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  • Ja und nein. Also muss schon sagen, dass ich es falsch finde, die extrem die Gleichberechtigungsbewegung da ist von wegen "Hinterfragt das nicht, die müssen sich nicht rechfertigen etc". Ja, klar, es ist der Körper der Frau, und auch wenn imo keiner das Recht hat, sie zu manipulieren oder gar für sie die Entscheidung zu tragen - Abtreibungen können auch psychische und körperliche Folgen haben. Meine Mutter hatte mit Anfang 20 eine Abtreibung und sich psychisch nie wirklich davon erholt. Obwohl es ganz alleine ihre Entscheidung war und sie nicht gedrängt wurde, das Kind zu behalten oder so. Also doch, es ist schon wichtig, dass man Frauen sagt "es ist deine Entscheidung, aber bitte informiere dich ausreichend, manche Frauen vertragen das körperlich oder seelisch nicht.

    Eben.. und dazu kommt noch.. so ganz stimmt es ja nun auch nicht dass es ja "nur den eigenen Körper betrifft".. aber das wäre jetzt Komplett Off Topic und wenn wir jetzt auch noch Anfangen darüber zu diskutieren ab wann ein Mensch, ein mensch ist kämen wir nie zu einem Ende.. Denn das sehen nunmal alle irgendwie ein bisschen anders.


    Uhm, ich glaube, du verkennst da etwas ganz entscheidendes, - die Zeugungsorgane beim Mann sind ja mehr oder weniger die Hoden, in denen Spermien wachsen, und bei einer Frau halt Eierstöcke und Gebärmutter. Bitte vergleiche also den "Verlust" von einem Penis nicht mit dem Herausnehmen der weiblichen Fortpflanzungsorgane. Denn das Äquivalent zu "Penis ab" wäre "Vagina weg", und das ist ja nun wirklich nicht der Sinn von "unfruchtbar werden".

    Da hast du natürlich Recht.. aber ich würde meine Aussage trotzdem so stehen lassen, und "Penis" durch "Hoden" ersetzen^^

  • Zitat von Jolt

    Ja, ist schlimm.. wird sich aber nie ändern. Das hat so rein garnichts mit unserer Gesellschaft zu tun, sondern mit blöden biologischen Gegebenheit die sich einfach nicht ändern lassen.

    Das heißt Männer sind dazu geboren, oder was?


    Klar, der Unterschied besteht darin, dass die meisten Frauen unterlegen wären und deshalb ihren Partner nicht in "klassischer" Vorstellung vergewaltigen können und das auch seltenst tun werden.

    Aber weißt du, mir haben schon Männer erzählt, dass deren Freundin sie psychisch so zum Sex manipuliert haben, obwohl sie ihnen öfter sagten, ihnen wäre nicht danach, dass sie sich am Ende auch vergewaltigt fühlen. "Wenn du nicht JETZT mit mir schläfst, betrügst du mich bestimmt oder liebst mich gar nicht!" und die wussten, dass er sich in dem Moment dagegen sträubte bis Ekel empfand.

    Oder wenn eine Frau noch relativ nüchtern wäre und einen vollkommen zugesoffenen oder unter Drogen gesetzten Mann schafft ins Bett zu kriegen, ist das genauso schlimm wie bei einem Mann.


    Zitat von Jolt

    Es stimmt, dass sich nicht alles umgehen lässt.. Vieles aber schon. Ich sehe es in meiner eigenen Beziehung immer wieder.. Meine bessere Hälfte glaubt immer wieder Dinge haben zu müssen, die man als Frau einfach braucht.. darunter auch vieles von dem sie glaubt dass es nötig ist um mir zu gefallen.. Das ist aber Blödsinn. Ein Beispiel wäre Makeup. Ich finde sie ohne so viel hübscher.. Und in ihrer Joginghose macht sie mich viel mehr an als in einem Abendkleid... Und jetzt sag nicht, ich bin da die Ausnahme. So denken ganz ganz viele.. Und die die es nicht tun kann man getrost ignorieren. Denn das sind Idioten..

    Krieg das nicht in den falschen Hals, aber es geht dabei ja auch nicht primär um dich oder andere Männer oder Frauen.

    Schminke und Mode sind Kunstformen und eine Form der Selbstverwirklichung.

    Das ist, als würde man sagen: Wieso zeichnen Menschen überhaupt? Die Natur hat Blumen und schöne Tiere geschaffen, kann man sich ja auch angucken.

    Klar ist es auch sehr nice, wenn dich andere hübsch oder sexy finden, aber darum geht es nicht primär.

    Von mir aus können dennoch sogar 99 % der Männer und Frauen so denken. Das ändert nichts daran, dass man sich mit Mode und Schminke mal ausleben will.


    Zitat von Jolt

    Das ist doch jetzt der verzweifelte Versuch irgendwas zu finden, das dagegen spricht. Wenn mit Männlichkeit sowas wie "Durchsetzungsvermögen" oder "Standhaftigkeit" gemeint ist.. Warum sollte das eine Frau in einer Führungsposition nicht beweisen müssen? Müssen wir doch auch.

    Der ganze Arbeitsmarkt ist nach einem typisch maskulinen und toxischen Bild von Erfolg aufgebaut worden und ich find unsere Ellbogengesellschaft zum Kotzen. Deswegen nehm ich nicht dran auf diese Weise teil und beweise mich, indem ich nichts beweisen muss. Wieso auch? Weil es alle anderen auch tun? Das Ding ist: das kann man in einer sozialen Arbeit eher machen. Außerdem bist du da eher der Arsch, wenn du nicht kooperativ bist oder dich als Boss tatsächlich wie der Boss aufführst.

    Das können jedoch manche Frauen nicht in der Technik oä. sagen.


    Zitat von Jolt

    Ich lebe in einer Beziehung in der ich schon oft geschlagen wurde.. meine Frau allerdings nie. Das klingt super abgedreht oder?

    Ich finde es super abgedreht, dass du das als Positivbeispiel herannimmst und dich nicht wehrst. Ich sag ja nicht, dass du zurückschlagen sollst, auch da ich mal davon ausgehe, dass sie vielleicht schwächer ist, aber zumindest ihre Hände festzuhalten ist drin und dir klar zu werden, dass das nicht in Ordnung ist.

  • Da hast du natürlich Recht.. aber ich würde meine Aussage trotzdem so stehen lassen, und "Penis" durch "Hoden" ersetzen^^

    Ganz ehrlich? Ich glaube nicht wirklich, dass es so viele Männer abschrecken würde, sich einer Vasektomie zu unterziehen, wenn sie dafür ihre Hoden verlieren würden. Again, ich bin kein Dude, aber es hat ja auch seinen Grund, sich einer solchen Prozedur zu unterziehen.

