Anarchy

  • Hier befindet sich das Thema zur Anmeldung im RPG "Anarchy - When World Ends".
    Benutzt dafür folgende Vorlage, füllt sie gewissenhaft aus und einer der Leiter wird sich dann bei euch melden, um Rücksprache zu halten.
    Die Teilnehmerzahl ist noch nicht festgelegt, sie richtet sich dann nach der Anzahl qualitativer Anmeldungen.
    EInes sei gesagt zur Charaktererstellung: Seid kreativ! Unserer Meinung nach ist das ein ganz anderes RPG. Aus einer anderen Sicht. Und wir sind gespannt, welche Vielfalt ihr als Mitspieler da rein bringt.


    Name: (Vorname und Nachname)
    Beiname: (Alle großen Verbrecher hatten einen! Ist natürlich trotzdem optional)
    Alter: (Sollte klar sein.)
    Geschlecht: (männlich oder weiblich)
    Aussehen: (bitte eine ausführliche Beschreibung, auch wenn ihr ein Bild habt. Bilder wären klasse, aber auf jeden Fall trotzdem beschreiben. Wichtig ist, dass ihr so genau wie möglich darstellt, wie euer Charakter aussieht, da dies Grundlage für Kommunikation mit anderen ist. Zudem sind Bilder nicht immer sehr genau.
    Bilder bitte in Spoiler!)
    Herkunft: (Woher stammt der Charakter? Solltet ihr eine eigene Insel erschaffen, ist das okay, doch dann ist eine ausführliche Beschreibung notwendig.)
    Ausbildung: (Hat euer Charakter eine Ausbildung gemacht? Studiert? Oder war mal Soldat? Das gehört hier rein, ist also der Beruf eures Charakters vor der Gefangennahme. Schule gilt auch als Ausbildung, sodass ausbildungslos eher unmöglich ist, da immer noch Schulpflicht auf den größeren Inseln besteht. Müsst es halt nur erklären. )
    Persönlichkeit:
    (Der Hauptpunkt eines Charakters. Nicht nur euer Verhalten gegenüebr anderen, sondern auch euer innerstes Wesen gehört hier hinein. Und natürlich eure Motivation: Warum seid ihr eigentlich Verbrecher? Zufall? Dummheit? Absicht?
    Wünsche/Ängste, Charakterzüge, Stärken UND Schwächen in den Eigenschaften, macht euren Charakter so interessant wie möglich, damit euch nicht der Spass am Spiel verlieren geht.)
    Kampfstatistik:
    (Hier gehört euer Kampfverhalten hinein. Habt ihr mal mit Waffen gekämpft? Seid ihr stark? Oder eher schnell? Oder lasst ihr andere für euch kämpfen?)
    Geschichte: (Der wichtigste und ausführlichste Teil eures Steckbriefes, da er auch die Persönlichkeit erläutern soll. Eure Vebrechen, Gefangennahme/Strafe etc. sind hierbei genauso wichtig, wie die Erklärung, wo ihr das gelernt habt, was ihr so drauf habt.)
    Upgrade: (Ihr dürft zu Beginn ein Support-Upgrade besitzen. Nach dem Turnier erhaltet ihr ein Upgrade, welches ihr frei wählen dürft, daher bitte auch dieses hier schon aufführen.)


    Die Anmeldungen von Sound Of Silence und mir folgen.
    Viel Spass beim Anmelden!
    LG




    Aktive Mitspieler inklsuve ihrer Charakterfarben:

    James Fynt #9999ff
    Raissa Evangeline Wasiljew #660000
    Alice Amanda Shelley #009900
    Makayla Metory #993300
    Shi Koruno #7f0155
    Romano de Lavignes #666600
    Ryo Sabishi #ffff00
    Xavier Lupin #006600
    Richard #009999
    Tamashi Yuragi #000000
    Sae Kaenbyou #990000
    Akane Shirotsuki #666666
    Saira Zan #006666
    Myslivec Novák #999999
    Isabell Lyv' Noch #ff6600
    Rai Reiuji


    16/16 Plätzen belegt! Anmeldungen, die über dieses Limit hinausgehen, kommen auf die Warteliste!

  • Raissa Evangeline Wasiljew

    (russisch: Die Rose; Die Paradiesische)

    _____________________

    Miss Zmeya

    (Die Schlange)


    Alter: 25
    Geschlecht: weiblich



    Raissa ist mit ihren knapp 1 Meter 65 für ihr Alter mehr als klein und auch ihre Statur entspricht nicht der einer Mittzwanzigerin. Sie ist selbst verhältnismäßig dünn, trotzdem ist ihr Körper recht kurvenreich, aber nicht übertrieben.
    Raissa ist als gebürtige Russin sehr bleich, was aber auch daran liegt, dass sie die Sonne, oder allgemein die Außenwelt, eher meidet.
    Ihre Haare sind ein wahres Meisterwerk ihres Stammfriseurs: Sie sind etwa hüftlang und haben einen Art Farbwechsel von rechts, wo sie orangerot sind, zur Mitte hin werden sie violett um schließlich links in eisblau zu enden. Ihr Pony endet knapp über ihren Augen. Eines davon besitzt die Farbe von flüssigem Gold, das andere wird die meiste Zeit mit einer Augenklappe überdeckt, die gleichzeitig auch ihr Support Upgrade beherbergt. Von außen kann man durch die schwarze Stoffklappe nicht hindurchsehen, sie hat damit jedoch keine Probleme, da sie aus ihrer Perspektive durchsichtig ist.
    Raissa kleidet sich gerne edel und elegant. Meist trägt sie schwarz, überwiegend Cocktailkleider, und darunter Netzstrümpfe. Die schwarzen Bänder um Hals, Oberarme und Knöchel dürfen dabei niemals fehlen. Da sie selbst im Normalfall nicht kämpft, besteht ihr Schuhwerk entweder aus hohen Stiefeln oder Stilettos, ebenfalls ins schwarz.
    Führt ihr Beruf sie nach draußen, ins kalte Russland, trägt die junge Frau einen fuchsiafarbenen Echtpelzmantel, der ihr etwa bis zu den Knien reicht und von einem Gürtel auf Hüfthöhe gehalten wird, da er ihr sonst zu groß ist.


    Herkunft: Aus einem mittelständigen Viertel in Moskau, vor ihrem Gefängnisaufenthalt jedoch im Reichenviertel


    Ausbildung: Raissa genoss eine durchschnittliche Schulausbildung, mit durchschnittlichen Noten und durchschnittlichem Umfeld. Nach ihrem Abschied verließ sie ihre Familie und baute Kontakte auf, die sie letztlich in die russische Mafia führten. Dort ist sie seit knappen fünf Jahren die Leiterin des „Eliminations Kommandos“. Sie genießt dort hohes Ansehen, Respekt, aber auch einen gewissen Grad an Furcht, die sie für ihr skrupelloses Verhalten bekannt ist.


    Persönlichkeit: Raissa erscheint auf den ersten Blick als vollkommen harmlos. Gut erzogen höfflich, distanziert. Kennt man sie länger, weiß man es besser. Hinter der kindlichen Fassade steckt eine egozentrische, skrupellose, hinterlistige und intelligente Mörderin, die jeden in den Tod schicken würde, wenn es ihr nur einen Vorteil einbringt.
    Obgleich sie sich auch ihren Bediensteten gegenüber scheinbar kühl, aber höfflich verhält, weiß jeder von ihnen, dass es ein tödlicher Fehler ist, die junge Frau zu reizen. Gerät sie in Rage, was recht schnell geschieht, entwickelt sie sich gerne auch selber zur Kampfmaschine, gemeinhin lässt sie die dreckigen Sachen jedoch andere übernehmen.
    Ihre Fähigkeiten liegen vor allem in Manipulation, Erpressung und Planung von Attentaten, bei denen sie alle Möglichkeiten überdenkt. Ihr extrem hoher IQ war ein Grund dafür, dass sie so schnell einen so hohen Platz in der Mafia einnahm, gleichzeitig bringt dieser aber auch einige negativen Eigenschaften mit sich.
    Raissa lernte früh, viele ihrer Emotionen so gut es geht zurückzustecken, wobei sie sich dabei auf Trauer, Schuldgefühle und Angst beschränkt. Wut, Freude und Lust empfindet sie allerdings als höchst angenehm.
    Ihre Fähigkeiten der Manipulation zeigen sich vor allem bei Männern als sehr nützlich. Wenn sie etwas möchte, dann gibt sie sich gerne friedlicher und niedlicher, als sie eigentlich ist. Auch schreckt sie nicht davor zurück, laszive Bemerkungen oder Bewegungen zu machen. Gemeinhin fällt es ihr nicht schwer, Männer zu verführen und auf ihre Seite zu ziehen, bei Frauen ist es etwas anders. Hier mimt sie die Freundliche und Hilfsbereite. Wird sie durchschaut, dann lässt sie die gut gebaute Fassade fallen und entwickelte sich zu der kühlen, distanzierten Person, die sie innerlich ist.
    Raissa ist neben ihrer Tätigkeit und dem leicht psychopathischen Charakter eine typische Frau. Sie mag es, anerkannt und bewundert zu werden, sie liebt es, einkaufen zu gehen und schöne Kleider zu tragen. Ästethik ist ihr sehr wichtig. Die Russin ist zudem manchmal eine wahre Egozentrikerin und erwartet immer nur das Beste für die Beste- also für sich.
    Raissa lässt niemanden zu nahe an sich heran. Zu ihren Untergeben hat sie so gut wie keinen Kontakt, da sie sich der Gefahr durchaus bewusst ist. Nur wenige dürfen sich in ihren Gefilden aufhalten, und den Untersten ist sie nur als Miss Zmeya bekannt. Demnach ist sie sehr vorsichtig und überlegt, was es ihr sehr schwer macht, jemandem zu vertrauen. Unbekanntes Terrain macht sie nervös, geradezu verrückt, und passiert etwas, was sie nicht bedacht hatte, tendiert sie dazu, unvorsichtig zu werden und ihre Konzentration zu verlieren. Dabei ist zu erwähnen, dass das nur zutrifft, wenn sie selbst in Aktion tritt, was nicht sehr häufig vorkommt. Sie plant Einsätze skrupellos, und opfert dabei auch gerne mal ein oder zwei Untergebene, wenn sie dadurch das Maximum an Schaden, den die Mafia durch diesen Einsatz verursacht, weiter in die Höhe treiben kann.
    Generell kann man nicht sagen, dass Raissa von ihrem Lebensanfang an böse war. Es war mehr eine Anreihung von Zufällen, zusammen mit der Erziehung ihrer Eltern, die ihr einbläuten, dass sie etwas Besonderes sei, und sich niemals nur mit dem Mittelmaß zufrieden geben solle. Nur konnten sie ihr niemals eine bessere Bildung ermöglichen, und die Schule, die sie besuchte, interessierte sie nur wenig, weswegen auch ihre Noten nur Mittelmaß waren, obgleich sie äußerst intelligent ist.
    Deswegen strebt Raissa auch immer nach mehr. Mehr Geld, mehr Opfer, mehr Macht. Und um dies zu erreichen, schaltete sie ihr Gewissen ab.
    Und obgleich sie immer wirkt, als würde sie sich vor nichts fürchten, hat sie große Angst vor Schmerzen und dem Tod, weswegen sie sich auch vor allen möglichen Gefahren abschottet.


    Kampfstatistik: Ihr Job als Leiterin des Elimination-Kommandos bringt den Vorteil mit sich, dass Raissa im Normalfall nicht kämpfen muss. Dafür hat sie Untergebene, und die folgen ihr loyal, wenn auch mehr als Angst vor ihrem Schicksal, wenn sie nicht gehorchen.
    Nichtsdestotrotz genoss Raissa als neues Mitglied der Mafia eine Grundausbildung im Umgang mit Schusswaffen und Wurfmessern, die sie immer bei sich führt, nur für den Notfall. Sie ist wendig und schnell, verfügt über eine enorme Präzession und ihr psychologisches und biologisches Wissen macht sie dazu fähig, Gegner mit einem gezielten Tritt oder Schlag zu töten.
    Trotz alle dessen ist Raissa definitiv keine Kampfnatur. Sie ist zu vorsichtig und fürchtet sich zu sehr vor ihrem eigenen Tod (Leichen zu sehen kümmert sie rein gar nicht), weswegen sie den Kampf, besonders den Nah-, meidet. Ihre Kunst ist die Manipulation und Taktik.


    Geschichte: Aufgewachsen in einem mittelständischem Viertel in Moskau, verbrachte Raissa ein mittelständiges Leben mit ihren mittelständigen Eltern. Sie war ein Einzelkind, und früh bemerkten ihre Erzeuger ihren überdurchschnittlich hohen Intellekt. Nichtsdestotrotz kümmerte sie sich herzlich wenig um die Schule und lernte die Dinge, die sie selbst für nützlicher hielt, namhaft Psychologie und Taktik. Dieses Wissen brachte ihr schnell einen hohen Platz in der Mafia ein, nachdem sie die Schule abschloss und ihre Eltern hinter sich ließ. Sie suchte gezielt nach den richtigen Kontakten und wurde bald fündig.
    Schon früh stellten sich ihre Führungsqualitäten und ihr skrupelloses Wesen als äußerst passend heraus, und da dem Chef ihr Charakter gefiel, arbeitete sich Raissa schnell hoch und wurde zu einer hoch angesehenen Persönlichkeit. Dabei brachen ihr ihre Methoden den Namen Miss Zmeya ein, da sie der einer Schlange ähnelten: Lautlos, schnell, heimtückisch, skrupellos, böse.
    Natürlich fand die Polizei schon bald Beweise für ihre Existenz, obgleich sich Raissa immer bedeckt hielt und sich bemühte, selbst nicht ins Fadenkreuz zu geraten. Trotzdem musste auch sie gelegentlich jemanden verschwinden lassen, der dem Boss nicht gefiel, auch wenn neunzig Prozent der Todesfälle nur indirekt auf ihr Konto gehen. Meist schickt sie zwei Hitman aus, die als Kinder entführt und zu Killermaschinen trainiert wurden. (Zeev und Fatalis Charaktere, ist alles abgesprochen.)
    Die Polizei schickte einen verkabelten Spitzel in die Gefilde, der versuchte mehr über Raissa zu erfahren, damit dieser das Handwerk gelegt werden konnte. Sie bemerkte davon nichts, da sie ins besonders Neulinge nicht zu sich vordringen lässt. Irgendwann schaffte der Undercover Polizist es, Informationen aus einem höheren Mitglied herauszuquetschen, und erhielt somit die Adresse der Miss Zmeya. Um sicherzugehen, dass die Informationen auch stimmten, schlich sich der Agent in ihr Zimmer, wurde dabei aber von ihr erwischt und sofort entlarvt. Panisch, aber wütend, setzte sie ihn kurzerhand außer Gefecht und folterte ihn zu Tode, um herauszufinden, wer es auf die abgesehen hatte. Als der Kontakt zum Agent schließlich abbrach, schaltete sich die Polizei ein und nahm sie fest, da aber nur ein Mord wirklich erwiesen war, konnte sie nur zu einer mehrjährigen Haft verurteilt werden.
    Seit diesem Zeitpunkt sitzt sie in Einzelhaft und fristet ihr Dasein als Gefangene.


    Upgrade:
    Raissas Supportupgrade befindet sich in der Augenklappe, die sie trägt. Es enthält einen Internetzugang, den sie auf einem nur für sie sichtbaren Hologrammbildschirm vor sich sehen und nutzen kann. Da allerdings jeder Schritt und jede Nachricht, die sie versendet stark kontrolliert werden, ist es ihr nicht möglich, Kontakt zum Boss aufzunehmen, da sie diesen damit gefährden würde.
    Eine weitere Fähigkeit dieses Supporters ist, dass sie mit ihm Wärmequellen, wie zum Beispiel Menschen, elektrische Strömungen, also alles, was mit Technologie zu tun hat, und grobe Pläne für ihre direkte Umgebung (etwa fünf bis zehn Meter, je nachdem aus welchem Material die Wände bestehen) sehen beziehungsweise aufzeichnen kann. Dies bringt ihr gewaltige Vorteile für ihre taktische Planung.
    Nach dem Turnier erhält Raissa ein Defensiv Upgrade in Form zweier schwarzer Perlen, die ihr in den Handrücken implantiert werden. Mit diesem ist es ihr möglich, Schilde zu erzeugen, die sie schützen. Diese variieren in ihrer Stärke, die sie kontrollieren kann. Je stärker das Schild, desto größere Konzentration ist von Nöten und desto schneller wird Raissa müde. Ein plus des Upgrades ist die Konter Funktion, die allerdings wieder äußerst viel Energie kostet. Da Raissa zwar nicht schwach, aber nur durchschnittlich stark ist, ist Energie für sie eine wertvolle Ressource.


    OT: Wie gesagt ist das mit den Hitman mit Zeev und Fatalis abgesprochen, ich hoffe dass das alles so passt. Ich weiß, dass die Geschichte den größten Teil einnehmen sollte, aber mir fiel nichts mehr ein, was ich noch hinzufügen konnte, da ich auch vieles schon im Charakter mit einbezogen habe.
    EDIT: Kurz noch den Charakter etwas erweitert, so wie er sich im RPG bisher entwickelt hat ^^

  • Dies wäre dann meine Anmeldung. ;)


    Name: Myslivec Novák (Myslivec=Waidmann; Novák entspricht in etwa „Neumann“)
    Wegen seines stark landesgebundenen Namens bietet er Bekannten oft an, ihn als Kosenamen einfach „Slivec“ zu nennen.


    Beiname: Um seinen Beinamen lässt sich streiten, da sein Auftreten als Horrormärchen an sich schon Jack the Ripper Konkurrenz macht. Die häufigsten Bezeichnungen für ihn sind der „Kopfjäger“ oder auch die englische Bezeichnung „Headhunter“.
    (Im Tschechischen wird er häufig einfach als „lovec“ bezeichnet.)


    Alter: 28


    Aussehen: *Bild*
    Myslivec ist mit seinen 1.85m ziemlich groß gewachsen, doch ist seine Statur vergleichsweise eher schlank und seine Haut durch seinen zurückgezogenen Lebensstil fast schon totenbleich. Trotzdem ist er stärker als man annehmen mag. Seine tiefschwarzen Haare reichen ihm bis zum Kinn und seine Augen sind dunkelbraun, haben des Öfteren aber auch einen leicht rötlichen Stich. Über diesen trägt er meist eine Brille.
    Sein Kleidungsstil ist, seinem Geschmack entsprechend, eher elegant aber sehr dunkel orientiert. Meistens trägt er einen schwarzen Blazer zusammen mit einer schwarzen Hose und schwarzen Schuhen. Unter dem Blazer trägt er oft ein weißes Hemd mit aufgestelltem Kragen, der von einem roten Band umbunden ist. Über seiner rechten Hand trägt er oft einen weißen Handschuh, der gleichzeitig sein Support-Upgrade bedeckt.
    Als er nachts die Straßen als Kopfjäger unsicher gemacht hat, hat er seine Gestalt unter einem langen, schwarzen Kapuzenumhang verborgen, den er heute noch mit sich führt.


    Herkunft: Prag, Tschechische Republik (nun Teil des Vereinigten Deutsch-Englisch-Französischen Reiches)


    Ausbildung: Myslivec war während seiner Schulzeit herausragend, wenn nicht schon fast brillant. Er war ein Multitalent in vielen Fächern und hatte sich schon des Öfteren Neider seiner Klassenkameraden eingefangen, war deswegen aber oft einsam.
    Nach seinem Schulabschluss studierte er Jura und wurde Anwalt. Zudem hat er häufig Selbstverteidigungskurse besucht. Zwar war schon durch die Upgrades Selbstverteidigung schon um vieles leichter geworden, doch vor jenem Vorfall hatte er meistens gepredigt, dass „die Einheit von Körper und Geist wichtig sei“.


    Persönlichkeit: Bevor er zum eigentlichen Kopfjäger wurde war Myslivec eine ruhige, intelligente und freundliche Person, die allerdings sehr zurückhaltend war.
    Heute sind diese Charaktereigenschaften größtenteils noch vorhanden, doch statt der eigentlichen Ruhe und Freundlichkeit beherrschen nun Skrupellosigkeit und Wahnsinn sein Charakterbild. Durch seine Intelligenz ist er aber ein fantastischer Stratege und ein guter Analytiker. Er will seinem Gegner immer einen Schritt voraus zu sein, was oft auch funktioniert und versucht in Notfällen die Umgebung zu seinem Vorteil zu nutzen.
    Anderen Personen gegenüber, vor allem Fremden, zeigt er häufig seine dunkle Seite. Er versucht sein düsteres Auftreten und seinen Ruf als „Kopfjäger“ zu seinem Vorteil zu nutzen, um andere dazu zu bekommen, so viel Ehrfurcht und Respekt vor ihm zu haben wie nur möglich. In den Augen der meisten Häftlinge ist er jedoch nur ein geistesgestörter Killer, wird aber gleichermaßen gefürchtet. Außerdem ist er ein scharfer Denker und verwirrt sich selbst oft durch seine Gedankengänge. Seine Leidenschaften liegen in logischen Spielen wie Schach, doch ist er auch nicht von Glücksspielen abgeneigt, allerdings spielt er nur die, bei der er die Wahrscheinlichkeitsrechnung spontan mit einbeziehen kann.
    Myslivec genießt es schon fast, das Leben anderer zu beenden und sein liebster Anblick ist der von toten Körpern. Wenn er emotional wie in jenem Moment seiner Vergangenheit überbelastet ist oder in arge Bedrängnis gerät kommt es mitunter auch vor, dass er komplett verrücktspielt und sein einziger Gedanke nur noch das Töten von Menschen ist. In dem Fall kämpft er wie ein Berserker und zielt vor allem auf die Hälse seiner Opfer. Hätte er keine Waffe zur Hand würde er versuchen, seinen Gegner zu erdrosseln. Obwohl er in solchen Momenten fast unaufhaltsam scheint ist er dort gleichzeitig am verwundbarsten, da fast sein kompletter Verstand abgeschaltet ist.
    Außerdem ist er oft einsam. Wenn er sich komplett verlassen fühlt kauert er sich häufig in einer Ecke zusammen und weint. Das passiert ihm nicht gerade selten.
    Da er selbst einmal Anwalt gewesen ist, kennt er sich zudem gut mit den Gesetzen des VDEF aus.


    Kampfstatistik: Eigentlich ist Myslivec keine geborene Kämpfernatur, doch ist er durch die stetigen Selbstverteidigungskurse technisch gesehen stark genug um seine Hauptwaffe, eine große Sense, mit sich zu führen und im Kampf anzuwenden. *Bild der Waffe*
    Das macht ihn zwar äußerst langsam beim Laufen, aber sehr kraftvoll und effektiv im Angriff. Zudem ist er bei der Handhabung und Reaktion schnell genug um Angriffe und manchmal sogar Kugeln zu blocken. Seine Waffe und seinen Umhang versteckt er meistens durch sein Support-Upgrade. (mehr unten)
    Wenn er nicht gerade eine seiner wahnsinnigen Phasen hat ist er auch gut darin die Stärken und Schwächen seines Gegners taktisch zu analysieren und gegen ihn zu verwenden. Seine größten Schwächen bestehen allerdings in seiner oben genannten Laufgeschwindigkeit, sowie in seiner Verteidigung und Ausdauer. Er ist nicht für längere Kämpfe geschaffen und kann außerdem mit wenigen, effektiven Treffern außer Gefecht gesetzt werden.


    Geschichte: Myslivec wurde als einziger Sohn einer reichen und wohlhabenden Familie geboren. Sein Vater, ein hoch angesehener Strafverteidiger, hatte zudem eine Faszination für das Horrorgenre und sammelte gruselige Kleinode und sogar Waffen, zu denen die Sense zählt, die der Kopfjäger später mit sich führt.
    Wie bereits oben genannt war der Schwarzhaarige ein sehr guter Schüler, der aber oft von seinen Kameraden aus Eifersucht gemieden wurde. Als er in die Pubertät kam, hatte er oft Zweifel an sich selbst, die sich im Extremfall auch durch eingebildete Schmerzen und emotionale Zusammenbrüche zeigten. Diese verschwieg er seinen Eltern jedoch so gut es ging, da er ihnen keine Sorgen bereiten wollte. Ansonsten ist er sehr behütet aufgewachsen und hatte ansonsten auch keine größeren Probleme.
    Nach seinem Studium lernte er während eines der Selbstverteidigungskurse eine liebreizende, junge und zugleich schüchterne Frau namens Katie kennen, die er auch schon bald lieben lernte. Mit ihr führte er zwei Jahre eine glückliche Freundschaft, die fast schon zu einer festen Beziehung tendierte.
    Später starben jedoch Myslivecs Eltern während eines Autounfalls. Dieser zog sich vor Verzweiflung in das Anwesen seiner Eltern zurück und war für ein einige Wochen kaum mehr gesehen. Diese Zeit hatte ihn so gut wie nieder gemacht, doch der Höhepunkt war erreicht, als er eine SMS von Katie erhielt. Diese wollte ihn trotz der Umstände unbedingt sprechen, und so ließ er sie in das Anwesen herein.


