Fleischesser, Vegetarier, Veganer, Frutaner

  • Ich habe noch von keinem Veganer gehört, der gesagt hat, dass ein Fleischesser ihm ernsthaft gesagt hat, er "solle mehr Fleisch essen".


    Dann kannst du aber nicht mit sonderlich vielen Familienangehörigen, Eltern und Grosseltern von Vegetariern/Veganern zu tun gehabt haben, die "sich doch nur Sorgen machen".


    Ansonsten:


    Ich würde dir raten kleine Mengen an Fleisch zu essen damit du die Ergänzungsmittel nicht brauchst.

    Statt B12 Tabletten zu nehmen kann man auch Fisch oder Fleisch essen.


    Und das waren jetzt nur die Beispiele der letzten Seite die mir noch im Gedächtnis geblieben waren.

  • Was du als "anderes Leid" bezeichnest, ist vermeintliches Leid und basiert auf einer Fehlannahme.

    Und damit ist ja eigentlich schon alles gesagt. Du kannst meine Philosophie/Ideologie nicht akzeptieren. Dementsprechend macht es auch kein Sinn darüber weiter zu diskutieren weil wir niemals auch nur in die Nähe eines Standpunktes kommen würden.

    Das hat QueFueMejor hier bereits auf den Punkt gebracht - auf keins seiner Argumente dort bist du je eingegangen.

    Mit diesem Menschen will ich auch nichts mehr zu tun haben der ist bei mir komplett unten durch. Ich habe diesen Beitrag nie gelesen und werde ihn auch nicht mehr lesen. Es kam keine Entschuldigung, kein gar nichts bezüglich seines Fehltritts von daher kann er mir gestohlen bleiben mit seiner Meinung. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

    Auch auf meinen letzten Beitrag auf deiner Pinnwand bist du nie eingegangen,

    Tatsächlich habe ich diesen Beitrag einfach nur übersehen.

    Du stellst eine absolute Theorie für relative Sachverhalte auf mit der Begründung,

    Absolut ist schon einmal gar nichts. Hast du eine absolute Zahl wie viele Tiere du schon durch deinen Verzicht gerettet hast? Absolut ist Vollkommenheit ohne Fehler. Eine absolute Theorie aufzustellen ist daher vollkommen absurd.

    Hinter deinem Gedankengang steht (das habe ich dir bereits mal gesagt) genau so sehr eine Ideologie (was du vermutlich mit "Philosophie" gemeint hast), wie du es mir unterstellst, nur basiert deine auf Scheinargumenten und Fehlannahmen.

    Das habe ich auch nie bestritten. Schon in Beitrag eins hier habe ich gesagt, dass ich meine eigene Ideologie habe und ich auch das entstehende Leid betrachte. Das du dieses Leid leugnest oder verharmlost ist einfach nur falsch. Genauso falsch wie bedenkenlos Fleisch zu essen.

    die ich mittlerweile oft nicht führen will, da das bloße erwähnen meines Veganismus meist zu Augenrollen führt

    Dabei ist dein Beitrag eigentlich gar nicht so schlecht. Nur dadurch kommt dieses Herablassende erneut durch und du "versaust" es dir im Grunde selbst.

    Das trifft es sehr gut. Hinzu kommt eben das nicht akzeptieren von anderen Ideologien. Ich akzeptiere beispielsweise deine Ideologie vollkommen und denke auch das du das Richtige für dich tust. Für mich wäre es eben aber nicht das Richtige. Ich würde mich dann aus vielen Gründen schlecht fühlen wie ich es ja auch schon in einigen Beiträgen ausführlich erklärt habe. Für mich selbst wie auch für Andere.

    Ansonsten fangen wir an vom Thema abzudriften. Wenn du weitermachen willst, dann gerne auf meiner Pinnwand.

    Wie gesagt macht eh nicht viel Sinn. Wir haben einfach 2 völlig unterschiedliche Philosophien/Ideologien und da wird man scheinbar keinen gemeinsamen Standpunkt finden können.

    (vgl. die Punkte der Mangelernährung beispielsweise)

    Auf diesen Grund bin ich ja auch schon mehrmals eingegangen. Aber ums schlußendlich noch einmal verständlich zusammenzufassen: Ich bin gegen das Leid welches aus dem Fleischverzicht entsteht, gegen das Tabletten schlucken und dagegen mich komplett umzustellen, da ich so unglücklich werde. Reduzierung ja, kompletter Verzicht nein.


