[Hoenn] Die Herrschaft des Himmels

  • Wie sich heraus stellte, sah der nächste Raum deutlich aufgeräumter aus als der erste. Und tatsächlich schienen die Wetterforscher auch wirklich in dem zweiten Raum zu arbeiten, wobei Professor Hail den jungen Trainern erläuterte, dass sie noch nicht so genau herausgefunden hatten, wer für die Verwüstung des ersten Raumes verantwortlich war. Dann stellte sich allerdings heraus, dass einer der Mitarbeiter mit irgendwelchen Unterlagen verschwunden war, und wenig später fanden die Wetterforscher und die Trainer Fußspuren, die zum Meer führten und einen Zettel, den Sarah aufhob und vorlas. „Nicht viel Zeit ... Höhle des Ursprungs ...“ stand da wohl drauf. Der Professor bat die Gruppe, die Unterlagen wieder zurück zu holen, wobei sie selbst einen Weg über das Meer in die Höhle finden mussten.

    Aber dann tauchte auch schon das altbekannte Wailord auf, und ein kleiner Junge brachte den Trainern einen Zettel, der offensichtlich Schwester Joy gehörte und auf dem sie vorschlug, dass die Gruppe das große Wasserpokemon überzeugen sollten, ihnen zu helfen. Daniel nutzte die Gelegenheit, um einen Stock zu zerbrechen, um das Wailord an die vorherige Begegnung mit der Gruppe zu erinnern. Anschließend streckte er seine Hand aus, um es zu streicheln. Und tatsächlich blies es spielerisch eine Wasserfontäne auf die Anwesenden.


    Jan konnte dabei durchaus spüren, dass das Wailord ihnen gegenüber freundlich eingestellt war. Allerdings waren durch den kurzen Regenschauer einige Wassertropfen auf seiner Brille gelandet, und irgendwie konnte er so nicht mehr viel sehen. Also nahm er als erstes seine Brille ab, zog ein Taschentuch aus seiner Tasche und putzte damit die Brille so gut es ging wieder trocken, bevor er sie wieder auf seine Nase setzte. Anschließend trat er auch einen Schritt näher an das riesige Pokemon heran und sagte: „So wie es aussieht, währen wir dir sehr dankbar, wenn du uns ein kleines Stück mitnehmen könntest. Wir müssen aus irgend einem Grund zu der Höhle des Ursprungs, aber der Zugang dazu ist anscheinend nur vom Meer aus erreichbar.“ Nach kurzem Zögern fügte er aber noch hinzu: „Aber wenn du uns nicht helfen willst, wäre das auch OK. Wir werden dann halt irgendwie einen anderen Weg suchen. Wir wollen dich zu nichts zwingen.“ Um zu zeigen, dass er dem Wasserwesen vertraute, fing er an, es zu streicheln.

  • Anscheinend verlief die Kontaktaufnahme erfolgreich, wenn auch etwas feuchter als erwartet. Der Mentalist seufzte leise bei der unfreiwilligen Dusche und versuchte die Feuchtigkeit so gut es ging zu ignorieren, während sein Elektrolöwe anfing sein Fell auszuschütteln und Melody voller Kindlicher Freunde anfing über die Situation zu lachen. Als die Fontäne stoppte legte Daniel seine Handfläche jetzt direkt auf die haut des Riesen und fing an ihn zu streicheln, sich dabei fragend ob es diese Geste überhaupt spüren würde oder es nur durch das beobachten bemerkte.

