Aktion 01/2016 - Bildergeschichte

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  • @MissFancy
    Klar, die sind super! Versuch es, es macht bestimmt viel Spaß. Und auch wenn du unter Zeitdruck stehst und das Bild in deinen Augen nicht perfekt werden sollte, so wird man dennoch sehen, dass Liebe drin steckt. :-)


    Ich hab mein Bild schon abgegeben und danach noch einige Fehler entdeckt - ich lasse es allerdings so wie es ist, es geht schließlich nicht um Perfektion, sondern um die Idee und den Spaß. <3

  • Hallo liebe User!
    Es nun endlich soweit, alle Abgaben sind bei mir nun angekommen und ich will euch die fertige Geschichte mit (fast) allen Bildern nicht länger vorbehalten. Ich möchte allen Teilnehmern für ihr Engagement danken, insbesondere denen, die noch in letzter Not für anderen eingesprungen sind. Vielen Dank hierbei an @Forumsdackel und @MissFancy, die kurzfristig noch eingesprungen sind! Aber auch allen anderen Zeichnern möchte ich für ihr fleißiges Mitwirken danken. Im weitere Prozess sollte die Geschichte, geschrieben von @Cáithlyn, vertont werden, und die Bilder dabei als visuelle Untermalung dienen. Jedoch wurde die zuständige Person sehr kurzfristig krank, weshalb wir immer noch nach Ersatz suchen. Jedoch wollen wir euch nun nicht noch länger warten lassen. Im Zuge dessen will ich mich nochmal im Namen des ganzen Komitees bei allen Beteiligten für die lange Wartezeit entschuldigen. <3
    Doch nun genug der Rede, hier sind die Bilder und die Geschichte:


    Es war einmal in einer unbekannten Zeit, in der die Welt trist war und grau, ein kleines, grünes Pokémon.
    Das kleine Pokémon war im ganzen Land bekannt, und doch war es nur eine Legende, und kein Mensch hatte es jemals zu Gesicht bekommen. Ehrfürchtig nannten es die Alten mit dem Namen, den es in den alten Schriften bekommen hatte: Celebi, der Zeitreisende.
    Celebi lebte in einem kleinen, versteckten Hain, fernab von den Menschen. Immerzu blieb es dort, denn der Lärm jagte ihm Angst ein und es liebte die Natur um es herum. Doch Celebi war auch äußerst neugierig. Und so kam es, dass der kleine Elf eines Nachts hoch in die Sterne blickte, die durch die Bäume des Hains zu ihm herunter strahlten, und sich fragte:
    „Diese Sterne gibt es schon, seit ich denken kann. Es muss sie auch schon gegeben haben, bevor ich existierte. Wie lange wohl? Und was haben sie schon alles gesehen? Bestimmt sehr viel mehr als ich.“
    Das kleine Celebi dachte und dachte. Es stellte sich eine Welt vor, viel bunter als seine eigene. Eine Welt, in der es mit anderen Pokémon spielen konnte, so viel es wollte. In seinen Hain verirrten sich nur viel zu selten andere Pokémon, und so war es immer sehr einsam. Je länger es sich diese schöne Welt aus dem Gedächtnis der Sterne zusammenträumte, desto aufgeregter wurde es. - @*Miro*


