Der Schleier der Welt

  • ISBN-13: 978-3-96350-011-4 (Print)

    ISBN-13: 978-3-96350-611-6 (epub)

    ISBN-13: 978-3-96350-311-5 (pdf)





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    Vor drei Jahren ist Tina Wallace von einem Tag auf den anderen aus Edinburgh verschwunden. Seither hat niemand von ihr gehört. Schließlich beauftragt ein ehemaliger Schulfreund eine Privatdetektivin, um seine Jugendliebe wiederzufinden.


    Für Kyra Hare, die beauftragte Detektivin, kommt dieser Auftrag wie gerufen. Sie ist frustriert von ihrem monotonen Job. Statt spannende Kriminalfälle, bearbeitet sie Vorwürfe der ehelichen Untreue. Froh über Abwechslung nimmt sie den Auftrag an Tina ausfindig zu machen, was jedoch schwerer ist, als angenommen. Angetrieben von Neugierde und dem Durst sich zu beweisen, sich endlich die Anerkennung zu verdienen, die sie schon lange ersehnt, stürzt sie sich in die Ermittlungen. An jeder Ecke findet Kyra weitere lose Enden. Jede Antwort wirft neue Fragen auf. Kryptische Warnungen und geradezu mystisch anmutende Hinweise deuten auf einmal auf Umstände hin, die rational nicht zu erklären sind.


    Denn Tina Wallace war Teil einer anderen Welt, fernab von dem, was Kyra je möglich gehalten hat. Tina Wallace war Teil einer Welt voller Magie, Götter, Werwölfen und Monstern und bald führt für Kyra kein Weg mehr zurück.




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    Solltet ihr diese Geschichte erst jetzt finden, seid ihr wahrscheinlich etwas verwirrt. Aber tatsächlich hat diese Geschichte, die ursprünglich einmal auf dem Bisaboard (und anderen Seiten) hochgeladen wird, es mittlerweile zum Buch geschafft. Zu einem physischen Buch bei einem echten Verlag, das unter der ISDBN-Nummer 978-3-96350-011-4 als Hardcover bestellbar ist!


    Mehr Informationen erhaltet ihr auf der Seite des Buches beim Bundesamt für magische Wesen. Wenn ihr Interesse hättet, an einer Leserunde zum Buch teilzunehmen, könnte auch dieser Link interessant sein!


    So oder so hoffen wir, dass der ein oder andere vielleicht Interesse an dem Buch hat.


    Vieles gegenüber der Variante, die wir hier hochgeladen haben, hat sich geändert, einem guten Lektorat sei dank. So viel sei dazu gesagt! :3

  • Vorwort


    Und hiermit präsentiere ich stolz das erste Kapitel und den Anfang des „Abenteuers“ :) Das erste Kapitel vom ersten (richtigen) Band von „A Hare Amoung Wolves“, unserer Urban Fantasy-Reihe. Ich – beziehungsweise wir, da es ja ein Gemeinschaftsprojekt ist – freuen uns über jeden, der den Weg hierher gefunden hat.



    Im ersten Band werdet ihr – zusammen mit Kyra – erst einmal die Welt kennen lernen. Ich/wir wünsche/n euch viel Spaß dabei und hoffe/n, dass euch gefällt und würden uns natürlich sehr über Feedback freuen!



    Kapitel 1: Tina Wallace



    Es war bereits beinahe Mittag, als Jason in die Küche geschlurft kam. Er schien noch nicht besonders wach zu sein und war noch in Boxershorts und T-Shirt gekleidet.
    Kyra saß am Tisch, trank einen Tee mit Milch und spielte auf ihrem Handy herum. Es war ihre „Mittagspause“, wenn man es so nennen wollte, denn immerhin hatte sie seit letzter Woche keinen neuen Auftrag bekommen.
    Deshalb spielte sie nur gedankenverloren auf ihrem Handy herum und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als Jason sich mühselig zur Kaffeemaschine schleppte.
    „Du solltest mehr feiern“, meinte sie, da sie genau wusste, dass seine Müdigkeit nicht etwa von einer wilden Party stammte, sondern viel eher darin begründet war, dass sein üblicher Tag irgendwann um die Mittagszeit anfing und in den frühen Morgenstunden endete.
    „Ach, Klappe“, erwiderte er überaus freundlich und schaltete die Kaffeemaschine an.

    [...]


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



  • Von dieser Arbeit hast ja immerhin schon seit Monaten berichtet. Nun ist sie also da. Gut, gut, mal sehen.
    Man hat vorher schon sehr deutlich gespürt, dass du sehr viel Herzblut in die Sache hineinsteckst und soweit ich das jetzt gelesen habe, hat es sich gelohnt. Deine Beschreibung klingt so, als hättest du dich vorher über den Alltag eines Detektivs informiert? Es ist ja relativ bekannt, dass man als Detektiv meistens mit ein paar Fällen von möglichem Ehebruch auskommen muss, aber die geschäftlichen Details und die Ermittlungstaktik, waren doch sehr glaubhaft. War das also recherchiert, oder hast du dir einfach nur genügend Gedanken gemacht?
    In einer meiner nächsten Storys werde ich auch über das Berufsleben meiner Heldin schreiben und ich hoffe das bekomme ich auch so gut hin. Oder besser, lol.


    Na, ich wollte ehrlich gesagt versuchen, irgendeine Schwäche auszumachen, damit ich dir mit meiner Post auch ein bisschen helfen kann. Aber der Start ist wirklich gut gemacht, wie man es von einem Krimi im Laden erwartet. Was noch... Ah ja, ich kenne mich mit Krimis sehr gut aus. Ja, das wars. Die von Agatha Christie sind immer mehr auf den Schockeffekt ausgelegt, während deine nach dem ersten Kapitel mehr nach etwas aussieht, was na ja, nicht versucht den Leser auszutricksen, sondern etwas echter sein will.
    Kann man jetzt aber natürlich noch nicht sagen.
    Der Anfang erinnert vom Stil her mehr an Columbo, wobei ich mir gerade die Werbung nicht verkneifen kann, sorry.
    Nun ja, ich mag Krimis und das soll heißen, ich bin gespannt wie du dich schlägst und wie sich deine Arbeit von den der ganz großen abhebt. Toi, toi.

    Der erste Band wird voraussichtlich 31 Kapitel beinhalten

    31 Kapitel? Dann kommt ja noch einiges auf uns zu. Logisch, sollte ja ein vollständiger Roman werden.

    „Danke“, antwortete er und schien zu warten, dass sie sich ebenfalls hinsetzte.

    Argh. Solche kleinen feinen Details geben einer Handlung einen ruhigen glaubhaften Tuch. Ich finde es sehr schön gemacht, aber wo setzt man an, wenn man sich solche Phrasen ausdenkt? Mein Hirn führt immer automatisch von Nebensächlichkeiten weg. >.<

  • Antwort


    @Sunaki:
    Vielen lieben Dank für den Kommentar, wir (aka ich und mein Freund, für alle, die sonst anfangen zu glauben, ich würde nun im Plural Majestatis von mir reden) haben uns sehr darüber gefreut! :3 Insbesondere darüber, dass du nichts zu bekritteln gefunden hast. *hüstel* Äh, ja, hehe. :P Wir haben uns viel Mühe gegeben!




    Vorwort



    Wie angekündigt kommt das zweite Kapitel eine Woche später :3


    Kyra sieht sich nun damit konfrontiert, dass es offenbar kaum jemanden gibt, der in der letzten Zeit Kontakt mit Tina Wallace hatte - was ein paar Vermutungen näher legt, jedoch auch dafür sorgt, dass sie ein wenig an sich zweifelt.


    Außerdem lernt ihr in diesem Kapitel einen weiteren Charakter, der auf Dauer wichtig sein wird, kennen: Maria Turner. (Der heimliche Liebling meines Freundes, glaube ich. :D)


    Viel Spaß! Und wir freuen uns natürlich weiterhin über Feedback!


    Kapitel 2: Schulfreunde


    „Ich weiß nicht, was ich Ihnen sonst noch erzählen soll“, meinte Mrs. Hemmington und sah Kyra über ihren Küchentisch hinweg an.
    Sie saßen in der relativ kleinen Küche der Wohnung, in der Mrs. Hemmington gemeinsam mit ihrem Mann lebte. Da dieser geschäftlich unterwegs war, hatte Kyra allerdings nur die ältere Dame getroffen, als sie hergekommen war – nicht unbedingt zu ihrem Nachteil, da Mrs. Hemmington ein recht gutes Gedächtnis hatte, was ihre aktuellen und ehemaligen Mieter anging.
    Tatsächlich war sie die Vermieterin der Ladenfläche gewesen, auf der einst dasMarygold gewesen war, und – wie sich herausgestellt hatte – auch der Wohnung über dem Laden, in der Tina Wallace zur damaligen Zeit gelebt hatte.
    Die Frau war bereits etwas älter, Kyra schätzte sie ende 50, und hatte relativ kurzes, lockiges Haar, das sie ganz offenbar schwarz gefärbt hatte. Es war allerdings lang genug nachgewachsen, als dass Kyra graue Ansätze erkennen konnte. Ihr Gesicht war faltig, aber freundlich.
    „Sie sagten, Ms. Wallace wäre sehr plötzlich ausgezogen“, meinte Kyra mit Blick auf ihre Notizen. „Wie ist das genau geschehen?“

    [ ... ]


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



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  • Es ist immer schön Kommentare zu kriegen, nicht? Gut, dann versuche ich mal mich irgendwie nützlich zu machen.


    Also gut, wo will dieses Kapitel also hin? Mal schaun, mal schaun.
    Die Protagonistin wird aktiver und fängt jetzt an mit den Leuten persönlich zu reden. Natürlich ist es noch zu früh für spezielle Ermittlungstaktiken wie "Erhalte eine Info und gibt nur ein Stück davon weiter", oder "Wenn sich jemand anders verhalten hat als sonnst werden Detektive immer hellhörig".
    Stattdessen möchte sie einfach mehr über den Bekanntenkreis erfahren, wie diese heißen und wie man sie findet, oder wie lange die Personen welche sie bereits fand keinen Kontakt mehr zu ihr hatten und solchen einfachen Kram, ist ja Standard.
    Kurz, alles was helfen könnte sie aufzuspüren.
    Nein, im Rahmen der Ermittlungen passiert relativ wenig. Wegen dem Vorfall mit den Möbeln glaubt sie daran, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelt. Schonmal ein wertvoller Hinweis.
    Hierbei störe ich mich etwas daran, dass Mr. Hare gleich an Mord und nicht an Entführung denkt. Mag aber daran liegen, dass sie sich einen spannenderen Fall wünscht, kommt aber sehr direkt rüber.
    Außerdem bestätigen sich die Aussagen ihres Auftraggebers über den Charakter der Zielperson.
    Das mag unscheinbar sein, war in einigen Romanen die ich so gelesen habe war das im späteren Verlauf durchaus relevant.
    Frei nach dem Lehrsatz "Glaub nie einer Information, wenn sie nicht von zwei Personen bestätigt wurde, so unwichtig sie auch erscheinen mag."


    Nnnnn, Markierfunktion ich hasse dich. Warum markierst du nicht wenn ich es dir sage, ich dein Herr?


    Zurück zur Kritik. Neben der äußeren Welt geht es natürlich auch um das Innenleben der Beteiligten Charaktere, insbesondere der Detektivin.
    Die beiden Frauen werden recht schnell und einfach beschrieben. Da gibt nichts dran auszusetzen.
    Auf Mrs. Turner wirst du später sicher noch genauer eingehen.
    Bei Kyra hingegen hat man nochmal wiederholt, was in Kapitel 1 thematisiert wurde. Schnippischer Mitbewohner, überfordert mit dem Hund, beruflich frustriert, soweit klar. Das ist in Ordnung, es hilft zu unterscheiden was nun eine bloße Laune war die ihr kurz im Kopf rum schwirrte und was permanent zu ihrem Charakter gehört.
    Aber ich denke es wird auch nerven, wenn sie anfängt sich noch öfters so zu wiederholen und die nächsten 4 Kapitel darüber jammert.


    Sie wohnten in dem Haus zusammen mit ihrer Vermieterin, der alten Mrs. Morrs, die leider bei weitem nicht so cool war, wie eine Mrs. Hudson.

    Eine aktuelle Popkulturreverenz hat den natürlichen Nachteil, dass sie nach ein paar Jahren wieder unverständlich sein könnte.
    Ist kein Kritikpunkt, sollte man nur bedenken.


    woraufhin der Berner Sennen sie nur mit großen Augen ansah.
    Sie hätte ihn besser erziehen sollen – doch dafür war es nun bei weitem zu spät.