  • Wie Anastasia es ihn gebeten hatte, betrat ihr Liebster vor ihr selbst den Raum. Abgesehen von dem Essen am Vorabend, hatte es keine wirkliche Gelegenheit gegeben Mitglieder aus der Gruppe kennenzulernen. Die Begegnung am Morgen bei den Duschen, hatten zudem das ohnehin schon geringe Selbstbewusstsein der Tutorin angeschlagen. Ohne Daniel hätte die junge Frau vermutlich an dem Tag nicht mehr ihr Zimmer verlassen. Nun war der Moment, in welchem sie erneut auf die komplette Gruppe treffen würde. Der erste der zu ihnen kam, war ein Junge, welcher an dem Aufeinandertreffen am Morgen dabei gewesen war. Was er wohl über sie dachte. Annie vermied Blickkontakt. Als die Tür zufiel erschrak die Blauäugige und griff instinktiv nach dem Arm ihres Freundes. Seine Worte beruhigten die Brillenträgerin etwas. Im Moment darauf lies der Braunhaarige sein Sheinux heraus welches Licht spendete. Der Raum in dem sie sich befanden, war ein einziges Chaos. Eine andere Bezeichnung wäre untertrieben gewesen. Als ihr Geliebter den Vorschlag machte Sala oder Nadi zur Unterstützung zu rufen dachte die Tutorin kurz darüber nach. "Sala würde sich nicht gut dafür eignen. Die einzige Feuer-Attacke die sie kann ist Glut und das würde einige der Bücher in Brand setzen. Nadi hingegen könnte helfen." antwortete Charlotte. Anschließend nahm sie ihren Freundesball und lies Nadi aus diesem heraus. Das Natu sah zu seiner Freundin. Diese fragte "Könntest du bitte schauen ob du hier im Raum etwas finden kannst das und Hinweise geben kann?" Der Psychovogel nickte und teleportierte sich direkt zu einem der Regale. Die junge Frau selbst ging zum ihr nächsten Regal und begann über die Bücher zu sehen. Die Suche nach Informationen fand ein Ende, als sehr helles Licht den Raum flutete. Die Tutorin kniff die Augen zu und hielt sich zusätzlich die Hand vor die Augen. Eine nicht gerade freundlich klingende Stimme fragte wer sie seien und was sie dort machten. Anastasia griff die Hand ihres Liebsten und sah den Fremden nicht an. Worte brachte sie keine heraus, doch zum Glück sprachen andere der Gruppenmitglieder mit ihm. Die Antworten schienen den Mann eher zu verärgern als zufrieden zu stellen. Eine weitere Stimme aber entschärfte die Situation. Die Gruppe entschied sich dem Forscher in den nächsten Raum zu folgen. Ein wenig unwohl war der Brünetten dabei schon, jedoch würde sie mit Daniel gehen. Der neue Raum war zwar etwas kleiner jedoch weitaus ordentlicher. Annie rief noch Nadi zurück in seinen Ball. Dr. Hail erklärte einiges wovon, die Tutorin jedoch nur einen Teil verstand. Sie würde später die Anderen nach genaueren Informationen fragen. Was sie aber verstand, war das wichtige Unterlagen fehlten. Der Forscher führte die Gruppe nach draußen. Dort bat er sie die fehlenden Unterlagen zurück zu holen. Nachdem der Mann ausgesprochen hatte, tauchte ein Wailord aus dem Wasser auf. Es war das erste dieser Art welches die Blauäugige in Natura sah. Es war einfach ein riesiges Pokemon. Offenbar schienen die meisten den Koloss zu kennen. Ihr Liebster selbst ging zu dem Wal hin und zerbrach einen Stock. Was es damit auf sich hatte entzog sich ihrer Kenntnis. Das Wailord stieß eine Wasserfontäne aus, welche die Anwesenden mit einem Niesel begoss. Etwas nasser als zuvor ging die Tutorin zwei Schritte auf den Wal zu. "Dann werden wir wohl mit dem Wailord dorthin reisen." sagte Annie mehr zu sich selbst.

  • Es sah einfach zu lustig aus wie fast alle von ihnen von ihm nassgespritzt wurden. Erstaunlich wie dafür schon so eine kleine Menge an Wasser gereicht hatte. Die kleinen Lebewesen nahmen es ihm aber nicht übel. Ganz im Gegenteil. Sehr zum Erstaunen des Wailords legten zwei von ihnen sogar ihre Hände auf seinen zum Teil glatte Haut. Der andere Teil war vernarbt. Er widerstand der Versuchung zurückzuzucken und blieb wo er war. Falls sie es wagen würden ihm noch einmal wehzutun würde er alles hier auf der Insel vernichten. Es kniff für einige Sekunden die Augen zusammen und wartete auf den Schmerz der nicht kam. Stattdessen spürte er in sanftes Prickeln auf ihm und leise einige freundliche Worte die von den Lebewesen da unten stammten. Zumindest konnte er die Richtung orten.


