Sword Art Online

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    Titel der Serie: Sword Art Online, jap. ソードアート・オンライン, Sōdo Āto Onrain
    Regie & Autor:Beruht auf der Romanreihe von Reiki Kawahara, Tomohiko Ito, Verlag A-1 Pictures
    Genre: Action, Fantasy, Romantik
    Anzahl Folgen/Bände: 25 Folgen
    Abgeschlossen? Ja, allerdings wird "gemunkelt" dass es noch eine zweite Staffel geben sollte.
    Handlung:

    Der Anime "Sword Art Online" wurde 2009 erstmals veröffentlicht und hat seitdem auch bei deutschen Fans viel Bewunderung erfahren.
    Doch um was geht es eigentlich in dem Anime?
    Zuerst einmal spielt SAO (Abkürzung für Sword Art Online) im Jahr 2022, also etwa in 10 Jahren. Diesem Videospiel blicken viele Gamer mit Vorfreude entgegen, und einige haben sich eines von den 10.000 Exemplaren vorbestellt. Als es am sechsten November endlich erscheint, stehen die Spieler schon Schlange vor den Geschäften. Daheim mit ihrem neuen Spiel stürzen sie sich auf die Konsole und den dafür benötigten NerveGear. Der Avatar des Spielers ist auch der Gestalt im wahren Leben angepasst.
    Einige Zeit zuvor nahm der junge Kazuto Kirigaya (im Spiel dann Kirito) erstmals als ein Betatester an dem Spiel teil.
    Doch ihm war nicht bewusst welche Pläne der Entwickler Akihiko Kayaba hegte.
    Er sperrt die Spieler in dem Spiel ein, hat den NerveGear so verändert das bei Sterben im Spiel auch der Spieler im echten Leben stirbt. Er selbst hat es geschafft sich ins Spiel als Spieler einzuschleichen. (Um wen es sich handelt möchte ich an der Stelle nicht sagen, ich spoilere ungerne)
    Nun gilt es für alle Spieler, damit sie wieder eine Chance auf ihr echtes Leben haben, alle 100 Floors/Flure zu durchqueren und den jeweiligen Endboss zu besiegen.
    Dies ist meistens sehr anspruchsvoll und erfordert Konzentration und Teamgeist. Und man darf nicht vergessen-eine zweite Chance gibt es nicht!

    Kurz darauf begegnet Kirito Asuna, die beiden besiegen mit gekonnter Teamarbeit den Bossgegner und danach verlieren sie sich wieder aus den Augen. Allerdings stoßen sie kurz darauf wieder zusammen. Wie es zwischen den beiden weitergeht, ob sie je wieder aus der Welt heraus kommen...?




    Sobald meine Quellcodes mich wieder mögen packe ich noch beide Openings und Endings rein!


    Fragen zum Anime:

    • Wer ist euer Lieblingscharakter?
    • Welchen Charakter mögt ihr am wenigsten?
    • Welche Folge mögt ihr am liebsten?
    • Welches Couple findet ihr am besten?
    • Was ist eurer Meinung nach die Botschaft des Animes?
    • Was mögt ihr an dem Anime gerne, was eher weniger?

    Natürlich sind weitere Fragen erwünscht (:


    Viel Spaß beim Antworten ^-^
    Ich poste dann sobald ich Zeit habe, nur bin ich gerade in der Klausurphase schlecht hin und kann einfach nicht mehr tippen >:
    Ihr dürft meinen Startpost gerne ergänzen (;

  • Schade, eigentlich wollte ich das Thema demnächst machen, aber da war ich wohl ein kleines bisschen zu langsam. :D


    Wer ist euer Lieblingscharakter?
    Ich bin schon am Anfang des Animes ein großer Fan von Asuna gewesen und das hat auch bis zum Ende hin gehalten, auch, wenn sie nach dem normalen SAO nicht mehr so richtig vorkam bzw. nicht in Aktion zu sehen war. Ich mag ihre Art einfach, außerdem find ichs ganz geil, wenn Mädchen in nem Anime was drauf haben. :D
    Ansonsten natürlich noch Kirito (wer auch sonst?), unser Hauptcharakter. Cool, erfahren, n geiler schwarzer Umhang höhö, was will man mehr?
    Yui gehört natürlich auch noch dazu, damit die Familie auch komplett ist. c:


    Welchen Charakter mögt ihr am wenigsten?
    Den einzigen Charakter, den ich wirklich überhaupt nicht leiden kann, ist dieser perverse Feenkönig, der sich da so ekelhaft bei ALO an Asuna ranmacht. Das war am Ende ne richtig kranke Szene find ich, aber ansonsten gibt's eigentlich keinen Charakter, den ich nicht mag. Besonders beim normalen SAO fand ich alle Charaktere ziemlich nett.


    Welche Folge mögt ihr am liebsten?
    Eine spezielle Folge habe ich da gar nicht, da der komplette Anime für mich ziemlich geil ist. Es gibt nur spezielle Stellen, die ich besser fand, als andere. Die Stelle, in der Asuna sich vor Kirito wirft um ihn zu beschützen z.B. Oder die Szene, in der irgendwelche Noobs auf Kirito draufhauen und einfach nichts passiert, weil er schon zu gut ist, fand ich persönlich ziemlich cool. :D

    Welches Couple findet ihr am besten?

    Kirito und Asuna, was'n sonst? o.o


    Was ist eurer Meinung nach die Botschaft des Animes?
    Dass man so viel wie möglich zocken sollte. 8o


    Die letzte Frage beantworte ich jetzt mal nicht, weil ich eigentlich alles an diesem Anime mag. SAO ist mit Dragonball mein Lieblingsanime, obwohls nur 25 Folgen hat aber ich bete ja für ne 2. Staffel. :D Vielleicht finde ich den Anime so geil, weil ich selbst gern MMORPG's zocke. Auf jeden Fall find ich die ganze Geschichte von SAO ziemlich genial gemacht (auch wenn man es in die 25 Folgen reingequetscht hat) und deshalb gibt es im Endeffekt nichts, was ich an diesem Anime nicht mögen könnte.

  • Es ist selten, dass es aktuelle Anime schaffen zu nerven, doch Sword Art Online hat dieses Wunder vollbracht.
    Jedes Jahr starten in Japan zahlreiche schlechte Anime-Serien in Japan, ein paar mittelmäßige und wenige gute. Das war schon immer so und das wird – sehr wahrscheinlich – auch immer so blieben.
    Von diesen meist etwa 70 bis 100 Serien, die so pro Jahr in Japan starten, schaffen es normal so zwei oder drei irgendwie im Bewusstsein des deutschen Animefandoms anzukommen... Selten sind es die guten, oftmals die eher mittelmäßigen und dann sind da noch die schlechten... Und ganz deutlich war 2012 ein Jahr, in dem es die Geschichten im unteren Mittelmaß (und drunter) waren, die durchgekommen sind.
    Und zu diesen gehört zweifelsohne Sword Art Online.