    Warum nimmt sie ihn überhaupt mit? Sie will ja bekanntlich möglichst seriös auftreten.
    Ist auch keine Kritik, ist mir nur aufgefallen. Es kann auch helfen, nette alte Damen abzulenken, damit sie lockerer werden und gesprächiger, aber es geht auch so.

    da sie Watson im Auto zurückgelassen hatte. E

    Wie hier.

    Kyra konnte dies jedoch nur verneinen. Sie hatte bisher nur zwei Mal direkt mit Gerichtsmedizinern zu tun gehabt – denn Kriminalfälle waren meistens Sache der Polizei.

    Hier lernt man was. Und wieder erkennt man das du dich schlau gemacht hast. Oder er, oder ihr, kommt aufs selbe raus.

    Tatsächlich waren beide der Gerichtsmediziner

    Bist du sicher dass das Grammatisch passt? Ich glaube das "der" ist dort fehl am Platz.
    Also, ich will nur helfen und mache auch genügend kleine Fehler. Ich sag nur.


    Oh und Ms. ist tatsächlich eine geläufige Abkürzung, wer hätte das gedacht, wow.

    Sie hatte zuerst wenig Freunde, weil sich viele von ihr eingeschüchtert gefühlt haben. Aber sie war nett, hilfsbereit, wenngleich oftmals etwas zurückhaltend. Und sie war oft krank. Sie hat alle paar Wochen gefehlt. Fast jeden Monat.“

    Das klingt nach Foreshadowing. Schonmal ein netter kleiner Hinweis.
    Die Hinweise bisher sehen schon nach was aus. Unscheinbar aber wir sind schonmal ein Stück weiter.

  • Bah, ist mir wieder einer zuvorgekommen... Aber ich hatte die Hälfte schon fertig, daher bring ich das jetzt auch zu Ende.


    Hallo!


    Nachdem ich ja heute auch das zweite Kapitel gelesen habe, könnte ich mal einen Kommentar dalassen. Um es ganz ehrlich zu sagen, bin ich bisher von der Geschichte ziemlich begeistert, auch wenn es vielleicht schwierig ist zu sagen, warum. Zunächst einmal mag ich halt sowieso das Genre der Detektivgeschichte, auch wenn ich in letzter Zeit leider viel zu wenig in der Richtung gelesen habe. Eigentlich habe ich generell viel zu wenig gelesen, aber egal. So gesehen kommt mir diese Geschichte wohl gerade recht, haha. Was mir hier dann gleich positiv aufgefallen ist, ist das organisierte und methodische Vorgehen von Kyra, welches man in der Form wohl auch in der Realität erwarten würde.
    Dabei ist es auch interessant zu sehen, wie sich dann allmählich die Informationen sammeln - sie sind zwar gemessen am Ziel der Aufspürung von Tina Wallace immer noch bei weitem nicht ausreichend, aber der Fortschritt ist gut sichtbar, so führte ja das Gespräch mit Maria Turner zumindest zu mehr Informationen über diese vier anderen (verdächtigen) Personen. Und diesen Fortschritt finde ich schlicht sehr gut ausbalanciert - nicht zu viel, dass es unrealistisch wirken würde oder die Spannung gleich weg wäre und nicht zu wenig, dass man Gefahr laufen würde, das Interesse ein bisschen zu verlieren. Ist einfach genau richtig und ich bin auch schon gespannt, was noch kommt - natürlich richtet man als Leser, der ja schon im Vorfeld ein bisschen etwas über diese Geschichte lesen durfte, zwangsläufig das Augenmerk auf diese Stelle richtet:

    Und sie war oft krank. Sie hat alle paar Wochen gefehlt. Fast jeden Monat.

    Spontan würde ich annehmen, dass sich hinter diesem kleinen Fakt noch so Einiges verbirgt. Gewagte Schlussfolgerung, ich weiß. Und dann fragt man sich vielleicht auch, warum Tina Wallace denn auf die Schule von Rowe und Turner gewechselt hat - denn ein Schulwechsel wird ja nicht grundlos vollzogen, oder?
    Jedenfalls bin ich gespannt, was sich dann noch so alles im Gespräch mit der Lehrerin ergeben könnte.
    Und wo ich schon bei Zitaten bin... Die Details sollen bei einer Detektivgeschichte ja immer sehr wichtig sein.




    Okay, das war's dann wohl fürs Erste... Wie gesagt, ich bin schon gespannt auf das nächste Kapitel und freue mich darauf, es lesen zu können. Ach ja: Aus Gewohnheit habe ich jetzt vielleicht an einigen Stellen nur dich angeredet und nicht euch. Man interpretiere das "du" also einfach immer so, dass es sich auf jeden beziehen kann, der ein Recht hat, sich angesprochen zu fühlen.

  • Hallo ihr zwei,
    da wollte ich ursprünglich nur mal kurz ins Forum gucken, wurd von eurem Titel quasi magisch angezogen und kann einfach nicht anders, als einen Kommi zu schreiben ^-^


    Startpost
    Ich werd diesen Punkt mal nur kurz anschneiden, denn ich denke ihr wisst selbst, dass der Startpost schön und übersichtlich gestaltet ist. Nur die Platzierung des Vorworts irritiert mich ein wenig. Dass der Klappentext an erster Stelle steht, macht noch recht viel Sinn, da man als potentieller Leser so direkt am Anfang des Posts herausfinden kann, ob die Geschichte einen ansprechen könnte oder nicht. Aber warum dann als nächstes Charaktervorstellungen, das Vorwort und danach nochmal Informationen über die Geschichte kommen, macht für mich von der Reihenfolge her nicht so viel Sinn. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mir Steckbriefe eigentlich nie vorher durchlese, weswegen ich das Vorwort und die Information über die Welt als wichtiger erachte und die Charaktervorstellung daher ans Ende gepackt hätte. Zumindest "Information" und "Charaktere" gehört für mich eher zusammen, da in diesen Punkten explizit Inhalte zu dieser Teil der Geschichte stehen, währen man im Vorwort noch allgemeinerer Informationen erhält.
    Ach ja, und ich finde es ein wenig Schade, dass direkt im Startpost steht, dass Kyra zwar noch ein paar Gefühle für ihre Ex-Freundin hat, aber es da keine Romanze in der Richtung gibt. Ich kann einerseits verstehen, dass so etwas erwähnt wird für die Leute, die so etwas überhaupt nicht mögen, allerdings ist das halt schon ein kleiner Spoiler und nimmt die "passiert zwischen ihnen noch was oder nicht"-Gedanken vorweg.


    Kapitel 1
    Direkt am Anfang eine Kleinigkeit: die Wortwiederholung "spielt auf ihrem Handy" ist ein wenig unschön und kann vielleicht könnte man mein zweiten Mal "beschäftigte sich mit ihrem Handy" oder so nehmen, um die Wiederholung zu vermeiden.
    Dass ihr Hund Watson heißt gefällt mir und passt zu ihrem Gedanken zuvor, dass man sich immerhin bemühen muss, um ein paar Klischees zu entsprechen. Dadurch, dass sich das dann nicht nur auf den Earl Grey bezieht sondern sich auch im Rest der Geschichte widerspiegelt, wird das Gesamtbild etwas abgerundet.
    Bei dem Abschnitt über ihr abgebrochenes Studium steh "sie hatte sich diesbezüglich nicht unbedingt mit Ruhm betrachtet", was mich kurz hat stocken lassen, da mir "mit Ruhm betrachten" nicht wirklich geläufig ist und ich eher erwartet hatte, dass da "mit Ruhm bekleckern" stehen würde.
    Der Dialog zwischen Jason und Kyra gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Er lässt sich gut lesen und hat zumindest mich ab und zu zum schmunzeln gebracht. Zudem erfährt man darüber direkt zu Beginn einiges über Kyra, Jason, ihre Lebensumstände und die Beziehung zwischen beiden. Das gibt ein erstes Bild vom Kyras Leben und hilft dabei, dass sich der Leser in ihre Welt einfinden kann.
    Was mir bisher ebenfalls gut gefallen hat ist das Einbinden von Kleinigkeiten nebenbei. So wird am Anfang erwähnt, dass sie Candy Crush Saga spielt, was die Geschichte ein wenig greifbarer macht, weil man dieses Spiel einfach kennt (wenn man versteht, was ich damit sagen will ^^"). Aber auch dass sie beim Telefonat kurz wartet, damit der Eindruck entsteht, sie hätte keinen leeren Terminkalender, bringt einem Kyras Welt ein wenig näher und macht sie gleichzeitig noch sympatisch, weil ihr Verhalten einem vertraut ist.
    Bisher frage ich mich nur: Wie finanziert sie ihr Leben? Ich meine klar, sie arbeitet selbstständig als Detektivin, aber verdient sie damit genug? Immerhin scheint sie öfters Flauten zu haben. Dass sie in einer WG wohnt, passt da zwar ganz gut, weil das in der Regel günstiger ist, aber reichen dann ab und zu Aufträge, um ihr Leben zu finanzieren?
    Ah okay, direkt im nächsten Abschnitt wird die Sache mit ihren Finanzen dann auch angesprochen, also ist der vorherige Punkt mit seinen Fragen damit hinfällig geworden ^^"
    "und ließ Watson, [...], seinen Kopf heben ließ." Ich glaube, zu siehst selbst, welches Wort da zu viel ist.
    Oje, wenn man Katzen bis in eine Wohnung oben drüber riechen kann, ist das nicht sonderlich angenehm. Ich frag mich, ob das nicht auch schon einige potenzielle Kunden abgeschreckt hat, die spontan vorbei kamen...
    Spielt das Ganze eigentlich in England? Zumindest die Namen der einzelnen Figuren würden dafür sprechen. Während Watson nicht unbedingt was über den Standort aussagt, weil der Name dafür viel zu bekannt ist, sprechen beispielsweise Jason und Mrs. Morrs eigentlich schon sehr für diese Vermutung.
    "die zwar zum Teil hölzern war, jedoch eine Glasauslassung, die den größten Anteil der Fläche ausmachte." Hier fehlt noch ein "besaß" am Ende.
    Wenn Kyra die Bilder sieht, sind die Beschreibungen der ganzen unbekannten Personen etwas erschlagend. Sicherlich werden die Personen auf den Bildern noch eine Rolle spielen und diese Beschreibungen sind vielleicht erste Hinweise, mit denen man später bereits Vermutungen über Identitäten von Personen machen kann, aber abgesehen von Tina und Thomas sind das ganze fünf weitere Personen, die alle kurz angerissen werden, was ein bisschen viel auf einmal ist.
    Hah, es spielt in Edinburgh, ich hatte also tatsächlich recht, was das Land angeht ^-^
    Kurz darauf wird zwar ein bisschen was zu den Personen auf den Bildern erklärt, was den ersten Eindruck vom Erschlagen sein etwas abmildert, aber vielleicht nicht ganz so viele Personen auf einmal, währen mir auch sehr recht gewesen.
    Ein kleines, schönes Detail ist auch, dass Kyra den Beruf ihres Klienten an seinem Aussehen erraten hat. Das passt einfach zu einem Detektiv und vermittelt auch mit solch kleinen Sätzen ein glaubhaftes Bild von ihr bzw. ihrer Berufswahl.
    Sehr schön finde ich auch, wie ihr erstes Vorgehen bei dem neuen Fall beschrieben wird. Ihre Arbeit wird realistisch dargestellt und die einzelnen Schritte, Überlegungen für weitere Schritte, etc. sind logisch und gut nachvollziehbar. Ich muss gestehen, daran im Telefonbuch zu suchen, hätte ich überhaupt nicht gedacht, aber ich schätze, ich würde auch keine gute Detektivin abgeben. Von daher ist es nur positiv, dass solch vermeintlich triviale Sachen überprüft werden und Kyra da einfach gründlich ist.
    Wer ist Molly? Der Name wird plötzlich einfach so genannt und man erfährt sogar, dass Molly Kyra weiterhelfen könnte. Da fragt man sich natürlich, wieso Kyra es vermeiden möchte, ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn es sich vermeiden lässt. Ist irgendetwas zwischen den beiden vorgefallen? Verlang Molly immer direkt eine Gegenleistung für ihre Hilfe, sodass es für Kyra günstiger wäre, es ohne zu schaffen? Ich bin auf jeden Fall darauf gespannt, was man über diese Molly später noch erfahren wird.
    Dass sich Maria Tuner am Ende des Kapitels gemeldet hat, ist natürlich eine spannende Wendung. Sie hätte Kyra immerhin nicht antworten müssen oder sich erst später melden können. Aber sie meldet sich ziemlich zeitnah und ruft direkt an, anstatt kurz zu schreiben, was sicherlich bequemer wäre. Das zeigt eigentlich schon, dass mehr hinter der ganzen Sache stecken könnte, als es bisher den Anschein hat.


