Digimon Core Saviors

Wir möchten euch darauf hinweisen, dass wir unsere Datenschutzbestimmungen aktualisiert haben. Lest euch unsere neuen Bestimmungen hier durch.
  • Tokomon beobachtete gespannt die Menschen während Datamon alles erklärte. Besonders genau hörte sie Datamon aber auch nicht zu weshalb es an ein wunder grenzte dass sie überhaupt den wichtigsten Teil von Datamon mitbekam "… darum übergebe ich das Wort jetzt einfach an unsere Jünglinge…"


    "Mo-moment, wie bitte? Was? Da-da-das war aber nicht vorher abgesprochen", schoss es durch Tokomons Kopf. Andere Digimon waren nicht so überwältigt wie Tokomon und preschten sofort los um sich auf die Menschenmons zu stürzen die sie sich größtenteils vorher schon ausgesucht hatten. Das Blauhaarige Orgamon war aber zum Glück weiterhin noch frei, weshalb sie ganz langsam auf es zuschritt. "Oh mein Gott, was soll ich bloß sagen?"
    -----
    Robins Entschluss mitzumachen stand bereits fest, die Tatsache das er wirklich nur Babysitter spielen müsste würde die ganze Angelegenheit also nur noch weiter vereinfachen. Zu seinem Glück waren bereits einige der Wesen, mit denen er persönlich keine hohe Übereinstimmung sah, dabei die anderen Menschen für sich zu gewinnen. Ihn selber steuerte aber keiner der *interessanten* Kandidaten an, was aber nicht weiter störend war, vermutlich wäre es sogar hinderlich wenn Robin eines von denen bekommen hätte die er gern wollte.
    Je weniger emotionale Bindung er an diese Dinger hatte desto besser, er war schließlich nicht hier um Freundschaften zu knüpfen sondern um diese ganze bizarre Geschichte zu seinem Vorteil zu nutzen.


    "Wenn du hergekommen bist um mich zu überzeugen mit zu machen dann kannst du dir das sparen. Ich habe mich bereits dazu entschieden zu bleiben und euch zu helfen", entgegnete Robin dem kleinen Weiß-Rosa *Ding* das auf ihn zulief. Die Art wie er es sagte war dabei weder aggressiv, noch freundlich wobei er den Teil mit dem helfen mehr oder weniger nachträglich an seine aussage dran hängte.
    -----
    Tokomon war ein wenig verblüfft, sie musste sich noch nicht mal die mühe machen dieses Menschmon zum bleiben zu überreden, es wollte von sich aus helfen. Das Eis war also gebrochen, die Nervosität wie vom Winde verweht und Tokomon selbst überglücklich. "Danke das du uns helfen willst. Ich bin übrigens Tokomon, und wie nennt man dich?" "Robin", antwortete der blauhaarige und ging dabei in die Hocke um Tokomon genauer zu inspizieren.


    OT: Jetzt geht’s mir schon wie @Sheewa letztens, da hat man nen RPG Post fertig aber vergisst ihn sofort abzuschicken XD

  • "Liege noch gut in der Zeit. Vater würde es mir nie verzeihen wenn ich zu spät komme" dachte sich Yami als er die Straßenbahn in Shibuya verlies. Er ging zwei Straßen weiter und blieb letztlich vor einem Eingang stehen. Dieser bestand aus zwei weißen runden Säulen die durch ein abgeschrägtes Dach miteinander verbunden waren. Der Grauhaarige trat ein. Der Gang der sich ihm nun auftat teilte sich in drei Richtungen auf. Die Wände hatten das selbe strahlende weiß wie bereits die Säulen. In regelmäßigen Abständen waren braune mit Schnitzereien verzierte Türen in der Wand zu sehen. Im Gang links und rechts waren zu der Außenseite Fenster mit goldenem Rahmen eingelassen. Er wurde von einer Angestellten in Empfang genommen. Diese sagte zu ihm: "Herr Kazuhara es erfreut mich sie zu sehen. Darf ich sie zu ihrem Zimmer begleiten?". Diese Ausdrucksweise war dem jungen Mann sehr gut bekannt. "Es freut mich ebenso. Ich würde jedoch noch gerne vorher das Bad benutzen." erwiederte Arashi. "Sehr wohl wenn sie mir folgen würden?" gab die Angestellte zurück. Er nickte und sie ging den rechten Gang hinab. Sie blieben an der letzten Tür stehen und die Frau öffnete ihm die Tür. Drinnen angekommen schloss Yami die Tür und fasste sich mit der linken zitternden Hand an die Stirn. "Hier werde ich also die Frau treffen mit der ich den Rest meines Lebens verbringen soll." dachte sich der Grauhaarige. Seine Nervosität stieg nun da der Zeitpunkt des Treffens kurz bevorstand weiter an. Als sich ihm der Magen rumdrehte lief er zur Toilette und übergab sich. Nachdem er abgespült hatte, ging er zum Waschbecken und spülte sich dem Mund mit Wasser aus. Als ihm kurz schwarz vor Augen wurde stütze Arashi sich am Rand des Beckens ab. Als er sich rumdrehte um den Raum zu verlassen hatte er plötzlich einen stechenden Schmerz im Kopf. Müdigkeit griff nach ihm und der junge Mann fiel auf die Seite, jedoch nicht auf den Boden. Yami konnte noch kurz sehen wie ihn etwas schwarzes mit einer Art grünes Gitter ihn umgab. Dann verlor er das Bewusstsein.


    -------------------------------------


    Das kleine weiße Digimon horchte auf als Datamon sagte das sie nun einen Blick auf ihre zukünftigen Partner werfen durften. Sie sahen merkwürdig aus, diese Orgamon wie sie von Tokomon genannt wurden. Seine Augen wurden riesig als es mitbekam wie Vademon digitierte. "Es ist doch erst auf das Ultra-Level gekommen und nun so schnell auf das Mega-Level digitiert. Ob ich wohl auch so schnell mit der Hilfe von einem dieser Orgamon digitieren kann?" sagte Snowimon voller erstaunen. Während der weiteren Wartezeit spielen PetiMeramon und DemiMeramon miteinander. Mit der Zeit legten sich bereits mehrere Digimon fest wen sie zum Partner haben wollten und einige stritten sich auch darüber. Nun kam Datamon in den Raum und es wurde schlagartig ruhig. Es sagte zu ihnen: ”Ich werde euch jetzt zu den *Menschen* bringen. Wir werden gemeinsam in den Portalraum gehen aber ihr werden solange hinter mir bleiben bis ich euch erlaube mit den Menschen zu interagieren. Wer ein Problem damit hat bleibt in diesem Raum oder hat mit Konsequenzen zu rechnen. Wer also noch immer bereit ist bei dieser, möglicherweise Lebensgefährlichen, Mission mitzumachen der folgt mir jetzt bitte Still und Leise.” Snowimon freute sich das es endlich zu diesen Menschen durften. Es hoppste artig in der Schlange hinter Datamon her. Als sie in dem Raum angekommen waren mussten sie hinter Datamon bleiben. Das kleine weiße Digimon wagte es nicht auch nur einen Blick zu riskieren weil es Angst hatte das Datamon es ausschließen würde. Tatsächlich gab es ein Digimon das nicht auf die Regeln achtete und vorrauslief. Zu seinem Pech wurde es von Datamon erwicht und in einer Kiste verstaut. Das Maschinendigimon sagte das der Störenfried wohl erst in ein paar Tagen seine nächste Chance bekäme. Snowimon hatte nun um so mehr Angst gegen die Befehle zu verstoßen und hielt sich zurück indem es die Augen zukniff. Als Datamon dann bekanntgab das sie nun zu den Menschen durften, bekam das kleine Digimon es erst etwas später mit. "Oh nein" rief es auf. Um die anderen noch einzuholen wollte es loslaufen, stolperte jedoch und fiel hin. Als es sich wieder aufgerichtet hatte sah es das bei allen Menschen bereits Digimon waren. Traurig lies es den Kopf hängen und sprach mit ebenso trauriger Stimme: "Ich habs mal wieder vermasselt. Dabei wollte ich doch so gerne helfen."


    -------------------------------------


    Arashi erwachte als er ein Stechen im Kopf spürte. Der grauhaarige legte die rechte Hand an die Stirn und setzte sich langsam auf. "Ich hätte es mit dem Training die letzten Tage nicht übertreiben und meinen Schlaf nicht vernachlässigen sollen" sagte er zu sich selbst. Als der junge Mann die Augen öffnete traute er diesen zunächst nicht. Er war nicht mehr in dem Bad in dem er zusammengebrochen war, sondern in einem ziemlich düsteren Raum. Jedoch konnte er noch etwas sehen. Mehrere quadratische weißgraue Kisten lagen auf dem Boden. Die Wände hatten die gleiche Farbe wie diese Kisten. "Leider hat meine Brille keine Nachtsichtfunktion. Naja dann muss das wohl erstmal reichen." sagte Yami als er sein Smartphone aus der Tasche zog und das Display anschaltete. "Was?" kam es ihm überascht hervor als er sah das sein Akku wohl leer sein musste laut der Anzeige, neben dieser war jedoch nicht die Prozentanzeige wie gewönlich sondern ein Unendlichkeitszeichen. "Na wunderbar kein Empfang und ich bin wahrscheinlich nun zu spät." äußerte der junge Mann mit leicht verärgerter Stimme. Da die Kopfschmerzen nun nachgelassen hatten, richtete er sich auf und sah sich mit Unterstützung durch das Licht seines Smartphone-Displays näher in seiner Nähe um. Als er ca. zwei Meter entfernt sah die geöffnet waren näherte Arashi sich diesen und blickte auf den Inhalt. "Steine und Sand. Wo bin ich gelandet Lager einer Baufirma?" wunderte er sich. Als Yami sich umdrehte erblickte er ungefähr in der Mitte des Raumes einen Baum liegen. Nachdem der Grauhaarige zu dem Baum gegangen war erkannte er das es ein Orangenbaum war. Erst jetzt bemerkte er das er Magenschmerzen hatte welche sich nach Hunger anfühlten. "Ich denke mal da ich anscheinend entführt wurde geht das in Ordnung" Arashi nahm sich eine der Orangen und aß sie. Als er das Essen beendet hatte rief er in Richtung der Decke: "Wer auch immer ihr seid lasst mich hier raus. Wenn ihr Lösegeld wollt bin ich sicher das mein Vater es zahlt."



    OT: So damit wäre Yami nun in der Digiwelt. Er geht von einer Entführung aus da sein Vater ein hohes Tier bei einer Firma für elektronische Gegenstände ist, woher auch seine Brille stammt.

    Snowimon hat das ganze natürlich von Anfang mitbekommen ist jedoch durch Tollpatschigkeit nicht dazu gekommen mit einem der Menschen Kontakt aufzunehmen.

    Dann sehen wir mal ob Yami irgendwann aus dem Raum rauskommt und ob Snowimon doch noch mal wieder fröhlich wird^^

    Breche die Ketten, welche deine Emotionen und Persönlichkeit fesseln.


    Entfliehe dem Alltag und sei wer du schon immer sein wolltest im RPG-Bereich



    Einmal editiert, zuletzt von Akicchi ()

  • Lexs Blick traf den ihrer kleinen Schwester, während diese nachfragte, was ihre Familie meine. Die Skaterin wusste beim besten Willen nicht, was sie tun und wie ihre Entscheidung ausfallen sollte. Aber Rachel hatte definitiv Recht, ob sie blieben oder gingen, die drei von ihnen mussten zusammen bleiben. Das Mädchen in der Armyjacke jedenfalls schien sich auch schon mit einem dieser „Knubbel“ angefreundet zu haben.


    Die schwebende Flamme im Schlepptau, begab sich Lexa zu ihrem Schwesterchen. Das ebenfalls blonde Anhängsel von Rachel musterte sie einen Moment skeptisch, holte dann aber einen Müsliriegel aus ihrer Handtasche und hielt ihn dem sehr kraftlos wirkenden Mädchen vor die Nase. „Du siehst aus, als könntest du etwas zu Essen vertragen“, stellte sie mit einem aufmunterndem Grinsen fest und wandte sich dann deutlich leiser an ihre Schwester, „Ganz ehrlich, wenn ich mich hier so umschaue, trau ich den wenigsten Kids hier zu, dass sie für sich sorgen oder kochen können… Es sollte wirklich mindestens einer der Adulten bei ihnen bleiben.“ Die beiden kannten sich schon lange genug, dass Rachel wohl längst erkannt hatte, dass Lex soziale Ader mal wieder ausschlug. Wie sie es bisher mitbekommen hatte, waren überwiegend Kids mit schwierigen Charkater und vermutlich ebensolchen Hintergrund hier her befördert worden. Teenager, wie jene, um die sie sich im Jugendzentrum ehrenamtlich kümmerte und wie ihre Geschwister einst gewesen waren. Diese Art von Kids hatte wenig, was sie in ihrer Welt hielt und würden dieser Expedition wohl am ehesten zustimmen. Auch, wenn einige Leute, sie eingeschlossen, für moralisch fraglich halten mochten, sie konnte nicht umhin zuzugeben, dass diese Auswahl rein sachlich gesehen effektiv war.


    Da Lexa und Rachel sich offensichtlich darin einig waren, sich die Sache einmal anzusehen, blickte sich die Skaterin nach dem jüngsten Mitglied ihrer Familie um.