    Zu seinem Verdruss kam sie nicht alleine, sondern in Begleitung eines anderen Mannes. Sie erklärte ihm, dass er nicht ewig alleine in diesem Loch sitzen könne und sie nun eine andere Liebe gefunden hätte. Aus Rage riss der Schwarzhaarige einfach die Sense seines Vaters von der Wand und enthauptete die Beiden. Den Schock über seinen plötzlichen Anfall hatte er nie wirklich verkraftet, wie benommen hatte er auf klassische Weise die Leichen im Keller versteckt und die Blutspuren versteckt. Er wusste, dass jetzt alles mit ihm am Ende war, und so streifte er sich den schwarzen Umhang über und ging nachts auf Streifzug durch die Gassen, um sein Leiden der Welt als Brandmal aufzuzwingen.
    Zunächst war die Polizei ratlos, wer Nacht für Nacht Menschen enthauptete und der Kopfjäger entwickelte sich irgendwann international als beliebtes Schauermärchen. Es wurden Spekulationen in Talkshows aufgestellt und Prominente wurden sogar nach ihren Meinungen zu diesen Vorfällen gefragt. Manche Zeugen behaupteten, er sei der Sensenmann persönlich, andere wiederum sagten, er sei vom Teufel besessen und manche Freaks in Internetforen wollen gesehen haben, wie er aus einem UFO gestiegen sei.
    Als Myslivec irgendwann aus perverser Freude an diesem Treiben einen gesamten Nachtclub überfallen wollte, hatte die Polizei ihn schon fast, konnte wegen des Umhangs sein Gesicht allerdings nicht erkennen. Schließlich wurde er in einer Sackgasse in die Ecke getrieben und gefangen genommen, so fanden sie auch den Mord an Katie und ihrem neuen Geliebten heraus. Insgesamt sind dem Kopfjäger 73 Menschen zum Opfer gefallen.
    Schließlich wurde er nach Welfare gebracht, wo er nun schon seit drei Jahren in Einzelhaft als einer der wirklich schwersten Verbrecher sitzt. Es gibt kaum einen im Gefängnis, der nicht zumindest schon vom Kopfjäger gehört hat, da er einmal versucht hat, einen der Insassen mit Zahnseide zu erdrosseln. Die meiste Zeit saß er einsam in der dunkelsten Ecke seiner Zelle, weinte oder dachte über sein Schicksal nach und hatte die Hoffnung bereits so gut wie aufgegeben, bis auch ihn die Botschaft der „Grand Welfare Games“ erreichte…


    Upgrade: Zu Beginn wird Slivec ein Upgrade besitzen, das in seinen rechten Arm integriert ist. Mit ihm kann er leblose Objekte in Daten verwandeln, speichern und wieder materialisieren, dies geschieht über ein spezielles Feld seiner rechten Handfläche, das er meistens mit einem weißen Handschuh verdeckt. Lebendige Objekte funktionieren grundsätzlich nicht, da es einfach unmöglich wäre, einen lebenden Organismus zu speichern. (Ihr wisst, dass in Genen auch Daten vorhanden sind und bla…)Meistens speichert er darin seinen schwarzen Umhang und die große Sense. Da die Speicherkapazität allerdings auch nur begrenzt ist, kann er anschließend nur noch einen Gegenstand in etwa der Größe eines Smartphones speichern. Für Größere müsste er wieder etwas hervorholen.


    Als zweites Upgrade wird er anschließend ein Offensiv-Upgrade besitzen, das in Form von stählernen Fingerkuppen an der rechten Hand sichtbar ist. Mit ihm kann er 2cm lange, krallenähnliche Stahlnadeln aus den Fingerkuppen ausfahren, mit denen er im äußersten Notfall Gegner, die ihm zu nahe kommen, attackieren kann. Allerdings machen sie nicht allzu viel Schaden und sind nur zur Notwehr gedacht, falls seine Sense zu langsam wäre.

  • Soweit ich weiß, hat Raspberry Bescheid gesagt, dass wir beide zusammen ein Verbrecherduo inszenieren wollen, bei dem sie dann die Rolle der Rai einnehmen würde. Da sie mit ihrem Steckbrief allerdings noch nicht fertig ist und gesagt hat, dass bei mir alles so in Ordnung ist und ich ihn schon einreichen soll, mache ich das jetzt einfach mal. C:

    Name:
    Sae Kaenbyou


    Beiname: The Cat


    Alter: 18


    Geschlecht: weiblich


    Aussehen:


    Sae ist mit 1,65 m nicht unbedingt groß, aber dafür ein ziemlich flinkes Mädchen. Ihre feuerroten Haare hat sie von Geburt an, sie sind eines ihrer Markenzeichen. Diese trägt sie zudem zu zwei geflochtenen Zöpfen zusammen, während der Pony ihr auf der Stirn liegt. Unter ihren Katzenohren, auf die ich bei den Upgrades genauer zu sprechen kommen werde, trägt sie zwei schwarze Schleifen, die die Zöpfe zusammenhalten. Ihre Eckzähne stehen etwas heraus. Saes Augen haben eine leicht helle, rote Farbe. Ihre Haut ist eigentlich in einem durchschnittlichen Ton gehalten, nicht blass aber auch nicht gebräunt. Sae hat eine Statur, die eher an ein jüngeres Mädchen im Alter von 14- 15 Jahren und nicht an eine Achtzehnjährige erinnert, weshalb man ihr ihr Alter oft nicht abnimmt, was sie einerseits stört, jedoch nutzt sie es ab und an auch zu ihrem Vorteil, z.B. um sich das Vertrauen von bestimmten Personen zu erschleichen, indem sie sich als unschuldiges Mädchen tarnt. Nun zu ihrer Kleidung: Sae trägt gerne Kleider, da sie jedoch seit ihrem 16. Lebensjahr mit ihrer Freundin auf der Flucht lebt, trägt sie am liebsten ihr blasses, dunkelgrünes Kleid, welches hochgeschlossen ist. Den Kragen ziert eine rote Schleife, genau wie die Enden der zwei langen Ärmel. Am Ende befinden sich hellgrüne Rüschen, das Kleid reicht bis zur Mitte ihrer Oberschenkel, weil sie schon immer sehr beweglich sein musste. Außerdem ist das Kleid, wie auf den Foto zu sehen ist, leicht gemustert. Da sie dieses Kleidungsstück an alte, friedlichere Zeiten erinnert, mag sie es sehr, doch trotz allem genießte sie ihre Freiheit als Verbrecherin, bis sie ins Gefängnis kam. An ihren Unterschenkeln trägt Sae lange, weiße Kniestrümpfe in einfachen, braunen Latschen. An den Strümpfen befinden sich jedoch braune Bänder, die sich sozusagen um ihr Bein herumwickeln. Allerdings beschränken sich diese Bänder auf den Bereich der Strümpfe. Sonst ist ihre Kleidung eher schlicht gehalten, wenn sie ihr Kleid mal nicht trägt, beschränkt sie sich auf einfache Kutten und wartet, bis das Stammoutfit wieder sauber ist.

    Herkunft:
    Eine kleine Insel nahe Japans mit ländlicher Umgebung, die sehr von der alten Kultur Japans geprägt ist und unter dem Schutz des Landes steht. Um das ganze etwas genauer zu beschreiben: Der Name der Insel lautet Moriya, es ist eine nicht gerade große und grüne Insel auf der ein paar kleine Dörfer Platz gefunden haben, alle mit maximal 1000 Einwohnern. Sae lebte im Hauptort Kiyushi, dem größten Dorf, in dem etwas mehr Leute leben, ca. 5000. Besondere Infrastruktur gibt es auf der Insel nicht, vielleicht ein paar holprige Straßen, von Industrie ist sie auch eher weniger geprägt. Die Bewohner leben eher von Landwirtschaft und sind oftmals Bauern.


    Ausbildung: Sie besuchte in ihrem Heimatdorf namens Kiyushi eine Dorfschule, bis sie wegen einiger Vorfälle abbricht, was ich später genauer erwähnen werde. (Geschichte)


    Persönlichkeit: Vor der notgedrungenen Flucht aus ihrer Heimat war Sae nach außen hin ein gut erzogenes Mädchen, nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Jedoch wirkte sie auf andere auch stehts ziemlich unsicher, ihre Meinung zu sagen fiel ihr schwer, sie gliederte sich lieber in die Masse ein. So nahm sie zudem bei Konfliktsituationen gerne mal die Schuld auf sich. Zudem wusste sich Sae schon immer in Geduld zu üben, was auch nötig ist, da ihre beste Freundin Rai öfters mal auf dumme Gedanken gekommen ist und immer noch kommt. Ihre Eltern haben schon immer Wert darauf gelegt, dass Sae im Haushalt half, aber anstatt helfen war es eher ausnutzen, weshalb das Mädchen im Laufe der Jahre begann, eine Antipathie gegen ihre Eltern zu hegen, welche sie allerdings nie bereit war, zu offenbaren. Sae behielt ihre wahren Gefühle gegenüber anderen immer eher für sich und zeigte sich nach außen hin stets als ein liebes Mädchen, um andere nicht zu belasten und kein besonderes Aufsehen zu erregen. Von ihren Eltern wurde sie allerdings oft zu Dingen gezwungen, die sie eigentlich nicht machen wollte. Wenn Sae nicht bereit war, sich so zu verhalten wie von ihren Eltern gewollt, kam es auch öfters zu Gewalt, was ihren Hass gegen ihre Eltern nur noch weiter voran brachte. Sae hat zudem mehrere Geschwister, die sie sehr liebte, denn als älteste Schwester hatte sie Verantwortung zu tragen und da ihre Eltern sich kaum um die Kinder kümmerten und ihnen keine Liebe schenkten, fühlte sie sich dafür verantwortlich, auch diese Aufgabe zu übernehmen. Da Sae schon immer ein emotional denkender Mensch war, fiel es ihr bei ihrer Flucht auch besonders schwer, ihre Geschwister zurückzulassen, doch im Laufe ihrer Laufbahn als Verbrecherin und Mörderin hat sie grundsätzlich gelernt, ihre innersten Sorgen und Gefühle einigermaßen auszublenden, etwas rationaler zu denken und sich eher auf ihr Überleben zu konzentrieren, obwohl sie trotz allem manchmal aus der Rolle fällt. Ihr Charakter hat sich nach ihrer Flucht jedoch auch etwas verändert. Sie ist zum Beispiel weniger auf andere fixiert, sondern am meisten auf ihre Freundin und auf sich selbst. Wenn sie jedoch Kinder sieht, die sie an ihre Geschwister erinnern, kommt es schon mal vor, dass ihre Fassade bröckelt und sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert. Um ihre Freundin sorgt sie sich aufgrund deren dickköpfigen Charakters außerdem sehr oft, wodurch ihre alten Charakterzüge ebenfalls durchscheinen. Allerdings hat sie ihre äußerliche Unsicherheit größtenteils abgelegt und gibt sich nach außen eher als freche und hinterlistige Verbrecherin. Tief in ihrem innersten hegt sie jedoch immer noch Sorgen, wie ihre Zukunft aussehen soll und wünscht sich eigentlich, dass Rai und sie wieder ein geregeltes Leben führen können, ohne ständig mit der Angst leben zu müssen, geschnappt zu werden. Zu Saes Stärken gehört unter anderem ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Einsatzbereitschaft, wenn es um Menschen geht, die ihr besonders wichtig sind, insbesondere Rai. So war sie auch bereit, für Rai jemanden zu töten und danach alles aufzugeben, um gemeinsam zu flüchten. Da sie ihre engste Vertraute ist, wäre Sae sogar bereit, für Rai ihr Leben zu geben. Zu ihren Schwächen zählt allerdings, dass sie trotz den vielen Geschehnissen in ihrer Laufbahn als Verbrecherin manchmal nicht in der Lage ist, ihre Gefühle zu unterdrücken. Sie muss Rai des Öfteren aus der Patsche helfen und war schon immer die Vernünftigere von beiden, insofern man Mörder noch als vernünftig bezeichnen kann. (Auf den Werdegang ihres Charakters werde ich in der Geschichte auch noch etwas eingehen)


    Kampfstatistik:


    Ihr Großvater, der schon immer begeisterter Schwertkämpfer war, lehrte Sae vor ihrer Flucht einige Jahre lang den Umgang mit einem kurzen Wakizashi. Es ist in etwa so lang wie der Arm einer jungen Frau und gut geeignet für Sae, da sie durch diese Waffe auch flink und schnell angreifen kann. So nutzt sie ihre kurze Katana auch gerne mal, um aus dem Hinterhalt Leute anzugreifen und zu überfallen, aber auch bei direkten Konfrontationen und Nahkämpfen. Das Schwert von Sae ist aus einem eher leichten Material, sodass sie es trotz ihrer leicht schmächtigen Statur gut und effizient verwenden kann. Dadurch, dass es nicht allzu schwer ist, beeinträchtigt es ihre Geschwindigkeit nicht. Saes Stärken liegen daher eher darin, schnell vor anderen weglaufen zu können, wenn es mal brenzlig wird, oder auch harten Angriffen leicht und geschwind ausweichen zu können.


    Geschichte: Sae wurde als älteste von 4 Geschwistern in einem kleinen Ort namens Kiyushi auf einer Kolonieinsel nahe Japans geboren. Schon früh hatte sie mit ihren anspruchsvollen und gewaltbereiten Eltern zu kämpfen, die ihrer Tochter bereits in jungen Jahren den ganzen Haushalt überließen. Wenn sich Sae dem Willen ihrer Eltern nicht beugte, wurde sie misshandelt und teilweise tagelang in einen dunklen Raum gesperrt, ganz alleine und ohne jeglichen Kontakt zu anderen. Zudem wurde sie auch psychisch misshandelt, ihre Eltern beleidigten sie und bezeichneten sie als unnötiges Lebewesen. Da sie noch sehr jung war, schenkte sie diesen Worten Glauben und fasste den Entschluss, dass sie so wenig auffallen wollte wie möglich und in ihrem Leben ihre Eltern zu unterstützen, einerseits, um wenigstens einen Sinn in ihrem Leben zu haben, andererseits auch, um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erlangen und endlich akzeptiert zu werden. Ihre Bemühungen reichten allerdings nie aus und sie wurde weiterhin schlecht behandelt. Das beeinträchtigte auch das Selbstbewusstsein Saes sehr, weshalb sie auch selten in der Lage war, ihre Meinung auszudrücken. Da sie auch niemandem zur Last fallen wollte, behielt sie ihre innersten Gefühle für sich und äußerte nur im äußersten Notfall ihre Ansicht. In der Schule hatte sie kaum Freunde, auch wenn sie sich bemühte, ihre familiären Probleme zu verstecken, so mieden sie trotzdem die meisten, bis auf ein junges Mädchen namens Rai. Sie bemühte sich immer, Sae aufzuheitern und überzeugte das relativ verschlossene Mädchen durch ihre offenherzige und lustige Art. Sae fasste so nach und nach immer mehr Vertrauen zu ihr und die beiden wurden beste Freundinnen, denn auch die ziemlich verarmte Rai wurde wegen ihrer finanziellen Situation in der Schule ausgeschlossen. Die beiden Mädchen halfen sich gegenseitig, wenn sie Probleme hatten und Sae weihte Rai auch in ihre Geschichte ein. Durch ihre neue Freundin erlangte Sae auch mehr Selbstvertrauen und verspürte seit langer Zeit wieder Glücksgefühle, wenn die Beiden Zeit miteinander verbrachten waren ihre Probleme für kurze Zeit vergessen. Zu Hause begann jedoch wieder der harte Alltag. Sae musste sich sowohl um ihre Geschwister als auch um das Haus kümmern, während ihre Mutter lieber zu Hause die Füße hoch legte und ihr Vater bei seinem schlecht bezahlten Job versuchte, etwas Geld heranzuschaffen. Als das Mädchen zwölf Jahre alt war, verlor er allerdings seine Arbeit und fortan hatte Sae dafür zu sorgen, dass ihre Familie überleben konnte. Sie nahm separat zur Schule mehrere kleine Jobs an um Geld zu verdienen und hatte nur noch wenig Freizeit, die sie nutzte, um mit ihrem Großvater den Umgang mit dem Wakizashi zu lernen oder sich ab und zu mit ihrer Freundin zu treffen. Allerdings konnte sie in schweren Zeiten wieder auf die Unterstützung ihrer Freundin Rai hoffen, die ihr gelegentlich bei Hausarbeiten unter die Arme griff, um sie zu unterstützen. Unter der Situation hatte Sae trotzdem zu leiden, genau wie ihre Geschwister, und bald reichte ihr geringer Verdienst nicht mehr aus. Da sie nicht wollte, dass ihre Familie hungern musste, bat sie Rai erneut um Rat. Diese hatte die Idee, sich mit kleinen Diebstählen die Haushaltskasse etwas aufzubessern, denn sie brauchte unbedingt Geld und Sae wusste, dass Rai dies auch schon länger machte, um zu überleben. Sie war anfangs nicht sonderlich begeistert und so bot Rai ihr an, erst mal zuzuschauen. So gingen sie in das Dorf, wo Rai versuchte, jemanden zu bestehlen. Jedoch scheiterte sie, da sie zu ungeschickt war. Sae half ihr daraufhin, indem sie das Opfer ablenkte und anschließend mit Rai flüchtete. Dieses Ereignis zeigte Sae auch eher, dass die Idee eine schlechte war, doch auch sie hatte kein Geld mehr und musste ihre Familie ernähren, also beschloss sie trotzdem, Rai bei ihrem Vorhaben zu unterstützen, auch, um Rai zu helfen, die selbst Geld brauchte. Das war für sie der erste Einstieg in die Kriminalität. Zuerst begannen die beiden mit einfachen Taschendiebstählen, sie erbeuteten ab und an ein Portemonnaie oder klauten die Ware vom Gemüsestand, wie es arme Kinder des Öfteren machen, doch die Beute reichte trotzdem nie aus. Zudem fielen sie immer öfter auf und schon bald waren sie dorfbekannte Taschendiebe, was es unmöglich für sie machte, weiterhin ungeachtet zu stehlen. Jedoch waren beide Mädchen auf ihren kleinen ‚Nebenverdienst‘ angewiesen. Daher plante Rai schon bald einen Einbruch in ein Geschäft im Ort, Sae war mit dieser Idee jedoch nicht einverstanden, weshalb Rai beschloss, dies alleine zu machen. Sae fiel jedoch schnell auf, das Rai in der ihr vorgelegten Planung einen Fehler nicht einkalkuliert hatte und eilte ihrer Freundin daher schnell zu Hilfe. Als sie am Geschäft ankam, war die allerdings schon fleißig am Werk und hatte gerade das Schloss geknackt. Allerdings war Sae leider zu spät, um Rai mitzuteilen, dass der Besitzer um die Uhrzeit noch die Abrechnungen machte und Rai, die das Licht im Laden nicht gesehen hatte, ging bereits geradewegs hinein. In diesem stand allerdings der Besitzer hinter der Theke und zählte die Kasse aus. Rai, die damit nicht gerechnet hatte, wusste nicht, was sie tun sollte. Als der Besitzer dann mit wutentbranntem Blick sein Gewehr zückte und wohl bereit war, zu schießen, reagierte Sae und rannte im Blitztempo auf ihn zu, um ihn mit ihrer vorsichtshalber eingepackten Katana zu entwaffnen. Sie verletzte ihn leicht, jedoch gewann er die Oberhand und war bereit, sie zu töten. Rai eilte ihr allerdings zur Hilfe und lenkte den Mann dadurch kurz ab. Diese Gelegenheit ergriff Sae, um ihm ihr Wakizashi und die Brust zu rammen. Der Mann war daraufhin sofort tot – und Rai und Sae von diesem Zeitpunkt an Mörder. Nach diesem Ereignis mussten die Mädchen flüchten, denn es hatte sich herumgesprochen, dass ein großes, schwarzhaariges Mädchen und ein weiteres kleines mit roten Haaren vor dem Laden gesehen wurden. Sae, die ihre kleinen Geschwister zwangsweise alleine zurück lassen musste, wurde in den ersten Tagen und Wochen auf der Flucht von Selbstvorwürfen geplagt, jedoch schaffte Rai es immer wieder, sie aus dieser Misere zu befreien. So reisten die beiden in der Region rund um Japan herum und hielten sich anfangs mit Diebstählen und Einbrüchen über Wasser. Da sie jedoch als Verbrecher relativ ungeübt waren, wurden sie nicht selten entdeckt und mussten manchmal zu drastischeren Mitteln greifen, sodass sie auch morden mussten. In dieser Zeit begann Sae immer mehr Freude an den Verbrechen zu finden, wodurch sich auch ihr Charakter veränderte. Sie traute sich mehr zu und wurde auch vorlauter und frecher. Eines Tages bot ihnen jemand, der von ihren Verbrechen gehört hatte, gegen ein nicht gerade geringes Honorar an, jemanden zu töten. Da die Mädchen in ihrer Situation immer auf Geld angewiesen waren, nahmen sie nach einigen Überlegungen den Auftrag an. Da beide schnell merkten, dass sich dadurch gutes Geld verdienen ließ, und sie durch einige bereits begangene Morde etwas abgehärtet waren, beschlossen sie, öfters solch eine 'Arbeit' zu verrichten. So reisten die Freundinnen irgendwann nach Japan, um dort ihr Geld als professionelle Auftragskiller zu verdienen. Dies funktionierte auch sehr gut. Sie agierten im Untergrund unter ihren Decknamen ‚The Cat‘ und ‚The Crow‘. Trotz ihres in den Jahren gehegtes Misstrauen gegenüber Fremden gerieten sie beide eines Tages an einen Spion der Polizei, der sie verhaftete. Anschließend wurden beide zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.


    Upgrade: Saes Upgrade sind ihre Katzenohren. In diese sind elektrische Sensoren eingebaut und an einem Ohr befindet sich eine kleine, kaum sichtbare Schraube, mit der sie verstellen kann, wie viel sie hören kann und will. Das kann sie sich besonders bei Verfolgungen zu Nutze machen, jedoch sind diese Ohren auch sehr sensibel, sodass sie darauf achten muss, je nach Umgebung ihr Gehör richtig einzustellen. Wenn sie sich zum Beispiel in einer sehr lauten Umgebung befindet, ist sie auch in der Lage, ihr Gehör ‚herunterzustellen‘, damit sie durch die lauten Geräusche nicht eingeschränkt wird. Nach dem Turnier wird Sae ein Offensiv-Upgrade in Form einer in ihrer Hand implantierten Scheibe erhalten, die die Mitte ihrer Handfläche bedeckt. Mit dieser Scheibe ist sie in der Lage, Energiestrahlen in unterschiedlicher Kraft abzuschießen. Die Kraft kann sie an der Scheibe beliebig verstellen, sodass sich sowohl der Radius der abgefeuerten Strahlen als auch der Energieverbrauch ändert. Jedoch hat diese Scheibe ein Limit, damit sie nicht aus Versehen die Kraft zu hoch einstellt und ihre Hand zerfetzt wird.



    Ich hoffe es ist alles in Ordnung soweit, falls etwas fehlen sollte, bitte Bescheid geben. ^^
    Mfg, Rumia

  • Name: Xavier Lupin (Französisch ausgesprochen)
    Beiname: Professor Moriarty


    Alter: 24( sieht deutlich älter aus,jedoch alles nur Schow)


    Geschlecht: männlich


    Aussehen:
    Moriarty sieht etwas älter aus als er ist. Der Mann trägt einen schwarzen Vollbart, was vermuten lässt das er schwarze Haare hat. Wobei er absolut immer einen Zylinder trägt und man deshalb seine obere Kopfhälfte nicht sieht. Er trägt eine Brille mit viereckigen Gläsern auf der krummen Nase und verdeckt gerne seine braunen, müden Augen. Xavier ist wohlgenährt, jedoch groß genug damit er nicht als dick durchgeht. Er besitzt ziemlich dünne Finger entgegen seiner speckigen Arme und Beine. Er trägt stets einen vornehmen, teuren Anzug der maßgeschneidert ist. Er hat sowohl eine passende Jacke als auch Schuhe dazu. Aus echtem Krokodilleder! In seiner Tasche trägt er stets eine antike Taschenuhr aus dem 19´tem Jahrhundert mit sich, die jedoch prächtig funktioniert. Ebenfalls bei sich hat er einen Gehstock mit einem silbernen Knauf, der jedoch nichts Besonderes ist.


    Herkunft: Xavier kommt aus Paris, einer der größten Städte im VDEF.


    Ausbildung: Früher war dieser Kriminelle ein anerkannter Professor an der Pariser Universität, er hatte einer sehr umfangreiche Ausbildung genossen.


