Behindert - verstoßen von der Gesellschaft?

  • Sie lieben mich. (wie es Eltern und Geschwister tun.)

    HAHA. Sorry, aber das stimmt, leider, nicht immer. Was die Seite Vater/Stiefmutter angeht ist das in meinem Fall definitiv nicht so udn auch der Grund warum keienrlei Kontakt herrscht (bei lächerlichen ~30km Entfernung).

    Nichtsdestotrotz freut es mich dass es bei dir positiver läuft.

    Alternativ treibt mich mein Schmerz in den Wahn. Ich leide von Zeit zu Zeit an Schmerzattacken, die man nur mit einem Morphinen Medikament bekämpfen muss.

    Nun, ich weiß nicht was genau du hast (hab ich es überlesen oder schreibst du es bewusst nicht?), kann aber vielleicht zum Teil nachvollziehen was du hast. Ich habe auch sehr unregelmäßig (mal häufig mal Monatelang nicht) Phantomschmerzen, diese reichen von leicht bis stark dass doch recht starke Schmerzmittel (Tilidin, ka in welchem Verhältnis es zu deiner Medikamentation steht) brauche. Wenn sie so stark sind kann ich im Endeffekt teilweise nur schlafen weil ich irgendwann einfach nur noch total erschöpft bin. Und die Tabletten helfen natürlich auch nur bedingt.



    Allgemein fiel mir bei deinem Text auf dass dieser doch Recht düster klingt.

    Was mich immer weiter machen lies, wo ich auch ziemlich unten war, war einfach der Gedanke das aufgeben keine Option ist und man damit allen Recht geben würde die einen schlecht reden. Der simple Impuls es den anderen zeigen zu wollen, dass man nicht aufgibt, trotz der Situation und persönlichen Hindernisse.

    Ich weiß, ich kann es nicht recht gut erklären, aber ich hoffe du verstehst in etwa was ich meine. Und dass du ja nicht aufgibst, egal wie beschissen es auch laufen mag!

  • Ich bin mir ebenfalls bewusst, dass das Leben nicht einfach ist, aber das Forum

    Ich bin mir auch bewusst, dass ich gehasst und geächtet werde, sowohl virtuell als auch real.

    Damit muss ich leider leben.

    Wieso denkst du das denn? Real meinst du vielleicht Blicke, die du erntest, aber du hast gesagt, dass eine Familie und einen besten Freund hast und ich glaube kaum, dass dich hier jemand ächtet. Auf welchen Seiten bist du denn sonst noch unterwegs / was hast du wo anders erlebt?

  • Wieso denkst du das denn?

    Im realen Leben erkennt das wesentlich einfacher, es sind die ignoranten hochnäsigen Blicke der Leute oder der wütenden Gesichtsausdrucke diverse Leute.

    Nicht gehasst zu werden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt immer irgendwer, der einen nicht mag oder einen hasst. Man merkt es nicht.

    Davon auszugehen, dass man überall geliebt wird, ist pure Ignoranz.

    Das ist das, was mich das Leben lehrte.


    Auf welchen Seiten bist du denn sonst noch unterwegs / was hast fu wo anders erlebt?

    Facebook, Discord, Pirateboard.

    Die Geschichte mit du bist hässlich, habe ich hier schon mal erzählt.

    ES gibt noch diverse andere Geschichte, die ich bei Bedarf anreißen kann.

    Mir fehlt im Moment die Zeit dazu.

  • Ich bin mir auch bewusst, dass ich gehasst und geächtet werde, sowohl virtuell als auch real.

    Damit muss ich leider leben.

    Was ein Schwachsinn, den Müll redest du dir wirklich ein?

    Nur weil ein paar Affen meinen Sie müssten sich über Menschen mit Behinderung lustig machen?

    Als jahrelanges Mobbingopfer kann ich verstehen, dass das was ich jetzt sage nicht so einfach ist, aber man sollte da auch drüber stehen, was irgendwelche NoNames im Internet zu einem sagen.

    Was denkste wie oft ich schon in einer Diskussion auf Facebook gesagt bekommen habe, dass ich lieber mein Maul halten sollte, so wie ich aussehe, drüber stehen würde ich da mal sagen.


    Voralle was heißt hier geächtet nur hier nicht?, es gibt verschiedene Menschen, Arschlöcher, die meinen Behinderte fertig zu machen und Leute denen das vollkommen egal ist, ich lege meine Hand is Feuer, dass du auf genug anderen Foren genau das gleiche erleben würdest wie hier.

    In dem Forum in dem ich unter anderem noch bin, würden die Leute nicht lange Behinderte fertig machen, wenn wir welche hätten, die wären ganz schnell weg vom Fenster.


