Moment mal! Wieso diskutieren wir?

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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  • Herabwürdigend wurde es übrigens erst du deine eigenwillige Interpretation...

    Ich würde darauf wetten, dass das andere genauso sehen. Denn was bringt es einer Diskussion, wenn der eine die Meinung eines anderen als "weniger Wert" einstuft, weil er nicht dieselbe Erfahrung auf diesem und jenem Gebiet hat (in dem Fall "schnell fahren"), außer dass derjenige, der den herabwürdigenden Kommentar gegen hat, sich selbst sagen kann "Auf seine Meinung kann ich scheißen, der hat ja keine Ahnung"

    Und nein, ich unterstelle dir an der Stelle nicht, dass du das gedacht hast, ich sage dir, wie deine "Meinung" zu der Meinung anderer/dein Kommentar zur Meinung anderer in einer Diskussion, wo sich jeder dazu äußern kann (egal ob er nun einen Führerschein/ein Auto hat oder nicht) jedes Recht hat, sich zu äußern.

    Und solche herabwürdigenden Kommentare zu Meinungen/Personen bringen da nichts, außer dass sie sich deutlich schneller aufheizt.

  • Ich wette generell nicht. Allerdings denke ich, dass Edex selbst das so erkennt bzw. aufnimmt, wie es von mir gemeint war, ansonsten wird er sicherlich seine Meinung dazu sagen können...

    Manchmal ist es nunmal so, dass man weniger gut mitreden kann, wenn man bestimmte Dinge garnicht selber macht und sie von daher nur sehr schwer einschätzen kann. Ich nehme den sinnvollen Anteil dieser Posts trotzdem durchaus ernst, manche Teile allerdings kann ich dann nur wenig bis garnicht berücksichtigen.

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


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  • Manchmal ist es nunmal so, dass man weniger gut mitreden kann, wenn man bestimmte Dinge garnicht selber macht und sie von daher nur sehr schwer einschätzen kann.

    Dann dürften alle Menschen, die noch nie einen Film gedreht haben, keine Filme mehr kritisieren, alle Menschen, die noch nie etwas in der Politik gemacht haben (bspw im Bundestag sitzen) keine Politiker mehr kritisieren und alle Menschen, die von Wissenschaft keine Ahnung haben, sollten das Verhalten der Menschen gegenüber den Klimawandel basierend auf wissenschaftlichen Studien nicht kritisieren.

    Und nein, das ist nicht überzogen, sondern kriegt man in Diskussionen früher oder später immer zu hören:
    "Dir fehlt die Erfahrung, also sei still"
    "Mach du es doch besser"
    "Hast du schon einmal das gemacht, was er/sie (im Falle von bspw Politikerkritik) gemacht hat? Nein? Dann halt die Klappe"

    Und nichts anderes sagst du damit aus. Ich hab einen Führerschein, aber aus Überzeugung kein Auto und bin nur einmal mit ~180 km/h über die deutschen Autobahnen gebrettert. Darf ich jetzt nicht mehr meine Meinung zum Thema Tempolimit äußern, weil mir die "Erfahrung" fehlt und ich nicht so häufig über die Autobahn gebrettert bin wie du oder andere?

    Ist meine Erfahrung (oder die anderer) weniger wert, weil wir es nicht "so häufig gemacht haben" wie andere/du?

  • Das Gespräch gabs in nem anderen Forum und hat mich einfach nur dazu gebracht, den Kopf zu schütteln....


    Es ging darum, dass Leute Aussagen in den Raum werfen die einfach nur provokant und unterschwellig beleidigend sind.

    (Aussagen wie zig Tiere sind für meine Mahlzeit gestorben und es war gut, sind auch für mich als Fleischesser sehr pietätlos)

    Darauf hin meinte dann ein anderer, warum man sich darüber aufregen tut (ich finds ja immer interessant, wie einen schnell was aufregen tut, man kann doch auch einfach nicht einer Meinung sein ohne dass man sich aufregt), dass jemand "trollen" tut und dass die Person selbst das Netz als Spielplatz ansieht und nicht ernsthaft diskutiert.


    Ich frage mich was bei den Leuten falsch ist, sich dann überhaupt irgendwo zu registieren, nur damit Sie Ihren Müll (egal obs provokant ist oder unter den Punkt "ich schreib mit dir, aber eigentlich interessiert mich es einen scheiß was du schreibst" fällt) posten können.

    Klar wenn man sich Plattformen wie Facebook anguckt, kann ich schon verstehen, dass man keine ernsthafte Diskussion (zumindestens dort) führen kann, da der Interpretationsspielraum im Netz für einige so groß zu scheinen mag, dass man wirklich allen Müll in eine Aussage interpretiert und aus ner Fliege nen Elefanten machen kann.

