Klimawandel--> Was macht ihr dagegen?

  • Tipp: Ließ die Kommentare. Da steht drinne, warum das nicht funktioniert.

    Und es gibt weitere Gründe, die an der Politiklandschaft und der Privatisierung liegen.

    Hier möchte ich einen Vergleich heranziehen und zwar Japan >> Deutschland. Einfach weil ich mich da auskenne.


    Japan: Die Bahn dort ist zum Großteil staatlich (nennt sich JR = JapanRail). Das heißt, der Staat kann hier direkt lenken, wie sich das Netz entwickelt. Das Netz ist sehr gut ausgebaut und die Shinkansen (Bullettrains) schaffen knappe 400 km/h. Auch Tokyo hat ein sehr geiles Netz, genauso wie jede größere Stadt.

    Ländlichere Regionen wie die Insel Shikoku sind eher wie hier, was noch Baustelle ist.


    Jetzt Deutschland: Die Bahn ist privat und verkommt aufgrund der Profitgeilheit schon seit Jahrzehnten derart, dass sich kaum was bewegt, die ICEs keine eigene Strecke haben und dauernd die Bahnen ausfallen. Da privat kann der Staat nur mit Subventionen eingreifen, was noch immer dem Willen des Betreibers unterliegt, genauso der Preis. Heißt im Klartext: Der Betreiber streicht die Subventionen UND den höheren Gewinn durch Presierhöhungen ein... ohne wirklich auszustocken, sondern nur das Nötigste zu machen.


    Tja, wo liegt hier wohl der Fehler und was passiert wohl mit der CO²-Steuer? Genau! sie wird hundertpro falsch oder gar nicht an den Bürger zurückgegeben, weil der absolut keinen Einfluss drauf hat, welche Alternativen ihm geboten werden oder wie diese nun verteuert werden.


    Deutschland ist Privateigentum...

  • weil der absolut keinen Einfluss drauf hat, welche Alternativen ihm geboten werden oder wie diese nun verteuert werden

    Eben das ist das Problem. Alternativen müssen vorher geschaffen werden. Genauso wie Ladestationen für E-Autos überall verfügbar sein müssten, bevor die Leute überhaupt darüber nachdenken würden, umsteigen zu können. Aber natürlich ist es viel einfacher, den Leuten erstmal Geld über eine CO2 Steuer aus der Tasche zu ziehen (und hätte nicht die Ökosteuer nach dieser Theorie schon regulierend wirken müssen?) und ihnen Alternativen für die Zukunft zu versprechen.


    Aber jetzt mal völlig von allen halbherzigen Versuchen das Klima zu retten abgesehen... Selbst wenn Deutschland sich morgen abschafft, würde das am Klimawandel ganz genau nullkommanull ändern. Und andere Länder würden sich auch kein Beispiel an uns nehmen, da kann man noch so viel hoffen.

  • Und andere Länder würden sich auch kein Beispiel an uns nehmen, da kann man noch so viel hoffen.

    Gut daran erkennbar, dass "wir" immer auf die zeigen, die es noch schlechter machen, statt sich ein Beispiel an jenen zu nehmen, die es bereits besser machen als Deutschland. Genau deshalb ist dieser libertäre Schwachsinn von wegen Eigenverantwortung und Freiwilligkeit, den vor allem die FDP predigt, völliger Humbug. Menschen regulieren sich halt nicht freiwillig, sondern zeigen dann halt lieber auf diejenigen, die es nicht tun, weshalb sie auch nichts tun müssten. Deshalb kann ich nur sagen: Los, her mit einer CO2-Steuer. Los Staat, zwinge die Bürger halt klimaverantwortlicher zu handeln, statt die ganze Zeit Ausreden zu erfinden, warum man eigentlich nichts tun muss.

  • Jetzt Deutschland: Die Bahn ist privat und verkommt aufgrund der Profitgeilheit schon seit Jahrzehnten derart, dass sich kaum was bewegt, die ICEs keine eigene Strecke haben und dauernd die Bahnen ausfallen. Da privat kann der Staat nur mit Subventionen eingreifen, was noch immer dem Willen des Betreibers unterliegt, genauso der Preis. Heißt im Klartext: Der Betreiber streicht die Subventionen UND den höheren Gewinn durch Presierhöhungen ein... ohne wirklich auszustocken, sondern nur das Nötigste zu machen.

