Glaubt ihr an Gott?

  • Das es sich aber rein zufällig so entwickelt ist noch unwahrscheinlicher. Werfe eine Billion mal Mikadostäbchen auf den Boden und es entsteht kein funktionierendes komplexes System. Dies geht nur mit einem intelligenten und genialen Plan und einer präzisen Anordnung.


    Doch, es kann ein funktionierendes komplexes System entstehen - nach allem was man aus wissenschaftlicher Sicht sagen kann. Natürlich entsteht kein Leben, aber das liegt daran, dass Mikadostäbchen nun einmal eine gebundene Form haben, die Atome damit gebunden sind und sich nicht frei zu etwas neuem, wie einem Lebewesen zusammensetzen können.
    Davon abgesehe, dass es natürlich so ist, wie Reality schon sagt: Das Leben auf dieser Welt hat sich über Milliarden von Jahre hin entwickelt. Das Leben hat allein mehrere Millionen Jahre gebraucht um von Einzellern zu Fischen zu werden und dann weitere Millionen Jahre, um einmal aus dem Meer auszukommen. Dazwischen sind was weiß ich nicht wie viele Arten ausgestorben - sicher mehr als eine Billionen. Von den wenigsten haben wir überhaupt nur gehört.


    Nein, dass ist er nicht, weil es verhältnismäßig viel mehr gutes als schlechtes gibt. Bevor Gott ein Sadist ist, bist du eher ein Pessimist.


    Nein, das ist kein Pessimismus, dass ist Realismus. Was du widerum zeigst, ist auch kein Optimismus, sondern reine Verblendung. Wirklich gut geht es im Moment nur den Menschen in der ersten Welt und selbst da wenn es hochkommt eher 50 bis 60% der Leute. Denn auch in der ersten Welt fallen so viele Menschen unter die Armutsgrenze. Und dann denk nur an all die vielen Menschen, die - egal ob psychisch oder physisch - krank sind. Und das ist nur die erste Welt. In der zweiten Welt sieht es viel schlechter aus und in der dritten Welt...?
    Natürlich können auch arme Menschen schöne Momente im Leben haben, doch das ändert nichts daran, dass täglich über 5000 Menschen auf der Welt an AIDS sterben, wer weiß schon wie viele an Krebs und in vielen armen Ländern ebenso tausende Menschen an einfachen Infektionskrankheiten, weil es für sie keinen Arzt gibt und selbst wenn sie sich diesen nicht leisten könnten. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hungert. 60% der Weltbevölkerung leben in vollkommener Armut und weitere 15% sind gerade so über der Armutsgrenze. Das ergibt 75%, drei Viertel, denen es generell schlecht geht.
    Über 72 Millionen Kinder bekommen nie eine Schulbildung. Und selbst von denen, die sie bekommen, haben die meisten nur das, was wir als Grundschulniveau bezeichnen, da es in ihren Ländern einfach nicht möglich ist, die Kinder so lang zur Schule zu schicken und auch die Möglichkeiten fehlen, Bildung anzubieten. Und Bildung ist ein Menschenrecht!
    Wie kann man all das einfach so ignorieren?


    Dann erkläre doch bitte sinnvoll, wie es möglich ist, dass alle Völker die sich GETRENNT entwickelt haben, die gleiche Idee von Göttern "erfunden" haben. Alle Menschen haben den Dran nach Wissen und sind auf der Suche, aber nicht alle Völker kommen auf die Relativitätstheorie. Das ist doch kein Argument. Alle Völker auf der Welt hatten Transportationprobleme, aber warum kamen sie nicht alle gleichzeitig auf die Idee, Räder zu erfinden?


