Feste:r Freund:in

  • Zitat

    Alkohol, da bin ich mir wie gesagt nicht mehr so sicher, wie betrunken kann man sein, dass man bereit ist fremdzugehen?


    Nun, ich sag das jetzt mal so aus meiner Erfahrung heraus. Wenn man betrunken ist, ist die Schüchternheit nahezu vollkommen verschwunden, und man traut sich sachen die man vorher nicht gemacht hat. So kann es nunmal zu dem ein oder anderem Kuss (oder Toilettenbesuch lol) kommen. Leider, und da muss ich sagen habe ich das bisher nur bei Freunden erlebt, denkt man da eher weniger an den Partner, sondern lässt sich, gerade als Mann, von anderen "Sachen" ablenken. Wobei in vielen Fällen eh die Paare zusammen feiern gehen (zumindest bei mir) und Beziehungen von Freunden, die einen Partner hatten der das ganz und gar nicht wollte, hielten eh nicht lange.

    Zitat


    Und ehrlich wer will schon mit jemandem zusammen sein, der sich so betrinkt.


    Genügend. Aber um es kurz zu machen, nahezu alle Freundinnen von meinen Leuten, einschließlich meiner.


    Zitat

    Wer eine ernste Partnerschafft eingehen will, der darf sich sowas nicht erlauben, da muss man einfach an seinen Partner denken, wie würde der auch fühlen? und von ihr/ihm wird dann natürlich das selbe verlangt.


    Das kann man sehen wie man will. Um wieder auf das Beispiel/Thema betrunken Fremdgehen zurückzukommen. Einerseits sollte man zumindest dem Partner sagen/sagen lassen wenn man mit Freunden unterwegs ist, andererseits sollte das Vertrauen auch groß genug auf den Partner, aber auch auf die Freunde sein, damit man sich halt keine Sorgen machen muss das nicht doch was dummes passiert.


    Zum Thema fremdgehen allgemein: Küssen sollte noch verzeihbar sein, je nachdem wie gut der Partner mit dem/der er/sie sich geküsst hat befreundet sind, und unter welchen Umständen. Seitensprünge sind dann doch eher weniger verzeihbar, nicht umsonst ist daran schon die ein oder andere scheinbar gute Beziehung verloren gegangen.

  • Aber was für Leute gehen Fremd? Ich finde, sowas wie Ausrutscher kann es da nicht geben. Man will doch eine Beziehung mit jemandem führen, der und bei dem man selber dazu bereit ist auf Sex mit andren vollkommen zu verzichten. Beim Fremdgehen ist es dann am Ende doch für beide klar: nein, dieser jemand ist es nicht. Auch bei einer jahrelangen Beziehung in der es nicht mehr so ganz funkt und dann jemand fremdgeht. Wer will schon mit jemandem zusammen sein, der es vorzieht mit jemand anderem zu schlafen anstatt etstmak drüber zu reden und so die Gefühle verletzt zu haben.


    Alkohol, da bin ich mir wie gesagt nicht mehr so sicher, wie betrunken kann man sein, dass man bereit ist fremdzugehen? Und ehrlich wer will schon mit jemandem zusammen sein, der sich so betrinkt.


    Wer eine ernste Partnerschafft eingehen will, der darf sich sowas nicht erlauben, da muss man einfach an seinen Partner denken, wie würde der auch fühlen? und von ihr/ihm wird dann natürlich das selbe verlangt.


    Wenn ich vorher vielleicht nochmal klarstellen darf: Ich will hier für keine Seite Partei ergreifen, ich kann diejenigen, die sagen, für sie ist das ohne wenn und aber ein Trennungsgrund, gut verstehen, es ist ja in Ordnung. Ich will hier auch niemandem was aufzwingen :) Nur anregen, den Blickwinkel mal zu wechseln. Denn wenn man in der Situation mal ist, dann stellt sich die Frage ganz anders und dann wirft man auch gerne mal Prinzipien über Bord.


    Du (/Ihr) habt ja auch vollkommen recht mit "Man muss an den Partner denken". Daran ist ja absolut nichts falsch.
    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass so ziemlich jedem eine Situation im Leben einfallen dürfte, wo man im Nachhinein gesagt hat "Daran hätte ich eigentlich denken müssen" und hat aber eben in dem Moment nicht dran gedacht, aus welchen Gründen auch immer. Ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass es halt so ist - der Mensch ist in meinen Augen einfach nicht dafür gemacht immer 100% an alles zu denken und immer 100% nach bestem Gewissen zu handeln. Sicher gibt es Fehler, die nicht passieren dürfen. Heißt nicht, dass sie deswegen nicht trotzdem passieren, das ist halt so.


