~What can you see in my eyes?~

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  • Guten Tag zusammen,
    [color=#000000]Dies hier wird meine zweite FF in diesem Board werden. Nach doch langer Abwesenheit ist es mir gelungen meine erste Geschichte fertig zu stellen und es wird langsam Zeit, etwas Neues niederzuschreiben. Die Idee dazu hatte ich schon vor einiger Zeit, doch mir fehlte meist Lust und Zeit, dazu kam noch, dass ich "Ocean of Tears" nicht unfertig verenden lassen wollte.


    http://img130.imageshack.us/img130/3148/allgemein.png
    Verallgemeinert kann gesagt werden, dass sich oft mit dem zwischenmenschlichen Miteinander beschäftigt wird, sowie dem "Alltag" der Charaktere. Es werden Pokemon agieren, jedoch nicht nur so, wie im Anime bekannt, sondern auch auf eine andere Art und Weise, näheres folgt unter "Rolle der Pokemon".


    http://img704.imageshack.us/img704/9614/danksagungen.png
    Hier möchte ich mich vorallem bei Cyndaquil bedanken. Für ihre Kommentare und ihre kritiken bei meiner ersten Geschichte, welche mir gerade für diese neue eine sehr große HIlfe waren. Nicht zuletzt, weil sie bis zum Ende ihre Meinung geäußert hat und auch hier bei der Fehlerkorrektur und der Editierung des Startposts geholfen hat.
    Vielen dank Cynda.
    Dazu auch ein Dank an AoiYuki, welcher ebenso ohne zu heucheln seine Meinung geäußert hat und dabei geholfen hat meinen Schreibstil zu verfeinern.
    Danke Yuki



    [tabmenu][tab=Titelmusik]http://img38.imageshack.us/img38/1239/titelsong.png
    Ein Lied welches wohl am besten die Emotionen der Charaktere und die Atmosphäre der Geschichte wiederspiegeln kann. Gewählt als Intro sowohl als Begleitung für den Prolog um den Einstieg in die Geschichte noch gefühlvoller zu gestalten.
    [tab=Predestination]

    [/tabmenu]



    http://img708.imageshack.us/im…formationenzumschreib.png
    Bevorzugt schreibe ich aus der Erzählerperspektive, doch wird direkt im Prolog zu erkennen sein, dass ich auch die "Ich-Perspektive" benutzen werde und allgemein, sofern ich denke, es ist der Geschichte dienliche die Stile wechseln. Wenn jedoch laut wird, dass eine Schreibart unerwünscht ist, da ich sie vielleicht nicht gut beherrsche, ist es jedoch auch möglich, dass ich mich auf eine Art, die Geschichte zu erzählen, beschränken werde.


    http://img64.imageshack.us/img64/2851/genre.png
    Ich lege euch nun nahe mit was sich meine Geschichte befassen wird:


    -Fantasy
    -Pokémon
    -Horror
    -Drama
    -Slice of Life
    -"Reise" -> abgewandelt, dennoch gehört dieser Punkt wohl erwähnt


    http://img341.imageshack.us/img341/6183/grundaufbau.png
    Meine Geschichte wird sich vom Grund her in der Zeit und dem Aufbau der Pokémonwelt bewegen, jedoch werden keine dazu bekannten Städte auftauchen, sondern lediglich das Grundgerüst, damit man Gefühl für die herrschende Zeit und entwicklung hat, von diesem Anime gestellt.


    http://img51.imageshack.us/img51/6581/rollederpokemon.png
    Die Rolle der Pokémon nimmt in dieser Geschichte einen ganz besonderen Platz ein. Wie es eigentlich alle kennen, werden die Pokémon über ihre Pokébälle gerufen oder zurückgeholt, dies ist sozusagen die erste Stufe des "Trainer"-seins und wird die gängigste, vorkommende Art in dieser Geschichte sein. Schafft ein Mensch jedoch ein starkes, enges Bündnis zu seinem Pokemon, verfällt diese Eingeschränktheit des Pokéballs und das Pokémon steigt zu einer Art, grob formuliert, Schutzgeist auf und ist mit seinem Partner seelisch und körperlich verbunden. Durch dieses Band ist es Menschen, sowie Pokémon, welche diese Stufe erreicht haben möglich, ihre Kampfkraft um ein Vielfaches zu steigern. Die genauere Funktionsweise wird im Verlauf der Geschichte erklärt.


    [tabmenu][tab=Charaktere]http://img269.imageshack.us/img269/1613/charaktere.png
    [tab=Ayari]http://i48.tinypic.com/2em055u.jpg


    Name: Ayari
    Alter: 18

    Zusatz zum Äußeren: Ayari trägt ausschließlich schwarze Kleidung, nicht irgendwelche sondern in jeglicher Form von Kleidern. Da sie eher konservativ gestrickt ist, sind diese zumeist lang und einfach gehalten welches immer ein Wagnis zwischen prüde und versteckt lasziv darstellt.
    Eigenarten: Ayari ist entgegen ihrer süßlichen Erscheinung ein Mensch zu dem sinnbildlich die Kälte des Winters am Besten passen würde. Oft wirkt sie distanziert und desinteressiert, jedoch lässt sie es sich nicht nehmen ihren Freunden gegenüber einen harmonisch-liebevollen Charakter an den Tag zu legen. Entgegen ihrer abweisenden Art scheint sie Unglück magisch anzuziehen und wirkt für andere eher kindlich unbeholfen als notorisch unterkühlt.
    Geschichte: -wird mit Voranschreiten der Geschichte nach und nach eingefügt-
    Zusatz: Sie und Kiren waren schon vor dem Zusammentreffen mit Sephiris zusammen unterwegs.
    Pokémon: Nebulak, Zobiris
    Verbundener Geist: ?
    Besonderheit: Ayari trägt stehts ein aus schwarzem Stahl gefertigtes Katana auf ihrem Rücken oder in seidenen Stoff eingewickelt mit sich herum.


    [tab=Kiren]http://i47.tinypic.com/abtnq1.jpg


    Name: Kiren
    Alter: 18

    Zusatz zum Äußeren: Entgegen zu Sephiris achtet Kiren penibel auf sein Äußeres und trägt meist enganliegende Kleidung. Da er dunkle Farben bevorzugt beläuft es sich dabei auf ein dunkel-violettes T-Shirt und einer schwarzen dazu passenden Hose. Meist trägt er als Kontrast eine schnee-weiße Weste.
    Eigenarten: Obgleich Kiren Fremden gegenüber abweisend und herabblickend gegenübertritt ist er wohl in Sachen Freundschaft die treueste Seele, welche auf Erden wandelt. Weshalb er jedoch den Bund der Freundschaft mit Ayari und Sephiris einging bleibt sein Geheimnis.
    Geschichte: -wird mit Voranschreiten der Geschichte nach und nach eingefügt-
    Zusatz: Er und Ayari waren schon vor dem Zusammentreffen mit Sephiris zusammen unterwegs.
    Pokemon: Sengo
    Verbundener Geist: ?, ?
    Besonderheit: Kiren trägt an seinem Gürtel mehrere messerscharfe Nadeln, welche er wie Wurfpfeile verwendet.


    [tab=Sephiris]http://i49.tinypic.com/ndrdvp.jpg


    Name: Sephiris „Sephi“
    Alter: 16

    Zusatz zum Äußeren: Sephiris trägt grundsätzlich ein schlabberndes T-Shirt in allen möglichen Farben, Hauptsache es ist bunt. Darüber zieht er immer seine sehr alt wirkende, graue Stoffjacke und rundet sein nicht stilgerechtes Äußeres mit einer scheinbar zu großen, leicht ausgeblichenen blauen Jeans ab.
    Eigenarten: Sephi ist ein aufgeweckter, hibbeliger Junge, welcher immer etwas erleben will. Er stellt den starken charakterlichen Kontrast zum Rest der Gruppe dar und verkörpert wohl die Sorglosigkeit des Lebens. Obgleich er jedem helfen will, steht diesem Unterfangen seine häufige Unfähigkeit im Weg, die ihn wohl am ehesten dazu verhilft von allen als sympathisch empfunden zu werden.
    Geschichte: -wird mit Voranschreiten der Geschichte nach und nach eingefügt-
    Pokemon: Fukano
    Besonderheit: -

    [/tabmenu]


    [tabmenu][tab=Nebencharaktere]http://img843.imageshack.us/img843/1998/nebencharaktere.png
    [tab=Seijshiro]
    http://img3.ak.crunchyroll.com…4/9cf4a5f4f958f0_full.png
    Name: Seijshiro
    Alter: 16

    Zusatz zum Äußeren: Seijshiro trägt immer ein weißes, halb offenes Hemd, sowie eine blaue Jeans um seine von der Natur gegebene Schönheit zu unterstreichen.
    Eigenarten: Seijshiro ist sehr von seinem Äußeren überzeugt und zeigt dies auch so oft er kann. Er liebt es sich zu präsentieren und zeigt daher so oft und soviel wie möglich seines Oberkörper, damit ihn alle bewundern können. Auf der Akademie hat er viele Schüler um sich gescharrt und gibt sich als der heimliche Führer der Schule. Sein Charakter ist genauso verdorben wie seine Kleidung reinlich ist und dies zeigt er in jedem Moment indem er spricht oder agiert.
    Geschichte: Seijshiro ging mit Sephiris zur selben Akademie und hegt einen natürlichen Groll gegen ihn, weil er von Anfang an ein Pokemon erhalten hatte welches dazu prädestiniert war zu einem Kojosuru aufzusteigen.
    Pokemon: -
    Besonderheit: -


    [tab=Yuka]
    http://images2.fanpop.com/imag…1243735534120_400_300.jpg
    Name: Yuka
    Alter: 16

    Zusatz zum Äußeren:Yuka liebt die Farbe Blau und kleidet sich ausschließlich in allen Tönen dieser Art und trägt deshalb oft eine hellblaue Bluse, sowie einen hellblauen, sehr kurz geratenen Rock
    Eigenarten: Yuka bildet das narzistische weibliche Ebenbild zu Seijshiro und versucht genau wie er ununterbrochen mit ihrer äußerlichen Erscheinung Bewunderung und Komplimente zu erhaschen. Sie wirkt kühl und darauf bedacht, dass ihre "coole" Fassade niemals Risse bekommt. In ihrer Position als Schülersprecherin nutzt sie ihre Rolle aus um zu zeigen, dass sie höher steht als alle anderen Schüler. Gerade gegen Sephiris hegt sie eine starke Abneigung, weil sie genau wie Seijshiro nicht akzeptieren kann, dass er ein potentielles Kojsuru erhalten hat.
    Geschichte: Yuka ging mit Sephiris zur selben Akademie und stand in den vier Jahren der Ausbildung weit über ihm, doch mit dem Abschluss und seinem erhalt des Fukanos fühlte sie sich zurückgestuft und in ihrer überlegenen Persönlichkeit gekränkt.
    Pokemon: -
    Besonderheit: -


    [tab=Nokaru]
    http://i556.photobucket.com/al…/Wolfsfluch/Anime_Guy.jpg
    Name: Nokaru; "Noku"; "der verrückte Professor"
    Alter: 37

    Zusatz zum Äußeren:Nokaru trägt hauptsächlich weiße Kleidung, wahlweise seinen Professorenkittel und lässt sich nur selten dazu herab diesem steril wirkenden Äußeren einen sanften blau Ton unterzumischen. Seine Haare wirken wie bei seinem Sohn zu meist verstrubbelt und besitzen wie seine Augen einen ruhigen braunen Ton.
    Eigenarten: Noku ist ein liebevoller Eheman und versucht auch seinem Sohn ein perfekter Vater zu sein. Da letzter jedoch seine Sturheit und seinen Hang zur "ist mir egal" Einstellung geerbt hat hat es sehr oft zwischen den beiden geknistert, doch letztenendes sind sie eine Familie die jedes Problem bis jetzt gemeistert hat.Er liebt seinen Beruf als Professor an der Akademy Lyruns doch ist er sich auch dessen bewusst, dass sein Sohn durch diese Position kein einfaches Schulleben führen konnte.
    Geschichte: Bereits mit 16 Jahren also kurz nach Abschluss seiner Ausbildung stieg er zusammen mit seinem Arkani "Ruja" zu einem Kojosuru auf und nahm nur wenige Monate später an den gleichnamigen Wettkämpfen der Kojoru Corp. teil und maß sich dort mit Gleichgesinnten. Im Laufe der Zeit wurde ihm dort der Spitzname "der verrückte Professor" zugewiesen da er in jungen Jahren schon in Kitteln umher rannte, ganz einfach weil er der Meinung war es würde ihm einen gelehrten und auch weisen Ausdruck bescheren. Im Alter von 20 heiratete er seine Kindheitsfreundin Kirika "Kiri" und auch das erste Kind(Sephiris) ließ nicht lange auf sich warten. Zu dieser Zeit nahm er die Stelle als Professor an der Akademie an und wurde 12 Jahre später der Lehrer seines Sohnes. Knappe 3 Jahre danach lernte er Ayari, Kiren und noch viele weitere Kojosuru bei den Wettkämpfen kennen und er war auch einer der Wenigen der miterlebte weshalb diese Art von Trainern und Pokemon praktisch von der Bildfläche verschwanden. Im Zuge dessen gab er eines von Rujas Welpen, welches am ehesten den Aufstieg schaffen könnte an seinen Sohn weiter mit er sich sicher sein konnte, dass er einen starken Beschützer auf seiner Reise an seiner Seite hatte.
    Pokemon: -
    Besonderheit: -
    Verbundener Geist: Arkani "Ruja"
    Zusatz:Das gezeigte Bild ist ein jüngeres Abbild seiner Selbst und steht in einem hölzernen Rahmen eingebettet auf dem kleinen Tisch neben der mit einem grünen Tuch überzogenen Couch. Dieses Bild ist der Ausschlag für die vielen "Du bist wie dein Vater!" Äußerungen Kirikas zu Sephiris, bzw den "Du bist wie ich!" Anmerkungen Nokus.

    [/tabmenu]



    [tabmenu][tab=Kojosurudex]


    [tab=Arkani]


    Name: Arkani
    Typ: Feuer
    Größe: 1,9m
    Gewicht: 155Kg


    Entstehung: Arkani entstehen ausschließlich durch den Aufstieg zu einem Kojosuru und sind damit eines der seltensten bekannten Pokémon.
    Merkmal: Ein besonderes Merkmal dieses Pokémon sind die wie aus Gold gegossenen Augen.
    Auftauchen: Das erste Mal tauchte ein Arkani vor 21 Jahren bei dem jährlichen Turnier der Kojosuru auf.
    Bisher bekanntes Arkani: "Ruja"
    Bisher bekannter Partner: “Der verrückte Professor” >Deckname<
    Kategorie: D
    Besonderheit: Arkani sind stark auf den Schutz ihres Partners fixierte Pokémon und würden alles tun um diesen zu gewährleisten. Ihre Fähigkeit “Feuerwächter” unterstützt dieses Unterfangen, indem es die im Kampf entstehenden Emotionen seines Partners mit den seinen verbindet. Die Kraft, die es dabei entwickelt, übersteigt bisher jegliche bekannte Aufzeichnungen.


    Zusatz: “Wenn Feuer dafür bekannt ist Leben zu zerstören, ist ein Schutz gewährendes Arkani der Tod selbst.”

    Zitat: “Kukki” >Deckname<


    [tab=Gengar]


    Name: Gengar
    Typ: Geist
    Größe: 1,5m
    Gewicht: 40,5Kg


    Entstehung: Die Entwicklung zu einem Gengar ist nur durch den Aufstieg zu einem Kojosuru möglich. Es ist nicht bekannt welche Anforderungen nötig sind, jedoch ist zu vermuten, dass sich die Geister von Einsamkeit und Verzweiflung nähren. Es ist wahrscheinlich, dass sich der menschliche Partner diesen Gefühlen hingeben muss und es dem Gegner ermöglicht diese Emotionen gänzlich in sich aufzusaugen.
    Merkmal: Gengar nutzen die physische und mentale Kraft ihres Partners und saugen sie dadurch allmählich aus.
    Auftauchen: Das erste Mal tauchte ein Arkani vor 2 Jahren bei dem jährlichen Turnier der Kojosuru auf.
    Bisher bekanntes Arkani: "Shade"
    Bisher bekannter Partner: “Irelia” >Deckname<
    Kategorie: A
    Besonderheit: Gengar sind, wie es bei fast allen Geistern der Fall ist, gegen physische Attacken immun. Jeh nach Stärke des Bundes mit ihrem Partner sind sie selbst durch elementare Angriffe nicht zu verletzen. "Käfig der Verzweiflung" umhüllt den Partner des Gengar vollständig mit Dunkelheit und entzieht diesem die Emotionen um seine Stärke um ein vielfaches zu steigern.


    Zusatz: “Es ist ein Alptraum, es ist ein Seelenfresser. Es vernichtet nicht nur den Gegner, sondern auch einen selbst.”

    Zitat: “Monster” >Deckname<

    [/tabmenu]


    [align=center]http://img23.imageshack.us/img23/9383/kapitelbersicht.png
    -Prolog-
    Kapitel 1 - Symphonie des Waldes
    Kapitel 2.1 - Abschied und Aufbruch
    Kapitel 2.2 - Abschied und Aufbruch
    Kapitel 3 - Erste Schritte
    Kapitel 4 - Der Sohn des "verrückten Professors"
    Kapitel 5 - Schlammschlacht >Fukano vs Sengo<
    Kapitel 6 - schlaflose Nacht
    Kapitel 7 - Das Bettwäscheungeheuer
    Kapitel 8 - Selbstzweifel


    http://img693.imageshack.us/im…/pnbenachrichtigungen.png
    Soul&Crystal [GB]
    AoiYuki [GB]
    Cyndaquill [GB/PN]
    Bastet[GB/PN]

  • [Tabmenu][Tab=Prolog]


    [Tab=Titelsong]

