Closeness [Stand: Prolog]

  • » CLOSENESS


    Quelle | Bearbeitet von mir.


    » "Der Glaube an die Wahrheit beginnt mit dem Zweifel an der angeblichen Realität."





    » Vorwort

    Erst einmal herzlich Willkommen zu meiner Fanstory, lieber Besucher oder vielleicht auch zukünftiger Leser!

    Es freut mich, dass Du Dich durch Zufall oder vielleicht auch eigenen Willen hierher verirrt und eventuell vor hast, Dir meine Fanstory anzuschauen.

    Meine erste Fanfiktion ist diese nicht, aber definitiv die erste hier im Bisaboard. Ich hoffe, Du wirst Gefallen an ihr finden und eventuell auch etwas länger, als nur zum Lesen des Startpostes bleiben.

    Diese Geschichte fällt unter die Rubrik der Fantasy und spielt zu einer mittelalterlichen Zeit - Als Pokémon noch nicht Pokémon waren, sondern magische Geschöpfe. Als es weder Trainer, noch Koordinatoren gab und die uns bekannten legendären Taschenmonster noch als Götter verehrt wurden.

    Ebenfalls lehnt die Geschichte an der alten, japanischen Kultur an, also werden Suffixe und japanische Namen definitiv vorkommen - jedoch werde ich vor allem erstes in einem Glossar vermerken und erklären.

    Abschließend wünsche ich Dir viel Spaß beim Lesen und würde mich über Kritik jeglicher Art sehr freuen! ~


    » Disclaimer

    Die Region Kalos, sowie die Pokémon im allgemeinen sind Eigentum von Nintendo bzw. Game Freak. Die auftretenden Charaktere und die Handlungsind ausschließlich meinen Gedanken entstanden und dürfen nicht kopiert oder zitiert werden, ohne die Quelle anzugeben.


    » Warnungen

    In dieser Fanfiktion wird es definitiv zu Gewaltdarstellungen eines größeren Ausmaßes und detaillierten Beschreibungen von Blut | Wunden | Schmerz &' Tod kommen - da sie zu Kriegszeiten spielt.

    Kraftausdrücke können ebenfalls des öfteren Fallen - unbedingt angemessen müssen sie deshalb nicht sein. Eventuell werde ich auch leichte, sexuelle Andeutungen einbringen - da sich meine Charaktere ja schließlich in einem reiferen Alter befinden.


    » Genres

    Die Hauptgenres von 'Closeness' bilden Fantasy | Tragödie und die Romantik. Jedoch sind auch Reise- &' Abenteuer-Elemente enthalten.


    » Klappentext

    "Das Leben ist niemals abgeschlossen. Selbst mit dem Tod wird es fortgesetzt.
    Damit ist kein Bestehen nach dem Sterben gemeint. Nein. Denn dieses ist nicht mehr als Fiktion - Eine Lüge in den Köpfen der Menschen.
    Das Leben ist eine Verbundenheit aus Momenten und Gefühlen. Und diese Empfindungen teilst Du mit anderen - Du kannst gar nicht anders. Ob Du willst oder nicht. Du erlebst einen Augenblick niemals alleine. Deine Emotionen werden immer durch jemand oder etwas anderes ausgelöst.


    Solange Dich diese Menschen niemals vergessen, ist Dein Leben unvollständig. Nicht vollkommen und niemals perfekt.
    Denn Vergessen ist eine der Perfektionen, welche die Menschheit niemals erreichen wird. Niemals.
    "


    Karosu im Jahre 756.
    Ein schrecklicher Krieg herrscht zwischen dem östlichen und westlichen Teil des Landes und fordert tausende Leben. So auch das des Zwillingsbruders der sechszehnjährigen Kotomi - so scheint es zumindest. Durch die Begegnung mit dem Wächter allen Lebens verändert sich für Kotomi alles und sie fasst einen Entschluss.
    Sie verlässt ihre Heimat Hakudan, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder zu begeben und stößt schließlich auf eein dunkles Geheimnis der Königsfamilie. Eine alte Legende gerät ans Tageslicht - eine Legende, welche sich um Leben; Zerstörung und Ordnung rankt.
    Das Schicksal Karosus liegt letztendlich in ihren Händen. Doch ist sie wirklich bereit ihre Menschlichkeit aufzugeben, um dem Kampf und Verrat endlich ein Ende zu setzen?




    [tabmenu]
    [tab='Die mittelalterliche Karosu-Region.']
    [subtab='Allgemeines.']
    Wie ihr eventuell schon aus dem Vorwort und Klappentext herauslesen konntet, spielt meine Fanfiktion in einer mittelalterlichen und fantastischen Welt - daher weicht diese sehr von der in den Spielen und dem Anime ab. Die Städte Karosus sind deshalb natürlich noch lange nicht so modern, wie sie im Originalen sind. Manche Orte existieren noch gar nicht.


    Anders als im Spiel gibt es in meiner Fanstory natürlich auch Jahreszeiten. Diese beginnen und enden genau wie in unserer Welt. Jedoch gibt es auch einige Teile Karosus, in welchen "ewiger Winter" oder "ewiger Herbst" herrscht.


    [tab='Städte und besondere Orte.']

    • Die Städte Escissia | Petrophia | Batika sind noch nicht vorhanden. Ihre Standorte werden auf verschiedene Weise genutzt oder sind noch unberührt. Escissia ist ein Teil von Aquarellia und dort befinden sich zum größten Teil Felder. Der Platz von Petrophia ist einzig und allein ein Teil einer Klippe. Dort lagern viele Reisende für einige Tage. Und dort, wo sich in den Spielen Batika befindet; herrscht dichtes Waldgebiet.
    • Illumina ist die Hauptstadt Karosus. Dort befindet sich ebenfalls der Sitz der Königsfamilie. Illumina ist die wohlhabendste Stadt im ganzen Königreich.

    Weiteres wird bei Ansprache in der Geschichte ergänzt.


    [tab='Die magischen Geschöpfe.']
    [subtab='Allgemeines.']
    Da meine Fanstory ja in einer früheren Zeit gibt, trugen Pokémon auch noch nicht diesen Namen. Sie sind unter dem Menschenvolk als "magische Geschöpfe" bekannt. Dabei greife ich auf den Pokémon Film "Arceus und das Juwel des Lebens" zurück.
    Trainer und Koordinatoren - wie wir sie heute aus dem Anime und den Spielen kennen .- gab es noch nicht einmal ansatzweise in der damaligen Zeit. Viele von ihnen wurden heilig gesprochen. Manche dienten als Nutztiere und dennoch wurde ihnen Respekt gezollt. Die meisten lebten jedoch frei - in den Wäldern; Gebirgen oder auch in Städten.