    Seh es mal so als Mensch mit Behinderung, du lebst, du kannst Sachen unternehmen, andere sind so beschissen dran, die können gar nichts und wissen das (damit will ich defintiv deine Behinderung nicht runter spielen), ich selbst habe 2 Kollegen mit Behinderung, die haben hier und da auch mal Ihre tiefen Phasen, weil Sie eben behindert sind, aber was beide schon gesagt haben und was ich einfach klasse gefunden habe "ich bin behindert, aber außer ein paar Dingen kann ich alles machen und dafür bin ich so glücklich, andere trifft es wesentlich schlimmer".

    Ich habe fast mit Freundentränen vor Ihm gestanden und Ihm den Arm um die Schulter gelegt, weil ich einfach diese Einstellung so toll finde, trotz dass er hier und da eingeschränkt ist macht er das beste aus dem Leben.

  • Wieso denkst du das denn?

    Im realen Leben erkennt das wesentlich einfacher, es sind die ignoranten hochnäsigen Blicke der Leute oder der wütenden Gesichtsausdrucke diverse Leute.

    Nicht gehasst zu werden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt immer irgendwer, der einen nicht mag oder einen hasst. Man merkt es nicht.

    Davon auszugehen, dass man überall geliebt wird, ist pure Ignoranz.

    Das ist das, was mich das Leben lehrte.

    Vielleicht ist es auch Verwunderung, Mitgefühl (was jetzt auch nicht so wirklich angebracht ist) uä bei manchen und du liest es als etwas anderes? :/


    Seh es mal so als Mensch mit Behinderung, du lebst, du kannst Sachen unternehmen, andere sind so beschissen dran, die können gar nichts und wissen das (damit will ich defintiv deine Behinderung nicht runter spielen), ich selbst habe 2 Kollegen mit Behinderung, die haben hier und da auch mal Ihre tiefen Phasen, weil Sie eben behindert sind, aber was beide schon gesagt haben und was ich einfach klasse gefunden habe "ich bin behindert, aber außer ein paar Dingen kann ich alles machen und dafür bin ich so glücklich, andere trifft es wesentlich schlimmer".

    Ich habe fast mit Freundentränen vor Ihm gestanden und Ihm den Arm um die Schulter gelegt, weil ich einfach diese Einstellung so toll finde, trotz dass er hier und da eingeschränkt ist macht er das beste aus dem Leben.

    "Anderen geht es schlechter" ist aber echt kein Trost und benutzt das Leid anderer, nur damit man sich selbst besser fühlt. Geht es dir wirklich besser, weil es anderen schlechter geht? Was haben die mit dir zu tun?


    Es gibt diese allgemeine, sentimentale Einstellung, dass behinderte Menschen mit positiver Lebenseinstellung so unglaublich bewundert werden.

    Diese erzwungene Positivität hat sicherlich den Nebeneffekt, dass die Leute, die ein Down haben, sich noch schlechter fühlen, weil ihnen andere einreden, sie bräuchten nur eine positivere Einstellung auf ihre Behinderung, sowie [insert der Typ, der dies und jenes hat].

  • "Anderen geht es schlechter" ist aber echt kein Trost und benutzt das Leid anderer, nur damit man sich selbst besser fühlt. Geht es dir wirklich besser, weil es anderen schlechter geht? Was haben die mit dir zu tun?


    Es gibt diese allgemeine, sentimentale Einstellung, dass behinderte Menschen mit positiver Lebenseinstellung so unglaublich bewundert werden.

    Diese erzwungene Positivität hat sicherlich den Nebeneffekt, dass die Leute, die ein Down haben, sich noch schlechter fühlen, weil ihnen andere einreden, sie bräuchten nur eine positivere Einstellung auf ihre Behinderung, sowie [insert der Typ, der dies und jenes hat].

    Klar, man kann auch alles scheiße und negativ sehen und wundert sich dann dass andere nur noch den Kopf schütteln. ^^"


    Ich bin wie gesagt nicht behindert aber habe schwere psychische Probleme und sage mir selbst immer anderen geht es noch schlechter, klar ist das an sich kein richtiger Trost, aber wenn man das so schreibt wie du sorry, dass das jetzt hart klingen wird "dann kann man sich auch gleich erhängen".

    Ich habe nur psychische Probleme, andere haben eine Behinderung, dass bei beiden Situationen schwer ist ausm Loch zu kommen weiß ich selbst und kann es mir denken, nur wenn ich so auf genau diese Personen einrede mit "das ist kein Trost" und und und, mache ich es auch nicht besser.

    Man sollte das Problem nicht verharmlosen, aber betätscheln sollte man die Leute auch nicht, das macht es im Umkehrschluss ebenfalls wesentlich schlimmer.

  • Im realen Leben erkennt das wesentlich einfacher, es sind die ignoranten hochnäsigen Blicke der Leute oder der wütenden Gesichtsausdrucke diverse Leute.

