The Walking Dead

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  • Ich muss sagen, dass ich der Serie immer mehr entwachse. Als ich die Serie vor ein paar Jahren engefange hatte, war ich noch eher der Filmfan und hatte bis auf Sopranos noch keine der ganzen neuen Topserien im Dramabereich geschaut. Als Fan von Zombiefilmen hat mich die immer noch vergleichsweise gute Staffel 1 auch total mitgenommen. Danach hat sich das ganze bei mir getragen, weil ich die Umsetzung des Comics sehen wollte.


    Ich muss sagen, dass die fünfte Staffel für mich der Tiefpunkt der Serie ist. Der Comic ist schon alles andere als ein Meisterwerk (aber trotzdem um Welten besser, weil er mit der Prämisse die Welt nach der Zombieapokylpse besser umgeht), daher sind die Vorlagen der Charaktere oft schon eindimensional. Die Serie macht es teilweise noch schlechter. Also wie Rick in den letzten Folgen agiert hat fand ich echt holzhammerartig. Rick vertraut niemanden mehr, ich habs kapiert, so wie es dargestellt wurde war es einfach so viel. Wenn sie die Änderungen Ricks die es im Comic gibt weiter zu umsetzen wird es ja nur noch schlimmer.
    Die Staffel fand ich echt so schlimm, dass ich echt schon gar eine Lust mehr hatte weiter zu schauen. Sie konnte mich jetzt kurzzeitig fesseln, weil ich mich als Serienfan darauf freue Alexandria visualisiert zu sehen. Generell überlege ich trotzdem bereits meine Blu-Ray Sammler-Editionen zu verkaufen, da ich nicht glaube, dass ich die Serie noch ein zweites Mal komplett schauen werde.


    Geht mir genauso, Kollege. Das ist das, was ich die ganze Zeit meine, du sprichst mir aus der Seele. Und das Dreckigste ist: Wenn man dann auf YouTube zu den Previews der nächsten Folgen seine Meinung gibt, weil man es absolut rücksichtslos und respektlos gegenüber den "echten Fans", die Kohle für dieses Konzept gegeben haben, findet, TWD derartig zu verhunzen, dann kommen von der Seite irgendwelche dreizehnjährigen Random-Kids mit MineCraft-Profilbild, die sich vermutlich auf der Suche nach dem nächsten Pewdiepie-Video verlaufen haben, die dich haten und boykottieren und dir sagen, dass du dann lieber Z Nation gucken sollst. Wer sind diese Balgen eigentlich, so mit mir zu reden?!


    Die Folge heute morgen fand ich noch relativ in Ordnung, meiner Meinung nach die beste Folge der Staffel, weil es endlich mal da losgeht, wo es schon hätte vor fast zwei Staffel losgehen sollen. Auch wenn hier und da mal wieder gerne in die Länge gezogen wurde, fand ich es noch RELATIV OKAY im Gegensatz zu dem, was bisher geboten wurde. Bei dem Serientempo erwarte ich Negan frühestens ab Staffel 7 oder Staffel 6 1/2, vielleicht taucht er auch erst am Ende der sechsten Staffel auf. Für mich ist der Serie tot. Tot wegen einem Hype, mit dass die Produzenten definitiv nicht umgehen können, und das ist echt bitter und traurig. Das zeigt, wie Kommerz eine gute Idee vernichten kann. Ich will wirklich nur noch das Ende wissen, genießen tue ich die Serie schon lange nicht mehr.

    Weißt du noch, als wir uns gestritten haben darüber, wer wen mehr liebt?
    Ich hatte recht...

  • Ich steh total auf die Serie. Habe mir vor ein paar Monate die ersten drei Staffeln auf Blu-ray gekauft und täglich mehrere Folgen gesehen. Dann bin ich leider irgendwann in der Gegenwart angekommen und hatte nicht mehr den Komfort, Walking Dead zu gucken, wenn ich Lust dazu hatte. Jetzt muss ich jede Woche auf die neuen Folgen warten und das nervt irgendwie. Ich finde Serien sind dafür gemacht, sie an einem Stück zu gucken und nicht über ein Jahr verteilt immer mal episodenweise.


