[Event] offene Aktion - Gestrandet auf einer Insel

  • Miniras


    Wie Ottaro über die Gemeinschaft im Meer erzählte, faszinierte Miniras auf merkwürdige Art und Weise. Es hatte keine Vorstellung davon, wie viele verschiedene Pokémon-Arten im Wasser vorkamen, allerdings hörte es sich wie das genaue Gegenteil seines Lebens im Dickicht an. Keine erbitterten Kämpfe, Essen für alle und ganz besonders freundschaftliche Unterhaltungen und Spielereien schienen normal für sie zu sein. Wie konnte es sein, dass sich die Meeresbewohner so gut miteinander verstanden, während an Land alle auf ihre eigene Vorsicht bedacht waren? In einem kurzen Moment erwischte sich Miniras dabei, seine eigenen Handlungen als ähnlich egoistisch wie die der anderen Pokémon zu sehen. Allerdings erhoffte es sich auch nicht, auf absehbare Zeit etwas am aktuellen Miteinander ändern zu können.


    Ottaro lachte wohl über seine eigene Bemerkung zu einer Rettungsaktion und erwähnte daraufhin, dass sich Miniras vielleicht mit den Wasser-Pokémon anfreunden könnte. Auch das schien in der aktuellen Form unmöglich. Die Idee klang zwar ganz nach Ottaros Fürsorglichkeit, jedoch hatte Miniras Zweifel an der Umsetzung.

    „Dein Angebot ist nett, aber ich denke nicht, dass das so einfach gehen wird. Letztendlich lebe ich hier mein eigenes Leben und werde meine Zeit wohl nicht plötzlich am oder im Meer verbringen können. Ich kann mir vorstellen, dass die Wasser-Pokémon nicht einfach so Insel-Pokémon unter ihnen annehmen werden.“

    Sein Blick schweifte wieder hinaus aufs Meer und es schloss dabei die Augen.

    „Mutmaßungen bringen uns nicht weiter. Am besten wird es sein, du suchst morgen die Hüterin des Meeres auf und wenn sich herausstellt, dass sie den Menschen helfen kann, lässt sich das bestimmt an sie weiter tragen. Was meinst du?“

    Miniras vermied bewusst „wir“ zu sagen. Insgeheim wusste es, dass es bei der Umsetzung dieser Idee nicht viel beitragen konnte. Solange Ottaro dadurch wieder Mut schöpfen konnte, war ihm das aber weitestgehend egal.


  • Psiana und Nachtara stimmten den Vorschlag die zweite Hälfte der Nacht zu übernehmen zu, so konnte Nachtara bis zu den ersten Sonnenstrahlen in seinem Element wachen und Psiana danach in seinem.

    Taubogas Reaktion auf die Portion Eintopf erfreute die Blauäugige und es schien dem Flug-Pokémon auch zu munden. Lara sowie ihre zwei Evolitionen waren auch recht zufrieden mit der Mahlzeit, welche in Anbetracht der Lage wahrlich köstlich war. Dem Anschein nach würden Tauboga und Silvarro wohl die erste Schicht der Nachtwache übernehmen, so konnten Laras Partner bis zu ihrer Zeit noch ruhen.

    Nach dem Essen lag die Brünette auf dem Strand und musterte den Sternenhimmel. „Ob wohl schon jemand wegen dem Schiffsunglück auf der Suche nach uns ist?“, murmelte sie leise vor sich hin.

    Schlussendlich richtete sie ein allgemeines „Gute Nacht“ an alle, gefolgt von einem warnenden Blick an Nachtara und schloss die Augen.


    Nachtara verstand den Blick seiner Trainerin auf Tauboga und Silvarro zu vertrauen. Sie wusste wohl, dass es doch lieber vorsichtshalber zumindest im Liegen gewacht hätte. Resignierend legte sich das Unlicht-Pokémon, wie auch Psiana, in Laras Nähe und schloss ebenfalls seine Augen. Um etwas Vorsicht zu Bewahren hielt es jedoch seine Ohren gespitzt, während Psiana bereits langsam einschlief.

  • Charlie Smith, 45 Jahre, Kapitän an Bord der „MS Suicune“


    „Käpt’n, wir nähern uns jetzt den letzten bekannten Koordinaten“, meinte der erste nautische Offizier kurz nach dem Sonnenaufgang.

    „Gut. Dann sollten ab jetzt alle Mann die Augen offen halten. Bis wir die Stelle erreichen, an der das Schiff gesunken ist, dauert es zwar noch etwas, aber ich will nicht, das wir etwas übersehen.“

    „Wird gemacht“, antwortete der Offizier und gab den Befehl weiter an die anderen Besatzungsmitglieder.

    Tatsächlich ging der Kapitän davon aus, dass sie schon etwas Glück brauchten, um einen Hinweis auf das untergegangene Schiff oder auf dessen Besatzung oder Passagiere zu finden. Die Aussagen, wo das Schiffsunglück passiert war, waren dafür einfach viel zu ungenau.

    Angefangen hatte das Ganze, als die Seeüberwachung gestern einen Funkspruch erhalten hatte, nach dem das Kreuzfahrtschiff in Seenot geraten war und anfing zu sinken. Leider war zuvor schon das Navigationssystem an Bord ausgefallen, so dass in dem Notruf die letzten bekannten Koordinaten und eine Richtung angegeben war, in der sich das Schiff ein paar Stunden lang von dort bewegt hatte. Eine Aussage, mit welchem Tempo die unterwegs waren, fehlte allerdings. Aber auch schon so war die angegebene Position derart fernab sämtlicher üblicher Seefahrtsrouten, dass gerade kein anderes Schiff in der Nähe war, und als die Seenotrettung schließlich die MS Suicune auf den Weg geschickt hatte, hatte sich dann noch ein Unwetter zusammen gebraut, so dass sie gestern bis in die späten Abendstunden nur langsam voran gekommen waren.

    Jetzt konnte man eigentlich nur noch hoffen, dass die in dem Notruf angegebene Richtung stimmte und sie mögliche Überlebende schnell finden würden. Aber so, wie die Rettungsmission bisher verlaufen war, würde es den Kapitän nicht wundern, wenn das in Seenot geratene Schiff von dem angedachten Kurs abgewichen war.

    „Halten sie mögliche Strömungen im Auge“, wandte er sich deshalb erneut an den ersten nautischen Offizier. „Wenn die zu stark sind oder ihre Richtung ändern, will ich das wissen, damit wir das bei unserer Suche berücksichtigen können.“


    Off Topic:

    Damit ist die Nacht jetzt vorbei. Wenn ihr noch etwas in der Nacht machen wollt, könnt ihr das in einer Rückblende erwähnen.