    Aber es gibt halt auch noch ein paar Leute, gerade in Foren habe ich das gesehen, die doch noch ernst miteinander diskutieren, es ist in meinen Augen dann einfach nur störend, wenn sich jemand mit so einer Aussage dazu gesellt von wegen "ist für mich eh alles ein Spiel, ich nehm das nicht ernst" und dann rumheult und sich dann nach zig Posts wundert, dass über Ihn geurteilt wird, weil so etwas von sich gibt. (ja man kann auch über Leute im Netz urteilen, wenn man sich nur genug Posts von denen gegeben hat, wenn dieses Urteil dann aber nicht der persönlichen Natur entspricht (im Netz ist man der Mensch im echten Leben der Mensch), dann hat man halt Pech, gerad dann ist man in meinen Augen ne Lachnummer, wenn man sich im Netz für etwas einsetzt und dann im echten Leben das größte Arschloch ist, was das angeht.


    Aber auch so scheint in den letzten Jahren das diskutieren gerade dadurch, dass Leute gerne 100mal mehr in Aussagen im Netz zu interpretieren scheinen, schwer geworden zu sein.

    (Als Beispiel, ich habe ein Probem mit Lolicon und mache mir schon so meine Gedanken, wie man sich nackte gezeichnete Kinder anguckt und anhand dieser Aussage dann mir vorwerfen tut, dass ich jeden der das macht als Pedo ansehen würde, ist etwas SEHR WEIT hergeholt, wie gesagt nur mal so als Beispiel)

    Wenn dann immer gerne noch unterschwellig Beleidigungen oder Provokationen kommen, dann brauch man sich halt auch nicht wundern, wenn die Gegenseite sarkastisch wird und dann irgendwann gar keine Lust mehr hat zu diskutieren. Mir persönlich fällts halt auch schwer wenn jemand von seiner Meinung vollkommen überzeugt ist und auch wenn eine andere nicht unbedingt vollendens richtig ist, beginnt zu bashen, das zeigt mir das geistig Niveau dieser Person.)

  • Ein grosses Problem ist ja auch noch, die Leute wollen einfach nur Recht haben, dafür verbiegen sie Fakten auf Teufel komm raus und Fakten, die eigentlich wahr sind, sind allesamt erlogen und vollkommen haltlos.

    Das gilt selbst für unmoralische Verbrechen wie der Holocaust bzw. Shoa oder der tausendfache Mord an den Armenier vor knapp 100 Jahren im osmanischen Reich.

    Es gibt Leute, die sagen, dass alles nur ausgedacht, Ein Winkelzug Amerikas oder ist nie geschehen.

    Es gibt ja ein ganzes Dutzend Beweise und genug Referenzen seitens historischen Dokumente oder von Zeitzeugen.

    Da kommt das Argument alles nur gekauft oder es gab kein gezielten Völkermord seitens Hitlers.

    Die Juden sind reihenweise auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen und die Nürnberger Gesetze waren nur heisse Luft.

    Wer das glaubt, für den war die Hitlerzeit wirklich nur ein Vogelschiss.

    Was ich nicht verstehe, wie kann maj so dermaßen an Geschichtsvergessenheit und Ignoranz leiden?

    Dann werden diese Zweifel auch noch laut ausgesprochen, als sei es das normalste der Welt.

    Es war ohne Zweifel eins der schlimmsten Verbrechen des vergangenen Jahrhunderts und man kann es nicht mit dem Indianermords aus dem vorletzten Jahrhundert vergleichen. Es gibt durchaus einige Aspekte, riie durchaus vergleichbar wären wie die gezielte Auslöschung einer Bevölkerungsgruppe

    Mal abgesehen davon spielt der Indianermord für uns ohnehin die zweite Geige.

    Ich kann schlicht und einfach nicht nachvollziehen, wie man ein bereits geschehene Ereignis so sehr zweifeln kann.

    Das ist etwas, was ich nicht begreife, wie kann so etwas .......

  • Ich hab einen Führerschein, aber aus Überzeugung kein Auto und bin nur einmal mit ~180 km/h über die deutschen Autobahnen gebrettert. Darf ich jetzt nicht mehr meine Meinung zum Thema Tempolimit äußern, weil mir die "Erfahrung" fehlt und ich nicht so häufig über die Autobahn gebrettert bin wie du oder andere?

    Ist meine Erfahrung (oder die anderer) weniger wert, weil wir es nicht "so häufig gemacht haben" wie andere/du?

    Es gibt einen Unterschied, zwischen Meinung nicht äußern können / dürfen und wie "wertvoll" diese ist. Natürlich darfst du deine Meinung äußern, wenn diese dann allerdings auf deinen Erfahrungen aufgebaut ist kannst du davon ausgehen, dass diese Nicht-Autofahrer-Meinung nicht so ernst genommen wird. Begründest du diese mit Studien oder was weiß ich, sieht das wieder anders aus. Ich meine, du kannst ja auch niemandem Tipps darüber geben wie man am besten Autofährt, eben weil dir die Erfahrung halt fehlt. Ich gebe auch keine Hilfestellung für die Chirurgie, bin ja kein Arzt. Also, zu deiner Frage: Ja, deine Erfahrung ist weniger wert. Das bedeutet nicht, dass DU weniger wert bist.


