Schluss mit Kleinkunst!


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


Alle Informationen zum neuen Spiel findet ihr bei uns auf Bisafans:

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  • Hallo Thrawn. (:


    Da bin ich mal wieder und hinterlass ein wenig Feedback, nachdem ich gesehen habe, dass du dich zu einem ausgesprochen aktuellen Ereignis äußerst.


    Freilassungswelle erschüttert sämtliche Regionen
    Die genannte Diskussion hab ich nur am Rande mitbekommen und mich an ihr auch nicht beteiligt, weil ich so etwas grundsätzlich nicht unterstütze. Unbeliebtestes Pokémon! Allein schon die Idee geht mir gegen den Strich aus der Masse an natürlicher Vielfalt von 802 Arten eines davon derartig zu erniedrigen. Das geht doch gegen jegliche Menschenwürde! Und hat ohnehin kein Pokémon verdient. Immerhin verleihe ich Spinnen ja auch keinen Negativpreis, nur weil ich sie nicht leiden kann, oder? Besonders schlimm ist natürlich, dass diese Kampagne derartige Auswirkungen hat, dass nun geliebte Pokémon ihr Zuhause verlieren, weil die Trainer anfangen etwas entscheidendes zu hinterfragen: ihre Freundschaft zu ihrem Pokémon.
    Mr. Fuji sollte an der Stelle dringend darauf achten, dass seine Gesundheit nicht unter seiner Großzügigkeit leidet — er sollte in Betracht ziehen eine Indiegogo-Kampagne zu starten, um die nötigen Kosten durch großzügige Spenden decken zu können.
    Wahre Worte sind vor allem diese hier:

    Zitat

    Es darf niemals geschehen, dass man ein Lebewesen aufgrund seines Aussehens so massiv abwertet. Die Pokémon sind nicht einfach nur Werkzeuge oder Stoffpuppen, die man nach Belieben wegschmeißen oder beleidigen kann, wenn sie einem nicht gefallen; sie sind lebende und fühlende Wesen. Und sie haben Besseres als das verdient, was sich in der vergangenen Zeit ereignet hat.

    Es muss endlich den Leuten klar gemacht werden, dass Pokémon auch Rechte haben — nur leider noch keine Lobby diese durchzusetzen. (Wir können alle einig sein, dass Team Plasma in dieser Mission grauenhaft versagt hat und den Vorwand auch nur für dunkle Machenschaften genutzt hat.)
    Die Erzählungen direkt von den Betroffenen zu hören, war schon sehr bedrückend. Armer Karli und armer Snowball! So ein Verhalten von Menschen zu lesen ist grausam, die beiden tun mir so leid. In meinem Leben als Trainerin hab ich mit beiden Pokémon sehr, sehr positive Erfahrungen gemacht! Bei meiner Reise durch Kanto (Feuerrot) lief mir ein Shiny-Rattfratz über den Weg und ich war sehr glücklich, als es sich zu einem Rattikarl entwickelte. Was für ein herrliches Fell! Und als ich vor kurzem meine Reise durch Alola abschloss hatte ich für einige Zeit ein Alola-Snobilikat im Team. Sein Name ist Zorbas und er ist ein so verschmuster Kater! Ich kann es kaum glauben, dass diese Pokémon aufgrund ihres Aussehens derartig abgelehnt werden. Das ist grauenhaft …
    Aber auch die Erfahrungen der Trainer, von Clarissa und Stephan, haben mich bewegt. Wie grausam muss man sein, um Menschen ihren Spielkameraden und Freund wegzunehmen? Ich hoffe, Depo findet einen Weg nach Hause. Man darf die Intelligenz dieser Art nicht unterschätzen. Kosi war ein völlig guterzogenes Pokémon, ihn von den Kindern zu trennen grenzt schon an eine Schandtat. Hat denn niemand darüber nachgedacht, wie wertvoll so ein Kosturso sein kann? Man bedenke bloß, was nun alles passieren könnte! Wilde Pokémon, die sich durch die Kinder gestört fühlen, werden nun zu einer echten Gefahr und die Kinder sind völlig schutzlos. Dieses kurzsichtige Denken ist eine Schmach für jeden Verantwortlichen.
    Menschen sollten sich nicht von Umfragen im Internet beeinflussen lassen. Ein guter Freund ist so wertvoll, egal wie „beliebt“ er in den Augen anderer sein mag. Zum Schluss möchte ich selbst ein Zitat anführen:

    Zitat

    "That's always seemed so ridiculous to me, that people would want to be around someone because they're pretty. It's like picking your breakfast cereals based on color instead of taste." — Margo Roth Spiegelman (Papertowns von John Green)


    Danke für diese Berichterstattung. Du hast auf ein wichtiges aktuelles Thema aufmerksam gemacht und ich werde diese Aktion auch weiterhin nicht unterstützen. Immerhin: für mich gibt es kein „beliebtes“ oder „unbeliebtes“ Pokémon. Nur Pokémon. (:

  • Na, @Thrawn?


    Ich hab mir mal dein schon etwas zurückliegendes Werk "Master and Moriarty" herausgepickt und für einen kleinen Kommentar ausgewählt! Schauen wir also mal, was sich dazu sagen lässt ...



    Ich denke, du hättest das mit dem ein oder anderen erklärenden Satz mehr gut beim Wettbewerb einreichen können, schlecht abgeschnitten hätte der Text sicher nicht. Die Figuren waren sehr schön gezeichnet und auch, wenn man die Fandoms nicht kennt, so bekommt man doch ein schönes Gefühl für sie. Hat mir wirklich gut gefallen!


    Schreib schön fleißig weiter!


    ~ Deine Sheo

  • Tja, keine Ahnung. Irgendwie gibt es so ein paar nette Zitate, die man aufgrund der jüngsten Ereignisse hätte anbringen können:


    "Oh, you've redecorated! I don't like it!"
    - Die User


    "You like what I've done with the place?"
    "It ends tonight."
    "I know it does, I've seen it. That's why the rest of me is just going to enjoy the show because we already know that I'm the one that beats you."
    - Aus einem Gespräch zwischen einem Ex-FF-Komiteemitglied und einem Mitglied der FF-Moderation am 31. August


    Naja, und basierend darauf fiel mir für Fans von Digimon Tamers halt noch so etwas wie "Matrix Evolution!" ein und der Ursprung wäre dann halt ein Brainstorming der Wachowski-Schwestern über den Titel ihres nächsten Films gewesen oder so. Aber das hätte halt keinen Bezug mehr zu den jüngsten Ereignissen gehabt und ich fand's einfach nur ein wenig lustig, naja. Jedenfalls, mit Schock habe ich letztens Folgendes gelesen:

    Zitat

    Man kann auch @Thrawn, der den Profirang im Bereich trägt, als Beispiel nehmen – er ist in der Welt des Humors zu Hause und hätte möglicherweise Probleme, wenn mehrere Wettbewerbe mit Themen, die sich auf die emotionale Ebene stützen, wie beispielsweise Abschied, Tod usw., drankommen.

    Anscheinend traut man mir also Ernsthaftigkeit nicht einmal mehr wirklich zu. Daher sehe ich es nun als meine Pflicht an, meine humorige Seite links liegen zu lassen und den Kopf für ernstere Dinge freizumachen. Zu diesem Zweck muss allerdings sichergestellt werden, dass diese meine Eigenart vollständig vernichtet wird und dass auch niemand, der sich vielleicht mal in dieses Thema gewagt und Gefallen an ihr gefunden hat, ihr nachtrauert - der Anspruch ist nicht weniger, als den größten aller Sharks zu jumpen. Entsprechend ist es das erklärte Ziel dieses Updates, die Rückkehr nach allzu langer Pause einzuleiten (die Schuld an langer Abwesenheit trägt natürlich nicht etwa der inkompetente Autor, sondern ausschließlich und ganz allein die Moderation) und sich nebenbei den gesamten Bereich einschließlich Moderation rückhaltlos zum Feind zu machen, während ich mich allerdings - wie in solchen Situationen üblich - mit einem vollkommen verblödet angebrachten Verweis auf die Kunstfreiheit herausreden werde, sollten sich tatsächliche Konsequenzen ergeben. Oder ich editiere demnächst wieder die Hälfte raus, weil ich ja doch niemandem auf die Füße treten will, was bedauerlicherweise das Kennzeichen eines schlechten oder zumindest sehr feigen Satirikers ist. Da es aber nie ein wirklicher Anspruch meinerseits war, hier als guter Satiriker aufzutreten, ist das wohl auch egal.
    Ohne weitere Umschweife möchte nun also der Kleinkünstler zunächst ein paar Kurzmeldungen in seinem neuen Format Kurz und klein bringen.


    Nun muss man wohl aber übergehen zu der nur wenig ausführlicheren Top-Meldung:


    Ich nenne die nun folgende neue Reihe, von der es in Zukunft nie wieder eine Fortsetzung geben wird (genau wie bei der Indiana-Jones-Reihe, nicht wahr?), den


    Zudem eröffnen wir unsere Ratgeberreihe, heute mit


    Dann - nun, ein persönliches Projekt der letzten Zeit meinerseits war es, mich durch Verschwörungstheorien zu wühlen. Und um es mal ganz ehrlich zu sagen: Es ist zum Heulen. Man denkt sich vielleicht doch immer irgendwie, Verschwörungstheorien seien am Ende das Werk von irgendwelchen Idioten und wirkten schon allein deshalb so absurd, dass eh keiner dran glaubt, aber leider ist es ja so, dass doch irgendjemand dran glaubt. Es mag vielleicht ein paar harmlose Theorien geben, aber die Menge der gefährlicheren Exemplare ist nicht zu unterschätzen. Zentrale Gemeinsamkeiten sind oft Antisemitismus, Antifeminismus und Homophobie. Das ist natürlich noch lange nicht alles, es gibt noch viel mehr; insbesondere werden nicht selten Begriffe falsch verwendet oder fragwürdige (pseudo-)wissenschaftliche Autoritäten bemüht. Stellen wir aber ein paar Dinge, über die man vielleicht noch lachen kann, in folgender Neuschöpfung dar:


    Damit kommen wir dann zum Ende. Es bleibt nur noch eins zu tun; und vielleicht ist das gut, um die nun hoffentlich wieder hinreichend stumpf gewordene Feder einzusetzen.

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    8 Mal editiert, zuletzt von Thrawn ()

  • Hi Thrawn!
    Nein, ich war tatsächlich noch nie hier. Wobei das eigentlich den Kern nicht im Geringsten trifft. Also, ich habe hier noch nie kommentiert, in diesem Topic bin ich immer, wenn es ein neues Update gibt, denn ich lese unglaublich gerne die neuen Ausgaben des Kleinkünstlers (und die Kleinkust natürlich auch, aber die ist nicht das "Problem"), allerdings weiß ich nie, wie ich einen solchen Artikel kommentieren soll. Sie sind zwar immer sehr schön und amüsant zu lesen, aber normalerweise weiß ich einfach nicht mehr dazu zu sagen und das erfüllt meine Erwartungen an meine Kommentare einfach nicht. Jetzt möchte ich es aber trotzdem mal probieren, Teile deines neuesten Updates zu kommentieren. Wünsch mir Glück!


    Startpost
    Weil ich immer so beginne, gucke ich mir auch bei dir zunächst einmal den Startpost an - und stelle fest, dass ich das wirklich seit einer Ewigkeit nicht getan habe (vermutlich ungefähr seit dem 3. Juli 2015 Blödsinn natürlich als du den Profistatus erhalten hast, deshalb kenne ich dann auch die Spoiler!). Sah der schon immer so aus? Die Spoiler kommen mir tatsächlich wage bekannt vor, auch wenn es gut möglich ist, dass da früher ein Tabmenu war ... Okay, konzentrieren wir uns einfach auf das, was da ist.
    Im ersten Moment fehlt ein Bild, weil die meisten Geschichten und Sammlungen ein solches als "Einband" nutzen. Aber das mag ja jeder für sich selbst entscheiden. Insgesamt passt der Startpost sehr gut zu dir, beginnend mit dem Zitat, über den YT-Link bis hin zu den durchgestrichenen selbstkritischen Bemerkungen. Es wirkt einfach natürlich und das gefällt mir daran sehr gut. An der Masse der Spoiler erkennt man die Vielfalt, welche du hier darbietest, an ihrem Inhalt erkennt man dann deine Schwerpunkte. Aber es ist schön, dass du dich an vielem versuchst. Dabei fällt mir allerdings auch auf, dass dein neuestes Update noch gar nicht eingetragen ist. Gut, dass ich trotzdem weiß, dass es da ist.^^ Alles in allem ist der Startpost schlicht, aber aussagekräftig und das ist alles, was er sein muss.


    How to be a Pokétuber
    Dies ist das erste Werk, das ich gerne kommentieren möchte. Das zeigt definitiv, dass ich dieser neuen Kategorie sehr positiv gegenüberstehe. Auch wenn ich nie Pokétuberin werden wollte, so hat mir dieser Ratgeber doch sehr geholfen. Ich möchte zwar immer noch nicht Pokétuberin werden (so überzeugend warst du nun auch wieder nicht), aber ich sehe einfach so viele Parallelen zu den Videos, die ich ab und zu auf Youtube gucke, und kann dementsprechend absolut zustimmen. Ein paar Teile sind vielleicht etwas übertrieben (nur eine Theorie!), aber insgesamt passt das wunderbar. Vor allem Punkt zehn. Ich hab keine Ahnung, was Menschen mit TopTen-Listen haben, aber ich bin schuldig im Sinne der Anklage, auch ich gucke die eigentlich ganz gerne, selbst wenn die Reihenfolge nicht im Geringsten meiner eigenen Rangliste entspricht - und ich habe wirklich keine Ahnung, warum.
    Eine Sache gibt es allerdings, der ich nicht so zustimmen kann: Dem Sidekick. Ehrlich gesagt haben die wenigsten Youtuber, deren Videos ich gucke, einen solchen. Vielleicht gucke ich aber auch einfach nur die falschen Sachen. Allgemeingültig kann man diese Aussage stehen lassen; so ein Sidekick ist in Film und Fernsehen (und Literatur) meist sehr gerne gesehen, aber auf Youtube wirkt er auf mich noch irgendwie sehr selten vertreten. Wie gesagt, vielleicht gucke ich auch einfach zu wenig oder die falschen Sachen (eine Youtuberin, die allerdings nicht über Pokémon berichtet, hat eine Stofferdbeere als Sidekick, zählt das?).
    Zu "unnützes Pokémonwissen": Hast du dir mal die WWPM-Logs durchgelesen? Was die Leute teilweise wissen, ist echt unglaublich. Und das aus dem Kopf! Ich weiß ja auch ein paar unnütze Dinge, aber die sind eher in der Story verankert und nicht das Level auf dem sich Tauboga entwickelt oder wie viel Sp.Ang. nun Pichu hat. Aber gut, vielleicht sind CPler da auch anders gestrickt und "müssen" solche Dinge wissen. Für mich bleibt der Teil dennoch weiterhin unnütz. Darüber würde ich auch keine Videos schauen, eher dann doch darüber, dass Tauboga Owei frisst, weil wir solche Dinge in Pokémon gerne ausblenden.
    Ja, gut, und schon weiß ich nicht mehr weiter. (Außer, dass ich es auch sehr unfair finde, dass alle immer Mew vergessen!) Aber wie es scheint (oder zumindest im letzten Satz ausdrücklich gesagt wird), ist der Kleinkünstler ja auch auf Youtube zu finden. Ich freue mich schon auf den ausführlichen Bericht, warum LeBelle jetzt der Doctor aus Doctor Who ist, auch wenn ich letzteres nie gesehen habe.
    Zu guter Letzt noch ein paar Punkte zur Aufmachung: Sieben von zehn deiner Zwischenüberschriften enden mit Ausrufzeichen. Ich würde ja vorschlagen, das auf alle auszuweiten. Dann hast du eine gleichbleibende Form. Außerdem sind Ausrufezeichen "stärker" und wirken wichtiger. Vor allem die "Sidekick"-Überschrift passt aber nicht ins Bild, weil sie keinen Tipp beinhaltet, den man befolgen könnte. Besser wäre da "Besorge dir einen Sidekick!" Ach und noch eine Kleinigkeit zu den Großbuchstaben: Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn im letzten Beispiel nur "SCHOCKIEREND" in Großbuchstaben da stünde, dann wirkt der Titel nicht so überladen. Aber gut, vielleicht sollte es auch nur leicht übertrieben sein. Und was mir gerade noch in den Sinn kommt: Diesen Trick hätte man durchaus auch schon in der Zwischenüberschrift nutzen können.
    Okay, ich glaube, das war's jetzt tatsächlich zu diesem Artikel. Es hat mir sehr Spaß gemacht, als Benutzerin von Youtube in meinen Guck-Gewohnheiten analysiert worden zu sein. Denn in den meisten Fällen hast du Recht. Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die ein Pokétuber meiner Ansicht nach nicht machen müsste. Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden.


    Die Uhrenverschwörung
    Du hast echt super angefangen, aber als es dann zur Schweiz kam, hast du mich ein wenig verloren. Ich hatte einen Text darüber erwartet, dass Uhren unser Leben bestimmen. Sie geben uns die Zeit vor, wir müssen uns immer nach ihnen richten, im Endeffekt haben sie uns vollständig in der Hand. Aber leider kam nichts in der Richtung, sondern du beschränktest dich darauf, dass die Uhren in Zeitschriften und Werbung immer auf 10:10 Uhr stehen. Das hat mich doch ein wenig enttäuscht, weshalb ich mir das Buch wohl eher nicht kaufen werde. (Wenn ich den Titel google, finde ich übrigens zwei Bücher "Die Wahrheit des Scheins: Zur Ambivalenz des Schönen in der deutschen Literatur und Ästhetik um 1800" von Detlef Hubrig (1985) für 61,30€ und "Hinter dem Schein die Wahrheit" von Claudia Breitsprecher (2017) für 16,90€ (bzw. 12,99€ als Tachenbuch), da ist der Preis für dieses Buch doch schön in der Mitte.^^) Es stellt sich natürlich die Frage, ob in diesem Buch noch mehr Dinge behandelt werden als nur die Uhrenverschwörung, allerdings wäre auch da die Wahrscheinlichkeit zunächst einmal groß, dass es mich enttäuschen würde. Immerhin wäre es vom selben Autoren. Schade nur, dass man keinen Amazon-Link erhält, über den man sich noch besser über das Buch hätte informieren können.
    Was mir an der Verschwörung "gefällt", sind die Erklärungen, gerade die über die Zahlen selbst. Warum ist jetzt aber gefällt in Anführungsstrichen? Nun ja, weil es mir glatt noch etwas besser gefallen hätte, wenn ein paar weniger absurde Erklärungen da gewesen wären. Mir hat da ein klein wenig die Balance gefehlt. Also nicht, dass an den Zahlen irgendetwas falsch gewesen wäre, ich hätte nur gerne zusätzlich noch ein bisschen mehr gehabt, noch ein paar Gedanken mehr zu den Ardennen oder so. Ach, ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es auch nur immer noch die Auswirkung meiner anfänglichen Enttäuschung.
    Was man allerdings können sollte, ist die "Fachbegriffe" in seinem eigenen Text erklären. Wenn der Autor "superiohr" in seinem Text nutzt, muss er es auch erklären können, sonst nutzt er es ja nur auf gut Glück. Oder ist die Erklärung von jemand anderem geschrieben? Das wird leider nicht ganz deutlich. "Ein Beitrag von dem da unten" gibt auch mitnichten weitere Auskünfte, sodass ich nur spekulieren kann. Sehr schade, muss ich sagen.


    Bevor ich wieder auf unbestimmte Zeit verschwinde, möchte ich sagen, dass mich der Artikel zur Freilassungswelle selbst schwer erschüttert hat. Ich hätte das ohne die Berichterstattung vermutlich gar nicht mitbekommen und halte dies für ein sehr gutes Beispiel dafür, was Rassismus alles zerstören kann. Die Geschmäcker sind halt verschieden und man sollte niemanden dazu drängen, seine geliebten Pokémon zu verlassen. Armes Snowball! Ich bin zwar auch kein Fan von Alola-Snobilikat, aber ebensowenig von Meistagriff, was, soweit ich weiß, aber auch noch nie jemanden davon abgehalten hat, eines zu fangen/trainieren. Ist ja nur meine Meinung. Deshalb sollte man da wirklich etwas vorsichtiger mit sein. Es ist halt was anderes, wenn man die Pokémon dann kennenlernt und etwas (Schönes) mit ihnen verbindet.


    Gut, ich denke, das war's nun wirklich und ich verschwinde wieder auf unbestimmte Zeit. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich mit Freuden die neuen Ausgaben des Kleinkünstlers verfolge und auch andere Dinge (wie beispielsweise die Wahrheit übers Tabmenu, weil mir das gerade spontan einfällt) sehr gerne lese. Also lass dir nicht von meiner Stille einen anderen Eindruck vermitteln! Liebe Grüße!
    ~ShiraSeelentau

  • "Ich bin seit jeher ein Freund der SPD ... Mich stören bloß die vielen Sozialdemokraten, die in dieser Partei sind!"
    - Sigmar Gabriel


    So, das Elend ist gelaufen, wir haben es alle gesehen, wir haben alle geheult, fertig und aus. Nun können wir uns wieder wichtigeren Dingen zuwenden, zum Beispiel der Frage, was unserer verfluchten Zeitung noch fehlt. Denn irgendetwas war da, das wusste die Redaktion schon lange. Nun endlich ergab es sich jedoch, dass einer unserer Schreiberlinge in seinem Sechserkarton Eier eines fand, auf dem nicht das übliche, vollkommen unverständliche Zahlen- und Buchstabengewirr (hinter dem bestimmt eine Verschwörung steckt) aufgestempelt war, sondern nur "Zurückgeben an C. Kolumbus (kein Finderlohn)". Da niemand, der bei klarem Verstand ist, etwas ohne Aussicht auf Finderlohn zurückgeben würde, wollte der kleine Schreiberling es logischerweise zur Herstellung seiner Spiegeleiermahlzeit verwenden. Doch als er das Ei am Rand der Pfanne aufschlug, kam kein Eidotter und auch kein Eigelb zum Vorschein, sondern nur ein zusammengeknüllter Haufen beschriftetes Papier. Das ist allerdings leider auf der heißen Herdplatte direkt abgefackelt, sodass nur anderes Zeugs abgedruckt werden kann und nicht das, was auch immer auf dem Papier geschrieben stand.



    Tiefsinnige Wahlkolumne




    Der schwarze Spiegel


    Wer etwas sucht, das ein bisschen ernsthafter ist, wird hier wohl eher fündig werden.
    Edit: Titel geändert. Gefiel mir so besser.



    Leserforum


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  • Gähn.


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 20

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  • "Du fliegst auch. Du fliegst auch! DU FLIEGST AUCH!!!"
    - Schuldirektor


    T lx hlenstyr jzf ...


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 21

    Der Kleinkünstler unterstützt nicht die Bildung absurder Gerüchte, die nach diesem Artikel vielleicht oder vielleicht auch nicht naheliegend erscheinen werden. Ebenso distanziert er sich von jeglichem Pessimismus.


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  • Einleitung

    Okay, mir fällt kein Zitat ein. Also mache ich einfach absolut geniale Wortspiele in der Einleitung, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich auf das zugehörige Thema kam. Diese Hallimasche zieht doch immer, auch wenn ich eigentlich für Ordnung sorgen und mal den Startpost aktualisieren sollte, statt weiter olle Lamellen aufzuwärmen. Aber in letzter Zeit schießen die Ideen leider nicht unbedingt wie Pilze aus dem Boden. Da ich nun also kreativ gesehen in die Röhrlinge gucke, muss ich auf Bewährtes zurückgreifen und einfach hoffen, dass das ausreicht, damit man mir nicht den Ritterlingsschlag des Profilabels wieder entzieht. Dementsprechend schreite ich nun dazu, die mit Tintlinge auf Papier geschriebenen Worte hier in eine digitale Form zu übertragen, die hoffentlich alt wie ein Steinpilz wird. Also mache man sich einfach ein Pilz auf und leihe dem bescheidenen Erzähler für einen kurzen Moment ein Judasohr, während die Herbsttrompeten klar zum Geflecht blasen.


    Überfall


    Ein Gespräch unter vier Augen


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 22


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  • Ich muss mal Kurz etwas Wichtiges sagen.


    Ein offener Brief an alle Österreicher

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  • Ach komm, mein lieber @Thrawn, dann lasse ich auch dir einmal einen Kommentar da! :)


    Ich habe ja die ganze Zeit gesagt, dass ich auf Prosa warte, jetzt hasst du mit Überfall und Gespräch unter vier Augen zwei Prosa Geschichten gepostet und da will ich das auch nicht länger hinaus zögern ;)


    Fangen wir mit Zitaten an. Hossa. Denn ich kann auch mal bei dir Fehler anstreichen xD" Na ja, okay, an sich habe ich nicht viel an eigentlichen RS auszusetzen. Dahingehend sind mir zwei, drei Leerzeichen zu viel aufgefallen (konkret kann ich dir sagen, dass irgendwo "so mit" statt "somit" stand, aber die eigentliche Sache, auf die ich zu sprechen kommen will, ist mein persönlich Pet Peeve (du weißt schon was kommt): Zeilenumbrüche! Wuhu.


    Generell ist mir das öfter aufgefallen, aber hier nur drei Stellen, die mir besonders ins Auge gestochen sind.



    Ansonsten war ich ja am Ende etwas verwirrt über die Erwähnung von Oliviana City, um ehrlich zu sein. Da es ansonsten praktisch keine Referenzen auf die Pokémon-Welt gab, wirkten die beiden Referenzen die da waren, irgendwie sehr "Out of Nowhere". Vielleicht hättest du da hier und da noch ein paar Hinweise mehr einbringen können.


    Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Beschreibung der Geräuschkulisse. Das fand ich sehr atmosphärisch - auch wenn ich mir an ein paar Stellen mehr Beschreibungen der anderen Sinnswahrnehmungen gewünscht hätte. Die Zelle wirkte auf mich zum Beispiel soweit sehr steril.


    Aber die Geräuschkulisse hat mir gefallen :)


    Ähm ...


    Ja, viel mehr habe ich eigentlich uach gar nicht zu sagen. Tut mir leid :(


    Ich bin mal gespannt ob von der Reihe noch eine Fortsetzung kommt!

  • Okay, hier kam jetzt ewig nichts. Eine Liste von Ausreden folgt:


    Nachdem das nun geklärt wäre, stelle ich mal den Rekommi voran.


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 23




    Wach

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  • "Zum Arbeiten bin ich ja auch zu schwach, aber ein Pokémon-Kampf ist keine Arbeit!"
    - Spieler von Pokémon GO (demnächst arbeitslos)


    Nun, dann will ich mal noch mit etwas weitermachen. Nicht viel Neues, aber irgendwann müssen die Wettbewerbsabgaben ja mal raus, zumindest die, die ich nicht mehr wirklich zu überarbeiten gedenke.



    Sonnengleich


    Neugeburt


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 24

    Für den folgenden Beitrag musste einer unserer Mitarbeiter wirklich mal raus und Leute begleiten.

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  • Hallo, liebe Leser. Am Ende des Jahres merkt man halt, was man noch nicht alles abgeschlossen hat und zwingt sich dann ein wenig, es endlich mal fertig zu machen. Oder zumindest leicht fortzusetzen. Viel Spaß also auch heute.


    Vorbereitungen


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 25

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  • Nun, einmal noch dieses Jahr kommt etwas. Gestern fertig geworden - und dann habe ich geguckt, ob mir noch was für den Kleinkünstler einfällt und das war zwar der Fall, aber ich mochte es nicht wirklich. Also kommt nur das hier.

    Im Spiegel der Möglichkeiten

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  • Mein Name ist Thrawn und ich unterstütze dieses Votesystem.


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 26


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  • Ja, ich weiß. Mewtu hatte heute Geburtstag. Trotzdem wird hier jetzt nichts über es veröffentlicht, denn die vielen Gedichte und Geschichten sind sowieso nur für seine Augen bestimmt und gehen euch nichts an.


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 27


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  • Sehr geehrtes Redaktionsteam des Kleinkünstlers,


    schon seit einer Weile verfolge ich Ihre Ausgaben und möchte mich nun zu ein paar Ihrer Artikel äußern.
    Zunächst einmal sei ein großes Lob an Ihre Redaktion ausgesprochen, denn Ihre Artikel scheinen fehlerfrei. Sie informieren sehr gut über aktuelle Geschehnisse, die sonst möglicherweise übersehen würden, ohne dabei aber zu trocken und langweilig zu werden. Sie haben es geschafft, eine kurzweilige und gleichwohl informative Unterhaltung zu bieten. Machen Sie bitte weiter so.


    Nun habe ich Sie im Vorwort so gelobt und muss sofort wieder zurückrudern. Ja, alles, was ich zuvor schrieb, trifft auch auf den Artikel über die geplante Verfilmung der Forumsgeschichte zu - ich hatte noch nicht mitbekommen, dass es einen solchen Film geben wird und bin sehr gespannt auf das Ergebnis; hoffentlich wird es dazu mehr Informationen und eine öffentliche Ankündigung geben - allerdings war für mich die Übersicht über die Handlung etwas schwer verständlich. Relativ schnell hatte ich den Faden verloren und wusste nicht mehr, welche Figur bereits in einer vorherigen Episode einen Auftritt hatten und welche neu eingeführt wurden. Vermutlich lag es daran, dass die Figuren bisher noch keine Namen haben oder sie Ihrer Redaktion noch nicht mitgeteilt wurden. Über einen genaueren Ablaufsplan in einer späteren Ausgabe, wenn mehr Details stehen, würde ich mich daher sehr freuen. Die Filmreihe klingt wirklich sehr interessant und ich würde ihren Inhalt gerne schon jetzt besser begreifen und nicht erst auf die Filme warten müssen, welche vermutlich lange in ihrer Entstehung brauchen werden. Ich stimme den Kritikern derweil zu, dass die geplante Reihenfolge der Veröffentlichung etwas verwirrend klingt, lasse mich aber gerne erst einmal darauf ein. Einen Film über das Forum sollte man als Forenuser gesehen haben. Danke deshalb für diese Vorab-Infos.


    Zu Beginn des Jahres gab es im Kleinkünstler einen interessanten Jahrevorausblick (auch wenn ich persönlich wohl "Jahresausblick" geschrieben hätte). Zunächst überrascht es, dass in einer Zeitung eine reine Aufzählung zu finden ist, allerdings liest sie sich trotzdem gut. Ich dachte mir also, ich lasse Ihnen einfach einmal ein paar meiner Gedanken zu den einzelnen Punkten da (wenn auch vermutlich nicht zu allen):

    • Ich hoffe sehr, dass man sich auf das neue Saisonkonzept freuen darf. Ich selbst hab mich zwar ein wenig zurückgezogen, aber wenn es genügend anderen Leuten gefällt, ist es das wert.
    • Wenn es tatsächlich einen Neuwahlkampf gibt, hoffe ich sehr, dass er spannend wird. Es sollte ja inzwischen aufgefallen sein, dass der letzte offenbar nicht genug überzeugte. Wenn alles gut geht, wird dies auch den Atomkrieg verhindern. (Diesen hätte ich jedoch irgendwie mit Trump in Verbindung gebracht ... aber vielleicht reicht ihm ja das "bilaterale Handelsabkommen mit der EU" und er lässt den großen roten Knopf unberührt ... zu hoffen sei es.)
    • Ich habe zwar nichts mit dem Han-Solo-Solo-Film zu schaffen, aber auf Kritiken, Top-Ten-Listen und ähnliches kann man sich immer freuen.
    • Ich wollte Sie an dieser Stelle fragen, ob Sie bereits wissen, welches das Spiel ist, welches "auf absolut geniale und vollkommen unerwartete Art die vierte Wand bricht". Ihre Beschreibungen sind doch noch recht vage.
    • Ich hoffe sehr, Sie werden, wenn es so weit ist, über die totale Jupiter-Finsternis berichten. Es war mir noch gar nicht bewusst, dass diese überhaupt möglich ist und jetzt bin ich sehr gespannt, mehr darüber zu erfahren.
    • Das Bauprojekt der Brücke in unserer Nähe, welche seit drei Jahre als Nadelör nur noch einspurig befahrbar ist, wird erst 2019 fertig. (Ganz bestimmt!)
    • Eine seltsame Eingebung sagt mir, dass die Hochkonjunktur der Einmachgläser etwas mit dem Wegfallen der Tabmenüs zu tun hat. Es wäre sehr freundlich, wenn Sie zu diesem Thema noch etwas schreiben könnten, um meine Verwirrung zu lösen.
    • Ebenso verwirrt hat mich der Punkt "FNAF7". Es wäre schön gewesen, wenn Sie Ihren armen Lesern da etwas mehr Informationen gegeben hätten.
    • Sehr überrascht hat mich die Streichung der Kangama-Chroniken. Stehen Sie diesbezüglich mit dem Autoren in Kontakt? Vielleicht wäre ein Exklusiv-Interview eine gute Idee für eine kommende Ausgabe.
    • Oh, und danke für die Erinnerung an die Fußball-WM, die hatte ich komplett vergessen. Waren da jetzt eigentlich alle Unklarheiten und Differenzen geklärt? Ich schätze mal, dass dem so war, sonst hätte der Kleinkünstler es sicher nicht unerwähnt gelassen.
    • Und auf dieses Remake der Sache, die wir vergessen haben, freue ich mich schon sehr.

    Wie Sie sehen gibt es vieles in diesem Jahresvorausblick, dem eine genauere Betrachtung gut täte. Das wäre zwar bereits in diesem Artikel möglich gewesen, allerdings kann ich auch verstehen, wenn Sie mit dieser Liste kommende Ausgaben anteasern wollten, um Ihre Leserschaft neugierig zu machen. Deshalb wäre es sehr schade, würde der letzte Punkt auf Ihrer Liste stimmen und Sie einen Reporter verlieren. Das klingt so gar nicht nach etwas, auf das man sich freuen könnte. Dann erführen wir ja nie, was es mit Ultrigarias Rache auf sich hat.


    Als ehemaliges Mitglied der Moderation kann ich den in der 26. Ausgabe beschriebenen Leak des Votessystems weder bestätigen noch verleugnen, ich möchte allerdings betonen, dass dies eine absolut narrensichere und unbestechliche Art ist, die Ergebnisse zu berechnen. Durch den Transport in das Vereinigte Königreich und das Heranziehen von Hegels Werk wird zudem jeglicher Einfluss von Sympathievotes auf das Ergebnis vermieden. Die Einheiten haben hierbei keine größere Bedeutung und dienen lediglich dazu, am Ende die Einheit ch/u (sprich: Chaos pro User) zu erhalten. Die Art des Umrechnens wird dann in einer eigens dafür konzipierten Physik-Vorlesung an einer technischen Hochschule in Ihrer Nähe erklärt. Zwar gab es einige Stimmen gegen die Vergabe der neuen Medaille, aber die Mehrheit bestand darauf, dass diejenigen User, welche shon von den Usern und ihren Votes disqualifiziert werden, zumindest eine Entschädigung für ihre Mühen erhalten sollte. Anderen Moderatoren war der Rechenaufwand dieser Methode zu hoch, allerdings haben Testläufe ergeben, dass sie die einzig verlässliche Art sei und dieser minimale Aufwand dafür in Kauf zu nehmen sein muss. Allerdings - wie gesagt - ich kann den Leak hiermit weder leugnen noch bestätigen.


    Nachdem ich mich bereits zweimal in diesem Leserbrief mit ähnlichen Themen befasst habe, möchte ich mich nun gerne direkt zum Artikel unter dem Titel "Star Wars" äußern. Ich habe kaum eine Ahnung von besagtem Fandom und nie einen der Filme gesehen, weshalb ich selbst die hitzigen Diskussionen rund um das Thema in den letzten Wochen auch weder verfolgt noch irgendwie mitbekommen habe, allerdings ist es gerade für solche Laien wie mich etwas schwer, zu erkennen, dass es in der Beschreibug der Kritikpunkte nur um einen Film geht. Ich dachte tatsächlich, es ginge um die gesamte Filmreihe oder eine ihrer Spin-Off-Serien. Dies hätte man vielleicht im Hinblick auf solche weniger im Thema verankerten Leser früher erklären können. Inhaltlich kann ich mich sonst wenig zu diesem Artikel äußern, außer vielleicht darin, dass mein Bruder mir sehr vom neuesten Teil vorschwärmte. Allzu schlecht kann dieser also nicht sein.


    Ich hatte bisher überlegt, mir irgendwann das neue Stück des Politzirkus anzusehen, allerdings lässt mich Ihre Theaterkritik nun wirklich zweifeln. Ein solch unvorhersehbares Stück ist nicht unbedingt das, was man gerne besuchen möchte. Gerade dieser von Ihnen beschriebene Punkt, dass man nicht mehr weiß, ob es sich um schlechte Schauspieler oder Eigenschaften der Rolle handelt, lässt mich nicht gerade zuversichtlich nach Berlin blicken. Deshalb bedanke ich mich herzlichst für diese Theaterkritik, die mich womöglich vor einem langweiligen Abend in einem kaugummigleichen Theaterstück bewahrt hat. Und genau deshalb ist Ihre Zeitung so besonders und wichtig. Man erhält hier immer genau die Informationen, die man wissen muss.


    Zu Ihrer Sonderreportage habe ich nicht viel zu sagen. Allerdings konnte ich mich gut in den Reporter hineinversetzen. Ich selbst war einmal als Nicht-Trainer bei einem Fangversuch zu Lavados anwesend und habe ganz ähnliche Erfahrungen machen können. Das zeigt die gute Berichterstattung des Blattes. Weiter so!


    Nun bin ich auch schon am Ende meines kleinen Leserbriefs angekommen. Wenn Sie Teile davon in Ihrer kommenden Ausgabe abdrucken möchten, Ihnen jedoch die Einleitung nicht gefällt, so dürfen Sie gerne eine Kostprobe Ihrer neuen Sparte geben - allerdings werde ich dann nicht dafür bezahlen. Es handle sich ja nur um kostenlose Werbung innerhalb Ihrer eigenen Zeitung.
    So oder so freue ich mich bereits auf Ihre nächste Aufgabe und hoffe, dass sie Ihre Arbeit auch weiterhin so glanzvoll erledigen, wie bisher.


    ~ShiralyaSeelentau


    P.S. Ich hab zwei Sekunden gebraucht, um das Zitat im 72. Beitrag zuzuordnen. Das waren zwei Sekunden zu viel!

  • Guten Tag. Ich wollte mich ja von diesem Tag nicht zu irgendwas verpflichten lassen und stattdessen mit einem mutigen Update am morgigen Tag zeigen, wie egal mir der heutige Tag ist. Jedenfalls aber hat mir dann jemand gesagt, dass ich in diesem Falle mein Verhalten trotzdem von diesem Tag determinieren lassen würde und somit konnte ich natürlich nicht anders als doch an besagtem Tag zu posten, um zu zeigen, dass er mich nicht die Bohne kümmert.
    Jedenfalls, wer kam überhaupt auf die Idee, den Valendienstag an einem Mittwoch zu haben?
    ...
    Nun, man merkt es an dem Uraltwitz: Heute gibt es etwas, das schon einmal da war. Viel Spaß damit, ich und meine Freundin wollen jetzt noch ausnutzen, dass es heute Rabatt in einem lokalen ... Etablissement gibt.


    Unendlich


    Herbstblatt


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 28


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  • Salut! :3
    Dann möchte ich mein Versprechen, dich zu motivieren, mal wahr machen und dir einen kurzen Kommi dalassen! Ich werde mich auf dein Gedicht "Unendlich" stürzen, das hat mich irgendwie auf Anhieb angezogen. :3


    Unendlich
    Nach dem ersten Lesen vermute ich mal, dass es in deinem Gedicht um frische Liebe geht, die die Zeitwahrnehmung des lyrischen Ichs ein wenig verzerrt. Mal gucken, ob sich das bei näherer Betrachtung bestätigt.
    Ich fange mal mit den formalen Aspekten an, weil die auffällig kurze erste Strophe einen ja quasi dazu zwingt. Das Gedicht besteht aus insgesamt drei Strophen; die erste mit zwei Versen, die beiden anderen mit jeweils vier Versen. Durch das gesamte Gedicht zieht sich ein einfaches Reimschema, nämlich der Paarreim. Das Metrum hingegen ist weit weniger einfach gestaltet. Es liegen keine alternierenden Verse vor und die Länge der einzelnen Verse variiert scheinbar unregelmäßig. Würde mich auf jeden Fall interessieren, was davon geplant war und ob meine Vermutungen zur Bedeutung stimmen!
    Die erste Strophe steht für sich und gibt eine Art Rahmen für die Lesart vor. Es wird eine sie genannt, die sich mit der Zeit bewege und sie gleichzeitig beeinflusse. Das Wort "unendlich" wird in den beiden Versen bereits zwei Mal verwendet, in Kombination mit der Schnelle sowie der Länge der Zeit. Ich würde das so deuten, dass das lyrische Ich, die besagte sie, vielleicht die neue Freundin, gerade kennengelernt hat und ihm nun jede gemeinsame Aktivität "unendlich" vorkommt. Die beiden Verse deuten durch die starke Überhöhung der sie auf eine "rosarote Brille" als Lesart. Das Versmaß würde insofern dazu passen, dass die Betonungen ein wenig hinausgezögert werden, der Vers wirkt länger, unendlicher. Der Paarreim könnte die enge Verbundenheit der beiden Personen darstellen.
    In der zweiten Strophe beschreibt das lyrische Ich, wie es die andere Person ansieht und sich beide an die Zeit erinnern, als sie getrennt waren. "Getrennt" ist dabei ein starkes Wort, das auch darauf hindeuten könnte, dass die beiden einen zweiten Anlauf ihrer Beziehung versuchen wollen. Der vierte Vers in der zweiten Strophe bringt meine Theorie dann ein wenig ins Wanken. "die die andre nicht kennt" deutet für mich darauf hin, dass es sich beim lyrischen Ich um eine weibliche Sprecherin handelt. Neben einer lesbischen Beziehung finde ich hier irgendwie auch den Gedanken einer Mutter-Tochter-Beziehung interessant (was sich in der nächsten Strophe gegen Ende dann wohl eher nicht bestätigt). Ohne den Kuss am Ende währe das eine interessante Wendung hin zur "ewigen" Liebe der Mutter, aber das nur nebenbei. Vielleicht ist das "die die andre nicht kennt" auch nur unglücklich formuliert; Aufklärung bitte! (:
    Die dritte Strophe zeigt auf, dass die Zeit Wege trennen, aber auch wieder zusammenführen kann. Die Idee eines zweiten Versuchs scheint mir daher am naheliegensten zu sein. Der Kuss rundet das kurze Gedicht ab und führt zu einem Happy End, allerdings im Wissen, dass die Zeit das auch wieder ändern könnte. Die ersten beiden Verse würde ich so verstehen, dass die Entscheidungen der Freundin sprunghaft und wechselnd sind, was die unterschiedliche Länge der Verse sehr gut erklären würde! Sowohl sie als auch die Zeit sind schnell. Trotzdem verleiht sie der Zeit "unendliche Länge", die Zeit mit ihr würde ich also weiterhin als "steht unter Einfluss einer rosaroten Brille" bezeichnen.
    Ich hoffe mal, dass ich inhaltlich nicht unendlich weit weg bin, haha. Das waren nur so meine Ideen dazu. :3 Ansonsten hätte ich noch eine kleinere Anmerkung. Und zwar habe ich selbst erst wieder festgestellt, wie schwer es manchmal sein kann, im Deutschen halbwegs realitätsnahe Sprache zu verwenden. Hier finde ich es manchmal etwas zu konstruiert, vor allem in der letzten Strophe. Insgesamt liest sich das Gedicht aber problemlos und flüssig. Vielleicht wäre im ersten Vers der letzten Strophe auch ein Relativsatz möglich, aber ich weiß nicht, inwiefern das deine gedachte Bedeutung verändern würde.


    Alles in allem auf jeden Fall ein sehr interessantes Gedicht! Gerne mehr davon. :3


    Au revoir! (:

  • "Den grün-grauen Streifenpullover,
    lieb ich an dir.
    Sein Rollkragen ist so elegant
    und so charmant.
    Und wenn dann du ihn trägst,
    diesen ganz besondren Pullover."
    - Papyrus (bei einem Date)


    I ... I've changed my mind about all this. This isn't a good joke anymore. Anyway ... Während das BB-Magazin seine Zeit garantiert mit den Vorbereitungen für eine 1.-April-Ausgabe verschwendet (Ha! Ich habe euch durchschaut!), möchte der Kleinkünstler sich wieder zurückmelden.


    Der Kleinkünstler - Ausgabe Nr. 29




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