Hoenn-Tiefen der Vergangenheit

  • Taka befreite seine Pokémon aus dem runden, rot-weißen Bällen, legte eine Decke auf den Boden und deutete mit dem Finger auf das selbstgebaute Bett. Wohlwollend legten sie sich auf die Decke, die er so faltete, dass die Kälte des Bodens nicht durch sie hindurch dringen konnte. Er lehnte sich nachhinten und schloss die Augen. Ruhig hörte er den Geräuschen der atmenden Pokémon zu und dämmerte schließlich auch weg.
    In der Nacht wachte er immer wieder auf und versicherte sich immer wieder, dass seine Pokémon noch schliefen. Es schien so, als würden sie sich im Schlaf nicht bewegen - noch nie hatte er gesehen, dass sie sich drehten, oder wendeten. Lediglich das Atmen versicherte ihm, dass es ihnen gut ging.
    Am Morgen wachte er früh auf. Noch etwas verschlafen schlich er sich von Bett weg und machte sich fertig für den Tag. Seine Pokémon ließ er noch schlafen. Sie mussten sich schließlich nicht sonderlich waschen, oder der Gleichen und konnten auch erst in ihrem Pokéball wieder aufwachen. Der blonde Junge schaute aus dem Fenster und beobachtete, die wenigen Menschen auf den Straßen. im Gegensatz zur Nacht war nun wenig los - wahrscheinlich schliefen noch alle. Noch etwas schlaftrunken griff er in seine Tasche und zog einen Apfel heraus, den er gestern oder vorgestern bei einem Stand geschenkt bekommen hatte. Er biss genüsslich hinein und sah auf seine Pokémon hinunter, die nun langsam auch aufzuwachen schienen. "Morgen", sagte Taka leise und streichelte ihnen über den Kopf. Sie schienen sich zu strecken, als seine Hand über den Kopf fuhr. "Kommt, wir müssen los", sagte er schließlich und holte seine Gefährten in den Pokéball zurück. Kurz lächelte er und starrte den Ball an, bevor er aus dem Zimmer ging - noch immer den Apfel essend. Unten angekommen gab er den Schlüssel seines Zimmers wieder Schwester Joy, die ihn ebenfalls mit einem anscheinend noch sehr müden "Na? Gut geschlafen" empfing. Kurz nickte er, bis er Antonella und Julie erkannte, die still nahe des Aufganges des Pokémoncenters saßen. Ruhig setzte er sich zu ihnen und starte kauend auf die Lampen an der Decke, die nun greller zu sein schienen als am Vortag.

  • Nach ihrem Sieg gegen Dorian hatte Chrissy sich erst einmal ausgiebig um Apokalypse gekümmert. Sie hatte zwar gewonnen, aber das Feuerpferdchen hatte doch ein wenig abbekommen. Vorsichtig trug sie es ins Center und übergab es an Schwester Joy, die versprach, sich über Nacht um das Ponita zu kümmern. Sie händigte der Punkerin den Zimmerschlüssel aus und diese stellte sich oben erst einmal unter die Dusche. Danach nahm sie ihre farbigen Kontaktlinsen heraus, trocknete ihre Haare und kuschelte sich ins Bett. Einen Wecker hatte sie sich nicht gestellt, warum auch, an dem Wettbewerb hatte sie sowieso kein Interesse.


    Wie erwartet schlief sie ziemlich lange und ließ sich auch ausgiebig Zeit mit dem Anziehen. Dann fiel ihr ein, dass ihr Gegener von Gestern ja auch an dem Wetti teilnehmen würde und plötzlich aufgeregt. Der Kampf war zwar kurz, aber spannend gewesen un wieso sollte sie nicht zusehen, was der Junge sonst noch so drauf hatte?
    In Windeseile machte sie sich fertig, hätte beinahe ihre roten Augen vergessen und rannte dann hinunter zum Frühstück. Sie reduzierte es auf eine einzelne Toastscheibe ohne Belag und stürmte dann nach draußen vor das Center, um ihre ersten Sonnenstrahlen des heutigen Tages einzufangen.