    [/tabmenu]
    Tze…Es gibt Momente im Leben in denen ich auf Regen wirklich verzichten könnte…
    Ständig perlen diese endlos vielen Tropfen in meine Augen und machen es immer schwerer einen klaren Blick zu behalten. Ich würde ja meinen Kopf schütteln um auszudrücken wie bizarr es ist, dass wir überhaupt zu solch einem Ende gekommen sind, doch ich kann mir nicht helfen,... Ich glaube nach all dem fehlt mir einfach die Kraft dazu…
    Mir bleibt kaum etwas anderes übrig als in den dunklen Himmel zu starren, wie die tief hängenden Wolken langsam in der Unendlichkeit ihrer Freiheit über meinen Kopf hinwegschweben und ihre nasse Fracht über der Stadt verteilen. Selbst wenn es nie wieder aufhören würde, würde es wohl kaum ausreichen, jene Tränen welche hier vergossen worden hinfort zu waschen.
    Zuviel ist geschehen, zuviel Blut wurde vergossen, als dass diese Stadt jemals wieder ein Ort der Zuflucht werden würde.
    Ich weiß, ich bin nicht allein. Ich weiß, dass ich umgeben von meinen Freunden bin, doch ich kann mir nicht helfen…ich fühle eine erschreckende Einsamkeit in meinem Inneren, ich fühle Angst..Angst davor allein zu sein…
    Seit es angefangen hat zu regnen kann ich kaum mehr ein anderes Geräusch als das Klopfen der Wassertropfen, wenn sie auf die Erde treffen, vernehmen. Es ist nicht so, dass mir diese Situation gefallen würde, gern würde ich mir diesen schleiernden Film, welcher sich durch den Regen über meine Augen gelegt hat mit meinen Händen hinfort wischen. Gern würde ich diesen Ort verlassen, doch ich kann nicht.
    Ich habe schon vor einiger Zeit versucht meine Hände oder gar Beine zu bewegen, doch es rührte sich nichts. Ich wurde mir dessen bewusst, dass diese Verletzung an meinem Rücken wohl mehr angerichtet hat, als nur meine Haut zu zerschneiden. Ich habe mich mit dem Gedanken abgefunden, dass der Regen nicht so warm sein kann wie ich es an meinen Händen und meinem Rücken empfinde.
    Man könnte wohl mein momentanes Fühlen als Erleichterung beschreiben, ich will gar nicht meinen Kopf bewegen können, ich will gar nicht sehen wie es um mich herum aussieht. Ich will gar nicht wissen woher dieses wärmende Gefühl kommt, doch ich ahne, dass es mein Blut ist, welches meinen Körper vor der Kälte des Regens schütztund ich will nicht die Körper meiner Freunde und all der Menschen sehen, die wohl das gleiche Schicksal teilen wie ich und hier verharren werden. Verharren, bis irgendein Mistkerl der Meinung ist man müsste unsere toten Körper in irgendeine Grube kippen, damit er hier irgendein gewinnbringendes Projekt starten kann.
    Dieser Regen..
    Es wirkt schon fast wie eine Strafe, immer schwammiger wird das Bild, welches ich mit meinen Augen erfassen kann..vielleicht könnte man mich auch naiv nennen, dass ich diese zähe Flüssigkeit, welche über mein Gesicht rinnt für den Regen halte, doch was würde das noch für eine Rolle spielen, wenn es nicht so wäre?
    Wir haben verloren, daran wird sich nichts ändern.. eine Geschichte ohne Happy-End, es ist irgendwie einer der Momente, in denen ich für solchen Kitsch zu haben wäre, doch irgendwie bezweifel ich, dass
    Sich noch alles zum Guten wenden wird…dies ist die Realität und es wird wohl keinen Helden in dieser Geschichte geben, der das Böse vernichtet und frieden in die Welt trägt. Vielleicht ist dies auch schon längst geschehen, ich weiß noch immer nicht, auf welcher Seite ich in diesem Spiel gespielt habe…
    Das Böse…jetzt wo ich gerade etwas Zeit habe und nicht so konzentriert den Regen genieße, sollte ich auf diese Gestalt über mir achten. Gestalt klingt wohl etwas fremd, ich denke ich weiß, wer sich da über mich beugt, doch kann ich kaum mehr etwas anderes erkennen als diese wunderschönen Augen, Augen die mir so vertraut erscheinen.
    Dummkopf…du brauchst nicht heulen, nicht wegen mir…Ich würde dir gern deine Tränen aus deinem Gesicht streichen, ich würde dir gern sagen, dass du nicht zu weinen brauchst, doch ich habe direkt am Anfang schon festgestellt, dass kein Ton meine Kehle verlässt..
    Bring es zu Ende, es wird Zeit, dass unsere gemeinsamen Erinnerungen hier enden, für mich geht es nicht mehr weiter, wir sind auf der letzten Seite meiner Geschichte angelangt.
    Ich sehe die Trauer, den Hass und den Schmerz in deinen Augen, doch es ist okay, wir haben uns entschieden, wir haben in Kauf genommen, dass wir nicht beide wichtig genug sein können..
    Ich danke dir, du lässt mich hier nicht liegen und wie ein Tier elendig verenden. Du gewährst mir diesen Segen, ich spüre die scharfe Spitze deines Schwertes an meinem Hals, zumindest denke ich, dass ich sie spüren kann. Ich danke dir…für alles…


    Dieser Regen….ich werde jetzt wohl einfach... meine Augen schließen…






    ~What can you see in my eyes?~
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  • Hallo Seraphim,
    der Titel hat mich persönlich sehr angsprochen, und da ich schon deine letzte, bereits abgeschlossene FS nicht lesen konnte, würde ich wenigstens sehr gerne diese hier kommentieren. Außerdem denke ich, werde ich hier wohl endlich mal ein vernünftiges Kommi abgeben können^^ Aber lang genug geredet, beginne ich mal- mit dem Startpost! Einzeln unterteilt, natürlich.


    Der Startpost


    -Vorwort
    Mhm, gut formoliert. Hätte ich nicht besser hinbekommen^^ Nein, im Ernst- es gefällt mir, weil es kurz und knapp, jedoch alle wichtigen Idenn zu Beginn enthält, sprich: Warum erst jetzt, woher die Idee usw. Auch deine Warnung auf deinen Schreibstil bezogen ist gut sichtbar, was ich wichtig finde, und ist auch von jedemann zu verstehen. Schon mal sehr gut!
    -Allgemein
    Schon mal interessant, da ich so einen Punkt noch nie gesehen habe und deshalb auch nicht weiß, was dort so drin stehen könnte. Aber gut ausgedacht, eine Art Inhalt reinzupacken. Gut Idee.
    Information zum Schreibstil
    Kommt mir sehr selten vor, dass einer vor seinem Schreibstil warnt^-^ Aber OK, er ist tatsächlich etwas ungewöhnlich, sagt mir aber sehr zu. Der Leser kann also immer noch verschwinden, sollte er Muffe bekommen *hust* Oder Neugierig werden, so wie ich^^
    -Gerne
    Sagt schonmal viel aus, vor allem über das Ende. Wird wohl eher etwas traurig angelegt sein, wenn ich den Punkt Horror so betrachte...Stört mich nicht; Stories mit heiter Welt langweilen mich eh immer nach kurzer Zeit *Höhö* Aber eine Frage: Was bitte ist "Slice of Life" für ein Gerne? Soetwas wie "Reallife"?
    -Grundaufbau
    Noch ein Punkt, den ich nicht kenne- ah! Also Karte und Umgebung, ich verstehe *stolz sei* Mhm, gut, also genau kann man da noch nicht sagen, wie es gehen wird. Ich bin mal gespannt...
    -Rolle der Pokemon
    Ungewöhnlich und einfallsreich! Erinnert mich ein wenig an die Aurahüter, aber ist doch wieder anders. Die Kraft nimmt dadurch also zu- und Schutzgeist. Also in der Art wie in PMD1 Gardevoir? Ich lass mich auch hier überraschen, bin aber alles andere als abgeneigt.
    -Charaktere
    Wunderbar! Klasse Bilder, passende Beschreibungen und nicht allzu viele Informationen, sodass einem der Kopf schwirrt. Ebenfalls sauber strukturiert. Nichts zu meckern=)


    Zu den letzten beiden Punkten sag ich nichts; wozu auch?=)


    Prolog u. Fehler
    Der Prolog ist unfassbar gut, ich werde total neidisch! Aber jetzt verstehe ich, wie anders dein Schreibstil wirklich ist. Aber er gefällt mir sehr gut, da du verdammt mitreißend schreibst und dich nicht an Nebensächlichkeiten festhälst. Da ich ahne, aus wessen Sichtweise du schreibst, verstehe ich auch die Gefühle bereits ein wenig. Auf jeden Fall macht der Prolog Lust auf mehr, und ist, bis auf einen Fehler, fehlerfrei.

    Zitat

    frieden in die Welt trägt.

    - Frieden groß, bitte^^
    Das war auch alles.


    Fazit
    Bin sprachlos und restlos begeistert! Diese FS ist wirklich etwas besonders, und ich bitte um einen GB-Eintrag, wenn du weiterschreibst. Bin sehr gespannt^^


    Verbleibe mit freundlichen Grüßen, Soul

    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch leichtes Gepäck

  • -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Dann geb ich mal ungefragt Kritik ab :)
    Sind eigentlich nur ein paar "Schönheitsfehler" die mir aufgefallen sind, von daher wird das hier nicht so lang.

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich die Geschichte sehr gelungen finde. Vor allem weil du so schön viele Ad- und Verben benutzt. Man merkt, dass du schonmal eine Geschichte geschrieben hast, denn bei dir kommen Anfängerfehler nicht vor. Du nimmst den Leser mit und ich hatte kein einziges
    Mal das Problem, dass ich einen Gedankengang nicht verstanden hab oder mir die Story irgendwie unlogisch vorkam.
    Nur eins noch
    Ich weiß nicht ob der Satz "Dieser Regen….ich werde jetzt wohl einfach... meine Augen schließen… " noch zu der Geschichte gehört oder deine Sig.
    ist, aber wenn es noch zur Geschichte gehört würde ich es weglassen. Ich finde mit "
    Ich danke dir…für alles…" endet der Prolog perfekt

  • Oh, der gefallene Engel Seraphim macht sich also an eine neue FS? Mir scheint, dass ich mir das einmal genauer ansehen sollte.


    Der Startpost ist gut strukturiert, sieht ansprechend aus und du hast wichtige Punkte angesprochen und behandelt. Die Unterpunkte sowie die Charaktersteckbriefe sind ausreichend behandelt, um sich schon vorab ein entsprechendes Bild machen zu können.
    Was mich jedoch etwas ins Grübeln gebracht hat, war der Punkt 'Rolle der Pokémon'. Zugegeben ist die Idee interessant, allerdings habe ich das unbestimmte Gefühl, dass ich ebendiesen Grundaufbau irgendwoher kenne. Das Problem ist nur, dass ich nich sagen könnte, woher. Zudem kam bei mir dann auch die Frage auf, ob man nur mit einem Pokémon diese Schutzgeistbindung aufbauen kann oder ob das mit mehreren möglich. So veranlasst zu denken hat mich Kirens Steckbrief, wo zwei Fragezeichen aufgeführt waren. Aber gut, belassen wir es dabei, es wird hoffentlich noch alles aufgelöst werden.


    Der Prolog wirft schon von Anfang an interessante Fragen auf. Eine davon wäre, wer hier eigentlich erzählt, wobei ich den leisen Verdacht habe, dass es sich um Kiren handelt. Die später auftauchende Gestalt wäre demnach Ayari, allerdings ist meine Überlegung relativ an den Haaren herbeigezogen. Sollte dies stimmen, dann müsste es sich bei dem Prolog um ein zukünftiges Ereignis handeln und du behandelst dies lediglich als Einleitung, nur um dann an ebendieser Stelle einmal anzukommen. Ein Indiz dazu wäre nämlich, dass du gegen Ende ein Schwert erwähnst und Ayari laut deiner Beschreibung eines besitzt. Ebenso kann man durch die Worte des Erzählers eine gewisse Vertrautheit zwischen den beiden herauslesen, aber ich schweife wohl schon zu sehr ab.
    Der zweite Punkt, zu dem ich aber noch keine Antwort weiß, wäre, warum die Stadt angegriffen wurde. Hier gäbe es auch unzählige Lösungen, weshalb ich das vorerst streiche und vielleicht später einmal darauf zurückkomme, wenn mehr Informationen vorhanden sind.
    Dein Schreibstil ist nach wie vor toll. Sämtliche Beschreibungen fügen sich nahtlos zu einem Ganzen zusammen und die Ich-Perspektive nutzt du vollkommen aus. Die Gedankengänge des Erzählers sind nachvollziehbar und dass er sich nicht auf äußere Eindrücke festlegt, ist in diesem Fall auch gut gelöst. Eine Art Realismus lässt sich auch hier herauslesen, da sich wohl jeder unmögliche Fragen stellen würde, so wie du es hier machst. Im Übrigen hast du dich mit Verletzungen und dergleichen noch dezent zurückgehalten, da bin ich weitaus Schlimmeres gewöhnt.
    Überaus erfreut war ich zu sehen, dass du scheinbar auf die Groß/Klein-Schreibung großen Wert gelegt hast, denn die war dir immer ein bisschen zum Verhängnis geworden. Was aber noch immer präsent ist, sind unzählige Kommata-Fehler, die ich jetzt aber ungern aufzählen möchte. Ebenso neigst du dazu, Sätze zu lang zu gestalten, indem du sie ständig mit Kommata trennst. Mach öfter einen Punkt, wo die Sinnfreiheit des Satzes endet oder wo du selbst eine Atempause machen würdest, denn das erleichtert auch das Lesen.


    Nun ja, du hast mich abermals gefangen, so wie mit deiner ersten Story, wo ich dir auch noch einen Kommentar schuldig wäre. Für diese hier erbitte ich aber eine Benachrichtigung, wobei ich es dir überlasse, ob du sie per PN oder Gästebuch schickst. Man liest sich.


    Yuki

  • [tabmenu][tab=Konnichi wa Seraphim-san]Es ist wirklich schön, dass du dich erneut für eine Fanstory entschieden hast und, dass diese erneut von Pokémon handelt. :3 Denn genau solche Autoren brauchen wir hier, das kann ich dir sagen. ^^ Schon allein der Titel ist vielversprechend, wirklich er hat mich sofort dazu verleitet darauf zu klicken und als ich sah, dass es deine FS wird, war ich wirklich überrascht, aber positiv. =) Aber jetzt kommt erstmal der Kommentar. ;3
    [tab=Startpost]Ja, der ist wirklich schön gegliedert. Du hast dir hier viel Mühe mit den Unterpunkten gegeben, besonders da du diese ja hochgeladen hast, die Schrift passt hier wirklich sehr gut dazu. Gut finde ich, dass du gleich in signalroter Farbe darstellst wie du zu gewissen Dingen stehst. Aber ich hoffe, dass sich die blutigen Szenen in Grenzen halten, aber das machst du schon, dass haben wir in "Ocean of Tears" auch gesehen. :3 Der Punkt "Informationen zum Schreibstil" ist wirklich etwas Neues, habe ich so noch nicht gesehen, aber ich finde es gut, du bist da doch sehr kritikbereit und ziehst nicht einfach kopflos dein Konzept durch. ;3 Das finde ich gut, denn man sollte wirklich bereit sein, Verbesserungen anzunehmen und nicht blindlings so weitermachen, aber das hast du ja nie. Und ich bin sicher, dass du mit der Ich-Perspektive gute Akzente setzen kannst, weil dir diese Art des Schreibens auch gut liegt. ^^ Die Genreübersicht ist natürlich auch immer ein wichtiger Bestandteil eines Startposts und ich bin gespannt, wie die einzelnen Genre zum Tragen kommen werden. Verdutzt hat mich auch etwas an dem Punkt "Rolle der Pokémon", denn das habe ich so glaube ich auch noch nicht gelesen. Obwohl ich Yuki zustimmen muss, irgendwie kommt mir das bekannt vor, aber du hast da sicherlich nichts kopiert, denn so wie ich das hier lese, kenne ich das noch gar nicht. Die Pokémon haben in dieser Fanstory wohl einen wesentlich höheren Stellenwert als in "Ocean of Tears". Was mir als Verfechterin der Rolle der Pokémon natürlich zu gute kommt und mir auch sofort gefällt. ^^ Bin wirklich gespannt darauf, aber ich sehe da schon etwas großes auf uns zukommen. Die Steckbriefe gefallen mir auch, die Infos sind nicht zu viel, sagen aber trotzdem etwas über den Charakter aus. btw. hätte ich fast vergessen, dein Intro ist toll. *__* Wirklich die Musik passt unglaublich gut zu What can you see in my eyes. ;3 Ich höre es mir schon eine ganze Weile immer wieder an. ^^  
    Allerdings schreibt man gestalten nur mit einem l. ^.- Sou, jetzt aber mal zum Prolog. :D  
    [tab=Prolog]Ein wirklich interessanter Einstieg, du scheinst hier das Ende zuerst zu erzählen. Mh.. kommt nicht so oft vor, aber es gefällt mir in diesem Zusammenhang sehr. Regen also, wird ja oft als Synonym für Trauer oder Schmerz verwendet. Einfach weil Grau, wie die Regenwolken auch ebendiese Bedeutung hat. Aber es hat auch immer etwas mit Hoffnung zu tun, wenigstens so ein bisschen, aber du hast dich hier auf die melancholische Seite spezialisiert. Was wohl geschehen ist? Mh.. irgendwie habe ich so dass Gefühl, dass es um Kiren geht. Ja, ich denke du schreibst aus der Sicht von Kiren, obwohl es durchaus aus Sephiris sein könnte, irgendwie. Zumindest ist da etwas großes passiert, vielleicht eine Explosion, große und mächtige Kräfte die entfesselt wurden? Ach das ist ja so spannend, aber gut, ich werde mich wohl gedulden müssen, denn so schnell wird das ja nicht aufgelöst werden. Ob es Ayari ist, die die Person über sich sieht? Könnte gut sein, würde zumindest für das Katana sprechen, schließlich trägt sie ja immer eines bei sich, aber so ein Schwert kann ja jeder nehmen, also könnte auch Ayari selbst dort liegen. Nun, vielleicht sollte ich nicht versuchen zu erraten wer dort denn nun liegt. Eines ist auf jeden Fall sicher, dass der Ich-Erzähler nicht überleben wird. Gefällt mir sehr wie du die Emotionen klarstellst und auch die Umgebung beschreibst. Die Ich-Perspektive liegt dir wirklich gut, man hat wirklich geglaubt selbst die Person zu sein oder daneben zustehen. Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung waren auch nicht so viele da, wie sonst bei Ocean, deshalb hast du nicht nur deinen Schreibstil verfeinert, sondern auch noch deine Fehlerrate verringern können. Einige Dinge sind mir aber doch aufgefallen, die findest du im nächsten Tab. =) Joa, mehr kann ich jetzt eigentlich gar nicht dazu sagen. Gesteigert hast du dich auf jeden Fall und ich freu mich schon darauf, das erste Kapitel hier zu sehen. :3 Benachrichtigung per GB wäre nice. ^^
    [tab=Zitate ^^]

    Zitat

    Ich würde ja meinen Kopf schütteln um auszudrücken wie bizzar es ist, dass wir überhaupt zu solch einem Ende gekommen sind, doch ich kann mir nicht helfen,... ich glaube nach all dem fehlt mir einfach die Kraft dazu…

    bei bizarr hast du Recht, ein Buchstabe muss doppelt, aber nicht das z sondern das r. ;3 außerdem muss das ich kleingeschrieben werden.

    Zitat

    Zuviel ist geschehen, zuviel Blut wurde vergossen, als dass diese Stadt jemals wieder ein Ort der Zuflucht werden würde.

    Würde mal sagen, dass müsste es heißen. Bin mir aber nicht ganz sicher. ^^

    Zitat

    Ich will gar nicht wissen woher dieses wärmende Gefühl kommt, doch ich ahne, dass es mein Blut ist, welches meinen Körper vor der Kälte des Regens schützt.. und ich will nicht die Körper meiner Freunde und all der Menschen sehen, die wohl das gleiche Schicksal teilen wie ich und hier verharren werden,.

    Sou, das doch bitte klein und das Komma vor dem Punkt raus. ;3

    Zitat

    Wir haben verloren, daran wird sich nichts ändern.. eine Geschichte ohne Happy-End, es ist irgendwie einer der Momente, in denen ich für solchen Kitsch zu haben wäre, doch irgendwie bezweifel ich, dass sich noch alles zum Guten wenden wird. Dies ist die Realität und es wird wohl keinen Helden in dieser Geschichte geben, der das Böse vernichtet und Frieden in die Welt trägt.

    Ich spare mir hier mal die bunten Markierungen, weil ich den Satz jetzt so gemacht habe. Zuerst mal habe ich die Leerzeile, nach dem dass rausgemacht, ist recht unnötig und statt den drei Punkten einen Punkt gesetzt. Ist besser, wenn der Text nicht so lang ist. Ach ja, Frieden habe ich auch noch großgeschrieben. =)

    Zitat

    Das Böse…jetzt wo ich gerade etwas Zeit habe und nicht so konzentriert den Regen genieße, sollte ich auf diese Gestallt über mir achten... Gestallt klingt wohl etwas fremd, ich denke ich weiß, wer sich da über mich beugt, doch kann ich kaum mehr etwas anderes erkennen als diese wunderschönen Augen. Augen die mir so vertraut erscheinen.

    Sou, also mit Gestalt hast du es wohl nicht so, diesen Fehler habe ich bei Ocean auch schon oft gesehen, es wird nur mit einem l geschrieben. ;3 Ach ja, statt dem Komma würde ich einen Punkt setzen, dann wirkt der nächste Satz besser, imo.

    Zitat

    Ich würde dir gern deine Tränen aus deinem Gesicht streichen, ich würde dir gern sagen, dass du nicht zu weinen brauchst, doch ich habe direkt am Anfang schon festgestellt, dass kein Ton meine Kehle verlässt..