    Ich gebe zu, als ich die Ankündigung las, klang die Geschichte ja durchaus interessant. Nicht nach was neuem, aber durchaus nach was, das mich interessieren könnte. Immerhin stehe ich auf Geschichten mit VR-Thematik.
    Doch irgendwie habe ich den Start der Serie glatt verpasst und wurde dann, als sechs Folgen draußen waren, von einem Freund dazu gezwungen bei einem Animeabend die ersten drei Folgen zu schauen. Und man, ich war selten so froh, dass ich den Start einer Serie verpasst habe.
    Denn ich saß da: „Was um Himmelswillen ist das für ein Undurchdachter Bullshit?! Und das soll von dem Typen sein, der auch Accel World geschrieben hat? Unglaublich!“
    Denn allein nach zwei Folgen hatte die Geschichte mehr Plotholes, als so der durchschnittliche Anime nach zehn (Auch wenn dies teilweise daran liegen mag, dass so manch anderer Anime überhaupt keinen Plot hat, in dem man Löcher finden könnte...). Und die Tatsache, dass der Freund, der auch die Novels gelesen hatte, meine Fragen zu den Plotholes nicht beantworten konnte, schloss ich, dass dieses Problem sicher nicht besser werden würde und es sich demnach nicht lohnen würde, sich die Serie anzutun.
    Doch ich hatte die Rechnung dabei nicht damit gemacht, wie Hartnäckig diese Serie ist. Denn Gottverdammt, jeder sprach darüber und so kam es, dass mein bester Freund bei einem unserer Anime-Wochenenden anfing zu betteln. Er würde sich soooo gerne SAO ansehen und er hat die (zu dem Zeitpunkt beinahe komplett gelaufene) Serie da und würde sie so gerne ansehen, aber allein macht es keinen Spaß. Und wenn ich sie mit ihm ansehe, würde er sich mit mir „Dennou Coil“ ansehen. Also habe ich mich breitschlagen lassen, mir ein paar Flaschen Bier zur Seite gelegt und mich drauf eingestellt, knappe 9 Stunden mit Dummfug verbringen zu müssen.
    Doch... Die Serie rettete mich! Sie rettete mich vor sich selbst! Denn während der Freund während der ersten Folgen – trotz meiner zynischen Kommentare – noch recht begeistert war, verflog dies dann immer mehr. Und als wir bei Episode 14 ankamen, war es ein: „Wie? Die Serie ist zuende? Ich dachte da...“ Und ich – die ich wusste, dass SAO eine der Serien mit vielen unnötigen Fortsetzungen ist – saß nur da: „Und, schauen wir weiter?“ Und nach zwei Folgen Alfheim hatte sich das ganze dann zum Glück.
    Wobei wir später uns noch ein paar Folgen Alfheim angesehen haben und dabei ein Trinkspiel gespielt haben: Trinke auf jedes Uralt-Klischee. Sei es Verhaltensklischee, Charakterklischee oder Klischeesätze. Man braucht dafür auf jeden Fall eine gute Leber.


    Ganz ehrlich: Ich hätte verstanden, wenn es Accel World gewesen wäre, der gehypt wird. Die Serie ist vielleicht auch nicht „super“, aber durchaus solide, was Story und vor allem Charaktere betrifft. Man merkt, dass zwischen den Romanen dort mehr als sechs Jahren liegen.
    Denn Sword Art Online schaut sich wie eine Fanfic. Nicht, wie eine unterirdische Fanfic, aber auch sicher nicht wie eine gute. Es schaut sich am ehesten wie eine Wish-Fulfillment Story. Sprich: Eine Geschichte, wie sie so oft von Teenies (und Hausfrauen *lol*) Geschrieben werden, in denen ein Self-Insert Charakter all das macht, kann, hat und bekommt, was man selbst im realen Leben gerne machen, können, haben und bekommen würde. Was auch schon eins der Hauptprobleme aufzeigt: Woah, Kirito ist so dermaßen ein Gary Stue, dass selbst Naruto und Sasuke dagegen erbleichen.
    Und dabei mit einem Charakter ausgestattet von einem Stück Holz. Und das ist für die anderen Charaktere praktisch genau so. Man merkt, welchen Charakter-Stereotypen sie darstellen sollen (Kirito → Lone Wolf Held, Klein → Lancer, Asuna → Onee-san mit leichten Tsun-Eigenschaften, Lyfa → Imouto)... Aber ernsthaft: Selbst die meisten durch und durch Stereotypen haben mehr Charakter als diese hier...
    Wodurch ich auch die „Romanze“ zwischen Kirito und Asuna (davon abgesehen, dass ich Teenie-Romanzen genau so lächerlich finde, wie Online-Romanzen) einfach nur... Na ja, ein weiteres Wish-Fulfillment Element. Ich würde ja gerne sagen, dass ich sie lächerlich oder langweilig fand, aber ernsthaft: Das würde voraussetzen, dass die Serie selbst, also ihr Inhalt, irgendwelche Emotionen bei mir hervorgerufen hat. Aber das hat sie nicht. Das einzige, was ich mir permanent gedacht habe ist: „OH – MEIN – GOTT! Das ist so... DUMM!“


    Und ja, das schlimmste an der Serie ist die eigentliche Story. Denn diese empfinde ich partout als Beleidigung für das VR-Subgenre.
    Die Story, das ist .hack// für Leute, die .hack// nicht verstehen. Wenn man bedenkt, dass der Autor mit SAO angefangen hat, als .hack// ein ziemlicher Hype war, komme ich nicht umher zu denken, dass SAO wahrscheinlich mal in seinen Kopf als Fanfic zu dem Franchise anfing. Denn einige Parallelen sind doch sehr deutlich. Und mal ehrlich: Gerade im Anime hat man sich ums Erbrechen bemüht dies hervorzuheben... Allein das Kajiura-Gedudel spricht da doch für sich.
    Der große Unterschied zwischen .hack// und SAO? .hack// ist generell – zumindest in den ernsten Teilen des Franchises – durchdacht. SAO nicht. So „nicht“ wie in „gar nicht“ oder „niente“.
    Allein der Grundplot hat mehr Löcher, als ein gut gereifter Schweizer Käse. Das fängt ja schon in der ersten Folge an: Also, Akihiko Kabaya nimmt die Leute „gefangen“, verkündet das auch noch groß, Leute sterben nach und nach und... Regierung, Polizei und so weiter machen NICHTS außer erst zu versuchen die Leute via dem Headgear auszuloggen und – als das nicht funktioniert – die Leute ins Krankenhaus zu bringen? Ich mein, dass sie nicht in den ersten paar Tagen direkt eine Lösung haben: Okay. Aber ernsthaft... Auch wenn der Herr Kabaya die Leute praktisch als Geiseln hat... Man nimmt den Typen gefangen und hackt den Server. Das ist jetzt ernsthaft nicht so unglaublich schwer. Wenn es nicht einfach reichen würde den Server zu busten (sprich: Strom weg).
    Und genau das ist für mich DAS Hauptproblem in der Serie: Sie baut auf einem Konflikt auf, der so unglaubwürdig ist, dass es schon traurig ist.
    Und diese Unglaubwürdigkeit kommt nicht zuletzt daher, dass einfach nichts wirklich erklärt wird. Man soll die Technik und alles einfach mal so lustig hinnehmen. Man soll hinnehmen, dass niemand auf die Idee kommt den Server zu hacken oder sonst wie etwas zu erzwingen. Und damit das niemand hinterfragt wird die Realität und was dort so vor sich geht einfach einmal herausgelassen – in der Hoffnung, dass es niemand merkt.
    Ich mein, wie viele Folgen hat es gedauert, bis wir – nach der ersten Folge – mal wieder irgendwelche News aus der Realität bekommen haben? Ewig.
    Und dadurch wirkt das ganze eher wie ein schlechtgepacter und nicht sonderlich interessanter Fantasy-Anime, aber nicht wie VR. Weil VR würde voraussetzen, dass ein Konflikt zwischen Virtuellem Leben und realen Leben existiert – doch dazu kommt es nie wirklich. Von solchen Sachen wie LP-Anzeigen und Spiele-Dynamiken wie Quests einmal abgesehen, wirkt SAO eigentlich wie eine Fantasy-Welt und nicht wie eine Virtuelle Welt in der die Leute nun eingesperrt sind.
    Die Tatsache, dass es ein offenbar uninteressant schwerer Grinder ist, bei dem man in 2 Jahre nicht das Max-Level erreichen kann, in dem ein Einzelspieler es weiter bringt, als sämtliche Gilden (ich meine WTF?) und dass dieses bisschen Spiele-Logik, das da ist, ohnehin permanent durchbrochen und gegen Spielregeln verstoßen wird, will ich hier dabei nicht einmal ausführen.
    Und da ist dann eben noch das andere Problem. Das Nicht-Pacing. Denn Pacing ist es nicht, wenn sich die Serie schaut, als wären es einzelne Geschichten, die zwar nacheinander in derselben Welt spielen, aber keine Serie als solche Bilden. Allein der Zeitliche Ablauf:
    Erste Folge → Ein Monat Zeitsprung → Vier Monate Zeitsprung → Acht Monate Zeitsprung...
    Ich meine... Ein Zeitsprung ist ja eine Sache, aber die gesamte Geschichte hat hier ja über die ersten acht oder neun Folgen hinweg kaum einen Zusammenhang oder roten Faden. Es ist ein „hier passiert was, da passiert was und habe ich schon erwähnt das mein toller Hauptcharakter toll ist?“
    Und das schlimme daran: Ja, diese Zeitsprünge sind auch offenbar in den Romanen eins zu eins zu zu finden.
    Wobei man an der Stelle sagen muss:
    SAO ist dumm und undurchdacht. Aber – wenn man es als Fanfic betrachtet – ist es... Okay. Als Anime nicht. Aber als Fanfic... Okay.
    Aber Alfheim... Das ist eine andere Sache. Ich meine bei Alfheim wird dann sogar auf die paar konsistenten Punkte geschissen und da geht dann auch wirklich alles den Bach runter. Dafür wird ein wenig (viel) unnötiges, aufgesetztes und absolut unglaubwürdiges Drama reingehauen und daraus dann ein unnötiges Storyarc gemacht.