    Allgemeine Fakten über die magischen Geschöpfe:

    • Magische Geschöpfe sind die Tiere dieser Welt. Die Tiere, die wir kennen; gibt es dort nicht.
    • Säugetier-ähnliche Wesen [Psiana | Luxtra | Wailord | usw.] bringen ihre Jungen lebend zur Welt und legen keine Eier.
    • Raubtier-ähnliche Wesen jagen ebenso, wie unsere Tiere. So jagen und fressen Fiaro beispielsweise Raupy und Rattrfratz.
    • Es ist illegal, ein magisches Geschöpf zu töten oder auch nur zu verletzten - egal zu welchem Grund [Diese Regel wird zu Kriegszeiten jedoch oft außer Kraft gesetzt oder nicht beachtet]. Da Menschen ihnen zu viel Respekt darbringen, essen sie auch kein Fleisch.
    • Jedes magische Geschöpf besitzt ein Element [dieser Begriff ersetzt das Wort "Typ"]. Die Bezeichnungen der Attacken sind ebenfalls unbekannt. So heißt es beispielsweise nicht: "Fukano verwendete Flammenwurf", sondern: "Fukano speite Feuer". | Ebenso können sie mehr als vier "Attacken" erlernen.
    • Kämpfe mit und | oder unter magischen Geschöpfen können durchaus tödlich enden.
    • Xerneas; Yveltal und Ashera bilden das Götter-System in Karosu.


    [subtab='Die Herzverbindung.']
    In dieser Geschichte und in den Charaktersteckbriefen wird des Öfteren der Begriff "Herzverbindung" auftauchen. Die Herzverbindung stellt - wie aus dem Namen erschließbar - eine Verbundenheit zwischen einem magischen Wesen und einem Menschen dar.
    Diese bewirkt, dass beide Herzverbindungspartner den selben Schmerz empfinden. Ebenso wissen sie immer, wie sich der andere gerade fühlt und können die Gedanken ihres Partners lesen, wodurch eine Kommunikation zwischen Mensch und magischen Wesen möglich wird.
    Die Fähigkeit, diese besondere Beziehung zu schließen; besitzen einzig und allein diese Geschöpfe. Meistens geschieht dies, wenn der zukünftige Partner das Leben dieses gerettet hat.
    Ein magisches Geschöpf kann nur zu einem Menschen eine solche Verbindung schließen. Ebenfalls besitzt nicht jeder Mensch oder jedes Pokémon einen Herzverbindungs-Partner.


    Durch den Wandel der Welt und dem Fakt, dass das Trainerdasein geschaffen wurde; wenden Pokémon diese Fähigkeit nur noch selten an. Eine Ausnahme bilden hier manche Pokémon-Ranger, welche eine solche Verbindung zu ihrem Partner-Pokémon besitzen.
    [/tabmenu]




    » Charaktersteckbriefe


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    [tab='Suffixe und Ähnliches.']
    Da ich in meinen Fanstorys gerne an die japanische Sprache und Kultur anlehne und dies auch bei dieser tue, werde ich Suffixe und Besonderheiten bei Namen in diesem kleinen Tab erläutern. Ich werde als Beispiel den Namen der Protagonistin verwenden.

    In Japan wird man immer erst mit seinem Nachnamen angesprochen. Also würde Kotomi stets "Akanashi" genannt werden. Erst, wenn man gut miteinander befreundet ist, nennt man sich beim Vornamen. Der Nachname wird auch immer zu erst geschrieben - weshalb in den Charaktersteckbriefen unter dem Punkt "Vollständiger Name" "Akanashi Kotomi" steht.


    Ich werde ebenfalls des öfteren Suffixe verwenden. Suffixe sind bestimmte Ausdrücke, welche meistens an den Namen angehangen werden; um die Beziehung zwischen zwei Menschen noch näher zu beschreiben.
    Diejenigen, die ich am meisten verwende; liste ich auf und erkläre sie kurz:

    • -chan: Eine Freundschaftsanrede, welche an den Vornamen angehangen wird. Wird meist von und für Mädchen verwendet.
    • -sama: Anrede für eine Respektsperson. Wird an den Nach- oder Vornamen angehangen.
    • -kun: Einfache Anrede für eine männliche Person. Wird an den Vor- oder Nachnamen angehangen.
    • -sensei: Anrede für einen Lehrer oder Lehrmeister. Wird an den Nachnamen angehangen, kann jedoch auch ohne Namen verwendet werden.
    • Joōsama: Anrede für eine Königin. Wird ohne Namen verwendet und bedeutet übersetzt ungefähr "Euer Majestät".
    • -neechan und -neesan: Anrede für die eigene Schwester. Kann an den Vornamen angehangen werden, wird jedoch meistens ohne Namen verwendet. Neechan wird öfter für die jüngere Schwester; und Neesan für die ältere Schwester verwendet.
    • -niichan und -niisan: Anrede für den eigenen Bruder Kann an den Vornamen angehangen werden, wird jedoch meistens ohne Namen verwendet. Niichan wird öfter für den jüngeren Bruder; und Niisan für den älteren Bruder verwendet.
    • -Oneechan | -Oneesan | -Oneesama: Alternative Anrede zu "Neechan | Neesan" für die eigene Schwester. Je nachdem, welches Zusatzsuffix verwendet wird, drückt es eine andere Beziehung aus. Das selbe mit "Oniichan" usw.


    Kommen im Laufe der Geschichte weitere Suffixe vor, werde ich durch Einsatz von Fußnoten im Kapitel erklärt.

    Sollte mir ein Fehler unterlaufen sein oder bestehen weitere Fragen, bitte ich um Rückmeldung. ~
    [tab='Protagonistin.']
    [subtab='Kotomi.']


    Vollständiger Name: Akanashi Kotomi - Ihren Vornamen erhielt Kotomi nach dem Musikinstrument Harfe [jap. "Koto"], welches ihre Großmutter trotz ihres niedrigen Ranges in der Gesellschaft beherrschte. Ironischerweise verabscheut Kotomi den Klang dieses Instrumentes.

    Geschlecht: Kotomi ist vom weiblichen Geschlecht.
    Geburtstag | Alter: Kotomi wurde am siebenundzwanzigsten März geboren und sechzehn Jahre jung.
    Herkunft und Heimat: Kotomi stammt aus dem Handels- und Bauerndorf Nouvaria und wohnt zu Anfang der Geschichte noch immer dort.
    Berufung | Angehörigkeit: Kotomi ist eine herkömmliche Schneiderstochter und beherrscht dieses Handwerk auch bis zur Perfektion. Zu Anfang der Geschichte gehört sie dem gemeinen Volk der westlichen Städte an.