  • Nachdem Jan am späten Abend einfach so zusammen mit Dorian auf dessen Zimmer gekommen war, schlief er zwar recht schnell ein, aber er hatte keinen guten Schlaf, denn das vollkommen ruhig da stehende Bett fühlte sich irgendwie ungewohnt an: Durch seine Arbeit auf dem Frachtschiff war er es gewöhnt, dass es praktisch immer Seegang und (durch den Motor verursachte) Vibrationen gab. In den Häfen hatte er nie die Gelegenheit zum Schlafen gehabt, denn während der nur 6 bis 8 Stunden langen Liegezeiten hatte er fast immer bei dem Löschen der Ladung und bei dem erneuten Beladen des Schiffs mitgearbeitet. Nachdem er das Frachtschiff vor wenigen Tagen verlassen hatte, hatte er zwar ein paar Mal unterwegs am Straßenrand geschlafen, aber diese Nacht war es das erste Mal seit vier Jahren, dass er an Land in einem einem Bett schlief, und dabei fielen ihm der fehlende Seegang und die fehlenden Vibrationen deutlicher auf als in einer unbequemen Liegeposition am Straßenrand.


    Am nächsten Morgen wachte der Junge mit der Brandnarbe im Gesicht schon recht früh auf, so dass er bis zum Frühstück noch etwa ein bis zwei Stunden Zeit hatte. Da er nicht damit rechnete, dass er schnell wieder einschlafen würde, entschied er sich für einen Spaziergang am Strand. Also stand er auf, zog sich an und fragte seine beiden Pokemon, ob die beiden mitkommen wollten. Tatsächlich wollten beide Pokemon mit, und so machten sich die drei auf den Weg.


    Unterwegs ging Jan in in eine Bäckerei und kaufte sich dort für sein Frühstück ein paar belegte Brötchen. (Dass er das Frühstück im Pokemoncenter deutlich günstiger bekommen hätte, wusste er nicht.) Dann machte er es sich auf dem Strand bequem, gab seinen beiden Pokemon etwas zu Essen und aß dann die zuvor gekauften Brötchen. Danach machte er sich Gedanken darüber, wie er den heutigen Tag gestalten wollte: Auf jeden Fall wollte er sich die Gelegenheit für einen Besuch bei dem Pokemon-Wettbewerb nicht entgehen lassen. Allerdings wusste er leider nicht so genau, ob dieser vormittags oder nachmittags stattfand, und auch der genaue Austragungsort war ihm bisher noch unbekannt. „Vielleicht sollte ich einfach einmal zum Pokemoncenter zurück kehren“, überlegte er sich. „Dort wird wohl irgend jemand über den Wettbewerb Bescheid wissen.“


    Also machte er sich auf den Rückweg in Richtung Pokemoncenter. Als er dort ankam, sah er drei Mädchen und einen Jungen beim Ausgang stehen. Zumindest zwei der drei Mädchen hatte er am vorigen Abend schon gesehen und mit einer von ihnen sogar ein paar Worte gewechselt. Immerhin sah diese Gruppe so aus, als ob das vier Pokemontrainer waren, die wissen konnten, wann und wo der Wettbewerb statt fand. Also ging er zu der kleinen Gruppe und sprach sie an: „Guten Morgen, wisst ihr zufällig, wann und wo der Pokemonwettbewerb statt finden soll? Ich habe bisher noch nie einen gesehen und würde mir gerne einmal so ein Spektakel ansehen.“

  • Dorian war kurz bevor die Sonne aufzugehen begann, aufgewacht. Sein Magen grummelte, immerhin hatte er gestern abend vor lauter Wut im Bauch das Abendbrot vergessen. Sich am Hinterkopf kratzend, mit weit gähnendem Mund schaute er sich in seinem nicht gerade fürstlichen Schlafgemach um. Irgendwie sah doch jedes Pokémoncenter gleich aus. Sein Blick blieb auf dem anderen Junge hängen. Hatte er sich gestern vorgestellt? Dorian hatte gestern überhaupt nicht bekommen, dass noch jemand ins Zimmer gekommen ist. Er würde sich für seine Ignoranz entschuldigen müssen.

    Erstmal frühstücken...


    Auf dem Weg in den kleinen Speiseraum, durchquerte der junge Trainer das Foyer, dort ließ er auch seine zwei fitten Begleiter aus den Bäller. Kikugi war noch ein bisschen schläfrig. Bestimmt konnte es wegen seiner Aufgeregtheit nicht gut schlafen. Es sollte Dorians Hauptpokémon während des Wettbewerbs werden, sie würden heute morgen noch ein wenig trainieren müssen. Abra, dem Dorian den Namen "Pacha Kamaq" gegen hatte, schlief immernoch. Kein Wunder bei einem Wesen, das 18 Stunden des Tages mit eben dieser Tätigkeit verbringt. "Aufwachen ihr beiden! Wir frühstücken jetzt etwas, auch du Pacha, und dann wird noch ein wenig trainiert. Ich weiß, es ist früh, aber wir wollen doch gute Ergebnisse erzielen!" Pacha schaute etwas verdutzt drein, ließ sich aber von Fjömlis sofort einsetzender Begeisterung anstecken.
    Schwester Joy schien gerade die stationären Pokémon zu versorgen. Außerdem wollte Dorian Miprap, das Elekid, ausschlafen lassen, immerhin hatte es noch ziemlich spät sehr hart gekämpft.


