Ein Pokémon-Thriller

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  • Hallo, dies ist meine erste FF-Story. Sie spielt in der Region Einall, die hier jedoch nach ihrem englischen Namen Unova heißt. Generell ist die Region anglophon.


    Inhalt:
    Vor 20 Jahren verschwanden über 60 Leute in einem kleinen Gasthof in Unova spurlos. Im Jetzt macht sich Lilia, Tochter einer der Verschwundenen, auf um genaueres herauszufinden. Und als sie am Ort des Geschehens ankommt, passiert etwas grauenerregendes ....


    ACHTUNG: DIESE GESCHICHTE ENTHÄLT SOWOHL SEXUELLE ALS AUCH BRUTALE SZENEN UND IST FÜR JUNGE LESER NICHT GEEIGNET.


    Das wäre noch lesenswert, es ist ein Gedicht von mir, und passt sehr zur Sache:


    Du bist nicht da, das sagen sie,
    Doch ich weiß es besser.
    Denn auch wenn du entschwunden bist,
    Bist du im Geiste immer bei mir.


    Gut, dass war’s meinerseits, viel Spaß beim Lesen!
    Über Feedbacks würde ich mich freuen :)


    Prolog
    20 Jahre vorher:
    Schwer hingen die schwarzen Wolken über den Bergen, die Blitze zuckten, der Donner grollte, der Wind peitschte die Äste der Bäume auf die Straße. Auf Route 7 in Unova, einer kleinen Gebirgsstraße über den Wendelberg, war kein Auto zu sehen und zu hören. Auch war es stockfinster, nur in einem kleinen Gasthaus war Licht zu sehen. Dort drängten sich viele Menschen um einen kleinen Ofen. Unter ihnen redete niemand ein Wort, nur die etwas betagte Wirtin sprach. Und das für eine ganze Kompanie. Seit Stunden hatte sie nur aufgehört zu reden, wen sie etwas trank, und das geschah zum Leidwesen der Zuhörer nur selten. Sonst sprach sie ununterbrochen über ihre Krankheiten, ihre Verwandten und das Wetter. „Ja und dann, dann hat sie doch wirklich gesagt: „Du kleine Schlampe, du…..“, sagte sie, als sie schließlich von ihrem Mann unterbrochen wurde: „Mary, ich bitte dich, halt doch mal den Rand!“ Nicht wenige sahen ihn erleichtert an und als die Wirtin es bemerkte, sagte sichtlich eingeschnappt: „Gut. Ich weiß wann ich unerwünscht bin!“, und stapfte in die Küche davon.


    Bald darauf kam sie in den Schankraum zurück, denn wie alle anderen hört sie ein unheimliches Stapfen vor der Tür. Plötzlich wurde es immer lauer und es klang, als würde es im Haus sein, doch niemand hatte die Tür aufgehen gehört. Und dann hörte es auf und die Leute sahen den Grund dafür: Ein schwarzes etwas war gekommen und stand in der Mitte des Schankraums. Es hatte eine schwarze Jacke mit Kapuze an, und der Regen tropfte von ihr auf den Boden, doch dort wo das Gesicht gewesen wäre, war nichts als ein schwarzes Loch. Unten hatte es noch eine schwarze Hose und schwarze Stiefel an, doch alles schien, als würde es an der Luft hängen.
    Niemand traute sich etwas zu sagen, bis schließlich die Wirtin angsterfüllt und zitternd fragte: „Was willst du?“ Und die Antwort kam von einer Stimme, die so schreckenserfüllt klang, als würde sie geradewegs aus den Tiefen der Hölle stammen: „Ich komme um euch zu holen!“ Niemand, ob Mensch oder Pokémon wurde je wieder gesehen.

  • So jetzt kommt Kapitel 2 (vlt. nicht ganz jugendfrei :censored: )


    Kapitel 2- Jason und Lilia
    Gegenwart – Twindrake City
    „Guten Morgen Twindrake! Die Top-News: An der Südost-Tangente ist zum 200. Mal am 200. Tag des Jahres Stau, obwohl halb Twindrake auf Urlaub in Ondula ist! Das Wetter heute: Sonnig, Nebel im Westen. Schönen 19. Juli wünscht Radio Twindrake.“, tönte es aus dem Radio als Lilia Grace sich gerade einen Kaffee machte und sich an den Frühstückstisch setzte, um sich mit Jason, ihrem festen Freund mit dem sie seit 5 Jahren zusammen war und letzte Nacht geschlafen hatte, zu unterhalten. Als sie mit Ihrem Kaffee fertig war, schaute sie von ihrer Wohnung im Zentrum der Stadt hinaus auf das geschäftige Treiben in der Stadt. Wie jeden Morgen schlängelten sich tausende von Autos, Bussen und Taxis in Richtung Downtown, wie jeden Morgen kam Jason hinter sie und küsste sie in den Nacken, wie jeden Morgen landeten sie wild umschlungen am Küchentisch, doch heute öffneten sie sich nicht wie jeden Tag einander die Hosen. Stattdessen schob Lilia Jason von sich weg und ging in die Küche. Es war der 19. Juli, genau 20 Jahre zuvor an dem Lilias Mutter, Jane Grace für immer verschwand, in einem kleinem Gasthaus an der Route 7. Und wie jedes Jahr ging Lilia an diesem Tag zum Friedhof und zündete eine Kerze an der Wand an, an der die Namen aller Toten, deren Leiche nicht gefunden wurde, eingraviert waren. „Irgendwann werde ich deinen Mörder finden, Mum!“, murmelte sie, ballte die Fäuste und brach in Tränen aus. Sie blieb noch eine Weile an der Wand, bis schließlich die Uhr 11 schlug. Langsam ging sie nach Hause, und da sie an diesem Tag nicht arbeiten musste, legte sie sich ins Bett und heulte in die Bettdecke.

