Cinnamon

  • Cinnamon


    Wer?
    Momentan heiße ich Cin, man mag mich aber auch unter den Namen Apollonia oder Sika kennen. Ich schreibe seit etwa 2012, wo ich meine erste FF hier im Bisaboard postete. Es gab schon früher Ansätze des Geschichtenschreibens, diese lassen sich aber nur schwer datieren. Besonders aktiv war ich im FF-Bereich 2013, da habe ich sogar an Wettbewerben teilgenommen. Im Kontrast dazu habe ich mich 2015 über kaum im BB blicken lassen, mein altes E&S-Topic wurde archiviert. Allgemein lässt sich sagen, dass ich relativ unregelmäßig schreibe und auch eher phasenweise aktiv bin. Kontinuität ist nicht unbedingt eine meiner Stärken. Dementsprechend kann es schon einmal ein halbes Jahr dauern, bis ein Update kommt.
    Neben Schreiben zählen auch die Fotografie und das Zeichnen zu meinen kreativen Hobbys.


    Was?
    Ein Großteil meiner Werke lässt sich als „kurze Erzählung“ einordnen – üblicherweise zwischen 500 und 2000 Worten. Ich schließe allerdings nicht aus, hier auch Drabbles, Gedichte oder andere Formate zu veröffentlichen, falls solche entstehen sollten.
    Thematisch findet man sich bei mir oft in der realen Welt wieder, die allerdings häufig übernatürliche Elemente enthält. Ich mag es, von magischen Phänomenen zu schreiben, die vom Protagonisten gefunden werden. Außerdem könnte man wohl meine Erzählungssammlung „Seifenblasen“ erwähnen, da gibt es noch einige Geschichten zu erzählen.
    Einen Pokémonbezug wird es eher selten, falls überhaupt, geben.


    Warum?
    Weil. Als kleines Kind habe ich unglaublich viel gelesen und wenn man genügend Ideen Anderer in sich aufgenommen hat, fängt man wohl einfach an, selbst welche zu entwickeln. Doch wenn nur man selbst diese Ideen kennt, ist es geradezu langweilig. Ich habe das Bedürfnis, meine Ideen mit anderen zu teilen. Ich möchte Inspirationen in mich aufnehmen und etwas eigenes daraus formen, ich möchte andere mit meinen Geschichten inspirieren. Bisher hat sich kreatives Schreiben da als passendstes Medium erwiesen.


    Widmung
    @Aprikose – Schreibtechnisch eine meiner größten Inspirationen.
    Leser – Gerade die, die sich durch meine Geschichten auch nur einen Ticken inspiriert fühlen. Ich selbst „ernähre“ mich ja auch nur von Geschichten und Geschehnissen, da freut es mich, ein Teil im Inspirationskreislauf zu werden.



    Archiv




  • Jenny, darling


    Du würdest es nicht verstehen.
    Schon seit ich denken kann, sind wir Freunde, eine Welt ohne dich kann ich mir kaum vorstellen – ich habe sie nie erlebt. Wir waren immer ehrlich miteinander, Gefühle und Meinungen wurden nicht geschönt. Diese Direktheit ist einer der Gründe, aus dem ich diese Freundschaft so wertschätze. Vielleicht tat es manchmal weh, zu hören, was du dachtest, und wir haben uns oft genug deswegen gefetzt, doch zumindest wusste ich immer, woran ich war. Und dass du trotz unserer Meinungsverschiedenheiten immer für mich da sein würdest.
    Warum also rede ich nicht mit dir darüber? Warum halte ich es geheim? Warum bin ich nicht ehrlich und gestehe dir meine Gefühle?
    Ich habe Angst. Angst, dass unsere Freundschaft daran zerbrechen könnte. Nicht, dass ich denken würde, dass du mich dann seltsam finden würdest, aber … es ist nicht leicht, mit jemanden befreundet zu sein, der einem gegenüber mehr als Freundschaft empfindet. Das weiß ich – erinnerst du dich noch an Maik? Nur drei Monate, nachdem er mir verkündet hat, er sei in mich verliebt, hatten wir nichts mehr miteinander zu tun. Ich möchte nicht, dass so etwas mit uns passiert. Ich möchte dich nicht verlieren. Ach Mann, jetzt tut mir Maik leid. Aber er hat ja jetzt eine Freundin. Hoffentlich ist er glücklich.
    Es kostet so viel Mut. Das sind keine Worte, die leicht über die Lippen gehen … 'Ich liebe dich'. Man legt sein Herz offen, riskiert so viel. Sobald man sie gesagt hat, kann man sie nicht mehr zurücknehmen, man hat nur eine Chance. Doch es ist eine Wahrheit, die verlangt, ausgesprochen zu werden. Auch ich werde mich nur für eine gewisse Zeit davor drücken können. Es nützt nichts … lieber jetzt als zu spät.
    „Jenny?“




  • Hallo Cin und herzlich willkommen zurück im Einzelwerke- & Sammlungen-Bereich!
    @Musicmelon hat dich in die Feedback-Kette hineingewünscht, also dachte ich mir, dass ich dieser Bitte nachkomme und dir einen Kommentar hinterlasse, viel Spaß beim Lesen und ich hoffe, ich kann dir eine kleine Stütze sein! ^___^


    Vorab möchte ich ein paar Worte zu deinem Startpost und dem Titel deines Topics sagen. "Cinnamon" bezeichnet ja Zimt, nicht wahr? Als ich den Titel das erste Mal las, hatte ich sofort Hunger auf Zimtschnecken, ich kann mir auch nicht helfen, aber ich liebe das Aroma! Zudem hat der Titel einen melodischen, ruhigen Klang, er lässt sich schon lesen und hat etwas sympathisches an sich. Wenn man nun noch die Bedeutung des Wortes kennt, kann man theoretisch schon beginnen, sich etwas unter deinen Werken vorzustellen - sie sollen etwas besonderes sein, eben ein einzigartiges "Aroma" haben. Mir gefallen derart interpretierbare Worte sehr, und dass der Titel in einer meiner Lieblingssprache, nämlich Englisch, ist, bringt dir bei mir noch einen zusätzlichen Sympathiepunkt ein! Einworttitel sind zumal auch immer eine schöne Option für Einzelwerke- und Sammlungentopics, sie sind stellen das Topic in einem Wort vor. Schön gewählt!
    Auch dein Startpost ist meiner Meinung passend gestaltet! Ich mag es sehr, wenn man sich als Autor vorstellt, weil man so einerseits sympathisch und verständlicher für den Leser wird, zum anderen hat man es als Kommentator ein wenig einfacher, dir etwaige Tipps zu geben. Denn ein altes Bereichshäschen kann man mit ganz anderen Tipps glücklich machen, als einen Neueinsteiger, wenn du verstehst, was ich meine. Passend zu deinem Titel sind die Überschriften/einzelnen Themenpunkte in einem ruhigen Braun gehalten, in meinen Augen wirkt das harmonisch und warm, schön gewählt! Ich würde dir aber vielleicht noch zu einem Ticken mehr Farbe raten, sofern du das möchtest. Du könntest beispielsweise eine Art Header verwenden, dazu musst du dich nicht mal im Internet umsehen, denn im Fotografie- oder dem Fanartbereich gibt es zahlreiche wunderbare Kunstwerke, von denen eine handvoll bestimmt nach deinem Geschmack sind. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!


    Nun aber zu dem, was ich vermutlich am meisten interessiert, dein erstes ausgestelltes Werk!
    Der Titel, "Jenny, darling", ist sehr schön gewählt. Englische Titel machen immer etwas her, weil sie - weil sie eben nicht die Muttersprache der meisten von uns ist - immer fremd und mystisch klingen, und doch sind wir schon so eng mit der Sprache verknüpft, dass wir uns unter diesen Worten etwas vorstellen können. "Darling" hat immer etwas zärtliches, manchmal erinnert es mich aber auch an einen alten Western, in dem die Cowboys ihre Lieblingsdame "darling" nennen, haha. Vielleicht geht es im Werk um einen Mann, der sich bei seiner Freundin, oder auch Frau und Geliebten entschuldigt? Zumindest wohnt diesem "Jenny, darling" ein Ton bei, der sehr nach Entschuldigung/Erklärung klingt. Ich weiß, dass sich das schwer beschreiben lässt, und vermutlich klingt es auch total komisch, aber irgendwie vermittelt mir dein Titel genau das. Sehr schön gewählt!
    Du beginnst den Text mit einer Art Flashback, du stellst die Verbindung zwischen dem Ich und dieser Jenny sehr schön und nachvollziehbar da, jeder von uns hatte schon einmal einen solchen Sandkastenfreund und jemand, der einen schon so lange begleitet, nimmt einen besonderen Platz in unserem Herzen ein und das in ein Werk zu verpacken ist sehr schön, zärtlich und gibt dem Text eine liebevolle Atmosphäre. Man kann sich als Leser leicht in die Stimmung des Ich's versetzen. Ganz geschickt wendest du das Blatt - beide haben immer ehrlich miteinander gesprochen, niemals gab es Geheimnisse. Doch schon seit längerem scheint da etwas zwischen den beiden zu sein, das klar seitens des Ich's kommt. Eine solche Wendung baut eine gewisse Spannung auf, die auch in kurzen Werken wie diesem nicht fehlen darf und das Werk erst lebendig macht. Sehr schön aufgebaut! Du gehst tiefer auf diese "Unehrlichkeit" ein, und plötzlich entpuppt sich eine weitere Situation, die alltäglich und doch besonders ist - für das Ich ist zwischen ihm und seiner Jenny mehr als Freundschaft. Und nicht nur das, für mich ist das Ich ein Mädchen, wie du damit klarstellst, dass sie einem gewissen "Maik" (klar ein Jungenname) einen Korb geben musste, mittlerweile hat er aber eine Freundin gefunden. Eine homosexuelle Liebe zwischen zwei besten Freundinnen kenne ich aus meinen Shoujo Ai Manga immer als kompliziert und emotionale Belastung für denjenigen, der diese Gefühle zuerst wahrnimmt. Ich beginne tiefes Mitgefühl für das Ich zu empfinden, und ich möchte sie motivieren, Jenny zu sagen, wie sie empfindet. Und genau das tust du, du versuchst ihr die Last zu nehmen, indem sie beschließt es Jenny zu sagen, und der Höhepunkt, den du geschickt als Ende des Textes nutzt, ist spannend und offen. Der Leser kann sich jetzt ausmalen, wie es zwischen Jenny und dem Ich weiterging. Hatte sie auch Gefühle für ihre beste Freundin? Oder doch nicht? Wie lebt das Ich mit einer Abfuhr seitens Jenny?
    Wunderbar geschrieben, dein realer, emotionaler Stil gefällt mir wirklich gut, er ist einfach gehalten und mit schönen Sprachmitteln gespickt. Bau dieses Potenzial auf jeden Fall aus! ^___^
    Zuletzt noch eine Kleinigkeit zu deinem Vorwort - ein Trippeldrabble ist eine sehr schöne Idee, aber mach dir um Formalitäten keine Sorgen! Ich finde es schade, wenn sich Schreiblinge abquälen, weil sie einfach ein paar Worte nicht einfügen oder "rauswerfen" können. Ich bin ein Verfechter der künstlerischen Freiheit, also mach dir bitte keine Gedanken, wenn du etwas "Trippeldrabble" nennen möchtest, aber ein paar Worte fehlen. Im Endeffekt muss dir gefallen, was du geschrieben hast und auch ich fand dein Werk schön, sodass ich es auch gar nicht weiter verändern würde, nur um ihm einen bestimmten Namen geben zu können!


    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Inspiration, ich werde ab und an hier vorbeischneien und mir ansehen, wie du dich entwickelst, du hast mein Interesse geweckt! ♥


  • RE



    stay awake


    who needs to stay awake
    who needs to stay awake
    long past midnight
    until the sun rises once again


    I need to stay awake
    I need to stay awake
    until all the thoughts are thought
    and all the songs are sung


    let me stay awake
    let me stay awake
    until I figured out
    what the world wants to say


    I will stay awake
    I will stay awake
    until I've understood
    the things I cannot grasp


    do you stay awake
    do you stay awake
    like I do
    to create something new


    let us stay awake
    let us stay awake
    until everything is said
    and everything is done







  • Glücksbringer
    Leise schloss sie die Haustür. Ihre Großmutter schlief bereits. Die Schuhe ließ sie unter der Garderobe zurück, die Jacke hängte sie auf. Ihre Errungenschaften legte sie zunächst auf der Kommode ab. Sie tapste in die Küche und füllte sich ein Glas mit Wasser. In hastigen Schlucken trank sie es aus, holte ihre Ausbeute aus dem Flur und verzog sich auf ihr Zimmer.
    Nachdem sie den Lichtschalter betätigt hatte, warf sie die Bettdecke auf den Boden und setzte sich im Schneidersitz auf die Matratze. Sie leerte ihre Plastiktüte vor sich aus und verteilte die gefundenen Gegenstände. Ein Stapel für Steine, einer für Pflanzenteile – Blüten, Gräser, Rinde, Samen, heute hatte sie viel gefunden. Der Rest wurde auf einen gemeinsamen Haufen geräumt. Dazu gehörten ein leeres Schneckenhaus, eine Feder und eine Zehn-Cent-Münze.
    Sie war sich noch nicht sicher, was sie mit all dem anfangen wollte. Für einen Stein und eine rosafarbene Blüte hatte sie schon eine vage Idee, der Rest würde sich mit der Zeit ergeben. Es gab Hexen, die auf Planung und exakte Rezepte schworen, doch sie kam sehr gut ohne so etwas klar. Sicher, manchmal war es hilfreich, zumindest grob zu wissen, wie man einen bestimmten Effekt bewirken konnte, doch sie ließ sich ungerne einen genauen Weg vorschreiben. Wenn überhaupt, benutzte sie Rezepte als Vorschläge statt als Vorschriften. Allerdings war sie sehr gut darin geworden, intuitiv die richtigen Zutaten zu wählen, sodass sie sich nur noch selten auf ihr altes, staubiges Buch zurückgriff. Es ging auch ohne und machte auf diese Weise deutlich mehr Spaß.
    Es war bereits nach Mitternacht, deshalb würde sie heute nicht mehr sonderlich viel Magie wirken. Mit Intuition ließ sich arbeiten, Konzentration war aber trotzdem vonnöten. Aber die Idee mit der Blume und dem Stein wollte sie noch umsetzen. Ganz ungenutzt wollte sie auch den Vollmond nicht lassen. Dieser war zwar bereits beim Sammeln der Gegenstände hilfreich gewesen, beim Zauber wirken durfte er ihr aber auch gerne noch helfen.
    Sie nahm den Stein und die Blume und setzte sich an ihren Schreibtisch. Dort schaltete sie ihre Schreibtischlampe an, das Deckenlicht war zu gedimmt, um genügend zu sehen. Sie holte einen kleinen Meißel hervor und bearbeitete zuerst den Stein. Nach einer Weile hatte sie einige Splitter in der richtigen Größe abgespalten. Zum Glück hatte sie vor einigen Tagen die Stille-Zauber erneuert, sonst wäre ihre Großmutter jetzt sicher aufgewacht. Der Zauber hatte seine Zeit gebraucht - es war nicht einfach gewesen, mitten im Sommer ein natürlich getrocknetes Blatt zu finden … zum Glück hatte sie die Buchenhecke auf dem Weg zur Schule entdeckt. Die Spinnenweben wiederum … ein Besuch im Keller war genug gewesen.
    Die passenden Steinsplitter füllte sie in einen Behälter, der einem Reagenzglas ähnelte, aber nur etwa fünf Zentimeter lang war. Dann griff sie nach der Plastikflasche mit Ostseesand, den sie aus dem Urlaub mitgebracht hatte. Mittelmeersand hätte einen ähnlichen Effekt, aber der war beinahe leer und Sand von der Ostsee erschien ihr passender. Vorsichtig füllte sie ein wenig davon in das Gefäß und bedeckte die Steine damit. Es folgten zwei blaugraue Rollsplit-Steinchen. Nun war die Blume an der Reihe. Sie zupfte drei Blütenblätter von ihr ab und zerriss diese in kleiner Stückchen. Als sie klein genug waren, beförderte sie auch diese in das Gefäß. Damit hatte sie alles. Sie nahm sich einen Korkpfropfen aus einer Box und verstöpselte das Gefäß. Dann stellte sie es in einen kleinen Reagenzglashalter, in dem bereits andere Glücksbringer standen, fertige und unfertige. Morgen würde sie um den gerade erschaffenen Glücksbringer noch ein Lederband binden, um daraus eine Kette zu machen. Und dann … entweder würde sie ihn einem ihrer Freunde geben oder an einen Fremden verschenken. Ihre Arbeit für heute war auf jeden Fall getan.





    Madrugada


    Morgen
    wird kommen
    auf Dunkelheit
    folgt das Licht
    was in der Nacht geschah
    vergisst man nicht


    Sorgen
    werden genommen
    es entsteht
    eine neue Sicht
    doch die alten Fehler
    vergisst man nicht





    Soulmates
    Once, we were soulmates. When we first met, glowing tatoos began to spread across the back of our hands, like they are supposed to. Everything was new and thrilling, we talked for hours and hours at night even if we knew we had to get up early. We had so much to share, so many stories to tell, so many thoughts to explore. Together, we were something bigger.
    But we changed. I made mistakes, quite a few – and you walked away. You always reacted strongly, but this time I knew you were not coming back.
    We were soulmates. And the tattoo is still there, on the back of my hand, but I know that we aren't what we were before. That this is not fixable. That there is no „we“ anymore.
    We were soulmates, but now we are merely souls without mates.





  • Hallo Cin,


    ich hab mir sagen lassen, dass Zimt gut ist und deswegen hab ich mal in das neueste Update reingelesen. Im Speziellen den "Glücksbringer", der mir besonders wegen seines kontemporären Settings gefällt. Hexen in der Neuzeit sind ja in Romanen eher zu Bösewichten geworden, aber mir gefällt es, dass du dieser noch jungen angehenden Hexe eine spezielle Rolle gegeben hast, indem sie Glücksbringer aus scheinbar wertlosen Dingen herstellt. Es ist eine nette Anspielung auf persönliche Glücksbringer, die selbst eher unauffällig wirken können, aber Wirkung bei dem zeigen, der an das Glück glaubt.
    Den Herstellungsprozess dieses neuen Glücksbringers beschreibst du gut und ausführlich, wobei auch kurze Erwähnungen von Rezepten und Anleitungen nicht fehlen. Weißt du, allein aus dieser kleinen Sache könnte man noch wesentlich mehr machen und ich finde diese kleinen Wunder und fantasiehaften Dinge im Alltag ungemein interessant zu lesen. Die Wortwahl ist dazu passend sehr fein und eigentlich auch immer ideal gewählt. Beim nächsten Mal könntest du aber noch auf sie selbst als Charakter eingehen, was sie während der Vorbereitung denkt oder erreichen möchte. Dadurch bringst du nicht nur die Tat an sich zum Leser, sondern auch den Charakter, aus dessen Sicht du beschreibst.


    Und weil du im Spoiler gefragt hast: Nein, ich finde nicht, dass der letzte Satz von dem englischen Text kitschig ist. Ich finde, es ist bei der Entwicklung die einzig richtige Konsequenz, die zusätzlich auch das Wort Soulmate auf den Kopf stellt. Und das finde ich gelungen.


    Wir lesen uns!