    Aber egal. Die Serie und besonders die Charaktere gefallen mir sehr. Ich finde es erstaunlich, wie liebevoll die Zombies umgesetzt sind und generell, wie viele Details in der Umsetzung stecken. Ab und zu gibt es ein paar Tiefpunkte, natürlich, aber wie sollte das auch anders sein. Meine Lieblingsstaffel ist bisher die vierte. Die fünfte ist ganz okay, da kann aber bis zum Staffelfinale noch einiges kommen, finde ich. Bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf und vor allem das Ende der Serie. Auch wenn ich nicht will, dass sie endet. :(

  • [...]Ab und zu gibt es ein paar Tiefpunkte, natürlich, aber wie sollte das auch anders sein.[...]


    Wie stark man Tiefpunkte bewertet oder ob Gewisse Dinge überhaupt Tiefpunkte für einen sind, ist subjektiv daher will ich überhaupt nicht an deiner Meinung mäkeln, dieser Satz impliziert jedoch, dass Tiefpunkte imanent sind und das möchte ich mit dem Hinweis auf andere Serien wie Breaking Bad oder Sopranos vor allem in dieser Stärke deutlich in Frage stellen.

  • Wie stark man Tiefpunkte bewertet oder ob Gewisse Dinge überhaupt Tiefpunkte für einen sind, ist subjektiv daher will ich überhaupt nicht an deiner Meinung mäkeln, dieser Satz impliziert jedoch, dass Tiefpunkte imanent sind und das möchte ich mit dem Hinweis auf andere Serien wie Breaking Bad oder Sopranos vor allem in dieser Stärke deutlich in Frage stellen.


    Stimmt, Breaking Bad ist ein einziger Tiefpunkt und das über fünf Staffeln hinweg. Jetzt ohne Witz, warum feiern das alle so? :(


    Aber natürlich, ich verstehe was du meinst. Ich persönlich finde es schwer zu beurteilen und würde sogar sagen, dass der Begriff Tiefpunkt ein bisschen zu weit gefasst ist. Natürlich sind Tiefpunkte nicht unbedingt notwendig. Allerdings muss es meiner Meinung nach, gerade in guten Serien, auch mal Abwechslung zum Dauerhoch geben. Wenn eine Serie ständig auf Action und Spannung setzt, wird das nach wenigen Episoden schon recht langweilig und eintönig. Und wenn die Protagonisten in Walking Dead eben mal einige Episoden nicht sehr viel spannendes erleben, hat ein Zombieangriff gleich wieder einen anderen Effekt. Und ich würde eine Serie nur wegen ein paar langweiligen Folgen nicht als schlecht bezeichnen. Vielleicht ist das so besser formuliert.

  • Allerdings muss es meiner Meinung nach, gerade in guten Serien, auch mal Abwechslung zum Dauerhoch geben.


    Keine Angst, ich habe nur diesen einen Satz herausgegriffen, um etwas dazu schreiben zu können, dass hier von den meisten fast nur noch negatives zu hören ist bzw. irgendwie jeder meint, TWD sei im Dauertief.
    Gut, ich bin nun immernoch auf dem Stand von Staffel drei (ja sorry, aber manchmal kommen andere Dinge dazwischen oder man hat gerade keine Zeit usw.) und wenn man hier so mitliest, vergeht einem schon ziemlich die Lust, überhaupt mit Staffel vier zu beginnen und, oh Gott!, Staffel fünf wird ja noch schlimmer!
    Da frage ich mich manchmal, was man von einer Serie erwartet. Jeder hat da wohl seine eigenen Vorstellungen. Der Eine will lieber Richtung Beginn zurück, wo alles noch neu und nicht ganz so brutal war (das Neue nutzt sich eh schnell ab und ist nun mal kaum wiederzubringen). Der Andere will lieber viel mehr Gemetzel und Zombiegedärm sehen, was am besten garnicht erst in Deutschland gezeigt werden darf. Man will, dass beliebte Leute nie sterben und dass unbeliebe bald gebissen werden (dumm nur, dass bis auf Daryl für fast jeden andere Leute wichtig sind). Naja, könnte man ewig fortsetzen... Statt sich zu freuen, dass diese Serie überhaupt über die erste Staffel hinausgekommen ist (hallo!? wo gabs jemals eine richtige Horrorserie und dann auch noch über Zombies?), meckert man lieber rum und hofft, dass bald Ende ist. Schauts doch einfach nicht weiter an! :D
    Gut, nachdem ich das mal sagen musste, freue ich mich immernoch darauf Staffel vier anzusehen und dann endlich im Herbst die fünfte. :smalleyes: Für mich ist jedenfalls keine der bisher hier angesprochenen, angeblich so tollen Serien, ähnlich faszinierend.