  • Brutalanda konnte nur unruhig schlafen. Seine Gedanken wanderten immer wieder zu den Besuchern. Als er aufwachte überlegte er ob die Menschen wohl immer noch auf der Insel waren. Insgeheim hoffte das Drachen-Pokémon sie hätten einen Weg gefunden die Insel zu verlassen. Doch er befürchtete soviel Glück würde er kaum haben. Seine Befürchtung bewahrheitet sich als er seine Höhle verließ. Ein paar der anderen Pokémon waren bereits wach und plauderte über die Menschen. Sogar Relaxo und Letarking waren wach. "Höre ich das richtig, dass unsere Besucher sich immer noch auf der Insel befinden?",fragte Brutalanda die beiden Faulpelze. Relaxo gähnte nur und nickte. Letarking war etwas gesprächiger: "Ja sie sind immer noch hier. Sie haben wohl hier übernachtet. Komische Kreaturen. Einfach so am Strand zu schlafen." Brutalanda ignorierte die Ironie dieser Worte. Seufzend wandte es sich an die anderen Pokémon: :" Hat jemand von euch Kontakt zu ihnen gehabt oder gab es Schwierigkeiten?" Keiner erwiderte etwas. Wie es aussah verlief die Nacht wohl ruhig. Ein gutes Zeichen. Nun gut. Brutalanda beschloss nun selbst aktiv zu werden. In der letzten Nacht war ihm ein Gedanke gekommen. Ninjask und Ninjatom hatten ihm von zwei anderen Pokémon die ebenfalls Kontakt zu den Menschen hatten. Laut der Beschreibung war eins davon ein Miniras und ein Wasser-Pokémon. Es würde schwer werden das Miniras zu finden. Es könnte überall außerhalb seines Gebiets leben. Doch Ninjatom verriet ihm dass er wusste wo das Wasser-Pokémon schlief und dass es sich dabei um ein Ottaro handelte. "Ninjask, Ninjatom! Passt auf dass hier niemandem etwas passiert. Ich werde einen Rundflug machen um mehr über die Fremden zu erfahren.", brüllte er. Daraufhin schlug es mehrmals mit den Flügeln und erhob sich in die Lüfte. Brutalanda flog zuerst in Richtung Strand. Er wollte einen kurzen Blick auf die Menschen werfen. Es dauerte nicht lange bis er ihr Lager entdeckte. Als das Pokémon es überfloge, konnte er erkennen, dass die Meisten wohl noch schliefen. Besser erstmal weiter zu fliegen. Es waren wohl ein paar ihrer Pokémon wach und hielten Wache. Er wollte nicht auffliegen und machte sich auf den Weg in Richtung der Höhle die ihm Ninjatom beschrieben hatte.


    OT: Loun  Rusalka Hoffe in Ordnung dass ihr Besuch bekommt.😉

  • Ottaro


    Ottaro wusste nicht, wie er Miniras Mut machen sollte. Der kleine Drache hatte sicher nicht unrecht damit, dass es ungewöhnlich war, wenn ein Land-Pokemon plötzlich bei den Wasser-Pokemon auftauchte. Es würde ja auch wohl kaum in ihren Wasser-Aktivitäten teilnehmen können. Aber andererseits wollte er sich damit nicht zufrieden geben. Die Greifer waren auch Land-Wesen und keine Wasser-Wesen und trotzdem hatten sie diese Schiffe und Boote oder wie sie es nannten, mit denen sie trotz ihren fehlenden Fähigkeiten problemlos durchs Wasser kamen. Vielleicht konnte man sowas ja auch gemeinsam mit den anderen Wasser-Pokemon für Miniras basteln? Oder vielleicht würde ein nettes großes Wasser-Pokemon Miniras auf seinem Rücken tragen? Er hatte schon Muschas und Austos gesehen, die verschiedene Dinge in ihrer geschlossenen Schale transportiert hatten, vielleicht wäre ja auch ein kleiner Drache im Bereich des Möglichen? Auch wenn der Gedanke immer weniger verlockend klang, je mehr er darüber nachdachte. Mit dem Bild vor Augen, wie Miniras in einer großen Muschel über das Wasser surfte, dämmerte Ottare schließlich lächelnd weg.


    Als er wieder aufwachte tanzten grade erst die ersten Sonnenstrahlen über das Wasser. Er war definitiv ein Frühaufsteher, der Sonnenaufgang war mindestens genauso schön, wie der Sonnenuntergang. Vor allem, wenn man ihn von unter Wasser beobachten konnte. Er sah zu Miniras Schlafplatz. Der kleine Drache schien noch zu schlafen und er wollte ihn nicht schon wecken. Er könnte die Zeit nutzen, um schon nach der Hüterin des Meeres zu suchen und sich etwas unter Wasser umzuhören. Ganz leise kletterte er von dem kleinen Vorsprung herunter, auf dem er geschlafen hatte und schlich zum Höhleneingang. Essen würde er sich unterwegs holen, damit Miniras genug finden würde, wenn es wach wurde. Normalerweise sprang Ottaro immer voller Elan ins Wasser, mit aber noch einem letzten Blick auf seinen schlafenden Gast ließ er sich heute morgen so leise und sanft wie möglich einfach nur ins Wasser gleiten.