    Nicht gehasst zu werden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt immer irgendwer, der einen nicht mag oder einen hasst. Man merkt es nicht.

    Nicht jeder Blick der hochnäsig aussieht muss so sein, und vielleicht bist nicht mal du gemeint.

    Und selbst wenn: lern drüber zu stehen, nimm es dir nicht zu Herzen.


    Das ist btw ein Problem viele Menschen, sie nehmen sich die negativen Dinge von einer Handvoll Individuen sehr zu Herzen und leiden darunter, aber die Aussagen der Dutzenden Menschen die das Gegenteil sagen werden in den Wind geworfen. Unbedingt lernen auch das positive aufzunehmen.

    "ich bin behindert, aber außer ein paar Dingen kann ich alles machen und dafür bin ich so glücklich, andere trifft es wesentlich schlimmer"

    Stimmt, das sage ich auch gerne, gehe aber gleich näher drauf ein...

    "Anderen geht es schlechter" ist aber echt kein Trost und benutzt das Leid anderer, nur damit man sich selbst besser fühlt. Geht es dir wirklich besser, weil es anderen schlechter geht? Was haben die mit dir zu tun?

    Das würde ich so nicht sagen. Klar, im ersten Moment mag es so klingen. Aber sieh es doch mal so: man weiß man kann mit seiner Einschränkung dies und das schwerer machen, anderen denen es "schlechter" geht haben mehr Probleme damit und meistern ihr Leben dennoch. Ich sehe das eher als Respekt das andere mit größeren Problemen die gleiche oder sogar bessere Leistung zeigen als man selbst.

    Es gibt amputierte die machen (Spitzen-)Sport, ich aber sitze den ganzen Tag nur im Büro. Mir fehlt "nur" ein Bein und ich sage über Leute die beidseitig amputiert bin denen geht es schlechter. Aber die schaffen das gleiche oder mehr als ich.

    Was ist mit Stephen Hawking? Was hat der, trotz Behinderung, alles geleistet? Klar, vielleicht "nur" geistige Arbeit, aber dennoch. Und sind wir mal ehrlich: dem ging es schlechter als ich mit meinem lächerlichen fehlenden Bein. Trotzdem kann ich nicht was er konnte. Und das verdient Respekt!

  • man weiß man kann mit seiner Einschränkung dies und das schwerer machen, anderen denen es "schlechter" geht haben mehr Probleme damit und meistern ihr Leben dennoch.

    Das ändert aber nichts daran, dass Menschen verschieden sind und nicht alle Menschen psychisch gleich sind. Wie gesagt: Ich habe eine blinde Freundin, die macht fast alles und arbeitet im Literaturbetrieb. Aber andere eben nicht. Ihr geht es recht gut, sie ist ein positiver Mensch. Aber nicht jeder ist so. Und dass nicht jeder so ist, hat nichts mit Schwäche oder sonst was zu tun. Es darf einem schlecht gehen. Man muss nicht positiv sein. Und ich sehe es ernsthaft auch als enorm problematisch zu sagen, "jo, andere haben so viel geschafft, deswegen tu dir mal nicht leid". Es macht die eigenen Erlebnisse nicht besser. Es gibt einem keinen Mut. Im Gegenteil.

  • Zitat

    Es gibt diese allgemeine, sentimentale Einstellung, dass behinderte Menschen mit positiver Lebenseinstellung so unglaublich bewundert werden.


    Diese erzwungene Positivität hat sicherlich den Nebeneffekt, dass die Leute, die ein Down haben, sich noch schlechter fühlen, weil ihnen andere einreden, sie bräuchten nur eine positivere Einstellung auf ihre Behinderung, sowie [insert der Typ, der dies und jenes hat].

    Lustigerweise war das auch das Erste, an das ich gedacht habe - aber an sich ist das eigentlich das Letzte, was ich als Behinderte wollen würde. Dieses "Oh schau, ihr geht es sooo schlecht, aber sie kriegt ihr Leben trotzdem so toll auf die Reihe!", was tatsächlich auch Viele über meine leichte Einschränkung (Rheuma) gesagt haben und ehrlich gesagt habe ich es absolut gehasst ^^`

    Ich mein, man ist einfach ein Mensch. Punkt. Ich kann demjenigen immer auf Augenhöhe begegnen, egal, ob si*er jetzt im Rollstuhl sitzt oder was weiß ich nicht was hat. Diese "Bewunderung" ist letztendlich auch nur eine andere Form von Mitleid.


    Das Ding bei Depressiven ist nur leider: egal, was man sagt/macht, es kann falsch ausgelegt werden. Bestätigt man denjenigen in seinem Verhalten, wird er sich weiter darin bewegen, weil sein Umfeld ja darauf reagiert und sich ihm zuwendet; sagt man ihm "Jetzt bekomm endlich den Hintern hoch!", wird si*er sich abgewiesen fühlen und sich noch weiter vergraben und abschotten, daher... X=

  • Man kann sich aber auch keine Positivity aufzwingen, wenn man sie nicht sieht. Am Ende freut man sich nur, dass man mehr emotionale Ressourcen hat als jemand anderes, wenn man ehrlich ist.