    So, über ne Woche später hab ich den Kommi dann endlich auch mal zu Ende geschrieben (falls das Vorwort etwas komisch klingt: er wurde tatsächlich bereits angefangen, als das Kapitel keine 3 Stunden draußen war, als ich in der Uni gerade Zeit hatte). Bitte entschuldigt, dass ich das zweite Kapitel bisher noch nicht kommentiert hab, aber da ich die nächsten Tage nicht dazu kommen werde, dachte ich mir, ich kann den bisherigen Kommi einfach schon mal posten. Das zweite Kapitel werde ich aber sicherlich auch noch irgendwann kommentieren, denn bisher gefällt mir die Geschichte sowohl vom Inhalt als auch vom Schreibstil sehr.
    Oh, und ich hab die anderen Kommentare übrigens nicht gelesen, also entschuldigt bitte, wenn sich was doppeln sollte ^^"
    Liebe Grüße,
    Caroit

  • So viel Feedback. *glotz* Okay, wir sind beeindruckt - und freuen uns natürlich auch ziemlich darüber :3 Erhöht irgendwie auch den Druck, denn jetzt wollen wir nicht enttäuschen. (Gut gesagt, wenn die Geschichte eigentlich schon fertig ist :P)


    Danke auf jeden Fall an euch drei! :D


    Ich hatte mal in die Regeln geschaut und Kommentar-Antworten darf man wohl als eigenen Post schreiben. Deswegen habe ich mir gedacht (ja, dieses Mal ich), dass wir das schon jetzt die Antworten schreiben - nicht zuletzt, damit der Post am Mittwoch (an dem ich arbeiten muss *seufz*) nicht ewig lang wird. :P


    Fangen wir also an.


    @Sunaki:

    Es ist immer schön Kommentare zu kriegen, nicht?

    Ist es definitiv. Speziell bei Herzblutprojekten wie diesem hier. Ich meine, wir schreiben die Geschichte durchaus ja, einfach weil es Spaß macht so ein Projekt zusammen zu schreiben. Aber trotzdem. Feedback freut (und sei es nur in der Form von Likes) - und gerade Seki, also mein Freund, hat sich unglaublich gefreut. Wie gesagt, für ihn ist es die erste Geschichte, die er online veröffentlicht. :)


    Insofern noch einmal Danke :3


    Hierbei störe ich mich etwas daran, dass Mr. Hare gleich an Mord und nicht an Entführung denkt. Mag aber daran liegen, dass sie sich einen spannenderen Fall wünscht, kommt aber sehr direkt rüber.

    Nun, hierzu möchten wir uns äußern: Die Sache ist, dass das ganze drei Jahre her ist und nach drei Jahren ist die Wahrscheinlichkeit meist größer, dass es Mord war, keine Entführung, jedenfalls bei erwachsenen Personen. Erwachsene, die plötzlich "verschwinden", tauchen entweder nach einer Weile wieder auf, sind aus eigenem Antrieb verschwunden oder halt tot. Ja, es gibt auch andere Fälle, aber es ist tatsächlich - zusammen mit der "aus eigenem Antrieb verschwunden", was Kyra natürlich langweilig fände - wahrscheinlicher als eine Entführung.
    (Ich habe sehr, sehr viel über Vermisstenfälle gelesen und wenn sind es normal Kinder, die tatsächlich für Jahre entführt wurden - da diese relativ "leicht" gefügig gemacht werden können. Deswegen geht auch die Polizei meist von Verschwinden aus eigenem Antrieb, Mord oder einem Unfall (im Sinne von: Person ist nicht nach Hause gekommen, ist vielleicht in einen Fluss gefallen o.ä.) aus, wenn IRL Erwachsene verschwinden und keine Erpressung vorliegt, sowie nichts von einem Stalker bekannt ist. ;) Ja, manchmal, gerade bei jungen Frauen, stellt sich auch anderes heraus - aber das sind eben doch eher Seltenheiten.)


    Außerdem bestätigen sich die Aussagen ihres Auftraggebers über den Charakter der Zielperson.
    Das mag unscheinbar sein, war in einigen Romanen die ich so gelesen habe war das im späteren Verlauf durchaus relevant.
    Frei nach dem Lehrsatz "Glaub nie einer Information, wenn sie nicht von zwei Personen bestätigt wurde, so unwichtig sie auch erscheinen mag."

    Wir sind hier tatsächlich über die positive Anmerkung erleichtert. Hatten eine Diskussion, ob es abschreckend sein könnte, wenn dieselbe Information zwei, drei Mal vorkommt. ^-^



    Eine aktuelle Popkulturreverenz hat den natürlichen Nachteil, dass sie nach ein paar Jahren wieder unverständlich sein könnte.

    Ich gebe offen zu, ich (Alaiya) mag es ja Popkultur-Referenzen reinzubringen. :P Davon wird es auch noch mehr geben. Allerdings finde ich Sherlock Holmes relativ harmlos in der Hinsicht - immerhin ist das seit über 100 Jahren ein Phänomen. :P


    Bist du sicher dass das Grammatisch passt? Ich glaube das "der" ist dort fehl am Platz.
    Also, ich will nur helfen und mache auch genügend kleine Fehler. Ich sag nur.

    Ups. ^^" Ich muss glaub ich noch mal aufmerksamer drüber gehen. (RS geht am Ende auf meine Kappe.)





    @Thrawn:

    Nachdem ich ja heute auch das zweite Kapitel gelesen habe, könnte ich mal einen Kommentar dalassen. Um es ganz ehrlich zu sagen, bin ich bisher von der Geschichte ziemlich begeistert, auch wenn es vielleicht schwierig ist zu sagen, warum. Zunächst einmal mag ich halt sowieso das Genre der Detektivgeschichte, auch wenn ich in letzter Zeit leider viel zu wenig in der Richtung gelesen habe.

    Das freut uns wirklich sehr :3
    Haha, derweil macht es uns allerdings auch ein wenig nervös, wie du die Kapitel sehen wirst, bei denen die Detektivarbeit nicht im Vordergrund steht. @.@



    Gewagte Schlussfolgerung, ich weiß.

    WIE KOMMT IHR NUR ALLE DARAUF?! *hust* *hust*


    Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wie schwer es war, eine Formulierung zu finden, die halbwegs natürlich wirkt?! @.@



    Mehr eine kosmetische Sache, aber die Anführungszeichen sind halt unten.

    Kek. Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit in einem Programm schreibt, das nur " kennt und dann mit "Search and Replace" anhand von Satzzeichenkombis drüber geht. (Ich schreibe beim Ausschreiben der Geschichte fast immer in Write or Die, wo ich keine Möglichkeit habe ordentliche deutsche Satzzeichen zu machen.) :P



    zufälligerweise

    Ich bin echt verwirrt, dass diese Sachen alle zusammengeschrieben werden. Mal schauen, ob ich mir das angewöhnen kann. Deutsch ist manchmal komisch, was solche Sachen angeht... @.@ Aber danke für das darauf Aufmerksam machen. Das wusste ich wirklich noch nicht.



    immer nur drei andere Personen auf diesem Bild (neben Rowe, Turner und Wallace, folglich insgesamt sechs), also die beiden Jungs und das Mädchen, das zunächst noch "Tia oder so" hieß? Somit wäre jetzt hier plötzlich ein weiteres Mädchen auf dem Bild, welches vorher nicht erwähnt wurde und daher... Ja. Also wie gesagt, sollte ich da was übersehen haben, wäre es mir echt peinlich und täte mir auch leid (wäre dann ja auch ein ziemlich mieser Leser), aber auch nach mehrmaligem Lesen habe ich da jetzt nichts gefunden, was das für mich aufklärt, von daher...

    Ich glaube das habe ich im ersten Kapitel übersehen. So ein gewisser Automatismus, auf dessen Ursache ich einmal nicht eingehe. *hüstel*
    Aber im zweiten Kapitel mit vier Jugendlichen ist richtig. @.@



    Ach ja: Aus Gewohnheit habe ich jetzt vielleicht an einigen Stellen nur dich angeredet und nicht euch.

    Ist schon okay ;)


    Danke noch einmal für das Feedback! :D




    @Caroit:


    da wollte ich ursprünglich nur mal kurz ins Forum gucken, wurd von eurem Titel quasi magisch angezogen und kann einfach nicht anders, als einen Kommi zu schreiben ^-^

    Das freut uns :D Doppelt so, weil wir eeeeeeeewig nach einem Titel für den ersten Band gesucht haben, der nicht zu 0815 klingt. @.@



    Aber warum dann als nächstes Charaktervorstellungen, das Vorwort und danach nochmal Informationen über die Geschichte kommen, macht für mich von der Reihenfolge her nicht so viel Sinn

    Also meine Logik (die Reihenfolge habe ich verbrochen) war folgende: Story und Charakter sind tatsächliche inhaltliche Informationen, Vorwort und Genre sind "Meta" Informationen. Deswegen habe ich es - in meinen Augen "Inhalt-Inhalt-Meta-Meta" gegliedert. Vielleicht erklärt es das ein bisschen. ^-^



    Bei dem Abschnitt über ihr abgebrochenes Studium steh "sie hatte sich diesbezüglich nicht unbedingt mit Ruhm betrachtet", was mich kurz hat stocken lassen, da mir "mit Ruhm betrachten" nicht wirklich geläufig ist und ich eher erwartet hatte, dass da "mit Ruhm bekleckern" stehen würde.

    War auch so gemeint. Müssen wir beide überlesen haben. @.@ Sorry.



    Was mir bisher ebenfalls gut gefallen hat ist das Einbinden von Kleinigkeiten nebenbei. So wird am Anfang erwähnt, dass sie Candy Crush Saga spielt, was die Geschichte ein wenig greifbarer macht, weil man dieses Spiel einfach kennt (wenn man versteht, was ich damit sagen will ^^")

    Wir verstehen. :P Und es freut uns. Dieses Einbringen von aktuellen "Phänomenen" ist so eine Sache, die - so habe ich bemerkt - ja sehr unstritten ist unter Autoren, weil es eben dafür sorgt, dass man manche Dinge in ein paar Jahren nicht mehr verstehen könnte. Aber wir mögen es beide eigentlich sehr, da es eben die Geschichte in der aktuellen Zeit und Kultur verankert.



    Wie finanziert sie ihr Leben? Ich meine klar, sie arbeitet selbstständig als Detektivin, aber verdient sie damit genug? Immerhin scheint sie öfters Flauten zu haben. Dass sie in einer WG wohnt, passt da zwar ganz gut, weil das in der Regel günstiger ist, aber reichen dann ab und zu Aufträge, um ihr Leben zu finanzieren?

    Darüber habe ich mir wieder ein paar Gedanken gemacht. ^-^ Zur Erklärung: Bei ihren Raten muss Kyra etwa fünf/sechs Tage im Monat arbeiten, um die Miete und Steuern zahlen zu können. Miete ist für sie daher meist (manchmal dann nicht) noch möglich, solange sie in der WG ist. Wie viel danach noch zum Essen, für Auto und der gleichen übrig ist, ist immer die andere Frage. @.@
    Jap, das heißt auch, dass sie eigentlich einen recht angenehmen Lebensstil haben könnte, wenn sie denn etwas erfolgreicher wäre. (Und sie nimmt für einen Privatdetektiv in Schottland noch relativ wenig.)




    Spielt das Ganze eigentlich in England?

    Hah, es spielt in Edinburgh, ich hatte also tatsächlich recht, was das Land angeht ^-^


    So manch ein Schotte wäre ja über die Aussage empört :P  
    (Ja, ich weiß, wir Deutschen neigen dazu, England mit Großbritannien gleichzusetzen. Aber gerade die Schotten distanzieren sich doch gern von den Engländern und Walisern. Kyra sieht sich dankbarer Weise vor allem als Britin. Daher fühlt sie sich auch nicht schlecht dabei, Earl Grey zu trinken. ;))



    Ich muss gestehen, daran im Telefonbuch zu suchen, hätte ich überhaupt nicht gedacht, aber ich schätze, ich würde auch keine gute Detektivin abgeben.

    Wir machen auch einen kleinen "Punkt" daraus, ein wenig die... Ähm... Informationssammlungen, die es in der modernen Welt so gibt, mit einzubeziehen. Speziell nachdem ich mich gegenüber meinem Freund darüber ausgelassen habe, dass gerade im Urban Fantasy Bereich diese Dinge immer wieder ignoriert werden (oder fadenscheinige Erklärungen gesucht werden, warum der Hauptcharakter nicht einfach mal Googeln kann). So etwas wird noch ein paar mal vorkommen. :P



    Bitte entschuldigt, dass ich das zweite Kapitel bisher noch nicht kommentiert hab, aber da ich die nächsten Tage nicht dazu kommen werde, dachte ich mir, ich kann den bisherigen Kommi einfach schon mal posten.