    Aber wenn es um's Fremdgehen geht, heißt es plötzlich, dass man da aber ohne wenn und aber an den Partner denken muss? Wie gesagt, es kommt immer auf die individuelle Situation an.
    Deswegen muss Fremdgehen auch nicht immer gleich mit böser Absicht verbunden sein, siehe Thema Alkohol (eben ja gerade weil es, we du Lalle ja selbst sagst, ein Spezialfall ist). Da kann man zuverlässig und gewissenhaft sein wie man will, um obiges nochmal aufzugreifen, kann auch niemand immer jede Situation vor allem nicht sich selbst, zu 100% einschätzen. Wenn es dann passiert - wieso bitte muss das dann zwingend heißen, dass diese Person ja scheinbar ihre Grenzen nicht kennt und das aus böswilliger Absicht den Partner zu verletzen passiert ist?


    Wie gesagt, generell habt ihr sicher recht - mit jemandem, der bewusst seinen Partner verletzt und deswegen mit jemand anderem schläft (vielleicht sogar "langfristig"), würd ich auch nicht zusammen sein wollen.


    Aber beim Fremdgehen gibt es eben nicht Fall A, B und C und dementsprechend entscheidet man. Genau deswegen, weil Fremdgehen eben nicht immer Fremdgehen ist, finde ich es ja so wichtig, dass man zuhört. Zuhören heißt nicht sich vom Partner überzeugen lassen & zig Entschuldigungsreden anzuhören, sondern sic anzuhören, was passiert ist, und damit meine ich nicht den Sex im Detail.


    Ich denke, über sowas emotionales zu diskutieren wird sich generell im Kreis drehen und ich will hier wie gesagt auch niemandem reinreden, muss ja jeder, sollte es mal dazu kommen, selber entscheiden.
    Aber hinhören lohnt sich doch sonst auch immer, dann kann man es doch auch hier wenigstens versuchen.
    Wer dann und auch schon von vorneherein sagt, er trennt sich (trotzdem) - dann bricht einem doch kein Zacken aus der Krone, wenn ich das so sagen darf, gerade wenn man eine Person doch lange geliebt hat. Man muss sich doch dann irgendwo auch nicht auf das Niveau des Betrügers runterlassen, oder? (;))

  • Weshalb ich einen Seitensprung auch niemals verzeihen würde, ist diese Sache: Wie viel Respekt darf ich von meinem Umfeld noch verlangen? Ich würde über jemand anderes, der es verzeiht auch denken, dass derjenige naiv ist und vielleicht zu feige, um den Partner zu verlassen. Das würde ich auf jeden Fall denken und ich bin nur ehrlich, ich mag nicht als naiv gelten und Konsequenzen zu ziehen ist für mich die einzige Möglichkeit nicht als vollkommenes Dummchen darzustehen.
    Und ich steh dann nicht nur bei anderen als Dummchen dar, sondern auch vor mir selbst, wenn ich mir denken muss, wie dämlich ich doch bin so einem zu vertrauen.


    Alkohol IST eine dumme Ausrede. Ich saufe mir schließlich auch nicht meinen Verstand weg, also darf ich mir von meinem Partner dasselbe verlangen. Und fremdgehen ist zu intim, das ist ein "Fehler" den man nicht einfach so verzeihen kann.

  • Ja, ich will hier natürlich auch niemanden eine Meinung aufzwingen. ;)


    Naja, also das mit der bösen Absicht, ehmm... "Sorry ich hab dich betrogen, aber ich habe es nicht böse gemeint"... Das würde ich nicht akzeptieren. Auch wenn man es nicht eine böse Absicht war, muss man trotzdem davon ausgehen, dass Gefühle verletzt werden. Und wer würde beim Fremdgehen nicht an seinen Partner denken? Ja, nicht jeder ist perfekt, jeder macht Fehler, aber wann hat man eine zweite Chance verdient? Das muss dann der andere Partner entscheiden, ich würde wohl eher nicht verzeihen.