    Er öffnete wieder seine Augen und sah die jungen Menschen unter ihm an. Sie hatten ihm nicht wehgetan. Zumindest noch nicht. Es war noch fraglich ob er ihnen trauen konnte. Leider hatte er schon soviel erlebt dass es nicht einfach für ihn war wieder blind anderen zu vertrauen. Aber sie waren schon auf einen guten Weg. Plötzlich ertönte ein lautes Grollen dass aus dem Nirgendwo zu kommen schien. Genauer gesagt ganz aus der Nähe als wäre es in ihm. Konnte das sein? Eigentlich nicht aber manchmal half es wenn man ihn mit was füllendem noch motivierte. Dementsprechend rief er laut klagend: " Wa Wai Wailord."


    OT: Da gab es so ein Sprichwort ähm irgendwas mit Liebe *überleg*

  • Während Daniel und Jan das Wailord streichelten, schloss dieses kurz die Augen und schien diese scheinbar unerwartete Freundschaftsgeste zu genießen. Nachdem Anastasia beerkt hatte, dass es ganz so aussah, als ob die Gruppe tatsächlich mit dem Wailord reisen würde, öffnete das riesengroße Wasserpokemon wieder seine Augen und betrachtete Jan und seine Kameraden. Schon bald konnte der Mentalist allerdings ein dumpfes Grollen vernehmen, und der Wal meinte „Wa Wai Wailord.“


    Jetzt erst einmal seine kleinen Freunde zu bitten, diese Aussage für ihn zu übersetzen hielt der Brillenträger irgendwie für unangemessen - denn das könnte das Wailord vielleicht falsch auffassen. Und für das in dem Pokemon zu hörende Knurren konnte es eigentlich sowieso nur zwei Ursachen geben: Entweder, es hatte eine Magenverstimmung, oder es hatte kräftigen Hunger. Irgendwie konnte er sich aber nicht vorstellen, dass Schwester Joy bei der Behandlung eine Magenverstimmung übersehen hatte, und das war erst gestern gewesen. Also hielt der Mentalist es für deutlich wahrscheinlicher, dass sich da einfach nur ein leerer Magen meldete.

    Ich bin mir zwar nicht sicher“, wandte er sich an die Gruppe, während er das Pokemon weiter streichelte, „aber ich glaube, es hat Hunger. Hat irgend jemand von euch Erfahrungen, welche Nahrung so ein Wailord braucht - und wie viel davon? Ich habe bisher nur meine kleinen Freunde hier versorgt“ - er deutete auf Plinfa, Feurigel und Taubsi - „aber die sind bei weitem nicht so groß wie unser Wailord hier.

  • Nach Anweisungen ihres Trainers hatte Melisa mehrere einfache Objekte, wie Kugeln, Pyramiden und Würfeln, mithilfe ihrer Kräfte aus Sand erstellt. Die ca. 10 schwebenden Objekte waren groß genug um ihr als Sitzplatz dienen zu können und klein genug um von Siegfried mit einer Hand gegriffen werden zu können. Die Energie, die sie dafür aufbrauchen muss, war noch relativ wenig, wenn man die Mentale Verbindung zwischen ihr und Siegfried auslässt. „Sind das genug Teile?“, fragte das Trasla. Ihr Trainer zählte kurz durch, bevor er eine Antwort gab: „Ja, das dürften genug sein. Dann können wir mit dem Training anfangen.“ Sie schob die schwebenden Formen zur Seite und horchte aufmerksam zu.