  • Hallo Charinfern,
    schön zu sehen, wenn sich jemand an seinem ersten Tag direkt für einen Bereich, der so toll wie dieser ist, entscheidet. Herzlich Willkommen von mir natürlich. Nun zu deinen, ich nenne sie mal "Anfängerfehlern".

    Zitat von Dir

    Egal, der langen Worte kurzer Sinn, hier kommt das erste Kapitel:


    Genau hier liegt der Fehler, eine gute Fanfiction zieht Leser an, wenn der Startpost schön ausgeschmückt ist. Ein Bild am Anfang, Header genannt, darunter ein Zitat. Danach ein paar Worte, die du dem Leser nahe legen möchtest, der Ablauf der Geschichte und das Genre, welche ja doch auch aus dem Titel deutlich wird. Wie man einen Startpost aufbaut, kannst du hier wunderbar nachlesen. Natürlich kannst du mich auch jederzeit direkt anschreiben, wenn ragen vorhanden sein sollten. Da kaum ein Startpost vorhanden ist, gehe ich nun auf deine beiden "Kapitelchen" ein.


    ~Kapitel 1
    An sich ist der Text vom Inhalt gar nicht so schlecht, denn er erzeugt Spannung und genau das sollte er schätzungsweise auch. An der ein oder anderen Stelle sind mir dann doch Fehler aufgefallen [Kommasetzung, Rechtschreibung, etc.]. Hier gibt es einige Programme, die deses Problem für dich lösen könnten, da sie Rechtschreibung für dich noch einmal überprüfen. Ich weiß allerdings nicht, ob du die Text wirklich vor dem Abschicken kontrolliert hast. Bevor du dein Kapitel absendest, solltest du es mehrfach gelesen haben, sodass du selber mit dem Inhalt zufrieden bist und auch die eben angesprochene Rechtschreibung, bzw. Grammatik lesbarer ist.
    Nächster Punkt auf meiner Liste. Dein erstes Kapitel würde sich für eine fertige Geschichte, was bekanntlich das Ziel eines Schreibers ist, wahrscheinlich eher als Prolog eignen, der bei dir übrigens auch fehlt. Gerade da er zeitlich vor den anderen Kapiteln liegt und sehr kurz ist, knn man diesen als eine Art Vorgeschichte oder Prolog sehr gut benutzen. Vielleicht wäre es für dich eine Überlegung wert, dein erstes Kapitel als Prolog zu benutzen, das zweite dann als erstes Kapitel, aber das musst du wissen.
    Zur Menge: Laut meinem "Word" besitzt dein Kapitel nicht einmal 300 Wörter - Eigentlich deutlich zu wenig! Natürlich muss jeder sein eigenes Maß finden und glaub mir, je länger man schreibt, desto kreativer wird man [Wodurch die Länge natürlich auch besser wird]. Wie kann man ein Kapitel ausschmücken? An der Handlung deines Kapitels, wie bereits gesagt,liegt die Kürze nicht, denn die Handlung ist ausreichend. Was jetzt grundsätzlich fehlt sind Beschreibungen. In deinem Fall sollten es natürlich möglichst spannende Beschreibungen sein. Eine besonders gute Szene dafür ist meiner Meinung nach das Klopfen des Unbekannten an der Tür. Du sagst es so:

    Zitat

    hörten die Menschen im Schankraum ein verdächtiges Klopfen an der Tür, doch niemand traute sich die Tür nach außen aufzumachen. „Was willst du?“, fragte die alte Wirtin und als die Antwort kam, fiel sie wie fast alle in Ohnmacht. Denn als das Geschöpf, das geklopft hatte, antwortete, öffnete es gleichzeitig die Tür und die Leute konnten seine grauenerregende Gestalt sehen.