  • Geil...habt ihr auch grade mitbekommen, dass die Stadt von Walking Dead verkauft wird xD? Will haben *-*


    Öhm...damit dieser Post nicht so leer ist:


    Ich schaue Walking Dead seit einer Weile, weil...hmm ich weiß selbst nicht so genau. Wirklich sehr gut finde ich die Serie eigentlich nicht o.O Es gibt sooo unendlich viele Logikfehler, über die ich mich stundenlang aufregen könnte (habe sie so oft aufgezählt, dass sich das hier nicht mehr lohnt xD Aber so Sachen wie: Wieso fressen die Zombies nicht jeden ratzekahl? Immer nur die, die eh schon egal sind und niemanden im späteren Verlauf nochmal angreifen. Wieso kommen kaum Kinder vor? Werden die total weggefressen? Wieso fault denen kein Bein ab oder irgendwelche Arme oder sowas? Wieso haben die noch so viel Blut im Körper? Wieso verbrennen die nicht? Wieso beachten die die nicht, wenn die da still sitzen, aber in einer anderen Szene schon? Blablabla).


    Es ist an sich immer sehr vorhersehbar, wer eventuell stirbt. Und man kann auch erahnen, wann gleich ein Zombie auftaucht. Aber erschrecken tut man sich trotzdem ;) Und ich sehe es an sich ganz gerne, weil hmm...ich mag die Charaktere ^^ Und ich frage mich immer, wies weiter geht. Außerdem ist das so ein Ding von mir und meinem Freund geworden und ein kleines Highlight :P  
    Ich finds aber irgendwie schade, dass manche Charaktere in der Serie komplett anders sind als im Comic o.O


    Aber ich freu mich schon drauf, die Serie weiterzuschauen ^^ Vor allem, weil die Staffelenden immer solche Cliffhanger sind (schrecklich xD)

  • Stimmt, Breaking Bad ist ein einziger Tiefpunkt und das über fünf Staffeln hinweg. Jetzt ohne Witz, warum feiern das alle so? :(

    Weil die Serie unabhängig vom Setting wirklich extrem hochqualitativ ist. Story, Dialoge und das Skript allgemein sind wirklich spitzenklasse. Auch wenn es da sicherlich Geschmacksunterschiede gibt, gibt es auch objektive Kritieren, die ein Skript ausmachen und Breaking Bad spielt da wirklich in einer Liga, die sonst fast ausschließlich von HBO-Serien oder neuerdings auch House of Cards dominiert wird. Weiterhin kommen die wirklich fantastischen Schauspieler, die Leistung eines Bryan Cranston als Walter White ist wirklich spitzenklasse. Übrigens spielt bei Walking Dead unter anderem Chad Coleman mit, der in The Wire noch gefeiert wurde, in der Serie ist Tyreese kein besonders gut gespielter Charakter. Wenn man bei The Wire sieht wozu dieser Schauspieler in der Lage ist und dann sieht was er "nur" bei Walking Dead abliefert lässt das die Qualität vom Skript und vom Regisseur in Frage stellen. Die Cinematographie ist übrigens auch wirklich super toll und erinnert teilweise an Tarantino. Anthony Hopkins (Schweigen der Lämmer...) hat mal einen Brief an Bryan Cranston geschrieben, der die Qualität der Serie finde ich ebenfalls sehr passend darstellt: LINK


    [...]Natürlich sind Tiefpunkte nicht unbedingt notwendig. Allerdings muss es meiner Meinung nach, gerade in guten Serien, auch mal Abwechslung zum Dauerhoch geben. Wenn eine Serie ständig auf Action und Spannung setzt, wird das nach wenigen Episoden schon recht langweilig und eintönig. Und wenn die Protagonisten in Walking Dead eben mal einige Episoden nicht sehr viel spannendes erleben, hat ein Zombieangriff gleich wieder einen anderen Effekt. Und ich würde eine Serie nur wegen ein paar langweiligen Folgen nicht als schlecht bezeichnen. Vielleicht ist das so besser formuliert.