    Charakterzüge | Eigenschaften: Kotomi ist ein sehr verschlossenes und zurückhaltendes Mädchen. Sie ist sehr misstrauisch und kontrolliert lieber Aussagen, als diese ohne Weiteres zu glauben. Man kann es als Ehre empfinden, ihr uneingeschränktes Vertrauen zu besitzen, denn bisher hatte dies nur einer - ihr Zwillingsbruder.
    Eigentlich ist sie eine recht verletzliche und ängstliche Persönlichkeit. Sie überspielt dies doch meistens mit einer gefühlskalten und gleichgültigen Fassade.
    Außerdem ist sie sehr gewissenhaft und stur. Hat sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, zieht sie es auch durch; egal was andere sagen oder denken. Sie ist sehr streng mit sich selbst und hat ebensowenig Vertrauen in sich, wie in andere.
    Kotomi denkt immer zu erst mit dem Herzen, als mit ihrem Verstand - was sie manchmal auch in ernstzunehmendere Situationen bringt. Trotz allem ist sie ein sehr aufopferungsvoller Charakter und würde für diejenigen, die sie liebt; ihr Leben geben.
    Stärken: Kotomi besitzt einige handwerkliche Stärken, wie beispielsweise das Nähen. Ebenso kann sie sehr gut singen. Ebenso hat sie eine Begabung für Magie und übernatürliche Dinge.
    Schwächen: Sie ist ziemlich tollpatschig, was den Nahkampf angeht. Außerdem reagiert sie schnell über und ist leicht reißbar. Schwimmen kann sie ebenfalls nicht und hat Angst vor Gewittern und im allgemeinen Stürmen.


    Waffen: Zu Beginn der Geschichte besitzt Kotomi keine eigenen Waffen und wurde auch nie in deren Handwerk unterwiesen.
    Partner [sofern vorhanden]: Zu Beginn der Geschichte hat Kotomi keinen Partner, zu welchem sie eine Herzverbindung besitzt.


    [tab='Weitere Hauptcharaktere.']


    [subtab='Kanda.']


    Vollständiger Name: Nakamura Kanda - Kanda erhielt seinen Vornamen nicht durch bestimmte Umstände.
    Geschlecht: Kanda ist vom männlichen Geschlecht.
    Geburtstag | Alter: Kanda wurde am fünften Juli geboren und neunzehn Jahre jung.
    Herkunft und Heimat: Kanda stammt urprünglich aus Yantara und besitzt heute keinen festen Wohnort mehr.
    Berufung | Angehörigkeit: Kanda gehört bei seinem erstmaligen Auftreten einem kleinen Zusammenschluss von Rebellen gegen die Königin an und dient ihnen als fähiger Krieger.


    Charakterzüge | Eigenschaften: Kanda besitzt auf den ersten Blick die typische Persönlichkeit eines Kriegers: Er ist mutig; selbstlos und ein klein wenig überheblich. Ebenso talentiert und selbstbewusst. Kennt man Kanda jedoch näher, fallen einem noch viele weitere Aspekte seines Charakters auf. Kanda ist ebenso wie Kotomi leicht reißbar und kann schnell wütend werden, wenn ihm etwas nicht passt. Er ist ebenfalls recht verträumt.
    Er ist ungeduldig und hasst es, wenn man ihn lange auf etwas warten lässt. Selbst ist er jedoch auch recht unentschlossen und braucht sehr lange, bis er sich für irgendetwas entscheidet. Ebenso gibt er schnell auf und verzweifelt daran auch des öfteren mal.
    Stärken: Kanda ist sehr talentiert im Fernkampf und Umgang mit dem Bogen. Ebenso hat er ein Talent dazu, andere zu unterrichten und ihnen etwas beizubringen - obwohl seine Ungeduld eigentlich dagegen spricht. Des Weiteren kann er erstaunlich gut zeichnen.
    Schwächen: Wie schon mehrfach angesprochen ist Kanda sehr ungeduldig. Außerdem verliert er schnell die Hoffnung und gibt leicht auf.


    Waffen: Kanda besitzt ein Bogen namens "Hikari", mit welchen er mit großem Talent führen kann. Mit dem Nahkampf ist er jedoch auch vertraut und besitzt ebenso ein Breitschwert. Jedoch kämpft er mit diesem eher weniger.
    Partner [sofern vorhanden]: Senshi [Durengard
    ♀] - Kanda traf Senshi bereits als Gramokles, als er selbst in einem Alter von neun Jahren war. Sie verband sich sofort über die Herzverbindung mit ihm und die beiden sind seither unzertrennlich. Senshi entwickelte sich recht schnell zu einem Doukles und vier Jahre später durch zufällige Berührung mit einem dunklen Stein in ein Durengard.


    [subtab='Aneris.']


    Quelle nicht mehr vorhanden | Unterschied zum Bild:

    Aneris besitzt grüne Augen.


    Vollständiger Name: Tristesse no Aneris - Aneris erhielt Vornamen nach dem Zweitnamen ihrer verstorbenen Mutter.
    Geschlecht: Aneris ist vom femininen Geschlecht.
    Geburtstag | Alter: Aneris ist am vierundzwanzigsten Dezember geboren und siebzehn Jahre jung.
    Herkunft und Heimat: Aneris wurde in Vanitéa als Tochter eines Grafen geboren und lebt am Hofe Tristesse, zusammen mit ihrem Vater und einer älteren Schwester.
    Berufung | Angehörigkeit: Aneris gehört bei ihrem erstmaligen Auftreten der Adelsfamilie Tristesse an.