    EDIT: short king Du hast den Satz aus einem völlig falschen Kontext herausgerissen. Da ging es darum, dass Vynn zu viele Tabletten schluckt und ich ihr einfach nur vorgeschlagen habe ob sie nicht versuchen könnte wenigstens etwas den kompletten Tablettenkonsum einzudämmen. Wenn man krank ist muss man bei sowas noch viel mehr aufpassen. Es ging nicht darum sie umzustimmen.

  • Zitat von Indeed.

    Wird das positive Selbstbild etwa dadurch bedroht, dass jemand vorlebt oder darauf hinweist, dass man gewaltfreier leben kann und dass er das auch für ethisch besser hält, wird dann oft eine falsch verstandene Gleichheit vorgeschoben, bei der man davon ausgeht, dass es keine besseren Menschen gibt. Aber es geht eben nicht darum, besser zu sein, sondern darum, besser zu handeln.

    Ich habe im Internet auch Bemerkungen gelesen, die jetzt nicht gerade nach "besser handeln" aussehen. Zum Beispiel im Internet wird ein neue Variante von Wurst vorgestellt, die aus Schweinefleisch hergestellt wurde. Darunter finde ich viele Kommentare wie "Gibt das auch fleischlos?", "Wer isst noch Fleisch?", "Schämt Ihr Euch, Fleisch zu essen?" "Ihr tötet damit Tiere" usw.. ist unter Anderen bei der Rügenwalder Mühle insbesondere zu lesen. Obwohl ich es gerne esse, kann ich die Beiträge dort nicht mehr lesen. Daraus ist für mich eine totale Anti Fleisch Kampagne geworden. Kaum bis garkeine Beiträge über Fleisch, nur noch Vegetarismus. Ich hatte Hoffnung, weil man mir sagte, dass man das Laborfleisch finanziell unterstützt. Aber so wie die auftreten wundert es mich sehr, warum die noch Fleischangebote haben.


    Also wirklich versöhnlich oder gegenseitige Akzeptanz ist das für mich nicht. Es gibt genauso gut solche Kommentare von den Fleischessern, aber das verbessert nicht das Handeln der Vegetarier oder Veganer.


    Wenn jemand gar kein Fleisch isst, so wie Veganer, dann kann man nicht "mehr" Fleisch essen. Wenn schon, dann heißt es: "wieder Fleisch essen"


    Wenn jemand keinen Fußball spielt und ein Anderer zu ihn sagt, dass er öfter Fußball spielen soll. Dann wird man sich fragen, wie man öfters Fußball spielen kann, wenn man überhaupt keinen Fußball spielt.

  • ist unter Anderen bei der Rügenwalder Mühle insbesondere zu lesen.


    Du meinst die Rügenwalder Mühle, deren quasi gesamter Internetauftritt nur noch aus Werbung für vegetarische/vegane Fleischersatzprodukte besteht? Da lese ich aber bei quasi jedem Bild eher Kommentare von Fleischessern, die sich darüber auslassen, dass "sowas doch wohl nicht Fleisch genannt werden darf :cursing:".

  • ist unter Anderen bei der Rügenwalder Mühle insbesondere zu lesen.


    Du meinst die Rügenwalder Mühle, deren quasi gesamter Internetauftritt nur noch aus Werbung für vegetarische/vegane Fleischersatzprodukte besteht? Da lese ich aber bei quasi jedem Bild eher Kommentare von Fleischessern, die sich darüber auslassen, dass "sowas doch wohl nicht Fleisch genannt werden darf :cursing:".

    Genau das, da sehe ich es komplett anders. Ich weiß ja nicht, was du da gelesen hast. Aber ich muss öfters lesen, dass Vegetarier Allesesser quasi fertigmachen. Das schließt das Andere nicht. Es gibt Kommentare, die sind gegen Vegetarier gerichtet, aber Mehrere sind gegen Allesesser. Diese Seite betreibt einfach eine Anti Fleisch Kampagne. Zu Beginn wurden noch Produkte aus beiden Klassen vorgestellt und seit Längerem nur noch vegetarisches, dazu wird noch Gehirnwäsche betrieben, indem man immer und immer wieder Interviews, Berichte von Vegetarier und deren Essen gezeigt wird und gleichzeitig wird projiziert wie toll das alles sei. Und dieses Extreme hat mich dazu bewegt, die Rügenwalder Mühle nicht mehr zu folgen. Dass die noch Fleisch verkaufen bzw. das Firmenlogo nicht schon geändert haben..also mich wundert es.

