Vote der Woche #344 (04.03.2018 - 11.03.2018) - Wie findet ihr die mythologischen Hintergründe in Pokémon?

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  • Wie findet ihr die mythologischen Hintergründe in Pokémon? 68

    1. Ich finde die mythologischen Hintergründe in Pokémon interessant, denn so nimmt man in Verbindung mit dem eigentlichen Spielspaß die Legenden einer fremden Kultur auf und lernt nebenbei noch etwas! (62) 91%
    2. Ich finde die mythologischen Hintergründe in Pokémon langweilig, denn meiner Meinung nach sollten sich die Entwickler eigene Ideen ausdenken und sich nicht an bereits bestehenden bedienen! (3) 4%
    3. Mir sind die mythologischen Parallelen egal, da ich mich nicht für Mythologie interessiere! (3) 4%

    Im aktuellen Vote der Woche möchten wir von euch wissen, wie ihr die mythologischen Hintergründe in Pokémon findet. Interessiert ihr euch allgemein für Mythologie? Wenn ja, welche Mythologien findet ihr am interessantesten? Wie findet ihr es, dass einzelne Ansätze aus diesen auf die Hintergrundgeschichte und Designs von bestimmten Pokémon übertragen werden, beispielsweise die Antiken Golems, also Regice, Registeel, Regirock und Regigigas, die aus der Mythe des Golems aus dem jüdischen Glauben resultieren? Bei welchen Pokémon findet ihr diesen Hintergrund am besten gelungen? Wie findet ihr insbesondere die Tatsache, dass in Relation gesehen viele Mythen und Sagen aus Japan, dem Ursprungsland des Franchise, ihren Platz in den Spielen finden? Welche Fabelwesen sollten eurer Meinung nach in zukünftigen Spielen als Pokémon umgesetzt werden? Nehmt an unserer Umfrage teil und tauscht euch in diesem Thema mit Anderen aus!

  • Aber sowas von. 8o


    Mythologisches ist das Sahnehäubchen bei jeder neuen Generation. 8o Was gibt es spannenderes ? 8o


    Selbst bei Pokémon die keinen mythologischen Hintergrund haben werden von Fans welche Angedichtet. Ich meine wann hat man bei einer neuen Gen. mal nicht Gerüchte und Theorien gehört worauf die Covermons und/oder restlichen Legis beruhen sollen. Ebenso die Starter.


    Mythologie und Pokémon gehört einfach zusammen, wie Eis und Sahne. :D ?


    Wobei ich zugeben muss, das ich es gerade bei den Legis manchmal übertrieben finde ALLES in eine Mythologie reinquetschen zu wollen, aber das verdirbt mir den Spaß an der Mythologie, dem Theorie aufstellen, usw. nicht. :thumbsup:

  • Auch wenn die Hintergründe ganz interessant sind, finde ich es unkreativ. Anstatt bereits vorhandene Figuren einfach in Pokemon zu verwandeln, sollte doch soviel Kreativität vorhanden sein, sich etwas selbst auszudenken. Kreativität ist für mich sich Dinge selbst auszudenken und nicht einfach abkupfern. Vor allem, wenn ich damit Geld machen will, sollte man in der Lage sein, sich selbst etwas auszudenken und keine Märchenfiguren kopieren.

  • Zu viel muss man Pokemon-Mythologie nicht beimessen. Ich interessiere mich nicht allzu sehr dafür, bei legendären Mons sollten Textboxen mit Infos (am besten optional, wenn die Dialoge ingame so ausschweifen wie bei Gen7) aber aufpoppen, die man lesen kann. So gewinnen einmalig im Storyverlauf erhaltbare Mons an Bedeutung, anstatt dass man sie "einfach so" erhält und nichts außer der Power beim Ausprobieren des Mons in der Kampfpraxis weiß.


    Zumindest bei den vielen Event-Mon-Verteilungen 2017 und 2018 wären optionale Bücher, Steintafeln etc gut. Darin sollten sich Infos zu Mons finden, die erklären, warum sie so stark sind. Nicht nur um die Mons zu würdigen und um einen Teil der vorigen Spiele zu transportieren, wäre dies gut; Transportieren = dass etwa bei den Gen4-Editionen einiges über die Raum-/Zeit-Mons erfahrbar war und dass dieser "Informationsschatz" nun verloren geht. Optional abrufbare erklärende Mon-Hintergründe wären zudem gut, um neuen Spielern, die die Original-Spiele älterer legendärer Mons nie hatten, an die Gründe von deren Kraft ranzuführen.


    Wenigstens vorhanden sollten diese Infos sein, was man draus macht (viel/wenig lesen, skippen), kann jeder selbst entscheiden. Ich vermisse solches Grundlegendes bei Gen7 und zu Teilen fernerhin bei Gen6. Habe nie allzu gerne mir Hintergründe zu Mons angeguckt, nur um die Reaktion beim Ansprechen von Steintafeln etc auszutesten, habe ich ich diese mit A meistens aktiviert; doch nun, so im Nachhinein, bemerke ich beim Fehlen dieser Mon-Infos, was man verpasst. Dialga und Palkia finde ich vor allem interessant: Beide gehören zu meinen Lieblingsmons und ein bisschen Dialga- und Palkia-Kunde wäre fein (und sogar notwendig, man bedenke, was sie kontrollieren angeblich), nur ausarten sollte es nicht und manche Erzählungen sind nicht unbedingt glaubhaft, ähnlich den im Unterschied zur Mythologie durchaus unterhaltsam(er)en Pokedex-Einträgen normaler Mons. Woran sich Pokemon-Erzählungen ansehen: Ist mir egal, wenn es insgesamt einigermaßen gut erzählt ist; ich achte auf keine Referenzen zum RL.