    *drop* Jetzt nicht ernsthaft? Oder? DU weißt schon, dass sich die Menschheit nicht zufällig an mehreren Orten auf der Welt gleichzeitig entwickelt hat, sondern einen gemeinsamen Ursprung hat, auch wenn sich die Menschen im Laufe der Zeit auf der ganzen Welt ausgebreitet haben, oder nicht? Da anzunehmen ist, dass auch die ersten aller Menschen, als sie sich ausbreiteten, so etwas wie eine Religion, also einen Glauben an eine höhere Macht besaßen, ist es ganz natürlich, dass diese auch in folgende Kulturen übernommen wurde. Davon abgesehen: Nein, sie haben nicht die gleiche Idee von Göttern erfunden und das, was die ursprünglichen Götter so miteinander gemein haben, hat wenig mit einem Omnipotenten Gott am Hut, weshalb dies wohl eher ein Argument gegen einen solchen Gott wäre, als dafür.
    Und ursprüngliche Gottesbildnisse kann man recht leicht erklären, nämlich mit dem, was uns zu Menschen macht: Der Mensch als Spezies hatte die Neigung dazu, die Natur nicht einfach so hinzunehmen, wie sie war, sondern zu hinterfragen, warum es regnet, warum es blitzt, warum es stürmt, warum man stirbt und so weiter. Nur kannte man damals keine Elektrizität und konnte sich nicht die Bewegung der Luftmassen vorstellen. Auch wusste man nichts über Zellalterung und der Verbindung mit dem Tod, ebenso wenig, wie man von Bakterien und Viren wusste. Und da man damals auch keine Möglichkeiten hatte, so wurde dies mit übermächtigen Wesen, die man dann irgendwann als Götter betitelte, erklärt. Was übrigens eine große sciente Leistung ist. Denn es zeugt von Fantasie und Fantasie ist die Grundlage aller Entwicklung, denn man kann erst Dinge entwickeln und erforschen, wenn man sie angedacht hat, was Fantasie erfordert.
    Jedenfalls wurde diese grobe Vorstellung von übermächtigen Wesen auch als sich die Menschheit über die Welt verteilt und jeweils dem neuen Umfeld angepasst. Neue Götter wurden erfunden, die ähnliche Kräfte wie alte hatten, manchmal auch gänzlich neue. Was diesen Göttervorstellungen gemein war, war, dass diese Götter nicht allmächtig, nicht unsterblich und alles in allem recht Menschlich waren. Eigentlich waren sie viel eher eine Art Superhelden, an die die Menschen tatsächlich geglaubt haben.
    Erst mit dem Fortschritt der Kultur und der Forschung, als die Fragen, die sich die Menschen stellten, komplexer wurden, kam irgendwann der Gedanke eines allmächtigen Gottes auf, der jedoch erst einmal nicht der einzige Gott war, sondern sich einfach nur von den anderen Göttern als ein Über-Gott abhob. Das war vor etwa 3500 bis 4000 Jahren, dass sich diese Idee entwickelte, ist also, so rein Menschheitsgeschichtlich, eine ziemlich moderne Sache, könnte man behaupten. Aus diesem "Über-Gott der Götter" leitete sich dann im verlauf der nächsten so und so viel hundert Jahre der eigentliche Monotheismus ab, bei dem dann die niederen Götter einfach gestrichen wurden. Daraus entstand dann am Ende das Judentum, etwa 1000 v. Chr. aus dem sich dann die meisten anderen der monotheistischen in irgendeiner Form abgeleitet haben. Daher sind die meisten Monotheistischen Religionen auch so jung. Das Christentum ist gerade mal 2000 Jahre alt und der Islam gerade mal läppische 1400 Jahre. Was ist das schon, im Sinne einer Religion?
    Der Buddhismus ist mit seinen 2300-2500 Jahren auch noch recht jung... Verglichen mit dem geschätzt etwas über 4000 Jahre altem Hinduismus und all den viel älteren Religionen, wie sie die Römer, Ägypter und Kelten hatten.
    Nein, die Menschen sind nicht zur selben Zeit überall auf diese Idee gekommen... Die Idee hat sich entwickelt.


    Das Rad ist übrigens gesichert etwas älter als der Monotheismus und wird auf um die 4000 bis 4500 Jahre geschätzt. Es könnte allerdings auch etwas älter sein. Und dies lässt sich recht leicht begründen: Man brauchte erst einmal die technischen Mittel, um ein Rad herzustellen, denn mit unzureichender Grundlage dauert Forschung sehr lang, so dass es lang dauerte, bis man bei den Werkzeugen von Kupfer zu Bronze kam, was sich wesentlich besser zur Herstellung von diversen Sachen eignete.
    Davon abgesehen: Auch wenn das Rad Fraglos eine der Erfolgreichesten Erfindungen der Menschheit ist, so gab es vorher genug andere Möglichkeiten zum Transport von Dingen - zumal es damals halt noch nicht üblich war, enorme Mengen zu transportieren, was erst nach der Erfindung des Rades, das auch die Möglichkeit dafür Bot, "modern" wurde.



    Davon abgesehen ist Religion, wie schon gesagt, am Ende immer eins: Der Drang des Menschen, einen Sinn in seiner Existenz zu erkennen. Deswegen haben ständig die Götter aus irgendeinem Grund die Menschen geschaffen, wenn nicht sogar die Menschen von den Göttern abstammen.
    Seltsamer Weise kommt kaum eine Religion auf die Idee, dass der Mensch vielleicht nur ein geduldetes Nebenprodukt in der Schöpfung eines Gottes ist, der sich einen feuchten Kericht um unseren Planeten scherrt, weil er ein größeres Bild vor Augen hat, so groß, dass ein einfacher Mensch mit seiner endlosen Arroganz, sich es gar nicht vorstellen kann.

  • Ich glaube an Gott.
    Es gibt eine interessante Futurama-Folge - Der göttliche Bender - mit folgendem Zitat (von Gott): „Wenn man etwas richtig macht, wissen die Leute nicht, ob man überhaupt etwas getan hat.“ oder „Wenn man zu viel tut, werden sie abhängig, wenn man zu wenig tut, gibt es Gott nicht“ Und das bestimmt doch heute das meist anzutreffende Götterbild. Wenn etwas Gut läuft waren es die Menschen, wenn etwas schlecht läuft, gibt es keinen Gott. Ich glaube an eine Gott der nur beobachtet und uns am Ende in das Paradies führt oder in ein anders Leben oder sonst wo hin. Außerdem erfüllt mein etwas naiver Glaube mein Leben mit mehr Sinn. Ich meine, ich sterbe und dann ist nichts? Das ist doch doof. ^.^


    Von mir aus kann ich auch nur ein Nebenprodukt sein, wenn meine Seele nach meinem Tod in einer andere Hülle schlüpfen darf, dann bin ich zufrieden.

