinn macht, auch, wenn es schade ist.
    Och, Riolu ist so niedlich. Man merkt deutlich, dass er sich zu Yune hingezogen fühlt. <3 Ich find es wirklich toll, dass du ihm in der zweiten Version von EgA mehr Screentime zugestehst, und das schon jetzt, zu Beginn. Ich bin da ehrlich gesagt schon neugierig, wie sich er so entwickeln wird, in der ersten Version ist das ja doch eher offscreen abgelaufen. Aber ja, wirklich niedlich, wie Yune und Riolu eigentlich beide verunsichert sind - ich bin der Meinung, dass die einfach nur perfekt zusammenpassen würden, ehrlich. Vielleicht ein wenig mainstream, aber hier einfach nur passend. Und dass mindestens Riolu Yune mag, ist ja deutlich daran zu erkennen, dass er ihr Mut machen will. Ich hoffe nur mal für sie, dass sich seine Behauptung auch erfüllen wird, immerhin gibt es immer ... unvorhergesehene Ereignisse. Die die Storyline eben vorantreiben. Aber wie auch immer - ich bin jedenfalls schon mal gespannt - wie ich es eigentlich schon in der ersten Version war, wenn auch erst später -, was aus den beiden noch so werden wird.


    Nun denn.
    ~ Fledermaus

  • Cynda!


    Erst Mal, ich fiebere natürlich mit dir mit, du wurdest ja vorgeschlagen :3 Wird sicher klappen ^__^


    Teil III/III

    (Ich liebe diese römischen Ziffern *Q* )
    Aha, Myrrh hat menschliche Züge, soso. Ich meine, die gute war mir von Anfang an nicht ganz durchsichtig, aber langsam verwirrt sie mich immer mehr ^^ Ist sie denn ein Pokémon, dass mal einem Menschen gehorchte, oder haben Geister Muskeln? Wäre das nicht…so wie beim Juckreiz, iwie spannend, dass du diese Fragen aufwirfst, poste das doch noch in der Plauderecke, das würd mich srsly interessieren. Ich liebe solche Details halt.
    Ah, Yune zögert also teilweise auch? Dann sind deine Andeutungen sicher Absicht, dachte schon, ich bin mal wieder paranoid.
    Micaiah wirkt durch ihren Namen gleich viel lebendiger, finde ich. Jetzt brauchst du auch nicht mehr ständig neue Synonyme zu finden, da du den Namen nun wohl öfters verwenden kannst! Ihre Geschichte tut mir leid, aber wenn sie andeutet, dass andere Schlimmeres erlebt haben, muss ich natürlich sagen, hatte sie vermutlich Glück. Woher ein Pokémon seinen Namen hat und ob es überhaupt einen hat finde ich noch mal eine Disku wert! Denn, man könnte sich schon fragen, ob Pokémon mit Namen einen Trainer haben müssen, oder ob Trainer nur nicht merken, dass sie sich unter einander Namen geben. Gut gebrüllt, Löwe ^^“
    Hm, zum Namen des Trainers von Myrrh sag ich nichts- wenn es denn das ist, was ich denke. Aber wie ich es halt wusste, das hab ich mir von Anfang an gedacht, Myrrh passt einfach dazu, ein Trainer-Pokemon zu sein. Übrigens entsteht diese Trennung in meinem Kopf und die Betrachtungsweise ebenfalls durch EgA, vorher habe ich mir nicht so überlegt, ob das zu Feindseligkeiten führen könnte. Myrrh und Micaiah sind btw so zuckersüss miteinander. Wie zwei Geschwister.
    Wellenspiel Pokemon? Echt? Tolle Bezeichnung Cynda *,* Und Riolu…kann es Gedanken lesen, wie Lucario oder ist es einfach…ein Held, für Yune? Aww<3 Grossartiger Schluss fürs Kapitel, ein Cliffhanger, irgendwie, nein, warte, ein Gefühlshänger. Ich liebe EgA einfach, srsly.



    -„Freut mich zu hören“, erwiderte diese fröhlich und schüttelte den Kopf, [so] dass die flammende Mähne in alle Richtungen loderte und leckte.


    -Sie war nicht damit vertraut, wie das in der Wildnis vonstatten ging, konnte sich aber denken, dass es wohl so ähnlich wie bei ihr [gewesen] sein musste.
    -Für einen Moment fragte sich Yune, wie Micaiah die Menschen wohl erlebt hatte und welche Meinung sie persönlich von ihnen hatte. In der Auseinandersetzung in der Nacht war sie absolut neutral geblieben; hatte weder für die eine noch für die andere Seite Partei ergriffen,
    -„Allerdings. Das war unser erster und hoffentlich auch letzter.“
    [Es bezieht sich ja auf Angriff und weil es in einem separaten Satz steht, müsste das nicht iwie gross sein?]


    ~♥

  • Hallo Cynda.
    Dieses Mal bilde wohl ich wieder den Abschluss unserer Dreier-Brigade. Bevor du über mehrere Tage abwesend bist, habe ich mir gedacht, schreibe ich dir noch schnell den Kommentar zum letzten Part. Here goes. ~