    „Gut, es gibt noch kein offizielles Training dafür, ist also mehr experimentell. Ich habe die Technik teilweise bei meiner Reise durch Sinnoh gesehen, meist von ausgelevelten Pokemon, aber es ermöglicht unbegrenzte Kampftechniken.“ Die Begeisterung war Melisa förmlich ins Gesicht geschrieben. „Es wird nicht auf Anhieb funktionieren, es braucht vermutlich mehrere Wochen, bis du den Grundsatz drauf hast, aber was du daraus erhältst wird immens sein. Nicht nur für deine Kampfeslust.“

    Der junge Trainer rückte näher zu seinem Trasla: „OK. Aktuell setzt du deine Kräfte ein ohne dich großartig zu bewegen. So wie jetzt. Somit sparst du körperliche Ausdauer ein. In einem Kampf mit eben würdigen Gegnern wirst du leider keinen Vorteil daraus ziehen können. Du bist bei solchen Kämpfen stets in Bewegung. Sei es durch eigene Angriffe oder beim Ausweichen von gegnerischen Angriffen.“ Sie musste prompt widersprechen: „Nicht wenn ich mich Teleportiere.“ „Ja, aber Teleportieren verbraucht mehr psychische Energie als physische. Ausweichen wäre die bessere Wahl.“ „Unter gewissen Umständen aber nicht.“ „Das ... mag durchaus sein, und das will ich auch nicht abstreiten, aber worauf ich hinaus will ist folgendes: Statt zu versuchen körperliche Energien einzusparen, solltest du ihn mitbenutzen. Ihn trainieren und deine Ausdauer erhöhen. Und vor allem …“ Er hielt kurz inne, „... kannst du mit einem trainierten Körper stärkere Attacken ausführen.“ „Wie … wie soll das funktionieren?“, fragte das Trasla mit einer Mischung aus Neugier und Abneigung. „Nehmen wir diese Kugel zum Beispiel: Dein jetziges ich kann nach belieben Energiekugeln um sich herum erschaffen. Je größer die Kugel, desto stärker ist sie. Wenn wir jetzt unsere Hände dafür nehmen …“ Er umschloss die Sandkugel, „… ist die Größe zwar vorbestimmt, kann aber durch Kompression weitaus stärker werden als man es annehmen mag.“ „Geht das auch nicht ohne Hände?“ „Vermutlich, aber ich denke es wird einfacher sein sobald du mit deinen Händen die Energie kontrollieren kannst. Und mal ganz abgesehen von dem einen Beispiel, kannst du mit deinen Händen weitaus kreativere Angriffsmuster ausführen. Und eventuell sogar im Nahkampf gut durchhalten.“ Melisa musste darüber nachgrübeln. Falls sie dadurch wirklich eine weitaus bessere Kampftechnik erlernen kann, wäre es den Versuch wert, oder nicht? Allerdings bedeutet das auch ihre aktuelle Technik nach und nach aufgeben zu müssen. Zögerlich nickte sie ihren Trainer zu: „Gut, gehen wir es an.“


    Wurde langsam Zeit, dass ich das Training durchführe. Oder zumindest den Hintergedanken des Trainings beschreibe. Das Training an sich werde ich nicht beschreiben. Zu viel Dialog (Monolog)

    Im übrigen werde ich auch nicht eurer Wailordinteraktion teilnehmen. Macht ja auch keinen Sinn für meinen Char. Aber ihr könnt mich gerne nachher mitnehmen. :)

  • Sarah schüttelte lachend die meisten Tropfen von ihrem Körper und ihrem Haar. Das Wailord hatte scheinbar seine Freude daran mit ihnen zu interagieren. Eine andere Bezeichnung fiel ihr dabei nicht ein. Beeindruckend hatte sie zuvor zu gesehen, wie Daniel die Geste mit dem Stock ausgeführte. Es war genau das Richtige. Auch dass er ihn sanft berührt war die richtige Gestik. Sarah lächelte. Sie war stolz zu der Gruppe zu gehören und zu dieser Gruppe zu gehören.