    Ist kein Problem :) Der Kommentar war ja auch sehr ausführlich und wir haben uns sehr darüber gefreut. Danke noch einmal! :3

  • Vorwort


    So~
    Und damit geht es weiter. Wie immer gibt es Mittwoch das Update.
    Ich bin übrigens am Überlegen neben den Kapiteln, wie ich sie hier habe, auch noch epub-Dateien anzubieten. Was würdet ihr davon halten? Ich wurde nämlich danach gefragt und sehe ja durchaus auch den Sinn: Ebook lesen ist angenehmer, als am PC zu sitzen. Nicht zuletzt, da man mit dem Ebook einfacher rauskann. ^-^ Daher dachte ich mir... Nun.
    Auf jeden Fall geht es weiter, mit dem Fall, der Kyra allmählich die Nerven raubt...


    Viel Spaß!




    Kapitel 3: Mondsüchtig


    Es gab irgendetwas an Schulen, das bei Kyra generell für Unwohlsein sorgte. Vielleicht waren es einfach nur schlechte Erinnerungen an ihre Schulzeit – nicht das diese außergewöhnlich schlecht waren, aber gern war sie eigentlich nie zur Schule gegangen – doch das änderte nichts daran, dass sie ihre Schultern hochgezogen hatte, als sie durch die verlassenen Hallen der Broughton High School ging.
    Es wäre vielleicht verständlicher gewesen, dass sie sich so unwohl fühlte, wäre es ein altes Schulgebäude gewesen, doch das Gebäude der Broughton war relativ neu.
    Sie war nur dankbar, dass Watson neben ihr ging, da man dank der späten Uhrzeit dankbarer Weise nichts dagegen gesagt hatte, dass er das Schulgebäude betrat.

    [...]



    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



    http://imgur.com/Ak9Dinf.png


    ¹ Kyra ist auf diesen „seltsamen Mann“ schon einmal getroffen. Wie dieses Treffen abgelaufen ist, erfahrt ihr in der Pilotgeschichte:
    Der unsichtbare Freund“. Diese werde ich wahrscheinlich (zumindest die erste Hälfte) nächste Woche Freitag, 23.06., in meinem
    Shortstory Topic Pieces hier online stellen. Wer die Geschichte vorher lesen will, findet sie soweit auf Animexx. ;) Aktuell sogar
    auf der Startseite, da die Geschichte in den YUAL ist. Hier aber der Link.

  • OK, was haben wir denn da. Das erste Kapitel das in Richtung Fantasy geht.
    Der Anfang und das Ende beschäftigen sich noch mit dem Fall, während der Mittelteil etwas ruhiger ist und ein bisschen von ihrem Verhältnis zu ihrem Mitbewohner zeigt. So wirklich befreundet scheinen die mir ja nicht zu sein, dafür sah man dass sie auch mal nett zueinander sein können. Wäre denke ich auch zu altern geworden, wenn sie kein gutes Wort füreinander übrig gehabt hätten.


    Das mit den Mondzeiten hätte vielleicht einen stärkeren Eindruck gemacht, wäre da nicht der Kapiteltitel gewesen.
    Ich bin da etwas zwiegespalten, denn ich bin wirklich sofort darauf gekommen, als erwähnt wurde dass sie sich immer zur selben Zeit krank meldete. Andererseits weißt der Titel schon darauf hin und wenn man von vornherein weiß, dass Fantasy zu den Maingenres gehört, kann man es sich denke ich auch sofort zusammenreimen. Trotzdem wollte ich das mal noch erwähnen, weil ich es etwas schade fand.


    Also insgesamt kommt mir dieses Kapitel etwas länger vor, kann aber auch nur Einbildung sein.

    Sie wusste nicht, wer dieser Mann war. Kindermörder, einfach nur ein Perverser oder etwas ganz anderes. Sie wollte es auch gar nicht herausfinden. Selbst ihre eigentlich ausgeprägte Neugierde war still, was diesen Kerl anging – sie wusste genug: Er war seltsam, gruselig und irgendwie unnatürlich. Mehr musste sie nicht wissen, selbst wenn sie wusste, dass es irrational war.

    Hier flippt sie ja total aus. Findest du die Stelle nicht zu krass? Zumal er kein Kindermörder sein wird, wenn sie extra anmerkt, dass er sie zu verfolgen scheint.
    Ihr Verhalten an sich war vermutlich das sicherste was sie tun konnte, da er sie scheinbar zu stalken scheint, aber die Reaktion war schon ziemlich stark.
    Als sie dann Zuhause ist, scheint sie sich aber nicht mehr damit zu beschäftigen.

    „Nichts neues, aber ich arbeite dran“ Berichte zu schreiben, da diese immer mit dem unguten Gefühl einher gingen, den Fall eventuell zu verlieren.

    Kann mir sehr gut vorstellen, dass es unangenehm ist sowas immer wieder schreiben zu müssen. Manche Menschen bleibt anderen nicht gerne was schuldig und den Job möchte sie ja auch nicht verlieren.

    Nur an ein paar Stellen zeigten sie sich, beinahe so, als hätte jemand mehr schlecht als recht versucht, Tinas Handschrift zu imitieren.

    Das ist eine interessante Stelle. Ja, warum nicht einfach einen Text per Computer? Mir fallen da drei Dinge ein.
    Erstens, der "Mörder" hatte keinen Zugang zu einem Computer
    Zweitens, der Autor wollte, dass man den falschen Brief durchschaut
    Und drittens, man kann sicher sagen, dass es sich nicht um einen Profi handelt und vermutlich nicht um eine organisierte Gruppe, da die Handschrift sonnst deutlich besser gefälscht worden wäre.

    Krankenakten von Tina Wallace gesehen, doch auch wenn sie am Morgen eine Anfrage zur in den Schulunterlagen vermerkten Krankenkasse geschickt hatte, rechnete sie nicht damit in weniger als einer Woche eine Antwort zu bekommen, sofern diese keine Rückfrage für weitere Unterlagen war.

    Es wäre natürlich interessant gewesen zu wissen, ob sie bestimmte speziellere Medikamente nehmen würde. So käme man vielleicht auf gewisse Einkäufe und das wiederum ist eine Spur.

    Dann ging sie dazu über, die Einträge rauszufiltern, die davon handelten, dass Tina mit einem Mitschüler aneinander geraten war. Auch dies war nicht selten gewesen, wenngleich es tatsächlich nur selten mehr als einfache Streitereien gewesen waren. Nur zwei Mal war vermerkt, dass sie Handgreiflich geworden war.

    Was mir als Leser in den Sinn kommt ist, warum haben sie sich gestritten und was mich noch mehr interessiert, waren es verschiedene Schüler, oder immer die selben?

  • So, dann will ich auch mal was zu dem neuen Kapitel sagen.
    Zunächst einmal kam ich mir nach dem Lesen ein wenig wie ein Idiot vor, weil ich aus Versehen "Mordsüchtig" statt "Mondsüchtig" gelesen habe, lol. Und dann dachte ich natürlich, dass es in irgendeiner Weise ziemlich heftig wird, was sich dann nicht so ganz erfüllte. Als ich dann schließlich noch einmal auf den Titel schaute, konnte es natürlich nur eine Reaktion geben: :patsch:
    Ähm, ja. Vielleicht ist das mitunter ein Grund, warum mein eigenes Detektivbüro pleite ging. Vielleicht lag es auch daran, dass ich den Fall des verschwundenen Mixers nie aufklären konnte.
    Jedenfalls, allmählich laufen wohl ein paar Fäden zusammen, was nicht verwundert, da Kyras Arbeit in diesem Kapitel wohl weniger darin besteht, diverse Leute zu besuchen als die bisherigen Informationen auszuwerten. Nun begegnet sie also beim Verlassen der Schule diesem merkwürdigen Kerl. Ich muss sagen, dass ich ein wenig verwundert war, wie sie direkt annimmt, dass der Typ ihr etwas Böses will, aber dafür gab's ja die Fußnote und nachdem ich die Pilotgeschichte auch gelesen hatte (die war übrigens auch echt gut geschrieben und vor allem sehr spannend), war das soweit okay für mich. Man braucht aber wohl schon diesen Kontext.
    Allerdings ist dieser merkwürdige Mann natürlich eine interessante Figur. Man weiß nicht viel, aber ... Groß, blass und wenn man seine Kleidung mal bedenkt ... Es kann natürlich Zufall oder halt nur dem Umstand geschuldet sein, dass der Kerl möglichst nicht erkannt werden will, aber wenn einer dauernd Mantel, Hut und Sonnenbrille trägt, dann drängt sich schon die Vermutung auf, dass diese Person irgendwie eine Abneigung gegen Sonnenlicht hat. Muss wie gesagt nicht sein und ich will keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber auch wenn ich bedenke, dass seine Fortbewegungsart ebenso wie der Mann selbst als merkwürdig und unnatürlich beschrieben wurde, so scheint es nicht ganz unvernünftig, ihn nicht als einen (gewöhnlichen) Menschen zu betrachten und vielleicht denkt man auch in eine ganz konkrete Richtung, aber ... Ja. Vermutungen, Vermutungen ...
    Jedenfalls, nachdem sie dann schließlich doch noch heil zu Hause angekommen ist, folgt dann ein weiteres kleines Gespräch mit ihrem Mitbewohner, ähnlich dem Anfang von Kapitel 1. Es trägt zwar nicht wirklich was zu dem Fall bei, hilft aber sicher noch einmal, die beiden Charaktere und ihr Verhältnis zueinander mehr zu verstehen. Zusätzlich finde ich diese kleine Stelle ganz interessant:

    „Irgendetwas, womit ich helfen kann?“, bot er an, auch wenn sie wusste, dass es nur ein pro Forma Angebot war. Er hasste es durch Akten zu wühlen, sofern er nicht erwartete, Hinweise auf Geister oder Kryptiden in diesen zu finden.

    Zwar ist vorerst noch nicht damit zu rechnen, dass er ihr bei dem Fall helfen wird, aber in gewisser Weise wird hier das Fundament dafür gelegt, dass er es irgendwann tun könnte - nämlich wenn sich dann doch irgendwann herausstellt, dass magische Wesen bei der ganzen Sache eine Rolle spielen. Etwas Ähnliches wird ja später noch einmal angedeutet, als Kyra die Daten analysiert.
    Dann also ein kurzes Telefonat mit Rowe - war wohl zu erwarten, dass er sich noch einmal nach den Ergebnissen erkundigen möchte, auch wenn sie ihn per E-mail auf dem Laufenden hält.
    Anschließend dann also die Auswertung der bisherigen Dokumente und Informationen, wobei sich dann ja in Bezug auf den Brief an Mrs. Hemmington schon etwas ergibt, da die Handschrift nicht vollkommen mit der von Tina übereinstimmt, sie also diesen Brief nicht geschrieben zu haben scheint. Dabei wird natürlich die Frage aufgeworfen, warum sich dann die Person, welche den Brief geschrieben hat, sich überhaupt diese Mühe macht, also nicht einfach einen Brief ausdruckt und dann schlicht die Unterschrift fälscht. Mir persönlich würde da eine mögliche Erklärung einfallen und sie bezieht sich auf das, was Rowe über Tina gesagt hat, nämlich dass sie sich gegenseitig Briefe geschrieben haben und sie solche alten Sachen mochte. Dementsprechend hätte jemand, der einen Brief so verfassen will, wie sie es getan hätte, es für zu notwendig erachten können, ihn handschriftlich zu verfassen, weil es sonst möglicherweise auch bzw. mehr Verdacht erregt hätte. Und das wiederum würde dann darauf hindeuten, dass wer auch immer den Brief geschrieben hat, Tinas Angewohnheiten kannte, was aber, wenn diese anderen Personen von dem Foto dahinterstecken sollten, wofür es sicherlich Anhaltspunkte gibt, nichts wirklich Neues wäre, da diese sicher über sie Bescheid wussten. Es gibt noch ein paar andere Sachen, über die man hier spekulieren könnte - aber ich warte mal lieber ab, ehe ich zu vorschnell schlussfolgere.
    Weiter also. Ms. Turner ruft also an und gibt Kyra auch eine weitere Spur, der sie nachgehen kann bzw. eine Möglichkeit, die Freunde von Tina aufzuspüren. Ich muss sagen, hier war ich ein bisschen verwundert. Mit dem Gedächtnis ist es natürlich immer ein wenig schwierig, aber wenn mich jemand nach den Namen von einigen Personen gefragt und ich die hin und wieder - wenn eben auch selten - gesehen hätte, dann würde ich mich direkt daran erinnern, glaube ich. Also fand ich es ein wenig seltsam, dass ihr das erst später einfällt, auch wenn ich jetzt nicht sagen würde, dass mich das jetzt sonderlich gestört hätte.
    Jedenfalls, etwas vielleicht noch viel Wichtigeres fällt Kyra während des Telefonats selbst auf - ziemlich clever, wie sie das Muster bei den Fehlzeiten erkennt, auch wenn wir wohl alle diesen Gedanken schon hatten. Natürlich hat ein Leser aber auch mehr Informationen und so denkt Kyra eben an eine neoheidnische Religion, was von ihrem Standpunkt aus betrachtet auch verständlich ist.
    Und dann - es hat natürlich immer etwas auf fiese Art Doppeldeutiges, wenn man sagt, dass man das Ende besonders mochte, aber genauso war es hier eben, weil ich fand, dass der Anruf bei Tinas Vater (? - Ist ja noch nicht restlos bestätigt) dem Kapitel einen wunderbaren Abschluss mit schön geheimnisvoller Wirkung gab. Hat mir echt sehr gut gefallen.