    Nach überaus reichhaltiger Nahrungsaufnahme verließen die drei Comprades also das Center und begaben sich auf die Wiese hinter dem Gebäude. Die anderen Trainer waren noch nicht in Sicht, wahrscheinlich schliefen sie noch; war ihnen ja auch nicht zu verübeln.
    Dorian begann das Training mit ein wenig Ausdauersport. Fjömli, das Kikugi, sollte eine kleine Runde um die Wiese herum joggen: Eine gewisse Grundausdauer muss im Kampf einfach sein. Pachas erste Trainingseinheit bestand darin, einen Stein mittlerer Größe so lange wie möglich mit Konfusion an einer Stelle zu halten. Es sollte damit die perfekte Kontrolle seiner Attacken erlernen, die so wichtig für die Koordination ist. Nach etwa einer halben Minuten schleuderte es den Stein fort und teleportierte sich vor Dorians Füße. Es ließ seinen Kopf hängen. "Versuch es nochmal! Das war doch schon wirklich gut!"
    Während Pacha die Basics wiederholte, probten Dorian und Fjömli die Choreographien und Kombos. Es klappte ausgezeichnet und ehe die drei sich versahen, stand die Sonne am Himmel. Man konnte hören, wie die ersten Trainer sich vor der Tür versammelten. "Pacha, Fjömli, ich würde sagen, das war's für's erste. Wir wollen uns ja nicht komplett auspowern, nicht wahr!" Pacha schlief auf der Stelle ein. Bestimmt brauchte es den Schlaf zum Verarbeiten des Gelernten.
    Durch den Hintereingang ins Pokémoncenter eintretend, konnte Dorian sein Elekid schon hören. Es gestikulierte wild und unterhielt sich mit einem Schwalbini auf dem Tresen vor Schwester Joy. Diese war wie immer gut gelaunt und überreichte dem Trainer seinen kleinen gelben Freund. Zu viert verließen traten sie vor den Haupteingang. Fünf Leute standen bereits davor und unterhielten sich. Auch das Mädchen, gegen das Dorian gestern gekämpft hatte, war unter ihnen.


    "Guten Morgen!" Sein Blick wanderte zu Jan. "Du bist doch der Junge, der bei mir im Zimmer geschlafen hat. Ich wollte nicht unhöflich sein, aber diverse Umstände haben mir gestern abend einfach die Laune verdorben. Ich hoffe, du siehst mir das nach!" Den Blick zum Punk gewandt: "Und du bist Chrissy, nicht wahr? Tut mir Leid, dass ich gestern so aufbrausend war. Das ändert aber nichts daran, dass ich dich nächstes Mal total nieder mache." Dorian lachte. Es war ein guter Tag.

  • "5.45: Fyll Koller/Nightflight", las Ox vom Display seines Musikplayers. Langsam begann er, sich aus seinem Schlafsack zu schälen. Müde ließ er sein Anorith aus seinem Ball, damit es ihm helfen konnte das Zelt abzubauen. Nachdem Plane, Stock und Remoraids verstaut waren, entfaltete sich auch Scout, um den Graben wieder zu zu schaufeln. Er rief Tank wieder zurück, damit dieses sich noch ein wenig ausruhen könnte.


    Mit Scout auf seinem Rucksack betrat er das PokéCenter, um erst einmal zu frühstücken. Glücklicherweise traf er zunächst auf einen Spiegel, der ihm klarmachte, dass es vielleicht keine so schlechte Idee wäre zunächst zu duschen. Nachdem er den Rucksack in einem Schließfach verstaut hatte sowie seine Pokémon für kurze Zeit der Ortsansässigen Schwester Joy ausgehändigt hatte, konnte er sich endlich säubern. Nachdem das warme Wasser den Dreck aus seinen Poren gespült hatte, zog er seine Alltagskleidung an und entnahm seinem riesigen Rucksack einen kleineren, in welchem er Trainerutensilien, ein Buch über die Antike sowie verschiedenen Kleinkram verstaute. Schließlich legte er seine Uniform zu oberst, um sie für diesen Tag in eine Wäscherei zu geben bzw. wenn es ihm möglich war, sie selber zu waschen.