    Kapitel 5-3 (Die Zahlen erinnern unweigerlich an Super Mario Bros.)
    Der Übergang ist dieses Mal ganz gut geworden. Zwar ist mir Micaiah etwas zu schnell bei der Sache, dass sie Yune gleich grüßt, obwohl sie gesungen hat, aber das lässt sich verkraften. Schade zu sehen ist, dass für das Lied (noch) keine Erklärung folgt, aber vielleicht greifst du das wieder einmal auf, wenn sie mit Yune alleine ist und sie sich unterhalten.
    Nächster Punkt: Mich irritiert, dass sich Yune über Myrrhs Angewohnheiten so wundert. Du hast erwähnt, dass die Kleine das von Menschen gewohnt ist, nur kannte und kennt sie bisher nicht viele andere Pokémon, geschweige denn Geist-Typen, die einen humanoiden Körperbau haben und da erscheint diese schnelle Auffassungsgabe vorweggreifend für später.
    Schließlich erzählst du von Micaiahs Vergangenheit. Ihre Gründe, aus der Herde auszutreten und stattdessen im Wald zu leben, hast du wohl von uns Menschen übernommen, die sich, wenn sie volljährig sind, selbstständig machen wollen und dazu niemanden brauchen, der ihnen sagt, was sie tun sollen. So auch bei ihr, allerdings bleibt noch immer die Frage, ob sie nicht noch mehr erlebt hat, als sie zurzeit eigentlich preis gibt. Ihre Beziehung zu Menschen wurde nur durch die Gruppe Trainer erklärt und von daher müsste sie ihnen eigentlich negativ gestimmt sein. Ich frage mich, ob sie nicht eine Zeit lang mit einem Trainer zusammen war und das einfach nicht sagen möchte, um die Gruppe nicht zu ängstigen oder zu verärgern.
    Myrrhs Geschichte erinnert mich an eine dieser typischen Geschichten aus dem Anime, bei dem ein Pokémon bei jemand anderem bleiben möchte. Kann ich nachvollziehen, immerhin haben sich sie und Micaiah in den paar Tagen kennen gelernt und haben schnell Freundschaft geschlossen, aber auch hier kommt es mir so vor, als wäre mehr passiert als das. Danach hat mir ihr Zitat "Schließlich sind wir alle Pokémon." noch Rätsel aufgeben, ob sie dieses vielleicht von ihrem Trainer übernommen hat. Schließlich empfinde ich aber, dass ihre Erzählung Grund genug ist, um den Menschen positiv gegenüber zu stehen, aber ich erwarte ja beinahe, dass du das irgendwann noch einmal über den Haufen wirfst.
    Davon abgesehen schaffst du es wirklich gut, die Freundschaft zwischen den beiden darzustellen. Man merkt, dass sie schon sehr lange zusammen sind und das macht ihre Unterhaltungen nur noch amüsanter und "wärmer". Aber nicht nur das, sie integrieren sogar den bisher stillen Beobachter, der sich auch von einer ungewohnt freundlichen Seite zeigt. Man hatte ja schon in der Erstfassung gemerkt, wie nahe sich er und Yune stehen (werden) und mir gefällt es, dass du ihm mehr Zeit gibst, sich zu entfalten und sie dabei noch immer rätseln lässt, warum er sich so seltsam verhält. Seine Aussage und Yunes auftretendes Gefühl lassen mich aber vermuten, dass er auch seine Familie verloren hat und ihr deshalb genau die richtigen Worte sagt.
    Allgemein hat mir ja der letzte große Absatz sehr gut gefallen. Angefangen bei deinen detailreichen Umgebungsbeschreibungen bis zu den liebevollen Gesten zwischen Micaiah und Riolu und seinem Vorstellen. Man merkte hier, dass sich deine Pokémon auch wirklich wie Pokémon bzw. Tiere verhalten und das gelingt den Wenigsten. Großes Lob an dich.
    Übrigens hast du einige Male übersehen, den Artikel der Pokémon zu entfernen, was beim letzten Part gut funktioniert hatte, Wenn du möchtest, kann ich dir die entsprechenden Stellen einmal heraussuchen.


    Abschließend kann ich dir sagen, dass dieses fünfte Kapitel als Ganzes eine wirkliche Bereicherung war. Es hat in jedem Part die Story vorangetrieben (wobei sie noch immer ganz am Anfang steht) und stellt auch schon die ersten Charaktere genauer vor. Du schaffst das in einem sehr angenehmen Pacing, ohne langweilig oder übertrieben schnell zu wirken. Wo wir schon dabei sind, habe ich das Gefühl, dass der Titel auch auf die letzten Worte Riolus in diesem Kapitel anspielt und nicht nur auf die Sengo.
    Ansonsten bin ich zuversichtlich, dass du in den Profi-Bereich kommst (Maj hat dazu sehr gute und vor allem schnelle Arbeit geleistet) und von daher sehen wir uns hoffentlich bald beim sechsten Kapitel wieder. Mach weiter so!


    ~蛇

  • [tabmenu][tab=First]Sou, jetzt ist es schon über einen Monat her, dass das letzte Teilkapitel gepostet wurde und ich wollte ja eigentlich euch so bald wie möglich mit einem neuen versorgen. Leider hat sich Kapitel sechs als eine besonders harte Nuss gegen Ende herausgestellt an der ich während meines Urlaubes nur bedingt arbeiten konnte - bzw. nur an einem einzigen Tag mit 2k Wörtern. ^^" Hatte mir mehr erhofft, aber man wird schnell faul. Kapitel sechs ist jetzt aber inzwischen zumindest bei der letzten Szene angelangt, sobald diese fertig ist, hoffe ich, mit Rai zum Betalesen zu kommen. Aber momentan ist alles etwas schwierig, RL ist eben doch recht stressig. Ich hoffe aber, bald den ersten Teil hier präsentieren zu können, aber es könnte noch dauern.


    Aber jetzt mal weg davon, weil ich euch einfach allen ganz, ganz vielen lieben Dank sagen möchte, das größte "Thank you!" ever. ^o^ Es war wirklich wundervoll vor meinem Urlaub so viele ausführliche Kommentare zu bekommen und die Nominierung für den Profi-Bereich war eine wundervolle Überraschung. War einer der schönsten Tage des letzten Jahres und ich möchte auch allen im Komitee danken, die ihre Meinung zu EgA abgegeben haben, sodass die Story jetzt seit dem 26.12.11 im Profi Bereich ist. Danke an Maj für's Vorschlagen, an alle im Komitee für ihre Meinungen, an Lynn für's Verschieben und an Noxa für ihre abschließende Bestätigung im Topic. <3 Danke, danke, danke. <3
    [tab=Maj-san]
    Vielen Dank für die Fehlerauflistung. =)
    Oh, wirklich? Nun ja, mich muss gestehen, ich war mir bei der Szene auch nicht so sicher, wie das denn wirkt. Aber ich brauchte einfach eine, insofern habe ich das so gelassen. Dass sie dir so gut gefällt, freut mich. ^^ Keine Sorge, das Lied wird schon noch erklärt, so einfach baue ich wirklich nichts ein, aber vorerst bleibt es noch unbekannt. =)
    Ja, an der Stelle hebe ich mich wirklich gefragt, wie ich das einbringen soll, das hat mir in der ersten Fassung jetzt nicht so gut gefallen. Oder eher, ich wollte es eigentlich so machen, wie auch in der ersten Fassung, aber Hiss-san aka Snake hat mich in einem Skypegespräch zu etwas anderem inspiriert, was dann in Kapitel sechs vorkommt und dem Ganzen mehr „Dynamik“ als in der ersten Fassung gibt. Zumindest konnte ich zwei Dinge recht gut verknüpfen, was mir sehr gut gefällt.
    Und so ein bisschen Witz ist ja nicht verkehrt, Myrrh und Micaiah sind ja keine todernsten Charas, diesen Part hat - zumindest äußerlich - Riolu. :3 Und wenn Riolu kein Mysterium wäre, wäre er nicht mein Riolu. <3  
    In den Startpost hatte ich ohnehin vor die Namen aufzulisten und im Trivia kommen dann noch andere Namen rein. Also auflisten werde ich es gewiss, auch wenn bei den Namen jetzt nicht so viel dabei war, ich hab mal wieder auf behindthename.com herumgebrowst. X3
    Pferd und Puppe ein Herz und eine Seele, ja so sind die beiden wirklich. Stimmt, der Leser an sich bekommt schon mit, wie gut die beiden befreundet sind, aber Yune ist ja auch noch da. (: Außerdem finde ich das persönlich auch immer ganz nett, wenn der Leser dann vielleicht über den Hauptchara etwas schmunzeln kann, immerhin ist Yune ja in dieser Hinsicht sicherlich noch etwas naiv. Wer sagt, dass Myrrh über diese Sache für immer schweigen wird? ^^ Ich bin mir sicher, dass sich da noch die ein oder andere Brücke schlagen lässt, gerade weil ich vorhabe die Dialoge weiter auszubauen damit das Ganze mehr Tiefe bekommt. So hoffe ich.
    Aww, freut mich, dass dir die Szene gefällt. ^-^ Ich muss gestehen, ich finde die beiden auch sehr süß zusammen. Besonders Riolu ist ja eigentlich nur zum Knuddeln, trotz seiner harten Schale, aber das liegt daran, dass er eigentlich ein recht vorsichtiger Charakter ist. Er will einfach nicht verletzt werden und andere auch nicht verletzen, das spielt hier alles zusammen, aber diese Unsicherheit macht es ihm nicht einfach offen zu sein. Ich hoffe aber, dass die Hints, die ich jetzt schon sehr früh bei Riolu einbaue nicht es zu offensichtlich machen, obwohl da noch so ein paar Szenen kommen werden, wo man sich schon fragen wird. Er ist und bleibt eben doch undurchschaubar. (*Sigh* Wenn ich daran denke, was er noch alles durchmachen muss. .___.*)
    Unvorhergesehene Dinge passieren immer, aber am Anfang muss schon etwas Hoffnung da sein, immerhin stirbt diese ja zuletzt. Aber wann weiß man eigentlich wann das Ende ist, ab wann die Hoffnung stirbt? Oh, ich werde schon wieder philosophisch entschuldige. ^^“ Außerdem liebe ich es an den Handlungssträngen herumzuarbeiten, das macht sehr viel Spaß.
    Sie werden noch einiges durchmachen müssen, so viel ist sicher. Und zwischendrin wird man vielleicht gar nicht mehr so sicher sein, ob jeder die Gefühle des anderen überhaupt versteht. Die Zeit wird es zeigen, aber allein werde ich sie nicht lassen. ^^
    Vielen Dank für deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut. <3


