Klimawandel--> Was macht ihr dagegen?

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  • Autoland Deutschland ist ja schon allein durch das überragende Nahverkehrsnetz nicht anders möglich

    Weil die Bahn aber auch immer weiter Strecken einstampft. Irgendwie zieht sich das immer weiter durch, die Politik verschlimmbessert irgendwas, damit dann erklärt werden kann, dass das ja die freie Wirtschaft viel besser könne.

    Davon abgesehen sind ja auch Großstädte verstopft von Autos und die Leute wehren sich gegen autofreie Zonen.

    Aber sobald man nur vorschlägt den Individualverkehr einzuschränken, leben 80 Mio Deutsche plötzlich auf dem abgelegenen Bergdorf, wo täglich nur ein Bus hin und ein Bus zurück fährt, und haben auch schwerkranke Familienmitglieder, die dringend versorgt werden müssen.

    Umgekehrt ist es leider auch so: wenn ein dichtes Netz besteht, steht alles still, sobald irgendwo was falsch läuft. Zumindest ist das hier im Ruhrgebiet so, wenn ein Kleiner Faktor streikt, läuft hier nichts mehr x=


    Und da sind die Meisten eben einfach mehr bei dem persönlichen Luxus der Einzelfahrt, was ich durchaus verstehen kann. Zwar nicht in den Innenstädten, da würde ich mein Auto auch stehen lassen, aber wenn man in umliegende Städte fahren muss, um zur Arbeit zu kommen, dabei noch länger schlafen kann, als wenn man zur Bahn müsste, sich nicht mit anderen Leuten im selben Zugabteil herumärgern muss... Ist vielleicht keine Rechtfertigung, aber zumindest eine Erklärung.

  • Jopp, nur mal so als Vergleich von einem Dorfkind wie mir:


    Arbeitsweg 54km jeweils. Auto 30 min. Pro Woche ca. 65€


    Mit der Bahn, selber Fahrweg, Fahrzeit je 2h und preislich ist es nicht billiger 🤔

  • Wenn es ein dichteres Netz gibt, dann gibt es auch mehr Fahrer und Fahrzeuge. Die Zukunft ist autonom. Autonome Bahnen gibt es teilweise schon. Irgendwann wird es auch autonome Busse geben. Noch mehr Potenzial sehe ich in Taxi Unternehmen. Der heutige Taxi verlangt Wucherpreise. Da bin ich echt ehrlich. Da braucht man vielleicht ein oder zweimal ein Taxi pro Jahr, weil es Fahrtausfälle gibt oder so und gleich kostet der Taxi so viel. Das nervt mich jedesmal. Warum sind Taxis soo teuer? Viele Leute finden es halt angenehmer wenn man im Auto unterwegs ist als in vollen Bussen und Bahnen. Hier wäre ein vom Staat gefördertes Abruftaxi nicht schlecht. Ein Taxi, womit man zum Beispiel immer zur Arbeit fahren kann oder zum Einkaufen gehen und das nur ein bisschen teurer als mit Bus oder Bahn. Wenn man auf Bus und Bahn angewiesen ist, kann man ja schlecht einen Großeinkauf erledigen oder warum sehe ich keine volle Einkaufswagen in der Bahn oder Bus? Es ist zwar erlaubt, einen Einkaufswagen nach Hause zu schieben, wenn man ihn dann wieder zurück bringt. Also heißt bei Bahn und Bus. Voller Wagen in die Bahn nach Hause, auspacken und anschließend mit leeren Wagen wieder zurückfahren. Ganz ehrlich, wer macht das? Wenn mal die Taxis staatlich gefördert werden um menschenfreundlichere Preise anbieten zu können, dann würden bestimmt viele mit dem Taxi einkaufen oder zur Arbeit fahren statt mit Bus und Bahn. Wenn dann das autonome Autofahren kommt, dann kann man einfach einsteigen und wird entsprechend hingebracht und das ohne einen Fahrer zu brauchen. Ich meine die Ideen und Möglichkeiten sind da, wie wir zu auch ohne selbst fahren zu müssen vorran zu kommen. Problem bei Taxi wäre nur, dass man viele Fahrzeuge braucht. Bei Bussen würde man viele einzelne Fahrzeuge ersetzen. Deshalb sollte der Nahverkehr mit Bus und Bahn umsonst sein und mit Taxi sollte es zumindest deutlich billiger sein. Am Besten so billig, dass man quasi nur für die Spritkosten und noch 1% Trinkgeld bezahlen müsste. Aber letztendlich muss ich sagen, dass das geil wäre wenn es so wäre.