    Einfach mal das Leerzeichen mit dem n Platz tauschen lassen, schon hast du schon und festgestellt, auch richtig geschrieben. =) [/tabmenu]

  • Ich bedanke mich vorerst allgemein bei euch allen für eure kommentare, euren meinungen und vorallem eurer kritik. ich hatte bereits die befürchtung, dass wie bei meiner ersten fs die kommentare sehr rare ausfallen würden.
    [tabmenu]
    [tab=soul&crystal]
    @soul&crystal: in bezug mit vor meinem schreibstil warnen, ich hatte häufig in den feadbacks stehen, sowie pn kritiken bekommen, dass ich zu "brutal"/abartig schreibe und dahingehend warnen oder gar diese art unterlassen sollte. zwar habe ich nicht vor in dieser story ähnliche formulierungen zu benutzen, jedoch ist es seitdem denke ich nicht verkehrt zukünftige leser daraufhin zu weisen.
    bei den charakterbeschreibungen bin ich froh, dass du sie gut findest. es ist oft so dass kritisiert wird das entweder zuviele oder zu wenig informationen darin enthalten sind.


    ich bedanke mich für dein fazit und werde natürlich einen gb-eintrag machen, wenn ich das erste kapitel online stelle.


    edit: um noch auf deine frage zu antworten, slice of life steht für das beschreiben des alltags und des natürlichen lebens eines menschen/einer figur. im grunde also ja, das reallife eines charakters wenn man so will :)


    danke für dein kommentar


    [tab=Dian]
    ohja, die "fehler" die du aufzeigst, damit hatte ich fast schon gerechnet jedoch waren sie absicht. eigentlich ist es eine fast veraltete methode mit wirklich auf den buchstaben identischen wiederholungen die spannung/gefühle oder sonstiges zu steigern um dem was danach folgt mehr intensität zu verleihen. Entgegen dessen habe ich diese formulierungen nach deiner kritik entfernt, es ist noch garnicht solange her wo ich mich mit einem anderen autor wegen soetwas gestritten habe. "stilistische mittel" verbessern nicht immer den lesefluss oder gar den inhalt daher gehe ich mit deiner aussage konform und habe diese formulierungen wie erwähnt entfernt.
    der schlsssatz gehörte noch zur geschichte, auch diesen hatte ich nachdem ich dein kommentar gelesen hatte entfernt, bin jedoch zu dem entschluss gekommen, dass ich ihn nicht entfernen sollte ganz einfach weil ich ihn später an dieser stelle noch brauche. dennoch bedanke ich mich natürlich für deinen hinweis.
    es freut mich, dass dir mein schreibstil gefällt und ich hoffe ich leser hier nochmal etwas von dir *zwinkert*


    [tab=AoiYuki]
    Hehe, nicht so förmlich, "sera" tuts auch.
    es freut mich, dass du dir den prolog angesehen hast nachdem du auch einer der wenigen warst der meine erste geschichte begleitet und mich mit kritik unterstützt hat.
    mhh..ich weiß was du meinst. die idee mit den schutzgeistern ist sicher nicht neu, mir würde jetzt aber nicht einfallen woher ich es unbewusst geklaut haben sollte. ich habe diese variante am ehesten gewählt weil ich damit die partner der pokemon besser miteinbeziehen kann, weil mir das grundgerüst dahingehend von pokemon nie gefallen hat. (weltmacht organisation wird zerstört weil sie einzeln in poki kämpfen verlieren) zwar leicht übertrieben formuliert aber ich glaube du weißt was ich ausdrücken möchte.
    und jap, bei kiren stehen bewusst zwei fragezeichen, weiter möchte ich darauf jedoch nicht eingehen weil es zuviel vorweg nehmen könnte. es freut mich aber, dass es dir aufgefallen sit und du dir darüber gedanken machst.
    es freut mich wie du über den prolog nachdenkst und natürlich spielt das indiz mit dem schwert eine große rolle aber verraten kann ich dahingehend nichts. wohl bemerkt war das vielleicht einer der fehler bei meiner erstne geschichte wo ich mich oft dazu habe hinreißen lassen vermutungen zu bestätigen oder halt zu verwerfen...
    das beschreiben von verletzungen, ich gebe zu dass es bei "ocean" manchmal etwas übertrieben war und ja ich habe mich zurückgehalten aber irgentwie habe ich festgestellt, dass ich jedesmal zweimal nachdenken muss ob ich solche beschreibungen so stehen lasse (zu oberflächlich? zu extrem?).
    was die wenigen fehler angeht, kann ich mich leider nicht mit diesen federn schmücken, obgleich noch welche enthalten waren, wurden vorher bereits einige von cynda entfernt, welche mir übrigens auch bei der gestaltung des startposts und voralle mder editierung geholfen hat. der editor wirkte anfangs für mich wie sumerische schrift, daher nochmals danke für die hilfe.


    die vielen kommata, jap, glaube das problem werde ich nie los oder ich müsste gänzlich meine art zu schreiben verändern. ich habe nie einen festen satz im kopf und verändere in gedanken bereits fast bei jedem wort wieder seine zusammensetzung. da ich im nachhinein nur überfliegend lese fällt mir das dann leider nicht auf, aber beim ersten kapitel sitz ich jetzt schon dran und versuch mit unterstützung alle potenziellen fehler zu finden.


    sicher werde ich dich benachrichten sobald ein kapitel erscheint, ich bedanke mich für dein ausführlichen kommentar und deine kritik.


    [tab=Cynda]
    *schmunzelt* es freut mich dass dir der startpost gefällt, du warst ja an dessen gestaltung nicht wirklich unbeteiligt :)
    da ich mir gern nur instrumentale lieder anhöre freut es mich zu lesen, dass auch dir das intro-lied gefällt. (die "l's" habe ich entfernt, danke für den hinweis. es klingt zwar relativ banal, jedoch bin ich erfreut darüber, dass man darüber nachdenken kann um wen es geht da ich oft den hang habe etwas zu früh aufzulösen oder gar zuviele hints in eine gewisse richtung in ein kapitel einzubauen.
    ich bin erleichtert, dass dir mein schreibstil noch immer gefällt, gerade weil ich nicht auf exzessive beschreibungen von gewallt zurückgegriffen habe, habe ich befürchtet das der prolog etwas langweilg sein könnte.
    die fehler habe ich bereits entfernt, dafür danke ich dir und natürlich werde ich dich benachrichtigen wenn ich das erste kapitel online stelle.
    [/tabmenu]
    ich bedanke mich wie erwähnt für eure kommentare, das erste kapitel werde ich heute abend online stellen.


    mit freundlichen grüßen
    Seraphim


  • Noch immer verstand ich nicht, wie ich mich dazu breit schlagen lassen konnte. Wieso musste ich denn unbedingt Brennholz sammeln? Hatte er Angst, dass seine Sachen dabei dreckig werden? Vielleicht hätte ich ihn mit einem Klumpen Dreck bewerfen sollen, so hätte sich dieses Problem sicher erledigt. Ich kam nicht darum herum bei diesem Gedanken amüsiert in mich hinein zu schmunzeln, doch ich verwarf diesen Gedanken so schnell wie er mir in den Sinn gekommen war. Kiren würde sicher ausflippen wenn ich sein penibel gepflegtes Äußeres beschmutzen würde. Naja, zumindest der Gedanke daran reichte mir.. dieses Mal.
    Während ich durch den verregneten, tropisch wirkenden Wald stapfte, blieb ich immer wieder mit meinen Schuhen in der aufgeweichten Erde hängen. Ich hätte einfach sagen sollen, dass er sich selbst durch das Unterholz schlagen soll. Es war nicht gerade wahrscheinlich, dass ich hier überhaupt einen trockenen Ast hätte finden können.
    “Idiot!…”, wisperte ich unentschlossen ob sich diese Worte an mich selbst oder Kiren richteten.
    Es stand jedoch fest, mindestens auf einen von uns beiden traf dieses Wort ohne Ausnahmen zu. Nachdem ich nach gefühlten Stunden noch immer kein Anzeichen von brauchbarem Holz gefunden hatte, stoppte ich. Das sanfte Tröpfeln des Morgentaus ließ mich meine Augen schließen. Es ergab einen wunderschönen, harmonischen Klang, wie die das Sonnenlicht reflektierenden, kleinen Wasserkügelchen von den saftig grünen Blättern hinab perlten und somit eine Symphonie des Waldes ergaben. Wir hatten auf unserer Reise kaum Zeit um unsere Sinne zu entspannen, umso mehr genoss ich solche Gelegenheiten und wie in Trance lauschte ich den beruhigenden Tönen der Natur. Nur für einem kurzen Moment, doch das musste reichen. Fast unmerklich zog ich meine Arme fest an meinen Körper, glitt mit meinen Fingerspitzen sanft über meine Oberarme bis hin zu meinen Schultern, sodass meine Daumen zärtlich an meinem feuchten Hals ruhten und mein Gesicht sich an meine Handrücken schmiegte. Sicher hätte Kiren schallend losgelacht, wenn er das gesehen hätte. Die kleine Ayari umarmt sich selbst…
    “Idiot!”, stieß es aus mir heraus, ließ mich meine Augen öffnen und meine Arme langsam wieder nach unten sinken. Sollte er sich doch selbst was suchen womit er ein Feuer entfachen konnte. Ich hatte einfach keine Lust mehr weiter durch den Wald zu stapfen, zumal mein Kleid schon wieder überall kleine Schnitte hatte, weil ich ja der Meinung war mir einen Weg durch Dornenbüsche bahnen zu müssen. Bevor ich den Rückweg antrat sammelte ich einzelne, kleine und triefend nasse Äste vom Boden auf und packte sie mir unter die Arme. Wie er die trocken bekam war sein Problem. ich hoffte er würde ein Feuer machen können, andauernd waren mir Wassertropfen in den Nacken geprasselt, die mir jedes Mal erneut Gänsehaut bescherten und so langsam wurde mir durch diesen Umstand doch etwas kalt. Der dünne, seidene Stoff welchen ich an meinem Körper trug war nicht wirklich dazu im Stande meine fast schmächtig wirkenden Glieder zu wärmen.
    Seltsam, es dauerte nicht so lange wie ich dachte zurückzukehren. Mir kam der Gedanke das ich wohl nur wenige Minuten unterwegs gewesen sein konnte. Hatte ich wirklich so ein verqueres Zeitempfinden?
    Langsam schob ich das letzte Unterholz bei Seite, durch welches ich die ganze Zeit hindurchgekrochen war und mein Blick wurde auf jene Lichtung frei, auf der wir uns niedergelassen hatten. Es dauerte nicht lang bis ich Kiren mit meinem Blick erfasst hatte und er mir prompt einen verständnislosen Blick zuwarf. Manchmal wünschte ich mir, er würde an seinem herabblickenden Auftreten ersticken, doch ich konnte wohl schon dankbar dafür sein, dass er nicht in gellendes Gelächter ausbrach.
    “Du siehst ja noch begossener aus als das Holz was du da bei dir hast.”
    Unfreiwillig zuckte ich bei diesen trocken ausgesprochenen Worten mit meinem linken Auge. Ich musste zugeben, ich sah sicher aus als hätte man mir literweise Wasser über mein Haupt gekippt. Ich spürte wie meine durchnässten Haare an meinen Wangen klebten und mein sonst so locker sitzendes Kleid eng an meiner Haut lag. Irgendwann war es jedoch genug. Ich weiß nicht warum, Kiren schaffte es immer mich mit so banalen Aussagen zum kochen zu bringen. Manchmal, wie auch in diesem Moment fragte ich mich, weshalb ich mit diesem arroganten Kauz überhaupt unterwegs war.
    “Dann kümmere dich doch selbst um dein blödes Brennholz!”
    Aufgebracht brachen diese Worte aus mir heraus und ohne darüber nachzudenken beugte ich mich leicht nach hinten, um dann mit aller Kraft sämtliche Äste Richtung Kiren zu werfen. Ich hätte es am besten wissen sollen, nicht nur das meine Geschosse auf halben weg dumpf zu Boden fielen…nein, der matschige Waldboden nahm mir durch den Schwung jeglichen Halt und als hätte er nicht schon jedes Mal genug Gründe sich über mich lustig zu machen knallte ich mit meiner linken Wange gegen einen der mit Moos bewachsenen Bäume vor mir. Als wäre dieser dicke Stamm mein Geliebter umschlang ich diesen um Halt zu finden. Erschrocken schloss ich meine Augen, nicht wegen des Schmerzes, welcher zweifellos vorhanden war, sondern weil ich mich schon mental auf das hallende Lachen einstellte. Sicherlich würde es durch den ganzen Wald hinweg hörbar sein, es würde Kiren wohl niemals in den Sinn kommen Rücksicht auf mich zu nehmen.
    “Alles in Ordnung?”
    Langsam und etwas unsicher öffnete ich mein linkes Auge, versuchte meinen Blick zu schärfen und sah dann zu Kiren. Er lachte gar nicht? Würde ich ihn nicht kennen hätte ich sogar geschworen, dass in seinen Augen ein Hauch von Sorge zu erkennen war.
    “Idiot!”
    Wohl mein meist gebrauchtes Wort wenn ich mit Kiren sprach. Obgleich noch immer verunsichert, drückte ich mich langsam von dem Baumstamm weg und musste mir dann unweigerlich an meine Wange greifen, welche wohl in einem saftigen Rot glühte. Ich stellte mich darauf ein später noch von ihm darauf “angesprochen” zu werden…
    “Wag' es ja nicht zu l…”
    Erst jetzt setzte ich unterbewusst die Geräusche, welche durch ein dumpf klingendes Geräusch ihren Höhepunkt fanden zu jenem Fakt zusammen, welcher sich mir bot. Ein lautes Jaulen ertönte kurz nach diesem markerschütternden Ton, welchen ich als eine Art Aufprall analysierte und dröhnte durch die wispernden Blätter der Baumkronen. Kaum einen Wimpernschlag später tauchte Kirens Sengo in meinem Blickfeld auf und schliff mehrere Meter über den aufgeweichten Boden. Regungslos blieb es liegen und nur ein verständnisloser Blick war es den ich von Kiren erntete. Langsam ging er zu seinem Partner, liebevoll strich er dem wie ein Mader aussehenden, grau-rötlich verzierten Lebewesen über sein nun vom Dreck bedeckten Fell und holte es dann letztlich in seinen Pokeball zurück.
    Ich ging einige Schritte nach vorn, sodass ich weiter nach links sehen konnte und der Blick auf einen Jungen mit braunen Haaren und dessen Fukano frei wurde. Was wollte dieses Kind hier? Irgendwie konnte ich mir nicht helfen doch Wut stieg aus meinem Bauch empor und obgleich ich nicht einordnen konnte wem der beiden ich diese zu verdanken hatte, sollte das noch Konsequenzen haben….

  • Konnichi wa Sera-san ~ こんにちわせらさん ^___^
    Symphonie des Waldes, welch wunderbarer Titel, man denkt sofort an den Wald, Herberge vieler Wesen und wenn der Wind in den Blättern der Bäume flüstert... Du siehst, man findet sich allein schon durch den Titel in das Kapitel ein, weil man ja schließlich wissen will, wo die Symphonie denn ist. ;3
    Zuerst weiß man ja nicht um wen es geht, nur das diese Person sehr genervt ist, weil sie Brennholz sammeln muss. Verständlich, wer will das auch, besonders wenn es Nass ist? Aber interessanter Gedanke, dass sie Kiren mit einem Klumpen Dreck bewerfen will. Dann muss es wohl Ayari sein, die hier ungehalten durch den Wald stapft. Mir hat die Beschreibung des Waldes hier sehr schön gefallen, kein Wunder, das Ayari da innehalten muss, hätte ich wohl auch getan. =) Hier hat ihr Ausspruch "Idiot" einen sehr guten Effekt gehabt, imo, ja, stellt einen gewissen Kontrast da. Ist etwas schwer zu erklären, so als würde Ayari wieder zurückkommen in die Wirklichkeit. Jaa, klingt doof, aber hat auf jeden Fall einen guten Effekt. ;3
    Ich kann es Ayari nachempfinden, mich hätte dieses Brennholz suchen auch sehr auf die Palme gebracht. Man merkt aber schon wie viele Gedanken sich Ayari über Kiren macht, nicht nur, dass es sie nervt, dass sie das Feuerholz holen muss, auch als sie einfach nur dem Wald lauscht denkt sie an ihn..
    Sie muss aber wirklich nicht besonders weit gelaufen sein, wenn sie so schnell dann doch wieder zurückfindet. Der Ausspruch von Kiren war aber wirklich gut. :D Noch begossener als das Holz, ja das war schon lustig, aber vielleicht hätte er das besser nicht gesagt. ;3 Hierbei konnte ich mir den Gesichtsausdruck von Ayari wirklich sehr gut vorstellen, allgemein sind deine Beschreibungen in der Ich-Perspektive immer sehr schön und treffend.

    Zitat

    Ich weiß nicht warum, Kiren schaffte es immer mich mit so banalen Aussagen zum kochen zu bringen. Manchmal, wie auch in diesem Moment fragte ich mich, weshalb ich mit diesem arroganten Kauz überhaupt unterwegs war.

    Geniale Stelle, imo. Denn in gewisser Weise fragt sich der Leser das nämlich auch, wenn sie von Kiren ohnehin so genervt ist, warum reist sie dann mit ihm? Gefällt mir gut, der Leser fühlt sich so mehr in die Geschichte etabliert, wenn der Charakter sich selbst eine Frage stellt, die der Leser auch gerne erfahren würde. ;3 Ob wir die Antwort darauf noch bekommen werden? ^^ Die Szene danach hat mir aber auch sehr gut gefallen, Ayari verliert den Halt und fällt gegen einen Baum. Ich finde es wirklich interessant, wie du die Aktionen deines Charakters in der Ich-Perspektive beschreibst, der Leser kann sich so ein sehr genaues Bild der Situation machen und scheint wirklich danebenzustehen. Zumindest fühle ich mich immer gleich in die Situation katapultiert. ^-^
    Das schöne und gleichzeitig passend für Ayari, meiner Meinung nach, war der Ausspruch Idiot. Ja, wirklich gut hast du das immer wieder eingebaut und damit doch zum Ausdruck gebracht wie Ayari über Kiren denkt. Aber Kiren hat sich ja dann zu Ayaris Verwunderung doch nicht über sie lustig gemacht... Interesting...
    Aha, du hast die Stelle wirklich gut überarbeitet, die ich dir gesagt habe, so kann man den Kampf besser verstehen und kommt auch eher mit. Mh.. irgendwie denke ich, dass Ayari jetzt in die Szene eingreifen wird, ja dass sie eventuell sogar selbst kämpfen wird. Aber es ist wirklich komisch, auf was gründet sich ihre Wut? Auf die Tatsache, dass sie von oben bis unten nass ist? Dass sie sich vor Kiren und diesem unbekannten Jungen zum Trottel gemacht hat? Oder die Tatsache, dass Kiren angegriffen wurde und verloren hat? Ja, schon sehr interessante Fragen die da am Ende offen bleiben und ich bin wirklich gespannt, ob eine von diesen Fragen demnächst gelöst werden. ;3
    Eines kann ich dir auf jeden Fall schon mal sagen, dass deine Story gut startet, ich meine sogar fast besser als Ocean of Tears, da war der Anfang doch etwas holprig, aber hier geht es flüssiger. Du steigerst dich, nicht nur im Schreibstil sondern überhaupt sehe ich von Mal zu Mal mehr Potenzial in dieser FF. ^___^


    Freu mich auf das nächste Kap, auf Fehler verzichte ich, weil ich keine mehr gefunden habe, als die, die ich dir bereits aufgezählt habe. =)


    lg Cynda

  • Hallo Seraphim.
    Du hast in deinem Komment gesagt, dass es dich freuen würde, wenn ich nochmal was hier rein schreibe.
    Na, jetzt hast du den Salat ^^


    Geb wie schon beim ersten Mal jetzt erst die Kritik zu einzellnen Sachen ab und sag später was zum Gesamtwerk ;)

    So, im allg. finde ich bestätigt, was ich auch im Prolog schon bemerkt habe. Du kannst Einzelheiten in bestimmten Situationen unheimlich gut und unheimlich detailiert beschreiben, weßwegen man sie sich sehr leicht vorstellen kann. Das gibt der Geschichte Farbe.
    Ich glaube dein Problem besteht eher darin das "Drumherum" zu verdeutlichen. Bzw. ich denke nicht, dass du es nicht kannst, du machst es einfach nicht ^^ Die Ausgangssituation ist irgendwie nicht beschrieben.
    Hier ein paar Fragen die mir so durch den Kopf schießen und von denen ich glaube, dass sie unbedingt zumindest im Ansatz schon in diesem Kapitel geklärt werden müssen.
    Wo sind wir überhaupt bzw. wieso sind wir da? In einem Wald, aber was hat uns dahin gebracht? (Anmerkung: Ich schreib immer "wir", weil ich mich als Teil der Geschichte ansehe, auch wenn es nur der Teil des Zuschauers ist ^^ Ich krieg ja alles mit was passiert *g*) Sind wir auf Reisen? Haben wir ein bestimmtes Ziel?
    Welche Beziehung besteht zwischen Kiren und Ayari? In der oberen Einleitung wird gesagt sie seien Freunde, aber mir kommt es so vor, als könnte Ayari ihn nicht ausstehen. Wieso ist sie mit ihm unterwegs?


