Wettbewerb 18: Klanggeschichte


  • Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Schreibt ihr einen besonders guten (hilfreich und gut durchdachten. Der Inhalt ist hier ausschlaggebend und nicht die Länge!) Vote, so habt ihr die Chance durch das FF-Komitee mit einem von drei Plätzen ausgezeichnet zu werden, die euch ebenfalls Punkte auf der Saisontabelle einbringen können. Hierzu ist es hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen zur Wettbewerbssaison 2013


    Ihr könnt 6 Punkte verteilen


    Der Vote läuft bis Samstag, den 05.10.2013, um 23:59 Uhr.










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  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Kleio und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.


    Notiz zur Nutzung des Inhaltsverzeichnisses der PDF: Durch Drüberfahren mit dem Mauszeiger ändert sich der Cursor in eine Hand, durch Klicken gelangt man nun zum Beginn des jeweiligen Textes.


    Um die verwendeten Klänge bei diesem Wettbewerb in den Vote einzubeziehen, müsste ihr sie euch im jeweiligen Spoiler anhören.

  • [tabmenu][tab=~]Hallo an alle :)
    Da noch keine Votes eingegangen sind wollen wir mal lieber keine Zeit verlieren, oder?
    Ich empfand diese Aufgabe diesmal als Voter gar nicht so einfach und dennoch liebe ich die Aufgabenstellung, den Text zu einem Musikstück zu lesen ist einfach etwas Besonderes. Ist aber bestimmt weder einfach, die Musik richtig zu interpretieren, weil es kaum ein richtig oder falsch gibt, noch ist es für mich einfach, das zu werten. Versuchen wirs mal :D


    [tab=1]
    Flügellos
    Yiruma hat natürlich noch andere Stücke, die so herzzerreißend schön sind, dass ich nur davon schon weinen könnte, oh man. Anhand des Titels habe ich etwas Trauriges erwartet, eine Geschichte, die entweder auf einen Tod hinausläuft, oder einen beschreibt- da lag ich wohl richtig. Wenn man mal über die Rechtschreibfehler hinwegsieht muss ich gestehen, passt die Musik für meinen Geschmack gegen den Schluss einen Tick besser als zu Beginn, denn für meine Begriffe ist das eher ein trauriges Liedstück und bis man das Ende erfährt, beschreibt der Text eine glückliche Zeit. Dennoch ist das natürlich gut verfasst (ich habs zwar gewusst, was kommt, dennoch gefiel es mir). Man hätte vielleicht hie und da noch etwas ausbauen können, dennoch möchte ich gerne 1 Punkt vergeben.


    [tab=2]
    Des Schicksals Spielchen
    So ein tiefsinniges Lied zweimal anzuhören geht mir schon an die Nieren. Und irgendwie habe ich auch hier erwartet, was ich auch bekommen habe. Schon speziell, wie gleich zwei Autoren hintereinander das ganze mit einem Autounfall verbinden, wo das Lied doch locker auch zu einer zwar traurigen Geschichte -aber dennoch ohne Tod und Verderben- gepasst hätte. Den Tod als das Ultimative an Traurigkeit anzusehen sehe ich persönlich nicht so, aber das zu interpretieren ist jedem selbst überlassen. Geschrieben ist das Ganze wieder relativ gut, für meinen Geschmack hätte man auch hier locker noch ausbauen können (jedoch mag ich den letzten Satz, der reisst das ganze etwas raus). 1 Punkt.


    [tab=3]
    Overcome the impossible
    Zu so einem Lied passt ja nur eine Schlachtszene, das war klar xD Das hat was Heroisches, seh ich schon auch so, aber schade, dass das mehr in einem vorbereitenden Gespräch ausartet, als in einer „Kampfszene“ selbst. Auch mit dem Ende bin ich nur halbwegs zufrieden, da wir nicht erfahren, ob das Unmögliche denn nun überwunden werden wird oder nicht. Dennoch gefällt mir dein Stil, wer auch immer du bist. 1 Punkt.