    Charakterzüge | Eigenschaften: Aneris ist eine höfliche und gewissenhafte Persönlichkeit. Durch ihren Vater wurde sie streng erzogen und ist zu einer scheinbar perfekten jungen Frau herangewachsen. Sie denkt stets zu erst an das Wohle anderer und wiederspricht höhergestellten - egal ob ihrem Vater oder Verlobten - niemals.
    Sie ist die Älteste von drei Geschwistern und besitzt - auch dadurch, dass die Mutter früh verstorben ist - ein großes Verantwortungsbewusstsein.
    Doch auch eben durch diese "Perfektion", welche sie für weitere Adelspersonen besitzt; ist sie von selbstzweifeln geplagt und besitzt eine sehr melancholische Seite. Aneris leidet sehr darunter, nicht der Mensch sein zu dürfen; der sie eigentlich ist - denn in ihr verborgen ist eine sehr starke und mutige junge Frau.
    Heimlich nimmt sie Unterricht im Kampf mit dem Rapier und hofft eines Tages ihrem eigenen Leben nachgehen zu können.
    Stärken: Aneris ist sehr gut darin, Komprimisse zu schließen und Konflikten beizulegen. Durch ihre friedliche und positive Ausstrahlung, schafft sie es schnell, erhitze Gemüter zu beruhigen und besitzt ebenfalls ein starkes Band zu magischen Geschöpfen jeglicher Art.
    Schwächen: Aneris ist nicht gerade sehr belastbar und immer sehr unzufrieden mit sich selbst. Sie besitzt kaum Selbstbewusstsein und ihr fällt es deswegen um so schwerer, Kritik zu verarbeiten und umzusetzen. Ebenso hat sie Angst vor dem Wasser.


    Waffen: Aneris besitzt ein Rapier, ist jedoch noch nicht sehr vertraut im Umgang mit diesem. Es trägt den Namen "Tsuki".
    Partner [sofern vorhanden]: Yami [Banette ♂] - Aneris traf Yami, als er auf der Suche nach seiner früheren Besitzerin war. Aneris konnte seinen Zorn auf diese unglaublich schnell beruhigen, sodass sich das magische Geschöpf als Dank mit ihr eine Herzverbindung schloss. Es trug bei ihrer Begegnung einen sonderbaren Stein bei sich, welchen es behütet wie einen Schatz.


    [tab='Wichtige Nebencharaktere.']


    [subtab='Kurze Erklärung.']
    Als "Wichtigen Nebencharakter" bezeichne ich einen Charakter, welcher zu bestimmten Zeitpunkten in der Fanfiktion auch die Rolle eines Hauptcharakters einnimmt und ebenfalls großen Einfluss auf die Storyline ausübt.


    [subtab='Shiro.']


    Vollständiger Name: Koyama Shiro - Shiro [jap. '"Weiß"] erhielt seinen Namen nicht durch besondere Umstände. Ironischerweise ist seine Haarfarbe weiß.
    Geschlecht: Shiro ist vom maskulinem Geschlecht.
    Geburtstag | Alter: Shiro wurde am siebzehnten Oktober geboren und ist neunzehn Jahre jung.
    Herkunft und Heimat: Shiro wurde ebenfalls in Yantara geboren und besitzt heute - ebenso wie Kanda - keinen festen Wohnort mehr.
    Berufung | Angehörigkeit: Shiro gehört bei seinem erstmaligen Auftreten einem kleinen Zusammenschluss von Rebellen gegen die Königin an und dient ihnen als fähiger Kämpfer.


    Waffen: Shiros Umgang mit dem Breitschwer grenzt geradezu an Perfektion. Seine wunderschöne Waffe ist aus Kristall gefertigt und trägt den Namen "Yōsei".
    Partner [sofern vorhanden]: Aiko [Psiaugon ♀] - Shiro traf Aiko, als sie bereits ein Psiaugon war. Er rettete sie vor dem Ertrinken am Turm der Erkenntnis, wodurch sie eine Herzverbindung mit ihm schloss. Sie liebt Shiro sehr, lässt es jedoch immer so aussehen; als wäre er ihr gleichgültig.


    [subtab='Ayaka.']


    Vollständiger Name: Kohara Ayaka - Ayaka erhielt ihren Namen nicht unter besonderen Umständen.
    Geschlecht: Ayaka ist vom weiblichen Geschlecht.
    Geburtstag | Alter: Ayaka ist neunzehn Jahre jung und am zwölften Mai geboren.
    Herkunft und Heimat: Ayaka wurde in der weit entfernten Hoenn-Region in einer Adelsfamilie geboren. Weshalb sie nach Karosu kam, hällt sie geheim. Nun besitzt sie keinen festen Wohnort mehr.
    Berufung | Angehörigkeit: Ayaka gehört bei seinem erstmaligen Auftreten einem kleinen Zusammenschluss von Rebellen gegen die Königin an und dient ihnen als Anführerin.


    Waffen: Ayaka besitzt zwei Katana mit den Namen "Nami" und "Sora". Sie kann mit beiden gleichzeitig kämpfen - erlernt hat sie dies durch ihren Lehrmeister in Hoenn.
    Partner [sofern vorhanden]: Lira [Vulnona ♀] - Lira schloss mit Ayaka eine Herzverindung, als diese elf Jahre alt war. Ayaka hatte sie damals auf einem Schwarzmarkt gekauft und somit gerettet. Lira besitzt eine ungewöhnliche, silberne Färbung - Deshalb wurde sie gefangen und zum Verkauf gestellt.


    [subtab='Natsu.']


    Vollständiger Name: Takeshita Natsu - Der Ursprung seines Namens liegt in seiner Bedeutung. Natsu [jap. "Sommer"] wurde in eben dieser Jahreszeit geboren.
    Geschlecht: Natsu ist vom männlichen Geschlecht.
    Geburtstag | Alter: Natsu ist am dreizehnten August geboren und sechzehn Jahre jung.
    Herkunft und Heimat: Natsus Geburtsort ist Cromlexia. Jedoch verließ er die Stadt schon früh und reist seither durch Karosu.
    Berufung | Angehörigkeit: Natsu nimmt als Söldner die unterschiedlichsten Aufträge an. Er ist Einzelgänger und gehört somit keiner Vereinigung von gleichgesinnten an.


    Waffen: Natsu ist mit keinerlei Waffe vertraut und verwendet Magie des dunklen Ursprungs. Von wem er diese erlernte hält er als sein Geheimnis verschlossen.
    Partner [sofern vorhanden]: Natsu besitzt einen Herzverbindungs-Partner. Jedoch werde ich diesen Aufgrund größeren Spoilers nicht verraten.


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    »Benachrichtigungen

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    » Kapitelübersicht
    Prolog
    Kapitel 1 [In Arbeit]


    » Nachwort | Danksagung &' Widmung
    Diese Fanstory widme ich allen Fantasy- &' Romantikfanatikern, sowie meinen zukünftigen Lesern; welchen ich ebenfalls danken möchte. Ebenso möchte ich Samy danken.
    Du wirst das hier zwar nie lesen, aber Du hast mir schon viel geholfen; was die Arbeit an meinem Schreibstil angeht. Du hast viel von mir gelesen und mir immer mit konstruktiver Kritik zur Seite gestanden. Vielen Dank dafür.


    Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen des Prologes und hoffe, ihr werdet vielleicht die ein oder andere Kritik da lassen. ~
    Allein schon vielen Dank für's Reinschauen!


    ~Jiyu-chan

  • 0. PROLOG


    Mit einem donnernden Laut schließt sich die Tür und ich starre einige Momente lang auf das helle Holz dieser. Ich habe sie mit mehr Kraft zugeworfen, als ich eigentlich wollte. Doch das ist mir jetzt auch egal. Meine Kehle brennt und ich spüre, wie sich meine Augen langsam mit Tränen füllen wollen. Doch ich halte sie zurück - was den stechenden Schmerz in meinem Hals nur noch stärker werden lässt.

    Ich kann mich nicht rühren. Bin wie eingefroren. Bis auf den Punkt, dass mein kompletter Körper zittert. Mit aller Macht zwinge ich mich dazu, meine Emotionen zurück zu halten. Ich darf jetzt nicht weinen - Nicht jetzt. Auch, wenn meine Mutter nicht zu Hause ist; will ich dennoch nicht weinen. Nicht hier.
    Ich muss mich ebenfalls bemühen das kostbare Papier zwischen meinen Fingern nicht fallen zu lassen. Das ist das Letzte, was mir von ihm bleibt - von meinem Bruder. Meinem Zwillingsbruder. Seine letzten Worte, welche alleine an mich gerichtet sein sollen. Ich werde sie niemandem zeigen. Ich weiß, er hätte es nicht gewollt.
    Wir hatten schon immer unsere Geheimnisse, von welchen nur wir beide wussten. Und dies ist eines davon - Das kostbarste von allen.
    Langsam wende ich mich von der schon etwas heruntergekommenen Haustür ab und schlucke. Mein Blick schweift unabsichtlich durch den quadratischen Raum, in welchem nichts weiter als ein länglicher Tisch und eine Kommode stehen. Auf zweitem steht eine Vase, gefüllt mit den buntesten Blumen aus dem Wald. Ich habe sie vor ein paar Tagen mitgebracht, dadurch sind ihre Blätter schon etwas bräunlicher. Früher hat mein Bruder sie immer mitgebracht - als er noch hier war. Bei meiner Mutter und mir.
    Ein ungewolltes Schluchzen dringt aus meiner Kehle und ich drehe mich ruckartig um. Ich stoße die Tür mit einem Arm auf und stürze unüberlegt nach Draußen. Hinter mir werfe ich sie wieder zu - ein weiteres Mal ertönt ein lautes Geräusch - und ziehe somit die Aufmerksamkeit einiger Bewohner auf mich. Augenpaare starren mich mit unausgesprochenem Mitleid an. Sie wissen es also schon - der königliche Bote hatte es also nicht nur mir erzählt. Sondern jedem im Dorf.
    Ich wirke bestimmt wie ein aufgeschrecktes, ängstliches Kind. Ein kleines Mädchen mit vor Trauer geröteten Augen.
    Instiktiv stelle ich mich etwas aufrechter hin und versuche eine gleichgültige Miene aufzusetzen. So, wie ich es immer tue; wenn ich im Dorf unterwegs bin - wenn andere Menschen in der Nähe sind. Einzig und allein meinem Bruder konnte ich mich immer komplett öffnen. Und jetzt bin ich alleine. Alleine mit meinen Gefühlen - für immer. Ich merke, wie sich Einsamkeit in meinem Herzen auszubreiten beginnt. Doch ich überspiele sie mit einem kühlen Gesichtsausdruck - Verkleide mich mit einem kalten Lächeln. Ich blicke mich ein zweites Mal um und setze mich schließlich in Bewegung - in Richtung des Waldes. Meiner eigentlichen Heimat.




    Es dauert nicht lange, bis ich dort ankomme. Schließlich liegt der Wald unmittelbar neben meinem Dorf. Wieso sollten sie sonst die selben Namen tragen? - Nouvaria und Nouvaria Wald. Man muss den Nouvaria Wald durchqueren, um von hier nach Aquarellia zu kommen und wieder zurück - eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
    Jedoch schlagen nur wenige Menschen diesen Weg ein. Wieso auch? Nouvaria ist ein kleines Bauern- und Händlerdorf. Nichts weiter. Ebenso ergeht es Aquarellia. Die einzigen Besucher kommen eigentlich aus der Hauptstadt unseres Königreiches - Illumina. Und dann auch nur in der Hochsommerzeit.
    Ich trete in den kühlen Schatten der Bäume und fühle mich sofort ein wenig besser - Befreit. Nicht mehr wie ein Taubsi im Käfig der Gefühle gefangen.
    Die letzten paar Meter bis zu meinem Lieblingsplatz lege ich rennend zurück. Schon jetzt rollen einzelne Tränen meine Wangen herunter - nur um dann auf dem belaubten Boden in alle Richtungen zu zerspringen. Doch jetzt achte ich nicht mehr darauf. Jetzt ist es mir egal. Egal, ob ich weine. Ob ich schreie. Ob ich vor Verzweiflung wimmere und schluchze. Denn hier hört es niemand. Niemand, der mich als schwach empfinden könnte.
    Ich öffne den Mund, doch nur ein erstickter Laut kommt heraus. Meine Stimme ist wie aufgehalten. Abgebremst und schließlich ausgeschaltet. Obwohl es nicht weit ist, erscheint es mir letztendlich doch wie eine Ewigkeit; bis ich endlich zum Stehen komme.
    Die untergehende Sonne scheint zwischen den Baumstämmen hindurch und bringt den Fluss - welcher unmittelbar neben mir seinen Weg sucht - zum glitzern. Der ganze Wald ist in das orange-rote Licht getaucht und es erscheint, als würde das gesamte Laub in Flammen stehen. Als würde es vor Zorn über den Krieg und den Tod meines Bruders brennen.
    Ich stütze mich keuchend auf die Knie, nur um dann kraftlos auf den Boden zu sinken.
    Noch immer atme ich schwer und blicke den dichten Baumkronen entgegen. Mein Bruder hatte sie immer gemocht. Den Schatten, den sie im Sommer spendeten - Den Schutz vor dem Schnee, den sie einem im Winter gaben. Die Geborgenheit. Die Obhut. Das alles erinnerte mich an ihn - Der Geruch nach feuchter Erde. Das plätschern des Flusses. Die duftenden Blumen und die Rufe der magischen Geschöpfe - in der ferne verklingend.
    Ich zwinge mich zu einem Lächeln und drehe den Kopf ein wenig zur Seite, sodass ich die Pergamentrolle in meiner Hand sehen kann. Fester schließe ich meine Finger um sie und stoße einen tiefen Seufzter aus.
    Während ich das Papier so betrachte ziehen Erinnerungen durch meine Gedanken. Erinnerungen aus den Tagen als noch alles seine Ordnung hatte.
    An das Lachen meines Bruders. An seine Wut. An seine Trauer. Das alles wiederholt sich in meinem Kopf. Immer und immer wieder, bis mir schließlich noch einmal die Tränen kommen.
    Ein überraschendes, nur kurz ertönendes Geräusch lässt mich aufhorchen. Es erklang direkt neben mir - im Fluss. Es war das Platschen von Wasser in einer unnatürlichen Reihenfolge. Als wäre jemand oder etwas hinein gesprungen. Aber nicht unachtsam. Sondern eher vorsichtig. Behutsam. Überlegt.
    Mein Kopf liegt so, dass mein Blick vom Uferrand abgewandt ist. Ich kann also nicht direkt sehen, was neben mir vor sich geht. Von Neugierde und vielleicht etwas Angst getrieben, setzte ich mich auf und drehe meinen Oberkörper dem Fluss zu. Und was ich dort stehen sehe, lässt mich zusammenfahren.