    Gerade, wenn du psychische Probleme hast, müsstest du die anderer verstehen.


    "Anderen geht es schlechter" ist aber echt kein Trost und benutzt das Leid anderer, nur damit man sich selbst besser fühlt. Geht es dir wirklich besser, weil es anderen schlechter geht? Was haben die mit dir zu tun?

    Das würde ich so nicht sagen. Klar, im ersten Moment mag es so klingen. Aber sieh es doch mal so: man weiß man kann mit seiner Einschränkung dies und das schwerer machen, anderen denen es "schlechter" geht haben mehr Probleme damit und meistern ihr Leben dennoch. Ich sehe das eher als Respekt das andere mit größeren Problemen die gleiche oder sogar bessere Leistung zeigen als man selbst.

    Es gibt amputierte die machen (Spitzen-)Sport, ich aber sitze den ganzen Tag nur im Büro. Mir fehlt "nur" ein Bein und ich sage über Leute die beidseitig amputiert bin denen geht es schlechter. Aber die schaffen das gleiche oder mehr als ich.

    Was ist mit Stephen Hawking? Was hat der, trotz Behinderung, alles geleistet? Klar, vielleicht "nur" geistige Arbeit, aber dennoch. Und sind wir mal ehrlich: dem ging es schlechter als ich mit meinem lächerlichen fehlenden Bein. Trotzdem kann ich nicht was er konnte. Und das verdient Respekt!

    Das ist es eben. Schon alleine, dass man es nichtmal weiß, ob es diesen Leuten Recht ist, wenn man sie als Bezug heranzieht. Wie gesagt, benutzt man sie nur, um sich selbst auch aufzubauen, aber du bist nicht diese Person und diese Person ist nicht du. In Dokumentation über Behinderungen und Krankheiten wird gerne dieses künstliche Bild von "so gebeutelt, aber noch so lebensfroh" gezeigt, aber in Wahrheit weißt du nicht, wie das Leben und psychischer Zustand desjenigen wirklich aussieht.


    Schlussendlich fühlen sich Leute, denen du deine Pepp Talks halten willst, womöglich noch schlechter. Die Frage ist auch, wieso man das tut. Doch nur, weil man es selbst nicht ertragen kann, dass jemand in einem Tief oder unzufrieden ist und du ihn nicht aufmuntern kannst.

    Manches ist eben scheiße, da gibt es nichts zu beschönigen und eben schon gar nicht mit "der ist ein ärmeres Würstchen als ich / du."


    man weiß man kann mit seiner Einschränkung dies und das schwerer machen, anderen denen es "schlechter" geht haben mehr Probleme damit und meistern ihr Leben dennoch.

    Das ändert aber nichts daran, dass Menschen verschieden sind und nicht alle Menschen psychisch gleich sind. Wie gesagt: Ich habe eine blinde Freundin, die macht fast alles und arbeitet im Literaturbetrieb. Aber andere eben nicht. Ihr geht es recht gut, sie ist ein positiver Mensch. Aber nicht jeder ist so. Und dass nicht jeder so ist, hat nichts mit Schwäche oder sonst was zu tun. Es darf einem schlecht gehen. Man muss nicht positiv sein. Und ich sehe es ernsthaft auch als enorm problematisch zu sagen, "jo, andere haben so viel geschafft, deswegen tu dir mal nicht leid". Es macht die eigenen Erlebnisse nicht besser. Es gibt einem keinen Mut. Im Gegenteil.

    This. Solange man mit seinem Selbstmitleid kein Arschloch ist (aka, you know "ich bin ein Arsch und keiner will mit mir was zu tun haben, deswegen tu ich mir leid"), steht es jedem zu. Klingt halt blöd von "zustehen" zu sprechen.

  • Das würde ich so nicht sagen. Klar, im ersten Moment mag es so klingen. Aber sieh es doch mal so: man weiß man kann mit seiner Einschränkung dies und das schwerer machen, anderen denen es "schlechter" geht haben mehr Probleme damit und meistern ihr Leben dennoch. Ich sehe das eher als Respekt das andere mit größeren Problemen die gleiche oder sogar bessere Leistung zeigen als man selbst.

    Es gibt amputierte die machen (Spitzen-)Sport, ich aber sitze den ganzen Tag nur im Büro. Mir fehlt "nur" ein Bein und ich sage über Leute die beidseitig amputiert bin denen geht es schlechter. Aber die schaffen das gleiche oder mehr als ich.