    So ... Dann warte ich mal auf das neue Kapitel. ;)


    P.S.: Insbesondere auch nachdem ich die Pilotgeschichte gelesen habe, mag ich Watson mittlerweile echt gerne, zumal er auch ein gutes "Frühwarnsystem" ist.
    P.P.S.: Höre ich aus dieser Stelle

    Und dann war es Moriaty, dachte sie sich grimmig, zweifelte doch aber daran, dass ein fiktionaler Bösewicht, der über die Jahrzehnte hinweg von den vielen, vielen Verfilmungen zu etwas gemacht wurde, dass er nie gewesen war, etwas mit dem Verschwinden von Tina Wallace zu tun gehabt hatte.

    etwa einen leichten Hauch von Kritik heraus? Ach, da fällt mir gerade auf, da steht "Moriaty", nicht "Moriarty".
    P.P.P.S.: Ihr braucht übrigens nicht nervös zu sein, wenn die Detektivarbeit irgendwann weniger im Vordergrund steht. Ich bin mir sicher, ich werde mich damit anfreunden können. ;)

  • Huhu!


    Ich wollte ja schon lange mal was lesen, das du geschrieben hast, Alaiya. Aber irgendwie waren viele deiner Geschichten entweder Fanfictions oder sie haben einiges an Vorwissen benötigt oder es war Romance (was nicht unbedingt mein Genre ist ._.) und daher bin ich bisher nicht dazu gekommen. Umso mehr freut es mich, dass du A Hare Among Wolves jetzt hier veröffentlichst. Ich weiß ja schon durch deine Posts das ein oder andere über die Geschichte, daher fiel mir der Einstieg nicht schwer (ich bin schrecklich lesefaul, rip).


    Jetzt aber zum Schleier der Welt. Ihr habt es echt gut hinbekommen, mich für das Schicksal von Tina Wallace zu interessieren. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, lässt einen wirklich mitfiebern. Die Detektivarbeit von Kyra ist sehr relatable und detailliert. Man merkt, wie viel Recherchearbeit da hineingeflossen ist und das macht die Immersion sehr leicht. Die Charaktere sind super glaubwürdig und auch sympathisch. Sie wirken differenziert, mehrdimensional. Ich mag es, wie man das Gefühl bekommt, dass sich das Girl aus der Pathologie mit Kyra anfreunden will. Sie wirkt nicht einfach wie eine Zeugin mit der man redet und die dann vergessen wird. Die Beziehung zwischen Kyra und Jason, die irgendwie geschwisterlich wirkt. Die Beziehung zwischen Kyra und ihrem Hund. Ihr habt es wirklich gut hinbekommen, dass man sich schon nach Kurzem in das Leben von Kyra hineinversetzen kann und man ein wenig von der Buntheit darin erkennt und sich für die Charaktere interessiert. Man spürt die Dynamik in den Beziehungen schon nach kurzer Zeit.


    Etwas, das mich etwas gestört hat, waren die vielen Stolperstellen im Text in Form von Rechtschreib-, Tipp- und Ausdrucksfehlern. Alleine im ersten Kapitel sind da über 25. Das sind zu viele! Man wird jedes Mal kurz aus der Geschichte geworfen, wenn man einen davon sieht. Thrawn hat bereits einige von denen aufgelistet, deswegen verzichte ich jetzt mal darauf.


    So, jetzt möchte ich mal etwas auf Kyra zu sprechen kommen. Ich weiß nicht, was euer Ziel war, wie sie rüberkommen soll, wie sie wirken soll. Was für einen Eindruck man von ihr bekommen soll. Aber ich sage euch jetzt mal, wie sie auf mich wirkt. Ich finde sie total cute. Sooo cute. Es gibt für mich einfach etliche kleine Details, die sie süß wirken lassen. „Sonst wäre er wohl auch nicht hier, dachte sich Kyra und seufzte.“ Sie seufzt vor einem Klienten, der ihr gerade erklärt hat, dass der Facebook Account einer Freundin von ihm seit zwei Jahren inaktiv ist. Während sie sich kurz davor gedanklich darüber beschwert hat, dass ihr Hund sie manchmal unprofessionell wirken lässt. Uff!
    Später dann ärgert sie sich, dass Maria aus ihrem Tonfall ihre Stimmung herauslesen konnte. Und sie ärgert sich, dass sie keine spannenden Kriminalfälle untersuchen kann. Sie ist in ihrer Arbeit total gewissenhaft und wandert mit ihren Gedanken immer wieder ab. Auf mich wirkt das alles irgendwie niedlich, im positiven Sinn. Aber es hat natürlich auch Konsequenzen. In der Geschichte gibt es immer wieder Referenzen zu Sherlock Holmes. Sie hat keine überlegene, kühle, selbstbewusste oder geniale Aura, wie sie Holmes in vielen seiner Geschichten oder Adaptationen umgibt. Dementsprechend vergleicht man sie unterbewusst oder bewusst genau mit Holmes, und diesen Vergleich verliert sie. Ich gebe daher zu, dass sie auf mich nicht so super kompetent wirkt, obwohl sie bisher noch keinen großen Fehler gemacht hat. Sie ist nicht unbedingt leicht ernst zu nehmen, und die Tatsache, dass sie selber von sich sagt, dass auch die Polizei oder Molly sie vermutlich nicht ernst nehmen werden, wenn sie mit dem Fall an sie tritt, hilft da nicht unbedingt.
    Ich finde das gut, um ehrlich zu sein, da es sie menschlicher und sympathischer wirken lässt. Sie mag sie sehr gern. Ich kenne bisher keine Detektivgeschichten, in denen der Hauptcharakter so einen fast schon unsicheren Charakter hat. Beispielsweise, wie oft sie sich selbst zurückhalten muss, um nichts zu überstürzen, weil sie ständig annimmt, dass das Girl, das sie sucht, längst tot ist. Immerhin sagte ja schon Holmes selber „It is a capital mistake to theorize before one has data“, ein Ratschlag, den sie zwar zu befolgen versucht, dabei aber ziemlich eindrucksvoll versagt.
    Auch wie sie mit ihrem Auftraggeber gesprochen hat, nachdem sie schon ein paar Tage ermittelt hatte. Sie hatte Angst davor, den Auftrag zu verlieren, weil sie keine „Ergebnisse“ gefunden hatte. Und erklärt ihm dann komplett offen und umschweifend, dass sie nichts hat. Und entschuldigt sich dann sogar dafür. Ich glaube, so ein Verhalten ist so ziemlich die beste Methode, den Fall dann auch wirklich zu verlieren. Ich denke, besser wäre es, sich in so einem Gespräch auf die Zukunft zu konzentrieren: Was sind die Optionen, die noch verbleiben? Was hat sie in den nächsten Tagen vor? So kann man ein Update geben und das Gefühl des Vorankommens beim Klienten auslösen, ohne dass er dadurch enttäuscht ist. Dass sie stattdessen so deutlich macht, dass sie nix hat, und dann sich angreifbar macht indem sie sich entschuldigt, lässt sie wiederum menschlicher wirken, aber um ehrlich zu sein finde ich es nicht so verwundernswert, dass sie nicht sonderlich viele Aufträge bekommt.
    Auch dass sie bei Tina Wallace eher daran denkt, dass sie eine Werwölfin ist als daran, dass sie einfach unter besonders starken Menstruationsbeschwerden leidet, fand ich irgendwie endearing. Aber wo das zur Sprache kommt: Spätestens als Maria nochmal die gleiche Beschreibung zu Tina abgegeben hat wie der Klient, war irgendwie klar, dass es sich bei Tina um einen Werwolf handeln muss. Ich glaube, das ist sogar klar, wenn man nicht wirklich Hintergrundwissen zu eurer Geschichte hat. Das Problem ist, dass vor allem bei Detektivgeschichten das Interesse an kleinen Details verloren geht, sobald man sich als Leser relativ sicher ist, die Antwort für das Mysterium zu kennen. Unabhängig davon, ob Tina eine Werwölfin ist oder nicht, geht dadurch meiner Ansicht nach etwas an Spannung verloren. Falls jetzt im nächsten Kapitel aufgelöst werden sollte „Oh, sie ist eine Werwölfin“ oder falls andere Spannungsbögen hinzukommen, wäre das denke ich kein großes Problem, aber bei einer längeren Flaute würde ich das etwas schade finden. Eine Gegenmaßnahme wäre, einfach nicht ganz so überdeutlich mit den Hints zu sein. „Sie hatte zuerst wenig Freunde, weil sich viele von ihr eingeschüchtert gefühlt haben. Aber sie war nett, hilfsbereit, wenngleich oftmals etwas zurückhaltend. Und sie war oft krank. Sie hat alle paar Wochen gefehlt. Fast jeden Monat.“ Dieses „Fast jeden Monat“ könnte man beispielsweise einfach ersatzlos streichen. Es sei denn natürlich, ihr wollt dass man als Leser sofort vermutet, dass sie ein Werwolf ist.


    Ich freue mich jedenfalls darauf weiterzulesen. Ich frage mich, wie sich Kyra entwickeln wird. Ob sie so bleibt wie sie ist, ob sie eher badass oder gefühlskälter wird, ob sie vllt sogar noch mehr in Richtung cute gehen wird. Sie ist bisher mein Lieblingscharakter, weil sie irgendwie einfach echt wirkt und viel weniger abgehoben bzw unnatürlich als viele andere typische Detektive. Ich hoffe ja, dass Tina Wallace noch lebt und Kyra bald auf sie treffen wird. Ich denke mal auch, das wird ein Schlüssel zur Charakterisierung von Kyra sein. Wenn Tina nicht mehr lebt, dann hatte Kyra von Anfang an mit ihrer Vermutung bzw ihrem Gefühl recht, was sie bestärken wird, und das obwohl sie keine wirklichen Anhaltspunkte hatte, die das wirklich glaubhaft machten. Liegt sie mit ihrer Vermutung falsch, dann lässt sie das insgesamt wieder etwas weiter schwächeln. Beides fänd ich interessant und ich bin irgendwie gespannt darauf, was ihr daraus machen werdet. Insofern freue ich mich schon auf die nächsten Kapitel :D

  • Antwort


    Dieses Mal gibt es keinen extra Antwortpost, da zwei der drei Kommentare ohnehin einen Tag vor dem nchsten Kapitel reingekommen sind - und ich will hier nicht zu sehr spammen!


    Wieder aber erst einmal Danke an euch alle drei für die lieben Kommentare :3 Wir haben uns wieder sehr gefreut.


    Entschuldigt bitte, dass die Antworten eventuell etwas kürzer ausfallen. Ich liege gerade mit Fieber im Bett und mir geht es heute echt hundeelend :totumfall: Blöde Sommergrippe!


    Übrigens: Gibt es hier jemanden, der sich als Betaleser anbieten würde? Denn ja, wie @Thrawn & @Alice durchaus angemerkt haben: Ich kann gut jemanden gebrauchen, da ich einfach furchtbar schlecht darin bin, in meinen eigenen Texten (sofern sie nicht ein, zwei jahre alt sind) alle Fehler zu finden. Und da Seki, also mein Freund, es mit der Rechtschreibung auch nicht so hat... Leider hat von meinen klassischen Betalesern dank Arbeit und RL aktuell auch niemand Zeit. @.@


    Aber gut. Kurz zu den einzelnen Antworten.





    Soweit erst mal zu den Antworten @.@ Wie gesagt: Tut mir leid, dass die alles in allem nicht so ausführlich ausgefallen sind. Krank. X.x


    Vorwort


    Okay, dieses Kapitel mag mein Liebling unter den ersten 10 sein. Vor allem weil Sean seinen ersten Auftritt hat und ich ihn einfach mag. (Er ist übrigens einer der Charaktere, die größtenteils auf Sekis Kappe gehen). Hehe. Aber ja, ich mag das Kapitel.