  • Ich bin stolzer Atheist und glaube eigentlich nicht an Gott. Dennoch denke ich, dass es etwas gibt, was die Erde überwacht oder alles regelt, aber nur weil Gott jetzt ein trauriges Ende mit Nageln und Kreuz hatte, und davor für allerlei Frieden gesorgt hat, denke ich nicht, dass er jetzt die Macht hat, die Erde zu überwachen. Es gibt Irgendwas, das ist klar, aber Gott gibt es garantiert nicht.


    An unserer Schule finde ich es aber sehr lobenswert, dass der Gottesdienst für Atheisten (das heißt für alle Ethikschüler bei uns) freiwillig ist. Ich habe den Gottesienst 1-2 Mal im Leben besucht. Aber ich komme mir unwohl vor, wenn wir heilige Lieder über Gott singen, deswegen geh ich dort nie wieder hin.
    Was ich aber schon heftig fand, war, als Ethik Mal ausgefallen ist, dass wir zwei Mal mit den Katholischen (oder Evangelischen, keine Ahnung ich kenn mich da nicht aus) Vertretung hatten. Beim einen Mal mit den Katholischen (ich glaube das es bei denen war) ging es ja noch, da mussten wir nicht mitmachen, sondern einfach nur still sein. Aber es war echt die Höhe, das wir bei den Evangelischen wirklich Sachen über Gott&Christen und Co. mitschreiben mussten und uns auch im Unterricht mit beteiligen musssten. Ich finde sowas einfach nur diskriminierend und dumm.


    Alles in Einem glaube ich nicht an Gott, Schluss, Aus, Ende (:

  • Es gibt eine interessante Futurama-Folge - Der göttliche Bender - mit folgendem Zitat (von Gott): „Wenn man etwas richtig macht, wissen die Leute nicht, ob man überhaupt etwas getan hat.“ oder „Wenn man zu viel tut, werden sie abhängig, wenn man zu wenig tut, gibt es Gott nicht“ Und das bestimmt doch heute das meist anzutreffende Götterbild. Wenn etwas Gut läuft waren es die Menschen, wenn etwas schlecht läuft, gibt es keinen Gott.

    Hui, das ist tatsächlich interessant und ich muss dem, obwohl ich selber nicht gläubig bin, irgendwo zustimmen. Wobei diese Haltung des Menschen auch verständlich ist und wieder auf die Suche nach dem Sinn zurückzuführen ist. Wenn jemand, beispielsweise ein guter Freund durch einen Autounfall stirbt, fragt man sich natürlich, welchen Sinn das hat und warum Gott, wenn es denn einen gibt, ihn nicht gerettet hat. Stirbt der Freund aber nicht, weil es nicht zu dem Unfall kam, bemerkt man das auch nicht und hat keinen Grund zu denken, dass das Gott zu verdanken ist. Logisch.
    Anders verhält es sich allerdings, wenn der Freund im Koma liegt und die Ärzte nicht glauben, dass er wieder wach wird. Wird er das nämlich doch, spricht man meist von einem Wunder. Einige glauben dann, dass dieses Wunder Gott zu verdanken ist.


    Religionsunterricht sollte meiner Meinung nach verboten werden.

    This. ^^ Religion gehört meiner Meinung nach nicht in die Schule, genauso wenig wie der sogenannte "Ersatzunterricht", denn die Nicht-Christen dann i. d. R. aufgedrückt bekommen. Und wenn man schon Religion in der Schule unterrichten will, dann doch bitte nicht so einseitig, sondern gleich über die 5 Weltreligionen informieren. Ich meine nicht, dass man jemandem eine Religion aufdrängen soll (wie es zum Beispiel im Schulgesetz von NRW steht x.x), sondern lediglich, dass man darüber informiert, so dass es weniger Vorurteile gibt.


    Aber es war echt die Höhe, das wir bei den Katholischen wirklich Sachen über Gott&Christen und Co. mitschreiben mussten und uns auch im Unterricht mit beteiligen musssten. Ich finde sowas einfach nur diskriminierend und dumm.

    *Zu 100% zustimm* Ich hätte denen mal mit ein paar Gesetzestexten vor der Nase rumgewedelt, denn ganz ehrlich, dass dürfen die überhaupt nicht. Euch zu zwingen, an einem Religionsunterricht teilzunehme, der nicht eurer Religion bzw eurem Glauben entspricht (Nicht-Glaube ist auch ein Glaube) und vor allem ohne das Einverständnis der Eltern verstößt gegen Art. 7 Abs. 2 des (deutschen) Grundgesetzes: (2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen. Die haben kein Recht, euch einfach in einen anderen Unterricht zu schicken. Entweder ihr bekommt Vertrehtung in eurem Fach oder gar keinen Unterricht. Ich für meinen Teil wäre nicht hingegangen bzw. hätte überhaupt nicht mitgearbeitet, selbst wenn sie mir dafür eine 6 gegeben hätten.

  • Jetzt mal ernsthaft... Gesetztestexte?


    Jeder hat ein Recht und eine Pflicht auf Unterricht und wenn da mal Vertretung ist, dann ist das eben so. Schreib ich eben mit, wenn es verlangt wird, oder weigere mich, weil es zu tiefst gegen meinen Unglauben verstößt!
    Statt darüber zu "maulen" sollte lieber eben die Kritik angesprochen werden, die ihr als Unglaube anbringt. Damit bekommt man locker 10 Jahre schreibfreie Diskussion heraus.
    Und wenn der Lehrer eine solche Diskussion nicht zu lässt, dann ist das im ethischen und religösen Sinn ein Grund zur Beschwerde, weil kein Lehrer hat das Recht seine persönliche Meinung Schülern einzutrichtern, bzw, dessen persönlcihe Meinung nicht zu tolerieren.
    Das sage ich aber dem LEHRER, und komm nicht gleich mit einem Anwalt.