    „Oh, liebe Sterne, sagt mir doch bitte, wie diese Welt war! Ich würde sie selbst so gerne sehen, aber ich kann nicht. In der Zeit zu reisen ist gefährlich.“ Celebi wusste, dass seine Kraft es ihm möglich machte, diese Welt zu sehen. Aber sein Gewissen hielt ihn immerzu davon ab, sie für seine eigenen Zwecke zu benutzen. Es konnte so viel schief gehen!
    „Aber wenn ich vorsichtig bin? Ein kleiner Sprung nur?“ Celebi war hin und hergerissen. Aber letztlich siegte die Neugierde. Mit einem letzten, sehnsüchtigen Blick in die Sterne suchte es die Kraft in seinem Inneren. Der kleine Körper begann zu leuchten, und der Wind um es herum wurde stärker. Mitten auf der Lichtung erschien ein Loch, strahlend hell leuchtend, und tauchte die Natur um es herum in gespenstisches Licht. Celebi zögerte einen Moment, das schlechte Gewissen wurde groß.
    Dann sprang es. - @Cáithlyn
    Der Duft von wilden Blumen, das Plätschern von Wasser, das Rauschen von Wind im Geäst, das muntere Klingen von Stimmen. Celebi wurde beinahe davon übermannt.
    Als es die Augen öffnete, war es noch immer auf einer Lichtung. Auf seiner Lichtung, um genau zu sein. Doch alles wirkte viel heller und bunter und… lebendiger.
    Sicher, die Bäume waren sehr viel kleiner. Sie waren ja auch jünger, hier, in dieser früheren Zeit. Aber niemals zuvor hatte der Elf so viele, kleine Blumen gesehen, die sich an den Wurzeln sammelten, so saftiges, grünes Gras überall um ihn herum… Es war so schön hier! Celebi wollte jubeln vor lauter Freude. So sah also die Vergangenheit aus. So etwas Schönes hatten die Sterne sehen dürfen, während es selbst immer nur die triste Zukunft kannte. Das schlechte Gewissen verschwand so schnell, wie es gekommen war.


    Während Celebi an den Wildblumen schnupperte und mit freudigem Gelächter Runden auf der kleinen Lichtung drehte, bemerkte es gar nicht, dass es beobachtet wurde. Versteckt im Gebüsch saßen vier kleine Pokémon, die gesehen hatten, wie Celebi aus dem Nichts aufgetaucht war.
    Das kleinste von ihnen klammerte sich an seine weiße Blume und lugte vorsichtig zwischen den Blättern hindurch.
    „Was ist das für ein Wesen?“, fragte es und zuckte zurück, als Celebi sich dem Busch auf seinem Rundflug näherte.
    „Ich weiß es nicht, Flabébé“, erwiderte eine kleine, blaue Kaulquappe, die aufgeregt hin und herlief. „Ich habe es noch nie hier gesehen!“
    „Es sieht seltsam aus!“, pflichtete ein kleiner Marienkäfer bei, allerdings schien er von den vier Anwesenden noch am entspanntesten zu sein. Das letzte der vier Pokémon hatte die Augen zusammengekniffen und beobachtete den Neuankömmling kritisch.
    „Ich sage, wir gehen zu den Erwachsenen“, sagte es mit bestimmendem Tonfall.
    „Aber Mampfaxo, es hat doch noch gar nichts getan“, wandte der Marienkäfer ein.
    „ Es könnte jeden Moment etwas tun, Ledyba!“
    „Vielleicht hat Mampfaxo recht“, wandte Quapsel ein und blickte ängstlich auf die Lichtung. - @Yasuna


    Schweigen trat ein, da schwebte Flabébé plötzlich aus dem Versteck heraus und näherte sich Celebi. Die drei anderen Pokémon schnappten nach Atem und wollten es zurückrufen, aber Celebi hatte die kleine Fee schon entdeckt und näherte sich ihr.
    „Hallo du!“, sprach das mystische Pokémon es an.
    „Hallo“, antwortete Flabébé, und die Nervosität verschwand. Das grüne Pokémon schien nicht gefährlich zu sein. Nein, es schien sogar freundlich zu sein! „Wie heißt du, woher kommst du?“ Celebi wollte gerade antworten, doch da stürmten die restlichen Freunde aus dem Gebüsch.
    „Weg von Flabébé!“, rief Mampfaxo und stellte sich schützend vor seine Freundin.
    „G-Genau!“, fügte Quapsel hinzu, aber es zitterte so stark, dass das Wort kaum verständlich war.
    Ledyba kicherte verhalten und Celebi war erstaunt.
    „Wartet doch!“, wandte Flabébé ein. Es wollte die Situation erklären und ihren Freunden sagen, dass sie keine Angst haben bräuchten, aber Mampfaxo kam ihr zuvor.
    „Wir haben gesehen, wie du plötzlich aus dem nichts aufgetaucht bist! Was willst du hier?“