    Man darf sich nur nicht immer sofort herabgewürdigt fühlen. In einer Diskussion ist es normal, dass die Gegenseite versucht die eigenen Argumente auszuhebeln. Nur weil das passiert, ist das noch lange kein persönlicher Angriff gegen einen selbst.


    Wenn dann immer gerne noch unterschwellig Beleidigungen oder Provokationen kommen, dann brauch man sich halt auch nicht wundern, wenn die Gegenseite sarkastisch wird und dann irgendwann gar keine Lust mehr hat zu diskutieren. Mir persönlich fällts halt auch schwer wenn jemand von seiner Meinung vollkommen überzeugt ist und auch wenn eine andere nicht unbedingt vollendens richtig ist, beginnt zu bashen, das zeigt mir das geistig Niveau dieser Person.)

    Jap, stimmt. Wenn ich provoziere und dann erwarte dass man mich in den Arm nimmt ist irgendwas falsch gelaufen. Von einer Meinung überzeugt zu sein ist mMn auch noch einmal ein Unterschied zu eine Meinung, die völlig hirnrissig ist, so zu verteidigen wie ein Fanatiker.


    Ein grosses Problem ist ja auch noch, die Leute wollen einfach nur Recht haben, dafür verbiegen sie Fakten auf Teufel komm raus und Fakten, die eigentlich wahr sind, sind allesamt erlogen und vollkommen haltlos.

    Das gilt selbst für unmoralische Verbrechen wie der Holocaust bzw. Shoa oder der tausendfache Mord an den Armenier vor knapp 100 Jahren im osmanischen Reich.

    Ist denke ich nicht das beste Beispiel, um die Argumentationskultur hier im BB zu beschreiben. Menschen, die den Holocaust leugnen, sind absolut unter der Würde des Menschen und mit denen sollte man generell gar nicht erst diskutieren. Das ist eine Thematik, da würde ich mich gar nicht erst hinsetzen und die "Fakten" und Argumente der Gegenseite untersuchen. "Du glaubst es gab keinen Holocaust? Okay, verpiss dich."

  • t denke ich nicht das beste Beispiel, um die Argumentationskultur hier im BB zu beschreiben. Menschen, die den Holocaust leugnen, sind absolut unter der Würde des Menschen und mit denen sollte man generell gar nicht erst diskutieren. Das ist eine Thematik, da würde ich mich gar nicht erst hinsetzen und die "Fakten" und Argumente der Gegenseite untersuchen. "Du glaubst es gab keinen Holocaust? Okay, verpiss dich."

    Ein besseres Beispiel wäre in der Tat der Klimawandel.

    Ich meine, es ist ja bekannt, dass der Mensch seit jeher das Klima beeinfusst, sei es durch Rodung, Urbanisierung oder Abgase der Industrie.

    Besonders verstärkt wurde das durch die sogenannte Industrialisierung , die seit 1850 die Gesellschaft, Klima und Natur veränderte.

    Mancheiner verschliesst die Augen und sagt "Klimawandel? nie gehört"

    Immerhin ist ja wahlweise die Sonne, das geheime Volk der Echsenmenschen (!!!) oder Greta Thunberg selbstverantwortlich für diesen Wandel.

    Andere sagen, es sei ganz normaler Prozess.

    Die geistige Umnachtung mancher Menschen ist erstaunlich kreativ, was besonders komplexe Themen angeht.

    Immerhin werden ja auch "Wahrheiten" über Tofufarmen und Sedianbauernhöfe verbreitet.

    Wahlweise ist es krebserregend oder hochgradig vergiftet.

    Alles nur, weil man nicht nachvollziehen kann, dass man Vegetarier wird (sei es aus Naturschutzgründen oder zum Tierwohl)

    Es wird vergessen, dass die Bereitstellung enorme Ressourcen verbraucht wird oder wahlweise falsches Fleisch umettikiert wird.

    Pferdefleisch wird zum Schweinefleisch, yay Evolution.

    Abgesehen davon gibt es ja auch noch die Tierseuchen wie BSE, MKS oder SARS.

    Komplexe Dinge sind nunmal sagenhaft kompliziert, sie einfach zu erklären ist ein Ding der Unmöglichkeit, man greift auf falsche Behauptungen oder man erfindet welche.


    Fiktiver Fernsehbericht

    "Kennt ihr den Amoklauf von xyz?"

    "Auslöser sind die psychischen Probleme des Täters"

    "Was keine Videospiele/Killerspiele?"