    Zum Alkohol: Ich kann aber immer noch nicht glauben, dass man so viel trinken kann, dass man in einer glücklichen Beziehung zum Fremdgehen fähig ist. Da muss etwas schief laufen und man fühlt sich nicht mehr so zum Partner hingezogen.

  • Ja, ich will hier natürlich auch niemanden eine Meinung aufzwingen. ;)


    Naja, also das mit der bösen Absicht, ehmm... "Sorry ich hab dich betrogen, aber ich habe es nicht böse gemeint"... Das würde ich nicht akzeptieren. Auch wenn man es nicht eine böse Absicht war, muss man trotzdem davon ausgehen, dass Gefühle verletzt werden. Und wer würde beim Fremdgehen nicht an seinen Partner denken? Ja, nicht jeder ist perfekt, jeder macht Fehler, aber wann hat man eine zweite Chance verdient? Das muss dann der andere Partner entscheiden, ich würde wohl eher nicht verzeihen.


    Zum Alkohol: Ich kann aber immer noch nicht glauben, dass man so viel trinken kann, dass man in einer glücklichen Beziehung zum Fremdgehen fähig ist. Da muss etwas schief laufen und man fühlt sich nicht mehr so zum Partner hingezogen.


    Wollte es nur nochmal anmerken, hatte bisschen das Gefühl dass das von mir zu extrem rübergekommen ist ^^


    Naja es geht ja nicht drum "Ich habs gemacht, hab an dich gedaht, war aber nicht so gemeint", sondern eben wie z.B. beim Alkohol (Argh, jetzt haben wir das schon wieder) oder generell eine Situation wo, platt gesagt, man das Hirn einfach ausschaltet und eben Dummheiten passieren können/begeht. Das klingt bescheuert, ich hoffe aber, es ist einigermaßen klar, was ich meine.


    Ich sag mal so, ich denke wir sind uns zumindest insofern einig, dass es definitiv Situation bzw. "Begründungen"/"Hintergründe" gibt, wo eine Beziehung definitiv keinen Sinn mehr macht. Alles weitere, wie du treffend sagtest, entscheidet im Endeffekt eben der Partner. Sind wir uns zumindest da einigermaßen einig? :)
    Auch Bastet, sei mir nicht böse, ich ignorier deine Beiträge nicht, aber ich denke ich liege nicht falsch wenn ich sage, wenn jemand 100%ig von seiner Meinung dazu überzeugt ist, dann du :)



    Zum Thema Alkohol, ja, ist schwierig. Natürlich sollte man seine Grenzen kennen, ich meine, wenn jemand jedes Wochenende jedes Mal wieder ordentlich einen über den Durst trinkt und am nächsten Tag mal wieder keine Ahnung hat, was Sache ist, dann denk ich, braucht man nicht diskutieren, nicht nur im Bezug auf Fremdgehen. Da vielleicht vor allem, wenn das Paar als solches getrennt und nicht gemeinsam weggeht.
    Aber ich sag mal so, ohne verallgemeinern zu wollen, die ein oder andere schlechte Erfahrung wir jeder irgendwie irgendwo mal mit Alkohol gemacht haben. Sicer sollte es, wenn man in dem Punkt einigermaßen verantwortungsbewusst ist, nicht passieren, kann aber eben doch. Ich meine auf der Party mit Freunden, gute Stimmung und denkt sich dann, das eine Glas geht schon noch und genau das war dann das Glas zu viel.
    Sicher, kommt auch auf jeden individuell drauf an, besonders was Verhalten angeht, aber manch einer hat da eventuell eben seine Schwierigkeiten, dann noch einen einigermaßen klaren Kopf zu behalten, bzw. jemand der generell sehr selten und wenig trinkt, hat dann vielleicht sogar noch eher Schwierigkeiten einzuschätzen, ob's noch geht, oder eben nicht.
    Und wenn's eben vielleicht gerade mal nicht so gut läuft, solche Zeiten hat man hier und da halt mal, und vom Gegenüber, dem Dritten in der Geschichte quasi, auch noch entsprechendes kommt, dann joa.
    Sicher ist das kein ("ultimativer") Entschuldigungsgrund, ich würde aber generell im Bezug auf Alkohol sagen, dass es sicher einiges gibt, was man mit entsprechendem Intus tut, ohne aber nicht getan hätte.