    [tab=4]
    10082
    Nicht nur, dass das Lied den Text diesmal- für meinen Geschmack- perfekt unterstreicht, auch sticht der Text durch einen bemerkenswerten und einzigartigen Stil hervor. Ich könnte mich irren, aber irgendwie kommt mir das bekannt vor. Auch hier wurde Krieg zum Thema gemacht (wobei sich das Thema Liebe vordergründig durch so gut wie alle Texte zieht. War zu erwarten, dass hier nur mit den ganz großen Emotionen gespielt wird. Dennoch fühlt man sich wie durch die Mangel gedreht, auch wenn gerade dies mein Lieblingstext ist. Jetzt brauch ich etwas, was mich wieder aufheitert ^^“).
    Es hätte mich interessiert, ob man dieselben starken Emotionen auch mit einem leichteren Thema hätte transportieren können (je schwerer man es sich macht, desto mehr Anreiz, oder? ;D) Dennoch: Sehr flüssiger Schreibstil, Aufgabe meiner Ansicht nach perfekt getroffen, 3 Punkte.

    [Tab=Votings]
    10082 = 3
    Flügellos = 1
    Des Schicksals Spielchen = 1
    Overcome the impossible = 1


    _________________________
    1+1+1+3 = 6
    [tab=Schlussworte]Alles in allem ein sehr schöner Wettbewerb :3 Ich hoffe und wünsche mir, dass noch mehr Votes eintrudeln. Danke an alle, die teilgenommen haben![/tabmenu]

  • Tabmenus sind out, dafür sind Trennlinien der letzte Schrei. Jetzt wird gevotet! Bin ja noch verhältnismässig früh dran, nicht so um die Deadline herum, wie sonst immer. Egal, app geht's.


    Für mich gibt es verschiedene Kriterien beim Bewerten der Abgabe. Einerseits ist für mich die Qualität der Geschichte sehr wichtig, andererseits, ob auch die Musik zur Geschichte passt oder nicht. An zweiter Stelle kommen natürlich auch die Rechtschreibung und die Grammatik ins Spiel.


    Es waren einige sehr tolle unter den wirklich allesamt hochwertigen Abgaben darunter, was mich als Leser natürlich sehr erfreut hat. Alle Texte haben in meinen Augen die Aufgabenstellung erfüllt und das Thema, soweit es denn eines gab, getroffen. Mal besser, mal weniger gut. Schade finde ich aber, dass so viele Autoren 'Kiss the Rain' von Yiruma gewählt haben. Nichts gegen dieses Stück und auch nichts gegen die Wahl der Autoren - sie konnten das ja nicht wissen - aber es ist nunmal etwas eintönig, sich das gleiche Lied dreimal hintereinander anhören zu müssen. Hier auch eine kleine Kritik an der Leitung; ich nehme an, ihr sortiert die Texte nach Abgabezeitpunkt. Wenn man aber sieht, dass eine gewisse Eintönigkeit entsteht, was ja bei diesem Wettbewerb relativ klar ersichtlich, aber absolut vermeidbar wäre, beziehungsweise auch zu vermeiden gewünscht wird, weil niemand aufgrund der Genervtheit des Lesers nach dem dritten Mal 'Kiss the Rain' benachteiligt werden sollte, könnte man die Abgaben durchaus mehr vermischen. Ich weiss nicht, vielleicht ist das ein Ehrenkodex, eine Überprüfungsmassnahme oder sonst irgendeine Regel, dass man die Texte nach Abgabezeitpunkt sortiert, sollte denn dies der Fall sein, aber ich denke kaum, dass dies nötig wäre, wenn es zum Nachteil der Teilnehmer führt.




    Klarer Favorit unter den Abgaben ist meiner Meinung Flügellos. Eine wirklich rührende Geschichte, die absolut perfekt mit dem gewählten Stück harmoniert. Mit den eingebauten Erinnerungen kommt Persönlichkeit in die Geschichte, ein weiteres, klares Plus. Man merkt, dass sich etwas anbraut, doch man weiss nicht genau, was. Dieser Kniff bringt Spannung in die Geschichte, welche meiner Meinung nach bei einigen der Abgaben ein wenig fehlt. Der tolle Gegensatz der positiven Erinnerungen mit dem negativen Jetzt ist auch noch anzumerken.
    Einziger Kritikpunkt ist der Titel. Er tönt zwar schön, und man kann auch einen Zusammenhang herfantasieren, aber da hätte man noch bessere finden können. Danke für diese Abgabe.