    [tab=Lynn-san]
    ^__^ Hast am Ende ja sogar du verschieben dürfen.
    Nun, allein schon durch die Anthropomorphe Art ist Myrrh natürlich ziemlich für solch „menschliche“ Aktionen geeignet und ja, etwas hat auch ihr früheres Leben damit zu tun. In diesem Fall sind Geister so komplex, dass ich mir gar nicht so sicher bin, wie man das sagen könnte. Grundsätzlich scheinen ja viele keine wirklich feste Form zu haben, bzw. ihr ist eigentlich „leer“ oder besteht aus einer Art Gas. Bei Myrrh ist das eigentlich auch der Fall - was auch so sein muss, laut PokéDex -, aber Menschen wirken ja auf Pokémon ein, wenn diese gefangen wurden. Hier ist es auch der Fall, Myrrh hat sich einfach gewisse Dinge angeeignet, während sie bei ihrem Trainer war. So wie es kleine Kinder eben auch tun und ihre Eltern nachahmen. ^^ (Ich habe das zumindest früher oft gemacht…)
    Oh, nein, das gehört schon alles so. Aber es ist schön, dass dir das durch Yunes Reaktion klar geworden ist, das wollte ich erreichen. :3 Das es dem Leser teilweise auch so geht wie Yune.
    Micaiah ist eigentlich ziemlich hart im Nehmen, heißt aber nicht, dass sie deshalb nicht mitfühlend ist. In gewisser Weise hat sie sich ja für dieses Leben entschieden, insofern hält sie es für dumm darüber sich zu beklagen. Das wollte ich damit ausdrücken, auch wenn es nicht besonders schön klingt. Diese Namensgeschichte ist wirklich interessant. ;D  
    Nun, grundsätzlich haben Pokémon untereinander auch Namen, nur merken das die Menschen eher nicht. Wenn ein Pokémon allerdings bei einem Menschen aufgewachsen ist, hat es ja von diesem meist einen Namen bekommen, so ist es bei Myrrh und Yune der Fall gewesen. ^^ Micaiah dagegen hat ihren Namen von ihren Eltern bekommen und einem Trainer könnte sie das nicht begreiflich machen, deshalb würde dieser ihr vielleicht einen anderen geben oder aber gar keinen und sie schlichtweg nach ihrem „Rassenamen“ also Gallopa rufen.
    Oh, erst durch EgA, tatsächlich? ^^ Das finde ich jetzt schon irgendwie toll, dass EgA da zum Nachdenken anregt. Die beiden sind auch wirklich wie Geschwister, sehr gute Freundinnen. =)
    Wellenspiel, das ist die Bezeichnung von Riolu aus dem Pokédex. ^^ Insofern hab ich da nur aus dem PokéDex das verwendet, aber es freut mich, dass es dir gefällt. Nein, Riolu kann keine Gedanken lesen, es kann sich auch nicht per Telepathie unterhalten, wie es das Lucario aus dem Film konnte. Aber vielleicht später einmal, ich persönlich habe da ja schon länger, wenn es um Lucario geht so meine Ideen ~
    Aww, freut mich, dass dir der Schluss so sehr gefällt. <3  
    Danke für deine Fehlerauflistung, habe ich schon ausgebessert. ^_^
    Und natürlich vielen Dank für deinen Kommentar. <3


