Die Dummheit der Gamer vs Für wie blöd halten die uns eigentlich und weitere Vorurteile Gamern gegenüber?

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  • Eine bekannte und Nintendonahe Fachzeitschrift schreibt in ihrer aktuellen Ausgabe folgenden Text:

    „Ob Mario, Link, Bowser, Samu, Kirby, Prinzessin Peach, Inkerlinge oder wuselige Pikmin: Nintendo hat eine schier unglaubliche Menge an Charkter erschaffen, die viele Spiele Fans in der Regel besser kennen, als die Namen hochrangiger Politiker“

    Da frage ich mich, was haben Autoren solcher Texte bitte für eine Vorstellung? Dass wir den ganzen Tag in einem abgedunkelten Zimmer sitzen und nichts anders machen als Videospiele zu spielen? Sollte dies der Fall sein, spricht man eher von einer Sucht, als von einem normalen Verhalten. Kinder haben Freunde, Schule und verschiedene Hobbys. Erwachsene Spieler gehen Arbeiten und leben in einer Familie, schauen sich Nachrichten an und lesen Zeitung. Natürlich gibt es auch hier Menschen, die es nicht so interessiert, aber das ist ja hier nicht Thema der Sache, viel mehr geht es hier um den Vorwurf, wir Gamer würden uns wohl für nichts anders als Videospiele angesprochen fühlen.

    Meinen die tatsächlich uns ist Bildung fern oder Gaming wichtiger als alles andere?

    Andere haben die Vorstellung, dass PC Experten alle dick und ungepflegt sind, mit einem Bart, da sie den ganzen Tag nichts anders machen als am Computer sitzen.

    Bereits als das mit den Videospielen angefangen hat, gab es Leute, die glaubten, wir sitzen den ganzen Tag im Zimmer, gehen nie raus und haben auch sonst nichts zu tun.


    Vor einigen Jahren hatte auch der Sender RTL mit sehr negativen Bild über uns berichtet und ruderte dann aber zurück, nachdem sich viele Spieler beschwert hatten.


    https://www.dailymotion.com/video/xkpns0



    Aber wir gelten ja nicht nur als dumm, hier mal ein paar weitere Vorurteile gegen uns:


    - Zocken ist nur für Kinder, du bist doch zu alt dafür

    - Es gibt keine weiblichen Zocker und wenn sind es Casualspielerinnen und diese zählen nicht

    - Wir haben keine Freunde

    - Wir werden durch Egoshooter aggressiv

    - Wir haben kein Geld, da wir es nur für Speile ausgeben

    - Wir sind Technikexperten

    - Wer (online) spielt ist süchtig


    Obwohl sich das Bild eigentlich in den letzten Jahren gebessert hat, scheint es immer noch genügend Leute mit schlimmen Vorurteilen zu geben, aber das sie aus den eignen Reihen kommen, verstehe ich nicht.


    Wie sind eure Erfahrungen dazu?

  • Um auf das erste Zitat der "Fachzeitschrift" einzugehen:


    Ganz ehrlich, bei den meisten stimmt das. Klar, zu wissen wer das eigene Land regiert sollte mMn Allgemeinwissen sein. Für die meisten hört das aber schon nach Kanzler/in auf, eventuell wissen sie noch wer Bundespräsident ist. Aber wer sich nicht für Politik interessiert schert auch nicht um die Namen von Politikern.



    Nun was Allgemeines dazu:


    Das Internet bietet genug Möglichkeiten aus seinem Alltag zu fliehen. Wer da im "echten Leben" Schwierigkeiten hat fühlt sich dann im Internet wohler. Leider führt das eben bei machen zu sozialer Isolation, man kapselt sich ab. Hab Ich am eigenem Leib gespürt, ist zum Glück schon Jahre her und ich hatte gute Freunde die mir geholfen haben.


    Daher kommt dieses ganze "Du hast keine Freunde/Du bist süchtig" auch her. Auch wenn es in meinem Fall nicht stimmte.

  • Für die meisten hört das aber schon nach Kanzler/in auf, eventuell wissen sie noch wer Bundespräsident ist.

    Und so, wie Gamer schonmal die Namen und Zusammenhänge der Charaktere verschiedenster Videospiele runterbeten können, können andere zielsicher die Namen und Familienverbindungen, Kinder und deren Geburtstage der letzten europäischen Königshäuser runterbeten, andere wissen genau, wie die Familienverhältnisse irgendwelcher (Reality-)Serien sich darstellen. Ich wüsste spontan nicht, warum die längst überholten Strukturen von Adelsfamilien und die teils fiktionalen Namen irgendwelcher Personen im Fernsehen eine größere Relevanz haben sollten, als Videospielcharaktere.

