[Johto] Klang der Legenden

  • Nachdem die drei Schildkröten eine Weile durch den Gemeinschaftsraum gelaufen waren und die Räumlichkeiten erkundet hatten, wandte sich Morla an ihre beiden Kameraden. „Schi schiggy, shiggy schi schi schiggy gy. Schi schiggy?“ [Ich denke, wir sollten mal wieder zu Uschaurischuum zurückkehren. Meint ihr nicht?], schlug sie vor.

    „Qur qurtel?“ [Was, jetzt schon?], fragte Kassiopeia und ließ ihren Blick über die anwesenden Personen schweifen. An einem der Tische sah sie einen Jungen, der gerade einen Apfel zur Seite gelegt hatte und nun ein paar interessante Dinge aus seiner Tasche nahm. Ein Teil war offensichtlich irgend so ein Block, und das längliche Teil vielleicht eine Art Stift. Aber bei diesem dritten Teil, mit dem er den Stift bearbeitete, konnte die kleine Feuerschildkröte auf die Entfernung nicht sehen, was das war. Neugierig geworden ging sie daher langsam einige Schritte auf den Jungen zu um das Ganze von etwas näher zu betrachten.

    „Last chelast?!“ [Was machst du da?!], erkundigte sich A’Turin.

    „Qur qurtel tel, qurtel tel qur.“ [Ich will nur sehen, was der da macht.], antwortete das Qurtel und ging noch ein paar Schritte weiter.

    „Schi schiggy, schi schiggy schi?“ [Komm schon, oder interessiert dich das nicht], wandte sich Morla nun an A’Turin und ging ein paar Schritte hinter Kassiopeia her.

    „Last chelast chelast chel, chelast chelast last!“ [Aber wenn der uns zu nahe kommt, ziehen wir uns zurück!], meinte die männliche der drei Schildkröten und ging nun auch langsam hinter seinen beiden Kameradinnen her.

    Als die drei Schildkröten nahe genug gekommen waren, wandte sich Kassiopeia an den Jungen. „Qur qurtel tel?“ [Was machst du da?], fragte sie - wobei sie natürlich keine Antwort erwartete. Außer Uschaurischuum hatte sie bisher noch keinen Trainer gesehen, der wirklich verstehen konnte, was sie und ihre beiden Kameraden sagten.


    Off Topic:

    Einmal einen Beitrag, der nur aus den Aktionen meiner drei Pokemon besteht. Zum besseren Verständnis habe ich einfach einmal Übersetzungen für das, was die drei sagen, mit eingefügt - auch wenn eure Charas das natürlich nicht verstehen würden.

    Mit dem Jungen ist natürlich Alexander, der Chara von Shara1608 gemeint.

  • Maximilian genoss die Abendbrise auf dem Passagierschiff auf einer Liege am Vorderdeck. Die Überreise von Hoenn nach Johto hatte zwar etwas Entspannendes jedoch war sie für den noch unerfahrenen Trainer von zu großer Dauer. Wer will schon seine Pokémon Reise beginnen und zu Beginn auf einem Schiff feststecken?

    Ungeduldig erhob der Blondschopf sich von der Liege woraufhin ebenfalls seine Partner Flunkifer und Hydropi aufstanden. Sie hatten sich neben der Liege ihres Trainers hingelegt während das neuste Mitglied von Maxs Team, Wablu, nachwievor auf dem Riesenkiefer von Flunkifer rastete.

    Max ging zu einem Matrosen den er von der Liege aus gesehen hatte um sich zu erkundigen wann das Schiff in Oliviana City ankommen würde und ob er auf dem Schiff eine Karte der Johto Region kaufen konnte. Glücklicherweise war die voraussichtliche Ankunft am Nachmittag des kommenden Tages, somit konnte die Reise bald wirklich beginnen.

    Des Weiteren gab es wohl einen Kiosk wo es diverse Magazine über die Zielorte des Schiffes aber auch Karten der Regionen die es besucht zu Verfügung gestellt werden für Passagiere. Das Magazin zu Oliviana City bekam er als Passagier kostenlos und die Karte der Johto Region zu einem guten Preis. Maximilian begab sich danach mit seinen Pokémon in seine Kajüte und lies das Magazin etwas während er die Karte bereits in seinem Rucksack verstaute.

    „Die Stadt hat also eine Arena, ein Café, einen Leuchturm für die vielen Schiffe die den Hafen passieren und natürlich das Pokémon Center und der Supermarkt. Des Weiteren gehören die Pokémon der Arena wohl dem Typ Stahl an und wird geleitet von einer Frau namens Jasmin. Hmm...“ Max blickte kurz zu seinen Pokémon, welche bereits eingeschlafen waren, und murmelte dann weiter vor sich hin:„ Wir sollten wohl nicht direkt zu Beginn in einer Arena antreten, vor allem nicht wenn wir nicht einen Typen Vorteil auf unserer Seite haben gegen Stahl-Pokémon“.

    Nach einigen weiteren Gedanken zur Planung des kommenden Tages entschloss der Grauäugige sich durch die eher späte Ankunft den Tag dort zu verbringen und legte sich schließlich auch Schlafen.


    Am Morgen verschlief er etwas durch die viele Gedanken, schaffte es aber noch rechtzeitig zum Frühstück. Danach ging er wieder zum Vorderdeck und nachdem er die Erlaubnis eines Matrosen hatte war es Zeit für ein kleines Training. Hydropi sollte gegen Wablu antreten, wobei letzteres einige Minuten Überzeugungsarbeit brauchte damit es seinen Lieblingsplatz temporär verlässt.

    Max wollte schauen ob sich Hydropis Aquaknarre und Wablus Säuselstimme gegenseitig auslöschen können, für diesen Zweck ließ er beide diese Attacken mehrfach gegeneinander einsetzen sodass es einen Aufprall gab wo tatsächlich keine der Attacken die Oberhand gewinnen konnte. Der Tutor analysierte die Attacken während seine Pokémon sie wiederholt einsetzen bis hin zum Mittag. Natürlich machte er kleinen Pausen zwischendurch damit sich seine Partner nicht zu sehr verausgaben würden.

    Nach einer wohlverdienten Mahlzeit zur Mittagsstunde stand die Ankunft in der Hafenstadt auch kurz bevor. Als Maximilian seine wenigen ausgepackten Habseligkeiten in der Kajüte wieder verstaute schaute Flunkifer diesem zu mit dem schlafenden Wolkenvogel auf seinem Riesenkiefer und Hydropi erholte sich in seinem Pokéball. „Flun. Flunkifer!“, meldete sich das Stahl Pokémon zu Wort. Max hörte seinem längstem Partner natürlich zu als er seine Stimme vernahm und blickte über diesen. Da er seine Pokémon leider nicht wortgenau verstehen konnte versuchte er immer anhand ihrer Tonlage, Gestik und Mimik ihre Aussagen zu interpretieren. Flunkifer klang energiegeladen und da es am Morgen nicht mit trainieren konnte war die erste logische Schlussfolgerung, dass es ebenfalls kämpfen wollte. Max nickte Flunkifer entgegen und schlug ihm seinen weiteren Plan vor:„ Wir werden wohl heute noch in der Stadt bleiben und wenn wir einen kampfbereiten Trainer finden kannst du ja antreten, klingt das gut?“

    „Flun!“ Es schien als wäre dies ein zufriedenstellender Vorschlag, Flunkifer hob sogar leicht seinen Riesenkiefer vor Freude. Es achtete jedoch darauf den Wolkenvogel nicht zu wecken.