    Was ist mit Stephen Hawking? Was hat der, trotz Behinderung, alles geleistet? Klar, vielleicht "nur" geistige Arbeit, aber dennoch. Und sind wir mal ehrlich: dem ging es schlechter als ich mit meinem lächerlichen fehlenden Bein. Trotzdem kann ich nicht was er konnte. Und das verdient Respekt!

    Genau das meine ich damit, ich würde defintiv nicht die Behinderung verharmlosen, bei dir ist es ein Bein weniger und das ist ja irgendwo ne Einschränkung (als jemand der noch kein Körperteil verloren hat, bzw. nicht das Problem habe durch eine Behinderung gar nicht laufen zu können, kann ich das natürlich nicht einschätzen), aber wenn ich sehe was Leute noch alles mit Behinderungen bewerkstelligen, es gibt wie viele Leut emit Behinderung die würden mich im Sport eiskalt abziehen. :P

    Ich würde wenn ich ein Bein verliere auch mal extrem geschockt sein, würde mir aber dann sehr wahrscheinlich (so wie bei jetzt allen innerlichen Problemen bei mir (Organ und Co.) denken, es ist scheiße, aber hey ich lebe, muss mich in diversen Sachen einschränken, aber dann gibt es halt auch Leute den geht es einfach schlechter als mir.




    Natürlich will ich Leute denen es noch schlechter geht nicht runter ziehen, aber finde es einfach toll, wenn Leute ohne weiteres lachen können auch wenn Sie eine Behinderung haben, es ist scheiße, aber wenn man sich komplett fallen lässt, dann kann man sagen ist es so gut wie vorbei.

    Das gilt auch für mich der nur innerliche Probleme (Organe) hat, ich sehe es so mein Nachbar ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, andere tragen immer ne Tasche mit sich rum, wo Urin und Stuhlgang gesammelt werden, ich habe das weniger große Übel erwischt mit der chronischen Darmerkrankung, klar ist das etwas anderes als im Rollstuhl zu sitzen, weil man gar nicht mehr gehen kann oder Körperteile fehlen, aber das was ich habe ist auch eine Behinderung die mich einschränken tut.

    Ich Lebe nach dem Motto "immer nur maulen und verkriechen machts auch nicht besser" und damit will ich ganz gewiss keinem ans Bein pissen, aber ne grundlegend positivere Einstellung ist ein TEIL der Besserung.



    Gerade, wenn du psychische Probleme hast, müsstest du die anderer verstehen.

    Dazu empfehle ich dir mal mit entsprechenden Fachleuten zu sprechen, aus Erfahrung (und das nicht nur bei mir) kann ich dir sagen, dass keiner die betätcheln wird, aber es wird dir auch keiner sagen "stell dich nicht so an", die Leute zeigen dir wie man damit umgehen kann, wie man das letztendlich bewältigt liegt an einem selbst und wie stark man sich aufrappeln tut.

    Um es ganz hart zu drücken "heißt es so viel wie stell dich nicht so an, du lebst und stirbst nicht daran", dass man das den Leuten so nicht verklickern kann ist klar, Leute in nem tief reiste einem damit komplett den Boden unter den Füßen weg.

    Dass man auch nicht allen Leuten helfen kann ist klar, wie gesagt der Wille dafür muss da sein, aber selbst bei den Leuten die es nicht schaffen habe ich noch keine Person gesehen die dann irgendwann kam von wegen "du schaffst es doch nicht also guck wie du klar kommst".


    Nur ich halte es halt für sehr kontraproduktiv immer nur zu verhätscheln und ja das sage ich bewusst als jemand der mehrfach in Reha wegen den Nerven war, man kann mit seinen Behinderungen leben und da muss man sich halt auch einfach mal in den Kopf rufen, dass es einem viel viel schlechter gehen könnte, das alleine kann schon oftmals Besserung verschaffen, wie gesagt damit will ich nicht verharmlosen oder der gleichen, nur wenn halt einfach nur denkt "alles scheiße", ja was soll man da dann noch sagen, klar hat man nicht immer positive Gedanken, das hat keiner außer du bist auf irgendeiner Droge und reitest aufm Regenbogen, aber NUR NEGATIV, das macht einen einfach kranker als man ist.

  • Zitat von Pascal

    Ich würde wenn ich ein Bein verliere auch mal extrem geschockt sein, würde mir aber dann sehr wahrscheinlich (so wie bei jetzt allen innerlichen Problemen bei mir (Organ und Co.) denken, es ist scheiße, aber hey ich lebe, muss mich in diversen Sachen einschränken, aber dann gibt es halt auch Leute den geht es einfach schlechter als mir.