    Ja, und dann der letzte Abschnitt...Da würde ich mich wirklich nochmal dransetzen. Mir entgleitet die Situation nachdem Ayari Kiren gerade sagen will, dass er bloß nicht lachen soll. Ab da werden die Reaktionen von den beiden für mich vollkommen unverständlich. Es stellt sich für mich so da, als würden sie grundlos angegriffen und reagieren darauf dann nicht wie man es normalerweise tun würde. Oder die Situationen ist anders als ich sie verstehe. Hilfe :)


    Dann noch die Frage:
    Wieso heißt das Kapitel "Symphonie des Waldes"? Ist ein sehr schöner Name, aber was hat er mit dem Kapitel zutun?

  • Huhu Seraphim ^^


    Ich hab mir deine Story schon gestern durchgelesen, finde aber jetzt allerdings erst Zeit dir einen Kommentar zu geben, was auch kein Wunder ist, denn ab nun heißt es genau acht Wochen Ferien für mich, wie wunderbar.


    Der Startpost
    Oh, was ist das für eine wunderbare Schrift, die du verwendest? Das sieht wirklich sehr edel aus. Im Startpost stört mich dann die rote Schrift, klar, du willst warnen, aber das Rot fügt sich einfach nicht in das elegante Bild. Positiv aufgefallen ist mir auch wie schön du den Startpost gegliedert hast und dass du ein Tabmenu verwendest. Ich liebe die. Da kann man sich so schön durchklicken. =D
    Ich habe mich entschlossen deine Geschichte zu lesen, da mir die Idee mit dem Schutzgeist sehr gefiel. Wirklich sehr schön und auch kreativ. Ich bin neugierig was du wohl daraus machst.
    Schöner Titelsong übrigens.


    Die Charaktere
    Ayari ist...sie erinnert mich mit manchen Dingen so sehr an mich. Zum Beispiel mit dem Versuch notorisch unterkühlt zu sein, aber das will nicht so recht gelingen, weil sie sehr tollpatschig ist und damit unbeholfen wirkt. Damit bau ich schon einmal eine Verbundenheit zu ihr auf. Im Text stellst du die Charaktere auch wie beschrieben dar, bedeutet du versprichst weder zu viel, noch zu wenig.
    Kiren ist mir jetzt auf Anhieb eigentlich auch symphatisch und ich finde Sengo toll. Im Text selbst hat er bei mir etwas an Sympathie verloren, zumindest im ersten Teil. Als er sich so fürsorglich um Sengo kümmert, stieg sie wieder rapide an.
    Von Sephiris weiß ich noch nicht viel, aber ich glaube, ich werde ihn mögen.
    Du hast übrigens tolle Namen vergeben. x3


    Der Inhalt
    Wie gesagt, den Einstieg in die Geschichte ist der schönen Idee mit dem Schutzgeist zu verdanken.
    Wow, der Prolog war ja mitreißend. Es fängt sehr spannend an. Diese Person wird wohl Ayari sein, oder? Fängt das mit dem Ende an? Dann möchte ich wissen was zuvor geschehen ist. Damit ermöglichst du dir es, dass deine Leser bei der Geschichte dabeibleiben. Du wirfst etliche Fragen auf.
    Dann ging es weiter...und man lernte sie besser kennen und auch Kiren hast du gut charakterisiert.
    Der Junge mit dem Fukano wird wohl Sephiris sein. Frage mich nur warum Sengo verletzt ist.


    Der Schreibstil
    Du schreibst sehr flüssig und es hat mir viel Freude gemacht deine Geschichte bis her einmal verfolgen zu dürfen. Allerdings muss ich zugeben, dass die Erzählform der ersten Person nicht ganz meinen Geschmack trifft, aber du bewältigst diese Aufgabe gut. Du bist dir sicher im Schreibstil, kommt mir vor. Alles wirkt sehr stimmig.


    LG Bastet,
    Benachrichtung bitte. Wie ist mir egal. ^^


  • hallo zusammen, es freut mich, dass doch ein paar kommentare zusammengekommen sind und bevor ich das neue kapitel online stelle, möchte ich auf eure aussagen eingehen


    [tabmenu]
    [tab=cynda]
    danke für deine umfangreichen aussagen und umso mehr bedanke ich mich für deine hilfe was die korrektur der fehler und einzelner stellen angeht. wie ich dir ja bereits gesagt hatte, bin ich, was szenerien ohne aktion ect. angeht etwas unsicher was die wohl nicht vorhandene spannung betrifft, daher ist mir deine meinung umso wichtiger.
    Ich bin froh, dass ayari wohl so rübergekommen ist, wie es auch eingeplant war und vorallem, dass sie symphatisch wirkt. die aufgetretenen fragen werden natürlich



    beantwortet, doch alles nach und nach :)


    ich bedanke mich für dein kommi und für dein treues lesen.


    greetings
    Seraphim


    [tab=dian]
    hehe, natürlich freut es mich, wenn jemand etwas zu meinem geschriebenen zu sagen hat, obgleich es vielleicht auch nur kritik ist *zwinkert*


    so, bei deinem kommi musste ich mich echt zurückhalten nicht sofort darauf einzugehen um nicht unnötiger weise dann mehrere kommi posts zu machen. deine kritiken sind meist berechtigt und daher möchte ich auf die einzelnen punkte direkt eingehen.


    -sicher fühlt sich der leser reingeschmissen, in eine szene welche wohl schon ein stückchen läuft und so war es auch gedacht. wir beginnen nicht in irgenteinem haus in einer "start"stadt oder ähnlichem sondern direkt bei der inneren auseinandersetzung und den gedanken des einen zu einem anderen charakter. vielleicht ist es nicht optimal, doch ich bin der meinung, dass es eine gute variante für den beginn einer geschichte ist.


    -wir wissen am anfang nicht wo wir sind..hhh...im grunde wissen wir das nur knappe drei oder vier sätze nicht, der schwerpunkt liegt auf den gedanken ayaris und diese hat wohl in diesem moment andere sachen im kopf als sich den wald anzuschauen. ich würde es als unlogisch empfinden, wenn sie sich in diesem moment, zum start des kapis zu aufmerksam mit der umgebung beschäftigt, weil ihr diese im moment egal ist. gut..ist es tag oder nacht, gut...hätte man hineinschreiben können, einverstanden.


    tja...warum sind wir da..ich würde knapp behaupten, dass die geschichte uns wohl schon sagen wird weshalb wir da sind? ich weiß nicht, ich sehe keinen anlass dafür, die umstände für den grund weshalb sich ayari hat breitschlagen lassen jetzt schon zu erwähnen, wenn es tiefgreifend mit dem verhältnis der charaktere zutun hat. wenn ich danach gehen würde, könnte ich jetzt bereits den ganzen plot in die geschichte quetschen, denn ich bin nicht der meinung, dass es dorthin gehört. dieses kapitel stellt ayari und ihren charakter vor, direkte wesenszüge und indirekte. und *g* wenn man genau ließt, sollte der leser zumindest eine wahrscheinliche vermutung aufstellen können, weshalb sie sich breitschlagen lässt und genau das reicht wie ich finde, darum sollte es doch in einer geschichte gehen, dass sich der leser selbst auch gedanken machen kann wie er zu den chars steht und ob er diese symphatisch findet (wozu man sich wenn man den "grund" betrachtet schon gedanken machen könnte).


    -ich werde den satz nicht umsetzen, nenn mich verkappt stur, jedoch empfinde ich diese reihenfolge als richtig, denn ayari beschreibt dem leser wo sie ist und was sie tut. sie soll als wirklich individuell agierender char auftreten und daher beißt das einfach zu stark an der glaubwürdigkeit, würde sie sich über andere dinge primär den kopf zerbrechen, entschuldige, aber ich seh das so.


    -mit dem kleid und dem "schnitt" gehe ich mit dir konform, dass habe ich mir wohl zu einfach gemacht, ich werde es gleich ändern.


    -mhh.. ich sehe da nicht wirklich einen zwiespalt, sondern nur einen leicht wirren charakter, der nicht weiß was er will. wenn ich aus der ich-perspektive schreibe denke ich ist es legitim wenn der char (er soll ja eine eigene persönlichkeit haben) nicht wie du und ich agieren, daher ist es wie ich meine eher amüsant als unlogisch, wenn ayari sich da selbst wiederspricht. ihr erster gedankengang ist wie ich meine offensichtlich trotzig und der zweite beschreibt ihr wirkliches fühlen, sodass ihr hämisches denken ihr dem, was sie gern haben wollen würde, im weg steht. ich empfand das irgentwie als menschlich und habe es daher auch so geschrieben und ich glaub ich sträube mich argh dagegen, dahingehend was zu ändern...


    -mhh..ja okay, das mit dem situationswechsel wäre anders bestimmt besser gewesen aber ich glaube das ist so eine meiner eigenarten rückwirkend zu beschreiben :X


    -warum ist kiren nicht besorgt? wohl eine der fragen die sich der leser stellen soll, denn diese aktion gehört zu seinem charakter und wurde in diesem kapitel nur angeschnitten. es ist klar, dass du ihn nicht verstehen kannst, so war es gedacht, bleibt wohl abzuwarten, bis das näher erläutert wird.


    -zu ayaris reaktion das gleiche wie zu kiren, da der leser noch garnicht weiß wie diese charaktere emotional zueinander stehen sind reaktionen noch nicht nachvollziehbar und wie es in einer geschichte sein sollte, wird dem leser nach und nach erklärt weshalb es so ist, wie es ist. (denke ich bzw ist es so geplant)



    mhh..ich gebe zu, umgebungsbeschreibungen sind nicht mein most favorit, jedoch schätze ich, kann ich diese in normalen maß be- und umschreiben wobe ich eher den hang dazu habe es manchmal zu vergessen.
    wäre wohl ein streitpunkt ob mehr antworten ins kapitel gehören, klar, ich seh es nicht so, hätte es ja auch sosnt nicht so geschrieben. vielleicht wäre etwas geduld garnicht verkehrt um zu sehen ob deine bedenken berechtigt sind oder nicht ^^ ich habe das gefühl, dass du bereits alles sofort wissen willst, worum es in der geschichte gehen wird. vielleicht geht es ja um die beziehung zwischen ayari und kiren? wäre es da nicht recht dämlich die tiefgründe dahingehend im ersten kapitel zu beschreiben? vielleicht verläuft die geschichte garnicht linear und deshalb wäre es nonesense in diesem kapitel direkt daraufeinzugehen? auch hier..weshalb ist sie mit ihm unterwegs..möglich wäre ja auch, dass es ein schwerpunkt der geschichte ist, und sowas banales wie "haben uns halt getroffen blabla" dem nicht gerecht wäre und alles weitere nicht mehr als eine lüge? :)


    -tja, gute frage, weshalb der kapi name...die antwort ist für mich relativ einfach, ich hätte sie zwar auch "brennholz ahoi" oder ähnlich markant nennen kennen, doch was wichtig für den leser sein sollte ist die mentalität des vorgestellten charakters und dies zeigen ihre reaktionen und empfindungen (auch wenn ich sie nur angeschnitten habe) am besten. diese bilden damit den kernpunkt des kapitels. welchen charakterschwerpunkt man sich zum jetzigen punkt für ayari aussucht ist jedem selbst überlassen, wobei zusammen mit dem kapiteltitel zu erhoffen war, dass man versteht welche charakterzüge wirklich ihre eigenen und von der außenwelt(lebensformen) unbeeinflußten sind. ayari hat diese aussage 1zu1 im kapitel getroffen, sie hätte aber zum beispiel auch "oh, dit plätschert aber schniecke" sagen können, im grunde steht er für ayaris charakter selbst und ich muss gestehen, ich bin recht zufrieden mit der titelwahl.


    so, ich bedanke mich für deine bedenken und vorallem deiner kritik, ich hoffe ich konnte wie gewünscht darauf eingehen.
    und ich bleib dabei, du darfst gern weiter vorbeischauen und kommentare abgeben ^.~


    greetings
    Seraphim


    [tab=bastet]
    es freut mich, dass du meine geschichte (bzw die zwei kapitel) gelsen hast und auch was dazu sagst. wie kommt man denn auf 8 wochen ferien?^^"


    hehe die schrift ist aus microsoft works (warscheinlich auch in word drin) also leider nicht wirklich etwas besonderes, jedoch hatte sie mir auf anhieb gefallen und ich dachte, sie würde gut in die geschichte passen.
    ich gebe dir recht, die rote schrift ist wirklich nicht schön, aber was soll ich machen? :/
    aufgrund der vielen unmuts äußerungen zu meiner anderen geschichte, was meine formulierungen von exsessiven szenen angeht waren argh laut sodass ich mich fast gezwungen fühle, darauf aufmerksam zu machen. sicher wird so etwas in dieser geschichte nicht vorkommen aber mhh...weiß nicht so recht..ich habe wohl einfach keine lust wieder mit pns bombardiert zu werden, falls doch mal eine szene auftauchen sollte, wo ich direkter ins detail gehe.
    das mit dem tabmenü war cyndas idee, nach der zeit wo ich hier nicht aktiv war stand ich wie ein schaf vor dem editor und er machte nicht ansatzweise das was ich wollte.
    ich find den titelsong auch toll, in der vorherigne geschichte hatte ich eher "härtere" titel gewählt, hier jedoch, empfand ich diesen song als sehr stimmig. schön, dass es andere auch so sehen.
    für ayaris charakter musste ich mir wirklich nicht viel ausdenken, irgentwie hatte ich ihre züge so klar im kopf, als wären es meine eigenen *g*
    mhh..ich verspreche nicht zuviel udn nicht zuviel, darüber musste ich mir direkt gedanken machen. ich habe versucht sie nicht so gradlinig wie es im stecki steht erscheinen zu lassen sondern individuell mit halt den genannten merkmalen. sie soll keinesfalls statisch erscheinen, was wohl laut deiner aussage nicht wirklich gelungen ist.blöd irgentwie, aber wichtig zu wissen, danke :)nja kiren sollte erstmal einen gewissen kontrast darstellen und einen wohlmöglichen konflikt in der mentalität der beiden darstellen.
    nja, sephi bekommt sein debut im nächsten kapitel, ich hoffe ihr findet ihn so symphatisch wie ich.


    ich habe bis jetzt immer aus der erzähler-perspektive beschrieben und zum ende meiner erstne geschichte hin, hatte ich etwas mit meinem stil und auch der form herumeyperimentiert. ich bin mir momentan nicht so sicher wie und wann ich die verschiedenen formen am besten nutze doch empfand ich es gerade zum einstieg der geschichte und zum beschreiben des ersten charakters als eine gute idee. in der erzählervairnate wurde mir nachgesagt, dass ich zu objektiv an die charaktere rangehe, daher möchte ich gerade zum anfang wo man die einzelnen darsteller kennenlernt kein risiko eingehen.


    danke für deinen kommentar und ich werde dich benachrichtigen, sobald ein neues kapitel erschienen ist :)


    greetings
    Seraphim
    [/tabmenu]



    Wie fast jeden Tag lag ich gleich einer Mumie mit meinem Kopf auf dem Tisch vor mir. Es fiel mir jedes Mal schwer richtig einzuschlafen, weil ich Angst hatte, dass ich plötzlich anfangen könnte zu schnarchen und sich alle anderen im Saal zu mir umdrehen könnten. Zwar saß ich weit hinten im Klassenraum, doch war selbst dies kein Garant dafür nicht ermahnt zu werden. Das lag daran, dass die Tisch”reihen” von hinten bis nach vorn, von oben nach unten abgestuft waren, sodass man egal wo man saß immer einen freien Blick nach vorn zur Tafel und unserem Tutor hatte. Ich gebe zu, ich hatte noch nie eine Stunde in voller Länge mitbekommen. Unser Lehrer hatte das seltene Talent jemanden wie ein Pummelluf in den Schlaf zu leiern. Dies war der letzte Tag an der Akademie daher ging ich davon aus, dass kaum mehr etwas interessantes passieren oder gar besprochen werden würde. Gemächlich döste ich vor mich hin und pustete mir gelegentlich einige braune Strähnen meiner wild abstehenden Haare aus dem Gesicht. Ohne es sehen zu können war es klar, dass Toryou welcher neben mir saß sicher voller Spannung den Aussagen unseres Lehrers lauschte und alles in sich aufsog. Er hatte es schon vor langer Zeit aufgegeben mich anzustoßen und dafür zu sorgen, dass ich doch dem Unterricht folgen sollte. Allgemein empfand ich diese Schule als recht sinnfrei, denn ich wusste doch, dass man Pokemon ordentlich behandeln, nicht schlagen oder gar misshandeln sollte, weil sie genauso lebende Geschöpfe sind wie wir Menschen. Das einzige Interessante was vor ein paar Stunden erwähnt wurde war, dass man sich niemals mit Geist- und Unlichtpokemon einlassen sollte. Die Erklärung dafür fiel recht dürftig aus, weil es wohl hauptsächlich Menschen betreffen würde, die es schaffen würden dieses spezielle Band zu knüpfen. Daher verstand ich nicht, weshalb es auch uns normalen Trainern strikt untersagt war. Wie dem auch sei, sobald diese Stunde beendet sein würde, wären wir hier fertig. Knapp vier Jahre dauerte dieser “Wie gehe ich mit Pokemon um” Unterricht und dann dürften wir losziehen und endlich Abenteuer erleben.


    “…und deshalb sind auf Feuer basierende Angriffe genauso effektiv gegen Typen des Elementes Wassers wie es im Umkehrschluss auch auf alle anderen Pokemon zutrifft, welche diese Gegebenheiten besitzen.”
    Mh? Verschlafen öffnete ich meine Augen als ich diese Worte hörte. Wie war das? ..Was solls, wäre es wichtig, hätte er wie sonst auch übertrieben seine Stimme angehoben und wie eine Kreissäge durch den Saal geschrien.


    “Damit hätten wir nun eure Ausbildung abgeschlossen, es ist euch nun erlaubt eure Pokemon von euren Eltern entgegen zu nehmen. Ich wünsche euch allen viel Spaß und Erfolg auf euren Reisen!”
    Das war mein Stichwort, kaum wurden diese Worte ausgesprochen, sprang ich auf und schnappte mir meinen Rucksack. Wie üblich erhaschte ich einen etwas abweisenden Blick von Toryou, doch dass war mir wie auch an diesem Tag reichlich egal.


    “Sephi! Du wartest!”