    Celebi schwieg für einen Moment, dann brach es plötzlich in Gelächter aus. Verwirrt blickten sich die Freunde an, doch Ledyba musste schnell mit einstimmen.
    „Mein Name ist Celebi!“, sagte der Elf dann irgendwann schmunzelnd. „Ich bin ein wanderndes Pokémon und ich wollte sehen, wie schön diese Welt ist. Deswegen bin ich hier. Weil die Natur an diesem Ort so wunderschön ist!“
    „Das erklärt, warum wir dich noch nie gesehen haben“, meinte Flabébé.
    „Du bist also nicht hier, um Ärger zu machen?“ Mampfaxo schien nicht so recht überzeugt zu sein, aber seine Freunde verloren mit jeder Sekunde ihr Misstrauen. Flabébé schwebte um den Neuankömmling herum und sah ihn sich genau an. Ledyba schüttelte freudig seine Hand.
    „Natürlich nicht“, antwortete Celebi auf Mampfaxos Frage. „Ich möchte nur ein wenig Spaß haben.“
    „Spaß?“, fragte Quapsel.
    „Da wissen wir genau das Richtige!“, stieß Ledyba lachend aus. - @Cantor


    „Wo gehen wir hin?“
    Die vier Freunde und Celebi wanderten jetzt schon eine Weile durch den Wald. In dieser Zeit war er so viel größer als in der Zukunft, stellte der Elf fest.
    „Warte noch einen Moment. Aha, wir sind da!“
    Wenige Meter vor ihnen lichtete sich der Wald, und helles Licht nahm Celebi kurz die Sicht. Als sich seine Augen daran gewöhnt hatten, schnappte es nach Atem.
    Vor ihm erstreckte sich eine riesige Blumenwiese, so groß, dass es das Ende nicht sehen konnte. Gelb, Blau, Violett, Rot, Weiß, Grün, alle Farben des Regenbogens leuchteten ihm entgegen. Und inmitten dieser wunderschönen Blumenwiese Pokémon, die es noch nie gesehen hatte. Einige sahen aus wie Flabébé, nur hatten sie statt weißen Blüten rote, blaue oder gelbe. Flabébé schwebte einem großen Pokémon entgegen.
    „Mama, schau mal!“, stieß es aus. Das große Pokémon mit dem weißen Blumenkranz auf dem Kopf drehte sich überrascht um. „Wir haben einen Wanderer gefunden!“
    „Einen Wanderer?“, fragte Flabébés Mutter erstaunt und wandte sich zu Celebi um, das vor lauter Begeisterung über diese wunderschönen Blumen kaum stillhalten konnte. Als es den Blick des großen Pokémon bemerkte, zügelte es sich aber schnell.
    „Das ist Florges, Flabébés Mutter. Sie ist der Chef auf der großen Blumenwiese“, informierte Ledyba den Elf.
    „Ich heiße Celebi!“, stellte es sich schnell vor.
    „Willkommen auf der Blumenwiese, Celebi!“, begrüßte Florges das mystische Pokémon mit einem Lächeln. Dann wandte es sich wieder an seine Tochter. „Geh ruhig noch etwas spielen. Aber denk daran, die anderen Pokémon nicht zu stören!“
    „Natürlich, Mama!“ - @Maylara