  • Auch wenn die Hintergründe ganz interessant sind, finde ich es unkreativ. Anstatt bereits vorhandene Figuren einfach in Pokemon zu verwandeln, sollte doch soviel Kreativität vorhanden sein, sich etwas selbst auszudenken. Kreativität ist für mich sich Dinge selbst auszudenken und nicht einfach abkupfern. Vor allem, wenn ich damit Geld machen will, sollte man in der Lage sein, sich selbst etwas auszudenken und keine Märchenfiguren kopieren.

    Das ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Das Gehirn ist nicht dazu in der Lage komplett Neues aus dem Nichts zu erschaffen. Du bist nur fähig bereits Bekanntes in eine neue Form abzuwandeln.
    Deswegen fällt es uns auch recht schwer uns mögliches Leben auf anderen Planeten vorzustellen, das anders sein könnte als alles, was wir kennen.
    Die bekannten Fabelwesen und Mythen wurden auch nicht aus dem Nichts heraus erfunden. Sie sind entweder humanoid, an realen Tieren angelehnt oder entstanden aus Irrtümern und Aberglaube. Kulturen fanden unabhängig voneinander Flugsaurierskelette und dachten, dass da ein riesiges Monster gestorben war. Ich meine, manche maßen bis zu 12 Meter Flügelspannweite.


    Zum Thema:
    Das ist für mich eines der besten Dinge an Pokemon und gibt ihnen mehr Substanz. Hab durch die Spiele viele Fabelwesen und Mythen kennengelernt, vor allem Japanische, die ich davor nicht kannte und viele der Umsetzungen finde ich auch sehr kreativ und vom Design sind viele gute gelungen.

  • Man kann ja die Pokemon so machen, wie sie sind, aber sich dann selbst etwas dazu ausdenken, das können andere auch.

    Aber wieso sollte man ihnen noch an "Tiefe" wegnehmen? Wenn das Design mit dem ursprünglichen Mythos verbunden ist, wieso nicht gleich die Geschichte? Zumal viele auf Yokais basieren? Das gesamte Design ist nutzlos, wenn man ihm den Hintergrund nimmt.
    Klarerweise übernimmt man deren Geschichte auch, weil es sich um japanische Kultur handelt. Wenn ein europäischer Schreiber irgendwelche Fabelwesen einbaut, die bei uns sehr bekannt sind, übernimmt er das vielleicht auch automatisch. Man wächst damit auf und bringt diese Dinge anderswo ein und gerade bei Mythen aus anderen Kulturen, möchte man das so übernehmen.

  • das können andere auch.

    Würde gerne Beispiele sehen. Ich wette nämlich mit dir, dass auch diese auf irgendwelchen Dingen beruhen, die man entweder intensiv recherchiert hat oder eben bunt zusammengewürfelt. Kreativität bedeutet ja einfach nur, dass man sich etwas außerhalb des vorgegebenen Rahmens traut und ich finde, sehr viele Pokémon entsprechen diesem Prinzip. Sie bauen zwar auf einer Mythologie (oder sogar mehreren!) auf, aber haben noch etwas völlig eigenes. Die Mythologie wird hier einfach als Ideenlieferant genutzt, aber Design und Eigenschaften der Pokémon gehen darüber hinaus.


    Persönlich war ich immer schon ein unglaublicher Fan von Hintergründen, die auf unsere Welt, Kultur und Geschichten zurückzuführen sind. Egal ob Anime, Literatur oder Spiele. Wenn man dann im Internet auf gut recherchierte Theorien trifft und merkt, wie viel hinter einem Pokémon steckt, ist das wirklich unglaublich und gibt so viele Ebenen mehr. Ich für meinen Teil hätte wahrscheinlich nicht mal in dieses Forum gefunden, wenn es diese Hintergründe nicht gäbe. Pokémon habe ich kaum gespielt (nur ausgeliehen paar mal) und der Anime sprach mich auch nie wirklich an. Aber eben PokéDex-Einträge und sowas wie Poké-Wiki lesen und nachforschen von was welches Pokémon abstammt oder welche Ideen hinein geflossen sind. Mal davon abgesehen kann man sich so auch viel Trivia aneignen, weil das Pokémon eine "Eselsbrücke" für das Wissen darstellt. Bei Pokémon ist es bei mir zwar nicht ganz so extrem, aber durch die Hintergründe bei Sailormoon habe ich bereits in jungen Jahren ziemlich viel zur Planetenonstellation, Asteroiden, Planetenmonden, griechische Mythologie, japanische Mythologie und Edelstein-Theorien (lol ja, weil sie viele Feinde nach Edelsteinen benannt hat) gewusst. Es macht einfach Spaß, wenn etwas, das man liebt/gerne hat (z. B. Pokémon) Verbindungen in der Realität hat.


    Wenn man sich natürlich nicht dafür interessiert, kann man es genauso ignorieren, da es einem nicht unter die Nase gerieben wird, sondern eher durch eigenes Interesse und eigene Recherche bekannt wird.