    Davon abgesehen, als kleines Preview: Nächste Woche geht es dann langsam Richtung Wald. ;) Was sie da machen werden, sage ich aber nicht.


    Sean Wright


    Es war tatsächlich ein angenehmer Nachmittag. Zur Abwechselung einmal, dachte sich Kyra, da es beinahe das ganze Wochenende durchgehend geregnet hatte.
    Noch immer arbeitete sie an dem Fall, den sie von Thomas Rowe bekommen hatte. Sprich: Noch immer versuchte sie Tina Wallace zu finden. Dies bedeutete mittlerweile jedoch viel eher, dass sie versuchte, herauszufinden, wie und wann Tina Wallace gestorben war.
    Seit dem Anruf bei Benjamin Wallace war sie sich ziemlich sicher, dass Tina tot war. Ihr Vater verheimlichte irgendetwas – etwas, das ihn mit Bitterkeit gefüllt hatte. Sicher, an sich wäre es möglich, dass er verbittert war, da Tina sich entschieden hatte, mit ihrer Mutter zu leben, vielleicht auch weggelaufen war, aber das Bild, was sich hier ergab, sprach mehr und mehr für einen Todesfall.
    Zuerst einmal hatte Tina vermeintlich sämtliche Kontakte – dies hatten Kyra mittlerweile auch einige andere Klassenkameraden, die mit ihr in Kontakt gestanden hatten, bestätigt – von einem Tag auf den anderen vor knapp drei Jahren abgebrochen. Das an sich war schon seltsam. Niemand hatte eine Nachricht bekommen, die sagte, dass sie fort zog, dass sie erst einmal nicht mehr zu erreichen war oder dergleichen. Gar nichts. Was für einen Grund hätte sie gehabt, so zu handeln, wenn sie wirklich fortgezogen wäre? Selbst wenn sie irgendwohin gezogen war, wo es kaum oder keinen Zugriff aufs Internet hatte, wäre es doch normal gewesen, einen Posting wie „Werde für eine Weile ohne Internet sein, wundert euch nicht! Alles in Ordnung!“ auf Twitter oder Facebook zu posten, aber von allem, was Kyra gehört hatte, waren die Accounts nur von einem Tag auf den anderen deaktiviert worden.


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



  • Denn ja, wie @Thrawn & @Alice durchaus angemerkt haben: Ich kann gut jemanden gebrauchen, da ich einfach furchtbar schlecht darin bin, in meinen eigenen Texten (sofern sie nicht ein, zwei jahre alt sind) alle Fehler zu finden. Und da Seki, also mein Freund, es mit der Rechtschreibung auch nicht so hat... Leider

    Haha, ich würde dir bei dem Problem ja genauso aushelfen, aber ich glaube ich bin noch schlimmer als dein Freund.
    Die ganzen Fehler da oben habe ich total übersehen.

    ist übrigens einer der Charaktere, die größtenteils auf Sekis Kappe gehen

    Der Charakter baut ziemlich viel Druck auf, er hat etwas aufwühlendes und übt eine sehr starke Körpersprache aus.
    Passend, wenn man daran denkt, dass Tiere stärker mit dem Körper agieren. Es ist auf jeden Fall interessant zu wissen, welche Charaktere auf wessen Kappe gehen. So kann man versuchen ein bisschen zu beobachten wie sie sich stilistisch unterscheiden.

    Dies bedeutete mittlerweile jedoch viel eher, dass sie versuchte, herauszufinden, wie und wann Tina Wallace gestorben war.

    Ich bin mir wirklich nicht sicher damit, aber ich glaube das Komma zwischen dem versuchte und dem herauszufinden ist unnötig.

    würde ihre Exfreundin sicher davon mitbekommen – und wahrscheinlich davon überzeugt sein, dass Kyra wieder irgendeiner Verschwörungstheorie erlegen war.

    Die erste Erwähnung der Exfreundin. Also ist sie bei der Polizei? Demnach haben sie sich wohl bei der Arbeit kennen gelernt, passiert laut Statistiken ja immerhin sehr oft. Freue mich sie später zu sehen. Laut den letzten Sätzen könnte Hare als nächstes ins Polizeirevier gehen und dann hätten wir vielleicht schon die Gelegenheit dazu sie kennenzulernen.

    Sie hatte viel zu viele, viel zu ausführliche Gespräche mit ihrem Hund. Verflucht, sie brauchte echt wieder mehr Freunde.

    Das war eine sehr witzige Stelle, gefiel mir. Der Hund steht wirklich gerade sehr stark im Vordergrund.

    Zur Hölle, „Dinge, die dich nichts angehen“ war wohl das klischeehafteste Verbrechersprech für „etwas Kriminelles“, das ihr so einfiel. Er hatte praktisch gerade zugegeben, dass hier etwas Illegales vor sich ging.

    Sie weiß was der Leser denkt. Hättest dus nicht erwähnt, hätte mich seine Ausdrucksweise etwas gestört.
    Vielleicht solltest du auch schreiben "es geht sie nichts an", denn vorhin hatte er "dich" gesagt.

  • Also zunächst mal gute Besserung, Alaiya. :x Ich hoffe du erholst dich schnell wieder!

    Und mir persönlich kam es auch zu sneaky vor, ansonsten auf einmal später einen Werwolf aus dem Hut zu zaubern, ohne vorher effektiv darauf hin zu weisen.

    Ja, es geht auch nicht unbedingt darum, keine Hinweise zu geben. Eher, dass man die Hinweise, die man gibt, etwas vertuscht, sodass es nicht komplett nach Werwolf schreit. Ihr gebt ja schon Foreshadowing was Werwölfe angeht durch Jason. Ich verstehe natürlich das Dilemma: Es ist problematisch, wenn die ersten paar Kapitel eine Detektivgeschichte versprechen und die Lösung für das Mysterium dann ein Werwolf ist, auf den der Leser nicht hätte kommen können. Das könnte man eventuell durch Lampshade Hanging etwas abgeschwächt werden, dass sie sich vielleicht später, wenn sie es rausfindet, selber ärgert und sagt "wie hätte man das rausfinden sollen?" oder so. Eine andere Variante wäre, dass man im Prolog oder im ersten Kapitel etwas klar Übernatürliches zeigt. Beispiel: Sie geht betrunken nach Hause, sieht eine Fee. Sie schiebt es am nächsten Morgen auf den Alkohol oder kann sich nicht mehr daran erinnern. Oder man schreibt einen Prolog mit komplett anderen Charakteren, die später vllt mal wichtig sind, und da passiert dann was übernatürliches oder so. So weiß man als Konsument, worauf man sich einstellen kann und es wirkt nicht mehr so Random, wenn am ende ein (gut geforeshadowter) Werwolf des Rätsels Lösung ist. Das sind jetzt nur ein paar random Gedanken zu dem Thema.


    Zum neuen Kapitel:
    Arme Kyra, lol. Und uff, wie useless Watson an der Stelle ist XD Kann mir aber schon vorstellen, dass man als Hund nicht so viel Lust hat sich mit nem Werwolf anzulegen, die sind von der Theorie her ja mindestens schonmal eine Klasse gefährlicher. Soso, Molly ist also ihre Ex-Freundin. Jetzt ergibt es auf einmal Sinn, wieso sie so lange gezögert hat, sich an die Polizei zu wenden (ich hatte die kurzen Charakterbeschreibungen bis eben nicht gelesen).
    Je mehr ich von Kyras Arbeit lese, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass Detektivarbeit nichts für mich wäre. So einfach auf der Straße fremde Leute konfrontieren ist eine Sache, die ich mich niemals trauen würde, lol. Ich kann auch verstehen, wieso sie so viel Angst hatte. Allerdings bin ich mir in gewisser Weise unsicher, was die Schilderung der Gedanken von Kyra in der Szene angeht, kurz bevor sie Wright anspricht bzw auch während des Gesprächs. Es wirkt so, als würde sie minutiös abklappern, was er alles tun könnte, versuchen, sich auf jede Kleinigkeit vorzubereiten, halt einen "Plan" für alles zu entwickeln. Ich denke mal, wenn ich jemandem Gegenüber stehe, den ich für einen Mörder halte und der ein gutes Stück größer und stärker ist als ich, und ich ihn mit solchen Dingen konfrontiere, dann würde mir vor allem Adrenalin durch den Kopf rauschen. Ich denke nicht, dass ich so genau im Detail darüber nachdenke, wo mein Hund ist, wie hoch die Chance ist dass er mir hilft, versuchen zu berechnen wie groß die Chance ist dass mich der andere Typ angreift usw … ich würde, denke ich, einfach Angst haben und versuchen mich darauf zu konzentrieren einfach die nötigen Worte rauszubringen.
    Ich bin nicht weiblich und mir ist klar, dass die Dynamik zwischen einem Typen, der doppelt so groß ist wie ein Girl nochmal eine ganz andere ist. Insofern will ich nichtmal direkt sagen, dass es unrealistisch ist, dass sie so detailliert darüber nachdenkt. Aber ein anderer Aspekt ist die Sprache: Ihr verwendet so einige Sätze damit auf, die Situation genau detailliert zu beschreiben, was imo etwas die Dynamik rausnimmt. Ich denke, wenn ihr das etwas simpler macht, in prägnanten Sätzen, die daraufhin mehr emphasis auf den Dialog ziehen, würde mehr Spannung aufkommen.
    Als Beispiel:
    Ein Teil von Kyra begann ihre Chancen zu berechnen. Er war gute eineinhalb Kopf größer und definitiv kräftiger als sie. Watson, der sich hinter einem der geparkten Wagen versteckt hatte, wenngleich Hinterteil und Schwanz noch immer zu sehen waren, würde ihr wahrscheinlich keine Hilfe sein. „Und wo ist das?“
    Dass sie ihre Chancen berechnet, steckt im Prinzip schon im nachfolgenden Satz drin, muss daher nicht erwähnt werden. Betont eben einfach, dass er besonders groß ist. „Der Mann bäumte sich vor ihr auf. Kyra bekam ein mulmiges Gefühl.“ Dieses mulmige Gefühl hat der Leser dann auch. Dazu sagen, wie groß er ist, verstärkt das dann. Anstelle zu beschreiben, was Watson tut, kann man schreiben, dass sich Kyra vergeblich hilfesuchend nach ihm umsieht. Je nachdem, ob ihr wollt, dass Kyra auch nach außen hin ängstlich wird, könnte man sie vor ihrem Satz „Und wo ist das?“ nochmal schlucken lassen. Oder anmerken, dass sie eine belegte Stimme hat, vielleicht „belegter als ihr lieb war“. Ich habe das jedenfalls oft, dass ich merke, dass meine Stimme unsicher wird, obwohl ich eigentlich standhaft sein möchte. Vielleicht schaut sie sich auch nach den anderen Menschen in der Straße um und erkennt, dass keiner von denen Notiz von ihr nimmt.
    Naja jedenfalls, worauf ich hinaus will: In solchen Szenen, die wirklich spannend sein soll, hilft es denke ich, die Gedanken und Berechnungen etwas auszulassen und stattdessen sich auf die physischen und psychischen Reaktionen zu berufen, die man in Angstsituationen hat.


    Nun mal etwas Spekulation von meiner Seite was Tina Wallace angeht. Aus den bisherigen Informationen vermute ich mal folgendes über ihren Verbleib:

    • Sie war eine Werwölfin und hatte einige befreundete Werwölfe. Sie war krank.
    • Irgendwann unterlag sie der Krankheit (oder starb an einem Unfall).
    • Ihr toter Werwolf-Körper sollte nicht in die Hände eines menschlichen Mediziners gelangen, damit die Unterwelt nicht auffliegt.
    • Ihre Werwolf-Familie und Werwolf-Freunde verschleiern daher ihren Tod und tun so, als sei sie weggezogen.