    Zitat von Pascal

    Nur ich halte es halt für sehr kontraproduktiv immer nur zu verhätscheln und ja das sage ich bewusst als jemand der mehrfach in Reha wegen den Nerven war, man kann mit seinen Behinderungen leben und da muss man sich halt auch einfach mal in den Kopf rufen, dass es einem viel viel schlechter gehen könnte, das alleine kann schon oftmals Besserung verschaffen, wie gesagt damit will ich nicht verharmlosen oder der gleichen, nur wenn halt einfach nur denkt "alles scheiße", ja was soll man da dann noch sagen, klar hat man nicht immer positive Gedanken, das hat keiner außer du bist auf irgendeiner Droge und reitest aufm Regenbogen, aber NUR NEGATIV, das macht einen einfach kranker als man ist.

    Das jemand eine Therapie selbst wollen muss, ist schon klar und sollte logisch sein, dass jemand nichts draus mitnimmt, wenn man ihn hinschleift.


    Aber das ist eben so etwa wie: "Hey, wieso hast du Magersucht? In Afrika wären die Leute (also, generell immer ALLE XD) froh, wenn die was zu essen hätten."

    Denjenigen, die hungern, geht es im Umkehrschluss nicht besser, nur weil ein von Magersucht betroffener Europäer wieder etwas isst, und Magersucht heilt man genauso wenig mit solchen Aussagen. Das sagt man gerne leicht daher. Es hilft aber nichts.


    Zitat von Pascal

    Um es ganz hart zu drücken "heißt es so viel wie stell dich nicht so an, du lebst und stirbst nicht daran", dass man das den Leuten so nicht verklickern kann ist klar, Leute in nem tief reiste einem damit komplett den Boden unter den Füßen weg.

    Darum geht's ja: Mit manchen Behinderungen und Krankheiten, wäre es Leuten lieber zu sterben, als damit weiterzuleben. Die dürfen das wollen und als letzten Ausweg, wenn jede andere Hilfestellungen fehlgeschlagen hat, durchziehen.

    Nur dazu, weshalb ich das sage: Hatten letztens in einer WA-Gruppe die News von der 17jährigen Niederländerin gelesen, die man am Ende quasi lieber verdursten ließ, was um einiges grausamer ist, anstatt Sterbehilfe zu leisten.

    Das ist für so manche der Ist-Zustand, bloß ist der nicht schön zu hören.


    Es kommt halt auch drauf an, was dir wichtig ist. Mir ist es wichtig zu sehen, einem Musiker jedoch könnte es schwer treffen sein Gehör oder eine Hand zu verlieren oder eine Nervenerkrankung zu erleidem. Würde ich zB. ein Bein verlieren, durch was auch immer, würde ich wahrscheinlich irgendwann mit Prothesen (auch fürs Optische) zurechtkommen, da ich außer bisschen joggen nicht besonders viel Wert auf Sport lege. Wenn ein Sportler entscheidet, dass ihn dieselbe Situation um einiges mehr belastet als es andere würde, ist es sein "Recht", dass es ihm damit sehr viel schlechter geht als jemand anderen.

  • Ich persönlich habe eine Schwerbehinderung von 100 Prozent, bin von Geburt an hochgradig schwerhörig

    und habe eine LKG. War bis zu meiner Ausbildung immer in Schulen die speziell auf meine Einschränkung

    spezialisiert waren, als Schulen für Menschen mit Hörschädigungen u. Sprachstörungen.

    Die Klassenstärke betrug meistens 7-14 Schüler maximal.


    Die Ausbildung absolvierte ich in einer Krankenpflegeschule, wo ich erstmals mit Menschen ohne

    Hörschädigung in einer Klasse bzw. Kurs war. Hier waren 32 Azubis, in einem Kurs.

    Die praktische Ausbildung absolvierte ich logischerweise in einem Krankenhaus.


    Nun arbeite ich mittlerweile 5 Jahre und komme trotz meiner Hörschädigung gut zurecht.


    Ob Grund- oder Realschule, Ausbildung oder Arbeit, ich wurde bisher immer gut aufgenommen bzw.

    man hat mich akzeptiert und sieht mich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, das sollte für alle

    Menschen mit Behinderung genauso sein, egal welche Einschränkung diese haben.


    Trotzdem, gab es auch natürlich Menschen die mir Stolpersteine in Weg legen wollten, aber da musste

    ich durch.

  • Initial klang es eben wie ALLE behinderte. Und das hatte mich schlicht gewurmt. Nach deiner Erklärung und Differenzierung kann ich das nun viel besser nachvollziehen.

    Wie gesagt - ich wollte nicht in "gute" und "schlechte" Behinderung einteilen. Und letztendlich mag es natürlich für manche Menschen auch immer noch was mit dem Gesamtbild und Attraktivität zu tun haben. Ich kenne durchaus Menschen, die Prothesen, wenn wir mal von Amputees sprechen, unschön finden. Und es ist auch das gute Recht von jedem, irgendwas nicht "ästhetisch" zu finden und es als Abturner zu sehen.