    “Hä?”
    Abrupt musste ich bremsen und ein quietschendes Geräusch ertönte als meine Sohlen über den Boden schliffen. Wieso musste ich denn warten? Ich musste meine Klamotten packen, mich fertig machen. Ich hatte keine Zeit. Meine Schultern sanken ein Stück nach unten als ich zu meinem Lehrer sah und er es sichtlich ernst meinte, dass ich warten solle. Nein, es reichte noch nicht um genervt zu sein, den Höhepunkt beschwerte mir Toryou als er erhaben und übertrieben hochnäsig an mir vorbeistolzierte. -Tja nun bin ich doch vor dir hier raus- Sowas ähnliches wollte er mir damit wohl zeigen. Was für ein Kind, werd erwachsen! Unweigerlich folgte mein Kopf meinen Schultern, sank nach unten und ein tiefes Seufzen entsprang meinen Lippen. Erst als alle anderen den Raum verlassen hatten winkte mich mein Lehrer zu sich nach unten zu der Tafel, wo er mal wieder hunderte Kritzeleien angebracht hatte.
    “Was gibt’s denn Dad?”
    Ja, mein Lehrer der langweilige Ausbilder dessen Worten ich so gut wie nie gelauscht hatte, war zugleich mein Vater.
    “Wieso beeilst du dich denn so? Dir ist doch klar, dass du dein Pokemon von mir bekommst, mh?”
    Ich gebe zu, diesen Umstand hatte ich vollkommen vergessen, manchmal war Logik nicht meine Stärke, ich agierte eigentlich immer vollkommen aus meinem Bauch heraus. Natürlich sah ich verdutzt zu meinem Vater und wie sollte es auch anders sein, erntete ich dafür seine Hand auf meinem Kopf, welche meine unlängst zerzausten Haare weiter davon abbrachte in irgendeiner Form ordentlich zu liegen.
    “Es gibt Tage, da habe ich gar kein gutes Gefühl dabei, dir ein Junges von Arkani zu überlassen…”
    Eigentlich wollte ich darauf antworten, doch der Blick meines Vaters verriet mir, dass egal was ich sagen würde, seine Bedenken nicht verfliegen lassen würden. Ich musste schon zugeben, dass es eine Ehre war ein Junges von seinem Arkani zu bekommen. Er war einer der wenigen die dazu im Stande waren mit ihren Pokemon eine gemeinsam denkende und fühlende Einheit zu bilden. Oft hatte er mir davon erzählt wie anders die Kämpfe zwischen Mensch und Pokemon verliefen die fernab der normalen weltlichen Grenzen standen. Das war wohl das einzige Thema bei welchem ich ihm stundenlang voller Begeisterung zuhören konnte, doch irgendwann endeten diese Geschichten. Selbst die Medien berichteten nicht mehr davon, irgendwann wurde es ruhig um diese Art von Trainern und es schien so, als würden sie gar nicht mehr existieren. Jeder weitere Versuch meinem Vater Informationen zu entlocken scheiterte kläglich und irgendwie hatte ich das Gefühl, als würde er nicht mehr darüber reden wollen. Ich akzeptierte diesen Umstand irgendwann und genauso wie es aus dem Fernsehen verschwand, wurde auch in unserer Familie dieses Thema nie wieder erwähnt.
    Langsam blickte ich auf und sah den fragenden Blick meines Vaters, ich schien wohl etwas Abwesend gewesen zu sein.
    “Du bist wirklich etwas besonderes, genauso wie ich als ich in deinem Alter war!”
    Ja, schon klar, ich erinnerte ihn an sich selbst, ich konnte gar nicht mehr zählen wie oft er mir das erzählt hatte. Sicher sahen wir uns ähnlich, selbe Haarfarbe und meist auch selbe “Frisur”, doch ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser faltige Mann überhaupt einmal jung war. Gut, wirklich alt war mein Vater nicht, doch ich glaube dass war eine natürliche Betrachtungsweise eines Jugendlichen zu seinem alten Herren.
    Ich glaube ich war erneut irgendwie geistig Abwesend gewesen, denn ich bekam gar nicht mit, wie mir mein Vater einen kleinen Pokéball entgegen hielt.
    “Nimm ihn, du wirst schon gut auf den Kleinen aufpassen..und wenn nicht…wirst du große Probleme mit seiner Mutter bekommen.”
    Wie als hätten sie diese Szene geplant, bildete sich ein dünner, goldener Schleier um meinen Vater und rechts hinter ihm bildete sich die Form eines großen Tieres. Letztlich stand in all seiner Pracht das Arkani neben ihm und sah mich mit doch recht einschüchterndem Blick an. Obgleich diese Aktion ihren Effekt nicht verfehlte kam ich nicht darum herum ein Laut des Erstaunens von mir zu geben, als dieses majestätische Pokemon vor mir auftauchte. Glänzendes, rötliches Fell mit weißen Strähnen die wie eingearbeitet aussahen. Eine prachtvolle, wilde Mähne und, und das war wohl der Unterschied zu den restlichen Arkani, besaß dieses golden schimmernde Augen, gleich der Aura welche noch immer wie ein schmaler Film um den Körper meines Vaters lag.
    Kurz schluckte ich und nickte beiden deutlich zu, ich hatte die Botschaft verstanden und doch etwas unsicher nahm ich dann den Pokeball, welchen mein Vater hielt, in meine Hand.
    “Ich danke euch beiden für euer Vertrauen, ich werde euch sicher nicht enttäuschen.”
    Tief verbeugte ich mich, vorrangig vor dem Arkani, welches wohl jede einzelne meiner Muskelbewegungen beobachtete.
    “Wir vertrauen dir. Jetzt mach dich aber los, du bist doch sicher schon komplett aufgeregt, vergiss aber nicht dich von Mum zu verabschieden!”
    Ich hätte es nicht geschworen, doch ich glaube ich hatte ein freudiges Funkeln in meinen Augen als ich diese Worte hörte. Ungebremst ging ich einen Schritt nach vorn und warf mich meinem Vater um den Hals.
    “Danke, danke, danke, danke!”
    Ich ließ ihm keine Zeit zu reagieren, schnell löste ich mich wieder, doch bevor ich auf meinen Absätzen kehrt machte kam ich nicht darum herum mich noch einmal kurz vor dem Arkani zu verneigen. Ich fand es klasse, dass mein Vater keine große Szene daraus machte, denn schließlich kannte er es aus der Zeit wo er als Junge seine Reise angetreten hatte. Schon immer brachte er mir soviel Verständnis wie möglich entgegen und auch jetzt akzeptierte er, dass ich andere Dinge im Kopf hatte als einen ewig langen Abschied abzuhalten.
    “Machs gut Dad, wir sehen uns bald wieder!”
    Unvermittelt drehte ich mich um, lief die Treppen hinauf und verschwand aus dem Saal in die weiten Flure des dreistöckigen Gebäudes. Hätte ich gewusst, dass es das letzte mal war, dass ich mit ihm reden konnte, hätte ich ihm gesagt wie sehr ich ihn liebe und hätte unsere kleine Stadt wohl auch nie verlassen…

  • [tabmenu][tab=Konnichi wa Sera-san]Dann komm ich mal wieder und kommentiere dein neuestes Kapitel. Und obwohl ich es bereits durch die Korrektur kenne, freue ich mich es erneut zu lesen. ^-^ Here goes ~
    [tab=Kapitel]Ja, das Kapitel ist wirklich gelungen, allein schon weil der erste Satz wirklich genial ist. :3 Wie gerne würde ich auch in der Schule schlafen manchmal, aber gut, geht ja nicht. Die Beschreibung des Klassenzimmers erinnert mich an Lehrsäle in der Uni oder an den Bio- und Chemiesaal in meiner alten Schule. Zumindest war es gut, dass du das erwähnt hast, sonst hätte man es wohl nicht ganz so verstanden. ^__^ Allgemein habe ich das Gefühl, dass du hier die typische Schulumgebung schaffen wolltest um somit zu erklären, dass es in der Welt der Pokémon durchaus auch Schulen gibt. Ich denke, es ist eine Weiterführende Schule, weil Sephi ja doch älter ist als 10 ;3 Sephi an sich finde ich gut charakterisiert, man hat ein gutes Bild von ihm bekommen und ich finde ihn gleich sympathisch. =) Das der Lehrer, dessen Worten er ja anscheinend gar keine Beachtung schenkt, aber sein Vater ist, hat mich schon überrascht. Ich meine klar, man hört seinen Eltern nicht immer gerne zu, aber das man gleich so uninteressiert ist, ist schon mal was anderes. Sephi scheint aber trotzdem eine recht hohe Meinung von seinem Vater zu haben oder doch eher von dem Arkani? Letzteres hast du auf jeden Fall gut beschrieben auch wenn man da ruhig hätte etwas ausführlicher werden können. So ein Pokémon gibt schließlich meist eine Menge her. Zumindest wissen wir jetzt wie Sephi zu seinem Fukano gekommen ist, das ja im Steckbrief erwähnt wurde.
    Joa, Kritik, dass ist etwas, was ich nicht unbedingt finde bei deiner Fs. Ich würde dir ja gerne Verbesserungsvorschläge geben, aber dein Stil ist schon so weit, dass ich da nicht allzu viel sagen kann. Aber vielleicht versuchst du in der Ich-Perspektive noch ein wenig mehr auf die Gefühlswelt deines Charas einzugehen. Bei Ayari ist dir das gut gelungen, aber bei Sephi jetzt weniger. Bis auf die tollen Kommentare seinerseits, die wirklich alles aufgelockert haben. ^___^
    Aber die Aktionen des Charas beschreibst du soweit gut, auch wenn man hier etwas ausführlicher werden kann, aber ich bin mir sicher, dass du darauf bereits achtest. Der letzte Satz des Kapitels macht auf jeden Fall sehr neugierig. Es scheint als wäre das Ende schon fest, als würde Sephi es schon beinahe erzählen. An sich finde ich das gut, weil man dadurch nur noch neugieriger wird und es doch wieder Sephis Charakter zeigt. Andere könnten das jetzt bemängeln, aber als Liebhaberin von Szenenwechseln, finde ich derartige Andeutungen spannend und aufregend. Deinen Schreibstil musst du auch nicht verstecken, im Gegenteil, ich bin mir sicher, dass du hier noch mehr herausholen kannst. Beschreibungen sind wichtig, die machst du auch soweit aber manchmal kann man doch noch mehr auf die Umgebung eingehen. :3


    Puh... irgendwie ein merkwürdiges Kommi, naja ich hoffe du kannst damit etwas anfangen. Ich schiebe das jetzt mal auf meine Kopfschmerzen. ^^''
    Freu mich auf dein nächstes Kap. =)


    lg Cynda
    [tab=Quotes]

    Zitat

    Unser Lehrer hatte das seltene Talent jemanden wie ein Pummelluf in den Schlaf zu leiern.

    richtige Schreibweise laut Bisafans Pokédex ist Pummeluff, also nur ein l und zwei f. ;3

    Zitat

    Nein, es reichte noch nicht um genervt zu sein, den Höhepunkt beschwerte mir Toryou als er erhaben und übertrieben hochnäsig an mir vorbeistolzierte.

    bescherte macht hier wohl mehr sinn als beschwerte oder nicht? ;3

    Zitat

    Natürlich sah ich verdutzt zu meinem Vater und wie sollte es auch anders sein, erntete ich dafür seine Hand auf meinem Kopf, welche meine unlängst zerzausten Haare weiter davon abbrachten in irgendeiner Form ordentlich zu liegen.

    Zitat

    Obgleich diese Aktion ihren Effekt nicht verfehlte kam ich nicht darum herum einen Laut des Erstaunens von mir zu geben, als dieses majestätische Pokemon vor mir auftauchte.


    Zitat

    “Wir vertrauen dir. Jetzt mach dich aber los, du bist doch sicher schon komplett aufgeregt, vergiss aber nicht dich von Mum zu verabschieden!”

    Mh. die Formulierung so existiert nicht. Entweder mach dich auf den Weg oder Jetzt geh schon los aber das von dir geht nicht. ;3

    Zitat

    Mach‘s gut Dad, wir sehen uns bald wieder!”

    Bitte mit Apostroph, weil es ja eig. Mach es gut heißt. ;3

    Zitat

    Hätte ich gewusst, dass es das letzte Mal war, dass ich mit ihm reden konnte, hätte ich ihm gesagt wie sehr ich ihn liebe und hätte unsere kleine Stadt wohl auch nie verlassen…


    [/tabmenu]

  • Huhu Seraphim^^


    Danke für deine Benachrichtung.
    Wie man zu 8 Wochen Ferien kommt? Ganz einfach, man lebt in Wien (...und hat dafür keine Herbstferien x_X)


    Oh, ich mag den Jungen. Er ist so schön aufgedreht, kommt mir etwas vor wie Jun, den ich auch so sehr mochte. Oder kurz gesagt: Ich finde Sephiris so süß! Du charakterisierst ihn so toll, ich kann ihn mir gut vorstellen.
    So langweilige Unterrichtsstunden sind mir nichts Neues. Sicher kann sich jeder Schüler so gut reinfühlen, und wenn das der eigene Elternteil ist, dann hört man schon noch weniger zu XD
    Dass man sich nicht mit Geist- und Unlichtpokemon einlassen darf, finde ich gemein. Die Menschen diskrimieren die armen Pokemon. In Wirklichkeit sind sie sicher ganz lieb und nett und werden nur missverstanden *nick, nick*
    Es ist verständlich wie sehr sich Sephi auf seine Reise freut und auf das Fukano.
    Sein Vater und zugleich Lehrer besitzt also ein Arkani und dessen Junges wird Sephi übergeben? Gute Idee. Arkani hast du gut beschrieben, davon würde ich wohl auch ein Junges auf meine Reise mitnehmen wollen. Süß wie er sich bei beiden für ihr Vertrauen bedankt. ^^
    Ich frage mich warum es das letzte Mal war, dass er mit ihm sprach. Stirbt sein Dad dann? =/

    LG Bastet,
    freu mich auf das nächste Kapitel

  • Hallo zusammen, ich wollte eigentlich noch warten, bis vielleicht noch ein winziger Kommentar hier auftaucht, doch ich denke nach knapp zwei Wochen war es des Wartens genug. Hier nun das neueste Kapitel, ich wünsche euch vorallem Spass beim lesen.


    Zuvor noch kurze Aussagen zu den Kommentaren.:


    [tabmenu]
    [tab=cynda]Cynda: danke für dein lob und vorallem für die kritik. stimmt, die gefühle sind wichtig, doch scheine ich ein kleines problem damit zu haben die gefühle zu beschreiben, wenn ich sie an bestimmten stellen garnicht haben will. ich habe versucht in dem folgenden kapitel etwas darauf zu achten, vielleicht ist es mir ja in akzeptabler weise gelungen deinen rat zu beherzigen. durch den prolog könnte die geschichte wirklich schon fest sein und daher wäre es wohl auch nicht abwegig, dass sephiris vielleicht wirklich erzählen könnte, aber wer weiß.
    danke nochmals für alle deine mühen *zwinkert*
    [tab=bastet]
    bastet:es freut mich, dass du sephi magst, ich hatte die sorge, dass er etwas weichgespült wirkt, da ich persönlich mehr auf robustere und psychisch wirrere charaktere stehe. weshalb manche aussagen getroffen wurden, wie z.b. die mit den unlicht und geistpokemon werden im verlauf natürlich erklärt und untermauert oder als falsch definiert, dazu folgt wie ich es gleich noch auflisten werde die spezifischen fähigkeiten und charakteristika der einzelnen pokemon die hier auftauchen/auftauchen werden. *schmunzelt* ich hoffe doch nicht, dass sein Vater stirbt! vielleicht trennt er sich nur von sephis mutter und zieht weg.
    [/tabmenu]



    Halsbrecherisch stürmte ich durch die Akademie, an den hohen, fast schon kirchenähnlichen Fenstern entlang. Über die weißen, symmetrisch angeordneten Fliesen, vorbei an den jüngeren Schülern und unaufhörlich musste ich dabei Haken wie ein Hase schlagen, bis zu dem sehnlichst von mir erwarteten Moment, dass ich dadurch meine Standfestigkeit verlieren würde und mich am Boden oder an einer Wand wiederfinden würde. Wäre man sarkastisch, sollte man meinen der Wunsch war Vater meines Gedankens, denn genau wie befürchtet blieb ich beim letzten Treppenabsatz an einem Mitschüler hängen und verlor sämtliches Gleichgewicht. Wie sollte es anders sein, mir hätte klar sein sollen, dass mir so etwas bei meinem Glück passieren würde. Durch den Schwung, den ich hatte, war es mir nicht möglich mich irgendwie abzufangen. Ungebremst schlug ich auf dem Boden auf und schlitterte gefühlte hundert Meter mit meiner rechten Gesichtshälfte darüber, bis meine Wange genug Reibung erzeugt hatte und mich zum Stillstand brachte.
    “Au, au, au, au, au”
    Eifrig richtete ich mich auf und rieb mir panisch über meine gerötete Wange die sich anfühlte, als hätte ich der Versuchung nicht wiederstehen können, mit ihr herauszufinden wie warm eine Herdplatte sein kann.
    “Pass auf wo du hinläufst, du Mistkerl!”
    Oh man… als ich diese Stimme nur hörte, drehte sich mir der Magen um, mir war sofort klar wen ich da in meiner Eile angerempelt hatte. Ich bereitete mich schon auf eine nicht sehr erfreuliche Konversation vor.
    “Ahhh, was haben wir denn da? Einen Pokéball?!”
    Mit aufgerissenen Augen drehte ich mich schnell zu der Quelle der Stimme um und fixierte Seijshio, welcher sich nun vor mir befand. Es musste ja unbedingt Seijshio sein, der “Coolste" der Schule und so kleidete er sich auch. Immer ein schnee weißes Hemd, bei dem nur die Hälfte der Knöpfe geschlossen waren, sodass man seinen “perfekten” Oberkörper betrachten konnte und eine eng anliegende Jeans, die er als geeignet empfand übertrieben vor den Mädchen unserer Schule mit dem Hintern zu wackeln. Natürlich hatte er goldblonde Haare, und jedes Mal strich er sich auffällig einzelne Strähnen aus seinem Gesicht und setzte dieses selbstsichere Grinsen auf, wobei auch wirklich immerseine perfekten, weißen Zähne sichtbar wurden. Doch diesmal war es nicht sein Auftreten, welches mich panisch machte, sondern das, was er gesagt hatte. Hektisch fühlte ich meinen Gürtel entlang und musste feststellen, dass der Pokéball in seiner Hand der meinige war. Ich musste ihn während des Zusammenpralls verloren haben. Fast wäre mir ein Seufzen oder ein leises Fluchen über die Lippen gekommen, wenn ich mir nicht so sicher dessen wäre, dass ihn das nur anstacheln würde.
    “Vielleicht sollte ich ihn behalten, dir steht es sowieso nicht zu ein Junges vom Partner unseres Tutors zu besitzen, ob du nun sein Sohn bist oder nicht!”
    “Gib ihn zurück!”
    Diese Situation war weit davon entfernt in irgendeiner Art und Weise komisch zu sein. Langsam richtete ich mich auf, mein Kopf war gesenkt und einzelne Strähnen kitzelten über meine halbgeöffneten Augenlider. Sticheleien gehörten hier zu meinem Alltag, wen verwunderte das auch, ich war der Sohn eines “Kojosuru”. So wurden die Menschen, beziehungsweise die Pokémon genannt, welche mit ihren Partnern die hohe Form der Verbundenheit gemeistert hatten. Diese Bezeichnung beschrieb den Aufstieg beider Individuun in eine höhere spirituelle Sphäre, was den erhalt (groß) bestimmter Fähigkeiten, sowie den Anstieg der physischen und psychischen Kräfte beschrieb.
    Noch immer spielte Seijshio mit dem Pokéball in seiner Hand herum und ich bezweifelte, dass er ihn mir freiwillig zurückgeben würde.
    “ Nachkommen eines Kojosuru-Pokémon sind verschwendet, wenn sie an so einen Trottel wie dich weitergegeben werden! Normalerweise werden sie an jene weitergereicht, die würdig sind und mit ihrer potentiellen Kraft umgehen können. Jetzt sag mal, Abfall, weshalb du so jemand sein solltest!?”
    Unlängst hatte sich in der weitläufigen Aula, über und über mit Tischen für die Schüler besetzt war, eine Traube von Schülern gebildet und obgleich ich meinen Blick von Seijshio nicht abwandte, konnte ich dieses hämische Grinsen auf mir spüren, welches mir jeder Einzelne von ihnen entgegen brachte.
    Sie wirkten alle wie seelenlose Marionetten, dessen einzige Empfindung der Hohn und die Schadenfreude war, nur weil sie mir mein Pokémon missgönnten.
    Seijshios Worte bohrten sich tief in mein Inneres, vielleicht, weil ich mir selbst nicht widerlegen konnte, dass er gar nicht so Unrecht hatte. Ich bekam dieses Fukano ja nur, weil ich zufällig der Sohn meines Vaters war. Erschreckend, dass jetzt schon der Neid wie eine riesige, schwarze Hand um sich griff und scheinbar jeden infizierte, den sie berührte. Das Problem war, dass ich diese Situation allein wohl kaum bewältigen konnte, es war unwahrscheinlich, dass genau jetzt ein Lehrer vorbeikommen würde.
    Ich konnte schlecht auf Seijshio zustürmen und ihm meine Faust ins Gesicht drücken, die Jungs welche hinter ihm standen würden mich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mal bis zu ihm kommen lassen. Geistlose Hunde, sie rannten ihm auch nur hinterher weil er sich selbst zum Mittelpunkt der Schule ernannt hatte und das deprimierende daran war, dass er es auch war…
    Ich bemerkte erst spät wie sich eine Schneise in der Menschenmenge bildete und leichtfüßige Schritte auf den weißen Fliesen der Aula zu hören waren.
    “Lass den Unsinn Seijshio, gib ihm den Pokéball zurück.”
    Jetzt hatten wir alle zusammen, mich, den Sandsack der Schule, den Kerl der sich für Adonis hielt und nun auch unsere wehrte Schülersprecherin die sich jedes Mal aufspielte, als wäre sie die Präsidentin der Schule und ja, irgendwie würde ihr das ein Fremder auch sofort abnehmen. Yuka verlangte sicherlich nicht von Seijshio, dass er mir meinen Pokéball zurückgeben solle, weil sie mich mochte, nein, es war ihre Aufgabe für Ordnung zu Sorgen und das, das musste ich ihr zugestehen, tat sie mit äußerster Sorgfalt. Sie warf ihre roten, langen Haare zurück über ihre Schultern, als sie aus der Menge erschien, schritt bedacht auf Seijshio zu und wackelte genauso wie er mit ihrem Hintern umher, wobei bei jedem Schritt die Jungs unserer Schule hofften, dass durch den Schwung ihr verboten kurzer Rock zu weit nach oben wehte. Ich konnte nicht verstehen wie sie sich alle so aufbretzeln konnten. Gleich zu ihren hellblauen, kurzen Rock trug sie eine enge Bluse in selber Farbe, wobei sich ihre Brust bei jedem Schritt voller Stolz getränkt hob und senkte. Ich verkniff mir das abfällige Kopfschütteln, als sich mir dieser Anblick bot, eher war ich doch froh, dass sie auftauchte, denn Seijshio würde sich sicherlich nicht gegen sie stellen. Wen sollte es auch überraschen, würde er das machen, würde er seine männlichen, geistlosen Mitläufer verlieren und wahrscheinlich mehr Prügel kassieren, als mir bevor gestanden hätte.
    “Ich wiederhole mich äußerst ungern.”
    Ruhig sprach Yuka diese Worte, während sie vor ihm stand und ihm ihre Hand hinhielt, darauf achtend, dass jede ihrer Bewegungen so grazil wie die einer Adligen waren.. Wie zu erwarten händigte er ohne weitere Worte den Pokéball aus und unvermittelt wandte sich Yuka zu mir.
    “Hier. Zum Glück kannst du jetzt nicht mehr für Unruhe sorgen, wenn du weg bist.”
    Kaum waren ihre Worte ausgesprochen, warf sie den rot-weißen Ball zu mir, drehte sich umgehend weg und entfernte sich wieder. Ich hatte es in ihren Augen gesehen, am liebsten hätte sie wohl diese Szenerie ignoriert und Seijshio weiter auf mir rumhacken lassen. Selbst bei ihr war dieser Neid um das Pokémon zu erkennen, welches ich bekommen hatte, doch dass sollte mich von heute an nicht mehr stören.
    Seijshio wandte sich mit einem leisen, fast nach fauchen klingenden Geräusch von mir ab. Die Traube löste sich langsam auf und ich blieb fast als einziger in diesem großen Raum zurück. Ein Sinnbild für meinen Aufenthalt an dieser Schule…
    Es war nicht immer einfach gewesen die Feindseeligkeiten der anderen zu ignorieren, doch ich hatte es geschafft und mir wie ich meine ein vielleicht ungesundes Maß an Humor darüber angeeignet. Tief durchatmend verließ ich dann nun endlich das Schulgebäude. Ich hatte schon lange aufgehört mir das alles zu sehr zu Herzen zu nehmen, ich befürchtete wahrscheinlich zurecht, dass ich sonst irgendwann daran zerbrochen wäre.