    Falls ich nichts wichtiges übersehen habe, ergibt denke ich dieser Ablauf den meisten Sinn bzw hat die höchste Wahrscheinlichkeit. Dass die drei eine Werwölfin getötet haben, mit der sie befreundet waren, und Wright und co. somit wirklich Mörder sind, ist zwar theoretisch möglich, aber unwahrscheinlicher, als dass sie einfach eines natürlichen Todes bzw durch einen Unfall gestorben ist. Auch ergibt die Reaktion des Vaters bei dieser Auslegung Sinn: Er hat seine Tochter durch eine Krankheit verloren und ist traurig deswegen. Dann ruft eine Privatdetektivin an, die zu den Menschen gehört und von Werwölfen nichts wissen darf. Es gibt in der Situation wirklich nicht den geringsten Grund, mit ihr zu reden.
    Aus diesem Standpunkt heraus wirkt Wright auf mich einfach nicht böse. Er ist ein Werwolf, der ein Menschenleben lebt und versucht unterzutauchen, der eine Freundin verloren hat. Daher finde ich ihn mit dem Wissen, das ich bisher habe, einfach nicht unbedingt bedrohlich. Daher kann ich zwar nachvollziehen, wieso Kyra Angst vor ihm hat, weil aus ihrer Perspektive ein Mord tatsächlich wesentlich wahrscheinlicher ist, habe aber selbst beim Lesen nicht das Gefühl gehabt, dass da eventuell gleich was schlimmes passiert. Ich will darauf hinaus, dass das wieder eine Stelle ist, wo man als Leser etwas weniger das Gefühl von Spannung hat, als man haben würde, wenn man nicht wüsste, dass es sich um Werwölfe handelt. Vielleicht sehe das ja auch nur ich so, aber so ging es mir jedenfalls hier beim Lesen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt befürchtet, dass Kyra jetzt wirklich was schlimmes passieren könnte.
    Vergleicht man das mit der letzten spannenden Szene mit diesem Creep, vor dem sie weggefahren ist, war das ganz anders. Da habe ich wirklich mitgefiebert und war sehr gespannt. Ich habe die Prequel-Story nicht gelesen, aber dieses Unbekannte und Gefährliche, was der Typ da an sich hatte, hat echt Spannung erzeugt.
    Ich will mal ein Beispiel geben, wie diese Spannung auch bei dem Treffen mit Wright hätte aufkommen können. Ich weiß, dass das bestimmt so gar nicht in eure Geschichte passen wird, es geht mir nur darum, den Sachverhalt zu verdeutlichen. Nehmen wir an, ich habe Recht, und Wright und Tina und ihr Vater sind Werwölfe. Kyra ruft den Vater an, stellt sich vor, er weiß daher dass sie Privatdetektivin ist und wie sie heißt. Er macht sich sorgen, dass sie etwas rausfindet, meldet sich also bei Wright, der in der Nähe wohnt, er solle sie doch bitte ausfindig machen und ihr auf den Zahn fühlen.
    Daraufhin begibt er sich zu einer späten oder frühen Stunde direkt zu Kyra nach Hause. Sie ist allein. Sie macht ihm auf, hat natürlich den Verdacht, dass er ein Mörder ist, aber was soll sie in der Situation machen? Sie ist neugierig, und wenn jemand, den sie vergeblich gesucht hat, plötzlich bei ihr aufkreuzt, will sie zumindest wissen, was es auf sich hat. Also lässt sie ihn rein. Watson verzieht sich sofort in ein anderes Zimmer und fängt an ängstlich zu jaulen. Kyra bekommt ein mulmiges Gefühl, aber jetzt ist es zu spät. Wright wirkt interessiert an ihren Ermittlungen und will helfen, aber auf eine Weise, die beim Leser und bei Kyra den Eindruck erweckt, als wäre es nur Scharade. Der Leser vermutet, dass er ein Werwolf ist. Die Dynamik in der Szene wäre dann eine völlig andere und man wäre als Leser, der vermutet, dass es sich um einen Werwolf hatte, nicht weniger besorgt um Kyra sondern eher noch viel mehr um sie besorgt - vllt sogar nach dem Motto, dass sie die wahre Gefahr, in der sie sich befindet, gar nicht kennt.
    Wie gesagt, das passt vermutlich nicht in eure Geschichte, ich wollte nur ein Beispiel bringen, wie man Spannung extra für Leser erzeugen kann, die vielleicht mehr wissen als der Hauptcharakter selbst.


    Oh man, ich will echt wissen, was mit Tina passsiert ist. Ich frage mich ja, ob ihr dieses Problem nur als Einstieg nehmt, der Kyra in die Welt des Verborgenen bringen soll, oder ob sich der Fall Tina tatsächlich als Hauptspannungsbogen durch die gesamte Geschichte ziehen soll. So bisschen wie in Harry Potter, wo Voldemort schon am Anfang vorkam und erst am Ende besiegt wurde. Oder ob ihr halt dann einen neuen Handlungsbogen einführt, sobald Tina gefunden wurde bzw ihr Schicksal aufgeklärt ist. Interessant wäre es natürlich, wenn Tinas Verbleib selbst in ihrem Werwolf-Umfeld ein Mysterium ist und Kyra da reinrutscht. Mich erinnert das ganze mittlerweile so ein bisschen an Rachel Amber aus dem Spiel Life is Strange. Solche Geschichten haben echt was fesselndes an sich. :D

  • Antwort



    Ich bin mal so frei und antworte heute schon, damit ihr nicht bis Mittwoch warten müsst (und weil ich wahrscheinlich Mittwoch dafür nicht so viel Zeit haben werde) :)


    Also ja. Wie immer einmal DANKE @Sunaki und @Alice


    Dann zu den Antworten im einzelnen :3


    __________________________________

    @Sunaki:


    Ja, Sean ist sehr körperlich, wenn es auf Konfrontationen geht. Daher zieht er Probleme beinahe auch magisch an *seufz*


    Es ist auf jeden Fall interessant zu wissen, welche Charaktere auf wessen Kappe gehen. So kann man versuchen ein bisschen zu beobachten wie sie sich stilistisch unterscheiden.

    Die komplette Liste, der soweit erschienenen Charaktere wäre:

    • Kyra (meine)
    • Jason (meiner)
    • Watson (geteilt)
    • Maria (Seki)
    • Sean (Seki)

    Die meisten kleinen Nebenrollen macht auch er, wenn wir die Dialoge planen. Außer Polizei, die meistens dann doch ich mache. :3


    Die erste Erwähnung der Exfreundin. Also ist sie bei der Polizei? Demnach haben sie sich wohl bei der Arbeit kennen gelernt, passiert laut Statistiken ja immerhin sehr oft.

    Ja und ja.
    Also Ja, sie ist Polizistin, und Ja, sie hat Kyra so kennen gelernt. Über die Geschichte wird es irgendwann auch noch eine kürzere Story geben. Mal schauen :3



    Der Hund steht wirklich gerade sehr stark im Vordergrund.

    Ja :3 Weil Watson der beste ist!
    *will ein Berner Sennen Emoji*



    Vielleicht solltest du auch schreiben "es geht sie nichts an", denn vorhin hatte er "dich" gesagt.

    Ups. Danke :3
    Das liegt daran, dass wir die Dialoge auf Englisch vorschreiben (da die Charaktere ja Briten sind) und wenn ich die Geschichte ausschreibe auf Englisch übersetze. Ich ärgere mich da an ein paar Stellen mit dem "Du" und "Sie" rum, da sich das "Du" an ein paar stellen besser anfühlt, man im deutschen aber sicherlich "Sie" sagen würde. @.@
    Warum muss das die deutsche Sprache so kompliziert machen?! :(



    ____________________________________


    Ja, es geht auch nicht unbedingt darum, keine Hinweise zu geben. Eher, dass man die Hinweise, die man gibt, etwas vertuscht, sodass es nicht komplett nach Werwolf schreit.

    Persönlich muss ich sagen: Ja, ich glaube ich werde den Dialog mit Maria an der Stelle (also einmal im Monat) überarbeiten. Allerdings würde ich wohl dennoch dabei bleiben, die Sachen mit den Klassenbüchern drin zu lassen, da es einfach logisch gesehen Sinn macht, dass Kyra diese Information findet.


    Der Fokus wechselt ohnehin bald - selbst wenn Kyra (so viel sag ich mal) noch eine Weile braucht, um ernsthaft die Verbindung herzustellen.


    Was die Sache mit dem Prolog angeht: In rein literarischen Medien finde ich ja, dass so etwas nicht wirklich funktioniert. Also ich kenne zwar ein paar Beispiele, wo man so etwas hatte (also einen offenen magischen Prolog oder ein Prolog, wo man schon etwas von der späteren Action sieht durch Charaktere, die vielleicht, vielleicht auch nicht später noch vorkommen), wo es mir gefallen hat. In Filmen, Serien oder auch Manga, wo man visuell das ganze kommunizieren kann, finde ich es durchaus angenehm, aber in Büchern gefällt es mir persönlich einfach nicht, weshalb ich das auch selbst nicht, bzw. nicht mehr (in meiner Jugend hatte ich so ein paar Beispiele) machen werde. @.@




    Kann mir aber schon vorstellen, dass man als Hund nicht so viel Lust hat sich mit nem Werwolf anzulegen, die sind von der Theorie her ja mindestens schonmal eine Klasse gefährlicher.

    Man solle sich mal vorstellen, wenn Watson reden könnte. Der hat aktuell mehr Ahnung, was los ist, als Kyra...




    Soso, Molly ist also ihre Ex-Freundin. Jetzt ergibt es auf einmal Sinn, wieso sie so lange gezögert hat, sich an die Polizei zu wenden

    Jap. Und ihr werdet später auch noch sehen, was das Problem zwischen den beiden ist...




    Allerdings bin ich mir in gewisser Weise unsicher, was die Schilderung der Gedanken von Kyra in der Szene angeht, kurz bevor sie Wright anspricht bzw auch während des Gesprächs. Es wirkt so, als würde sie minutiös abklappern, was er alles tun könnte, versuchen, sich auf jede Kleinigkeit vorzubereiten, halt einen "Plan" für alles zu entwickeln.

    Das kann ich vielleicht ganz gut erklären. Also was ich mir dabei gedacht habe: Kyra versucht zu rationalisieren, um nicht in Panik zu verfallen. Sprich, es ist ihre Art mit Panik umzugehen (oder zumindest versucht sie das), dass sie sich versucht mit rationalen Überlegungen über die Situation abzulenken. Daher denkt sie halt über all diese Dinge nach, da sie sonst wahrscheinlich nach den ersten paar Worten weggerannt wäre. :P





    Wir sagen es einfach mal so: Du liegst bei einigen Punkten sehr richtigen, bei einigen komplett daneben. Was sagen wir natürlich nicht. Fufufufufu~ (Okay, Manga-Lach-Lautmalerei sehen in festlicher Schrift ausgeschrieben komisch aus.)


    Übrigens: Wright ist tatsächlich gar nicht mal so ungefährlich. Weil er ein gewisses... Problem hat.


    Man, es ist schwer auf einige Sachen zu antworten, ohne viel zu verraten. @.@



    Daher... Ähm, sind wir dann an dieser Stelle auch erst einmal ruhig. Danke noch einmal für den Kommentar. Nimm uns die kurze Antwort nicht krumm, ja? Wollen nicht zu viel verraten xD

