Guide zur Cheaterkennung

  • Inhaltsverzeichnis


    • Einleitung
    • Präventive Vormaßnahmen
    • Gewöhnlicher Grundcheck
    • Besonderheiten
    • Nachschlagewerke
    • Schlusswort
    • Tutorial

    Einleitung


    Dieser Guide befasst sich mit der Datenkontrolle, die ohne Checkprogramme durchführbar ist, und soll insbesondere Neueinsteigern dabei helfen, sich der komplizierten und umfangreichen Thematik "Pokémon-Checking" in einfachen Schritten anzunähern, sowie erfahrenen Prüfern zugleich wissenswerte Informationen liefern. Fühlt euch durch diese Einführung in die Materie animiert dazu, selbst Prüfungen an ertauschten Pokémon vorzunehmen bzw. euch bereits vor einem Tausch über diese schlau zu machen. Beachtet aber stets, dass die korrekte Cheatkontrolle nicht von heute auf morgen erlernbar ist und es sogar erfahrenen Prüfern passieren kann, ein Pokémon fälschlicherweise als echt zu deklarieren, oder umgekehrt.


    Grundsätzlich ist nochmal festzuhalten, dass jegliche Pokémon im BisaBoard als Cheat angesehen werden, die durch externe Hard- oder Software illegal erstellt, beeinflusst oder geklont wurden. Genauere Informationen hierzu finden sich im OT/ID-Blacklist.


    Präventive Vormaßnahmen


    • Zunächst sollte der potentielle Tauschpartner unter die Lupe genommen werden. Bei verdächtigem Auftreten im Forum, unwahrscheinlich hohem und seltenem Angebot, negativem Feedback anderer User etc. ist Vorsicht geboten, weshalb bestenfalls von einem Tausch abgesehen oder zumindest behutsam vorgegangen werden sollte. Auch ein Blick in die OT/ID-Blacklist und in die Freundescode-Blacklist ist vor dem Tausch empfehlenswert.
    • Fordert insbesondere bei solch zwielichtigen Tauschpartnern stets genaue Daten der gewünschten Pokémon an, damit man diese schon im Voraus überprüfen kann.
    • Übergebt die Pokémon andernfalls umgehend nach einem vollzogenem Tausch einem Hack-Checker des Bereiches Fragen und Neuigkeiten zum Pokémon-Checking zur Überprüfung, falls ihr euch die Kontrolle selbst nicht zutraut oder ihr euch unsicher seid.
    • Bewahrt euch zudem den gesamten PN-Verkehr auf, um bei einem Vergehen etwas gegen den User in der Hand zu haben und ihn belangen zu können.
    • Weiters ist auch das Ertauschen von Pokémon aus der GTS, dem Wundertausch oder von Passanten im PSS mit besonderer Vorsicht zu genießen, da es sich hierbei häufig um Cheats handelt. Auch in anderen Pokémon-Foren sollte man sich zuerst in die dortigen Regeln einlesen, bevor man Tauschgeschäfte eingeht. Nicht jedes Forum vertritt eine ähnliche Anti-Cheating-Linie wie das BisaBoard.

    Gewöhnlicher Grundcheck


    Allgemein ist festzuhalten, dass die Cheatgefahr bei beispielsweise schillernden Legenden-, Strategie- und vor allem Event-Pokémon vergleichsweise höher ist, als bei normalen (schillernden) Pokémon. Folgende grundlegenden Möglichkeiten zur Cheaterkennung werden empfohlen:

    • Um Prüfern stundenlange Arbeit zu ersparen, sollte zunächst ein Blick in die Bisafans-Blacklist geworfen werden. Befindet sich ein Pokémon dort, ist es bereits als Cheat entlarvt worden und darf in diesem Forum nicht mehr angeboten oder vertauscht werden.
    • Weiterhin sollten Attacken, Fähigkeit, Fangort, Fanglevel, Fangball, Werte und Bänder genaustens überprüft werden. Macht euch beispielsweise die weiter unten angeführten, umfangreichen Nachschlagewerke zunutze und kontrolliert, ob alle Daten im Bereich des Möglichen liegen. Hier ist jedoch mehrfache Vorsicht geboten. Vergesst speziell bei den Attacken nicht, Zuchtattacken, TMs und Attacken-Lehrer miteinzubeziehen.
      Dem Fangdatum sollte insbesonders beim Prüfen von Event-Pokémon nur bedingt Beachtung geschenkt werden, da es nicht immer aussagekräftig, aber durch diverse Faktoren leicht manipulierbar ist. Wird beispielsweise die interne Uhr des Nintendo 3DS verstellt, bevor eine Wunderkarte heruntergeladen oder in der 7. Generation ein Pokémon beim Lieferanten abgeholt wird, so fällt das Fangdatum möglicherweise nicht mehr in den regulären Verteilungszeitraum und ist dennoch kein Cheat. Ebenso das Übertragen von Pokémon auf eine neuere Generation kann eine Änderung herbeiführen. Bei der Suche nach illegalen Klonen ist das Datum dennoch sinnvoll, ebenso beim Identifizieren sogenannter Powersaves-Events der 6. Generation.
    • Bei schillernden oder Event-Pokémon ist es ratsam zu recherchieren, ob sich zum Pokémon in anderen Foren Informationen darüber finden lassen, ob es eventuell illegal erstellt oder geklont wurde. Hierfür kann zum Beispiel OT, ID und ausschlaggebende Werte in englischer oder deutscher Sprache in die Suchmaschine Google eingegeben und das Internet durchstöbert werden. Eine genaue Anleitung hierzu findet sich weiter unten in diesem Post.