    "Räuber und Gendarm wurde jetzt als Killerspiel klassifiziert"

    (Räuber und Gendarm ist ein Kinderspiel, aber die Grundlagen von Jäger und Gejagten erinnert doch an gewisse Spiele wie Fortnite, PUBG oder CSGO)

    Manche komplizierte Dinge sind für Menschen zu kompliziert, sie suchen nach der einfachen und logischen Schlussfolgerung. Manchmal sind diese einfachen Schlüsse vollkommen daneben, die Faktengrundlage verfälscht und übertrieben vereinfacht.

    Lasst mich das, anhand eines historischen Beispiels erklären.

    Der Beginn für den zweiten Weltkriegs war der Überfall von Radio Glewitz durch vermeintlich polnischen Soldaten. (Wirklichkeit war es eine verdeckte Operation des deutschen Geheimdienstes um einen Angriff auf Polen zu rechtfertigen.)

    Unsere Geschichtsrevisionisten Freunde behaupten ja, dass Polen zuerst angriff, weil man nicht wollte, dass Hitler seine Autobahn über Danzig (nach Königsberg) baut (damaliges deutsches Gebiet)

    Nun, das ist an den Haaren herbeigezogen. Zum einen war Polens Armee rückständig und schwach, hinkte arg hinterher und es wäre glatter Selbstmord gewesen Deutschland zu attackieren. Zum anderen versammelte man damals die ganze Armee rund um Warschau.

    Abgesehen davon befürchtete zum damaligen Zeitpunkt den Einmarsch deutscher Truppen in ihre Gebiete. Man hoffte auf Hilfe Britanniens.

    Jedoch wurde die polnische Armee überrannt und besiegt.

    Manche Menschen verdrehen die Wahrheit, weil ihnen die wahre Wahrheit nicht mit ihren Weltbild zusammenpasst, sie kochen gemeinsam ein Süppchen aus Lügen, Halbwahrheiten und verdrehte Tatsachen.

  • Jap, stimmt. Wenn ich provoziere und dann erwarte dass man mich in den Arm nimmt ist irgendwas falsch gelaufen. Von einer Meinung überzeugt zu sein ist mMn auch noch einmal ein Unterschied zu eine Meinung, die völlig hirnrissig ist, so zu verteidigen wie ein Fanatiker.

    Das gilt für beide Seiten, um das noch zu erwähnen.

    Es gibt wirklich hinrissige subjektive Meinungen, aber nicht jede subjektive Meinung ist total hinrissig, Sie mag nicht unbedingt richtig sein und Leute die objektiv dagegen kommentieren, müssen natürlich nicht komform damit gehen.

    Ich muss aber auch sagen, die Jahre haben mir einfach gezeigt, dass AUCH die objektive Seite, die Arschloch-Seite sein kann, subjektiv kannst du etwas anderes sehen (als Beispiel, die Leute halten die Todesstrafe für richtig, damit der Täter nicht nochmal irgendeine Straftat begeht), klar dass das nicht richtig ist mit dem Punkt jemanden zu töten, der zuvor selbiges getan hat, gerade wenn man noch nicht mal weiß weshalb jemand gemordet hat, ist ja nicht jeder ein Psycho und ist einfach nur in nem Blutrausch drin.

    Diese Meinung würde ich zwar schon mit der Person ausdiskutieren, aber wenn ich sehe, dass die Person sich nicht von seinem Standpunkt wegbewegt, bzw. trotzdem die Sicht meiner Dinge versteht, aber trotzdem bei der Meinung bleibt, dass ist das etwas, was ich so hinnehmen kann.

    In dem Fall kann man dann einfach sagen, bringt nichts weiter zu diskutieren, ich habe meine Sicht der Dinge und die andere Person Ihre.

    Hier habe ich aber nicht gerade selten die objetive Seite gesehen, da damit so gar nicht klar kam und unterschwellig richtig abwertend wurde (etwas, was anscheinend die objektive Seite gerne bei der subjetiven Seite sieht).

    Der vermeindlich "Clevere" (objektive Seite) fängt damit, die ruhige subjektive Seite unterschwellig fertig zu machen, weil er ja dumm ist (weil wegen subjektiver Meinung) und das habe ich einfach wirklich oft mitbekommen und finde es traurig, wie armselig solche Personen doch sein können.

    Ich meine wenn die subjektive Seite beginnt zu bashen und frech zu werden, dann kann man natürlich was sagen, aber ich sehe es auch oft genug, dass er gerade umgekehrt der Fall ist und die ach so hellen Köpfchen begeben sich dann auf so ein Niveau?


    Man darf sich nur nicht immer sofort herabgewürdigt fühlen. In einer Diskussion ist es normal, dass die Gegenseite versucht die eigenen Argumente auszuhebeln.

    Haste recht, es kommt halt auch immer drauf an wie die Gegenseite das macht, sachlich Argumente aushebeln ist ja in Ordnung, aber gerade im Netz zeigt sich, dass gerne mal etwas emotionaler von der augenscheinlich objektiven Seite agiert wird und man dann (unterschwellig) direkt wird und zwar nicht auf die feine Art und Weise.