    Das kühle und frische Nass auf seiner Haut tat gut. Nachdem der gestrige Tag viel zu ländlich und hektisch war, konnte er das Wasser heute wieder mit deutlich mehr Ruhe genießen. Mit ruhigen Schlägen schwamm er fast schon tiefenentspannt durch die Felsen ins Meer raus, drehte sich dann so, dass er nach oben durch die Wasseroberfläche schauen konnte und ließ sich einfach ein bisschen treiben, während er den Lichtstrahlen der aufgehenden Sonne beim Tanzen zusah. Erst als ein ihm bekanntes Barschwa um ihn herum schwamm riss er sich davon los und sah zu seinem Bekannten. "Guten Morgen Barschwa! Deine Schuppen sehen heute ja besonders schön aus, hast du sie dir wieder polieren lassen?", begrüßte er ihn fröhlich. Er wusste genau, dass Barschwa viel Wert auf seine Schuppenpflege legte und das sah man auch sehr deutlich. Sie glänzen so sehr, dass sie schon fast in allen Farben des Regenbogens schimmerten. "Hallo Ottaro! Ja, die Herrscherin hat mir ein ganz spezielles Wadribie-Wachs mitgebracht, was sich einfach wundervoll anfühlt. Und sieh nur die Farben! Ich bin jetzt definitiv der schönste Fisch im ganzen Ozean!", rief er fröhlich aus und drehte sich ein paar Mal, damit Ottaro ihn von allen Seiten bewundern konnte. Dann schien er sich aber wieder an etwas zu erinnern und sah zu ihm. "Ist es wahr, dass du gestern bei den komischen Landriesen warst? Die Lusardin haben mir davon erzählt und jetzt redet jeder darüber. Sind sie wirklich hier, um uns alle in Kugeln zu sperren oder zu essen? Karpador hat ein paar davon bei den Flegmon gesehen und sie haben wohl ihre Ruten einfach mitgenommen!" Ottaro bemerkte Panik in Barschwas Stimme und auch in ihm kam Wut hoch, als er von den Flegmon hörte. Wie konnten sie nur? Und wie konnte er selbst nur so naiv sein, ihnen gestern zu glauben, dass sie wirklich keine Gefahr waren. Er musste zur Herrscherin, sofort. "Weißt du, wo die Herrscherin grade ist?", fragte er Barschwa und versuchte so gut es ging, das Zittern aus seiner Stimme zu halten. "Ich wollte wegen der Greifer mit ihr sprechen, sie weiß bestimmt am besten, was zu tun ist." Barschwa nickte langsam. "Ja natürlich, ich habe sie eben noch im Riff gesehen, wie sie Karpador versucht zu beruhigen. Du weißt schon, wegen der Flegmon. Das hat ihm richtige Flashbacks zu seiner Zeit in der Züchterei und seinen gegrillten Freunden gegeben ..." "Danke Barschwa, ich gehe sofort zu ihr, pass bloß gut auf dich auf!", sagte Ottaro schnell, bevor er sich Richtung Riff drehte und durchs Wasser düste. Er kannte Karpadors Geschichte, jeder hier kannte sie, nachdem Karpador vor etwa einem Jahr völlig verstört hier bei ihnen aufgetaucht war. Aber trotzdem war es für Ottaro immer zu viel, wenn er anfing, darüber nachzudenken, dass die Greifer Pokemon nur züchteten, um sie danach zu essen.


    Quaxo (schillernd)

    Quaxo hielt das zitternde Karpador in den Armen und streichelte immer wieder beruhigend seinen Rücken, während sie leise eine Melodie sang. Das Meer war aufgebracht, jeder ihrer Schützlinge war in Angst und nachdem die Kunde von den Flegmon verbreitet wurde, trauten sich manche ihrer Schützlinge nicht mal mehr aus ihren Schlafplätzen heraus. Die Situation war nicht gut und sie überlegte schon, seitdem sie gestern Mittag von den Lusardin erfahren hatte, dass Menschen auf der Insel aufgetaucht waren, was sie jetzt tun könnte, um ihr Meer und ihre Freunde zu schützen. Langsam beruhigte Karpador sich wieder, das war immerhin ein Fortschritt. Außerdem hieß es, dass Ottaro bei den Menschen gesehen wurde, zusammen mit einem Schuppendrachen-Pokemon, dass im Inneren der Insel lebt. Ein seltsames Duo definitiv, vor allem weil sie immer dachte, dass alle Land-Pokemon unter Brutalandas Schutz standen. Hatte dieser denn noch nichts unternommen?

    Nachdem Karpador sich komplett beruhigt hatte, hörte sie auf zu singen. "Geht es dir jetzt wieder besser?", fragte sie mit ihrer sanften Stimme und Karpador nickte. "Ja ... Ich denke ... Ich denke schon", murmelte es leise. Sie lächelte es an. "Mach dir keine Sorgen, ok? Ich kümmere mich um alles. Wenn es dir Sicherheit schenkt, verstecke dich ruhig mit den anderen. Ich werde nicht zulassen, dass die Menschen dir etwas tun, versprochen." Karpador schmiegte bei den Worten nochmal kurz seinen Kopf an ihren und schwamm dann tiefer ins Riff hinein. Als es weg war, seufzte Quaxo. Ausnahmezustand konnte sie nicht leiden. Sie mochte es viel mehr, wenn einfach alle zusammen Spaß hatten.

    Sie spürte Bewegung im Wasser und sah in die Richtung, aus der sie kam. Es war Ottaro, der auf sie zuraste. Sie schwamm ihm etwas entgegen und als er anhielt, wirkte er außer Atem. "Ottaro! Ich wollte schon nach dir suchen, ist alles okay?", fragte sie leicht besorgt. Der kleine Otter nickte, wirkte aber nicht wirklich so, als wäre alles gut. "Herrscherin, ich habe dich gesucht. Es geht um die Greifer. Ein Freund von mir und ich wollen mit dir darüber reden, was man gegen sie machen kann. Und Barschwa hat mir von den Flegmon erzählt ..." Die Worte sprudelten nur so aus Ottaros Mund hervor und Quaxo hob die Arme, um ihn etwas zu bremsen. "Der kleine Drache vom Land? Ich habe davon gehört. Bring mich zu ihm, dann können wir das zusammen besprechen. Ich muss eh mit einem Landpokemon noch ein Wörtchen wechseln." Ihre Worte klangen bestimmt und klar und Ottaro antwortete ein schnelles: "Natürlich, Miniras ist in meiner Höhle, folge mir einfach", bevor er voraus schwamm.

    Als sie die Wasseroberfläche durchbrachen, war die Morgensonne schon deutlich am Himmel zu sehen. Aber nicht nur das fiel Quaxo auf, sondern auch der große Schatten eines Pokemon, der sich der Höhle näherte. Genau der, den sie gesucht hatte. Eigentlich traf sich das ganz gut, so könnte man direkt alles zusammen besprechen und müsste sich nicht wiederholen. Ihre Gedanken wanderten zu ihren verängstigten Schützlingen. Sie wollte definitiv keine Zeit verlieren.


    OT: Auch, wenn ich Quaxo jetzt wie einen PC gespielt habe, kann man sie gerne als NPC aufgreifen und selbst spielen lassen.

  • Plaudagei Käpt‘n Flint, Normal Flug Plaudagei, Level 36, Mentalist (und Agatha, 35 Jahre, Köchin)


    Nachdem die Köchin das Essen zubereitet hatte, bedienten sich die Anwesenden von dem Eintopf, und das Tauboga wandte sich dann sogar an die Köchin. „Du kannst wirklich sehr gut kochen. Vielen Dank für das leckere Essen“, sagte es und bat dann den Plaudagei, diese Bemerkung für die Köchin zu übersetzen.