    Das ist so nicht 100%ig richtig, die Bahn ist zwar privatisiert, befindet sich aber zu 100% in staatlicher Hand. Damit hat der Staat immer noch mehr Möglichkeiten, zu bestimmen, wo es lang geht. Das tut der Herr Verkehrsminister auch, nur in die komplett falsche Richtung. Zudem gibt es bereits auch einige reine ICE-Strecken, z.B. Würzburg-Hannover, Köln-Frankfurt, Leipzig/Halle-Erfurt. Es ist eher so, dass die Kapazitäten für den Güterverkehr vollkommen unzureichend sind und dass es dadurch dort immer zu massiven Verspätungen kommt, weswegen von Unternehmen der LKW bevorzugt wird, der kommt maximal 2 Stunden und nicht 2 Tage zu spät.

    Zudem muss man in Deutschland mit wesentlich mehr Widerständen gegen neue Bahntrassen rechnen. Soweit ich gelesen habe, verlaufen 45% des Shinkansennetzes unterirdisch. Versuch das mal hier, da kommen erstmal 11zig Bürgerinitiativen und klagen dagegen.

  • Und andere Länder würden sich auch kein Beispiel an uns nehmen, da kann man noch so viel hoffen.

    Gut daran erkennbar, dass "wir" immer auf die zeigen, die es noch schlechter machen, statt sich ein Beispiel an jenen zu nehmen, die es bereits besser machen als Deutschland. Genau deshalb ist dieser libertäre Schwachsinn von wegen Eigenverantwortung und Freiwilligkeit, den vor allem die FDP predigt, völliger Humbug. Menschen regulieren sich halt nicht freiwillig, sondern zeigen dann halt lieber auf diejenigen, die es nicht tun, weshalb sie auch nichts tun müssten. Deshalb kann ich nur sagen: Los, her mit einer CO2-Steuer. Los Staat, zwinge die Bürger halt klimaverantwortlicher zu handeln, statt die ganze Zeit Ausreden zu erfinden, warum man eigentlich nichts tun muss.

    Und währenddessen baut China und Indien ihre Kohlekraftwerke weiter aus, währenddessen steigt Afrika auch ins Kohlegeschäft ein und währenddessen scheißt die USA ebenfalls auf ihre Emissionen. Es gibt bereits Länder die uns in Sachen erneuerbare Energien weit überlegen sind. Sehr ihr, dass sich Die CO2 lastigsten Länder ein Beispiel daran nehmen?


    Es ist sowohl absurd zu denken, dass sich der Aufwand Deutschlands oder Teile der EU lohnen werden angesichts solcher riesigen Länder wie den USA, China, Russland und dem afrikanischen Kontinent, es ist such naiv zu glauben dass sie sich uns als Vorbild nehmen. Denn wenn sie sich die fortschrittlichen Länder wie Norwegen und Schweden nicht zum Vorbild nehmen, und wenn sie allen wissenschaftlichen Bedenken zum Trotz ihre Emissionen nicht verringern sondern sogar erhöhen, dann ändert Deutschland da nichts daran. Alles was wir tun, ist unserer Wirtschaft weiter zu schaden, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und für soziale Spannungen zu sorgen.


    Man muss an einer globalen Verpflichtung arbeiten, die Klimaziele zu erreichen. Statt Lippenbekenntnisse in Form des Pariser Abkommens.

  • Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen.

    Schon klar, dass man sich nicht erst nach Einführung einer Steuer um die Bahn oder generell ÖNV kümmern sollte, aber dann gibt es mehr Geld dafür und es kann mehr investiert werden. Wer da aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen lieber zahlen und nicht auf Alternativen umsteigen will, fördert damit auch den Ausbau der Alternativen. Also unterm Strich würde das dann auch helfen.

    Dann empfinde ich es aber als extreme Abzocke, denn ich habe das Gefühl, dass sich in Köln nichts ändern wird, oder es jahrzehnte dauern wird, bis ich keine vier Stunden hin und zurück mehr brauche.

    Und teurer wird die KVB halt auch jedes Jahr.

  • Und währenddessen baut China und Indien ihre Kohlekraftwerke weiter aus, währenddessen steigt Afrika auch ins Kohlegeschäft ein und währenddessen scheißt die USA ebenfalls auf ihre Emissionen.

    Genau, wenn alle anderen drauf scheißen, dann fahren wir halt mit das Klima gegen die Wand. Dass Deutschland mit 2% der Treibhausgase, aber nur knapp einem Prozent der Weltbevölkerung überdurchschnittlich großen Anteil am Klima hat, drauf geschissen.


    Man muss an einer globalen Verpflichtung arbeiten, die Klimaziele zu erreichen. Statt Lippenbekenntnisse in Form des Pariser Abkommens.