    Es ist ein Wesen, welches ich noch nie zuvor sah; streckt mir seine Schnauze entgegen. Ein magisches Geschöpf? Eventuell könnte das sogar zutreffen.
    Seine Ausstrahlung verrät jedoch weitaus mehr als nur das. Die untergehende Sonne taucht es in einen mystischen Schein und bringt das prunkvolle Geweih auf seinem schmalen Kopf zum leuchten. Diesem und dem lange Hals ist in eine blaue Färbung gegeben, während der übrige Körper in schwarzen Pelz gehüllt ist.
    Mit den dunkelblauen Augen blickt es mich mit sanfter Zuneigung an und nimmt mir somit jegliches Panikgefühl. Lässt es wie eine Feder hinfort schweben. Weit, weit weg von mir.
    Doch, ich habe es sehr wohl schon einmal gesehen. Als Zeichnung in einem alten Buch. Einem Buch über die Legenden Karosus - In einem Kapitel, in welchem es um unsere drei Götter ging. Und dieses wunderschöne Tier ist einer davon. Der Hüter allen Lebens. Xerneas.

  • Huhu. ^^
    Ich fand den Titel sehr ansprechend, deswegen hab ich mal vorbeigesehen. Der Startpost erweckt einen sehr schönen Eindruck. Schon alleine wegen deinem Cover, die Hände, die einander greifen wollen, aber anscheinend voneinander losgerissen werden - oder nicht ganz eins sind.
    Der Startpost an sich hinterlässt einen tollen Eindruck und man bekommt Lust auf mehr.


    Allerdings muss ich an der Stelle Kritik anbringen. Du schreibst also über das alte Kalos und vergibst japanische Namen und japanische Suffixe. Da frag ich mich doch, warum du nicht über Kanto, Johto, Hoenn, Shinou schreibst. Die vier Kontinente basieren auf Japan, während Isshu und Kalos auf Amerika und Frankreich basieren. Die gesamte Architektur, das Erscheinungsbild der Städte, die Städtenamen und vor allem die Routennamen sind französisch gehalten. Da frag ich mich also: "WARUM?" ^^" Warum eine Kotomi in Frankreich und Menschen, die einander -chan, -kun und -sama nennen? ^^"
    Ansonsten mag ich aber zB. die Charaktersteckbriefe, prägnant und aussagekräftig genug für den ersten Eindruck.


    Der Prolog... er ist an sich sehr schön, finde ich. Flüssiger Schreibstil, ein netter Einstieg in die Geschichte. Aber wenn du aus der dritten Person erzählt hättest, wäre man der Protagonistin vielleicht etwas nähergekommen, so komisch es klingen mag. Ich finde manche Stellen leicht kitschig, an denen ihr die Tränen kommen und das würde meiner Meinung nach weniger der Fall sein, wenn man aus der dritten Person schreibt und doch ist man der Figur dann näher.


    LG Bastet. ^^

  • » Rekommentar an Bastet.


    Erst einmal tut es mir Leid, dass ich erst so spät antworten konnte - eigentlich hatte ich dies nämlich erst vor, dies zu tun; wenn ich das erste Kapitel fertig geschrieben habe. Doch dein Fedback hat mir etwas zu denken gegeben, deswegen ich es doch schon jetzt tue - aber dazu später.


    [tabmenu]
    [tab=x]
    Yay, ein Kommentar auf meine FF. Und dann auch noch von Bastet!
    Ich danke dir ganz herzlich für dein Review. Sowohl für das Lob, als auch für die Kritik. Zumal diese mir echt zu denken gegeben hat, was Charaktere und im allgemeinen die Kultur angeht.


    [tab='Startpost.']

    Zitat

    Ich fand den Titel sehr ansprechend, deswegen hab ich mal vorbeigesehen. Der Startpost erweckt einen sehr schönen Eindruck. Schon alleine wegen deinem Cover, die Hände, die einander greifen wollen, aber anscheinend voneinander losgerissen werden - oder nicht ganz eins sind.
    Der Startpost an sich hinterlässt einen tollen Eindruck und man bekommt Lust auf mehr.

    Vielen Dank dafür. Ich habe auch ziemlich lange am Startpost gesessen und freue mich, dass er Gefallen findet.
    Das Titelbild fand' ich auch sehr schön und dachte sofort "Das muss ich nehmen!" - ich habe es dann noch etwas der Atmosphäre meiner FF angepasst - wobei ich da auch erst sehr unsicher war.


    [tab='Prolog.']

    Zitat

    Der Prolog... er ist an sich sehr schön, finde ich. Flüssiger Schreibstil, ein netter Einstieg in die Geschichte. Aber wenn du aus der dritten Person erzählt hättest, wäre man der Protagonistin vielleicht etwas nähergekommen, so komisch es klingen mag. Ich finde manche Stellen leicht kitschig, an denen ihr die Tränen kommen und das würde meiner Meinung nach weniger der Fall sein, wenn man aus der dritten Person schreibt und doch ist man der Figur dann näher.