    Wer nicht den Mut dazu hat, der scheint von seinem überzeugten Atheismus nicht gaaaanz so überzeugt zu sein, wie er vorgibt, sondern vielmehr zu faul, um sich mit der Frage des Glauben oder Gott oder Prophet oder sonstwas auseinanderzusetzen.


    Ich finde es lobenswert, wenn jemand der Meinung ist: "Gut, jetzt bin ich hier und wenn ich tot bin, dann fressen mich die Würmer und weg bin", aber lasst doch auch Anderen den Glauben, dass es vielleicht noch nach dem Tod was gibt, dass es vor der Geburt was gab, dass Seelen wandern.


    Lasst doch alle das Glauben, was sie möchten und meckert nicht im Nachhinein, weil "da musste ich echt mit schreiben"!


    WAS für ein Zumutung!
    Musste ich in Geschichte auch immer, obwohl sie mich damals nicht interessierte - heute bereue ich mein Desinteresse... ist eigentlich doch verdammt interessant, zu wissen, wie, wann, wo, was war, was sich auf unser heutiges Leben auswirkt.

  • Also zum einen denke ich das man jeden an das Glauben sollte was er oder sie möchte, es sei den es verletzt die Rechte der Menschen oder einzelner Gruppen.


    Zur Topic.


    Zu erst muss ich sagen das ich absoluter Atheist bin und auch dazu stehe. Trotzdem habe ich damals am Religionsunterricht teilgenommen um auch ihre Seite verstehen zu lernen.
    Denn man soll nichts verurteilen, was man nicht kennt. Doch leider machen dies viele Menschen so. Und dann kommen solche Meinungen dabei raus wie ich ein paar poste über mir lesen muss. Sowas macht mich echt Krank. Klar dürften sie euch nicht dazu zwingen aber wie ich das verstanden habe ist das eine Religiöse Schule. Also war es ja klar, das dort nach gewissen Werten Unterrichtet wird. Wenn euch das nich passt...geht auf ne andere Schule. So einfach ist das.
    Aber wieder schweife ich ab.


    Ich glaube nicht an einen Gott so wie ihn die Christen beschreiben. Doch glaube ich an höhere Mächte, an Seelen und Wiedergeburt.
    Auch wenn ich weder Kirchlich noch sonst was bin, empfinde ich die Hoffnung, welche einige der Gebete einem vermitteln als lobenswert.
    Und wenn es einen Gott oder eben auch ein Höheres Wesen gibt.. was ich annehme.. wird er nichts tun, falls jetzt Leute kommen mit: 'Warum gibts dann Krieg?'
    Niemand wird sich dort einmischen.
    Naja ich denke ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und ende hiermit.

  • @ Compicat:
    Ich rede doch nicht davon, gleich einen Anwalt einzuschalten, das wäre auch ziemlich sinnfrei. Ich meine lediglich, dass sie einen nicht zur Teilnahme am Religionsunterricht zwingen dürfen und er von Rechts wegen zwar Schulpflicht hat, diese aber weit unter unseren Grundgesetzen steht, was im Klartext heißt, dass die Lehrer ihm da einfach Unrecht getan haben. Und Vertrehtung heißt eigentlich, dass man im jeweiligen Fach vertrehten wird und nicht in einem anderen, dass dann auch noch gegen den eigenen Glauben ist.


    Zu erst muss ich sagen das ich absoluter Atheist bin und auch dazu stehe. Trotzdem habe ich damals am Religionsunterricht teilgenommen um auch ihre Seite verstehen zu lernen.
    Denn man soll nichts verurteilen, was man nicht kennt. Doch leider machen dies viele Menschen so. Und dann kommen solche Meinungen dabei raus wie ich ein paar poste über mir lesen muss. Sowas macht mich echt Krank. Klar dürften sie euch nicht dazu zwingen aber wie ich das verstanden habe ist das eine Religiöse Schule. Also war es ja klar, das dort nach gewissen Werten Unterrichtet wird.

    Ich hab ebenfalls eine Zeit lang am Religionsunterricht teilgenommen, aus dem selben Motiven und wie ich ja auch geschrieben hab, bin ich eigentlich dafür, dass man in den Schulen über die Religionen informiert, gerade um Vorurteilen entgegenzuwirken. Aber eben nicht nur in einer Religion, wie es leider momentan der Fall ist.
    Allgemein hab ich aber den Eindruck, dass so ziemlich jede Schule religiös bzw. christlich ist. Man sagte mir einmal, dass das hier (= Deutschland) ein christliches Land ist und es daher an den meisten Schulen eben nur christlichen Unterricht gäbe, das ist ja ebenfalls vom Gesetz so vorgesehen. Das ist aber dennoch eine Sache, die mich sehr stört, weil dieser Unterricht meist sehr einseitig ist und man die Schüler gleichzeitig noch nach Religion trennt, was ja der Gemeinschaft nicht unbedingt förderlich ist. Natürlich ist der Besuch des Religionsunterrichts freiwillig (bzw. sollte es sein, man sieht ja immer wieder, dass Lehrer über ihre Rechte hinaus gehen) und man kann auch als Ungläubiger bzw. Nicht-Christ hingehen, dennoch spaltet es die Schüler einfach in Glaubengruppen, was an sich doch schade ist.