    Doch ganz ehrlich: An sich ist es nicht die Serie, die ich hier schlimm finde. Denn da bin ich ganz ehrlich: Wenn ich so daran denke, was 2012 ansonsten noch an Anime erschienen ist, dann sehe ich sogar SAO noch in der oberen Hälfte (was nicht viel heißt, aber dennoch).
    Was nur – auch hier einmal wieder – so nervig ist, ist der Hype.
    Warum wird diese Serie so gehypt? Ich verstehe es beim besten Willen nicht. 2012 kamen so viele bessere Serien heraus. Serien, die sinnvoller waren, durchdachter, klüger und weniger offensichtliche Plotholes hatten.
    2012 kam Accel World heraus. Eine Serie vom selben Autor mit ähnlichem Genre und ähnlichen Themen... Nur das Accel World durchaus was taugt, solide Charaktere und eine interessante Story bietet.
    Die einzige Erklärung, die ich finden kann, ist dieselbe Erklärung, wie um den Twilight-Hype: Wish-Fulfillment. Denn nicht nur der Autor kann eine solche in einer Geschichte finden. Auch die Leser/Zuschauer können, besonders bei so dermaßen flachen Charakteren, selbst der Charakter werden und ihre eigenen Wünsche erfüllt sehen. Es ist keine Identifikation mit dem Charakter, sondern ein „Sich an seine Stelle denken“/„Den Charakter ersetzen und statt seiner alles zu können und zu bekommen“.
    Das ist die einzige sinnvolle Erklärung, die ich für den Hype um diese Serie finden kann.
    Denn ja, das ist der große Unterschied zwischen SAO und AW. Während SAO diese perfekten Charaktere ohne merklichen Charakter als Helden hat, hat AW das genaue Gegenteil – vor allem beim männlichen Hauptcharakter, der dort ein Loser ist und erst erkämpfen muss, was er später gewinnt. Während Kirito ein Genie ist und das meiste praktisch geschenkt bekommt.

  • [...] in dem ein Einzelspieler es weiter bringt, als sämtliche Gilden (ich meine WTF?) [...]

    Das ist aber bei MMORPG's normal. Ich weiß ja nicht ob und was du gespielt hast, aber als Einzelspieler kommt man IMMER besser und schneller voran als wenn man in Gruppen oder eben in Gilden spielt. Keine Ahnung, wieso du anscheinend denkst, dass es anders wäre.


    Warum wird diese Serie so gehypt? Ich verstehe es beim besten Willen nicht. 2012 kamen so viele bessere Serien heraus. Serien, die sinnvoller waren, durchdachter, klüger und weniger offensichtliche Plotholes hatten.

    Ich kann dir sagen, warum dieser Anime so gehyped wird: weil nicht jeder, der nen Anime sieht, diesen so krass analysiert wie du. Du gehst einfach übertrieben nach irgendwelchen Fakten, von denen viele nichtmal wirklich wissen, wo du die hernimmst, und entscheidest dann was gut oder schlecht ist. Mag sein, dass der Anime laut deinen fragwürdigen Fakten schlecht gemacht und undurchdacht ist, dass er dir nicht gefällt und dass du ihn einfach dämlich findest, aber für andere ist er eben gut gelungen, sonst würden nicht so viele diesen Anime hypen.

  • Das ist aber bei MMORPG's normal. Ich weiß ja nicht ob und was du gespielt hast, aber als Einzelspieler kommt man IMMER besser und schneller voran als wenn man in Gruppen oder eben in Gilden spielt. Keine Ahnung, wieso du anscheinend denkst, dass es anders wäre.


    Das ist Blödsinn. In MMORPGs kommt man ohne Gilde nicht weit. Ohne Gilde kommt man nicht an bestimmte Items, man kann bestimte Quests nicht machen und die meisten Bossmonster sind darauf ausgelegt, dass man sie als Gruppe bekämpft, so dass man oft allein selbst mit 10 Level über Requirement keine Chance hat. Weil die gesamte Idee hinter einem MMORPG ist, dass man sie in Gruppen spielen muss.
    Du kannst auch bei egal welchem MMORPG schauen: Die Server-Topspieler sind immer in Gilden, meistens in den größten und stärksten Gilden. Weil der Gruppenspieler anders skillt, andere Items hat und und und.
    Ist übrigens auch der Grund, warum die meisten begeisterten MMO-Spieler, die ich so kenne, SAO lächerlich fanden. Die Serie scheint vorrangig bei den gelegentlichen Spielern anzukommen - nicht bei den Hardcore zockern.
    Bei solchen Szenen wie Kirito, der einen Boss alleine plättet, gegen den eine Gilde vorher probleme hatte, ist einfach nur lächerlich.


    Ich kann dir sagen, warum dieser Anime so gehyped wird: weil nicht jeder, der nen Anime sieht, diesen so krass analysiert wie du. Du gehst einfach übertrieben nach irgendwelchen Fakten, von denen viele nichtmal wirklich wissen, wo du die hernimmst, und entscheidest dann was gut oder schlecht ist. Mag sein, dass der Anime laut deinen fragwürdigen Fakten schlecht gemacht und undurchdacht ist, dass er dir nicht gefällt und dass du ihn einfach dämlich findest, aber für andere ist er eben gut gelungen, sonst würden nicht so viele diesen Anime hypen.


    Wish-Fulfillment, wie ich schon sagte.
    Objektiv gesehen ist die Serie in so ziemlich jeder Hinsicht - von der Animation einmal abgesehen - ziemlich mies.
    Und meine "fragwürdigen Fakten" sind hier größtenteils Sachen aus dem kleinen Ein mal eins des Schreibens, das man in etwa 3000 Büchern so nachlesen kann. Es ist ja nicht einmal so, als müsste man bei der Serie großartig in die Tiefe gehen, um von den Plotholes erschlagen zu werden.
    Diese Serie muss ich nicht analysieren, um die Unlogik zu finden. Sie springt mich an, selbst wenn ich mir den Schwachsinn im absolut übermüdeten Zustand und mit 1,6 Promille gebe. Sprich: In einem Zustand, indem ich so manchen Trash unglaublich lustig finde.


  • Ich möchte einerseits mal sagen, Alaiya, dass du dich ruhig etwas "SAO-freundlicher" ausdrücken könntest. Bullshit wie du es nanntest ist imo nicht wirklich nett. Und da ich ein sehr großer SAO Fan bin kann ich deine Meinung nicht nachempfinden. Ja, Geschmäcke sind verschieden, sprach der Affe und biss in die Seife, daher kann ich es natürlich nachempfinden dass du deine Meinung äußerst. Ich habe auch so Animes wo ich mir denke "Was zur Hölle, was ist das für ein Rotz!" Zum Beispiel bei Bakugan trat dieser "Effekt" für mich auf.
    Du verdienst meinen Respekt allerdings für deine äußerst umfassend begründete Meinung.
    Ich kann dir trotzdem nicht nachempfinden was du an dem Anime nicht leiden kannst. Für mich ist er sehr schön. Gefühlsvoll. Vielleicht bist du aus dem Alter raus für die Gruppe, die die Serie ansprechen soll. Denn die meisten in meinem Alter, und ich meine wirklich alle die ich kenne die den Anime gesehen haben und so zwischen 10 und 17 sind, fanden den Anime total schön. Daher kann ich mir wirklich schlecht vorstellen warum du so eine Abneigung gegen SAO hast. Ich liebe den Anime. Ich finde ihn wundervoll. Mal nicht so etwas...für mich persönlich einfaches wie es Pokemon ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Feliciá () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler ausgebessert, wenn man das alles schon mal wieder ausbuddelt .___.

  • Das ist Blödsinn. In MMORPGs kommt man ohne Gilde nicht weit. Ohne Gilde kommt man nicht an bestimmte Items, man kann bestimte Quests nicht machen und die meisten Bossmonster sind darauf ausgelegt, dass man sie als Gruppe bekämpft, so dass man oft allein selbst mit 10 Level über Requirement keine Chance hat. Weil die gesamte Idee hinter einem MMORPG ist, dass man sie in Gruppen spielen muss.
    Du kannst auch bei egal welchem MMORPG schauen: Die Server-Topspieler sind immer in Gilden, meistens in den größten und stärksten Gilden. Weil der Gruppenspieler anders skillt, andere Items hat und und und.

    Ich sprach auch vom 'vorankommen', sprich leveln unter anderem. Wenn du mit ner Gilde zusammenlevelst (was auch bei SAO kurz vorkam), dann wird die Erfahrung gerecht unter den Gruppenmitgliedern aufgeteilt, das heißt du bekommst im Endeffekt weniger. Als Einzelspieler erhält man aber die volle Erfahrung und kommt somit schneller voran. Und die Bossmonster bzw. Weltenbosse die du ansprichst, droppen die besten Waffen und das beste Equip im Game, das heißt aber nicht, dass man ohne diese Drops der totale Loser ist. Und dass die besten Spieler eines Spiels immer in den serverbesten Gilden zu finden sind, ist mir auch klar, das heißt aber nicht, dass sie durch die Gilde besser vorankommen, sie kassieren lediglich die guten Drops der Weltenbosse durch diese Gilde. Nicht mehr und nicht weniger. Da es in SAO aber nicht um irgendwelche Bossdrops ging, sondern eben einfach nur darum, so schnell wie möglich alle Bosse zu besiegen, können einem Gilden egal sein und wer in einer solchen Situation als erfahrener Zocker noch mit ner Gilde levelt, wäre einfach dumm. Dass Kirito mit seinem op-Skill den Boss alleine platt macht, ist natürlich nicht sehr realistisch, aber wen bockt's? Dass man in nem MMORPPG gefangen ist, kommt wohl auch eher selten vor, oder? :D


    Achja, Kirito war auch n Beta-Spieler, von daher kannte er (was im Anime auch erwähnt wurde) auch die guten Level-Spots schon. Ist meiner Meinung nach relativ klar, dass ein aktiver Beta-Zocker schneller vorankommt und auch besser an gutes Zeug kommt als n Haufen von Anfängern, die sich in ner Gilde zusammentun.

  • Ich möchte einerseits mal sagen, Alaiya, dass du dich ruhig etwas "SAO-freundlicher" ausdrücken könntest. Bullshit wie du es nanntest ist imo nicht wirklich nett.


    Ändert nichts daran, dass es eine sehr adäquate Beschreibung für den Inhalt der Serie ist. Dieser ist undurchdacht, unausgearbeitet und schlicht und ergreifend einfach schlecht geschrieben. Bei so vielen Plotholes bekomme ich persönlich nur noch Kopfschmerzen und es entzieht sich - einmal wieder - meinem Geiste, warum man so etwas verlegt oder gar zu einem Anime macht (besonders zweiteres Verstehe ich nicht wirklich, weil die Romane zu SAO haben sich jetzt auch nicht so gut verkauft).
    Und das hat nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit Qualität. Wie gesagt und begründet: Die Serie ist unrealistisch und unausgearbeitet. Vieles wird nicht einmal ansatzweise erklärt und die Charaktere haben keinen Charakter. Kirito ist der Über-Stue, der schlimmer noch als Satoshi in Pokémon alles hinterher geschmissen bekommt, inklusive Sue-Super-Waifu Asuna, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen, außer sich die meiste Zeit wie ein Assi zu benehmen. Dazu das schlechte Pacing. Inhaltlich kann man wirklich leider nicht viel gutes über die Serie sagen, wenn man es objektiv betrachtet.


    Vielleicht bist du aus dem Alter raus für die Gruppe, die die Serie ansprechen soll. Denn die meisten in meinem Alter, und ich meine wirklich alle die ich kenne die den Anime gesehen haben und so zwischen 10 und 17 sind, fanden den Anime total schön.


    Wegen dem Wish-Fulfillment, nehme ich an.
    Wäre es wirklich so, dass die Serie nur von hormongesteuerten Teenies gehypt wird, wäre es ja nicht schlimm (auch wenn Hormongesteuerte Teenies wohl dahingehend das nervigste sind, was durch das Internet läuft, da sie einem ständig ihren Blödsinn als "toll" aufschwatzen wollen) - dummerweise gibt es genug Leute über 20, die den Blödsinn ja auch toll finden.
    Besagter in meinem Text aufgeführte Freund, der mich dazu zwang die ersten 16 Folgen mit ihm zu sehen, ist ein Jahr älter als ich... Auch wenn er zur Vernunft kam.
    Seine Theorie dazu ist übrigens, dass die ersten Folgen der Serie von einigen bekannteren Reviewern beworben wurden und die meisten Leute nun einmal der breiten Masse hinterher rennen und es toll finden, weil es der Rest der Welt auch toll findet.
    Ich bleibe allerdings beim Wish-Fulfillment. Da die Serie wirklich sehr gut in die Twilight-Kategorie von Blödsinnig passt.


    Daher kann ich mir wirklich schlecht vorstellen warum du so eine Abneigung gegen SAO hast.


    Weil die Serie einfach in jeder Hinsicht schlecht ist. Und ich es nicht leiden kann, wenn schlechte Serien gut geredet werden... Und noch mehr nervt es mich, wenn so einseitige Beziehungen, wie die zwischen Edward und Bella, Ron und Hermine oder Kirito und Asuna als "romantisch" und total toll hingestellt werden.


    enn du mit ner Gilde zusammenlevelst (was auch bei SAO kurz vorkam), dann wird die Erfahrung gerecht unter den Gruppenmitgliedern aufgeteilt, das heißt du bekommst im Endeffekt weniger. Als Einzelspieler erhält man aber die volle Erfahrung und kommt somit schneller voran.


    Stimmt so nicht. Ja, wenn man in einer Gruppe Levelt teilt sich die Erfahrung auf, dafür schaffst du wesentlich mehr Monster in kurzer Zeit. Du musst dich nicht ausruhen, um deine MP/HP zu heilen, du musst keine Tränke verschwenden - dafür hat man Heiler. Man kann Monster von einem höheren Level Jagen - die mehr XP geben. Und man kann als große Gruppe sich in mehrere kleine Gruppen von drei bis fünf Leuten aufteilen, die alle gleichzeitig Monster in einem bestimmten Raum töten und dafür XP bekommen.
    Ich selbst bin normal sehr effizient, was Leveln angeht. Aber selbst bei mir ist der Unterschied lächerlich. Spiele ich mit einem Damage Dealer Charakter ohne Gilde - sprich, einem Charakter, der leicht zu leveln ist - brauche ich je nach Spiel etwa zwei bis vier Wochen. Doch selbst mit Heilern oder Magiern, die meist schwer zu Leveln sind, brauche ich in einer Gilde selten länger als drei bis zehn Tage. Selbst wenn man in einer Gruppe von Anfängern spielt, ist man damit wesentlich schneller. Das gilt für Asia Grinder noch mehr, als für alle anderen Spieler, da diese praktisch auf Tank tankt Monster, DDs hauen drauf, Healer heilen Tank ausgelegt sind.
    Aber selbst bei westlichen, etwas ausgeglicheneren Spielen... Bei HdR-O habe ich allein knapp fünf Tage gebraucht, um Level 20 zu erreichen als DD. Mit einer dreiergruppe - alle mit neuem Charakter - waren es eineinhalb Tage. Weil Gruppen einfach effizienter sind.


    Da es in SAO aber nicht um irgendwelche Bossdrops ging, sondern eben einfach nur darum, so schnell wie möglich alle Bosse zu besiegen, können einem Gilden egal sein und wer in einer solchen Situation als erfahrener Zocker noch mit ner Gilde levelt, wäre einfach dumm.


    Wäre er nicht. Eine Gilde beschützt dich davor, gekillt zu werden. Denn allein läufst du IMMER Gefahr, einmal einen Critical zu bekommen, und dich dann nicht rechtzeitig heilen zu können (zum Beispiel wegen Statusveränderung oder weil du dich gegen weitere Angriffe verteidigen musst). In einer Gruppe ist die Chance, dass dich ein mitlaufender Healer rechtzeitig heilt wesentlich größer.
    Zumal: Doch, es ging letzten Endes um Bossdrops - denn die brauchte man, um besser überleben zu können. Davon abgesehen, dass stärkere Rüstung und Waffen beim potentiellen Endkampf von Vorteil wären.
    Und erneut: Bosse sind normal dafür ausgelegt, in Gruppen gekillt zu werden. Und gerade wenn man Bosse allein niedermetzeln kann... Ist es umso widersprüchlicher, dass für läppische 100 Level man so lange brauchen soll. Das ist - was den vermeintlcihen Anspruch des Spiels angeht - ein enormer Widerspruch.


    Dass Kirito mit seinem op-Skill den Boss alleine platt macht, ist natürlich nicht sehr realistisch, aber wen bockt's? Dass man in nem MMORPPG gefangen ist, kommt wohl auch eher selten vor, oder?


    Das ist mal wieder ein üblich lächerliches Verzweifelungsargument. Es geht bei so etwas nicht um "Realismus" in Bezug auf unsere reale Welt, sondern um innere Logik und inneren Realismus der Serie. Innere Logik erfordert ein halbwegs nachvollziehbares Kräftegleichgewicht zwischen den verschiedenen Charakteren und innerer Realismus eine Erklärung verschiedener Sachen (wie eben: Warum macht man in der realen Welt nichts? Warum hackt niemand das Spiel? Wieso hat Kirito diese UBER-Skills? etc. Und nein "Kirito ist ein Betatester gewesen und allgemein ein guter Zocker" ist keine gute Begründung - weil da waren noch 3000 andere Betatester unter denen sicher ebenfalls einige enorm gute Zocker waren. Es gibt keine logische Erklärung, was Kirito so besonders macht - davon abgesehen, dass er wohl mit einer der assozialsten Spieler in der Veranstaltung ist.)


    Achja, Kirito war auch n Beta-Spieler, von daher kannte er (was im Anime auch erwähnt wurde) auch die guten Level-Spots schon. Ist meiner Meinung nach relativ klar, dass ein aktiver Beta-Zocker schneller vorankommt und auch besser an gutes Zeug kommt als n Haufen von Anfängern, die sich in ner Gilde zusammentun.


    Ist es in der Situation nicht. Denn viele der Beta-Spieler haben sich mit Anfängern zusammengetan. Und solche Informationen verbreiten sich schnell. Davon abgesehen wäre wohl das eigentlich logischte überhaupt gewesen - da es keine "Nur einer kommt hier Lebend raus"-Sitation ist - wenn sich die (besten) Betaspieler in einer Gilde zusammengetan hätten und dann zusammen so schnell wie möglich durch das Spiel gegangen wären, um eben wieder raus zu kommen. Denn solange sie alle alleine spielen, schaden sie sich nur sich selbst, da sie umso länger in diesem Spiel festsitzen.

  • [...] dafür schaffst du wesentlich mehr Monster in kurzer Zeit. Du musst dich nicht ausruhen, um deine MP/HP zu heilen, du musst keine Tränke verschwenden - dafür hat man Heiler. Man kann Monster von einem höheren Level Jagen - die mehr XP geben. Und man kann als große Gruppe sich in mehrere kleine Gruppen von drei bis fünf Leuten aufteilen, die alle gleichzeitig Monster in einem bestimmten Raum töten und dafür XP bekommen.
    Ich selbst bin normal sehr effizient, was Leveln angeht. Aber selbst bei mir ist der Unterschied lächerlich. Spiele ich mit einem Damage Dealer Charakter ohne Gilde - sprich, einem Charakter, der leicht zu leveln ist - brauche ich je nach Spiel etwa zwei bis vier Wochen. Doch selbst mit Heilern oder Magiern, die meist schwer zu Leveln sind, brauche ich in einer Gilde selten länger als drei bis zehn Tage. Selbst wenn man in einer Gruppe von Anfängern spielt, ist man damit wesentlich schneller. Das gilt für Asia Grinder noch mehr, als für alle anderen Spieler, da diese praktisch auf Tank tankt Monster, DDs hauen drauf, Healer heilen Tank ausgelegt sind.

    In so ziemlich jedem Online Game gibt es Hilfsmittel, mit denen du Dmg und Def pushen kannst um voranzukommen. Die Mobs die du killst, bringen dann zwar im Endeffekt jeweils weniger EP, da sie schwächer sein müssen um sie alleine zu killen, allerdings musst du die EP nicht mit anderen Gruppenmembern teilen. Beispiel, du kloppst 10 Viecher a 1000 EP, haste 200 EP pro Mob bei ner Gruppe von 5 Leuten. Sind insgesamt 2000 EP pro Mobpull für dich. Jetzt klopp alleine 10 Mobs die nur 500 bringen, sind 5000 pro Mobpull beim solo leveln. Man muss halt nur wissen, wo man hin muss. Und ich persönlich level lieber solo als in ner Gruppe voller Anfänger zu grinden, da diese mir auch wesentlich öfter wegrecken, weil sie eben null Erfahrung haben. In ner Gruppe wär ich aber auf die Hilfe von anderen angewiesen, das wäre also schlecht für mich. Im Anime wusste Kirito, wo er hinmuss und wo er problemlos leveln kann ohne Gefahr zu laufen zu sterben, wieso dann mit ner Gruppe EP teilen, die womöglich sowieso nach ein paar Minuten sterben?
    Darüber hinaus haste als Magier in den meisten Games ne AoE, die das Sololeveln nochmal leichter macht. Bei SAO gabs halt keine.


    Wäre er nicht. Eine Gilde beschützt dich davor, gekillt zu werden. Denn allein läufst du IMMER Gefahr, einmal einen Critical zu bekommen, und dich dann nicht rechtzeitig heilen zu können (zum Beispiel wegen Statusveränderung oder weil du dich gegen weitere Angriffe verteidigen musst). In einer Gruppe ist die Chance, dass dich ein mitlaufender Healer rechtzeitig heilt wesentlich größer.

    Wenn du besagte Levelspots kennst, bei denen du nicht permanent Gefahr läufst, nen Kill zu kassieren, brauchst du auch keine Gilde, die dich beschützt.


    Doch, es ging letzten Endes um Bossdrops - denn die brauchte man, um besser überleben zu können. Davon abgesehen, dass stärkere Rüstung und Waffen beim potentiellen Endkampf von Vorteil wären.

    Richtig, sie sind von VORTEIL aber nicht unbedingt notwendig. Die Weltenbosse sind nicht die einzigen Mobs im Game, die Rüstungen und Waffen droppen, sie droppen lediglich die besten. Ich behaupte einfach mal, dass du auch mit den üblichen Mobdrops überleben kannst, Weltenbossdrops sind natürlich besser, aber nicht zwangsläufig nötig.


    Davon abgesehen wäre wohl das eigentlich logischte überhaupt gewesen - da es keine "Nur einer kommt hier Lebend raus"-Sitation ist - wenn sich die (besten) Betaspieler in einer Gilde zusammengetan hätten und dann zusammen so schnell wie möglich durch das Spiel gegangen wären, um eben wieder raus zu kommen.

    Das stimmt wohl, nur dass man mit genug Erfahrung trotzdem noch alleine schneller vorankommt.


    Ich würd mal sagen, wir belassens einfach dabei (wohl nach deinem nächsten Beitrag), da das jetzt imo zu weit in Richtung Online Games und nicht Richtung SAO geht.


  • Ich gebe zu, als ich die Ankündigung las, klang die Geschichte ja durchaus interessant. Nicht nach was neuem, aber durchaus nach was, das mich interessieren könnte. Immerhin stehe ich auf Geschichten mit VR-Thematik.
    Doch irgendwie habe ich den Start der Serie glatt verpasst und wurde dann, als sechs Folgen draußen waren, von einem Freund dazu gezwungen bei einem Animeabend die ersten drei Folgen zu schauen. Und man, ich war selten so froh, dass ich den Start einer Serie verpasst habe.
    Denn ich saß da: „Was um Himmelswillen ist das für ein Undurchdachter Bullshit?! Und das soll von dem Typen sein, der auch Accel World geschrieben hat? Unglaublich!“


    Ich hatte genau den umgekehrten Gedankengang, als Ich mit den Accel World Novels angefangen habe. Also mit den beiden, die damals übersetzt im Netz zu finden waren. Sword Art Online ist eine extrem gute Lightnovel-Reihe mit einer grottigen Anime-Adaption. Accel World ist eine durchschnittliche Novel-Reihe mit genialer Anime-Adaption. Das is' der Hauptunterschied.



    Auf den .hack-Vergleich gehe ich mal nicht ein, weil ich dazu meine ganz eigene Meinung habe.
    Alle von dir aufgezählten Plotholes sind übrigens aufgrund der Oberflächlichkeit der Anime-Adaption entstanden. Zum ersten muss man wissen, dass Kayaba Akihito in dem Moment, in dem er die Leute eingefangen hat, auch entsprechende Informationen an Polizei, Nachrichtensender etc. weitergeleitet hat und von vornherein in den SAO-Client eine Disconnect-Toleranz von, wenn Ich es richtig im Kopf habe, 2 Stunden eingebaut hat. Natürlich ist der naheliegenste Gedanke erstmal die Geiseln zu retten und das Nervgear zu entfernen. Kayaba wurde die 2 Jahre über gesucht, aber nie gefunden, weil er selbst in seinem eigenen Spiel gefangen war und sich dafür extra weitab der Zivlisation niedergelassen hat. Versorgt wurde er in der Zwischenzeit von einer Studienfreundin, die, genauso wie Suguo bei der Erfindung von Nervgear und SAO geholfen hat. Den Server wollte die japanische Regierung abschalten, jedoch gab es Bedenken, dass dadurch alle gefangenen Personen sterben würden, weil der Signalverlust zu einem Massensterben führen könnte. Immerhin war es nicht der Server, der den tödlichen Impuls des Nervegear freigesetzt hat, sondern der im Nervgear installierte SAO-Client. Da Kayaba obendrein auch noch der Erfinder des Nervgear selbst war, musste die Technologie erstmal detailliert analysiert werden. Das kann sich gerne schonmal ein paar Jahre hinziehen und wurde, laut den Novels, auch versucht. Bevor es zu anwendbaren Erfolgen kam hat Kirito das Spiel bereits gecleared.


    Und dadurch wirkt das ganze eher wie ein schlechtgepacter und nicht sonderlich interessanter Fantasy-Anime, aber nicht wie VR. Weil VR würde voraussetzen, dass ein Konflikt zwischen Virtuellem Leben und realen Leben existiert – doch dazu kommt es nie wirklich. Von solchen Sachen wie LP-Anzeigen und Spiele-Dynamiken wie Quests einmal abgesehen, wirkt SAO eigentlich wie eine Fantasy-Welt und nicht wie eine Virtuelle Welt in der die Leute nun eingesperrt sind.
    Die Tatsache, dass es ein offenbar uninteressant schwerer Grinder ist, bei dem man in 2 Jahre nicht das Max-Level erreichen kann, in dem ein Einzelspieler es weiter bringt, als sämtliche Gilden (ich meine WTF?) und dass dieses bisschen Spiele-Logik, das da ist, ohnehin permanent durchbrochen und gegen Spielregeln verstoßen wird, will ich hier dabei nicht einmal ausführen.
    Und da ist dann eben noch das andere Problem. Das Nicht-Pacing. Denn Pacing ist es nicht, wenn sich die Serie schaut, als wären es einzelne Geschichten, die zwar nacheinander in derselben Welt spielen, aber keine Serie als solche Bilden. Allein der Zeitliche Ablauf:
    Erste Folge → Ein Monat Zeitsprung → Vier Monate Zeitsprung → Acht Monate Zeitsprung...
    Ich meine... Ein Zeitsprung ist ja eine Sache, aber die gesamte Geschichte hat hier ja über die ersten acht oder neun Folgen hinweg kaum einen Zusammenhang oder roten Faden. Es ist ein „hier passiert was, da passiert was und habe ich schon erwähnt das mein toller Hauptcharakter toll ist?“
    Und das schlimme daran: Ja, diese Zeitsprünge sind auch offenbar in den Romanen eins zu eins zu zu finden.


    Die Ermangelung des Konflikts zwischen virtuellem und realem Leben ist auch wieder dem Anime zu verdanken. Die Einleitung des ersten Novels beginnt mit einem Anschnitt explizit dieser Thematik. In der Einleitung des Novels bewegt sich Kirito durch Floor 74 und kämpft gerade gegen einen Echsenmenschen, während er gedanklich die Rahmenbedingungen des "Todesspiels" SAOs vor sich hinrezitiert und erklärt, dass die AI des Spiels lernfähig ist und ein einzelner NPC im Kampf gegen Spieler von Ihnen lernt und Erfahrungen sammelt, die nach seinem Tod nicht an den nächsten, spawnenden NPC weitergereicht werden. Das bringt Kirito dazu sich zu fragen, was "reales" und "virtuelles" Leben voneinander unterscheidet. Etwas, dass in SAO und auch Teilen von ALO vertieft wird. Die Timeline-Probleme existieren in der Form nicht in den Novels. Alle Ereignisse vor Floor 74 sind Sidestories, die in nicht chronologischer Reihenfolge nach und nach ergänzt wurden, um die 2 Jahre in SAO ein wenig auszufleischen. Der Anime hat diese Sidestories runtergekürzt, wichtige Figuren rausgeschnitten, andere simplifiziert und an zahlreichen Stellen viele wichtige Szenen einfach wegfallen lassen. Zur Hölle, in ALO hat eine ganze ARC gefehlt. Dabei hat der (im Anime fehlende) Niflheim-Subplot auch nochmal die VL-RL-Thematik aufgegriffen.
    Bezüglich des "Einzespielers, der mehr schafft als alle anderen zusammen". Das ist auch eine vollkommen verfälschte Darstellung des Anime. Kirito musste mehrere seiner sehr limitierten Skillslots mit Skills für Fährtensuche, Fallensuche und andere Survivalsachen befüllen, um überhaupt eine Chance zu haben in Dungeons zu überleben. Wenn er allein unterwegs war, hat er stets große Räume, Schätze und Monstergruppen umgangen, um wenige einzelne rauszufischen. Gilden konnten in der Zeit signifikant mehr Gewinn erbeuten und lediglich die Kooperation aus Top-Soloplayern und Gilden hat das Voranschreiten überhaupt ermöglicht. An sich hat Kirito in SAO nur 4 bedeutende Momente gehabt.


    1. Den Killing Blow am Boss des 50en Floors, durch den er Elucidator erhalten hat
    2. Das Töten eines Mitglieds und Zurückschlagen eines zweiten (Red-eye Xaxa) von Laughing Coffin, als die Gildenallianz deren Unterschlupf gestürmt hat
    3. Der Solokill von Gleam-Eyes
    4. Der Sieg über Heathcliff
    4 1/2: Das Erhalten des Dual Sword Skills. Das Spiel war so programmiert, dass der Spieler mit der schnellsten Reaktionszeit diesen Skill erhalten würde. Daher is' das schon was besonderes.


    Zu guter letzt:
    Kirito ist alles andere als ein Gary Stue. Er ist rücksichtslos und impulsiv. Manchmal auch unentschlossen und zu feige, um eine Entscheidung zu treffen. Er verfällt schnell in Selbstmitleid und hat Probleme mit kritischen Themen. Das sieht man in den Novels sehr schön in GGO, als er mit einem Mitglied von Laughing Coffing konfrontiert wird, dass Ihn wiedererkennt. Außerdem tendiert er dazu, sich alleine ins Getümmel zu schmeißen, anstelle sich auf die Hilfe anderer zu verlassen. Emotional befindet er sich noch immer auf der Ebene eines jungen Kindes, in vielen Aspekten. Und dass er nicht der beste Spieler ever ist, zeigt auch die Mothers Rosario-Plotline x:

  • Ich mag diesen Anime sehr und mach auch bei dieser Runde mit :3


    Wer ist euer Lieblingscharakter?


    Eindeutig Yui. Ich habe sie total ins Herz geschlossen und finde es sehr traurig das sie ausgelöscht wird.
    Sie hat wirklich geglaubt das die beiden Hauptcharaktere Kirito und Asuna ihre Eltern sind was ich total süß fände. Es war einfach schrecklich als sie letzten Endes 'starb' :(  
    Auch das Item 'Yui's Heart' das Asuna um ihren Hals trägt finde ich äußerst interessant und gab ihrem 'Tod' den gewissen kick wo man echt dachte 'WTF warum nur?!'


    Welchen Charakter mögt ihr am wenigsten?


    Liz
    Ich weis nicht genau weshalb aber ich kann sie nicht leiden.
    Erst mag sie Kirito nicht und plötzlich liebt sie ihn...
    Ich bin nur froh das sie nicht so oft im Anime vorkommt, das würde ich nicht aushalten xD


    Welche Folge mögt ihr am liebsten?


    Gute Frage. Momentan fällt mir die genaue Zahl nicht ein aber es ist die letzte wo er schließlich wieder aufwacht.
    Eine genaue Begründung habe ich eigentlich nicht, aber ich fand es einfach epic als er dann im Krankenhaus lag und seine Haare so lang waren o.O



    Welches Couple findet ihr am besten?


    Ehrlichkeitshalber habe ich 0 Ahnung was ein 'Couple' ist ._.



    Was ist eurer Meinung nach die Botschaft des Animes?


    Die Botschaft des Animes war eigentlich klar. Die Kinder hocken zu oft an den Spielen und was in diesem Fall zu deren Tod führte.
    Ich denke der Produzent hat sich gedacht 'um Himmels willen die hocken nur noch vor diesen Kisten und zocken!'
    Irgendwie stimmt das ja auch, nur das es nicht gleich den Tod bedeutet. Wenn man die ganze zeit vor der Konsole hockt kriegt man nichts mehr von dem wahrem Leben mit was ich Schade finde.



    Was mögt ihr an dem Anime gerne, was eher weniger?


    Am besten gefallen es mir die Kampfstyle. Sie sind gut durchdacht und nicht einfach drauf los wie in anderen Animes oder Mangas.
    Weniger gefällt mir eigentlich nichts, daher ich den Anime sehr mag und nichts dran auszusetzten habe :3



    So das war meine Meinung zu SAO :D


    Lg. Shadow

  • Ich weis nicht genau weshalb aber ich kann sie nicht leiden.
    Erst mag sie Kirito nicht und plötzlich liebt sie ihn...


    Vielleicht weil Sie eingangs skeptisch war und dann ein Prozess stattfand, den wir Menschen als "kennenlernen" bezeichnen?


    Die Botschaft des Animes war eigentlich klar. Die Kinder hocken zu oft an den Spielen und was in diesem Fall zu deren Tod führte.
    Ich denke der Produzent hat sich gedacht 'um Himmels willen die hocken nur noch vor diesen Kisten und zocken!'
    Irgendwie stimmt das ja auch, nur das es nicht gleich den Tod bedeutet. Wenn man die ganze zeit vor der Konsole hockt kriegt man nichts mehr von dem wahrem Leben mit was ich Schade finde.


    Entschuldige, wenn Ich das so unverblühmt sage, aber das ist absoluter Bullshit.
    Auch wenn der Anime eine sehr oberflächliche Adaption war, gab es genug Instanzen in denen angedeutet wurde, dass die Leute sich mehr und mehr in der virtuellen Welt Aincrad eingelebt haben und immer weniger Bezug zu ihrem realen Leben hatten. SAOs Botschaft ist das genaue Gegenteil von dem, was du sagst. Es geht (genauso wie in Accel World) darum, dass "Realität" und "Heimat" die Orte sind, an denen man sich wohl fühlt und man Selbst sein kann.
    Gerade in SAO wird verdeutlicht, dass eine Welt aus Daten genauso real und bedeutend sein kann, wie eine in der wir aus Fleisch und Blut bestehen. Ohne SAO(und ALO) wäre Kirito ein in sich gekehrter, sozialer Versager mit einem beschädigten Verhältnis zu seiner Schwester geblieben. Er hat in der Realität, was im Anime leider nie wirklich erwähnt wurde, bis dato weder Freunde noch außerfamiläre Kontakte gehabt.


    Es geht in SAO um die Definition des Begriffs "Realität" und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen virtuellem und echtem Leben.

  • Vielleicht weil Sie eingangs skeptisch war und dann ein Prozess stattfand, den wir Menschen als "kennenlernen" bezeichnen?


    Wobei Liz, wie man am Anfang der Episode gemerkt, sich praktisch selbst zwingt sich in jemanden zu verlieben. Dieses: "Ich geh jetzt raus, denn ein Kunde wartet, der noch dazu ein hübscher Junge sein könnte"-Prinzip, war das was mir am meisten an ihr gestört hat. Sie hatte sich am Anfang zu schnell einen negativen Eindruck gemacht und auf einmal gemerkt, dass er doch perfekt ist? Von kennenlernen kann man da ja ohnehin nicht sprechen, außer dass sie einen Tag in einer Höhle zusammen festsitzen, wobei sie selbst in der wenig zu tun hatten. Das ist wiederum auch etwas, was mich Anime stört. Es sind einfach zu viele Fangirls rund um Kirito, und das sogar ohne dass er, wie man bei Liz germerkt hat, etwas dafür machen muss, und das ist halt etwas, was mich stört. Es wäre bestimmt auch "In Ordnung" gewesen, wenn Asuna und Leafa die einzigen wären, die sich in ihn verlieben-denn auch nur die haben ansatzweise guten Grund dafür.

  • Ich bin jetzt seit ca. einem Jahr aktiver Möchtegern-Otaku, wenn man so will, und habe so einiges aus allerlei Genres gesehen. Sword Art Online war einer meiner ersten Animes (jetzt mal fernab von Kindheits-Animes alá Pokemon oder Digimon) und ist bis dato der beste, den ich gesehen habe. Ich habe komplexeres gesehen, wie Steins;Gate oder Monster, und auch emotionaleres, wie Clannad oder AnoHana, aber bei SAO hat mich einfach das Gesamtpaket am meisten überzeugt. Ich weiß, dass der Anime extremstem Hate ausgesetzt ist, was ironischerweise daher rührt, dass er so beliebt ist. Wo gehyped wird, wird immer auch gehatet, aber ist ja auch egal. Jedenfalls hat SAO für mich eine ganz, ganz große Stärke, die vor allem im Aincrad-Arc zur Geltung kommt: Die Atmosphäre. Ich kann's wirklich nicht gut beschreiben, aber diese SAO-Atmosphäre haut mich jedes mal wieder um. Liegt wahrscheinlich größtenteils am Setting, als MMO-Fan fühlt man sich gewissermaßen direkt zu Hause, aber auch der Soundtrack trägt einiges dazu bei. Das Zusammenspiel von Action und Romance hat mir ebenfalls gut gefallen, obwohl's das in vielen Animes gibt. Aber in keinem wurde es mMn so gut umgesetzt wie in SAO. Ich weiß, dass das jetzt wie ein übertriebenes Loblied klingt, aber ich kann auch nix dafür, lol. Mir ist auch durchaus bewusst, dass es teilweise berechtigte Kritik gibt, aber irgendwie hat mich kein Kritikpunkt auch nur im entferntesten gestört. Hm, echt nicht leicht zu beschreiben, warum ich den Anime so mag, vielleicht versteht mich ja jemand, dem es genauso ergeht...