    Nachdem Maximilian sich beim Verlassen des Schiffes noch bei den Matrosen denen er währenddessen begegnet ist bedankt hatte, schaute er vom Hafen aus über die restliche Stadt. Er begab sich in Richtung Pokémon Center und blickte unterwegs die Gebäude an welche er sah. Unter diesen stach natürlich der Leuchtturm klar hervor. Glücklicherweise erreichte der Blondschopf das Center ohne sich zu verlaufen und blickte gen Himmel als er vor dem Eingang stand. Es schien als würde ihnen die Sonne noch etwas erhalten bleiben bis sie untergeht, vielleicht könnte er ja nachher noch etwas draußen unternehmen?

    Schließlich trat er ins Pokémon Center hinein und blickte umher. Einige Leute fielen Max direkt ins Auge. Drei Leute waren an einem Tisch wovon einer sich wohl gerade aufbruchbereit machte. Es war ein Mann im schätzungsweise gleichen Alter wie Maximilian. Seine hellblauen nach oben gestylten Haare stachen minimal heraus im Vergleich zu seiner normalen Kleidung. Ebenfalls an dem Tisch saß eine junge Frau mit schwarzem Haar und in grüner Kleidung. Ihre modebewusste Erscheinung verwunderte den Blondschopf. Was sie wohl in eine Hafenstadt führte? Die dritte Person im Bunde war ein schätzungsweise leicht älterer Mann mit ebenfalls blondem Haar, einer Hornbrille und eher hellen Kleidung. In einer anderen Ecke des Centers sah Max noch einen Jungen mit kurzen dunkelblauen Haaren in schwarz-blauer Kleidung.

    Einige andere Leute und natürlich auch Pokémon waren ebenfalls im Center. Maximilian beendete das Analysieren der Leute jedoch erstmal und hielt Ausschau nach Schwester Joy. Es fielen jedoch nur einige Chaneira und Heiteira auf die wohl hier arbeiteten aber Joy war gerade nicht in Sicht. Nun stand der Trainerneuling am Eingang und überlegte wie er vorgehen sollte während Flunkifer dicht an seiner Seite war mit einem schlafenden Wolkenvogel auf seinem Riesenkiefer.


    OT: So, Ankunft erfolgreich! Habe versucht kurz auf die anwesenden Charas einzugehen, die in den rezenten Posts vorkamen. Hoffe mir sind da keine Fehler unterlaufen, falls doch bitte Bescheid geben.

  • Die Schwesternpokémon wussten genau was zu tun war als Kyle sich nach den anderen Funktionen des Centers, die nichts mit der Pokémonheilung zu tun hatten, erkundigte. Eines der zwei Heiteira die zurzeit den Tresen bedienten bückte sich und holte ein Großes, leicht eingestaubtes, Buch hervor auf dessen Einband stand *Informationen zum eingeschränkten Betrieb*.

    Der Kundschafter bedankte sich bei dem Pokémon, wischte den Staub etwas beiseite und begann in dem Wälzer zu blättern. Scheinbar besaßen wohl die meisten Pokémoncenter sowas wie einen Notfallplan für Situationen in denen die eigentliche Schwester nicht da war und die Pokémon waren darauf trainiert anhand von Stichworten oder Gesten zu bestimmten festgelegten Uhrzeiten nahezu sämtliche Funktionen einer Schwester Joy übergangsweise zu erledigen. Wie oft so etwas wirklich notwendig war wusste Kyle zwar nicht aber aufgrund der Staubschicht kam dies in dieser Stadt wohl schon länger nicht mehr vor. Sollte Schwester Joy nicht bis zum Abend zurück sein so müsste Kyles Gruppe sich wohl in ein paar stunden wenn es langsam dunkel wird in zweier oder dreier Teams zusammenfinden und bei den Heiteira nach Zimmerschlüsseln fragen. Da der junge Trainer nun seine Antworten hatte schloss er das Buch wieder und ging zurück zum Tisch, allerdings ohne sich dabei wieder hinzusetzen. "Also so wie es aussieht können wir falls die Schwester nicht rechtzeitig zurückkommt in ein paar Stunden Zimmerschlüssel aushändigen lassen sofern wir als zweier oder Dreiergespann danach fragen. Jemand Vorschläge was wir eventuell bis dahin machen sollen?"

  • „Ihr braucht euch nicht zu entschuldigen, dass ihr mich nicht ins Gespräch eingebunden habt“, erwiderte der Schildkrötentrainer darauf, dass Amelia und Kyle sich bei ihm entschuldigten, dass sie ihn in ihrer Unterhaltung übergangen hatten. „Es war interessant, dabei zuzuhören, und so konnte ich ja auch ein bisschen was über meine neuen Kameraden erfahren.“ Aber dann meinte Kyle, dass er sich vielleicht einmal bei den Heitata erkundigen wollte, ob Schwester Joy irgendwelche Vorsorge für den Fall getroffen hatte, dass Trainer während ihrer Abwesenheit nach einer Nachtunterkunft fragen würden.

    Während der junge Mann also zu den Heitata ging, beobachtete Uschaurischuum, wie sich Kassiopeia, Morla und mit etwas Zögern auch A’Turin einem fremden Trainer näherten. Es sah ganz so aus, als ob irgend etwas bei diesem Jungen Qurtels Interesse geweckt hatte, aber es sah nicht so aus, als ob vor hatten, ihn zu stören.

    Aber dann war Kyle auch schon wieder zurück. „Also so wie es aussieht können wir falls die Schwester nicht rechtzeitig zurückkommt in ein paar Stunden Zimmerschlüssel aushändigen lassen sofern wir als zweier oder Dreiergespann danach fragen. Jemand Vorschläge was wir eventuell bis dahin machen sollen?“


    „Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mit meinen drei kleinen Freunden noch einmal zum Strand gehe“, antwortete Uschaurischuum daraufhin. „Aber nicht sofort, denn im Moment scheinen die dort drüben eine Bekanntschaft schließen zu wollen.“ Er deutete zu dem Tisch, an dem der Junge saß.

    Als der Brillenträger sich dann noch einmal kurz umsah, bemerkte er bei der Eingangstür einen weiteren Mann, der gerade etwas unsicher drein blickte. „Können wir dir irgendwie helfen?“, rief er zu diesem herüber.