    Besonderheiten


    Hier ein paar wissenswerte Fakten, die beim Prüfen von Pokémon unbedingt zu beachten sind:

    • Die Höchstgrenze der im Bericht und Trainerpass angezeigten Trainer-ID liegt bis Generation 6 bei 65535. Ab Generation 7 besteht diese aus sechs Ziffern, wobei jeder Wert von 000000 bis 999999 abgedeckt wird.
    • Die Schriftart lateinischer Buchstaben aus japanischen Editionen unterscheidet sich von der aus den europäischen Spielen in der Form. Die Schrift ist etwas stärker auseinandergezogen und wirkt allgemein größer (Beispiel: Ash). Außerdem können der Finder und der Spitzname eines solchen Pokémons bis zur 5. Generation nur aus maximal fünf und seit der 6. Generation aus maximal sechs Zeichen bestehen.
    • In den Editionen Schwarz/Weiß und Schwarz 2/Weiß 2 kann der Spitzname eines Pokémon maximal vier Zahlen enthalten. Ab der sechsten Generation sind fünf Zahlen möglich.
    • In europäischen und amerikanischen Editionen sind bis zur 5. Generation im Finder sieben Zeichen und im Spitznamen eines Pokémon zehn Zeichen möglich, seit der 6. Generation jeweils 12 Zeichen.
    • Ein Pokémon kann bis zu 510 EVs besitzen, wobei nur maximal 252 EVs (bis zur 5. Generation 255 EV) je Statuswert möglich sind.
    • Wird ein Pokémon von der 3. auf die 4. Generation oder von der 4. auf die 5. Generation übertragen, so ändern sich Fangdatum, -level und -ort. Man spricht daher auch oft von Übertragungsdatum oder -level. Als Fangort wird nach einer Übertragung die Region angezeigt, in welcher das entsprechende Pokémon gefangen wurde.
      Bei der Übertragung in die 6. oder 7. Generation werden Übertragungsdatum und -level nicht mehr im Bericht angezeigt, sie sind jedoch in den Daten des Pokémon weiter vorhanden und werden nicht abgeändert.
    • Seit der 6. Generation ist es möglich, Pokébälle zu vererben. In der 6. Generation konnte der Fangball nur durch Weibchen vererbt werden. Ab Generation 7 können auch Männchen und geschlechtslose Pokémon ihren Fangball vererben, sofern sie entweder mit Ditto (Vererbung garantiert) oder einem Weibchen der selben Spezies (Die Nachkommen können sich sowohl im Ball der Mutter als auch im Ball des Vaters befinden, die Chance beträgt jeweils 50%) gepaart werden. Generell gilt: Ditto kann seinen Fangball nicht vererben.
    • Folgende Pokébälle können nicht vererbt werden: MeisterballMeisterball, JubelballJubelball.
    • Da der Jubelball Jubelball nicht im Spiel zu erwerben oder finden ist, können sich keine selbstgefangenen Pokémon in eben diesem Ball befinden. Nur Event-Pokémon können in diesem Ball gefangen sein.
    • Bis einschließlich zur 5. Generation konnten nur männliche Pokémon Zuchtattacken vererben. Seit der 6. Generation ist dies auch durch weibliche Pokémon möglich.
    • Männliche und geschlechtslose Pokémon können seit der 6. Generation ihre versteckte Fähigkeit bei der Zucht mit Ditto Ditto vererben. Dittos Fähigkeit ist dabei irrelevant, da es alleine auf die Fähigkeit des Zuchtpartners ankommt.
    • In den Generationen 1-3 schlüpfen Pokémon auf Level 5, ab der 4. Generation jedoch schon auf Level 1.
    • Pokémon aus dem Traumradar besitzen immer ihre versteckte Fähigkeit, befinden sich immer im TraumballTraumball und besitzen in Generation 5 den Fangort "Traumradar", ab Generation 6 "Einall". Das Fanglevel der über den Traumradar erhältlichen Pokémon variiert je nach Zahl der vom Spieler erhalten Orden auf der Übertragungsedition und kann 5, 10, 20, 30 und 40 betragen.