  • Zitat von Anemone

    ...oder generell eine Situation wo, platt gesagt, man das Hirn einfach ausschaltet und eben Dummheiten passieren können/begeht

    Ja gut, aber was Konkretes fällt mir nicht ein.


    Wenn mir sowas mal passieren würde, würde ich wirklich mal die Erklärung hören wollen, aber eher aus Neugierde. In den meisten Fällen wäre es aber eh nur sowas wie: "Es war ein Dummer Fehler, es wird nie wieder passieren". Hab ich dann noch überhaubt Vertrauen? Darum ging es ja hier am Anfang, Brauch ich eine Erklärung oder trenne ich mich sofort, weil das Vertrauen eben stark zerbrochen ist. Wie gesagt, in den meisten Fällen. Kommt jetzt aber echt die super Erklärung wo der Partner wirklich komplett frei von seinen Gedanken war und ich weiß es würde wirklich nie wieder passieren, dann würde ich natürlich eher vergeben, aber mir fällt jetzt echt nix ein, also bleib ich bei: eine Erklärung ist nicht wirklich nötig.


    Zitat von Anemone

    Ich sag mal so, ich denke wir sind uns zumindest insofern einig, dass es definitiv Situation bzw. "Begründungen"/"Hintergründe" gibt, wo eine Beziehung definitiv keinen Sinn mehr macht. Alles weitere, wie du treffend sagtest, entscheidet im Endeffekt eben der Partner. Sind wir uns zumindest da einigermaßen einig?

    Ja sind wir ;)


    Zitat

    ...dass es sicher einiges gibt, was man mit entsprechendem Intus tut, ohne aber nicht getan hätte.

    Ja aber wirklich Fremdgehen? Wer seinem Partner treu ist und sich dem auch ganz sicher ist, pinkelt mal vom Balkon oder wacht in einer Mülltonne auf, solche dummen Schnapsideen halt (hihi Wortspiel), aber kommt nicht auf den Gedanken eines Seitensprungs, finde ich. Bei bestimmten Drogen wahrscheinlich, aber beim Saufen? Ok, da lässt es sich jetzt streiten "Kann man so betrunken sein, dass man fremdgeht?" Ich sag mal bei River glücklichen (muss jetzt nicht Super Mega glücklich sein) Beziehung: Nein. Eine Veziehung, wo es Grade krieselt: Schon eher. Egal will das jetzt nicht weiter ausbreiten mit dem Alkohol.

  • Ich hab im Moment keinen Freund, find es aber gar nicht schlimm weil ich erst 14 bin
    Na ja ich schwärme zwar im Moment für einen Typen bin aber irgendwie zu schüchtern ihn anzusprechen xD
    Da ich ihn aber nicht wirklich kenne, er geht bloß in meine Klasse kann man nicht wirklich von Liebe reden, weil man sich ja nicht so gut kennt :/
    Aber na ja der richtige wird kommen :D


    So und nun zu den ganzen 11 jährigem, ich gebe denn anderen Recht das, dass alles keine Liebe ist und ehr aus Schwärmerei besteht. Da Liebe eigentlich was mit Biologischen Dingen zu tun hat z.b. Der Geruch, unsere Nase erkennt als erstes ob der, der vor uns ist was für uns ist. Na ja und ich glaube das dieser Geruch erst so im Alter von 13 kommt wenn die Hormone und so verrückt spielen :D
    ich kenne aber auch viele die sich sehr darüber freuen im alter von 12, 16 Freunde gehabt zu haben, da fragt man sich warum sie jetzt Single ist und jede Beziehung höchstens einen Monat ausgehalten hat.


    Na ja ich denke auch das man die wahre Liebe nur selten in der Teenie Zeit kennen lernt weil es da doch oft so ist das man den Unterschied zwischen Schwärmen und Liebe nicht kennt ;)

  • Na ja ich denke auch das man die wahre Liebe nur selten in der Teenie Zeit kennen lernt weil es da doch oft so ist das man den Unterschied zwischen Schwärmen und Liebe nicht kennt ;)


    Ein Freund ist mit seiner Freundin mit 16 zusammengekommen. Das war vor 10 Jahren.
    Grundsätzlich gebe ich dir Recht, die meisten Jugendlichen können den Unterschied nur schwer den Unterschied zwischen Liebe und Schwärmerei ausmachen. Das können ja selbst Erwachsene teilweise nicht. Aufgrund des genannten Beispiels werde ich mir aber niemals anmaßen zu beurteilen, ob es bei irgendwem Liebe oder Schwärmerei ist, selbst wenn ich bei 12-jährigen letzteres für weit wahrscheinlicher halte.
    Ich bin übrigens seit 4 Jahren vergeben, sie ist definitiv die Richtige.