    Persönlichkeit:
    Die Grundaussage dieses Menschen ist: „ Er ist ein Genie!“
    Tatsächlich hat Xavier einen sehr verstrickten und einzigartigen Charakter. Er ist stets bedacht im Hintergrund zu bleiben, jedoch will er gleichzeitig auffallen. Der Professor hat sich selbst seine mächtigste Waffe beigebracht, die Deduktion. Da er mit solch einer Gabe gesegnet ist, konnte er oft jeglicher Festnahme entfliehen, was ihn in einen sehr arroganten Gauner verwandelt hat. Moriarty legt einen hohen Wert auf Respekt und Höflichkeit bei seinen Untergebenen. Da er dank seiner Verbindungen ein sehr hohes Tier war, waren auch Manieren wichtig. Seine wichtigtuerische Art plus seine taktische Begabung gab ihm schnell den Titel, Napoleon des Verbrechens. Da jedoch schon früher in einem bekannten Roman dieser Titel vergeben wurde, nahm sich Xavier einfach die Freiheit den Namen des Titelträgers zu benutzen. Seine höchst undurchschaubare, mysteriöse Art ist ein sehr gutes Beispiel für eine Verrücktheit. Gerade zu einem Irrenhaus entsprungen würde man meinen. Hinter dieser Maskerade verbirgt sich, ein Genie wie kein zweites.
    Seine Ziele sind verschwommen und egoistisch. Grundlegend will er einfach alle überflüssigen Menschen ausrotten und dafür ein Denkmal ernten. Für sich selbst findet Xavier, das er völlig Recht habe und die Justiz im Unrecht ist, mit ihrer „ Menschenlebenschützerrei“. Sei Lebensmotto: „ Zu jeder Lösung ein Problem…“ zeigt wiederum eine weitaus pessimistische Einstellung auf Überraschungen an.


    Kampfstatistik:
    Xavier ist kein wirklicher Kämpfer, meist ist er der Mann der hinter allem steckt um seine eigenen Ziele zu verfolgen, ein Fädenzieher sozusagen. Jedoch besitzt der Professor nicht nur außerordentliches, geistliches Können. Xavier hat Übung und Ausbildung im Fechten sowie, Tricks im Nahkampf. Durch seine Fähigkeit der Deduktion, braucht er jedoch nie zu kämpfen bzw. es hat ihn noch kein Lebender gesehen.


    Geschichte:
    Seit seiner Geburt war Xavier der Sündenbock. Aufgewachsen in der Französischen Provinz, als einer von 6 Kindern hatte er es wirklich nicht einfach. Als ältester wurde stets ihm alle Last, Arbeit und Schuld zugesprochen. Das einzige Positive daran war, das er schon früh Arbeiten gehen durfte, da er auch in der Schule ein Genie war. Seine Eltern allerdings besaßen kaum Geld, was sich dadurch bemerkbar machte, das Xavier ständig Geld an sie zahlen musste, nur mit der ‚Ausrede er habe sie durch seine Ausbildung in der Schule in den Ruin getrieben. Folglich schien er nie gut auf seine Erzeuger sprechen zu sein. Als er endlich ausziehen konnte aus seinem ach so verhasstem Heim ging er gleich darauf an die Universität. Sein ganzes Erspartes ging dafür drauf und er musste sich wieder Jobs suchen. Jedoch konnte dadurch sein Genie erst richtig entfaltet werden. Während er 5 oder mehr Studiengänge zugleich machte, schloss er jeden einzelnen doppel so schnell ab. Er wurde als Wunderling bekannt und durfte sich bald als Professor einen Job ergattern. Während er sein Leben dem Anschein nach, gemächlich als Professor für mehrere Fächer hinfristete und auch allgemein beliebt war, fragte Xavier sich ob das schon richtig sei. Er wollte kein reicher Stöpsel sein, der anderen was beibringt, für sich sollte er ein Handwerk erlernen das seinem Genie würdig war. Irgendwann fiel ihm ein altes Sherlock Holmes Buch in die Hände, so eins wie er als Kind immer gelesen hatte. Für ihn entstand dadurch seine Karriere des Bösen. Natürlich versuchte der Professor, zuerst Geld durch Hilfe für Polizeiliche Arbeiten zu schnappen. Und versuchte sich auch an der Selbstjustiz. Jedoch kam Xavier irgendwann drauf, dass die Sicherheit in seinem Land ein Witz war, daraufhin schloss er sich der anderen Seite an. Mit Geld und Verstand, begann er den Pariser Untergrund zu beherrschen und bald schon weitete sich sein Imperium aus. Durch seine Fähigkeiten wurde er vor allem bei gewöhnlichen Attentätern und Bankräubern beliebt. Am tage liebenswerter Professor, des Nachts Gansterboss. Schnell wurde klar, dass wenn man sich mit ihm verbündete, man große Chancen hatte erfolgreich mit dem durchzukommen, was man tat. Man konnte ihn für jeliche Sponsorleistungen oder ähnliches Anhauen. Er kaufte Aktien für Fabriken, Lagerhallen und mehrere Geschäfte. Wurde Staatsbürger und Ehrenbürger. Das perfekte Imperium entstand, Machtdemonstrationen wurden natürlich auch gemacht, weshalb man den Professor auch für Morde anklagen konnte. Eines Tages also, lies sich der Professor des Mordes beschuldigen und einweisen. Er hatte sich selbst gestellt und obwohl es keine Leiche gab, folgte der Bürgermeister seiner Bitte und lies in das größte Gefängnis der Welt einbuchten. Und Xavier verfolgte einen dunklen Plan…


    Upgrade:
    Xavier besitzt ein Support- Upgrade, das direkt in sein Gehirn eingebaut wurde und sich mit dem Teil verbindet der Zuständig für die Sehnerven ist. Durch dieses Upgrade ist er in der Lage sein Gedächtnis wirklich photographisch zu machen. Tatsächlich ist es sogar dauerhaft in Betrieb. Sein Augen und Wahrnehmung von Gesehenem ist jetzt vollkommen anders. Sein Gehirn funktioniert wie eine Hochleistungskamera und besitzt folglich alle Funktionen einer. Es kann Absolut von jedem Augenblick ein Foto schießen, dreht sogar Videos und kann gespeicherte Erinnerungen löschen. Xavier hat nun die Wahrnehmung einer Hochgeschwindigkeitskamera, sodass alles sehr viel langsamer vor seinem Auge verläuft. Auch dass er alles Gesehene einfach speichern kann fördert diese Gabe ungemein. Ein leider sehr unangenehmer Nachteil ist, das es ebenso eine Blitzlichtfunktion gibt mit der man zwar Gegner verwirren kann die aber unglaublich in den Augen brennt.
    Sobald es möglich ist lässt sich der Professor eine Klinge (Offensiv-Upgrade) in seinen Gehstock einbauen. Diese Klinge wird auf die Fingerabdrücke von Xavier reagieren und sehr stabil sein.

  • Name: Shi Koruno
    Beiname: Kokushibyō (schwarzer Tod)
    Alter: 19 (8. November)
    Geschlecht: Weiblich


    Aussehen:


    Shi hat schwarze lange Haare welche ihr knapp bis über die Taille gehen. Ihr Pony fällt ihr teilweise ins Gesicht aber umrahmt es ebenfalls, nur einige Strähnen verdecken bei schnellen Bewegungen ihre Augen, normalerweise liegen diese frei. Ein helles Grau ist ihre Augenfarbe und oftmals wirkt ihr Blick eiskalt. Sie hat eine kleine Nase und normale Lippen in zartem Rosa. Sie ist sehr schlank, jedoch nicht dürr und liegt von der Körpergröße leicht unter dem Durschnitt. Deswegen wird sie manchmal jünger geschätzt als sie ist, jedoch stört sie das keineswegs. Standardmäßig trägt sie Kapuzenpullis, meist in grau, darunter T-Shirts oder Tanktops in verschiedenen Farbvariationen. Außerdem trägt sie meist schwarze Röhrenjeans welche schon ziemlich verwaschen aussehen und hier und da auch mal Löcher haben. Nur wenn es an einem Ort wirklich warm ist, greift sie auch mal zu Shorts, behält dann jedoch trotzdem ihre Kapuzenpullis an. Ihre Schuhe sind graue Chucks, welche robuster sind als sie scheinen. Weiterhin trägt sie ein Lederband mit einem Adler als Anhänger um ihren Hals und ein schwarzes Lederarmband mit silbernen Nieten um ihr rechtes Handgelenk. An ihrem linken Handgelenk trägt sie ein kleines Lederband und ein Silberarmband mit blauen Steinen.


    Herkunft: Wo sie geboren wurde ist ihr selbst nicht bekannt, jedoch lebte sie seit sie vier war in den USA. Geboren wurde sie auf einer kleinen Insel, welche Korea angehört. Dort ist nicht viel Infrastruktur oder sonstiges, auch gibt es dort keine Schulen oder etwas vergleichbares. Jedoch ist sie inoffiziell ein Hochpunkt mehrer Religionen weswegen dort viele Kathedralen und ähnliches vorzufinden sind. Name der Insel ist 신성시 (Sinseongsi. Auf Deutsch soviel wie: Heilige Stadt)


    Ausbildung: Shi hat eine ganz gewöhniche Schullaufbahn mit Spitzennoten hinter sich. Außerdem besitzt sie durch das Lesen vieler verschiedener Bücher ein sehr großes Allgemeinwissen. Außerdem beherrscht sie mehrere Sprachen sehr gut. Darunter Japanisch, Koreanisch, Deutsch und Englisch. Außerdem ist sie besonders im Bereich Musik begabt.


    Persönlichkeit:
    Shi ist sehr vorlaut und frech. Sie ist eine der Personen denen immer ein Spruch auf den Lippen liegt und die ziemlich schadenfroh ist. Gegenüber anderen ist sie ruppig und gibt sich oft eher desinteressiert und alles andere als unterstützend. Sie ist oft sarkastisch, ironisch und zynisch. Vertrauen tut sie eigentlich keinem Menschen. Ebenso hat sie keinen Respekt vor Älteren oder sonstigen Leuten, ihrer Meinung nach müssen sich diese ihren Respekt erst hart erarbeiten. Sie zeigt so gut wie nie ihre wahren Gefühle und so etwas wie Angst oder Traurigkeit schon gar nicht. Allerdings hört man von ihr öfters ein schadenfrohes oder sarkastisches Lachen, ebenso wie ein dazugehöriges Lächeln ihre Lippen ziert. Ein ehrliches, fröhliches Lachen hingegen hat man bei ihr noch nie gehört. Oft steht sie durch ihre laute Art im Mittelpunkt, darum schert sie sich keineswegs und es ist ihr auch nicht wichtig. Außerdem ist sie sehr temperamentvoll und aufbrausend. Nachtragend ist sie bei, ihrer Meinung nach kleinen Dingen, so gut wie nie. Wenn sie jedoch jemand enttäuscht oder etwas schwerwiegenderes passiert ist sie kalt und sehr nachtragend. Außerdem ist sie sehr rachsüchtig und besitzergreifend. Zusätzlich ist sie "Hochsensibel" was heißt, dass sie sich darauf versteht Menschen zu manipulieren und ihr Verhalten richtig zu analysieren und das oftmals ohne die Menschen näher kennen zu müssen. Manipulieren tut sie grundsätzlich zwar nicht, aber sie findet ihren Spaß daran, wenn sie es doch tut. Innerlich ist sie sehr kaltherzig und selbstbewusst. Ihre richtigen Gefühle kann sie allerdings auch zeigen, entweder wenn sie allein ist, oder bei Menschen denen sie bedingungslos vertraut. Da sie diese aber nicht hat, bleibt es bei Situationen in denen sie alleine ist. Sie differenziert sehr stark zwischen einzelnen Menschen und achtet darauf nie zu viel von ihren Gedanken zu verraten. Vertraut sie jedoch einem Menschen, verrät sie mehr und man lernt auch eine relativ warmherzige Person kennen. Allerdings wird sie dann auch öfter Eifersüchtig, was sie jedoch oft versucht zu verbergen. Dies rührt von ihrem Stolz her, der sie auch davon abhält andere Leute um Hilfe zu bitten oder Schwäche zu zeigen. Außerdem gibt sie so gut wie nie zu, wenn jemand ihr wichtig ist und Gefühle in Worte fassen tut sie ebenfalls so gut wie nie.
    Verbrecherin ist sie aus mehreren Gründen geworden die in Zusammenhang mit ihrer Vergangenheit stehen. Größtenteils jedoch aus Langeweile und weil es ihr Spaß macht, wurde sie zur Verbrecherin. Sie tötet ohne zu zögern, kann anderen eine Lüge auftischen ohne mit der Wimper zu zucken und ist eine sehr gute Schauspielerin. Wirklich dumm ist sie auch nicht, sie ist in Wirklichkeit laut den Tests der Psychologen sogar Hochbegabt, jedoch handelt sie nicht in jeder Situation überlegt, es kommt drauf an ob sie diese Situation als angemessen betrachtet. Dadurch unterscheiden sich auch einige ihrer Gedankengänge von anderen Menschen. Außerdem liebt sie die Musik und summt öfter etwas vor sich hin. Besonders "Tobero Mono" summt oder singt sie oft leise vor sich hin, ein Lied welches ihr Freund Ren und sie oft gemeinsam sangen und welches ihr heute immer noch nahe geht.


    Kampfstatistik:
    Shi ist sehr auf Schnelligkeit ausgelegt und setzt diese auch oft zu ihrem Vorteil ein, denn manche Bewegungen von ihr kann das menschliche Auge nicht mehr erfassen. Sie ist spezialisiert auf den Nahkampf, weswegen sie auch einiges an Kraft hat, jedoch wären ihr die meisten Gegner ohne ihre Schnelligkeit und ihre Gewandheit deutlich überlegen. Sie kann mit Handmessern, Doppelschwertern, Dolchen und auch mit Katanas umgehen. Auch mit dem Bogen als Fernkampfwaffe kann sie umgehen, benutzt dies aber nur in Ausnahmefällen. Mit anderen Fernkampfwaffen, Schusswaffen oder auch Sensen kann sie allerdings nicht kämpfen. Außerdem bereiten ihr Gegner die auf den Fernkampf ausgelegt sind teilweise auch Schwierigkeiten, da sie alleine nicht direkt die Möglichkeit hat, auszuweichen und gleichzeitig anzugreifen. Dies versucht sie aber oft durch ihre Schnelligkeit auszugleichen. Sie kann schlecht bei Kämpfen zusehen und stillsitzen deswegen handelt sie manchmal überstürzt, außerdem überlasst Shi anderen Personen so gut wie nie das Handeln. Sie kann aus dem Hinterhalt angreifen, aber auch ein direkter Zusammenstoß macht ihr nichts aus und ist ihr sogar lieber. Deswegen war sie bisher die geborene Einzelkämpferin. Allerdings mordet sie manchmal ziemlich brutal weswegen man teilweise genau sagen kann, dass sie es war.


    Geschichte:
    Ohne jegliche Erinnerungen an ihre Herkunft fand man Shi mit vier Jahren auf einer Straße. Kurz darauf wurde sie in ein Waisenhaus gesteckt und ist dort aufgewachsen. Sie war ein fröhliches und aufgewecktes Kind, auch damals schon sehr frech. Sie fasste schnell Vertrauen zu den anderen Kindern. In der Schule war sie immer unterfordert, ließ sich dies jedoch nie anmerken da sie nicht außergewöhnlich erscheinen wollte. Auch hatte sie ein sehr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und konnte sich dies zu nutze machen um damals schon die Kinder um sie herum zu manipulieren wie es ihr passte. Jedoch gab sie diese Methoden schnell auf, da sie lieber selbst handelte. In ihrer Freizeit war ihr oft langweilig und mit cirka zwölf Jahren begegnete sie erstmals einem Jungen aus einer der Straßengangs. Sein Name war Ren und dieser führte sie an die Kriminalität heran und zeigte ihr wie aufregend dies war. Begeistert trat sie der Gang bei und häufte damit schon in relativ jungen Jahren Verbrechen wie Diebstähle an. Doch wurde das immer tot geschwiegen aufgrund ihrer guten Leistungen in der Schule. An der Tagesordnung standen auch Prügeleien mit anderen Banden die sie oft zusammen mit Ren bestritt. Auch war er es, der ihr zwei Handmesser schenkte und ihr den Umgang damit beibrachte. Für sie war er etwas wie ihr großer Bruder und zu dem Zeitpunkt der Einzige dem sie wirklich vertraute. Als sie mit der Schule fertig war, löste sich die Straßengang auf. Zu diesem Zeitpunkt war sie 16. Doch Ren und Shi begangen weiterhin Straftaten. Diese steigerten sich immer mehr und immer öfter wurde aus einer Provokation eine Schlägerei mit schwerer Körperverletzung, oder aus Diebstählen von Geldbörsen oder Lebensmitteln ein Ladendiebstahl, bei dem ganze Kassen voller Geld verschwanden. Sie taten es weil es ihnen einerseits Spaß machte und andererseits weil Beide kein Geld hatte und sich über Wasser halten mussten. Zudem mussten sie, da sie immer bekannter wurden, bald schon die Flucht ergreifen. Zu dieser Zeit trainierte sich Shi im Umgang mit Doppelschwertern und anderen Waffen, sodass sie möglichst viele messerartige Gegenstände beherrschen kann. Die Doppelschwerter und lange Dolche bevorzugte sie allerdings. Während eines Ladendiebstahls kehrte der Besitzer des Ladens zurück und überraschte Shi so sehr, dass sie ihn tötete. Als sie daraufhin mit der Beute wieder zu Ren ins Versteck lief und ihm dies erzählte, gab er nur einen annerkennen Pfiff von sich. Direkt danach brachte er ihr als Beruhigung das Lied "Tobero Mono" bei, damit sie sich von diesem Schock erholen konnte. So wurde es zu ihrer Tradition es bei jedem Mord zu summen. Bald darauf passierte es öfter und auch Ren fing an Leute umzubringen. Beide wurden bald darauf kaltherzige Killer die zum Spaß oder gegen Bezahlung mordeten. Als Ren jedoch den Auftrag annahm Shi zu töten und ihr klar wurde, dass er dies auch gegen die hohe Belohnung tun würde, entbrannte ein Kampf. Letztendlich musste Shi ihn töten, da sie nicht sterben wollte. Dass jedoch jemand, dem sie so sehr vertraut hatte und mit dem sie so lange Zeit gemeinsam Verbrechen begangen und gemordet hatte, sie verriet, erschütterte sie. Seitdem fällt es ihr extrem schwer Vertrauen aufzubauen. Aus Frust begann sie kurz danach eine Serie aus Morden zu begehen. Als sie 18 war gelang es sie gefangen zu nehmen und zu inhaftieren. Seitdem sitzt sie in Welfare und dort provoziert sie gerne die Insassen mit ihren Sprüchen. Neulinge springen darauf gerne an, doch die 'alten Hasen' ignorieren dies zum größten Teil. Durch ihre Art kennt man sie so gut wie im ganzen Gefängnis. Das Lied summt sie nun nicht nur nach Morden, sondern auch jedes mal wenn sie in Gedanken bei Ren ist.


    Upgrade: Shi besitzt ein Support Upgrade, welches ihr ermöglicht jede Bewegung eines Gegenstandes oder eines Lebewesens zu erfassen. Somit kann sie auch Bewegungen klar und deutlich erkennen, welche für das normale menschliche Auge unsichtbar sind. Außerdem kann sie diese für sich aufnehmen und hinterher verlangsamen, anhalten oder auch rückwärts abspielen. Jedoch kann sie nur fünf Aufnahmen gleichzeitig speichern und die Dauer der Aufnahme ist stark begrenzt, so kann sie eher wenig analysieren, dies dann aber nahezu vollkommen.
    Später erhält sie ein Upgrade welches offensiv, als auch defensiv fungieren kann. Aussehen tut es wie ein schwarzes, eng anliegendes Armband, jedoch kann ihr dieses nicht einfach vom Handgelenk rutschen oder ähnliches. Damit kann sie sich und/oder kleine Gegenstände wie Wurfnadeln, über eine Reichweite von cirka 10 Metern teleportieren. Die Wurfnadeln oder sich selbst zu teleportieren verbraucht an sich nicht sehr viel Energie, jedoch muss sie trotzdem aufpassen, dass sie es nicht ständig hintereinander macht, da sie sonst Gefahr läuft, dass ihr Upgrade sich für eine Weile deaktiviert um sich wieder aufzuladen. Auch sich selbst zu teleportieren fällt ihr leicht, da sie die Gedanken auf sich konzentrieren muss wodurch sich das Uprgade aktiviert. Da sie sich jedoch genau kennt, muss sie sich kaum anstrengen, jedoch verbraucht sie mehr Energie als bei den Wurfnadeln, der jedoch nicht allzu groß ausfällt. Auch muss sie genau wissen wo sie hinwill, da es sonst ziemlich gefährlich ist. Wenn sie jedoch Dinge teleportieren will, die ihr neu sind, wird der Energieaufwand aber sehr viel größer ausfallen. Wenn sie aber andere Personen teleportiert können zwei Fälle eintreten. Entweder es kostet sie so viel Energie, dass ihr Upgrade ihr teilweise Körperenergie entzieht und sie somit extrem schwächt, oder aber es geht schief und die Person stirbt. Deswegen wird sie ausser sich und den Wurfnadeln auch nichts teleportieren, denn sie kann einen anderen Menschen nicht so gut einschätzen wie sich selbst. Eine andere Person und sich selbst kann sie nicht teleportieren, dies verweigert ihr Upgrade.

  • Klingt gut, würde ich gern mitmachen (:


    Name: Ryo Sabishi (japanisch: kühl, einsam)


    Beiname: Menimienai (Der Unsichtbare, nicht sichtbar)


    Alter: 19


    Geschlecht: Männlich


    Aussehen: Da Ryo wärme hasst, meidet er die Sonne, was seine bleiche Hautfarbe erklärt. Sein Gesicht gibt hingegen Hinweise auf sein Inneres. Es ist elfenhaft, besitzt keinerlei Kanten und ist noch sehr jugendlich. Es wirkt ein wenig zerbrechlich. Sein relativ kurzes, schwarzes Haar ist zumeist sehr gepflegt, er achtet jedoch sehr darauf dass es niemals glänzt, das sieht er als zu auffällig an. Sie überdecken zu einem kleinen Teil seine Meerblauen Augen, von kurzen schwarzen Wimpern umrandet, die meist kalt und düster starren, damit niemand erkennt was in ihm vorgeht. Seine Augenbrauen sind ebenso schwarz. Sein Körper ist eher zierlich, nur seine Arme sind leicht muskulös, um nicht schwach zu wirken. Seine zarten und feinen Hände sind eher zierlich und sanft, mit schnellen und eleganten Fingern. Er trägt mit Vorliebe lange Mäntel, die große Teile seines Körpers bedecken, jedoch ist die Farbe seiner Kleidung immer so gewählt, dass er am jeweiligen Ort gut versteckt verweilen kann. Seine Beine sind dünn und sehen schwach aus, jedoch sind sie durch ein Upgrade gestärkt, welches seine Sprungkraft und Laufgeschwindigkeit enorm erhöht, wodurch er damit nie Probleme hatte. Auch wenn er kein wirkliches Zuhause hat, sieht er doch nie heruntergekommen oder Arm aus.



    Herkunft: Ryos Herkunft ist ihm selbst unbekannt, er stammt von einer Insel die mal zu Japan gehörte


    Ausbildung: Ryo hat eine ziemlich heruntergekommene Schule besucht, und diese nach Klasse 10 verlassen, trotz seinen mehr als zufriedenstellenden Noten. Dass er keinen wirklichen Beruf hatte ist aus seiner Geschichte zu erkennen. Zudem ist er in den Bereicheh Biologie und Pflanzenkunde sehr belesen, da er sich bei seinen vielen Reisen sehr sehr viele Bücher über diese Themen gekauft/gestohlen hat. Somit weiß er nun genau, wie er einen Menschen effektiv mit seiner Klinge niederstrecken kann, und ebenso wie er die meisten Krankheiten durch das Mischen verschiedenster Pflanzenbestandteile heilen kann.