  • Ich bin immer wieder darüber beeindruckt, wie dieses Mädchen, welches nur ein wenig jünger als meine Schwester ist, die Dinge besser und genauer auf den Punkt bringen kann als es 150 Jahre der Politik geschafft haben.

    Umso erschreckender finde ich es, dass die Politik weiterhin größtenteils unbewegt weiter macht und nur geringe Versuche, etwas zu ändern.

    Und nicht nur die Politik, sondern auch viele Teile der Bevölkerung.

    Schlussendlich ist das doch ein Generationenstreit, Alt (ü40) gegen jung (u40 plus Eltern)


    Genau deswegen bin ich auch so gegen Atomkraft.

    Ja, Atomkraft ist besser als Kohle, blablabla, soweit waren wir schon.

    Trotzdem ändert es nichts daran, dass die vorhergehenden Generationen uns (gefühlte) Millionen Tonnen an Atommüll auferlegt hat, nur weil sie schnell an billigen Strom kommen wollten.
    Wir hatten in den letzten 100 Jahren mehrmals die Chance gehabt, komplett grün zu werden, aber das liebe Geld hat das verhindert.
    Denn in den 1920ern gab es bereits Elektroautos, aber die wurden von der Öllobby verdrängt, weil Benzin billiger war.

    Ein Verbrennungsmotor hat einen effektive Nutzung von 30%

    Aus 100% Treibstoff werden 70% Wärme und CO2 und 30% werden in Bewegungsenergie umgewandelt.
    Würde man heute versuchen, den Verbrennungsmotor auf dem Markt zu bringen, würde man für die 30%-Effektivität ausgelacht werden

  • Ich mag die Kleine xD.

    In der Politik ist mir vieles zu abgebrüht, da bringt so jemand alles auf den Punkt.

    Was mir aber Angst macht is die Ignoranz in der Gesellschaft. Da wünsch ich mir echt ne Welt wie in Pokemon, wo zB Kyogre mal auf den Putz haut.

    Im Film Aquaman hat glaube das Meeresvolk das gesamte Plastik an die Menschen wieder zurückgeschickt und ganz NewYork, oder ne andre Großstadt in Amerika damit überschwemmt.

    Der Mensch muss wohl erst den Ast auf dem er sitzt komplett absägen, bis er was merkt und dann isses zu spät.


    Was mich besonders erschreckt hat, war die Meldung wie unsre Politiker zur Besprechung nach NewYork (oder andre Großstadt in den USA) gekommen sind... von 4 (!) Politikern is eine mit ner normalen Linienmaschine geflogen, der Rest einzeln im Privatjet und das innerhalb von nen paar Stunden 0o. Gehts eigentlich noch?

    Da muss ich wirklich fragen: "Wie könnt ihr es wagen?..."

  • Zitat

    "Wie könnt ihr es wagen?..."


    Wie konnte es die Menschheit wagen, sich zu entwickeln, mit der Industrialisierung zu beginnen usw. Kann sein, dass man das Geschichte nennt, ich bin aber da kein Experte.

    Es ist ja nun nicht so, dass die Politiker das alles verbrochen haben, das war schlicht die gesamte Menschheit. Und mir soll bitte keiner erzählen, dass er von dieser Entwicklung nicht gerne profitiert hat und das noch immer tut, ansonsten kann man sich ja gerne eine Höhle suchen und so leben, wie die Natur das ursprünglich für uns vorgesehen hat.