    Die Botanikerin zuckte zusammen als sie das laute Grollen aus dem Inneren des blauen Pokèmon vernahm. Einen Bruchteil einer Sekunde dachte die Brünette dass er sie anknurrte aber dann kam es ihr absurd vor. Konnten Wailords überhaupt knurren oder brummen? Wie dem auch sei. Der nächste Gedanke war dass der Riese wahrscheinlich Hunger hatte. Als sie dann die Worte von Jan vernahm klang es natürlich logisch. Sie dachte nach. Viel Pokèmonfutter hatte sie auch nicht.


    Sarah sagte: " Hmm. Ich stimme zu dass das Pokèmon hungrig sein muss oder es zumindest einen Anreiz braucht damit es uns alle mitnimmt. Wir könnten all unser Futter zusammen legen aber ich bezweifle dass es reichen würde um es satt zu bekommen. Nachher haben wir kein Futter mehr wenn wir es brauchen. Ich versuche es mal mit Beeren. Sonst müssen wir uns was anderes überlegen." Sarah kramte in ihrer Tasche nach den leckeren Früchten. Sie hielt in ihrer Hand dann zwei Sinelbeeren. Dann hielt sie inne und fragte: " Vergesst was ich vorher gesagt habe. Wir können ihm diese zusammen mit ein wenig Futter geben und ihm versprechen dass er später mehr bekommt und es wenigstens den kleinen Hunger stillt. Was haltet ihr davon? Zu dem müsste jemand von uns diese Mischung dem Wailord ins Maul legen. Freiwillige?"

  • Babo Bert war endlich in der Hoenn Region angekommen. Immer noch wütend darüber wie er immer wieder ausgelacht und gemobbt wurde, war der Raufbold heil froh, dass er endlich auf ein schwächlich wirkendes Kind traf. Irgendwann würde er es seiner alten Gang zeigen und natürlich auch seinem Alten. Elektek pah! Sichlor ist besser! Team Sichlor.


    Natürlich hielt er unterwegs Ausschau nach Sichlor, keines war zu sehen. Doch zu Bertis, wie er absolut nicht genannt werden wollte, Glück traf er wie oben geschrieben auf ein Kind. Endlich konnte er wieder seine Wut auslassen. Was würde er dieses Mal stibitzen? Mit seinen 2 Metern, seinen Muskeln. seinem Outfit, seiner Ausstrahlung und seiner Glatze (die Mütze wohl verstaut in seinem Brustbeutel) wirkte er einschüchternd genug. Da brauchte er nur mit starken Pokemon prahlen und schon bekam er zumeist irgendwas. Geld, Pokebälle, Tränke, etc.


    Auch dieses Mal schien es einfach. Der Junge packte grad ein frisches Baguette aus und wirkte leicht traurig. Der Junge murmelte etwas wie "ich habe Angst gefasst zu werden. Das ist mir dieses Pokemon nicht wert. Wieso sollte ich da etwas ausrichten können?" Für Bert ein gefundenes Fressen und Hunger hatte er sowieso. Er sprang aus einem Busch und ließ das Kind erschüttern. Natürlich war der Riese schon einschüchternd. Sofort verlangte Bert das Baguette und sein Geld.


    "Essen und Geld her oder es setzt was!"


    Der Junge stotterte nur, dass er kein Geld dabei habe. Aber er hätte ein neues HighTech Gerät, was die Devon Corp noch nicht auf den Markt gebracht hätte. In den Augen des Raufblod glänzte es. Dieses Gerät könnte er richtig teuer verkaufen. Auch zu Hause bei ihm in diesem kleinen Kaff, Nahe Rosalia City in der Johto Region, war die Devon Corp natürlich bekannt.


    "Dann gib mir das Gerät oder meine Freunde Garados und Dragoran lehren dir was Furcht wirklich bedeutet."


    Er hob seine Jacke etwas an und die Zwei Pokebälle blitzten im Sonnenlicht. Natürlich gab der kleine Junge sofort sein Baguette ab und zitternd auch das PokeNavi, welches er damals in Wurzelheim bekam. Dadurch, dass er aber allein umher reiste, war er nicht stark genug und hörte auch von den Geschehnissen in Metarost City. Darauf hatte er keine Lust mehr.