    • Auf den Editionen Diamant und Perl ist es möglich, Darkrai, Shaymin und Arceus über einen Glitch zu bekommen. Diese sogenannten Tweaks können jedoch nicht auf die Pokémon Bank übertragen werden und sind im BisaBoard verboten. Erkennungszeichen: DarkraiDarkrai befindet sich auf Level 40; ShayminShaymin besitzt keine "schicksalhafte Begegnung", ArceusArceus befindet sich in einem anderen Ball als dem JubelballJubelball oder TraumballTraumball.
    • Ns Pokémon besitzen immer den Finder: N und die ID: 00002. Jedes Pokémon hat außerdem immer die gleichen Daten (Wesen, Level, DV-Spruch, DVs (auf jedem Wert 30), etc.).
    • Folgende Pokémon sind bisher nicht mit ihrer versteckten Fähigkeit erhältlich: Heatran Heatran, Kapu-Riki Kapu-Riki, Kapu-Fala Kapu-Fala, Kapu-Toro Kapu-Toro und Kapu-Kime Kapu-Kime.
    • Folgende Pokémon sind in der 7. Generation (Sonne/Mond/UltraSonne/UltraMond) per Insel-Scanner Wildfang und sind nicht mit ihrer versteckten Fähigkeit erhältlich. Siehe hier für Pokémon Sonne und Mond und hier für Pokémon UltraSonne und UltraMond
    • Eine Übersicht aller erhältlichen Ballpokemon in der 7. Generation, lässt sich Bisafans Blacklist finden.
    • Eine Übersichtsliste der erhältlichen Pokemon mit versteckter Fähigkeit aus früheren Generationen findet ihr hier: Gen. 5 und Gen. 6
    • Die sogenannten Herkunftssymbole sagen zunächst nichts über die Legitimität eines Pokéon aus, sondern geben Aufschluss darüber, aus welchen Spielen es ursprünglich stammt:
      • Das blaue Pentagon besagt, dass das Pokémon aus einem Spiel der 6. Generation (XY/ORAS) stammt. Überträgt man es auf Pokémon Sonne bzw. Mond, verfärbt es sich zum schwarzen Pentagon.
      • Das schwarze Kreuz besagt, dass das Pokémon aus einem Spiel der 7. Generation (Pokémon Sonne bzw. Mond) stammt.
      • Das GameBoy-Symbol besagt, dass das Pokémon aus einem Spiel für die Virtual Console stammt. Ein solches Pokémon verfügt immer über mindestens 3*31 DVs und (sofern vorhanden) seine Versteckte Fähigkeit. Außerdem ist das Wesen der Pokémon beeinflussbar, da es von den Erfahrungspunkten zum Übertragungszeitpunkt abhängt.
    • Pokémon, die ein Premierband besitzen, obwohl sie keins besitzen können, sind meist Pokécheck-Klone.
    • Aufgrund eines Programmierfehlers fehlt in den Editionen X und Y bei gezüchteten Pokémon, die man durch Tausch erhalten hat, im Datum zwischen dem Monat und dem Jahr ein Punkt. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf das Pokémon oder den Spielstand.
    • Manche Event-Pokémon aus der dritten Generation verlieren die "Schicksalhafte Begegnung" beim Portvorgang auf die vierte Generation. Eine entsprechende Liste aller betroffenen Events findet sich am Ende der Nachschlagewerke. Jedes Pokémon, das eine Schicksalhafte Begegnung besitzt, obwohl es diese verlieren sollte, wurde höchstwahrscheinlich in späteren Generationen ercheatet.
    • In der dritten und vierten Generation waren die DVs mit dem Wesen beziehungsweise der sogenannten PID, die das Wesen festlegt, verknüpft. Aufgrund dieser Abhängigkeit gab es gewisse Einschränkungen. So waren 6*31 DVs beispielsweise zwar möglich, allerdings nur in Kombination mit bestimmten Wesen. Details dazu finden sich im folgenden Abschnitt.