  • Es gibt wirklich hinrissige subjektive Meinungen, aber nicht jede subjektive Meinung ist total hinrissig, Sie mag nicht unbedingt richtig sein und Leute die objektiv dagegen kommentieren, müssen natürlich nicht komform damit gehen.

    Das steht außer Frage, es gibt aber - und ich denke, dass das weiter oben/auf anderen Seiten afaik schon diskutiert wurde - Themen, bei denen man einfach keine "gefühlsgesteuerte" Meinung "zulassen" muss, sondern bei der man aufgrund der Relevanz für die Menschen und unsere Gesellschaft eine rationale, auf Fakten und Wissenschaften basierte Entscheidung treffen muss.


    Und zu einer guten Diskussionskultur gehört eben auch, dass man vielleicht als emotionaler Mensch weiß "hey, an dem Punkt muss ich meine Meinung nicht teilen, weil ich damit keine relevanten Fakten und Erkenntnisse beisteuere". Ist jetzt nicht böse gemeint oder so, ich bin selbst sehr sensibel und emotional, habe aber über die Jahre gelernt, dass man sich wirklich nur einmischen sollte, wenn man neutral eine eigene Erfahrung zum Thema beitragen kann und auch in einer Situation ist, in der man sich gerne eines besseren belehren lassen will.

    Ein "omg ich finde Feuerwerke auch voll scheiße und laut und grell" bei einer Debatte, über Feuerwerkskörper und die Verbote davon, bringen halt wenig. Das ist so, als würde man sagen "ich finde ja, dass Rauchen verboten gehört, weil es eklig riecht." Valide Aussage, trägt aber nicht zur Diskussion bei und verfehlt den Grund der eigentlichen Diskussion. Es gibt keine "Falschen" Meinungen, jeder Mensch entwickelt Meinungen aufgrund von eigenen Erfahrungen, seinem Umfeld etc.


    Es gibt aber falsche Zeitpunkte, diese zu äußern und Debatten, bei denen diese fehl am Platz sind und nichts beitragen. Und man sollte sich als Diskutant auch fragen "gut, will ich wirklich etwas beitragen/lernen/andere lernen lassen, oder nur meinen Drang nach Meinungsäußerung ausleben?" Und dann stellt sich eben auch die Frage, wie man so ein Beispiel bringt, wie viel man von sich preisgibt, damit andere relaten können, und wie sehr man ein Erlebnis aber auch von sich selbst distanzieren kann. Eine einseitige Geschichte bringt oft nichts wirklich zum Tisch. Beispiel wäre hierfür eine Diskussion, die ich kürzlich auf reddit verfolgt habe, weil ein junger Mann sich beschwert hat, dass seine Freundin wegen seines Videospielekonsums Schluss gemacht hat, zumindest war das der vermeidliche Gedanke, den er damit ausdrücken wollte. "Hey, meine Freundin hat mit mir Schluss gemacht, weil ich PC Spiele spiele!!!!! Frauen haben keine Toleranz für Männerhobbies!!!" ist halt doch nochmal eine einseitigere Sicht auf die Sache als "hey, meine Freundin hat mit mir Schluss gemacht, weil ich 80% meiner Freizeit am PC verbringe".


    Und Fakten und Zahlen mit einer entsprechenden Interpretation sind eben eine objektive Meinung und tragen bei Debatten eben in der Regel halt schon mehr bei, als eine emotionsgeladene Meinung zu einem Thema.


    Das hat auch nichts mit Beschneiden der Meinungsfreiheit zu tun - aber gerade in Diskussionen um Klimawandel, Todesstrafe und der Holocaustvergangenheit von Deutschland, sind alle wichtigen Statistiken und Fakten bereits präsent. Und die Fakten zu ignorieren ist einfach massiv gefährlich. Man muss mehr Aufklärung betreiben, in sehr, sehr vielen Themen. Man sollte aber auch auf einem Punkt sein, an dem man sich belehren lässt, und einsieht "gut, ok, ich weiß nichts über das Thema, vielleicht sollte ich mich mal informieren, anstatt meine Meinung, die ich nicht stützen kann, herumzugrölen".

    Ich muss aber auch sagen, die Jahre haben mir einfach gezeigt, dass AUCH die objektive Seite, die Arschloch-Seite sein kann, subjektiv kannst du etwas anderes sehen (als Beispiel, die Leute halten die Todesstrafe für richtig, damit der Täter nicht nochmal irgendeine Straftat begeht), klar dass das nicht richtig ist mit dem Punkt jemanden zu töten, der zuvor selbiges getan hat, gerade wenn man noch nicht mal weiß weshalb jemand gemordet hat, ist ja nicht jeder ein Psycho und ist einfach nur in nem Blutrausch drin.