  • Also bevor ich vegetarische Produkte von Rügenwalder kaufe, esse ich lieber gar nix. Nur weil bei denen vegetarisch drauf steht ist das noch lange nicht gesund, die Liste der Inhaltsstoffe ist fast so lang wie die Nebenwirkungen von Aspirin. *übertreib* Meine ehemalige Mitbewohnerin hat sich davon den vegetarischen Aufschnitt geholt, aus Ei, das Zeug hat gestunken als wäre das Klo explodiert.

  • Von mir aus können Leute auf Fleisch und Tierprodukte verzichten. Darf ja jeder das essen, was er will, allerdings hätte ich selber nie die Zeit und Geduld dafür. Man sieht ja schon, wie viel Recherche hier einige unternommen haben.

    Für mich zählt Fleisch schlicht und einfach zum Programm. Es gehört zu einem gesunden, ausgewogenen Essen dazu. Wenn ich auf Essen verzichten würde, dann auf sowas wie Fugu oder gebratene Heuschrecken oder Meerschweinchen.. Gibt's ja genug exotisches Essen, was nur für ein Einmal Erlebnis zubereitet wird.

    Und ich hab kein Problem damit, dass Tiere gezüchtet, gemelkt und geschlachtet werden, um anschließend gegessen zu werden, solange das Fleisch nicht verdorben oder infiziert ist.

  • "darf ja jeder essen was er will" - traurig genug, andere Lebewesen auf ein Nahrungsmittel zu reduzieren. Spätestens beim Thema Umwelt, sollten wir anfangen uns ernsthaft Gedanken zu machen.

    Ja buhuu. Traurig ist es, wenn Tiere ohne Grund zerfleischt werden und liegen gelassen werden, oder wenn Tiere illegal abgeschlachtet werden, damit Haut/Fell Ähnliches verkauft wird. Vielleicht sollte man sich eher darum Gedanken machen. Und natürlich darf jeder das essen, was er will. Ist ja toll für dich, wenn du dir auch Gedanken über sowas wie Umwelt machst, aber das kannst du von anderen nicht erwarten oder gar verlangen.

    "keine Zeit und Geduld". Du musst nicht mehr drüber nachdenken als über ne gesunde omnivore Ernährung.

    Nein, ich hab keine Zeit dafür mir die ganzen veganen Rezepte rauszusuchen oder meine Einkaufsliste komplett umzustellen, darüber hinaus fehlen mir die Ressourcen um mir was Anständiges zuzubereiten.

    Aber daran solls nicht scheitern, auch so würde ich nicht auf das Fleisch verzichten.

  • Also die meisten Veganer die ich kenne sind sogar ressourcenschonender als die meisten Mischköstler. :unsure:


    Vegan leben heißt nicht nur, dass man auf tierische Produkte "verzichtet" (total bescheuert, ich finde es ist überhaupt kein Verzicht wenn man es aus freien Stücken tut und man sowieso irgendwann den Geschmack von Tierprodukten nicht mehr schmecken kann. Anfangs ist es eine Umstellung, aber ich behaupte das ist bei jeder Ernährungsumstellung so).


    Sondern auch, dass man kein Tierpelz kauft (hatte ich noch nie), unnötigen Konsum vermeidet und immer den Weg des geringsten Übels geht. Will sowieso mir nach und nach Fair Trade und wieder verwendbare Produkte kaufen (z.B. wieder verwendbares Backpapier, usw.). Und statt Shampoo mit Tierquälerei zu kaufen achtet man halt darauf, dass man einfach die Marke wechselt. :upsidedown:


    Wir kaufen uns jetzt nur noch Isana von Rossmann da diese ohne Tierversuchen ist. Schlimm genug, dass so was legal ist. :patsch:


    Und aufwendig ist das wirklich nicht. Statt Kuhmilch-Sahne nimmst du zum Backen vegane Schlagsahne. Ich seh da keinen Unterschied. Das ist in meinen Augen wirklich nur eine Ausrede. Einkaufen ist anfangs noch etwas kompliziert. Später weiß man aber was man will. Und spätestens nach einem Monat hat man den Dreh raus. Die meisten Leute die eine 1-monatige Vegan Challenge gemacht haben waren danach auch feste Veganer. Einfach weil sie sich auch mehr über ihre Ernährung, die Umwelt, usw. informiert haben.