    Mögliche- und unmögliche DV-Wesen-Kombinationen in Generation 3 und 4:

    • Pokémon mit variierendem Geschlecht (inklusive Heatran) können folgende Wesen in Kombination mit 6*31 DVs besitzen:
      • Aus Generation 3 - Still, Sacht, Sanft, Robust, Lasch, Mäßig, Naiv, Hitzig und Scheu
      • Aus D/P/Pt - Still, Sanft, Hastig, Mäßig, Scheu, Kauzig und Forsch
      • Aus HG/SS - Still, Sanft, Mäßig, Ruhig, Forsch und Scheu
    • Pokémon mit festem Geschlecht / geschlechtslose Pokémon (dies beinhaltet die meisten legendären Pokémon) können sowohl in Generation 3 als auch Generation 4 nur vier Wesen in Kombination mit 6*31 DVs besitzen: Sanft, Still, Mäßig und Scheu
    • Ausnahmen von dieser Regelung:
      • Events aus Generation 4, die beim Lieferanten im Pokémon Center abgeholt werden, können jede DV/Wesen-Kombination annehmen.
      • Lieferanten-Events aus Generation 3 können nicht durch RNG abuse manipuliert werden. Perfekte DVs auf derartigen Pokémon wurden mit annährend 100%iger Wahrscheinlichkeit erhacked.
      • Pokémon, die geschlüpft sind, können prinzipiell jede DV/Wesen-Kombnation besitzen.
      • RNG abuse in FR/BG ist sehr schwer durchzuführen und nahezu unmöglich. Perfekte DV-Pokémon mit dem Fundort Kanto sind also in der Regel Cheats.
      • Der Zufallsgenerator in Pokémon Smaragd ist fehlerhaft, demnach tauchen im Vergleich zu Ru/Sa extrem wenige DV-Splits auf. Beispiel: 6*31 Pokémon, die aus Smaragd stammen und nicht aus einem Ei geschlüpft sind, können nicht legal existieren.

    Schillernde Pokémon

    • Diverse Pokémon konnten bisher auf keine legale Weise schillernd erhalten werden: Keldeo (schillernd)Meloetta (schillernd)Victini (schillernd)Hoopa (schillernd)Volcanion (schillernd)Cosmog (schillernd)Cosmovum (schillernd)Solgaleo (schillernd)Lunala (schillernd)Necrozma (schillernd)Magearna (schillernd)Marshadow (schillernd)
    • In Pokémon Sonne & Mond sind darüber hinaus auch Kapu-RikiKapu-FalaKapu-ToroKapu-KimeAnegoMasskitoSchabelleVoltriantKaguronKatagamiSchlingking nicht schillernd fangbar
    • Auch in Pokémon UltraSonne & UltraMond kann Kapu-RikiKapu-FalaKapu-Toro und Kapu-Kime nicht schillernd gefangen werden
    • In Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir können die folgenden Pokémon nicht schillernd gefangen werden: KyogreGroudonRayquazaDeoxys
    • In Pokémon X & Y können die folgenden Pokémon nicht schillernd gefangen werden: ArktosZapdosLavadosMewtuXerneasYveltalZygarde
    • In Pokémon Schwarz & Weiß sowie Pokémon Schwarz 2 & Weiß 2 können die folgenden Pokémon nicht schillernd gefangen werden: ReshiramZekromVictini
      • Auch Ns Pokémon, Pokémon aus dem Kontaktebenenhain und den verstecken Lichtungen sowie das Zorua aus Stratos City und das Zoroark aus dem Hain der Täuschung können nicht schillernd sein. Letzteres ist immer weiblich.

    Event-Pokémon können (bis auf wenige Ausnahmen) nur schillernd sein, wenn sie schillernd verteilt wurden.