  • Ein Freund ist mit seiner Freundin mit 16 zusammengekommen. Das war vor 10 Jahren.
    Grundsätzlich gebe ich dir Recht, die meisten Jugendlichen können den Unterschied nur schwer den Unterschied zwischen Liebe und Schwärmerei ausmachen. Das können ja selbst Erwachsene teilweise nicht. Aufgrund des genannten Beispiels werde ich mir aber niemals anmaßen zu beurteilen, ob es bei irgendwem Liebe oder Schwärmerei ist, selbst wenn ich bei 12-jährigen letzteres für weit wahrscheinlicher halte.
    Ich bin übrigens seit 4 Jahren vergeben, sie ist definitiv die Richtige.



    Ich hab auch nur selten gesagt und nicht niemals, dazu habe ich keine Person genannt und auch nicht behauptet das es nie vorkommt das man im Teenie älter die Liebe fürs Lebhaft findet, ich kenne auch eine die war ab 14 bis 21 mit jemanden zusammen und dann habe sie sich getrennt. Ich finde es auch schön wenn man schon dann den richtigen findet und es ist ja auch in Ordnung. Aber die Tatsachen sprechen einfach dafür das viele den Unterschied nicht kenne und gleich glauben sie sind groß verliebt obwohl sie noch nie mit der Person geredet haben, denn wenn man den Charakter nicht kennt hat man sich ins Aussehen verliebt und oft ist es so, mit dem richtigen Aussehen entsteht eine Beziehung und mit dem falschen Charakter endet sie auch schon.


    Und ich habe auch noch nie jemanden gesagt du liebst die Person nicht, es ist nur Schwärmerei, das ist ja nicht meine Sache und das muss die Person schon selbst entscheiden :)

  • Meine Eltern sind schon mit 16 zusammen gekommen und nun über 30 Jahre lang verheiratet ^^


    Aber ja, heute gehen die Teenies etwas lockerer mit dem Wort Liebe um. Aber was ist schon Liebe? Oder Besser gesagt ab wann? Ich bin ja eher der unromantische Typ, der nicht so richtig an die eine wahre Liebe glaubt (Alles nur Hormone ^^"). Und wenn sie meinen es ist Liebe, dann sollen sie doch, wenn sie glücklich sind :D Wenn sie dann einen wirklich besonderen Partner gefunden haben, ist das Wort Liebe zwar ausgelutscht, aber man lernt die Liebe in jeder Beziehung nochmal neu kennen.

  • Dass die Teenies heute mit dem Wort Liebe anders umgehen und der ganze Schrott von wegen ''die wissen ja gar nicht, was Liebe ist'' ist doch totaler Schwachsinn. Als ob man vor 50 Jahren nicht mehrere Partner in der Jugend hatte, das ist doch völlig normal. Genauso ist es Schwachsinn, dass die Mädchen von manchen auf einmal als ''Huren'' abgestempelt werden, weil sie mehrere Freunde schnell hintereinander haben. Gut, muss nicht sein, aber das gehört eben dazu und man muss halt auch ausprobiern. Die schwärmen halt ne Woche und sehen dann, dass es gar nicht so toll ist, wie erwartet und dann hat sich das mit der Beziehung dann auch wieder.


    Aber was ist schon Liebe? Oder Besser gesagt ab wann? Ich bin ja eher der unromantische Typ, der nicht so richtig an die eine wahre Liebe glaubt (Alles nur Hormone ^^").