    Die Freunde liefen noch eine Weile durch die Blumenwiese, und Celebi wurde immer fröhlicher, je mehr es davon sah.
    „Solche Blumen gibt es nicht, wo ich herkomme.“
    „Wo kommst du denn her?“, fragte Quapsel gerade, da unterbrach Mampfaxo das Gespräch.
    „Es ist so langweilig hier! Nichts kann man machen. Und man muss dauernd vorsichtig sein, niemanden zu stören!“
    „Ach, sei nicht so griesgrämig“, mahnte Flabébé und rückte seine weiße Blume zurecht.
    „Ich möchte etwas Action. Lass und fangen spielen!“
    „Aber wir sollen doch niemanden stören!“, gab Quapsel zu bedenken.
    „Tun wir doch auch nicht. Wenn wir aufpassen, heißt das.“
    Flabébé und Quapsel schienen nicht überzeugt zu sein, aber Celebi war sofort Feuer und Flamme. Es liebte Fangenspielen! Nur spielte so selten jemand mit ihm.
    „Ich bin auch freiwillig der Fänger!“, stieß es begeistert aus.
    Noch bevor jemand etwas anderes sagen konnte, stürmte Mampfaxo davon und auch Ledyba beeilte sich, schnell von Celebi wegzukommen. Die anderen beiden taten es ihnen gleich, mehr aus Reflex als aus freiem Willen. Celebi wartete einen Moment, dann flog es ihnen hinterher. - @Cheli


    Doch die Wiese war so groß, dass es schnell den Überblick verlor. Es konnte die anderen einfach nicht finden!
    Wachsam flog Celebi über die Blumenwiese und hielt nach jeder Bewegung Ausschau. Irgendwo mussten sie doch sein!
    Da! Ein Rascheln im Gebüsch! Ohne nachzudenken flog es in die Blumen hinein. Doch das, was es da berührte, war keiner der vier Freunde!
    „Hilfe, Überfall!“, rief eine erschrockene Stimme. Die Blumen, von denen Celebi dachte, sie wären leblos, stoben plötzlich auseinander. Ein fauler Duft stieg in die Luft und Celebi wich erschrocken zurück.
    „Hilfe, so helft uns doch!“, riefen die aufgescheuchten Blumen.
    „Was hast du getan?!“, rief Flabébé Celebi zu, als die Freunde, aufgeschreckt von dem plötzlichen Lärm, aus ihren Verstecken kamen.
    „Celebi hat die Duflor erschrocken!“, stieß Quapsel panisch aus.
    „Schnell weg hier!“, rief Mampfaxo. Und noch während die anderen Pokémon der Wiese den erschrockenen Duflor, die panisch durch die Wiese rannten, zur Hilfe kamen, waren die fünf verschwunden. - @'Miss Fancy'


    „Das war knapp!“
    Keuchend kamen die Freunde zum Stehen. Sie waren ganz schön weit gelaufen und die Blumenwiese lag jetzt lange hinter ihnen. Der Wald war an dieser Stelle noch etwas licht, aber auch hier erfüllten Geräusche die Luft. Neben dem Rauschen der Blätter und dem leisen Flüstern der Pokémon, die sich vor der heißen Mittagssonne versteckten, plätscherte ein glasklarer Bach vor sich hin.
    „Wasser!“, keuchte Mampfaxo und stürzte auf das kühle Nass zu. Quapsel folgte ihm mit watschelndem Schritt, während Flabébé und Ledyba bei Celebi blieben, das sich erstaunt umblickte. Je mehr es sich umsah, desto mehr ihm unbekannte Pokémon konnte es entdecken. Einige versteckten sich unter Wasser, andere am Ufer, wieder andere im Gebüsch oder im Schatten der Bäume. Es sah eine Reihe von großen Blättern auf dem Wasser treiben und staunte nicht schlecht, als es sah, dass die Blätter auch kleine, blaue Körper unter ihnen hatten.
    „Schön hier, oder?“, fragte Flabébé und glitt langsam in Richtung Schatten.
    Celebi nickte bloß und schaute sich weiter um. Es wollte so viel von dieser Zeit sehen, wie es nur konnte.
    „Das hier ist Quapsels Zuhause“, erklärte Ledyba und nickte in die Richtung der beiden anderen Freunden, die am Fluss hockten. - @shadow wolf