    Eben.. und dazu kommt noch.. so ganz stimmt es ja nun auch nicht dass es ja "nur den eigenen Körper betrifft".. aber das wäre jetzt Komplett Off Topic und wenn wir jetzt auch noch Anfangen darüber zu diskutieren ab wann ein Mensch, ein mensch ist kämen wir nie zu einem Ende.. Denn das sehen nunmal alle irgendwie ein bisschen anders.

    Fakt ist aber auch, dass man das Leben einer Frau und die Gesundheit einer Frau respektieren muss, und geshamed zu werden, bis sie sich kleinkriegen lässt, ist halt auch falsch. Klar, nicht alle Frauen wissen, wie es ist, ein Baby im Bauch zu tragen, welche körperlichen und psychischen Symptome man hat etc. Aber dass Männer dafür die Gesetze machen und sich besonders viele Männer da auch so wahnsinnig aufspielen und einmischen, finde ich schlichtweg falsch. Ich glaube die wenigsten Frauen, sind so kaltherzig und careless, wie man es gerne suggeriert. Keine normale Frau denkt sich "oh Junge, Abtreibung schon ein gutes Verhütungsmittel", und es ist sicherlich nie eine einfache Entscheidung. Man hört immer wieder von Berichten von Frauen, die sich ganz sicher waren, und dann doch in gewisser Weise getrauert haben, dass dieses Leben in ihrem Leben keinen Platz hatte, und so "distanziert" und "lieblos" ist niemand.

    Und bis es anders bewiesen ist - und "ab wann ist ein Leben ein Leben" wirst du nie beweisen können - muss man im Zweifel für denjenigen entscheiden, in dessen Körper dieses Leben heranwächst. Und das ist in jedem Fall die biologische Mutter dieses ungeborenen Lebens.

  • Denn wissenschaftlich lässt sich feststellen, dass durchmischtere Teams in denen auch Leute, die Empathie über Durchsetzungsfähigkeit stehen, am Ende bessere Ergebnisse erzielen.

    Na und? Das ist wie "lasst uns alle Veganer werden, denn dann retten wir alle die Welt!". Das klingt so schön und gut, lässt sich aber praktisch nicht so schnell umsetzen oder vllt sogar gar nicht.

    Studien sind nun mal unter wissenschaftlichen Voraussetzungen durchgeführt worden, die sich praktisch nicht einfach so reproduzieren lassen.

    Menschen funktionieren in der Realität nicht so einwandfrei, wie man es gerne hätte.

    Davon abgesehen werden Frauen (cis und trans) weit unter mehr Druck gesetzt, was das Körperbild angeht. Welches Aussehen okay ist, wie sie sich präsentieren soll etc. Dahingehend wäre halt auch so ein Stichwort: Bis zu welcher Kleidergröße bekommt man überhaupt etwas?

    Das kann ich nicht abstreiten, weil es wahr ist, aber dann kann man auch nicht sagen, dass die Männer dafür Schuld sind, dass sie eine hübschere Frau attraktiver finden... Und das kann man nun auch nicht ändern, weil, wie ich bereits weiter oben geschrieben habe, der Mann oder der Mensch nicht perfekt funktioniert. Genauso stehen Frauen auch auf Männer mit definierten Körpern und keine Ahnung Unterkiefer usw. und noch dazu grob gesagt auf ein "Arschloch Verhalten". Da hat ein Mann als Introvertierte Couchkartoffel nun mal auch die schlechteren Karten.


    Und außerdem gehören wohl die meisten Arbeitsgeber eh noch zur früheren frauenfeindlicheren Generation, oder lieg ich falsch? Zumindest in der Medizin hat sich der Anteil an Frauen im Medizinstudium drastisch geändert (bei mir gefühlt 60-70 Prozent). Wahrscheinlich werden sich die Quoten in der medizinischen Arbeitswelt in der nächsten Generation verändern..

    Uhm, ich glaube, du verkennst da etwas ganz entscheidendes, - die Zeugungsorgane beim Mann sind ja mehr oder weniger die Hoden, in denen Spermien wachsen, und bei einer Frau halt Eierstöcke und Gebärmutter. Bitte vergleiche also den "Verlust" von einem Penis nicht mit dem Herausnehmen der weiblichen Fortpflanzungsorgane. Denn das Äquivalent zu "Penis ab" wäre "Vagina weg", und das ist ja nun wirklich nicht der Sinn von "unfruchtbar werden".

    In der Vasektomie wird ja letztendlich der Samenleiter abgetrennt und letztendlich ist es mehr oder weniger ein reversibles Verfahren. Ob man die weiblichen Organe nochmal einpflanzen kann, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich ist eine Vasektomie nicht vergleichbar mit "Ovarien und Uterus raus". Ob der ganze Einwand also unter Sexismus einzuordnen sein soll, sei mal dahingestellt.

  • Das heißt Männer sind dazu geboren, oder was?


    Klar, der Unterschied besteht darin, dass die meisten Frauen unterlegen wären und deshalb ihren Partner nicht in "klassischer" Vorstellung vergewaltigen können und das auch seltenst tun werden.

    Aber weißt du, mir haben schon Männer erzählt, dass deren Freundin sie psychisch so zum Sex manipuliert haben, obwohl sie ihnen öfter sagten, ihnen wäre nicht danach, dass sie sich am Ende auch vergewaltigt fühlen. "Wenn du nicht JETZT mit mir schläfst, betrügst du mich bestimmt oder liebst mich gar nicht!" und die wussten, dass er sich in dem Moment dagegen sträubte bis Ekel empfand.

    Oder wenn eine Frau noch relativ nüchtern wäre und einen vollkommen zugesoffenen oder unter Drogen gesetzten Mann schafft ins Bett zu kriegen, ist das genauso schlimm wie bei einem Mann.

    Du hast gerade alles das von dem ich gesagt habe, dass man es so auf keinen Fall verstehen sollte, genommen, und es genauso verwendet XD Das war Absicht, oder? :p

    Das ändert nichts daran, dass man sich mit Mode und Schminke mal ausleben will.

    Öhm Nein? Es ändert aber auch nix daran dass euch keiner dazu zwingt.

    Deswegen nehm ich nicht dran auf diese Weise teil und beweise mich, indem ich nichts beweisen muss. Wieso auch? Weil es alle anderen auch tun? Das Ding ist: das kann man in einer sozialen Arbeit eher machen. Außerdem bist du da eher der Arsch, wenn du nicht kooperativ bist oder dich als Boss tatsächlich wie der Boss aufführst.

    Find ich gut. Ist aber erstmal deine Entscheidung und hat nichts mit Sexismus oder nicht zu tun wenn du dich bewusst dazu entscheidest dich aus einem Gerangel herauszuhalten, durch dass alle durchmüssen wenn sie denn doch daran teilhaben wollen. Egal ob Mann oder Frau.


    Ich finde es super abgedreht, dass du das als Positivbeispiel herannimmst und dich nicht wehrst.