    Off Topic:

    Ich lasse mal offen, ob die Interaktion zwischen dem Qurtel, dem Schiggy, dem Chelast und Alexander inzwischen weiter fortgeschritten ist, da dort eigentlich eher Shara1608 am Zug ist. Der junge Mann bei der Eingangstür ist natürlich der Chara von Marc27

  • Der Grauäugige entdeckte beim erneuten Überblicken des Raumes die Leuchtstafel welche mit "+Vorübergehend eingeschränkter Betrieb+" beschriftet war. „Na toll, soll ich dann später wiederkommen oder eines der Dienstpokémon fragen?“, überlegte er nun.

    Jetzt erst bemerkte Max wie der Mann mit den hellblauen Haaren, der sich eben noch aufbruchbereit machte, schon auf dem Rückweg zum Tisch, wo wohl seine Kameraden warteten, war. Er blieb am Tisch stehen und teilte den Beiden etwas mit was Max aber auf die Distanz nicht verstehen konnte. Bevor er seinen Blick von den Dreien abwendete rief der blondhaarige Mann mit der Hornbrille: „Können wir dir irgendwie helfen?“

    Wenn er schon gefragt würde erschien es Maximilian nur sinnvoll die Hilfsbereitschaft anzunehmen. Er nickte Flunkifer entgegen und beide gingen zu den Dreien an dem Tisch. Nach der Ankunft erklärte er:„Hey, ihr könntet mir tatsächlich helfen. Ich bin eben erst in Johto angekommen und wollte heute im Center hier übernachten aber scheinbar ist der Betrieb eingeschränkt. Wisst ihr ob dies trotzdem möglich sein wird? Ich bin übrigens Max und diese beiden sind meine Partner Flunkifer und Wablu“.

    Flunkifer nickte begrüßend entgegen während das Wablu sich weiterhin auf dem Kiefer des Ersteren entspannte.

  • Der fremde Mann nickte seinem Pokemon zu und dann näherten die beiden sich dem Tisch, bei dem Kyle stand und an dem Amelia und Uschaurischuum saßen. „Hey, ihr könntet mir tatsächlich helfen“, erklärte er anschließend, „Ich bin eben erst in Johto angekommen und wollte heute im Center hier übernachten aber scheinbar ist der Betrieb eingeschränkt. Wisst ihr ob dies trotzdem möglich sein wird? Ich bin übrigens Max und diese beiden sind meine Partner Flunkifer und Wablu.“


    „Tja, so wie es aussieht ist Schwester Joy gerade irgendwo in der Stadt unterwegs“, antwortete der Mentalist mit der Hornbrille, „wenn ich das richtig mitbekommen habe um irgend ein Pokemon zu behandeln oder so. Aber Kyle“ - er deutete auf den jungen Mann - „hat sich erst eben gerade erkundigt. Selbst wenn sie nicht rechtzeitig zurück ist, scheint es wohl eine Möglichkeit zu geben, dass wir in ein paar Stunden Zimmerschlüssel für Zwei- und Dreibettzimmer bekommen.“ Er wandte sich kurz an Kyle: „Oder habe ich da was falsch verstanden?“

    Nach kurzem Zögern fügte der Schildkrötentrainer noch hinzu: „Ach ja, das hier“ (er deutete auf die Frau) „ist Amelia und mein Name ist Uschaurischuum. Meine drei Pokemon sind übrigens die drei Schildkröten dort drüben.“ Er deutete noch in die Richtung, in der sich Morla, Kassiopeia und A’Turin befanden.


    Off Topic:

    Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es in dem Pokemoncenter tatsächlich eine Leuchttafel mit dem Hinweis auf den eingeschränkten Betrieb gibt, aber da Max anderenfalls nach Schwester Joy gefragt haben könnte, ist das glaube ich nicht so wichtig.

  • "Jup ist schon richtig so", antwortete Kyle dem Schildkrötentrainer "laut den Buch sind die Chaneiras und Heiteiras hier angewiesen zu späten Abendstunden wenn es langsam dunkel wird Trainern Schlüssel auszuhändigen sofern diese zu zweit oder dritt am Tresen stehen, mindestens einer davon nach Oben zeigt und nach einem Schlüssel fragt."

  • So sehr Amelia auch die Gesellschaft der jungen Männer um sie herum genoss, änderte doch nichts an der Tatsache dass es doch langsam langweilig wurde. Wenn es so weiter ging, würden sie hier noch Wurzeln schlagen und das war nicht das was der Köchin sonderlich behagte. Die anderen von der Gruppe schienen es wohl nicht allzu eilig zu haben um in dem Center sich ein zu finden. Schade. Sie seufzte leise und strich sacht eine Haarsträhne zurück.


    Abwechslung brachte dann doch als die Helferpokémon ein Buch zu Tage förderten und darin lasen. Oder es sah zumindest darin aus. Vielleicht waren auch nur Bilder drin. Konnten Pokémon überhaupt lesen? Diese Frage hatte sie sich noch nie gestellt. Bevor sie laut diese Frage stellen konnte, bemerkte sie noch zwei weitere Fremde Gesichter im Center. Sie wollte schon jubeln dass es noch ein Paar geschafft hat hier reinzukommen, doch dann merkte sie dass es doch ganz neue waren. Besser als nichts. War es da draußen so schön und es entging ihr etwas? Andererseits hatte sie das Gespräch mit Kyle sehr genossen. Dies war Entschädigung genug für jede ach noch so schöne Landschaft. Dies entlockte ihr ein Lächeln.


    Der eine Fremde blieb mehr im Hintergrund, während der andere gleich bei ihnen um Rat fragte. Diese war nicht entgangen dass Schwester Joy nicht da war. Uschaurischuum war so nett und erklärte ihm was der Neue zu wissen brauchte. Er stellte dabei auch neben sich auch seine Pokémon und sowohl Kyle als auch sie vor. Amelia nickte als ihr Name fiel. Sie entgegnete: "Freut mich dich kennen zu lernen Max."


    Nach einigen Sekunden begriff sie was Kyle gesagt hatte. Übernachteten sie etwa hier? So wie es aussah schon, denn solange die anderen nicht ins Center reinkamen und sie auf irgendwas warten mussten, blieb ihnen wohl kaum was anderes übrig. Amelia schluckte leicht. Es wäre doch besser gewesen in ihrer vorherigen Übernachtungsmöglichkeit zu bleiben wenn sie das gewusst hätte, aber da war sie noch davon ausgegangen dass die Gruppe gleich aufbrechen würde. Was wohl nicht der Fall wäre. Andererseits könnte sie so die anderen besser kennen lernen auch wenn sie erst zwei davon einigermaßen kennen gelernt hatte. Was bedeutete dies für die Zimmerwahl? Müsste sie sich mit anderen Fremden ein Zimmer teilen? Oder mit denen die sie schon kennen gelernt hatte? Sofort spürte sie wie sich auf ihren Wangen eine Hitze ausbreitete. Sie musste weg.