    Ich würd sagen ab wann und was genau Liebe ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da gibts für mich keine genaue Definition, denn, wie du sagtest, man lernt's ja immer wieder neu kennen. An die wahre Liebe, mit der man sein ganzes Leben verbringt und bla glaub ich auch nicht. :D

  • Jop, hab ne Freundin. Und zwar seit 1 Jahr, 9 Monate und 13 Tagen ^^
    Ich selber bin Anfang September 18 geworden und sie im April 15. Jaja ich weiß da sind einige Jahre dazwischen, aber sie ist ihrem Alter schon ein ganzes Stückchen vorraus, sonst würde das mit uns auch gar nicht klappen. Bei uns kracht es eigentlich sooft, dass sehr viele schon gesagt haben wir sollen einfach schluss machen, aber die schönen Momente überwiegen doch und wir beide arbeiten dran, vorallem sie, weil sie auch psychische Probleme hat. Und wir sind beide von der Sorte die sagen, wir reparieren die Beziehung lieber als sie sofort weg zu werfen, also werden wir wohl noch ne ganze Weile zusammen bleiben :)

  • hihihi Ausrutschen hihi...witzig...hmm...


    Nein, aber mal im Ernst, man geht doch bewusst fremd und da sollte man wissen wie verletzend sowas sein kann. Da kann ich es schon verstehen, wenn jemand nichts mehr von der Person wissen will, weil aus Versehen passiert das nicht. Bei Alkohol-Eskapaden, naja, das ist so ne Schwellensache, ich wüsste nicht wie ich damit umgehen sollte, jetzt ehrlich gesagt.


    Ich bin auch der Meinung, dass es keine unbewussten Fremdgeher gibt. Meine Mutter hat den Fehler gemacht meinem Vater 1x zu verzeihen und was hat er gemacht? Ist wieder Fremt gegangen, wer 1x Fremd geht macht es immer wieder. Wenn mir jemals mein Fester Freund Fremdgehen würde, dann währe die Beziehung ohne wenn und aber sofort für mich beendet, egal wie sehr ich ihn geliebt habe.
    Ich bin 22 und habe zur Zeit keinen Freund, ich hatte schon mehr als einen, aber da war noch nicht der richtige dabei, aber ich bin glücklich so wie es momentan ist. :)

  • Ist wieder Fremt gegangen, wer 1x Fremd geht macht es immer wieder.


    Ach und das weiß man woher? Ich glaub in die Zukunft sehen, so weit sind wir noch nicht. Sorry, es hat jeder seine Meinung über's Fremdgehen, ist ja ok, aber die Aussage "Einmal Fremdgeher, immer Fremdgeher", da krieg ich 'nen Anfall, das soll jetzt aber nicht persönlich gemeint sein.
    Bei so vielen anderen Sachen, die auch weitaus folgenreicher sein können, sagt man das ja auch nicht, beim Thema Fremdgehen kommt dieser Satz aber komischerweise früher oder später immer auf. Natürlich wird jemand, der generell nichts von Treue hält, für den das keinen Wert darstellt, immer wieder fremdgehen. Trifft deswegen aber nicht auf alle zu, weil es genauso viele Beziehungen gibt, die so einen Fehltritt auch überstanden haben.
    Die Betonung liegt dabei halt auf "Fehler". Den "verletzten Partner" mal eben rausgenommen, jemand der da halt lockerer ist, für den Körperlichkeiten nichts mit Liebe & Bezieung zu tun habe (Stichwort offene Beziehung), unterdrückt in einer "festen" Beziehung ja so gesehen auch nur seine "Vorlieben". Jemand der Sache X gern tut und in der Beziehung aufgrund des Partners nicht mehr, wird auf Dauer auch nicht glücklich. Ist da so gesehen auch nichts anderes, gibt Paare, für die ist das vollkommen ok, wie gesagt offene Beziehung. Das sind halt unterschiedliche Wertvorstellungen.

  • Bei so vielen anderen Sachen, die auch weitaus folgenreicher sein können, sagt man das ja auch nicht, beim Thema Fremdgehen kommt dieser Satz aber komischerweise früher oder später immer auf.


    Welche Sachen sind denn damit zum Beispiel gemeint?
    Und wundert mich auch nicht, wenn jemand das sagt. Warum sollte jemand, der einmal fremdgegangen ist, das nicht wiederholen? Die möglichen Folgen sind ihm/ihr doch sicherlich schon beim ersten Fremdgehen bewusst gewesen und wurden erfolgreich verdrängt.

  • Warum sollte jemand, der einmal fremdgegangen ist, das nicht wiederholen?