    Hm. Ich schreibe schon seit ich eigentlich Schreibe in der ersten Person - weshalb ich es sehr schwer fände, mich umzustellen.
    Ich selbst finde sogar, dass man durch die Ich-Erzählung dem Protagonisten / der Protagonistin näher kommt, da Gefühle und Gedanken besser beschrieben werden können.
    Ich denke, dies ist Geschmacks- und Gewohnheitssache.
    Und, dass ich an vielen Stellen diesen Kitsch mit einbringe; habe ich auch schon oft gesagt bekommen. Ich habe schon öfters versucht, das zu ändern; obwohl es mir doch immer wieder irgendwo dazwischen gerät. Kann natürlich sein, dass das an der ersten Person liegt. Ich kann versuchen, es weniger einzubringen - deswegen sei mir bitte nicht böse, wenn es doch irgendwo nochmal dazwischen kommt. Ich schaffe es einfach nicht so richtig, diesen Kitsch raus zu lassen ... liegt wohl auch an meinem Schreibstil. Hm.


    Vielen Dank dennoch für diese Kritik und ich hoffe, dass ich sie soweit vielleicht doch etwas umsetzen kann. c:
    [tab='Japanische Namen | Suffixe | etc.']
    So. Jetzt zu dem Teil, der mir am Meisten zu Denken gegeben hat.

    Zitat

    Allerdings muss ich an der Stelle Kritik anbringen. Du schreibst also über das alte Kalos und vergibst japanische Namen und japanische Suffixe. Da frag ich mich doch, warum du nicht über Kanto, Johto, Hoenn, Shinou schreibst. Die vier Kontinente basieren auf Japan, während Isshu und Kalos auf Amerika und Frankreich basieren. Die gesamte Architektur, das Erscheinungsbild der Städte, die Städtenamen und vor allem die Routennamen sind französisch gehalten. Da frag ich mich also: "WARUM?" ^^" Warum eine Kotomi in Frankreich und Menschen, die einander -chan, -kun und -sama nennen? ^^"

    Ich habe bisher meistens nur Fanstorys über Animes und Mangsas geschrieben und war etwas verschreckt, etwas neues auszuprobieren; und diese ganzen Suffixe wegzulassen. Ich dachte, dann belasse ich es einfach dabei und habe die Basen der Regionen auf einzelnen Ländern erstmal ausgeblendet. Doch da es anscheinend doch recht wichtig zu sein scheint, werde ich die Namen der Charaktere überarbeiten [zum größten Teil jedenfalls]; sowie die Suffixe weglassen. So eine riesige Umstellung dürfte dies für mich wohl dann doch nicht sein. Hoffe ich zumindest.
    [/tabmenu]


    Ich würde mich wirklich unglaublich freuen, wenn Du nach der Überarbeitung vielleicht noch einmal vorbei schauen könntest. Deine Kritik werde ich mir - wie gesagt - sehr zu Herzen nehmen und versuchen, es soweit alles umzusetzen.


    Liebe, liebe Grüße und ein frohes neues Jahr;
    ~ Nijana.

  • [tabmenu][tab=I][subtab=I]

    Salut Nijana; wie versprochen sehe ich mir deine Story noch in dieser Woche an und mache dir einen Kommi dazu. Startzeit: 11:55 Uhr, Geplante Unterbrechungen: Eventuell was essen oder Ähnliches. Ich bin jetzt niemand, der vorher gerne lange Texte schreibt, aber sonst sieht es immer so leer aus, weswegen ich hier ein wenig Platz fülle.
    An sich, werde ich (Prolog & Fließtexte) eher die Gesamtsituation bewerten, und dafür einige Zitate heraus suchen, die das gut verdeutlichen. Natürlich schreibe ich auch, falls mir bei der Rectschreibung etwas auffallen sollte, aber darauf achte ich eher nebensächlich. Mir ist wichtig, dass die Logik stimmt, und dass du möglichst genau beschreibst. Die Kunst des Schreibens liegt darin, dem Leser ein Bild zu zeigen, welches man lediglich mit Worten beschreibt. Ohne Beschreibungen wären es aus meiner Sicht lediglich Wörter.


    Haha, das klingt jetzt härter, als ich es am Ende wahrscheinlich bewerten werde. Aus Kritik soll man Lernen können, also wird sie auf keinen Fall zu hart sein. :)
    Dann noch viel Spaß beim Lesen.



    [tab=II][subtab=I]__________Startpost


    Der Startpost. Eines der wichtigsten Merkmale einer Story hier im BB, sofern er vorhanden ist. Du hast dir für eben diesen sehr viel Mühe gegeben, was wirklich sehenswert ist. Rein optisch gefällt er mir wirklich gut mit einem Header, welchen man bereits in Verbindung zu dem Titel der Geschichte setzen kann. Anschließend ein Zitat sowie ein nettes, kurzes Vorwort. Was mir positiv auffällt, ist deine Weise, einige Wörter hervorzuheben. Im Startpost ist nahezu jeder optische Trick sehr gerne gesehen,was dir gut gelungen ist.
    Es folgt der Disclaimer, wobei mir hier dann doch etwas fehlt. Du sprichst zwar die Rechte für die verwendeten Pokémon, etc. Nintendo, bzw. Game Freak zu, jedoch fehlt mir an dieser Stelle das Urheberrecht für die, von dir verwendeten, Bilder sowie das Zitat am Anfang. Sicherlich steht eine Quelle unter dem Bild, wobei es dann im Urheberrecht auch reichen würde zu sagen, dass die Quellen unter den Bilden verlinkt sind.
    Anschließend folgen eine Warnung, das Genre sowie der Klappentext, wobei ich nur auf letzteren Punkt "näher" eingehen werde.
    Der Klappentext ist, trotz seiner Kürze, in zwei Abschnitte eingeteilt. Nach einer kurzen generellen Einführung, in welcher bereits eine Grundphilosophie zum Thema Tod der gesamten Geschichte deutlich wird, folgt das Berichten über die Handlung. Zeitlich spielt die Geschichte im Jahr 756. Für eine solche Epoche sind sechzehn Jahre Lebenserfahrung natürlich auf eine andere Art zu beurteilen, wie es heutzutage der Fall ist. Ich bin wirklich gespannt darauf, wie du diesen Faktor im Verlauf der Geschichte umsetzen wirst. Was mich an deinem, im Großen und Ganzen ordentlich geschriebenem, Klappentext etwas stört, ist der letzte Satz.


    um dem Kampf und Verrat endlich ein Ende zu setzen?


    Die Stelle "um dem Kampf und Verrat" liest sich für mich immer etwas schwierig. Ich weiß nicht woran es liegen könnte, jedoch lese ich immer "um dem Kampf um Verrat". Vielleicht gäbe es einfach eine leserlichere Alternative, wie beispielsweise: "um dem Kampf sowie dem Verrat". Für mich persönlich klingt es einfach flüssiger, aber das ist deine Entscheidung.