    Hängt ganz stark immer von jeder Person ab und wie kompatibel man miteinander interagieren kann. Man muss auch einem Menschen ohne vergleichbare Einschränkungen Schwächen zugestehen.

    Wenn ich mir überlege, wie gerne ich mit meinem Partner Filme, Videospiele und Musik teile, kann ich mir nicht vorstellen, mich einer Situation gewachsen zu sehen, in der dich all das nicht mit meinem Partner teilen kann, weil er taub oder blind ist.

    Es macht die eigenen Erlebnisse nicht besser. Es gibt einem keinen Mut. Im Gegenteil.

    Zumal jeder Leid ja auch ganz anders empfindet. Man muss nur mal an Fälle denken, bei denen Leute ihre ganze Familie bei einem tragischen Unfall verlieren und weiter machen, während andere unter der Trennung vom ersten Partner so leiden, dass sie Suizid begehen. Jeder empfindet Leid und Schmerz ganz individuell, weswegen ich es wahnsinnig gefährlich finde, wenn sich jemand hinstellt und sagt "ja, anderen geht's schlechter und die meistern es trotzdem!!!". Es ist immer schwierig, wenn man anderen vorschreibt, wie sie sich zu fühlen haben.

    Das Ding bei Depressiven ist nur leider: egal, was man sagt/macht, es kann falsch ausgelegt werden. Bestätigt man denjenigen in seinem Verhalten, wird er sich weiter darin bewegen, weil sein Umfeld ja darauf reagiert und sich ihm zuwendet; sagt man ihm "Jetzt bekomm endlich den Hintern hoch!", wird si*er sich abgewiesen fühlen und sich noch weiter vergraben und abschotten, daher... X=

    ^this. Uff.

    Es ist für mich teilweise echt schwierig mit meinem Partner zu reden und ihn zu unterstützen. Ich versuche ihm einfach zu signalisieren, dass ich ihn liebe und ihm keinen Stress machen will, viel Verständnis für sein Krankheitsbild habe und einfach nur hoffe, dass es ihm langfristig wieder besser geht. Denke, dass das die meisten Angehörigen von Depressiven versuchen. Aber wenn man selbst mal in der Situation war, kann man sich denken, warum es nicht einfach ist. Dieser .... Dämon im Kopf lässt einen viel zweifeln und lässt von außen leider häufig wenig Imput zu.

  • Initial klang es eben wie ALLE behinderte. Und das hatte mich schlicht gewurmt. Nach deiner Erklärung und Differenzierung kann ich das nun viel besser nachvollziehen.

    Wie gesagt - ich wollte nicht in "gute" und "schlechte" Behinderung einteilen. Und letztendlich mag es natürlich für manche Menschen auch immer noch was mit dem Gesamtbild und Attraktivität zu tun haben. Ich kenne durchaus Menschen, die Prothesen, wenn wir mal von Amputees sprechen, unschön finden. Und es ist auch das gute Recht von jedem, irgendwas nicht "ästhetisch" zu finden und es als Abturner zu sehen.

    Naja, gerade da gibt es ziemlich realistisch aussehende Prothesen. Finde ich persönlich nicht so wild.


    Hängt ganz stark immer von jeder Person ab und wie kompatibel man miteinander interagieren kann. Man muss auch einem Menschen ohne vergleichbare Einschränkungen Schwächen zugestehen.

    Wenn ich mir überlege, wie gerne ich mit meinem Partner Filme, Videospiele und Musik teile, kann ich mir nicht vorstellen, mich einer Situation gewachsen zu sehen, in der dich all das nicht mit meinem Partner teilen kann, weil er taub oder blind ist.

    This.

    Wenn man bereits in einer Beziehung ist, es schwierig, aber natürlich steht man es gemeinsam durch.

    Wenn man jemanden neu kennenlernt, ist es schwieriger sich darauf einzulassen.


    Es macht die eigenen Erlebnisse nicht besser. Es gibt einem keinen Mut. Im Gegenteil.

    Zumal jeder Leid ja auch ganz anders empfindet. Man muss nur mal an Fälle denken, bei denen Leute ihre ganze Familie bei einem tragischen Unfall verlieren und weiter machen, während andere unter der Trennung vom ersten Partner so leiden, dass sie Suizid begehen. Jeder empfindet Leid und Schmerz ganz individuell, weswegen ich es wahnsinnig gefährlich finde, wenn sich jemand hinstellt und sagt "ja, anderen geht's schlechter und die meistern es trotzdem!!!". Es ist immer schwierig, wenn man anderen vorschreibt, wie sie sich zu fühlen haben.

    Natürlich kann man schon "Schweregrade" festmachen. Wie schonmal gesagt, wirst du nicht über einen nichtigen Streit auf der Arbeit daherlamentieren, wenn dein Gegenüber das Tief seines Lebens erlebt.

    Allerdings kann man eben verschiedenste ernste Lagen nicht gegeneinander aufwiegen.

    Nicht nur das Gefühlleben von Menschen ist unterschiedlich, sondern auch deren Situationen. Es macht einen Unterschied, ob die erste Trennung eine nicht gar so ernste Beziehung gewesen war oder eben schon eine solche war und von furchtbaren Umständen begleitet wurde.

    Mich regt mittlerweile auch auf, wenn alte Personen meinen, sie hätten automatisch mehr Lebenserfahrung. Man kann als Kind und Jugendlicher die Hölle durchstehen oder man kann 50 sein und bisher ein "perfekt geöltes" Leben geführt haben. Dass sowas niemand hat, ist klar, aber es kommt dem vielleicht näher, als vieler anderer.


    Das Ding bei Depressiven ist nur leider: egal, was man sagt/macht, es kann falsch ausgelegt werden. Bestätigt man denjenigen in seinem Verhalten, wird er sich weiter darin bewegen, weil sein Umfeld ja darauf reagiert und sich ihm zuwendet; sagt man ihm "Jetzt bekomm endlich den Hintern hoch!", wird si*er sich abgewiesen fühlen und sich noch weiter vergraben und abschotten, daher... X=

    ^this. Uff.

    Es ist für mich teilweise echt schwierig mit meinem Partner zu reden und ihn zu unterstützen. Ich versuche ihm einfach zu signalisieren, dass ich ihn liebe und ihm keinen Stress machen will, viel Verständnis für sein Krankheitsbild habe und einfach nur hoffe, dass es ihm langfristig wieder besser geht. Denke, dass das die meisten Angehörigen von Depressiven versuchen. Aber wenn man selbst mal in der Situation war, kann man sich denken, warum es nicht einfach ist. Dieser .... Dämon im Kopf lässt einen viel zweifeln und lässt von außen leider häufig wenig Imput zu.

    Dass man keinem sagt "ja lol, hast Recht, ist eh alles scheiße" (zumindest nicht grundsätzlich), ist klar, aber man kann auch mal eingestehen, dass es an manchen Dingen tatsächlich nichts zu beschönigen gibt. Oder einfach "ich hab verstanden, dass du so fühlst / denkst", ohne ein "hey, lächle doch mal :)" oder "wo anders stirbt ein Kleinkind an Leukämie und andere sind querschnittsgelähmt" in der Botschaft zu verstecken.

    Ich hab mal zu jemanden gesagt: "Ich hab schon fast ständig Kopfschmerzen, öfter sind sie leicht, aber ich hab auch regelmäßiger starke Migränen." - "Andere Menschen haben Kopfschmerzen, die von einem Gehirntumor stammen!" Dankeschön, werd ich meiner Migräne beim nächsten Mal mitteilen und es wird beim Gedanken an sterbende Menschen gleich besser. 🤦‍♀️

  • Naja, gerade da gibt es ziemlich realistisch aussehende Prothesen. Finde ich persönlich nicht so wild.

    Ich ja auch nicht, aber wie gesagt - man darf ja durchaus Ansprüche haben was Ästhetik anbelangt. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Freund ein Bein oder einen Arm verliert, würde ich ihn nicht weniger lieben und nicht weniger attraktiv finden.

    Natürlich kann man schon "Schweregrade" festmachen. Wie schonmal gesagt, wirst du nicht über einen nichtigen Streit auf der Arbeit daherlamentieren, wenn dein Gegenüber das Tief seines Lebens erlebt.

    Allerdings kann man eben verschiedenste ernste Lagen nicht gegeneinander aufwiegen.

    So meinte ich das auch eher - es ist natürlich so, dass ein amputierter Arm mehr Leid und Schmerz bereitet, als ein Schnitt am Papier oder so (auch wenn das echt ekelhaft wehtut smh), aber gerade wenn es um die physische Verfassung eines Menschen geht, finde ich es doch immer sehr schwierig, wenn andere meinen, dass sie mehr Ahnung hätten als man selbst. Und zu beurteilen, ob das Leben von x sich lebenswert anfühlen sollte oder nicht ist dann doch echt taktlos.

    Oder einfach "ich hab verstanden, dass du so fühlst / denkst", ohne ein "hey, lächle doch mal :)" oder "wo anders stirbt ein Kleinkind an Leukämie und andere sind querschnittsgelähmt" in der Botschaft zu verstecken.

    Ja, ganz genau! Man fühlt sich kein bisschen besser in seiner Haut, wenn man von außen gesagt bekommt "du solltest dich nicht schlecht fühlen dürfen". Gerade wenn man sich selbst schon nicht wirklich mag, bekommt man eventuell das Gefühl, dass man undankbar und selbstsüchtig ist, wenn man diese berechtigten Gefühle hat.