    Aus meiner Sicht steckt da eine Menge Populismus drin. Man tut so, als gäbe es für globale Fragen/Probleme einfache Lösungmöglichkeiten, die niemanden benachteiligen und die freudestrahlend jeder auch der Welt mitmachen wird.

  • Es ist ja nun nicht so, dass die Politiker das alles verbrochen haben, das war schlicht die gesamte Menschheit. Und mir soll bitte keiner erzählen, dass er von dieser Entwicklung nicht gerne profitiert hat und das noch immer tut, ansonsten kann man sich ja gerne eine Höhle suchen und so leben, wie die Natur das ursprünglich für uns vorgesehen hat.

    Doch. Doch, haben sie. Es waren Politiker und vornehmlich die Öl, später auch die Kohlekonzerne, die den ganzen Scheiß verbrochen haben.

    In den 70ern hat Exxon Wissenschaftler beauftragt Folgen der Ölverbrennung zu erforschen. Ihr Ergebnis: Klimawandel. Daraufhin hat Exxon gemeint: "Uh, bevor wir davon was sagen und uns damit das Geschäft kaputt machen, forscht doch noch mal, um sicher zu gehen." Und die Forscher forschen weiter und kommen in den frühen 80ern zurück mit: "Klimawandel ... ABER SICHER!" Und Exxon: "Ja, nein, Geld ist schön." Womit die Forscher gezwungen waren sich gegen die Firma zu richten und die Informationen an die US-Regierung weiterzutragen.


    Und was passiert dann? "Uh, aber Wirtschaftswachstum ist soooo schön." Wobei zumindest in den 80ern das Problem ernst genommen wurde ... und dann? Dann wurde noch mehr Geld investiert, um die Leute davon zu überzeugen, dass es Schwachsinn wäre, damit man kein Geld weiter investieren müsste, um bessere Lösungen zu finden.


    Wir wissen sehr, sehr lange von dem Problem. Forscher flehen die Regierungen schon sehr, sehr lange an, was zu tun, mehr zu investieren in EEs, in AKWs, in Dinge, die die Welt auf Dauer weniger kaputt machen, als die beschissenen Fossilen Brennstoffe. Und was wurde gemacht? Man hat das Problem zu einem verdammten Rechts-Links-Problem gemacht. Die Rechten wollen den Planeten halt auch nicht mehr. Also Rechts = alles rechts der Grünen in diesem Fall. Weil wehe uns geht die wunderschöne Wirtschaft kaputt, damit könnten wir nicht leben.


    Otto Normalbürger hat von dem ganzen Kram nichts und hatte auch nie viel Einfluss darauf. Otto Normalbürger hatte in diesem Kontext nie die Wahl gehabt - nun, abseits davon nicht länger verflixte konservative Parteien zu wählen. Aber das würde halt letzten Endes auch voraussetzen, dass Otto Normalbürger die notwendigen Informationen hat.


    Diejenigen, mit der Macht und dem Geld etwas zu ändern wussten schon lange davon. Sie haben sich nur entschlossen nichts zu tun. Weil es sich finanziell für sie persönlich nicht gelohnt hat - und am Ende halt der Quartalsbericht vor dem Erhalt des Planeten steht.

  • Weil wehe uns geht die wunderschöne Wirtschaft kaputt, damit könnten wir nicht leben.

    Damit könnte unsere Gesellschaft auch nicht leben, siehs ein. Niemand wird gezwungen, immer weiter zu konsumieren, selbst wenn das völlig unnötig ist. Otto Normalbürger fühlt sich im Kapitalismus richtig wohl. Jedes Jahr ein neues Handy? Klar, warum nicht? Die Freiheit im eigenen Auto auf der Autobahn erleben? Dafür kommen manche sogar extra nach Deutschland. Ich will garnicht wissen, wieviele Kinder von den Eltern freitags zur Demo gefahren werden (weils im Auto sicherer ist) und danach gehts zu McDonalds...