    Ähm? Positivbeispiel? An welcher stelle klang das wie "Juchu, meine Frau schlägt mich?" XD

    Und was heißt nicht wehren? Ich versuch mich wenn es so weit kommt (und an der Tagesordnung liegt das jetzt auch nicht^^) durchaus zu verteidigen. Aber ich würde sie niemals zurück schlagen. Sie hat sich in diesen Momenten buchstäblich nicht unter Kontrolle. Ich hätte die schon, wenn ich zurück lange. An der Stelle würde ich dich auch bitten nicht weiter darauf einzugehen. Das ist dann doch zu privat. Und wie ich ja im selben Posting sagte. Das muss keiner verstehen, aber so hinnehmen.



    Und bis es anders bewiesen ist - und "ab wann ist ein Leben ein Leben" wirst du nie beweisen können - muss man im Zweifel für denjenigen entscheiden, in dessen Körper dieses Leben heranwächst. Und das ist in jedem Fall die biologische Mutter dieses ungeborenen Lebens

    Selbstverständlich. Seh ich nicht anders.. Aber nach reichlicher Überlegung und wenn sichergestellt ist dass sie auch wirklich genau weiß über was sie da entscheidet. Ich glaube wir sehen das garnicht unterschiedlich.



    Edit: Ach und..

    Ganz ehrlich? Ich glaube nicht wirklich, dass es so viele Männer abschrecken würde, sich einer Vasektomie zu unterziehen, wenn sie dafür ihre Hoden verlieren würden. Again, ich bin kein Dude, aber es hat ja auch seinen Grund, sich einer solchen Prozedur zu unterziehen.

    .. doch ^^

  • Haben sie ja auch nicht.. das ist auch garnicht das was ich damit sagen wollte. Oh Gott.. hast du das was ich gesagt hab allen ernstes wie "Wir Männer machen das halt, nehmt es gefälligst so hin!" aufgefasst? lol.. Da ging es mir viel mehr darum, dass es die Biologie einem Mann leichter macht eine Frau zu vergewaltigen, als einer Frau einen Mann.

    Menschen funktionieren in der Realität nicht so einwandfrei, wie man es gerne hätte.

    In der Realität finden die meisten Vergewaltigungen entweder in Beziehungen statt oder durch Machtpositionen. Beziehungen heißt nicht nur romantische Beziehungen, sondern auch familiäre und freundschaftliche Beziehungen. Die aller-allerwenigsten Vergewaltigungen beinhalten - jedenfalls am Anfang - ein direktes körperliches Festhalten, sondern einfach das Ignorieren eines "Neins" oder das Ausnutzen von einer Abhängigkeit. Diese Abhängigkeit kann aufgrund einer Machtposition (Chef, Vorgesetzter, Professor, Lehrer, aber auch Elternteile etc.) passieren, aber auch emotionaler oder finanzieller Natur sein (wie es halt oft in Beziehung der Fall ist - emotional auch in Freundschaften). Wie Bastet sagt hat es auch oft (bei Männern auf Frauen und Frauen auf Männern) wird oft Manipulation benutzt, um das "gewünschte Resultat" zu erreichen.

    Sprechen wir von Vergewaltigungen, die richtig Gewalt beinhalten (sei es in Beziehungen oder durch komplett fremde), sei gesagt: a) Es gibt genug starke Frauen und schwache Männer, b) beide Geschlechter können Waffen benutzen, c) beide Geschlechter können Drogen verabreichen, d) es gibt auch Männer, die nicht zurückschlagen würden.


    Übrigens: Es ist ein Gerücht, dass Männer nicht hart werden, wenn sie nicht wollen. Ich will hier nicht auf Details eingehen. Aber ja, es braucht biologisch nicht das eine. Und auch nicht jede Frau auf Mann vergewaltigung beinhaltet den Penis.


    Also nein, das hat alles sehr wenig mit Körperlichkeiten zu tun. Es hat mit "male entitlement" zu tun, das wiederum aus unserer Kultur heraus erwächst. Eben wie gesagt der kulturellen Idee, dass Frauen irgendwie Männern Sex schulden und der Wert eines Mannes zumindest unter anderem darüber definiert ist, mit wie vielen und welchen Frauen er Sex hatte.


    Es hat auch einen Grund, warum diese ganze "Pick Up Artist" Klamotte fast nur Männer beinhaltet, die Frauen "rumkriegen" wollen. Nicht umgekehrt.


    Auch hier wieder.. biologische Gegebenheit.. Wenn eine Vasektomie für den Mann bedeuten würde sich den Penis abschneiden zu lassen, würde man das auch anders sehen^^

    Abgesehen von dem, was Feliciá sagt: Es ist immer noch der Körper der Frau. Und wenn sie möchte, dass das mit ihrem Körper gemacht wird und sogar bereit ist dafür zu zahlen, dann soll das auch so geschehen. Es gibt absolut keinen Grund, es ihr zu verweigern - vor allem nicht in einer Welt, in der Schönheits-OPs üblich und okay sind. Davon abgesehen: Es wird Frauen bspw. auch in Fällen verweigert, wo es für sie eigentlich medizinisch vom Vorteil wäre, weil sie bspw. Hormonstörungen haben. Wie gesagt. PMS. It's a thing. Oder um Krebs zu verhindern.


    Ich hab Manchmal das Gefühl dass wir einfach in unterschiedlichen Welten leben. Ich habe mit meinen Partnerin immer darüber gesprochen wie wir das handhaben.. Und ich hatte sowohl Freundinnen die die Pille genommen haben, weil es ihnen auch einfach nicht viel ausmachte und ich hab selbst über längere Zeiträume Kondome benutzt. Ich weigere mich einfach zu glauben, dass die ekelhaften Typen die ihre Frau da zu irgendwas zwingen die Norm darstellen. Kann doch nicht sein, dass ich so viel anders Ticke als der Rest meines Landes. Wo sind all diese Menschen? Ich treff sie irgendwie komischerweise nie.

    Wie polskaaaviolet schon sagt: Es geht nicht um den Partner, der die Partnerin überredet/bedrängt. Den gibt es auch, ja, wahrscheinlich häufiger als du denkst, aber es geht mir tatsächlich um die Gesellschaftliche Haltung, die von Frauen erwartet, die Pille zu nehmen, und Ärzt*innen, die die Pille wegen jeder Kleinigkeit, teilweise sogar ohne Gründe dafür, verschreiben. Und darum, dass die Pille aus eigener Tasche gezahlt werden muss und teuer ist. Aber auch darum, dass es bspw. heißt, wenn eine Person mit Uterus unbeabsichtigt schwanger wird: "Ja, selbst schuld. Hätte si*er halt die Pille nehmen sollen." Worüber der Person dann abgesprochen wird, eine Abtreibung haben zu dürfen, immerhin sei sie ja selbst Schuld.


    ich hab keine Ahnung was du bist, wenn du es mir nicht erzählst. Ich gehe aber solange mir niemand was anderes sagt, erstmal von der Norm aus..