    Die Köchin stand auf und murmelte: "Entschuldigung ich bin gleich wieder da." Dann erhob sie sich und ließ sich von einen der Chaneiras den Weg zu Toilettenräumen weisen. Dort erfrischte spritzte sich kühles Wasser ins Gesicht und sammelte sich. Zumindest mehr schlecht als recht. Sie schafft das so wie immer. Immer mit der Ruhe. Dann brachte sie mit einem Lächeln wieder in Ordnung und kehrte langsam zu den anderen zurück. Sie sagte: "Alles in Ordnung." Um sich abzulenken fragte sie ihren Blick Max zugewendet: "Ich hoffe die Frage wurde noch nicht beantwortet. Woher kommst du?" Dann fragte sie: "Was meint ihr wann kommen die anderen endlich zu uns? So toll kann es da draußen gar nicht sein."


    OT: Amelia wortgewandt und überfordert xd Seht es ihr bitte nach.

  • Schwester Joy war also außer Haus, der blonde Mann mit der Hornbrille hieß Uschaurischuum, der Blauhaarige Kyle und die schwarzhaarige Frau Amelia. Sie schienen nachwievor freundlich, jedoch verblüfft war Maximilian durch den Namen Uschaurischuum. Vielleicht würde sich ja noch eine Gelegenheit zum Nachfragen ergeben.

    Uschaurischuum deutete auch noch auf 3 Schildkrötenpokémon die zu ihm gehörten und gerade das Center erkundeten. Kyle bestätigte die Aussage von Uschaurischuum, sie konnten am Abend zu Zweit oder Dritt je ein Zimmer bekommen. Dann musste Max wohl noch mindestens einen Zimmergenossen bis zur Abendstund finden. Amelia stand auf und schien sich zu kurz entschuldigen bevor sie wegging.


    Neugierig wandte sich der Trainer aus der Hoenn-Region in Richtung Uschaurischuum und fragte mit Blick auf seine Pokémon:„ Qurtel und Schiggy kenne ich bereits, aber das dritte im Bunde sagt mir nichts. Dürfte ich fragen um welches Pokémon es sich bei ihm handelt? Meine Vermutung wäre, dass es dem Typ Pflanze oder Boden angehört anhand seiner Optik und Statur.“

    Schließlich kehrte Amelia zurück und erkundigte sich zuerst nach der Herkunft von Max dann nach anderen Leuten die wohl zu den Dreien gehörten. Als Max ihr antwortete fiel ihm der interessante Kontrast von ihren grünen Augen zu den schwarzen Haaren auf. „Ich komme aus der Hoenn Region und bin hierhin gereist um Erfahrungen als Trainer zu sammeln. Eine gute Freundin hat mir die Johto Region dafür empfohlen. Seid ihr alle von hier?“ Kurz darauf fügte der Grauäugige noch mit einem leichten Lächeln hinzu:„ Das Wetter draußen ist nicht schlecht, vielleicht wäre der Strand ein besserer Treffpunkt gewesen?“

  • Max wandte sich kurz an den Schildkrötentrainer, und während er auf die drei Schildkrötenpokemon deutete, meinte er: „Qurtel und Schiggy kenne ich bereits, aber das dritte im Bunde sagt mir nichts. Dürfte ich fragen um welches Pokémon es sich bei ihm handelt? Meine Vermutung wäre, dass es dem Typ Pflanze oder Boden angehört anhand seiner Optik und Statur.“

    „Ja, da hast du Recht“, antwortete der Mentalist daraufhin. „A’Turin ist ein Chelast - also ein Pflanzenpokemon.“

    Danach wechselte Max das Thema und erwähnte, dass er aus Hoenn kam. „Seid ihr alle von hier?“ Während Uschaurischuum noch überlegte, wie ausführlich er darauf antworten wollte, wechselte der junge Mann erneut das Thema: „Das Wetter draußen ist nicht schlecht, vielleicht wäre der Strand ein besserer Treffpunkt gewesen?“


    „Tja, was den Treffpunkt angeht, sind wir heute mit der Fähre von Anemonia City herüber gekommen. Kyle hat von dort wohl eine Medizin oder so etwas mitgenommen und diese dann Schwester Joy hier in Oliviana City gebracht. Ich nehme an, dass sie im Moment nicht da ist, weil sie damit gerade irgendwelche Pokemon behandelt.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Ach ja, was unsere Herkunft angeht, kommen wir alle nicht von hier. Wenn ich es vorhin richtig mitbekommen habe, kommt Kyle aus Einall und Amelia aus Galar. Und bei mir ist das etwas komplizierter, man könnte fast sagen, dass ich ursprünglich aus gar keiner Region komme, auch wenn ich in den letzten neun Jahren erst in einem kleinen Fischerdorf, danach in Weidelingen in der Sinnoh-Region und zuletzt in Anemonia City gewohnt habe.“


    Off Topic:

    Ich weiß, dass der Aufbruch Richtung Strand oder so so durch meinen Beitrag etwas in den Hintergrund rückt, aber falls ihr noch auf die Aussage „aus gar keiner Region“ meines Charas eingehen wollt, wollte ich dann nicht noch einen weiteren Themenwechsel anfügen. Außerdem hat Shara1608 noch etwas mehr Zeit, auf mein Interaktionsangebot mit den drei Schildkröten einzugehen, wenn wir an dieser Stelle noch eine kleine Schleife drehen.

  • Es handelte sich also tatsächlich um ein Pflanzenpokémon namens Chelast und A'Turin war wohl der Spitzname den Uschaurischuum ihm gab. Max blickte das Schildkrötenpokémon noch einige Momente analytisch an und murmelte währenddessen vor sich hin:„ Mit so einer Statur wird seine Stärke wohl eher weniger bei der Initiative sondern eher im physischen Bereich liegen, denke ich.“


    Sie waren also ebenfalls erst heute mit einer Fähre angekommen. Der Grauäugige vermutete mal, dass Anemonia City auf einer naheliegende Insel war wollte aber nicht nachfragen. Er würde noch genug Gelegenheiten haben sich mit den Städten der Johto Region vertraut zu machen. Das sie wohl Medizin holen waren sprach ebenfalls dafür, dass sie sehr hilfsbereit waren.


    Als Uschaurischuum sagte, dass sie alle nicht von hier kamen war Maximilian kurz verblüfft. Da hatte ihn sein Ersteindruck wohl mächtig gettäuscht. Kyle kam also aus der Einall Region, Amelia aus Galar und Uschaurischuum aus gar keiner Region. „Aus gar keiner Region?“, dachte sich der Grauäugige in dem Moment.

    „Das klingt ja interessant, ich würde gerne mehr erfahren aber ich will euch nicht aufhalten. Nur wie meinst du denn aus gar keiner Region, Uschaurischuum? Du scheinst ja trotzdem schon viel gereist zu sein.“


    OT: Hoffe es ist ok, des ich so sehr auf Chelast eingehe, kann des auch noch reduzieren wenn gewünscht.