    Käpt’n Flint folgte der Bitte und übersetzte diese Aussage für die Menschen, auch wenn er selbst der Meinung war, dass er von Agatha schon leckerere Mahlzeiten bekommen hatte. Vielleicht lag das aber auch daran, dass die Köchin hier auf der Insel improvisieren musste und er in den letzten Jahren ab und zu mal von ihr ein perfekt zubereitetes Essen bekommen hatte und infolgedessen etwas verwöhnt war.

    Nachdem der Plaudagei sich gestärkt hatte, suchte er sich etwas abseits des Lagerfeuers einen geeigneten Platz für die Nacht.


    Als Käpt‘n Flint am nächsten Morgen aufwachte, war die Sonne gerade eben dabei aufzugehen. Weil er gestern versprochen hatte, dass er sich ab dem Sonnenaufgang mit an der Wache beteiligte, nickte er zunächst einmal dem Psiana und dem Nachtara zu und begann dann, rund um den Lagerplatz einen Kreis zu fliegen, so dass er beurteilen konnte, ob in der Umgebung alles in Ordnung war. So wie er es erkennen konnte, war es das, aber als er schon zum Lagerfeuer zurück kehren wollte, bemerkte er ein Brutalanda, welches in einiger Höhe flog, aber von der Richtung her über das Lager hinweg fliegen würde.

    Kurzerhand flog der Plaudagei zu den dem Psiana und dem Nachtara und sprach die beiden an: „Was haltet ihr von diesem großen Pokemon da oben?“ Er deutete auf das Drachenpokemon, welches tatsächlich über das Lager hinweg flog. „Meint ihr, das es sinnvoll ist, wenn ich da einmal hinterher fliege und nachsehe, wo es hin will, nachdem es jetzt unseren Lagerplatz entdeckt hat?“


    Off Topic:

    Für den Fall, dass ihr den Beitrag oben schon vor dem Edit gelesen habt, möchte ich einmal darauf hinweisen, dass Loun das Manaphy jetzt durch ein Quaxo ersetzt hat.

  • Beim dem Schichtwechsel brauchte Psiana etwas um zu sich kommen während Nachtara direkt aufmerksam jeden Winkel der Umgebung im Blick behielt. Als die ersten Sonnenstrahlen erschienen war Psiana schließlich auch wach und realisierte, dass es vergessen hatte sich bei Silvarro und Tauboga für den Schutz während des Schlafes zu bedanken. Das Psycho-Pokémon wollte diesen Fehler bei ihrem Erwachen wieder gut machen.

    Nachtara hatte den großen Drachen schon bemerkt als Plaudagei ihn ansprach und Psiana erblickte ihn nach dem Hinweis des sprechenden Vogels. Nachtara reagierte schnell auf die Frage: „Nein. Zu Gefährlich. Wir sollten auf der Hut sein. Drachen-Pokémon im Endstadium können sehr gefährlich sein.“ Danach wandte sich das Unlicht-Pokémon noch kurz an Psiana: „Weck lieber Lara.“


    Das Psycho-Pokémon verstand die Vorsicht von Nachtara, es war nur unsicher ob diese immer angebracht war. Nichtsdestotrotz stimmte sie gedanklich zu, dass es wohl notwendig war Lara schon zu wecken. Psiana stupste die Brünette mit seiner Nase an der Wange bis sie schließlich langsam erwachte und schlaftrunken fragte: „Hmm... Gibt es heute Pfannkuchen?“

  • Miniras


    Miniras öffnete morgens die Augen und hob langsam den Kopf. Sein Blick fiel auf die langsam aufgehende Morgensonne am Ende des Horizonts und unweigerlich fühlte es sich dazu veranlasst zu gähnen. So früh war es normalerweise nicht wach und tatsächlich wusste es auch nicht mehr, wann es eingeschlafen war. Es erinnerte sich recht klar an den Anfang des Gesprächs mit Ottaro, allerdings überwiegte irgendwann die Müdigkeit bei beiden Pokémon. Möglicherweise hatten sie zum Schluss noch konkrete Pläne für heute besprochen, um ihre Idee in die Tat umzusetzen.

    Ein kurzer Rundumblick offenbarte Miniras, dass Ottaro bereits nicht mehr zugegen war. Allem Anschein nach hatte er sich noch vor seinem Erwachen auf den Weg gemacht, um die Hüterin des Meeres zu suchen. Just in diesem Moment dämmerte es Miniras, dass es nie nach der Identität der besagten Hüterin gefragt hatte. Ob das nun zu seinem Nachteil war oder nicht, wollte es allerdings noch nicht entscheiden.


    Miniras nutzte die Gelegenheit, um sich noch ein Stück der roten Algen zu genehmigen. Während es sich auf seinen Schlafplatz gelegt hatte, musterte es die Höhle im immer mehr werdenden Sonnenlicht. Fernab anderer Pokémon schien dieser Platz wirklich heimelig zu sein und mit der Anbindung zum Wasser konnte sich Ottaro jederzeit austoben. Es fragte sich, ob es vielleicht irgendwann ebenfalls zu einer Veränderung an Land beitragen könnte.

    Mit jedem weiteren Bissen bemerkte Miniras zudem, dass ihm der einzigartige Geschmack der Algen durchaus imponierte. Beinahe hätte es vergessen, dass seine erste Tat am Tag normalerweise das Sammeln von Beeren war. Nachdem Miniras nicht wusste, wann Ottaro zurückkommen würde, beschloss es, sich wieder auf den Rückweg zu machen. Seine Arbeit war getan und alles Weitere sollten die Wasser-Pokémon übernehmen.


    Gerade, als Miniras seine Glieder streckte und den Ausgang der Höhle fixierte, hörte es das Schlagen großer Flügel. Sofort ging es in Lauerstellung.