  • Jilka, mir entzieht sich gerade das Unrecht zufügen auf Basis der Grundgesetze. 8|


    Wenn du da richtig gut wärst, könntest du daraus sogar eine Körperverletzung bauen. ^^
    Das dies aber noch irrwitziger wäre, als anzunehmen, dass die Menschheit irgendwann (!) mal wirklich überall in Einklang leben kann, ist wohl gegeben. Zumindest auf nähere Zeit, sprich unser Dasein, beschränkt.


    Sicherlich sagen mir die Grundgesetze, ich denke, du meinst die Grundrechte, die Glaubensfreiheit zu. Sie sagen mir auch die Redefreiheit zu, was auch für den Lehrer gilt, der in der Vertretung über eien Form der Religion spricht, was, wie du ja selber sagst, nicht schaden kann, da es sogar vielmehr sehr wichtig ist, sich über alle Glaubensrichtungen zu informieren.


    Ich frage gerne andersgläubige, wie sie ihren Glauben leben und dran festhalten, weil es mich einfach interessiert, ob die "Gerüchte", die einigen Religionen anhängen, denn tatsächlich so extrem sind, wie sie dargestellt werden. Zig Moslems konnten mir schon bestätigen, dass diese radikalen Anhänger einfach nur krank sind - diese werden die anderen wohl für abtrünnig halten, schätze ich mal.


    Das Christentum hat nun keine solche Extremisten, auch wenn der sonntaglige Kirchgänger es bestimmt missbilligt, wenn andere Katholiken das nicht tun - den Evangelen sind da ziemlich liberal - würden die Bayern hier keine Kirchen-Terror-Zellen irgendwo starten, weil man Sonntags nicht zur Kirche geht!


    Ergo ist Deutschland nicht ganz so religös gesinnt, wie du meinst, im Osten und den nördlichen Gegenden ist es sogar sowas von Latte, dass man doof angeguckt wird, wenn man erzählt, man sei noch in der Kirche.



    Ich wollte dich da auch nicht wegen der Gesetze so drauf festnageln, deine Einstellung ist generell laut zweiten Post nicht schlecht, aber eben falsch, weil du nur dein kleines Umfeld siehst und nicht das Ganze.


    Wie kommt es, dass im Süden der Glaube wesentlich verstärkter vertreten ist und auch ausgeführt? In den meisten Großstädten stirbt die Kirchenzugehörigkeit aus, da mag auch die Kirchensteuer dran schuld sein.


    Aber alles in allem bleibt es dabei, dass jeder glauben soll, woran er möchte oder auch nicht.


    Das wirkliche Vermächtnis unserer Schöpfung ist die Toleranz, mal endlich damit klar zu kommen, dass Andere anders glauben und nicht gleich zu blocken oder zu bocken, weil man mitschreiben musste. :patsch:

  • Die eigene Meinung ist eigentlich immer auch von den eigenen Erfahrung geprägt und so bezieht sich meine Einstellung eben automatisch auf meine Umgebung (NRW, btw). In anderen Regionen Deutschlands kann das natürlich ganz anders aussehen und das tut es sicher auch, nur habe ich da keinerlei Erfahrungen.
    Die Kirchensteuer und dass die Leute generell immer ungläubiger werden und irgendwelche Skandäle katholischer Krankenhäuser, die die Behandlung von Vergewaltigungsopfern ablehnen, so wie es das letztens in Köln gab.
    Mit Toleranz hab ich kein Problem und jeder soll seine Religion ausüben wie er möchte, solange er mich da nicht unfreiwillig mit reinzieht oder mir noch sagt, dass ich Ehrfurcht vor Gott haben soll. Ehrfurcht vor etwas, an das ich nicht glaube. Das hör ich mir jedenfalls nicht gerne an.

  • Hihi, ich komme auch aus NRW. ^^


    Und trotz katholischen Kindergarten, evanglischer Grundschule und danach der neutralen Berliner Grundschule mit krönenden Abschluss auf der im selben Gebäude befindlichen Rütli-Schule in Berlin, blieb ich neutral, bzw, verwehre nicht meinen eigenen Glauben.


    Das war meine Umgebung!


    Und trotzdem lehne ich keine anderen Glaubensrichtungen ab. Obwohl ich wohl genug Gründe anführen könnte, oder? ;)



    Was die lieben Katholiken, sofern der Vorwurf stimmt, da verstuschen zu versuchen, sollte es so sein, ist natürlich ein Unding. Aber noch ist nichts bewiesen und kann genausogut auch nur ein Vorwurf sein, wie gegen einige Lehrer, die eine Schülerin anblickte, als sie ihren Bleistift aufhob, der Ausschnitt weit war und sie keinen BH trug.
    Anderseits sieh mal die ganzen tatsächlichen Fälle an, wo vergewaltigt wurde und die Täter noch nicht gefasst wurden.


    In wessen Namen wurden die denn begangen? Welcher Gott oder Prophet war da der Bestimmer? Oder ist es der freie Wille des Atheisten gewesen? Wen straft den, wenn es keine Judikative gibt, die ihn zu lebzeiten bestraft? Keiner? Also kann man alles machen, was man will?