    Man könnte natürlich auch ohne Verpflichtung schonmal anfangen, damit man auf die eigenen Fortschritte pochen könnte. Deutschland gehört zu den größten Industrienationen der Welt, aber die ganze Zeit wird so getan, als wären wir ein kleines Licht. Deutschland allein hat bereits gewaltige Marktmacht, zusammen mit der EU wäre diese nur noch größer.

    Dass Deutschland allein nichts tun könnte, ist also nur eine willkommene Ausrede weiterhin nichts zu tun.

  • Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen.

    Schon klar, dass man sich nicht erst nach Einführung einer Steuer um die Bahn oder generell ÖNV kümmern sollte, aber dann gibt es mehr Geld dafür und es kann mehr investiert werden. Wer da aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen lieber zahlen und nicht auf Alternativen umsteigen will, fördert damit auch den Ausbau der Alternativen. Also unterm Strich würde das dann auch helfen.

    Dann empfinde ich es aber als extreme Abzocke, denn ich habe das Gefühl, dass sich in Köln nichts ändern wird, oder es jahrzehnte dauern wird, bis ich keine vier Stunden hin und zurück mehr brauche.

    Und teurer wird die KVB halt auch jedes Jahr.

    Sorry, aber Köln ist nicht der Nabel der Welt. Und es ist eher Abzocke an der Erde, dass es so billig ist, CO2 zu produzieren.

  • Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen.

    Schon klar, dass man sich nicht erst nach Einführung einer Steuer um die Bahn oder generell ÖNV kümmern sollte, aber dann gibt es mehr Geld dafür und es kann mehr investiert werden. Wer da aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen lieber zahlen und nicht auf Alternativen umsteigen will, fördert damit auch den Ausbau der Alternativen. Also unterm Strich würde das dann auch helfen.

    Dann empfinde ich es aber als extreme Abzocke, denn ich habe das Gefühl, dass sich in Köln nichts ändern wird, oder es jahrzehnte dauern wird, bis ich keine vier Stunden hin und zurück mehr brauche.

    Und teurer wird die KVB halt auch jedes Jahr.

    Sorry, aber Köln ist nicht der Nabel der Welt. Und es ist eher Abzocke an der Erde, dass es so billig ist, CO2 zu produzieren.

    Köln ist eine Großstadt und dafür sind die Öffis einfach Katastrophe. Und es tut mir leid, wenn ich dann das Auto wähle um noch Freizeit zu haben, wenn ich sonst 4 Stunden am Tag mit rumfahren mit den Öffis beschäftigt wäre.

    Man kann einfach nicht erwarten, dass mit einer co2 Steuer plötzlich alle auf die Bahn umschwenken. Und sich sicherlich danach nicht um den Ausbau gekümmert wird. Zumindest in Köln nicht. Ich kann mir das auch nicht vorstellen, wie das hier noch funktionieren soll.

    Es gibt Städte, da würde ich ohne zu zögern aufs Auto verzichten, weil die Öffis da auch 1a sind. Aber das ist hier in Köln nicht gegeben.

    Wien ist super. Ist preisstechnisch sogar ein Vorbild. Einige Städte probieren das hier an (365 Euro im Jahr) und übernehmen es dann trotzdem nicht, wieso auch immer.

  • Deutschland gehört zu den größten Industrienationen der Welt

    Damit hast du dann auch eine Erklärung dafür geliefert, warum wir mit 1% der Weltbevölkerung 2% Treibhausgas produzieren. Und als Industrienation steigt Deutschland (praktisch gleichzeitig) sowohl aus der Atomenergie als auch aus der Kohleenergie aus. Nun nenne mir ein Land, das sich das zum Vorbild nimmt.

  • Sorry, aber Köln ist nicht der Nabel der Welt. Und es ist eher Abzocke an der Erde, dass es so billig ist, CO2 zu produzieren.

    Einige Städte probieren das hier an (365 Euro im Jahr) und übernehmen es dann trotzdem nicht, wieso auch immer.

    Das muss halt auch finanziert werden. Vlt könnte man das mit einer CO2-Steuer tun. Und wenn der Liter Benzin mindestens 1,90 kostet, werden schon einige nachdenken (müssen). Wenn man dann noch die Steuervorteile für Firmenwagen kappt, könnte man echt viel erreichen.

    Und sag blos, du stehst mit deinem Auto nie im Stau :fright:

  • Es ist sowohl absurd zu denken, dass sich der Aufwand Deutschlands oder Teile der EU lohnen werden angesichts solcher riesigen Länder wie den USA, China, Russland und dem afrikanischen Kontinent, es ist such naiv zu glauben dass sie sich uns als Vorbild nehmen.