    Was ist denn "die Norm"? Dass Leute, die sich über Sexismus beschweren, allesamt weiblich sind? Kann dir nämlich garantieren: Nein. Sind sie nicht. Oder dass Leute, die einen weiblichen Avatar haben, weiblich sind? Nun ... warste Mal in einem Anime-Board unterwegs?


    Davon abgesehen: Es ist sehr hilfreich nicht das Geschlecht des Gegenübers einfach "anzunehmen". Gerade online.


    Du hast hier unheimlich geschickt das Thema gewechselt.. ich hätte es selbst fast nicht bemerkt. Im einen Moment geht es noch um Gleichheit, und als jemand feststellt dass die zumindest in diesem Punkt längst existiert, lenkst du um und sagt.

    Nein. Es ist dasselbe Thema. Weil es alles mit Sexismus und mit Gleichberechtigung zu tun hat. Zum einen: Nein, es existiert in dem Punkt noch lange keine Gleichberechtigung. Nicht in Deutschland. Nicht in den meisten Ländern. Erneut: Ein Drittel von unseren Politikern ist weiblich. Nicht einmal ein fünftel aller Führungspositionen in deutschen Firmen sind weiblich. Rechnet man dabei die Firmen heraus, die in "vornehmlich weiblichen Feldern" (also Dingen, die mit Kindern oder Pflege zu tun haben) existieren, sinkt es sogar auf ein Zehntel.


    Aber es ist nun einmal auch eine Form von Gatekeeping und Sexismus zu behaupten, dass Frauen, die ihnen gesellschaftlich anerzogene, traditionell weiblich kanontierte Eigenschaften haben, dadurch nicht für diese Jobs/Stellungen geeignet wären, während Eigenschaften, die traditionell Jungen anerzogen werden, besser geeignet seien. Und nein, das ist nicht zwangsläufig etwas, das bewusst passiert - aber es ist ein Zusammenhang, der existiert.


    Trifft natürlich umgekehrt hier auch Männer, die sich bewusst (oder halt auch einfach, weil es ihre Art ist) gegen toxisch männliches Verhalten entscheiden und dadurch politisch benachteiligt werden. Durch die Einordnung von weiblichen Eigenschaften, die vornehmlich durch die Gesellschaft und damit einhergehend die Erziehung und kulturelle Osmose als weiblich definiert und gelesen werden, als Schwach oder Schwäche, wird letzten Endes ein Leistungsbetontes und Empathieloses System geschaffen.


    Ja aber sicher doch. Weil das nunmal der tatsächliche Umgang mit exakt dem Wort ist, für das es eben steht^^

    Nein. Es gibt Wortdefinitionen, die sind sogar gesetzlich vorgegeben. Frauenquote gehört dazu. Sollten die Fälle tatsächlich so gelaufen sein, wie du behauptest (ich habe arge Zweifel, aber das einmal außen vor), können die Männer auch gerichtlich dagegen vorgehen und sich die Stelle oder zumindest einen finanziellen Ausgleich einklagen.


    Was mir sofort einfällt.. The Witcher, das demnächst auf Netflix startet.. Dort gibt es eine Figur, die sowohl in den Büchern als auch in den spielen weiß war. In der Netflix Umsetzung ist sie schwarz.. Nicht dass irgendwer ein Problem damit hätte, dass schwarze Schauspielerinen besetzt werden.. aber muss das in einem Universum bzw. mit einer Figur passieren die schon lange vorher existiert hat, und zu der man ein klares Bild im Kopf hat? Das ganze spielt in einer an Polen erinnernden Fantasy Welt in der es zum einen üblich ist, dass die meisten Weiß sind, und zum anderen ist in den Büchern klar definiert ist von wem sie abstammt. Das sind Nilfgarder die ganz explizit als weiße Rasse beschrieben werden. Also warum ist diese Person jetzt Schwarz? Fällt dir irgendein guter Grund ein, außer einer Quote? Mir nicht. Und falls doch.. vielleicht kreative Freiheit? Spar es dir bitte^^ Es geht um die Quote.. Es ist einfach so und wurde sogar schon durch die Blume kommuniziert.

    Die Ironie: Dies geschieht unter anderem auf Wunsch des Autors, da dieser sich bei den Spielen sehr über die Abwesenheit von nicht-weißen Charakteren (und die Begründung von CD Red, die sehr der deinen ähnlich ist) geärgert hat. Ein wichtiger Faktor ist, dass die Bücher sowohl patriarchale, als auch koloniale Gesellschaftsdynamiken kritisieren sollten. Deswegen sind hier bspw. auch die magischen Spezies größtenteils nicht länger weiß - aber auch die anderen Gruppen stärker durchmischt.


    Denn: Es ist eine Fantasy-Welt. Es ist nicht das mittelalterliche Polen. Es ist eine fantastische Welt, in der die Menschen eine invasive Spezies sind, die in ein fremdes Land kamen und es für sich in Anspruch genommen haben. Viele weiße Nerdboys haben das nicht geschnallt. Deswegen war es dem Autor wichtig, dass die Verfilmung diverser ist. Es ist seine Welt. Er will nicht, dass diese aus einer White Superiority Perspektive gelesen wird. Ich persönlich applaudiere ihm und finde es toll, dass die Rollen so besetzt wurden. Die Welt - die komplett fantastisch ist - wird dadurch nicht unrealistischer.


    Anders gesagt: Warum sollte in einer Welt, in der Magie, Monster und Drachen existieren, die auch Einflüsse aus nicht-europäischen Mythen genommen hat, selbst wenn sie zentral aus dem slavischen Raum inspiriert wurde, ein nicht-weiße Mensch weniger realistisch sein, als ein weißer Mensch?


    Und du sagst mir, dass es auf der anderen weniger gut beleuchteten Seite keine Muster gibt? Einer Seite von der wir "wissen, dass wir nichts wissen"?

    Wir haben sicherlich eine recht hohe Dunkelziffer, sowohl was häusliche Gewalt, als auch was Vergewaltigungen angeht, von Frauen gegen Männer. Aber das heißt nicht, das diese auch nur Ansatzweise an die umgekehrte herankommt. Die Dunkelziffer ist ganz klar da und hängt ebenfalls mit systematischen Problemen zusammen, gegen die wir dringend etwas tun sollten. Vollkommen richtig. Gibt es da Muster? Wahrscheinlich auch. Sind diese so allgegenwärtig, wie andersherum? Sicher nicht. Sonst wäre die Rate an Tötungsdelikten von Frauen an Männern deutlich höher. Denn ist das Opfer einmal tot, verschweigt es diesen Zustand kaum. Und sofern du nicht implizieren willst, dass Frauen besser als Männer sind, Morde zu verheimlichen ... es werden 5 bis 6 Mal so viele Frauen von ihren männlichen Partnern umgebracht, als andersherum.


    Studien sind nun mal unter wissenschaftlichen Voraussetzungen durchgeführt worden, die sich praktisch nicht einfach so reproduzieren lassen.