    Da frage ich mich manchmal, was man von einer Serie erwartet. Jeder hat da wohl seine eigenen Vorstellungen. Der Eine will lieber Richtung Beginn zurück, wo alles noch neu und nicht ganz so brutal war (das Neue nutzt sich eh schnell ab und ist nun mal kaum wiederzubringen). Der Andere will lieber viel mehr Gemetzel und Zombiegedärm sehen, was am besten garnicht erst in Deutschland gezeigt werden darf. Man will, dass beliebte Leute nie sterben und dass unbeliebe bald gebissen werden (dumm nur, dass bis auf Daryl für fast jeden andere Leute wichtig sind). Naja, könnte man ewig fortsetzen... Statt sich zu freuen, dass diese Serie überhaupt über die erste Staffel hinausgekommen ist (hallo!? wo gabs jemals eine richtige Horrorserie und dann auch noch über Zombies?), meckert man lieber rum und hofft, dass bald Ende ist. Schauts doch einfach nicht weiter an! :D

    Nach der Logik kannst du 90% des kompletten Off-Topic-Bereich einstellen.Wenn ich als großer Pokémon-Fan enttäuscht bin, weil das letzte Spiel sich in eine schlechte Richtung entwickelt hat (das ist jetzt nur hypothetisch), dann darf ich das doch wohl sagen. Die Kritik eines anderen mit "Na dann spiel es doch nicht" abzukanzeln finde ich daher etwas merkwürdig. Also ich hoffe nicht, dass bald Ende ist. Weiterhin meckere ich auch nicht über ein schlechtes Produkt. Ich habe die Serie so sehr gemocht, dass ich angefangen habe den Comic zu lesen und das Spiel zu spielen. Die Serie war für mich wirklich mein wöchentliches Highlight.
    Hinzu kommt im konkreten Falle von Walking Dead, dass Producer, Regisseure und Schreiber abgesprungen sind, weil sie rausgeekelt wurden (teilweise laufen da Klagen, weil auch Vertragszahlungen nicht eingehalten wurden). Das waren alles die Leute, die Walking Dead zur anfänglichen Qualität verholfen haben. Je mehr dieser Leute gingen je schlechter wurde auch die Qualität. Diese Leute gingen alle, aufgrund der schlechten Politik der Geldgeber. Die das Franchise im Serienbereich nur noch als Cash-Cow sehen und das künstleriche Produkt vernachlässigen. Ja du hast recht es gab vorher keine Zombieserie (jetzt gibt es auch noch Z-Nation was ja noch schlechter ist) und daher hatte ich auch die Hoffnung, dass man das Potential dieser Serie auch nutzt. Der Comic selbst ist auch schon nicht genial, jedoch aber gut genug für eine gute Serie zu produzieren und daher bedauere ich es, wenn das Potential verschwendet wird. Wenn mir dann jemand sagt, "Schauts doch einfach nicht weiter an" dann stört mich das richtig, denn ich habe ja wohl das Recht zur Kritik.



  • Absolut keine Ahnung was hier alle zu bemängeln haben, mir persönlich gefällt als langjähriger Fan von diesem Franchise, sowohl Comics, Spiele, als auch eben die Serie, gerade die Fünfte Staffel besonders gut, womit ich mich ja deutlich unbeliebt machen dürfte wenn man mal liest wie viel Kontra hier angegeben wird. Was ich von meiner Seite aus ziemlich gut sagen kann ist, dass sich mein Blickwinkel auf die Geschehnisse ziemlich versteift hat. Mir geht es immer darum Parallelen zu den Comics zu ziehen und ein bisschen um das Hervorsehen Bzw "Predicten" von diversen Szenarien. Zwar wurde nun schon tausende Male bestätigt, dass der Comic nur als Vorlage dient und Veränderungen schlicht und ergreifend passieren werden, aber das macht es für mich noch spektakulärer und sehenswerter!


    Was ich allerdings nicht bestreiten möchte ist ein Qualitätsabfall in Sachen Charakterentwicklung, die hat für mich seit der 4. Staffel doch ziemlich nachgelassen, aber das dürfte sich ja mit den aktuellen Archs wieder etwas ändern da zumindest weitestgehend Ruhe einkehrt und so mehr Platz für die menschlicheren Aspekte bleibt und man nicht mehr von doch lange anhaltenden Negativ-Wellen gequält wird die anscheinend etwas abstumpfen xd


    Die Argumentationen bezüglich des "Holzhammerartigen Reagierens" von Rick ist zugegebener Maßen korrekt, aber pardon, bei der Anzahl an grenzwertigen Erlebnissen die der Ex-Cop so mitgemacht hat, hätte ich vermutlich auch keine Lust mehr Leuten blindlinks zu vertrauen. Mir gefällt dieser Kontrast von Persönlichkeiten insgesamt sehr gut, auch wenn ich verstehen kann, dass manche Zuseher es langweilig finden mit anzusehen wie verschiedene Charaktere in gewisse Sparten gedrängt werden, ob jetzt moralisch, ethnisch oder sonst wie. Was mir wohl dabei hilft das alles noch irgendwie aufregend zu finden, ist der schon oben bereits erwähnte Vergleich mit den Comics, auch wenn man, besonders derzeit wieder speziell, ziemlich gut erkennen kann, welche ausgelassenen/dazugekommenen/verschonten Charaktere welche Rolle des Comic-Pendants einnehmen werden. (Sasha-Andrea z.B.)