  • Otto Normalbürger fühlt sich im Kapitalismus richtig wohl.

    Nein, tut er nicht. Otto Normalbürger leidet ebenfalls unter dem Kapitalismus, weil dieser ihn krank macht (psychisch und physisch), ihn arm macht und ihm mehr und mehr Freiheiten nimmt. Otto Normalbürger hat nur gelernt nach unten zu treten, statt zu hinterfragen, warum es ihm mies geht.


    Die politischen Unruhen aktuell sind nicht entstanden, weil es den Leuten so gut geht.


    Und Kapitalismus baut nun einmal per se auf einem ganzen Sack von Lügen auf. Es gibt kein endloses Wachstum. Es gibt keinen freien Markt. Es gibt keinen gerechten Lohn für harte Arbeit.


    Vor allem aber: Kapitalismus kann auch nur auf einem bewohnbaren Planeten existieren.

  • Was ich tue? Ich fahre Smart. Um CO2 zu erzeugen braucht man erstmal Hubraum und Zylinder. Wenn man Zylinder so groß wie Schnappsgläschen hat kommt halt net viel. Der kleine haut so viel Abgas in einer Woche raus, wie ein SUV in 5 Minuten. lol. Da ich auf dem Land wohne und öffentlicher Personenverkehr hier nur in der Theorie existiert bis du ohne Auto am Arsch. ''Dann fahre doch einfach E-Auto!'' Höre ich jetzt alle schon rufen. Wenn mit einer eins vor die Tür stellt sehr gerne. Ansonsten hab ich die 30.000 Tacken grade nicht so fix zur Hand.

  • Ich will garnicht wissen, wieviele Kinder von den Eltern freitags zur Demo gefahren werden (weils im Auto sicherer ist) und danach gehts zu McDonalds...

    Weil die Antwort erschütternder Weise keines sein könnte?

    Ich frage mich die ganze Zeit vor allem eines: Stimmst du zu, dass es einen Klimawandel gibt, der durch den Menschen signifikant zu unseren Ungunsten beeinflusst wird?

  • ch will garnicht wissen, wieviele Kinder von den Eltern freitags zur Demo gefahren werden (weils im Auto sicherer ist) und danach gehts zu McDonalds...

    Ich bin jetzt gerade ernsthaft und unironisch darüber enttäuscht, dass du dieselben plumpen populistischen Aussagen wie CD/SU, AfD, Bild und Co verwendest.

    Mal abgesehen davon, dass diese "Argumentationsweise" absolut unterirdisch ist. Anstatt auf die Forderungen/Argumente der Gegenseite einzugehen, zeigt man lieber mit dem Finger auf diese und sagt "Seid mal still, denn ihr macht es doch auch nicht besser"


    Und da solche Leute sich weiterhin absolut ignorant verhalten und teilweise weigern, zu akzeptieren, dass der Klimawandel existiert, ist die Aussage "Wie könnt ihr es wagen" von Greta mehr als nur angemessen

  • Ich denke nicht, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Das Erdklima durchläuft seit anbeginn der Existenz unserer Atmosphere ständig Wandlungen. ABER: Ich denke sehr wohl, dass bestimmte Prozesse durch unser Zutun massiv beschleunigt werden. Ich denke da immer an den Film "The day after tomorrow".

  • Ich denke nicht, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Das Erdklima durchläuft seit anbeginn der Existenz unserer Atmosphere ständig Wandlungen. ABER: Ich denke sehr wohl, dass bestimmte Prozesse durch unser Zutun massiv beschleunigt werden. Ich denke da immer an den Film "The day after tomorrow".

    Es ist seit Jahrzehnten erwiesen, dass seit der Industrialisierung der CO2-Gehalt in unserer Atmosphäre immer weiter ansteigt und es gleichzeitig viel zu wenige Bäume gibt, um das zu kompensieren.
    CO2 ist ein Treibhausgas. Die Sonnenstrahlen werden nicht mehr einfach von der Erde reflektiert, sondern von den Treibhausgasen zurückgeworfen, wodurch sich die Erde noch weiter erwärmt.