    Es ist halt das übliche Problem: Es gibt sie halt überall, die Menschen, die irgendetwas für das wichtigste, das es zu wissen gibt, halten. Üblicherweise wird halt das eigene Wissen wichtiger eingestuft, als das, was der andere weiß. Ist ja auch logisch, wenn ich es vorher nicht wusste und ich bisher keine negativen Effekte spüren konnte, dann wird es wohl nicht wichtig gewesen sein. Woher sollte man auch wissen, wann man Wissen hätte anwenden können, wenn das Wissen doch fehlte. Es ist halt einfacher nicht vorhandenes Wissen einfach als unnütz abzutun.

    Dass diese Vorurteile

    ziemlicher Unsinn sind, dürfte offensichtlich sein. Ich mach mir mal den Spaß durchzugehen:

    Zocken ist nur für Kinder, du bist doch zu alt dafür

    Wer bestimmt denn, was für Kinder und was für Erwachsene ist? Reicht doch, wenns dem Betreffenden als Hobby Spaß macht und sonst niemandem schadet.

    Es gibt keine weiblichen Zocker und wenn sind esCasualspielerinnen und diese zählen nicht

    Dieses Argument nennt man auch "den echten Schotten", auch bekannt als "Verschieben des Torpfostens". Grobe Idee ist es, Gegenbeispiele einfach auszuschließen. Wenn es keine Frauen unter den Gamern gibt, wird halt entweder Frausein oder Gamersein abgesprochen. Zugegeben, letzteres ist zumeist einfacher.

    Wir haben keine Freunde

    Auch hier kann man bestimmt den echten Schotten anwenden. Denn sind die Freunde, die ihr habt auch wirklich "richtige Freunde"? Na? Na? EBEN! :ugly:

    Wir werden durch Egoshooter aggressiv

    Mich machen ja eher Leute, die das behaupten aggressiv.

    Aber im Ernst, ob ein Mensch von einem Videospiel aggressiv wird, hängt eher an der Mentalität als am Spiel. Wer leicht zu erzürnen ist, wird wohl eher aggressiv. Leute, die schlecht verlieren können und vielleicht nicht so gut sind, werden sicher auch aggressiv. Die würden aber auch bei Tetris aggressiv, wenns nicht läuft, wie sie wollen.

    Wir haben kein Geld, da wir es nur für Speile ausgeben

    Ich nehme mal an, mein aktueller Kontostand reicht als Gegenargument nicht aus?

    Tatsächlich ist dieses Vorurteil wohl ein bisschen dem "Ist was für Kinder" zuzurechnen. Videospiele sind sicher nicht günstig, gerade wenn man dann noch notwendige Hardware braucht. Jugendliche geben da schonmal ihr knappes Taschengeld komplett für Videospiele aus und sind dementsprechend pleite. Ältere Gamer (wie ich z.B.) können sich dagegen auch mal problemlos spiele kaufen ohne sich deshalb Gedanken machen zu müssen, ob sie im kommenden Monat die Miete zahlen können. Gamer haben nämlich auch Berufe, bei denen sie teils viel Geld verdienen, das sie dann in mal mehr, mal weniger teure Hobbies stecken können.

    Wir sind Technikexperten

    Das klingt nach den Menschen, die mich wegen Druckerproblemen anrufen. Ja, ich kann die sogar meistens lösen, aber ich weiß halt auch wie man Google benutzt. Vermutlich ist das einfach eine Aussage von Menschen, die gar keine Ahnung von Technik haben, so dass jedes bisschen Kenntnis wie ein Wunder wirkt.

    Wer (online) spielt ist süchtig

    Vermutlich ist einfach jeder, der viel Zeit in sein Hobby steckt, süchtig. Viel lesen? Süchtig. Viel radfahren? Süchtig. Viel fernsehen? Süchtig. Viel Computer spielen? Süchtig.

    Dabei will ich gar nicht mal die grundsätzliche Möglichkeit ausschließen, dass jemand, der viel spielt, süchtig sein könnte. Aber die bloße Reduktion auf Zeitaufwand fürs Hobby reicht als Suchtkriterium schlicht nicht aus. Generell sind Suchtkriterien bei nichtstofflichen Süchten immer so eine Schwierigkeit, die zu oft auf Zeit reduziert wird, weil sich das für die meisten leicht überprüfen lässt.

  • Für die meisten weiblichen Zocker stimmt das allerdings, dass sie eher auf der Casualseite sind. An diese werden auch alle möglichen Casualgames etc. angepasst. Was dagegen stimmt ist wohl, dass Frauen es öfter mal schwer haben in einer männlich dominierten Community normales menschliches Wesen behandelt zu werden. Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn man in einem Onlinegame um Hilfe fragt und sich die erste Zeit aich helfen lässt, von anderen Mädels blöd angemacht wird, aka: "Du nutzt nur dein Geschlecht aus."

    Ich sehe nicht ein, wieso ich mir nicht helfen lassen sollte. An einem Spiel will ich nur meinen Spaß haben und wenn andere glauben so comptetitives und aggressives Verhalten an den Tag zu legen, ist das auch nicht mein Problem.

    Ich sehe auch nicht so recht ein, wieso manche Mädels dann von einem fast verlangen, dass man sofort sehr gut spielt. Wie gesagt, ein Spiel ist just for fun und es ist eben nicht mein Kaffee, wenn andere bei jedem Mist wütend werden und sich damit beweisen wollen.

    Was mich nervt sind manche dieser Mädels, die so tun, als hätte sie jemand persönlich tief verletzt, wenn man was gegen das Gaming sagte. Bei einer reichte ja nur "nein, das mag und interessiert mich nicht" von Klassenkolleginnen um diese als ganz dumme Kühe herzustellen.


    Das Problem ist, wenn sich Leute über eine Community und Hobby so sehr definieren, dass jede Abneigung dagegen als etwas angesehen wird, das man bekämpfen muss.

    Wie bei Animefans auch gibt es bei Zockern Leute, die über das gesunde Maß hinausgehen und ein Extrem vertreten, das sie nach außen tragen. Es ist verständlich, dass Animefans mit Waifus, die sie toternst meinen und das anderen oft aufdrücken, genauso auf Unverständnis stoßen und das anderen irgendwie nicht geheuer ist, wie die Marotten mancher Zocker.

    Da stechen sehr extreme und auffallende Personen natürlich heraus und die sind auch nicht bereit mit den Leuten zu reden.


    Zitat von QueFueMejor

    Wir werden durch Egoshooter aggressiv

    Mich machen ja eher Leute, die das behaupten aggressiv.

    Auf Aussagen wie "Egoshooter machen aggressiv" mit Wut zu reagieren, ist ja schon eine Ironie in sich und sorgt in Zukunft bestimmt für ganz viel Verständnis. XD

    Man kann Leuten, die von der Materie keine Ahnung haben, zumidest versuchen seinen eigenen Standpunkt zu erklären, ohne sie als dumm und sich überlegen oder dadurch so sehr verletzt hinzustellen.


    Der RTL-Bericht beispielsweise war zwar lächerlich, aber lächerlich war es auch in den Youtubekommentaren darunter auf richtig niveuloser Ebene zu schimpfen oder sogar RTL und dessen Reportern in irgendeiner Art zu drohen. Man bestätigt nur, was andere sehen wollen oder glauben, dass es der Wahrheit entspricht, und die Gamer, die still geblieben sind oder ihren Unmut auf einem normalen Weg Ausdruck verliehen haben, gehen bei den "UAAHH, HULK WÜÜTEND!"-Leuten unter.

    Es sind immer die lauten und auffallenden Leute, die andere überschatten, die dafür sorgen wie eine Community oder eine Gruppe von Menschen nach außen hin wahrgenommen wird.


    Zudem haben Gamer genauso wie Animefans auch Probleme und Vorurteile untereinander. Da kann man Leuten, die nicht demselben Hobby nachgehen, kaum Vorurteile übelnehmen, wenn sie sogar innerhalb Gang und Gebe sind.

    Manchen geht es vor allem darum sich zu profilieren und als Hardcorefan besser und seine Meinung als "wertvoller" angesehen werden soll als jene von "Casuals".

    Das sind diese "derjenige ist ein ECHTER Fan / Gamer und der andere nicht und ICH, ICH, ICH bestimme das - und natürlich auch das, was man mögen darf"-Personen.

    Zudem können es weibliche Gammerinnen nie Recht machen. Sind sie Casuals, sind sie keine "echten Gamer" und entsprechen dem gängigen Casualklischee (als ob es schlimm wäre), sind sie geschminkt und hübsch, gamen sie ja nur um männliche Aufmerksamkeit zu bekommen, tun sie das vielleicht nicht, heißt es "Gamerinnen schauen wie Trolle aus" oä.

  • „Ob Mario, Link, Bowser, Samu, Kirby, Prinzessin Peach,Inkerlinge oder wuselige Pikmin: Nintendo hat eine schier unglaubliche Menge anCharkter erschaffen, die viele Spiele Fans in der Regelbesser kennen, als die Namen hochrangiger Politiker“

    Bevor du dich an solchen Sätzen hochziehst, und dein Thema damit einleitest, würde ich Dich bitten, den kompletten Artikel mit uns zu teilen, sodass wir über dessen Inhalt diskutieren können. Letztendlich hast Du dieses Zitat nur aus dem Zusammenhang gerissen, wodurch die Bedeutung des Zitates einfach nicht genau herausgefiltert werden kann.

    Dieser eine Satz kann, je nach Kontext des Artikels nämlich unterschiedliche Bedeutungen haben. Ging es in dem Artikel bspw. um die Entwicklung von Nintendo-Charakteren oder die Popularität der Figuren, dann ist der Satz einfach nur eine schlichte Metapher oder Übertreibung, welche die Erreichbarkeit der einzelnen Charaktere umschreiben soll und aussagt, dass Mario und Co. einfach mittlerweile so beliebt sind, dass sie stark im Gedächtnis bleiben, einfach weil Emotionen mit den Figuren verknüpft werden. In diesem Fall ist die Wertung nicht negativ gesetzt, an sich wird auch keinerlei wertendes Urteil über Gamer entfacht. Es würde lediglich umschrieben werden, dass die Figuren Mario und Co. schlichtweg sehr populär sind. Auch werden Übertreibungen gerne mal als Stilmittel genutzt. Anders würde es natürlich aussehen, wenn es sich bei dem Beitrag bspw. um Allgemeinbildung drehen würde und der Inhalt eher beschreiben will, wie blöd Gamer ja angeblich seien.

    Je nach Inhalt des gesamten Beitrages, können solche Sätze völlig verschiedene Dinge bedeuten. Folglich sind Diskussionen über jeden Kommentar, der sich um die Gaming-Szene dreht, einfach schwachsinnig, wenn der Kontext des Beitrages nicht für jeden verständlich ist. Wenn Du demnach über sowas diskutieren willst, solltest Du die genaue Quelle angeben, sprich: Zeitschrift, Autor, Artikelnahme, Datum der Veröffentlichung und am besten wo der Online zu finden ist, damit jeder auch wirklich nachvollziehen kann, worum es im Artikel geht (letzteres reicht an sich auch schon aus). Kontext ist bei sowas schlicht und ergreifend das A und O, ja selbst das böse Wort Ar***loch hat je nach Situation eine völlig andere Bedeutung.

    Und hier kommt mein Rat an alle, die wegen aus dem Kontext gerissenen Kommentaren, welche Gamer nicht als das allerheiligste darstellen, ausflippen: Einfach mal tief entspannt durch den Schlüpfer atmen und sich dann den Text oder das Video nochmal reinziehen. Manchmal beschleicht mich nämlich so das Gefühl, dass, sobald TV, Zeitungen, Whatever und Gaming sich mal überschneiden und über letzteres berichtet wird, gleich rot gesehen wird und man übertrieben krass empfindlich reagiert. Diese Erfahrung habe ich vor kurzen auch mal mit einen Bekannten gehabt, der sich über dieses YT-Video aufregte.

    Kurzum, sein Problem war, dass das Fernsehen mal wieder alle Gamer als ungewaschene Sportmuffel darstellte, obwohl dem angeblich nicht so ist (der Bekannte hat übrigens wirklich ein Problem damit, sich zu waschen und Sport sieht er als pure Zeitverschwendung an). Die Kommentare unter dem Video spiegelten eine ähnliche Argumentation wieder, wie er.

    Ich sah mir folglich das ganze mal an, und wollte wissen, wo exakt das Video die Botschaft rüber bringt, dass sich Gamer nicht bewegen oder ungewaschen wären. Eine Antwort bekam ich nicht. Er führte aber an, dass sie sich bspw. am Anfang über Esports lustig machen und das ja voll schlimm sei. Ich allerdings entgegnete nur, dass es normal ist, dass sich Leute allgemein über Sportarten lustig machen, wo sie die Begeisterung nicht verstehen. Fußballfans müssen sich auch oft anhören, wie bescheuert es doch sei, 22 Leuten dabei zuzusehen, wie sie einen Ball hinterherlaufen. :S

    Am Ende kam ich zur Quintessenz, dass der Beitrag gar nicht mal wirklich schlimm ist, bis auf die Kleinigkeit, dass auf der Dreamhack angeblich kaum Frauen gewesen seien (ich hab da sehr viele gesehen). Ansonsten zeigte man Menschen, die sich von einer jungen, sportlichen Reporterin zum Sport animieren ließen. Der Witz war, die Leute haben freiwillig mitgemacht und hatten Spaß dabei, es wurde ein Gamer gezeigt, der selber Laufen geht und Menschen, bei denen man anhand der Oberarme darauf schließen kann, dass die offensichtlich regelmäßig trainieren gehen. Und wirklich abgeloost hat da auch keiner, bei einem ging das richtig flott und der andere hat beim Seilspringen eine Minute geschafft. Ja sogar ein etwas beleibterer Gamer hat begeistert bei einer Runde Yoga mitgemacht. Hinzu kam: die Reporterin hat selber mitgedaddelt und hatte ersichtlichen Spaß dabei.

    Dementsprechend fiel auch das Fazit völlig anders aus, als es anscheinend viele der Gamer, welche wild kommentierten, wahrnahmen: Gamer sind auch sportlich, haben Spaß an Bewegung und sind offen für Dinge, die Spaß machen. Und auch die Reporterin merkte, dass sie, obwohl sie mit Gaming nichts am Hut hat und es zu beginn vlt. befremdlich auf sie wirkte, trotzdem Spaß haben kann. Damit bricht Sat.1 sogar mal alte Klischees auf. Natürlich nimmt sich der Beitrag nicht ernst, aber das will er auch nicht. Er war keine Reportage, sondern hatte das Ziel, Spaß und Unterhaltung zu vermitteln und nebenbei es ist das Fernsehen, und vielleicht sollten wir als Gamer nicht immer alles gleich so ernst nehmen, sondern wie ich bereits schrieb: Einfach mal entspannt durch den Schlüpfer atmen. Ansonsten gibt es genug Beiträge da draußen, die wirklich einer journalistischen Katastrophe entsprechen, wie bspw. der Beitrag von Pro Sieben über Fortnite.

    Ansonsten muss man einfach mal gestehen, dass es zu jeder Gruppe auf diesem Planeten Vorurteile gibt und diese in manchen Fällen auch selbst initiiert wurden. Das Problem mit angeblichen Mangel an weiblichen Gamern ist in sofern hausgemacht, weil Frauen in der Szene vor Jahren stellenweise angefeindet wurden, es heute noch passiert oder Damen auch mal gerne anders behandelt werden. Hinzu kommt, dass viele Videospiele früher krass sexistisch waren und es heute stellenweise noch sind.

    Die Vorurteile, dass Frauen, wenn sie denn mal spielen, nur Casual-Zeugs spielen, verbreiten die Gamer auch eher unter sich, genauso wie diesen geistigen Blödsinn, dass Casualgamer keine Gamer seien.

  • Auf Aussagen wie "Egoshooter machen aggressiv" mit Wut zu reagieren, ist ja schon eine Ironie in sich

    Weißt du was? Das war Absicht. Ich bin mir der Ironie bewusst und habe sie wissentlich genutzt. Ich hatte irgendwie erwartet, dass das deutlich wird, weil ich den nächsten Satz mit "Aber im Ernst" beginne.

  • Man mag mich korrigieren (und natürlich ist auch diese Ansicht rein subjektiv), aber mir scheinen Videospiele mittlerweile so stark im Mainstream angekommen zu sein, dass ich kaum noch wahrnehme, dass viele der im Startpost aufgeführten Vorurteile dem allgemeinen Konsens entsprechen. Natürlich gibt es da Ausnahmen, aber mit jeder neuen Generation wird sowas wohl immer mehr zur Randerscheinung verkommen.


    (Sowas wie "Egoshooter sind für Amokläufe verantwortlich" wird sich wohl gerade in den USA noch länger halten, das hat aber wohl eher weniger spezifisch mit einer Abneigung gegen Gamer zu tun und eher mit der Tatsache, dass es meist einfacher ist, solche Ereignisse auf strikte Kausalität runterzubrechen, statt es im Kern zu behandeln.)

  • Und so, wie Gamer schonmal die Namen und Zusammenhänge der Charaktere verschiedenster Videospiele runterbeten können, können andere zielsicher die Namen und Familienverbindungen, Kinder und deren Geburtstage der letzten europäischen Königshäuser runterbeten, andere wissen genau, wie die Familienverhältnisse irgendwelcher (Reality-)Serien sich darstellen. Ich wüsste spontan nicht, warum die längst überholten Strukturen von Adelsfamilien und die teils fiktionalen Namen irgendwelcher Personen im Fernsehen eine größere Relevanz haben sollten, als Videospielcharaktere.

    This.

    Gerade Prominente in der heutigen Zeit mit all ihren Skandalen und Affären könnten mir nicht gleichgültiger sein, trotzdem gibt es eben Leute, die da jeden einzelnen kennen mitsamt allem, was der-/diejenige je angestellt hat. Aber so etwas zu wissen ist quasi schon "normal", das wundert keinen mehr, sind ja Promis, die sind ja sooo viel wichtiger als gut durchdachte Videospiel-Charaktere in einem genialen RPG mit toller Story. Klar, letztere sind fiktional, aber lieber kenne ich die Namen, Hintergrundgeschichten und Familienverhältnisse beispielsweise aller Witcher-Charaktere, als dass ich meine Zeit mit Prominenten verschwende, die nur deswegen mal wieder im Fernsehen sind, weil sie zum zwanzigsten Mal geheiratet haben... wen interessierts?


    - Wir werden durch Egoshooter aggressiv

    Dieses Vorurteil finde ich immer so lustig, wenn ich es auf mich selbst beziehe. :D

    Weiß nicht, ob es bei anderen ähnlich ist, aber meine Standard-Antwort, wenn jemand so etwas zu mir sagt, lautet meistens in etwa: "Pokémon macht aggressiv. Egoshooter sind zum abreagieren da."

    Es ist halt wirklich so. Ich spiele zugegebenermaßen nur einen einzigen Egoshooter hin und wieder, nämlich Star Wars Battlefront 2 (das alte, nicht das neue), und das meistens, wenn ich ein wenig Dampf ablassen will.

    Spiele wie Pokémon dagegen, wo ein gutes Stück Glück involviert ist... das sind die wahren Aggressiv-Macher. Wer kennt es denn nicht, sich fünfmal hintereinander vor Verwirrung zu verletzen oder im entscheidenden Moment plötzlich von einem Eisstrahl eingefroren zu werden oder sich vor Paralyse nicht bewegen zu können? Und die Liste geht noch viel weiter...

    Battlefront spiele ich dann tatsächlich manchmal nach solchen Pokémon-Momenten, in denen einfach alles schiefgegangen ist. Immerhin können diese dämlichen Kampfdroiden einem nicht plötzlich durch einen richtig unglücklichen Zusatzeffekt den Sieg nehmen.

    Was nicht heißen soll, dass Egoshooter nicht auch aggressiv machen können, immerhin kann man da auch mal einen schlechten Tag haben und überdurchschnittlich oft sterben. Meiner Erfahrung nach kommt das jedoch deutlich seltener vor als Pech in glücksabhängigen Spielen.



    Letztlich wird es Vorurteile immer und überall geben, das wird sich nicht vermeiden lassen. Wichtig ist, dass man sich davon nicht provozieren lässt, denn dann bestätigt man einige davon. Ich tue das inzwischen auch meistens nur lachend ab und liefere dann halt sowas wie den oben genannten Satz, um mich an den verdutzten Gesichtern zu erfreuen, wenn die Leute mir nicht glauben, dass Pokémon in der Hinsicht schlimmer ist als jeder Egoshooter. ^^

  • Auf Aussagen wie "Egoshooter machen aggressiv" mit Wut zu reagieren, ist ja schon eine Ironie in sich

    Weißt du was? Das war Absicht. Ich bin mir der Ironie bewusst und habe sie wissentlich genutzt. Ich hatte irgendwie erwartet, dass das deutlich wird, weil ich den nächsten Satz mit "Aber im Ernst" beginne.

    Na okay, für dich, aber kleiner Domi hat schon Recht. Viele sind wegen jedem Artikel beleidigt, erst recht, wenn das Hobby mal auf die Schippe genommen wird etc. Selbst wenn ein Beitrag mal wirklich beleidigend ist, müssen die Leute nicht drauflos schimpfen.


    Außerdem scheinen einige Probleme ja wirklich hausgemacht zu sein. Ein Kumpel hat gemeint, dass er einige Zeit kaum Spaß an Overwatch hatte, weil die Community so scheiße ist. Mit random-homophoben Kommentaren kann man ja umgehen, abzucken, bisschen bissig werden, aber wer begibt sich gerne in seiner Freizeit aktiv in ein Hobby und eine Gruppe, die ständig so ist. Das scheint ja nicht die einzige negative Online-Community zu sein.

    Wenn man es sich so überlegt, ist das nicht nur Spielern, sondern auch dem Entwickler gegenüber sehr respektlos, die lange an der Entwicklung daran gesessen sind.


    Außerdem gibt es diese wohl recht große Community an Gamergatern und Gamer haben international gesehen dasselbe Problem wie, von dem überwiegend männlichen Teil, der Animefans: Altrighter, auch in der Form von Gamergatern, etc... und ich kann vor allem von so einigen sagen, die ich der "Animecommunity" persönlich kennengelernt habe: genau dort lassen sie das auch aus.

    Und wieder ist es auch da so, dass man die normalen Leute von außen nicht wirklich am Schirm hat.


    Zitat von Azaril

    Aber so etwas zu wissen ist quasi schon "normal", das wundert keinen mehr, sind ja Promis, die sind ja sooo viel wichtiger als gut durchdachte Videospiel-Charaktere in einem genialen RPG mit toller Story. Klar, letztere sind fiktional, aber lieber kenne ich die Namen, Hintergrundgeschichten und Familienverhältnisse beispielsweise aller Witcher-Charaktere, als dass ich meine Zeit mit Prominenten verschwende, die nur deswegen mal wieder im Fernsehen sind, weil sie zum zwanzigsten Mal geheiratet haben... wen interessierts?

    Aber da können promimente Personen nichts dafür. Das eigentliche Problem liegt eher darin, dass die sogar ziemlich rechtlos darstehen. Kaum verrutscht der Bikini am Strand für eine Sekunde oder hat man zu viel getrunken oder geht in der Jogginghose zur Tanke nebenan, darf jeder ein Foto von dir machen. Berühmte Personen sind quasi Freiwild und haben in Wahrheit gar keine Persönlichkeitsrechte. Kein Wunder, dass viele Ehen nicht halten und viele Promis süchtig oder auf eine andere psychisch krank werden, wenn man nie Ruhe hat.

  • Aber da können promimente Personen nichts dafür. Das eigentliche Problem liegt eher darin, dass die sogar ziemlich rechtlos darstehen. Kaum verrutscht der Bikini am Strand für eine Sekunde oder hat man zu viel getrunken oder geht in der Jogginghose zur Tanke nebenan, darf jeder ein Foto von dir machen. Berühmte Personen sind quasi Freiwild und haben in Wahrheit gar keine Persönlichkeitsrechte. Kein Wunder, dass viele Ehen nicht halten und viele Promis süchtig oder auf eine andere psychisch krank werden, wenn man nie Ruhe hat.

    Ja, das stimmt, und ich mache den Vorwurf auch weniger den Promis selbst, sondern eher den Medien, die das jedes Mal wieder so unnötig aufbauschen müssen. Jeden Tag besaufen sich irgendwelche Leute in einer Kneipe, aber wehe da ist mal einer dabei, der ein bisschen bekannt ist, dann stürzen sich Fernsehen, Zeitungen und Co nur so darauf und zerreißen denjenigen in der Luft. Und ich denke mir nur immer so, warum genau ist das jetzt bei dem so viel interessanter als bei den Millionen anderen Menschen, die dasselbe machen?


    Wo es durchaus von Interesse für die Öffentlichkeit ist, ist zum Beispiel bei Politikern. Man will immerhin wissen, wenn der Bundespräsident dabei erwischt wird, wie er Drogen nimmt, weil der ja immerhin eine Pflicht gegenüber dem Staat und dem Volk hat. Das mal so als extremes Beispiel.

    Aber irgendein x-beliebiger Möchtegern-Promi, der mal in einer Reality Show auf RTL war? Warum muss über so jemanden so ausführlich berichtet werden? Mir ist bewusst, dass es genug Leute gibt, die tatsächlich gerne darüber lesen oder hören, aber mir kann so etwas gestohlen bleiben.

  • Zitat

    Spiele wie Pokémon dagegen, wo ein gutes Stück Glück involviert ist... das sind die wahren Aggressiv-Macher. Wer kennt es denn nicht, sich fünfmal hintereinander vor Verwirrung zu verletzen oder im entscheidenden Moment plötzlich von einem Eisstrahl eingefroren zu werden oder sich vor Paralyse nicht bewegen zu können? Und die Liste geht noch viel weiter..

    Wobei ich das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann. Ich meine, gut, es ist ärgerlich, aber dass ich dadurch vor Wut meinen Ds an die Wand feuere oder ein anderes Spiel zum Abreagieren brauche... Es ist und bleibt eben ein Spiel, man kann nicht immer gewinnen und man kann eben nicht immer Glück haben. Ich bin zwar auch der Meinung, dass gefühlt immer nur mein Pokemon sich vor Verwirrung verletzt und mein Eisstrahl gegnerische Pokemon nie einfriert, aber well, blöd für den Moment, im nächsten schon wieder vergessen.



    Ansonsten hat jede Community ihre Laster, nicht nur die der Gamer. Um MAL mache ich zum Beispiel einen großen Bogen abseits dessen, dass ich dort meine Animes und Mangas Eintrage, weil sich die Diskussionen größtenteils um Hentai und Ecchi drehen und Kerle, die keine große Oberweite an weiblichen Charakteren mögen, sofort als schwul betitelt bzw da eher beschimpft werden ^^` Es gibt immer solche und solche, aber in der Medienpräsenz, wie es hier schon angesprochen wurde, liegt ja der Hase im Pfeffer. Das, was dort gesagt und gezeigt wird, nehmen die Leute am Ehesten auf und wenn der Inhalt sich mit Vorurteilen Gamern gegenüber beschäftigt, ohne die Wahrheit einzuräumen, dann kennen die Leute eben nur das, so traurig und übertrieben das auch sein mag. Aber auch darüber sollte man sich nicht so aufregen oder persönlich angesprochen fühlen.

  • Wobei ich das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann. Ich meine, gut, es ist ärgerlich, aber dass ich dadurch vor Wut meinen Ds an die Wand feuere oder ein anderes Spiel zum Abreagieren brauche... Es ist und bleibt eben ein Spiel, man kann nicht immer gewinnen und man kann eben nicht immer Glück haben. Ich bin zwar auch der Meinung, dass gefühlt immer nur mein Pokemon sich vor Verwirrung verletzt und mein Eisstrahl gegnerische Pokemon nie einfriert, aber well, blöd für den Moment, im nächsten schon wieder vergessen.

    Ich brauche auch nicht jedes Mal dann irgendetwas zum abreagieren (sei es ein Spiel oder sonstiges). So richtige Wut kommt nur auf, wenn die Pechsträhne mal ganz extrem ist. Mir ging es hier eher um den Vergleich, dass glücksbasierte Spiele wie Pokémon meines Erachtens wesentlich frustrierender sein können als Egoshooter, welche für mich meistens eher den gegenteiligen Effekt haben, nämlich Frust abzubauen, weil sie letztlich recht simpel sind und man nicht viel Nachdenken muss.