    Als er wieder zu Schwester Joy ging, begegnete er zu seinem Erstaunen mehreren Trainern, die auch schon wach waren. Als er Scout aus seinem Ball entließ, bemerkte er ein Plakat,welches einen Pokémon Wettbewerb für den heutigen Tag ankündigte. Somit wäre also geklärt, dass ich das Geld für die Reinigung ausgeben muss., dachte er sich schmunzelnd.Ich bin mal gespannt, wer von diesen Trainer daran wohl teilnehmen wird.


    Auf dem Weg zur Wäscherei begegnete er einem weiteren Jungen, welcher aus dem PokéCenter kam. Interessanterweise hatte er eine Brandnarbe im Gesicht, und Ox fing an sich zu fragen, woher die wohl stammen würde. Natürlich nehmen viele Trainer ein Feuer-Pokémopn als Starter, allerdings sind diese dann meistens genauso hitzig wie die jeweiligen Pokémon. Aus Höflichkeit fragte er den Jungen nicht danach, sondern ging schweigend weiter.


    Als er seine Uniform weggegeben hatte, ging er zum "Metarost City Park", um zusammen mit seinen Pokémon zu frühstücken, und Brain zu trainieren. Er holte mehrere Beeren aus einer Tasche sowie ein wenig Pokémon-Futter. Als Tank aus seinem Ball kam, schnappte es sich sofort einen Tsitrubeere und fing an, genüsslich zu mampfen. Brain schwebte ein wenig schüchtern undgefähr 3-6cm über dem Boden und as mehrere Jonagobeeren. Ox setzte sich hin, und entnahm seinem Rucksack einen angeschnittenen Laib Brot, schnitt ein größeres Stück ab und verzehrte es mit ein paar Sinelbeeren.


    Als sie gesättigt waren, fing Ox an, Brain zu trainieren. Immerzu baute er dessen Selbstvertrauen auf, indem er es immer ein paar Zentimeter höher schweben ließ. Er nahm sich aber vor, bei 1 1/2 Metern aufzuhören, damit Brain keine Angst bekommen würde. Er stellte einen kleinen Wecker zur Seite, damit er auch nicht den Wettbewerb verpassen würde. Dann fing das Training erst richtig an.

  • Langsam kamen die ersten Sonnensrahlen und Chris wachte dadurch auf. Es war ein sehr früher morgen und er war allgemeinhin bekannt als Frühaufsteher. Er zog sich einen jersey an und Jogginghosen und ging kurz raus um eine Runde zu joggen und in der Zwischenzeit nachzudenken. "Huh. Heute ist ja der Pokemonwettbewerb. Mal sehen wie so Koordinatorenkämpfe stattfinden. Dort zählt anscheinend mehr die Ästhetik als Kampfkraft und das erfordert andere Massnahmen als ein normaler Kampf." Die Zeit verstrich bis Chris wieder im Pokemon-Center war und jeder dort bereits anwesend war.


    Chris ging sich noch kurz umziehen und seine Sachen packen um es abholbereit zu haben. Dannach ging er wieder runter und begrüsste jeden. "Ooookay. Heute steht der Wettbewerb an. Unsere Koordinatoren hier dürfen ja auch nicht zu kurz kommen, wenn wir Trainer schon unseren Spass an den Arenaleitern haben. Also auf gehts." Gesagt, getan marschierte die Gruppe nun Richtung Wettbewerbshalle. Vom Eingang gings zur Rezeption, wo man von einer Dame begrüsst wurde. "Guten Tag die Damen- und Herrschaften. Sind sie hier um an dem heutigen Pokemonwettbewerb teilzunehmen? falls ja, mögen doch die Interessenten vortreten." Die Koordinatoren der Truppe traten vor und die Dame begann weiterzureden. "Als erstes würde ich euch gerne bitten, eure Personalien hier anzugeben. Dannach bekommen sie einen Pass über, der sie als Koordinatoren auszeichnet. Damit können sie in der gesamten Region Hoenn an Wettbewerben teilnehmen. Und noch etwas. Die Zuschauer mögen bitte den linken pfad von meiner Seite aus nehmen und die Teilnehmer doch den Lift auf meiner rechten Seite. Nachdem alle Interessenten ihren Formular ausfüllten und die Pässe erhielten, begann sich die Gruppe zwischen Teilnehmer und Zuschauer zu trennen und beide nahmen den gesagten Weg.


    Nun wars an der Zeit den Wettbewerb beginnen zu lassen...