    [tab=Hiss-san]
    Und zuletzt noch dein Kommentar. (:  
    Das Lied bekommt schon noch seine Erklärung, keine Bange, es kommt sogar noch an einem ganz anderen Ort in einem ganz anderen Zusammenhang vor, dann werden auch die restlichen Strophen enthüllt werden. Micaiah hat nämlich nicht umsonst hier abgebrochen, das hat schon einen tieferen Sinn, wenn man bedenkt wie es weitergeht. Ich hab das Gedicht - was ich hier zum Lied umfunktioniert habe - im Übrigen ohnehin für den Zweck an dem anderen Ort geschrieben, fand es dann hier aber auch passend. Folklore für Pokémon. ^-^
    Ich habe den zweiten Satz wo ich auf den Juckreiz zu sprechen komme, noch mal abgeändert, allein schon deshalb, weil da eine kleine Wortwiederholung drin war, ich hoffe, jetzt ist es besser.
    Interessant, was du dir bei Micaiah für Gedanken gemacht hast. (: Nun, es stimmt, dass Micaiah grundsätzlich nicht gut auf Trainer oder Menschen allgemein zu sprechen sein sollte. Allerdings hat sie durch Myrrh ja auch gute Trainer kennengelernt, weswegen Micaiah den Glauben an das Gute im Menschen nicht vollständig abgelegt hat. Sicherlich, sie ist vorsichtig und würde - oder eher wird, das kommt später noch - bei einer Konfrontation mit einem Trainer nicht zahm reagieren. Allgemein sind Pferde doch recht eigenwillige Tiere, zwar nicht alle Rassen, aber einige und da wir es hier mit einem Feuerpferd zu tun haben - was für mich eindeutig ein Vollblut darstellen soll, in meinen Augen sogar einen Araber - haben wir es mit einem klugen, aber selbstbewussten und eigenwilligen Charakter zu tun. Nichtsdestotrotz ist Micaiah aber auch sehr sanftmütig. Bei Micaiah muss ich dich enttäuschen, es ist wirklich nicht mehr passiert, als das was sie beschreibt. ^^ Ich hab da nicht noch etwas im Hintergrund, was ich hier nur nicht erwähnt habe, es fehlen lediglich bestimmte genauere Details von dem erzählten. Bei Myrrh ist es genauso.
    Interessant, du machst dir da wirklich Gedanken, auf die ich selbst noch nicht gekommen bin. Myrrhs Zitat habe ich persönlich ja etwas an die „Goldene Regel“ angelegt, also man solle andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Da sie immerhin alle Pokémon sind, gibt es also im Grunde keinen Grund jemanden anders zu behandeln als man selbst behandelt werden möchte. Das steckt dahinter und joa, jetzt wo ich so drüber nachdenke, kann ich mir gut vorstellen, dass Myrrh diese Einstellung vielleicht gerade durch den Umgang mit Menschen zu ihrem Motto gemacht hat. Immerhin benehmen sich Menschen ja nicht immer gerade freundlich zueinander. Menschen sind, nun ja, wir wissen es ja selbst wie wir so sind. Vielschichtig eben, jeden treibt ein anderes Ziel an und wir haben - ebenso wie die Pokémon natürlich - viele Schwächen. Deshalb werden Menschen immer, auch in dieser Geschichte, nicht als Masse dargestellt sondern es wird immer einzelne Individuen geben, die den Ruf auf- oder eben abwerten.
    Freut mich, dass ich die Freundschaft zwischen Myrrh und Micaiah so darstellen konnte, die beiden sind für mich wirklich sehr gute Freundinnen. ^_^  
    Riolu ist speziell, was es mit seiner Vergangenheit genau auf sich hat wird er Yune sogar persönlich anvertrauen, in einem späteren Kapitel. Das wird für ihn einer der Schritte sein, bei denen er am meisten Zweifel haben wird. Du liegst aber so falsch gar nicht.
    Vielen Dank für dein Lob, da werde ich ganz rot. #^^#
    Ich muss gestehen ich hatte beim Schreiben und Vorstellen dieser Szene auch ein sehr warmes Gefühl. Solche Szenen mag ich einfach sehr und da freut es mich auch, wenn sie mir so gelingen, wie ich das mir vorstelle.
    Ich weiß jetzt leider nicht, ob ich wegen den Artikeln schon mal durchgegangen bin, wenn dir noch welche auffallen, kannst du mir die Stellen gerne per PN mal schicken. =)


    Danke, es freut mich, dass dir die Story so gefällt, gerade weil der Plot und vieles erst im Laufe der Zeit entstanden sind und ich deshalb zwar schon hoffe, dass es gut ist, aber das jetzt nicht von Anfang an kontinuierlich geplant war.
    Vielen Dank für deinen Kommentar. ^__^[tab=Greenpeach]Oh, ein neues Gesicht hier, freut mich. ^^ Ja, ich kenne dich noch, immerhin habe ich sehnsüchtig auf das nächste Update von deiner Story, die du zusammen mit Jeevas schreibst gewartet.
    Ja, zwischendrin habe ich die Story neu begonnen, hoffe es hat dir keine Umstände gemacht alles noch mal zu lesen. ^^“