    Diese Studien wurden durchweg durchgeführt, indem man den REALEN Erfolg von Teams und Unternehmen mit unterschiedlichen Einstellungs- und Teamaufbaustrategien verglichen hat. In mehreren Ländern. Die Ergebnisse waren überall identisch.


    Weil, guess what, alle profitieren durch Gleichberechtigung.

  • Diese Studien wurden durchweg durchgeführt, indem man den REALEN Erfolg von Teams und Unternehmen mit unterschiedlichen Einstellungs- und Teamaufbaustrategien verglichen hat. In mehreren Ländern. Die Ergebnisse waren überall identisch.


    Weil, guess what, alle profitieren durch Gleichberechtigung.

    Den letzten Punkt hab ich ja auch nicht abgestritten. Die Frage ist nur, ob ein solcher Zustand von "globaler" oder gar "regionaler Gleichberechtigung" überhaupt erreicht werden kann? Kannst du ehrlich darauf antworten? Deswegen vergleiche ich es mit dem Thema "Vegan und Klimawandel". Würden alle Menschen zum Veganismus umsteigen, würde man so auf einen Schlag den Klimawandel drastisch reduzieren. Theoretisch. Ob sich sowas praktisch anwenden lässt, ist eine andere Frage.

    Menschen sind sehr komplex und sehr vielfältig. Ob Faktoren wie "Männlichkeit" und "Weiblichkeit" alleine die Zusammenarbeit eines Teams so stark beeinflussen, mag ich zu bezweifeln.

  • Übrigens: Es ist ein Gerücht, dass Männer nicht hart werden, wenn sie nicht wollen.

    Am I a joke to you?

    Was ist denn "die Norm"? Dass Leute, die sich über Sexismus beschweren, allesamt weiblich sind? Kann dir nämlich garantieren: Nein. Sind sie nicht. Oder dass Leute, die einen weiblichen Avatar haben, weiblich sind?

    Nicht allesamt, aber die meisten schon. Und bisher dachte ich auch immer, du wärst weiblich. Da kannst du den armen Jungen dafür nicht anschnauzen, wenn du hier sogar mit einem weiblichen Namen rumläufst. Fast so, als würde ich mit dem Namen "Vanessa" hier anstatt Supreme rumlaufen, da würde doch jeder auch locker glauben, dass ich ein Mädel bin. Es sind einfach Dinge, die man versucht, vorauszusehen, ohne sie wirklich zu wissen. Aber jetzt sind wir bestens drüber informiert.

    Das heißt Männer sind dazu geboren, oder was?

    Und genau solche Accusations bringen Diskussionen wie diese hier zum Explodieren. Wo sagt er denn, dass Männer dazu geboren sind? Sie haben nun mal das nötige Material und können solche Aktionen wie Vergewaltigungen eben viel, viel leichter als Frauen durchführen. Ich finde jetzt kein perfektes deutsches Wort für "horny", aber es ist nun mal ein wissenschaftlicher Fakt, dass Männer "hornier" als Frauen sind. Und das verdanken wir, wie Jolt schon sagte, diese "blöden" biologischen Gegebenheiten, die uns letztlich zu dem gemacht haben, was wir nun sind.

  • Wo sagt er denn, dass Männer dazu geboren sind?

    Und das verdanken wir, wie Jolt schon sagte, diese "blöden" biologischen Gegebenheiten, die uns letztlich zu dem gemacht haben, was wir nun sind.

    ?


    Also a) wurde ja schon ausgeführt, dass es nicht stimmt, dass Männer von Natur aus eher zur Vergewaltigung neigen. Und b) was genau ist dann biologisch so gegeben und zu was genau macht es biologische Männer? Ich komme gerade nicht mit. Es ist jedenfalls Männern gegenüber sexistisch zu behaupten, dass die Biologie sie zu potentiellen Vergewaltigern macht und stimmt ja auch nicht, Gott sei Dank, sonst hätten wir ein größeres Problem als "nur" gesellschaftliche Einflüsse.

  • Wo sagt er denn, dass Männer dazu geboren sind?

    Und das verdanken wir, wie Jolt schon sagte, diese "blöden" biologischen Gegebenheiten, die uns letztlich zu dem gemacht haben, was wir nun sind.

    ?


    Also a) wurde ja schon ausgeführt, dass es nicht stimmt, dass Männer von Natur aus eher zur Vergewaltigung neigen. Und b) was genau ist dann biologisch so gegeben und zu was genau macht es biologische Männer? Ich komme gerade nicht mit. Es ist jedenfalls Männern gegenüber sexistisch zu behaupten, dass die Biologie sie zu potentiellen Vergewaltigern macht und stimmt ja auch nicht, Gott sei Dank, sonst hätten wir ein größeres Problem als "nur" gesellschaftliche Einflüsse.

    Sein Beitrag bezog sich darauf, dass Männer dank diese biologischen Gegebenheiten einfachere Auswahl an Möglichkeiten haben, Frauen zu vergewaltigen und nicht, dass sie automatisch welche sind, bloß weil sie als Männer geboren sind. Meine Aussage bezog sich darauf, dass Männer hornier als Frauen sind und dass dieses nun mal mit der Biologie zusammenhängt. Was gibt es da nicht zu verstehen?

  • Sprechen wir von Vergewaltigungen, die richtig Gewalt beinhalten (sei es in Beziehungen oder durch komplett fremde), sei gesagt: a) Es gibt genug starke Frauen und schwache Männer, b) beide Geschlechter können Waffen benutzen, c) beide Geschlechter können Drogen verabreichen, d) es gibt auch Männer, die nicht zurückschlagen würden.

    Wem sagst du das? Aber warte.. du bist doch die gleiche Person die mir eben noch erzählt hat, dass das vor allem ein Problem der Frauen ist.. wait..

    Ich muss kurz nochmal sortieren wer welchen Standpunkt vertritt^^

    Also nein, das hat alles sehr wenig mit Körperlichkeiten zu tun. Es hat mit "male entitlement" zu tun, das wiederum aus unserer Kultur heraus erwächst. Eben wie gesagt der kulturellen Idee, dass Frauen irgendwie Männern Sex schulden und der Wert eines Mannes zumindest unter anderem darüber definiert ist, mit wie vielen und welchen Frauen er Sex hatte.

    Du machst dir gar kein Bild wie "dankbar" der Durchschnittsmann von heute ist, wenn ihn überhaupt eine ran lässt XD Wenn ihr überhaupt jemand wen im Griff hat, dann das schönere Geschlecht uns.

    Übrigens: Es ist ein Gerücht, dass Männer nicht hart werden, wenn sie nicht wollen. Ich will hier nicht auf Details eingehen. Aber ja, es braucht biologisch nicht das eine. Und auch nicht jede Frau auf Mann vergewaltigung beinhaltet den Penis.