    Celebi wurde immer schläfriger. Das sanfte Plätschern des Flusses machte es fürchterlich müde. Es ließ sich neben Flabébé und Ledyba nieder und lauschte. Es war so friedlich hier, so-
    „HEY!“
    Mampfaxos empörtes Brüllen riss Celebi aus seinem Dämmerschlaf. „Was soll das?!“
    Celebi sah, wie Mampfaxo hinter Quapsel her rannte, das gerad zu panisch floh. Sein Verfolger nahm Tempo auf und war scheinbar bereit, ihn zu rammen, doch im letzten Augenblick wich es auf. Noch bevor Celebi reagieren konnte, prallte Mampfaxo in es hinein, und die beiden kugelten laut stark schreiend quer über die Wiese, bis sie im Fluss landeten.
    Die Ruhe war vorbei. Überall sahen die Pokémon auf, die bisher gedöst hatten und starrten die Freunde wütend an.
    „Geh runter von mir!“, tobte Mampfaxo, doch Celebi war schrecklich schwindelig. Alles um ihn herum drehte sich!
    „Wir sollten verschwinden!“, raunte Flabébé ihren Freunden zu. „Die anderen scheinen ziemlich sauer zu sein!“
    Und tatsächlich. Langsam näherten sich eine Reihe Pokémon, die allesamt nicht wirklich glücklich schienen.
    Langsam wurde Celebis Sicht wieder etwas klarer. Aber noch bevor es vollkommen erholt war, packte Ledyba es am Arm und zog es von der Lichtung. - @Veilci


    Zwei Mal an einem Tag fliehen… Langsam bekam Celebi das Gefühl, dass es vielleicht doch keine gute Idee gewesen war, in die Vergangenheit zu reisen.
    Andererseits… Es war so schön hier. Und irgendwie machte es auch etwas Spaß. Obwohl das Schwindelgefühl noch immer nicht ganz verschwunden war.


    „Musst du immer so einen Krach machen, Mampfaxo?“ Flabébé war eindeutig wütend auf ihren Freund, und ihre Wut verpasste ihm ganz offensichtlich sogar ein schlechtes Gewissen. Wenn auch nur ein kleines.
    „Aber Quapsel hat angefangen!“, beschwerte es sich kleinlaut.
    „Hab ich gar nicht!“, wehrte sich die Kaulquappe, aber unter Flabébés Blick wurden beide sofort wieder still.


    Celebi sah sich wieder um. Die Szenerie hatte sich geändert, und jetzt erinnerte die Umgebung es wieder etwas mehr an seine eigene Zeit. Es war dunkel so tief im dichten Wald, und angenehm kühl. Die Geräusche waren deutlich verhaltener, bis auf ein Rascheln im Gebüsch ab und an hörte man nicht viel. Dafür… Celebi schnupperte. Dafür roch es hier wirklich gut! Was könnte das wohl sein?
    Noch bevor es die Frage laut stellen konnte, knurrte laut sein Magen. Die anderen drehten sich schnell zu ihm herum.
    „Hast du Hunger?“, fragte Ledyba leicht grinsend.
    Celebi nickte etwas peinlich berührt.
    Mampfaxo sah seine Chance.
    „Warte hier!“, rief es aus. „Wir besorgen dir etwas zu Essen. Es gibt bestimmt etwas in der Nähe!“ Alle wussten, dass es diesen Vorschlag nur machte, um Flabébés Standpauke zu entkommen, aber Celebi war es recht. Jetzt, wo es darüber nachdachte, hatte der Elf wirklich lange nichts mehr gegessen…
    Es war also beschlossene Sache. Celebi sah zu, wie die vier in verschiedene Richtungen verschwanden und ließ sich auf den weichen Grasboden nieder. @Vano