    "Wirds Bald!" Unterbrach er den kleinen gerade nachdenken Jungen. Dieser gab letztlich die zwei Sachen ab und bevor Bert irgendwas sagen oder machen musste, rannte der kleine Junge weinend weg. Natürlich fühlte er sich innerlich nicht ganz wohl, aber Bert musste das tun. Er musste seine Wut einfach los werden und dies bei den Schwächeren. Vielleicht wenn er endlich Freunde finden würde? Ach was Bert, du brauchst keinen. Nur deine hoffentlich bald weiter entwickelten starken grausamen Pokemon.


    .....


    Mit dem mittlerweile angebissenen Baguette in der Hand, schaute er sich das PokeNavi genauer an. Interessanterweise stand dort eine Notiz "zum Wetterinstitut! DRINGEND" und der Name "Prof. Sommer".


    Pah, Prof. Sommer klingt wie so ein Fatzke der meint Teenagern Ratschläge zu geben, was sie tun sollen, wenn sie Pickel in der Fresse kriegen oder plötzlich Klausi aus der 3c anziehend finden. Bert musste lachen bei der Vorstellung, aber näherte sich dank des Navis dem Institut. Zufälligerweise hörte er eine Gruppe von Kindern bei einem Riesen Wailord.


    UI! Das hinterließ Eindruck und auch die große Anzahl von Kindern machte es Bert schwer irgendwie die Kinder um etwas zu erleichtern. So rief er sein furchterregendes Karpador raus. Aus Jux und Dollerei plante der Glatzkopf die Gruppe schön nass zu machen. Das würde ein Spaß für ihn sein. Er befahl Karpador in der Nähe der Gruppe Platscher einzusetzen. Auch wenn ein wenig Wasser spritzte, so passierte nicht wirklich viel. Enttäuscht hatte Bert seinen Hunger verloren, rief sein Karpador zurück und näherte sich der Gruppe.


    Wailords Grummeln bemerkte der Babo und sah sein Baguette in der Hand. Ohne die Gruppe und deren Diskussion zu beachten, näherte sich Babo Bert dem Riesen Pokemon.


    "Huch, du hast Hunger? Wie wäre es wir beide gegen den Rest der Welt? Darauf schenke ich dir das Baguette. Und dann können wir so lächerliche Knirpse locker fertig machen."


    Bert zeigte nicht auf die Gruppe, aber natürlich meinte er diesen Haufen. Denn immerhin war er neu und kannte sie nicht. Auch wenn sie vielleicht für ihn Freunde werden könnten?



    OT: Sicherlich war es nicht die nette Johtosche Art sich vorzustellen, aber vielleicht würde die Gruppe ja Bert das übrige Essen in die Hand drücken, wenn er sich eh schon mit dem Baguette dem Wailord näherte? Wäre auf jeden Fall mein Vorschlag um die Story voranzubringen und ihr könnt ein Teil des Futters behalten. Dafür opfere ich mein Baguette. :)

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  • Sarah antwortete auf Jans Frage, indem sie zunächst einmal vorschlug, dem Wailord ein paar Beeren zu geben, dann aber anmerkte, dass man ihm auch Beeren und etwas Futter geben und versprechen könne, dass er später mehr bekommen würde. Jan hielt dies für eine gute Idee, und so holte er aus seinem Gepäck eine der beiden Papiertüten, die er am vorherigen Abend mit Pokemonfutter gefüllt hatte. Verglichen mit der Größe des Pokemon war darin zwar nur eine kleine Portion, aber es war zumindest etwas.

    Bevor er das Futter allerdings an das Pokemon übergeben konnte, näherte sich ein weiterer junger Mann. „Huch, du hast Hunger?“, meinte er und bot dem Wasserpokemon ein angebissenes Baguette an. „Wie wäre es wir beide gegen den Rest der Welt? Darauf schenke ich dir das Baguette. Und dann können wir so lächerliche Knirpse locker fertig machen.