    Peti Meramon konnte sein Glück nicht fassen. Sein ausgewähltes Orgamon war tatsächlich auf einem höheren Level, wie die meisten hier. Immerhin waren Kind und Adult alte Bezeichnungen für das Rookie- und Championlevel. „Das bedeutet, du willst bleiben und mit mir ein Team bilden?“, erkundigte es sich aufgeregt hoffend, „Aber das bedeutet du willst auch alle beschützen, oder? Ich bin mir ganz sicher, dass wir mit eurer Hilfe diese Welt retten können. Kennt ihr drei euch? Warum hängt das helle Orgamon so an deinem Partner herunter, Bukamon? Ihr zwei seid beide gleichfarbig, seit ihr die gleiche Art Orgamon?“


    Lex betrachtete leicht kopfschüttelnd und schmunzelnd die Flamme. „Wie ein Kind, dass sich gerade für etwas ihm unbekannten aber unheimlich spannenenden begeistert“, kommentierte sie innerlich. Aber noch war die Sache nicht entschieden. „Wir beide“ sie deutete auf Rachel und sich selbst, „Sowie der schwarz gekleidete Junge dort drüben, sind eine Familie. Sprich wir leben und halten zusammen und ich kümmere mich um die beiden", erklärte sie dem Feuergeist und deutete an ihm vorbei Shawn an, dass er zu ihnen kommen sollte, ehe sie Rachel anblickte, „Brauchst du Hilfe beim Tragen?“


    OT: Zwei blonde Mädels, für das Kleine Flammendigimon müssen das definitiv zwei von der gleichen Art sein XD

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

    Einmal editiert, zuletzt von Sheewa ()

  • Labern, mehr konnte der wirklich nicht. Wirklich zuhören wollte Gummymon eigentlich nicht mehr – er tat es ja nur mehr halbherzig. Um genau zu sein hörte er sogar so wenig zu, dass er es nicht merkte.


    Auch weiterhin war die Britin völlig weggetreten, auch wenn es sich langsam wieder besserte. Aber wirklich nur außerordentlich langsam. Sie merkte zwar, dass etwas passierte, aber auch weiterhin kam es übermäßig langsam in ihrem Hirn an. Genauso lange brauchte auch eine Antwort von ihrem Gehirn zu ihrem Sprechapparat. Nicht gerade hilfreich, als eines dieser Dinger sehr nahe kam, und nach dem Wohlbefinden der Schläfrigen fragte. Sie verstand alles, aber irgendwie lief alles in Zeitlupe ab. “Ja… Keine Sorge… Nur… erschöpft.“ Naja. Nicht unbedingt perfekt, aber man konnte es immerhin genug verstehen. Die Blondine hinterfragte nichts – sie nahm es einfach hin. Zum großen Denken war sie momentan zu müde. Da war es keine Hilfe, dass ihr ein Müsliriegel von einer weiteren Person angeboten wurde. So nahm sie zwar den Riegel an, hielt ihn aber etwas kraftlos in ihrer freien Faust, und öffnete ihn auch noch nicht. Wirklich Hunger hatte sie ja gerade nicht. Sie war komplett fertig!


    Erst etwas zu spät merkte Gummymon, was von sich ging. Wie konnte das denn jetzt passieren!? Scheinbar sollte man jetzt mit den Menschen reden? Etwas verspätet, aber immerhin nicht als Letzter bewegte sich das Digimon in Richtung seines Ziels. Hätte er mal besser zugehört, wüsste er eher was jetzt zu tun war. Stattdessen kopierte er die Verhaltensweisen der anderen. Nun gut, alles bis auf das Stolpern von dem einen Idioten. Ein wenig hämisch lachte Gummymon über die Schwäche dieses Wesens, und begab sich dann zu den Beiden Damen. Er wollte sich nämlich beschweren. Wäre der Störenfried Bukamon nicht geflogen sondern stattdessen im Weg gestanden, hätte Gummymon es rücksichtslos aus dem Weg gestoßen. Ziemlich offensichtlich wütend klingend – und Rachel sowie jeden weiteren Anwesenden ignorierend – wollte das vorlaute Digimon nun den Menschen belehren. „Schwach. Hier einfach einzuschlafen, und mit jemandem wie dir soll man ein Team bilden?!


    Die Britin würde sich verteidigen müssen. Wie genau wusste sie nicht. Sie klammerte sich noch an Rachel, und machte somit die Argumentation dieses Kegels mit aufgesetzter Kugel nur noch glaubwürdiger. Würde sie wohl Hilfe bekommen? Genug Leute waren ja hier.



    OT: Joa, klein, fein und Chaos-verursachend. XD

  • Irgendwie war es für Rachel beruhigend, als sich ihre Blicke und die ihrer großen Schwester kreuzten. Sie schien auch nicht ganz zu wissen, was sie tun sollte. Einerseits war das eine eher…bescheidene Situation – irgendjemand musste ja entscheiden. Andererseits war es auch etwas erleichternd zu wissen, dass sie nicht alleine war.
    Natürlich kam sie dann auch direkt auf sie zu, wahrscheinlich um sie noch etwas zu fragen. Oder ihr etwas mitzuteilen. Naja, wenn es sein musste… Nachdem ihre Haltung aber langsam ermüdend wurde, wenn auf einer Seite ein doch recht ordentlicher Klumpen organischer Masse dranhing, entschloss sie, die andere Blondine kurzerhand auf ihren Rücken zu bugsieren. Nicht Huckepack, aber doch so, dass sie zumindest ihr Gewicht einigermaßen gleichmäßig auf beide Schultern verteilte. Leicht skeptisch musterte sie Lexa, als diese dem Mädchen einen Müsliriegel unter die Nase hielt. „Wenn der nicht aus 50% Koffein oder Speed besteht glaub ich nicht, dass der hilft, Lexa…“, merkte sie kritisch an, ließ ihre Schwester aber machen. Wie bereits von ihr vermutet, machte Amelia keine Anstalten den Riegel zu öffnen. Warum sollte man auch?


    Auf den Kommentar ihrer Ersatzmama zuckte sie mit den Schultern. „Beim Kochen mach ich mir da weniger Sorgen. Und sonst…es sehen nicht alle wie von der Straße geholt aus. Ein paar trau ich schon ein Mindestmaß an Kompetenz zu – ich glaub nicht, dass sie ohne dich nicht zurechtkommen würden. Aber tu was du tun musst. Verpassen werd ich ja eh nichts.“ Natürlich hatte Rachel die Intention hinter Alexas Nachfrage erkannt, und streckte ihr dementsprechend beim letzten Satz grinsend die Zunge raus. Wobei…es stimmte schon, es schien nicht so, als wären hier noch andere, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit eben solchen Problemfällen verbrachten. Also von den Erwachsenen. „Wie gesagt. Ich hätte nix dagegen, aber nicht alleine oder zu zweit. Schau du mal was Shawn meint – ich kümmer mich hier um mein Anhängsel.


    Jetzt begann zum ersten Mal auch das Wesen, das Alexa zu seinem Partner auserkoren hatte, zu reden. Und Rachel verdrehte direkt genervt die Augen. Wie ein kleines Kind hörte sich das an. Also eines der richtig kleinen, überaus nervigen, extrem lauten. Und es nannte Bukamon Rachels Partner. Kurz blickte sie zu besagtem Wesen hinunter. Es schien ihr noch das ruhigste aus dem Pack zu sein, und war wohl auch rücksichtsvoll. Sympathisch fand sie es auch ein wenig. Also…warum nicht? Sie räusperte sich etwas, nachdem ihre Schwester ausgesprochen und den Familienstand erklärt hatte. Die Frage ließ sie erst einmal noch außen vor. „Nein, so funktioniert das bei Menschen nicht. Ich glaube nicht, dass die Klassifizierung in verschiedene Arten da wirklich…funktioniert. Dafür sind wir uns einfach zu ähnlich. Du könntest höchstens den ganzen Raum hier als eine Art ansehen – mit der Haarfarbe hat das aber nichts zu tun.“ Sie versuchte zumindest, dem kleinen Flämmchen das zu erklären. Währenddessen fügte Bukamon noch hinzu: „Ich denke, es wurde von der Digitation vorher stark mitgenommen. Es meinte, es wäre bloß erschöpft.
    Währenddessen nahm Rachel ihr Päckchen an den Oberschenkeln und bugsierte sie ein wenig weiter nach oben, sodass sie jetzt wieder selbst laufen konnte, indem sie sie Huckepack trug. „Und danke Lexi, aber im Moment nicht – denke ich. Ich vermute wir können uns ohnehin noch einmal ausruhen, bevor wir irgendwo hingehen. Bis dahin schaffe ich das schon.


    [color=#ff0000]OT: Hoffe das passt so @Wuffisa @Sheewa

  • Also, wenn ihr mich davon überzeugen wollt, dass ich euch helfe, dann sagt mir doch bitte, warum sollte ich das tun?“, erkundigte sich Fredrik, nachdem die beiden kleinen Wesen ihn nach seiner letzten Aussage eine kurze Zeit lang angeschwiegen hatten. „Ich führe zu Hause mitten im Berufsleben, meine Arbeit gefällt mir, und mein Arbeitgeber scheint viel von mir zu halten. Tatsächlich bezahlt er für mich auch eine Fortbildung, zu der ich gerade auf dem Weg war, als ihr mich entführt habt. Warum sollte ich das alles aufs Spiel setzen?“ Die Tatsache, dass er durch die Entführung den Zug nach Berlin verpasst hatte und deshalb wohl zu spät bei der Fortbildung ankommen würde, behielt er zunächst einmal für sich.
    Na eben, weil ..., begann Babydmon. Nach kurzem Zögern fuhr es fort: ... weil wir deine Hilfe halt brauchen!
    Das habe ich schon von eurem Chef Datamon gehört. Aber braucht ihr dafür unbedingt ausgerechnet mich?
    „Tja also ...“, bemerkte Pinamon. Aber Babydmon unterbrach es: Die Auswahl der Menschen hat glaube ich Datamon getroffen. Keine Ahnung, ob er nur willkürlich irgendwen ausgewählt hat oder ob er seine Gründe hatte, ausgerechnet euch her zu holen. Warum fragst du das nicht ihn, wenn das für deine Entscheidung wichtig ist?
    Nein, ich habe euch gefragt. Datamon hat die Fragerunde abgebrochen und euch vorgeschickt. Also müsst ihr doch irgendwelche Argumente kennen, die er uns Menschen gegenüber nicht anbringen kann?
    „Nein, was die Argumente angeht, weiß Datamon mehr als wir“, gab Pinamon zu.


    Erneut schwiegen der Informatiker und die beiden Digimon, bis Pinamon das Wort ergriff: „Wie viel Zeit haben wir eigentlich noch, um dich zu überzeugen?“
    Was meinst du damit?“, erkundigte sich der Informatiker. Tatsächlich war er sich nicht bewusst, dass Datamon den kleinen Wesen irgendeine Zeitbegrenzung gegeben hatte. Oder hatte er da irgend etwas verpasst?
    „Na, du hast doch gesagt, dass du gerade auf dem Weg zu einer ‚Fortbildung‘ warst - oder was auch immer das war. Und so wie ich dich vorhin verstanden habe ...“
    Pinamon! Willst du ihn etwa weg schicken?, fiel ihm Babydmon ins Wort. Ich dachte, du wolltest ihn zum Partner? Oder hast du es dir etwa anders überlegt und vergessen, dass ich auch noch da bin und ihn immer noch haben will?
    „Nein, das habe ich nicht vergessen. Aber wenn er sich sowieso gleich an Datamon wendet, um für seine Fortbildung zurück geschickt zu werden, müssen wir uns mit dem Überzeugen etwas beeilen.“
    Was das angeht, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen“, antwortete Fredrik. „Ich habe den Zug zur Fortbildung sowieso schon verpasst, ein oder zwei Stunden mehr oder weniger machen da also keinen Unterschied.“ Er überlegte kurz, ob er den beiden kleinen Wesen gegenüber noch erwähnen sollte, dass er sich durchaus vorstellen konnte, die Fortbildung komplett ausfallen zu lassen, aber dann entschied er sich dagegen. Seiner Meinung nach brauchte er es den beiden auch nicht zu einfach zu machen. Kurz entschlossen fügte er aber noch hinzu: „Angenommen, ich würde euch tatsächlich helfen, hätte ich dann euch beide als Partner oder nur einen von euch? Oder vielleicht sogar irgend jemand ganz anderes?
    Auf jeden Fall einen von uns, antwortete Babydmon, und Pinamon fügte noch hinzu: „Aber eben auch nur einen von uns. Weil wir uns aber nicht entscheiden konnten, haben wir Datamon gefragt, wer besser zu dir passt, und der hat gemeint, dass du dir aussuchen sollst, wen von uns beiden du als Partner haben willst.“
    Ach, so ist das.“ Er schwieg einmal kurz und fügte dann noch hinzu: „Und ihr meint, dass ich das so mir nichts, dir nichts, einfach so entscheiden kann?
    Hätte Datamon uns sonst gebeten, dich zu fragen?
    Hmmm“, machte Fredrik. Tatsächlich hatte er sich während des Gespräches noch kein so ausgeprägtes Bild von den beiden kleinen Wesen gemacht als dass er sich jetzt schon für eines der beiden entscheiden könnte. Am liebsten hätte er erst einmal ein paar Tage abgewartet und beobachtet, wie die beiden sich tatsächlich im Alltag verhalten würden, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass die Entscheidungsträger unter den fremden Wesen ihm wohl nicht so viel Zeit geben würden. Kurzentschlossen fragte er: „Wenn ich mich richtig erinnere, braucht ihr uns, damit ihr schneller groß und stark werdet?
    Ja, so ist es, bestätigte Babydmon.
    Und worin besteht das ‚groß und stark‘ sein?
    Wenn wir weit genug sind, dann digitieren wir. Wir werden also auf einmal größer und können dann stärkere Attacken als zuvor.
    Ach, so ist das. Und wisst ihr schon, welche Attacken das sein werden?
    „Nein. Das wissen wir erst, wenn wir das entsprechende Level erreicht oder die entsprechende Attacke anderweitig erlernt haben.“
    Ach so“, murmelte Fredrik. Aber vielleicht war es immerhin so, dass ein stärgeres Wesen auch nach so einer Digitation stärker war als ein zuvor schwächeres Wesen nach dessen Digitation? „Was beherrscht ihr beide eigentlich jetzt schon für Attacken?“, fragte er deshalb.
    „Seifenblasen“, antwortete Pinamon, und Babydmon fügte noch hinzu: Nur mit dem Unterschied, dass meine Seifenblasen warm sind und die der meisten anderen Digimon nicht.
    Irgendwie konnte der Informatiker sich nicht vorstellen, dass die Temperatur bei Seifenblasen eine besondere Rolle spielen würde. Aber wie sollte er sich dann entscheiden? Während er so darüber nachdachte, fiel ihm auf, dass Pinamon entfernt einem Vogel und Babydmon einem Drachen ähnelte. Ein Vogel und ein Drache?, überlegte der Informatiker. Irgendwoher kam ihm das bekannt vor. Aber dann fiel es ihm wieder ein: „Na klar! Tux und Konqi“, murmelte er. Tux war das Maskottchen des von ihm bevorzugten Betriebssystems, und Konqi das Maskottchen des von ihm bevorzugten Desktops auf eben diesem Betriebssystem. Aber sollte er seine Entscheidung tatsächlich von so einer belanglosen Thematik abhängig machen - zumal sie auch nicht wirklich passte: Tux war und blieb nun einmal ein Pinguin, und Pinamon sah gar nicht aus wie ein solcher und konnte - anders als Pinguine - sogar fliegen. Babydmon hatte dagegen schon mehr Ähnlichkeiten zu Konqi. Natürlich hatte das KDE-Maskottchen keine roten Hörner und trug statt dessen ein rotes Halstuch mit einem weißen „K“, aber immerhin waren beide Drachen grün. „Wenn ich mich entscheiden muss, würde ich glaube ich Babydmon bevorzugen“, sagte er spontan.