    Insgesamt kann man allerdings eines nicht bestreiten: Den Erfolg. "The Walking Dead" bricht Rekord nach Rekord, die Einschaltquoten sprengen alles bisher dagewesene und derzeit ist es ja nur die erfolgreichste Abend-Unterhaltung und zieht Großevents wie den Superbowl und Co ab, und den kann man einfach nicht zerreden. Für mich persönlich ist und bleibt dieses Franchise vollkommen! Ich werde fast wöchentlich überrascht oder enttäuscht (Unter anderem weil sie einen meiner Lieblingscharaktere aus den Comics gestrichen haben wie es aussieht, RIP Heath), und darum geht es mir: Emotionen! Eingefleischte Fans werden auch unter Garantie nie davon völlig loskommen möchte ich behaupten. Vielleicht bin ich auch einfach schon viel zu festgefahren auf meine Meinung, aber für mich ist der, zwar spärlich aber doch vorhandene Kritik* nur ein weiterer Grund um mich selbst davon zu überzeugen, und mir gefällt weiterhin absolut was ich sehe!


    *Hate zu Kritik ausgebessert

  • Wie ich bereits gesagt habe bin ich ebenfalls Leser der Comics und Spieler der Telltale-Spiele (das von Activision habe ich ausgelassen) und andere die hier Kritik üben sind das auch. Also glaube ich nicht, dass das der springende Punkt ist.
    Gerade wenn du den Comic liest hast du ja den Vergleich bei dem Rick nicht so "Holzhammerartig reagiert" und das macht es doch noch nerviger (damit meine ich nicht, dass die Serie 1:1 den Comic nachspielen soll, doch wieso ersetzt man bereits vorhandenes Writing und vorhandene Charakterentwicklung, durch schlechtere?). Natürlich kann Rick nicht jedem vertrauen, das macht er im Comic ja auch nicht, aber da war es eben nicht so plump.


    Walking Dead ist erfolgreich. Aber das ist Transformers auch und das bescheinigt Transformers ja noch lange keine Qualität, im Gegenteil (Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen, Friedrich Schiller). Ich möchte mich übrigens davon verwehren, dass ich "hate". Das diskreditiert jede Kritik. Weiterhin bin ich ja selbst immer noch Fan, der jede Woche gespannt einschaltet und sich freut, trotz meiner Kritik.

  • Tippst du nur Wahres, stimmt schon, einen besonders triftigen Grund für imo vor allem mangelnde Empathie von Rick und doch schon verdächtig gestörtem Aggressionsverhalten lässt sich halt eigentlich kaum erklären. In der Serie haben sie ja einige Arcs dazugenommen und somit das insgesamte "Leid" der Gruppe ja deutlich erhöht, ist jetzt aber nicht wirklich eine Ausrede dafür, dass man Rick zu einem Wannabe-Rambo mutieren lässt!


  • Nach der Logik kannst du 90% des kompletten Off-Topic-Bereich einstellen.Wenn ich als großer Pokémon-Fan enttäuscht bin, weil das letzte Spiel sich in eine schlechte Richtung entwickelt hat (das ist jetzt nur hypothetisch), dann darf ich das doch wohl sagen. Die Kritik eines anderen mit "Na dann spiel es doch nicht" abzukanzeln finde ich daher etwas merkwürdig.


    Na zumindest hört man dort auch mal positive Meinungen, die musste ich hier in der letzten Zeit schon mit der Lupe suchen. Aber klar, kann sich von mir aus jeder aufregen, dass er ihn Serien nerven und sie es nicht mehr wert sind gesehen zu werden, aber das musste trotzdem mal raus. :D Und mir war in dem Zusammenhang gerade das folgende Zitat im Gedächtnis geblieben:


    Ich will wirklich nur noch das Ende wissen, genießen tue ich die Serie schon lange nicht mehr.


    Für mich ich das Jammern auf hohem Niveau. Ich würde ja nichtmal was sagen, wenn sie uns mit haufenweise supertolligen Serien zuschütten... aber, wie gesagt gibts momentan nichts vergleichbares.