  • Auf Uschaurischuums Erläuterungen über A‘Turin murmelte der junge Mann irgend eine analytische Bemerkung über eine mögliche Stärke der Pflanzenschildkröte. Und nachdem der Schildkrötentrainer dann auf die Regionen der Anwesenden Trainer eingegangen war, sagte Max: „Das klingt ja interessant, ich würde gerne mehr erfahren aber ich will euch nicht aufhalten. Nur wie meinst du denn aus gar keiner Region, Uschaurischuum? Du scheinst ja trotzdem schon viel gereist zu sein.“


    Der Mentalist mir dem schildkrötenpanzerartigen Rucksack und der Brille überlegte einmal kurz, wie viel er auf diese Frage genau antworten wollte und antwortete dann: „Na ja, ich bin halt auf einer Insel aufgewachsen, auf der außer mir und meinen Eltern nur eine ganze Reihe von Wasserschildkröten und einige Krebscorps gelebt haben. Andere Orte habe ich erst besucht, nachdem ich von dort aufgebrochen war, und das habe ich erst gemacht als ich bereits sechzehn Jahre alt war.“

    Er schwieg einen Moment, während sein Blick seine drei Schildkröten-Pokemon fiel und fügte dann noch hinzu: „Was deine Bemerkung zu A‘Turins Kraft angeht, kann ich dir leider nicht sagen, ob deine Vermutung zutrifft. Ich habe zwar schon ein paar Mal versucht, mit meinen drei kleinen Freunden etwas für mögliche Pokemonkämpfe zu trainieren, aber im Grunde bin ich noch ein Anfänger.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Wenn ich es richtig sehe, dann scheinst du dich schon etwas besser mit Pokemonkämpfen auszukennen? Hättest du - falls wir nachher an den Strand gehen oder einen anderen geeigneten Platz finden - Lust, mir beim Training meiner drei kleinen Freunde etwas zu helfen?“

    Kurz wandte er sich an Kyle und Amelia: „Ich denke, es ist OK, wenn ich heute Abend dann wieder hier im Center bin? Und wann wollen wir uns hier wieder treffen, um die Zimmerschlüssel abzuholen?“

  • Man konnte Max ansehen wie erstaunt er war als Uschaurischuum erklärte wieso er aus gar keiner Region stammte. Für den grauäugigen Blondschopf, der stets selten weit weg von Zuhause war, war dies kaum vorstellbar. Uschaurischuum hätte sicherlich schon einiges gesehen durch die Orte die er besucht hatte aber mit einer solchen Herkunft war seine Kindheit gewiss auch interessant gewesen.

    In Gedanken darüber verpasste Maximilian beinahe die darauffolgenen Aussagen und Fragen. Als der Mann mit der Hornbrille meinte, dass Max sich besser mit Pokemonkämpfen auszukennen schien, musste dieser vor Freude leicht grinsen. Und ein kleines Training bei Gelegenheit klang ebenfalls sehr gut. So konnte Max seine Pokémon auch noch etwas trainieren, gerade Flunkifer hatte er es ja vorhin versprochen.

    Ohne lange zu zögern meldete sich der Grauäugige wieder zu Wort:„ Das klingt sehr interessant, jetzt verstehe ich auch besser wieso du 'keine Region' gesagt hast. Ich muss zugeben, dass meine praktische Erfahrung in Kämpfen noch nicht sehr hoch ist. Jedoch habe ich, während ich bei einer Pokémon Pension gearbeitet habe, stets die Pokémon dort beobachtet wenn es mal kleinere Kämpfe gab. Dazu habe ich die Trainerschule in Metarost City besucht um mehr zu lernen. Mein Interesse liegt vor allem bei Attacken und wie eine einzelne Attacke schon mehrere Anwendungsmöglichkeiten haben kann. Ich würde dir gerne soweit ich kann helfen, es wäre auch interessant zu sehen ob meine Vermutung zu A'Turin zutrifft.“ Daraufhin wendete der Blondschopf seinen Blick zu Kyle und Amelia um zu sehen ob sie keine Einwände haben.

  • Kurz wandte sich Uschaurischuum an Kyle und Amelia: „Ich denke, es ist OK, wenn ich heute Abend dann wieder hier im Center bin? Und wann wollen wir uns hier wieder treffen, um die Zimmerschlüssel abzuholen?“ Kyle musste nicht lange nachdenken zum Antworten. "Ja klar, jeder kann den Rest des Tages machen was er will und sobald es langsam Dunkel wird und die Straßenlampen draußen angehen finden sich alle wieder hier ein die zusammen mit uns reisen wollen. Bin mir auch sicher das es hier wesentlich bessere Möglichkeiten gibt sich etwas zu entspannen und die Zeit zu vertreiben als noch auf Anemonia. Ich glaub ich hab auch irgendwo in der nähe einen Fast Food Stand gesehen zu dem ich mich wohl gleich als erstes begeben werde. Wir sollten aber auf jeden fall den Leuten vor dem Center die mit uns am Strand unterwegs waren noch erklären was grad los ist und wie wir weiter vorgehen wollten bevor wir uns eventuell aufteilen."

  • Max antwortete auf Uschaurischuums Frage zu einem möglichen Training, dass die praktische Erfahrung seiner Pokemon in Kämpfen auch noch nicht sehr hoch war, aber dass er durchaus Gelegenheiten gehabt hatte, um taktisches Wissen zu erwerben, und schließlich meinte er, dass er Uschaurischuum gerne bei dem Training helfen wolle.

    Bevor der Schildkrötentrainer auf diese Anwwort eingehen konnte, meldete sich auch Kyle zu Wort. „Ja klar“, meinte er zu der Frage, ob es OK wäre, wenn man sich Am Abend erneut im Center trifft, „jeder kann den Rest des Tages machen was er will und sobald es langsam Dunkel wird und die Straßenlampen draußen angehen finden sich alle wieder hier ein die zusammen mit uns reisen wollen.“ Ansonsten erwähnte er noch, dass er hier irgendwo einen Fast-Food-Stand gesehen hatte und dass man auf jeden Fall auch die Leute vor dem Center informieren sollte.


    „Gut“, meinte der Schildkrötentrainer, bevor er sich wieder an Max wandte: „ich denke, es macht dann am meisten Sinn, wenn wir uns dann erst einmal eine Kleinigkeit zu Essen organisieren und uns dann einen geeigneten Platz für ein Training suchen, um A’Turin, Morla, Kassiopeia und vielleicht auch für deine beiden Pokemon trainieren zu können?“

    Anschließend wandte er sich an seine drei kleinen Freunde: „Habt ihr drei gehört? Ich denke, wir wollen wieder los.“

    „Chelast!“, „Schiggy“ und „Tel, qur qurtel?“, bekam er zur Antwort.

    „Ja, jetzt schon“, antwortete der Mentalist auf die Frage des Feuerpokemon. „Aber ich denke, dass wir es nicht eilig haben, also kannst du gerne das Tempo vorgeben.“ Mit einem leisen Ton wandte er sich noch einmal an Max: „Ich hoffe, das ist für dich OK? Sie hasst es, zur Eile angetrieben zu werden.“

    Kassiopeia schien diese Bemerkung jedenfalls nicht mitzubekommen. „Qurtel“, sagte sie und begann, ganz gemächlich auf ihren Trainer zu zu krabbeln. Morla und A’Turin folgten ihr.