    Mir reicht es schon wenn gerade was zu spannendes im Fernsehen läuft damit sich da nichts tut. Und um mal ganz kurz auf Beispiele wie zu hohem Alkoholkonsum einzugehen.. Wenn ich so betrunken bin, dass ich nicht mehr in der Lage bin eigene Entscheidungen zu treffen, dann ist sowieso völlig tote Hose.. Hab den Begriff glaub ich noch nie so passend verwendet.

    aber es geht mir tatsächlich um die Gesellschaftliche Haltung, die von Frauen erwartet, die Pille zu nehmen, und Ärzt*innen, die die Pille wegen jeder Kleinigkeit, teilweise sogar ohne Gründe dafür, verschreiben.

    Und an welcher Stelle habt ihr die Macht verloren das trotzdem selbst zu entscheiden?



    Was ist denn "die Norm"? Dass Leute, die sich über Sexismus beschweren, allesamt weiblich sind? Kann dir nämlich garantieren: Nein. Sind sie nicht. Oder dass Leute, die einen weiblichen Avatar haben, weiblich sind? Nun ... warste Mal in einem Anime-Board unterwegs?

    Das erste mal vor ca. 20 Jahren.. Ich verweise mal auf das was Supreme dazu sagt.. Das trifft es ganz gut. Und ganz ehrlich? Ich will mir garnicht die Mühe machen meine Einstellung diesbezüglich zu ändern^^ Wir werden als Mann oder als Frau geboren. Manch einer trifft später eine eigene Wahl.. Aber das ist ein Ereignis zu dem er sich selbst entscheidet und das gerne anderen mitteilen darf. Tut er das nicht, muss er damit leben dass die Leute erstmal von der "Norm" ( ja und ich werde es immer wieder so nennen) ausgehen. Wenn das nicht akzeptabel für dich ist, dann müssen wir uns drauf einigen dass ich nicht so tolerant sein kann, wie du es gerne sehen würdest. Das steckt dann wohl nicht in mir.


    Erneut: Ein Drittel von unseren Politikern ist weiblich

    Ist dir eigentlich klar, was für eine großartige Entwicklung ein Drittel ist, wenn du dir anschaust wie die Welt noch vor 50 Jahren aussah?


    Ich zitiere passender Weise mal kurz skz:

    Und außerdem gehören wohl die meisten Arbeitsgeber eh noch zur früheren frauenfeindlicheren Generation, oder lieg ich falsch? Zumindest in der Medizin hat sich der Anteil an Frauen im Medizinstudium drastisch geändert (bei mir gefühlt 60-70 Prozent). Wahrscheinlich werden sich die Quoten in der medizinischen Arbeitswelt in der nächsten Generation verändern..

    Eben das.. das hab ich schon früher mehrmals versucht zu sagen.

    Ihr versucht krampfhaft an manchen Stellen Steine ins rollen zu bringen die schon seit Jahren ungebremst den Berg runter kugeln, und längst von niemandem mehr aufzuhalten sind. Und bevor jetzt wieder jemand was behauptet, das ich nie gesagt habe. Das heißt nicht das an manchen Stellen nicht noch Aktivität von Nöten ist, und andere noch längst nicht da sind wo sie sollten.. Aber ihr führt kein Leben als hilflose Opfer der Gesellschaft mehr. Ein Grund warum Feminismus oft so einen leicht negativen Beigeschmack hat (was wenn er vernünftig praktiziert wird natürlich Bullshit ist) ist sicher auch dass viele garnicht einsehen, was sie längst erreicht haben, und parallel zum Fortschritt immer unzufriedener werden.


    Sollten die Fälle tatsächlich so gelaufen sein, wie du behauptest (ich habe arge Zweifel, aber das einmal außen vor), können die Männer auch gerichtlich dagegen vorgehen und sich die Stelle oder zumindest einen finanziellen Ausgleich einklagen.

    Das können sie in der Theorie machen.. In der Praxis arbeiten sie dann mit Leuten zusammen die das nur tun, weil man sie verklagt hat. Wie oft glaubst du, passiert das wirklich? ;)


    Ein wichtiger Faktor ist, dass die Bücher sowohl patriarchale, als auch koloniale Gesellschaftsdynamiken kritisieren sollten. Deswegen sind hier bspw. auch die magischen Spezies größtenteils nicht länger weiß - aber auch die anderen Gruppen stärker durchmischt.

    Die Bücher haben das auf einem ganz anderen weg thematisiert. Dort ging es nämlich nie um die Hautfarbe oder das Geschlecht unter Menschen, sondern um vergleiche Themen, die aber als Auseinandersetzung zwischen Menschen, und anderen Rassen, wie Elfen, Zwergen, oder Gnomen stattfanden. Grob zusammengefasst Menschen gegen Anderlinge.


    Denn: Es ist eine Fantasy-Welt. Es ist nicht das mittelalterliche Polen. Es ist eine fantastische Welt, in der die Menschen eine invasive Spezies sind, die in ein fremdes Land kamen und es für sich in Anspruch genommen haben. Viele weiße Nerdboys haben das nicht geschnallt. Deswegen war es dem Autor wichtig, dass die Verfilmung diverser ist.

    Was sie aber geschnallt haben, ist, dass ihre Herkunft und damit ihre Hautfarbe klar definiert ist. Es gibt faktisch Punkte die dagegen sprechen dass sie dunkelhäutig sein kann. Les dich bitte noch weiter in das Thema ein, dann kommst du sicher irgendwann auch noch an den Punkt an dem du feststellen wirst, warum Sapkowski das unbedingt anders umsetzen möchte als CD Project. Dann würde mich interessieren ob du ihm immer noch applaudierst. Aber den Spaß herauszufinden was ich damit genau meine, überlass ich dir. Denn da mangelt es eindeutig ein bisschen an Wissen über die Thematik.

    da dieser sich bei den Spielen sehr über die Abwesenheit von nicht-weißen Charakteren (und die Begründung von CD Red, die sehr der deinen ähnlich ist) geärgert hat.

    Der hat sich über was ganz anderes geärgert.. aber last hint :D

  • Zitat von Jolt

    während es bei einem Mann erheblich schwieriger ist ihn zur "Mitarbeit" zu zwingen wenn er das selbst nicht will.

    Als Mann musst du doch wissen, dass mechanische Reize reichen?


    Zitat von Jolt

    Find ich gut. Ist aber erstmal deine Entscheidung und hat nichts mit Sexismus oder nicht zu tun wenn du dich bewusst dazu entscheidest dich aus einem Gerangel herauszuhalten, durch dass alle durchmüssen wenn sie denn doch daran teilhaben wollen. Egal ob Mann oder Frau.

    Das hat sehr viel mit Sexismus zu tun. Gerade die Felder, und das sind die meisten, in denen Frau erst spät und sehr langsam einsteigen durften, sind die Hierarchiestrukturen und Konkurrenz am stärksten.

    Weil sich die Frauen dort durchsetzten, setzte sich bald das Bild durch von: Alle anderen Frauen, die nicht so sind, sind dümmlich und schwach. Da kamen auch solche modisch dummen Ideen auf wie Hosenzüge für Frauen, kA wer darin nicht wie eine Presswurst aussieht und atmen kann.