    OT: Brutalandas Besuch gilt wohl erst einmal nur Miniras und nicht Ottaro. Roxas Oblivion

  • Brutalanda

    Während er weiterflog, vorbei am Lager der Menschen, konnte Brutalanda erkennen warum er nicht schon eher auf das Ottaro gestoßen war. Die Höhle war für Nicht-Schwimmer ziemlich schwierig zu erreichen. Ein falscher Schritt auf den rutschigen Felsen und du nimmst ein unfreiwilligen Bad. Für Nicht-Wasser-Pokémln könnte das ziemlich gefährlich werden und für Flug-Pokémon gab es hier nicht viel. Wenig Bäume, weder für die Nahrungssuche nach Beeren oder ähnlichem, noch um dort ein Nest zu bauen. Nur viel Wasser. Als der Drache die Höhle erreichte, landete er auf den Felsen. Es gab dort nicht viel Land um darauf zu landen, daher landete er mit seinen Vorderbeinen auf einem Felsen, während er seine Hinterbeine auf einem anderen platzierte. Etwas ungewöhnlich aber sofern er nicht direkt in die Höhle fliegen wollte nochvdie bessere Alternative. Schließlich wollte er nicht einfach in das Heim eines fremden Pokémon eindringen. Doch Brutalanda wagte zumindest einen Blick in die Höhle. Er erkannte das Miniras sofort. Doch es schien allein zu sein. "Hallo, ich suche jemanden. Ich werde jetzt reinkommen. Du brauchst dich nicht zu erschrecken." Mit dieser Warnung betrat er die Höhle. Zum Glück war sie recht groß und er musste nur seine Flügel etwas enger anlegen. Vor ihm stand das kleine Drachen-Pokémon und schien wohl nur darauf zu warten anzugreifen oder weg zu laufen. "Bist du das Miniras das mit den Menschen Kontakt hatte? Warum bist du alleine hier? Sollte das nicht die Höhle von Ottaro sein? Ich würde mich gerne mit euch Beiden unterhalten. Mir ist zu Ohren gekommen ihr hattet einen recht aufregenden Tag über den ich alles wissen will. Besonders über die Menschen." Nach diesen Worten machte es sich Brutalanda gemütlich, beobachtete Miniras und wartet geduldig auf die Antwort.

  • Tauboga


    Die Nachtschicht verging wie im Fluge. Tauboga und Silvarro konnten keinerlei Besonderheiten bemerken, kein Feind weit und breit. Nur der Mond stand hell leuchtend am Himmel, die Sterne funkelten wunderschön. Alle Trainer schliefen tief und fest. Psiana und Nachtara lösten die beiden Vögel zur Halbzeit wie vereinbart ab.

    "Ich hoffe ihr beiden konntet euch gut erholen.", sagte die Vogeldame mit leiser Stimme um niemanden zu wecken und blickte dabei abwechselnd zu den beiden Katzen-Pokémon.

    "Hoffentlich wird die Nacht weiterhin ruhig bleiben. Nun lege ich mich etwas schlafen, bis später."

    Tauboga suchte sich einen kleinen Ast im Baum, setze sich gemütlich hin, steckte ihren Kopf in die Federn und schlief auch schnell ein.

    Nach einigen Stunden Schlaf wurde die Vogeldame durch ein Gespräch zwischen den beiden Katzen-Pokémon und Plaudagei geweckt. Er sah ein riesengroßes, fliegendes Wesen am Himmel. Nachtara und Psiana sahen dieses ebenfalls und weckten daraufhin ihre Trainerin.

    Tauboga verließ ihren Schlafast, flog Richtung Plaudagei und konnte den riesengroßen Drachen nur noch am Horizont sehen.

    "Das Pokémon ist aber riesig, ich glaube mit ihm sollten wir uns nicht anlegen. Ich kenne es zwar nicht, aber es ist definitiv eine Nummer zu groß für uns, sagt mir meine Intuition. Zum Glück hat es uns nicht bemerkt., rief die Vogeldame in die Runde und landete in der Nähe von Psiana und Nachtara.

  • Sandra bedankte sich bei der Köchin für die Zubereitung und holte sich ebenfalls eine Portion vom Eintopf ab. Sie überlegte ob sie oder einer ihrer Partner sich ebenfalls für die Wache anbieten sollte da sie ohnehin mit wenig schlaf auskam und für eine weile nach dem Unglück am Strand mehr oder weniger freiwillig schon eine Portion Schlaf bekommen hatte, allerdings schien die Aufgabe auch schon gut besetzt und verteilt worden zu sein so das eigentlich nichts weiter übrig blieb als die Nacht zu verbringen. Ihre Begleiter schliefen wenn sich die Möglichkeit bot generell eher außerhalb der Bälle was für Sandra von Vorteil war da sie sich so in das Capeartige Rückenfell von Bancho einkuscheln konnte und nach einer weile einschlief. Die aufkommende Sonne strich langsam über ihren Körper und läutete einen neuen Tag ein mit einer Frage die Sandra im halben Dämmerzustand zwischen schlafen und wach sein mitbekam. Sie richtete ihren Oberkörper langsam auf, fragte verschlafen mit halb geschlossenen Augen und laut gähnend. "Wer macht Pancakes?"

  • Miniras


    Als Miniras den fliegenden Besucher erkannte, fauchte es instinktiv. Der Größe und dem Aussehen nach zu urteilen handelte es sich bei seinem Gegenüber um einen sehr starken Gegner, weswegen es nicht klein beigeben wollte.

    Anders als erwartet grüßte das Pokémon und betrat danach die Höhle. Mit seiner Statur versperrte es beinahe den einzigen Ausgang, weswegen eine Flucht schwierig werden könnte. Miniras sprang rückwärts und blieb in seiner Lauerstellung, um auf eventuelle Angriffe vorbereitet zu sein. Das Pokémon schien sich jedoch ganz und gar nicht profilieren zu wollen, sondern sehr für seinen Kontakt mit den Menschen am Vortag und Ottaro zu interessieren. Warum wollte es ausgerechnet darüber mit ihm sprechen, wo doch sein Kontakt ebenfalls nicht lange angedauert hatte? Konnte es womöglich sein, dass es sich hierbei um den Herrscher der Insel handelte? Miniras erinnerte sich dunkel an die Worte seiner Mutter, dass er wohl überall Augen und Ohren zu haben schien. In jedem Fall musste es herausfinden, wer dieses Pokémon war.


    Die entspannte Haltung seines Gegenübers gab Miniras keinen Grund mehr, sich abweisend zu verhalten. Stattdessen legte es sich ebenfalls auf den Boden und begutachtete das neue Pokémon. Ja, der Blick und die Ausstrahlung ließen auf ein Drachen-Pokémon schließen. Im Notfall könnte es zumindest etwas an Schaden anrichten.