    Filtern wir daraus lediglich die Szene des Klopfens. Den Teilsatz zuvor habe ich übrigens nicht mit in das Zitat aufgenommen, da ich auch den Sinn darain nicht erschließen konnte. Es war ein neuer Charakter, über den plötzlich eine Aussage der Traurigkeit in den Raum geworfen wurde und plötzlich hast du begonnen, von dem Klopfen zu schreiben. Hier gebe ich dir nun ein Beispiel, wie man diese Situation umschreiben könnte:
    "Unruhe brachte unter den Menschen aus, während diese ein Geräusch wahrnahmen. Es war ein leises, aber dennoch gut verständliches Geräusch, welches außerhalb des Raumes seien Ursprung fand. Eine Gestalt befand sich hinter der Tür des Raumes, klopfte langsam und leise gegen diese. Panisch starrten sich die Menschen an, hatten Angst vor dem Unbekannten. Einige von ihnen hielten der Angst nicht stand, begannen zu schreien, andere fielen erschrocken zu Boden, suchten nach Schutz. Mutig traute sich die Wirrtin zu Tür, fragte wer sich vor der Tür befinde. Noch einmal holte sie tief Luft, wollte ihre Frage wiederholen, wozu sie nicht kam, da das unbekannte Wesen..."
    Wie gesagt - Ich wollte dir nur ein Beispiel für das Klopfen geben.
    Der letzte Satz aus deinem Kapitel lautet "Niemand, ob Mensch oder Pokémon wurde je wieder gesehen."
    Ein recht gut gewählter Satz, da hierdurch ein offenes Ende gelassen wird. Dies ezeugt Spannung und bindet den Leser an deine Story. Alles in Allem ein viel zu kurzes Kapitel mit wenigen, aber dennoch ein paar vorhandenen Beschreibungen und verbesserungswürdigen Fehlern. Trotzdem enthält es einen guten Inhalt und viel Spannung, sodass ich auch Kapitel 2 lesen werde.


    ~ Kapitel 2
    Vor dem Kapitel gibst du eine kurze Warnung, dass das Kapitel "nicht ganz jugendfrei" sei. Auch soetwas gehört in den, nicht vorhandenen, Startpost, sodass der Leser nicht beginnt und dann irgendwann auf Grund deiner Warnung mit dem Lesen aufhören muss. Viele Autoren im BB makieren diese Warnung sogar extra in der Farbe rot.
    Zum Inhalt: Lilia steht auf, geht zum Friedhof, setzt sich ein Ziel und geht wieder nach Hause. Wieder ein wirklich sehr kurzes Kapitel mit genug Inhalt, den man ausschmücken könnte. Ich würde an deiner Stelle auf einem der Wege, schätzungsweise eher den Hinweg zu dem Friedhof einen Gedankenfluss Lilias einsetzen. Es gibt so vieles, über das sie nachdenken könnte, warum soll dem leser dies alles verschwiegen werden?
    - Sie könnte über ihre Mutter nachdenken
    - Sie könnte über den Mörder nachdenken
    - Sie könnte sogar eine Verbindung zwischen der Situation und ihrem Freund ziehen
    All dies sind Möglichkeiten, über was sie nachdenken könnte. Auch die Umgebung ist dabei nicht unwichtig. Wie sieht der Freidhof aus? Der Leser muss sich ein Bild von dem gesamten Umfeld, der Gefühlslage der Personen und der gesamten Situation ein Bild machen können. Ich bezweifle, dass dies in nur 300 Wörtern möglich ist. Klingt für den Anfang vielleicht alles sehr schwer, mit ein bisschen Übung schaffst du das aber. Wie oben bereits gesagt, kannst du mich auch jederzeit um Hilfe bitten, falls das nötig sein sollte. Was mich jetzt etwas gewundert hat - Ist bereits der 19.Juli der 200. Tag im Jahr, oder war das unüberlegt? Ich persönlich habe nicht das Interesse, das jetzt auszurechnen, wäre einer Antwort aber sehr dankbar.
    Ansaonsten zu dem nicht jugendfreiem: Bei deinem gewähltem Genre hätte man vielleicht eher an Horrorszenen oder gar Mord denken können, ich habe zumindest nicht an sexuelle Szenen gedacht. Eventuell könntest du dies mit hinzufügen, da manche Leser "sexuelle Szenen" vertragen, Horrorszenen jedoch nicht.
    Zusammenfassend fehlten auch hier Beschreibungen, sodass das Kapitel einfach viel zu kurz war. An Ideen mangelt es dir nicht und ich kann dir nur raten weiterzumachen, um dich mit jedem kommenden Kapitel zu steigern.


    ~ étoile filante

  • Danke ètoile filante für diese Rückmeldung. Ich habe beschlossen die 2 Kapitel etwas neu zu formulieren und einen ausführlicheren Startpost zu schreiben. Auf jeden Fall bemühe ich auf deine Kritikpunkte einzugehen und sie wenn möglich zu verbessern. :D