    Vielleicht (ja, völlig abwegige Theorie, sollte aber erlaubt sein), weil er oder sie es wirklich bereut? Oder weil es seinen Zweck erfüllt hat?
    Für Letzteres eine Situation, die mir selbst schon passiert ist, wenn auch ohne fremdgehen: Während meiner derzeitigen Beziehung war meine Freundin nicht immer die einzige Person, die ich als anziehend empfand, sowohl was rein körperliche Dinge angeht, aber auch was Persönlichkeit angeht. Vor ca 3 Jahren gab es ein Mädchen, dass mir förmlich den Verstand raubte und das dafür sorgte, dass ich ziemlich ins Wanken geriet, was meine Beziehung anging. Eine sehr gute Freundin gab mir den Tipp "Schlaf mit ihr". Was im ersten Moment völlig bescheuert klingt, sollte der Versuch sein sich über die Art der Anziehung klar zu werden. Womöglich war es nur sexuelle Spannung, die sich dann gelöst hat.
    Wie bereits angedeutet, ich bin dem Rat besagter Freundin nicht gefolgt, habe mir aber durchaus meine Gedanken dazu gemacht. Man sollte Fremdgehen nicht einfach mit wild in der Gegend rummachen gleichsetzen.
    Und was "bewusst" Fremdgehen angeht: Wie bewusst ist sowas im Vollrausch? (Nicht, dass ich das gutheißen würde, man sollte seine Grenze kennen, damit jede Entscheidung bewusst bleibt, aber im speziellen Fall würde ich nicht davon sprechen.)

  • Zitat von Anemone

    Den "verletzten Partner" mal eben rausgenommen, jemand der da halt lockerer ist, für den Körperlichkeiten nichts mit Liebe & Bezieung zu tun habe (Stichwort offene Beziehung), unterdrückt in einer "festen" Beziehung ja so gesehen auch nur seine "Vorlieben". Jemand der Sache X gern tut und in der Beziehung aufgrund des Partners nicht mehr, wird auf Dauer auch nicht glücklich. Ist da so gesehen auch nichts anderes, gibt Paare, für die ist das vollkommen ok, wie gesagt offene Beziehung. Das sind halt unterschiedliche Wertvorstellungen.


    Wie schön du das umschreibst. Ich habe normalerweise ein Wort oder ein paar andere Worte für eine solche Person. :D Außerhalb einer Beziehung, okay, aber wenn man sich in einer Beziehung befindet, bringt das auch Verantwortung mit sich und man selbst sollte die nötige Reife einbringen, dass man eben nicht alles wie ein wildes Tier bespringt, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, übertrieben ausgedrückt~
    Wie auch immer, offene Beziehungen halte ich für Heuchelei von mindestens einer Seite, die Angst hat den Andern zu verlieren und deswegen darauf einsteigt. Es ist für mich einfach unverständlich, dass es Menschen gibt, die bei sowas nicht eifersüchtig werden. Klar, der Partner gehört einem nicht, aber bei sowas muss man doch eifersüchtig und besitzergreifend sein - es sei denn, die Beziehung ist einem vollkommen egal.

  • Also eine wirklich feste Freundin hatte ich noch nie. Vorletztes Jahr ergab sich zwar die Gelegenheit dafür da ich für kurze Zeit mit einem wundervollen Mädchen zusammen war, aber dann habe ich dies komplett vergeigt und bereue es noch heute zutiefst. Nun ja, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Ist zwar schade aber beim nächsten mal klappt es dann besser.


    Merkt euch Freunde, lasst euch niemals von den eigenen Ängsten überrumpeln. Das geht nie gut aus.

  • Also eine wirklich feste Freundin hatte ich noch nie. Vorletztes Jahr ergab sich zwar die Gelegenheit dafür da ich für kurze Zeit mit einem wundervollen Mädchen zusammen war, aber dann habe ich dies komplett vergeigt und bereue es noch heute zutiefst. Nun ja, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Ist zwar schade aber beim nächsten mal klappt es dann besser.


    Merkt euch Freunde, lasst euch niemals von den eigenen Ängsten überrumpeln. Das geht nie gut aus.


    Du ich bin mal ganz dreist und nehm mir jetzt mal was heraus.