    “Es tut mir leid, dass ich dich verloren habe.”
    Entschuldigend sprach ich auf den Pokéball ein, wahrscheinlich sah das für Außenstehende beängstigend aus, doch das war mir egal. Leider bestärkte mich dieses Ereignis von gerade darin, dass ich das kleine Fukano wirklich nicht verdient hatte. Hektisch schüttelte ich bei diesem Gedanken meinen Kopf und ging weiter einen schmalen Feldweg entlang, welcher ein vereinzelten Häusern entlang führte und mich letztlich zu dem meinigen bringen sollte. Kurze Zeit später erreichte ich unser kleines Haus in welchem meine Mutter, mein Vater, ich und natürlich unsere Pokémon zusammen lebten. Es war recht einfach gebaut, besaß zwei Etagen, einen langen Flur an welchem die einzelnen Zimmer angeordnet waren.
    “Zuhause..”
    Fast schon erleichtert wisperte ich dieses Wort vor mich hin und drückte dann langsam die Türklinke nach unten. Umgehend kamen mir zwei kleine Gestalten entgegen und versuchten an meinem Bein zu mir hoch zu hüpfen.
    “Hi, meine Kleinen! Ich hoffe, ihr habt Mum nicht zuviel Arbeit gemacht.”
    Langsam beugte ich mich zu den winzigen Fukanos hinunter und ließ es mir nicht nehmen die beiden hundeähnlichen Pokemon mit ausführlichen Streicheleinheiten zu begrüßen. Ihr rötliches, seidenes Fell glänzte leicht durch die herein scheinenden Sonnenstrahlen und ließ ihre klaren, großen Augen in einem angenehmen, hellen Ton leuchten. Nachdem ich mich um die beiden gekümmert hatte zückte ich den Pokéball und ließ den dritten Welpen heraus, sodass er sich noch von seinen Geschwistern verabschieden konnte. Es war einfach meinen neuen Partner zwischen den dreien wieder zu finden, es war das einzige Junge, welches einen goldenen Schimmer in seinen Augen besaß, fast wie seine Mutter.
    “Mum, ich bin Zuhause!”, rief ich quer durch das ganze Haus und kurz danach hörte ich ihre liebliche Stimme aus dem Wohnzimmer.
    “Ich bin hier Schatz!”
    Langsam folgte ich der Stimme, wobei meine Schritte ab und an auf dem Parkett ein leises Knarren ertönen ließen. Ich ging durch den Flur, an unserem Wandspiegel vorbei, welcher mir Nachts immer noch ab und an Angst machte und erreichte dann unser Wohnzimmer. Meine Mutter saß auf der Couch, welche mit gräulich-schwarzen Decken überzogen war. Ihr Argument für diesen außergewöhnlichen Bezug war, dass sie sich leichter reinigen ließen, wenn mein Vater oder ich mal wieder etwas verschüttet hatten. Fast jeden Abend saßen wir hier zusammen und genossen die Ruhe und Geborgenheit unserer Familie. Etwas das ich vermissen würde, denn nicht gerade selten, lenkte mich dieses Stille Beisammensein von den Ereignissen und Vorkommnissen der Schule ab.
    “Was ist denn mit deiner Wange passiert?”
    Als mich ihre Worte erreichten, fasste ich mit meiner linken Hand an die erwähnte Wange und strich leicht darüber. Ich konnte Sorgen und Mitgefühl in ihren Augen erkennen, sie und auch mein Vater wussten, dass ich es in der Schule oft nicht so einfach hatte, doch genauso wenig wie ich konnten sie an diesem Umstand etwas ändern.
    “Es ist nichts, ich habe nur mal wieder nicht darauf geachtet wo ich hinrenne.”
    Ich musste nicht mal lügen um ihr die Wahrheit zu sagen, doch irgendwie verschwand dieser mitfühlende Blick nicht und dann deutete sie mir mit ihren Händen, dass ich zu ihr kommen sollte.
    Ich ging zu ihr hin und ehe ich mich versah lag ich in ihren Armen und wie es Mütter so taten, presste sie mich fest an sich, wobei ihre langen, braunen Haare über mein Gesicht strichen und mich dazu verleiteten diese Umarmung zu erwiedern.
    “Schon okay Mum, es ist wirklich alles in Ordnung.”
    Obgleich ich ihr ihre Sorgen nehmen wollte, genoss ich diese Umarmung, schließlich würde ich sie lange nicht mehr sehen können, wenn ich meine Reise begonnen hätte. So war nicht ich es, der die Stille und Ruhe mit seinen Worten durchbrach.
    “Hast du dich schon von deinem Vater verabschiedet?”
    Ich nickte nur knapp und obwohl sie es nicht sehen konnte, war ich mir sicher, dass sie es bemerkt hatte.
    “Gut mein Schatz…”
    Plötzlich löste sich meine Mutter von mir und sah mich an.
    “…Mir fällt das hier wirklich schwer…aber ich weiß, dass du unbedingt los willst…. Ich habe deinen Rucksack an die Wohnungstür gestellt. Alles was du brauchst habe ich reingepackt….”
    Ich erkannte das leichte Flimmern in ihren Augen und das Beben in ihrer Stimme, sie musste sich wohl wirklich anstrengen, dass sie nicht anfing zu weinen. Das zeigte mir, wie wichtig ich ihr und auch meinem Vater war, diese Liebe meiner Eltern zeigt mir Tag für Tag wie wichtig ich ihnen war und gab mir in den letzten vier Jahren immer wieder Kraft um mich nicht runterziehen zu lassen.
    “Ich werde auf mich aufpassen, ich komme bald wieder zurück.”
    Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen während ich diese Worte sprach und dann wandte ich mich ab. Erneut ging ich durch den Flur, sah noch kurz zur Treppe, die nach oben zu meinem Zimmer führte entlang und atmete ein letztes Mal für lange Zeit tief ein, nahm mir dann meinen Rucksack, welcher wie versprochen neben der Tür stand und zückte den Pokéball aus der Halterung an meinem Gürtel.
    “Es wird Zeit Fukano, wir wollen los.”
    Ein kurzes, dreichoriges Heulen ertönte, dann tapste eines der drei Welpen zu mir und setzte sich vor mich hin. Ich nickte dem kleinen kurz zu und holte es dann schließlich in seinen Pokéball zurück, welcher nachdem er sich öffnete, mein Fukano mit einem rötlichen Strahl erfasste und mit sich hinein in die rot-weiße Kugel zog.
    “Ich werde euch vermissen!”
    Ziellos rief ich diese Worte in unser Haus hinein, öffnete die Tür und verließ letztlich das Haus in dem ich aufgewachsen war. Ich kam nicht darum herum, dass mir eine Träne über die Wangen perlte und ich mit der zufallenden Tür auch einen Abschnitt meines Lebens schloss, damit jedoch gleichzeitig einen neuen begann. Kaum noch erreichten mich die Worte meiner Mutter, welche sie mir zwischen dem Zufallen der Tür zurief.
    “Wir werden auf dich warten, wenn du zurückkommst wird alles genau so sein wie es war!”


    hier noch kurz eine kleine übersicht über kommende Features.:


    zukünftige Features


    Storybanner (sofern mein bekannter es hoffentlich bald fertig hat)


    Sub-Tab für die Nebencharaktere


    Zusammenfassung der einzelnen Kapitel


    Auflistung der "neuen" Begriffe in dieser Geschichte und dessen Bedeutung


    Übersicht über die sozialen Bindungen der einzelnen Charaktere


    Besondere Fähigkeiten der Kojosuru-Pokemon / besondere Charakteristika einzelner Pokemon


    Mini-Map des Kontinents in dieser Geschichte



    ich hoffe es werden dieses Mal vielleicht 1-2 Kommis mehr.


    greetings
    Seraphim


  • Huhu Seraphim,
    da kommt schon sofort mein Kommentar und ein paar Fehler, die ich gefunden habe, möchte ich dir auch noch aufzeigen. ^^  


    [tabmenu]
    [tab=Kommentar]
    Ich freue mich Sephiris wieder anzutreffen in diesem Kapitel. ^^
    Zu deiner Antwort meines Kommentares noch: Ich empfinde ihn nicht als "weichgespült" oder Ähnliches, eher als etwas sensibel und sehr sympathisch. Oder mir kommt es einfach nicht so vor, weil ich einen Charakter habe, der wirklich weichgespölt ist. XD Wie auch immer, er ist ein sehr symathischer Charakter.
    Du zeigst auch sehr schön seine Situation in der Schule auf. Ich verstehe ihn zu gut, denn mir ergeht es da eigentlich ähnlich.
    Er hat dann noch mit dem Gedanken zu kämpfen, dass er das Fukano tatsächlich nicht verdient hat. Einerseits sicherlich die Ehrfurcht vor Arkani gegenüber, andererseits der Spott seiner Mitschüler. Den hast du übrigens fabelhaft beschrieben.
    Seine Mutter lässt ihn wohl nicht gerne ziehen und wird beim Abschied sentimental. Wenn man sich in eine Mutter hineinversetzt, ist das schon irgendwie verständlich.


    Übrigens waren in dem Kapitel schon einige Fehler, vor allem Beistrichfehler. Da habe ich alle, die ich gefunden habe, in dem zweiten Tab gemacht.
    Aber ich habe nachgesehen, das Rot sieht man nicht so dolle =/


    [tab=Verbesserung]
    Halsbrecherisch stürmte ich durch die Akademie, an den hohen, fast schon kirchenähnlichen Fenstern entlang. Über die weißen, symmetrisch angeordneten Fliesen, vorbei an den jüngeren Schülern und unaufhörlich musste ich dabei Haken wie ein Hase schlagen, bis zu dem sehnlichst von mir erwarteten Moment, dass ich dadurch meine Standsfestigkeit verlieren würde und mich am Boden oder an einer Wand wiederfand. Wäre man sarkastisch, sollte man meinen der Wunsch war Vater meines Gedankens, denn genau wie befürchtet blieb ich beim letzten Treppenabsatz an einem Mitschüler hängen und verlor sämtliches Gleichgewicht. Wie sollte es anders sein, mir hätte klar sein sollen, dass mir so etwas bei meinem Glück passieren würde. Durch den Schwung, den ich hatte, war es mir nicht möglich mich irgendwie abzufangen. Ungebremst schlug ich auf dem Boden auf und schlitterte gefühlte hundert Meter mit meiner rechten Gesichtshälfte darüber, bis meine Wange genug Reibung erzeugt hatte und mich zum Stillstand brachte.
    “Au, au, au, au, au”
    Eifrig richtete ich mich auf und rieb mir panisch über meine gerötete Wange die sich anfühlte, als hätte ich der Versuchung nicht wiederstehen können, mit ihr herauszufinden wie warm eine Herdplatte sein kann.
    “Pass auf wo du hinläufst, du Mistkerl!”
    Oh man… als ich diese Stimme nur hörte, drehte sich mir der Magen um, mir war sofort klar wen ich da in meiner Eile angerempelt hatte. Ich bereitete mich schon auf eine nicht sehr erfreuliche Konversation vor.
    “Ahhh, was haben wir denn da? Einen Pokéball?!”
    Mit aufgerissenen Augen drehte ich mich schnell zu der Quelle der Stimme um und fixierte Seijshio, welcher sich nun vor mir befand. Es musste ja unbedingt Seijshio sein, der “coolste (groß, ist nominativ gebraucht.)” der Schule und so kleidete er sich auch. Immer ein schnee-weißes (warum der Bindestrich?) Hemd, wo (Ein Hemd ist kein Ort und dieses "wo" ist daher ungerechtfertigt und umgangssprachlich. Schreib zum Beispiel "bei dem") nur die hälfte (Hälfte groß) der Knöpfe geschlossen waren, sodass man seinen “perfekten” Oberkörper betrachten konnte und eine eng anliegende Jeans, die er als geeignet empfand, (warum hier ein Beistrich?) übertrieben vor den Mädchen unserer Schule mit dem Hintern zu wackeln. Natürlich hatte er gold-blonde (Bindestrich kann weg. Ist ein ganz normales, zusammengesetztes Adjektiv) Haare, (vor "und" ein Bindestrich?) und jedes Mal strich er sich auffällig einzelne Strähnen aus seinem Gesicht und setzte dieses selbstsichere Grinsen auf, wobei auch wirklich immerseine perfekten, weißen Zähne sichtbar wurden. Doch diesmal war es nicht sein Auftreten, welches mich panisch machte, sondern das, was er gesagt hatte. Hektisch fühlte ich meinen Gürtel entlang und musste feststellen, dass der Pokéball in seiner Hand der meinige war. Ich musste ihn während des Zusammenpralls verloren haben. Fast wäre mir ein seufzen (Nominativ wieder gebraucht) oder ein leises Fluchen über die Lippen gekommen, wenn ich mir nicht so sicher dessen wäre, dass ihn das nur anstacheln würde.
    “Vielleicht sollte ich ihn behalten, dir steht es sowieso nicht zu ein Junges vom Partner unseres Tutors zu besitzen, ob du nun sein Sohn bist oder nicht!”
    “Gib ihn zurück!”
    Diese Situation war weit davon entfernt in irgendeiner Art und Weise komisch zu sein. Langsam richtete ich mich auf, mein Kopf war gesenkt und einzelne Strähnen kitzelten über meine halbgeöffneten Augenlieder (ich glaube eher, dass er Augenlider hat, keine Augenlieder ^^") . Sticheleien gehörten hier zu meinem Alltag, wen verwunderte das auch, ich war der Sohn eines “Kojosuru”. So wurden die Menschen, beziehungsweise die Pokémon genannt, welche mit ihren Partnern die hohe Form der Verbundenheit gemeistert hatten. Diese Bezeichnung beschrieb den Aufstieg beider Individuun in eine höhere spirituelle Sphäre, was den erhalt (groß) bestimmter Fähigkeiten, sowie den Anstieg der physischen und psychischen Kräfte beschrieb.
    Noch immer spielte Seijshio mit dem Pokéball in seiner Hand herum und ich bezweifelte, dass er ihn mir freiwillig zurückgeben würde.
    “ Nachkommen eines Kojosuru-Pokémon sind verschwendet, wenn sie an so einen Trottel wie dich weitergegeben werden! Normalerweise werden sie an jene weitergereicht, die würdig sind und mit ihrer potentiellen Kraft umgehen können. Jetzt sag mal, Abfall, weshalb du so jemand sein solltest!?”
    Unlängst hatte sich in der weitläufigen Aula, über und über mit Tischen für die Schüler besetzt war, eine Traube von Schülern gebildet und obgleich ich meinen Blick von Seijshio nicht abwandte, konnte ich dieses hämische Grinsen auf mir spüren, welches mir jeder Einzelne von ihnen entgegen brachte.
    Sie wirkten alle wie Seelenlose (wenn du nur "Seelenlose" hier stehen hättest, müsstest du es groß schreiben, aber da du "Marionetten" angefügt hast, ist das ein Adjektiv) Marionetten, dessen einzige Empfindung der Hohn und die Schadenfreude war, nur weil sie mir mein Pokémon missgönnten.
    Seijshios Worte bohrten sich tief in mein Inneres, vielleicht, weil ich mir selbst nicht widerlegen konnte, dass er gar nicht so Unrecht hatte. Ich bekam dieses Fukano ja nur, weil ich zufällig der Sohn meines Vaters war. Erschreckend, dass jetzt schon der Neid wie eine riesige, schwarze Hand um sich griff und scheinbar jeden infizierte, den sie berührte. Das Problem war, dass ich diese Situation allein wohl kaum bewältigen konnte, es war unwahrscheinlich, dass genau jetzt ein Lehrer vorbeikommen würde.
    Ich konnte schlecht auf Seijshio zustürmen und ihm meine Faust ins Gesicht drücken, die Jungs welche hinter ihm standen würden mich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mal bis zu ihm kommen lassen. Geistlose Hunde, sie rannten ihm auch nur hinterher weil er sich selbst zum Mittelpunkt der Schule ernannt hatte und das deprimierende daran war, dass er es auch war…
    Ich bemerkte erst spät wie sich eine Schneise in der Menschenmenge bildete und leichtfüßige Schritte auf den weißen Fliesen der Aula zu hören waren.
    “Lass den Unsinn Seijshio, gib ihm den Pokéball zurück.”
    Jetzt hatten wir alle zusammen, mich, den Sandsack der Schule, den Kerl der sich für Adonis hielt und nun auch unsere wehrte Schülersprecherin die sich jedes Mal aufspielte, als wäre sie die Präsidentin der Schule und ja, irgendwie würde ihr das ein Fremder auch sofort abnehmen. Yuka verlangte sicherlich nicht von Seijshio, dass er mir meinen Pokéball zurückgeben solle, weil sie mich mochte, nein, es war ihre Aufgabe für Ordnung zu Sorgen und das, dass (nur das) musste ich ihr zugestehen, tat sie mit äußerster Sorgfalt. Sie warf ihre roten, langen Haare zurück über ihre Schultern, als sie aus der Menge erschien, schritt bedacht auf Seijshio zu und wackelte genauso wie er mit ihrem Hintern umher, wobei bei jedem Schritt die Jungs unserer Schule hofften, dass durch den Schwung ihr verboten kurzer Rock zu weit nach oben wehte. Ich konnte nicht verstehen wie sie sich alle so aufbretzeln konnten, (lieber Punkt) gleich zu ihren hellblauen, kurzen Rock trug sie eine enge Bluse in selber Farbe, wobei sich ihre Brust bei jedem Schritt voller Stolz getränkt hob und senkte. Ich verkniff mir das abfällige Kopfschütteln, als sich mir dieser Anblick bot, eher war ich doch froh, dass sie auftauchte, denn Seijshio würde sich sicherlich nicht gegen sie stellen. Wen sollte es auch überraschen, würde er das machen, würde er seine männlichen, geistlosen Mitläufer verlieren und wahrscheinlich mehr Prügel kassieren, als mir bevor gestanden hätte.
    “Ich wiederhole mich äußerst ungern.”
    Ruhig sprach Yuka diese Worte, während sie vor ihm stand und ihm ihre Hand hinhielt, darauf achtend, dass jede ihrer Bewegungen so grazil wie die einer Adligen waren.. Wie zu erwarten händigte er ohne weitere Worte den Pokéball aus und unvermittelt wandte sich Yuka zu mir.
    “Hier. Zum Glück kannst du jetzt nicht mehr für Unruhe sorgen, wenn du weg bist.”
    Kaum waren ihre Worte ausgesprochen, warf sie den rot-weißen Ball zu mir, drehte sich umgehend weg und entfernte sich wieder. Ich hatte es in ihren Augen gesehen, am liebsten hätte sie wohl diese Szenerie ignoriert und Seijshio weiter auf mir rumhacken lassen. Selbst bei ihr war dieser Neid um das Pokémon zu erkennen, welches ich bekommen hatte, doch dass sollte mich von heute an nicht mehr stören.
    Seijshio wandte sich mit einem leisen, fast nach fauchen klingenden Geräusch von mir ab. Die Traube löste sich langsam auf und ich blieb fast als einziger in diesem großen Raum zurück. Ein Sinnbild für meinen Aufenthalt an dieser Schule…
    Es war nicht immer einfach gewesen die Feindseeligkeiten der anderen zu ignorieren, doch ich hatte es geschafft und mir wie ich meine ein vielleicht ungesundes Maß an Humor darüber angeeignet. Tief durchatmend verließ ich dann nun endlich das Schulgebäude. Ich hatte schon lange aufgehört mir das alles zu sehr zu Herzen zu nehmen, ich befürchtete wahrscheinlich zurecht, dass ich sonst irgendwann daran zerbrochen wäre.