  • ”Schnell, jemand muss Datamon bescheid geben, das Korrumpierte Muster direkt nach der Überlastung vorhin hat sich stabilisiert und in Lagerraum E47 rematerialisiert”, rief eines der Überwachungs-Solarmon im Kommandoraum panisch und verriegelte mit seiner Steuerkonsole vorsichtshalber die Türen um eben jenen Lagerraum.


    Etwas beruhigt betrachtete Datamon die Interaktion zwischen den Digimon und den fremden Wesen. Es waren noch nicht alle, aber einige dieser *Menschen* waren tatsächlich bereit zu helfen. Als es gerade ein etwas ruhigerer Moment war unterbrach das Maschinendigimon kurz die Gespräche und trat, langsam, etwas näher an die Menschen heran. ”Was ich noch vergessen habe zu erwähnen. Es gäbe auch die Möglichkeit, für einen oder zwei von euch, uns hier in diesem Labor zu unterstützen. Allerdings kann ich dann nicht mehr garantieren dass diese Personen nicht früher oder später wieder Bekanntschaft mit Doktor Vademon machen. Aber wie gesagt, diese Möglichkeit gibt es nicht für jeden von…” Die Scheibe in Datamons Hand fing plötzlich an Rot zu leuchten und zeigte ein Symbol an das aussah wie ein schwarzes Dreieck innerhalb eines Ringes, an den Spitzen des inneren Dreiecks befand sich jeweils ein weiteres Dreieck so als wäre es, an der Stelle wo es den Ring berührt, gespiegelt worden. Irritiert musterte das Ultradigimon sein Tablet und begann den Digicode, der mittlerweile darauf angezeigt wurde, zu lesen.
    ”Es sieht so aus”, begann Datamon zu sprechen, nachdem es wieder aufblickte und die Menschen und Digimon dabei ansah. ”als müsste ich euch bereits jetzt schon um einen kleinen spontanen Gefallen bitten. Wir hatten vorhin einen kurzen technischen Zwischenfall, durch den einer von eurer Art nicht in diesem Raum gelandet ist. Ich müsste ein weiteres unser Prototyp Digivices besorgen und würde euch darum bitten schon mal zu diesem anderen Menschen zu gehen. Sollten unter euch schon Paare gebildet worden sein würde ich unsere nicht zugeteilten Jünglinge jetzt mitnehmen. Snowimon, du bildest hierbei die Ausnahme und führst die anderen bitte zu Lagerraum E47.” Ohne groß auf eine Antwort zu warten Verließ Datamon mit einigen der Ausbildungsdigimon den Raum, dabei nahm es beim Rausgehen noch Mochimon, welches nun wie ein bockiges kleines Kind strampelte und bei den Menschen bleiben wollte, aus der Kiste und mit sich.


    OT: Zeit für euch @Aktills Char zu besuchen. Wer noch Kleinigkeiten mit seinem Digimon zu besprechen hatte kann dieses gerne noch vor Datamons Ansprache und dem Alarm getan haben. (Der Digicode auf Datamons Tablet wurde übrigens nicht übersetzt)
    Der Weg in den anderen Raum ist nicht sonderlich weit, ein paar hundert Meter und 1-2 Abbiegungen. Es sind Sterile Gänge im selben gräulich weißen Farbton wie alles andere, ab und an gibt es geschlossene Türen ohne nähere Beschriftung und indirekt habt ihr sogar eine kleine Dreck und Laubspur die noch nicht sauber gemacht wurde. (schlampiges Reinigungspersonal)
    Datamons Angebot zum hier arbeiten ist primär an den Char von @Niteso gerichtet da dieser uns für eine noch unbestimmte Zeit nicht länger begleiten wird. Dies wurde getan um unsere kleine 3er Familie nicht zu sehr zu beeinträchtigen und einen späterer Wiedereinstieg parat zu haben.

  • Immer noch niedergeschlagen, stand Snowimon da und hörte, dass Datamon etwas davon sagte, dass ein paar der Menschen auch im Labor bleiben könnten. Dies war leider nichts was das kleine Digimon auf andere Gedanken bringen konnte. Immerhin hatte es sich so darauf gefreut einen Partner zu bekommen und nun ging es wohl doch leer aus. Warum brachte seine ständige Tagträumerei auch immer negatives mit sich. Doch dieses mal war das Schlimmste bisher für sie. Das Datamons Tablet zu leuchten begann, bekam die Trauernde nicht mit, allerdings richtete sie ihre Aufmerksamkeit zu dem Maschinendigimon, als dieses zu sprechen begann. Ein weitere dieser Menschen war in einem anderen Raum gelandet und die Anderen sollten diesen nun zu diesem gehen. Die bisher nicht zugeteilten Digimon sollten nun mit Datamon gehen und tatsächlich durfte das kleine weiße Digimon die hier anwesenden Menschen zum Lagerraum E47 führen, indem es dann wohl auch den neuen Menschen treffen würde. Moment mal, es war das einzige nicht zugeteilte Digimon welches zu dem Unbekannten durfte. Hieß es wirklich das diesen als seinen Partner bekommen würde. Die Traurigkeit schwand augenblicklich und das Gesicht von Snowimon strahlte vor Freude. “Jippie ich bekomm doch einen Partner” rief das runde Digimon während sie einen Sprung machte. Anschließend hoppste das Digimon überhastet zu den Menschen, wobei es mehrmals fast gestürzt wäre. Hastig und überglücklich sagte sie: ”Hallo ich bin Snowimon. Ich werde euch wie Datamon gesagt hat zu dem Lagerraum führen. Würdet ihr mir bitte folgen.”


    Datamon zweifelte kurz an seiner Entscheidung Snowimon als Wegführerin gewählt zu haben, als diese ihren Auftrag als Partnerzuweisung missverstand. Eigentlich gab er ihr die Aufgabe nur aufgrund ihrer Kenntnis des Weges. Sollte der Mensch freiwillig ihr Partner werden wäre es kein Problem, sollte sie sich ihm aber aufzwängen würde Datamon das Missverständnis wohl beim überreichen des Digivices klären müssen.


    Während Robin seinen weiß rosa Quietschngnubbel betrachtete hörte er im Hintergrund ein wenig dem Gespräch von Frederik zu. ”Ich nehme mal an du kannst auch nur dieses Seifenblasenzeug wie die anderen beiden da hinten?” Tokomon nickte leicht beschämt ehe es fortfuhr: ”Ich kann mich allerdings auch anderweitig zur Wehr setzen. Unsere Attacken, so wie Seifenblasen, sind allerdings meist Stärker als unsere normalen Körperlichen Fähigkeiten. Wenn es drauf ankommt kann ich aber auch ordentlich zubeißen.” “Was denn, mit den beiden kleinen Stummelchen”, fragte Robin belustigt und berührte die kleinen Zähnchen an Tokomons Mund mit seinem rechten Zeigefinger. Tokomon schüttelte den Kopf und riss sein Maul auf und wirkte nun fast doppelt so groß. Ruckartig und erschreckt zog der Blauhaarige seine Hand wieder weg von Tokomon, denn im inneren dieses kleinen unscheinbaren Wesens befanden sich, ähnlich wie bei einen Haifisch, gleich mehrere Reihen voll von Spitzen und vermutlich Rasiermesserscharfen Zähnen. “Awesome”, entfuhr es Robin als ihm klar wurde was für einen kleinen Badass er jetzt an und vor allem auf seiner Seite hatte. Von außen ganz Harmlos aber von Innen Mega gefährlich, fast ein wenig wie er selbst nur umgekehrt.
    Datamons bitte, bevor er die überschüssigen Digimon und Mochimon mitnahm, kam etwas überraschend aber es war wenigstens eine gute Möglichkeit endlich aus dem dämlichen Raum rauszukommen. So ziemlich als erster hängte Robin sich hinter oder besser gesagt neben Snowimon, das kleine Digimon durfte nämlich spätestens an der Tür merken das es viel zu klein war um an die Druckbereich zum öffnen heranzukommen. Vermutlich war dies eine Art Sicherheitsvorkehrung um die meisten dieser kleinen Digimon davon abzuhalten in abgeschottete Bereiche vorzudringen.


    Nachdem das kleine weiße Digimon fertig gesprochen hatte, drehte es sich herum und hopste in Richtung Tür. Für sie war es selbstverständlich, dass diese Menschen ihm folgen würde. Immerhin hatte Datamon sie gebeten und diesem schlug man eine Bitte nicht ab. Als Snowimon jedoch vor der Tür stand und nach oben zum Schalter sah, der die Tür öffnete, fiel ihm wieder ein, dass sie zu klein war um die Tür zu öffnen. Was sollte es jetzt machen. Ob vielleicht einer der Menschen ihm helfen würde wenn es fragte. Da bemerkte es einen von ihnen neben sich der blaue Haare auf dem Kopf hatte. Freudig fragte es ihn: ”Könntest du mir bitte helfen und auf den Schalter neben der Tür drücken? Ich bin leider zu klein dafür.”


    Scheinbar hatte Datamon absichtlich eines der kleinen und Flugunfähigen Digimon ausgesucht damit dieses nicht alleine, ohne die Menschen, den Streuner abholen könnte. Da ein verlassen des Raumes wohl im Interesse aller war blieb Robin eh nichts anderes übrig als der bitte des kleinen Bällchens nachzukommen. Noch während die Tür sich öffnete wandte sich der Blauhaarige an das kleine Fremddigimon ”Kanns sein das du uns nur führen sollst damit euer Meister genug Zeit hat eines dieser Vice Dinger zu holen?”


    Der Mensch öffnete wie sie ihn darum gebeten hatte die Tür. Auf seine Frage antwortete Snowimon: ”Danke für das Öffnen der Tür. Warum Datamon speziell mich ausgewählt hat, weiß ich nicht. Ich hoffe aber, dass der Mensch im Lagerraum mein Partner wird, denn ich will helfen.” Danach fuhr es lauter an alle gewandt fort: ”Da die Tür jetzt offen ist, führe ich euch weiter.” Ohne auch nur auf eine Antwort zu warten, setzte das Digimon sein Gehopse fort um so schnell wie möglich anzukommen. Der Weg war für sie nichts Ungewöhnliches, dieselben gräulich weißen Wände wie auch in den Räumen, daher schenkte Snowimon, dem Gang auch keine größere Beachtung. Sie war weiterhin recht hastig unterwegs, achtete aber beim Abbiegen darauf, dass die anderen hinterher kamen. Nachdem sie einmal links und einmal rechts abgebogen waren, blieb die Hopserin ungefähr in der Mitte des Ganges stehen. Hier war das Ziel, welches Datamon genannt hatte. Voller Vorfreude wartete Snowimon nun darauf, dass die Menschen bei ihm ankamen und jemand die Tür öffnete.


    OT: PP von @Cy-Res und mir
    Würde mich freuen wenn es einen freiwilligen Türöffner für Snowimon geben würde^^

    Breche die Ketten, welche deine Emotionen und Persönlichkeit fesseln.


    Entfliehe dem Alltag und sei wer du schon immer sein wolltest im RPG-Bereich



  • Razor hatte nicht viel Interesse an dem restlichen Gespräch mit Datamon - soweit es sie betraf hatte sie mit Plotmon eine vorübergehende Partnerschaft geschlossen und solange dass so war, würde sie auch bleiben. Und während sie nicht dumm war, so war sie doch jemand der bei längeren Geschwafel das Interesse verlor. Erst als offenbar eine Art Alarm losging , horchte sie wieder auf.


    " Also habt ihr nicht nur unfähige Mitarbeiter sondern auch noch unzuverlässige Technologien? Was für'n Drecksschuppen. Nen Wunder dass das der Kasten hier nicht schon von selber niedergebrannt ist..."
    Sie hob Plotmon hoch - immerhin war selbst sie mit ihrer geringen Größe noch schneller unterwegs als die Baby-Digi-was-auch-immer - und folgte den anderen durch die Gänge. Es dauerte allerdings nicht lange bis Plotmon sich aus ihrem Griff befreit und über ihre Schulter auf ihren Kopf geklettert war, wo es sich nun offenbar wie ein König - oder Königin, sie konnte das Geschlecht nicht wirklich bestimmen - fühlte.
    "Auf, Sklave!"
    Razor dachte einen kurzen Augenblick darüber nach das junge Digimon einfach von ihrem Kopf zu stoßen, doch dann ließ sie es bleiben. Vermutlich würde ihr sonst einer der Anderen einen Vortrag über Missbrauch von Tieren halten oder so etwas in der Art. Sie verzog bei dem Gedanken an eine Moralpredigt das Gesicht, bis Plotmon an ihren Haaren zog, offenbar ein Signal für sie einen Schritt zuzulegen. Mit einem Seufzen gab sie dem ganzen nach.


    So kam es dass sie direkt hinter Snowimon in den Gang trat und auf dessen fragenden Blick, die Hand ausstreckte, bis Plotmon erneut an ihren Haaren zog - diesmal jedoch deutlich härter. Razor stieß einen Schmerzenslaut aus, bevor sie das welpenartige Digimon am Nacken packte und vor die Tür hielt.
    "Schon gut, schon gut! Öffne du halt die verfickte Dreckstür wenn dir das soviel bedeutet. Aber wenn du mich nochmal so an den Haaren ziehst, schmeiße ich dich gegen die Tür." Plotmon schien wenig Interesse an der Drohung zu haben und drückte stattdessen enthusiastisch seine Pfoten auf den Schalter, woraufhin die Tür aufschnappte.


    "Tadaa! Es ist schon toll einen Menschen zu besit-"
    Razor ließ Plotmon neben Snowimon zu Boden plumpsen.
    "Wer angeben kann, kann auch selber laufen."

  • Datamon brachte die Digimon, die diesmal nicht gewählten wurden, wieder in den Zivilen Bereich des Gesamtkomplexes, wo bereits ihre Familien auf sie warteten. Natürlich lies Datamon es sich nicht nehmen, einen gewissen Rosa Digimon, noch eine gehörige Standpauke vor allem anderen zu veranstalten, ehe er sich wieder in die gesicherten Abschnitte und zu dem Raum mit den Proto Digivices begab. Schon sehr bald würde er die erste Gruppe in die Digiwelt entlassen können.


    Nach und nach folgten unterdessen sowohl die Menschen, als auch ihre Digimonpartner, ein jeder dabei in seinem oder ihrem eigenen Tempo, dem Fünfergespann an dessen Spitze sich Snowimon befand. Erst im Flur vor einer weiteren Tür, die Razor gerade am öffnen war, kam der Verbund der Digiweltretter zum stehen.



    OT: Die Gruppe wurde ein paar Hundert Meter bewegt und steht jetzt vor dem Raum von @Akicchi 
    Wichtige Info im Diskussionstopic!

  • Es geschah nichts. Es fühlte sich für den Grauhaarigen so an als würde er bereits länger warten. Keine Anweisungen eines Entführers oder ähnliches. Da ihm nichts besseres einfiehl, lies Yami sich einfach auf dem Stamm des liegenden Baumes nieder. Was außer zu warten blieb ihm auch übrig. "Wie lang soll ich den noch warten? Ich habs nicht rechtzeitig zum Treffen geschafft und obendrein wurde ich wohl entführt oder sonst was. Vater wir sauer sein." äußerte er mehr zu sich selbst und seufzte im Anschluss. Der Tag war bisher einfach nur mies gelaufen. Der Mann war der Meinung das egal was jetzt noch passieren würde, der Tag nicht mehr schlimmer werden konnte. Als ein Teil der Wand, ungefähr in der Größe einer Tür sich zur Seite schob wurde Arashi aufmerksam und sah in die Richtung.


    Die Tür war nun endlich geöffnet worden. Ein wenig übereifrig hopste Snowimon durch die offenen Zugang in den Lagerraum. Kurz hielt es inne. Da war er. Auf einem baum saß das Wesen von dem das Digimon sich erhoffte, dass es sie als Partnerin akzeptieren würde. Nun hielt nichts mehr das kleine weiße Wesen zurück. So schnell wie es ihm möglich war hopste es in Arashis Richtung. Kurz bevor es bei ihm angekommen war, stolperte es und kullerte den Rest des Weges, bis es schließlich an seinen Beinen zum Halten kam.


    Der Grauhaarige traute seinen Augen zunächst nicht. Etwas, dass eindeutig nicht menschlich war, kam auf ihn zu. Er konnte nicht erkennen was genau es war, dafür war es zu duster. Als das Wesen an seine beine gerollt war, konnte der Mann nun erkennen wie es aussah. Für einen Augenblick kamen Erinnerungen in Yami hoch, denn er glaubte das weiße Wesen schon einmal gesehen zu haben. "Yuki" murmelte er, schüttelte aber gleich darauf den Kopf. Das war nicht möglich. Zwar war doch eine verblüffende Ähnlichkeit vorhanden, doch ein Spielzeug, selbst wenn man eine emotionale Bindung dazu hatte konnte nicht lebendig werden. "Ist alles in Ordnung?" fragte Arashi unsicher. Für den Moment wusste er nicht wie er mit der Situation umgehen sollte. Das weiße etwas hatte ihn aus dem Konzept gebracht, aber vielleicht würde ihm nun endlich gesagt was
    hier überhaupt los war.


    "Ja es ist alles gut." sagte das Digimon und versuchte wieder hoch zu kommen, was ihm aber nicht allein gelang. Daher fragte es vorsichtig "Könntest du mir bitte helfen? Allein komme ich nicht mehr hoch." Jemanden in einer misslichen Lage zu lassen, wäre nicht seine Art, daher hob der Grauhaarige Snowimon hoch und setzte es wieder aufrecht auf den Boden. Es schien ihm nicht feindlich gesonnen zu sein. Arashi fragte "Was bist du und kannst du mir sagen wo ich hier bin?" Dieser Mensch half ihr und schien freundlich zu sein. Dies erfreute das Digimon. Natürlich wolle sie ihm seine Fragen beantworten und erwiderte "Ich bin Snowimon ein Digimon und du bist hier in der Digiwelt. Wir brauchen Partner um unsere Welt zu retten und ich hoffe das du meiner wirst." Yami sah etwas ungläubig drein. Zwar hatte er die Worte von Snowimon verstanden, wusste aber mit den Informationen nichts anzufangen. "Es tut mir leid, aber ich verstehe es leider nicht genau was du erklärt hast. Was ist ein Digimon? Und was die Digiwelt? Wir sind doch auf der Erde." äußerte der Schüler. Nun stand zwar fest, dass er anscheinen nicht entführt wurde, aber trotzdem verstand Yami es nicht was das Digimon ihm sagen wolle. Es hatte etwas von Partner gesagt. Somit stand fest, dass die Kleine wohl Hilfe brauchte. Er musste erstmal wissen was hier los war, bevor er etwas dazu sagen konnte. Snowimon war etwas ratlos. Es hatte doch alles gesagt. Nur wie sollte es erklären was ein Digimon ist oder die Digiwelt. Zwar wusste sie es, konnte es aber nicht erklären. Hilfesuchend blickte das Digimon Richtung Tür und hoffte, dass einer der anderen Menschen ihm mit der Erklärung helfen würde.

    OT: Erstes Aufeinandertreffen meiner Beiden^^
    Er versteht nichts und sie weiß nciht wie sie erklären soll was für sie selbstverständlich ist XD
    Bei Yuki handelt es sich um das virtuelle Wesen welches er damals in seinem Tamagochi hatte
    daher denkt er im ersten Moment daran.
    Vielleicht klärt ja jemand die Situation auf für den Unwissenden und hilft somit Snowimon.

    Breche die Ketten, welche deine Emotionen und Persönlichkeit fesseln.


    Entfliehe dem Alltag und sei wer du schon immer sein wolltest im RPG-Bereich



    Einmal editiert, zuletzt von Akicchi ()

  • Tatsächlich schien Pinamon nicht sehr glücklich zu sein, dass Fredrik sich für Babydmon entschieden hatte - und der Brillenträger war sich auch gar nicht sicher, ob diese spontan getroffene Wahl die richtige war. Aber viel Zeit, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken, blieb ihm nicht, weil Datamon die Gespräche zwischen den Menschen und den Digimon für eine Ankündigung unterbrach. Anscheinend gab es auch die Möglichkeit, hier in dem Labor zu bleiben und direkt die Arbeit von Digimon und seinen Helfern zu unterstützen. Aber bevor das Digimon weiter in die Details gehen konnte, leuchtete das Gerät in seiner Hand auf und er schien darauf irgend eine Nachricht zu lesen. Anschließend informierte er die Gruppe, dass ein weiterer Mensch in einem anderen Raum gelandet war, und er bat die Anwesenden darum, dorthin zu gehen. „Sollten unter euch schon Paare gebildet worden sein würde ich unsere nicht zugeteilten Jünglinge jetzt mitnehmen“, fügte er noch hinzu und bat dann eines der noch nicht zugeteilten Digimon, die Menschen dorthin zu führen.


    Tatsächlich machte sich das angesprochene kleine Wesen auch gleich auf den Weg, und die ersten Paare von Menschen und ihren Digimonpartnern folgten ihnen. Auch Fredrik und Babydmon machten sich auf den Weg.
    Wenn du jetzt so selbstverständlich mit der Gruppe mit kommst, kann ich wohl davon ausgehen, dass du dich entschieden hast, uns zu helfen?, fragte das Drachendigimon als die beiden gerade den Flur betreten hatten.
    Nein, noch nicht“, antwortete Fredrik daraufhin. „Es heißt nur, dass ich mir nicht sicher bin, wie viel mir ein Rücktransport in meine Welt tatsächlich bringt und ich mir daher die Möglichkeit, euch zu helfen, offen halten möchte.
    Das klingt aber gar nicht gut, dass die Rettung unserer Welt für dich nur die zweite Wahl darstellt!
    Ich weiß, aber so ist es nun einmal“, antwortete der Informatiker. Tatsächlich war er sich allerdings nicht sicher, ob die Rettung der Welt unter den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wirklich nur die zweite Wahl war - denn schließlich musste er höchstwahrscheinlich seinem Arbeitgeber irgendwie beichten, dass er den Zug zu seiner Fortbildung verpasst hatte. Was machte es da für einen Unterschied, ob er sofort zurück kehrte oder noch ein paar Tage in dieser fremden Welt verbrachte?


    Bevor er sich darüber allerdings lange Gedanken machen konnte, hatte die Gruppe den Lagerraum erreicht, in dem sich der weitere Mensch befinden sollte. Nachdem ein Mädchen, welches auf dem Weg mit in der vordersten Gruppe gewesen war, die Tür geöffnet hatte, stürmte das Digimon, welches die Gruppe geführt hatte, in den Raum.
    Was meint ihr, sollten wir uns vielleicht um unseren ‚Artgenossen‘ kümmern? Wenn Datamon und seine Kollegen ihm bis jetzt noch keines dieser Teile hier gegegen haben - wenn ich mich richtig erinnere hat Datamon das ‚Digivice‘ genannt? -, heißt das doch vielleicht auch, dass er bis jetzt auch nicht so gut informiert worden ist wie wir.
    Ja, das klingt nach einem Plan, verkündete Babydmon und trat als zweiter durch die Tür. Fredrik wartete nicht lange ab und folgte seinem Partner, um gerade noch die letzten Worte des Gesprächs zwischen dem kleinen weißen Digimon und einem jungen Mann mit grauen mittellangen Haaren zu hören:
    Ich bin Snowimon ein Digimon und du bist hier in der Digiwelt. Wir brauchen Partner um unsere Welt zu retten und ich hoffe das du meiner wirst. - „Es tut mir leid, aber ich verstehe es leider nicht genau was du erklärt hast. Was ist ein Digimon? Und was die Digiwelt? Wir sind doch auf der Erde.


    Als Snowimon statt zu antworten in Fredriks Richtung blickte, mischte sich dieser kurzerhand in das Gespräch ein: „Anscheinend hast du tatsächlich weniger Informationen bekommen als wir.“ Er schwieg einen Moment, um sich kurz zu überlegen wie er am geschicktesten das erklärte, was er bisher verstanden hatte, und fuhr dann fort: „Soweit ich es verstanden habe, befinden wir uns tatsächlich nicht mehr auf der Erde, sondern in der Welt dieser kleinen, niedlichen Wesen hier“ Dabei deutete er auf Snowimon und Babydmon.
    Hey! Meinst du wirklich, dass ich niedlich bin?, mischte sich der kleine, grüne Drache etwas überrascht ein. Er hätte sich sicher gern mit anderen Adjektiven beschrieben, aber „niedlich“? Nein, selbst wenn er niedlich sein sollte, hatte er doch ganz andere Fähigkeiten, die viel wichtiger waren!
    Fredrik ignorierte diese Einmischung und fuhr fort: „Anscheinend haben, diese Wesen - zu denen übrigens auch ein paar deutlich größere Exemplare gehören - zwar die Technologie entwickelt, uns mir nichts, dir nichts, von der Erde hier hin zu holen - und zwar einfach so von jetzt auf gleich, falls meine Uhr das richtig angezeigt hat.
    Na ja, auf jeden Fall gibt es wohl hier in dieser Welt irgend ein Problem, welches diese Digimon nur lösen können, wenn sie groß und stark werden, und dafür brauchen die anscheinend unsere Mithilfe.
    “ Er wandte sich kurz an Babydmon: „Habe ich das soweit richtig zusammen gefasst?
    Ja, ich denke schon.
    Aber Datamon - das ist einer der Großen - hat auch erwähnt, dass die Digimon niemanden zwingen wollen. Wenn du also lieber wieder nach Hause willst, brauchst du ihm das nur zu sagen, und er schickt dich wieder zurück - wobei die Zeit, die du hier verbracht hast, natürlich auch auf der Erde vergangen ist.
    Woher weißt du denn, ob Datamon dieses Angebot jedem von eurer Art gegenüber macht?, mischte sich Babydmon noch einmal ein.
    Das weiß ich nicht, aber falls das Angebot tatsächlich für alle Menschen gilt, wäre es doch unfair, es diesem jungen Mann gegenüber vorzuenthalten, oder?

  • Offenbar, wusste das kleine weiße Wesen nicht wie es seine Fragen beantworten sollte. Warum sonst sollte es in Richtung eines anderen jungen Mannes sehen, der eben den Raum betreten hatte. Der Blonde antwortete auf die Fragen von Arashi. Eine andere Welt, sollte das ein Witz sein. Doch das würde immerhin erklären, warum es hier Wesen gab welche er nie zuvor gesehen hatte. Begleitet wurde der andere von einem kleinen grünen Digimon. Dieses war anscheinend nicht damit einverstanden als niedlich beschrieben zu werden. Diese Digimon wie der Brillenträger sie nannte. brauchten also die Hilfe von Menschen um stärker zu werden. Snowimon wurde ein wenig nervös, als Frederik darauf zu sprechen kam, dass Datamon ihren Wunschpartner zurück in seine Welt schicken würde, wenn dieser es wollte. Das durfte doch nicht geschehen. Das Digimon wollte um jeden Preis helfen, aber ohne Partner, würde es dies nicht können. "Wir sind also in einer fremden Welt und diese Digimon brauchen unsere Hilfe. Wir können aber auch in unsere Welt zurückkehren." wiederholte der Grauhaarige mehr zu sich selbst. Er musste das zunächst einmal im Kopf durchgehen und stand auf. Yami war ein wenig größer wie der Blonde. Er dachte "Er sagte die Zeit wäre hier normal verlaufen. Hm das heißt ich wäre auf jeden Fall zu spät für das Essen. Vater wird schon sauer genug sein. Doch diese Wesen brauchen Hilfe. Großvater wäre enttäuscht wenn ich anderen nicht helfen würde. Außerdem bekomme ich so noch ein wenig Zeit, bevor ich den Rest meines Lebens angehen muss." Mit jedem Moment der verstrich, wurde Snowimon unruhiger. Wahrscheinlich hatte der Schüler ein gutes Leben wo er herkam, warum also sollte Arashi es aufgeben. Der Ausdruck auf dem Gesicht des Digimon wurde trauriger. Der junge Mann ging zu ihm und kniete sich vor es. "Du brauchst also meine Hilfe um stärker zu werden?" fragte er. Das Digimon erwiderte "Ja aber natürlich nur wenn du es willst. Ich möchte dich zu nichts zwingen und wenn du lieber zurück in deine Welt willst ist es ok. Dann warte ich bis mir jemand anderes helfen kann. Es war erfreulich, dass das Wesen ehrlich zu ihm war. Seine Entscheidung hatte der Grauhaarige bereits getroffen, doch die Aussage von Snowimon, sowie seine Traurigkeit, überzeugten auch den Rest von ihm. "Du musst nicht warten. Ich werde dir helfen. Ehrlich gesagt kommt mir die Auszeit aus meiner Welt sehr gelegen, so kann ich über einiges nachdenken. Ich bin Yami." sprach der Mensch und legte seine Hand an das kleine knuffige Wesen. Ein Lächeln machte sich auf dem Gesicht von seiner neuen Partnerin breit und nahm einen die Hälfte von diesem ein. Dann sprang es ihm direkt in die Arme und er landete auf dem Rücken. "Entschuldigung, aber ich bin so glücklich. Ich heiße Snowimon." Nachdem das Digimon von ihm herunter gehopst war, stand Arashi auf und wandte sich an den anderen Menschen. "So weißt du wie es jetzt weiter geht?" Fragte er.

    Breche die Ketten, welche deine Emotionen und Persönlichkeit fesseln.


    Entfliehe dem Alltag und sei wer du schon immer sein wolltest im RPG-Bereich



  • Der junge Mann fasste einmal leise Fredriks Erklärungen zu der Situation zusammen, in der sich der Informatiker und die anderen von den Digimon entführten Menschen derzeit befanden und unterhielt sich noch einmal kurz mit Snowimon. Anscheinend hatten ihm Fredriks Informationen ausgereicht um sich gleich sofort dafür zu entscheiden, den Digimon zu helfen, und tatsächlich stellte er sich seinem neuen Partner auch gleich als Yami vor, bevor er sich wieder an Fredrik wandte: So weißt du wie es jetzt weiter geht?


    Nein, tut mir Leid, darüber hat Datamon bisher noch nichts verraten“, antwortete der blonde Brillenträger. Kurz entschlossen wandte er sich an Babydmon: Weißt du vielleicht etwas darüber?
    Nein, uns Jünglingen hat man auch nichts darüber verraten. Aber vielleicht erzählt uns Datamon mehr, sobald er für Yami so ein Teil wie das da geholt hat? Mit diesen Worten deutete der kleine Drache auf das an eine altes Klapphandy erinnernde Gerät, welches der Informatiker zwar in der Hand behalten, aber an das er ansonsten keinen Gedanken mehr verschwendet hatte.
    Ja stimmt, er hat ja gesagt, dass er noch ein weiteres Prototyp-Digi-irgendwas besorgen wollte.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann mit einem leicht besorgten Tonfall noch hinzu: Falls dir schwindelig wird oder so solltest du dich vielleicht lieber hinsetzen. Bei uns in dem anderen Raum ist vorhin eines der Digimon kurz nach dem ersten Kontakt zu uns größer geworden - und anscheinend hat das uns allen einige Kraft geraubt, denn wir alle hatten uns da plötzlich etwas schwindelig gefühlt, und ein Mädchen hat sogar für kurze Zeit das Bewusstsein verloren. Anscheinend sollen diese Teile hier“ (er deutete auf das an ein Klapphandy erinnernde Gerät) verhindern, dass die Digimon uns durch eine Digitation so sehr schwächen.“ Nach kurzem Zögern fügte er noch hinzu: Ach ja, ich heiße übrigens Fredrik Müller, und das“ (er deutete auf den kleinen grünen Drachen) ist Babydmon.


    Der Andere schien auch nichts Näheres zu wissen und auch das Digimon welches ihn begleitete hatte offenbar keine Informationen. Das der Minidrache danach auf ein altes Klapphandy zeigte und meinte Datamon würde so eines für Yami holen, war dieser nicht sicher warum er davon eins bräuchte. Hey ist schon gut ich hab mein Smartphone dabei also brauch ich wohl kein weiteres Handy“, erwiderte der Grauhaarige. Für ihn gab es einfach keinen ersichtlichen Grund, warum er ein veraltetes Gerät brauchen könnte. Daraufhin sprach der Brillenträger aber anscheinend von einer Art Prototyp. Waren etwa die Handys gemeint. Naja möglich wäre es, aber über das Design konnte man sich streiten. Danach erklärte der Blonde, dass ein Mädchen das Bewusstsein verloren hatte und riet dazu, sich hinzusetzen, sollte dem Blauäugigen schwindelig sein. Vom Gefühl her war alles normal, aber wenn es bereits Probleme gab, war es verständlich, dass der Andere sowas für möglich hielt. In dem Moment wo der Blauäugige es gesagt hatte, fiel es dem weißen Digimon dann auch auf. Warum war Snowimon nicht digitiert als sie Yami berührt hatte. Das kleine Wesen wusste es nicht und sah etwas fragend zu ihrem Partner. Doch um eine Antwort zu bekommen, musste sie wohl auf Datamon warten, wer sonst sollte dies wissen. Der Japaner antwortete ihm Nein es ist alles in Ordnung. Ok ein wenig kaputt bin ich schon, aber das liegt eher daran das ich in letzter Zeit recht wenig Schlaf hatte. Aber danke für den Hinweis. Falls ich was merke werde ich langsam machen.“ Dann stellte der Andere sich als Frederik und den kleinen Drachen als Babydmon vor. Der Grauhaarige lächelte und sprach Du hast es vermutlich grad schon gehört, aber ich bin Yami. Snowimon kennst du vermutlich schon nehme ich an. Immerhin seid ihr ja von der Öffnung gekommen.“ Seinen richtigen Namen verschwieg er lieber. Es war nicht so das Frederik ihm etwas Böses wollte, so wirkte er nicht. Aber Arashi wollte nicht, dass sein Familienname eine Änderung im Verhalten anderer bewirkte, dies geschah leider viel zu oft.


    Auch wenn es nicht unbedingt nötig gewesen wäre stellte Yami sich noch einmal vor und äußerte anschließend die Vermutung, dass Fredrik Snowimon bereits kennen würde. Nun ja, ich habe zumindest seinen Namen mitbekommen. Aber zu sagen, dass ich ihn kennen würde? Nein, das wäre zu viel gesagt. Ich hatte bis jetzt ja noch nicht einmal Zeit, um Babydmon richtig kennen zu lernen - und um alle dieser niedlichen kleinen Wesen kennen zu lernen, hat uns Datamon einfach nicht genügend Zeit gegeben.
    Das war so wahrscheinlich auch gar nicht vorgesehen, mischte sich der kleine Drache in das Gespräch ein. Wir Ausbildungsdigimon hatten auf einem Bildschirm eine Übertragung aus eurem Raum und konnten uns schon einmal aussuchen, wen wir als Partner haben wollen. Und dann bei euch im Raum ging es doch wohl darum, euch dazu zu überreden, dass ihr uns helft.
    Überreden? Ich glaube, dazu habe ich bereits etwas gesagt, nachdem Pinamon und du mich angesprochen hattet?
    Äh, meinte Babydmon und fügte murmelnd noch hinzu: Ja, stimmt. Nach kurzem Zögern fügte es schließlich noch hinzu: Was ist eigentlich mit den anderen los? Brauchen die noch eine extra Einladung oder worauf warten die noch?
    Jetzt, wo der kleine Drache das so direkt ansprach, fiel es auch dem Informatiker auf. Bis jetzt hatte außer Snowimon, Babydmon und Fredrik weder ein weiteres Digimon noch einer von Fredriks Kameraden den Lagerraum betreten.


    Anscheinend hatten die anderen Menschen und Digimon sich erst vor kurzem kennengelernt. Dann wäre es wohlmöglich auch noch leichter den Anschluss zu finden. Das Ganze war geplant gewesen. Die Menschen hier hinzubringen, zu beobachten und dann Partner nach Wunsch zu wählen. Nur traf dies nicht auf ihn zu. Snowimon hatte Arashi nicht zuvor gesehen und wollte mit dem Japaner reisen. Sein Blick wanderte zu seiner Partnerin und ein Lächeln kam auf sein Gesicht. Das kleine Digimon war die erste seit seinem Großvater, die ihn freudig so nahm wie er war. Etwas was dem Grauhaarigen viel bedeutete. Ihr zu helfen wäre sicher das Richtige, da bestanden keine Zweifel.
    Dann sah er zu Frederik. Nachdem dieser anmerkte, dass ihnen noch niemand in den Raum gefolgt war, sprach Yami So wie es sich anhört gibt es wohl noch einige weitere Menschen und diese Digimon. Sollen wir ihnen entgegen gehen? Ich hoffe jedenfalls, dass wir nicht hier in diesem Raum bleiben sollen.
    Der Raum war zwar nicht so klein, doch je nachdem wie viele weitere Personen hier noch reinkämen, könnte es ein wenig eng werden. Außerdem wäre es doch viel schöner an der frischen Luft zu sein. Wahrscheinlich würde es Snowimon auch gefallen.
    Aber ich bin echt froh das ihr alle japanisch sprecht. Sonst wäre es wohl kompliziert geworden.“ entgegnete der junge Mann. Das runde Digimon sah ihren Partner nur fragend an. Was nur war japanisch. Sie würde ihn später darauf ansprechen.


    Ich habe keine Ahnung, was Datamon für uns als nächstes geplant hat“, ging Fredrik auf Yamis indirekte Frage ein, ob sie wohl in dem Lagerraum bleiben sollten. Wir hatten eigentlich unsere kleinen Partner gerade kennen gelernt, und Datamon schien dann noch etwas erklären zu wollen, als er wohl auf irgend einem Teil eine Nachricht oder so bekam und uns dann völlig überstürzt hier hin geschickt hat. Was wir dann hier machen sollen, davon hat er nichts gesagt.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: Und nein, ich kann kein Japanisch. Aber anscheinend führt der Aufenthalt in dieser Welt dazu, dass man alle anderen Menschen und Digimon versteht - egal in welcher Sprache der Gesprächspartner redet.
    Das klingt aber sehr unglaubwürdig, bemerkte Babydmon.
    Hast du eine bessere Idee, woran es liegen kann, dass ich nach einer gewissen Zeit die anderen in diese Welt entführten Menschen problemlos verstehen konnte? Nachdem wir hier gelandet waren, haben wir nämlich ganz klar gemerkt, dass es durchaus unterschiedliche Sprachgruppen gab. Die Amerikaner konnten fast nur englisch, und von uns Europäern konnten eigentlich alle Deutsch, aber auch einige ein paar andere Sprachen. Irgendwann haben wir uns dann aber alle gegenseitig verstanden - ganz so als ob wir alle die selbe Sprache sprechen würden.
    Hmm, keine Ahnung. Aber dass der bloße Aufenthalt in unserer Welt so etwas bewirkt, kann ich mir nicht vorstellen.


    Der Brillenträger hatte also auch nicht sonderlich mehr Informationen wie er selbst. Ihr habt euch gerade erst kennen gelernt und wurdet schon hierhin geschickt. Da scheint dann wohl nicht alles nach Plan gelaufen zu sein. Vielleicht wäre es nicht verkehrt wenn wir zu diesem Datamon gehen und ihn direkt fragen wie er sich alles Weitere vorgestellt hat. Hier rumzustehen wird uns wohl jedenfalls nicht weiterhelfen“, entgegnete Yami. Das er selbst der Grund war, warum die Anderen zu dem Raum geschickt wurden, wusste er ja nicht. Aber hier noch weiter einfach nur zu warten, stand für ihn nicht auf dem Plan. Sicher würde es noch genug zu tun geben, da wäre es von Vorteil so schnell wie möglich damit zu beginnen. Dann erklärte Frederik, dass er kein Japanisch konnte und vermutete, dass es an der Welt lag in der sie sich befanden, weshalb sich die Menschen verstanden. Babydmon tat seine Zweifel daran kund, und die beiden diskutierten darüber. Es wird schon etwas damit zu tun haben müssen das wir nun in dieser Welt sind“, schaltete der Japaner sich ein und fuhr fort: Ich weiß zwar nicht wie es bei euch Digimon ist, doch wir Menschen, haben je nach Herkunft eine andere Sprache. Daher können wir uns auch nicht immer verstehen. Und wenn Frederik wie er sagt kein Japanisch kann, muss es an eurer Welt liegen. Sonst würde er mich auch nicht verstehen können und ich ihn nicht, außer wir würden beide Englisch sprechen, was ich aber aktuell nicht mache.“ Snowimon hatte unterdessen über den Vorschlag ihres Partners, zu Datamon zu gehen und ihn zu fragen nachgedacht und war darüber zweigeteilt. Etwas zögernd begann es zu Yami zu sprechen: Datamon sagte uns wir sollen hierhin kommen. Wahrscheinlich wird er selbst kommen sobald er das Prototyp Digivice geholt hat. Als seine Partnerin zu sprechen begann, wandte sich der Grauhaarige ihr zu. Dann erwiderte er: Da hast du wahrscheinlich Recht. Aber es kann wohl nichts dagegen sprechen wenn wir uns vor die Tür zu den Anderen begeben oder?“ Das weiße Digimon schüttelte den Kopf. Nun sah der Blauäugige wieder zu dem Blonden. Oder wäre es dir lieber wir warten hier drin?“, fragte Arashi.


    Fredrik blickte sich nach Yamis erneuter Frage erst noch einmal in dem Lagerraum um. Wie groß der Raum war, konnte er bei der spärlichen Beleuchtung nicht wirklich gut erkennen. Durch die geöffnete Tür fiel zwar etwas Licht in den Lagerraum, aber das reichte nicht aus, um den kompletten Raum zu beleuchten. Immerhin konnte der Informatiker aber erkennen, dass es in dem Raum trotz der herum stehenden Kisten und des auf dem Boden liegenden Baumes mehr Platz gab als in dem doch nicht ganz so breiten Flur. Meiner Meinung nach können wir in die Nähe der Tür gehen. Dort ist es heller“, antwortete er schließlich. Aber wahrscheinlich ist es sinnvoller, erst einmal nicht vor die Tür zu treten. Der Flur ist nicht wirklich breit, und wenn jetzt tatsächlich all die Menschen, die in dem anderen Raum gewesen sind, zusammen mit ihren kleinen Partnern dort draußen stehen, dürfte es da inzwischen ziemlich eng geworden sein.“ Tatsächlich hatten Babydmon und er zwar noch ein paar Personen vor sich gehabt, aber die meisten Kameraden waren hinter ihnen gewesen und hatten den Bereich vor der Tür noch nicht erreicht als der junge Schwede und der kleine Drache den Lagerraum betreten hatten.


    Off Topic:

    Erster von zwei Teilen der zusammen mit Akicchi erstellten gemeinsamen Handlung. Teil zwei folgt in Kürze.

  • Zur Tür gehen klang ja schon mal nicht schlecht. Dann wäre wenigstens die Sicht etwas besser. Als Frederik dann jedoch die Größe des Flurs ansprach, kam der Grauhaarige ebenfalls zu dem Schluss, dass es wohl besser wäre im Raum zu bleiben. Darauf eingeengt zu sein, konnte er gut verzichten. Ja zur Tür wäre gut. So langsam ist es recht anstrengend zu sehen. Aber gut das du die Größe des Flurs angesprochen hast, da ist es mir dann doch lieber im Raum zu bleiben“, erwiderte Arashi. Die Beleuchtung war so langsam wirklich ein Problem. Diese in Kombination mit seinem Schlafmangel, erschwerte es die Augen offen zu halten. Egal was noch auf den jungen Mann zukommen sollte, so würde Yami sich wohl in nächster Zeit ausruhen müssen, nicht das er wieder das Bewusstsein verlieren würde. Dann habt ihr euch alle entschieden den Digimon zu helfen?“, fragte der Blauäugige. Wenn dies der Fall wäre, hätten die Wesen wirklich Glück gehabt. Bei Menschen kam es ja leider nicht selten vor, dass es ihnen an Hilfsbereitschaft mangelte, da wäre dies umso überraschender. Dann hopste Snowimon neben ihrem Partner in Richtung Tür. Er ging davon aus, dass der Blonde und Babydmon ebenfalls mit zur Tür kommen würden, schließlich war es ja mehr oder weniger besprochen.


    Ich habe mich noch nicht ganz entschieden“, antwortete Fredrik, während er die ersten Schritte in die Richtung der Tür machte. Aber ich habe es im Moment auch nicht besonders eilig, so dass ich durchaus noch etwas hier bleiben und abwarten kann, ob ich noch etwas erfahre, was mir bei meiner Entscheidung hilft.“ Er schwieg einmal kurz und fuhr dann fort: Wie sich die anderen entschieden haben, weiß ich nicht, darauf habe ich nicht geachtet. Auf jeden Fall hat sich nach Datamons Angebot, uns wieder zurück zu schicken, niemand direkt gemeldet.
    Ich hoffe, du findest noch einen Grund, uns zu helfen, mischte sich Babydmon an dieser Stelle ein. Aber es ist immerhin schon einmal schön, dass du nicht sofort wieder zurück gekehrt bist.
    Nun ja, eine sofortige Rückkehr hätte mir nichts gebracht“, erklärte der junge Informatiker dem kleinen grünen Drachen. Ich war eigentlich auf dem Weg zu einer Fortbildung, als mich diese Wesen entführt haben, und weil ich den Zug nach Berlin jetzt sowieso schon verpasst habe, macht es nichts aus, ob ich noch ein oder zwei Stunden länger hier bleibe.


    Da kam das für dich wohl eher ungelegen. Natürlich ist es auch verständlich wenn man sich nicht sofort bei so etwas entscheiden kann. Ich bin da vermutlich eine Ausnahme“, erwiderte der Japaner. Snowimon, welche dies hörte war nun etwas verwundert. In der Tat hatte sich wohl kaum jemand oder vielleicht nur wenige so schnell entschieden wie ihr Partner. Sie sah ihn an und fragte: Ähm Yami, bitte versteh das nicht falsch, ich bin wirklich sehr froh, dass du es getan hast. Aber warum hast du überhaupt so schnell zugestimmt? Der Blick des Grauhaarigen wanderte zu seiner Partnerin, als sie sprach. Er lächelte und antwortete: Es gibt zwei Gründe dafür. Mein Großvater hat mir damals beigebracht, dass es wichtig ist anderen zu helfen. Der zweite Grund ist, dass ich vor einer schweren Entscheidung stehe und ich sonst keine Möglichkeit hätte um mir mehr Zeit nehmen könnte um darüber nachzudenken.“ Das weiße Digimon überlegte, was diese Entscheidung sein könnte, aber beschloss ihn später noch einmal darauf anzusprechen. Arashi sah zu Frederik und sprach: Aber du sagtest Berlin. Das lag in Deutschland richtig? Du willst dir also noch eine oder zwei Stunden nehmen um dich zu entscheiden? Wenn ich fragen darf, wobei genau hast du Zweifel wenn es um die Hilfe geht?


    Was die Hilfe für die Digimon angeht, habe ich keine Zweifel“, antwortete der Informatiker, Oder nur insofern als dass ich streng genommen nicht beurteilen kann, ob das, was Datamon behauptet, auch wirklich der Wahrheit entspricht.
    Was?! Willst du etwa behaupten, dass er lügen würde?, mischte sich Babydmon ein.
    Nein, natürlich will ich das nicht. Es ist aber halt nur so, dass ich ihn heute zum ersten Mal gesehen habe. Aber wie gesagt ist das nicht der Grund für mein Zögern. Ich bin mir einfach nicht sicher, wie ich meinem Arbeitgeber erklären soll, dass ich völlig fremden Wesen geholfen und dafür einfach so die Arbeit im Stich gelassen habe. Wenn ich Pech habe, wirft der mich raus, wenn ich so etwas mache.


    Frederik und Babydmon waren wieder in eine Diskussion abgerutscht. Der Blonde wusste also keine Erklärung dafür, warum er nicht mehr zur Arbeit käme. Ich weiß ja das es mich eigentlich nichts angeht Frederik, aber wenn du sagst, dass du deinem Arbeitgeber erklären musst warum du nicht auf die Arbeit bist, würde das nicht ebenso für die Fortbildung zählen die du bereits verpasst hast? Klar ich weiß jetzt nicht wie das bei dir auf der Arbeit gehandhabt wird, aber ich könnte mir da durchaus vorstellen, dass das auch nicht so gut ankommt.“ sagte der Grauhaarige. Es war nicht sein Ziel die Meinung des Brillenträgers zu beeinflussen, doch es war bestimmt nicht falsch ihm diesen Aspekt mitzuteilen. Wer wusste ob der Deutsche dies überhaupt bedacht hatte. Snowimon fragte Yami, gibt es niemanden daheim der auf dich wartet? Dass seine Partnerin mit dieser Frage einen Nerv traf, konnte sie nicht wissen. Arashi gab sich alle Mühe zu lächeln und antwortete Nein, jedenfalls niemand der sich für mich interessiert.“ Danach sah der junge Mann ein wenig zu Boden. Wer würde schon auf ihn warten. Die junge Frau mit welcher die Ehe arrangiert war, aber sonst, nein da war wirklich niemand.


    Na ja, noch habe ich die Fortbildung nicht verpasst, sondern nur den Zug dorthin“, murmelte Fredrik als Antwort auf Yamis Frage. Aber dennoch hatte der Junge irgendwie Recht. So wie es aussah, konnte der Informatiker entweder nach Hamburg zurück kehren und hätte dort die Mappe mit den Fortbildungsunterlagen, dem Zugticket und der Hotelreservierung. Oder vielleicht konnte er Datamon auch bitten, ihn nach Berlin zu schicken. Aber dann würden ihm die Fortbildungsunterlagen, die Hotelreservierung und die Fahrkarte für den Rückweg fehlen. Eine dritte Möglichkeit wäre es, die Fortbildung tatsächlich ausfallen zu lassen und statt dessen den Digimon zu helfen. Und wenn er das machte, konnte er genauso gut auch nach der für die Fortbildung eingeplanten Zeit noch weiter in der Welt der Digimon bleiben. Er hatte zwar keine Ahnung, wie er seinem Arbeitgeber gegenüber die ganze Sache rechtfertigen sollte, aber wenn er hier blieb, hatte er ja noch Zeit, um sich da etwas zu überlegen.
    Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als Babydmon ihn auf einmal anstupste. He, sag mal, begann der kleine Drache, was ist eigentlich eine ‚Fortbildung‘? Und was ist ein ‚Zug‘ oder ein ‚Berlin‘?
    Fredrik musste schmunzeln, als er diese Frage hörte. „Ein Berlin“. Ganz so, als ob Deutschland mehrere Hauptstädte hätte. Aber zunächst einmal ging er auf die erste Frage ein: Also, um bei uns arbeiten zu können, muss man erst die Grundlagen für die Arbeit erlernen. Dafür macht man eine Ausbildung.
    An dieser Stelle wurde er aber auch schon wieder von Babydmon unterbrochen: Ich weiß, was eine Ausbildung ist. Immerhin bin ich doch schon auf dem Ausbildungslevel.
    Der Informatiker hatte keine Ahnung, was der kleine Drache mit „Ausbildungslevel“ meinte, aber irgendwie klang das nicht völlig falsch. Also fuhr er fort: Wenn man mit der Ausbildung fertig ist, fängt man bei uns an zu arbeiten. Ab und zu kommt es aber auch vor, dass das, was man in der Ausbildung gelernt hat, für die Arbeit nicht ausreicht. Und dann besucht man eine Fortbildung, um die noch fehlenden Kenntnisse zu erlernen.
    Dann ist eine Fortbildung also nichts weiter als eine Fortsetzung der Ausbildung? Heißt die deshalb Fortbildung?
    Wenn man es stark vereinfacht, kann man die Fortbildung vielleicht tatsächlich als Fortsetzung der Ausbildung sehen. Wobei man eine Fortbildung normalerweise nicht direkt im Anschluss an die Ausbildung macht, sondern mitten im Berufsleben, also nachdem man schon einige Zeit gearbeitet hat.


    Der Blonde murmelte etwas davon, dass er nur den Zug verpasst hätte, aber war dies letztendlich nicht gleichbedeutend, denn immerhin würde er ohne rechtzeitigen Zug die Fortbildung auf jeden Fall verpassen. Arashi wollte ihn gerade darauf ansprechen, doch Babydmon stellte Fragen zu Begriffen aus der Menschenwelt, welche ihm unbekannt waren. Es war doch interessant was die Digimon nicht kannten, dass für sie alltäglich war. Die Erklärung überließ der Grauhaarige aber dann lieber Frederik. Dann setzte der Japaner ein Ein Zug ist eine Maschine um viele Menschen oder Gegenstände schnell von einem Ort zu einem anderen zu bringen. Diese fahren auf festgelegten Strecken zu bestimmten Zeiten. Wenn also jemand zu spät kommt und der Zug schon weg ist hat der Mensch Pech gehabt und muss dann auf den nächsten Zug warten oder sucht sich eine andere Möglichkeit.“ Snowimon dachte kurz über die Erklärung von ihm nach und sagte Aber das ist doch gemein wenn der Zug dann einfach weg ist. Warum warten sie denn nicht auf Frederik? Der junge Mann lächelte seine Partnerin an und erwiderte Es sieht vielleicht für dich gemein aus, aber es geht nicht anders. Wenn der Zug auf jeden warten würde, kämen ja alle anderen Leute die rechtzeitig da waren zu spät.“ Da die kleinen Wesen so wenig über die Welt der Menschen wussten, musste sich ihre sehr davon unterscheiden. Yami fragte sich wie es wohl außerhalb in ihrer Welt aussehen würde.


    Nachdem Yami erklärt hatte, was ein Zug war, ergriff Fredrik erneut das Wort. „Und schließlich wolltest du noch wissen, was Berlin ist. Richtig, Babydmon?“, fragte er.
    Ja. Was ist nun ein ‚Berlin‘?
    Es heißt nicht ‚ein Berlin‘, sondern einfach nur ‚Berlin‘.“ Der Informatiker zögerte kurz und fuhr dann fort: „Yami hat doch schon von Orten erzählt, zwischen denen die Züge hin- und her fahren. Einen ganz großen Ort nennt man eine Stadt. Und Berlin ist einfach der Name für eine bestimmte, sehr große Stadt.


    Nachdem Frederik erneut das Wort ergriffen hatte, dürfte wohl alles erklärt worden sein. Es war aber wohl nicht unwahrscheinlich, dass sich die Menschen und Digimon in Zukunft öfter Begriffe aus ihrer jeweiligen Welt erklären müssten. Letztendlich gehörte aber auch solches zu guter Teamarbeit. So dann hätten wir wohl fürs Erste alles Unbekannte erklärt schätze ich mal. Da sich unsere Welt aber doch von eurer sehr zu unterscheiden scheint, bin ich nun neugierig wie es hier bei euch so aussieht. Aber dann müssen wir wohl noch warten bis dieser Datamon eintrifft“, sagte der Grauhaarige. Was Yami allerdings noch ein wenig nachdenklich machte, wie Datamon wohl sein würde und ob sein Angebot, welches er den anderen Menschen gemacht hatte, auch für ihn gelten würde. Doch um dies herauszufinden bliebe wohl nur zu warten.


    OT: und der zweite Teil des PPs mit Feuerdrache   ^^

    Breche die Ketten, welche deine Emotionen und Persönlichkeit fesseln.


    Entfliehe dem Alltag und sei wer du schon immer sein wolltest im RPG-Bereich



    Einmal editiert, zuletzt von Akicchi ()

  • Demimeramons Euphorie ebbte etwas ab. Sein Partner in spe stellte ziemlich viele Fragen. „Hast du Datamon denn überhaupt nicht zugehört? Ich bin ein Digimon! Eins der stärksten hier im Raum noch dazu, also fühl dich geehrt, mein Partner sein zu dürfen!“, prahlte die Flamme vor sich her. „Das ist doch nicht dein Ernst“, murmelte Kain leise. Dieses Flammenvieh war nicht nur hyperaktiv, sondern auch noch arrogant. Und damit sollte Kain arbeiten? „Also ihr Aliens bezeichnet euch selber als Digimon. Sind wir hier auf eurem Raumschiff oder schon auf eurem Planeten?“, hakte der Schwarzhaarige nach.
    „Ich versteh kein Wort von dem, was du sagst, was ist ein Raumschiff und was ein Planet?“, meckerte die Flamme, „wir sind in der Digiwelt. Das Gebäude hier nennen wie Deimos. Es ist ein Forschungszentrum, aber frag mich nicht, was das ist, so nennen es Datamon und die anderen großen Digimon. Hast du jetzt genug Fragen gestellt? Ich will raus in die Welt und etwas erleben!“ Ungeduldig zog Demimeramon an Kains Ärmel.
    Genervt schwang Kain seinen Arm zurück, sodass die Flamme nach unten abgeschüttelt wurde. „Zieh nicht so an meinem Mantel“, keifte Kain und überprüfte sein Kleidungsstück auf Brandspuren. Doch komischerweise waren da gar keine. „Da ist ja nichts“, murmelte er.
    Demimeramon, das sich gerade noch so vor dem Aufprall fangen konnte, kommentierte: „Natürlich ist da nichts! Ich habe doch gesagt ich bin eins der stä-ääähhhh?!“ Das Digimon konnte seinen Satz nicht beenden, da Kain seine Hände, um dessen Gesicht legte und es leicht zusammendrückte. „Du bist ja gar nicht heiß. Obwohl du wie Feuer aussiehst, bist du angenehm warm“, stellte der junge Mann fest.
     „Lass mich los!“, quiekte die Flamme aufgebracht mit zerknautschtem Gesicht.
    „Jetzt bist du wohl nicht mehr so stark, was, Kleiner?“, kicherte Kain diabolisch. „Ich werde es dir zeigen!“, fauchte die Flamme und kniff die Augen zusammen. Rapide stieg ihre Temperatur an, ohne dass sich ihr Aussehen veränderte. Erschrocken zog Kain seine Hände zurück.
    „Wow, das ging schnell! Ob ich...?“ Kain überlegte kurz und trat dann wieder näher an das Digimon heran, während dieses prahlte: „Ich habe es dir doch gesagt! Ich bin der stärksteee-iiiihhhhh! Was zur Hölle!“ Der Übermut der Flamme wich Empörung, als Kain versuchte, seine Zigarette an der Flamme anzuzünden. „Hehe, das klappt ja wirklich." Kain grinste düster, während Rauch zwischen seinen Lippen emporstieg. „Wenigstens bist du dafür praktisch. Aber ich frag mich schon, wie du funktionierst…“ Sein Grinsen wurde noch finsterer. „Was hast du eben gemacht? Und wieso schaust du so gruselig?“, quiekte die Flamme und schwebte einen halben Meter zurück. „Ich habe nur meine Kippe an dir angezündet. So spar ich mir das Benzin“, entgegnete der Mensch. „Ich hoffe, ich habe mir nicht den falschen Partner ausgesucht...“, flüsterte die Flamme.
    "Ach stimmt, da war ja was. Ich muss noch zu diesem Minibot und mich heim schicken lassen“, sagte Kain und wollte seinen Weg zu Datamon beginnen, als sich Demimeramon ihm in den Weg stellte. „HALT STOP! Du darfst nicht gehen! Ich brauch dich!“ Kain schaute das Digimon verdutzt an: „Wozu brauchst du mich denn? Du bist heiß und doch so stark, bestimmt kannst du auch ohne mich andere Digimon wie den Minibot da schmelzen oder nicht?“, höhnte Kain und ein glasiger Schleier legte sich über seine Augen. „Ich bin unter den Ausbildungsdigimon hier eines der Stärksten, doch gegen Datamon komm ich nie im Leben an! Hast du nicht gesehen, wie es mit Mochimon umgegangen ist? Ich bin nur auf dem Ausbildungslevel, Datamon ist Level Ultra. Da liegen kräftemäßig Welten zwischen!“
    Beim Reden gestikulierte es wild mit den Armen. „Ich brauch dich, um schnell digitieren zu können! Ich will stärker werden und die Welt da draußen sehen. Hier drin ist es so langweilig“, wimmerte die kleine Flamme. Kain grübelte kurz. „Hast du etwa dein ganzes Leben hier verbracht? Und was bedeutet digitieren?“ Die Augen von Demimeramon trübten sich leicht. „Ja habe ich. Seitdem ich ein Ei war, habe ich dieses Gebäude nicht mehr verlassen. Ich will endlich raus und etwas erleben. Damit ich hier rauskomme, brauch ich deine Hilfe. Mit dir kann ich viel schneller digitieren!“ Die Flamme ließ ein leises Schniefen von sich. „Digitieren ist das, was Vademon getan hat. Wir verändern unsere Form und werden stärker.“ 
    „Du veräppelst mich doch. Es kann doch gar nicht sein, dass du noch nie einen Baum, Gras oder die Sonne gesehen hast“, entgegnete Kain schockiert.
    „Nein, die konnte ich nie in echt sehen, deswegen will ich raus. Hilfst du mir?“ Kain zögerte. Dieses Digimon tat ihm leid, doch er wurde zuhause gebraucht. Oder? Brauchten ihn seine Eltern gerade überhaupt? Sie waren doch selber noch in der Trauerphase und Kain war nicht wirklich in der Lage sie zu unterstützen. Ob Kain jetzt ein, zwei Tage länger weg bleiben würde, würde sie bestimmt nicht stören. Er war aktuell sowieso kaum zuhause.
    Doch bevor Kain seine Überlegung abschließen konnte, erhob Datamon seine Stimme. Doch auch dieser wurde von einer Meldung auf seinem Tablet unterbrochen. Es erzählte von einem weiteren Menschen, der wohl durch einen fehlerhaften Teleport in einem anderen Raum gelandet war. Es bat die Menschen schon mal vorzugehen und verließ dann mit den überschüssigen Digimon den Raum. „Dann sind wir wohl jetzt doch ein Team“, sagte Demimeramon, „schließlich kann Datamon dich jetzt nicht mehr zurückschicken.“ Es grinste dabei zufrieden. „Denkst du ernsthaft, es würde nicht wiederkommen? Es hat doch selber gesagt, dass es so ein Digivice holen geht. Sind das diese Teile?“, fragte der Mensch und hielt das alte Handy hoch.
    Demimeramon bließ beleidigt die Backen auf und antwortete dann knatschig: „Ich denke schon, hab die vorher noch nie gesehen.“ 
    „Du bist eine große Hilfe“, sagte Kain in einem leicht sarkastischen Tonfall, bevor er dem Rest der Truppe hinterherlief, die dem letzten übergebliebenen Fellknäul ohne Partner noch folgten.
    „Erzähl mir etwas über euch Digimon. Also ich weiß, dass es Ausbildung- und Ultralevel gibt und ihr aus Eiern schlüpft. Gibt es da noch mehr Stufen?“ 
    „Also wenn wir schlüpfen, sind wir auf dem Babylevel. Ich war damals ein so süßes Mokumon.“
    „Moment“, unterbrach Kain die Erklärung. „Ihr ändert nach dem Digitieren euren Namen?“ 
    „Klar, macht ihr das nicht?“ Kain schüttelt erst den Kopf, dann die Hand als Geste für Demimeramon zum Fortfahren. „Nach dem Babylevel folgt das Ausbildungslevel, also ich jetzt.“
    „Dann bist du ja noch ein Kind“, kicherte Kain.
    „Gar nicht wahr! Ich bin geistig schon sehr erwachsen! Jedenfalls folgt danach das Rookielevel.“ 
    „Und wie heißt du dann im Rookielevel?“ 
    „Unterbrich mich nicht ständig!“
    „Willst du etwa, dass ich alle Fragen am Ende stelle? Also wie heißt du dann?“
    „Das weiß ich doch jetzt noch nicht, es gibt dutzende Möglichkeiten, in was ich digitieren könnte.“
    „Was!? Ist das nicht linear? Das heißt du und die andere Flamme da vorne“, er zeigte auf Petimeramon, „könntet zwar jetzt gleich aussehen, aber danach völlig anders?“
    „Genau, wobei Petimeramon da vorne aus einem Punimon digitierte und ich, wie gesagt, aus einem Mokumon.“
    „Und wenn du jetzt zurück digitierst, kannst du dir aussuchen in welches Digimon oder wirst du wieder zu diesem Mokumon?“ 
    „Ich dedigitiere dann wieder zu Mokumon. Genauso beim Digitieren. Wenn ich einmal ein Rookielevel erreicht habe, kann ich kein anderes erreichen.“ Kain nickte verstehend.
    Die Flamme fuhr fort: „Ok, nach Rookie folgt Champion, danach Ultra-Digimon wie Vademon und Datamon und zum Schluss kommt das Mega-Level, Ebemon, das digitierte Vademon. Und wenn wir sterben, werden wir wieder zu Eiern und das ganze Spiel beginnt von vorne.“
    „Moment!? Ihr werdet nach dem Tod zu Eiern?! Wie funktioniert das denn?“ Kain schaute das Digimon ungläubig an.
    „Das ist hier normal. Ist das bei euch anders?“, entgegnete Demimeramon.
    „Sehr anders“ flüsterte Kain. Er senkte seinen Blick. Und lief in die Person vor sich.


    OT: Kain wieder da! :D Ganz hinten in der Gruppe ^^ wer am schnellsten ist, darf angerempelt werden xD und keine Sorge, Kain wird Demimeramons Partner, er will die Flamme nur ein wenig ärgern. Sie muss ja noch die Welt sehen ;)

  • Die Besorgung des letztens Prototyp Digivice dauerte zwar im großen und ganzen nicht all zu lang, aber doch länger als es Datamon eigentlich recht war. Vom Prinzip her bräuchte dieser Neuankömmling eigentlich sogar keinen der Prototypen, jedoch konnte es momentan nicht schaden noch eine weitere Quelle zur Datenerhebung zu haben um möglichst bald die richtige Version der Digivices fertigstellen zu können.


    Mit einem Hagurumon im Schlepptau eilte das Ultradigimon wieder zu den Menschen die sich, sehr zur Verwunderung des Mechanoiden, größtenteils noch im Gang vor dem Lagerraum des gestrandeten sammelten. Anscheinend ist wohl nur der vermeintliche Anführer der Menschen zusammen mit Snowimon in den Raum gegangen. "Ah, sehr gut, wie ich sehe habt ihr unseren Überraschungsgast gefunden", sagte Datamon, der nun im Flur neben der Tür stand und damit den Raum und die Gruppe im Blick hatte. Sich erst an Arashi und dann den Rest der Menschen wendend fuhr er fort. "Es tut mir Leid das du an ganz allein an diesem Ort aufgetaucht bist, als wir die anderen hier holten gab es einen kleinen Zwischenfall mit unserem Energiesystem und wir dachten schon wir würden dich nicht mehr rechtzeitig finden. Das Problem wurde allerdings schon gefunden und wird in kürze behoben sein, falls von den anderen jetzt jemand die Befürchtung hat dass wir euch nicht zurückschicken könnten." Die Tatsache das Arashi Glück hatte überhaupt Lebend anzukommen, oder das der Grund für das Problem die kleine Dreiköpfige Familie war die sie mehr oder weniger versehentlich auf einen Streich erwischt hatten, verheimlichte das Digimon vorsichtshalber um sich selbst oder Alexas Familie nicht unnötig schlecht dastehen zu lassen. "Es wird zwar noch ein klein wenig dauern bis wir unseren Transporter wieder fehlerfrei nutzen können, aber diejenigen unter euch die sich bereits entschieden haben, dass sie uns verlassen oder lieber hier mit uns und dem Doktor vor Ort arbeiten wollen, folgen bitte Hagurumon", dabei deutete er auf das zahnradartige Wesen welches neben ihm stand. "Für die unentschlossenen und diejenigen die sowieso bereit waren zu helfen, gäbe es eine Kleinigkeit die ihr tun könntet um bereits ein wenig von unserer Welt außerhalb dieser Wände zu erleben. Es sollte nicht lange dauern und bis dahin müssten die Transporter auch wieder am laufen sein falls dann noch jemand gehen möchte. Folgt mir einfach soweit ihr bereit seid, Zeit zum Fragen beantworten besteht nachher, wenn ihr wieder da seid immer noch, sofern sie nicht schon durch diese kleine Exkursion beantwortet werden. Auf dem Weg nach draußen erklär ich euch ein wenig worum es bei dieser Exkursion geht. Ach und Snowimon, sofern dieser neue Mensch uns Begleiten möchte und kein Problem damit hat mit dir ein Team zu bilden darfst du gerne mitkommen."


    Während ein paar der Anwesenden mit Hagurumon mit gingen machte sich das Ultradigimon mit einem Großteil der Menschen und Ausbildungsdigimon im Schlepptau auf dem Weg zum Eingangsbereich. Der Weg führte erst durch einige gleich aussehende Gänge ehe sich verschiedenfarbige Linien auf dem Boden abzeichneten, die vermutlich zu diversen wichtigen Bereichen führen sollten. Einer davon, einer Roten schienen sie zu folgen während Datamon ihnen das wichtigste für die nächste Zeit, bis sie wiederkommen würden, erklärte. "An der Oberfläche, in der Nähe dieser Anlage, befindet sich ein besonderer Ort für uns Digimon. Regelmäßig schicken wir einige unserer Rookie Digimon dort hin um nachzusehen ob weitere Digitama dort aufgetaucht sind und wenn dies der Fall sein sollte, hier herzubringen. Der Ort an sich sollte relativ leicht zu finden sein für euch und ist nicht allzu weit weg. Es kann sein das ihr auf dem Weg ein paar wilden Digimon begegnet, diese sind aber größtenteils harmlos und sollte euch, allein schon wegen eurer Größe und weil sie denken ihr wärt ein höheres Digitationslevel, in Ruhe lassen."


    Kaum war Datamon mit seiner Erklärung fertig stand die Truppe vor einer großen Tür bei der er einige Tasten auf einem Schalttafel drückte und damit eine Schriftzug über der Tür aktivierte: *Oberflächenfahrstuhl kommt…* "Eine Kleinigkeit wäre da noch", meinte das Maschinenwesen und wand sich dabei mit seinem Blick primär an Fredrik, den es immer noch für den Anführer der Menschengruppe hielt. "Auch wenn ihr die weitere Zusatzfunktion dafür bestimmt noch nicht brauchen werdet, so sollte jeder von euch dennoch sein Digivice, sobald ihr draußen seid, auf seinen jeweiligen Partner richten und den linken Knopf gedrückt halten bis ein Bestätigungssignal auf dem Bildschirm erscheint." Im Anschluss dieses Hinweises öffnete sich die Fahrstuhltür und Arashi bekam endlich das Digivice ausgehändigt welches Datamon die ganze Zeit in der Hand hielt. Mit der Ausnahme des Ultradigimons stieg der Trupp aus Mensch und Partnerdigimon nun in den Fahrstuhl und begab sich innerhalb kürzester Zeit an die Oberfläche. Da der Schneesturm von vorhin aufhörte, stand die Gruppe nun inmitten einer Eislandschaft, die seltsamerweise nicht wirklich kalt war. Auch die Topographie wirkte leicht wirr, so waren in einiger Entfernung aktive Vulkane sichtbar, Palmenoasen inmitten des Schnees, sogar ein kleiner Fluss in dem sich einige meterhohe Eiszapfen wie Stalagmiten befanden. Besonders auffällig waren allerdings drei Dinge, zwei davon im Himmel direkt über ihnen. Zwischen den Wolken befand sich etwas das ein wenig an Leiterbahnen auf Schaltplatinen erinnerte, die scheinbar auf einer unsichtbaren wand im Himmel hingen und eventuell so etwas wie die Grenze zur Atmosphäre darstellen könnte. Verblüffender war nur das es so wirkte als wäre dieser Planet nicht rund wie die Erde sondern vielmehr eine Art Kringel, an dessen innerem Teil man sich gerade befand. Die dritte Auffälligkeit befand sich wieder an der Oberfläche in einigen hundert Metern Entfernung und konnte durchaus der Ort sein zu dem die Gruppe gehen sollte, zumal auch eine Art Trampelpfad direkt dorthin führte. Ein gigantischer Baum dessen Blätter in nahezu allen erdenklichen Farben strahlten und an dessen Wurzeln riesige bunte Würfel zu liegen schienen.


    OT: Ich wünsche Feuerdrache viel Spaß bei seiner (temporären?) Rolle als Gruppenanführer. Anders als in anderen RPGs in Board ist es bei Digimon nicht zwingend der Char des Leiters, der die Gruppe anführt, sondern es könnte jeder sein. Wichtig ist nur das die Gruppe demjenigen freiwillig folgt oder gar blind vertraut.

    Ich hoffe mal das mit diesem (wenn auch leicht verspäteten) "Tapetenwechsel" wieder etwas mehr Leben ins RPG eintritt.^^


    paar Edits waren leider notwendig Sorry:

    1) Die Partnerregistrierung mit dem Digivice macht keinen Ton sondern zeigt auf dem Display (denkt dran, es sieht zwar aus wie ein Klapphandy, aber man kann es nicht aufklappen) einfach nur ein "OK" Symbol an.

    2) Nochmal klar gestellt das Datamon nicht mit in den Fahrstuhl steigt

  • Es dauerte nicht lange bis Datamon zusammen mit einem anderen Digimon wieder bei den versammelten Menschen auftauchte. Nachdem das Roboterdigimon Yami kurz begrüßt hatte, erklärte es den Anwesenden, dass diejenigen, die sich schon entschieden hatten, nach Hause zurück zu kehren oder in der Einrichtung zu bleiben, nun seinem Kollegen folgen sollten. Anschließend erwähnte es, dass es für die restlichen Menschen und ihre Digimonpatner etwas gab, was sie für ihn erledigen konnten. Was genau, wolle er auf dem Weg erklären.

    Weil der Informatiker sich im Gespräch mit dem jungen Japaner schon fast entschieden hatte, den Digimon zu helfen, blieb er also erst einmal bei der Gruppe und folgte dann auch Datamon, als sich dieser auf den Weg machte. Nach den kurzen Erklärungen des Roboterdigimon sollte es in der Nähe der Anlage einen Ort geben, zu dem Datamon gelegentlich irgendwelche „Rookiedigimon“ schickte, um nachzusehen, ob dort „Digitama“ aufgetaucht seinen und diese zu ihm zu bringen. Bevor Datamon allerdings erklären konnte, ob dies der Ort war, an den sie gehen sollten und was sie dort machen sollten, erreichte die Gruppe auch schon eine Fahrstuhltür. Während sie auf diesen warteten, wechselte das Anführerdigimon noch einmal das Thema. Vordergründig an Fredrik gerichtet bat es die Menschen nach dem Verlasssen der Anlage, das Digivice auf den jeweiligen Partner zu richten und einen bestimmten Knopf zu drücken.

    Anschließend ging die Tür auf, die Anwesenden betraten den Fahrstuhl und fuhren an die Oberfläche.


    Als sie ausstiegen traute der junge Informatiker zunächst einmal seinen Augen nicht. Sie befanden sich in einer schneeweißen Landschaft, am Himmel konnte Fredrik ein paar einfach so in der Luft schwebende Leiterbahnen erkennen, und auch sonst sah die Welt nicht wie die Oberfläche einer Kugel aus, sondern irgendwie schien die Welt die Form eines riesigen Torus zu haben, auf dessen Innenseite sie sich gerade befanden. Als der blonde Brillenträger sich etwas genauer umschaute, konnte er in einiger Entfernung etwas erkennen, was durchaus Ähnlichkeiten zu einem Baum aufwies - aber ob es in dieser fremdartigen Welt tatsächlich Bäume gab oder ob das nur eine zufällige Ähnlichkeit war, da war Fredrik sich nicht sicher.

    „Ist das der Ort, an den wir gehen sollen?“, fragte er sich. Aber als er sich umsah, um Datamon deswegen zu fragen, konnte er diesen nirgendwo entdecken. Anscheinend war dieser - ohne dass der Informatiker das bemerkt hatte - nicht mit in den Fahrstuhl eingestiegen.

    Willst du nicht langsam mal das Digivice benutzen?, riss Babydmon ihn aus seinen Gedanken.

    Ja, ich glaube, du hast Recht, das sollten wir gleich als erstes machen“, antwortete Fredrik und richtete das komische an ein Klapphandy erinnernde Teil auf den kleinen grünen Drachen. Er drückte den linken Knopf und brauchte diesen gar nicht lange gedrückt zu halten, bis auf dem Display ein „OK“ erschien. „Sag mal, Babydmon, was sind eigentlich Rookiedigimon und Digitama für Wesen?

    Rookiedigimon sind nichts anderes als Digimon, die das Rookie-Level erreicht haben, und Digitama ist eine Bezeichnung für die Eier, aus denen die Babydigimon schlüpfen.

    Aha. Und was genau ist das Rookie-Level?

    Das ist das Level, welches man nach dem Ausbildungslevel erreicht.

    Ach, so ist das.“ Der Informatiker sah sich noch einmal um und wandte sich dann an alle Anwesenden: „Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Datamon uns nicht genau gesagt, wo wir hin gehen sollen oder was wir dort genau machen sollen. Weil er aber nur von dem einen Ort gesprochen hat und davon, dass die ausgesandten Digimon dort nach Digimoneiern suchen, nehme ich einfach einmal an, dass dieses Mal wohl wir das übernehmen sollen. Vielleicht ist der Baum dort“ (er deutete auf den in einiger Entfernung stehenden Baum, zu dem auch ein Trampelpfad hin führte) „der Ort, von dem Datamon gesprochen hat. Was meint ihr, sollen wir uns einfach einmal auf den Weg dorthin machen?