    Es ist ja auch okay eine emotionale Person zu sein und zu sagen "ne, ich finde dass jemand, der jemand anderen getötet hat, keine zweite Chance verdient", diese Meinung ist, wie gesagt, auch valide und relevant. Sollte aber nicht ausschlaggebend sein, wenn man darüber diskutiert, ob man sowas wie die Todesstrafe wieder einführt. Die allermeisten von uns sind keine Experten in jedem Gebiet, und es gibt Menschen, die in diesen Bereichen forschen, Statistiken präsentieren und Statements veröffentlichen. Ein "ich bin ein decent human being und deswegen kann ich das mit Gewissheit sagen!" ist halt auch immer noch ein wenig wackeliger, als eine auf Zahlen, Erkenntnissen und im Idealfall eigenen Erlebnissen basierende Meinung.

    Der vermeindlich "Clevere" (objektive Seite) fängt damit, die ruhige subjektive Seite unterschwellig fertig zu machen, weil er ja dumm ist (weil wegen subjektiver Meinung) und das habe ich einfach wirklich oft mitbekommen und finde es traurig, wie armselig solche Personen doch sein können.

    Ich meine wenn die subjektive Seite beginnt zu bashen und frech zu werden, dann kann man natürlich was sagen, aber ich sehe es auch oft genug, dass er gerade umgekehrt der Fall ist und die ach so hellen Köpfchen begeben sich dann auf so ein Niveau?

    Finde das ist etwas, was immer von beiden Seiten ausgeht. Immer.

  • Ein "omg ich finde Feuerwerke auch voll scheiße und laut und grell" bei einer Debatte, über Feuerwerkskörper und die Verbote davon, bringen halt wenig.

    Gut von solch kurzen Einwürfen rede ich auch nicht, das sind natürlich keine zielführenden Aussagen ganz klar, ich rede auch von subjektiven Meinungen die weitesgehend erleutert wurden, wie gesagt die muss man nicht gutheißen, aber...


    Finde das ist etwas, was immer von beiden Seiten ausgeht. Immer.

    es sollte von beiden Seiten ausgehen, wie ich ebenfalls schon gesagt habe, ich rede jetzt aber auch NUR von diesen Problemfällen.

    Wenn ich jetzt damit kommen würde, dass Feuerwerk eben zur Tradition gehört und das bisschen Feinstaub an dem einen Tag jetzt nicht die Welt bewegt (ist nur ein Beispiel ich bin dafür, dass man da bedachter umgeht, auch wenn es nur der 1 Tag ist) und du dann aber objektiv damit kommst dass es eben nicht so gut ist und dann auch die Tierwelt und Co. als Argumetne einbringst und ich mich trotzdem ruhig und sachlich (im Sinne des Betrachters) mit der unterhalte und DANN mit unterschwelligen Aussagen kommen würdest, die mir sugerieren, dass ich mit meiner Einstellung "dumm" wäre (und da brauch jetzt keiner sagen, "wo gibt es so was", das habe ich schon oft genug lesen dürfen), dann hat der objektive Part in dem Fall bei der Diskussion so dermaßen verschissen und NUR DAVON rede ich gerade, NATÜRLICH ist das auch gerade umgedreht der Fall (ich würde sogar sagen häufiger, als wenn es von der objektiven Seite ausgeht).


    Der springende Punkt im meiner Aussage ist, man sollte dann einfach insofern es keine extrem krassen Meinungen sind, der Clevere sein und nachgeben, die Diskussion würde sich auch wenn Sie ruhig bleibt im Kreis drehen, wenn dann du als objektiver rationaler richtiger Part dann aber beginnst abwertend zu werden, dann ist das für mich mindestens genauso armselig, wenn nicht sogar schlimmer, als die Person die eine subjektive Meinung hat, diese aber ruhig und sachlich (wie gesagt im Auge des Betrachters) aufträgt und versucht zu erklären, die muss weiterhin nicht richtig sein, mir geht es nur um den Umgangston, der sich dann gerne mal auf jeder Seite (verständlicherweise) zuspitzt.


    Waren jetzt nur Beispiele, nicht dass du dich angegriffen fühlst.

  • Ich wüsste nicht, warum ich mich angegriffen fühlen sollte. Solche Aussagen können aber, wo wir schon bei Diskussionskultur sind, auch falsch rüberkommen, weil man damit ja quasi dem Gegenüber unterstellt, unverhältnismäßig sensibel zu sein. Wie du siehst - es kommt immer darauf an, wie man sowas rüberkommen lässt. Jemand, der sich von "eingebildeten Akademikern" nix sagen lässt, ist nicht besser als jemand, der unwissende Menschen dumm nennt.

  • Feliciá

    Also, ja und nein. Bei der Feuerwerksdiskussion hier haben manche von einer tatsächlichen Angststörung gesprochen und das muss man eben ernster nehmen, als "eeh, mich nervt Ding X einfach."


    An sich sollte eine Argumentation in vielen Bereichen sowohl aus Objektivität wie Subjektivität bestehen und in manchen Bereichen kannst du einen Mangel an Erfahrungen und einen fehlenden, passenden Charakter, etwa in sozialen Jobs, nicht durch Fachwissen ausgleichen. Ich hab da schon verschiedene gute und schlechte Erfahrungen gemacht.