  • Ich weiß, dass der Anime extremstem Hate ausgesetzt ist, was ironischerweise daher rührt, dass er so beliebt ist.


    Ich kenne ehrlichgesagt aber auch wenige oder fast gar keine User die diesen Anime hassen. Auch wenn es jetzt User gibt, wie Alaiya, bei der man deutlich gemerkt hat, dass sie diesen Anime nicht zu lieben scheint, waren deren Aussagen immer mit einer ordentlichen Begründung verfasst worden und selbst für Fans nachvollziehbar. Es war nicht so etwas wie: "Der ist so gehypt, dass er mich wieder nervt." Nein. Wenn man über die Sachen halbwegs nachgedacht hat und es mal ganz genau betrachtet hat, konnte man einigen Sachen sogar zustimmen. Die Kriterien die deutlich gemacht wurden sind nicht erfunden und hätte man selbst es ein wenig objektiver betrachtet, dann wären sehr viele heue auch der Meinung. Das mit dem Hype waren Sachen, die nebenbei erwähnt wurden, da diese Leute es einfach nicht nachvollziehen konnten, da sie lieber Accel World den Hype gegönnt hätten. Ich nehme mal an du sprichst hier von anderen Foren, weil im BB wird Sword Art Online stark gegen Aussagen von Alaiya verteidigt. Ich selber mag SAO und habe auch nichts gegen den Hype, nur anderseits kann ich wiederum Alaiya ebenfalls verstehen. Ich bleibe hier erstmals eher neutral und wollte eigentlich nur sagen, dass SAO nicht ohne nachvollziehbare Begründungen gehatet wird.

  • Versteh' mich nicht falsch, ich spreche tatsächlich nicht vom BB, Alaiyas Posts waren ja auch durchaus nachvollziehbar. Ich meinte eher Foren wie MAL, wo sich dann doch schon ziemlich viele fags rumtreiben, die einen auf Hipster machen wollen und grundsätzlich alles hassen, was im Moment gehyped wird. :rolleyes: Auch gut zu sehen bei Shingeki no Kyojin (woran man ja eigentlich noch weniger auszusetzen haben kann als an SAO). Ist halt leider so'n negativer Trend, der sich im Moment doch recht stark beobachten lässt. Ich bin froh, dass man hier noch vernünftig diskutieren kann und wie ich in meinem anderen Post ja auch erwähnt habe, kann ich fundierte Kritik ja auch gut verstehen und nachvollziehen. ^^

  • Also ich liebte den Anime, seid der ersten Serie. Ich spiele selbst gerne Online Games und würde mir wünschen selbst im Spiel zu stehen :D
    Der erste Anime, wo ich mir eine Figur wünsche.


    Wer ist euer Lieblingscharakter?
    Ganz Klar, Asuna :D Wobei ich Kirito und Agil auch sehr gern mag.


    Welchen Charakter mögt ihr am wenigsten?
    Sugo -.-


    Welche Folge mögt ihr am liebsten?
    Wo sie sich Küssen und danach Heiraten :3


    Welches Couple findet ihr am besten?
    Asuna und Kirito


    Was ist eurer Meinung nach die Botschaft des Animes?
    In Online Spielen lässt sich Freundschaft und Liebe finden?! ^^
    und passt auf, wenn so welche Realen Spiele auf den Markt kommen :D *haha*


    Was mögt ihr an dem Anime gerne, was eher weniger?
    Eigentlich mag ich den ganzen Anime. Mir gefällt es sehr, dass Yui wieder kommt :)
    Schlecht fand ich bisher nix. Es hatte alles reingepasst irgendwie :/


    so, dass erstmal von mir. ;)

  • Also ich muss mich leider Alaiya anschließen.
    Ich persönlich fand die ersten paar Folgen sogar recht gut als mit den Mechaniken der Welt gespielt wurde. Aber als dann die Folge mit der Hochzeit kam und sie in ihr Haus am See ziehen, hab ich Brechreiz bekommen und keine weitere Folge mehr geschaut. Ich denke auch, dass der Hype viel mit Wunschvorstellungen zu tun hat. Und wenn ich mir dann noch anschaue, wie viele Egotypen alá Kirito mir in 5 Jahren WoW über den Weg gelaufen sind, dann weiß ich wer den Hype verursacht und was noch ein weiterer Grund ist wieso ich ihn nicht leiden kann...
    Und ganz ehrlich, wenn man mal die Situation betrachtet in der sich alle befinden ist doch Gruppenspiel wesentlich effektiver, weil es schlicht darum geht so wenig MEnschenleben wie möglich zu verschwenden. da ist seine Egotour noch dämlicher.


    .hack dagegen hatte vor allem in seinem ersten Komplex (sign, infection, etc) schön das meiner Meinung nach wichtigste an einem MMO herausgearbeitet: die vielen seltsamen intressanten Leute die man dabei treffen kann. deswegen habe ich mit WoW angefangen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Aber das gehört wohl hier nicht hinein...

  • Ich habe erst vor kurzem den anime angefangen zu gucken und bin erst bei folge 3 XD


    Aber ich kann sagen, dass ich den anime schon direkt echt cool finde.
    Viele begrifflichkeiten kommen mir bekannt vor und ich dachte mir schon direkt bei folge 1 dass ich mich ein bissi identifizieren kann...
    Diese Online Welt in der man oft so sein kann wie man ist.
    Hab selbst Jahre lang Online gespielt was auch zu ner richtigen Sucht geworden ist (Florensia lässt grüßen)
    Klar ist SAO weit weit entfernt von dem was ich selbst erlebt hab.
    Mein echtes Leben hing ja nicht davon ab. xD
    Finde es aber halt klasse, dass ehemalige onlinespieler wie ich einiges kennen ...also so Begriffe


    Ich freue mich schon darauf wie es weiter geht :)

  • Was hat der SAO Anime?


    - Epische Boss Battles
    - einen guten Soundtrack


    aber das wars dann auch schon.


    Der Anime hatte echt Potential welches aber komplett verschenkt wurde und aus der Serie eine Lachnummer gemacht hat. Man hat bei der Umsetzung einfach vielzuviele Fehler gemacht. Anstatt Aincrad schön zu verpacken und Alfheim einfach mal beiseite zu lassen wollte man beides auf Teufel komm raus in einen Sack (Staffel? Season?) packen. Die Folge war, dass Story-Elemente wirr zusammen geworfen wurden und die Folgen teilweise keinerlei zusammenhang hatten.
    Zb in einer Folge sieht man eine Person in der Masse die Asuna und Kirito beobachtet (Laughing Coffins Leader?) aber sie ist nie wieder vorgekommen. Find ich unheimlich schade.
    Die Anime-Storyline hat einfach zuviele löcher. (Wie die Novel ist weiß ich nicht, aber man hat mir versichert sie sei um längen besser.) Dadruch kommen die einzelnen Charaktere auch nicht wirklich lebendig vor.



    Was mich am meisten gestört hat:


    Kirito.
    Jaja er ignoriert einfach mal mehrmals die Spielmechaniken. Oh bitte. Es ist ein Spiel verdammt. Warum nicht gleich ein double K.O. gegen Kayaba. Nein, er muss nachdem seine HP 0 erreicht hat sich noch bewegen können und ihm den Gnadenstoß verpassen. Warum?
    Solche Sachen passieren zu meinem bedeuern mehrmals in der Serie. Absolutes no-go. Und sein Harmen, naja jedem das seine. Passt aber imo nicht gut rein.


    Nachdem ich ihn fertig geschaut hatte, hatte ich dieses 'meh.' feeling. Es hätte doch so toll sen können, verdammt!


    Würde dem Anime ne gut gemeinte 5/10 geben, da ich mehr brauch als nur Action (zwischendrin mal.) und gute Musik.