    Was mich motiviert hat? Eigentlich eine ganze Menge, Black Cat erwähnte es mal in ihrem früheren Kommentar, als sie die Story in einem Ruck las - afaik -, dass sich mein Schreibstil doch stark gegenüber dem Anfang gewandelt hat und hat mich gefragt, warum ich die Story nicht noch einmal überarbeite. Ich gestehe, am Anfang wollte ich nicht so recht, da ich meinen „alten“ Anfang ganz gut fand, hab es aber später doch gemacht. Leider ging die Überarbeitung des Prologes aufgrund der bereits vorhandenen Kapitel etwas in die Hose, weswegen ich mich entschlossen habe, gleich alles zu überarbeiten. Vor allem, sind mir dann so einige Logikfehler aufgefallen, die nun wirklich nicht sein müssen und joa, so kam es dazu. ^^
    Am Plot habe ich an sich auch nicht viel verändert, das gebe ich zu. Allerdings sind die Fäden jetzt - zumindest soweit ich das beurteilen kann - deutlich „ausgereifter“ und ich kann die Ereignisse besser zeitlich ein- und anordnen. Zum Plot muss ich auch sagen, dass der innerhalb von eineinhalb bis zwei Jahren erst so richtig fertig war, ich glaube erst Mitte oder Anfang 2011 wusste ich so wirklich wie alles bis ins kleinste Detail abläuft. Das Ende war nämlich recht schnell in meinem Kopf, aber mir fehlte der Höhepunkt und der Weg dorthin.
    Ich weiß nicht, wie ich die Charaktere innerhalb von fünf Kapiteln so tiefgehend machen soll, wenn ich ehrlich bin, immerhin haben wir erst fünf Kapitel, auch wenn es durch das Teilen nach wesentlich mehr aussieht. Sicherlich, ich übernehme hier teilweise „alte“ Fehler, wie die Menge an Charakteren, die natürlich zeitweise zu kurz kommen könnten. Hatte ich mir damals einfach in den Kopf gesetzt und bei dieser Gruppe konnte ich wirklich beim besten Willen niemanden streichen. Letztendlich konnte ich erst in den später auftauchenden Gruppen jeweils einen Chara streichen, allerdings sind noch ein paar Nebencharas dazu gekommen. Ja, ich trenne mich nur ungerne von Charas, eine Schwäche von mir und natürlich auch ein Überbleibsel aus der ersten Fassung.
    Eigentlich sollen sie gerade weil sie Pokémon sind einen vielschichtigen Charakter haben, aber gerade bei der Gruppe um Micaiah kommt die Vielschichtigkeit erst später raus. Am Anfang mag es noch nicht so wirken, aber später kommt - so hoffe ich zumindest - etwas mehr Ernsthaftigkeit in die ganze Sache rein. Aber eben erst später, weil das jetzt noch viel zu viel wäre. Mit deinen Altersangaben stimmt es aber, auch wenn Myrrh und Micaiah wesentlich älter sind, als Teenager, aber die jüngsten in der Gruppe sind wirklich auf einem geistigen Niveau von zehn Jahren, kann man sagen. (Riolu ist im Übrigen der Jüngste der Gruppe, allerdings wesentlich reifer, wie man vielleicht merkt.) Sicherlich sind sie auch alle recht kindlich, soll ja auch so sein, ich kann da schlecht eine „hammerharte“ Gruppe leben lassen. Wäre nicht so… angebracht. Die Hammerharten kommen erst später. ;D *im Übrigen wirst du „später“ häufiger hören, was einfach daran liegt, dass die Story bei fünf Kapiteln einfach noch in den Kinderschuhen steckt, was die Entfaltung des Plots betrifft*
    Ich hoffe schon, dass sich Yune wie 13 benimmt, bin ja auch schon etwas länger aus dem Alter raus - (in diesem Jahr sind es sechs Jahre.) - und der Rest der Truppe ist auch so in diesem Alter. Breaker ist etwas älter, er ist der Teenager, der Rest bewegt sich zwischen „geistigem“ Alter von 11 bis 14. (Ich betone hier geistig, weil ja auch bei Pokémon die Reife unterschiedlich ablaufen kann und es deshalb nicht zwangsläufig heißt, dass sich jemand der nach Jahren - oder in diesem Fall eher Monaten - älter ist auch geistig älter ist.
    Micaiah und Myrrh sind eigentlich schon erwachsen, aber verkörpern durch ihre mütterliche Art vielleicht eher ein jugendlicheres Bild. (Micaiah könnte man so 20 sagen, Myrrh ist mind. Volljährig.) Außerdem, wenn du psychische Abgründe haben willst, damit kann ich schon dienen, in Stresssituationen merkt man dann vielleicht mehr vom Chara. Kam bisher noch nicht so raus, weil noch nicht derartige Stresssituationen da waren. (Der Überfall der Sengo war zwar überraschend, löste aber keinen psychischen Stress aus.)
    Interessante Punkte die du da anführst, vielen Dank dafür, so sehr mit dem Gestalten eines Plots habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. ^^ Es stimmt, alles was du sagst, wende ich in der Form nicht an.
    Über den Prolog kann ich sagen, dass ich ja schon fast dabei war die Story so wie den Prolog zu nennen, da mir der Titel tatsächlich auch kurzzeitig nicht so gefallen hat. Aber - so dämlich es sich auch anhören mag - es ging nicht! Mir fiel nichts passendes als Titel für den Prolog ein, sodass die Story immer noch EgA heißt und der Prolog eben Yune. Und ja, ich hätte - wie ich es selbst schon in einigen Büchern gelesen habe - mit einem Ereignis aus der Zukunft oder von einem anderen Ort starten können und hatte das kurzzeitig auch vor. Aber weißt du, dieses „Nerven mit Cliffhangern“ ist nicht so ganz mein Stil, vielleicht bin ich da zu viel Leser. Ich habe nämlich schon zeitweise das Interesse an einem Buch verloren, weil ständig so etwas eingebaut war. Im Nachhinein war das Buch natürlich gut und diese Technik auch passend angewandt, aber mir gefällt das nicht so. Vielleicht bin ich da nicht der Mensch für. Mag jetzt eine lahme Ausrede sein, ist aber so. Allerdings versuche ich durchaus in der Zukunft ein paar Kapitel einzubauen, die fernab von Yune sind - wenn die Zeit dafür gekommen ist, jetzt wäre das unpassend, obwohl ich da schon so eine fertig geschriebene Szene habe, bloß die passt noch nicht in den zeitlichen Kontext…*
    Aber, das soll nicht heißen, dass ich gar nicht vorhabe das anzuwenden, im Gegenteil, ich danke dir dafür, dass du mich da zum Nachdenken angeregt hast, immerhin sind viele Szenen noch möglich zu verschieben und es ist mir durchaus wichtig, dass man merkt, dass es auch noch Ereignisse gibt, die an einem anderen Ort stattfinden. Und ja, am Anfang ist die Story ziemlich Friede-Freude-Eierkuchen, aber die wenigsten Geschichten die ich kenne starten gleich voll durch, auch wenn sich das hier sicherlich im Nachhinein gut angeboten hätte. *Uah, ich hätte meinem Bösewicht schon zu Anfang einen Auftritt verpassen können! O.o Hätte wohl gut gepasst, aber vielleicht… hätte das später meinen Plan zu nichte gemacht.*
    Vielleicht ist der Aufbau meiner FF so „klassisch“, dass es langweilig anmutet. Ich habe halt noch einen recht, öhm, einfachen Aufbau, wie man ihn aus der Schule kennt. Grob also, langsame Steigerung zum Höhepunkt, Höhepunkt und schließlich der Schluss. Mag jetzt als grobes Pacing langweilig sein, ich find’s nicht so schlimm, der Charakter meiner ersten Ff wird wohl immer bleiben, dagegen habe ich auch nichts.
    Ja, mit Sicherheit enthalte ich Informationen etwas „zu kurz“, andererseits habe ich durchaus auch so ein paar Dinge drin, die sich erst gegen Ende der Story aufklären werden. Mag vielleicht ein grober schriftstellerischer Fehler sein, mich stört es jetzt soweit nicht, aber ich nehme mir deinen Ratschlag zu Herzen und schaue, dass ich das vielleicht in Zukunft doch etwas mehr anwende. (Wie gesagt, ich habe in späteren Kapiteln durchaus vor, ganze Kapitel aus anderen Ansichten zu schreiben, nur eben erst später. ^^“)
    So vorhersehbar? Naja, scheint als hätte ich da doch nicht so die Überraschung machen können, wie ich wollte. Nun ja, auch nicht schlimm, damit kann ich leben.
    Ah, diese Art von Spannung meinst du. Mh… ich muss gestehen, ich wollte gerade dem Leser nicht so viele Infos geben, weil, nun ja, das dann glaube ich nicht so ganz die Empfindungen der Pokémon wiedergeben würde, aber gut, ich kann’s probieren. Immerhin schreibe ich für mein Leben gerne Szenenwechsel und vielleicht lässt sich da noch die ein oder andere Szene verschieben. Danke. ^^
    Wow, ich merke schon, ich lerne gerade eine Menge über den Storyaufbau. (: Danke schön, das mit den Tropes war mir gar nicht so klar, ich meine, sicherlich baue ich wohl unterbewusst welche ein, andererseits setze ich Klischees ja auch gerne außer Kraft, wie man bei Myrrh vielleicht merkt. Grundsätzlich möchte ich aber auch sagen, dass der ein oder andere Chara nicht das ist, was er zu sein scheint, denn Sein und Schein sind auch etwas womit ich grundsätzlich recht gerne spiele. (Ob mir das so gut gelingt, wie ich mir das vorstelle ist eine andere Sache.)
    Also ja, ich merke, was du am Anfang von diesem Tab mit dem Satz gemeint hast, dass der Stil besser ist als der Plot. (Was mich im übrigen im ersten Moment ziemlich getroffen hat, aber denk nicht zu viel darüber nach, ich bin da ziemlich empfindlich und musste eine Nacht darüber schlafen um deine Kritik wirklich zu verstehen.) Letztendlich bin ich sehr froh, dass du mir das jetzt nach Kapitel fünf gesagt hast und nicht erst später. So kann ich jetzt wirklich noch mit Szenen etwas schieben, ob ich das ganz erreiche, so wie du es beschreibst, ist eine andere Sache, weil mein Plot eben sehr stark von Tageszeiten, geografischen Dingen und anderem abhängt, was ich bewusst einbaue, damit es auch greifbar ist. (So hoffe ich zumindest.)
    Wow, danke für das Lob zu meinem Schreibstil. ^^“
    Ja, es kann gut sein, dass ich das ein oder andere Mal mich in den Wörtern vertan habe, gerade das Beispiel was du ansprichst gefällt mir selbst nicht so gut, aber ich wusste nicht, wie ich sonst einleiten sollte, deshalb habe ich das so gelassen. Außerdem muss es ja nicht schlecht sein, wenn man sich in ein Gespräch einmischt. Zu der Emotion kann ich sagen, dass ich natürlich in dem Zusammenhang nicht 1337 Mal „Gefühl“ verwenden wollte, mag unpassend wirken, aber ein anderes Synonym zu dem Wort Gefühl fiel mir nicht ein, deshalb Emotion. ^^“
    Oh ja, die Sache mit dem „Das“ vor Pokémon. Nun, anfangs habe ich es so gehandhabt, damit man das weiß, inzwischen sind die Charaktere aber bekannt und da habe ich die Anregung von Snake angenommen, dass ich den Artikel weglasse. Da es hier fast von jeder Rasse nur ein Pokémon gibt (Das Haspirorpärchen und das Staralilipärchen ausgenommen) ist es also in Ordnung, da ja jeder weiß, wer gemeint ist. Aber hier habe ich einfach so einen Mittelweg gewählt, vielleicht mache ich das in der nächsten Story wieder anders. ^^
    Wow, vielen Dank für den Lob zu den Umgebungsbeschreibungen, es freut mich, wenn ich die richtigen Bilder in die Köpfe meiner Leser hervorrufen kann. War natürlich am Anfang der Story noch ausgeprägter, wird aber wieder so sein, keine Sorge, denn ich beschreibe allgemein Umgebungen sehr, sehr gerne und möchte das Bild was ich im Kopf habe, so genau wie möglich meinen Lesern vermitteln. Ein Luftschloss? :3 Gerne, ich kann mich gerne daran versuchen, solange du nur die Beschreibung haben möchtest. Wow, das Bild ist wirklich wunderschön! Da fühle ich mich echt geehrt, dass du mich mit so einem Künstler vergleichst. ^_^
    Wird wieder kommen, keine Sorge, wie gesagt, ich hab das selbst sehr gerne. <3