    Das ist richtig, das bringt der Aufschwung mit sich, vor allem Afrika, China und auch Indien, die in den letzten Jahren mehr auf Industrie setzen und billig produzieren konnten. Da muss man sich im Klaren sein, woher die tollen und günstigen Produkte, die man so kaufen kann herkommen, nicht nur bzgl. Arbeitsbedingungen in diesen Ländern, sondern auch wie schmutzig Produkte dort hergestellt werden. In den USA und in der EU sind allerdings die CO2-Emissionen insgesamt in den letzten Jahren bereits etwas zurückgegangen.


    Und als Industrienation steigt Deutschland (praktisch gleichzeitig) sowohl aus der Atomenergie als auch aus der Kohleenergie aus.

    Naja von letzterem ist bislang nicht wirklich etwas zu sehen...

  • Und als Industrienation steigt Deutschland (praktisch gleichzeitig) sowohl aus der Atomenergie als auch aus der Kohleenergie aus.

    Naja von letzterem ist bislang nicht wirklich etwas zu sehen...


    Inwiefern? Für beides gibt es einen entsprechenden Zeitplan. Auch wenn ich persönlich ihn für ziemlich optimistisch halte.

  • Sorry, aber Köln ist nicht der Nabel der Welt. Und es ist eher Abzocke an der Erde, dass es so billig ist, CO2 zu produzieren.

    Einige Städte probieren das hier an (365 Euro im Jahr) und übernehmen es dann trotzdem nicht, wieso auch immer.

    Das muss halt auch finanziert werden. Vlt könnte man das mit einer CO2-Steuer tun. Und wenn der Liter Benzin mindestens 1,90 kostet, werden schon einige nachdenken (müssen). Wenn man dann noch die Steuervorteile für Firmenwagen kappt, könnte man echt viel erreichen.

    Und sag blos, du stehst mit deinem Auto nie im Stau :fright:

    Selbst wenn der Liter 2 Euro kostet, wird das Auto immer noch billiger sein, da wir zu zweit fahren und die Bahntickets jetzt schon für uns 4 Euro pro Person für eine Fahrt kosten. Und da die KVB ja erhöhen will, kann man von bald 5 Euro ausgehen.

    Und wie lange soll ich warten, wenn sowas über die co2 Steuer finanziert wird? Damit sich das in Köln lohnt und effizient ist, bräuchte jede Bahn ein eigenes Gleis. Und das ist sicherlich nicht in fünf Jahren gemacht.

    Und tatsächlich stehen wir selten im Stau, da wir um 5 Uhr/12:50 zur Arbeit fahren und jeweils um 14:30 und 22:15 nach Hause fahren. ;)

    Höchstens um 12:50 und 14:30 stehen wir mal für 10 Minuten im Stau. Und das vielleicht 1x im Monat, wenn überhaupt. Immer noch zuverlässiger als die Bahn.

  • Köln ist eine Großstadt und dafür sind die Öffis einfach Katastrophe. Und es tut mir leid, wenn ich dann das Auto wähle um noch Freizeit zu haben, wenn ich sonst 4 Stunden am Tag mit rumfahren mit den Öffis beschäftigt wäre.

    Man kann einfach nicht erwarten, dass mit einer co2 Steuer plötzlich alle auf die Bahn umschwenken. Und sich sicherlich danach nicht um den Ausbau gekümmert wird. Zumindest in Köln nicht. Ich kann mir das auch nicht vorstellen, wie das hier noch funktionieren soll.

    Es gibt Städte, da würde ich ohne zu zögern aufs Auto verzichten, weil die Öffis da auch 1a sind. Aber das ist hier in Köln nicht gegeben.

    Wien ist super. Ist preisstechnisch sogar ein Vorbild. Einige Städte probieren das hier an (365 Euro im Jahr) und übernehmen es dann trotzdem nicht, wieso auch immer.

    Halte ich auch nur für großes Palaber, soll natürlich nicht heißen, dass man nichts für die Umwelt machen sollte, aber ich habe es damals schon angesprochen, das sind einfach so Sachen, damit macht man Geld, mehr nicht, ich lehne mich auch so weit aus dem Fenster, dass mit so einer Steuer wenig dagegen getan wird, es ist lediglich ein Grund uns noch mehr das Geld aus den Taschen zu ziehen, ist ja nicht so als würden wir schon genug Steuern zahlen, wo die überall "sinnvoll" hinfließen, lass ich jetzt mal außen vor.