    Wie ich bereits gesagt habe bin ich ebenfalls Leser der Comics ... und andere die hier Kritik üben sind das auch.


    Vielleicht liegts ja daran: Mich interessieren die Comics garnicht. Von daher habe ich keine Erwartungen bzw. warte ich nicht auf bestimmte Charaktere/Handlungsstränge/usw. Aber selbst wenn ich sie lesen würde, ich war schon immer Fan von recht freier Interpretation von Vorlagen. Nichts ist langweiliger als Filme/Serien, die sich zu sehr an der Vorlage orientieren. Gut, bei Under The Dome habe ich auch immer gewartet, dass jetzt dieses und jenes passiert und ich weiss nicht, ob ich mich nun freuen soll oder eher nicht, dass die Serie einen ziemlich anderen Weg eingeschlagen hat als damals das Buch. :S Zumindest ist sie nun für mich unvorhersehbar geworden, was letztendlich irgendwie doch spannender ist.

  • @Morgan: Wie ich es bereits gesagt habe war die Einführung von Alexandria für mich auch eine Kehrtwende. Die erste folge hat für mich genau den richtigen Ton angesetzt und ich freue mich jetzt schon auf die nächse. Ich fand den Alexandria-Arc im Comic auch super und hoffe daher, dass er der Serie wieder Schwung verleiht. Aber eine Serie ist halt kein Film, es gibt mehrere Regisseure und mehrere Schreiber, daher sehe ich mich nicht in der Lage Prophezeiungen für die Zukunft zu machen.


    Gucky: Selbst dann wenn es nur negative Meinungen gibt macht es ja die Meinungsäußerung an sich weder besser noch schlechter. Über das von dir gebrachte Zitat musste ich auch müde lächeln, weil mir meine Zeit dafür zu schade ist. Wenn ich an dem Zeitpunkt wäre, hätte ich selbst bereits aufgehört. Jedoch war ich das aber nicht, daher habe ich weitergeschaut.


    Es gibt übrigens Vergleichbares mit Z-Nation, was aber wirklich schlecht ist. Abseits vom Zombie-Genrie gibt es aber momentan so viele gute Serien wie noch nie.


    Und ich glaube nicht, dass es unbedingt an den Comics liegt, denn das was mich stört bezieht sich jetzt nicht darauf, dass die Serie anders als der Comic ist (das habe ich auch in meinem letzten Post explizit gesagt). Mein Problem ist halt eher die Qualität, die halt einfach gesunken ist und was sich ja mit dem Weggang bestimmter, Regisseure, Produzenten und Schreiber ja auch erklären lässt.


    EDIT:
    Ich habe mir noch mal länger Gedanken gemacht, was mich so alles stört. Eines davon ist die schlechte Bindung an die Charaktere. Im Comic sind Leute wie vor allem Tyreese (im Comic kommt er noch vor Hershels Farm und nimmt daher Shanes-Platz als Ricks rechte Hand ein) und Abraham viel besser eingeführt. Dass sie in der Serie anders eingeführt werden stört mich nicht. Ich habe das Gefühl, dass es nicht passiert. In Staffel 1 und 2 wurde die Entwicklung der Gruppe noch sehr gut dargestellt. In Staffel 3 nahm das schon deutlich ab. Michonne war für mich die letzte Person, die wirklich zum engen Kern der Gruppe gehört.
    Seitdem kamen sehr viele neue Leute dazu. Sasha (oder auch Tyreese) sind schon seit mehr als über der Hälfte aller Folgen dabei und trotzdem interessieren sie mich kein Stück. Ich habe nicht das Gefühl das Sasha, Tara, Eugene, Rosita, Abraham, Gabriel und Noah schon ein richtiger Teil der Gruppe sind. Für mcih fühlen sie sich so wie ein Anhängsel an und der Kern der Gruppe besteht aus Rick, Carl, Carol, Daryl, Glenn, Maggie und Mishonne. Wie gesagt Sasha ist fast genauso lange wie Mishonne in der Gruppe und trotzdem hat es bei Mishonne im Gegensetz zu Sasha oder Tyreese geklappt. Für mich liegt das am schlechten Writing. Daher hat mir Bobs Tod auch nicht viel ausgemacht, denn er war für mich auch eher nur Beiwerk.
    Auch wenn ich den Story-Arc in Alexandria momentan so gut finde, finde ich es daher nicht glaubhaft, dass es eine Polarisierung zwischen Ricks Gruppe und der Stadt gibt, denn für mich gibt es Ricks Gruppe nicht als eine homogene Gruppe.