  • So, bevor dann wohl das neue Kapitel kommt, will ich mal was dazu sagen. Da ich übrigens gelesen habe, dass du morgen nicht so viel Zeit hast, musst du dich bitte nicht verpflichtet fühlen, zwangsläufig morgen zu antworten.
    Jedenfalls, die Entwicklung des Falls geht weiter voran. Nachdem ja das Telefongespräch mit dem Vater wenig gebracht hat, sucht Kyra die Konfrontation mit einer der anderen Personen, die vielleicht mehr wissen. Okay, vielleicht sucht sie erst einmal noch nicht die Konfrontation, aber die lässt sich schließlich nicht vermeiden. Dass etwas faul an der ganzen Sache ist, dürfte wohl nun endgültig klar sein, wenn man die heftige Reaktion bedenkt und sich auf Kyras Einschätzung verlassen kann, nach der die ganze Geschichte auswendig gelernt klingt. Ich bin echt ziemlich gespannt darauf, wie sie angesichts des doch leicht ernüchternden Ergebnisses nun weitermacht. Sie könnte sich natürlich an die Polizei wenden, da mittlerweile wie gesagt schon Einiges dafür spricht, dass etwas nicht stimmt. Aber wenn sie das nicht tut oder aber damit keinen Erfolg hat, könnte sie ja immer noch auf eigene Faust weiter ermitteln. Es wäre dann möglich, dass sie vielleicht doch noch die anderen ausfindig macht - sie hat da ja noch den Hinweis von Maria, welche die fraglichen Personen öfter gesehen hat - und sich dann an diese wendet, allerdings ist wohl nicht unbedingt damit zu rechnen, dass diese offener mit ihr reden würden, wenn alle mit drin hängen. Sie könnte natürlich auch Sean dauerhaft beobachten, allerdings kennt er sie ja jetzt und ist quasi gewarnt, somit wäre das etwas riskant.
    Aber dennoch bin ich neugierig, was am Ende herauskommen wird. Gut, offenbar soll irgendetwas vertuscht werden - Tinas Vater wollte nichts erzählen und Sean tischt eine anscheinend auswendig gelernte Geschichte auf. Die Frage stellt sich dabei aber schon, ob diese Vertuschung wirklich das vollkommen eigenständige Werk der mutmaßlich Beteiligten ist. Ich gebe zu, dass ich hier natürlich ein wenig im Blick habe, was du an anderer Stelle geschrieben hast: Dass generell die Existenz bestimmter Wesen in dieser Welt in großem Stil verheimlicht wird. Da könnte es nämlich sehr gut sein, dass sich eine höhere Stelle in die Angelegenheit eingemischt hat und es noch immer tut. Dann wiederum müssten Tinas Vater und Sean vielleicht nicht einmal versuchen, ein eigenes Verbrechen oder so zu vertuschen, sondern könnten auch (zusätzlich) dazu gezwungen werden und/oder Angst haben. Andererseits bereitet mir dann Tinas Brief wieder ein bisschen Kopfzerbrechen, weil bei Einmischung einer geheimen Behörde oder Ähnlichem die möglicherweise irgendjemanden hätten haben können, der die Handschrift besser fälscht. Ich meine, sie müssten ja sicher oft Dokumente fälschen. Äh, ja. Sind nur Gedankenspiele. Da fällt mir ein: Wenn eine höhere Stelle verwickelt wäre, warum dann alles wie einen Umzug aussehen lassen? Warum nicht, keine Ahnung, sagen, sie starb in einem Verkehrsunfall, Beweise fälschen und gut ist? Wäre vielleicht einfacher gewesen und hätte ein eventuelle Suche nach der Person, wie Kyra sie ja nun vornimmt, schneller beendet. Aber Tinas Bekannte wären allein hierzu natürlich nicht so gut in der Lage gewesen. Also waren sie es vielleicht auch allein. Trotzdem könnten sie Angst vor bestimmten Leuten haben, je nachdem, was sie da genau vertuschen ... Argh.
    Also, was ist passiert bzw. was könnte passiert sein? Mir würden jetzt einige (wenig konkrete) Dinge einfallen - vielleicht irgendeine Art von Unfall, vielleicht wurde Tina auch "gesehen" und dann ist etwas Schlimmes passiert und infolgedessen musste man eben alles verheimlichen ... Wobei es dann ja auch noch Alicia gibt, der vielleicht das Gleiche widerfahren ist wie Tina, was auch immer das war. Gleichzeitig kann man vielleicht überlegen, warum die anderen sich wohl öfter im Trossachs aufhalten bzw. was der "Verein" genau ist, in dem die da sind. Vielleicht einfach eine Art Zusammenschluss von, nun, "besonderen" Menschen? Aber gleichzeitig könnte man auch meinen, dass die sich da vielleicht auch aufhalten, weil sie etwas (oder jemanden? :ahahaha: ) beschützen oder bewachen. Okay, an der Stelle kam mir wohl etwas aus Rebels in den Sinn ... Ich hatte kurz den Gedanken, dass vielleicht Tina in einer Werwolfsgestalt festgehalten sein könnte und sich nicht mehr zurückverwandeln kann oder so, aber ich weiß ja nicht einmal, ob das überhaupt mit den Regeln vereinbar wäre, die du dir für die Welt ausgedacht hast.
    Aber naja, mir fehlen irgendwie allgemein noch Hinweise, um eine Theorie zu entwickeln, hinter die ich mich stellen kann. Oder ich übersehe sie, das kann natürlich auch immer sein. Daher breche ich die Spekulationen an dieser Stelle mal wieder ab.
    Ansonsten ... Kyras Vorgehen mag am Ende mit der Konfrontation ein wenig sehr stürmisch wirken, aber es ist interessant zu sehen, wie sie sich zumindest gegen potentielle Gefahren dadurch absichert, dass sie das Gespräch in der Öffentlichkeit sucht. Nebenbei fällt mir auch auf, dass sie es richtig macht und ihn immer weiter siezt, obwohl er anfängt, sie zu duzen. Ich meine, das ist natürlich irgendwo auch höflich und so, aber es erhöht ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Auseinandersetzung Umstehende zur Hilfe eilen, weil sie sich dann sicher sein können, dass das keine Auseinandersetzung unter Freunden ist oder so (was eben immer wahrscheinlicher erscheint, wenn die Beteiligten sich duzen).
    Wirklich helfen kann Watson hingegen in der Situation aber anscheinend nicht. Irgendwie wird er mir dadurch immer sympathischer, haha.
    Und insgesamt ... Ich bin immer noch sehr gespannt darauf, wie es schlussendlich weitergeht und wie die Frage, was mit Tina denn nun genau passiert ist, beantwortet werden wird. Insofern freue ich mich aufs nächste Kapitel, das ich dann hoffentlich morgen lesen kann. Mal gucken, wie Kyra weiter vorgeht.


    Bis dahin also.


  • Antwort


    @Thrawn:
    Lang wird die Antwort dann dieses Mal nicht (vielen Dank für dein Verständnis dahingehend!), aber ich wollte es mir dennoch nicht nehmen lassen, von uns beiden aus ein liebes "Dankeschön" da zu lassen und noch einmal anzumerken, dass es wirklich Spaß macht eure ganzen Vermutungen zu lesen :) Hehe~
    Ich habe jetzt auch einmal im ganzen Dokument die ... mit einem geschützten Leerzeichen versehen. Aber man... Es sieht für mich so falsch aus @.@


    Vorwort


    Davon einmal abgesehen: Jetzt sind wir beim fünften Kapitel und ich kann direkt schon einmal sagen, dass dieses Kapitel und die nächsten beiden wesentlich direkter a

    neinander anschließen. Sprich: Dass sie direkt ineinander übergehen, ohne das Zeit dazwischen vergeht. Warum? Das werdet ihr sehen ;)
    Jedenfalls kommt ab hier die Geschichte ein wenig in Schwung - vor allem ab dem nächsten Kapitel.


    Im Kapitel selbst habe ich mich beim Schreiben bemüht, dem Wald eine alltägliche, aber auch etwas mysteriöse Atmosphäre zu geben. Ich hoffe, das kommt rüber.


    Das alles gesagt: Viel Spaß mit dem Kapitel :D



    Kapitel 5: Der Trossachs



    Eineinhalb Stunden später kehrte Kyra zu ihrer Wohnung zurück. Sie hatte eingekauft, war im Tiermarkt gewesen, um ein paar der Leckerlis zu holen, die Watson so gerne mochte, und hatte nicht bei der Polizei angerufen. Genauer gesagt, hatte sie die Zeit damit verbracht, sich einzureden, dass sie daheim Molly anrufen konnte, um mit ihr zu sprechen, doch nachdem sie den Kühlschrank eingeräumt hatte, war ihr noch immer nicht danach zu mute.
    Sie hatte kaum handfeste Beweise, dass hier irgendetwas vor sich ging. Vielleicht sollte sie noch etwas warten. Vielleicht sollte sie sich bemühen, Thia Bishop oder vielleicht auch diesen Matt ausfindig zu machen. Vielleicht …
    Die Wahrheit war, dass sie einfach nicht erwartete, dass ihr jemand glaubte. Vor allem nicht Molly.
    Sie klopfte an Jasons Zimmertür, unter der Licht hervorschimmerte.
    „Herein?“, meinte er und sie öffnete die Tür.
    „Ich wollte nur Bescheid sagen: Ich war einkaufen“, sagte sie, während es Watson war, der den Kopf in das Zimmer steckte.
    Jason saß an seinem Schreibtisch, der schräg gegenüber der Tür gelegen war, und drehte sich herum. „Wir machen also Fortschritte, eh?“
    „Ha ha“, erwiderte Kyra trocken und zog Watson an seinem Halsband etwas zurück, da sie wusste, dass Jason es nicht mochte, wenn der Hund durch seinen Raum tollte.



    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕




  • Die Tür war augestemmt worden


    Braucht eine 15 Jährige wirklich wegzuhören? Außerdem, ich will das nicht überinterpretieren, denn um seine Freunde sorgt man sich ja, aber mir kommt es fast so vor als liefe etwas zwischen Maria und Tina. Würde die zerbrochene Ehe erklären.


    Das aufgebrochene Autor weist darauf hin, dass der Werwolf kein Mensch zu Wolf ist, wie in einigen Medien, sondern der typische Hybrid.
    Wäre das kein übernatürlicher Krimi würde ich übrigens auf eine Gartenkralle tippen. (oder wie das Werkzeug genau heißt.)



    Also, wenn die anderen rätseln rätsle ich auch mal. Auch weil ich sonnst nicht viel zu sagen hatte.
    Also du erwähnst immer wieder, dass Kyra glaubt sie sei Tod. Bei Agatha Christie wäre das ein Hinweis auf das Gegenteil.
    Da das der Anfang von mehreren Bändern sein soll, frage ich mich natürlich wohin es führen sollte. Du willst ja neben dem mystischen Teil weiterhin einen Krimi schreiben. Andererseits ist es von einer Storytechnischen Seite aus auch völlig ausreichend, wenn die Auflösung des Falles gleich dem aufdecken des Werwolfgemeimnisses ist.
    Fürs erste würde ich vermuten, dass sie tot ist.


    Einem meiner oberen Poster muss ich übrigens widersprechen. Ich denke nicht, dass Tina krank war und ich schätze auch, dass ihr Vater vermutlich kein Werwolf war. Vielleicht nur weil mir die Vorstellung wie ein Vater damit umgeht sehr gefällt. Man könnte es als Metapher sehen. An sich gibts ja keine Hinweise darauf, ob er einer ist, oder nicht, nur ist sicher, dass er von der Identität seiner Tochter weiß. Ich hoffe der Charakter taucht nochmal auf.


    Ich würde sagen, ich bin jemand der sehr gut darin ist Infos zu sammeln, aber nichts damit anfangen kann. Von daher frage ich mich auch; Wer wusste, dass sie gerade jetzt, gerade hier auftauchen wird? Wer kannte ihren Wagen? Und Was hat er gesucht, Beweismaterial, oder etwas anderes? Oder wollte er ihren Ausweis? Und wenn er den braucht, wozu wenn er doch den Wagen kannte und sogar wusste wann sie dort auftauchen?


    Und davon abgesehen, was genau ist die Motivation des Auftraggebers? Wollte er vielleicht auf den Mord aufmerksam machen? Oder hat er vor sie, oder die anderen Werwölfe zu fangen, oder auszunutzen?


    Und Maria ist sie wie ich denke wirklich intim mit ihr geworden, oder möchte sie wirklich nur wissen, was aus einer alten Freundin geworden ist? Möglicherweise hat sie sogar ein Motiv und möchte sichergehen, dass man nicht zu viel über all das herausfindet.
    Aber das ist vielleicht zu hoch gestochen.

  • Da ich nicht weiß, ob ich Mittwoch Zeit habe, eine Antwort zu schreiben, dachte ich, ich kümmere mich jetzt eben darum. :)


    Wie immer Danke, @Sunaki! :D

    Braucht eine 15 Jährige wirklich wegzuhören?

    Nun, du willst einer Jugendlichen nicht unbedingt aufhalsen, dass es eventuell einen Mord an jemanden gab, den sie nicht mal wirklich kannten. Weil Jugendliche ja doch sehr viel darüber nachdenken.




    Das aufgebrochene Autor weist darauf hin, dass der Werwolf kein Mensch zu Wolf ist, wie in einigen Medien, sondern der typische Hybrid.

    Ich will hier nicht zu viel sagen - vor allem, weil du es dir schon sehr bald vielleicht noch denken kannst - aber unsere Werwölfe haben, wenn man so möchte, eine bestimmte besondere Fähigkeit. :D Wir hatten nämlich eine ganze Weile darüber diskutiert, wie wir die Werwesen generell darstellen und haben uns am Ende halt entschieden ein wenig kreativ zu sein.




    Gartenkralle

    Ich glaube du meinst einen Rechen. :3




    Also, wenn die anderen rätseln rätsle ich auch mal.

    Hihi. Das macht uns soweit mit am meisten Spaß: Euch rätseln sehen. Es ist wirklich interessant, wie nahe einige an der Sache dran sind.


    Wir können dir auch sagen, dass du soweit mit am nächsten dran - jedenfalls in bestimmten Punkten.


    Aber ja, wie gesagt, das macht gerade sehr viel Spaß. Haha, es ist auch für mich (also Alaiya) sehr interessant, da ich bisher bei keiner Geschichte so wirklich Spekulation hatte. Aber gut, das mag natürlich daran liegen, dass dies die erste "Krimi"mäßige Geschichte ist, die ich geschrieben habe, bzw. an der ich mitgeschrieben habe.


    Vor allem sind einige Theorien sehr interessant, da sie auch über verschiedene Webseiten hinweg schon genannt wurden :3