    „Diese Beeren sind wirklich lecker!“, stieß Celebi begeistert aus. Flabébé, Quapsel und Ledyba waren schon wieder mit einer Hand voll Beeren zurückgekehrt und hatten beschlossen, das Picknick schon ohne Mampfaxo anzufangen. Er war vermutlich sowieso schon damit beschäftigt, sich den Bauch vollzuschlagen.
    „Schön, dass sie dir schmecken“, schmunzelte Ledyba.
    Endlich etwas Entspannung, dachte sich Celebi. Aber eine kleine Stimme in seinem Kopf sagt ihm, dass das nicht lange so bleiben würde.


    Und wie auf Kommando stellte sich heraus, dass die Stimme recht hatte.
    Erst waren die Rufe weit entfernt und kaum verständlich. Dann mischte sich etwas in den Lärm hinein… Summen? Ja, je länger sie lauschten, desto sicherer wurde sich Celebi, dass es Summen war. Wütendes Summen. Und plötzlich wurde ihm klar, warum er schon geahnt hatte, dass etwas nicht stimmte.
    Der süße Geruch, der die Luft erfüllte, war Honig! Und die Pokémon, die Honig produzierten…
    Oh Oh.


    „LAUFT WEEEEEG!“
    Plötzlich brache Mampfaxo durch das Gebüsch. Und direkt hinter ihm schwirrte eine aufgebrachte Meute, bestehend aus einem Honweisel, das vorne weg flog, einigen Wadribie und lauter zischender Bibor, die giftig violett leuchtende Giftstachel durch die Luft schossen.
    Mampfaxo rannte an ihnen vorbei, und nach einer Sekunde des Zögerns machten sich auch die Freunde laut schreiend aus dem Staub.
    „Was hast du getan?“, quietschte Flabébé und klammerte sich panisch an ihrer weißen Blume fest.
    „Nichts!“, brüllte Mampfaxo zurück.
    „Und was ist das für gelbes Zeug an deinen Pfoten?“ Selbst Ledyba war jetzt nicht mehr so ruhig, wie sonst. Es blickte im Flug immer wieder zurück. „Das ist doch Honig!“
    „Weniger reden, mehr laufen!“, rief Mampfaxo und wich mit Mühe und Not einem Giftstachel aus, während Honweisel hinter ihm laut und hysterisch „Diebe! Vagabunden! Haltet die Verbrecher! Ab mit ihrem Kopf!“ brüllte. - @Contendo64


    Die Bibor folgten ihnen bis hin auf eine weite Wiese. Hohes Gras bot ihnen etwas Sichtschutz, aber gerade, als die fünf dachten, sie hätten ihre Verfolger abgehängt, stellten sie fest, dass der Schlamassel, in dem sie steckten, noch sehr viel größer war, als sie gedacht hatten. Denn mit einem Male waren sie umringt von einer Meute sehr aufgebrachter Pokémon. Celebi entdeckte Honweisel mit ihren Wadribie und den Bibor, die zwar jetzt nicht mehr attackierten, aber immernoch sehr wütend zu sein schienen. Dann waren da auch noch die Pokémon vom Fluss. Die Loturzel, Quaputzi und die anderen, die vorhin noch ruhig im Schatten der Bäume gedöst hatten, waren jetzt nicht mehr ganz so entspannt. Und nicht zuletzt- und das schüchterte vor allem Flabébé ein- Florges zusammen mit den Duflor, die noch immer ganz panisch schienen, und den anderen Blumenwiesen-Pokémon. Sie waren umringt von einer Reihe wütender Pokémon und hatten keine Möglichkeit, zu entkommen. Rücken an Rücken stellten sich Celebi, Flabébé, Quapsel, Ledyba und Mampfaxo auf, und griffen sich an den Händen. Sie hatten Angst vor den aufgebrachten Pokémon. - @Cloudstripe