    „Hallo. Ottaro ist zurzeit nicht hier und eigentlich wollte ich mich ebenfalls auf den Weg machen. Da du aber nach den Menschen fragst: Besonders viel hatte ich mit ihnen nicht zu tun und obwohl sie mir fremd waren, wirkten sie nicht so, als wären sie uns feindlich gesinnt. Die Pokémon sprachen davon, dass sie einen Unfall auf See hatten und unfreiwillig hier gestrandet sind. Vieles, was sie sagten, ergab für mich keinen Sinn, aber das ist einerlei. Wer möchte das eigentlich wissen, wenn ich fragen darf?“

  • Ottaro


    Als Ottaro sah, wie sie ein riesiger Drache in seine Höhle quetschte, legte er direkt einen Zahn zu. Nicht nur, dass ein ungebetener Gast einfach in seine Höhle eindrang, Miniras könnte in Gefahr sein! Die Herrscherin war direkt hinter ihm und auch sie schien sich beeilen. Allerdings wirkte sie nicht mal halb so angespannt, wie es Ottaro war.

    "Hey! Wer bist du?", rief Ottaro, als er sich mühsam an den großen Beinen des Pokemons vorbeiquetschte. "Und pass mit deinen Flügeln auf, in meiner Einrichtung steckt viel Liebe!" Dann sah er zu Miniras der am Boden lag und rannte sofort zu ihm hin. "Alles in Ordnung mit dir? Wurdest du verletzt?" Er musterte Miniras besorgt von Kopf bis Schwanzspitze und konnte zum Glück keine Verletzungen erkennen. Aber falls doch etwas sein sollte, konnte die Herrscherin bestimmt helfen. Er sah sich zu ihr um. Sie war auch in die Höhle gekommen und schien deutlich weniger Probleme zu haben, sich um den riesigen Drachen herum zu bewegen. Doch was ihn am meisten verwunderte, waren die Worte, die sie zur Begrüßung sprach: "Ah, Brutalanda. Schön dich hier zu sehen, ich wollte eh mit dir sprechen ..."

  • Billie hatte gespürt dass sie doch langsam müde wurde und sah auch wie sich die anderen langsam zum schlafen nieder legten. Schob denn niemand Wache? Zuerst überlegte sie ob sie das übernehmen sollte, doch dann registrierte sie dass sie dafür doch zu müde war. Außerdem wer sollte es schon wagen sie anzugreifen wenn sie so großartige Pokémon um sie herum hatten? Die rothaarige versuchte sich so hinzulegen dass sie einigermaßen bequem lag und rief vorsichtshalber ihre Pokémon in die Bälle zurück. Nicht dass noch was dummes passieren würde.


    Ein paar Stunden später wachte sie auf als sie die Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht spürte. Sie taten richtig gut. Billie rieb sich den Sand aus den Augen und ächzte sich aus ihrer unbequemen Schlafstatt auf. Ihr ganzer Körper schmerzte als ob sie die ganze Nacht durchgekämpft hätte. Billie fühlte sich als ob sie schon achtzig anstatt achtzehn wäre. Sie war draußen schlafen einfach nicht gewöhnt. Ja da sprach das Stadtkind aus ihr aber das machte ihr nichts. Es gab nichts besseres als ein bequemes Bett. Basta.


    Langsam sah sie sich um und überprüfte ob ihre zwei Freunde noch da waren und dann sagte sie: "Guten Morgen."


    OT: Ich weiß es ist unspektakulär. Bald wird es jedoch wieder mehr Aktion geben :)


  • Nachdem Agatha bis jetzt meistens in einem Bett geschlafen hatte, war eine Übernachtung am Strand doch etwas ungewohnt, und so dauerte es etwas, bis die Köchin eingeschlafen war. Aber nach einiger Zeit fiel sie dann doch in den Schlaf und träumte von einer so gut gefüllten Vorratskammer wie sie es noch nie erlebt hatte. Mitten in ihren Traum hinein gähnte jemand und fragte dann: „Wer macht Pancakes?“ Die Köchin wollte schon anfangen, denjenigen auszuschimpfen, weil man bei einer so gut gefüllten Speisekammer mit Sicherheit allerhand viel leckerere Speisen als einfache Pancakes zubereiten konnte, aber dann meldete sich eine zweite Stimme. „Guten Morgen“, sagte diese. Als Agatha daraufhin ihre Augen aufschlug, befand sie sich nicht mehr bei der gut gefüllten Speisekammer, sondern auf dem Strand einer Insel, auf die sie sich zusammen mit einigen anderen Überlebenden des gestrigen Schiffsunglücks gerettet hatte.

    „Guten Morgen“, antwortete sie auf den Morgengruß der Frau mit den halblangen roten Haaren. Anschließend sah sie sich einmal an, was an Lebensmitteln so von gestern Abend noch so übrig geblieben war. Tatsächlich hatte sie gestern nur etwa die Hälfte der Beeren und einen Anteil der Kokosnuss für den Eintopf verwendet, aber Flegmonruten waren nicht mehr da. „Ich denke, ich kümmere mich jetzt erst einmal um unser Frühstück“, verkündete sie. „Aber für unser Mittagessen werden wir nachher wohl erneut auf Nahrungssuche gehen müssen.“

    Anschließend begann sie, die vorhandenen Zutaten zu einer Mahlzeit zu verarbeiten.

  • BrutalandaMinirasQuaxo (schillernd)Ottaro

    Partnerpost mit Rusalka und Roxas Oblivion


    Brutalanda beobachtete das kleine Drachen-Pokémon amüsiert. Es erinnerte ihn an sich als er noch ein Kindwurm war. Allerdings war er wesentlich leichtsinniger und hätte sich sofort auf seinen Gegner gestürzt. Bei dem Gedanken musste er fast lachen. Viel zu lange ist das schon her. Dafür hatte er jetzt aber keine Zeit. Als er sich gerade vorstellen wollte kamen zwei weitere Pokémon in die Höhle. Das Kleinere der Beiden stellte sich schützend vor Miniras. Der Beschreibung nach musste das wohl Ottaro sein. Nicht weit entfernt stand Quaxo.

    Auf die Frage, ob Miniras verletzt worden sei, reagierte es mit einem Kopfschütteln.

    "Keine Sorge, so weit ist alles in Ordnung. Wir hatten uns gerade über die Menschen und den letzten Tag unterhalten, als du aufgetaucht bist. Oder sollte ich besser sagen, ihr?"