    “Es tut mir leid, dass ich dich verloren habe.”
    Entschuldigend sprach ich auf den Pokéball ein, wahrscheinlich sah das für Außenstehende beängstigend aus, doch dass (das ^^) war mir egal. Leider bestärkte mich dieses Ereignis von gerade darin, dass ich das kleine Fukano wirklich nicht verdient hatte. Hektisch schüttelte ich bei diesem Gedanken meinen Kopf und ging weiter einen schmalen Feldweg entlang, welcher ein vereinzelten Häusern entlang führte und mich letztlich zu dem meinigen bringen sollte. Kurze Zeit später erreichte ich unser kleines Haus in welchem meine Mutter, mein Vater, ich und natürlich unsere Pokémon zusammen lebten. Es war recht einfach gebaut, besaß zwei Etagen, einen langen Flur an welchem die einzelnen Zimmer angeordnet waren.
    “Zuhause..”
    Fast schon erleichtert wisperte ich dieses Wort vor mich hin und drückte dann langsam die Türklinke nach unten. Umgehend kamen mir zwei kleine Gestalten entgegen und versuchten an meinem Bein zu mir hoch zu hüpfen.
    “Hi, meine Kleinen! Ich hoffe, ihr habt Mum nicht zuviel Arbeit gemacht.”
    Langsam beugte ich mich zu den winzigen Fukanos hinunter und ließ es mir nicht nehmen die beiden hundeähnlichen Pokemon mit ausführlichen Streicheleinheiten zu begrüßen. Ihr rötliches, seidenes Fell glänzte leicht durch die herein scheinenden Sonnenstrahlen und ließ ihre klaren, großen Augen in einem angenehmen, hellen Ton leuchten. Nachdem ich mich um die beiden gekümmert hatte zückte ich den Pokéball und ließ den dritten Welpen heraus, sodass er sich noch von seinen Geschwistern verabschieden konnte. Es war einfach meinen neuen Partner zwischen den dreien wieder zu finden, es war das einzige Junge, welches einen goldenen Schimmer in seinen Augen besaß, fast wie seine Mutter.
    “Mum, ich bin Zuhause!”, rief ich quer durch das ganze Haus und kurz danach hörte ich ihre liebliche Stimme aus dem Wohnzimmer.
    “Ich bin hier Schatz!”
    Langsam folgte ich der Stimme, wobei meine Schritte ab und an auf dem Parkett ein leises Knarren ertönen ließen. Ich ging durch den Flur, an unserem Wandspiegel vorbei, welcher mir Nachts immer noch ab und an Angst machte und erreichte dann unser Wohnzimmer. Meine Mutter saß auf der Couch, welche mit gräulich-schwarzen Decken überzogen war. Ihr Argument für diesen außergewöhnlichen Bezug war, dass sie sich leichter reinigen ließen, wenn mein Vater oder ich mal wieder etwas verschüttet hatten. Fast jeden Abend saßen wir hier zusammen und genossen die Ruhe und Geborgenheit unserer Familie. Etwas das ich vermissen würde, denn nicht gerade selten, lenkte mich dieses Stille Beisammensein von den Ereignissen und Vorkommnissen der Schule ab.
    “Was ist denn mit deiner Wange passiert?”
    Als mich ihre Worte erreichten, fasste ich mit meiner linken Hand an die erwähnte Wange und strich leicht darüber. Ich konnte Sorgen und Mitgefühl in ihren Augen erkennen, sie und auch mein Vater wussten, dass ich es in der Schule oft nicht so einfach hatte, doch genauso wenig wie ich konnten sie an diesem Umstand etwas ändern.
    “Es ist nichts, ich habe nur mal wieder nicht darauf geachtet wo ich hinrenne.”
    Ich musste nicht mal lügen um ihr die Wahrheit zu sagen, doch irgendwie verschwand dieser mitfühlende Blick nicht und dann deutete sie mir mit ihren Händen, dass ich zu ihr kommen sollte.
    Ich ging zu ihr hin und ehe ich mich versah lag ich in ihren Armen und wie es Mütter so taten, presste sie mich fest an sich, wobei ihre langen, braunen Haare über mein Gesicht strichen und mich dazu verleiteten diese Umarmung zu erwiedern.
    “Schon okay Mum, es ist wirklich alles in Ordnung.”
    Obgleich ich ihr ihre Sorgen nehmen wollte, genoss ich diese Umarmung, schließlich würde ich sie lange nicht mehr sehen können, wenn ich meine Reise begonnen hätte. So war nicht ich es, der die Stille und Ruhe mit seinen Worten durchbrach.
    “Hast du dich schon von deinem Vater verabschiedet?”
    Ich nickte nur knapp und obwohl sie es nicht sehen konnte, war ich mir sicher, dass sie es bemerkt hatte.
    “Gut mein Schatz…”
    Plötzlich löste sich meine Mutter von mir und sah mich an.
    “…Mir fällt das hier wirklich schwer…aber ich weiß, dass du unbedingt los willst…. Ich habe deinen Rucksack an die Wohnungstür gestellt. Alles was du brauchst habe ich reingepackt….”
    Ich erkannte das leichte Flimmern in ihren Augen und das beben (Beben groß) in ihrer Stimme, sie musste sich wohl wirklich anstrengen, dass sie nicht anfing zu weinen. Das zeigte mir, wie wichtig ich ihr und auch meinem Vater war, diese Liebe meiner Eltern zeigt mir Tag für Tag wie wichtig ich ihnen war und gab mir in den letzten vier Jahren immer wieder Kraft um mich nicht runterziehen zu lassen.
    “Ich werde auf mich aufpassen, ich komme bald wieder zurück.”
    Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen während ich diese Worte sprach und dann wandte ich mich ab. Erneut ging ich durch den Flur, sah noch kurz zur Treppe, die nach oben zu meinem Zimmer führte entlang und atmete ein letztes Mal für lange Zeit tief ein, nahm mir dann meinen Rucksack, welcher wie versprochen neben der Tür stand und zückte den Pokéball aus der Halterung an meinem Gürtel.
    “Es wird Zeit Fukano, wir wollen los.”
    Ein kurzes, dreichoriges Heulen ertönte, dann tapste eines der drei Welpen zu mir und setzte sich vor mich hin. Ich nickte dem kleinen kurz zu und holte es dann schließlich in seinen Pokéball zurück, welcher nachdem er sich öffnete, mein Fukano mit einem rötlichen Strahl erfasste und mit sich hinein in die rot-weiße Kugel zog.
    “Ich werde euch vermissen!”
    Ziellos rief ich diese Worte in unser Haus hinein, öffnete die Tür und verließ letztlich das Haus in dem ich aufgewachsen war. Ich kam nicht darum herum, dass mir eine Träne über die Wangen perlte und ich mit der zufallenden Tür auch einen Abschnitt meines Lebens schloss, damit jedoch gleichzeitig einen neuen begann. Kaum noch erreichten mich die Worte meiner Mutter, welche sie mir zwischen dem Zufallen der Tür zurief.
    “Wir werden auf dich warten, wenn du zurückkommst wird alles genau so sein wie es war!”
    [/tabmenu]


    LG Bastet,
    freu mich auf weitere Kapitel ^^

  • mhh...ich wollte ja warten, bis sich so drei kommis gesammelt haben aber das wird wohl nichts mehr. daraus resultierend setze ich das erscheinen der nächsten kapitel vorerst bis auf bestimmte zeit aus. dennoch möchte ich noch kurz auf dein kommentar eingehen bastet.:


    es ist wichtig für mich zu wissen, wie ein charakter rüberkommt, da ich selbst doch einige schwierigkeiten habe gefühle und emotionen zu beschreiben oder von mir auf eben diese zu projezieren. daher ist es natürlich beruhigend, dass er nicht "weichgespült (*g*)" erscheint.
    nja die situation in der schule, da bin auch einer von wohl vielen, der auch einige male angeeckt ist. er sollte nicht cool oderso sein, das gibt es genug und dieser grad zur arroganz ist mir zu schmal, als das ich einen charakter in diesem umfeld sich so bewegen lassen möchte.


    ich möchte mich auch bedanken, dass du dir die mühe gemacht hast die fehler rauszusuchen, hatte dir ja bereits geschrieben, dass ich sie sofort entfernt hatte, als ich deinen post gelesen habe.


    ich bedanke mich für dein lesen.


    greetings
    Seraphim

  • [tabmenu][tab=Ohayo Sera-san. =)]
    Mann, ich bin so langsam >___< Es tut mir wirklich leid, aber jetzt wird sofort durchgestartet, bevor mir noch irgendetwas dazwischen kommt. :O
    [tab=Chapter]War schon eine Weile her nachdem ich es gelesen habe, aber ich habe es wieder gerne gelesen. Mir gefallen hier einfach deine Beschreibungen, im Gegensatz zu anderen Ich-Perspektiven FS, die ich gelesen habe, gibst du dir besonders viel Mühe die Umgebung, die dein Chara sieht zu beschreiben. Etwas wichtiges, denn wir nehmen mit unseren Augen so viel wahr und dass alles in Worte zu fassen ist nicht immer leicht, aber dir gelingt es gut. =) Teilweise sind deine Satzkonstruktionen aber sehr lang, fast schon zu lang, wenn ich ehrlich bin. Lange Sätze sind natürlich immer schöner als sehr kurze, aber zu lang sollten diese auch nicht werden. Denn sonst geht zwischendrin der Zusammenhang flöten und das wäre ja nicht so gut. Besonders lange Sätze verwendest du bei Beschreibungen und Situationen, an sich nicht schlecht, aber manchmal ist ein Punkt ein sehr hilfreiches Mittel, um dem Leser zu zeigen, wann etwas zu Ende ist. :3 Aber das machst du schon, es sind auch nicht immer so viele lange Sätze enthalten. ^^ Deine Wortwahl finde ich immer wieder treffend, du scheinst ein großes Repertoire an Wörtern in deiner Sprache zu haben, wirkt sich natürlich immer gut auf die Story aus, wenn die Wortwahl abwechslungsreich ist. Gibt es dafür einen Fachausdruck? Wenn ja, habe ich ihn vergessen. x3
    Erneut hast du Sephi wirklich schön dargestellt, er ist schon ein besonderer Charakter. Etwas sensibel, aber deswegen nicht verweichlicht, sondern abgehärtet, wenn auch nicht im übermäßigem Sinn. Klingt komisch, wie ich das hier jetzt so schreibe, aber Sephi ist einfach durch seine Probleme und die Art wie er diese meistert sehr sympathisch. Und dieser Seijshio soll sich gefälligst in Acht nehmen, hirnloser Blondschopf v.v Nichts gegen blonde Personen, aber dieser Kerl ist mindestens so falsch wie diese Yuka. Aber ich bin mir sicher, dass keiner so gut auf Fukano achten wird wie Sephi. Btw. haben die Pokémon bei dir eigentlich Namen? Jetzt kommt es mir erst, aber das wird sicherlich noch erwähnt, denke ich. =) Allgemein mag ich deine Namensgebung sehr, ja wirklich es gefällt mir, wie du die japanischen Namen verwendest, ob diese jetzt speziell eine Bedeutung haben oder nicht, sie klingen schön und man sieht sofort den Charakter vor sich, wenn man den Namen hört bzw. liest. Die Abschiedsszene war etwas kurz gehalten, aber da Sephi ja so schnell wie möglich aufbrechen wollte, passt es wohl ganz gut. =) So wahnsinnig viel kann ich zu dem Kap an sich jetzt gar nicht sagen, ist ja schließlich eher weniger Handlung drin, dafür aber sehr viele schöne Beschreibungen und die Gefühle von Sephi sind hier auch gut dargestellt worden. Ein wenig sarkastisch ist der gute wohl, aber das mag ich. ^^
    Ich sehe grade, zukünftige Features, klingt interessant. Besonders auf die Begriffe und deren Bedeutung bin ich gespannt, ebenso auf die besonderen Fähigkeiten. Bedenke aber, dass du nicht zu viel verrätst, das wäre im Nachhinein gesehen wohl nicht so gut für die Story. =) Sehr gespannt bin ich auch auf den Storybanner, aber wie heißt es, Gut Ding will Weile haben, deshalb wird es wohl noch etwas dafür dauern. Macht aber nichts. =)
    Ich bin auch wirklich enttäuscht, dass sonst keiner ein Kommentar hierzu schreibt, das geht doch echt nicht. v.v
    Da muss wohl noch mehr die Werbetrommel gerührt werden...
    Aber vielleicht steigen mitten in der Story dann eine ganze Menge Leser ein? Wer weiß, auf jeden Fall gut, dass du noch etwas gewartet hast, zumindest für mich war das jetzt gut, weil ich nicht gleich zwei Kaps auf einmal hätte lesen müssen und dann hätte sich mein Kommi nur noch mehr herausgezögert. Hast du also gut gemacht. :3
    Freue mich auf jeden Fall wieder auf das nächste Kapitel, zwar mag die Story momentan noch nicht so spannend wirken, aber ich bin mir sicher, dass wird es noch werden, vielleicht beginnt es nicht ganz so fulminant wie Ocean, aber deinen Plot wirst du sicher perfekt umsetzen. ^__^
    Ich sehe gerade mich in der Danksagung. Das ist wirklich lieb von dir, dankeschön. <3 *rot werd*


    Dewa mata
    ~ Cynda
    [tab=Qotes]

    Zitat

    Über die weißen, symmetrisch angeordneten Fliesen, vorbei an den jüngeren Schülern und unaufhörlich musste ich dabei Haken wie ein Hase schlagen, bis zu dem sehnlichst von mir erwarteten Moment, dass ich dadurch meine Standsfestigkeit verlieren würde und mich am Boden oder an einer Wand wiederfand.

    Das s bei Standfestigkeit müsste weg, außerdem sind wir doch in der Pokéwelt oder? Da kennen die ja keine Hasen, also ein Äquivalent wäre natürlich Haspiror, aber soweit ich weiß können Geradaks auch sehr schnell laufen und Haken schlagen. :3 Weiß jetzt nicht ob ich auf einen Begriff schon mal aufmerksam gemacht habe, wahrscheinlich nicht. Das vielleicht so im Hinterkopf behalten und vorherige Stellen suchen, in denen du Tiere erwähnt hast. Hätte ich eigentlich auch schon früher sagen können. .__.

    Zitat

    Immer ein schneeweißes Hemd, bei dem nur die Hälfte der Knöpfe geschlossen waren, sodass man seinen “perfekten” Oberkörper betrachten konnte und eine eng anliegende Jeans, die er als geeignet empfand übertrieben vor den Mädchen unserer Schule mit dem Hintern zu wackeln.


    Zitat

    Natürlich hatte er goldblonde Haare, und jedes Mal strich er sich auffällig einzelne Strähnen aus seinem Gesicht und setzte dieses selbstsichere Grinsen auf, wobei auch wirklich immer_seine perfekten, weißen Zähne sichtbar wurden.

    Da müsste noch ein Leerzeichen rein. ;3

    Zitat

    Diese Bezeichnung beschrieb den Aufstieg beider Individuun in eine höhere spirituelle Sphäre, was den Erhalt (groß) bestimmter Fähigkeiten, sowie den Anstieg der physischen und psychischen Kräfte beschrieb.

    Zuerst müsste es Individuen heißen, weil es ja zwei sein, Erhalt groß, aber die Notiz dahinter brauchst du nicht. ;3 Hast du wohl nur vergessen herauszulöschen. ^___^

    Zitat

    _Nachkommen eines Kojosuru-Pokémon sind verschwendet, wenn sie an so einen Trottel wie dich weitergegeben werden!