    Von WOLLEN kann bei den meisten auch keine Rede sein. Man wird so sozialisiert, dass man wollen soll.


    @Vasektomie

    Find ich auch nicht richtig Frauen auf Aufforderung Gebärmutter und Eierstöcke zu entnehmen. Wenn sie später dann doch einen Kinderwunsch hat, ja gut, Pech.

    Aber die meisten Leute haben ungefähr das Bio/Anatomiewissen von der 4. Unterstufe und die meisten werden, wenn du ihnen was von Hormonproduktion erzählst, denken das sei jetzt eh nicht so wichtig oder diese seien bloß da, um Eizellen heranreifen zu lassen.

    Einen Samenleiter kann man leichter durchtrennen und das hat keine hormonellen Folgen, meines Wissens nach.


    Zitat von Feliciá

    Ganz ehrlich? Ich glaube nicht wirklich, dass es so viele Männer abschrecken würde, sich einer Vasektomie zu unterziehen, wenn sie dafür ihre Hoden verlieren würden. Again, ich bin kein Dude, aber es hat ja auch seinen Grund, sich einer solchen Prozedur zu unterziehen.

    Ich glaub schon, vor allem wird das ohnehin nicht getan.


    Was nunmal nicht stimmt.


    Zitat von Jolt

    Wem sagst du das? Aber warte.. du bist doch die gleiche Person die mir eben noch erzählt hat, dass das vor allem ein Problem der Frauen ist.. wait..

    Ich muss kurz nochmal sortieren wer welchen Standpunkt vertritt^^

    Wenn du etwas zu sagen hast, sag's?

  • Nein. Es ist dasselbe Thema. Weil es alles mit Sexismus und mit Gleichberechtigung zu tun hat. Zum einen: Nein, es existiert in dem Punkt noch lange keine Gleichberechtigung. Nicht in Deutschland. Nicht in den meisten Ländern. Erneut: Ein Drittel von unseren Politikern ist weiblich. Nicht einmal ein fünftel aller Führungspositionen in deutschen Firmen sind weiblich. Rechnet man dabei die Firmen heraus, die in "vornehmlich weiblichen Feldern" (also Dingen, die mit Kindern oder Pflege zu tun haben) existieren, sinkt es sogar auf ein Zehntel.


    Aber es ist nun einmal auch eine Form von Gatekeeping und Sexismus zu behaupten, dass Frauen, die ihnen gesellschaftlich anerzogene, traditionell weiblich kanontierte Eigenschaften haben, dadurch nicht für diese Jobs/Stellungen geeignet wären, während Eigenschaften, die traditionell Jungen anerzogen werden, besser geeignet seien. Und nein, das ist nicht zwangsläufig etwas, das bewusst passiert - aber es ist ein Zusammenhang, der existiert.

    Ok und wie sollte das nun deiner Meinung nach überhaupt aussehen? 50/50? Weil 50% Frauen und 50% Männer insgesamt in ALLEN Arbeitsbereichen wissenschaftlich bewiesen (dazu auch gerne Quellen) bessere Arbeit leisten? Ist das für dich Gleichberechtigung? Was ist dann mit den Leuten, die sich als weder das noch das identifizieren?

    Und für dich sind Männer und Frauen gleich (deine Worte: gibt genug starke Frauen und schwache Männer) das heißt du traust allen Frauen zu, sich auch für körperlich belastende Arbeiten zu bewerben bzw da eine Ausbildung zu machen?

    Dass Frauen nicht genau so viel an Muskelmasse haben, wie Männer, ist Schulwissen. Und viele Frauen würden sich das nicht mal selber zutrauen.

    Und wieso kürzt du überhaupt in dem Zusammenhang die Anteile weg, wo die Frauen einen größeren Anteil in der Arbeitswelt haben? Zu welchem Zweck? Und außerdem hast du die Zahlen nicht mal mit Angabe irgendwelcher Quellen in den Raum geworfen.

  • Danke... und was man vielleicht auch noch ganz beiläufig anschneiden sollte.. Bewerben sich für all diese Stellen denn auch tatsächlich Männer und Frauen in exakt gleicher Anzahl?

    Ich sag ja, dass sich das nicht praktisch anwenden lässt. Es sind einfach zu viele Faktoren dabei, die man dann beachten müsste. Ein Mensch bewirbt sich letztendlich auch nicht bloß als Mann oder als Frau (wenn wir jetzt zumindest über die Medizin reden wollen) da spielen auch andere Faktoren eine viel größere Rolle: Auslandsaufenthalt, Sprachen (viele Flüchtlinge), Examensnoten evtl, Engagement in der Klinik (Doktorarbeit, Famulaturen, SHKs, Fachschaft). Es wird nicht bloß auf das Geschlecht geguckt, wenn überhaupt. Es wird derjenige mit mehr Qualitäten aufgenommen, ganz einfach.

    Und ganz ehrlich, die Leute wissen eben nicht, wie sie mit jemandem reden sollen, der sich weder als das noch als das identifiziert, da soll man sich dann auch nicht wundern, wenn man in der Arbeitswelt nicht gleich behandelt wird. Die Leute stützen sich bei der Kommunikation mit Menschen auf ihre Erfahrungen, aber einige Geschlechtsidentitäten sind insbesondere bei der alten Generation noch nicht angekommen und bei denen herrscht nun mal noch Mann und Frau und nix Anderes. Da wird man mit einem Satz wie "Du nennst mich ab jetzt nur "Ihr"" nicht weitkommen. Egal ob Mann oder Frau, solch ein Verhalten stößt eben nur auf Missverständnis, die Leute verstehen diese Einstellung literally noch nicht. Das ist kein gewollter Sexismus. Zumindest nicht immer.

  • Die Leute stützen sich bei der Kommunikation mit Menschen auf ihre Erfahrungen, aber einige Geschlechtsidentitäten sind insbesondere bei der alten Generation noch nicht angekommen und bei denen herrscht nun mal noch Mann und Frau und nix Anderes. Da wird man mit einem Satz wie "Du nennst mich ab jetzt nur "Ihr"" nicht weitkommen. Egal ob Mann oder Frau, solch ein Verhalten stößt eben nur auf Missverständnis, die Leute verstehen diese Einstellung literally noch nicht. Das ist kein gewollter Sexismus. Zumindest nicht immer.


    Aber gereade deswegen ist Aufklärung auch so wichtig. Das große Problem ist ebenhalt das die Leute nicht laut herauspusauenen das Männer/Frauen dies oder jenes tun müssen, sondern das sie im Unterbewusstsein den Geschlechtern verschiedene Rollen zuweisen, ohne das es ihnen bewusst ist. Ich würde das mit den Geschlechternidentitäten nicht nur der alten Generation zu lasten legen, auch viele 18 bis 25 Jährigen haben Probleme damit.