    Miniras' Blick glitt an Ottaro und dem fremden Pokémon vorbei zum Höhlenausgang, wo sich ein weiteres Pokémon einfand. Der Statur nach zu urteilen könnte es sich hierbei um ein Wasser-Pokémon handeln, das zudem den Besucher zu kennen schien. Als dieser sich als Brutalanda vorstellte, bekam Miniras zwar keine Erinnerung an diesen Namen in sein Gedächtnis, jedoch würde es ihn sicherlich nicht vergessen.


    "Es ist schon eine Weile her", begrüßte er die Hüterin des Meeres. Danach wandte er sich an die Kleinen: "Mein Name ist Brutalanda und ich bin nicht hier um euch zu schaden, sondern um mehr über die Menschen zu erfahren. Ich will sicher gehen dass sie keinen Ärger machen oder das falsche Pokémon provozieren." Das Drachen-Pokémon versuchte dabei seine Flüge auszubreiten doch die Höhle war zu eng dafür. Beinahe hätte er bei dem Versuch Quaxo umgestoßen. "Falls es euch nichts ausmacht würde ich das Gespräch lieber vor der Höhle fortführen, bevor ich dein schönes Heim noch zerstöre."

    Ottaro musterte Miniras nochmal sehr sorgsam, bevor er nickte. "Okay, die Herrscherin der Meere möchte da auch mit uns drüber reden, kommen wir am besten gleich zum Punkt." Er sah nochmal zu Brutalanda und seinen Flügeln und hatte etwas Angst, dass er die Höhle noch zum Einstürzen bringen könnte. "Hier drin ist es wirklich etwas eng, insbesondere mit so einem Riesendrachen hier ... "

    Miniras stimmte zu.

    "Ja, gehen wir hinaus. Die Morgensonne auf der ganzen Haut zu spüren ist sowieso angenehmer und dann haben wir alle Platz."

    Brutalanda ging rückwärts aus der Höhle und versuchte dabei so wenig wie möglich zu demolieren. Kaum war er wieder im Freien, breitete er die Flügel aus. Das fühlte sich wesentlich besser an, dachte es und drehte sich wieder zur Höhle.


    Nachdem es sich aufgerichtet hatte, musterte Miniras das Wasser-Pokémon von oben bis unten. Es schien relativ entspannt zu sein und ließ durch seine Ausstrahlung keinerlei Nervosität aufkommen.

    "Und … du bist die Hüterin des Meeres? Ich heiße Miniras, aber wenn du mit Ottaro gekommen bist, weißt du das vermutlich schon."

    Quaxo fand den kleinen Drachen faszinierend. Das Schuppenkleid erinnerte sie irgendwie an das von Barschwa, nur deutlich robuster. Musste es wohl auch sein hier an Land. "Das ist richtig, mein Name ist Quaxo und ich beschütze die Pokemon im Meer. Ottaro hat mir noch nicht viel von dir erzählt, aber du scheinst ein mutiges Pokemon zu sein. Ich würde mich freuen, wenn wir uns besser kennen lernen, sobald die aktuellen Ereignisse sich beruhigt haben." Sie lächelte Miniras freundlich an und setzte sich dann an den Rand des Felsens, so dass ihre Füße im Wasser hingen.

    Ottaro war ins Wasser gesprungen, damit auf dem Boden des Höhleneingangs genug Platz für Miniras und Quaxo blieb. Er selbst konnte ja gut schwimmen, es war also kein Problem, im Wasser zu treiben und so mit den anderen zu reden. Vor allem, da das Wasser durch die Felsen hier relativ ruhig war. Er blieb aber nahe bei Miniras, nur für den Fall. Er beobachtete auch Brutalanda fasziniert, wie er auf den Felsen balancierte. Er hatte noch nie so ein großes Pokemon gesehen. Wobei, das stimmte nicht ganz, dieser Dino von den Greifern war größer gewesen. Aber jetzt sah er so ein großes Pokemon richtig in Bewegung, das war neu. Ob das dieses Herrscherpokemon vom Land war, das Miniras erwähnt hatte? Es musste dann unfassbar stark sein. Nicht dass er sich unsicher fühlte, immerhin war ja die Herrscherin hier und die beiden schienen sich zu kennen, aber er fühlte sich definitiv eingeschüchtert, weswegen er erstmal schwieg.


    Quaxo hingegen wollte direkt zum Punkt kommen. Nachdem alle einen Platz gefunden hatte, sah sie einmal in die runde und blieb mit ihrem Blick an Brutalanda hängen. "Also, was wissen wir so weit über die Menschen? Wo sind sie, haben sie noch jemandem neben den Flegmon geschadet? Gibt es einen Weg, wie wir sie wieder von der Insel wegbringen können, oder wollen sie sich hier niederlassen?"

  • Brutalanda

    Brutalanda war etwas überrascht. Er hörte zum ersten Mal davon dass jmd zu schaden gekommen ist. "Was ist passiert? Geht es den Flegmon gut?" Ein Angriff auf die Einheimischen war schlechte Neuigkeiten. Er hatte letzte Nacht viel nachgedacht und nur eine Idee ist ihm gekommen. Doch setzte diese voraus dass sich die Menschen friedlich verhielten. Aber gab es eine andere Möglichkeit? Auf der Insel gab es schließlich noch andere einflussreiche Pokémon und nicht alle von ihnen würden friedlich reagieren. Er seufzte und antwortete Quaxo: " Ich werde sie vorerst unter meinen Schutz stellen. Das wird die Meisten erstmal beruhigen und ich werde dafür sorgen dass sie nur in meinem Gebiet bleiben. Ansonsten werde ich Ihnen auch erklären wie das Leben hier läuft und sie davon abhalten noch mehr Schaden anzurichten. Außerdem werde ich wohl mit den Anführer in den anderen Gebieten der Insel sprechen um sie davon abzuhalten eine Dummheit zu begehen. Ich könnte dafür die Hilfe von jemandem gebrauchen der auch außerhalb meines Gebiets lebt und schon Kontakt mit den Menschen hatte." Dabei wandte er sich an das Miniras.


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    Alex wurde wach nachdem er Stimmen hörte. Warum höre ich Stimmen in meinem Schlafzimmer? Hat sich wieder eins meiner Pokémon reingeschrieben? Verwirrt wachte er auf und ihm fiel auf dass er überall Sand auf seiner Kleidung hatte. Was ist denn hier passiert? Er brauchte ein paar Sekunden bis ihm wieder einfiel wo er war und warum. Oh ja das blöde Schiff ist gesunken.