    „Plinfa pli? Pli plinfa plinfa plin!“, meinte Jans Wasserpokemon daraufhin. Der blonde Mentalist konnte durchaus nachvollziehen, dass es das Baguette nicht unbedingt als eine geeignete Nahrung für ein Wailord ansah. Aber er hielt es für besser, die genauen Worte dieses Vorwurfs nicht zu übersetzen. Statt dessen wandte sich der zweiundzwanzig Jahre alte Brillenträger mit der Brandnarbe im Gesicht an den femden Mann: „Ich wäre da lieber vorsichtig mit solchen Angeboten. Das ist ein wildes Pokemon, welches wohl schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben muss, bevor wir ihm gestern geholfen und von ein paar Harpunen befreit haben. Es würde mich nicht wundern, wenn das Wailord keine Lust hat, dir bei deinen Problemen mit irgendwelchen Knirpsen zu helfen.“ Anschließend bot er dem Wailord das Futter aus der Papiertüte an: „Hier, bitte, damit du auch passendes Futter bekommst. Wenn du noch mehr brauchst, denke ich, dass wir später irgendwie noch mehr auftreiben können.

    Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Wie gesagt wäre es schön, wenn du uns mitnehmen könntest. Aber es ist deine Entscheidung.


    Off Topic:

    Die Papiertüten mit dem Pokemonfutter hatte ich tatsächlich damals hier im Handlungsthema erwähnt (Beitrag #464 vom 15. Oktober 2017). Da das Futter eigentlich aus dem Pokemoncenter stammt ist es denke ich kein Problem, wenn das Wailord es bekommt.

  • Als Daniel sah wie Jan eine Tüte Pokemonfutter hervorholte musste er kurz überlegen ob er auch noch welches im Rucksack hatte oder nicht, er wusste noch das er ein paar kleine Dosen beim Professor mitgenommen hatte, war sich aber nicht mehr sicher ob diese nicht schon alle aufgebraucht waren durch das füttern der Wailmer am gestrigen Tage. Der Mentalist nahm seinen Rucksack ab und ging in die Hocke um diesen zu durchwühlen, nur um schnell festzustellen das höchstens ein paar kleine vereinzelte Flocken sich in seinem Besitz befanden die bei weiten nicht ausreichen würden. Was er noch hatte war die Einwegangel vom alten Brack, allerdings bezweifelte er stark das das Wailord sich drauf einlassen würde das nächstbeste Karpador zu verputzen, bestanden diese doch zum größten Teil aus Gräten.

  • Sarah hob ihre rechte Augenbraue hoch als sich ihnen jemand näherte der in ihren Augen aussah wie das typische Klischee eines Raufboldes. Oh nein. Sie hoffte dass er sich irrte denn sie hatte keine Lust sich mit jemanden anzulegen der aussah als ob ein Teil seines Gehirns sich in Muskelmasse umgewandelt hätte, Vielleicht irrte sie sich ja. Schlimmstenfalls machte er ihren ganzen Versuch das Wailord zu überzeugen dass sie freundlich wären zunichte. Aufmerksam beobachtete sie wie sich der Hüne sich dem Wailord näherte. Er sprach mit ihm und er Inhalt war nicht sehr freundlich. Zugegeben was anderes hatte Sarah von dem Kerl auch nicht erwartet.


    Sie verfolgte wie Jan ihn darüber belehrte dass das Baguette nicht als geeignete Nahrungsquelle für das Wailord geeignet wäre und dass er daran zweifelte dass dass das Wasserpokémon ihnen etwas antun würde. Stattdessen bot er ihm Futter aus einer Papiertüte und auch Daniel bot was an.


    Das Wailord verfolgte neugierig das Geschehen, Um ehrlich zu sein, so großen Hunger hatte er eigentlich gar nicht aber wenn er schon die Möglichkeit hatte zu futtern, dann wollte er sie auch nutzen. Wer ihm welches Futter gab war ihm egal. Notfalls konnte er sie immer noch alle fressen oder ertränken. So öffnete sein Maul und wartete bis die Landsäuger ihm das Fressen auf die Zunge legten.