    ^^ Freut mich, dass dir die Story gefällt. Nun, naiv müssen sie ja alle noch irgendwie sein, sind ja schließlich recht jung, auch wenn ich Micaiah jetzt nicht als naiv bezeichnen würde, kam aber vielleicht noch nicht so stark raus, dass sie es nicht ist.
    Doch ein Ende ist geplant, sieht bisher noch nicht so aus, kann ich mir schon denken, aber ich plane so 30 Kapitel. Da ich in der ersten Fassung bereits so gegen Kapitel 10 eine Art „Meilenstein“ erreicht habe, wird das hier sich wohl eventuell um ein oder zwei Kapitel verschieben, grundsätzlich reicht die Storyline aber auch nur für knapp 30 Kapitel. Ende ist also geplant, aber ich glaube die Kapitel allgemein werden jetzt immer länger werden. Was aber nicht schlimm sein sollte, ich teile ja ohnehin immer.
    Böse? Nein, ich bin nicht böse auf dich, warum auch, ich mag es ja Kommentare zu bekommen. Anfangs muss ich gestehen war ich etwas geknickt, weil du vor allem beim Plot doch recht starke Kritik geübt hast, die natürlich absolut berechtigt war, da mir die Story aber so am Herzen liegt, sieht man so etwas als Autor nicht unbedingt gleich. Im Nachhinein freue ich mich aber, dass du das alles angesprochen hast, das wird mir bestimmt für EgA, aber sicherlich für weitere Geschichten sehr helfen wird. Vielen Dank für deinen Kommentar und die Länge war absolut in Ordnung. ^___^
    Freue mich sehr, dass du die Story verfolgen möchtest. (:
    [tab=Akira]Ach das macht gar nichts, dass du etwas länger gebraucht hast. =) EgA läuft ja nicht weg, ich fühle mich nur immer schlecht wenn ich eure Postfächer mit Benachrichtigungen zuspamme…
    Ja. ^^“ Ich kann mir schon denken, dass so lange Dialoge bzw. Gespräche nicht jedermanns Sache sind, aber ich wusste beim besten Willen nicht, wie ich das hätte auflockern können ohne das unnötig auseinanderzureißen. Ich meine, ich habe ja grundsätzlich mit Szenenwechseln keine Probleme, aber hier fand ich es unpassend. Was Yunes Schlüpfen angeht, habe ich glaube ich erst vor kurzem mit jemand anderem drüber gesprochen - Clio wars ^^ -, dass meine Ansicht da doch stark an dem Anime hingen, weil ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht hatte. Jetzt würde ich das eventuell nach längerer Überlegung anders gestalten, aber Pokémon entwickeln sich ja eigentlich recht schnell, deshalb hab ich das hier mal so gelassen. Schatten kann denke ich schon, seine Attacke drosseln, sodass zwar der Effekt derselbe ist, aber die Attacke nicht so stark. In spielerischen Kämpfen unter Tieren ist es ja nichts anderes, darauf hatte ich hier Bezug genommen. Danke schön, ich fand das mit Fauchen hier recht passend.
    Oh, welche Entwicklung sie bekommt, habe ich schon im Kopf, hat eine Weile gedauert, aber das verrate ich jetzt noch nicht ~