    Und dieses Leerzeichen muss jetzt weg. ;3

    Zitat

    Unlängst hatte sich in der weitläufigen Aula, die/welche über und über mit Tischen für die Schüler besetzt war, eine Traube von Schülern gebildet und obgleich ich meinen Blick von Seijshio nicht abwandte, konnte ich dieses hämische Grinsen auf mir spüren, welches mir jeder Einzelne von ihnen entgegen brachte.

    entweder die oder welche einfügen, sonst ist es unvollständig. :3

    Zitat

    Geistlose Hunde, sie rannten ihm auch nur hinterher, weil er sich selbst zum Mittelpunkt der Schule ernannt hatte und das deprimierende daran war, dass er es auch war…

    Zitat

    Yuka verlangte sicherlich nicht von Seijshio, dass er mir meinen Pokéball zurückgeben solle, weil sie mich mochte, nein, es war ihre Aufgabe für Ordnung zu Sorgen und das, dass (nur das) musste ich ihr zugestehen, tat sie mit äußerster Sorgfalt.

    Zitat

    Ich konnte nicht verstehen wie sie sich alle so aufbretzeln konnten. (lieber Punkt) Gleich zu ihren hellblauen, kurzen Rock trug sie eine enge Bluse in selber Farbe, wobei sich ihre Brust bei jedem Schritt voller Stolz getränkt hob und senkte.

    Scheint als hättest du einige Notizen dagelassen und die Verbesserung dabei vergessen. :3 Kann ja passieren. ^__^

    Zitat

    Ruhig sprach Yuka diese Worte, während sie vor ihm stand und ihm ihre Hand hinhielt, darauf achtend, dass jede ihrer Bewegungen so grazil wie die einer Adligen waren..

    Entweder drei Punkte oder einer, aber zwei geht nicht. ;3

    Zitat

    Seijshio wandte sich mit einem leisen, fast nach Fauchen klingenden Geräusch von mir ab.

    Zitat

    Es war nicht immer einfach gewesen die Feindseeligkeiten der anderen zu ignorieren, doch ich hatte es geschafft und mir wie ich meine ein vielleicht ungesundes Maß an Humor darüber angeeignet.

    Feindseligkeit nur mit einem e ;3

    Zitat

    Hektisch schüttelte ich bei diesem Gedanken meinen Kopf und ging weiter einen schmalen Feldweg entlang, welcher ein an vereinzelten Häusern entlang führte und mich letztlich zu dem meinigen bringen sollte.

    Zitat

    Langsam folgte ich der Stimme, wobei meine Schritte ab und an auf dem Parkett ein leises Knarren ertönen ließen. Ich ging durch den Flur, an unserem Wandspiegel vorbei, welcher mir Nachts immer noch ab und an Angst machte und erreichte dann unser Wohnzimmer.

    Du siehst das Problem? ^^ Manchmal einsetzen oder etwas ähnliches bei dem zweiten. ;3

    Zitat

    Ich ging zu ihr hin und ehe ich mich versah lag ich in ihren Armen und wie es Mütter so taten, presste sie mich fest an sich, wobei ihre langen, braunen Haare über mein Gesicht strichen und mich dazu verleiteten diese Umarmung zu erwiedern.

    Bitte e weg. =)

    Zitat

    Ich erkannte das leichte Flimmern in ihren Augen und das Beben (Beben groß) in ihrer Stimme, sie musste sich wohl wirklich anstrengen, dass sie nicht anfing zu weinen.

    Zitat

    Ich nickte dem Kleinen kurz zu und holte es dann schließlich in seinen Pokéball zurück, welcher nachdem er sich öffnete, mein Fukano mit einem rötlichen Strahl erfasste und mit sich hinein in die rot-weiße Kugel zog.

    [/tabmenu]

  • sou, noch ein kommentar mehr, wird reichen.


    @cynda: es freut mich wie gesagt, dass sephi symphatisch erscheint da er ja doch eine nicht unwichtige rolle in der geschichte spielt. ich wollte seine innere stärke aufzeigen auch wenn er mit feindseligkeiten bombardiert wird, eine feste persönlichkeit die aber halt mit alltäglichen problemen zu kämpfen hat. nja die bschreibung der umgebung, ich bin erstaunt, dass du sie als ausreichend empfindest, ich wäre eher davon ausgegangen, dass es erneut zu wenig ist. leider doch einiges an fehlern wieder...werde mich dann gleich ransetzen und sie berichtigen. diese "notizen" sind nicht von mir, sondern von bastet, ich habe ihre korrekturen übernommen, war der meinung hatte alles editiert und im nachhinein die klammern entfernt...aber da sieht man mal wieder, auch wenn ich es mir einfach mache bin ich zu unaufmerksam um das gut hinzubekommen.
    was die features angeht werde ich vorsichtig sein, werde sie nur nach und nach erweitern und eher als eine gedächtnisstütze für den leser verwenden als ein neuheiteninformationsblatt. ich bedanke mich wie immer für dein kommentar und für deine hilfe beim einfügen der zwei neuen steckbriefe...ich bekomm das einfach nicht hin..


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    eins wollte ich noch erwähnen, sicher startet diese geschichte nicht so rasant wie ocean, das war auch nicht geplant und sie wird auch selten so aneinander gezwungene action beinhalten. ich habe mir bei der genre angabe "slice of life" schon etwas gedacht. so etwas wie "übergangskapitel" oder "filler" ist hier fehl am platze, wenn es sich auf ein kapitel bezieht, welches nunmal das normale leben der charaktere beschreibt. diese geschichte wird nicht hetzen, sie wird dem leser die charaktere nahe bringen und auch hoffentlich eine gewisse emotionale regung bei geschehenissen welche die personen betreffen hervorrufen.
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    so, nun aber zum offiziellen teil.:


    Änderungen und Informationen



    -zum Genre wurde "Reise" hinzugefügt auch wenn dies hier in abgewandelter Form auftritt
    -zwei neue Steckbriefe in dem ebenfalls neuen Sub-Tab "Nebencharaktere" eingefügt
    -Das Storybanner fällt bis auf unbestimmte Zeit weg, da der der es anfertigen wollte eine Weile im Umzugsstreß sein wird
    -ich habe bis zum 16.08.10 eine umfrage hinzugefügt die mir helfen soll auch ohne lange kommentare ein hilfreiches feedback zu meiner geschichte zu erhalten


    um jedoch zum kernpunkt dieses posts, das neue kapitel. ich woltle ja wie erwähnt noch eine ganze weile warten, da ich jedoch ab nächste woche bis zum 16. weg bin, habe ich mich entschlossen es schon jetzt zu veröffentlichen. ich wünsche euch viel spaß.




    Kein Laut war zu hören. Stille lag über der kleinen Stadt Lyrun, welche einer von hunderten Orten war, der den Menschen eine Heimat bot. In großen Abständen standen einfach gebaute Familienhäuser an einer einzelnen, durch die Stadt führenden Straße. Wenige kleine unbefestigte Wege gingen von ihr ab um noch etwas Platz für weitere Wohnungen bieten zu können. Wie ein Strang, welcher unerbittlich und ohne Umschweife nur einem Ziel folgte, führte die Hauptstraße zu der Akademie, welche das Markenzeichen Lyruns darstellte. Ein großes, weißes Gebäude, welches so steril wie ein Krankenhaus wirkte, war eines der wenigen, welches eine Ausbildungsstätte für angehende Pokémontrainer war. Ein großer, weitläufiger Hof, der abschließend mit einem aus Maschen bestehenden Zaun das Gelände von der Stadt trennte. Dieser bildete die Front des Schulgeländes um den Schülern zwischen den Unterrichtsstunden etwas Abwechslung zu bescheren.Nur wenige Akademien existierten und noch weniger Professoren, denen es erlaubt war in eben diesen zu unterrichten. Es kam weniger auf theoretisches Wissen und Grundlagen an, als auf die Erfahrung im Umgang mit den einzelnen Pokemon um den Schülern verständlich zu machen, dass sie genauso fühlten wie die Menschen selbst. Es war wichtig jedem Kind aufzuzeigen, dass Pokemon nicht so etwas wie Sklaven oder gar Maschinen waren, die auf jedes einzelne Wort seines Begleiters hören und danach Handeln mussten. Würde diese Methode Einzug halten, würde so etwas wie der Sinn für richtig und falsch irgendwann verschwimmen und gänzlich verschwinden. Die Hemmschwelle, etwas falsches zu tun, würde immer mehr sinken, wenn die Verantwortung des Einzelnen an sein Pokémon abgegeben werden konnte, weil man selbst schließlich nichts Unrechtes tat. So war es von großer pädagogischer Wichtigkeit, dass die an solchen Akademien arbeitenden Lehrer einen Draht zu jungen Menschen hatten und auch wirklich dazu in der Lage waren, das was sie lehren sollten auch vermitteln zu können. Vier Jahre dauerte die Ausbildung und diese Art der Vorbereitung auf die Reisen der Heranwachsenden hatte sich als sehr effizient bewährt und wurde somit seit nun schon zwei Generationen praktiziert.


    Lyrun lag im Zentrum des Yeseah Kontinents und war somit optimal für die Absolventen geeignet, um ihre Reisen zu beginnen, nachdem sie von ihren Eltern ihre Pokémon erhalten hatten. Um zu überprüfen wie sich jeder einzelne junge Pokémontrainer entwickelte, wurden in verschiedenen Städten Prüfungsgebäude errichtetet, in denen anhand von Pokémonkämpfen der Umgang der Schüler mit ihren Pokemon überwacht wurde. Es gab insgesamt neun dieser Einrichtungen und diese waren auch stets das Ziel von jedem einzelnen Trainer um sein Können und natürlich auch seine Stärke prüfen zu können. Konnte man einen Verwalter eines solchen Prüfungsgebäudes bezwingen, erhielt man einen kleinen Anstecker, welcher das Symbol für den Sieg und auch für die eigene Reife war. Sollte es einem Trainer gelingen alle neun Symbole zu erhalten, gab es schließlich noch einen abschließenden Test der Kojoru Corp., bei welchem man sich erneut einen Kampf stellen musste um das Band zwischen Mensch und Pokémon zu testen. Vertrauen, Mitgefühl, vollständige Verbundenheit zu seinem Partner. Das war es, was einen perfekten Trainer auszeichnete und das ganze System der Ausbildung, über den Erhalt der Symbole, bis zum Abschlusstest, war eine groß angelegte Aktion dieser Firma. Damit sicherten sie, dass die Menschen nicht auf die Idee kamen ihre Pokemon zu misshandeln oder gar für niedere Zwecke zu benutzen. Bestand man auch die letzte Prüfung, war es einem erlaubt an den Wettbewerben teilzunehmen, welche bis vor sechs Monaten die Königsklasse der Verbundenheit zwischen Mensch und Pokémon darstellte und man sich dort mit allen anderen Trainern messen konnte, die das auch erreicht hatten. Dies war eine Methode um unkontrolliertem Konkurrenzdenken eine feste Plattform zu geben auf der diese abgebaut und auch in fairem Rahmen ausgelebt werden konnte. Es liegt einfach in der Natur des Menschen sich mit anderen zu messen. Daher war ein stabiles System für das Zusammenleben zwischen Mensch und Pokémon nötig, welches sich nun schon seit einigen Jahren bewährt hatte. Doch am Anfang von alledem stand noch immer der Aufbruch zu jener Reise, die diesen Werdegang überhaupt ermöglichen konnte.


    Sephiris Hände waren tief in den Taschen seiner ausgeblichenen Jeans vergraben und unermüdlich bewarf die im Zenit stehende Sonne ihn mit ihren warmen Strahlen und zauberte Minute für Minute eine weitere Schweißperle auf seine helle Haut. Es war noch nicht mal eine Stunde her, dass er Lyrun verlassen hatte und schon würde er gern umdrehen um sich auszuruhen.
    “Ich hätte mir einen kühleren Tag aussuchen sollen..”
    Während er diese Worte sprach, strich er sich mit dem linken Handrücken über seine Stirn und riskierte einen Blick zu dem sengenden Feuerball, welcher hoch am Himmel stand und es scheinbar nur darauf abzielte ihm das Leben schwer zu machen. Prompt bekam er die schmerzhafte Quittung , krampfhaft kniff er seine Augen zusammen und benötigte einige Augenblicke um sich von dem gleißenden Licht der Sonne zu erholen und wieder richtig sehen zu können. Es dauerte einige Augenblicke bis keine wild umhertanzenden, bunte Muster mehr vor seinen Augen auftauchten.
    Mit sich selbst beschäftigt vernahm er ein jaulendes Geräusch, welches er als Ausdruck des Hohns seines Fukanos neben sich deutete.
    “Ach sei doch ruhig…ich hab halt nicht nachgedacht!”
    Zwar war sich Sephiris nicht sicher, doch war er der Meinung, dass sich die Hundeschnauze seines Fukanos zu einem lächeln geformt hatte und er in Anbetracht seiner eigenen Dummheit nicht wirklich sauer sein konnte, egal wie sein kleiner Partner reagierte.
    Keine weiteren Worte wurden gewechselt, schweigsam trotteten die beiden den dünnen, staubigen Weg entlang, welcher eine Schneise zwischen zwei angrenzenden Getreidefeldern bildete. Oft wandte Sephiris seinen Blick zu seinem Fukano und kam nicht darum herum es jedes Mal intensiv zu betrachten. Eine schwarze, große Stubsnase, eine schnee-weiße Mähne, sowie ein Kragen welcher den Brustkorb verzierte und letztlich in ein kräftiges Rot überging,. Dieses schmückte den gesamten Körper und es wurde nur von drei einzelnen, schwarzen Streifen auf seinem Rücken unterbrochen. Abschließend wieder in einem reinen weiß ein großer, buschiger Schwanz welcher das Gesamtbild eines Fukanos, seines Fukanos bildete. Stolz war er auf sein Pokémon, nicht nur weil es ein wunderschönes, glänzendes Fell besaß und sehr gepflegt wirkte, sondern auch wegen dem goldenen Schimmern, welches sich in seinen Augen befand.
    Ein wanken, ein Stolpern und es geschah so, wie die Schwerkraft es vorhergesehen hatte. Sephiris war so darin vertieft sein Fukano zu betrachten, dass er einen einzelnen Stein, den einzigen großen Stein, der sich auf dem Weg befand nicht bemerkte und mit seinem rechten Fuß dagegen stieß. Sein Gewicht verlagerte sich nach vorn und begleitet von einem lauten Aufschrei flog er der Länge nach auf den staubigen Sand und blieb für einige Augenblicke reglos liegen.
    “Das…ist doch nicht wahr…”
    Stoßartig atmete er auf und wirbelte dabei jedes Mal staubige Luft auf, die direkt in seinen Mund wanderte und ein unkontrolliertes Husten auslöste. Krampfhaft kniff er seine Augen zusammen, gab spuckende Laute von sich um den Sand und die dünne Staubschicht auf seiner Zunge irgendwie zu entfernen. Nachdem sich seine Lunge nach kurzer Zeit beruhigt hatte und er mit kleinen Tränen in seinen Augen zur Ruhe kam, spürte er etwas feuchtes an seiner Wange. Langsam hoben sich seine Lider, nur schwammig konnte er eine Sillouette erfassen und erkannte dann sein Fukano, welches treu vor ihm saß und ihn unaufhörlich mit seiner Nase anstubste.
    “Schon gut, ich steh ja schon auf.”
    Zwanghaft lächelnd sprach er diese Worte und stand, wie versprochen auf und klopfte sich den Staub aus seiner Kleidung. Ob er dies nun tat oder nicht war relativ egal wie er feststellte, denn dreckiger oder sauberer war seine Hose und sein Shirt durch dieses Missgeschick und der Abklopfaktion nicht. Wie sollte sie auch, seine Kleidung wirkte so oder so, als wäre sie mehrmals quer über den staubigen Boden gezogen worden, auch ohne, dass er sich unfreiwillig auf ihr niederlegen würde.
    “Danke.”
    Langsam strich er über den Rücken seines kleinen Freundes und lächelte ihn dabei an. Golden schimmerten die Knospen der Getreidefelder neben den beiden und zeichneten ihren Weg bis hin zum angrenzenden Wald, der letztlich das Ende des Tales darstellte in welchem Lyrun lag. Langsam bewegten sich die beiden vorwärts, sie hatten Zeit, niemand war da der sie hätte hetzen oder gar drängen können. Sie konnten selbst entscheiden wie schnell oder langsam sie ihren Weg gingen, dies war jene Freiheit, nach der sich Sephiris gesehnt hatte.
    Jeder einzelne Muskel in seinem Gesicht zuckte zusammen als er bemerkte wie sich ein langer Schatten über die Felder legte und auch ihn letztlich von der Einwirkung der Sonne befreite.
    “Nicht doch…”
    Langsam, wohl wissend was er erblicken würde, sah er nach oben und betrachtete die tief hängenden Wolken am Himmel. Das sollte wohl ein schlechter Scherz sein, wo kamen die Wolken auf einmal her?
    Bevor er innerlich über diese Tatsache fluchen konnte, landeten die ersten kühlen Tropfen auf seinen Haaren und seinem Gesicht. Obgleich schon diese wenigen Berührungen reichten um ihm ein Gefühl der Kühle zu vermitteln, hatte er nicht vor im Regen zu versinken.
    “Wer als erster die Bäume erreicht!”
    Nur ein Jaulen des Fukanos ertönte als Bestätigung und schon setzten sich die zwei in Bewegung, versuchten die Waldgrenze zu erreichen, bevor sie von dem einsetzenden Regenschauer gänzlich durchgeweicht wurden. Obgleich sich Sephiris vom Pech verfolgt fühlte, lag ein Lächeln auf seinen Lippen als er und sein Fukano durch den Regen rannten, denn irgendwie fühlte er sich frei. Frei von seinen Mitschülern, die ihm das Leben Jahre lang zur Hölle gemacht hatten und frei von dieser langweiligen Schule. Er fühlte die Freude in seinem Herzen welche immer mehr in ihm aufstieg jeh öfter er zu seinem Gefährten sah, welcher laut hechelnd neben ihm rannte. Dieser kleine Kerl war an seiner Seite und er würde immer an seiner Seite sein wenn er ihn brauchen würde. Dies war der Beginn ihrer Freundschaft, ihr Vertrauen zueinander, der Anfang ihrer Reise ins Unbekannte.

  • Huhu Seraphim ^^


    Wenn ich meine Kommentare mit den deinen vergleiche, kommen sie mir immer so mickrig vor. Entschuldigung =(
    Hm, Seijshiros Bild kenne ich doch. Das ist Yuki aus Gravi =)


    Erste Schritte


    Die Grundidee der Akademie ist ja wirklich nett. Wenn also alle Jugendlichen diese Schule besuchen würden, würde die Verbrecherzahl um einiges sinken, da sie ihnen die Augen für die Gefühle der Pokemon öffnen soll? Klingt sehr romantisch und idealistisch, aber wenn es so wäre, wäre es doch schön.
    Allerdings scheint es die Akademie ja noch nicht lange zu geben. Im Vergleich zu anderen Dingen, die Bestand haben, sind zwei Generationen keine so lange Zeit. Mich verwundert es, dass sie wieder Akademien "abzubauen" scheinen, oder gar keine neuen errichten. Aber okay, das ist verständlich. Das Wichtigste ist schlussendlich, dass die Professoren vertrauenswürdig sind und ihren Schülern wirklich das beibringen, das sie ihnen auch näherbringen sollen.
    Wir befinden uns anscheinend auf einem ganz anderen Kontinent, der es sich also unter Anderem zur Aufgabe gemacht hat, diese Schüler zu prüfen - interessant.
    Das Kampfsystem erscheint mir etwas anders und mir scheint, als haben diese Menschen eher wenige Pokemonpartner, wenn ich richtig liege? Anscheinend im Regelfall ohnehin nur einen. Wie ich darauf komme? Sephiris und Kiren haben ja auch nur ein Pokemon.


    Sephiris ist süß! Er ist etwas tollpatschig (etwas? XD) und dusselig. Das macht ihn so menschlich und liebenswert. Was sein Fukano wohl von ihm denkt? Seinem neuen Trainer zugeteilt worden, der so tollpatschig ist. Hoffentlich denkt es nicht, dass er sich im Kampf auch so benimmt, obwohl man es dem Hündchen nicht verübeln könnte, meiner Meinung nach.
    Ja, ich mag das Kapitel. Du erklärst auch sehr viel, aber ich finde, es hätte länger sein können und nicht an der Stelle abbrechen müssen.