    Auch bei allgemeineren sozialen und gesellschaftlichen Themen ist es unbedingt notwendig, dass Menschen ihre eigenen Erfahrungen AUCH miteinfließen lassen und bis zu einem gewissen Grad subjektiv sind. Ein Problem, das für den einen Theorie ist, egal ob es jetzt um Armut, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Familienprobleme, Sucht was-auch-immer, handelt, ist für den anderen Lebensrealität. Da diese Probleme Großteils eben menschengemacht sind, ist es auch notwendig den Menschen zuzuhören, die mit ihnen zu leben haben... oder solche Menschen kennen.

  • Das gilt selbst für unmoralische Verbrechen wie der Holocaust bzw. Shoa ... Es gibt Leute, die sagen, dass alles nur ausgedacht [ist]

    Ok, in deinen beiden Posts würfelst du dermaßen vieles durcheinander, dass man dem wirklich nur mit Mühe folgen kann. Zu diesem einen Punkt sei jedoch gesagt, dass das nichts mit einer Meinung zu tun hat, sondern es sich dabei um einen strafbaren Tatbestand handelt. Eine Diskussion darüber wirst du hier im Forum auch nicht finden.

    Den Klimawandel leugnen bzw. relativieren oder was du teilweise ansonsten ansprichst hingegen ist nicht verboten. Diese Meinungen muss man nicht teilen, aber wenn sich alle einig wären, gäbs ja auch nichts zum streiten diskutieren.

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


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  • Das gilt selbst für unmoralische Verbrechen wie der Holocaust bzw. Shoa ... Es gibt Leute, die sagen, dass alles nur ausgedacht [ist]

    Ok, in deinen beiden Posts würfelst du dermaßen vieles durcheinander, dass man dem wirklich nur mit Mühe folgen kann. Zu diesem einen Punkt sei jedoch gesagt, dass das nichts mit einer Meinung zu tun hat, sondern es sich dabei um einen strafbaren Tatbestand handelt. Eine Diskussion darüber wirst du hier im Forum auch nicht finden.

    Den Klimawandel leugnen bzw. relativieren oder was du teilweise ansonsten ansprichst hingegen ist nicht verboten. Diese Meinungen muss man nicht teilen, aber wenn sich alle einig wären, gäbs ja auch nichts zum streiten diskutieren.

    Sein Post ist überhaupt nicht verwirrend.

    Sowohl der Holocaust wie auch der Klimawandel sind ein Fakt. Bloß weil es kein Strafbestand ist den Klimawandel zu leugnen, heißt es noch lange nicht, dass es sich dabei um eine Meinung handelt, weil Fakten halt keine Meinungen sind. Isso

  • Bloß weil es kein Strafbestand ist den Klimawandel zu leugnen, heißt es noch lange nicht, dass es sich dabei um eine Meinung handelt, weil Fakten halt keine Meinungen sind.

    Und trotzdem darfst du es ungestraft tun. Isso

    Selbst die "Experten" sind sich uneinig, welche Folgen genau auf uns zu kommen bzw. ob wir daran überhaupt noch großartig etwas ändern können. Scheinbar gehen da die Meinungen durchaus auseinander, also kann mans diskutieren. Eindeutige Fakten betreffen nunmal eher Geschehnisse der Vergangenheit.

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  • Uns ja, mir ist bewusst, dass das hier kein Grammatik-Thema ist und eigentlich hätte ich das auch nicht erwähnt, aber wenn es schon thematisiert wird...

    Oh, aber es wurde gar nicht thematisiert. Ich habe lediglich, da es mir so schien, als hätte ein Diskussionsteilnehmers den Sinn des Beitrags eines anderen Diskussionsteilnehmers nicht ganz korrekt erfasst, versucht, zur Klärung der Situation beizutragen, indem ich besagten Sinn noch einmal mit eigenen Worten zusammengefasst habe, etwas, das du doch auch letztens in einer ähnlichen Situation getan hast. Inwiefern der Ursprungsbeitrag eindeutig war oder inwiefern es verzeihlich ist, ihn misszuverstehen, war gar nicht das Thema (der Vorsicht halber vielleicht auch an der Stelle der Hinweis an Arrior , dass mein Beitrag nicht als Vorwurf an dich zu verstehen ist). Entsprechend hättest du, Gucky, wenn du das ja eigentlich gar nicht erwähnen wolltest, auch gar nicht diese an sich komplett andere Diskussion aufmachen müssen.


    Natürlich aber kann ich dein Bedürfnis nach Sprachpräzision durchaus verstehen - mir ist ja auch schon oft aufgefallen, dass du auf potentiell missverständliche Stilmittel wie Ironie konsequent verzichtest und es entsprechend nie zu Situationen kommst, wo du den Leuten diese dann mit einem genervt oder spöttisch klingenden Unterton erklären musst. Aber wie gesagt und nur als Hinweis: Darum ging es mir an der Stelle gar nicht.