    Das Ende wird man noch erfahren, keine Sorge, aber ja, irgendwie kam ich auf Koknodon, keine Ahnung warum genau. Aber ich mag seine Farben als Shiny. =)
    Myrrh war einfach der perfekte Chara um Yune zu trösten, sie ist einfach so. ^^ Kinder eben, sie fassen schnell Entscheidungen, sehr spontane oftmals, aber das war natürlich in dieser Situation schön um Yune zu trösten.
    Jap, Micaiah ist und soll hier auch die Autorität darstellen, die Myrrh zwar auch in gewisser Weise hat, aber sie muss diese weniger zeigen, bzw tut es einfach weniger als Micaiah selbst. Mutter ist hier ein gutes Stichwort, denn man könnte sie wirklich als Mutterersatz für die Gruppe anführen, aber natürlich besonders für Riolu, warum, wird man noch erfahren. ;)  
    Yes! ^.^ Wieder mal habe ich mein Ziel erreicht! Das du die Szene mit Pachirisu, trotz der Tatsache, dass du es so eigentlich nicht magst, trotzdem süß fandest, ist eines meiner Ziele. Ich möchte den Lesern zeigen, dass nicht jedes Pokémon, nur weil man es aus dem Anime, aus dem Spiel oder allgemein nicht mag, nicht doch einen tieferen Charakter haben kann. :3 Deshalb auch die Wahl der Pokémon in dieser Gruppe.
    Ah, guter Punkt! ^^ Ich denke ich kann das noch anbringen, dass sich jemand wegen den Knursp erkundigt in einem späteren Kapitel.
    So ist Breaker eben, er zeigt ungern Schwächen, was vielleicht auch klarer wird, immerhin muss er für seine Schwester sorgen. ^^ Da zeigt man vielleicht ungerne, wenn man selbst Angst hat.


    Ja, die vielen Umbrüche gefallen mir selbst nicht so gut, aber irgendwie musste ich es ja gestalten. ^^“
    Auf jeden Fall um ein Pokémon aber welches, ja das wird noch nicht verraten. =)
    Danke für das Lob.
    Mich auch, deshalb konnte ich mich in diese Szene recht gut reinversetzten, als Yune das Geräusch gehört hat. Normalerweise weckt man jemanden, aber ich bin da nicht so der Mensch für, keine Ahnung warum. ^^“ Ich wecke Leute ungerne, wenn sie schlafen, wahrscheinlich weil ich das selbst nicht leiden kann. Und das war ja grundsätzlich nur etwas… nichtiges. Nun, wenn man nie mit Problemen zu tun hatte, ist man da vielleicht weniger aufmerksam. Grundsätzlich leben sie da ja auch nicht erst seit gestern und Micaiah hat eben herausgefunden, dass es dort recht sicher ist. Der Angriff kam einfach überraschend. ^^


    Ich liebe Sengo, sie sind so toll. <3 *hat eine Schwäche für Pokis mit langen Krallen, lol* Deshalb, ja, kam mir für diese Szene damals nur diese Rasse in den Sinn. (: Außerdem sehen sie ja auch stark nach Kämpfernatur aus. Drei gegen Eine ist natürlich recht unfair, ja, aber da sieht man, worauf es hinausläuft, wenn man sich nicht die Mühe macht, jemanden zu wecken.
    Danke schön, freut mich, dass dir die Sicht von Riolu gefallen hat, ich muss gestehen, da hab ich etwas dran gefeilt, weil ich zuerst zu stark auf Lucario war und Riolu sieht ja nicht nur die Aura, sondern auch die Wellen, aber da gibt's im aktuellen Kapitel noch mal eine schöne Szene - leider erst gegen Ende. Hab ich nicht, ich dachte schon:

    Zitat

    . Mit betont langsamen Schritten, bei denen der Klang ihrer auf den Boden aufkommenden Hufe in der Höhle hallte, näherte es sich.


    Wow, danke schön. ^^ Ich hatte die Szene auch so lebhaft vor Augen, dass ich gehofft habe, ich könnte sie auch so rüberbringen, das scheint mir gelungen zu sein. Danke für die Anmerkung mit dem Bilden des Feuers in ihrem Maul, da hab ich noch etwas hinzugefügt. (:  
    Myrrh in ihrer Mutterrolle, ja, so ist sie. ^^
    Der Ausspruch hatte Gänsehautfeeling? o.o Oha, das hätte ich jetzt nicht gedacht, zwar muss ich gestehen, dass er das bei mir auch hervorruft, aber ich wusste nicht, dass es anderen auch so geht. Mhm... gute Frage, ob Yune das furchteinflößend findet, aber so wie sie gerade leicht weggetreten ist, denke ich nicht, dass sie das groß wahrnimmt. Aber es gibt noch andere Szenen. :>


    Die Rebellion findet woanders statt, wird sich aber erst im Laufe der Geschichte entfalten.
    Ja, der Einschlag von Warrior Cats ist nicht zu übersehen, aber was will ich machen? Erin Hunter ist halt awesome. (:


    Jap, Myrrh in Aktion hier und der Kampf ist schon länger als in der ersten Fassung, aber ich kann verstehen, dass er dir trotzdem etwas kurz vorkommt. Andererseits muss man bedenken, dass der Sengoanführer ja schon etwas geschwächt ist, also so wirklich lange können sie hier ohnehin nicht kämpfen. Warum Myrrh den Donnerblitz kann, das erfährt man ja am Ende des Kapitels. (:  
    Ist einfach nicht schön, wenn man selbst einen Menschen zum Freund hat und alle schlecht über sie reden. Nicht über Refia persönlich, aber bisher hat Yune noch nicht so viele schlechte Menschen in ihrem Leben getroffen. Ich musste Breaker da eins Auswischen, der gute muss von seinem hohen Ross runterkommen. ;D Allerdings merkt man vielleicht in dem neuen Kapitel, warum er gerne derjenige gewesen wäre, der die Sengo vertrieben hätte.


    Es ist schwer für sie, besonders da

    Refia wird es in der Zeit schwer haben, oh ja. Sunlight ist - vielleicht entgegen des normalen Bildes von Psiana - recht emotional und demzufolge auch nicht so einfach zu händeln.


    So eine plötzliche Trennung wirkt denke ich schnell, etwas irreal, außerdem kenne ich das, dass man sich wünscht, es wäre anders, das mache ich auch oft. Die Putzszene ist neu, ich dachte mir, braucht's einfach. (:


    Ich muss gestehen, ich hab ein paar Probleme da die Melodie zu beschreiben, da der Text ein Gedicht ist und somit gar nicht auf irgendeine Tonfolge abgestimmt ist. Wenn ich ein Lied im Ohr hätte, welches ich beschreiben müsste, ginge es vielleicht einfacher, aber so, bin ich etwas überfordert damit. ^^" Keine Sorge, nur weil Yune gerade nicht nachfragt - sie ist ja grundsätzlich schon neugierig, aber bei Fremden eben noch zurückhaltend -, heißt das ja nicht, dass man nie herausfindet, wie der Rest des Liedes heißt. Den wird sie auch schon erfahren. ^^


    Echt, Herden werden von Stuten angeführt? Oh, interessant, ich dachte, es gäbe auch einen Leithengst oder so, aber ich muss da wohl ohnehin mehr recherchieren, wenn ich Micaiah mehr beschreiben möchte. Aber ja, sie ist etwas gegen den Mainstream. ;D
    Ein seltener Anblick bei Trainern, obwohl es ja schon im Anime ein paar Szenen gab, wo Pokémon freigelassen wurden. Aber es war nicht einfach, nicht nur aufgrund ihrer Freundschaft, man verliert eben doch auch ein wichtiges Mitglied seines Teams, jemanden auf den man sich verlassen konnte, wenn es hart auf hart kam. Und die beiden kannten sich lange. Aber ich brauchte einen verständnisvollen Trainer für sie. ^^
    Riolu ist tatsächlich ein kleines Mysterium, aber auch das klärt sich auf. Warum er keinen Spitznamen hat, wird vielleicht deutlicher, wenn man seine Vergangenheit kennt. Die im Übrigen in der "neuen" Fassung recht eng mit dem Bösewicht verknüpft ist. Er ist anders als der Rest, aber gerade dadurch wird er zu einem engen Freund von Yune.