  • Es dauerte nicht lange bis Kyle sein OK gab, dass Uschaurischuum sich bis es dunkel wurde von der Gruppe trennen durfte um etwas mit dem Neuankömmling zu trainieren. Er hatte sogar schon einen Fast-Food-Stand gedanklich anvisiert und wollte zuvor nur noch die Gruppenmitglieder vor dem Center informieren.

    Uschaurischuum bot an man könnte eine Kleinigkeit zu Essen organisieren und dann einen Trainingsplatz suchen für die Pokémon der Beiden. Wobei er annahm, dass Maxs Team nur aus dem Flunkifer und Wablu neben ihm bestand. Danach rief Uschaurischuum seine Schildkrötenpokémon zu sich, welche wohl nicht direkt aufbrechen wollten.


    Das Qurtel sollte das Tempo vorgeben und Uschaurischuum fragte noch in leisem Ton nach ob dies für Max OK wäre. Mit einem leichten Grinsen und ebenfalls in einer leisen Tonlage antwortete der Grauäugige:„ Ist schon in Ordnung so, wir wollen ja niemanden stressen. Wenn wir zu schnell wären könnte Wablu noch von Flunkifer runterfallen.“

    Danach sprach er wieder in normaler Tonlage weiter:„ Übrigens habe ich noch ein drittes Pokémon, das im Moment nur in seinem Ball rastet. Wenn wir soweit sind sollte es aber wieder voll einsatzbereit sein. Ach und eine kleiner Snack wäre für mich OK. Etwas größeres schaffe ich aber nicht da ich kurz vor meiner Ankunft auf dem Schiff noch zu Mittag gegessen habe.“

  • Amelia warf einen Blick auf die Wanduhr im Center. Es war tatsächlich noch etwas Zeit bis die Stadtlaternen brannten. Bestimmt sah es hier in Oliviana City sehr romantisch aus. Wie man sich eben so eine Hafenstadt vorstellt. Die junge Frau hatte zugehört was die drei Männer um sie herum gesprochen hatten. Soviel konnte sie gar nicht dazu sagen. Zumindest nicht was die anderen schon erwähnt hatten.


    So wie es aussah wollten die drei erst was essen gehen an einem Imbiss und dann sollte es um einen Übungskampf gehen. Amelia hob eine Augenbraue nach oben. Zwar war sie neugierig was an dem Stand angeboten wurde aber ihr war hausgemachtes Essen viel lieber. Sie lächelt dann: " Viel Erfolg bei euren Unternehmungen und lasst es euch schmecken. Ich denke ich drehe noch eine Stunde in der Stadt oder am Strand. Wer sich mir irgendwann später anschließen will, der ist willkommen, denn ich bin mir sicher wir laufen uns nachher sicherlich über den Weg. Wenn nicht, dann treffen wir uns hier im Center." Sie erhob sich, glättete ihre Kleidung und wischte imaginären Schmutz von ihren Stoffen. Dann strich sie ihre Haarsträhnen zurecht. Anschließend wandte sie sich an Kyle:" Sag mal gibt es hier Spinde oder was ähnliches wo man seine Eigentümer sicher verstauen kann oder müssen wir alles mitschleppen?"

  • "Spinde? Gute frage ich glaub ich hatte vorhin welche da hinten um die Ecke gesehen als ich näher am Tresen war und wenn nicht, können eventuell die Chaneiras ja auch drauf aufpassen", antwortete der Kundschafter Amelia. "Azoth, Citrin kommt mal her wir gehen erstmal draußen Spazieren und schauen uns die Stadt an." Das kleine Iscalar kam mit der Spinne noch immer im Schlepptau zu seinem neuen Trainer angeschwebt und blieb vorerst in seiner direkten Nähe. Vom Tisch nahm Kyle sich noch seinen Radar und verstaute ihn vorerst wieder in seiner Tasche bevor er das Center verlies. Vor dem Center wandte er sich Primär an die Trainer die mit ihm zusammen seit der Fähre unterwegs waren aber sprach so das auch andere ihn hören konnten die in der direkten Nähe waren. "Ich bitte mal kurz um Aufmerksamkeit, einige haben eventuell gesehen das Schwester Joy das Center verlassen musste. Momentan kümmern sich die Chaneiras und Heiteiras um den Centerbetrieb und können fast alles machen was Schwester Joy auch macht. Falls jemand allerdings ein Zimmer braucht muss er sich Gedulden bis es dunkel wird und in zweier oder dreiergruppen nach einem Zimmerschlüssel fragen. Tagsüber und an Einzelpersonen dürfen, warum auch immer, die Centerpokémon keine Schlüssel ausgeben. Diejenigen die bisher mit mir zusammen gereist sind und das auch weiter vorhaben, wir haben drinnen die Idee gehabt den Rest des Tages ruhig ausklingen zu lassen und erst morgen früh weiter Richtung Teak City zu ziehen. Wenn es langsam dunkel wird und die Laternen angehen sollten wir uns langsam wieder hier zusammenfinden und die Nacht im Center verbringen bevor es morgen weitergeht. Das wars erstmal an Infos, bis später dann." Mit seiner Ansprache beendet schaute sich der Blauhaarige kurz um wo er denn jetzt als erste hingehen sollte solange er Freizeit hatte.


    OT: So damit betrachte ich jetzt alle Spielerchars als Informiert über das weitere vorgehen und würde sagen wir lassen jetzt maximal nen monat vergehen bis es Storymäßig weitergeht mit der Übernachtung (um zu sehen wer noch dabei ist) und weiteren Reise. Falls jemand bekannte Orten innerhalb oder kurz außerhalb der Stadt ansteuern will bitte kurz in Verbindung setzen mit mir damit ich eventuell noch NPCs oder Zusatz Infos beisteuern kann um weitere Interaktionsmöglichkeiten einzubauen falls es notwendig wird.

  • "Vielen Dank Kyle." Amelia begab sich sogleich zu dem von dem Kundschafter benannten Ort und entdeckte alsbald die Spinde. Diese lagen gut versteckt. Sie ging näher um zu schauen ob noch etwas frei war. Bei ihrem Glück eher nicht. Tatsächlich zeigten die meisten an dass sie belegt waren. War klar. Doch dann sah sie dass es doch noch einige freie Kästen gab. Erleichtert atmete sie auf. Sie hatte schon befürchtet all ihre Sachen mit zu schleppen. Amelia trat hin, öffnete eines und schob ihr unnötiges Gepäck hinein. Sie schloss die Tür und sah sich nach einem Schlüssel um. Nichts. Bevor sie sich fragte wo es diesen gab, materialisierte sich wie aus dem Nichts ein kleines Pokémon dass wie ein Schlüsselbund geformt war. Ein Klefki. Sie lächelte denn sie mochte das Feenpokèmon sehr. Amelia fragte: " Kannst du bitte abschließen und aufpassen? Ich komme später und hole es wieder ab." Das Pokémon nickte und schloss den Spind ab. "Danke." Sie nickte und ging aus dem Center.