    OT: Jeder der Koordinatoren hat einen Trainer zu bekämpfen. Wie ihr die Kämpfe gestaltet sei euch überlassen. MAcht einfach keine Kämpfe, die nach 2 Posts fertig sind. Welche/s Pokemon euer Gegner hat sei euch überlassen. Der erste Koordinator kann auch die Startaussage der Jury sagen um das Turneir beginnen zu lassen.


    OT2: Mit der Aussage "nach 2 Posts fertig", meinte ich keine überlangen Kämpfe. Sorry für Missverständniss *hust*

  • Während Julie wartete, streichelte sie gedankenverloren über das gelbe glänzende Fell von Peach. Er selber wirkte noch ein wenig müde, war im Begriff wieder einzuschlafen. Darüber war Julie sehr erleichtert. Sie hätte keinen Bock gehabt, Peach von Antonella wiederzuholen, denn immerhin fand nachher ein wichtiger Wettberb statt und wenn die nette Koordinatorin ihn verlieren würde, weil Peach sie in ihrer Konzentration gestört hätte, könnte sie sich das nie verzeihen.
    Langsam trudelten andere Jungs und Mädchen bei ihnen im Eingangsbereich des Pokemoncenters ein. Alle machten einen netten und ein wenig verschlafenen Eindruck. Ein rascher Seitenblick auf Peach genügte, um festzustellen, dass er schlief. Sie bemühte sich die die anderen nicht anzustarren, sondern riskierte neugierige Blicke, gepaart mit einem netten Lächeln. Immerhin kannte sie ein paar vom Sehen her.
    Der blonde Junge Taka, dann der Junge mit der Narbe im Gesicht, Julie beschloss ihn später näher kennenzulernen. Sie entdeckte Chrissy, die voller Elan nach draußen stürmt und Dorian, der gestern gegen sie gekämpft hatte. Wie war der Kampf bloß ausgegangen?


    Dann hörte sie ein lautes und fröhliches:" Ele elekid" und als Antwort kam "Schalbini". Neugierig drehte sie sich um und erkannte das gestern kämpfende Elekid wieder, dass sich mit einem Schwalbini auf dem Thresen, des Centers unterhielt. Als das Elekid Dorian wiederentdeckte, strahlten dessen Augen voller Freude auf. Zwischen den beiden bestand eine enge Verbindung. So was sah die junge Züchterin sehr gerne.


    Als nächstes, kam ein Junge die Treppe runter, der eine sehr nette Ausstrahlung besaß. Julie spürte, dass sie ihm vertrauen konnte und nach dem Verhalten der anderen zu schließen, sahen sie ihn als eine art Anführer der Gruppe an. Er begrüßte jeden mit einem Lächeln und stellte sich als Chris vor. Es gab also einen Chris und eine Chrissy. Interessant. Der Junge fuhr fort:" Ooookay.Heute [color=#000066]steht der Wettbewerb an. Unserer Koordinatoren hier dürfen ja auch nicht zu kurz kommen, wenn wir Trainer schon unseren Spass an den Arenaleitern haben. Also auf gehts." Die Gruppe machte sich auf den Weg zur Wettbewerbshalle und dabei erschien noch ein Junge, der auch einen netten Eindruck machte. Die anderen schienen ihn auch zu kennen. Bevor die Gruppe losgegangen war, hatte Julie ihr Pichu noch zurück in den Pokeball gerufen. Dort konnte er weiterschlafen.


    An der Rezeption, wurden sie von einer Dame mit folgenden Worten begrüsst:" [color=#ff00ff]Guten Tag die Damen- und Herrschaften. Sind sie hier um an dem heutigen Pokemonwettbewerb teilzunehmen? Falls ja, mögen die Interessenten vortreten." Als die Koordinatoren sich meldeten, wünschte Julie ihnen allen innerlich viel Glück. Die Dame sprach davon, dass sich die Koordinatoren erstmal ausweisen mussten, während die Zuschauer sich links ihren Weg zu den Thribünen bahnen mussten. Die Teilnehmer nehmen später den Lift.
    Julie überlegte kurz, neben wem sie sich sitzen wollte. Die Thribüne selber war schon zur Hälfte gefüllt. Dann setzte sie sich in einer der vorderen noch freien Sitzreihen und wartete ab.

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • Auf Jans Frage, wo der Pokemonwettbewerb statt finden soll reagierte erst keiner der Angesprochenen, und mit der Zeit kamen noch ein paar weitere Personen zu der Gruppe hinzu, bis schließlich einer der Neuankömmlinge meinte: „Ooookay. Heute steht der Wettbewerb an. Unsere Koordinatoren hier dürfen ja auch nicht zu kurz kommen, wenn wir Trainer schon unseren Spass an den Arenaleitern haben. Also auf gehts.