    Danke für dein Lob. ^^ Ja, mit der Sprache ist das so eine Sache, aber gut, muss ja nicht heißen, dass Pokémon einen sehr einfachen Wortschatz haben, kann ja durchaus auch etwas höher sein. Aber ich hab auch ein paar, die kein Blatt vor den Mund nehmen - *denkt an ihren Pessimisten und an Kleinstein*. Warrior Cats - dem Einfluss kann ich mich nicht entziehen, aber ohne diese Bücher wäre EgA auch nicht das, was es heute ist. ^^ Man lernt viel daraus.
    Ich danke dir für deinen Kommentar. (:


    [tab=Chess]Ein neues Gesicht und gleich so ein langer Kommentar. ^^ Vielen Dank dafür.
    Prologe sind eigentlich immer recht lang, zumindest in Büchern hab ich noch nie einen kurzen Prolog gelesen, wie man es oftmals bei Fanfictions liest. Deshalb hab ich mich auch etwas ausschweifender hier ausgedrückt, aber ich bin auch über die Länge beeindruckt. Vielen Dank für dein Lob. ^^
    Noja, irgendwie musste ich ja einbinden, dass sie zurück zu ihren Eltern läuft, aber ja es hat etwas von einem älteren Heimatsfilm, das kann ich nicht bestreiten. Ja, die Vergabe der Namen ist eine Altlast von den Anfängen. Wenn man mit 16 anfängt zu schreiben und ganz wild auf die ganzen Charas ist, dann nimmt man eben auch mal englische Namen. Ist nicht so der Burner - I know -, aber die Namen wurden allgemein an einigen Stellen schon öfter kritisiert und, wie du sagtest, geändert wird hier nichts. Ich könnte es nicht mal, es wäre nicht derselbe Chara ohne den Namen.
    Ja, ab und an waren die Beschreibungen nicht so gut, aber bei Schaufler hab ich wirklich Probleme diese Attacke darzustellen, muss mal sehen, wie ich das in Zukunft mache. Ja, der Satz sollte auch etwas witzig sein, er kam mir spontan in den Sinn, immerhin ist Refia ja etwas an mich angelehnt. ;D Das Ende musste ein Cliffhanger werden, ich hab da eine persönliche Schwäche für, auch wenn ich die bei Büchern manchmal einfach schrecklich finde, wenn man dann nicht gleich weiß, wie's weitergeht. Aber schreiben macht halt unglaublich Spaß. :D
    Danke für dein Lob. ^^


    Ich weiß, dass ich bei den Umgebungsbeschreibungen zeitweise übertreibe. Die Sache ist nur die, ich selbst hasse es bei Büchern, wenn ich mir die Umgebung um's Verrecken nicht vorstellen kann, einfach weil nicht genügend Beschreibungen da sind. Und weil ich ja recht viele Referenzen für EgA habe, hab ich mit den Beschreibungen auch kein Problem, aber ich hoffe, dass ich bald zu mehr Gefühlen komme, denn die beschreibe ich eigentlich auch recht gerne. Und Sichtwechsel wird es noch einige geben, keine Sorge.
    Wiederholungen in den Beschreibungen sind mir selbst auch schon ein paar aufgefallen, ich versuche das in Zukunft zu vermeiden, aber es ist nicht so einfach. ^^"
    Die Story entfaltet sich gerade erst und auch, wenn es durch die Teilung in Parts, nach viel mehr aussieht, so sind wir doch erst - seit heute - bei Kapitel sieben insofern, kann da noch nicht so viel passiert sein. Aber trotzdem nehme ich - gerade mit dem unbekannten inneren Monolog - schon mal ein paar andere Handlungsstränge auf, die im Nachhinein wichtig sein werden. Soll grundsätzlich aufzeigen, dass gewisse Geschehnisse gleichzeitig passieren, was ich äußerst interessant finde, weil das ja im RL auch oft so ist, dass gewisse Dinge einfach zeitgleich passieren.
    Freut mich, dass dir Myrrh gefällt, ich mag sie auch sehr. Warum Riolu keinen Namen hat, wird sich zeigen, wenn er seine Geschichte Yune anvertraut, dann wird es vielleicht deutlicher. ^^ Und keine Sorge, am Ende bekommt er einen.
    Die recht unterschiedlichen Namen, sind wie gesagt, Altlasten. Micaiah und Myrrh kommen aus dem Spiel Fire Emblem - nach Kapitel VI werde ich im Startpost eine Liste der Charaktere einfügen und zudem noch, eine "Herkunft der Namen" - deshalb sind die so schön, genauso wie Yune. ^^ Wow du bist gut, ja, Riolu hat tatsächlich eine besondere Beziehung zu Yune aufbauen, aber das kommt erst noch im folgenden. Myrrh ist nicht so ganz der offene Typ, deshalb hat sie das nicht so emotional erzählt. Sie wirkt für viele einfach stark, setzt sich gerne für andere ein und hat etwas mütterliches, aber auch sie hat ihre Ängste. (Die aber erst später kommen ~ )
    Oh, freut mich, dass du mit der Einteilung in Parts keine Probleme hast. Nein, ich schreibe meine Kapitel so wie sie kommen und teile sie nur für die Veröffentlichung in Parts auf.


    Vielen Dank für deinen Kommentar und für das viele Lob, das hat mich sehr gefreut. ^^ [/tabmenu]


    /EDIT: 17.06.12
    Sou, endlich geht es hier mal weiter, war wirklich lange genug ohne Update. ^^ An dieser Stelle noch mal ein großes Danke an all die netten Kommentare und dafür, dass ich doch tatsächlich den zweiten FF-Award gewonnen habe. Kann's immer noch nicht glauben, danke an alle internen Voter und vielen Dank an Hiss-san für die Nominierung. I am so flattered. <3


    Kapitel VI hat mir viel, viel Mühe gemacht, besonders gegen Ende war's einfach langsam sehr schwer die letzte Szene zu schreiben. Gestern ist Rai dann mit Betalesen fertig geworden, deshalb ist es jetzt auch höchste Zeit, dass das Kapitel online geht. Viel Spaß beim Lesen. (: