Der Schleier der Welt

  • Vorwort


    So, das nächste Kapitel und das erste, in dem tatsächlich richtig Action vorkommt :P Aber natürlich keine zu große Kampfaction, denn Kyra ist keine Kämpferin in irgendeiner Bedeutung des Wortes.


    In diesem Kapitel wird wahrscheinlich einiges klar werden, zumindest gehe ich jetzt einmal davon aus und bin - zusammen mit Seki - definitiv gespannt, wie eure Reaktionen dazu ausfallen. Ich bin bei diesem und dem nächsten Kapitel übrigens doppelt gespannt, wie ein paar Spekulationen ausfallen - aber wenn darüber nicht ohnehin schon hier spekuliert wird, schreibe ich wohl eher im nächsten Kapitelvorwort, was ich damit meine. ;) Spoiler und so.


    Seki saß übrigens in der letzten Woche die ganze Zeit da: "Haben @Thrawn und @Alice schon einen Kommentar geschrieben?"


    Puh. Und wenn der Umzug nächste Woche vorbei ist, habe ich auch endlich wieder Zeit mich ein wenig um die Überarbeitungen zu kümmern. Versprochen!



    So, das war's mit meinem Gelaber aber.


    Viel Spaß!



    Kapitel 6: Unter Wölfen



    Kyras Beine protestierten. Sie wollten sich nach der Wanderung ausruhen, nicht über den weichen, rutschigen Laubboden laufen. Doch Kyra hatte anderes im Kopf. Die Augen fest auf die Gestalt in der Ferne gerichtet, die ganze Zeit in Angst, sie zwischen den Baumstämmen aus den Augen zu verlieren, lief sie weiter in den Wald hinein.
    Sie verstand nicht ganz. Wenn jemand versucht hatte Wertgegenstände aus dem Wagen zu klauen, warum war die Person dann geblieben und hatte auf sie gewartet, hatte den Parkplatz beobachtet? Oder ging es vielleicht um etwas anderes? Ein Teil – vielleicht der vernünftige Teil – ihrer Selbst warnte sie, dass es eine Falle sein könnte. Vielleicht ein Mörder, ein Vergewaltiger oder jemand, der etwas gegen sie persönlich hatte?
    Doch sie hielt nicht lange genug inne, um darüber nachzudenken.
    Wer auch immer die Person war, die sie nun verfolgte: Sie war ganz offenbar weit eher gewohnt, durch den Wald zu rennen, als Kyra, die mehrfach kurz an kleinen, niedrig hängenden Zweigen hängen blieb und ihren dünnen Stoffschal irgendwo an einem Ast verlor. Sie blieb jedoch nicht stehen. Immerhin konnte sie ihn auf dem Rückweg wieder einsammeln.
    Zum Parkplatz würde sie hoffentlich zurückfinden. Sie hatte ihr Handy mit Navigation und außerdem Watson, der tatsächlich einen erstaunlich guten Orientierungssinn hatte.


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



  • Seki saß übrigens in der letzten Woche die ganze Zeit da: "Haben @Thrawn und @Alice schon einen Kommentar geschrieben?"

    Haha, ohje. Naja immerhin bin ich dann diese Woche wieder recht schnell mit dem Antworten :D


    Zunächst mal möchte ich loben, dass die Fehleranzahl wirklich arg zurückgegangen ist. Scheint fast so, als hättet ihr einen Betaleser gefunden. Die wenigen Fehler die noch drin sind, sind kein Weltuntergang und werfen einen auch nicht mehr aus dem Text. Das finde ich gut! Und ich weiß, das ist nur eine Kleinigkeit, aber ich mag es, dass ihr jetzt die Auslassungszeichen richtig benutzt =P Nicht nur das richtige Symbol sondern auch noch ein Leerzeichen davor. Ich weiß, das ist bisschen doof, aber ich freue mich irgendwie immer total wenn das richtig gemacht wird lol :x


    Zu Kapitel fünf: Die Beziehung zwischen Maria und Kyra ist vorangeschritten, das finde ich ganz gut. Irgendwie finde ich die beiden zusammen recht angenehm. Kyra labert mittlerweile ja relativ frei von der Leber weg mit Maria was den Fall angeht. Und jetzt weiß ich auch, dass Kyra zu den Menschen gehört, die ihre Hunde nicht anleinen wenn sie unterwegs sind. Rip! Ich hab bisschen Angst vor Hunden ._. Unangeleinte Hunde sind noch furchteinflößender, ohje. Daher bekommt Kyra diesbezüglich eine Rüge von mir :<


    Das nächste Kapitel ist wirklich spannend gewesen. Zum ersten Mal wirkt es wirklich ein wenig wie Urban Fantasy. Die Mysteriöse Aura vom Wald und dem Schrein usw. bringt einiges an neuer Farbe in die Geschichte, passt aber trotzdem super zum bisher geschriebenen. Der Übergang von der typischen, realistischen Detektivgeschichte in diese mysteriöse Fantasy-Welt ist finde ich wirklich super gut gelungen. Es hat mich auch ein bisschen an die Sherlock-Folge Die Hunde von Baskerville erinnert. Oder sogar an die originale SH Geschichte, auf der sie ja basiert. Ich finde auch, dass dieses Kapitel sehr schön zum Namen Der Schleier der Welt passt. Diese Eule wirkte auf mich wie die Natur, die versucht zu verhindern, dass die Menschen ihr ihre Geheimnisse entlocken.


    Schade, dass Tina tot ist. Das hat natürlich viele Implikationen. Dass man quasi jetzt "schon" herausfindet, dass sie gestorben ist, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass das kein gewöhnlicher Tod gewesen ist. Ich finde, ein natürlicher Tod passt für mich nicht mehr so gut, weil ich bisher vom Storyaufbau den Eindruck habe, dass Kyra noch eine ganze Weile an dem Fall sitzen wird. Sie ist also vielleicht eher entweder anderne Werwölfen zum Opfer gefallen oder noch einer dritten Kraft, die den Werwölfen irgendwie zu schaffen macht. Ich glaube jedenfalls nicht mehr so richtig daran, dass des Rätsels Lösung am Ende ist "oh, übrigens ist Tina eines Tages die Treppe runtergefallen und dann haben wir ihr Verschwinden inszeniert". Das ist aber nur ein Bauchgefühl.


    Insgesamt wirft das Kapitel bzw auch das Ende des fünften Kapitels wirklich sehr viele Fragen bei mir auf. Zunächst mal … ich bin gar nicht sicher, inwiefern ich das schon gesagt habe. Ich meinte ja, dass Kyra für mich eher wie ne durschnittliche Detektivin wirkt, die halt zwar ihre arbeit am Schreibtisch super toll macht aber halt so im Feld immer mal so ihre Schwächen bei der Interaktion mit anderen präsentiert. Letztendlich hatte sie auch mit ihrem Bauchgefühl recht, nur dass sie es auf keinerlei Fakten gestützt hat. Ich meine ich finde Kyra ja sympathisch, nur … wenn es am Ende tatsächlich Kyra ist, die diese Underground Welt aufdeckt, dann müssen die Schutzmechanismen der Underground Welt schon arg versagt haben :x
    Und das hier ist das Kapitel, in dem sie zum ersten Mal wirklich in diese Untergrund-Welt hineingerät. Aber das ist nicht wirklich ihr Verdienst.
    Zunächst mal wundert es mich doch sehr, dass Kyra den ganzen Tag über unterwegs ist und durch die Berge rennt und die Werwölfe erst dann auf die Idee kommen, das Auto zu durchwühlen, kurz bevor sie zurückgekehrt ist - und dann noch in der Nähe bleiben. Und dann führt sie diese mysteriöse Person, die wegrennt, auch noch direkt zu diesen mysteriösen Altaren und direkt in die Nähe des Werwolf-Friedhofs. Ich kann mir tbh nicht vorstellen, dass das keine Absicht gewesen ist und irgendjemand tatsächlich versucht, Kyra zu unterstützen. Auch, das Bishop sie nicht einfach tötet, spielt da mit rein. Es sollte nunmal eigentlich jedem mit Verstand klar sein, dass "Halt dich da raus! Das geht dich nichts an!" kein besonders effektives Mittel ist, um irgendeinen Verdacht von sich abzulenken und weitere Maßnahmen zu unterbinden.
    Also Bishop wirkt auch mich ja eher seltsam. Erstmal ist sie sympathisch, weil sie verhindert, dass die Wölfe Kyra zerfleischen. Es ist schon cool, dass sie diese Fähigkeit hat, ich frage mich ob das jeder Werwolf kann oder ob das Bishop-Unique ist. Auch wirkt sie auf mich wie eine doch recht nette Person, so wie sie mit Kyra geredet hat. Sie wirkt aber nicht wie eine besonders gute Instanz, was das Schützen der Wolfsunterwelt vor dem Auffinden durch die Menschheit angeht. Letztendlich sehe ich keinen wirklichen Grund, wieso der Friedhof und der Altar nicht längst von anderen Leuten gefunden worden sind.
    Und wozu hinterlässt man als Werwolf, der nicht möchte, dass die eigene Sippschaft auffliegt, überhaupt solche Spuren an einem Auto? Man könnte doch auch einfach die Scheibe zerschlagen wenn man so wie Kraft hat und dann das Auto einfach aufmachen mit dem Innenschloss, oder nicht? Im Notfall, wenn man viel Kaft hat, kann man auch die Windschutzscheibe einschlagen und dann so einsteigen. Denke mal, man hätte als Werwolf durchaus die Möglichkeiten gehabt, in das Auto einzusteigen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen, die quasi geradezu nach Werwolf schreien.
    Möglicherweise war es ja gar kein Werwolf und jemand wollte nur, dass es so aussieht. Ich verstehe auch nicht so richtig, was der Zweck des Angriffs gewesen sein soll. Ich denke, wenn man hätte Spuren oder Beweise vernichten wollen, hätte man direkt bei Kyra zuhause einbrechen können und da wären die Erfolgsschancen höher gewesen, vor allem dann, wenn man weiß, dass Kyra unterwegs ist an dem Tag.
    Oder es ist wirklich jemand hinter den Kulissen aktiv und versucht, Kyra auf die richtige Spur zu bringen. Vielleicht sogar ein Werwolf selbst. Wobei ich mir wirklich nicht ausmalen kann, wieso jemand das tun sollte. Sie ist ja nicht die beste Detektivin des Landes und als einzige in der Lage, den Tod von Tina aufzuklären oder sowas. Ich bin was das angeht tatsächlich etwas verwirrt und frage mich auch, wie das alles zusammenhängt.


    Ansonsten: Uff ist Kyra mutig. Oder leichtsinnig, je nachdem. Wie sie mit Bishop redet, oder alleine die Tatsache wie lange sie sich traut, den Typen zu verfolgen, obwohl sie gegen die Person in einer Konfrontation komplett abstinken würde. Ich hoffe auch, dass Kyra jetzt mit joggen anfängt. Shinichi Kudo hat schließlich auch als Detektiv gewusst, dass man sich körperlich instand halten muss um Bösewichte zu schnappen und deswegen extra mit Fußballspielen angefangen! Dass sie nach 7 Minuten laufen, was ja ka vllt 1,5km entspricht, schon so schlapp macht, darf so nicht sein! 10km muss man mindestens joggen können so als Detektivin! :D


    Ein paar Zitate noch, zu denen ich was sagen möchte:

    Zitat von Alaiya

    Die Wanderung war relativ unereignisreich.

    Also darüber musste ich tbh ein bisschen lachen :D Erstmal ist das Gegenteil von ereignisreich ereignislos und nicht unereignisreich. Dann weiß ich auch nicht was der qualifier "relativ" an der Stelle bedeuten soll. Die Formulierung insgesamt wirkt daher ein wenig seltsam. Eine einfachere Formulierung wäre zum Beispiel "Auf der Wanderung geschah wenig Aufregendes" oder so.


    Zitat von Alaiya

    Trotz einiger Überredung wollte Watson sich nicht bewegen. Irgendetwas – und Kyra konnte einfach nicht sagen, was es war – schien ihn zu verängstigen, aber das machte keinen Sinn. Hier war nichts.

    An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr Vertrauen von Kyra in ihren Hund gewünscht, alleine schon, weil es besser für die Spannung wäre, wenn sie ihm an dieser Stelle glaubt. Sowas wie "Irgendetwas – und Kyra konnte einfach nicht sagen, was es war – schien ihn zu verängstigen. Sie begann, sich Sorgen zu machen", oder so. Wenn man das Sorgen machen nicht als passend für ihren Charakter ansieht, dann vllt irgendwas anders in der Richtung schreiben, das halt darauf hindeutet, dass sie seine Bedenken dieses Mal nicht einfach abtut.


    Zitat von Alaiya

    Doch sie musste weiter. Sie kam ohnehin nicht so einfach zurück, also konnte sie genau so gut der einzigen Spur, die ihr noch blieb, folgen – wohl wissend, dass es auch eine Falle sein konnte.

    Gerade war sie umzingelt von Wölfen in geschwächtem Zustand vor einer fast schon feindselig gestimmten Person. Ich denke mal, wenn man gewollt hätte, dass Kyra etwas zustößt, hätte Bishop direkt in dem Moment dafür gesorgt. Dass sie daran denkt, es könne eine Falle sein, obwohl sie gerade eben noch viel eher auf dem Präsentierteller saß als danach, fand ich etwas unglaubwürdig.


    So, ich glaube das wars vorerst von meiner Seite. Das Kapitel hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf ihre erste direkte begegnung mit einem richtigen werwolf im nächsten kapitel, darauf scheint es ja hinauszulaufen :x Entschuldigt, dass mein Kommentar dieses Mal vllt etwas mehr all over the place ist, ich bin etwas krank momentan S:
    Bis dann o/

  • Wie fange ich an? Zuerst fällt einem der starke Stilwechsel auf. Von einem Krimi der wie ein Krimi klingt, zu einer Fantasystory die wie eine Fantasystory klingt. Auch wenn die Protagonistin immer wieder betont wie Klischeehaft das klingt, bleibt der Eindruck, dass der Stil nicht mehr ganz der selbe wie am Anfang ist. Abwarten.


    Zu dem Rest von dem Ganzen, habe ich auch schon ein paar Theorien.
    Der Altar ist eine interessante Sache. Ist es wirklich eine Kultstätte, oder mehr eine Art Futtertrog? Bei dem rohen Fleisch dachte ich sofort an Kannibalismus, möglicherweise Menschenopfer, aber ich denke nicht dass es das ist. Ich hatte auch den Gedanken, dass möglicherweise das Fleisch eine Art Ablenkung für die Werwölfe wäre. Sollten sie ihre Form nicht kontrollieren können, würde Fleisch bereitstehen, damit sie niemanden anderes anfallen. Aber diese Methode erscheint zu unsicher und es ist zu wahrscheinlich, dass sie ihr volles Bewusstsein behalten.
    Wozu also das Fleisch? Ist es von den Wölfen, oder für die Wölfe? Haben sie vielleicht eine Göttin, die sie anbeten?


    Thia Bishop beispielsweise ist wahrscheinlich ein Werwolf, aber vielleicht auch etwas anderes. Möglicherweise ist sie die Eule.
    Möglicherweise wollte sie nicht riskieren, dass man sie bei ihrer Verwandlung sieht und musste deshalb erstmal wegrennen. Aufgrund der Beschreibung ihres Mantels ist es wahrscheinlich, dass Kyra ihr hinterhergelaufen ist. Außer der Mantel ist gerade in Mode in Trossach. Ihre Sprachweise könnte einfach Klischee sein, aber wenn nicht, weißt sie auf eine eigene Kultur, oder einen religiösen Kult hin. Aufgrund deiner Spoiler dürfte es das auch sein.
    Die Wölfe um sie herum sind normal groß. Möglicherweise sind das noch nicht die Werwölfe, oder es sind noch Teenager.
    Man kann auch darüber spekulieren, dass sie Kontrolle über wilde Wölfe hat, oder mit Wölfen reden kann.



    Das die Eule kein normales Tier ist, dürfte schnell klar werden. Sie versucht Kyra von der Kultstätte fernzuhalten und ihr später das Handy abzunehmen, damit sie den Ort nicht wiederfindet. Die erste Aktion der Eule könnte ein missverstandener Akt der Freundlichkeit sein. Wenn die Eule weiß, dass die Wölfe in der Nähe sind, könnte sie versucht haben Kyra zu ihrem eigenen Schutz zu vertreiben.
    Oder eben, was einem als erstes in den Sinn käme, versucht haben die Geheimnisse des Ortes zu bewahren.
    Am wahrscheinlichsten ist natürlich, dass alle drei Parteien, Eule, Frau und der große Wolf zusammengehören, aber möglicherweise ist ihre Verbindung nicht so eng? Es ist weniger wahrscheinlich, aber auch nicht auszuschließen.
    Die Tierart weißt auf die Göttin Minerva hin, aber hey es ist ein Wald, also ist es vermutlich ehe entweder ein Wertier, oder es wird Kontrolliert.


    Es ist fast sicher, dass der größere Wolf tatsächlich kein Teil der anderen Wölfe ist, sondern der Verdächtige vom Vortag. Dessen Name sich in meinem Gedächtnis leider schon wieder zersetzt hat.



    Der große letzte Punkt auf der Liste ist das Massengrab. Vermutlich der interessanteste Punkt hier.
    Wenn alle Gräber gleich alt sind, weißt das auf ein Massensterben hin.
    Die Anzahl weißt nicht auf ein Verbrechen hin, denn dafür sind es zu viele. Eher auf eine Seuche, oder Kriegshandlung. Oder eine Naturkatastrophe.
    Sollten sie unterschiedlich alt sein, wird es sich um einen normalen Friedhof handeln. Wenn das so ist, bedeutet das, dass Werwölfe sich nicht normal bestatten lassen. Dadurch fragt man sich, warum?
    Nach dem Tod verwandeln sie sich vielleicht halb, oder man kann in ihrem Blut Anomalien feststellen, weshalb man alle Leichen vorsorglich entfernt, für den Fall das eine einmal obduziert werden sollte. Möglicherweise fürchten sie auch, dass Einzelpersonen bei ihren Recherchen auf ihre Geheimnisse stoßen könnten? Sollten die Gräber nach und nach ausgehoben worden sein, weißt das sehr intensiv auf einen, oder mehrere Jäger hin, die nach Toten, oder lebenden Wölfen, oder nach Beweisen für ihre Existenz suchen. Oder nach etwas anderem, das sie besitzen. Vielleicht ist es auch etwas viel Harmloseres. Vielleicht müssen sie so bestattet werden, um in ihren Himmel zu kommen. Spock lässt grüßen.
    Sollten sie alle gleichzeitig ausgehoben worden sein, wird es sich um eine Krankheit, eine Naturkatastrophe, oder einen Krieg zwischen zwei Clans, oder Rassen handeln.



    Ich glaube du meinst einen Rechen. :3

    Nein, daran hatte ich nicht gedacht. Mehr eine kleines Werkzeug, ich glaube es ist ganz praktisch, wenn man Blumen entwurzeln möchte, ohne sie kaputt zu machen. Ich meine das Teil ganz rechts. Ich denke der Form nach könnte man die Spuren mit Klauenabdrücken verwechseln. Sofern man es fertigbringt damit ein Auto aufzubrechen.^^


    Aber ja, wie gesagt, das macht gerade sehr viel Spaß. Haha, es ist auch für mich (also Alaiya) sehr interessant

    Bisher habe ich ja eher zu Alaiya gesprochen. Sorry dafür, ist immerhin eure gemeinsame Arbeit. Also fühlt euch gemeinsam angesprochen in Zukunft.

    „Was soll das? Willst du mich bedrohen?“

    Diesmal kam sehr oft das Du vor. Ich weiß nicht, ob dus erstmal so lassen möchtest, aber ich hätte da mindestens 3 Stellen gefunden.

  • Ich würde gerne versichern, dass ich es nicht wieder versäume, einen Kommentar zu schreiben, aber ich fürchte, das kann ich nicht. Es war in letzter Zeit einfach alles ein bisschen stressig. ^^" Ironischerweise war es ein anderer Hare, der einen Teil meiner Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Aber keine Sorge, ich werde natürlich trotzdem immer das Kapitel lesen (und es vermutlich auch mögen), ich brauche nur für einen Kommentar immer viel Zeit und einen möglichst freien Kopf, leider.
    Okay, das wird jetzt alles wieder sehr, wirklich sehr spekulativ - und bleibt leider so ziemlich ohne jedes Ergebnis, aber was soll's.


    Also, im fünften Kapitel geht es nun also endlich in den Wald - wobei erst einmal nicht viel zu passieren scheint. Ich sage "scheint", weil ich mich damit nicht nur auf das Voranschreiten des Falls beziehe, denn schließlich passiert ja sonst durchaus etwas: Kyra und Maria reden noch ein bisschen mehr miteinander, lernen sich vielleicht auch ein bisschen kennen - man sieht ja jetzt auch Marias Tochter, die ebenfalls fürs Erste ganz gut charakterisiert wird - und somit entwickelt sich wohl allmählich eine Freundschaft, die mir hier in ihrer Entwicklung sehr gut gefällt.
    Ach ja: Und vorher hat man natürlich auch noch wieder eine kurze Szene mit Jason, in der man wiederum einen netten kleinen Moment zwischen den Mitbewohnern hat.
    Jedenfalls, nach dem Ganzen im Wald aber meldet sich mal wieder Watson und das kann ja nur heißen, dass es jetzt gefährlich wird. Ich frage mich, ob er gerade deswegen nicht weiter wollte, weil sie sonst vielleicht noch dem, was das Auto aufgebrochen hat, über den Weg gelaufen wären. Das Auto ist jedenfalls aufgebrochen worden und anscheinend mit Krallen ... Hm, um ehrlich zu sein frage ich mich: Warum? Sie wollten ja gerade weggehen und so zieht man noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Natürlich kann man sagen, dass man sie verschrecken wollte - aber würde man dann wirklich die Merkwürdigkeit mit den Krallen hinzufügen? Schließlich müsste man zumindest von Kyra wohl mittlerweile annehmen, dass sie sich von Drohungen nicht abschrecken lässt und bei Ungereimtheiten eher weiter nachforscht. Ansonsten ... Es wäre vielleicht immer sinnvoll, sich den Parkplatz anzusehen; wenn ich das "beinahe komplett leer" so interpretiere, dass sich zumindest ein paar andere Autos dort befinden, kann es vielleicht nicht schaden zu gucken, ob bei denen nicht auch Einbruchsversuche unternommen wurden. Und vielleicht könnte man sich für alle Fälle die Kennzeichen notieren, wer weiß. Man kann natürlich auch vermuten, dass das mit dem Auto tatsächlich nur das Werk irgendeines wilden Tieres ist, aber das wäre jetzt wohl des Zufalls zuviel, auch wenn das zumindest auch erklären würde, warum der Bordcomputer nicht weg ist. Jedenfalls, was genau war das Motiv? Bereicherung scheint ja auszuscheiden. Abschreckung wäre wie gesagt möglich, auch wenn man in Bezug auf dieses Ziel wohl jetzt schon gescheitert zu sein scheint - und vielleicht ist das aber auch ein Grund zur Annahme, dass jemand noch gezielt (Kyras) Aufmerksamkeit auf die Gegend lenken wollte. Dann aber wiederum hätte es dafür möglicherweise einfachere Wege gegeben, denn sofern man nicht von aller Technik abgeschnitten ist, kann man ja immer einen mysteriösen anonymen Anruf machen oder so. Uff, ich fische schon wieder im Trüben ... Oder tappe ich im Dunkeln? Egal.
    Dann also (damit gehe ich mal zum nächsten Kapitel über) die Gestalt, die sich als Thia Bishop entpuppt. Und sogleich stellt sich mir die Frage, welche Rolle sie spielt. Wenn ich mal annehme, dass das keine einfachen Wölfe sind, sondern eben Werwölfe - gezähmte Wölfe würde ich mir jetzt an der Stelle nicht so aggressiv vorstellen, weil sie prinzipiell vielleicht erst einmal keinen Grund hätten, Kyra so besonders nicht zu mögen (auch wenn ich das nicht genau weiß), außerdem scheinen sie genau bei Kyras Anschuldigungen aggressiver zu werden, was doch auf einen menschlichen Verstand hinter dem Wolfskörper hindeutet warum wird dieser Einschub so lang - dann ist Thia offenbar in dem Moment die einzige, die nicht verwandelt ist. Warum? Und warum kann sie offenbar den anderen Befehle geben? Und zudem entscheidet sie auch im Grunde alleine, Kyra mit den weiteren Informationen zu versorgen - insgesamt scheint es einfach, als ob sie da eine klare Führungsrolle einnimmt. Haltbar ist das jetzt freilich nicht, wenn es am Ende doch "gewöhnliche" Wölfe sein sollten, die zu kontrollieren sie in der Lage ist. Nun, dann kann man sich auch fragen, ob es ihr Ziel war, Kyra herzulotsen - schließlich ist sie es ja auch, die Kyra anspricht, als diese offenbar auch schon wieder gehen will. Wobei Thia natürlich in der Situation ihre Gedanken nicht lesen konnte. Das heißt ... Das kann sie doch nicht, oder? Aber halt, ich erinnere mich, dass du (also Alaiya jetzt) mal in irgendeinem Thema irgendwas erwähnt hattest von wegen, dass das ohnehin sehr verpönt/tabuisiert sei, oder? Hm, vielleicht war das auch nur etwas Ähnliches, ich erinnere mich nicht mehr so gut. Äh, ja, hat für die Situation jetzt aber wohl auch nur wenig Relevanz.
    Aber bevor ich an der Stelle weitermache: Der Altar. (Bin heute irgendwie total unsystematisch.) Also, der scheint ja ziemlich klar für ein Ritual herzuhalten. Wobei mit dem Fleisch ... Vielleicht hat das auch eher eine Lockfunktion, was aber vielleicht wieder mit einem Ritual verknüpft sein könnte. Wenn zum Beispiel einer irgendwie die Kontrolle verliert und dann aber zum Fleisch geht und dann ein Ritual zu einer Rückverwandlung oder zur Zurückgewinnung der Kontrolle führt. Irgendwie so etwas. Vielleicht werden aber auch gerade da Menschen in Werwölfe verwandelt. Oder beides. Oder etwas anderes und noch viel mehr. Aber da muss ich wohl abwarten, wie es damit vielleicht noch weitergeht. Ach ja, die Eule: Die kann unmöglich eine einfache Eule sein, oder? Sie verfolgt offenbar gezielt Kyra und versucht, ihr das Handy zu klauen, das ist doch kein Zufall. Hm, gibt es auch Wereulen? Vielleicht ist es aber auch nur eine ziemlich clevere Eule und/oder sie wird von irgendjemandem kontrolliert. Jedenfalls keine vollkommen gewöhnliche Eule und insbesondere will sie anscheinend genau verhindern, dass Kyra mehr herausfindet, damit scheint sie also auch in gewissem Sinne gegen Thia zu handeln, wobei ... Die Eule hat es am Ende spezifisch auf das Handy abgesehen und es könnte auch in Thias Sinne sein, dass keine Fotos oder Koordinaten von dem Ort bekannt werden, auch wenn sie glaubt, dass Kyra die Wahrheit erfahren darf. Also könnte die Eule doch irgendwie zu Thia gehören, hm.
    Um aber weiterzumachen: Thia spricht an einer Stelle davon, dass Kyra "ihnen" sagen soll, dass Tina fortgezogen ist. Da frage ich mich: Warum der Plural? Kyra hatte vorher gesagt, dass ein ehemaliger Klassenkamerad sie beauftragt habe - einer, nicht mehrere. Man beachte auch, dass Kyra Rowe und Maria erst nacheinander aufzählt, nachdem Thia von "ihnen" gesprochen hat. Wie also kommt sie auf den Plural? Nun, man kann natürlich hier jetzt sagen, dass sie Kyra und Co. schon eine ganze Weile beobachtet hat. Wenn sie dann Maria gesehen (und vielleicht erkannt) hat und durch Kyra ja jetzt zusätzlich weiß, dass ein "ehemaliger Klassenkamerad" sie beauftragt habe und sie das nicht als eine Art von generischem Maskulinum interpretiert, sondern annimmt, dass das wiederum tatsächlich ein Mann war, dann kann sie natürlich im wahrsten Sinne der Redewendung eins und eins zusammenzählen und auf den Plural kommen. Allerdings - wenn ihr die Dialoge auf Englisch schreibt, dann wäre es doch unter Umständen weniger wahrscheinlich, dass sie "ein ehemaliger Klassenkamerad" so interpretiert, dass es ein Mann sein muss, oder? Ich bin jetzt kein Muttersprachler, aber so etwas wie "a former classmate" würde man doch für beide Geschlechter verwenden, oder nicht? Die Sache hier ist einfach, dass man möglicherweise annehmen muss, dass sie von Rowe trotz Kyras Information über einen ehemaligen Klassenkameraden eigentlich nicht wissen konnte und diese leicht auf Maria hätte beziehen können. Was dann bedeuten würde, dass sie von irgendwo anders her wissen muss, dass es mehr als nur eine Person gibt, die nach Tina suchen lässt. Und den Gedanken finde ich ein wenig unheimlich, weil er eventuell bedeutet, dass Kyra schon länger überwacht wird oder so. Es ist so ein verflucht kleines Detail, dass ich mir denke, dass mehr dahinter stecken muss. Vielleicht übersehe ich aber auch etwas und es gibt für den Plural an der Stelle eine ganz normale Erklärung. Äh, ja. Vielleicht hat sie es einfach nur mal allgemein auf alle bezogen, die mit Kyra an dem Tag da waren, kann auch sein. Wobei ... Es könnte theoretisch auch sein, dass sie mit "ihnen" noch jemand ganz anderen meint, das heißt eine Gruppe von Menschen, von der sie ausgeht, dass die Kyra geschickt haben und vor der sie vielleicht auch Angst hat. Das würde allerdings voraussetzen, dass sie Kyra nicht abkauft, dass es wirklich nur ein alter Schulfreund war. Oder dass sie es ihr zwar abkauft, dass sie selbst (also Kyra) daran glaubt, dass ihr Auftraggeber ein alter Schulfreund ist, aber denkt, dass man Kyra diesbezüglich hinters Licht geführt hat, auch wenn es tatsächlich nur ein alter Schulfreund war. Okay, allmählich wird es doch sehr konfus und außerdem machte Thia den Eindruck, als würde sie zumindest glauben, dass Kyra eine Privatdetektivin ist und sie würde, wenn sie sich vor irgendeiner Gruppe fürchtet, vielleicht dann nicht gleich annehmen, dass diese einfach (sorry) irgendeine Privatdetektivin mit all dem beauftragen würden. Naja, ich spiele hier nur Möglichkeiten durch, wobei mich das auch wieder überlegen ließ, ob nicht hinter Rowe am Ende mehr stecken könnte, aber da greift dann so ziemlich der gleiche Gedanke. Naja, ich spiele nur Möglichkeiten durch.
    Weiter also ... Das Grab bzw. der Friedhof. Tina scheint tot zu sein, jedoch ... Nun, wenn Thia die Wahrheit gesagt hat, dass Kyra das finden würde, was sie sucht, dann müsste es sich zwangsläufig um Tinas Grab handeln. Allerdings kann Thia auch gelogen haben oder aber, was ich sogar ein bisschen lustig fände, könnte es sein, dass Tina nicht tot ist und Thia trotzdem die Wahrheit gesagt hat - from a certain point of view. Denn wenn man sich ja vor Augen führt, dass Kyra die Theorie, dass Tina tot ist, so vehement vertreten hat und das Thia ja auch selbst zu spüren bekommen hat, dann könnte sie sich gedacht haben, dass sie ihr in gewisser Weise das gibt, was sie sucht, auch wenn Tina gar nicht tot ist - nämlich eine scheinbare Bestätigung ihrer Theorie, auch wenn diese falsch ist. Fände ich wie gesagt ganz lustig, aber naja ... Genauso gut kann Tina halt auch einfach tot sein. Wenn jedoch nicht, dann stellt sich immer noch die Frage, wozu sie sich versteckt bzw. versteckt wird, aber das führt dann jetzt wohl auch zu weit, ich sollte erst einmal abwarten, ob weiter bestätigt wird, dass sie tot ist. Vielleicht sollte ich das auch einfach voraussetzen, aber ich bin schon zu oft darauf reingefallen, dass ein Charakter am Ende doch nicht tot war, von daher ...


    Mir ist noch aufgefallen, dass kurz erwähnt wird, dass "zumindest ein" Grab neuer aussieht. Das lässt eigentlich ein bisschen aufhorchen, denn zu einem früherem Zeitpunkt war Kyra ja auch schon aufgefallen, dass dieses Mädchen namens Alicia nicht dabei gewesen war, als man Tinas Wohnung ausgeräumt hatte und sie hatte vermutet, dass Alicia (auch) tot sei. Nun hat sie wohl nicht den ganzen Friedhof gesehen, wenn er sich noch weiter nach Osten erstreckt, aber wenn man vielleicht auch mal annimmt, dass man zwei in einer relativ kurzen Zeitspanne hintereinander Verstorbene nicht an komplett verschiedenen Orten in der Gegend begräbt, sondern rein funktional sehr benachbart bzw. zumindest in der Nähe des jeweils anderen, dann müsste Kyra eigentlich zwei neuere Gräber sehen. Natürlich muss das wie gesagt nicht zwangsläufig sein, es basiert auf einer Annahme. Aber unter Umständen könnte eben die Tatsache, dass Kyra jetzt "nur" ein neueres Grab sieht, vielleicht bedeuten, dass zumindest eines der beiden Mädchen nicht tot ist. Wobei ich hier natürlich auch dahingehend ein bisschen einschränken muss, dass Tinas von Kyra vermuteter Todeszeitpunkt vor drei Jahren liegt und je nachdem, wie lange davor dann eventuell Alicia gestorben wäre, könnte ihr Grab halt auch in die Kategorie "weniger neu" fallen - ich kenne mich jetzt halt auch nicht so gut damit aus, wie schnell ein Grab verwittert und es wird leider nicht gesagt, wie viel älter denn die umliegenden Gräber sind. Je nachdem könnte Alicia halt auch schon einige Zeit vor Tina gestorben sein, aber so im ersten Moment schien mir das ein Gedanke zu sein, den zu verfolgen sich lohnen könnte.
    Was ich mich gerade frage: Wenn jemand in Werwolfgestalt sterben würde, würde sich diese Person dann noch zurückverwandeln oder ihre Leiche in der Gestalt gefangen sein? Das könnte dann nämlich unter Umständen auch noch ein Grund sein, warum man Tinas Tod vielleicht verschleiern müsste - wenn sie in ihrer Wolfsgestalt -einmal vorausgesetzt, sie war tatsächlich ein Werwolf - gestorben und somit darin gefangen wäre, dann hätte man eben keine Leiche, die man präsentieren könnte und eine andere herbeizubeschaffen und für Tina auszugeben dürfte aufwendiger und obendrein auch riskanter sein. Aber auch hier fehlt mir der feste Boden, auf den ich mich nur allzu gerne stellen würde. Stattdessen kommen immer nur weitere Fragen, es ist fast, als würde sich ein immer dichter werdender Schleier über alles le... Oh.
    Ansonsten: Kyra hat noch die ungefähren Positionsdaten gesammelt, ein paar Fotos gemacht und das Handy dann heldenhaft gegen die Eule verteidigt. So weit, so gut. Aber dann kommt der Wolf und hier bin ich wirklich gespannt, wie sie da rauskommt. Vielleicht taucht Thia ja noch einmal auf und kann ihn zurückpfeifen; wäre aber auch möglich, dass Kyras Begleiter zur Hilfe eilen oder aber Hilfe organisiert haben (wäre das nicht generell mal ein Anlass, um Molly aktiv werden zulassen?). Oder natürlich, Kyra kann irgendwie von selbst entkommen. Freu mich jedenfalls drauf. Und wenn sie da heil rauskommt, würde mich besonders auch interessieren, was Jason zu all dem zu sagen hat, hihi.
    Mir kamen unabhängig von all dem Kram noch ein paar ganz andere Gedanken, die mir aber dann wirklich zu abgedreht scheinen. Denn plötzlich habe ich mich gefragt, ob nicht Maria vielleicht sogar mehr weiß. Die Idee speist sich schlicht aus der Frage, ob es wirklich Zufall ist, dass sie in dieser Gegend wandern geht. Allerdings, wenn sie etwas mit Thia und Co. zu tun hätte, dann würde sie vermutlich Kyra nicht noch so sehr zu ihnen lotsen. Es sei denn wiederum - sofern eben vielleicht etwas von dem, was ich eben auch über Thia geschrieben habe, wahr wäre - dass sie mit Thia da zusammenarbeitet. Aber man könnte sich auch überlegen, dass sie vielleicht selbst irgendwie ein bisschen ermittelt (vielleicht motiviert dadurch, dass sie im Laufe ihres Berufs ein paar merkwürdige Dinge gesehen hat oder so) oder für eine dritte Partei arbeitet. Andererseits, wäre das der Fall, warum sollte man die eigene Tochter auch potentiellen Gefahren aussetzen und immer dorthin mitnehmen? Moment. Ihre Tochter. Sie heißt Kali. KALI. Wenn das mal kein Zeichen ist ... Äh, ja. Wirklich glauben tue ich an nichts davon, was in diesem Absatz steht, aber es war irgendwie lustig, das durchzuspielen. Wobei ich mich jetzt echt frage, ob hinter Kali nicht vielleicht doch mehr steckt. But hey, that's just a theory und ich frage mich das wohl mittlerweile bei fast jedem Charakter, haha. Aber Maria und auch ihre Tochter wirken zumindest zu nett, um böse zu sein, auch wenn ich mich davon eigentlich nicht beeinflussen lassen sollte.


    Davon ab noch die üblichen kleinen Sachen.



    Man merkt, dass deutlich weniger Fehler zu finden sind und schwerwiegende eigentlich auch gar nicht mehr. Schön zu sehen.
    Insofern, ich freu mich aufs nächste Kapitel. :)

  • Vor der Antwort eine kleine Ankündigung: Morgen wird das Kapitel wohl relativ spät online gehen, da ich morgens unterwegs sein werde. Also nicht wundern, ja? :P Kommt morgen schon noch!



    So, gehen wir die Kommentare durch :)


    Erst einmal haben wir beide uns sehr wieder über die Kommentare gefreut :3 Seki überlegt übrigens auch mal einen Account hier auf zu machen, damit er auch mal auf die Kommentare antworten kann!


    Also fangen wir erst einmal an!

    __________________


    @Aprikose:
    Wieder einmal danke!

    Haha, ohje. Naja immerhin bin ich dann diese Woche wieder recht schnell mit dem Antworten

    Ja, haben wir uns wieder sehr gefreut. Haha. Ich bekomme wirklich ständig zu hören: "Haben die auf dem Bisaboard schon kommentiert?"


    Zunächst mal möchte ich loben, dass die Fehleranzahl wirklich arg zurückgegangen ist. Scheint fast so, als hättet ihr einen Betaleser gefunden. Die wenigen Fehler die noch drin sind, sind kein Weltuntergang und werfen einen auch nicht mehr aus dem Text. Das finde ich gut!

    Tatsächlich soweit noch keinen Betaleser. Ich bin nur über das Kapitel noch so etwa fünf Mal vorm Veröffentlichen rüber gegangen (unter anderem auch, weil ich Teile noch mal umgeschrieben habe). Ich glaub' das hat da geholfen. Vielleicht aber auch, weil es Szenen sind, die mir mehr liegen/mehr Spaß machen. Ich habe das Gefühl, da mache ich weniger Fehler. Und ich stehe auf Szenen, die entweder stark Action, Mystery oder in irgendeiner Form "intim" sind (nicht zwangsläufig im romantisch/erotischem Sinne).


    Und jetzt weiß ich auch, dass Kyra zu den Menschen gehört, die ihre Hunde nicht anleinen wenn sie unterwegs sind. Rip! Ich hab bisschen Angst vor Hunden ._. Unangeleinte Hunde sind noch furchteinflößender, ohje. Daher bekommt Kyra diesbezüglich eine Rüge von mir :<

    Ja, sie... Macht generell keinen so guten Job mit Watson. Haha ^^" Der Hund liebt sie zwar über alles, aber seien wir mal ehrlich: Er ist furchtbar erzogen und an Regeln für Hundehalter hält sie sich auch nicht. Kein Wunder, dass die Vermieterin da oft meckert...


    Die Mysteriöse Aura vom Wald und dem Schrein usw. bringt einiges an neuer Farbe in die Geschichte, passt aber trotzdem super zum bisher geschriebenen.

    Danke :3 Da bin ich erleichtert! *schweiß von der Stirn wischt*


    Ich glaube jedenfalls nicht mehr so richtig daran, dass des Rätsels Lösung am Ende ist "oh, übrigens ist Tina eines Tages die Treppe runtergefallen und dann haben wir ihr Verschwinden inszeniert". Das ist aber nur ein Bauchgefühl.

    Was? Nicht? :P
    Ne, sie ist eines Tages gestolpert und dann...


    Hehe. Neeeee~


    Aber was ist wirklich mit ihr passiert? Das ist halt die Frage.


    Ich meine ich finde Kyra ja sympathisch, nur … wenn es am Ende tatsächlich Kyra ist, die diese Underground Welt aufdeckt, dann müssen die Schutzmechanismen der Underground Welt schon arg versagt haben :x

    *hüstel* Nun, es ist halt wirklich soweit nicht ganz ihr Verdienst. Ein Teil schon, aber nicht alles.
    Ich verspreche, es kommt im Verlauf der Geschichte eine Erklärung, wie diese Situation zustande gekommen ist.


    Erstmal ist sie sympathisch, weil sie verhindert, dass die Wölfe Kyra zerfleischen. Es ist schon cool, dass sie diese Fähigkeit hat, ich frage mich ob das jeder Werwolf kann oder ob das Bishop-Unique ist. Auch wirkt sie auf mich wie eine doch recht nette Person, so wie sie mit Kyra geredet hat. Sie wirkt aber nicht wie eine besonders gute Instanz, was das Schützen der Wolfsunterwelt vor dem Auffinden durch die Menschheit angeht.

    Die Frage ist vielleicht auch eher, was die Aufgabe von Bishop und Co. ist und wie die Welt im groben Kontext denn dann genau aussieht... So als Gedankenanstoß.


    Und wozu hinterlässt man als Werwolf, der nicht möchte, dass die eigene Sippschaft auffliegt, überhaupt solche Spuren an einem Auto?

    Tja, wer hinterlässt die Spuren und warum?

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Aufklärung zu der Frage enttäuschen könnte...


    Uff ist Kyra mutig. Oder leichtsinnig, je nachdem.

    Leichtsinnig. Definitiv leichtsinnig *hüstel* Oder unvernünftig. Je nachdem.


    Dass sie nach 7 Minuten laufen, was ja ka vllt 1,5km entspricht, schon so schlapp macht, darf so nicht sein! 10km muss man mindestens joggen können so als Detektivin!

    Aber sie macht doch normal keine Arbeit im freien Feld!!!!!!!!! :P


    Sagen wir es mal so: Bessere Ausdauer würde ihre Überlebenschancen steigern... Und vielleicht Parkour-Training. Das wäre praktisch für sie!


    Gerade war sie umzingelt von Wölfen in geschwächtem Zustand vor einer fast schon feindselig gestimmten Person. Ich denke mal, wenn man gewollt hätte, dass Kyra etwas zustößt, hätte Bishop direkt in dem Moment dafür gesorgt. Dass sie daran denkt, es könne eine Falle sein, obwohl sie gerade eben noch viel eher auf dem Präsentierteller saß als danach, fand ich etwas unglaubwürdig.

    Haha, ich glaube du unterschätzt da Kyras Paranoia. Sie vermutet bei allem einen anderen Hintergedanken und ist dahingehend paranoid. Ich meine, würde sie jemanden umlegen, würde sie es ja wohl auch nicht selbst machen, sondern denjenigen eher in eine Fallgrube fallen lassen...



    _____________________


    @Sunaki:


    Auch dir noch mal Danke. Der Kommentar war interessant zu lesen!


    Wie fange ich an? Zuerst fällt einem der starke Stilwechsel auf. Von einem Krimi der wie ein Krimi klingt, zu einer Fantasystory die wie eine Fantasystory klingt. Auch wenn die Protagonistin immer wieder betont wie Klischeehaft das klingt, bleibt der Eindruck, dass der Stil nicht mehr ganz der selbe wie am Anfang ist. Abwarten.

    Da @Aprikose das auch angemerkt hat, finde ich es nun langsam interessant. Ist der Stil wirklich so anders? Haha, selbst gar nicht so bemerkt.


    Wozu also das Fleisch? Ist es von den Wölfen, oder für die Wölfe? Haben sie vielleicht eine Göttin, die sie anbeten?

    Da ist ein guter Gedanke.
    Welcher davon sage ich mal nicht. ;)


    Die Wölfe um sie herum sind normal groß. Möglicherweise sind das noch nicht die Werwölfe, oder es sind noch Teenager.
    Man kann auch darüber spekulieren, dass sie Kontrolle über wilde Wölfe hat, oder mit Wölfen reden kann.

    Ich freue mich hier irgendwie drauf, wenn wir zu der Auflösung kommen... :P Mal sehen, wo du richtig und wo du falsch liegst...


    Am wahrscheinlichsten ist natürlich, dass alle drei Parteien, Eule, Frau und der große Wolf zusammengehören, aber möglicherweise ist ihre Verbindung nicht so eng?

    Das ist eine ausgezeichnete Frage :)


    Die Tierart weißt auf die Göttin Minerva hin, aber hey es ist ein Wald, also ist es vermutlich ehe entweder ein Wertier, oder es wird Kontrolliert.

    Ich sage mal so viel: Es gibt auch in anderen Mythologien Gottheiten, die mit Eulen assoziiert werden. ;)
    Warum denken immer alle an die Griechen und vielleicht noch Norden? Wir sind in Schottland man, hier gibt es Gälen!
    ;____;


    Mehr eine kleines Werkzeug, ich glaube es ist ganz praktisch, wenn man Blumen entwurzeln möchte, ohne sie kaputt zu machen.

    Oh. So ein Ding. Verstehe!


    Diesmal kam sehr oft das Du vor. Ich weiß nicht, ob dus erstmal so lassen möchtest, aber ich hätte da mindestens 3 Stellen gefunden.

    Mein Fehler. Ich hasse dass mit dem "du" und "Sie" und "you" immer so. ;_____;


    Warum muss die deutsche Sprache da so stark differenzieren?!


    ____________________________

    @Thrawn:


    Ich muss noch mal sagen: Der Kommentar war klasse. Habe letzte Nacht mich noch sehr drüber amüsiert.


    Ich würde gerne versichern, dass ich es nicht wieder versäume, einen Kommentar zu schreiben, aber ich fürchte, das kann ich nicht. Es war in letzter Zeit einfach alles ein bisschen stressig. ^^"

    Ich weiß. RL is a bitch and stuff.
    Aber ja, habe durchaus verständnis! Aber deine Kommentare machen immer Spaß!


    Ironischerweise war es ein anderer Hare, der einen Teil meiner Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nahm.

    lol Okay, das ist ein lustiger Zusammenhang

    Kyra und Maria reden noch ein bisschen mehr miteinander, lernen sich vielleicht auch ein bisschen kennen - man sieht ja jetzt auch Marias Tochter, die ebenfalls fürs Erste ganz gut charakterisiert wird - und somit entwickelt sich wohl allmählich eine Freundschaft, die mir hier in ihrer Entwicklung sehr gut gefällt.

    Kyra tut das ganze auch sehr gut. Sie ist - trotz Jason - zu diesem Zeitpunkt irgendwie ein wenig vereinsamt, um es mal so zu sagen... @.@


    Ich frage mich, ob er gerade deswegen nicht weiter wollte, weil sie sonst vielleicht noch dem, was das Auto aufgebrochen hat, über den Weg gelaufen wären.

    Wie soll ich es sagen? Watson ist entweder ein sehr dummer kluger Hund oder ein durchaus kluger dummer Hund...


    Hm, um ehrlich zu sein frage ich mich: Warum?

    Das ist eine gute Frage. Wobei es auch noch eine weitere gute Frage mit W gibt... :saint:


    Abschreckung wäre wie gesagt möglich, auch wenn man in Bezug auf dieses Ziel wohl jetzt schon gescheitert zu sein scheint

    Wobei man ihnen teilweise ja auch nicht vorwerfen kann, dass Kyra hier so vollkommen ignorant der möglichen Gefahr voran stiefelt... Bzw. was heißt ignorant? Äh... Dickköpfig?


    gezähmte Wölfe würde ich mir jetzt an der Stelle nicht so aggressiv vorstellen

    Tatsächlich sind auch zahme Wölfe recht aggressiv. Zahme Wildtiere sind meistens recht aggressiv oder scheu gegenüber fremden Menschen. Selbst Wolfshunde der ersten drei, vier Generationen sind meist recht aggressiv, außer halt gegenüber ihren Herrchen und Frauchen, auf die sie geprägt sind. Wobei selbst da: Ein Wolfshund und ein Wolf sowieso wird das Herrchen bei einer Meinungsverschiedenheit (zum Beispiel darüber, ob es jetzt das Lieblingsfutter gibt oder nicht, oder beispielsweise ob es eine tolle Idee ist, dass teure Wohnzimmer auseinander zu nehmen o.ä.) schneller zuschnappen, als es ein Hund tun würde.


    *träumt davon einmal einen Wolfshund halten zu können* *weiß daher sowas*


    Aber halt, ich erinnere mich, dass du (also Alaiya jetzt) mal in irgendeinem Thema irgendwas erwähnt hattest von wegen, dass das ohnehin sehr verpönt/tabuisiert sei, oder?

    So etwas hatte ich erwähnt ja. Spielt später auch noch eine größere Rolle. Sogar noch in diesem Band etwas.


    was aber vielleicht wieder mit einem Ritual verknüpft sein könnte

    Guter Gedanke!


    Hm, gibt es auch Wereulen?

    Unabhängig davon, ob diese Eule eine Wereule ist oder nicht: Ja, gibt es. Es gibt bei uns fast alle Tiere, die in irgendeiner Mythologie als Gestaltwandler auftauchen (und sehen wir es, wie es ist: Dank den schamanistischen Kulturen sind es die meisten) als Wer-Tiere. ;)


    Thia spricht an einer Stelle davon, dass Kyra "ihnen" sagen soll, dass Tina fortgezogen ist.

    Hat sie wohl...


    Ich bin jetzt kein Muttersprachler, aber so etwas wie "a former classmate" würde man doch für beide Geschlechter verwenden, oder nicht?

    Würde man, ja.


    HOL DIE GERICHTSMEDIZINERIN HER UND GRAB DIE LEICHE AUS ODER WAS AUCH IMMER DAVON NOCH ÜBRIG IST!!1!

    lol Drastische Maßnahmen. Ich glaube Maria hätte da Einwände. Sie glaubt an sowas wie Leichenehre und so...



    Das lässt eigentlich ein bisschen aufhorchen, denn zu einem früherem Zeitpunkt war Kyra ja auch schon aufgefallen, dass dieses Mädchen namens Alicia nicht dabei gewesen war, als man Tinas Wohnung ausgeräumt hatte und sie hatte vermutet, dass Alicia (auch) tot sei.

    Ich überreiche dir hiermit drei Gummipunkte (oder vielleicht Gummibären) dafür, dass die aufgefallen ist, dass da ja auch noch Alicia war.
    Ob das jetzt hiermit was zu tun hat oder nicht, sage ich mal nicht. Aber es ist eine ausgezeichnete Beobachtung! :D


    Das könnte dann nämlich unter Umständen auch noch ein Grund sein, warum man Tinas Tod vielleicht verschleiern müsste - wenn sie in ihrer Wolfsgestalt -einmal vorausgesetzt, sie war tatsächlich ein Werwolf - gestorben und somit darin gefangen wäre, dann hätte man eben keine Leiche, die man präsentieren könnte und eine andere herbeizubeschaffen und für Tina auszugeben dürfte aufwendiger und obendrein auch riskanter sein.

    :police:


    Wobei ich mich jetzt echt frage, ob hinter Kali nicht vielleicht doch mehr steckt.

    Gute Frage!


    Ich nehme an, dass "gefiedert" gemeint ist, es sei denn, die Eule hatte mal keine Federn und hat dann ein Verbrechen begangen, woraufhin man sie zur Strafe erst mit Teer und anschließend mit Federn überschüttete und zu guter Letzt aus der Stadt jagte.

    Wie schon an der Pinnwand geschrieben. Diesen Kommentar liebe ich!


    Was muss es auch zwei so ähnliche Worte geben, die beide so existieren, so dass mich mein RS-Programm nicht drauf aufmerksam macht?! >____<


    lol

  • Vorwort


    Oh boy. Oh boy. Nun haben wir das mit Jäger und Gejagten einmal umgedreht. Oder auch: Man sollte sich nicht mit Wölfen anlegen, schon gar nicht mit welchen, die ein wenig zu groß geraten scheinen. Anders gesagt: Ja, Kyra hat nun ein Problem.


    Als die Geschichte noch im mehr oder minder Episodenformat geschrieben war (wie gesagt, ursprünglich hatten wir es als Pseudo-Serie geplant), war effektiv alles, was in diesem Kapitel vorkommt, das Ende der ersten Doppelepisode. Hehe. Ähm. Ja.


    Hmm, was ich vielleicht noch anmerken möchte: In diesem Kapitel passiert etwas, bei dem ein paar vielleicht "Bullshit" rufen wollen. Ich sag mal nicht zuviel, aber ich denke nach dem Lesen des Kapitels, sollte es klar sein, was gemeint ist. Ich möchte euch in der Hinsicht beruhigen, dass es sich dabei nicht um Plotconvenience handelt, sondern tatsächlich um etwas, das bedacht ist. :P Mehr sag ich mal nicht.


    Davon abgesehen schon einmal die Frage: Na, was sind eure Vermutungen zu den Wölfen in diesem Kapitel? *hüstel*




    Kapitel 7: Flucht



    Verdammt!
    „Komm, Watson“, flüsterte Kyra atemlos und wandte sich ab. Sie musste hier weg!
    Dies ließ sich Watson nicht zwei Mal sagen und sprintete los. Nicht in die Richtung, aus der sie gekommen waren, doch für den Moment war es Kyra egal. Hauptsache weg von dem Wolf. Und wenn der andere Wolf noch immer irgendwo hier war, hatte Watson ihn vielleicht gerochen. So beschloss sie, dass es wohl besser war, sich auf ihren vierbeinigen Gefährten zu verlassen.
    Kyra ließ das Handy in ihre Manteltasche fallen, um zumindest eine Hand freizuhaben. Ohne die Karte half es ihr ohnehin wenig. Im Laufen hatte sie keine Zeit, sich am Kompass zu orientieren. Bevor sie es also verlor, war es in ihrem Mantel besser aufgehoben.
    Sie rannte. Schneller noch als zuvor. Das Knurren hinter ihr, ließ ihr Adrenalin brodeln. Eigentlich wusste sie ganz genau, dass sie nie im Leben einem Wolf bei einer Verfolgung entkommen könnte – schon gar nicht im Wald.


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



  • Wir sehen bald Molly, supi.
    Also ich weiß welche Stelle du meinst. Die in der sie ins Wasser springt und dann jemand zu ihrer Rettung da ist, oder?
    Keine Angst, wenns nur das ist, da erkennt man denke ich, dass es nicht einfach Zufall war.
    Der große Wolf hat also vermutlich doch etwas mit den anderen Wölfen zu tun. Oder waren es wieder andere? Ich sage mal nein.
    Das Benehmen der Wölfe ist diesmal verdammt suspekt. Sie hätten sie fangen können, hätten sie es wirklich gewollt. Aber sie wollten scheinbar eher ihre Tasche, damit sie den Ort nicht wiederfinden kann und damit mögliche Hinweise weg sind. Aber wenn sie ihr offensichtlich so überlegen sind, warum haben sies dann nicht geschafft?
    Während der Verfolgung beschreibst du Kyras Gedanken und denkt, dass einer der Wölfe der sich im Geäst verfangen hatte möglicherweise nicht an den Wald gewöhnt ist. Ich denke es ist ziemlich einfach zu durchschauen, was du als Autorin damit meinst.
    Die Stelle als sie dann gerettet wurde, da stört mich weniger dass sie es geschafft hat, sondern eher der Übergang. Man ist noch völlig in der "Verfolgt-" Stimmung und schon ist wieder alles ruhig und entspannt. Da würde ich an der Überleitung feilen, damit auch der Leser wieder etwas Ruhe findet.
    Der Fischer... sie ist ja ne Weile gelaufen. Möglicherweise kennt er den Wald so gut, dass er ein bisschen Erfahrung mit den Wölfen da hat, aber dann hätte er mehr Text bekommen. Denke also mein Gedanke, dass er auf sie gewartet hat, ist doch nicht richtig. Die Wölfe haben sie wohl eher dahin gelockt.
    Dann gabs noch einen kleinen romantischen Hint mit Maria im BaB.


    Ich mache mir nur sorgen um Jason, der ist so spät dran.


    Die Handlung selbst gefiel mir wieder besser. Ich mag es wenn sie privat ist, das wirkt so natürlich und man kann sie als Charakter schön verstehen.

    s sollte nunmal eigentlich jedem mit Verstand klar sein, dass "Halt dich da raus! Das geht dich nichts an!" kein besonders effektives Mittel ist,

    Das klingt so logisch, ja. Ich hätte besser darüber nachdenken sollen. Ich glaube Thrawn hatte das auch bemerkt.
    Ich denke du hast recht.



    Warum denken immer alle an die Griechen und vielleicht noch Norden? Wir sind in Schottland man, hier gibt es Gälen!

    Ich erinnere mich das du dich darüber mal ausgelassen hast. Stimmt eigentlich, man sollte mal tiefer bohren.
    Ich persönlich würde mich jederzeit über etwas mit peruanischen Göttern und Tiki aussprechen. Da fällt mir ein es gab mal ein nettes kleines Spiel über die mexikanische Kultur, aber egal. In dem Fall dann schottisch.
    Darüber kann ich aber kaum was sagen, da ich deren Legenden nicht kenne.

    Ich überreiche dir hiermit drei Gummipunkte (oder vielleicht Gummibären) dafür, dass die aufgefallen ist, dass da ja auch noch Alicia war.
    Ob das jetzt hiermit was zu tun hat oder nicht, sage ich mal nicht.

    Ich warne dich nur, als Autor ist man versucht zu viel anzudeuten. Nicht das man dadurch zu viel im Voraus errät.

  • Hallo. Diese Bemerkung vor der Geschichte bringt mich eigentlich ziemlich ins Grübeln, weil ich jetzt spontan nirgendwo das Bedürfnis hatte, "Bullshit" zu rufen. Also frage ich mich, ob ich irgendwas übersehen habe ... Aber mal gucken. Und wenn ich die Benutzer-online-Liste dieses Themas während des Schreibens dieses Beitrags richtig interpretiere und nicht von einem Zufall bezüglich der Namen ausgehen will, dann ist wohl Seki jetzt auch hier angemeldet. In dem Fall natürlich: Willkommen im Forum. ;)



    Tatsache, von der Jägerin zur Gejagten. Ich muss sagen, ich war am Anfang kurz ein wenig verwirrt, weil das Kapitel davor damit aufhörte, dass ein Wolf auftauchte und hier dann im siebten Kapitel zu Beginn die Rede davon war, dass da noch "der andere Wolf" ist, also insgesamt zwei. Ich weiß nicht, habe ich da was überlesen oder so?
    Wie dem auch sei, dann beginnt also die Verfolgungsjagd. Kyra entkommt vorerst, wird dann aber von einem Wolf an der Manteltasche erwischt. Erst einmal ist es dann hier ziemlich cool, dass sie es ganz gut schafft, die Nerven zu behalten und sich mit dem Taschenmesser zur Wehr zu setzen, auch wenn sie vielleicht nicht spezifisch daran gedacht hat und mehr auf gut Glück ihre Tasche nach einem Hilfsmittel durchsuchte. Wenn man etwas routinemäßig dabei hat und es nie benutzt, dann vergisst man ja manchmal auch in einer Situation, in der man es brauchen könnte, dass man es mit sich führt. Ich hab btw seit irgendeiner Episode von Psych auch immer ein Taschenmesser bei mir, lol. Ansonsten - ich kann mich jetzt gerade echt nicht erinnern, ob schon einmal was über ihren Mantel gesagt wurde, jedenfalls merkt man hier aber, dass er ihr wohl schon etwas bedeutet, da sie ihn nicht zur Rettung einfach ausziehen will, wobei hier natürlich auch der Inhalt des Mantels eine Rolle spielen dürfte. Aber wieder frage ich mich hier, ob der Wolf hier wirklich "nur" ein Wolf ist. Ich meine, es kann durchaus Zufall gewesen sein, dass er ausgerechnet ihre Tasche mit dem Smartphone erwischt hat, aber ... Ja. Kann auch ein gezielter und präziser Angriff gewesen sein, der lediglich ihre Beweise erwischen sollte, ohne sie zu töten oder zu verletzen. Wenn dem natürlich so ist, dann muss der Wolf wohl auch zwangsläufig gesehen haben, wie sie ihr Handy in genau diese Tasche gesteckt hat.
    Wobei, sollte eine menschliche Intelligenz hinter dem Wolf stecken, könnte diese natürlich immer noch auch zufällig die Tasche mit ihrem Handy erwischt haben. Ich frage mich dabei aber auch, wenn es ein normaler Wolf wäre, der auf sie gehetzt wurde, wäre er dann nicht vielleicht wieder aggressiver und würde sich mehr auf die Person stürzen, selbst wenn man ihm befohlen hätte, diese nicht zu verletzen? Hm ... Ach ja: Gesetzt dem Fall aber, dass sich hier ein Mensch hinter dem Wolf verbarg, wäre es wohl interessant zu wissen, ob die zugefügte Wunde bei einer Rückverwandlung bestehen bleibt oder zumindest auch ihre Spuren hinterlässt; so etwas könnte nämlich später dann ein wichtiger Hinweis werden.
    Keine Ahnung, soll ich hier "Bullshit" rufen, weil sie zufällig ein Taschenmesser dabei hat und es dann auch so tief eindringt? Weil keins davon mich eigentlich dazu motivieren würde, man kann ja ein Taschenmesser dabeihaben und tief eindringen können die Dinger sicher auch. Zumindest wird mir beim Krav Maga immer eingeschärft, wie gefährlich die Dinger sein können.
    Die Flucht fällt dann ins Wasser. Ha ... Ha ...
    Hm, Kyra hat sogar Beweisbeutel dabei. Ist ja echt auf alles vorbereitet, abgesehen von Angriffen durch Wölfe. Schließlich also wird sie gerettet und man kann natürlich fragen, was der Fischer denn in der Dunkelheit da genau getrieben hat, andererseits ... Soll ich hier "Bullshit" rufen, weil jemand zu einer ungewöhnlichen Zeit auf dem Loch war? Ich habe mal nur kurz gegoogelt und offenbar ist es wohl nicht allzu ungewöhnlich, bei Dunkelheit zu fischen - sofern er halt genau das gemacht hat. Er könnte natürlich auch noch irgendwas Anderes im Schilde geführt haben, was mit der Geschichte zu tun hat, da ließe sich jetzt viel spekulieren - observiert er den "Kult", gehört er selbst dazu etc. Wäre aber vielleicht irgendwas davon der Fall, dann wäre Kyra wohl in größeren Schwierigkeiten gewesen, denn der Fischer würde wohl eins und eins zusammenzählen.
    Die Wölfe scheinen ihr tatsächlich nicht ins Wasser zu folgen. Eigentlich wurde ja gelegentlich betont, dass sie Kyra eigentlich schon hätten einholen müssen, wenngleich es so scheint, dass sie nicht an den Wald gewöhnt sind. Oder ist das jetzt der "Bullshit"? Ich hätte jetzt nämlich deswegen wohl einfach nur wieder ein bisschen menschliche Wesen dahinter vermutet oder so. Ich hatte auch mal kurz nachgeguckt, wie es mit Wölfen und Wasser so aussieht - scheinen offenbar doch ganz passable Schwimmer zu sein, wenngleich größere Tiere wohl ungern im Wasser gejagt werden, weil die halt noch stehen können, wo Wölfe schon schwimmen müssen. Insofern würde ich es jetzt auch nicht ankreiden, wenn die ihr nicht folgen wollen. Und wenn es eigentlich menschliche Wesen sind, vermutlich noch weniger. Die dürften dann ja nämlich wohl auch das Licht gesehen und sich eventuell gedacht haben, dass es besser ist, jetzt den Rückzug anzutreten, ehe noch ein Haufen Zeugen sie sieht. Oder aber sie sind nicht an das Schwimmen in Wolfsform gewöhnt (zumindest könnte ich mir vorstellen, dass das ein wenig Übung braucht). Äh, ja. Ich bin wie gesagt nur die ganze Zeit am Suchen, wo ich eine angebliche Ungereimtheit ausmachen soll ...
    Ansonsten kann man sich halt eben fragen, warum genau die sie noch nicht eingeholt haben - wenn es jetzt nicht an mangelnder Gewöhnung an den Wald liegt (die vielleicht bei "ungeübten" Werwölfen vielleicht sogar eher gegeben sein kann), kann man natürlich noch vermuten, dass sie sie entweder entkommen lassen wollten (und halt nur von dem Friedhof vertreiben oder so) oder jemand, der genau das wollte, sie behindert/aufgehalten hat, wovon Kyra nichts mitbekam.
    Ein anderer auffälliger Punkt wäre vielleicht noch, dass Kyra eben nicht stolpert oder so etwas. Wird hier ja mit Instinkt erklärt, was man vielleicht ein bisschen zu simpel sein kann, aber nicht muss. Obwohl ... vielleicht hat sie ja ebenfalls besondere Fähigkeiten, von denen sie nichts weiß und das ist irgendwie ein Teil davon. Oh, warte mal, ist es nicht sauschwer, in den Klamotten zu schimmen? und ist sie nicht auch noch erschöpft? Hat sie da also vielleicht gerade ... gewissermaßen eine Wasserprobe überstanden?!? Hexe! Okay, das ist vielleicht ein bisschen sehr weit hergeholt ...
    Aber genug der Flucht. Halt nein, nicht genug der Flucht. Es waren drei Wölfe, oder? Und sie waren damals auch zu dritt, als sie die Wohnung und den Laden ausgeräumt haben. Zufall? Waren die drei Wölfe also die drei Leute -Thia, Sean, Matt? Dann wiederum schien Bishop aber eigentlich sogar gar nicht mal so übel zu sein und sie hat Kyra ja die Hinweise zu geben, die sie brauchte, also wenn dem so ist, würde sie sich an einer Jagd wie dieser beteiligen? Vielleicht, da Kyra ja Fotos und alles gemacht hat und das auch nicht so ganz in ihrem Sinne gewesen sein kann. Oder aber, wenn sie nicht dabei war, dann blieben an persönlich involvierten Personen immer noch Tina (sofern sie nicht tot ist) und/oder ggf. Alicia (sofern diese eben auch nicht tot ist). Das alles natürlich auch nur unter der Voraussetzung, dass es sich bei den Wölfen nicht um einfache Wölfe handelt.
    Okay, jetzt genug der Flucht. Sie wird also rausgefischt und kommt bei hilfsbereiten Leuten unter, Maria taucht auf. Ist echt nett, wie letztere sich Sorgen um Kyra macht. Und ich liebe diesen Moment später hier einfach:

    „Warum hattest du dein Handy in eine von diesen Tüten eingepackt?“
    „Damit es nicht durch das Wasser kaputt geht“, erwiderte Kyra missmutig, da der Schaden ja dennoch enorm war – selbst wenn durch Zähne und Krallen, nicht durch Wasser. Doch zumindest funktionierte es noch.
    Für einen Moment schwieg Maria, dann fragte sie: „Wenn du in den See gefallen bist, wann hast du das Handy eingepackt?“

    Hey, wer ist hier die Detektivin?
    Ich habe mir einfach nur gedacht: "Oha, sie ist gut ..." Wobei das natürlich die Frage aufwirft, ob nicht auch jemand anders zu ähnlichen Schlussfolgerungen gelangen könnte. Die Leute in dem B'nB haben ja ihre Klamotten gewaschen und dabei könnten sie durchaus auf das Handy in dem Beweisbeutel gestoßen und stutzig geworden sein. Und selbst wenn sie nichts mit irgendwem zu tun haben und/oder diese Schlussfolgerung nicht ziehen können, dann könnten sie immer noch die Geschichte jemandem erzählen, der es kann. Das wäre vielleicht auch noch einmal ein kleines Risiko, das da jetzt besteht.
    Kyra kommt also nach Hause, womit dann ein erstes größeres Abenteuer zu Ende geht - mit einigen Schrammen, aber auch einigen neuen Erkenntnissen.

    Auch wenn Jason noch immer nicht da war – was machte er so lange?


    Oder auch nicht. Wobei es schon interessant wäre zu erfahren, was er macht. Der Einbruch ins Auto dürfte zumindest sein Interesse geweckt haben. Andererseits hat er ja aber auch auf Kali aufgepasst und insofern könnte er da vielleicht erst weg, wenn Maria wieder da ist. Und dann muss er ja erst den Rückweg antreten und das kann vielleicht dauern, je nachdem. Für Kyras Auto fehlt ihm vermutlich ein Schlüssel und öffentliche Verkehrsmittel sind ja immer so eine Sache. Kann also gut sein, dass es eine ganz normale Erklärung dafür gibt, dass er so lange braucht, vielleicht macht er aber auch noch irgendwas Anderes.
    Zum Schluss dann bekommt Kyra wohl endlich ein bisschen Ruhe - naja, nicht ganz, sie muss ja jetzt noch die Polizei informieren. Ich bin nun wirklich gespannt darauf, wie genau ihr Verhältnis zu Molly jetzt ist, also warum genau sie so lange damit wartet, sie anzurufen. Oh, und natürlich interessiert mich auch, wie es sonst weitergeht. Am Ende gehen sie dahin und der Friedhof ist weg, lol.
    Insgesamt habe ich immer noch das Gefühl, irgendwas zu übersehen und natürlich fehlt den Spekulationen wieder jegliches Fundament ... Aber gut, kann den Kommentar ja nicht ewig aufschieben. War jedenfalls wieder einmal echt gut und vor allem spannend geschrieben und ich freue mich auf alles, was noch kommt.


    In dem Sinne also: Bis demnächst. :)

  • @Thrawn & @Sunaki


    Danke euch beiden für die Kommentare.


    Es wird langsam echt schwer zu antworten, ohne zu viel zu verraten, weil ihr tielweise schon ziemlich gut mit euren Spekulationen dabei seid. Deswegen sage ich auch zu den einzelnen Theorien gar nichts mehr, wenn euch das nicht stört, sondern bin einfach mal erst einmal dahingehend ruhig - bis auf zwei Kleinigkeiten bei Thrawn, die aber eher so allgemeine Dinge sind. :P


    Was mich übrigens drauf bringt: @Thrawn. Man bist du gründlich! @.@ Und bei einigen Punkten (bei welchen sage ich natürlich nicht) so nahe dran... Du bist gut! Sehr gut!


    Nächstes Kapitel wird wieder morgen Vormittag kommen!

    Die in der sie ins Wasser springt und dann jemand zu ihrer Rettung da ist, oder?

    Tatsächlich die nicht :P


    Aber freut mich ja, wenn es nicht aufgefallen ist. Dann ist es wohl doch nicht so unglaubwürdig, wie ich dachte.


    Ich denke es ist ziemlich einfach zu durchschauen, was du als Autorin damit meinst.

    Hmm, ist es das?
    Was ist denn deine Vermutung, was ich damit meine? :P


    Man ist noch völlig in der "Verfolgt-" Stimmung und schon ist wieder alles ruhig und entspannt.

    Das kommt denke ich tatsächlich davon, dass wir die Story ursprünglich erst einmal als Pseudo-Fernsehserie geschrieben haben, wo man solche Schnitte vor und nach Werbepausen natürlich öfter mal hat und wir das auch ein wenig zu emulieren versucht haben. Was natürlich jetzt in dem Format nicht immer optimal ist.


    Ich mag es wenn sie privat ist, das wirkt so natürlich und man kann sie als Charakter schön verstehen.

    Das Lob ehrt mich wirklich. Bzw. uns. :) Ich mag ja Alltagsszenen auch irgendwie.


    Ich persönlich würde mich jederzeit über etwas mit peruanischen Göttern und Tiki aussprechen. Da fällt mir ein es gab mal ein nettes kleines Spiel über die mexikanische Kultur, aber egal.

    Haha, da wird es demnächst noch etwas von mir geben, was dir gefallen könnte. :P


    Darüber kann ich aber kaum was sagen, da ich deren Legenden nicht kenne.

    Ist leider auch sehr wenig genau überliefert, da sie damals wenig aufgeschrieben haben und die meisten schriftlichen Aufzeichnungen von christlichen Missionaren kommen, die teilweise das ganze stark verzerrt haben, um seltsame Bibelcrossover reinzuschreiben ("Und dieser mythologische Held der Kelten ist übrigens Noahs Tochter!" - "Und hier sind diese Götter dann weg gewesen, weil sie in Ägypten versklavt waren, bis Moses sie befreit hat!") und die keltischen Gottheiten runterzuspielen.


    Und wenn ich die Benutzer-online-Liste dieses Themas während des Schreibens dieses Beitrags richtig interpretiere und nicht von einem Zufall bezüglich der Namen ausgehen will, dann ist wohl Seki jetzt auch hier angemeldet.

    Da hast du absolut recht :P Er wollte unbedingt auch auf eure Kommentare antworten können. (Und Bedankungen darlassen können.)


    Ich muss sagen, ich war am Anfang kurz ein wenig verwirrt, weil das Kapitel davor damit aufhörte, dass ein Wolf auftauchte und hier dann im siebten Kapitel zu Beginn die Rede davon war, dass da noch "der andere Wolf" ist, also insgesamt zwei.

    Das bezieht sich auf den zweiten Wolf, den sie gesehen hat. Sie geht erst einmal davon aus, dass dieser Wolf entweder einer der anderen ist oder mit denen zu tun hat. :)


    Kyra entkommt vorerst, wird dann aber von einem Wolf an der Manteltasche erwischt. Erst einmal ist es dann hier ziemlich cool, dass sie es ganz gut schafft, die Nerven zu behalten und sich mit dem Taschenmesser zur Wehr zu setzen, auch wenn sie vielleicht nicht spezifisch daran gedacht hat und mehr auf gut Glück ihre Tasche nach einem Hilfsmittel durchsuchte. Wenn man etwas routinemäßig dabei hat und es nie benutzt, dann vergisst man ja manchmal auch in einer Situation, in der man es brauchen könnte, dass man es mit sich führt

    Ja, so in etwa wie du es beschreibst, ist es auch. Ihr Dad hat ihr das Taschenmesser geschenkt, seither hat sie es immer dabei nur selten gebraucht. (Was in der Situation übrigens selten dämlich ist, da es ein Messer mit eingebauten Kompass ist...)


    Ich habe mal nur kurz gegoogelt und offenbar ist es wohl nicht allzu ungewöhnlich, bei Dunkelheit zu fischen - sofern er halt genau das gemacht hat.

    Ist es auch nicht. Wie schon zu Sunaki gesagt, die Stelle war mir gar nicht mal unglaubwürdig vorgekommen. Viele Leute gehen im Dunkeln fischen. Oft sogar eher als bei Tag. In den Gegenden wird im Dunkeln außerdem oft Krabben gefischt. :)


    Aber man bist du gründlich (von wegen Googeln.)


    Ich hätte jetzt nämlich deswegen wohl einfach nur wieder ein bisschen menschliche Wesen dahinter vermutet oder so. Ich hatte auch mal kurz nachgeguckt, wie es mit Wölfen und Wasser so aussieht - scheinen offenbar doch ganz passable Schwimmer zu sein, wenngleich größere Tiere wohl ungern im Wasser gejagt werden, weil die halt noch stehen können, wo Wölfe schon schwimmen müssen.

    Auch hier: Man bist du gründlich. An dir ist ja schon ein Detektiv verloren gegangen!


    Tatsächlich ist es meistens so, dass Wölfe zwar schwimmen können, aber die meisten Wölfe tatsächlich Wasser meiden, wenn es sich denn einrichten lässt. Selbst gezähmte Wölfe sind dahingehend anders als Hunde (die ja oft, wenngleich nicht immer, gerne ins Wasser gehen): Sie lassen sich dazu überreden ins Wasser zu gehen, muss aber nicht.


    Es gibt einzelne Rudel/Familienstämme, bei denen es anders ist. Sei es, weil sie sich einer sehr "wässrigen" (Haha) Umgebung angepasst haben, oder weil sie festgestellt haben,d ass sie, wenn sie auf dieser Insel in dem kleinen See da schlafen, relative Ruhe vor den blöden Menschen haben.


    Aber ja. Meistens ist es so ein "Muss nicht". Zusätzlich zu dem, was du gesagt hast, dass sie eben großes Wild nicht ins Wasser verfolgen.


    Hey, wer ist hier die Detektivin?

    Tja. Die Frau Gerichtsmedizinerin ist halt auch nicht auf den Kopf gefallen. :P


    Der Einbruch ins Auto dürfte zumindest sein Interesse geweckt haben

    Oh. Das hat er! :) Hehe. Der gute Jason ist ganz aufgeregt.


    Ich bin nun wirklich gespannt darauf, wie genau ihr Verhältnis zu Molly jetzt ist, also warum genau sie so lange damit wartet, sie anzurufen.

    Keine Bange. Das Kapitel morgen (wenngleich nicht ganz so lang) wird sich vollauf um Kyra und Molly drehen.

  • Dann melde ich mich hier auch mal zu Wort. ;-)



    Und wenn ich die Benutzer-online-Liste dieses Themas während des Schreibens dieses Beitrags richtig interpretiere und nicht von einem Zufall bezüglich der Namen ausgehen will, dann ist wohl Seki jetzt auch hier angemeldet. In dem Fall natürlich: Willkommen im Forum.

    Hallo Thrawn, das siehst du genau richtig.


    Ich bin Seki, der Co-Author von Alaiya und derjenige, mit der sie die ganzen Gespräche durchspielt, damit diese möglichst natürlich klingen.


    Bisher war ich noch nicht in diesem Forum aktiv, aber da es mir solchen Spaß macht eure Kommentare zu lesen und den verschiedenen Spekulationen zu folgen, wollte ich auch in der Lage sein euch persönlich zu danken. ;-)


    Wie Alaiya ja bereits geschrieben hat:
    Immer wenn ein neues Kapitel online steht löchere ich sie mit Nachfragen, ob es denn nicht schon neue Kommentare gäbe.


    Grade unsere drei treuesten Antworter, @Sunaki, @Thrawn und @Aprikose sind immer sehr schön zu lesen.


    Euer Feedback ist uns sehr wichtig, und mit euren Spekulationen seid ihr gelegentlich verflucht nahe drann. ;-)


    Wir sehen bald Molly, supi.

    Bin wirklich gespannt, was ihr von Molly halten werdet. Sie ist eine der schwieriger zu schreibenden Figuren, die eine ganze Menge Motivationen mit sich herum schleppt, die auf den ersten Blick kaum deutlich erkennbar sind.



    Also ich weiß welche Stelle du meinst. Die in der sie ins Wasser springt und dann jemand zu ihrer Rettung da ist, oder?
    Keine Angst, wenns nur das ist, da erkennt man denke ich, dass es nicht einfach Zufall war.

    Um den Punkt ging es uns tatsächlich nicht. Im Loch Ard gibt es einige Krabbenfischer, die vorwiegend um die besagte Zeit mit ihren Booten unterwegs sind.


    Die Stelle als sie dann gerettet wurde, da stört mich weniger dass sie es geschafft hat, sondern eher der Übergang. Man ist noch völlig in der "Verfolgt-" Stimmung und schon ist wieder alles ruhig und entspannt. Da würde ich an der Überleitung feilen, damit auch der Leser wieder etwas Ruhe findet.


    Ja, der Übergang ist eventuell nicht besonders gut geglückt. :-(
    Ich denke es liegt daran, dass Alaiya und ich damals noch an eine andere Aufteilung der Geschichte dachten. Eher wie die Episoden einer Fernsehserie als wie jetzt die Kapitel eines Buches.


    Die Handlung selbst gefiel mir wieder besser. Ich mag es wenn sie privat ist, das wirkt so natürlich und man kann sie als Charakter schön verstehen.

    Freut mich zu hören! Wir legen eine ganze Menge Arbeit hinein, die Welt und die Interaktionen der Charaktere glaubhaft und natürlich wirken zu lassen. Super, wenn das so funktioniert! :-)



    Hallo. Diese Bemerkung vor der Geschichte bringt mich eigentlich ziemlich ins Grübeln, weil ich jetzt spontan nirgendwo das Bedürfnis hatte, "Bullshit" zu rufen. Also frage ich mich, ob ich irgendwas übersehen habe ...

    Freut mich zu hören. ^^



    Ansonsten - ich kann mich jetzt gerade echt nicht erinnern, ob schon einmal was über ihren Mantel gesagt wurde, jedenfalls merkt man hier aber, dass er ihr wohl schon etwas bedeutet, da sie ihn nicht zur Rettung einfach ausziehen will, wobei hier natürlich auch der Inhalt des Mantels eine Rolle spielen dürfte.

    Der Mantel bedeutet Kyra tatsächlich eine ganze Menge. Es wird auch nicht das letzte Mal sein, wo dieser mitgenommene Mantel eine Rolle spielen wird. ;-)



    Hm, Kyra hat sogar Beweisbeutel dabei. Ist ja echt auf alles vorbereitet

    Ist sie echt; ist manchmal schon fast frustrierend. :-D


    Wenn Alaiya und ich Szenen disskutieren und planen, spiele ich immer ganz gerne "Advocatus diaboli" und werfe Überlegungen in den Raum, was denn so alles schief gehen könnte, was die Antagonisten so fieses machen könnten, etc.
    Dann überlegt Alaiya meist nur einen Augenblick, ehe sie triumphierend irgend eine Notiz herauskramt, dass wir für Kyra tatsächlich ein Ausrüstungsstück eingeplant hatten, das in der Situation ganz hilfreich sein könnte.
    (Beispielsweise diese Beweisbeutel, die ich selbst zugegebenermaßen schon ganz vergessen hatte.)



    Schließlich also wird sie gerettet und man kann natürlich fragen, was der Fischer denn in der Dunkelheit da genau getrieben hat, andererseits ... Soll ich hier "Bullshit" rufen, weil jemand zu einer ungewöhnlichen Zeit auf dem Loch war? Ich habe mal nur kurz gegoogelt und offenbar ist es wohl nicht allzu ungewöhnlich, bei Dunkelheit zu fischen - sofern er halt genau das gemacht hat.

    Wow, ganz schön gründlich recherchiert. Hut ab.



    Ganz allgemein @Thrawn:
    Ich werde zu deinen ganzen Theorien die du in deinem Kommentar aufstellst lieber nichts genaues sagen.
    Viel zu schnell könnte ich mich verplappern, und Spoiler zu den nächsten Kapiteln durchblicken lassen, wenn ich da näher drauf eingehen würde. ;-)


    Ich warne dich nur, als Autor ist man versucht zu viel anzudeuten. Nicht das man dadurch zu viel im Voraus errät.

    Exakt das! :-)


    Nur so viel: Alaiya und ich sind sie mit Genuss durch gegangen und mussten mehr als einmal anmerken "Thrawn ist verflucht nah drann...".


    Natürlich sind andere Theorien von dir auch wieder weit vom Ziel entfernt, aber das ergibt sich ja fast schon automatisch aus den vielen Richtungen, in die du spekulierst. ;-)


    Wir sind jedenfalls gespannt, wie du auf die folgenden Kapitel reagierst, wenn einige der Theorien bestätigt und andere vollkommen widerlegt werden.





    Eine kleine Sache will ich euch allen dann doch noch mit auf den Weg geben:


    Ich gebe mir Mühe, dass auch die Antagonisten und "neutralen" Figuren in der Geschichte eigene Sorgen, Probleme, Motivationen, Glück und Pech haben.


    So manches wird im Verlauf der Geschichte passieren, wo man sich als Leser denken könnte "Warum hat X da nicht so und so agiert?", oder "Warum hat X denn jetzt DAS gemacht?".


    Häufig hängt das dann damit zusammen, dass die Figuren selbst entweder nur unzureichendes Wissen haben (bzw. eine Situation völlig falsch einschätzen), oder sie auf im Hintergrund laufende Aktionen anderer Figuren reagieren müssen.


    Im Verlauf der Geschichte werden eine Vielzahl von Fraktionen agieren, sich teilweise unterstützen, teilweise gegeneinander arbeiten, und teilweise (sowohl intern wie extern) gegenseitig behindern.


    Ein Tag aus dem Blickwinkel einer der anderen handelnden Figuren der Geschichte soll genauso abwechslungsreich und "interessant" verlaufen, wie die von Kyra selbst.
    (Und so manch eine Figur wird sich auch immer mal wieder verzweifelt fragen: "warum ich?") ;-)


    Nur so als kleines Futter für weitere Theorien. ^^



    Insgesamt habe ich immer noch das Gefühl, irgendwas zu übersehen und natürlich fehlt den Spekulationen wieder jegliches Fundament ... Aber gut, kann den Kommentar ja nicht ewig aufschieben. War jedenfalls wieder einmal echt gut und vor allem spannend geschrieben und ich freue mich auf alles, was noch kommt.

    Und DAS freut uns. ;-)


    Seki

  • Vorwort


    So. Das lang erwartete Molly-Kapitel :P Ähm, ja. Wie gestern schon gesagt ist es ein etwas kürzeres Kapitel, da es effektiv sich komplett auf die Begegnung mit Molly konzentriert und ich das, was am Anfang des nächsten Kapitels vorkommt, nicht mehr unbedingt mit reinnehmen wollte - der Bruch wäre doch stark gewesen. Nicht nur von der Atmosphäre. (Nein, es ist bei weitem nicht so dramatisch, wie ihr jetzt denkt. Ihr merkt nächste Woche sicher, was ich meine.)


    Ansonsten: Am Wochenende werde ich übrigens wahrscheinlich noch ein zweites Projekt aus demselben Universum anfangen hochzuladen. Ich weiß aber noch nicht an welchem Tag. Ich muss einmal schauen. Aber ich dachte, ich schreibe hier eine entsprechende Ankündigung rein.


    Viel Spaß aber erst einmal mit diesem Kapitel!



    Kapitel 8: Bildrauschen


    Es war kurz nach halb zehn, als Kyra vor dem kleinen, modernen Apartmenthaus vorfuhr.
    Sie spürte Watsons vorwurfsvollen Blick in ihrem Nacken, hatte sie doch mit ihm und Jason diskutieren müssen. Mit Jason, da dieser mitgewollt hatte, nachdem Maria ihm gegenüber wohl etwas von Wölfen erwähnt hatte. Mit Watson, da dieser ihr deutlich gemacht hatte, wie wenig er von dem Gedanken hielt, das Haus jemals wieder zu verlassen.
    Jedoch kannte Kyra ihren Hund gut genug, um zu wissen, dass sein gewünschtes Ziel gewesen war, dass sie beide blieben. Wäre sie in dieser Situation nicht da, würde er nach nur wenigen Minuten einen Heulkrampf bekommen. Also hatte sie ihn lang und streng überredet das Bett zu verlassen und sie zu begleiten. Begeistert war er davon jedoch noch immer nicht.


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



  • Das ist also die berühmte Molly. Man merkt dass sie auch noch Gefühle für Kyra hat.
    Aber Kyra braucht jetzt nicht unbedingt jemanden der sie bevormundet.


    Während der Verfolgung beschreibst du Kyras Gedanken und denkt, dass einer der Wölfe der sich im Geäst verfangen hatte möglicherweise nicht an den Wald gewöhnt ist. Ich denke es ist ziemlich einfach zu durchschauen, was du als Autorin damit meinst.

    Na, dass wenn das schon die Werwölfe sind, sieht es danach aus, dass ihnen die Erfahrung fehlt wenn es darum geht sich schnell durch den Wald zu bewegen.

    Sie waren das absolute Gegenteil voneinander, kein Wunder, dass es mit ihnen nicht geklappt hatte.

    Zwei gegensätzliche Mentalitäten sind ein schlechtes Paar, das sagst du doch recht gerne, oder?
    Man hat bei den ersten Seiten mit Molly eigentlich sofort gemerkt was mit den beiden nicht stimmt.
    Kyra ist schlampig und eine Träumerin und sie ist korrekt und diszipliniert und sicher auch übergenau.
    Ich denke mal dass sie sich immer noch recht gut verstehen könnten, wenn sie nicht ständig diese versteckte Kritik an allem was Kyra betreibt äußern würde.



    Was den Bullshitmoment angeht. Den finde ich schon.
    Es war schon ein bisschen komisch, dass Kyra all ihre Sachen extra in Schutzfolie eingepackt hat nur für den Fall, dass sie nass werden.
    Oder meintest du weil sie ein Taschenmesser dabei hatte? Das fände ich weniger Umwerfend, wird wohl auch nicht gemeint gewesen sein.
    Zum Schluss muss ich mich auch fragen, warum Maria so reagiert hat, wie sie hat. Wäre ich in der Lage würde ich vermutlich erstmal die Polizei, oder den Parkaufseher rufen und mich dann irgendwie um meine Tochter kümmern. Den Wagen würde ich dalassen, damit keine Spuren verwischt werden. Vielleicht kann die Tochter bei einem Gehilfen bleiben, oder man ruft einen Freund an, der sie abholt.
    Dann würde ich den Aufseher über Kyra informieren, die vielleicht dem Täter hinterherrennt und sich vielleicht in Gefahr begibt.
    Dann würde ich warten.
    So wie ich das verstanden habe ist sie mit ihr zu Kyra gefahren, wo Jason auf sie aufpasst und dann selbst zurück? Ich weiß nicht, aber mir erscheint ihr Vorgehen sehr passiv, selbst wenn sie sich offensichtlich große Sorgen gemacht hat.

  • Ich antworte heute mal wieder schon einmal, damit das morgen damit, die Sachen hochzustellen, schneller geht :)


    Aber Kyra braucht jetzt nicht unbedingt jemanden der sie bevormundet.

    Nein, braucht sie nicht, aber manchmal kann man sich das ganze ja nicht aussuchen.
    Man sollte ja auch anmerken, dass Molly es nicht böse meint. Sie ist nur... So. Und das so ist halt eben nicht immer das beste. Jedenfalls nicht in so einer Situation. o.o



    Na, dass wenn das schon die Werwölfe sind, sieht es danach aus, dass ihnen die Erfahrung fehlt wenn es darum geht sich schnell durch den Wald zu bewegen.

    Ah, verstehe. Sorry, dass mir das vorher im Kontext nicht ganz klar war :3



    Zwei gegensätzliche Mentalitäten sind ein schlechtes Paar, das sagst du doch recht gerne, oder?

    Jap. Das sage ich gerne. Es ist halt das, was ich immer sage: Ich zweifle gar nicht daran, dass Gegensätze durchaus eine gewisse Anziehungskraft aufeinander haben können - aber ich bleibe dabei, dass das auf Dauer einfach nicht gut geht, jedenfalls nicht, ohne dass sich beide massiv ändern. (Und ja, ich sage beide, da es halt nicht sein kann, dass nur einer sich ändert.)


    Irgendwann ist halt diese Verliebtheitsphase vorbei und dann... Selbst wenn noch Gefühle für den anderen da sind...



    Was den Bullshitmoment angeht. Den finde ich schon

    Jetzt wollte ich hierdrauf auch noch etwas sagen, aber Seki sagte, das will er übernehmen. Also überlasse ich es ihm.


    Und wie immer: Vielen lieben Dank für den Kommentar!



    Ich bin überigens derweil mit dem eigentlichen Schreiben im viertletzten Kapitel angelangt @.@ Also von Band 1.

  • Hallo Sunaki,

    Was den Bullshitmoment angeht. Den finde ich schon.

    Es freut mich zugegebenermaßen, dass es so eine Schnitzeljagd geworden ist. Spricht dafür, dass die Sache die Alaiya und mich gestört hat anscheinend doch kein so großes Ding war. :)



    Es war schon ein bisschen komisch, dass Kyra all ihre Sachen extra in Schutzfolie eingepackt hat nur für den Fall, dass sie nass werden.

    Ne, dass ist nicht der Bullshit-Moment. Das war einfach etwas, dass sich ergeben hat als Kyra klar wurde, dass sie in den See fliehen würde. Da hat sie schnell getan was sie konnte, um ihr Handy zu beschützen, und da Kyra immer Plastiktüten für "Beweise" mit sich herum trägt... :whistling:



    Oder meintest du weil sie ein Taschenmesser dabei hatte? Das fände ich weniger Umwerfend, wird wohl auch nicht gemeint gewesen sein.

    Siehst du richtig, dass war auch nicht damit gemeint. :grin:



    Zum Schluss muss ich mich auch fragen, warum Maria so reagiert hat, wie sie hat. Wäre ich in der Lage würde ich vermutlich erstmal die Polizei, oder den Parkaufseher rufen und mich dann irgendwie um meine Tochter kümmern. Den Wagen würde ich dalassen, damit keine Spuren verwischt werden. Vielleicht kann die Tochter bei einem Gehilfen bleiben, oder man ruft einen Freund an, der sie abholt.
    Dann würde ich den Aufseher über Kyra informieren, die vielleicht dem Täter hinterherrennt und sich vielleicht in Gefahr begibt.
    Dann würde ich warten.



    Schade, dass sich @Thrawn und @Aprikose sich bisher noch nicht gemeldet haben. Ich hätte gerne ihre Reaktionen zu Molly gelesen, nun wo sie endlich enthüllt worden ist. :saint:

  • Warum fühlt sich diese Erwähnung so unfassbar provozierend und fast schon manipulativ an? Und ich falle auch noch drauf rein, Schande über mich.


    Aber gut, ich kann mir ja vielleicht mal einen Moment vom Lernen freinehmen und einfach euch die Schuld geben, wenn ich morgen die Prüfung verhaue. Ich kriege jetzt aber keinen Rechtschreibcheck hin, allerdings erscheint mir das angesichts der Tatsache, dass die Anzahl an Fehlern ja schon seit Langem wirklich deutlich zurückgegangen ist, vielleicht auch gar nicht mal so tragisch.
    Jedenfalls, meine Theorien sind ... Okay, habe (fast?) keine. Nicht diesmal. Allerdings finde ich hier die Darstellung der Charaktere und ihrer Beziehung zueinander ziemlich gut. Zunächst einmal: Kyra war vorher natürlich auch nie wirklich unantastbar, aber hier ... Sie wirkt hier einfach in dieser neuen und menschlichen Art ziemlich "verwundbar" - in einem positiven Sinne. Oder, naja, was heißt positiv? Es ist irgendwie ... "niedlich" und sehr sympathisch, aber eben auch ein bisschen traurig.
    Und Molly im Vergleich dazu ... Sie scheint sehr organisiert, manchmal redet sie auf eine sehr knappe Weise, beschränkt auf die gerade wichtigen Informationen. Zusätzlich ist sie aber auch (zumindest von der Intention her) sehr fürsorglich und man merkt wirklich, dass sie sich noch immer um Kyra kümmern möchte - was diese dann wiederum ein wenig zu ärgern scheint, was dann auch wieder zu dem eben geschilderten Eindruck von Kyra beiträgt. In ihrer Fürsorglichkeit ist Molly dann aber auch ein bisschen sehr ... "energisch", könnte man sagen? Sie lässt sich ja nicht davon bremsen, dass Kyra bezüglich ihrer Verletzungen sich abwehrend verhält. Allerdings ist dieses energische Vorgehen eben auch nicht unüberlegt und wirkt irgendwie schon wieder professionell, was sicherlich auch die geeignete Kombination für ihren Beruf darstellt. Insgesamt gewinnt man den Eindruck einer durchaus nicht unsympathischen Person - im Gegenteil - aber es ist eben doch ein ganz anderer als der, den man von Kyra hat. Molly scheint mehr die Person zu sein, an die man sich auch aufgrund ihrer Kompetenz wendet, wenn man Probleme hat - Kyra hingegen ist ja auch nicht unorganisiert und hat ihre Methoden, aber es ist eben ein wenig etwas anderes vom Eindruck her.
    Und dennoch - ein bisschen hat Molly vielleicht auch etwas leicht "Abschreckendes" (ich setze heute irgendwie viel zu viel in Anführungszeichen, weil ich nie den Eindruck habe, das passende Wort zu finden) an sich. Es mag mit dieser etwas forschen Art zusammenhängen, vielleicht aber auch damit, dass sie zwar alles nett meint, aber es an manchen Stellen doch fraglich ist, ob ihr Verhalten in der jeweiligen Situation nicht doch etwas hilfreicher bzw. anders sein könnte/sollte ("Typisch" ist an der Stelle jetzt vielleicht nicht so ganz der beste Einwurf), zumal man eben durch Kyra auch merkt, dass ihr da manches nicht wirklich gut zu tun scheint. Und ich habe ja gesagt, dass Kyra ein bisschen "verwundbar" wirkt - und es ist nun einmal leider so, dass Molly sie hier ein bisschen (wenn wahrscheinlich auch ohne böse Absichten) in Situationen drängt, in denen sie tatsächlich verwundbar ist, sowohl psychisch als auch physisch - das Verarzten der Hand scheint mir genau so ein Moment zu sein, auch wenn eine angemessene Behandlung der Hand (also mit mehr als einem Taschentuch zu umwickeln) notwendig erscheinen kann - nichtsdestotrotz hat man hier eben eine tatsächliche Verletzung und einen Moment einer gewissen Intimität, in dem Kyra auch emotional etwas angreifbarer ist.
    Und insgesamt - irgendwie habe ich beim Lesen des Kapitels einfach recht paradoxe Gefühle für Kyra, weil ich einerseits irgendwie etwas Mitleid mit ihr habe bzw, haben will, aber andererseits eine wirklich mitleidige Haltung mal so gar nicht das zu sein scheint, das sie hier jetzt gebrauchen könnte.


    Zuletzt gibt es wohl aber noch etwas, das wohl bemerkenswert in anderer Hinsicht ist: Die Bilder sind alle verzerrt. Man erinnert sich natürlich daran, dass auch Jasons Bild ganz am Anfang der Geschichte auch keinen wirklich deutlich zu erkennenden Inhalt hatte - damals war natürlich noch nicht ganz klar, ob das das übliche Phänomen ist, das mich auch in der Realität immer an der Echtheit ähnlicher Aufnahmen zweifeln lassen würde ("Oh, es ist alles verzerrt und man sieht gar nichts, aber da soll trotzdem ein Monster sein? Na, SO ein blöder Zufall aber auch, dass man nichts erkennt ...") oder ob eben tatsächlich etwas im Spiel ist, das die Aufnahmen stört. Bei Kyra scheint das ja nun der Fall gewesen zu sein - natürlich könnte Jasons Bild immer noch eine Fälschung sein, aber das scheint sogar fast irrelevant, wenn ich mir denke, dass ihn die Tatsache, das Kyras Bilder alle verzerrt sind, sicher sehr, wirklich sehr interessieren dürfte.
    Man scheint also davon ausgehen zu können, dass da tatsächlich eine Art Schutzmechanismus am Werk ist - ob technischer oder magischer Natur, ist natürlich vorerst noch unklar. Zumindest würde das aber vielleicht auch ein wenig das Risiko vermindern, das Bishop eingegangen ist, als sie Kyra sagte, wohin sie gehen muss - weil sie möglicherweise weiß, dass ihr Fotos und so weiter ohnehin nicht viel nützen werden. Hm, ob die Probleme mit dem Empfang damals auch damit zusammenhingen? Kann sein, muss aber natürlich nicht. Vielleicht bekommt man auch in der Gegend einfach keinen Empfang - was dann natürlich wiederum auch ein Grund hätte sein können, sich dort niederzulassen.


    Joa, soweit ... War wieder schön zu lesen und Molly ist in der Tat auch ein interessanter Charakter, das Verhältnis zwischen Kyra und ihr ist hier schon ziemlich gut dargestellt worden - und man versteht jetzt wohl auch ganz gut, warum Kyra so lange gewartet hat, Molly anzurufen.
    Freu mich natürlich wieder auf das nächste Kapitel. :)

  • Hallo Thrawn,
    danke für deinen Kommentar.



    Warum fühlt sich diese Erwähnung so unfassbar provozierend und fast schon manipulativ an? Und ich falle auch noch drauf rein, Schande über mich.

    Manipulativ? Ich? Wie kommst du denn da drauf? :whistling:


    Freut mich, dass dir Molly zu gefallen scheint. Sie ist eine von den Charakteren, die zum größten Teil von Alaiya geschrieben werden, und so fällt es mir manchmal schwer, ein gutes Gefühl für sie zu entwickeln, wenn ich in Gesprächen in ihre Rolle schlüpfe.



    und es ist nun einmal leider so, dass Molly sie hier ein bisschen (wenn wahrscheinlich auch ohne böse Absichten) in Situationen drängt, in denen sie tatsächlich verwundbar ist, sowohl psychisch als auch physisch - das Verarzten der Hand scheint mir genau so ein Moment zu sein, auch wenn eine angemessene Behandlung der Hand (also mit mehr als einem Taschentuch zu umwickeln) notwendig erscheinen kann - nichtsdestotrotz hat man hier eben eine tatsächliche Verletzung und einen Moment einer gewissen Intimität, in dem Kyra auch emotional etwas angreifbarer ist.

    Gut gesehen. ;)



    Thrawn schrieb:
    Zuletzt gibt es wohl aber noch etwas, das wohl bemerkenswert in anderer Hinsicht ist: Die Bilder sind alle verzerrt.
    [/quote]
    ...
    Hmm... was für ein seltsamerZufall...

    Man scheint also davon ausgehen zu können, dass da tatsächlich eine Art Schutzmechanismus am Werk ist - ob technischer oder magischer Natur, ist natürlich vorerst noch unklar. Zumindest würde das aber vielleicht auch ein wenig das Risiko vermindern, das Bishop eingegangen ist, als sie Kyra sagte, wohin sie gehen muss - weil sie möglicherweise weiß, dass ihr Fotos und so weiter ohnehin nicht viel nützen werden.

    Mir gefällt die Richtung in die du da denkst.

    Hm, ob die Probleme mit dem Empfang damals auch damit zusammenhingen? Kann sein, muss aber natürlich nicht.

    :whistling:

  • Vorwort


    So, da sind wir wieder mit dem neuen Kapitel. Erst einmal wieder @Thrawn: Danke für den Kommentar. War wieder sehr interessant zu lesen :) Ausführliche Antwort kommt aber später, da ich gerade mit höllischen Kopfschmerzen im Bett liege und kaum gerade denken kann. >___<


    Dieses Kapitel kann man ein wenig als das Ende des ersten Akts ansehen, wenn man denn von einer Drei-Akt-Struktur ausgehen will. :P Das heißt... Na ja, Literaturtheorie wurde euch ja sicher auch in der Schule ausreichend dahingehend eingeprügelt!


    Mir fällt gerade auch recht wenig ein, was ich noch zu diesem Kapitel sagen soll (wie gesagt, kaum gerade denken), wollte aber noch eine Sache mit euch teilen. Ich habe für @'YashaWolfSeki' und mich von den ganzen Locations in der Geschichte (also alles was in einem Haus ist) Pläne gezeichnet, damit wir immer die Übersicht haben, wo unsere Helden und Bösewichte gerade so sind. Da in diesem Kapitel das Layout von Kyras Wohnung interessant ist, hier einmal die Aufteilung und Einrichtung.




    Kapitel 9: Nächtlicher Besuch


    Es war früher Abend, als Kyra nach Edinburgh zurückkam. Sie hatte die letzten fünf Tage in Liverpool verbracht – etwas, wofür sie dankbar gewesen war, da sie nicht umher gekommen war, sich nach den Ereignissen im Wald unsicher und beobachtet zu fühlen. Paranoia, das wusste sie, doch es war beruhigend gewesen, ein wenig Abstand gewinnen zu können, und der Tapetenwechsel hatte ihr gut getan.
    Als sie ihren GMC hinter dem alten Haus, in dem sie lebte, am Rand der Innenstadt parkte, fühlte sie sich alles in allem recht zufrieden. Vor allem aber hatte sie in den letzten Tagen etwas Geld verdient und das was mehr als notwendig gewesen, nachdem Rowe nur widerwillig und bisher nicht komplett für ihre Ermittlungen im Fall Tina Wallace bezahlt hatte. Er war der festen Überzeugung, sie hätte sich die Sache mit dem Friedhof erdacht, zumal sie soweit keine Möglichkeit hatte, mehr zu sagen, als dass es die indirekte Aussage von Thia Bishop gewesen war. Sie hatte keine festen Beweise, doch sie wusste, dass es außerhalb ihrer Möglichkeiten war, diese zu bekommen.


    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕



  • Dieser Fall mit dem Vorletzten Kapitel, oder inzwischen vorvorletzten ist noch nicht vorbei.
    Das der große Bullshitmoment noch nicht gefunden wurde liegt daran, dass wir uns nicht gut genug mit der Materie beschäftigt haben. Ich lese das Kapitel gleich nochmal und passe diesmal genau auf.
    Soweit ich ein paar andere Posts durchgelesen habe mache ich mich daran es nochmal durchzusehen. Falls ich etwas finde werde ich die Post hier entsprechend ergänzen.



    Zum neuesten Kapitel.

    Irgendein Arsch hatte ihre Festplatte gestohlen!

    Was hast du über englische Flüche gesagt? Ich wette dafür hast du auch was schönes gehabt.
    Was mir eher auffällt ist, das bei ihr zweimal eingebrochen wurde. Ihre Akten scheinen aber noch da zu sein, das hätte sie ja wohl beim Überprüfen gemerkt. Hatte der Einbrecher also letztens vielleicht nicht so viel Zeit und konnte seine Arbeit deshalb nicht beenden?

    Paranoia, das wusste sie, doch es war beruhigend gewesen, ein wenig Abstand gewinnen zu können, und der Tapetenwechsel hatte ihr gut getan.

    Absolut, denn Watson hätte gebellt, wäre sie wirklich verfolgt worden.

    „Druiden der neuen Welt oder so etwas.“ Ein weiteres Seufzen schwang in Mollys Stimme mit. „Eine neue Religionsgemeinschaft, die die Rituale der Kelten ausleben.“ Sie machte eine kurze Pause und fuhr dann mit einer besseren Erklärung fort: „Sie haben einen Friedhof im Trossachs angemeldet. In der Nähe von Loch Lomond.

    An der Stelle habe ich für einen Moment gedacht Thia Bishop hätte sie zu diesem Friedhofsimmitat gelockt, damit sie die falsche Fährte aufnimmt.
    Aber war dann doch anders.
    Was aber eine interessante Idee ist. Du hast ja schon angedeutet, dass hinter Thias seltsamer Ausdrucksweise bei ihrem Treffen mit Kyra noch etwas steckt. Möglich ist absolut, dass sie von dem Altar weggelockt werden sollte und der Friedhof vielleicht nicht so wichtig ist, wie zuerst gedacht.
    Oder was viel wahrscheinlicher ist, sie wusste dass Kyra die Koordinaten verlieren wird.
    Wenn nicht gerade Magie im Spiel ist, würde ich die Pathologin verdächtigen. Zugriff auf die Daten hätte sie ja gehabt.

    „Parkranger waren dort. Da war nichts.

    Entweder ist er gut getarnt, oder die Ranger stecken mit drinnen. Letzteres ist ja sehr wahrscheinlich, da die Chance darauf das sie irgendwann mal was bemerken sehr hoch ist. Oder der Friedhof ist gut geschützt und kann deshalb nicht immer gefunden werden.
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::


    Ich habe übrigens völlig vergessen dir gute Besserung zu wünschen. Kopfschmerzen sollen furchtbar schlimm sein, da hoffe ich es ist nur ein Anfall, der sich schnell wieder legt. Manchmal trifft alles schlimme auf einmal ein.

    Sie konnte nicht sagen, ob ihr das Adrenalin ungeahnte Kräfte verlieh oder sie einfach nur gut getroffen hatte, doch das Messer versank bis zum Ansatz der kurzen Klinge.

    Erstens. Wenn sie das Messer noch hat, sollte sie mit einem DNA Test die Existenz der Wölfe beweisen können.
    Zweitens, diese Stelle wirkt verdächtig. Schon alleine die Beschreibung weißt darauf hin, dass es nicht so leicht gehen sollte.
    Aber was steckt dahinter?
    In den ursprünglichen Werwolfsagen gab es keine richtige Mutation. Stattdessen machten Menschen einen Packt mit dem Teufel, um ein Wolfsfell zu bekommen. Indem sie dieses überwarfen, wurden sie selbst zu Wölfe.
    Hinzukommt dass mir sehr verdächtig erscheint, dass Kyra sich nicht nochmal umgedreht hat. Möglich wäre es dass der Wolf von Anfang an nur eine Illusion war? Vielleicht gab es wirklich etwas, was sie verfolgt hat. Eine Person vielleicht? Und diese wurde durch die Illusion eines Wolfs getarnt? Dagegen spricht aber leider auch der Schaden den die Wolfszähne angerichtet haben, schwierig.

    Eigentlich wusste sie ganz genau, dass sie nie im Leben einem Wolf bei einer Verfolgung entkommen könnte – schon gar nicht im Wald.

    Unten.

    mit einem blutigen Messer in der Hand zurückließ.

    Ach ja, das war die Stelle wo ich von dem DNA Test reden wollte.

    Wolfszähne deutlich ihre Spuren hinterlassen. Na toll. Sie würde es reparieren lassen müssen

    Ich denke das ist es nicht, aber beim Durchsehen kam die Frage auf, ob die Wolfszähne das Handy erreichen können, wenn sie durch den Rucksack durchdringen müssen.

    Immerhin konnte sie selbst kaum glauben, dass sie ihnen irgendwie solange entkommen war.

    Ich auch nicht. Ich glaube diese Stelle hatten wir schonmal angemerkt? Wenn es sich wirklich um Wölfe, Werwölfe und co. auf der Jagd handeln sollten, müsste es doch deutlich schwerer sein sie abzuhängen.

  • Antwort


    @Sunaki:


    Wie immer ganz liebes Dankeschön für den Kommentar :3 Freue mich wie immer!


    Antwort ist wieder eher kurz. Liege hier noch immer und sollte eigentlich gar nicht online sein. (Mein Hausarzt hat schon geschimpft...)




    Vorwort


    Ich kann mir als allererstes gerade nicht ein wenig Eigenwerbung verkneifen, da ich letzten Freitag in meinem Einzelwerke-Topic noch eine Geschichte hochgeladen habe, die im selben Universum wie A Hare Among Wolves spielt und sozusagen ein Revival von meinem allerallerersten OC in einer Nicht-Mary-Sue Variante ist. Es würde mich wirklich interessieren, was ihr dazu sagt :) Link. <3


    Davon abgesehen... Ja, es ist gerade Prüfungszeit, eh? *seufz* *wartet immer auf die Rückmeldung von @Aprikose & @Thrawn* Ich muss mich immer daran erinnern, dass es wohl an den Prüfungen liegt, aber dennoch sitze ich (und wie vielleicht deutlich wurde, auch Seki) immer da: "Oh, haben sie, haben sie? Nein, haben sie nicht. Ach man." Aber ja, Geduld ist eine Tugend. Hat mir letztens der gute Captain Rogers gesagt.


    Aber ja. Nächstes Kapitel. Oder auch: Kyra kann's einfach nicht lassen!





    Kapitel 10: Rückkehr in den Wald


    „Ich fasse also zusammen“, sagte die etwas grummelige Polizistin, die nun in Kyras Küche saß. Sie hatte sich als Officer Kelly vorgestellt. Kyra schätzte sie auf Ende Vierzig. „Sie sind aufgewacht, weil ihr Hund gebellt hat.“
    „Geknurrt“, verbesserte Kyra sie, während Watson, der neben ihrem Stuhl auf dem Küchenboden saß, den Kopf schief legte.
    Missmutig verbesserte die Dame etwas auf dem Bogen, den sie vor sich abgelegt hatte. „Geknurrt“, bestätigte sie dann, ehe sie weitersprach: „Sie glauben jemanden in ihrem Arbeitszimmer gehört zu haben und sind nachsehen gegangen.“
    „Korrekt“, erwiderte Kyra. Sie hatte den Regenschirm nicht erwähnt. Es kam ihr nun doch etwas albern vor.
    „Es war jedoch niemand da, woraufhin sie sämtliche Zimmer durchsucht haben“, fuhr die Polizistin fort. „Dann haben sie gemerkt, dass die Festplatte aus ihrem Computer entnommen wurde.“
    „Auch richtig.“ Kyra seufzte und nippte an ihrem Tee, während die Polizistin nickte.
    „Fehlt sonst noch etwas?“
    Zur Antwort zuckte Kyra mit den Schultern. „Ich habe nichts weiteres festgestellt“, erwiderte sie. „Ich habe jedoch Kratzspuren an meinem Aktenschrank gefunden. Es könnte sein das Akten entnommen wurden. Ich müsste dafür jedoch erst Inventur machen.“
    „In Ordnung“, erwiderte Mrs. Kelly. „Haben Sie irgendeine Vermutung, warum jemand ihre Festplatte klauen sollte?“
    Ein weiteres Schulterzucken. „Ich nehme an, dass jemand Beweise vernichten wollte.“
    Die Polizistin nickte. „Sie sind Privatermittlerin, nicht?“ Auf ein Kopfnicken Kyras hin fuhr sie fort: „Gab es in letzter Zeit einen Fall, der eine solche Reaktion in Ihren Augen wahrscheinlich machen würde.“



    📕 Kapitel wegen Buchveröffentlichung online leider nicht länger verfügbar. 📕




  • Verflucht, ich dachte, ich schaffs heute noch vorher, aber während ich hier am Schreiben bin ... Naja, ich verschiebe die Lektüre des neuen Kapitels wohl, bis ich das hier fertig habe, auch wenn es vielleicht mich ein paar Dinge neu bewerten lassen würde, wer weiß. Habe aber mal das Vorwort gelesen, also gute Besserung und ja, es ist Prüfungszeit, oder besser, es war bis gestern (da habe ich den Kommentar dann aber leider auch nicht mehr geschafft). Jetzt stehen nur noch drei Hausarbeiten an, aber da ist man ja flexibel. ;)



    Okay, der Fall ist offenbar noch nicht abgeschlossen, hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Ich muss zunächst einmal sagen, dass ich es echt immer toll finde, wie hier recherchiert wurde und dass man die erwähnten Orte in der Realität finden kann, was es dann auch ermöglicht, die Entfernungen mal zu vergleichen und zu gucken, ob ein Irrtum bezüglich des Lochs möglich gewesen wäre. Ansonsten fand ich es nett zu lesen, dass es für Kyra mal ein wenig aufwärts ging mit dem Auftrag, der nicht nur lukrativ war, sondern auch in Bezug auf die Bezahlung problemlos abzulaufen schien. Dass Rowe sie nicht ganz bezahlt hat ... Nun, konnte man irgendwie ein bisschen erwarten, es passt eigentlich ganz gut zu seiner leichten Ungeduld bezüglich der Ergebnisse, die er in dem einen Anruf mal demonstriert hatte, da wurden spätere Schwierigkeiten wohl absehbar.
    Allerdings - der Fall mit Tina Wallace nagt offensichtlich noch in anderer Hinsicht an ihr. Ich würde mal vermuten, dass sie den Wald noch einmal aufsuchen wird, trotz allem, was das letzte Mal passiert ist - und sei es nur, weil Jason sie in der Hinsicht noch mehr bearbeiten wird. Allerdings ist es hier natürlich dann interessant zu sehen, dass alle bisherigen weiteren Nachforschungen in der Richtung zu nichts geführt haben, obwohl mit Jason und Molly nun eigentlich noch zwei Personen an der Sache dran waren, wobei Jason wahrscheinlich hier das stärkere Interesse mitbringt, aber nicht die Ressourcen hat, die Molly vielleicht nutzen kann, der aber wiederum wohl ein wenig das Interesse fehlen dürfte, was insgesamt eine gewisse Ironie hat.
    Nun könnte man meinen, dass dann jeweils genau das dazu geführt hat, dass nichts mehr gefunden wurde - Molly scheitert aufgrund der Tatsache, dass sie aufgrund mangelndem tatsächlichem Interesse nicht ganz so gründlich vorgeht und Jason eben daran, dass er nicht die Möglichkeiten hat, um wirklich gründlich vorzugehen, auch wenn er es gerne würde. Während dies nun theoretisch immer eine Möglichkeit wäre, so wäre es doch ein bisschen merkwürdig, wenn es wirklich allein daran liegen sollte. Es stellt sich also die Frage, ob da nicht doch gewisse Vertuschungsmechanismen zusätzlich am Werk gewesen sind. Ich könnte mir natürlich vorstellen, dass Molly einfach geguckt hat, ob es irgendwo in der Nähe einen Friedhof gibt und sich dann einfach gedacht hat, dass es der schon sein wird, aber wenn wirklich Leute die Gegend abgesucht haben, dann muss schon etwas passiert sein, damit diese melden, dass da nichts ist; sei es, dass sie bestochen/bedroht wurden und/oder in der Sache mit drin hängen, sodass sie natürlich nichts mitteilen würden, wenn sie etwas gefunden hätten; sei es, dass man sie auf andere Art getäuscht oder irgendwie alles versteckt hat (gut, ich weiß nicht, wie man einen ganzen Friedhof verstecken will, aber hey, Magie oder so); oder sei es, weil vielleicht die ungefähren Koordinaten von vornherein falsch waren, weil schon beim Abspeichern derselben eine Manipulation stattfand (keine Ahnung, GPS-Spoofing?), sodass sie dann am falschen Ort gesucht hätten. So oder so ist das schon etwas problematisch, denn jetzt steht Kyra schon ein wenig schlecht da, auch wenn es wohl schon ein wenig weit hergeholt wäre, anzunehmen, dass sie und die anderen sich im Loch geirrt hätten, auch wenn ich mal einen Blick auf Karten der Gegend werfe, kommt mir das doch recht unwahrscheinlich vor.
    Nun kann man vielleicht noch weiter überlegen - ich will natürlich hier nicht alles und jeden verdächtigen und sagen, dass Molly ebenfalls irgendwie in alles verwickelt ist, aber so für einen Moment kam mir der Gedanke, ob sie wirklich nur Kyra nicht ernst nimmt oder vielleicht mehr dahinter steckt. Dabei müsste sie nicht einmal "böse" sein, denn es könnte auch einfach Druck auf sie ausgeübt werden. Wenn sie ja nachforscht, dann wird das möglicherweise irgendjemandem auffallen und dann kann man entsprechend reagieren. Zwar würde ich sie nicht als jemanden ansehen, der dann schnell einknickt, aber unter Umständen könnte dann auch Kyra zu einem Druckmittel werden, da Molly ja immer noch besorgt um sie ist. So nach dem Motto "Wenn du oder Kyra nicht die Finger davon lassen, dann könnte es sein, dass Kyra noch einmal was zustößt". So etwas halt. Aber wahrscheinlich wäre das (wenn es überhaupt funktionieren würde; denn ich finde es auch hier zweifelhaft, ob Molly sich auf die Art erpressen lassen würde) auch gar nicht notwendig, denn, wie gesagt, sie glaubt ja selbst schon nicht an die Story und wenn man einfach dafür sorgt, dass sie zusätzlich auch nichts findet, was diese belegt, dann wäre das wohl auch schon vollkommen ausreichend. Was Jasons Nachforschungen dann betrifft, so ist es sicherlich noch ein bisschen leichter, eine einzelne im Wald umherstreifende Person zu täuschen - oder es könnten wie gesagt ja einfach die ohnehin nur groben Koordinaten manipuliert gewesen sein. Da fällt mir ein - ich weiß gerade nicht mehr, wie genau die Bedingungen waren, als Kyra da im Wald war - also ob Vollmond war oder nicht, aber wenn Jason Wölfe sehen will, dann wäre es ja vielleicht eine Möglichkeit, die Bedingungen genau wie bei Kyras "Besuch" zu stellen, also zum Beispiel in der Nacht zu gehen. Natürlich wäre das auch saugefährlich. :whistling:
    Nun aber wird es noch einmal spannend, als der Einbruch stattfindet. Und in der Tat, es scheint sich hier nicht um einen gewöhnlichen Einbruch zu handeln, da es ja wirklich so ist, dass eher in niedriger gelegene Wohnungen eingebrochen wird und die Festplatte schon ein recht spezifisches Ziel ist, das insbesondere in dem Kontext nicht zufällig erscheint. Wäre gut, wenn Kyra neben ihren Ordnern/Mappen noch andere Backups hätte. Aber, ich weiß nicht, dieser Einbruch ... Irgendwie ist der generell merkwürdig. Also, zunächst einmal wäre es wohl gut, alle möglichen Eingänge in der Wohnung auf Einbruchsspuren zu untersuchen, aber gut, das muss man dann wohl Kyra oder der Polizei überlassen.
    Jedenfalls, die Schritte kommen aus ihrem Arbeitszimmer (wenn sie sich nicht irrt, was ich jetzt einfach mal voraussetze, da es sonst gar keine Grundlage und nicht allzu viel zu sagen gäbe) und so entscheidet sie sich nachzusehen. Nun liegt das Arbeitszimmer ja direkt neben ihrem Schlafzimmer, wenn ich nicht irre. Sie hat also keinen langen Weg dahin. Aber als sie es betritt, ist niemand da. Ich denke mir einfach, dass wer auch immer da drin war, nicht wirklich viel Zeit hatte, um zu verschwinden, insbesondere musste diese Person ja auch bemerkt haben, dass sie entdeckt werden könnte - also Watsons leises Knurren oder Kyras Schritte gehört haben. Scheint irgendwie unter normalen Umständen eine recht unsichere Sache zu sein. Natürlich könnte man auch annehmen, dass die Person zufällig das Zimmer in genau dem Moment verlassen hatte, weil sie fertig war, aber ich weiß nicht. Man müsste wohl gucken, ob alles, das von ähnlichem Interesse wie die Festplatte gewesen wäre, auch verschwunden ist und wenn nicht, dann ist wohl die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Person durch Kyra gestört wurde. Es ist einfach ein wenig merkwürdig, dass die Person geradezu unsichtbar zu sein scheint. Am Ende scheint es so, dass sie sich im Badezimmer versteckt und wieder ist dort niemand. Natürlich kann man sich hier auch geirrt haben - vielleicht hatte Watson sich doch geirrt, wo die Person sich jetzt aufhielt und sie war bereits weg. Oder sie war in dem Zimmer und ist dann aus dem Fenster gesprungen, das allerdings recht klein aussieht. Und dann hätte man auch den Fall überstehen müssen.
    Die Frage ist ja auch, ob das Klacken der Tür am Ende jetzt wirklich zur Tür des Badezimmers gehörte oder nicht. Kann auch die Eingangstür gewesen sein, aber dann müsste die Person erst aus dem Arbeitszimmer gegangen sein, sich irgendwo versteckt haben (was effektiv nur ein anderes Zimmer sein kann, da man sich in diesem kleinen Flur nirgendwo verstecken kann) und dann erst, als Kyra in das Arbeitszimmer ging, die Wohnung verlassen haben - ich weiß nicht, ich wäre einfach direkt rausgerannt. Kann natürlich sein, dass jemand vielleicht Geräusche aus Kyras Zimmer hörte und sich dann entschied, erst einmal abzuwarten, ob jetzt wirklich jemand kommt und sich erst zur Flucht entschloss, nachdem sie nun offenbar die ganze Wohnung absucht - aber wäre immer noch riskant gewesen, denke ich. Ein gewöhnlicher Einbrecher wäre hier wahrscheinlich abgehauen, jemand, der wirklich dringend etwas ganz Bestimmtes sucht, hätte vielleicht noch abgewartet, aber auch so jemand müsste echt Nerven wie Drahtseile haben. Überhaupt, entweder war der Einbrecher echt ein Profi, der sehr leise sein und Kyra ausweichen konnte, oder ... er hatte besondere Fähigkeiten, die ihm dabei helfen. Keine Ahnung, kann sich vielleicht wirklich unsichtbar machen oder durch Wände laufen ... Halt nein, dann hätte er wohl keine Tür benutzt. Keine Ahnung, irgendwie so etwas. Andererseits ... Es gab ja vorher schon vielleicht eine kleine Ungereimtheit, weil der Ordner nicht da lag, wo Kyra dachte, dass sie ihn hingelegt hätte. Hat sie sich also geirrt? Oder war da schon jemand da gewesen? Aber wenn letzteres der Fall gewesen wäre, dann wäre der Ordner wohl weg und nicht einfach an einem anderen Ort. Alternativ natürlich ... Wer wäre wohl die verdächtigste Person, eine, die weiß, wo Kyras Sachen sind, die die Wohnung kennt, sich dort frei bewegen kann und überhaupt alles? Nun, natürlich Jason. Aber naja, wie gesagt, ich will nicht jeden verdächtigen. Ich könnte mir natürlich vorstellen, dass er sich den Ordner, der dann an einer anderen Stelle lag, mal heimlich angesehen hat, aber mitten in der Nacht einen Einbruch zu inszenieren, ergibt eigentlich nicht so wirklich Sinn, insbesondere wenn Kyra ja noch da ist. Einfach zu warten, bis sie mal eine Nacht weg ist und dann die Festplatte zu klauen und zu sagen, man sei selbst auch nicht da gewesen, wäre eine viel bessere Option gewesen. Also würde ich eher sagen, dass er vielleicht daran schuld sein könnte, dass der Ordner woanders lag, aber sicher nicht die dann ja im Grunde nicht einmal einbrechende Person war. Wer diese war ... Tja. Es gibt genug Leute, die auf Kyra aufmerksam gewesen sein dürften, seien es nun Bishop und ihre Freunde, eventuell eben der Fischer oder die Brennans (sofern man diese verdächtigen mag) sowie generell alle Leute, die irgendetwas vertuschen möchten und vielleicht jetzt nur noch nicht persönlich in Erscheinung getreten sind. Ansonsten gibt es theoretisch noch Maria (naja, glaube eher nicht) und ironischerweise würde ich mit Hinblick auf das, was ich bereits über Molly gesagt habe, nicht einmal sie vollkommen ausschließen, zumal sie zwar nicht selbst kriminell ist, aber Kriminalität trotzdem quasi ihr Beruf ist und sie so auch entsprechendes Know-how für Einbrüche haben und vielleicht auch die Wohnung kennen könnte. Aber gut, hier ist dann wieder die Grenze erreicht.


    So, das wäre dann wohl alles, was mir hier wieder einfällt. Ich kann dann ja mal das nächste Kapitel lesen, freu mich schon.