    Persönlichkeit: Ryos Persönlichkeit ist komplexer als sie scheint. Nach außen hin wirkt er wie jemand, der für die Einsamkeit geboren wurde, der nicht viel redet und der sich kein bisschen um andere Menschen sorgt. Doch er war nicht immer so, als seine Eltern noch lebten, bzw. die ersten Jahre, die er im Heim verbrachte, war er ein lieber Junge, der fürsorglich und sehr lustig war, und alles tat um Freunde zu finden. Doch er behahm sich anders als die anderen, es machte ihn fertig fast nichts über seine Vergangenheit zu wissen, sodass er sich immer mehr zu einem stillen, ungselligen Wesen entwickelte. Er hatte das Gefühl, dass alle ihn hassten, und er wusste nicht warum. Auch in der Schule lachten ihn alle aus, weil er so anders war, sich anders benahm als die anderen. Es schien ihm egal zu sein, wenn jemand durch ihn Schmerzen hatte oder leiden musste, da er selbst sich vor Jahren schon so gefühlt hat.
    Aufgrund so vieler Menschen, die ihn nicht mochten und ihn ausschlossen, hasste er die Menschen. Er hielt sie für arrogant, gemein, böse, und so verhält er sich ihnen gegenüber bis heute. Menschenleben bedeuten ihm nichts, es ist ihm egal zu töten, da er nicht daran glaubt, dass diejenigen die er umbringt, je gut zu ihm sein könnten.
    Er hat zudem immer eine Querflöte in seinem Mantel, welche ein Erbstück seiner Eltern ist, das wusste er, da sie eine Gravur hatte: "Für unseren Ryo, das süßeste Kind auf Erden". Er spielt sie seit er 5 ist, jedoch nur, wenn er alleine ist und niemand zuhört. Er versucht durch sein Spiel seine Gefühle auszudrücken, sodass er mittlerweile größtenteils traurige und trostlose Stücke spielt, welche jedoch selten einen Hoffnungsschimmer erahnen lassen...
    Er ist oft traurig, fragt sich, warum gerade er so von den Menschen verstoßen wird, warum gerade er so allein ist. Er wünscht sich tief im Inneren, niemals existiert zu haben, denn das hätte ihn vor all dem Schmerz bewahrt, den er in seinem Leben erleiden musste.
    Und so versucht er, indem er andere Menschen tötet, seinen Drang nach Rache zu stillen, auch wenn er selbst eigentlich nicht böse ist. Er wäre sicher ein guter und glücklicher Mensch geworden, wenn seine Eltern länger bei ihm gewesen wären.
    Er ist psychisch sehr instabil, jedoch scheint dies bei ihm durch seine Einsamkeit bedingt zu sein, denn als er im Heim war und andere um sich herum hatte, schien er teilweise ganz normal zu sein. Er wünscht sich insgeheim - er selbst will es nicht wahrhaben - jemanden an seiner Seiter, jemand den er beschützen kann, jemand der ihn versteht, dem er alles erzählen kann und der für ihn da ist. Er lässt jedoch niemanden an sich heran, um ebendies zu verbergen, da es einer Meinung nach ein Zeichen von Schwäche ist.
    Ihm ist aufgefallen, dass er, solange er den Willen hat, jemand anders zu beschützen, (meist kleinere Kinder, die von Erwachsenen misshandelt werden) viel konzentrierter und besser kämpft, als er es je für Möglich gehalten hätte.
    Zudem redet er nicht viel, da er sein ganzes Leben nie nach seiner Meinung gefragt wurde, und wenn er sie äußerte reagierte keiner. Auf Fragen antwortet er meist mit einem "Hm.".


    Kampfstatistik:Ryo ist ein sehr begabter Schwertkämpfer. Er hat sich seine Kampftechnik selbst beigebracht. Er versteckt sich mit Vorliebe so lange, bis sein Opfer in Reichweite ist, und streckt es dann mit einem gezielten Hieb mit seiner seine Klinge nieder. Am Liebsten hat er es, wenn das Opfer allein ist, es dunkel ist und niemand in seiner Nähe ist, damit er niemals bemerkt werden kann. Sollte er jedoch in einen offenen Kampf verwickelt werden, beschränkt er sich den größten Teil der Zeit auf das Ausweichen und Abwehren von Angriffen, wobei ihm seine beiden Upgrades (welche später noch erklärt werden) sehr helfen. Wenn er dann durch scharfes, sehr genaues Beobachten eine Schwachstelle in der gegnerischen Defensive gefunden hat, durchbohrt er sie sogleich mit seinem Schwert, um seinem Gegner ein schnelles, trostloses Ende zu bereiten. Er hat sich auch schon mit Bögen versucht, und hat auch fast alles getroffen, doch leider nur äußerst selten sein Ziel. Für Gewehre und Pistolen gilt selbiges: Er weiß sie weder zu laden, noch gezielt zu verwenden.


    Geschichte: Ryo war ursprünglich der Sohn einer sehr erfolgreichen Familie, welche an den bedeutensten Waffenforschungen teilnehmen durften, da sie in diesem Bereich gebildet waren wie kaum jemand anders. Dass sie bei einem Unfall 3 Jahre nach seiner Geburt starben, bekam er nicht mit, er merkte nur dass er auf einmal in einem Heim wohnte. Doch auch das blieb ihm nicht für lange, da er, aufgrund seiner verschlossenen und ungeselligen Art und seiner scheinbaren Unbelehrbarkeit mit 11 Jahren vor dir Türe gesetzt wurde, und er alleine zurechtkommen musste.
    Er begann danach, von Land zu Land zu reisen, auf der Suche nach Verbündeten, nach Menschen die wie er waren, ihn verstanden und ihn nicht schon auf den ersten Blick ausgrenzten, wie das sonst immer der Fall war. Jedoch war seine Suche erfolglos, und er blieb ein einsamer reisender, der sein Geld durch Morde verdiente. Er reiste immer weiter, konnte nirgends lange bleiben, da Morde nicht unbemerkt blieben. Er raubte seine Opfer aus und lebte von dem Geld, das sie hatten. Die nötige Waffe dazu, sein Schwert, welches er in einer Truhe fand, hatten seine Eltern selbst entwickelt. Es war ein diamantenes Katana, welches aus einem unbekannten Material geschaffen war, das sich weder spalten noch schmelzen ließ. Er wusste nie, woher es kam, doch lernte er in seinen Jahren, in denen er allein war, es perfekt zu benutzen, sodass er damit sogar Projektile von Gewehren abwehren kann. Er übte, um es zu beherrschen, Tage und Wochen ohne unterbrechung, schon wärend seiner Zeit im Heim wenn er alleine war. Und er war oft allein. Später bekam er, zu seinem zehnten Geburtstag, als ein reicher Mann in das Heim kam und ihn unglücklich sah und bemitleidete, sein erstes Upgrade, welches später erwähnt wird.
    Als er, aufgrund seiner Menschenfeindlichkeit, mehrere Wochen durch hohe Beamte observiert wurde (...welche von seinen Morden nichts mitbekamen, da er sich dabei immer gut versteckte und sie ihn jedes Mal aus den Augen verloren...), schickte man ihn in eine Nervenheilanstalt. Dort lernte er Tamashi kennen, und er begann Gefühle für sie zu entwickeln, welche er nie zuvor gespürt hatte. Er sah Tamashi als eine Zuflucht aus seiner Trauer an, wollte immer bei ihr sein, nicht zuletzt weil sie sich so ähnlich waren.
    Um zu fliehen von jenem trüben Ort an dem sie, meint Tamashi, zu Unrecht festsitzen, schmieden die beiden heimlich Pläne wannimmer ihnen Zeit der Zweisamkeit blieb. Sie zettelten eine Meuterei an, indem sie unter einigen Gefangen Streit auslösten, selbst im Handgefecht endeten. Dort töteten Tamashi und Ryo einige Wachmänner und Insassen, in der Anstalt wurde der absolute Notstand ausgerufen. Ihnen gelang es gerade noch zu fliehen, auch wenn sie wussten dass sie nun als Gejagte durchs Land ziehen.
    Sie kamen nach einiger Zeit in einer Gaststätte unter, wurden jedoch verraten und verhaftet.
    Und so ist er nun Insasse unseres Gefängnisses.


    Upgrade: Er besitzt zu Beginn ein Support-Upgrade für seine Beine, welches ihn schneller macht und seine Sprungkraft drastisch erhöht. Er bekam es von einem reichen Mann an seinem zehnten Geburtstag. Er hat es gewählt, da er seine Art zu Kämpfen von dem, was er bis dahin mitbekommen hatte, zu unsicher fand, daher wollte er seine Defensive durch schnelle Bewegung verbessern. Das Upgrade erlaubt ihm, bis zu 2m hoch zu springen und maximal 50Km/h zu rennen, letzteres jedoch nur unter sehr großer Anstrengung.
    Sein zweites Upgrade wird ein sehr offensives: Ryo erhält ein Medium in seinem Arm, welches über einen längeren Zeitraum Energie speichert, welche er dann entladen kann, um mit seinem Schwert eine Druckwelle zu erzeugen, welche weiche Materie zerschneidet und härtere zurückstößt. Jedoch kann er das nur einmal am Tag machen, da das Medium nur Energie für eine Entladung besitzt.

  • Ich liebe die Idee x)
    Respekt Raven (:


    Name: Tamashi Yuragi (japanisch= Seele, Schimmernd)- Vorname wegen dem ersten Namen den ihr Shiro gibt "Seelchen"
    Beiname: Tamashi o nikumu (Hassende Seele)- Diesen Namen erhielt sie von der Irrenanstaltsleitung weil sie immer von ihrer Rache schwärmte und sie nichts Gutes in ihr sehen konnten.
    Alter: 19 (11. November, Skorpion)

    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Tamashi hat eine bleiche Haut, besitzt überhaupt keine Makel wie Muttermale, Narben, Rötungen oder dergleichen. Ihr zierliches kalt durchgrautes Gesicht wird von ihrem rötlich-schwarzen Haar, das ihr bis zu den Ellbogen reicht, umrahmt und lässt sie noch bleicher und unscheinbarer wirken. In der Sonnen strahlt ihr Haar bei genauer Betrachtung lila und schimmert aufgrund der Hingabe und der vielen Pflege die sie ihrem Haar widmete wie pures Gold. Ihr Augen sind ein besonders schöner Teil ihres Körpers. Sie sind braun, geziert mit langen, schwarzen Wimpern und schimmern leicht rötlich was am Tragen ihres Upgrades liegt. Ihr Nase ist etwas kleiner als gewöhnlich und ihr Nasenrücken ist sehr schmal. Ihre Lippen sind eben falls schmal und haben einen hellen roten Ton. Sie sind weich, nie spröde und auch ihre Zähne scheinen makellos. Sie sind weiß, frei von Karies und keines Wegs schief gewachsen. Ihr Körperbau ist zierlich, einer Elfe gleich und genauso schreitet Tamashi auch dahin. Ihre Körperhaltung ist aufrecht, das Kinn nach oben und eben sehr würdevoll und arrogant. Sie hat einen schmalen und schlanken Körperbau, ihre weiblichen Rundungen sind jedoch nicht zu stark ausgeprägt. Körperlich ist sie jedoch schwach, sie besitzt kaum Muskeln, da sie bis jetzt noch nicht gefragt waren. Sie kleidet sich meist schlicht, feminin und dunkel. Sie hat eine Vorliebe für edle Materialien und mag Spitze und Samt besonders gerne. Sie möchte ungerne mit ihrem Stil auffallen.Allerdings wird sie im Laufe der Geschichte wieder zu ihrem alten Stil zurückkehren-weniger auffällige Farben, einfachere Materialien, Hosen.

    Tamashi trägt einen Flügel an einer Kette aus reinem Silber um ihren Knöchel, den diese ist das letzte Andecken an das Leben vor ihrem Irrenanstalts-Aufenthalt. Sie hütet sie wie einen Schatz und niemand weiß von ihrer Existenz. Ihr Schuhe sind knie hohe Lackstiefel und unter ihnen trägt sie Strümpfe aus Seide für einen angenehmen Gang. Ihre Hände sind durch ihr Geigenspiel sehr zärtliche und vorsichtige Gliedmaßen geworden. Ihre Füße sind klein und mit einer Gesamtgröße von 1,67m ist sie auch kein Riese.


    Herkunft: Tamashi wurde als kleines Mädchen in Japan nahe der Stadt Osaka ausgesetzt, ihre eigentliche Herkunft ist ihr jedoch nicht bekannt. Allerdings stammt sie aus einer angesehenen reichen Adelsfamilie in Frankreich.
    Ausbildung: Sie hat sich selbst viel Wissen durch Bücher, besonders in den Bereichen Biologie, Chemie und Astronomie, angeeignet, hat aber auch ein gutes Verhältnis zu Sprachen, spricht fließend Italienisch, Französisch, Englisch, Deutsch und auch Japanisch. Sie spielt zudem Geige was ihr ihre Ziehmutter beigebracht hat.
    Persönlichkeit: Tamashi's Persönlichkeit steht ganz in dem Motto "Vertraue niemandem!"

    Bevor ihre Ziehmutter (erläutere ich genauer in der Geschichte von Tamashi) diese Welt verlassen hat war Tamashi ein aufgewecktes Mädchen. Sie war leicht von etwas neuem zu begeistern und hatte Interesse an vielen Dingen. Sie lernte schnell, hatte viele Freunde um sich gesammelt und wuchs behütet auf. Sie hatte vor nichts Angst, war selbstsicher und hatte immer einen Spruch auf den Lippen, konnte alle mit ihrer Rhetorik beeindrucken. Doch nun ist sie verschlossen, redet sehr wenig und gibt sich in der Öffentlichkeit unscheinbar. Sie möchte nicht auffallen, weil sie Angst hat wieder wichtige und geliebte Menschen um sich zu sammeln die sie dann auch verlieren könnte. An dieses Versteckspiel wie sie es selbst nennt hat sie sich bereits gewöhnt, jedoch wünscht sie sich jeden Tag sehnlichst einen Freund dabei, der nicht verschwinden kann, der stark ist, der sich selbst beschützen kann und dem sie ihre Ängste anvertrauen kann. Sie lässt nur wenige Gefühle zu und manchmal stauen sie sich so stark an, dass sie förmlich ausbricht und mit vielen ungewollten und unkontrollierbaren Emotionen um sich wirft. Tamashi schämt sich einerseits sich so verändert zu haben und sich nicht genug unter Kontrolle zu haben, andererseits kommt es ihr gerade recht einfach abschreckend zu sein.
    Labil ist ihre Psyche kaum, jedoch auch nicht wirklich stabil und sie ist schnell von sich selbst enttäuscht und hat die Angewohnheit sich für alles die Schuld zu geben an dem sie beteiligt ist. "Lieber entschuldige ich mich einmal zu viel als einmal zu wenig. Ich will nicht mit einem schlechten Gewissen leben müssen", sagt sie selbst oft über sich.
    Im Schatten des zerbrechlichen Wesens Tamashi's steht noch eine weitere Seite an ihr-ihre Eifersucht und ihr Besitzergreifen. Tamashi lässt Menschen wissen, wenn sie diese für sich beansprucht. Sie möchte Aufmerksamkeit, will nicht vergessen oder übersehen werden. Sie will im Mittelpunkt stehen und möchte nicht von der Masse abfallen.
    Hier merkt man, wie sehr Tamashi sich in einem inneren Konflikt mit sich selbst befindet. Diese Probleme kann sie niemandem anvertrauen, sie schluckt sie einfach. Und wie ein Stein im Magen zieht und drückt diese Last an ihr und droht sie, sie unter sich zu begraben. Nachts weint sie daher oft, schreit und wacht schweißgebadet oft. Auch schlafwandelt sie was sie zusätzlich unter Druck setzt. Oft kann sie nicht schlafen wenn ihr Gedanken im Kopf herumspucken was alles passieren könnte wenn sie unbewusst Handlungen vollzieht die sie gar nicht so tun will. Diese Ängste haben Tamashi zerfressen, sie hasst sich selbst, will gar nicht mehr leben und deswegen würde sie für ihre Rache sterben, denn sie meint selbst "Und danach? Dann bin ich eine Mörderin. Dann werde ich so oder so verurteilt oder vielleicht gelingt es mir nicht mich zu rächen..."
    Auch ist sie ein zweifelnder Mensch, sie denkt oft darüber nach, ob ihre Rache an den Mördern ihrer Ersatz-Familie berechtigt ist, ob sie so einschreiten soll und darf. Aber nachdem ihr eigenes Leben schon in Gefahr ist (-siehe Geschichte von Tamashi-), ist es ihr wert das zu riskieren.
    Zuletzt ist Tamashi kein von Grund auf böser Mensch. Sie kann nett, sensibel und taktvoll sein. Auch ist sie höflich. Doch Gelegenheiten diese Eigenschaften zu tage zu bringen hat sie noch nicht bekommen.
    Kampfstatistik: Tamashi ist eine Distanzkämpferin. Zu ihren Waffen zählen einHeckenschützengewehr, ein Maschinengewehr dass sie aber auch zu einer Maschinenpistole umrüsten kann, zwei Pistolen die sie stets zusammen einsetzt, ein Langbogen, ein Revolver den sie in der Waffensammlung ihres Ziehvaters gefunden hat und an dem sie folglich auch sehr hängt und ein Plasmagewehr das sie heimlich aus dem Waffenarsenal der Regierung gestohlen hat auf ihrer Flucht aus der Irrenanstalt. Das alles verstaut sie in einem kleinen schwarzen Täschchen. Die Waffen sind speziell so gebaut, dass sie einfahrbar sind. So nehmen sie kaum Platz weg und sind leicht zu transportieren. Im Kampf ist Tamashi ebenso zurückhaltend wie sie sich unter Menschen gibt. Sie kämpft von sicheren Plätzen aus, ist auf Distanz spezialisiert, auch wenn sie im Schwertkampf und auch mit einer Katana geübt ist, bleibt sie immer auf Distanz, sofern es ihr möglich ist. Alleine kommt sie im Kampf sehr gut klar, sie ist auf diesem Gebiet furchtlos und sehr von sich selbst überzeugt. Eine typische Einzelkämpferin. Doch in manchen Situationen wäre sie lieber ein Rudeltier und hätte weitere Kumpanen an ihrer Seite.
    Geschichte: Tamashi wurde an einem kalten grauen Januartag geboren. Ihre Mutter und ihr Vater sind unbekannt. Beide jedoch haben ihre Tochter mit nur wenigen Monaten in einem Stadtwald nahe Osaka ausgesetzt. Dort wurde sie von einer jungen Frau, ihr Name war Shiro, gefunden. Shiro entdeckte sie unter einem Kirschbaum, zuerst hielt sie dieses Bündel für eine Jacke oder einen liegengelassenen Picknickkorb, doch als sie näher kam sah sie wie sich dieses undefinierbare Ding bewegte. Sie trat näher heran, betrachte es genau und sah wie sich im Licht des Vollmondes das Gesicht eines Kindes entblößte. Es begann zu lachen als es Shiro sah. "Du bist ja ein süßes kleines Seelchen, du. Aber liegen lassen kann ich dich ja schlecht..." Sie zögerte und nahm das Kind aus den Leinentüchern direkt in ihre Arme. Es war noch warm, auch das Kleidchen dass Tamashi trug war noch frisch und roch herrlich nach Weichspüler. Shiro ging mit dem Kind auf dem Arm ein paar Schritte in den Wald, suchte ob vielleicht eine Mutter oder irgendwer zu dem das Kind zugehören zu schien, aber sie sah niemanden. Die junge Frau ging zügig nachhause und sprach gleich nachdem sie das Haus betreten hatte mit ihrem Mann darüber, wie es mit dem Kind weitergehen solle. Kuro, wie der Ehemann von Shiro hieß, hatte ein Herz und fand das Kind so hilflos und zerbrechlich dass er es ins Herz schloss und schließlich genehmigte es bei sich zu behalten.


    So wuchs Tamashi auf. Sie ging in den Kindergarten, dann auf die Grundschulen und ihre beiden Zieh-Eltern liebten und pflegten sie wie ihr eigenes Kind. Kuro und Shiro gebaren ihr zwei "Geschwister". Zweieiige Zwillinge, Kaito und Yuna. Sie liebten sich untereinander wie Geschwister und waren Tamashi's beste Freunde. Sie hatte so viel Spaß mit ihnen und es machte sie glücklich eine große Schwester für beide zu sein.


    Von Kuro lernt sie auch den Umgang mit Schusswaffen, sowie vielerlei Bögen, denn er ist der festen Überzeugung sie habe ein Händchen im Kampf mit diesen Waffen. So bringt er ihr mit fünf Jahren bereits bei wie man einen Bogen spannt, eine Pistole und ein Gewehr lädt und im Gefecht richtig reagiert. Und mit 13 Jahren ist sie schon so gut, dass sie ihren Vater weitaus überlegen ist, was ihn sehr mit Stolz erfüllt. Deshalb bekommt sie von ihm auch zusätzliche Unterstützung in diesem Gebiet, sie sehen sich Filme an, lesen Bücher, besuchen Ausstellungen und setzen alles daran ihre Kampfkunst zu perfektionieren. Deshalb steht Tamashi’s Kampf stets im Zeichen ihres Zieh-Vaters.


    Als Tamashi die Highschool beendet hatte und sich für die Uni eingeschrieben hatte, mit dem Wunsch Lehrerin zu werden, war ihr Leben perfekt, sagte sie. Ihre Familie war glücklich, sie hatte einen guten Abschluss, war sehr begabt und ihr standen alle Türen des Lebens offen.
    Doch eines Tages sollte es das Leben völlig anders mit ihr meinen...


    Sie kam nach ihrem ersten Tag an der Uni nachhause und wollte ihrer Familie von ihren neuen Eindrücken erzählen, als sie die 4 tot im Wohnzimmer findet. Sie weint bitterlich, schreit und jammert bis sie schließlich die Polizei ruft. Die Todesursache sind dabei Schussverletzungen und ihre Geschwister Kaito und Yuna erlagen nach einigen brutalen Schlägen ihren Schmerzen.
    Tamashi weiß nicht mehr weiter, will nur noch Rache an den unbekannten Mördern nehmen, die auch 1 ½ Jahre nach der Tat unauffindbar bleiben. So rennt sie schließlich aus Verzweiflung weg und wird in einem Moor angegriffen. Tamashi wird schwer verletzt einige Tage später gefunden-die Umstände und die Täter decken sich genau wie die Mörder ihrer Familie in der Geschichte auf- und in eine Klinik gebracht. Dort befinden sie die Ärzte nach mehreren Wochen genauer Beobachtung für psychisch instabil, da sie im Schlaf weint, schreit, um sich schlägt und einfach nicht den normalen sozialen Anforderungen gerecht wird, wird sie in eine Nervenheilanstalt überwiesen. Dort trifft sie auf einen Menschen, der ihr Leben für immer verändern sollte, Ryo war sein Name. Für Tamashi war er etwas wie ein Vertrauter, ein Freund. Bei ihm hatte sie das Gefühl sicher zu sein, auch weil sie sich so ähnelten. Um zu fliehen von jenem trüben Ort an dem sie, meint Tamashi, zu Unrecht festsitzen, schmieden die beiden heimlich Pläne wann immer ihnen Zeit der Zweisamkeit blieb; Sie zettelten eine Meuterei an, indem sie unter einigen Gefangen Streit auslösten, selbst im Handgefecht endeten. Dort töteten Tamashi und Ryo einige Wachmänner und Insassen, in der Anstalt wurde der absolute Notstand ausgerufen. Ihnen gelang es gerade noch zu fliehen, auch wenn sie wussten dass sie nun als Gejagte durchs Land ziehen. Sie kamen nach einiger Zeit in einer Gaststätte unter, wurden jedoch verraten und verhaftet.



    Upgrade: Tamashi’s Support-Upgrade ist ein paar roter Kontaktlinsen die ihr im Kampf mit den Fernkampfwaffen eine große Unterstützung sind-sie kann über ein Sichtfeld von 300 m einen Gegner anvisieren und kann sofort herausfinden, welches Körperteil sie treffen muss, damit der Gegner getötet wird. Die Todeschance variiert jedoch nach Gegner zwischen 60 und 99 Prozent. Damit kann sie auch Punkte genauer anvisieren als durch Kimme und Korn wie bei einer Waffe bzw. muss sich nicht nur auf ihre natürliche Sehkraft verlassen.
    Das Upgrade sorgt auch dafür, dass diese Todeschance bei allen Waffen gleich ist, solange sie trifft
    Das Upgrade erhielt sie von Kuro. Er war Wissenschaftler und arbeitete viele Jahre an diesem Upgrade. Niemand weiß davon und es existiert auch nur ein Exemplar davon, denn es ist genau auf die Wünsche und Eigenschaften von Tamashi angepasst. Ihr "Vater" gab es ihr mit der bitte es geheim zu halten, es stets nur in wichtigen Situationen einzusetzen und nicht leichtfertig damit zu kämpfen. Er gab es einige Wochen vor seinem Tod, als Geschenk zur Aufnahme an der Universität.
    Tamashi bekommt nach dem Turnier ein Defensiv-Upgrade welches die Form eines schwarzen Kropfbandes hat. Man kann es nicht mehr von ihrem Hals lösen es sei denn man hat einen speziellen Schlüssel. Durchschneiden oder durchsägen lässt es sich auch nicht. Mit diesem Band kann Tamashi eine leuchtende "Aura" um sich bilden die so hell ist, dass man bei zu fokusierter Betrachtung erblindet.






  • Name: Romano de Lavignes
    Beiname: „das Rosengift“
    Alter: 22 Jahre alt
    Geschlecht: Männlich


    Aussehen: Romano ist kein Mann von beachtlicher Statur, noch wirkt er in irgendeiner Weise wie ein typischer Gangsterboss oder Psychopath. Das platinblonde Haar stets zurückgegelt und ordentlich, das Gesicht bartlos und jungenhaft, tatsächlich gibt der junge Mann kein besonders bedrohliches Bild ab. Seine Züge sind weich und nicht sonderlich prägnant, da ihn keine Narben oder andere Hautverunreinigungen zieren. Nach einigen Schönheitsoperationen besitzt der junge Mann ein medial schönes und vor allem kommerzielles Gesicht, mit gerader Hollywood-Nase, hohen Wangenknochen und weiß gebleichten, perfekt geraden Zahnreihen, welches sich leicht verkaufen lässt. Zwar ist er recht blass, aber es wirkt nicht ungesund oder unnatürlich. Tatsächlich könnte man ihn einfach als das nächste Teen-Idol oder Boyband-Mitglied ohne besonders viel Persönlichkeit abstempeln, wenn dort nicht seine eisblauen Augen wären, aus denen immer ein kühler und berechnender Ausdruck mit einem Funken Wahnsinn spricht.
    Mit 1,70 m Größe und schlanker Statur besitzt er nicht die Physiologie, um in irgendeiner Weise Eindruck zu schinden, weswegen er sich normalerweise hinter seinen Gorillas versteckt. Seine Kleidung ist stets ausgefallen und körperbetont, geprägt von Tiermustern, Fellen & Leder. Seine Lieblingsfarben sind schwarz, weiß und rot, zudem hat er eine Vorliebe für goldene oder silberne Accessoires. Dabei fällt auf, dass in jedes seiner Kostüme immer das Symbol der Rose eingearbeitet ist, egal in welcher Form. Als Schuhwerk bevorzugt er Stiefel mit hohen Absätzen. Er trägt immer einen goldenen Ring, der als Gravur einen Skorpion zeigt, dies ist sein Erkennungsmerkmal.

    Herkunft:
    Die Wurzeln der de Lavignes-Familie liegen in Frankreich (nun Teil des Vereinigten Deutsch-Englisch-Französischen Reiches). Romano ist aber bereits die dritte Generation der Familie, die in den USA geboren wurde.
    Ausbildung: Romano besuchte nie eine öffentliche Schule, sondern wurde von Hauslehrern unterrichtet, nachdem er aufgrund seines Benehmens aus mehreren Privatschulen geflogen war. Eigentlich war geplant, dass er das Familiengeschäft antreten sollte, allerdings erwies er sich aufgrund seiner furchtbaren Disziplin als unkluge Wahl. Dennoch wurde er aufgrund der Machtstellung seiner Familie in das Board of Directors aufgenommen.
    Insgeheim gründete er die kriminelle Organisation Guardians of Dawn, bei denen er zu den Kernmitgliedern gehört.

    Persönlichkeit:

    Romano ist ein Künstler, ein Selbstdarsteller. Er besitzt nicht nur eine Persönlichkeit, er besitzt tausende, jede eine Facette seines Charakters auf Übergroße aufgeblasen. Er liebt es stets in eine neue Rolle zu schlüpfen und seine zahlreichen Personas zu nutzen, um andere zu verwirren, zu manipulieren und schlicht zu irritieren. Dabei bekommt man nur sehr selten einen Blick auf das große Ganze zu sehen und die meisten können auch sehr froh darüber sein. Romano besitzt einige Persönlichkeiten, die er öfter nutzt als seine ausgefeilteren Manipulationen:
    Bevor Romano durch seine Verhaftung entlarvt wurde, zeigte er sich der breiten Öffentlichkeit als ein weiterer Rich Boy, der nichts außer Partys und Geld ausgeben im Kopf hatte. Stets das blonde Dummerchen mimend und sich einen Fehltritt nach dem anderen erlaubend, schaffte er es von allen als Idiot abgestempelt zu werden, was ihm so nur recht war. Nachdem er verhaftet worden war ließ er diese Maske größtenteils fallen und nutzt sie seitdem nur noch selten. Sein Hauptanliegen mit dieser Persönlichkeit war es unterschätzt zu werden und anderen ungestört auf die Nerven zu gehen.
    Darunter war der junge Mann ein kühler, beherrschter aber zurückhaltender Geschäftsmann, dessen größte Begabung es war andere von seinen Plänen zu überzeugen. So trat er hauptsächlich im Board of Directors auf. Bereits hier zeigt er seine Seriosität und Zielstrebigkeit ebenso wie aber auch seine Schattenseite: Skrupellos und einzig gewinnorientiert beseitigt er alle politischen und wirtschaftlichen Gegner auf die eine oder andere Weise. Wollte er Leute einschüchtern bediente er sich ebenfalls dieser Seite seines Charakters.
    Die Wahrheit verrät Romano einzig bei den Treffen der Guardians of Dawn: Hinter all diesen Schichten, Masken und Lügen liegt ein kranker Geist, geprägt von Größenwahn, Nihilismus und einem unvergleichlichem Narzissmus. Die Stimmung des Blonden kann von einem Moment auf den anderen umschlagen. War er in einem Moment liebenswert und freundlich ist er im nächsten manisch und aggressiv. Sein Sadismus und seine Willkür lassen seine Untergebenen zittern und er ist nicht umsonst als vollkommen durch geknallter Psychopath verrufen. Doch trotz Grausamkeit und Blutdurst ist Romano kein dummer Mensch. Als strategisches und taktisches Genie mit einem Hang zum Perfektionismus dient er oft als Kopf für die lebensverachtenden Aktionen seiner Terrorgruppe. Dabei liebt er es mit allen in seinem Umfeld zu spielen, sie auf falsche Fährten zu locken oder ihnen halbwahre Hinweise zu geben. Der Standpunkt, den er sich auf die Flaggen geschrieben hat, ist der soziale Darwinismus, heißt Evolution, Selektion und „Survival of the fittest“. So nennt er sich selbst ein Agent des Wandels.
    In Wahrheit bedeutet ihm dieses Lebensmotto jedoch nichts, der Blonde liebt es einfach Leute umzubringen und sich komplizierte Terroranschläge auszudenken. Für ihn ist dies nicht als ein elaborierter Zeitvertreib. Kein Leben außer sein eigenes bedeutet ihm irgendetwas und auch seine Unterstützer sind nicht außer Marionetten für ihn. Der Traum, den er verfolgt, ist es einmal in die Geschichtsbücher einzugehen. Doch trotz aller Intelligenz besitzt Romano einen fatalen Fehler: Seine Arroganz und seine Verachtung für jeden anderen, lassen ihn scheitern. Auch versteht er das Prinzip von Liebe oder Treue nicht, da seine einzigen Begierden rein körperlicher Natur sind und er als Soziopath kein Konzept von zwischenmenschlichen Emotionen besitzt, was seine Kalkulationen oft erschwert. Zudem hat er einen Hang zur Theatralik und Selbstinszenierung, er liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Das kann seinen sorgsam ausgearbeiteten Plänen oft in die Quere kommen.

    Kampfstatistik:
    Romano besitzt absolut keine Kampferfahrung, da er Waffen verabscheut und es eines seiner Prinzipien ist immer andere für sich kämpfen zu lassen. Auf sich allein gestellt bleibt ihm nur die psychologische Kriegsführung also Einschüchterung und das Lesen des Gegners.
    Geschichte: Die Wurzeln der de Lavignes reichen weit bis ins 19. Jahrhundert zurück, womit die Familie zu den Ältesten noch lebenden Adligen zählt. Dementsprechend niveauvoll war auch die Erziehung der Kinder des Hauptarms der Familie. Romano wurde als mittlerer Sohn von Raphael de Lavignes (51) und Brenda de Lavignes (47; geborene Gordon-Hewitt)geboren und ist der jüngere Bruder von Primo (28) und Melinda de Lavignes (gestorben mit 25) und der ältere Bruder von Jil (21) und Lucian de Lavignes (17). Damit ist er das mittlere Kind, welchem oftmals die wenigste Beachtung geschenkt wird. Tatsächlich war es so, dass Romano sich oft mit sich selbst beschäftigen musste. Seinem Bruder Primo wurde als nächstes Familienoberhaupt und Nachfolger seines Vaters als Vorstandvorsitzender von Dusk&DawnInc. besonders viel Beachtung geschenkt und sobald Jil geboren worden war, hatte auch Brenda nur noch Augen für die Jüngste, sodass Romano zu Kindermädchen abgeschoben wurde. Die Einzige, die sich je wirklich um den Jungen gekümmert hatte, war seine ältere Schwester Melinda gewesen, doch auch sie war unter der Fuchtel ihres Vaters als erstgeborenes Mädchen.
    Seit Lucian als letztes Kind der de Lavignes geboren wurde, wandte sich Brenda wieder ihrer eigentlichen Berufung als Politikerin zu und überließ die Kinder meist Angestellten. Über die Jahre hinweg entwickelte Romano, der durch die Vereinsamung gekennzeichnet worden war, einige unheilvolle Tendenzen von denen niemand wusste, wo sie herkamen. Zu seinem siebten Geburtstag begann er damit kleine Tiere zu quälen, angefangen mit den Goldfischen, die er in den Mixer packte. Zum 4. Geburtstag von Lucian verbrannte er dessen Geschenke und als Romano dreizehn war, verschreckte er alle Freunde seiner älteren Schwester Melinda. Zudem begann er mit Drogen zu dealen und andere Altersgenossen zu erpressen. Seine Eltern, die äußerst disziplinorientierte Erziehungsmethoden hatten, zogen daraufhin einen Schlussstrich und schickten Romano, der zu diesem Zeitpunkt bereits von mehreren Privatschulen aufgrund seines Benehmens gegenüber Lehrern und Schülern geflogen war, in eine Anstalt für schwer erziehbare Kinder. Dort knüpfte der junge de Lavignes Kontakte zu verschiedenen künftigen Straftätern, die später auch Teil seiner Organisation werden sollten, und schwang sich als geheimer Führer der Schülerschaft auf. Von den Unterrichtsfächern gefielen ihm am besten Musik, Darstellendes Spiel und Philosophie. Zu dieser Zeit wurde er mit dem Sozialdarwinismus bekannt gemacht und begann ihn als Rechtfertigung für seine lebensverachtenden Aktionen zu missbrauchen. Zudem lernte er seine wahre Persönlichkeit hinter den Masken seiner Fantasie zu verstecken und adaptierte die Identität des seriösen und zurückhaltenden Musterschülers.
    3 Jahre später wurde Romano aus der Anstalt entlassen und hatte sich die Persona eines Wolfs im Schafspelz geschaffen. Er überraschte seine Eltern und Hauslehrer mit seiner außerordentlichen Intelligenz und seinem großen Geschäftssinn, sodass sein Vater darüber nachdachte, Primo zu überspringen und Romano zum nächsten Geschäftsführer zu machen. Dies ließ die Kluft, die zwischen den beiden Brüdern herrschte, noch tiefer und ihre ohnehin schon angespannte Beziehung noch kühler werden. Romano wollte es jedoch vermeiden das Erbe seiner Familie anzutreten, da er seinen Vater und dessen Beruf verachtete und zudem bereits die ersten Ansätze seiner kriminellen Terrororganisation plante. So begab er sich auf stetige Sauftouren und erschuf für sich und die Presse das Image des Rich Boys, der zu viel Zeit und Geld besaß. So wurde er zwar in das Board of Directors aufgenommen, eine höhere Position blieb ihm jedoch verwehrt.
    Mit 17 Jahren gründete er schlussendlich die Guardians of Dawn, ein kriminelles Terrornetzwerk, die die Lehren des Sozialdarwinismus predigen. „Kampf gegen die Stagnation“ und „Perfektion durch Selektion“ waren die Schlagworte, die die immer schneller immer größer werdende Gruppe nutzte. Sie blieb lange geheim und weitete sich wie ein unbemerktes Gift bald über die gesamten USA und Teile des VDEFR aus. Sie verübten viele, zusammenhanglos wirkende Verbrechen, sodass die Polizei erst nach 4 Jahren Zusammenhänge schloss. Guardians of Dawn beherbergte jedwede Art von Verbrechern von Finanzbetrügern über Massenmörder bis hin zu Kinderschändern. Dabei wurden Diskretion und Treue großgeschrieben und die meisten Mitglieder wurden einer starken Gehirnwäsche unterzogen. Romano gehörte zu den neun Kernmitgliedern der Organisation und war zudem noch ein Teil des Triumvirats, welches die Wächter führte. Seine Partner waren John Reed, den er in der Anstalt kennengelernt hatte und das rechtsradikale Senatsmitglied Vincent Todd. Innerhalb der Kernmitglieder wurde Romano das Symbol des Skorpions zugeteilt, während er im Triumvirat, durch seine Art, Leute vor ihrem Tod einen Strauß Rosen zu schicken, den Namen „Rosengift“ zugeteilt bekam.
    Während John Reed in Übersee für Unruhe sorgte und Vincent die Behörden und Polizei konsequent von innen heraus zerstörte, war Romano für die Planung der großen Coups zuständig. So begann er ein Jahr vor dem fünfjährigen Jubiläum, mit 21, eine gewaltige „Sinfonie der Gewalt“ wie er es ausdrückte, vorzubereiten. Doch aufgrund seiner übergroßen Arroganz und seines Hangs dazu mit Leuten zu spielen, kam ihn ein Spezialteam des FBIs, welche seinen Bruder Lucian, der sich als noch talentierter als Romano herausgestellt hatte, hinzugezogen hatten, auf die Spur und schafften ihn am Tag seines 22. Geburtstag und des fünfjährigen Bestehens von Guardians of Dawn zu stellen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Romano es mit seinen Untergebenen geschafft die gesamte Trinkwasserversorgung einer Großstadt zu vergiften und zahlreiche, erfolgreiche Bombenanschläge auf Regierungsgebäude durchzuführen. Bevor er jedoch die gesamte New Yorker U-Bahn mit Nervengift lahmlegen konnte, wurde er festgenommen und ein Großteil der Guardians of Dawn mit ihm, was eine große Machteinbusse der Organisation zur Folge hatte.
    Obwohl die meisten Mitglieder der Guardians of Dawn zu ihm aufsehen, bedeuten sowohl sie als auch die Ideale der Organisation nichts für Romano. Auch Vincent und John sind für ihn nichts weiter als Schachfiguren. Die einzigen Leute zu denen er irgendeine emotionale Verbindung aufgebaut hat, sind die Mitglieder seiner Familie. So verachtet er seinen Bruder Primo, da er ihn insgeheim immer für die Aufmerksamkeit, die ihm zu Teil wurde, beneidet hatte. Jil ist diejenige, die Romano am nächsten steht, da sie ähnlich grausam und sadistisch ist wie er, weswegen er zu ihr auch regelmäßigen Kontakt hält. Sie ist ebenfalls eine Agentin der Guardians of Dawn und noch in Freiheit. Sein jüngster Bruder Lucian ist Romanos Nemesis, da er sich mit ihm messen kann, aber schon immer auf der Seite der Gerechtigkeit gekämpft hat. Romano und Lucian hatten sich als Kinder nicht gern und nun, da sie erwachsen sind, ist ihr Hass stärker denn je. Grund dafür war die Ermordung Melindas, des Herzens der Familie, was vielleicht sogar auf Romanos Befehl geschehen ist. Melinda war die Einzige, die immer zu dem Jungen gehalten hat und ihn unterstützte, was ihr Tod durch seine Hand noch unverständlicher macht.


    Upgrade: Romano besitzt ein Support-Upgrade, welches in seine Schuhe eingebaut ist und es ihm erlaubt für kurze Zeit levitieren. Damit kann er entweder hohe Sprünge durchführen (max. 1,50 m) oder Stürze elegant abfangen. Romano nutzt sie einzig aus ästhetischen Gründen.
    Er plant zudem sich ein Upgrade zu besorgen, mit dem er Gegenstände in einem Radius von 2 Metern levitieren kann, da er dies sowohl als Offensiv-, Defensiv- als auch als Support-Upgrade nutzen kann.

    ehemals TheSnob

    A thousand thorns
    Born anew
    His smile lights the way
    Again

    Einmal editiert, zuletzt von TheSnob ()

  • Name: Makayla Metory
    Beiname: Apophis Tochter (ägyptischer Schlangengott - Darstellung des Bösen)
    Alter: 24 Jahre [Geboren: Freitag, 13. November]
    Geschlecht: weiblich


    Aussehen:


    Das wohl Auffälligste an der jungen Frau sind ihre zahlreichen Tatoos. Ein besonderes Zeichen lässt sich auf ihrem Nacken finden: eine Art Strichliste. Bei jedem begangenen Mord lässt sich Makayla einen weiteren Strich stechen. Momentan existieren 13 Striche, wobei diese blockartig angeordnet sind, sodass jeder Fünfte vier vorhandene Striche durchstreicht. Desweiteren verzieren Rosenblüten ihre linke Halshälfte und ein geschwungener Schriftzug ihr linkes Handgelenk. Den rechten Ober- und Unterarm schmücken noch zusätzliche Motive, die an weitere Rosenblüten, Worte und schlangenähnliche Tiere erinnern. Für Makayla hat jedes Tatoo eine bestimmte Bedeutung, welche sie allerdings für sich behält und keinen anderen Menschen an diesem Wissen teilhaben lässt. Das wohl tiefgründigste Muster ist auf ihrem Rücken und verläuft bishin zu den linken Rippenknochen. Es stellt eine schwarze Kobra dar, die mehrmals um den eigenen Leib gewunden ist und mit weit aufgerissenem Maul ihre spitzen Zähne, samt gespaltene Zunge, zeigt.
    Makayla besitzt dunkelbraune, lange Haare, die sie meist zu einem hohen Pferdeschwanz zusammengebunden trägt. Im offenen Zustand reichen sie ihr bis knapp unter den Bauchnabel und weisen auch eine gewellte Struktur auf. Mehrere Strähnen fallen der jungen Frau dabei ins Gesicht und lassen meist ihr linkes Auge im Schatten des seitlichen Ponys liegen. Oftmals kann man Makayla dabei beobachten, wie sie ihre Haare zurecht streicht, da sie es nicht leiden kann, wenn sie wegen ihnen keine klare Sicht auf das Geschehen vor sich besitzt. Aus diesem Grund trägt sie im Übrigen die Haare auch meist zusammengebunden, wobei einzelne Strähnen noch immer frei liegen.
    Die 24Jährige besitzt giftgrüne Augen, umrandet von dichten vollen Wimpern, die oftmals ihren Gegenüber die Sprache verschlagen. Um die schwarze Pupille verläuft ein hellgelber Kranz, was den intensiven Blick der jungen Frau verstärkt. Oftmals wurde ihr schon gesagt, dass ihre Augen an Katzen- oder Schlangenaugen erinnern. Gewissermaßen entspricht dies auch der Wahrheit, denn Makayla fixiert ihre "Opfer" genauso gnadenlos, wie es Katzen oder Schlangen mit ihrer Beute machen.
    Die Gesichtszüge sind sehr fein und man erkennt daher jede Gefühlsregung. Allerdings sollte man sich nicht darauf verlassen, denn meist hat Makayla einen monotonen Gesichtsaudruck, der auf keinerlei Emotionen schließen lässt. Nur dann und wann blickt man in ein unheilvoll lächelndes Gesicht, was garantiert kein gutes Omen sein kann. Die Braunhaarige besitzt daher auch kein ehrliches oder freundliches Grinsen. Es ähnelt eher einer süßen Einladung zum bald kommenden Tod. Aus diesem Grund sollte man Acht geben, wenn sie lächelt oder irgendeine Gefühlsregung zeigt.
    Mit einer Körpergröße von 178 cm gehört die junge Frau schon zu den etwas größeren Frauen. Sie hat lange, schlanke Beine und eine sportliche Figur. Makayla wirkt keinesfalls gebrechlich oder schwach - eine selbstbewusste und robuste Erscheinung legt sie an den Tag. Folglich erweckt dies auch einen gewissen Autoritätszustand und man erblickt eine Frau, die man keinesfalls unterschätzen oder belächeln sollte. Makaylas Aura wirkt ebenso gnadenlos und kalt, wie auch ihre Augen. Dementsprechend umgibt sie immer eine unberechenbare Gefahr.
    Die junge Frau trägt meist ärmellose Oberteile mit einem aufrecht stehenden Kragen. Dieses ist weit aufgeknöpft und man erblickt ein helles Top, was bis zum Hosenbund reicht. Das Oberteil an sich ist etwas kürzer als das darunter liegende Top. Makayla liebt lange, enganliegende Röhrenjeans, weswegen man eigentlich immer eine an ihr sehen kann. Dadurch werden auch ihre schlanken Beine zusätzlich betont. Spezielle Schuhe trägt sie nicht, es kommt viel eher darauf an, dass sie damit gut laufen kann. Schmuck trägt sie eigentlich nicht, nur an ihrem rechten Ohr hängen zwei silberne Piercings und um ihr Handgelenkt liegt ebenfalls eine silberne Armkette.
    Im Endeffekt ist Makayla eine sehr hübsche, junge Frau, die ihre weiblichen Vorzüge bestens versteht einzusetzen.


    Herkunft: Vereinigte Staaten Amerikas


    Ausbildung: Makayla besitzt keinen grandiosen Schulabschluss, da sie schon in jungen Jahren durch die Gegend gestriffen ist. Jedoch bekam sie von einer damaligen ''Freundin'' immer mal wieder Privatunterricht, sodass sie ein relativ großes Grundwissen besitzt.
    Sie beherrscht acht Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Russisch, Portugiesisch, Japanisch und Französisch. Außerdem verfügt sie über weitgehende Kenntnisse im Umgang mit Sprengstoffen aller Art und im Alter von 18 Jahren reicherte sie sich Fachwissen über moderne Flugtechnik an und kann dementsprechend Flugobjekte jeglicher Sorte kontrollieren, wobei sie sich auf Kampfjets spezifiziert hat.

    Persönlichkeit: Unberechenbar und grausam sind wohl die Adjektive, die Makayla am Besten beschreiben. Ihr Charakter ist von einer eiskalten und bösartigen Ader geprägt, weswegen die junge Frau kein Mitleid oder Gnade kennt. In ihren Augen sind schwache Menschen nutzlos und stellen eine komplette Blamage dar. Auf Grund ihrer früh angeeigneten Menschenkenntnisse manipuliert sie ihre Mitmenschen äußerst gern und auch mit Erfolg. Dabei lässt sie es sich nicht nehmen, eventuelle Hoffnungen zu geben, die sie mit großer Freude am Ende zerschlägt. Sie spielt gern ein böses oder grausames Spiel, wobei sie die Gewinneren ist. Sie interessiert sich nicht für die Gefühle anderer und hat dementsprechend auch kein Problem damit, ihnen Leid zuzufügen.
    Makayla hat auf Grund ihrer Vergangenheit ein schwerwiegendes Problem damit, sich einem Mann unter zu ordnen. Das andere Geschlecht löst in der jungen Frau lediglich ein Hassgefühl aus, was auch wahrscheinlich einer der Hauptgründe dafür ist, dass ihre begannen Morde so gut wie nur Männer beinhalteten. Allgemein ist die junge Frau kein Fan von Regenln, Vorschriften oder Befehlen. Die Menschen, die es bei ihr versucht haben, liegen mittlerweile gut begraben unter der Erdoberfläche. Für Makayla gibt es nur zwei Optionen: Entweder man war stärker als sie und zwang sie somit zum Gehorsam oder aber man ordnete sich ihr unter und leistete keinen Widerspruch. Wenn man zusätzlich noch zum anderen Geschlecht gehörte, so war es eigentlich fast vollkommen unmöglich, Makayla unter Kontrolle zu bringen. Noch heute wartet die junge Frau darauf, dass es ein Mann schafft, sie zu kontrollieren. Wobei sie allerdings absolut kein Interesse daran zeigt, jemals einen Befehl entgegen zu nehmen. So sehr sie das andere Geschlecht auch hassen zz scheint, liebt sie es dennoch, sich mit ihnen anzulegen, ihre Aufmerksamkeit zu genießen und sich nicht nur verbal mit ihnen auseinander zu setzen.
    An sich ist Makayla sehr perfektionistisch. Wenn etwas nicht ihren Ansprüchen gerecht wird, so verliert es auch an Bedeutung. Die junge Frau achtet peinlichst genau darauf, dass ihr nie ein Fehler unterläuft. Sie hatte gelernt, dass nichts gefährlicher war, als eine Schwachstelle im System. Sollten man also unter dem Befehl Makaylas stehen, musste man ebenfalls darauf achten, keinen Fehler zu begehen. Das würde das Letzte sein, was man jemals tun würde. Außerdem ist sie ein Mensch, der nur einmal Etwas sagt, sich wiederholen tut Makayla so gut wie nie.
    Anfänglich ist die 24 Jährige ruhig und hält sich im Hintergrund, um ihren Gegenüber genaustens zu analysieren und Vor- und Nachteile für sich selbst herauszufinden, sollte es sich zu einer unschönen Begegnung entwickeln. Es fällt Makayla leicht, andere Menschen auf diese Weise schneller kennen zu lernen, als diese es womöglich vermuten würden. Oftmals verwendet sie diese Vorkenntnisse auch schon dazu, um ihren Gegenüber zu manipulieren.
    Wenn man Makayla besser kennt, so wird einem schnell klar, dass man es mit einer taffen und selbstbewussten Frau zu tun hat, der man besser - wie schon erwähnt - keine Vorschriften macht. Ihre Gefühle zeigt die junge Frau so gut wie nie; man wird lediglich ihre kalte, monotone und bösartige Seite kennenlernen. Sie macht einem von Anfang an klar, dass andere für sie keine Bedeutung haben und sie diese nur für ihre Zwecke benutzen würde. Liebe oder Freundschaft sind daher Fremdwörter für Makayla. Zumindest äußerlich. Tief in ihrem Inneren sucht die junge Frau wahrscheinlich nach der Zuneigung und Liebe, die sie nie gespürt hat. Warum sie mordet, weiß sie mittlerweile selbst nicht mehr. Dass sie positive Gefühle besitzt, ist wahrscheinlich schon fast in Vergessenheit geraten.
    Ihre wohl größte Schwäche ist das manchmalige Überschätzen ihrer selbst. Wenn sie sich sicher ist, dass sie ihrem Gegner überlegen ist, so wird so oftmals unvorsichtig. Sie liebt es Spielchen zu spielen, bei der sie die Fäden in der Hand hat und ihre Opfer langsam und qualvoll sterben lässt. Sollte dies allerdings urplötzlich schief gehen, wird dies schnell zu einem Problem für Makayla, da sie selten spontan denken an. Meist ist sie dann viel zu stolz, um sich einzugestehen, dass es womöglich ein Fehler gewesen ist. Nichtsdestotrotz ist es sehr gefährlich, wenn Makayla an jemanden Interesse zeigt - derjenige kann von der sicheren Überzeugung ausgehen, dass ihr eisiges Lächeln eine Warnung und eine gleichzeitige Einladung für ein tödliches Spiel ist.


    Kampfstatistik: Für gewöhnlich lässt Makayla stets andere für sich kämpfen. Dank ihrer manipulierenden Fähigkeiten, ist es für sie auch nicht weiter schwierig, Leute zu finden, die ihre Befehle ausführen. Die junge Frau tut dies allerdings nicht, weil sie zu schwach ist, sondern weil sie der Meinung ist, dass es vergeudete Zeit ist, sich selbst um kleinere Dinge kümmern zu müssen.
    Wenn es sich jedoch um größere Angelegenheiten handelt, dann sieht man Makayla immer mit vor Ort. Hauptsächlich kämpft sie mit Schusswaffen, bevorzugt zwei Stück, die sie dank ihres Upgrades wunderbar kontrollieren kann. Selbst um die Ecke schießen oder gegnerische Angriffe für sich nutzten, stellt für Makayla kein Problem dar.
    Allerdings verwendetet sie auch liebend gern Sprengstoff als Kampfmittel. Dies sind selbstverständlich nicht nur übliche Granaten oder Bomben, sie selbst hat schon einige andere Möglichkeiten getestet, Sprengstoff anders zu nutzen. Beispielsweise als kleine Kugeln, die nicht sehr viel größer sind als eine Murmel, oder als alltägliche Gegenstände, wie ein Kugelschreiber. Je nach dem, wie groß die einzelnen Objekte sind, desto verschiedener ist auch die explosive Mischung. C4 verwendet Makayla recht selten, so gut wie nie, wenn sie ehrlich ist. Jedoch gab es auch schon Bomben, die mit C4 ausgestattet waren.


    Geschichte: Bereits mit jungen Jahren ist Makayla auf sich allein gestellt gewesen. Mit 10 Jahren ist sie von ihrer damaligen Familie abgehauen. Ein wirkliches Zuhause hat sie dort allerdings auch nie besessen, da ihre Familie auf der Straße gelebt hat. Makayla hat ihre Familie jedoch gehasst. Ihre Mutter hatte sie und ihren älteren Bruder zurück gelassen; bei einem Mann, der seine Kinder weder liebte, noch respektierte. Als kleines Mädchen musste sie sich immer wieder gefallen lassen, von ihrem eigenen Vater, als auch von seinen sogenannten Freunden, misshandelt und für ihre eigenen Zwecke benutzt zu werden. Dies ist der Dreh- und Angelpunkt für den Hass, den Makayla gegenüber Männern hegt. Ihren älteren Bruder hat sie seit dem sie abgehauen ist, nie wieder gesehen und weiß demnach auch nicht, ob dieser überhaupt noch am Leben ist. Allerdings existierte nie eine tiefe Bindung zwischen den Beiden, weswegen es der Braunhaarigen bislang auch immer egal war, was mit ihrem Bruder geschehen ist.
    Bis zu ihrem 12.ten Lebensjahr hat sich Makayla allein durch die Welt geschlagen. Durch einen eher unglücklichen Zufall jedoch, ist sie auf Gin gestoßen. Eine erfahrene Frau, wie sich schnell herausstellte. Gin war es, die Makayla die grundlegenden Dinge beibrachte, wie das Lesen, Schreiben oder Rechnen. Auch ein relativ großes Allgemeinwissen reicherte sich Makayla durch sie an. Letztendlich blieb sie fünf Jahre bei Gin, in denen sie noch allerlei andere Dinge lernte. Beispielsweise den Umgang mit Sprengstoff. Auch wenn Gin auf den ersten Blick für Makayla nicht so aussah, so war Gin eine relativ bekannte Bombenherrstellerin, die oftmals von großen Organisationen engagiert wurde. Man konnte wohl sagen, das Makayla Gin vertraute, da sie ihre einzige Bezugsperson war. Von ihr bekam sie auch ihr Upgrade, welches Gin zusammen mit einem Wissenschaftler entwickelt hatte. Es war jedoch ein Fehler, den Makayla gewissermaßen zu spüren bekam. Gins Partner war mit dem Einsetzen des Upgrades in einem jugendlichen Mädchen nicht einverstanden, da er es für sich selbst verwenden wollte. Aus diesem Grund, setzte er schon bald eine Verbrecherorganisation auf Gin und auch auf Makayla an. Gin jedoch beschützte die damals 17 Jährige und starb dabei. Durch den Tod der einzigen Bezugsperson, die Makayla je hatte, wuchs in ihr eine Wut und ein unbändiger Hass, der sie schon bald dazu verleitete, Rache auszuüben.
    Makayla trat selbst einer Verbrecherorganisation bei und lernte dabei relativ schnell, dass wenn man respektiert und gefürchtet werden wollte, jegliche Gefühle eliminieren und alles dafür tun musste. Innerhalb von einem Jahr reicherte sich die Braunhaarige immer mehr Wissen und Macht an. Sie fing an, gleichgestellte Mitglieder für ihre Zwecke zu manipulieren. Durch diese Organisation fand sie auch ihre Liebe zum Fliegen und lernte bei einem anderen Mitglied die wesentlichen Dinge und Fakten. Makayla entwickelte sich schnell weiter und mit 19 Jahren entschloss sie sich dazu, dafür zu sorgen, die neue Anführerin der Verbrecherorganisation zu werden. Wie sich herausstellte, war dies nicht weiter schwer, da sie schon einen Großteil der Mitglieder kontrollierte.
    Mit ihrem 20. Lebensjahr schaffte sie es dann auch Anführerin zu werden, indem sie den alten umbrachte. Dies war auch der erste Strich in ihrem Nacken und ab diesem Tag ließ sie sich sowohl mehrere Tatoos stechen, als auch die Strichliste mit jedem neuen Mord erweitern. Schon bald war sie bekannter als sie es vermutet hätte und ihr Name eilte ihr vorraus; sie war bekannt als Apophis Tochter, ein Schlangengott aus der ägyptischen Mythologie. Den Namen erhielt sie im Übrigen von ihren Gefolgsleuten und ist eine Anspielung auf ihr Rückentatoo, welches eine Kobra darstellt.
    Im Namen der Verbrecherorganisation mordete, raubte und zerstörte sie für Geld. Sie konnte nicht leugnen, dass ihr diese Macht gefiel. Der berühmteste Anschlag der Verbrecherorganisation war wohl der Luftangriff auf ein Regierungsgebäude in den Vereinigten Staaten Amerikas, bei dem erstmalig C4 Sprengstiff Anwendung fand und Makayla selbst hinter dem Steuer eines Kampfjets saß. Allgemein war ihre Organisation für Angriffe aus der Luft berüchtigt.Und eben dies blieb den hohen Tieren des Staates nicht verborgen. Mehrere Spezialeinheiten sollten Makayla zum Fall bringen und damit auch die Organisation. Und tatsächlich: sie schafften es die damals 23 Jährige nach Welfare zu bringen.
    Heute ist sie eine Insassin des Hochsicherheitsgefängnisses und selbst hier kennen einige ihren Namen.


    Upgrade: Makaylas Supportupgrade ermöglicht ihr jegliche Schusswaffen nach Aktivierung steuern zu können. So gelingt es ihr zum Beispiel Raketen, Torpedos oder normale Kugeln eines Maschinengewehrs zu kontrollieren. Dies geschieht, indem sie die Geschosse mit dem Auge sieht und dann fixiert und sie durch telekenetische Fähigkeiten frei lenken kann. Der Nachteil daran ist jedoch, dass sie es keinesfalls stoppen oder verlangsamen kann, wenn es einmal aktiviert wurde, so muss sie auch ein Ziel anpeilen. Wie bei jedem normalen Gewehr o.Ä. auch, spürt Makayla den Rückdruck des Geschosses, weswegen es nicht sonderlich angenehm für sie ist einen Torpedo oder eine Rakete zu steuern. Möglich ist es dennoch. Bei Sprengstoffen, zum Beispiel Bomben, hat es keinerlei Auswirkungen. Kontrollieren kann Makayla das in einem Radus von zwei Kilometern, wobei sich erste Schwierigkeiten bereits nach anderhalb Kilometern bemerkbar machen.
    Später bekommt sie ein visuelles Upgrade was sie befähigt im Dunklen sehen zu können, gleich einem Nachtsichtgerät. Desweiteren kann die junge Frau mit Hilfe dieser Technik Infrarotstrukturen, radioaktive Teilchen, Ultraviolettstrahlen, elektromagnetische Wellen und alle sonstigen Arten von Strahlung erkennen oder spüren, wenn es sich beispielsweise um Wärmestrahlung handelt. Gerade bei Lebewesen ist es sehr praktisch, denn dadurch kann Makayla genau sagen, ob sich in ihrer Nähe Menschen befinden oder nicht. Bei einer zu langen Betriebsnahme verschlechtert sich Makaylas Sicht, bis sie schließlich ihr Augenlicht verlieren könnte. Zusätzlich muss sie darauf Acht geben, dass der Energieaufwand nicht zu hoch ist, da sie die Auswirkungen sonst an ihrem eigenen Leib spürt.


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    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

    5 Mal editiert, zuletzt von Mollymauk ()

  • Name: Richard, Rics, Eggenberger


    Beiname: NATO


    Alter: 32


    Geschlecht: männlich


    Aussehen:


    Richard ist ein junger Mann von etwa 1.88 Metern Grösse, ist schlank und nicht besonders kräftig gebaut. Seine Haut wird im Sommer schnell braun, und er scheint auch im Winter eher gebräunt. Richard trägt eine dunkelbraune Langhaarfrisur die er zurückkämmt, wobei ihm eine Strähne trotzdem stets ins Gesicht hängt. Seine Pupillen werden von einem hell-grün-bläulichen Stern umfasst, der gegen aussen hin in eine grau-blaue Farbe verläuft. Sein Blick wirkt stets traurig, auch wenn er lächelt und zeugt von dem Schmerz den er erlebt hat. Nebst seiner speziellen Augenfarbe besitzt er einen eher auffälligen Kinnbart und zwei grössere Tatoos auf seiner rechten Schulter und dem linken Unterarm. Das Tatoo auf seiner Schulter verläuft von seinem Schulterblatt bis zur Mitte des Unterarms. Es zeigt einen Walhai in Seitenansicht der sich durch die im Wasser einfallenden Sonnenstrahlen schlängelt. Das zweite Tatoo ist eine Liste von Namen mit Daten und Zählstriche bei denen jeder fünfte als Querstrich über die ersten Vier gezeigt ist. Von diesen besitzt er etwa 66. Sie sind am Oberen Teil seines Unterarms gestochen. Die Namen befinden Sich in Handnähe.
    Richard legt grossen Wert auf gutes Aussehen, er versucht seine Kleider stehts farblich passend anzuziehen, darum hat er sich auf Schwarz, Weiss oder Violett als Farben festgelegt. Als man ihn festgenommen hatte trug er eine schwarze Jeans, ein weisses, schlichtes Hemd, schwarz-weisse Sneaker und einen langen, schwarzen Mantel mit einer Spezialbefestigung für sein Präzisionsgewehr. In seinen Hosentaschen sind meist ein Schlüsselanhänger, ein Zippo, ein Taschenmesser und Zigaretten zu finden.


    Herkunft: Richard ist Halb Schweizer, halb Deutscher. Kommt allerdings aus der Schweiz.

    Ausbildung:
    Richard schloss die normale Schule in der Schweiz mit überdurchschnittlichen Noten ab, nahm eine Lehre als Waffenbauer an. Er arbeitete noch einige Jahre auf diesem Beruf und nahm schlussendlich den Beruf als Söldner an. Er arbeitet nebenbei als DJ. Zusätzlich hat er neben den regulären Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch, Kurse für Japanisch und Koreanisch besucht und fliesst all die Sprachen fliessend.


    Geschichte: Richard wuchs in der Ostschweiz als Sohn eines Schweizer Bänker und einer Deutschen Buchhalterin auf. Er hatte eine jüngere Schwester und hatte eine recht normale Kindheit, da seine Familie immer genug Geld besass. Er schloss die Schule mit überdurchschnittlichen Noten ab und machte danach die Lehre als Waffenbauer, spezialisiert auf historische Waffen. Er war bereits als 7-8 Jähriger Knabe fasziniert von Schusswaffen und es erfüllte sich mit diesem Beruf ein Traum. Im Teenageralter trat er zudem einem Schützenverein bei und kannte praktisch jede Waffe die im Handel erhältlich war. Seine Liebsten Waffen kamen aber aus den USA und der Schweiz was sich auf auch die spätere Auswahl seiner Waffe als Söldner auswirkte. Er lernte nach der Lehre noch weitere Fremdsprachen (Japanisch und Koreanisch) und verbesserte sein Englisch und Französisch.


    Nach der Lehre blieb er in diesem Beruf, der Recht gut bezahlt war, und sparte sich eine schöne Summe zusammen. Es fehlte ihm an wenig, eine Eigene Wohnung, ein Auto, immer genug zu Essen und mit 22 Jahren hatte er endlich genug zusammengespart um mit seiner schwangeren Freundin in ein grösseres Haus zu zuziehen. Richard führte vier Jahre lang ein glückliches Leben, hatte alles was er sich wünschen konnte. Seinen Traumjob, eine Familie, ein gutes Einkommen und ein schönes Haus bis zu dem 24. Dezember als sie zu seinen Eltern wollten um Weihnachten zu feiern. Ein schwarzer SUV eines französischen Diplomaten erwischte seinen Wagen auf der Beifahrerseite, da der Fahrer des Diplomaten das Rotsignal übersehen hatte, und schleuderte diesen von der Strasse. Seine Frau und sein Sohn starben direkt durch den Treffer des SUVs, Richard überlebte schwer verletzt. Kurz nach dem Unfall verstarb seine Schwester und seine Eltern bei einem Flugzeugunglück und liessen Richard nun vollkommen alleine zurück.
    Schlussendlich verlor er seinen Job, sein Haus, sein Geld, aufgrund der tiefen Depression die ihn als Folge der ganzen Verluste erfasste. Er begann mit dem Rauchen und nun verbittert, tieftraurig, voller Hass und Wut nahm er einen Job als Söldner an, der ihm aufgrund seiner immensen Waffenkenntnisse angeboten worden war, an und erhielt dort eine militärische Ausbildung durch einen Ex-Marine der USA. Früh schon erkannten sie, dass er als sehr guter Schütze hervorstach und gaben ihm meistens Attentatsaufträge die er stets ohne grosse Probleme ausführte. Entdeckt wurde er nie.
    Von seinen Kollegen bekam er mit der Zeit den Spitznamen NATO Siggi, da er als Hauptwaffe die bereits extrem veraltete SIG 550, ehemalige Standartwaffe der schweizer Armee, die noch mit 5.56 x 45 mm NATO Munition schoss, verwendete. Da er immer öfters in Krisengebiete geschickt wurde um Anführer von Rebellen oder Terrorgruppen zu töten gaben ihm seine Feinde den Spitznamen NATO, aus dem gleichen Grund wie seine Kollegen.
    Sein letztes Attentat bestand darin einen französischen Bodyguard zu erledigen der als Schläfer entlarvt wurde. Als Richard sich vor dem Haus des Auftraggebers des Bodyguards positioniert hatte und diesen erledigt hatte, erkannte er den Diplomaten wieder. Es war der gleiche der vor sechs Jahren in dem SUV gesessen hatte, der seiner Familie das Leben gekostet hatte. Nun brannten ihm alle Sicherungen durch und er entleerte sein Magazin im Körper des Diplomaten, was natürlich den Sicherheitsleuten ermöglichte seine Position zu bestimmen. Er liess sich widerstandslos festnehmen und wurde nach Welfare gebracht...



    Persönlichkeit: Früher war Richard ein augestellter, fröhlicher und hilfsbereiter junger Mann. Er spielte zwar gerne Egoshooterspiele, hielt aber nicht viel von Gewalt und löste Probleme stets mit Worten. Nach dem Verlust seiner Familie verbitterte er, fiel in eine tiefe Depression und verlor das Vertrauen zu dieser Welt. Er begann alles und jeden zu hassen, auch sich selbst, und wurde darum von den meisten Söldnern zu beginn gemieden, da es durchaus hätte sein können, dass einer von ihnen seinen Kugeln zum Opfer fiel. Er tötete ohne mit der Wimper zu zucken, erledigte alle Aufträge ohne Widerspruch und wurde nach und nach von praktisch jedem respektiert. Nach etwa zwei Jahren begann Richard aufzutauen, sass öfters mit seinen Kollegen zusammen, lauschte ihren Geschichten, lachte mit ihnen...
    Heute gibt er sich gegen Aussen hin fröhlich, hilfsbereits, gesellig. Versucht die Stimmung stets zu heben. Im Inneren bleibt er aber traurig und verbittert, verdrängt diese Gefühle aber so gut wie es geht. Einzig seine Augen wiederspiegeln das ganze wesshalb er Blickkontakt vermeidet. Sollte seine Stimmung aber fallen verkriecht er sich, wird still und nachdenklich, abwesend.
    Er beobachtet seine Umgebung stets genau, versucht die Menschen in seiner Umgebung zu analysieren ohne gleichzeitig viel von sich preiszugeben. Er lässt sich nicht von anderen Manipulieren, da er sowieso ziemlich misstrauisch und vorsichtig ist wenn andere Leute in der Nähe sind. Er lässt sich von niemandem herumkommandieren der seinen Respekt nicht verdient hat, wesshalb er auch stets alleine arbeitet. Im Kampf geht er durchdacht und niemals unachtsam vor, es sei denn jemandem gelingt es ihn aus der Fassung zu bringen.
    Da er nun alles verloren hat und sowieso bereits im Knast gelandet ist, kümmert es ihn wenig wer ihn für was anstellen will. Er erledigt es wenn die Bezahlung stimmt.


    Kampfstatistik: Richard ist ein Scharfschütze, kann aber mit jeder leichteren Waffe umgehen, von Pistole bis Präzisionsgewehr. Auch wurde er von einem Ex-Marine im Nahkampf geschult, lernte in jüngeren Jahren die Kunst des Judo und weiss wie er mit dem Messer umzugehen hat. Er ist nicht besonders schnell oder stark aber besitzt einen scharfen Blick. Einen blitzschnellen Verstand und die Fähigkeit überall unerkannt auf und abzutauchen. Er liebt es alleine zu arbeiten, andere würden ihn nur behindern. Er geht stets überlegt und nie planlos an ein Attentat, analysiert die Lage stets bis ins kleinste Detail und agiert schlussendlich.
    Allerdings schwört er auf historische Waffen die Hülsen auswerfen und Patronen hinterlassen. Ein grosses Risiko entdeckt zu werden wenn er mal nicht aufpasst. Seine Hauptwaffen sind eine SIG 550 und eine SIG Sauer P226.


    Upgrade: Nach einiger Zeit des Söldnerdaseins, hatte er genug Geld zusammengespart um sich ein Körperkontrollmodul zu beschaffen. Das heisst, dass das anvisieren eines Zieles nichtmehr durch die Bewegungen des menschlichen Körpers, zum Beispiel beim Atmen in liegender Position oder das Zielen im Stand, gestört wird. Gesteuert wird es automatisch durch das Gehirn wenn er auf jemanden zielt. Es wurde ihm als Mikrochip ins Gehirn gepflanzt und ist darum gegen Aussen hin nicht sichtbar.


    Als zukünftiges Upgrade wird er sich eine Pistole in den rechten Unterarm einbauen lassen, die mit mehreren Munitionstypen funktioniert.

  • Name: Alice Amanda Shelley
    Beiname: Paprika
    Alter: 19
    Geschlecht: weiblich



    Aussehen: Rotes, 40cm langes Haar, das sie in Strähnen weiß gefärbt hat. Durch den Gefängnisaufenthalt wächst die Weißfärbung langsam heraus. Sie trägt meist zwei kleine geflochtene Zöpfe, die seitlich ihres Gesichts liegen und es umrahmen. Ab und zu bindet sie sich zusätzlich die Haare zu einem Pferdeschwanz. Sie hat eine hagere Statur, wiegt 48kg und ist 1,69m groß. Ihre Körperform erinnert an ein schlankes Stundenglaß, ihre Brüste sind nicht besonders groß. Ihre Gliedmaßen sind recht lang, sie ist überall übersät mit Sommerspossen und ihre rechte Körperhälfte, vor allem der rechte Arm und ihre Schulter, sind von schweren Brandnarben übersät, zudem zeigen ihre Beine und Arme alte Narben verschiedener Art. Ihre Augen sind blassblau, ihre Wimpern recht kurz und ihre Stirn nicht allzu hoch. Ihr Gesicht ist eingefallen, könnte jedoch hübsch sein, wenn sie ausreichend Nahrung zu sich nehmen würde. Ihr Teint ist eigentlich extrem blass, doch der Arm-, Kopf- und Schulterbereich ist recht sonnengebräunt. Ihre Nase ist spitz und recht klein, das Gesicht an sich eher ovalförmig, mit großen Augen.
    Sie trug vor dem Gefängsnisaufenthalt am liebsten Sommerkleider, stieg dann aber auf bequeme Jeans und leichte Blusen oder Tops um. Ihr Stil ist oft bunt, aber ohne besonders gesättigte Farben. Sie trägt gerne zusätzlichen Schnickschnack wie Halstücher, Manchetten oder Wadenstrümpfe.


    Herkunft: Alice wurde im Herzen des antiken Englands geboren, ihre Familie wanderte jedoch recht früh auf eine kleine Kolonie der VDEF aus, die hauptsächlich Obstplantagen beherbergten. Ihre Eltern kauften dort Fläche, um ein eigenes Feld zu bewirtschaften.
    Die Insel, von der sie stammt, heißt Wollstonecraft und hat eine bescheidene Einwohnerzahl von einigen hundert, die Bevölkerungsdichte ist jedoch sehr gering, weil sie sich auf Agrarwirtschaft spezialisiert hat. Die Menschen dort leben ein bescheidenes, ruhiges Leben, ohne viel Luxus. Geld spielt keine besondere Rolle, da man sich auf vernünftige Gleichverteilung innerhalb der Kommune geeinigt hat und diese seit geraumer Zeit von vernünftigen Menschen demokratisch regiert wird. Vor allem die niedrige Einwohnerzahl und das hohe Bruttoinlandsprodukt durch die Exportstärke verhindert größere Konflikte oder Auseinandersetzungen – zumal die Kolonie unter dem Gesetz und dem Schutz der VDEF steht. Die Insel ist sehr isoliert, der Import oder die Einreise gestaltet sich als teuer und kompliziert, weswegen sich die Insel schlechter als Kapitalerzeugnis verwerten lässt als attraktive Alternativen, die größeren Inseln näher sind. Auch die Abneigung der Bewohner vor größeren Firmen und die daraus resultierende Schwierigkeit für Unternehmen, dort größere Flächen zu erstehen, bewirkt das idyllische, unkomplizierte Leben dort. Oftmals bemerken die biederen Bewohner gar nicht, wenn es in der »Äußeren Welt« wieder zu Konflikten kommt.


    Ausbildung: Alice ging auf Wollstonecraft zur Schule und machte dort ihr Abitur. Da sie sich noch in der Warteliste für Universitäten befand, machte sie nach ihrem Abschluss mit 18 nichts weiter, als auf der Plantage ihrer Eltern zu helfen und sich bei Nachbarn durch Hilfe beliebt zu machen – so gelangte sie zu rudimentären Fähigkeiten im klassischen Schreinern, Gärtnern, in der Malerei und im Jagen, jedoch erhielt sie keine offiziellen Abschlüsse oder Zertifikate. Ihre besten Fächer an der Schule waren Kunst und Mathematik.


    Persönlichkeit: Alice ist von der Seele her eine Künstlerin. Seit früher Kindheit interessierte sie sich für Natur und Malerei. Ihre Eltern ließen eine laissez-faire-Erziehung (bzw. einen sogenannten permissiven Erziehungsstil) walten, sodass sie schon immer tun und lassen konnte, was sie wollte. Sie wurde früh selbstständig und bemüht sich in ihrer Persönlichkeit um Harmonie mit ihren Mitmenschen, geht ihnen jedoch auch gerne aus dem Weg und vermeidet größere Kontakte, wenn sie sich stattdessen mit sich selbst oder Dingen beschäftigen kann, die sie interessieren. Sie gilt bei ihren Mitmenschen als sehr merkwürdig, da ihre Äußerungen oft inkohärent oder zusammenhanglos erscheinen. Mit ihr zu reden ist nicht leicht, wenn man nicht weiß, was sie gerade beschäftigt – für gewöhnlich reagiert sie in Konversationen nur, anstelle aktiv auf andere zuzugehen. Ausgenommen davon sind ihre Zustände von Langeweile, die im Gefängnis stark zugenommen haben. Ohne äußere Reizeinwirkung wird sie schnell mürrisch - ihr außergewöhnlich anspruchsvoller Verstand braucht Unterhaltung. Im Zustand heftiger Langeweile tendiert zu aggressivem Verhalten, das sich jedoch eher im verbalen als im physischen Bereich offenbart. In solchen Momenten wird sie angriffslustig, streitsüchtig, nervig, obwohl sie für gewöhnlich Konflikten eher aus dem Weg geht und versucht, ihnen beizupflichten, wenn sie in ihrer Umgebung stattfinden.
    Erfolgt dieser Zustand extremer Langeweile über einen längeren Zeitraum, sind wird ihr Verhalten unvorhersehbar, bis hin zu dem Grade, dass sie ohne Rücksicht auf Verluste Zerstörungen in ihrer Umwelt riskiert. In einem derartigen Zustand kann sie durchaus unerträglich werden.
    Ansonsten ist sie eine sehr fähige Manipulatorin. Ihre Intelligenz ist überdurchschnittlich, wenn ihre Gedankengänge auch oft an der Realität vorbeigehen. Sie wird im Allgemeinen als eher sympathisch und naiv angesehen, doch oftmals neigt sie dazu, sich ihren Teil zu denken, obwohl sie Informationen selten zu ihrem eigenen Vorteil benutzt, sondern viel eher, um daraus interessante Situationen zu konstruieren und Langerweile aus dem Weg zu gehen.
    Alice unterliegt so gut wie nie dem Gruppenzwang und ist gegen Erpressung und sonstige Versuche der Manipulation weitgehend immun, da sie in der Regel den Freiheitsverlust, der aus derartigen Dingen folgt als schlimmer bewertet, als die Konsequenz des Nichtbefolgens fremder Befehle.
    Ihre Lieblingsfarbe ist rot.
    Alice ist, obwohl das in ihrer Heimatinsel nicht an der Tagesordnung war, durchaus politisch interessiert. Sie denkt viel nach über die Welt, auch wenn sie dabei gelegentlich in einen harschen Zynismus abgleitet. Ihr gefallen die Zustände außerhalb der Insel nicht, auf der sie lebte, und da diese ein Paradebeispiel für ein nettes Zusammenleben zwischen Menschen ist, hat sie auch eine klare Vorstellung, was sich in der Welt verändern muss, damit Friede einkehrt. Alles in Allem empfindet sie den Hass der Bewohner von Wollstonecraft auf das Diktat des Reichtums nach und hegt einen inneren Groll.


    Kampfstatistik: Die Tatsache, dass Alice körperlich harte Arbeit gewohnt ist, führt dazu, dass andere sie im Kampf durchaus unterschätzen würden, falls es dazu kommt. Im Normalfall kämpft Alice jedoch nicht, sondern nimmt Schläge eher ungesühnt in Kauf. Ihre hagere Gestalt führt zu einem schlechten Kreislauf, sodass ihre Ausdauer ohnehin nicht besonders groß ist.


    Geschichte: Paprikas Eltern haben beide akademische Abschlüsse, entschieden sich jedoch irgendwann, lieber ein Leben abseits der harschen Welt zu leben, das eher ihrem Naturell entsprach.
    Mit der Zeit hatte Alice es zunehmend satt, auf ihrer idyllischen Heimatinsel zu leben. Ihre fortwährenden Tätigkeiten bei Nachbarn und Menschen in der Umgebung nahm sie deswegen auf, weil ihr der Alltagstrott zu schaffen machte, ihr neue Tätigkeiten aber auch sehr schnell langweilig wurden. Sie hat ein breites, aber oberflächliches Wissen, da sie selten die Geduld findet, sie eingehender mit bestimmten Themen zu befassen. Alice besitzt eine miserable Risikoeinschätzung – mit ihrem Körper geht sie unvorsichtig um, was ihr vor allem in ihrer Kindheit oder während der Arbeit auf den Plantagen viele Verletzungen zugetragen hatte. Sie riskiert oft Verletzungen durch ungesichertes Klettern, Nichttragen von Schutzkleidung bei gefährlicher Arbeit oder im Umgang mit Werkzeug. Die Aussicht, eine interessante, nicht langweilige Erfahrung zu haben, überwiegt meist das Risiko eines möglichen Schadens. Zudem schämt sich Alice für ihre Narben nicht, sondern trägt sie eher mit Stolz. Sie vermeidet Ärzte und mag keine medizinischen Behandlungen, eher steht sie die Konsequenzen dessen, was sie tut, eigenständig durch. Medikamente lehnt sie meist ab, ebenso wie die neuste Technik in der Medizin – dass viele ihrer Narben und vor allem ihre Brandmale noch sichtbar sind, ist nicht dem Geldmangel verschuldet, sondern dieser Einstellung.
    Insassin in Welfare wurde Alice erst rund eineinhalb Monate vor Einsetzung der Haupthandlung, da sie in einem Ansturm von Langeweile das älteste und größte Lagerhaus von Wollstonecraft niederbrannte. Schon zuvor hatte sie auf der Insel Häuer in Brand gesteckt, doch erst im großen Lagerhaus unterlief ihr ein Fehler, der große Teile ihrer Haut verbrannte und dazu führte, dass sie gefasst wurde. Während der Verhandlungen wurde schnell klar, dass Alice auf weitere Brandstifungen im Falle einer Freilassungen wohl auch in mehreren Jahren nicht verzichten würde, sodass man sich für die Welfare-Einrichtung entschied, in der sie dreißig Jahre verwahrt werden sollte. Während des Brandes im Lagerhaus wurden mehrere Dutzend Menschen schwer verletzt, darunter eine Grundschulklasse, die an diesem Tag das Haus als wichtige Einrichtung der Insel besuchte.
    Alice wird deswegen manchmal von Gewissensbissen geplagt, weiß jedoch genau, dass sie das nicht davon abhalten würde, erneut ein Haus in Brand zu stecken, wenn die Langeweile wieder unerträglich würde.
    Während der Gerichtsverhandlungen gab sie als Motiv für die Inbrandsetzung des Lagerhauses an, dass sie verhindern wollte, dass die Paprika-Ernte eines der Bauern von Wollstoneraft exportiert würde, da das bedeutete, dass sie während des Sommers keine Paprika würde essen können. Zusätzlich erklärte sie, Paprika sei ihr Lieblingsnahrungsmittel, sodass sich in den Medien ihr Beiname »Paprika« entwickelte.


    Upgrade: Alice mag keine Upgrades, da sie den Gedanken nicht mag, Dinge an sich zu verändern. Dennoch hat sie sich im Alter von 17 Jahren entschieden, doch eines zu installieren - da es eine Sache gibt, die sie noch mehr hasst, als Upgrade, und das ist Zeitverschwendung. Deswegen legte sie sich ein Upgrade zu, das die ihrer Meinung nach größte Zeitverschwendung überhaupt außer Kraft setzte, und das ist der Schlaf. Ihr Upgrade besteht aus einer zellulären Änderung ihres Temporallappens, die bewirkt, dass sie einfach nicht mehr schlafen muss. Alle anderen Funktionen blieben ihr erhalten, sie hat dadurch keinerlei kognitiven Einschränkungen.

  • In der nachfolgenden Anmeldung wird es einige Lücken geben, da "Baba" niemals selbst einige der Daten an jemanden weiter geben würde. Um dennoch eine vollständige Anmeldung vorzuzeigen, sind weitere Punkte in einer gekürzten Polizeiakte zusammengefasst, welche durch längere Recherchen zusammen getragen wurde und zusätzlich wurden einige Randnotiz von den Polizisten gemacht.




    OT: Nach dem schon einige andere Charas aus dem japanischen Raum kommen, ich diese jedoch nun nicht als Japan sondern Japanische Union aufgeführt habe, sollten wir uns entweder per PN zusammensetzten und eine Lösung finden oder Japan, wie von mir beschrieben als Teil der JU aufnehmen. (Der Steckbrief ist schon etwas älter, hab aber bisher noch Kleinigkeiten verändert...)


    Lunas Nyctea
    Da dein Chara wärend eines Flugzeugunglücks starb, könnte auch, je nach Zeitpunkt des Unglücks, Akane daran schuld sein.


  • OT: Jemand Lust am Tod der jungen Frau schuld zu sein, welche Saira eine Zeit lang bei sich aufnahm?
    e/ Tamashi Yuragi ist dafür verantwortlich - gleich mal noch oben editiert.

  • Name: Isabell Lyv' Noch
    Beiname: Czernobog (der Schwarze Gott)
    Alter: 19


    Geschlecht: Weiblich


    Aussehen:Isabelle zu beschreiben, ist an sich nicht allzu schwierig. Man stelle sich eine Frau vor, die an sich nicht schlecht aussieht, um genau zu sein, sogar recht gut. Die wohl proportionierte Figur verschmilzt mit der einigermaßen kräftigen Muskelmasse zu einem ansehnlichen Ganzen. Es ist wirklich schwierig eine Stelle zu finden, an der sich unnötiges Fett befindet. So kann man sagen, dass ihr Körper, abgesehen von den typischen weiblichen Merkmalen, praktisch nur aus Muskeln und Sehnen besteht, welche eine Art natürlichen Panzer um ihre Organe bilden, und was für eine Vertreterin des weiblichen Geschlechtes eigentlich recht unüblich ist. So verlässt sie mit der Größe von gut 1,83 Metern ebenfalls den Durchschnitt, was sie allerdings mehr oder weniger überhaupt nicht stört.
    Ihr wohlgeformtes weiches, eher längliches Gesicht, wird von kurzen dunkelblonden Strähnen verziert, die mit den weichen, leicht blassen Lippen gut harmonieren. Lediglich die grünen Augen stechen unter den geschwungenen Augenbrauen hervor und runden das Ganze mit einem schönen Kontrast ab.
    Speziell an ihr sollte man noch erwähnen, dass sie sich ein Tattoo hat stechen lassen, welches sich über ihren gesamten Rücken zieht, und die Inschrift "Vita est a venatus, accipere et fruar" ( Das Leben ist ein Spiel, akzeptiere und geniesse.) trägt. Dies beschreibt so ungefähr ihr gesamtes Lebensbild.
    Die Kleiderwahl fällt Isabell meistens nicht schwer, so bevorzugt sie doch einfache, dunkle Tops und eine einfache bequeme Hose, welche sie nicht behindern darf, jedoch einigermaßen gut sitzen sollte. Dies weil sie es einfach mag, diese Schlichtheit, der Gegensatz zu ihrer Kindheit. Dies ist eine der Folgen, welche dadurch entstanden sind, das sich ihr Weltbild ziemlich stark verändert hat.


    Herkunft: Offiziell stammte Isabelle aus einer der größeren Villen außerhalb von Moskau, welche ein wenig abgelegen lag, dafür den Charme eines Landhauses besaß.


    Ausbildung: Kann man das, was Isabelle durchgemacht hat, wirklich als Ausbildung bezeichnen? Unter schwersten Bedingungen, dauernd auf der Jagd nach etwas essbarem, zusammen mit dutzenden anderen Kindern irgendwo im Nirgendwo? Nein, wenn man es mal rein objektiv betrachtet, darf man so etwas nicht als Ausbildung bezeichnen. Jedenfalls unter solchen Umständen wurde aus der braven, unschuldigen Isabelle die Person, die wir heute kennen. Allerdings wurde in dem Camp, das man ihr Zuhause nannte auch eine Mindestanforderung an Bildung vermittelt, denn niemand brauchte Kanonenfutter, das nicht einmal die Grundlagen der Physik und Balistik verstand, keine Ahnung davon hatte wie man sich mit jemandem unterhielt, keine Fremdsprachen beherrschte oder nicht einmal wusste was das Wort Strategie bedeutete, geschweige denn anwenden konnte. Demenstprechend wurde auch am Ende der Welt einen gewissen Wert auf solche Sachen gelegt. So beherrscht Isabell zumindest etwas Grundwissen, und kann darauf aufbauen. Das ist zwar schon einmal etwas, aber von dem Wissen einer Person, die eine normale Schule besucht hatte und nun im gleichen Alter war, konnte sie nur träumen. Dies weil sie sich einen grossen Teil ihres gesammelten Wissens selbst aneignen musst und dafür oftmals wertvolle Stunden des Schlafes verbrannt wurden.


    Persönlichkeit: Es ist nicht einfach eine Psychisch nicht sehr stabile Person wie Isabelle zu beschreiben. Denn trotz der Ereignissen in ihrer Kindheit, ist Isabelle theoretisch in einer edleren Umgebung aufgewachsen, zumindest bevor der Zusammenbruch kam. Diese Veränderung hat ihre Spuren hinterlassen, und die merkt man ihr recht gut an, sollte man die Möglichkeit bekommen, es zu erleben. Am einfachsten ist es, wenn man zunächst Isabelle alleine anschaut, die ruhige Person, ein Überbleibsel der alten Angewohnheiten. So eine Person könnte keiner Fliege etwas zu leide tun, schön wäre es. Eines, was man sicher nicht machen sollte, ist, sie anzusprechen oder irgendetwas von ihr zu wollen, wenn sie so zurückgezogen ist. Es könnte tödlich enden. Diese Phasen sind für sie so wie eine Art Ausgleich zum normalen Alltag, auch wenn es oft nur knapp eine Stunde ist. In solchen Momenten braucht sie absolute Ruhe, um einfach nur sich, die Ruhe und ihren Körper fühlen zu können. Sie selbst befindet sich dann in so einer Art Trance, und bewahrt das kleine bisschen der alten Isabell in einer Robusten Hülle in sich selbst auf und beschützt den Splitter ihrer selbst, in der Hoffnung alles ungeschehen zu machen und noch einmal so zu werden wie vor dem Vorfall. Auch wenn sie sich selbst diese Tatsache nicht eingestehen würde.
    An den anderen Stunden des Tages blüht sie so richtig auf. Denn das ist ihr Element, sie ist die Person, die sagt, wodurch es geht. Denn es ist ihr verdammter Tag und ihre Sache, wie sie ihn überleben will. So aufgepusht sie auch scheinen mag, das ist Standard bei ihr. Wenn es zu ruhig wird, ist es langweilig, und dann versinkt sie in der lautstarken HC Musik, welche aus ihren Kopfhörern schallt. Diese treibt sie an und gibt ihr den Rhythmus des Lebens, denn dieser ist auch genauso schnell, und wer zu langsam ist, den verschlingt die Zeit. Eines ihrer wichtigsten Mottos, wenn man es als solches ansehen kann, denn in ihren Augen ist das Leben ein Spiel, und es gibt solche, die Leben von Geburt an im Wohlstand, und die anderen, die einfach gute Spieler haben, und sich so hocharbeiten. Dasselbe gilt auch umgekehrt, wer einen schlechten Spieler erwischt hat, mit dem geht es bergab, und zwar rapide. Und das solang bis man sich entscheidet sein Schicksal anzunehmen und zu genießen. Denn genau das hat Isabell gemacht, es ging so schnell bergab, das sie es lediglich akzeptieren konnte, und begonnen hat das Ganze zu genießen. Man kann ihr Wesen auch ohne grosse Probleme als verrückt ansehen, so hat sie absolut kein Problem damit etwas zu machen und dabei die Folgen einfach zu ignorieren, den sie lebt in der Gegenwart, und die Zukunft ist ihr etwa so wichtig wie ihr Bruder. Nämlich so ziemlich überhaupt nichts, denn er ist schliesslich Schuld an ihrer Situation.


    Im Grundsatz ist der jungen Dame alles, was die Anderen machen, so ziemlich egal, solange es sie nicht betrifft, sprich sie nicht gestört wird. Dann behandelt sie sie mit gelassener Gleichgültigkeit, und ignoriert sie meistens. Sollte allerdings mal jemand auf die Idee kommen, in ihrem "Revier" zu meinen, er müsste etwas anstellen, was ihr nicht gefällt, oder sie nicht einfach so hinnehmen kann. Dann erfährt diese Person, was es heißt, Angst zu haben. So hat sie kein Problem damit wenn jemand sie als Minderwertig oder sich selbst als etwas besseres ansieht. Wenn diese Person allerdings meint, sie müsse ihr diese Meinung auf die Nase binden, dann erlebt man ein Schauspiel, in dem man nicht das Opfer sein möchte.
    Als die einzige, mehr oder weniger brauchbare Konstante in ihrem Leben, kann man, wenn man unbedingt so will, ihren Bruder bezeichnen, der auch ursprünglich Schuld an ihrer Mitnahme ins Camp war. Auch wenn er eigentlich der Ältere ist, so sieht sich Isabell im Gegensatz zu ihrem Bruder als recht selbstständig an, und akzeptiert ihn als Partner, aber so richtig ein Bruder ist er nicht mehr für sie. Nur ist er leider der Einzige, dem sie es mehr oder weniger verzeiht, wenn er sie stört, schließlich ist er das Letzte, was ihr aus ihrem alten Leben geblieben ist, auch wenn sie sich selbst für diese Abhängigkeit verflucht.


    Es gibt viele Wege sie zur Feindin zu bekommen und wenige es zu überleben, dennoch gibt es auch Wege, sie für sich zu gewinnen, so hat auch sie eine Vorliebe für gewisse Dinge. Am einfachsten ist man einfach man selbst und respektiert sie, dann kommt sie beinahe mit allen gut aus, eine netter Nebeneffekt der Gleichgültigkeit, gewisse Ausnahmen natürlich vorenthalten. Jedenfalls hat sie leider im Laufe der Zeit gewisse Abhängigkeiten errungen, wenn man dem so sagen kann. Einerseits für gewisse nicht ganz legale Substanzen, zum anderen für Silber und zuletzt für ihren Lebensrhythmus die Musik. Willst du sie zum Freund, tue ihr einen Gefallen und besorg ihr ein Accesoire in Silber oder eine neue Datei mit ihrer Lieblingsmusik. Und wenn es ihr gefällt, hast du ihre vollste Aufmerksamkeit und sie wird als Gegenleistung sehr viel zugetaner sein. Dir möglicherweise sogar einen Wusch erfüllen, was allerdings nicht sein muss, wenn nicht, tja, dann interessiert es dich eh nicht mehr, weil es wenige Dinge gibt, die wichtiger sind, als eine zerschnittene Halsschlagader zu reparieren. Also überlege dir gut, ob du dir das antun möchtest. Aber no risk no fun, oder so heißt ungefähr der Stil, den Isabell seit mehreren Jahren lebt und von Zeit zu Zeit ein wenig zu sehr genießt. Dennoch hat sie es bis jetzt noch nicht bereut. Und auch wenn es manchmal nicht so scheint, so hat auch Isabelle ein Herz, irgendwo ganz tief unten, verborgen unter Muskeln, einer 13 Kilo Waffe und einer Eisschicht, die das Ganze überzieht. Bisher war nur noch niemand stark genug, auch nur die Eisschicht zu überleben, aber vielleicht gibt es irgendwo, die eine Person, welche es hinbekommt dem Tod von der Schippe zu springen, und zwar so lange bis er die kleine Isabell aus ihrer Rüstung hervor gezerrt hat.


    Aber auch so eine Frau wie Isabelle hat nicht nur Schwächen, so besitzt sie so eine gewisse Ausstrahlung, welche die Meisten, die es sich nicht gewöhnt sind, erschaudern lässt. Um das mal ein wenig zu visualisieren, hier eine Annäherung. Stellt euch vor, ihr seht eine recht ansehnliche Frau in einer Bar, sie schaut euch an – mit einem Blick, der die Hölle zufrieren lassen könnte, so unterkühlt wie er ist. Dann schenkt sie euch ein Lächeln und euer sechster Sinn schlägt sofort Alarm. Dann seht ihr ihn, den Tod, der die Frau umgibt, und sich an ihr festhält, und ihr wisst genau, das sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben muss. Dies kann sich allerdings auch als Schwäche herausstellen, da es ihr so recht schwierig fällt, engere Kontakte zu "normalen" Menschen zu schaffen.


    Kampfstatistik: Die Ausbildung, die sie "genossen" hat, trägt sicher ihren Teil dazu bei, dass sie nicht gerade zu dem Typ Personen gehört, welche sich nicht zu wehren wissen. Denn in ihrem Camp lernte sie den Umgang mit diversen Waffen, von Faustwaffen, bis hin zu MG, jedoch das meiste nur oberflächlich, da sie sich recht schnell auf das Töten aus der Distanz spezialisiert hatte, um so allen möglichen Personen Rückendeckung zu geben. Was klein anfing, endete groß, hier in diesem Beispiel bei der Barrett M82, an welcher sie so ziemlich die meiste Freizeit verbracht hat, die sie überhaupt hatte. Notfalls, sollte mal etwas schief gehen, weiß sie sich auch mit dem Messer geschickt zu verteidigen. Dadurch dass sie in der sogenannten Ausbildungszeit mehr mit dem Gebrauch von Waffen geschult wurde, mussten sich die körperlichen Einheiten halt hinten anstellen, was bedeutet, dass sie sich zwar fit hält, jedoch nicht übermäßig im Nahkampf gebildet ist. Da aber jeder Tag im Camp ein Kampf ums Essen war, musste sie sich, um zu überleben, vergewissern, dass sie auch in der Lage war einigermaßen mit den anderen mitzuhalten.


    Dennoch beschränkt sich ihr bevorzugter Kampfstil meistens darauf, ihre Ziele aus der Entfernung sicher auszuschalten und das meistens über eine Entfernung von 750-1300 Metern oder je nachdem wie die Umstände sind. So liegt sie gerne eine Weile auf der Lauer und wartet, bis sich ihr Ziel zeigt und sie eine schöne Schussbahn besitzt. Auch wenn das alles sehr edel tönt, kann es auch gut sein, dass sie, wenn sich die Gelegenheit bietet, durch eine andere Person schießt, wenn diese im Weg steht. Denn mit solchen Kollateralschäden muss schon gerechnet werden, solange das Ziel nicht mehr atmet.
    Das muss aber nicht heißen, das sie nur aus der Entfernung tötet, es ist auch durchaus möglich, dass sie die Lust nicht mehr unter Kontrolle hat, was dazu führen kann, das sie auch einmal mit einer Kettensäge ein Gebäude stürmt und dabei so einiges an Verwüstung zurücklässt. Das gehört so von Zeit zu Zeit immer wieder zur Beruhigung dazu, und ja, was will man sagen? Alle, die jemals etwas eingewendet haben, weilen nun nicht mehr auf dieser Erde. Dementsprechend wird es auch mehr oder weniger geduldet. Eine andere Beschäftigung, der Isabell gerne nachging war das studieren der Theorie der schon beinahe veralteten Gauss-Technologie, wobei ab und zu auch praktische Versuche auf dem Programm stand. Durch die späteren Bezahlungen, konnte sie sich diesem Thema weiter widmen und man könnte ihren Wissensstand in diesem Bereich als überdurchschnittlich bezeichnen. So ist es ihr auch gelungen diverse funktionierende Modelle zu konstruieren.


    Geschichte: Die Geschichte der kleinen Lyv' Noch beginnt auf dem Anwesen der Familie, und nimmt dort auch die ersten Paar Jahre einen unspektakulären Lauf. So waren die ersten Jahre ein Ruhepol in der immer hektischer werdenden Welt. So auch bis etwa zu ihrem siebten Lebensjahr. Bis zu dieser Zeit lebte sie friedlich mit ihrem Bruder, diversen Angestellten und ihren Eltern auf dem Grundstück und wurden durch den hohen Zaun rund um die Villa beinahe von der Welt abgeschirmt. Als Kinder von wohlhabenden Eltern, musste sie sich nichts Wünschen und hatte immer mehr oder weniger sofort das was sie wollte. Auch die Dienstmädchen mussten ihren Befehlen gehorchen und recht schnell wurde sie zu einem dieser arroganten verzogenen Möchtegern Prinzessinnen. Dieses Verhalten, wurde von den Eltern der Geschwistern gewünscht und auch aktiv gefördert, was allerdings zur Folge hatte, das sich der Fokus, von beiden Kindern immer mehr auf die Seite von Isabell verlagerte, sehr zum Leidwesen ihres Bruders.
    Doch wie überall, war auch hier das Glück nicht auf ewig anwesend. So kam es das sich Isabell's Vater eine Kriminelle Gruppe zum Feind gemacht hatte, und dafür bezahlen musste. Dadurch war auch das Schicksal der restlichen Personen auf dem Grundstück beschlossene Sache. Den Zeugen wurden schon einmal aus Prinzip keine zurückgelassen. Dementsprechend stürmten in einer Nacht ein kleiner Trupp von Soldaten das Anwesen, schalteten die wenigen Sicherheitskräfte aus und begannen das Hauptgebäude zu infiltrieren.
    In dieser Nacht schlief die kleine Isabell nicht gerade sehr gut, und wie immer rief sie sofort nach einem der Kindermädchen, welches auch sofort kam, allerdings war etwas komisch, die Schürze war so komisch rot. Normalerweise wäre sie schneeweiss. Was war los? Verwirrt fragte das kleine Mädchen, und während das Mädchen antwortete, klappte sie nach hinten und blieb liegen, sie war verblutet. Das noch so wohlbehütete Mädchen realisierte zunächst gar nicht, was passiert war. Lediglich, dass das Kindermädchen sich nicht rührte, und auch nicht reagierte. Als sie dann auch noch Stimmen auf dem Flur hörte, setzte ihr Gehirn vollkommen aus, was war nur los? Diese Frage, würde ihr nicht beantwortet werden. Aus einem Reflex, versteckte sie sich hinter der Türe, und hoffte das die Person die draussen auf dem Flur stand sie nicht bemerken würde. Zu ihrem Glück war dies der Fall und die unbekannte Person ging weiter, zum Zimmer ihres Bruders. Sie musste ihn warnen, aber wie? Die Person war zwischen ihr und dem Zimmer ihres Bruders, einen anderen Weg gab es nicht.
    Also war die einzige Möglichkeit, zu verharren, bis sich die Sicherheitsläute um das Problem gekümmert hätten, oder so hoffte sie zumindest. Was sie aber nicht wusste, war das es niemanden aus dem Wachpersonal mehr gab der noch am Leben war, und ihr zu Hilfe hätte eilen könne.
    Zu diesem Zeitpunkt hörte sie komische Geräusche, woher kamen diese, was hatten sie für eine Bedeutung. Diese Frage und noch viele mehr schossen ihr durch den Kopf und nicht eine einzige würde sich erklären, wenn sie nicht nachschauen würde. Ohne gross zu überlegen, huschte sie so leise sie konnte den Flur hinunter und blieb vor dem Zimmer ihres Bruders stehen. Auch hier lag ein Körper am Boden der sich nicht rührte, war er auch am Schlafen, aber konnte das bequem sein? Jedenfalls sah sie ihren Bruder, überzogen mit der Farbe Rot. Er musste schuld an der Situation sein, hatte er der Person befohlen zu schlafen? Doch viel weiter kam sie nicht, da sie von etwas hartem am Kopf getroffen wurde und in Ohnmacht viel.


    Als sie wieder aufwachte lag sie nicht wie befürchtet auf dem Flur, sondern auf dem schlammigen Boden, irgendwo auf einem Feld. Wenigstens war ihr Bruder auch dabei, so musste sie keine Angst haben. Nach einer kleinen Ansprache, bei der sie die Hälfte nicht verstand, wurde sie informiert, das sie soeben das Ausbildungsprogramm der Organisation gestartet hatte, und in den folgenden Jahren hier zuhause sein würde. Die schlimmste Umstellung ihres Lebens, von einer Villa, direkt in eine Baracke mit normalen Kindern, in etwa ihrem Alter. Kein bisschen Privatsphäre, niemand den man rufen konnte um ihn etwas holen zu lassen, nur Dreck und ab und zu mal etwas zu essen, wenn sie Glück hatte und etwas von der spärlichen Mahlzeit abbekam. Die folgenden Jahre, sollten zur Hölle auf Erden werden. In dieser Zeit fand auch der Wechsel ihrer Persönlichkeit statt und ihr Verhalten wurde für immer geprägt. Die harten Übungstage waren schlimm, dennoch hatten sie etwas tröstendes, es gab einen Rhythmus, an welchem man sich orientieren konnte. Erfüllte man die gestellten Aufgaben zur Zufriedenheit der Ausbilder, gab es mehr zu essen, enttäuschte man sie jedoch, blieb auch das Essen fern. Auch der tristen Lehmhütte, welche den Unterschlupf der Jünglinge darstellte, hatte etwas schon fast gemütliches, und mit der Zeit wurde es auch immer angenehmer, weil immer wieder jemand starb, woran war ziemlich egal. Den Platz war kostbar, genauso wie essen.


    Mit der Zeit kam auch die Routine, welche man sogar schon fast als normal bezeichnen kann, und auch diese Hölle dauerte nicht ewig. Nach ein paar Jahren, wieviel Tage es genau waren zählte sie nicht, lediglich ihren Geburtstag zählte sie und konnte somit sagen wie alt sie war, endete der Horror. Man nahm sie als Mitglied der Organisation auf, und die Lebensstandards stiegen rapide. So wurde sie und ihr Bruder zur Liquidierungseinheit eingeteilt, was bedeutete, das sie als Team Aufträge von oben bekamen und die Zielpersonen liquidieren mussten. Ein simples Geschäft, das sogar für die beiden etwas abwarf, so war es Isabell auch möglich sich ihr Upgrade selber zu finanzieren, und dazu noch gewisse Genussmittel. Ihre Vorgesetzte war wirklich das was der Spitzname bedeutete, und Isabell zweifelte nicht daran, das Sie, ihre Untergebenen sofort Opfern würde, würde sich ihr so eine Rettungsleine anbieten. Doch erstaunlicherweise kam es nicht dazu. Lediglich, als sie Hochgenommen wurde, waren in ihren Unterlagen auch Infos über Isabell und ihren Bruder, welche dadurch auch gerade ins Gefängnis wanderten.


    Upgrade: Isabells primäres Upgrade ist ein silberner Halsring, der ihr um den Hals in die Haut Implantiert wurde. Dieser erlaubt ihr eine Ganzkörperrüstung zu materialisieren. Obwohl Rüstung eigentlich der falsche Ausdruck ist, da sich der Anzug, wenn man so will, nicht defensiv eingesetzt werden kann. Das heisst die Rüstung ist simpel gesagt eher eine zweite Haut, und nicht eine Rüstung in dem Sinne, wie es der Name vermuten lässt. So ist Isabell in aktiviertem Zustand genauso verwundbar wie ohne, die Rüstung schützt also nicht.
    Wenn er nicht aktiviert ist, liegt er lediglich wie ein zwei Finger breites Halsband um ihren Hals, und dient ihr als Dekoration, was ihr recht gut steht. Wenn er allerdings aktiviert wird, breitet sich das Silber über Isabells gesamten Körper aus und dient ihr so als eine Art Kampfanzug. Das Aussehen des Anzuges lässt sich frei gestalten und von der Kreativität her sind keine Grenzen gesetzt, solange Isabell sich das Aussehen des Wesens in Gedanken vorstellen kann. Dabei genügt das Vorstellungsbild bei der Aktivierung, so dass nicht dauernd an das Äussere gedacht werden muss.
    Von der Farbe und den Formen, lässt sich so ziemlich alles machen, auch ist in der Aktivierten Form der Ring um ihren Hals nicht mehr sichtbar.
    Allerdings hat Isabell mit anderen Menschen so ihre Probleme. Dies weil die Rüstung nicht dafür vorgesehen ist und sich das Upgrade, sprich der Ring bei jeder menschlichen Verwandlung, wieder als Silberring visualisiert. Das heißt, wenn sich Isabell in ihrer Rüstung in einen anderen Mensch verwandelt, so ist das Abbild zwar beinahe perfekt, lediglich bleibt ein silberner Ring um den Hals, der jeder Person sofort verrät, das Isabell nicht die genannte Person ist.
    Das zweite Upgrade welches Isabell nach der Prüfung bekommt ist sowohl Offensiv als auch bis zu einem gewissen Grad als Support verwendbar. So lässt sie sich in ihre Hände Magnete einbauen, welche sie nach Belieben ein und ausschalten, sowie die Polung nach ihrem eigenen Wille ändern kann. Die Magnete werden allerdings nicht einfach als zwei Klötze implantiert, sondern es werden viele kleine Leistungsstarke Magnete in die Hände an verschiedenen Stellen eingefügt, so das es ihr möglich ist magnetische Felder aufzubauen.

  • Auch wenn Rumia noch nicht wieder da ist:


    Name: Rai Reiuji
    Beiname: The Crow
    Alter: 19
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen:


    Stolze 1,70m misst sie und hat eine gute Figur. Sie ist mit sich sehr zufrieden, da sie für ein Kind aus armen Verhältnissen ganz gesund ist und aussieht.
    Vom Aussehen her sagen manche, dass Rai ein süßes Kind ist und einen zarten Körper hat. Mit der grünen Schleife in ihren langen braunen Haaren wirkt sie, wenn sie gerade still dasitzt und mitunter auch still in sich hinein lacht, sehr kindlich.
    Ihre Kleidung ist sehr auffällig, da in dieser Zeit in der Umgebung von Rai, keiner mehr Kleidung, wie Rais, trägt. Ihr einfacher langer und dunkelgrüner Rock ist das Gegenteil von den kurzen, leuchtend bunten und mit verrückten Mustern geprägten Röcken, die die Leute in ihrem Umkreis tragen. Auch ihre weiße Bluse ist ungewöhnlich. Besonders wegen dem "Auge" in der Mitte. Es fällt jedem gleich auf, da es die Hitze eines Vulkans in Farben wieder spiegelt.
    Die schwarzen Stiefel gehen bis zu der Mitte ihrer Oberschenkel und sie haben einen weißen Streifen in der Mitte.
    Rai trägt einen weißen Umhang, der die schwarzen Flügel schützen soll, da sie es hasst, wenn Dreck an die Flügel kommt und sie sie wieder säubern muss. Der Umhang ist leicht zu waschen, da er aus einem ganz speziellen Stoff ist.


    Herkunft:
    Rai lebte auf der kleinen Insel Moriya, welche nahe Japans liegt. Diese ist noch sehr von der alten Kultur Japans geprägt und steht unter dem Schutze des Landes.
    Die Insel ist nicht gerade groß, doch sie ist gut bewachsen und hier haben auch einige kleine Dörfer ihren Platz gefunden. Diese haben aber maximal 1000 Einwohner.
    Rai lebte genau wie Sae in dem Hauptort Kiyushi, welches das größte Dorf, mit etwa 5000 Einwohnern ist. Es gibt hier auch keine besondere Infrastruktur. Natürlich gibt es Straßen, doch diese sind meistens holprig. Da die Bewohner der Insel eher von der Landwirtschaft.


    Ausbildung:
    Bis zu den Anfängen ihrer Verbrechen besuchte Rai eine Dorfschule in ihrem Heimatort. Doch dort waren ihre Noten ausreichend bis ungenügend, deshalb musste sie auch eine Klasse wiederholen.


    Persönlichkeit:
    Rai hat sich seit ihren Verbrechen nicht sehr verändert. Sie ist eigentlich immer noch das tollpatschige, verpeilte und exzentrische Mädchen, was sie vorher war. Schon in der Schule konnte sie sich nicht richtig konzentrieren und ihre Gedanken galten nie dem Unterricht. Zudem hatte sie auch nie etwas für die Schule getan und somit nur schlechte Note geschrieben. Deswegen musste sie auch eine Klassenstufe wiederholen, wo sie dann auch auf Sae traf. Rais Verpeiltheit und Offenheit munterte Sae auf und so schlossen sie sich auch ins Herz.
    Ihre Freizeit verbringt Rai mit Nickerchen und Faulenzereien, da sie die meisten Dinge unnötig findet oder einfach nur zu bequem für alles ist. Rai lässt sich aber auch nicht von ihren Tätigkeiten stören und wird auch sehr schnell aggressiv. Wenn sie mal nicht faul herumliegt bastelt sie an ihrer Kanone herum, übt das Kämpfen oder überlegt sich neue Strategien für ihre Verbrechen.
    Da Rai früher immer von fremden Leuten ausgelacht worden ist, vertraut sie nicht so leicht Leuten, die sie nicht kennt. Allerdings braucht sie keine anderen Menschen außer Sae, zumindest denkt sie das. Sie hat sogar Angst davor, dass sie, wenn sie neue Leute kennen lernt, Sae vielleicht vernachlässigt und diese dann traurig ist. Sae zu verlieren ist das Schlimmste, was sie sich vorstellen kann, da sie für sie so etwas, wie ihre kleine Schwester ist. Wenn Rai jemanden sehr ins Herz geschlossen hat, dann würde sie alles für diese Person tun und sie nie verraten.
    Manchmal denkt sie über die Verbrechen nach, die sie begehen muss. Eigentlich findet sie das Kämpfen fantastisch und die Tatsache, dass sie sich nicht an die Regeln halten muss, findet sie auch gut. Doch sie ist immer auf der Flucht und kann nicht mehr in ihre alte Heimat zurück, da sie dort von jedem bestraft werden würde für ihre Taten. Manchmal wünscht sie sich ihre Kindheit zurück. Die Momente, wo sie jeden Tag spielen konnte und keine Angst vor Fremden Angst haben musste. Sie hat sich frei gefühlt - Anders frei. Sie hatte zwar ihre Pflichten, wie in die Schule gehen, aber trotzdem hat sie sich freier gefühlt, als sie jetzt manchmal.
    Sie kann ihre Gefühle gut überspielen, deswegen weiß Sae gar nicht, dass Rai manchmal so über ihr Leben als Verbrecher denkt. Sae mit ihren Gedanken zu belasten wäre das Letzte, was sie machen würde, da sie es sich nie verzeihen würde, Sae herunterzuziehen und gleichzeitig traurig zumachen. Das Schönste für sie ist, wenn Sae lächelt, da sie sich verantwortlich für sie fühlt.
    Eines ihrer größten Probleme ist, dass sie kaum nachdenkt, bevor sie etwas macht. Deshalb muss ihr Sae öfters aus der Patsche helfen, allerdings gefällt das Rai nicht so, da sie lieber Sae retten will anstatt von ihr gerettet zu werden. Sie würde alles machen, um Sae glücklich zu machen oder zu retten, da sie der einzige Mensch ist, der sie so mag, wie sie ist und sie auch nicht verändern möchte.

    Kampfstatistik:

    Professionell hat Rai das Kämpfen nicht gelernt, allerdings brachte sie sich selbst einiges bei und hat ab und zu bei den Trainingsstunden von Sae mitgemacht, da sie sich sonst zu sehr gelangweilt hätte. Deswegen kennt sie sich etwas mit Katanas aus. Sie benutzte sie ungern, aber wenn es unvermeidbar war, benutzte sie sie auch. Doch nach einer Weile merkte sie, dass sie neue Waffen brauchte. Irgendetwas neues, womit sie noch nie gekämpft hatte und vielleicht wäre es diese Art von Waffe die Richtige. So begab sie sich auf die Suche nach etwas Neuem, testete verschiedene Arten aus bis sie herausfand, dass es ihr leicht fällt mit Schusswaffen zu kämpfen. So besorgte sie sich ihre erste Pistole und übte fleißig das Schießen und kann mittlerweile sehr gut mit Schusswaffen umgehen. Ihre Besonderheiten beim Kämpfen sind, dass sie sehr schnell schießen kann und in der Luft sehr beweglich ist. Allerdings bekommt sie bei schwereren Waffen Probleme, da ihr Körper zu schwach ist, für beispielsweise Bazookas, welche ein Gewicht von 7,24kg haben können. Durch ihre Flügel ist sie besonders schnell und kann auch die benötigte Distanz erreichen, die sie in einem Kampf benötigt.


    Geschichte:
    In einer armen Familie als das jüngste Kind wuchs Rai in dem kleinen Ort Kiyushi bei. Sie hat 4 ältere Geschwister, die sich nie wirklich um sie gekümmert haben und 2 Eltern, welche nie da waren, da sie zu jeder Zeit arbeiten mussten um alle zu ernähren. Ihre Kinder mussten jederzeit die Hausarbeiten erledigen, doch da Rais Geschwister schnell bemerkt haben, dass sie ihre Arbeiten ja den kleinen Geschwistern aufdrücken können, musste Rai all die Aufgaben ihrer Geschwister machen. Sie konnte nicht draußen mit den anderen Kindern spielen, denn sie musste Essen kochen, das Haus putzen, Lebensmittel besorgen oder versuchen Geld heranzubeschaffen. Das Geld beschaffte sie sich, indem sie den Leuten in ihrem Dorf half. Sie putzte die Fahrmittel, ging mit den Tieren Gassi und betreute Kinder, wobei sie nicht sehr gut darin war, da sie keine Ahnung von Kindern hatte.
    Es war ein schweres Leben. Ohne Freunde und den ganzen Tag arbeiten. Doch es gab einen Ort, an den sie gerne ging. Es war der einzige Ort an dem sie faulenzen konnte und kaum arbeiten musste. Sie musste einfach nur gelegentlich dem Lehrer zu hören und schon war alles in Ordnung. Allerdings hatte sie auch hier keine Freunde, da sie zu aufgedreht war und egal wie sehr sie sich anstrengte, sie versaute alles, wenn es ums Thema „Freunde gewinnen“ geht. Entweder sie traf auf Zicken, die sie sofort abwiesen, sobald sie etwas falsches sagte und das tat sie sehr oft, da sie nicht wirklich wusste, was man sagen darf und was nicht oder es waren ganz nette Mitschüler, welche aber nach einer Weile umgezogen sind oder dergleichen.
    Da Rai nie etwas für die Schule tat und damit oft sehr schlecht abschnitt musste sie eine Klassenstufe wiederholen. In der neuen Klasse angekommen machte sie sich wieder fleißig daran neue Freunde zu finden, doch auch hier hielt es keiner lange mit ihr aus. Sie fragte sich was sie nur falsch machte und dann fiel ihr das eine rothaarige Mädchen auf, was ganz hinten in der linken Ecke saß. Es sah traurig aus und Rai spürte, dass sie das Mädchen aufheitern musste und so ging sie vorsichtig zu ihm. Ihr Herz klopfte so stark wie noch nie, als sie das Mädchen ansprach. Es war still und redete nicht, was Rai traurig machte, da irgendetwas in ihr unbedingt wollte, dass die beiden Freundinnen werden und irgendwas sagte ihr auch, dass ihr Leben sich damit total verändern wird und sie wird immer mit dem Mädchen zusammen sein. So versuchte sie es jeden Tag und egal wie oft sie scheiterte, sie gab die Hoffnung nie auf. Als sie wieder einmal mit ihrer Vorstellung fertig war und gerade weggehen wollte, fiel sie über ihren eigenen Schnürsenkel und direkt mit ihrem Gesicht auf den Kuchen, den sie dem Mädchen schenken wollte. Alle Mitschüler sahen Rai mit einem enttäuschten Blick an, doch das Mädchen fing leise an zu kichern und half Rai. Zu zweit fingen sie an, alles aufzuräumen und den Rest des Kuchens zu essen. Da merkten beide, dass sie sich sehr gut verstanden. So redeten sie jeden Tag und Rai hatte jeden Tag mit dem Mädchen, was übrigens Sae heißt, Spaß. Nach einer Weile wurden sie zu den besten Freundinnen und sie sie machten alles zusammen. Nun war Rai nicht mehr alleine und die Arbeit zu Hause verging auch schneller. Tagsüber spielten sie oft draußen und malten sich ihr späteres Leben aus. Ein typisches Kinderleben.
    Bald schon wurde alles teurer und Rais Familie konnte sich nur noch mit der größten Mühe über Wasser halten. Alle Kinder mussten nun arbeiten, doch selbst das reichte nicht. Rai wusste, dass sie sich etwas überlegen muss, was sie machen kann, um schnell viel Geld zu verdienen. Sie und Sae hatten viele Ideen, aber diese waren nicht sonderlich gut und gaben ihre Ideen somit auf. Sie mussten also jeden Tag für wenig Geld arbeiten.
    Dann kam es, als sie nach hause gingen. Ihnen kam ein reich aussehender Mann entgegen und dann kam Rai auf die Idee, die ihr Leben veränderte. Sie lief auf den Mann zu und versuchte ihn abzulenken, während sie in seine Tasche griff und nach seiner Brieftasche kramte. Der Mann bemerkte das aber und stieß Rai zur Seite. Rai wusste aus Verzweiflung nicht wirklich, was sie machen sollte und ihr fiel nichts Besseres ein, als schnell wegzurennen.
    Rai bemerkte, dass Stehlen nicht der Beste Weg ist, um Geld ranzuschaffen. So überlegten sie weiter, nach neuen Ideen für Jobs, doch sie kamen nie wirklich weiter. Meistens hat man an den Jobs so wenig verdient, dass es sich nicht gelohnt hat oder sie waren zu jung oder sie waren nicht dafür ausgebildet. Also kamen sie wieder zum Thema Stehlen. Sie wussten, dass sie als Kriminelle gelten würden und sie dadurch eine Menge Feinde haben werden, doch sie sahen keinen anderen Ausweg und deswegen fingen sie an, die Leute zu bestehlen.
    Trotz des ganzen Geldes, welches sie erbeutet haben, konnten sie sich nur gerade so über Wasser halten, außerdem waren sie nun schon im ganzen Dorf als berüchtigte Diebe bekannt, deswegen konnten sie nun niemanden mehr bestehlen. Da sie jetzt aber auch nirgendwo anders jobben konnten, da niemand die beiden mehr einstellen konnte, mussten sie weiter vom Kriminellen leben.
    Bald schon hatte Rai eine Idee. Sie wollte mit Sae in ein Geschäft im Ort einbrechen, doch diese war damit nicht einverstanden. Deswegen beschloss Rai alleine einzubrechen und begab sich auf den Weg zum Geschäft. Dort angekommen versuchte Rai sofort das Schloss zu knacken. Es dauerte auch nicht lange, da hatte sie es schon geschafft und ging schnurstracks in den Laden hinein. Ihr fiel auf, dass der Besitzer hinter der Theke stand und die Kasse zählte, womit sie überhaupt nicht gerechnet hatte. Sie wusste nicht was sie tun sollte und konnte sich vor Schreck nicht mehr bewegen. Als der Besitzer zur ihr mit wutentbranntem Gesicht schaute, sein Gewehr zückte und schon dabei war, abzudrücken, stürmte Sae mit ihrem Katana in der Hand auf den Mann zu und verletzte ihn leicht. Doch er fasste sich noch und überrumpelte Sae und war jederzeit bereit sie zu töten. Rai rannte zu dem Besitzer und lenkte ihn ab, wenn auch nur für kurze Zeit, doch das reichte für Sae und sie rammte ihm ihr Wakizashi in die Brust. Dieser Stich hat ihn sofort getötet und von nun an waren Sae und Rai Mörderinnen.
    Nach diesem Ereignis mussten die Beiden fliehen, da sich überall herumgesprochen hat, dass zwei junge Mädchen, das eine groß und schwarzhaarig, das andere klein und mit roten Haaren, zu der Tatzeit vor dem Laden gesichtet worden sind. Ihre Familien mussten sie zurücklassen, egal wir schwer es ihnen fiel.
    Die ersten paar Tage waren schwer für Rai. Oft dachte sie über ihre letzte Tat nach und überlegte, was nun wäre, wenn sie nie mit den ganzen Verbrechen angefangen hätten. Doch sie fand sich schnell mit ihrem Schicksal ab und half Sae, indem sie sie aufmunterte, da es sie noch mehr als Rai mitgenommen hatte. Sie reisten gemeinsam rund um Japan und hielten sich mit Raubmorden über Wasser. Rai fand es immer schon interessant, Pläne zu schmieden und zu Kämpfen, wodurch sie sich auch nicht so sehr veränderte wie ihre Freundin Sae. Nach einer Weile reisten die beiden Mädchen nach Japan um dort als Auftragskillerinnen zu arbeiten, was auch sehr gut funktionierte. Sie legten sich Decknamen zu, welche „The Crow“ und „The Cat“ waren. Auch wenn sie immer misstrauisch gegenüber fremden Menschen waren, gerieten sie an einen Spion, welcher die beiden verhaftete. Sie wurden zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.


    Upgrade: Rais Support-Upgrade sind ihre schwarzen Flügel, die es ihr ermöglichen zu fliegen. Da sie am liebsten mit Schusswaffen und auf Distanz kämpft ist das auch sehr nützlich. Doch auch wenn sie einmal mit Stichwaffen oder ganz ohne Waffen kämpfen muss, sind ihre Flügel sehr praktisch. Sie kann 20-30m hoch fliegen und bis zu 60 km/h schnell fliegen, doch wenn sie am Boden ist, kann sie nur langsam und sehr eingeschränkt laufen und rennen, da ihre Flügel sehr schwer sind. In den meisten Fällen kann sie sich bis zu 30 Minuten in der Luft halten, allerdings kann sich dies durch Wetter oder anderen Dingen verringern oder erweitern. Wegen ihrer Art, nicht richtig nachzudenken, bevor sie handelt, prescht sie daher gleich auf den Gegner zu und in den meisten Fällen kann sich der Gegner nicht wehren. Leider nehmen sie auch einen dementsprechend großen Platz ein und sind auch sehr auffällig.
    Nach dem Turnier wird Rai eine Art Kanone bekommen, welche 7,8 kg schwer ist. Diese wird ihren Unterarm ersetzen und ist so programmiert, dass sie sie mit ihren Gedanken steuern kann. In ihr ist eine Art Schieber eingebaut, wo sie die Kanone ganz einfach nachladen kann. Sie braucht dafür nur etwas Erde und eine beliebige Flüssigkeit. Die Kanone kann daraus harte Kugeln formen, die den richtigen Kanonenkugeln sehr ähneln.