    Doch bevor sich die wütende Meute auf sie stürzen konnte, hallte eine alte, aber kräftige Stimme über die Wiese. Celebi zuckte etwas zusammen. Irgendwie brachte diese Stimme sein Herz zum Klopfen. Es fühlte sich nicht direkt unwohl an, aber… Sie klang so erhaben. Als ob ihr niemand etwas anhaben könnte.
    Die Pokémon stoben auseinander und machten einem großen Wesen Platz, das langsam mit stampfenden Schritten in die Mitte des Kreises trat. Es war grün und echsenartig und riesig, mit einer großen, rosanen Blume und saftig grünen Blättern auf dem Rücken. Es ließ seine roten Augen über die Freunde streifen, bis es zu Celebi kam und hängen blieb. Der intensive Blick dieses Pokémons jagte Celebi einen kleinen Schauer über den Rücken.
    „Was ist hier los?“, fragte das Pokémon mit einem Blick in die Runde.
    „Diebe!“, zischte Honweisel aufgebracht und die Bibor hinter ihr stimmten ihrer Königin summend zu.
    „Sie sind zum Fluss gekommen und haben einen riesigen Tumult verursacht!“, empörte sich ein Quaputzi und schwang wütend die Fäuste.
    „Auf den Blumenwiesen haben sie die Duflor aufgescheucht“, informierte Florges die Meute. Ihr Blick ruhte aber auf ihrer Tochter Flabébé, die durch die Enttäuschung darin ganz geknickt war. Auch Mampfaxo, Ledyba und Quapsel sagten nichts und schauten lieber zu Boden. Celebi aber beobachtete das große Pokémon, das jetzt die Augen geschlossen hatte. Derweil wurde das wütende Murmeln der anderen Pokémon immer lauter. - @Keksis Gebieterin


    „Ruhe.“
    Das große Pokémon öffnete wieder seine Augen. Für einen kurzen Moment stutzten die Bibor, die Duflor, Loturzel, Quaputzi, Honweisel und selbst Florges, genauso wie alle anderen Wesen des Waldes, der Wiesen und des Flusses.
    „Sie sind Kinder“, fuhr die große Echse beschwichtigend fort. „Sie haben euch sicher nicht mit Absicht verärgert.“
    „Aber Bisaflor!“, stieß Honweisel empört aus.
    „Bisaflor, ich muss Honweisel zustimmen“, begann nun Florges. „Auch, wenn es keine Absicht war, sie müssen doch zumindest bestraft werden!“
    „Ich denke, die fünf wurden schon genug bestraft.“ Bisaflors Blick wurde weich und sogar ein Stück belustigt. „Ihr habt ihnen ordentlich Angst eingejagt. Außerdem denke ich, dass unser Besucher langsam aber sicher wieder in seine eigene Zeit zurück muss. Nicht wahr, Celebi?“
    Celebi stieß einen erstaunten Ruf aus.
    „Woher…?“, stammelte es. Für einen Moment war Gemurmel zu hören. Dann plötzlich, wurde es wieder ruhig und die anderen Pokémon sahen es beinahe ehrfürchtig an.
    „Was meint Bisaflor damit?“, fragte Flabébé verwirrt. Der plötzliche Stimmungswechsel war ihr nicht entgangen.