    Sie genoss die frische Seeluft und überlegte wohin sie gehen könnte. In die Stadt? Zum Strand? Die junge Frau holte dann als Entscheidungshilfe den Ball mit Happy hervor und rief ihr Ferkel. Dieses schnüffeln sogleich über den Boden. Amelia ging in die Hocke und fragte: " Wohin wollen wir gehen?" "Flo Floink." Es lief bereits in Richtung Strand. Dort gefiel es ihm. Amy lächelte und folgte ihm. Sie hatte kurz befürchtet dass er zu einem Essenstand rennen würde doch anscheinend war der Strand doch interessanter als der Rest.


    Sie ging langsam die Promenade entlang und genoss das Wechselspiel zwischen dem Meer und dem Wind. Happy durchschnüffelte den Sand und man konnte bisweilen nur seine Ohren oder seinem Schwänzchen entdecken. Die junge Frau suchte sich eine Bank, auf der sie einen guten Blick sowohl aufs Meer als auch in die Innenstadt hatte. Sie konnte so in Ruhe alles nochmal verarbeiten und wer weiß vielleicht bekam sie auch Gesellschaft?


    OT: Manchmal ist ein wenig Ruhe auch nicht schlecht.

  • Max hatte nichts gegen Uschaurischuums Vorschlag einzuwenden, dass das Qurtel das Tempo vorgeben sollte. Anschließend ging er auch noch auf die Bemerkung ein, dass der Schildkröten-Trainer vor dem Training noch etwas zu Essen organisieren wollte: „Ach und eine kleiner Snack wäre für mich OK. Etwas größeres schaffe ich aber nicht da ich kurz vor meiner Ankunft auf dem Schiff noch zu Mittag gegessen habe.“


    „Also ich habe heute früh zwar gefrühstückt“, antwortete der Schildkröten-Trainer, „aber ein Mittagessen habe ich noch nicht gehabt. Zuerst war es noch zu früh dazu, und später hat sich dann nicht mehr die Gelegenheit dazu ergeben.“


    Anschließend verließen sie das Pokémoncenter und machten sich auf den Weg. Weil Kyle den Fast-Food-Stand wohl auf dem Weg vom Strand zum Pokémoncenter gesehen hatte, gingen sie diesen Weg nun zunächst einmal in die umgekehrte Richtung. Allerdings kamen sie nur langsam vorwärts, weil Kassiopeia das Tempo vorgab und sie nun einmal nicht das schnellste Pokémon war.

    „Ich glaube, da bekomme ich mein Mittagessen“, sagte Uschaurischuum, als sie sich dem Fast-Food-Stand näherten.


    Max kannte das Pokémon Qurtel zwar schon zuvor, hatte bisher aber nicht allzu oft eines gesehen. Die Frage wie die Ausdauer des Pokémons ist kam ihm während dem gemütlichen Voranschreiten in den Kopf. Als Uschaurischuum dann den Fast-Food-Stand erblickte wandte sich Max an ihn während sie die letzten Meter zum Stand gingen: „Ich hätte eine Frage zu deinem Qurtel, wenn dies okay wäre. Und zwar weißt du wie es um seine Ausdauer steht? Kann es im Vergleich zu deinen anderen Pokémon eine längere Strecke ohne Pause zurücklegen oder eher eine Kürzere?


    „Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Ich bin erst seit heute auf der Trainerreise und bis jetzt sind wir nie wirklich lange Strecken am Stück gelaufen. Bei den paar mal, wo ich es eilig hatte oder wusste, dass ich eine größere Entfernung bewältigen muss, habe ich die drei zu Hause gelassen oder sie in ihren Pokebällen mitgenommen.“


    Kurz darauf erreichten sie auch schon den Fast-Food-Stand. Dieser bestand aus einem kleinen Verkaufsstand, bei dem unterschiedliche Speisen zubereitet und auf Papptellern oder auf die Hand verkauft wurden. Und für den Fall, dass die Kunden das Essen lieber vor Ort verzehren wollten, standen vor dem Verkaufsstand auch noch ein paar Holztische und Holzbänke.


    Bei der Ankunft am Fast-Food-Stand blickte der Grauäugige kurz das Angebot durch. Es gab viele warme Mahlzeiten und ein paar Naschereien. Für etwas Süßes hatte man ja immer noch Platz und er wurde schnell fündig. Das karamellisierte Knapfel sah interessant aus, jedoch entschied sich Max schlussendlich für die Waaty-Watte.


    Uschaurischuum entschied sich für einen Teller mit frittiertem Schmerbefilet und einer Portion Pommes Frites.

    „Lest chel chelast?“, erkundigte sich A’Turin als der Verkäufer dem Mentalisten den Teller überreichte.

    „Nein, ich denke, ihr bekommt nachher etwas.“ Tatsächlich hatte er gesehen, dass bei dem Verkaufsstand auch Pokémonfutter portionsweise angeboten wurde, aber für den Preis, den die hier verlangten, hätte er sich woanders eine ganze Dose voll von Pokémonfutter kaufen können, und das war ihm dann doch etwas zu teuer.


    Nach dem Erhalt ihrer Gerichte ließen sie sich an einer der nahe liegenden Holzbänke nieder und vertilgten ihre Gerichte. Flunkifer setzte sich währenddessen neben seinen Trainer und balancierte seinen Riesenkiefer so aus, dass das schlafende Wablu nicht runterfallen würde, und die drei Schildkröten machten es sich bei Uschaurischuums Füßen gemütlich.


    Maximilian genoss die süße Watte enorm und ging, nachdem Uschaurischuum mit ebenfalls sein Gericht gegessen hatte, wieder auf das vorherige Thema ein:„Ich bin dann mal gespannt Qurtel und natürlich auch deine anderen zwei Partner in Aktion zu sehen. Hättest du einen Ort dafür bereits im Sinn oder sollen wir uns umschauen? Ich habe nur bei meiner Ankunft den Strand gesehen, dieser könnte passen.“


    „Also wir sind vorhin auch von der Fähre aus über den Strand zur Stadt und dann direkt zum Pokémoncenter gelaufen“, antwortete der Schildkrötentrainer. „Insofern habe ich denke ich mal auch noch nicht mehr vom Ort gesehen als du. Aber der Strand sollte passen.“ Anschließend wandte er sich an seine drei kleinen Freunde: „Oder was meint ihr?“

    „Schiggy schi schiggy“, „Chelast“ und „Tel. Qur qurtel tel qur?“, bekam er zur Antwort.

    „Sieht so aus, als ob die drei auch einverstanden sind“, meinte Uschaurischuum daraufhin zu Max, bevor er sich wieder an sein Feuerpokémon wandte: „Und ja, Kassiopeia, ich denke, dass du wieder das Tempo vorgibst.“ Schließlich fügte er an alle gerichtet noch hinzu: „Also, wollen wir dann?“


    Max nickte beim Bereitschaftscheck und stand wieder auf. Der Weg zum Strand war glücklicherweise nicht allzu weit und der Blondschopf beobachte währenddessen das Qurtel und den Rauch den es aus seinem Panzer stieß.