    Da das nur bedeuten konnte, dass die Gruppe zu dem Wettbewerb laufen würde, beschloss der Junge mit der Brandnarbe im Gesicht, erst einmal mit den anderen Trainern und Koordinatoren mitzulaufen, schließlich würden sie ihm so den Weg zeigen. Schließlich kam die Gruppe bei der Wettbewerbshalle an.


    Die Dame an der Rezeption sprach davon, dass sich die Koordinatoren registrieren müssten, um in der gesamten Region Hoenn an Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Da Jan kein Koordinator war, war diese Information für ihn eigentlich unwichtig, aber sie widersprach seiner Vorstellung, dass Pokemonwettbewerbe derart selten wären, dass man höchstens einmal im Leben die Gelegenheit bekommt, einen solchen zu besuchen. Also sprach er auf dem Weg zu der Zuschauertribüne die anderen Trainer an: „Entschuldigt bitte meine Frage, aber das, was die Frau vorhin gesagt hat, klang für mich so, als würden in der Hoenn-Region in der nächsten Zeit gleich mehrere Wettbewerbe statt finden. Habe ich mich da eben verhört oder finden die Pokemonwettbewerbe tatsächlich häufiger statt? Ich war bisher der Meinung, dass Wettbewerbe selten sind, aber das kann auch daran liegen, dass ich die Welt der Pokemontrainer und Koordinatoren bisher nur aus Erzählungen kenne und mir da etwas falsch zusammen gereimt habe.


    Off topic:
    Ich lasse mal noch offen, wo auf der Tribüne mein Chara für das Beobachten des Wettbewerbs einen Sitzplatz findet. Da für die Koordinatoren mehrere Beiträge pro Kampf verlangt, aber noch kein einziger davon geschrieben wurde, sollte es schließlich kein Problem sein, wenn die Nebenhandlung bei den Zuschauern ebenfalls in kleinen Schritten voran schreitet (anderenfalls müsste ich bei diesem Tempo monatelang darauf warten, dass ich nach dem Wettbewerb den nächsten Beitrag schreiben kann).


    Es wäre übrigens gut, wenn einer der anderen Trainer auf die Frage meines Charas eingeht.

  • Während immer mehr Zuschauer die Bühne betreten und sich dabei lachend unterhielten, spürte Julie dass sie immer nervöser wurde. Gleich würde es soweit sein. Aber wo blieben die anderen der Gruppe. Seltsam, wohin waren sie verschwunden? Sie sah sich aufmerksam um und entdeckte zu ihrer Erleichterung, den Jungen mit narbigen Gesicht. Nach seiner verwirrten Miene zu schließen, schien er sich ein wenig unwohl zu füllen. Sie beschloss sich seiner anzunehmen, erhob sich von ihrem Sitz und ging zu ihm hin. Damit sich kein anderer ihren Platz wegschnappte, hatte sie ihre Handtasche auf die Sitzfläche gestellt.


    Julie vernahm seine Worte „Entschuldigt bitte meine Frage, aber das, was die Frau vorhin gesagt hat, klang für mich so, als würden in der Hoenn-Region in der nächsten Zeit gleich mehrere Wettbewerbe statt finden. Habe ich mich da eben verhört oder finden die Pokemonwettbewerbe tatsächlich häufiger statt? Ich war bisher der Meinung, dass Wettbewerbe selten sind, aber das kann auch daran liegen, dass ich die Welt der Pokemontrainer und Koordinatoren bisher nur aus Erzählungen kenne und mir da etwas falsch zusammen gereimt habe.“
    Da ihm keiner antwortete, übernahm sie das:" Hallo, bevor ich dir deine Fragen beantworte, stelle ich mich dir erstmal vor. Mein Name lautet Julie Jichiro und wohne ein wenig außerhalb dieser Stadt. Ich bin eine Züchterin, die sich auf Elektropokemon spezialisiert hat. Im Augenblick mache ich davon eine Pause und erkunde mal wieder die Hoenn Region.
    Wettbewerbe finden in regelmäßigen Abständen in Städten statt, die eine Wettbewerbshalle besitzen. Der Sieger bekommt ein Band und wer 5 von ihnen sammelt, darf beim großen Festival teilnehmen. Das ist die Abschlussprüfung für Koordinatoren und wer dort gewinnt, wird Top Koordinator. In Wettbewerben müssen die Koordinatoren versuchen ihre Pokemon mithilfe ihrer Attacken in den Mittelpunkt zu rücken. Das ist gar nicht so einfach.
    Trainer dagegen sammeln 8 Orden, indem sie in Arenen gegen Arenaleitern kämpfen. Jeder der Arenaleiter bevorzugt meistens einen Typ von Pokemon. Hier in Metarost City gibt es Felizia, die sich auf Gestein/Boden Typen spezialisiert hat. Wenn du beispielweise alle 8 Orden beisammen hast, hast du die Chance bei der Pokemon Liga teilzunehmen. Trainer und Koordinatoren haben vieles gemeinsam, aber ihre Trainigsmethoden können nicht unterschiedlicher sein.
    Wenn du sonst noch irgendwelche Fragen hast, dann beantworte ich sie dir gerne. Falls du den Wettbewerb sehen möchtest, dann kannst du wenn du willst, dich neben mich setzen
    ."


    Julie hoffte, dass sie ihn nicht überfordert hatte, aus den Augenwinkel sah sie, dass ihre Sitzreihe weitestgehend frei geblieben war. Das war eine Erleichterung.


    OT: Ich hoffe dass es so in Ordnung geht.

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • Auf Jans Frage hin stellte sich ihm zunächst einmal ein Mädchen vor, das er schon am Tag zuvor gesehen hatte. Danach ging sie auf seine Frage ein. Sie beantwortete das Ganze eigentlich recht ausführlich und ging dabei auch auf die Arenakämpfe von Pokemontrainern ein. Sie endete mit den Worten: „Wenn du sonst noch irgendwelche Fragen hast, dann beantworte ich sie dir gerne. Falls du den Wettbewerb sehen möchtest, dann kannst du wenn du willst, dich neben mich setzen.


    Da sich das Mädchen einen Platz in den vorderen Reihen reserviert hatte, nahm Jan das Angebot gerne an. Danach stellte er sich erst einmal selbst vor: „Da du dich eben vorgestellt hast, möchte ich nun das selbe tun. Ich heiße Friedrich-Johannes Oberberg, aber du kannst mich gerne einfach Jan nennen.“ (Da er den vollständigen Namen „Friedrich-Johannes Freiherr von und zu Oberberg“ für zu lang hielt und es wohl auch nicht auf eine formell korrekte Nennung seinen vollständigen Namens ankam, benutzte er einfach einmal eine abgekürzte Form des Namens.) „Ich habe im Moment keinen festen Wohnsitz, da ich mir vorgenommen habe, eine kleine Rundreise zu machen und dabei mehr über die Welt der Pokemon, Trainer und Koordinatoren zu erfahren. Bis vor wenigen Wochen habe ich auf einem Frachtschiff gearbeitet, und fast alles, was ich über Pokemon weiß, hat mir eine Kollegin erzählt, mit der ich mich auf dem Schiff angefreundet hatte. Aber so wie es aussieht, habe ich sie wohl in etlichen Punkten falsch verstanden.


    Danach schwieg Jan eine Weile, während er etwas in Erinnerungen schwelgte und sich daran erinnerte, wie schön es war, sich mit der Trainerin des Feurigels zu unterhalten. Da beiden damals bewusst gewesen war, dass der Kapitän keine Pokemon an Bord duldete, hatten sie ihre beiden Pokemon nie miteinander kämpfen lassen, aber immerhin hatte Jan das Feurigel in seine Gefolgschaft aufgenommen, als das Mädchen vor einem Jahr bei einem Unfall das Leben verlor.


    Sag mal, Julie“, wandte sich der Junge mit der Brandnarbe im Gesicht schließlich erneut an seine Gesprächspartnerin, „kann eigentlich jeder einfach so gegen einen Arenaleiter kämpfen oder muss man dafür irgend eine Ausbildung zu einem Trainer absolviert haben? Und ist es für jemanden, der noch nie an einem Pokemonkampf beteiligt war, überhaupt möglich, einen Arenakampf durchzustehen oder müsste ich dafür vorher noch lange trainieren?