    „Ihr wisst scheinbar nicht, dass euer neuer Freund ein mystisches Pokémon ist.“ Bisaflors Augen leuchteten belustigt, als die vier Freunde rund um Celebi herum laut „Bitte was?“ riefen.
    „Ein mystisches Pokémon?“ Quapsels Augen wurden ganz groß.
    „DU?“, fragte Mampfaxo ungläubig.
    Celebi aber wandte sich wieder Bisaflor zu. Woher wusste es von ihm? In dieser Zeit war der kleine Elf doch noch nicht einmal geboren worden…
    Bisaflor stapfte langsam auf es zu, aber plötzlich war Celebis Nervosität verschwunden. Während Quapsel, Flabébé, Ledyba und Mampfaxo zurückstolperten, näherte sich das riesige Pokémon bis auf wenige Zentimeter an Celebi heran.
    „Wir sind und schon einmal begegnet, mein lieber Celebi“, raunte Bisaflor ihm zu. „Damals war ich noch ein kleines Bisasam und hatte nur Flausen im Kopf. Zusammen haben wir einigen Unsinn gemacht…“ Ihr entkam ein kleines Lachen, als sie so in ihren Erinnerungen schwelgte.
    „Ich habe aber nie ein Bisasam getroffen!“, stieß Celebi mit verwirrtem Blick aus. Es glaubte nicht, dass Bisaflor log, aber… „Wie kann das sein?“
    „Nun, für mich liegt unser Treffen in der Vergangenheit. Aber das heißt nicht, dass es für dich auch so sein wird.“
    „Ich werde dich also erst in der Zukunft besuchen?“
    „Gut möglich.“
    Celebi schwieg. Es wüsste gerne, wie Bisaflor, dieses erhabene, mächtig wirkende Pokémon war, als es selbst noch ein Kind war. Irgendwie konnte es sich nicht vorstellen, dass Bisaflor Unsinn machte, oder… Flausen im Kopf hatte. Vielleicht würde das wirklich sein nächster Ausflug werden. Andererseits…
    „Du musst langsam wieder in deine eigene Zeit zurückkehren, nicht wahr?“ Bisaflor sah schon beinahe etwas enttäuscht aus. Celebi nickte schweren Herzens. Es würde diese wundervolle Natur um es herum vermissen. Selbst das hohe Gras um es herum schien ihm so viel schöner vorzukommen als die triste Natur in seiner Zeit.
    Hinter Bisaflor kamen die vier Freunde langsam wieder hervor.
    „Du musst wirklich schon gehen?“, fragte Flabébé etwas enttäuscht.
    Nocheinmal nickte Celebi.
    „Schade“, murmelte Quapsel. Ledyba schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln.
    Hinter ihm tauchte das weiß leuchtende Portal auf, und die Pokémon schnappten nach Atem.
    „Auf wiedersehen!“, sagte Celebi. „Entschuldigt den Ärger. Wir meinten es wirklich nicht böse.“
    „Natürlich nicht“, kicherte Bisaflor leise.
    Celebi wandte sich gerade um, um das Portal zu durchschreiten…
    „Hey“, sprach Mampfaxo Celebi an, aber es ansehen konnte er nicht. „Be… Besuch uns mal wieder, okay? Bist eigentlich ganz in Ordnung.“
    Erst war es etwas verdutzt, doch dann musste Celebi grinste. Es würde bestimmt nocheinmal zurückkommen. Doch jetzt…
    „Danke für alles. Es war wirklich schön hier. Jetzt teile ich endlich dieselben Erinnerungen wie die Sterne!“


    Der verwirrte Blick seiner neuen Freunde war das letzte, was Celebi sah, bevor es ins Portal schritt und alles weiß wurde… - @Forumsdackel

    „ I think it was his eye! Yes, it was this! He had the eye of a vulture - a pale blue eye, with a film over it.

    6 Mal editiert, zuletzt von Nivis ()

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  • Richtig toll, die verschiedenen Stile der Zeichner, gut, die Geschichte habe ich noch nicht ganz fertig, aber alle können definitiv stolz und zufrieden sein!
    Allerdings finde ich, dass die Geschichte hier etwas untergeht, die ganzen Posts davor, dann noch auf Seite zwei und so. Da hättet ihr ruhig ein eigenes Topic mit der Geschichte im Startpost machen können, damit es viel mehr Leute sehen. (: