[Kalos] Das Wunder des Lebens

  • John, noch immer sichtlich erschöpft, unternahm den Versuch, zu verstehen, was gerade so in Illumina-City geschehen war. Die Stadt ist ein riesiger Trümmerhaufen, seinen Pokémon Danny & Spirit schien es jedoch besser als zuvor zu gehen. Doch wo war seine Begleiterin Sandy? In der ferne sah er ein Pokémon, welches tatsächlich seine Sandrine sein könnte, bei einem Mann, soweit es John mit seinem schwankenden Blick erkennen konnte. Der Trainer sprach mit einem kleinen grünen Ball, als dieser plötzlich zu fliegen begann. Das Pokémon zog in der Luft ein paar Kreise bis es plötzlich in Richtung des staubigen Archäologen flog. Es landete vor Spirit und Danny und begann das Gespräch mit „Bauz, bau bauz bau bau Bauz bau Bauz?“ Digdas Haare standen zu Berge und es hörte Aufmerksam zu bis plötzlich Spy nach vorne schoss und eine Biss-Attacke gegen den kleinen Vogel richtete. Der grüne Federball jedoch erwies sich als äusserst flink und konnte so ohne eine Sekunde zu zögern den spitzen Zähnen des Knacklions entweichen. John, völlig entsetzt über die Aktion seines Knacklions rief "Stop", jedoch wollte Spirit nicht hören und gar schon den nächsten Angriff starten. Auch Danny schien mit der Aktion des braunen Ameisenlöwens nicht einverstanden zu sein, weshalb es Spy's Folge-Angriff mit einer Lehmschelle unterband. Spirit schien nicht sehr erfreut über die Aktion seines Mitstreiters zu sein und zeigte bedrohlich seine spitzen Zähne. Der kleine Vogel betrachtete mit etwas Abstand das Geschehen. Das sonst so scheue Digda liess sich vom mächtigen Kiefer des Ameisenlöwen nicht beirren und sprach wohl ein paar harsche Worte, die Joe jedoch leider nicht verstehen konnte. Jedoch schienen die Worte effektiv zu sein da je länger Danny weitersprach, desto beschämter wurde Spy, bis es verlegen zur Seite blickte. Danny richtete sich nun zu dem Vogel, welches wohl ein "Bauz" sein musste und unterhielt sich mit ihm. Als das Bauz fertig sprach, tauchte Danny ohne zu zögern unter und verschwand im Erdreich. Auch der kleine Vogel schwang seine Flügel und da John sich nicht sicher war, was das alles zu Bedeuten hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als dem Vogel zu folgen. Mit etwas Abstand folgte auch Spirit, den wohl noch immer ein schlechtes Gewissen plagte.


    Als sich Joe dem Trainer vor ihm langsam näherte, erkannte er zunächst seine Sandy und ein paar Meter später konnte er auch sein Digda dort ausmachen. Ein Stein fiel dem Entdecker vom Herzen und er beschleunigte seinen Schritt. Als Sandy ihren Trainer bemerkte, fing auch sie an, in John's Richtung zu laufen und kurz bevor sie ihren Trainer erreichte, sprang sie im entgegen. Sie schien erleichtert zu sein, dass ihr Besitzer wieder auf den Beinen ist. Ohne gross sein Gegenüber zu mustern begann John gleich das Gespräch: Hallo, ich bin der John. Vielen Dank, dass du dich um meine kleine Freundin gekümmert hast. Wer bist du, wenn ich fragen darf und was um Arceus Willen ist hier geschehen?"


    So, da bin ich wieder :D Die Reaktion von Doyle wurde mit Feuerdrache abgesprochen und nun wird es Zeit mit Jan-Friedrich etwas zu plaudern und durch das wunderschöne Illumina-City zu streifen - oder so ähnlich^^

  • Mit ein wenig schlechtem Gewissen und ein paar tausend Euro mehr in den Taschen gab es eigentlich nicht mehr viel was Nate noch in dieser Lokalruine hielt. Schadensersatz hatte er, der Alkohol interessierte ihn nur dahingehend das er ideal war zum Wunden desinfizieren und aus der Kiste neben dem Bierfass reichte ihm eine einzelne Limoflasche um seinen Durst zu löschen. Jetzt müsste man nur noch die Gunst der Stunde ausnutzen um sich im Zentrum der Stadt was zu Essen zu *besorgen* bevor man versucht zu flüchten. Unterzutauchen war ja nicht notwendig und die Gefahr eines weiteren Angriffes schien leicht gegen Null zu tendieren so semiruhig wie es auf den Straßen war. Es waren zwar sowas wie Sirenen zu hören allerdings nur sehr dumpf und vermutlich noch sehr weit von der momentanen Position des Kundschafters entfernt. Eine Mischung aus Hunger, Neugierde und ein klein wenig von dem Kick den er beim Stehlen, bzw. dem unbegrenztes ausborgen, des Geldes bekam drängte den Trainer dazu sich wieder in die Richtung des Epizentrums des Anschlages zu begeben. Kurzerhand wurde Navi vorsichtig aufgehoben und in den Armen ihres Trainers behutsam getragen während selbiger sich aufmachte in die Richtung des Prismaturmes. Natürlich nicht ohne vorher an dem nächstbesten Riesensupermarkt halt zu machen der ihm auf dem Weg auffiel. Das war eine definitiv von außen eingeworfene Fensterscheibe, da sämtliches Scherben nach innen flogen und dutzende Items aus dem Ladeninventar auf der Straße Wild verstreut waren und Spuren in alle Richtungen bildete. "Ja, ich war wohl definitiv nicht der erste der die Idee hatte die Gunst der Stunde zu nutzen", dachte sich Nate und stieg mit einem großen Schritt durch die eingeschlagene Frontscheibe in den Laden. Die Kassen wurden wohl bereits mit Brecheisen oder anderem Werkzeug aus der Heimwerkerabteilung geknackt und auch sonst schien nicht mehr allzu viel vom hohen Wert in den Regalen zu stehen, zumindest nichts was noch ganz war. In einem Regal der Trainerabteilung lag zumindest noch, halb versteckt hinter anderen leeren Packungen ein einzelner Pokéball. So gesehen ein Idealer Glücksfall um den kaputten von Navi zu ersetzen und sie im Handlichen Taschenformat weiter mitzunehmen und sie erst später zu wecken. Ironischer weise waren Lebensmittel so ziemlich das einzige wovon noch viel gebrauchbares vorhanden war, es war zwar mittlerweile auch schon um weit mehr als die hälfte der vermutlich ursprünglichen Menge dezimiert aber es reichte aus um sich noch an ein paar abgepackten Sandwiches und Mikrowellen Burgern satt zu essen und noch ein paar mehr als Proviant zu verstauen.


    OT: Plündertour #2, Nahrung ist vorhanden und auch Navi hat wieder ein Ball zum ausruhen. Mal sehen was als nächstes kommt/passiert.

  • Nachdem Christie für ihn die Beschreibung des Sandans von dessen Trainer zusammengefasst hatte, guckte sich Jan-Friedrich einmal um, ob er irgendwo in der Luft den Bauz entdecken konnte, aber der Vogel war nicht mehr zu sehen. „Vielleicht ist er um eine Häuserecke gebogen weil er so direkt niemanden gefunden hat, der auf die Beschreibung passt“, überlegte sich der Vogelforscher. Die Tatsache, dass sich Doyle doch in Sichtweite befand und sich gerade mit den Pokemon eines fremden Trainers unterhielt, übersah er, weil er irgendwie nur in der Luft, aber nicht am Boden nach seinem Pokemon suchte. Tatsächlich nahm er zwar wahr, dass sich in der Nähe ein Trainer mit mehreren Pokemon befand, aber irgendwie sagte er sich, dass das Sandan ihn wahrscheinlich nicht um Hilfe gebeten hätte, wenn das sein Trainer gewesen wäre.

    „Was meint ihr, wollen wir uns auch auf die Suche machen oder erst einmal abwarten, bis Doyle zurück kommt?“, fragte er Christie und das Sandan.

    „Flemmli flemm flemm flemli li“, merkte das Feuerpokemon an. Tatsächlich hatte es irgendwie recht mit der Bemerkung, dass Doyle sie vielleicht nicht wieder finden könnte, wenn sie sich jetzt auch auf den Weg machten. Also blieben sie erst einmal an Ort und Stelle, und um sich etwas die Zeit zu vertreiben, beobachtete er den anderen Trainer und seine drei Pokemon. Wenn er es richtig erkennen konnte, dann hatte der wohl auch ein Pokemon, welches auf die Entfernung durchaus einem Bauz ähnlich sah. Aber wahrscheinlich war das nur irgend ein anderes Pflanzenpokemon, so genau kannte sich der Brillenträger mit den Pokemon in der Kalos-Region nicht aus.

    Als aber dann eines der drei Pokemon des fremden Trainers im Boden verschwand und das runde, grüne Pokemon abhob und direkt auf ihn zu flog, merkte der Vogelforscher, dass er sich da getäuscht hatte. In der Luft war Doyle eindeutig zu erkennen. Aber sollte das wirklich der Trainer sein, den dass Sandan vermisste?

    Kurze Zeit später tauchte das im Boden verschwundene Pokemon direkt neben dem Sandan auf, und noch einmal ein paar Sekunden später schien letzteres seinen Trainer zu erkennen und in dessen Richtung zu fliegen.

    Doyle begann auf den letzten Metern, bevor er bei seinem Trainer angekommen war, einen kurzen Bericht über seinen erfolgreichen Erkundungsflug. Mit den Worten „Bauz bau bau, bau bauz“, berichtete er, dass er den vermissten Trainer tatsächlich gefunden hatte. Mehr konnte der kleine Vogel aber nicht erklären, denn nun ergriff der fremde Trainer das Wort: „Hallo, ich bin der John. Vielen Dank, dass du dich um meine kleine Freundin gekümmert hast. Wer bist du, wenn ich fragen darf und was um Arceus Willen ist hier geschehen?“


    „Wie du sehen kannst, ist die Stadt zerstört worden“, ging Jan-Friedrich zuerst auf die zweite Frage ein. „Gestern Abend sind wohl zwei, nein, drei sehr große Pokemon aufgetaucht und haben im Luftraum über der Stadt miteinander gekämpft, und die Beschädigungen sind wohl ein Nebeneffekt davon, weil die wohl nicht auf ihre Umgebung geachtet haben. Wie es genau zu diesem Kampf gekommen ist, kann ich dir aber nicht sagen, weil ich die drei am Anfang noch nicht gleich entdeckt hatte, sondern erst durch flackernde Beleuchtung, versteinerte Menschen und Pokemon und einstürzende Häuser auf die Ereignisse aufmerksam geworden bin. Ach ja, ich heiße Jan-Friedrich Vogel, und meine kleinen Vogelfreunde sind Christie, Doyle und ... Habe ich Mankell noch gar nicht wieder hervor gerufen?!“

    Kurz entschlossen griff der Mentalist zu einem seiner Pokebälle, und mit den Worten „Komm heraus, Mankell“ ließ er sein Wasserpokemon erscheinen.

  • „Wie du sehen kannst, ist die Stadt zerstört worden. Gestern Abend sind wohl zwei, nein, drei sehr große Pokemon aufgetaucht und haben im Luftraum über der Stadt miteinander gekämpft, und die Beschädigungen sind wohl ein Nebeneffekt davon, weil die wohl nicht auf ihre Umgebung geachtet haben. Wie es genau zu diesem Kampf gekommen ist, kann ich dir aber nicht sagen, weil ich die drei am Anfang noch nicht gleich entdeckt hatte, sondern erst durch flackernde Beleuchtung, versteinerte Menschen und Pokemon und einstürzende Häuser auf die Ereignisse aufmerksam geworden bin. Ach ja, ich heiße Jan-Friedrich Vogel, und meine kleinen Vogelfreunde sind Christie, Doyle und ... Habe ich Mankell noch gar nicht wieder hervor gerufen?!“

    Während der Mann vor John nach die Ereignisse schilderte, mussterte der junge Archäologe sein Gegenüber gründlich. Sein gegenüber, Jan Friedrich Vogel, wie er sich vorgestellt hatte, war nicht weniger staubig als John selbst. Seine Kleidung ist in dunklen Naturfarben wie grün oder braun gehalten. John mochte die Farbwahl, da es "natürliche Farben" waren, wie er es aus Beimhäusern aus der Hoenn Region kannte. Die Haare waren in einem dunklen Blondton, welches ebenfalls natürlich waren, dies fiel John deutlich auf, da er in Illumina-City allerlei Farben gesehen hat, als die Stadt sich noch lebendig angefühlt hatte, versteht sich. Ausserdem schien Jan - Freidrich Vogel, John entschied sich in diesem Gedankengang ihn nur noch als "Jan" in seinem Kopf abzuspeichern Brillenträger zu sein. Auf die Augenfarbe achtete sich der Weltenbummler im Kleinformat jedoch nicht wirklich da in seinem Kopf wieder die Bilder zu Xerneas und Yveltal herumschwirren.

    "Was wenn diese zwei Pokémon Xerneas und Yveltal waren?" Durch Xerneas könnten sich auch seine Mitstreiter erholt haben, da es die Energie des Lebens in sich zu tragen scheint. "Doch was für ein Pokémon war das 3.? Welches Pokemon geht freiwillig mit den Verkörperungen von Leben und Tod in das Gefecht?" Etwa Arceus höchstpersönlich" Der verwirrte abenteuer schien gar nicht zu bemerken, dass er die Hälfte seine Gedanken laut zu murmeln began. Als letztes blickte er zu den anderen zwei Vogelpokémon, da er Doyle ja schon kannte. Das Pokémon, welches aus dem Pokéball erschienen ist, war ein kleiner blauer Vogel, welches einen süssen Laut von sich gab. Sandan begann es vorsichtig zu beschnuppern. Zuletzt konzentrierte sich Joe auf das Feuerküken, welches er aus der Hoenn Region bereits kannte, es war ein Flemmli. Während der kleine Archäologe das Küken musterte, begann er zu schluckzen, John bemerkte, wie ihm eine Träne über die Wange lief. Hatte er... Heimweh?


    So, da bin ich wieder, ich hoffe, ich habe deine Person in etwa richtig wiedergegeben Feuerdrache . Habe mich deiner Beschreibung in der Charaktervorstellung bedient. Falls etwas für dich jedoch nicht stimmig ist pass ich das gerne noch an. Ja, da scheint das ganze Geschehnis zu viel für den kleinen Entdecker zu sein. Wenn sich einer fragt, warum ich als Ausserstehender von Xerneas (der ohnehin als Lichtbringer hier bekannt sein dürfte) und Yveltal wusste, ich hatte in meiner Charaktervorstellung bereits einen Traum beschrieben und durch diesen Traum Nachforschungen über die zwei Legenden betrieben. Squishy wiederum kenn' ich noch nicht, daher kann es ja nur Gott höchstpersönlich sein, der die zwei Streitenden stoppt, oder irrt sich da der angehende Archäologe etwa?

  • „Yvetal? Das könnte sogar eines davon gewesen sein“, meinte der Vogelforscher. Aber bei den anderen beiden Pokemon hatte er keine Ahnung - irgendwie hatte er bei seinem Studium nicht so gut aufgepasst als die legendären Vögel und ihre Nicht-Vogel-Kameraden besprochen wurden. „Aber Arceus war nicht dabei, da bin ich mir sicher. Wobei ...“ Er zögerte. „Hat Kalos nicht drei legendäre Pokemon?“ Irgendwie war ihm zumindest so als ob die legendären Pokemon in den meisten Regionen zu dritt waren.



    Off Topic:

    Heute nur ein kurzer Beitrag. Gestern und vorgestern Abend konnte ich durch die Pen&Paper-Chatktion keinen Beitrag schreiben und bis heute Abend wollte ich dann doch nicht mehr warten. Ich hoffe, du kannst damit was anfangen, Weltenbummler Johnson  

  • „Yvetal? Das könnte sogar eines davon gewesen sein“


    Johny wurde aus den Gedanken gerissen, wie es schien, hatte er seine Vermutung bezüglich Xerneas und Yveltal laut ausgesprochen. Doch Jan fuhr nach einer kurzen Pause fort und versichterte dem zukünftigen Archäologen, dass es nicht Arceus war, desweiteren deutete er die Existenz eines weiter Pokémon an. Auch wenn all das, was in den letzten 24 Stunden passiert war, John ans Ende seiner Kraft zwang, so wollte er sich jedoch nicht an dieser Stelle geschlagen geben. Das mit dem 3. Pokémon hörte sich logisch an, wie es in Hoenn das Gerücht über die legendäre Himmelsschlange gab, welches im Notfall Kyogre und Groudon besänftigte, so könnte es auch hier ein Pokémon geben, welches zwischen Leben und Tod steht. Doch was ist dazwischen? Diese Frage bereitete dem kleinen Städtebummler beinahe schon Kopfschmerzen. Halbes Leben? Untotes Leben? Etwa... Ein Zombie Pokémon, sprich eines vom Typen Geist? Oder hatte es etwas mit dem Traum der klebrigen grünen Masse auf sich, sprich: Ein Pflanzen oder Gift Pokémon? Hm... Gift und Gegengift... Aus Gift kann man Medizin gewinnen, daher könnte diese Vermutung gar treffend sein.


    Sein Gegenüber starrt ihn an. Vermutete John zumindest. Konnte man Jan aber auch nicht verübeln, schliesslich sollte er, als vitaler Weltenbummler immerhin sich etwas von den steinernen Leichen unterscheiden. Johny wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.


    "Wie ich sehe, trainierst du Pokémon, welche sehr nahe dem Flugtypen sind, woher die Faszination?" John duckte sich und hielt etwas scheu dem Flemmli seine Hand entgegen, in der Hoffnung, dass sich das kleine Küken, welche ihn an seine Heimat erinnert hatte, streicheln liess. Doch bevor das Feuerküken überhaupt hätte eine Reaktion aufzeigen können, sprach der nun wieder etwas standfestere Joe weiter: "Das klügste wäre wohl, wenn wir nach weiteren Überlebenden Ausschau halten. Wenn wir uns auf die Suche nach anderen Menschen machen, wäre es wohl sinnvoll, kurz bei einer Apotheke oder Drogerie halt zu machen und nach Medizin und Verbandsmaterial Ausschau halten, wer weiss, ob andere Überlebende hier in Illumina City nur halb so glimpflich wie wir davon gekommen sind. Auch etwas Proviant würde wohl nicht schaden." Der junge Entdecker blickte beschämt zu Boden, immer noch eine Reaktion des Flemmli abwartend und fuhr fort: "Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte die Lage hier nicht ausnützen um meinen Rucksack zu füllen. jedoch habe ich nur wenige Sachen eingepackt und ausser gegen Verbrennung bin ich auch 1. Hilfe mässig nicht gerüstet, könnte also nicht mal eine kleine Schnittwunde behandeln. Was meinst du dazu Jan?" John, inzwischen in der Hocke blickte Abwechslungsweise zum jungen Herr Vogel und zu dessen Flemmli, bis einer der beiden eine Reaktion von sich gab.


    Passt so, vielen Dank Feuerdrache  

    Ich bin ohnehin der Meinung, dass wir, wenn wir miteinander interagieren, gar nicht so lange Posts benötigen, da wir ja in "Echtzeit" reagieren, mein Beitrag wurde auch länger, als erwartet^^ Wie Flemmli auf mich reagieren wird, überlass ich dir, denke aber wir sollten uns so langsam aber sicher auf's "Einkaufen" reagieren, ansonsten hat John nur das innere Verlangen, in einer Bibliothek nach Informationen über das dritte Pokémon zu suchen, jedoch sind andere Sachen im Moment wichtiger. (All zulange dürfen wir mit dem Einkaufen ohnehin nicht warten, sonst hat Cy-Res schon im Alleingang alles aufgeklaut^^)

  • „Flemmli“, meinte Christie als sie die ausgestreckte Hand des fremden Trainers erblickte, „flemmli flemm.“ Anschließend blickte sie für einen kurzen Moment etwas unschlüssig auf dessen drei Pokemon und wandte seine Aufmerksamkeit schließlich auf ihren eigenen Trainer.

    Aber Jan-Friedrich hatte andere Dinge im Kopf als das Feuerpokemon dazu zu ermuntern, mit den drei fremden Pokemon Freundschaft zu schließen. „Ja, ich denke, du hast recht”, antwortete er auf Johns Vorschlag. „Wir sollten zusehen, dass wir nach Überlebenden Ausschau halten und vielleicht auch unsere Vorräte auffüllen. Bei der Gelegenheit könnten wir vielleicht auch frühstücken - oder hast du schon was gegessen?“ Mehr zu sich selbst als zu seinem Gesprächspartner fügte er noch hinzu: „Fragt sich nur, wo wir hier Lebensmittel und andere Vorräte her bekommen ...“

    „Plinfa, plinfa pli?“, schlug Mankell vor.

    „Das ist eine sehr gute Idee“, meinte der Mentalist mit einem sarkastischen Tonfall. „Kannst du mir auch verraten, wie wir da rein kommen? Meine Eltern werden uns wohl kaum die Tür aufmachen“, fügte er noch hinzu, wobei er auf die beiden Statuen deutete, die ganz in der Nähe herum standen.

    „Pli?! Plinfa pli pli plinfa pli!“, versetzte das Wasserpokemon schockiert.

    „Bau bauz bau bau bauz“, meinte Doyle, und ohne auf eine Reaktion seines Trainers zu warten flog er davon. Anscheinend wollte er sich einmal aus der Nähe ansehen, ob es irgendwie eine Möglichkeit gab, in die Wohnung hinein zu kommen.



    Off Topic:

    Die Frage nach der Faszination für Vogelpokemon habe ich nicht vergessen, aber die aktuelle Situation ist erst einmal wichtiger. Vielleicht können wir später noch einmal darauf zurück kommen.

    Ich habe übrigens vor, den Bauz in meinem nächsten oder übernächsten Beitrag zurück kommen zu lassen - oder vielleicht noch etwas später, falls die Beiträge dazwischen kurz ausfallen.

  • John's neue Bekanntschaft erkundigte sich, ob der junge Archäologe schon gefrühstückt hatte. Da erst realisierte Johny, dass er seit seiner Ankunft nichts mehr zu knabbern hatte. Er hatte dies bei der ganzen Aufregung total vergessen. Er wusste nicht einmal, wie viel Uhr es war, jedoch schien die Sonne noch zu steigen. Oder bildete er sich dies nur ein weil er nach einem Frühstück befragt wurde? Ausserdem sprach sein Gegenüber von irgendwo reinkommen und dass seine Eltern die Türe wohl eher nicht öffnen werden/können. Waren sie etwa...? Der sonst schon den Tränen nahe Mini-Johnson wollte diesen Gedanken gar nicht erst zu Ende denken. Dennoch musste er fragen:


    "Wo möchtest du den rein? Meine Boden Pokémon können über das Erdreich sich überall Zutritt beschaffen, wo sie nur wollen. Auch glaube ich, je näher wir Richtung Wahrzeichen gehen, desto mehr Läden werden wir finden. Dort werden wir bestimmt was Essbares finden und wenn nicht, heisst das nur, dass etwas LEBENDIGES (Ja John wurde tatsächlich etwas lauter bei dieser Passage) uns zuvorgekommen ist, was an sich eher ein gutes Zeichen sein wird. Falls du noch was zu erledigen hast, ich und mein Boden-Pokémon stehen dir zur Verfügung. Zuerst machen wir das, was du möchtest, dann konzentrieren wir uns auf Nahrung und Überlebende und wenn wir hier fertig sind, fokussieren wir uns darauf, mehr über die Schuldigen herauszufinden, am Besten steuern wir dafür anschliessend eine Bibliothek an. Danach möchte ich aber so schnell wie möglich raus aus dieser Ruine!" Beim letzten Wort standen dem zukünftigen Ausgrabungsstätten-Leiter die Haare zu Berge. Erst jetzt realisierte er, dass er wohl mitten drin in der aktuellsten Ruine der Welt war. Was ihn sonst so faszinierte, schauderte ihn nun, es liess ihm das Blut in den Adern gefrieren. Klar wusste der junge Erkunder stets, dass Ruinen sehr nahe an "verwestes" Leben geknüpft war, doch wenn man selbst den Übergang von Leben zu Tod mitbekam, man selbst zu einer steinernen Leiche/Mumie hätte werden können, findet man das ganze plötzlich mehr abschreckend als anzüglich und interessant. Um nicht wieder in Trauer und Kummer zu verfallen wiederholte Joe sein Anliegen klar und deutlich: "Jan-Friedrich, wo gehen wir als 1. hin?"


    So, genug den Ball zugespielt, jetzt liegt es an dir oder an Bauz, wo wir nächstes hingehen Feuerdrache ^^

  • „Mankell hat vorgeschlagen, dass wir in der Wohnung meiner Eltern etwas zu Essen bekommen könnten“, antwortete Jan-Friedrich auf die Frage, wo er hinein wollte. „Die befindet sich nicht weit von hier im ersten Obergeschoss eines halb zerstörten Mehrfamilienhauses. Doyle ist wohl unterwegs, um da irgendwie einen Eingang für uns zu finden. Gegenüber befindet sich übrigens ein kleiner Laden, der zumindest vorhin - als ich da vorbei gekommen bin - noch nicht so aussah, als ob den jemand ausgeplündert hätte. Und ganz nebenbei bemerkt liegt das sogar auf dem Weg von hier zur Bibliothek.“ Er atmete einmal durch und fügte dann hinzu: „Also, wenn du nichts dagegen hast, können wir schon einmal in die Richtung laufen. Doyle wird uns auch finden, wenn wir etwas näher dran sind.“


    Off Topic:

    Ich hätte nichts dagegen, wenn inzwischen jemand den erwähnten Laden besucht hat und wir ihn dann auf dem Weg zur Wohnung von Jan-Friedrichs Eltern auf frischer Tat ertappen, aber vermutlich passt das bei den meisten Mitspielern nicht so gut zu den bisherigen Beiträgen. Ich stelle mir den Laden entweder als einen Tante-Emma-Laden, als einen sehr kleinen Supermarkt oder als ein anderes kleineres Geschäft vor, welches nur das Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses einnimmt, in dem sich auf den darüber liegenden Etagen jeweils nur eine Wohnung befindet. Also kein großer Supermarkt und schon gar kein Einkaufszentrum.