    Aber wie gesagt, ich bin eigentlich sowieso kein wirklicher Egoshooter-Spieler, ich bin da eher bei RPGs und Strategie-Spielen angesiedelt. ^^

  • Zitat von Azaril

    Ich brauche auch nicht jedes Mal dann irgendetwas zum abreagieren (sei es ein Spiel oder sonstiges). So richtige Wut kommt nur auf, wenn die Pechsträhne mal ganz extrem ist. Mir ging es hier eher um den Vergleich, dass glücksbasierte Spiele wie Pokémon meines Erachtens wesentlich frustrierender sein können als Egoshooter, welche für mich meistens eher den gegenteiligen Effekt haben, nämlich Frust abzubauen, weil sie letztlich recht simpel sind und man nicht viel Nachdenken muss.

    Aber wie gesagt, ich bin eigentlich sowieso kein wirklicher Egoshooter-Spieler, ich bin da eher bei RPGs und Strategie-Spielen angesiedelt. ^^

    Es geht ja hierbei auch nicht um kurzfristigen Frust, sondern um einen Einfluss auf die Psyche. Bei den allermeisten Personen ist der eben nicht gegeben, oder nicht in einem so ungesunden Ausmaß. Nichtmal bei Kindern, die recht weit unter dem empfohlenen Alter der Selbstkontrolle lagen.

    Dann gibt es diese Ausnahmen, die psychisch an sich schon instabil sind und deren Grenzen zwischen Realität und dem, was da fiktiv geschieht, verschwommener sind und manche davon haben ohnehin Aggressionsprobleme. Für diejenigen ist es doch besser, wenn Dinge in einem comichafteren und etwas unrealistischeren Stil dargestellt werden. Also sowohl Grafik-wie auch Schreibstile bei Literatur.

    Nur wird da dann von der Minderheit auf die absolute Mehrheit geschlossen.


    Allerdings geht diese Überempfinflichkeit auch in die andere Richtung.

    Ich hatte letztens eine richtig dämliche Diskussion in einem anderen Forum und insgesamt war sie einfach nur energieraubend. Da hab ich mir am Ende tatsächlich hängewringende meisten 40er+ vorgestellt, die behaupten jeder sei "emotional verroht", wem Horrorfilme und co nichts ausmachen, erst recht als Kind.

    Außerdem, falls ihr es nicht wisst: Alle nicht-altersgemäßen Dinge, die ihr mal gesehen habt, werden euch auf jeden Fall in ca 10, 15 Jahren ganz furchtbar einholen! Jeden!

    Davon wird aber öfter ausgegangen, dass die Mehrheit "muahaha Menschen leiden lassen!" denkt.


    Zudem versteh ich nicht, was diese Idealisierung von dieser, imo, übertriebenen Sensibilität nicht. Ist ja nicht so, dass es objektiv falsch von ihnen wäre so zu reagieren, aber dann soll man es anderen auch nicht ins Gesicht drücken.

    An irgendeinem Punkt kann ich es auch gar nicht mehr nachvollziehen, wie man sich und seine Kindern vor allem zu beschützen versuchen möchte.

    Wenn man mal einen verrückten Albtraum haben sollte, und sei, weil man irgendeinen unguten Film gesehen und Spiel gespielt hat, wacht man ab einem gewissen Alter meiner Meinung nach im Normalfall auf, sagt sich "was für ein Bockmist" und fährt mit seinem Tag fort.

    Wenn ich dann Berichte von Müttern in den 40ern, 50ern lesen, die Shooter- und Survivalgames ausprobieren wollten, um es zu verstehen, und tagelang emotionale Wracks sind, weil sie auf eine menschliche Figur schießen mussten und animiertes Blut gesehen haben, liegt der "Fehler" bei ihnen.


    Zitat von Namine

    Um MAL mache ich zum Beispiel einen großen Bogen abseits dessen, dass ich dort meine Animes und Mangas Eintrage, weil sich die Diskussionen größtenteils um Hentai und Ecchi drehen und Kerle, die keine große Oberweite an weiblichen Charakteren mögen, sofort als schwul betitelt bzw da eher beschimpft werden ^^`

    Dann solltest du dich erst recht von den allgemeineren Bereichen fernhalten. Die Kerle da haben echt Probleme und sind voll auf diese "Alpha/Beta-Male"-Haltung fixiert, natürlich inklusiver "Frauen sind alle so gemein und wollen nur 10/10-Typen und Geld und mimimi", was auch immer mit viel Homophobie einhergeht. Ich seh hinter vielen irgendwie einen *tips Fedora*-Typ und da reichte mir die Begegnung iR mit zwei davon schon für ein ganzes Leben. :D

  • Macks

    Hat das Label Diskussion hinzugefügt