    Die Suche nach illegalen Klonen

    • Ob ein Pokémon illegal geklont wurde, muss über externe Quellen nachvollzogen werden. Meist geben beispielsweise große Eventsammler, die illegal klonen, dies in ihren Listen an oder es ist anderweitig ersichtlich, dass eine illegale Vervielfältigung stattgefunden hat. Illegal geklont wurden alle Pokémon, die nicht über die Klonglitches der Editionen Sm, D/P, X/Y und OR/AS vervielfältigt wurden. Darunter fallen explizit:
      • Pokémon, die durch Action Replay bzw. Powersaves vervielfältigt wurden
      • Pokémon, die aus dem Spiel extrahiert und in eine Datei umgeschrieben wurden, damit sie einfacher getauscht werden können (Auch als "Filetrading" bekannt)
      • Pokémon, die durch eine Fake-GTS (Zum Beispiel Pokécheck) geklont wurden
      • Pokémon, die auf einer Website zum Download angeboten werden (Dateien, QR-Codes etc.)
    • Pokémon, die illegal geklont wurden, aber auf ihrer Ursprungsgeneration legal klonbar waren, werden im BisaBoard tolieriert, da für das einzelne Exemplar nicht bewiesen werden kann, dass dieses illegal geklont wurde.
      • Pokémon aus Generation 3 waren uneingeschränkt klonbar.
      • Pokémon aus Generation 4 konnten nur geklont werden, wenn sie in die GTS gestellt werden konnten (Dies schließt Pokémon mit Eventbändern aus)
      • Pokémon aus Generation 5 waren niemals klonbar.
      • Pokémon aus Generation 6 sind uneingeschränkt klonbar.
      • Pokémon aus Generation 7 sind praktisch nicht klonbar.
    • Um nach illegalen Klonen zu suchen, müssen folgende Schritte befolgt werden:
      • Durchsuchen der Bisafans Blacklist
      • Eingeben der Werte des Pokémons bei Google. Dabei ist dieses Format zu empfehlen: ID, OT, Name, Wesen, (Land), (Datum), DV-Spruch, (KP-Wert)
        • Keine Kommata verwenden, die eingeklammerten Daten müssen nicht verwendet werden, wenn sie bekannt sind, sind sie manchmal allerdings vorteilhaft.
        • Suche zunächst auf Englisch (Englische DV-Sprüche etc. beachten), danach kann auch eine Suche auf Deutsch durchgeführt werden. Es ist empfehlenswert, auch Seite 2 des Suchergebnisses zu durchforsten.
        • Es kann hilfreich sein, manchmal nur nach dem DV-Spruch oder nur dem Wesen (+ den anderen Daten) zu suchen, hierbei kann also variiert werden.
        • Auch kann die Reihenfolge der Daten variieren, sodass es bspw. auch zielführend sein kann, den Namen des Pokémon an den Anfang zu setzen.
        • Besteht der OT aus asiatischen Schriftzeichen, kann es auch sinnvoll sein, die englische Übersetzung zu verwenden oder auf die Angabe komplett zu verzichten.
      • Grund für diese Schreibweise: Diese Auflistung der Werte ist in der Eventszene Standard und hat sich seit mehreren Jahren schon nicht verändert. Daher hat man so die höchste Wahrscheinlichkeit, auf illegale Klone zu treffen.

    Nachschlagewerke


    Folgende Nachschlagewerke sind essentiell für eine korrekte Cheatkontrolle:

    • Bisafans-Blacklist: Zahlreiche, vom Tauschbasar-Komitee als Cheats identifizierte, Pokémon sind hier aufgelistet.
    • Bulbapedia: Für allgemeine Informationen rund um Attacken, Fangorte, Werte, etc. von Pokémon
    • Bulbapedia-Event-Datenbank: Die umfangreichste und meist auch sicherste Quelle im Bezug auf Randdaten von Event-Pokémon.
      • Event-IDs: Ergänzend zur Event-Datenbank einsetzbar.
      • Weitere Quellen: Zwar ist Bulbapedia im Bezug auf Events am verlässlichsten und umfangreichsten, jedoch sollte immer mit einer separaten Quelle überprüft werden, ob Widersprüche existieren. Hilfreich hierbei sind der Bisafans Eventdex, die Serebii Event Database oder die Event-Artikel des PokéWiki.
    • DV-Rechner zur Kontrolle der Richtigkeit der Werte.
      • Alternative DV-Rechner bieten etwa Serebii (Nur Sonne und Mond) oder Metalkid.


    Schlusswort


    Falls Fragen oder Probleme bestehen, könnt ihr euch selbstverständlich an das Checking- und Tauschbasar-Komitee wenden. Auch ist eine Bewerbung als Pokémon-Checking-Komitee Mitglied bei uns jederzeit möglich.


  • Tutorial



    Um die Theorie um die Praxis zu ergänzen, wurde dieses Tutorial hinzugefügt. Es handelt sich hierbei um Beispiele, welche ein Gefühl für das Pokemon-Checking vermitteln sollen. Die aufgeführten Pokemon können sowohl legal, als auch Cheats sowie verbotene Pokemon oder illegale Klone sein. Die Test-Pokemon beziehen sich auf den Guide zur Cheaterkennung. In den Spoilern "Lösungen" findet ihr die jeweiligen Ergebnisse.
    Allen Interessierten empfehlen wir jedoch, sich die Daten des Pokémon vorher genau anzuschauen und sich am Checking zu probieren.