  • Als Mann musst du doch wissen, dass mechanische Reize reichen?

    Nein, das tun sie eben nicht.. Wenn ich nicht mit dem Kopf dabei bin kann man mich an dem Teil durch die Wohnung schleifen, da passiert nichts. Echt mal..^^ Das ist eine komplette Fehleinschätzung.

    Das spreche ich dir persönlich jetzt auch nicht ab...aber schließt du grad wirklich von dir auf die Gesamtheit all jener, denen ein Penis zu eigen ist? Lass mich deine Stichprobe dann eben noch, als Penisträger, um einen weiteren Posten erweitern: Würd ich all die unpassenden Situationen in meinem Leben - auch die nach der Pubertät, als die Hormone halbwegs gesettled waren - aufzählen, in denen sich ganz ohne irgendwelche sexuellen Verlockungen in der Unterwäsche was geregt hat, wär ich morgen noch nicht fertig. Der muss nur mal ungünstig in der Hose liegen, kriegt durch die Beinbewegung etwas zu viel Reibung ab und schon ist der prall wie ein Fahrradreifen. Bis zu einem gewissen Grad kannst du ihn mit Handarbeit sogar noch bei einer erektilen Dysfunktion - also wenn die Gedankenkraft, eine intime Szene und dergleichen gar nicht mehr ausreichen, um eine Erektion zu verursachen oder längere Zeit zu behalten - in harten Zustand bekommen. Man kennt nicht automatisch alle Möglichkeiten seines Geschlechts, nur weil man selbst als Individuum, als eines von unzählig vielen, eben dazugehört.


    Natürlich kann es auch sein und kommt sicher genau so auch vor, dass man in einer Vergewaltigungssituation v.a. durch die Zusatzfaktoren, wie Stress, Angst etc., wirklich keine Erektion bekommt, das will ich dir auch nicht absprechen, aber auch dahingehend haben meine Vorposter*innen bereits erwähnt, dass eine Vergewaltigung nicht immer als Zusammenspiel von Penis und Vagina verstanden werden muss.

  • Würd ich all die unpassenden Situationen in meinem Leben - auch die nach der Pubertät, als die Hormone halbwegs gesettled waren - aufzählen, in denen sich ganz ohne irgendwelche sexuellen Verlockungen in der Unterwäsche was geregt hat, wär ich morgen noch nicht fertig.

    Und was genau macht dich so sicher dass sich in dem Moment nichts in deren Kopf abgespielt hat?

    Der muss nur mal ungünstig in der Hose liegen, kriegt durch die Beinbewegung etwas zu viel Reibung ab und schon ist der prall wie ein Fahrradreifen

    Das IST vorwiegend ein Problem von nicht gesettelten Hormonen. Ich kenn das Szenario.. Aber da hab ich mich eben auch tatsächlich noch in der Pubertät befunden^^ Glaub mir einfach, dass sich das bei den meisten Männern legt sobald sie ein, zwei echte Frauen nackt gesehen haben ;)


    Und ja, ich schließe aus meinen Erfahrungen auf den Großteil der männlichen Spezies.. Ein schönes Beispiel was dagegen spricht wären zB medizinische Untersuchungen. Gerade Anfang dieses Jahres hab ich mich für volle drei Monate im Krankenhaus befunden. War relativ dramatisch, und ich hab kaum noch selbstständig irgendwas tun können. In der Zeit haben mehr Frauen mein bestes Stück in der Hand gehabt, als in meinem gesamten restlichen Leben davor. Glaub mir.. da hat sich nicht ein einziges mal was getan. Und das wird den meisten Kerlen so gehen. Und das ist auch nicht nur eine Vermutung. Passender Weise ist meine Frau, die jetzt auch schon mehrmals hier als Beispiel herhalten musste seit fast 15 Jahren Krankenpflegerin. Sie sagt, dass wäre ihr nicht nur selten, sondern noch nicht ein einziges mal passiert.

  • Und was genau macht dich so sicher dass sich in dem Moment nichts in deren Kopf abgespielt hat?

    Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass mir bei der Konvertierung von Binärzahlen im Matheunterricht von Herrn Schiefer keine lüsternen Gedanken über die schönen Rundungen der Null durch den Kopf gegangen sind. Ich spreche hier nämlich tatsächlich über meine eigenen Erektionserfahrungen und nicht über jene, die ich beobachtet habe. ;)


    Das IST vorwiegend ein Problem von nicht gesettelten Hormonen. Ich kenn das Szenario.. Aber da hab ich mich eben auch tatsächlich noch in der Pubertät befunden^^ Glaub mir einfach, dass sich das bei den meisten Männern legt sobald sie ein, zwei echte Frauen nackt gesehen haben ;)

    Ich kann deine Aussage soweit unterschreiben, dass es nach der Pubertät eben deutlich seltener vorkommt. Das würde dann aber immer noch bedeuten, dass gerade junge Männer, ja, eher noch Jungs, vielleicht gerade bei ihren ersten Club-Besuchen, besonders anfällig sind.

    Und du erwähnst es ja auch selbst: Bei den meisten Männern wird sich das legen, wobei wir wohl beide grad keine Statistik zur Hand haben, bei wie vielen Männern - oder eben generell Personen mit Penis - es anders aussieht. Das meine ich jetzt auch nicht als Entkräftung deiner Aussage, sondern damit möchte ich lediglich ausdrücken, dass eben nicht so absolut sein muss, wie es sich in dem ursprünglich zitierten Post gelesen hat. Vielleicht kriegst du in der Situation keinen hoch, ich vielleicht auch nicht, aber ob das bei jedem so ist? Ich möchte mich in keiner Situation wissen, in der ich es herausfinden könnte.


    Glaub mir.. da hat sich nicht ein einziges mal was getan. Und das wird den meisten Kerlen so gehen. Und das ist auch nicht nur eine Vermutung. Passender Weise ist meine Frau, die jetzt auch schon mehrmals hier als Beispiel herhalten musste seit fast 15 Jahren Krankenpflegerin. Sie sagt, dass wäre ihr nicht nur selten, sondern noch nicht ein einziges mal passiert.

    Glaub ich dir natürlich, aber ich glaub auch nicht, dass sie da wirklich mit der Absicht und der benötigten Handarbeit ans Werk gegangen ist, um eine Erektion zu provozieren. Ich kenn solche Untersuchungen und die lauen Berührungen dabei (die wohl wirklich kaum was auslösen werden) ja selbst und weiß eben auch, wie unwohl man sich dabei teilweise fühlt - Kopfsache trägt, wie ich bereits in meinem letzten Post angedeutet hab, natürlich dazu bei, dass die Erektion eher ausbleibt, aber wenn sich der*die Vergewaltiger*in eben das Ziel gesetzt hat, diese Erektion heraufzubeschwören, dann würd ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass diese Kopfsache wirklich in jeder Situation als zuverlässiger Schutz dient.