    Ja, die Erde hatte schon früher gewisse Warm- und Kaltphasen, aber die waren nicht Menschengemacht sondern sind durch Naturkatastrophen wie Meteoriteneinschläge entstanden.

    Das, was jetzt geschieht, wäre ohne das zutun der Menschen niemals passiert.

    Und wir wissen es teilweise seit Jahrzehnten, aber anstatt es auszubremsen haben wir es nur noch weiter verstärkt


    Dieser Klimawandel ist Menschengemacht. Da ist sich die der Konsens der Wissenschaft einig

  • Dem stimme ich soweit zu. Nun gilt es sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen. Wir haben ja trotz der bedrohlichen Effekte durch die Veränderungen des Klimas immer noch ganz alltägliche Probleme: Mobilität(besonders auf dem Land), Energieversorgung(Hier gehen meine Hoffnungen sehr in Richtung Wasserstoff und Kernfusion), Ernährung(geht Hand in Hand mit dem Waldproblem, da massig Regenwald für den Anbau von Futterpflanzen für die Massentierhaltung vernichtet wird). Es gibt noch unzählige weitere Punkte, aber da schreib ich morgen noch. Tatsache ist, dass unser Land das nicht alleine Lösen kann, hier müssen wir als Spezies kooperieren. Leider hängen in vielen bedenklichen Branchen(bei uns in Sachsen z.B im Lausitzer Braunkohlegebiet) etliche Arbeitsplätze mit dran, das kann man nicht über Nacht alles platt machen. Wir brauchen hier nachhaltige Alternativen. Vor allem ist es sehr vermessen hier alle Augen nur auf die Städte zu richten und die Leute auf dem Land hinten runter fallen zu lassen. Wir müssen zusammenhalten wenn wir was richten wollen. Durch die Globalisierung sind zudem unzählige Prozesse global vernetzt nicht einfach anzugehen. Wir könnten aber jeder im kleinen was machen: kleinere Autos fahren(oder Öpnv), Energieverbrauch ändern etc. gibt vieles.

  • Tatsache ist, dass unser Land das nicht alleine Lösen kann, hier müssen wir als Spezies kooperieren.

    Dem stimme ich dir zu, aber Deutschland hat eine wichtige Position innerhalb der G7/8/20/whatever inne, wir können was bewegen.
    Außerdem haben wir in Europa und teilweise sogar Weltweit eine Art "Vorbildsfunktion" inne.

    Diesen Stand dürfen wir nicht vergessen.

    Umso schlimmer, dass nur so ein halbherziges Klimapaket verabschiedet wurde



    Leider hängen in vielen bedenklichen Branchen(bei uns in Sachsen z.B im Lausitzer Braunkohlegebiet) etliche Arbeitsplätze mit dran, das kann man nicht über Nacht alles platt machen.

    Die letzten Jahre wurden 25 000 Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien abgebaut, weil der Staat die einfach nicht unterstützt hat. Aber jetzt soll auf Teufenkommraus die Arbeitsplätze in einer Branche erhalten werden, die sowieso keine Zukunft hat?

    Es ist deutlich günstiger, die ganzen Leute umzuschulen und besser für die Umwelt

  • Ich frage mich die ganze Zeit vor allem eines: Stimmst du zu, dass es einen Klimawandel gibt, der durch den Menschen signifikant zu unseren Ungunsten beeinflusst wird?

    Na das musst du dich nicht lange fragen, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass das der Fall ist. Und was hat das damit zu tun, dass man der derzeitigen Panikmache kritisch gegenüber steht? Es gibt nunmal keine Lösung dafür, das von heute auf morgen zu ändern und ich bezweifle stark, dass die bereits vor längerer Zeit in Gang gesetzten Prozesse aufzuhalten sind. Allerdings bezweifle ich auch, dass deswegen irgendjemandem die Zukunft geraubt wird (inwiefern denn überhaupt?) geschweige denn, dass deswegen die Welt untergeht. Wir werden und halt anpassen müssen, so pragmatisch sehe ich das nunmal.