    Also alles eine Sache der Gewohnheit. Und ich denke mir im jungen Alter ist man da sogar noch flexibel als z.B. ein 50-Jähriger. Obwohl ich auch hier noch genug Menschen kenne die ihre Ernährung ändern. Wenn das zu aufwendig ist der kann auch Step by Step langsam vegan werden. :essen: Das fängt schon bei so Dingen an wie Pflanzenmilch statt Kuhmilch. Und da ist die Auswahl echt groß. Den meisten empfehle ich sogar lieber mit Hafermilch anzufangen da Sojamilch pur meist sehr krass nach Soja schmeckt. Gerade wenn man es nicht gewöhnt ist. Und das meiste ist dann wirklich Prozess und Gewöhnung. Nach 2-3 Wochen merkt man dann meist auch gar nichts mehr beim Sojajoghurt. Alternativ gibt es ja auch Vanille-Soja-Joghurt von Alpro. Mit dem hab ich damals angefangen und das hat mir den Einstieg echt erleichtert da ich sowieso ein großer Vanillefan bin.


    Mittlerweile gibt es ja auch vegane Patties, Majo, Sojaeis (z.B. auch Magnum, Waffeleis, Cornetto, usw.).


    Heutzutage ist es echt extrem leicht vegan zu werden. :grin:


    Btw. es gibt genug Hilfestellungen im Internet. Z.b. hat IssHappy eine vegane Einkaufsliste (hier -> https://www.isshappy.de/vegan-…fuer-deine-einkaufsliste/). Das kann man natürlich noch varieren. Irgendwann kriegt man auch ein Gefühl dafür was einem schmeckt und was man öfter einkauft. Und Rezepte gibt es echt genug. Auch dort gibt es Hilfestellungen wo du sogar für jede Mahlzeit ein Rezept hast. Also für 3 Wochen jeden Tag ein Rezept. :thumbup:


    Hab ich jetzt zwar nicht gebraucht, aber wenn man sich anfangs schwer tut seine Rezepte zu veganisieren ist das sehr hilfreich. :-)


    Ich hab das Gefühl die meisten machen aus der veganen Ernährung etwas "Außerirdisches" oder "Unerreichbares". Doch im Grunde genommen unterscheidet sich heutzutage eine vegane Ernährung kaum von einer Mischkost-Ernährung. Du kannst z.B. alles andere immer noch genauso essen. Egal ob Lasagne, Pizza, sogar Döner geht heutzutage vegan sehr leicht. Manchmal ist es etwas komplizierter, aber am Ende freut man sich richtig wenn man ohne schlechtes Gewissen in seinen Burger beißen kann. Und mir kann echt keiner erzählen, dass er nicht ein wenig Schuldgefühle hat wenn für den Genuss ein Tier stirbt. Das kann ich einfach nicht glauben, dass das einem wirklich komplett egal ist.

  • Zitat von LadyEndivie08

    Ich hab das Gefühl die meisten machen aus der veganen Ernährung etwas "Außerirdisches" oder "Unerreichbares". Doch im Grunde genommen unterscheidet sich heutzutage eine vegane Ernährung kaum von einer Mischkost-Ernährung.

    Mit einer ausgewogenen Ernährung kann ich aber eher garantieren, dass ich alle zu mir nehme, was ich auch brauche. Also esse lieber von allen ein Stück als nur vegane Stücke. Wenn man alles essen kann und auch mag, dann sollte man sich vielleicht lieber auf die Mengenangabe Acht geben, damit man nicht von einer Seite zu viel isst. Statt nur auf Vegetarisches oder Veganisches zu fokussieren. Es seidenn man möchtet bewusst nur vegetarisch oder vegan ernähren. Aber als Mischkostler bin ich froh, vielfältig zu ernähren. Wenn es schnell gehen soll, dann sollte man sich nicht dem Kopf zerbrechen, ob das gesund oder so sei. Man kann auch ohne Fremdscham mal schnell bei Mc Donalds Burger essen, wenn es nicht jeden Tag passiert. Es gibt andere Dinge, wo man sich mehr Gedanken machen sollte.

  • Also wenn man sich heutzutage über etwas Gedanken machen sollte dann seine Ernährung. Zumal dieses "Es gibt andere Dinge, wo man sich mehr Gedanken machen sollte." doch auch ganz gut nebenher geht. Ich finde diese Aussage echt komisch in dem Kontext. Wenn du willst, dass es unserem Planeten besser geht dann kannst du gerade bei der Ernährung am meisten machen. Den wenigstens ist bewusst wie viel Schaden sie mit dem Konsum von Fleisch anrichten. Und wenn man jetzt mal (ganz eiskalt gesagt) den emotionalen Teil mit den Tieren weglässt ist die Mischkost das Umweltschädlichste was man als normaler Bürger machen kann. Alleine ein Kilo Rindfleisch hat einen extrem hohen Verbrauch. Die meisten denken nur über das Endprodukt nach wenn es auf der Theke liegt, aber bis dahin kommt eine Menge Umweltverschmutzung zusammen. Der Großteil an Massentierhaltung wird mit gen manipulierten Soja gefüttert, von den Transportkosten/Ausstoß mal abgesehen fütterst du dein Essen damit du am Ende das essen kannst.


    Diese anderen Dinge kann man doch auch währenddessen noch gut erledigen. Ob du jetzt Tier oder Pflanzliches isst wirkt sich doch nicht auf deine Motivation aus etwas für die Erde zu tun. Du kannst auch an Kinderheime spenden oder dich für andere Dinge einsetzen. Das ist quasi ein Nonplusultra wenn du dich vegan/vegetarisch ernährst und nebenher noch etwas für den Planeten machst.


    Ich seh dabei ehrlich gesagt nicht das Problem. Und ich verstehe auch nicht wie man heutzutage noch ohne schlechtes Gewissen zum McDonalds gehen kann. Wenn man seine Umwelt zerstören will dann macht man es damit echt nur noch schlimmer. McDonalds ist ja quasi die Einladung der Naturzerstörung. Von den Massenzuständen der Tiere mal abgesehen. Man kann ja wohl kaum sich als Umweltschützer hinstellen wenn man währenddessen einen BigMac isst. :totumfall:


    Selbst als Nicht-Veganer würde sich alles in mir sträuben so ein Monopol zu unterstützen. Und es gibt genug Fast Food Läden die um einiges besser mit ihren Ressourcen umgehen. Ich war dieses Jahr sogar in Hannover und habe mir mal Pommes von einem kleineren No-Name Fast Food Laden gegönnt. Und die hatten noch nach Kartoffel geschmeckt. Das was McDonalds da produziert hat mit Pommes kennt ja nicht mehr viel gemeinsam. Also wenn du dich schon qualitativ in Mischkost ernähren willst würde ich dir von solchen Läden eher abraten.


    Obwohl ich mich auch immer frage was viele Mischköstler meinen mit "anderen Dingen"? :unsure:

  • Ich hab das Gefühl die meisten machen aus der veganen Ernährung etwas "Außerirdisches" oder "Unerreichbares". Doch im Grunde genommen unterscheidet sich heutzutage eine vegane Ernährung kaum von einer Mischkost-Ernährung. Du kannst z.B. alles andere immer noch genauso essen. Egal ob Lasagne, Pizza, sogar Döner geht heutzutage vegan sehr leicht. Manchmal ist es etwas komplizierter, aber am Ende freut man sich richtig wenn man ohne schlechtes Gewissen in seinen Burger beißen kann. Und mir kann echt keiner erzählen, dass er nicht ein wenig Schuldgefühle hat wenn für den Genuss ein Tier stirbt. Das kann ich einfach nicht glauben, dass das einem wirklich komplett egal ist.

    Wieso gehst du davon aus, dass jeder Mensch ein schlechtes Gewissen beim Verzehr von Fleisch hat? Ich versichere dir, dass ich kein schlechtes Gewissen dabei habe, wenn ich mal Burger oder Ähnliches esse. Wenn, dann nur weil es ungesund ist oder wenn ich es fertig und tiefgekühlt gekauft habe. Sehr gerne würde ich mal lernen, wie man eigene Gerichte professionell zubereitet, aber auch aus Fleisch werde ich dann mein Essen zubereiten. Würde ich mein eigenes Vieh züchten, würde ich es auch selber schlachten und davon essen.

    Einmal editiert, zuletzt von Gucky () aus folgendem Grund: teilweise gelöscht, weil Bezug gelöscht

  • Würde ich mein eigenes Vieh züchten, würde ich es auch selber schlachten und davon essen.

    Man kann ja viel sagen wenn der Tag lang ist. Warst du schon mal in einer Schlachterei? Weißt du wie das abläuft?

    Ich glaube nicht, dass jeder der Fleisch isst auch Tiere schlachten könnte. Kenne nur wenige die überhaupt hinschauen könnten.


    Es ist schade, dass du so eine Einstellung hast. Natürlich kann hier jeder seine Meinung reinschreiben, aber so ganz ohne Argumente ist das dann doch Fehl am Platz für einen Thread wie diesen. Die meisten versuchen wenigstens zu argumentieren. :confused: Für dich scheint Fleisch ja auch ein Art Status-Symbol zu sein wenn du es in jedem Gericht brauchst.

  • Man kann ja viel sagen wenn der Tag lang ist. Warst du schon mal in einer Schlachterei? Weißt du wie das abläuft?

    Ich glaube nicht, dass jeder der Fleisch isst auch Tiere schlachten könnte. Kenne nur wenige die überhaupt hinschauen könnten.

    Ich bin relativ abgestumpft, hab schon Augen OPs und Rhinoplastik OPs live gesehen. Mein Opa hat auch mal ein Vieh vor mir abgeschlachtet.

    Einmal editiert, zuletzt von Gucky () aus folgendem Grund: teilweise gelöscht, weil Bezug gelöscht

  • Ich glaube nicht, dass jeder der Fleisch isst auch Tiere schlachten könnte. Kenne nur wenige die überhaupt hinschauen könnten.

    Ich bin so jemand. Wenn ich mein Fleisch selbst schlachten müsste, wäre ich Vegetarier, denn ich könnte das einfach nicht. Letztens lief im Fernsehen eine Kochsendung, wo sie ein Huhn zerschnitten haben, allein das Knacken der Knochen hat mich so richtig angewidert. Ich kann generell nichts essen, worin ich noch eindeutig ein Tier erkennen kann.

    Man beachte, dass ich Vegetarier wäre und kein Veganer. Für Milch und Eier stirbt ja kein Tier, im Gegenteil hätten wir in einer fleischlosen Welt dadurch noch einen Grund, diese Arten zu erhalten, und Honig fördert Bienen.


    In den letzten Wochen bis Monaten habe ich meinen Fleischkonsum bereits reduziert, weil mir einfach aufgefallen ist, wie viel nebenbei zusammenkommt, hauptsächlich und besonders dann, wenn ich gerade selbst nicht dafür zuständig bin. (Positiv erwähnt sei hier Vanchningth , die mich quasi zum ersten Mal richtig darauf aufmerksam gemacht hat, weil sie früher damit angefangen hat.) Deshalb verzichte ich jetzt meistens auf die Salamipizza und nehme lieber eine mit Pilzen oder Spinat, das nur als Beispiel. Außerdem kenne ich ein kleines asiatisches Restaurant, das den besten Tofu macht, womit ich diesen auch endlich lieben lernen konnte.

    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“

  • Ich weiß sehrwohl von Freundin wie sich Veganer ernähren und wie ich für sie koche, auch mit Ersatzprodukten. Daher sehe ich das nicht als etwas "Außerirdisches" an. Das Ding ist: Das ist ihre Sache und nicht meine.

    Solange man sich nicht einander auf die Nerven geht oder zu sehr ungesundem Essverhalten neigt, kommt das auch nie als Thema auf.


    Ich hab das Gefühl die meisten machen aus der veganen Ernährung etwas "Außerirdisches" oder "Unerreichbares". Doch im Grunde genommen unterscheidet sich heutzutage eine vegane Ernährung kaum von einer Mischkost-Ernährung. Du kannst z.B. alles andere immer noch genauso essen. Egal ob Lasagne, Pizza, sogar Döner geht heutzutage vegan sehr leicht. Manchmal ist es etwas komplizierter, aber am Ende freut man sich richtig wenn man ohne schlechtes Gewissen in seinen Burger beißen kann. Und mir kann echt keiner erzählen, dass er nicht ein wenig Schuldgefühle hat wenn für den Genuss ein Tier stirbt. Das kann ich einfach nicht glauben, dass das einem wirklich komplett egal ist.

    Wieso gehst du davon aus, dass jeder Mensch ein schlechtes Gewissen beim Verzehr von Fleisch hat? Ich versichere dir, dass ich kein schlechtes Gewissen dabei habe, wenn ich mal Burger oder Ähnliches esse. Wenn, dann nur weil es ungesund ist oder wenn ich es fertig und tiefgekühlt gekauft habe. Sehr gerne würde ich mal lernen, wie man eigene Gerichte professionell zubereitet, aber auch aus Fleisch werde ich dann mein Essen zubereiten. Würde ich mein eigenes Vieh züchten, würde ich es auch selber schlachten und davon essen.

    Eben. Ausreden gebraucht man nur, wenn man sich in Wahrheit für etwas entschuldigen möchte, aber aus unterschiedlichen Gründen Erklärungen erfindet. Wenn man sich nicht entschuldigen möchte, braucht man keine Ausreden.

    Ich würd nun kein Tier schlachten, aber ich würde ja auch nie Nutztier halten.

    Wenn man jedoch vom Erreichbaren spricht, muss man die Person erst fragen, ob sie das selbe Ziel erreichen möchte wie man selbst.

    Nochmal, weil das anscheinend schwer zu verstehen ist: du steckst nicht in anderen Personen und kannst nicht über ihre Gefühle urteilen. "Mir kann keiner erzählen, dass (total subjektive Erklärung, wieso man doch Recht hat) ..." ist eine Stammtischparole.

  • Solange man sich nicht einander auf die Nerven geht oder zu sehr ungesundem Essverhalten neigt, kommt das auch nie als Thema auf.

    Die meisten Veganer reden im echten Leben nicht gerne mit anderen über ihre Ernährung da sie sich meist nur die altbekannten Sprüche anhören müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass deine Freundin auch in anderen Foren unterwegs ist, bzw. sich auch mit Veganern austauscht. Alleine als Veganer ist das nämlich sehr schwer. Und die meisten die ich kenne versuchen doch Gleichgesinnte zu finden.


    In dem Punkt bin ich froh, dass auch mein Partner Veganer ist denn gerade hier im Dorf stell ich mir das echt schwer vor.

  • Solange man sich nicht einander auf die Nerven geht oder zu sehr ungesundem Essverhalten neigt, kommt das auch nie als Thema auf.

    Die meisten Veganer reden im echten Leben nicht gerne mit anderen über ihre Ernährung da sie sich meist nur die altbekannten Sprüche anhören müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass deine Freundin auch in anderen Foren unterwegs ist, bzw. sich auch mit Veganern austauscht. Alleine als Veganer ist das nämlich sehr schwer. Und die meisten die ich kenne versuchen doch Gleichgesinnte zu finden.


    In dem Punkt bin ich froh, dass auch mein Partner Veganer ist denn gerade hier im Dorf stell ich mir das echt schwer vor.

    Nein, ist sie nicht, weil sie auch keine Sprüche zu hören bekommt? Jeder sagt nur "ja, okay" und richtet sich danach aus. Sie hat generell eine niedrigschwellige Sensibiltätsgrenze und findet bestimmte Dinge schon grausig, die viele andere inkl. mir abzucken, bishin eben sogar spannend oder faszinierend finden. Ich finde viele körperlichen Vorgänge superspannend und hab auch mal live bei einer Operation und Obduktion zugesehen. Sie würde da umkippen, denke ich, kA. ^^"

    Das ist eben so und mit gegenseitiger Toleranz (oder Wustigkeit) kommt das Thema eben sehr selten auf. Dafür braucht es von Veganern eben auch das Verständnis, dass andere Menschen nicht so ticken wie sie und viele Veganer wirken nunmal hypersensibel. Das kannst du nicht auf andere projizieren.

    Und ich kann es eben auch nicht ab, wenn Paare zu Wir-Klumpen verschmelzen, weswegen ich mein Leben weitesgehend selbst gestalte und entscheide.