  • Für mich ich das Jammern auf hohem Niveau. Ich würde ja nichtmal was sagen, wenn sie uns mit haufenweise supertolligen Serien zuschütten... aber, wie gesagt gibts momentan nichts vergleichbares.


    Recht hast du, aber das Gesamtkonzept TWD finde ich niedergestampft. Keine Ahnung, wo du aktuell bei den Comics bist, aber wie weiter man liest, desto mehr sehnt man sich nach einem Handlungsablauf nach Vorlage und nicht danach, was AMC gerade so vorschlägt oder für richtig hält. Game Of Thrones finden sowohl die Fans der Buchreihe als auch die nüchternen Fans, die von der Vorlage nichts wissen super, weil man hier einfach auf das Konzept des Hauptautors vertraut statt eigenwillig sich irgendetwas großartiges auszureimen und es als "eigenes Game Of Thrones" zu verkaufen. Natürlich freue ich mich jede Woche Montag morgens auf eine neue Folge TWD, aber die Enttäuschung ist immer wieder gleich. Wenn wenigstens die Idee zur Umsetzung von TWD als Serie seitens AMC ausgeklügelt genug wäre, dass die Spannung konstant bleibt, dann würde ich sowas nicht schreiben, aber ist sie nun mal nicht. Ich verweise hier immer wieder auf die zweite Hälfte der vierten Staffel, die nun wirklich eine Zumutung war. Wenn wirklich am Ende dieser Idee ein riesengroßes "WOW!" auf die Fans wartet, dann nehme ich das alles zurück, aber das glaube ich kaum. Wie gesagt, ich kann mir denken wohin die Serie geht in den nächsten Folgen, wenn nicht sogar in der nächsten Staffel, aber ginge es so wie im Comic, wäre es einfach besser und erträglicher. Das ist meine Meinung. Ich finde es einfach verdammt schade und traurig, wie das bisher läuft, wo ich doch weiß, dass es hätte viel besser laufen können. Aber irgendwo stimmt's: Jammern auf 'nem sehr hohen Niveau...


    Ich möchte übrigens mit den "Kennern" des Konzepts bisschen spekulieren, deswegen jetzt mal ein Spoiler:


    Was denkt ihr?

    Weißt du noch, als wir uns gestritten haben darüber, wer wen mehr liebt?
    Ich hatte recht...

  • Was denkt ihr?


    Habe mir das jetzt mal nach dem Staffelfinale angeguckt, hattest ja bei ziemlich vielen Dingen recht.


    Ich bin froh darüber, dass ich mich durch den Comic kaum spoilern lasse, wenn ich sehe, wie viel davon dann letztendlich 1:1 in die Serie übernommen wird. :D


    Zum Staffelfinale an sich.



  • Habe mir das jetzt mal nach dem Staffelfinale angeguckt, hattest ja bei ziemlich vielen Dingen recht.


    Es ging. Ich war mit einigen Dingen zu voreilig, obwohl ich dachte, dass man das sicher bei einer Länge von 90 Minuten sicher reinpacken könne, die ganzen Szenarien, die ich aufgelistet habe. Bloß blöd, dass das versprochene '90-Minuten-Finale' eigentlich nur eine gute Stunde gedauert hat. Klar, wenn man die Werbungen zusammenzählt, kommt man zu 1 1/2 Stunden, aber ich glaube, ihr versteht was ich meine.


    Whatever, es war definitiv ein super Finale und insgesamt war ich von den letzten fünf Folgen ziemlich hin und her gerissen, zumal ich mich schon riesig auf den Alexandria-Plot gefreut habe. Besonders gut fand ich die ganze Dynamik, die bis zum Ende entstanden ist: Sasha gegen Bob, Glenn gegen Nicholas und Rick so ziemlich gegen alle, aber am meisten gegen sich selbst. In dieser Staffel hatten wir einen richtig kalten und furchterregenden Rick, der authentisch rüber kam. Wer so viele Enttäuschungen erfahren musste gegenüber der 'Zivilisation in der neuen Welt', dem fällt es natürlich schwer, sich neu an etwas zu binden oder zu vertrauen. Auch die Sehnsucht nach 'dem Leben da draußen', während man drinnen scheinbar in Sicherheit geborgen war fand ich beeindruckend gut dargestellt. Hinzu die zahlreichen neuen Beziehungen, die aufgebaut worden sind, besonders die zwischen Daryl und Aaron und die von Carl und der kleinen Süßen, dessen Namen ich vergessen habe.