  • Darf man zunächst einmal fragen, warum ich hier in einem ganz anderen Thema als der, in dem mein Beitrag entstand, zitiert werde???


    Weißt du, allein an deiner Art und Weise merkt man, dass du nicht bereit bist konträre Meinungen zu akzeptieren.

    Da du wahrscheinlich recht neu hier bist, kann ich verstehen, wenn du denkst, dass dein Beitrag so zusammengekürzt wurde. Das ist aber eigentlich nie als Vorwurf gemeint. Hier markiert man meist die Stellen, auf die man sich bezieht und dann nimmt man den Teil als Zitat und nicht direkt den ganzen Beitrag, in dem es um noch ganz andere Themen gehen kann.


    Ansonsten sieht das aber recht akzeptierend von Cassandra aus, meiner Meinung nach. Immerhin wurden dir einige Fragen gestellt. Das heißt: Eigentlich will man mit dir weiterdiskutieren und deine Meinung besser verstehen oder hinterfragen. Warum gehst du nicht einfach darauf ein, statt dich über das Zitat aufzuregen und einen Vorwurf zu machen? Deine Meinung wäre zu den Fragen viel interessanter und belebender für die Diskussion.


    Und btw: Man kann auch Meinungen akzeptieren und trotzdem (dagegen) kommentieren. Nur weil man anderer Meinung ist oder etwas hinterfragt, wird deine Meinung nicht gleich als ungültig deklariert.

  • Vorab, die nächsten Aussagen beziehen sich nicht auf dieses Forum, es ist mir allgemein aufgefallen und gerade was das Thema Corona angeht doch extrem mittlerweile.


    Wenn wir diskutieren vertritt ja jeder seine Meinung, egal wie falsch oder richtig diese ist, ich differenziere das halt auch noch mal in kompletten Schwachsinn (also Aussagen die jenseits von gut und böse sind) und nicht richtig (egal ob moralisch oder was auch immer), aber hinnehmbar.

    Gerade wenn ich mir das Netz in den letzten Jahren so angucke, ist es echt schlimm geworden was das Thema Meinungsfreiheit angeht und ich rede hier nicht davon, dass Neonazis Ihre Parolen in die Welt heraus gröhlen dürfen oder der gleichen, ich rede von normalen Meinungen, die nicht immer richtig sind, aber auch nicht so dramatisch, dass man Leute dafür mundtot machen sollte.


    Da ich das Thema Corona erwähnt habe nur kurz dazu (wenn es da weiter was zu diskutieren gibt, dann bitte im richtigen Thread).

    Wir kennen ja die zwei extremen Seiten, die Leute die komplett in Panik leben und die Leute die Verschwörungstheorien ohne Ende an den Tag legen.

    Kurz um ich gehöre zu keiner der beiden Extremen, ich bin der Typ der aber auch keine Angst mehr vor der Krankheit hat, weil ich vieles durch die Krankheit schlimmer beäuge und das ist bei mir halt nicht, dass ich daran erkranke.

    Nun habe ich auch schon relativ humane Aussagen zu dem Thema im Netz lesen dürfen, das Problem ist, sobald sich die Panikseite (ich nenn Sie einfach mal so) auch irgendetwas negatives dazu mitbekommt wird man quasi mundtot gemacht, ich habe also nicht mal mehr das Recht, diverses zu hinterfragen.


    Das gilt auch bei vielen anderen Themen, Meinungsfreiheit scheint im Netz mittlerweile nur dann richtig zu sein, wenn man der "geistigen Elite" entspricht (mittlerweile halten sich halt sehr viele im Netz für extrem schlau^^"), wenn es etwas ist, was nicht komplett Zuspruch findet, wird man halt mal einskalt mundtot gemacht, wobei in Foren das noch "human" (wenn man das so nennen mag, ich mein auch da hab ich schon viel asoziales Gesocks gesehen) abgeht, wo anders wirste u.a. auch bedroht uvm.


    Mittlerweile denk ich mir halt auch nur noch wortwörtlich "du darfst eine Meinung, haben die darfst du halt aber nicht nach außen tragen, weil es genug Leute gibt, die nicht aufhören werden drauf rum zu hacken".

  • Gerade wenn ich mir das Netz in den letzten Jahren so angucke, ist es echt schlimm geworden was das Thema Meinungsfreiheit angeht und ich rede hier nicht davon, dass Neonazis Ihre Parolen in die Welt heraus gröhlen dürfen oder der gleichen, ich rede von normalen Meinungen, die nicht immer richtig sind, aber auch nicht so dramatisch, dass man Leute dafür mundtot machen sollte.


    Mit "Meinungsfreiheit" hat das übrigens recht wenig zu tun, die schützt nämlich Einzelpersonen nicht vor (negativen) Reaktionen auf ihre Meinungsäusserungen.