    Ja, die Erde hatte schon früher gewisse Warm- und Kaltphasen, aber die waren nicht Menschengemacht sondern sind durch Naturkatastrophen wie Meteoriteneinschläge entstanden.

    Worin besteht der Unterschied am Endergebnis?

  • Na das musst du dich nicht lange fragen, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass das der Fall ist. Und was hat das damit zu tun, dass man der derzeitigen Panikmache kritisch gegenüber steht? Es gibt nunmal keine Lösung dafür, das von heute auf morgen zu ändern und ich bezweifle stark, dass die bereits vor längerer Zeit in Gang gesetzten Prozesse aufzuhalten sind. Allerdings bezweifle ich auch, dass deswegen irgendjemandem die Zukunft geraubt wird (inwiefern denn überhaupt?) geschweige denn, dass deswegen die Welt untergeht. Wir werden und halt anpassen müssen, so pragmatisch sehe ich das nunmal.

    Weißt du, ich verstehe wirklich nicht, warum man immer alles so schwarz malen muss. Fühlt sich der populistische Mensch dann wirklich besser, wenn er die Leute, welche etwas tun auch noch kritisiert, damit, dass sie nicht besser sind? Das ist komplett an dem Argument vorbei welches man aussagen will und man versucht einfach nur sich aus der Verantwortung zu ziehen. Menschen fühlen sich wirklich viel zu leicht angegriffen. Wenn diese Eltern ihre Kinder zu den Demos fahren und danach zu MC's gehen, mal ernsthaft, was geht es dich an und was hast du, gerade du, das Recht mit dem Finger auf sie zu zeigen.

    Es geht nicht darum, ob du selbst etwas für den Planeten tun willst, es geht einfach nur darum, dass andere sich zumindest bemühen irgendwie.

    Genau so dumm, wie einen Artikel den ich letztens gelesen habe, darüber, dass die Bahn ja gar nicht sooooo Umweltschützend ist, weil die es nicht schaffen, dass alles in der Zeit abzubauen, in der sie es gesagt haben. Und? Was heißt das jetzt? Am besten tun sie einfach gar nichts, weil es langsamer geht als geplant? Wenigstens TUN sie etwas. Kann man nicht einfach mal dafür dankbar sein, was Menschen tun, oder was sie versuchen, anstatt sich angegriffen zu fühlen, wo es keinen Angriff gibt.

    Ist es zu viel verlangt einfach mal über sein Ego zu springen und zu sagen "Ja ich tu eigentlich nicht viel für den Umweltschutz. Aber diese Leute tun es!" Anstatt "Ja die sind auch nicht besser als ich!" nur um sein kümmerliches Gewissen zu befriedigen?

  • du, gerade du

    Und mit welchem Recht nimmst du es dir heraus, mit dem Finger auf mich zu zeigen? Nur weil ich manches differenzierter sehe, als es momentan angesagt ist, weisst du absolut nichts darüber, was ich persönlich im Alltag tue. Wie wenig ich das Auto und stattdessen die Bahn benutze, wieviel Energie ganz allgemein ich verbrauche, was ich an Verpackungsmüll verursache usw.

    Für etwas zu demonstrieren heisst noch lange nicht, auch etwas im eigenen Leben zu ändern. Viel zu viele reden viel lieber, als dass sie etwas machen. Oder wie erklärst du es mir, dass es vor manchen Schulen früh morgens regelmäßig ein Verkehrschaos gibt, weil die Elterntaxis sich gegenseitig im Weg stehen oder warum Flug- und Kreuzfahrtreisen auf einem Höchststand sind, von der Massentierhaltung fange ich garnicht erst an... Also komm mal von deinem hohen Ross herunter und erzähl mir bitte nicht, dass ein Umdenken in der Bevölkerung eingesetzt hat und gerade ich der letzte bin, der das nicht mitbekommen hat.