    Es schien als wären die anderen Schiffbrüchigen schon wach und machten Essen. "Ist letzte Nacht etwas passiert?, fragte er erstmal Silvarro. Doch das Vogel-Pokémon schüttelte nur seinen Kopf. "Es war eine ruhige Nacht. Ich glaube zwar jmd könnte uns beobachtet haben aber vllt irre mich mich auch. Allerdings flog ein ziemlich großes Drachen-Pokémon über unser Lager. Es ist sehr unwahrscheinlich dass es uns nicht bemerkt hat." Alex rief Silvarro zurück in seinen Pokéball damit es sich erstmal ausruhen konnte. Ein großes Drachen-Pokémon? Keine guten Nachrichten aber immerhin hatte es sie ignoriert. Dann hielt es uns vielleicht für keine Gefahr. Zumindest hoffe ich das, dachte sich Alex bevor er sich der Gruppe widmete. "Guten Morgen. Ich hoffe ihr habt gut geschlafen. Ich gehe wohl davon aus dass meinem von uns letzte Nacht wundersamerweise eingefallen ist wie wir von hier wegkommen? ", fragte er auch wenn er wusste dass die Antwort wohl offensichtlich

  • Miniras


    Fasziniert betrachtete Miniras Brutalanda, wie es voller Ruhe an die Situation heranging und sich Gedanken über das weitere Vorgehen machte. Dabei spielte es wohl auch eine Rolle, dass Miniras selbst mit den Menschen und den Pokémon interagieren musste, was es doch mit etwas Skepsis betrachtete. Zwar hatten einige der Pokémon bereits Kontakt mit ihm, aber wie würden sie darauf reagieren, wenn sie von solch einem großen Drachen-Pokémon aufgesucht werden? Unbedacht sollten sie nicht an die Sache herangehen.

    „Können wir versuchen, ja. Ich denke aber, dass du erst deutlich später hinzustoßen solltest, bis sie wissen, was auf sie zukommt. Ansonsten könnten sie deine Ankunft aufgrund deiner Größe vielleicht als Angriff werten. Die Menschen hatte ich bereits vorgewarnt, dass mit Gefahren auf der Insel zu rechnen ist.“


    Mit einem Mal wurde Miniras bewusst, welcher Aufgabe es sich hier stellen musste. Die Menschengruppe war recht groß und die Pokémon machten ebenfalls einen sehr vielfältigen Eindruck. Ob es Brutalanda wohl zufriedenstellen konnte? Vielleicht sollte es sich darüber keine allzu großen Gedanken machen und wandte sich daher lieber an die Wasser-Pokémon.

    „Also, ja, ich kann vorgehen, damit sie vorbereitet sind. Quaxo, gibt es vielleicht eine Möglichkeit, sie über das Wasser wegzubringen? Du kennst dich in der Umgebung wohl besser aus.“

  • QuaxoOttaro


    "Mir wurde berichtet, dass sie den Flegmon ihre Ruten abgezogen haben, um sich zu ernähren. Dieses Verhalten finde ich indiskutabel und wir müssen definitiv den Schutz der Pokemon hier vor Ort erhöhen. Ich habe meinen Schützlingen schon gesagt, dass sie sich verstecken sollen", antwortete Quaxo und sah dann zu Miniras. "Es sollte Möglichkeiten geben, sie über das Wasser wieder wegzubringen, solange sie nichts tun. Ich kenne ein Wailord, dass ein bisschen weiter lebt, es könnte die Menschen auf seinem Rücken wegbringen. Wenn ich bald losgehe, könnte es sicher bis zum Abend hier sein." Mit einem Blick zu Brutalanda fügte sie noch hinzu: "Aber ich gehe nur, wenn du mir glaubhaft versichern kannst, dass für den schutz der Pokemon hier gesorgt ist."


    Ottaro verfolgte fasziniert das Gespräch. Die Herrscherin und Brutalanda hatten beide diese Ausstrahlung, die ihnen einfach eine gewisse Autorität verlieh. Und sie schienen erstaunlich ruhig zu sein. Eine Eigenschaft, die er definitiv noch lernen musste und das wurde ihm hier wieder sehr schmerzlich bewusst. Als Miniras gebeten wurde, zurück zu den Menschen zu gehen, atmete er also einmal tief durch, bevor er sagte: "Ich gehe mit. Ich möchte dich nicht allein damit lassen und ich stimme zu, dass Brutalanda wohl nicht grade freundlich aufgenommen werden würde. Außerdem ..." Seine Stimme wurde deutlich leiser. "Außerdem tut es mir leid dass ich gestern so aggressiv und ängstlich gegenüber der Greifer war, ich versuche, etwas entspannter zu sein ... Aber wenn sie irgendwelchen funny business versuchen, dann sind wir sofort weg, ok???"

  • Miniras


    Miniras verstand die Dringlichkeit, mit der Quaxo sprach. Je eher sie zu den Menschen aufbrachen und die Situation klärten, desto schneller würden wohl alle Beteiligten wieder ihrem gewohnten Alltag folgen können. Es hoffte, dass sich bis zum Sonnenuntergang keinerlei Zwischenfälle ergaben und sowohl die Menschen als auch die Pokémon Ruhe bewahren konnten. Besonders Brutalandas Ankunft könnte gemischt aufgenommen werden.

    „Alles klar. Wenn wir uns sofort auf den Weg machen, sollte sich die Sache hoffentlich klären.“


    Ottaro entschuldigte sich unterdessen, dass er tags zuvor so schnell wie möglich in seine Höhle zurück wollte. Auch wenn das für Miniras bereits vergangen war, akzeptierte es die Bitte, dass Ottaro mitkommen würde.

    „Wenn es für dich kein Problem darstellt, wieder zu den Menschen zu gehen, dann kannst du mich gern begleiten. Ich weiß zwar nicht, was dieser fanni bisines ist, aber ich denke, es wird halb so wild.“

    Just in diesem Moment fiel Miniras ein, dass sie womöglich noch ein Zeichen benötigten, damit sich Brutalanda unbeschadet nähern konnte. Zwar wagte es nicht anzuzweifeln, dass es einen guten Weitblick besaß und einen Blickkontakt registrierte, allerdings konnte es nicht schaden, sich vorher abzusprechen. Sein Blick fiel daher auf die Muschel.

    „Ottaro, kannst du eventuell mit deiner Muschel ein Zeichen geben, wenn wir alles geklärt haben? Oder mit einer Attacke? Ich könnte zwar mit einem lauten Schrei auf mich aufmerksam machen, allerdings würde das auch alle Pokémon in der Umgebung aufschrecken.“