  • Der Junge mit der Narbe schwieg zuerst und dann sagte er er zu ihr:" Da du dich eben vorgestellt hast, möchte ich nun das selbe tun. Ich heiße Friedrich-Johannes Oberberg, aber du kannst mich gerne einfach Jan nennen." Er fuhr fort:" Ich habe im Moment keinen festen Wohnsitz, da ich mir vorgenommen habe, eine kleine Rundreise zu machen und dabei mehr über die Welt der Pokemon, Trainer und Koordinatoren zu erfahren. Bis vor wenigen Wochen habe ich auf einem Frachtschiff gearbeitet, und fast alles, was ich über Pokemon weiß, hat mir eine Kollegin erzählt, mit der ich mich auf dem Schiff angefreundet hatte. Aber so wie es aussieht, habe ich sie wohl in etlichen Punkten falsch verstanden."
    Er versank kurz in Gedanken und fragte Julie:" Sag, mal kann eigentlich jeder einfach so gegen einen Arenaleiter kämpfen oder muss man dafür irgend eine Ausbildung zu einem Trainer absolviert haben? Und ist es für jemanden, der noch nie an einem Pokemonkampf beteiligt war, überhaupt möglich, einen Arenakampf durchzustehen oder müsste ich dafür vorher noch lange trainieren?“


    Julie überlegte, sie wollte ihn nicht mit falschen Informationen verwirren und sie musste auch erst mal ihre Trainerzeit zurückdenken. Schließlich fasste sie sich ein Herz und antwortete ihm:" Jan, ich werde versuchen dir die Fragen zu beantworten, habe aber bitte Nachsicht mit mir, falls nicht alles korrekt sein kann. Also der Reihe nach. Eine Ausbilung zum Trainer gibt es eigentlich nicht, allerdings bracht man glaube ich einen Pass, auf dem alle Daten von dir gespeichert sind. Ohne ihn kannst du nicht die Leiter herausfordern. Vielleicht kann dir Schwester Joy im Pokemoncenter helfen, dir einen auszustellen.
    Ich würde dir auch raten, bevor du dich gleich mit einem Arenaleiter duellierst, dass du erst einige Übungskämpfe mit anderen Trainiern absolvierst. Die Arenaleiter sind um einiges stärker als gewöhnliche Trainer und ihre Pokemon sind gut ausgebildet. Weißt du welche Attacken deine Pokemon beherrschen? Hast du dich schon mit den verschieden Typen der Pokemon befasst? Zum Beispiel Feuer ist gut gegen Pflanze, Planze schlägt Wasser und Wasser ist Feuer überlegen
    ."


    OT: Hoffe dass ich es gut schildert habe

  • Auf Jans Frage nach den Arenakämpfen antwortete Julie ebenfalls recht ausführlich. Sie schlug unter Anderem vor, dass er erst einmal ein paar Trainingskämpfe absolvieren sollte, worauf sich Jan vornahm, sie irgendwann einmal zu fragen, ob sie Lust hätte, mit ihm zusammen einen solchen auszufechten. Aber er sagte erst einmal nichts dazu, da er nach dem Wettbewerb sicher noch genügend Zeit dafür haben würde.


    Danach ging seine Gesprächspartnerin auf die verschiedenen Typen der Pokemon ein, und als sie fragte, ob er sich damit bereits befasst hatte, antwortete er: „Tatsächlich kenne ich schon ein paar von diesen Abhängigkeiten zwischen den Typen, aber ich kann nicht behaupten, dass ich sämtliche Beziehungen zwischen den Typen kennen würde. Mit meiner Kollegin hatten wir damals eigentlich nur die Vor- und Nachteile der Feuer- und Wasserpokemon besprochen, weil mein Plinfa ein Wasserpokemon ist und das Feurigel meiner Kollegin dem Feuertyp angehört.


    Nach dieser Aussage kam in ihm wieder die Erinnerung an den Unfall hervor, bei dem seine damalige Freundin das Leben verloren hatte. Eine dicke Träne lief seine Wange hinunter, aber dann lenkte er seine Gedanken in eine andere Richtung:


    Taubsi müsste glaube ich dem Wind-Typ angehören? Soweit ich weiß, ist dieses Wasser und Feuer gegenüber neutral, aber was es sonst für Vor- und Nachteile hat, weiß ich zum Beispiel nicht.


    Bisher hatte er vor gehabt, das verletzte Taubsi (welches er erst vor ein Wochen eingefangen hatte) nach der Genesung frei zu lassen, aber bedingt durch die erneute Erwähnung der Pokemontypen nahm er sich vor,ihm die Entscheidung selbst zu überlassen, ob es lieber in Freiheit leben oder als sein drittes Pokemon auf die Reise kommen wollte. Mit einem Pokemon von einem dritten Typ würden auf jeden Fall seine Chancen steigen, gegen ein gegnerisches Pokemon eine passende Wahl treffen zu können.



    Off topic:
    Dass mein Chara nicht weiß, dass Taubsi gleich zwei Typen besitzt (Normal und Flug) und außerdem einen dieser beiden Typen falsch bezeichnet, ist Absicht.