    Ich denke das ich deine Situation die du da nur anreißt kenne, warum und wie hat für mich in einem öffentlichen Raum nicht unbedingt was verloren ^^. Nur lass dir eins gesagt sein so dumm das jetzt klingt, hör auf dir die Schuld zu geben. Das is unfassbar befreiend und ich hab dafür extrem lange gebraucht, weil ich das auch irgendwie net so sehen wollte. Selbst wenn du die Schuld trägst, who cares? Wenns kaputt geht is es immer unschön aber die Vergangenheit ist nicht da um sich daran zu erinnern oder daraus zu lernen sondern um dich an glückliche Momente erinnern zu können wenns dir mies geht. Und mal ganz unter uns, selbst wenn deine "Ängste" Schuld daran waren das alles kaputt gegangen ist (war jetzt eine wilde These), dann glaub mir eins auch anders häts net gehalten ist zumindest meine Erfahrung.


    Bitte liebe Leutz versteht mich hier etzert net falsch ich bin weder Experte noch kenn ich die richtigen Antworten (die es bei Beziehungen nie gibt) aber ich will gerne helfen. Mal sehen ob ich öfter hier rein schneie.^^


  • Wie schön du das umschreibst. Ich habe normalerweise ein Wort oder ein paar andere Worte für eine solche Person. :D Außerhalb einer Beziehung, okay, aber wenn man sich in einer Beziehung befindet, bringt das auch Verantwortung mit sich und man selbst sollte die nötige Reife einbringen, dass man eben nicht alles wie ein wildes Tier bespringt, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, übertrieben ausgedrückt~
    Wie auch immer, offene Beziehungen halte ich für Heuchelei von mindestens einer Seite, die Angst hat den Andern zu verlieren und deswegen darauf einsteigt. Es ist für mich einfach unverständlich, dass es Menschen gibt, die bei sowas nicht eifersüchtig werden. Klar, der Partner gehört einem nicht, aber bei sowas muss man doch eifersüchtig und besitzergreifend sein - es sei denn, die Beziehung ist einem vollkommen egal.


    Gut, von offenen Beziehungen halte ich auch nichts. Aber ist doch jedem seine Sache - wenn das für beide Partner ok ist, wieso nicht. Hat ja nichts damit zu tun, dass man - sorry - deswegen alles und jeden vögelt, der nicht bei 3 auf'm Baum ist. Sex hat halt nicht zwingend immer was mit Liebe und Beziehung zu tun - der eine findet Sex in einer Beziehung super wichtig, weil "gehört halt dazu", ist jetzt auch nicht selten der Fall, dass es mal irgendwie kriselt, weil's im Bett nicht mehr läuft - das ist mir beispielsweise ein Rätsel. Wie gesagt, ich heiße weder Fremdgehen noch offene Beziehungen gut, prinzipiell, also theoretisch, fände ich es aber schlimmer, wenn mein Partner sich in jemand anderen verguckt, wenn nicht gar verliebt, als wenn er mit jemandem bedeutungslos (Im Sinne von One-Night-Standmäßig) schläft.
    Weil ich bei ersterem definitiv wüsst, er will die andere und nicht mich, bei zweiterem wäre es dann aber "nur" Sex.


    Bitte nichts rein interpretieren, es geht wirklich nur um die Theorie ;)



    Und wundert mich auch nicht, wenn jemand das sagt. Warum sollte jemand, der einmal fremdgegangen ist, das nicht wiederholen? Die möglichen Folgen sind ihm/ihr doch sicherlich schon beim ersten Fremdgehen bewusst gewesen und wurden erfolgreich verdrängt.


    Naja, wenn Fremdgeher immer Fremdgeher sind, was ja, wenn es denn so ist, nur ein Fehler ist, den man am Ende bereut, dann heißt das aber auch, dass jeder Mörder immer ein Mörder bleiben wird, jeder Dieb immer wieder stehlen wird und jeder, der einen beliebig anderen Fehler, man darf es sich aussuchen, immer wieder macht. Wieso heißt es dann, aus Fehlern lernt man, wenn dem ja laut Aussage offensichtlich nicht so ist?
    Ich hatte es im Beitrag ja extra nochmal angesprochen, es kommt halt drauf an - wenn dem Fremdgeher die Konsequenzen scheiß egal sind, natürlich wird es immer wieder machen. Wenn dem aber nicht so ist und er seinen Fehler bereut, wieso sollte er es dann wieder machen?
    Ich find's einfach nicht richtig, gerade bei einem Thema wie Beziehungen & Co. so zu verallgemeinern.