    Das Ende war fantastisch und der Cliffhanger gibt mir wieder keine Ruhe. Ich bin froh, dass der Spin-Off im Sommer das Warten überbrückt und freue mich schon unglaublich sehr auf das Prequel. AMC macht echt einen guten Job, was die Produktion an Serien angeht. Ich weiß, ich hatte in letzter Zeit viel zu bemängeln an TWD, aber einfach weil mir die Serie und die Comics zu gut gefallen, als dass ich zusehe, wie man da großes Potenzial ungenutzt lässt. Aber wie gesagt, jetzt macht sie einen großen Sprung und ich bin mir sicher, die sechste Staffel wird das bestätigen.


    Ihr wisst bescheid...
    #wolvesnotfar

    Weißt du noch, als wir uns gestritten haben darüber, wer wen mehr liebt?
    Ich hatte recht...

  • Na, dann will ich auch noch 'ne kleine Review zum Staffelfinale bzw. zur gesamten fünften Staffel machen. Ich bin aber anscheinend der einzige hier, der die letzte Folge nicht so gut fand, denn auch die bei Wikipedia aufgelisteten Kritiken waren durchaus positiv. Ich kann es nicht so ganz nachvollziehen, denn im Gegensatz zu bisherigen Staffelfinalen fand ich dieses wirklich extrem langweilig, obwohl dieses Finale länger als eine gewöhnliche Folge war. Hat sich einfach extrem gezogen und ich habe immer darauf gewartet, dass jetzt dann wirklich dieses typische Staffelfinale-Drama einsetzt, aber da kam einfach nichts - die letzten fünf Minuten waren für mich dann einfach enttäuschend, weil dort alles Spannungsähnliche hineingepresst wurde. Im Prinzip hat sich diese Folge nicht wirklich von den restlichen der Staffel unterschieden. Ich weiß auch, dass viele Morgan feiern, aber ich wusste ernsthaft nicht mehr, wer das überhaupt war, bis ichs eben nochmal auf Wikipedia nachgelesen hab; von daher hat mich seine Screenzeit auch immer ein bisschen genervt, wobei die Anfangsszene der Folge doch ganz in Ordnung war. Ansonsten tut mir Deanna auch extrem leid; ich mein, seit Ricks Gruppe in Alexandria ist, hat sie ihren Sohn und ihren Mann verloren. Ist halt einfach etwas zu extrem und Rick ist mir sowieso inzwischen total unsympathisch. Einzig Carol und Daryl sind meine einzigen Highlights in der Gruppe, wobei mir Daryl inzwischen etwas zu wenig Screenzeit bekommt und ich irgendwie das Gefühl bekomme er wird vernachlässigt. Er hat keine richtige Funktion mehr und streift stattdessen nur noch durch die Gegend rum. Carol ist halt wie immer, in den letzten Folgen hat sie nochmal einen kleinen Push bekommen, was mir sehr gut gefallen hat, vor allem die Szene mit dem Jungen, der Kekse will, war einfach genial
    Ansonsten: die gesamte fünfte Staffel fand ich leider ziemlich schwach, sie war arg gezogen, was mir teilweise (im Herzen) wehgetan hat. Ich dachte mit dem Alexandria-Arc würde sich etwas ändern, hatte mich ehrlich schon gefreut, aber irgendwie ist es dann trotzdem zum Stillstand gekommen. Bin natülich trotzdem jetzt auf die sechste Staffel gespannt und wie es mit Alexandria weitergehen wird.

  • Auch ich als Dauerpessimist fand die letzten Folgen der Staffel wieder eindeutig besser. Da ich den Storyark aus dem Comic schon nur noch grob im Kopf hatte war mir vieles auch nicht mehr so präsent. Die Vorhersage von @Vengeance war bis auf ein paar Dinge überraschend akkurat. Das liegt ja aber nicht nur daran, dass er den Comic kennt. Wenn man schon den ein oder anderen Film oder die ein oder ander Serie gesehen hat, konnte man ja schon ahnen wie es ausgehen wird. Vor allem der Konflikt zwischen Rick und Pete war so offensichtlich.

  • Awww, haben schon alle gepostet. :D
    Bin jetzt dabei die Folge anzuschauen!
    Ich muss sagen die 5te Staffel fand ich jetzt am schlechtesten von allen.