    Nachdem sie das getan hatte, natürlich vorsichtig da sie ihn nicht wehtun wollten und sie auch aus versehen verschluckt werden wollten, schloss das Wailord wieder sein Maul und schluckte die unterschiedlichen Speisen herunter. Für die Menschen war es ein großer Haufen gewesen, aber für ihn war es nur ein kleiner Appetitanreger. Wenn überhaupt. Kurz überlegte er ob er um noch mehr Futter betteln sollte doch das wäre doch zu viel des Guten gewesen. Vielleicht ein anderes Mal. Er prustete zufrieden und infolgedessen pustete ein feuchter sachter Schauer aus seinem oberen Atemloch. Freundlich dröhnte es: "Wai Wailord."


    Sarah schüttelte sich kurz. Die meisten Tröpfchen stieben davon. Sie hatte verstanden dass der Koloss dies nicht als Angriff gedeutet hatte sondern als Dankbarkeit. Die Brünette hob vorsichtig ihren Arm hoch und berührte sacht die nasse warme Haut des Pokémon. Sie sagte: "Bitte schön und danke dass du es angenommen hast." Dann nahm sie die Hand wieder weg und wandte sich den anderen zu: "Es scheint als wäre er uns wohlgesinnt. Hat jemand wohl eine Idee wie wir da hoch kommen sollen?" Doch ehe die anderen zu einer Antwort kommen sollten, eilte einer der Assistenten vom Institut herbei und hielt was in der Hand. Er rief:" Gut dass ihr noch da seid. Hier ich habe was für euch von Dr. Hail. Ich bin mir sicher es wird euch von Nutzen sein. In der Hand hielt er eine Teleskopleiter. Diese überreichte er Daniel. "Vielen Dank." Der Assistent nickte und murmelte nur noch: "Viel Glück." Dann verschwand er wieder im Inneren des Gebäudes." Sarah sah ihm verwirrt hinter. Irgendwie hatte sie bei sowas ein ungutes Gefühl. Aber vielleicht irrte sie sich ja.


    OT: Ich habe mir die Erlaubnis genommen und das Wailord das gesammelte Essen schlucken lassen ^^ Ansonsten hätte es länger gedauert und ich wollte nach höherem streben. Wie ihr lesen konntet haben wir eine Teleskopleiter geschenkt bekommen und Daniel ( Cy-Res) hatte sie erhalten. Sie kann gerne weiter gegeben werden und wir dürfen nun auf das Wailord klettern. Was sicher auch nicht einfach wird. Was das Geschehnis mit deinem Char angeht R0ß50N da bleibt es dir überlassen wie die weitere Kontaktaufnahme erfolgt.

  • Erstaunlicherweise schien dem blauen Riesen das dargebotene Futter zu reichen, allerdings kam jetzt die Problematik auf wie man auf diesen Riesen aufsteigen sollte. Tags zuvor hatte man einen Steg am tiefen Wasser gehabt weshalb die Wailmer auf eine angenehme Höhe schwimmen konnten. Hier jedoch war man am Strand und die Tatsache das der Wal überhaupt mit so wenig Wasser unter ihm klarkam lag wohl an seinem einzigartigen Körperaufbau. An sich müsste man unter ihm ein gewaltiges Loch buddeln oder ihn weiter aufs Wasser schwimmen lassen damit er überhaupt tief genug sinken konnte um problemlos auf ihn zu klettern, beide Methoden würden aber darauf hinauslaufen das man selbst erstmal weit und tief ins Wasser müsste dafür. Zum Glück oder wohl eher seltsamerweise kam jemand aus dem Institut und überreichte dem Mentalisten praktischerweise eine Teleskopleiter. "Ach komm, das war doch von Anfang an so geplant oder?" Ohne die Absurdität dieses Ereignisses weiter zu kommentieren fuhr Daniel mit einem resignierten Seufzer die Leiter aus und lehnte sie Vorsichtig an das Wailord an einer Stelle an die etwas Vernarbter wirkte. "Nach euch."