    Weiteres Geld bei den kleinen abzwacken, Umwelt groß umwerben und dann passiert genau wie viel?, genau so gut wie gar nichts, ist nichts anderes wie man soll mehr Bio kaufen, zahlt fürs gleiche mehr Geld und was klebt auf der Gurke, sicherlich kein Label aus Papier.

    Kurz gesagt groß Geschiss um uns lediglich mehr Geld aus den Taschen zu ziehen, man zieht uns schon genug Geld aus den Taschen, dann sollte man einfach mal das Thema angehen und Öffis soweit voran treiben, dass es sich lohnt, dann kann man nochmal drüber reden.

    So halte ich das wie gesagt momentan eh nur für Geldmacherei, würds wenigstens auch alles dafür genutzt werden, dass es wirklich noch Leute gibt, die sowas glauben.


    Genug andere Mittel schaffen, dann können wir weiter reden, dann bin ich einer der ersten, der sein Auto unter anderem abgibt.

    Du kannst nichts und willst dich stark fühlen?, dann werde Moderator im BB, Bildung wird nicht vorausgesetzt.

    Einmal editiert, zuletzt von Pascal ()

  • Jetzt Deutschland: Die Bahn ist privat und verkommt aufgrund der Profitgeilheit schon seit Jahrzehnten derart, dass sich kaum was bewegt, die ICEs keine eigene Strecke haben und dauernd die Bahnen ausfallen. Da privat kann der Staat nur mit Subventionen eingreifen, was noch immer dem Willen des Betreibers unterliegt, genauso der Preis. Heißt im Klartext: Der Betreiber streicht die Subventionen UND den höheren Gewinn durch Presierhöhungen ein... ohne wirklich auszustocken, sondern nur das Nötigste zu machen.

    Das ist so nicht 100%ig richtig, die Bahn ist zwar privatisiert, befindet sich aber zu 100% in staatlicher Hand. Damit hat der Staat immer noch mehr Möglichkeiten, zu bestimmen, wo es lang geht. Das tut der Herr Verkehrsminister auch, nur in die komplett falsche Richtung. Zudem gibt es bereits auch einige reine ICE-Strecken, z.B. Würzburg-Hannover, Köln-Frankfurt, Leipzig/Halle-Erfurt. Es ist eher so, dass die Kapazitäten für den Güterverkehr vollkommen unzureichend sind und dass es dadurch dort immer zu massiven Verspätungen kommt, weswegen von Unternehmen der LKW bevorzugt wird, der kommt maximal 2 Stunden und nicht 2 Tage zu spät.

    Zudem muss man in Deutschland mit wesentlich mehr Widerständen gegen neue Bahntrassen rechnen. Soweit ich gelesen habe, verlaufen 45% des Shinkansennetzes unterirdisch. Versuch das mal hier, da kommen erstmal 11zig Bürgerinitiativen und klagen dagegen.

    Mhhh, wusste ich net, machts aber net minder schlimmer....

    Wenn die Regierung mehr für die Öffis tun würde, müsste man gar keine Steuer einführen, da sich das Problem von alleine löst. Nur verkommt eh alles anstatt das was getan wird. Und dafür sollen wir dann noch zahlen 0o?!


    Die CO²-Steuer begrüßen eh nur die, die genug Geld haben.

  • Wenn die Regierung mehr für die Öffis tun würde, müsste man gar keine Steuer einführen, da sich das Problem von alleine löst.

    Wieso?

    Weil dann alle freiwillig ihr bequemes und gemütliches Auto stehen lassen und lieber in stinkinge, lahme Busse oder Bahnen einsteigen, mit dem Fahrrad durch den Regen fahren und mal etwas zu Fuß laufen? Als ob.


    Die CO²-Steuer

    Wenn schon, dann CO2 :wink:

  • Wieso?

    Weil dann alle freiwillig ihr bequemes und gemütliches Auto stehen lassen und lieber in stinkinge, lahme Busse oder Bahnen einsteigen, mit dem Fahrrad durch den Regen fahren und mal etwas zu Fuß laufen? Als ob.

    Was meinst du wieso in Wien viele kein Auto haben?

    Da man mit den Öffis schnell überall hinkommt, und eine Jahreskarte 365 Euro, also jeden Tag 1 Euro, kostet. Da würde ich auch kein Auto mehr nutzen. Ganz abgesehen davon, dass an jeder Ecke ein Supermarkt ist, ich könnte wahrscheinlich sogar laufen. :D

    Dieses 365 Euro Modell wurde hier in ein paar Städten ausprobiert, aber nicht weiter benutzt. Zumindest so wie ich das in Bonn verstanden habe, hat das nur für Neukunden funktioniert, aber das kann ich auch falsch verstanden haben.