    Bei der Ankunft am Strand überblickte Max diesen schnell. In der Nähe des Ortes waren durchaus ein paar Personen anzutreffen, und außerdem standen hier auch Strandkörbe. Aber vielleicht so hundert Meter in Richtung Fähranleger hörten die Strandkörbe auf, und dort waren auch kaum noch Leute, so dass die Gefahr, Passanten zu stören, dort minimal war. Das Meerwasser sah auch sehr hübsch aus, jedoch war es noch bei Weitem nicht so schön wie in Hoenn.

    Als die zwei Trainer und ihre Pokémon dann bei einer Stelle waren, wo auch keine Sonnenschirme, Liegem oder Strandkörbe in Mitleidenschaft gezogen werden konnten, drehte sich der Grauäugige zu Uschaurischuum und ergriff das Wort: „Dieser Fleck erscheint mir perfekt, ist er für dich ebenfalls okay? Ach und wie würdest am Liebsten trainieren? Drei Trainingsmatches, die wir abbrechen bevor eines unserer Pokémon verletzt wird?“


    „Ja, aufzuhören, bevor die Pokémon verletzt werden, klingt gut“, stimmte der Schildkrötentrainer dem zu. „Viel besser als das, was wir heute früh bei dem ‚Kampf‘ gegen die Jugendlichen erlebt haben.“ Kurz wandte er sich an A’Turin: „Wie sieht es aus, bist du bereit für einen richtigen Trainingskampf? Oder willst du dich erst noch etwas weiter von deiner Niederlage heute früh erholen?“

    „Schiggy?! Schi schiggy ggy schiggy!“, entfuhr es dem Morla. Das Pflanzenpokémon antwortete jedoch: „Chel chelast last chel chelast.“

    „Also gut“, sagte Uschaurischuum daraufhin und wandte sich dann an Max: „Also, Morla meint, dass das heute früh keine Niederlage, sondern eine Demütigung war. Aber A’Turin ist durchaus bereit für einen fairen Trainingskampf.“


    Die Zustimmung des Hornbrillenträgers erfreute Max. Ein Kampf bis zum K.O. wäre ihm aktuell noch etwas zu viel, gerade da Wablu auch noch recht neu in seinem Team war. Das Gespräch von Uschaurischuum und zwei seiner Schildkrötenpokémon war durchaus interessant mitanzusehen. Der Grauäugige war auch neugierig über den Kampf den er erwähnte, aber dies war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Frage. A’Turin machte also den Anfang für die Schildkröten. Es gehört dem Typ Pflanze an und wenn meine vorherige Vermutung stimmt, sollte es bei der Initiative leicht im Nachteil sein... Nach einigen Überlegungen kniete der Blondschopf vor Flunkifer hin und stupste mit dem rechten Zeigefinger den schlafenden Wolkenvogel an. Ein fragendes „Wa?“ ertönte und aus 'der weißen Watte' auf Flunkifers Riesenkiefer war der Wolkenvogel in voller Pracht nun zu erkennen. „Ich weiß du hattest vorhin bereits trainiert, aber du bist doch sicher nach dem großen Nickerchen wieder bereit für ein kleines Training?“

    Das Wablu neigte seinen Kopf kurz zur Seite und entschied sich nach einigen Sekunden wohl zuzustimmen. Es flog vom Riesenkiefer bis vor das Chelast. Max stand wieder auf und wand sich dann wieder an Uschaurischuum: „Wir wären dann soweit.“


    „Also gut“, meinte der Angesprochene und wandte sich dann an seine drei kleinen Freunde: „Wer von euch will als erstes?“

    „Chel chelast chel last?“, antwortete A’Turin mit einer Gegenfrage.

    „Ja“, bestätigte der Mentalist, „aber da wollte ich doch nur nachfragen, ob du einverstanden bist, dass wir drei Trainingsmatches machen.“ Er zögerte einen Moment und fuhr dann fort: „Also willst du dann gleich jetzt antreten?“

    „Chelast. Last chel Chelast?“

    „Ja, das klingt nach einem Plan, aber warte damit noch bis wir anfangen“, antwortete der Schildkrötentrainer auf den Vorschlag, als erstes den Panzerschutz einzusetzen. Anschließend wandte er sich an Max: „Also A’Turin ist auch bereit. Wie machen wir das mit dem Startzeichen für den Trainingskampf?“


    A’Turin würde also gegen Wablu antreten und erschien Max auch motiviert. Bei der Frage nach dem Startzeichen fiel dem Grauäugigen zuerst nichts ein. „Ich denke wir könnten von 3 herunter zählen, da wir keinen anderen Trainer hier haben der ein Signal geben kann?“ Plötzlich kam dem Blondschopf eine alternative Idee und er teilte sie seinem Gegenüber direkt mit: „Oder vielleicht könnte dein Qurtel ein Signal für uns abgeben? Mithilfe des Rauchs den es ausstößt meine ich.“


    „Ja, das könnte man machen“, meinte der Mentalist und wandte sich dann an Kassiopeia: „Ich denke, dafür müsstest du erst einmal eine Position finden, in der du von Max und mir genauso weit entfernt bist und in der wir dich auch gut sehen können.“

    „Qurtel“, antwortete die Feuerschildkröte und ging dann schnurgeradeaus einige Schritte auf Max zu. Sobald sie das Gefühl hatte, ungefähr in der Mitte der beiden Trainer zu sein, blieb sie erst einmal stehen und drehte sich dann in Richtung des Brillenträgers um. „Qur qurtel?“, fragte sie.

    „Nein, etwas weiter zur Seite. Dort wo du jetzt stehst, werden A’Turin und der Vogel da doch gleich gegeneinander antreten. Oder willst du, nachdem du das Startsignal gegeben hast, von dort weg rennen?“

    „Tel! Qurtel qur qurtel“, entgegnete das Pokémon leicht verärgert und begann, wieder zu Uschaurischuum zurück zu kehren. Als sie angekommen war, fügte sie noch hinzu: „Qurtel qur qurtel tel?“

    „Tja, es sieht wohl so aus, als ob Kassiopeia nicht die richtige für so etwas ist“, wandte sich der Mentalist an sein Gegenüber. „Sie will sich nicht hetzen lassen, und von der Seitenlinie aus ein Startzeichen zu geben ist ihr zu unsicher, weil sie sich nicht sicher ist, wie viel Platz für den Kampf gebraucht wird.“

    „Schi schiggy“, mischte sich Morla an dieser Stelle ein. Ohne eine Antwort einer der beiden Trainer abzuwarten, lief sie diagonal auf die Mitte einer erdachten Seitenlinie drauf zu. Und als sie dort angekommen war, richtete sie eine Aquaknarre auf ein nicht vorhandenes Ziel direkt über ihr.



    Off Topic:

    Erster Teil der gemeinsamen Interaktion mit Marc27

    Fortsetzung folgt.