    Was ist das denn für eine Moral? :patsch:



    Das Leben ansich lernt einen, dass man für Fehler gerade zu stehen hat, früher, oder später. Es mag Ausnahmen geben, aber ansonsten holt einen jede Lüge irgendwann wieder ein.
    So oder so, Buße tut man - vor Gericht oder vor Gott, wenn es ihn gibt.


    Ich lebe mein Leben im guten Sinne und das auch anderen gegenüber, weil es mir nicht schadet und - falls es Himmel und Hölle gibt - möchte ich lieber noach oben, statt nach unten. ;)

  • Und trotzdem lehne ich keine anderen Glaubensrichtungen ab. Obwohl ich wohl genug Gründe anführen könnte, oder? ;)

    Ich lehne ebenfalls keine anderen Glaubensrichtungen ab. Und welche Gründe könntest du dafür anführen? Es gibt keinen einzigen Grund, andere Glaubensrichtungen abzulehnen, so lange diese niemandem Schaden (natürlich hat jede Religion Anhänger, die einen an der Klatsche haben, um es mal ganz offen auszudrücken, aber die sind meist die Ausnahme).


    Was die lieben Katholiken, sofern der Vorwurf stimmt, da verstuschen zu versuchen, sollte es so sein, ist natürlich ein Unding. Aber noch ist nichts bewiesen und kann genausogut auch nur ein Vorwurf sein, wie gegen einige Lehrer, die eine Schülerin anblickte, als sie ihren Bleistift aufhob, der Ausschnitt weit war und sie keinen BH trug.

    Doch, es ist durchaus bewiesen und nicht einfach nur irgendein Vorwurf.

  • Ergo ist Deutschland nicht ganz so religös gesinnt, wie du meinst, im Osten und den nördlichen Gegenden ist es sogar sowas von Latte, dass man doof angeguckt wird, wenn man erzählt, man sei noch in der Kirche.


    Gerade im Osten hat mit der Kirche doch eh kaum noch jemand was am Hut und wenn, dann nur mit der Evangelischen (die sowieso nicht zählt). Wobei es in den südlicheren Ostbundesländern (Sachsen, Thüringen) noch ein bisschen anders ist, aber halt noch kein Vergleich mit z.B. Bayern.
    Was aber irgendwie interessant ist, weil es gerade den eher katholisch eingestellten Bundesländern augenscheinlich besser geht, als den anderen. Das ist jetzt vieleicht eher etwas unbegründet bzw. ohne besondere Belege dahingesagt, aber dass Bayern wohl zu den Bundesländern gehört, denen es am besten geht, ist nicht von der Hand zu weisen, ansonsten reicht auch ein Blick auf den Länderfinanzausgleich...
    Ist doch zumindest überlegenswert, ob das teilweise auch am eher konservativen Denken/Verhalten der Menschen liegt bzw. an ihrer Einstellung den christlichen Werten gegenüber.
    Sind aber wirklich nur so Gedanken...

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Ich bin stolzer Atheist und glaube eigentlich nicht an Gott. Dennoch denke ich, dass es etwas gibt, was die Erde überwacht oder alles regelt, aber nur weil Gott jetzt ein trauriges Ende mit Nageln und Kreuz hatte, und davor für allerlei Frieden gesorgt hat, denke ich nicht, dass er jetzt die Macht hat, die Erde zu überwachen. Es gibt Irgendwas, das ist klar, aber Gott gibt es garantiert nicht.


    Zu erst muss ich sagen das ich absoluter Atheist bin und auch dazu stehe.
    Ich glaube nicht an einen Gott so wie ihn die Christen beschreiben. Doch glaube ich an höhere Mächte, an Seelen und Wiedergeburt.


    Nicht an einen Gott zu glauben, wie ihn eine Glaubensrichtung beschreibt, heißt nicht gleich, Atheist zu sein. Ihr sagt beide, dass ihr an irgendetwas bzw. eine höhere Macht glaubt, Atheisten tun das jedoch nicht. An eurer Stelle würde ich mir mal was über Deisten durchlesen. ^^


    Aber es war echt die Höhe, das wir bei den Evangelischen wirklich Sachen über Gott&Christen und Co. mitschreiben mussten und uns auch im Unterricht mit beteiligen musssten. Ich finde sowas einfach nur diskriminierend und dumm.


    Keine Ahnung wie das bei dir an der Schule so ist, aber bei uns ist der Religionsunterricht eher allgemein und es geht eher um Wertvorstellungen etc. Ich glaube nicht an Gott, aber ich bin da trotzdem, weil ich's ziemlich interessant finde mir das anzuhören. Ist das denn wirklich so schlimm, wenn du hören musst, woran deine Mitschüler glauben und das dann sogar noch AUFZUSCHREIBEN?!
    Wenn das für dich wirklich überhaupt nicht klar geht, hätte ich mich an deiner Stelle einfach gemeldet und gesagt, dass du das nicht machen willst und fertig, und mich nicht eine Stunde lang geärgert, dass ich Zeug über Jesus aufschreiben muss. '-'


    Religion gehört meiner Meinung nach nicht in die Schule, genauso wenig wie der sogenannte "Ersatzunterricht", denn die Nicht-Christen dann i. d. R. aufgedrückt bekommen. Und wenn man schon Religion in der Schule unterrichten will, dann doch bitte nicht so einseitig, sondern gleich über die 5 Weltreligionen informieren.


    Ich finde Religionsunterricht eigentlich gut, aber ich bin für einen allgemeinen Unterricht für Schüler aus jeder Glaubensgemeinschaft, in dem dann auch von allen Religionen (und auch Agnostik, Deismus und Atheismus) gelehrt wird, wie du schon sagtest. Dadurch würd's auch weniger Vorurteile geben, obwohl die meiner Meinung nach gar nicht mehr so sehr vertreten sind. Bei mir an der Schule gibt es da überhaupt kein Problem, es sind eher die Älteren, die sehr an ihrer Religion hängen und deshalb auch eher intolerant gegenüber anderen sind.


    Was aber irgendwie interessant ist, weil es gerade den eher katholisch eingestellten Bundesländern augenscheinlich besser geht, als den anderen. Das ist jetzt vieleicht eher etwas unbegründet bzw. ohne besondere Belege dahingesagt, aber dass Bayern wohl zu den Bundesländern gehört, denen es am besten geht, ist nicht von der Hand zu weisen, ansonsten reicht auch ein Blick auf den Länderfinanzausgleich...


    Quatsch, das liegt am Dialekt und am Oktoberfest. ;D

  • Reality, du hast da wirklich wieder gut den Kern getroffen. ^^



    Ich lehne ebenfalls keine anderen Glaubensrichtungen ab. Und welche Gründe könntest du dafür anführen? Es gibt keinen einzigen Grund, andere Glaubensrichtungen abzulehnen, so lange diese niemandem Schaden (natürlich hat jede Religion Anhänger, die einen an der Klatsche haben, um es mal ganz offen auszudrücken, aber die sind meist die Ausnahme).

    Nun ja, ich forderte mal jemanden in einem Kirchenraum, in dem gerade ein Jugendabend aufgeführt wurde, auf, nicht ganz so großkotzig zu sein, weil er sich dort freibewegend die Christen beleidigte, lautstark und allesamt. Anschliessend war ich in seinem Schwitzkasten, weil ich "als Weib nich so zu reden hab mit ihm!" *verstehste, Alte, eyy?*


    Klar hab ich verstanden! Er war in intollerantes Arschloch, dass meine Religion beleidigen darf und ich nach seiner Religion nichts wert bin.


    Und das stimmt einfach nicht! Der Koran macht die Frauen nicht niedriger, dass sind bloss die Idioten, die wir hier oft kennenlernen und deren eigenen Länder sie gar nicht mehr wieder haben wollen.
    Man legt den Glauben so aus, wie man will oder vorgelebt bekommt. Es gibt auch Christen, die die von göttlicher Eingabe reden, nachdem sie jemanden ermodert haben, weil er besessen war... das sind aber in der Regel Psychosen und keine fehlgeleitete Interpretation des Glaubens.


    Und bevor du mir damit kommst, dass das "mal" vorkommen kann - nein, ich habe etliche Zeit in einer Gegend gewohnt wo es die Tagesordnung war. Mein Einstieg in der Gegend fand statt, als ich das Freibad aufsuchte und mir ein Mulatte (sorry, soll nicht abwertend klingen, aber er war eben halb braun, halb weiß - keine Ahnung welchen Glauben er hatte), mir zwischen die Beine grabschte. Ich 16, er 12, seine Familie im Schlepptau, der Bademeister riet mir das Bad zu verlassen, nur weil ich ihn danach ins Wasser schupste, aber 12 Deutsche konnten sofort bestätigen, was ich sagte, obwohl acht von denen gar nicht dabei waren!


    Ich bin absolut für die Toleranz zwischen allen Glaubensarten, Rassen und Hautfarben - aber sage du mir nicht, dass ich keinen Grund gehabt hätte, genau diese Meinung zu dieser Zeit und unter diesen Umständen zu ändern. Bitte. ;)
    Ist nicht böse gemeint, aber wenn man es nicht selber erlebt hat, kann man schlecht mitreden.
    Ich weiss ja nicht, wie oft du verfolgt, bedrohst und ein gezücktes Messer gesehen hast.
    Wie oft du gehört hast, dass ein Jugendliche im Keller angeschossen wurde, nur ein Streifschuss am Kinn, aber zig Operationen ausstehen, um die Narbe zu verdecken, weil sie zufällig einen Fahrraddieb in die quere kam und der gläubiger Araber war.
    Das eine Frau sich nur retten konnte, weil sie rennend eine U-Bahn verliess und einen Bernhardiner als Haustier hatte, während ihre Freundin zu langsam war und von dem Kumpel mit einem Messer verletzt wurde - auch Araber, gläubige!
    "Was ziehen die sich denn so kurze Röcke an? Das ist verboten, also wollen sie vergewaltig werden!" :pika:


    Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass du sowas nicht selber erlebst, auch nicht als dritte Person, aber sowas passiert eben. Und irgendwann fällt es einem sehr schwer, das alles zu entschuldigen, bzw. objektiv zu bleiben.


    Ich hoffe, dass du jetzt verstehst, warum ich sage, ich hätte allen Grund dazu, nicht mehr dieser Meinung zu sein.




    Ist doch zumindest überlegenswert, ob das teilweise auch am eher konservativen Denken/Verhalten der Menschen liegt bzw. an ihrer Einstellung den christlichen Werten gegenüber.
    Sind aber wirklich nur so Gedanken...

    Gucky, deine Gedanken können sogar belegt werden, die sind fundiert. ^^
    Ich kram die Links dazu jetzt nicht raus, mach selber. xD


    Warum der Süden ehr gläubig ist - da müsste ich mal eine studierten fragen - mach ich.
    Aber Fakt ist in der Tat, dass je besser es einer Region geht, die Wahlen stimmiger sind. Tritt Unmut auf, weil es schlechter geht, versucht man es zu ändern.
    Aber auch wenn NRW auf einmal die CDU wählen würde, würde das nicht heissen, dass da mehr gläubig werden.


    Solange es aber gewissen Gruppen geht - warum was ändern? Vielleicht geht es mir anschliessend schlecht. :S

  • Was aber irgendwie interessant ist, weil es gerade den eher katholisch eingestellten Bundesländern augenscheinlich besser geht, als den anderen. Das ist jetzt vieleicht eher etwas unbegründet bzw. ohne besondere Belege dahingesagt, aber dass Bayern wohl zu den Bundesländern gehört, denen es am besten geht, ist nicht von der Hand zu weisen, ansonsten reicht auch ein Blick auf den Länderfinanzausgleich...
    Ist doch zumindest überlegenswert, ob das teilweise auch am eher konservativen Denken/Verhalten der Menschen liegt bzw. an ihrer Einstellung den christlichen Werten gegenüber.
    Sind aber wirklich nur so Gedanken...


    Sry aber was schreibst du denn da?
    Eine wirtschaftliche Stärke hat ja nun mal gar nichts mit dem Glauben zu tun.
    Fakt ist in Bayern sitzen seit Jahrzehnten die Großkonzerne ala BMW etc.
    Somit hat die dortige Regierung saftige Steuereinnahmen, Summen die z.b dem Osten fehlen, nur darin liegt der Wohlstand der südlichen Bundeslander.
    Das im Osten weniger Menschen einem Glauben angehören, líegt daran, das jahrzehntelang die dortige Regierung die Kirche missachtet btw. tot geschwiegen hat.
    Ich bin auch ohne Glaube und stehe dazu, wobei ich anderen Menschen ihren Glauben zugestehe.
    Was mich nur tierisch aufregt, das seit Menschen Gedenken, Tausende btw. Millionen von Menschen ihr Leben in sinnlosen Kriegen lassen mußten/müssen, weil irgendein Glaube meint besser zu sein, oder dieser Menschen aufgezwungen wird.

  • Ich glaube an Gott,
    Es ist so jeder hat seine Eigene Religion bzw. Glauben und man kann niemanden zwingen an Gott zu glauben.
    Man sollte niemanden benachteiligen wenn jemand eine andere Religion ist (nicht das es hier so ist!!!)
    zusammengefasst: Jeder kann an Gott glauben wenn er will


    Pichu

  • Sry aber was schreibst du denn da?
    Eine wirtschaftliche Stärke hat ja nun mal gar nichts mit dem Glauben zu tun.


    Da kann ich dir nur sagen, was ich sonst immer von Alaiya zu hören bekomme: lies den Post richtig. :D Ich habe überhaupt nichts gesagt, nur Überlegungen zu bestehenden Tatsachen angestellt. Wie und ob die mit dem Glauben der Menschen dieser Regionen in Zusammenhang stehen ist halt eine andere Frage.
    Aber wenn du schon den Osten im allgemeinen ansprichst, ist es doch interessant, dass dort ein ähnliches Nord-Süd-Gefälle zu beobachten ist, was z.B. die Arbeitslosenzahlen der Bundesländer angeht. Und, oh Wunder... Sachsen und Thüringen sind auch eher katholisch geprägt, als Mc Pomm und Brandenburg. :eeeek: Und dass in Brandenburg tote Hose ist, ist keine Übertreibung, schliesslich darf ich das selbst miterleben.



    Das im Osten weniger Menschen einem Glauben angehören, líegt daran, das jahrzehntelang die dortige Regierung die Kirche missachtet btw. tot geschwiegen hat.


    Die Kirche hatte zumindest ihre Existenzberechtigung und wurde geduldet.

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Aber wenn du schon den Osten im allgemeinen ansprichst, ist es doch interessant, dass dort ein ähnliches Nord-Süd-Gefälle zu beobachten ist, was z.B. die Arbeitslosenzahlen der Bundesländer angeht. Und, oh Wunder... Sachsen und Thüringen sind auch eher katholisch geprägt, als Mc Pomm und Brandenburg


    Dann informiere dich bitte mal wie sich der Industrieanteil, in den einzelnen Bundesländern verteilt, oh staune, wie kommt es das es in Sachsen und Thüringen die meisten industriellen Ansiedlungen gibt?
    Liegt bestimmt nicht am Glauben.
    Die Kirche wurde geduldet, das war es auch, leider wurden auch anders denkende aus Kirchenkreisen verfolgt und bei Bedarf aus der Öffentlichkeit gezogen.
    Dadurch konnte sich die Kirche gar nicht so entfalten, wie im Westteil von Deutschland.
    Dein Gedankengang, liegt leider vollkommen daneben, nimm mal Italien, das Katholikenland überhaupt und steht es wirtschaftlich gut da?
    Nein.
    Glaube hat mit einer wirtschaftlichen Stärke nun mal gar nichts zu tun.