    Im nächsten Abschnitt folgen dann einige kurze Erklärungen, wobei ich zugeben muss, dass ich davon nicht alles verstanden habe. Dass liegt nicht daran, dass du es schlecht beschrieben hast, sondern vielmehr daran, dass ich nur die ersten drei Generationen kenne und somit auch nur diese Regionen. Einen Teil der vierten Generation kenne ich zwar eventuell auch noch, jedoch bin ich mir da schon nicht mehr sicher. Worauf ich allerdings hinaus will, ist die Tatsache, dass diese Erklärungen zwar ganz sinnvoll sein können, dass ich jedoch eher ein Fan davon bin, dies im Verlauf der Geschichte zu erfahren. Gerade die Beschreibungen, wie sich die Pokémon in dieser Zeit verhalten - Dass sind Informationen mit denen man ein halbes, wenn nicht ein ganzes Kapitel füllen kann. Alternativ wäre damit auch ein Prolog gut zu füllen. Du hast hier bereits eine Menge guter Ansätze gezeigt, die ich auf jeden Fall (!) auch so in der Geschichte umgesetzt sehen will.


    Mit den Charaktersteckbriefen ist es ähnlich. Diese habe ich jetzt lediglich überflogen, da ich gerade Charaktere erst beim Lesen kennen lernen möchte. Sie sehen jedoch auf jeden Fall gut strukturiert, übersichtlich und detailliert aus, weswegen ich wahrscheinlich auch hier nicht viel hätte meckern können.
    Kapitelübersicht, Benachrichtigungen, Danksagungen, Nachwort, Ende. Schöner Ausklang und alles in Allem ein wirklich gut strukturierter Startpost. Nachdem ich den Profil aber ebenfalls bereits auf Grund der Optik gelobt habe, wundert es mich auch kaum mehr. Für Gestaltung scheinst du begabt zu sein. x)
    Ein paar wenige Tippfehler sind mir jedoch aufgefallen:


    __________Disclaimer: "die Handlungsind ausschließlich" - Handlungen sind
    __________Warnungen:"ebenfalls des öfteren Fallen" - des Öfteren fallen
    __________Klappentext:"schließlich auf eein dunkles Geheimnis" - ein




    [subtab=II]

    __________Prolog


    Der Prolog dient als Einstieg in deine Geschichte und ist von der Länge, denke ich mal, nicht zu lang, aber auch auf keinen Fall zu kurz. Zudem ist auch die Menge an Inhalt ganz gut gewählt, da für einen Einstieg zunächst auch Handlung entstehen muss. Was mir zunächst einmal positiv aufgefallen ist, ist dein Schreibstil. Du hast deine Situation und bleibst dabei; keine Zeitsprünge - keine Sprünge in der Logik. Gerade deine Beschreibungen gefallen mir schon ganz gut, wofür ich auch noch das ein oder andere Zitat heraus gesucht habe.
    Des Weiteren stellst du die Gedanken deines Charakters sehr gut dar. Insbesondere die an sich selbst gestellten rhetorischen Fragen unterstützen dies. Darüber hinaus verwendest du häufig sehr kurze Sätze, was aber keinesfalls etwas Negatives ist. Im Gegenteil, gerade diese kurzen Sätze unterstützen die Hektik in der Gefühlslage der handelnden Person. Trotzdem musst du darauf aufpassen, dass du diese Sätze dann nicht immer so verwendest, aber ich denke, dass du das schaffen wirst. Was mich etwas wundert, ist die Aussage in Bastets Kommentar, denn ich denke, dass gerade in der ersten Person als Erzählform die Stärke liegt. Andererseits habe ich auch die Antwort gelesen und wenigstens ein Versuch in der dritten Person zu schreiben, kann ja nicht schaden. Dass muss ja nicht in dieser geschichte der Fall sein, aber generell versuchen, würde ich es an deiner Stelle schon einmal. :)


    Ansonsten kommen jetzt die Zitate, an denen ich Weiteres zeigen möchte.


    Mit einem donnernden Laut schließt sich die Tür und ich starre einige Momente lang auf das helle Holz dieser.


    Das ist gleich der erste Satz des Prologes und ich bin wirklich unentschlossen, ob ich ihn gut oder schlecht finden soll. Zum Einen beginnst du mit "einem donnernden Laut", was aus meiner Sicht eine schöne Wortwahl und Beschreibung für das Knallen der Tür ist. Zum Anderen allerdings, zerstört der zweite Teil den Satz auch wieder, weil das "dieser" am Ende einfach eher seltsam wirkt. Ich weiß zwar was du meinst, aber flüssig zu lesen, ist es trotzdem nicht. Besser wäre etwas wie "[...] schließt sich die Tür und ich starre einen Moment lang auf dessen Holz.". Es ist nicht unbedingt die eleganteste Lösung, aber immerhin habe ich deinen Satz damit nicht völlig verändert. Was ich allerdings in dem Beispiel noch ändern wollte, waren die "einige[n] Momente". Wie lang genau ist denn ein Moment? :)
    In diesem Fall würde ich schon die Einzahl des Wortes nehmen.


    Ein kleines Mädchen mit vor Trauer geröteten Augen.


    Als würde es vor Zorn über den Krieg und den Tod meines Bruders brennen.


    Diese beiden Zitate habe ich lediglich heraus gesucht, weil sie mir so gut gefielen und ich den Grundsatz verfolge, dass Lob immer mit in einen Kommi gehört (manchmal mehr, und manchmal weniger). Ich mag deine Art, Vergleiche aufzustelen und hoffe, dass du diese Fähigkeit auch im weiteren Verlauf so beibehälst, sofern das nicht unmöglich sein wird. :


    Ansonsten noch zwei kleine Tippfehler:
    "zum glitzern" - Glitzern
    "in der ferne verklingend." - Ferne


    [subtab=III]

    Soo, das war es auch schon. Ich denke mal, dass es alles in Allem dann doch nicht so viel Kritik war, was dann ja gleichzeitig auch bedeutet, dass es ein guter Start in die Geschichte war. Natürlich gibt es immer noch Verbesserungsansätze, aber dafür hast du ja noch Zeit.
    Ansonsten würde ich zumindest das nächste Kapitel noch ganz gerne Lesen, weil ich immer interessiert bin, wie Kritik umgesetzt wird (auch wenn es nicht viel war). Ob ich danach weiterlesen werde, kann ich noch nicht sagen, da mir die Pokémon sowie die Region an sich wahrscheinlich eher weniger sagen werden. Dagegen würde nur extrem detailliertes Beschreiben deinerseits helfen, aber mal sehen. :)


    Dann noch ein schönes Restwochenende,
    ~ Flocon


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