    3 Punkte




    Eine weitere, wirklich gute Abgabe ist Der letzte Überlebende. Zusammen mit der Musik von Hans Zimmer dem Genie wirkt die Geschichte sehr dramatisch und das finde ich richtig toll. Ausserdem ist die Qualität der Geschichte ansich recht gut, man könnte das eine oder andere sicherlich noch verbessern, aber es wurde etwas überlegt. Es ist nicht einfach das nächstbeste romantische Date, welches man finden konnte, sondern eine interessante, etwas andere Story. Das schätze ich. Wirklich toll wurden auch die Gedankengänge vom Protagonisten eingebaut, ebenso die Hintergrundgeschichte von Atlantis.
    Kritik kommt vor allem für die leider nicht immer ganz so gut gehaltene Spannung. Es ist zwar interessant zu lesen, aber nicht fesselnd. Es ist gut, aber nicht super. Das liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass schon relativ früh in der Geschichte klargemacht wird, dass keine Hoffnung auf Überleben besteht, und auch, dass es nicht sein oberstes Ziel ist, seine Freundin wiederzufinden. Kurz, er will weder überleben noch seine Liebste wiederfinden, also gibt es nichts, womit man als Leser mitfiebern könnte.
    Ausserdem ist auch der Titel nicht so das Gelbe vom Ei. Erstens ist der Protagonist nicht der letzte Überlebende, und wenn schon, dann wird das nicht klar, und zweitens ist er einfach viel zu uninspiriert und langweilig. Dennoch danke für diese Abgabe.


    2 Punkte




    Mein letzter Punkt geht an 10082. Auch wenn ich aus der Kilometerzahl immer noch nicht schlau werde, es ist ein guter Text. Schöner Stil und tolle Wortwahl lassen die Abgabe lebendig wirken. Leider passt die Musik meiner Meinung nach nicht wirklich zu hundert Prozent, wie sie das bei anderen tut. Sie ist fast zu fröhlich, oder wirkt zu fröhlich.
    Das Ende finde ich sehr toll, auch das Bild mit den Glasscherben lässt einem alles so bildlich vorstellen. Das ist klasse. Mir fehlt aber etwas die Spannung, bzw. eine Kraft, die einem dazu zieht, die nächste Zeile unbedingt lesen zu wollen. Mit dieser wäre der Text reichlich aufgewertet. Auch aus dem Setting komme ich nicht ganz draus (Japan 1944, bzw. etwas später?), aber da das eher nebensächlich ist, hat das meine Entscheidung nicht gross beeinflusst. Danke für diese Abgabe.


    1 Punkt




    Ich hoffe, ihr seid zufrieden; falls jemand ausführlicheres Feedback will, kann man mich gerne anschreiben.


    Buxi

  • Kurz, weil Zeitnot, tut mir Leid.


    Flügellos - 3 Punkte
    Wow, mehr kann ich zu diesem Text nicht sagen. Ich finde es einfach faszinierend, wie gut die Stimmung aus dem Stück hier umgesetzt wurde. Der Einstieg in der Gegenwart, in der wir nur erfahren, dass der Erzähler wohl das Band zwischen Vater und Tochter gewissermaßen anziehend findet, ist gut gewählt, weil man so nur langsam auf den weiteren Verlauf der Handlung vorbereitet wird. Und doch merkt man schon, dass sich da nichts zu Schönes in der Vergangenheit abgespielt hat.
    Auch die Rückblicke, angefangen mit schönen, hamlosen Erlebnissen, die unterstreichen, wie nah sich die Familie wohl war, sind gut gewählt und so gelingt es dem Text, den Leser näher an den Erzähler heranzuführen, sich mehr mit ihm zu verbunden zu fühlen. Sehr praktisch, wenn man an das Ende denkt, denn so macht es noch mehr Eindruck.
    Als man dann in die Gegenwart geführt wird und von dem Tor liest, kann man sich eigentlich schon denken, womit man rechnen muss. Daher gut gewählt, dass hier nur eine einzige Zeile an die Gegenwart verwendet wurde, da man wissen will, was genau passiert ist. Und die Enthüllung, auch wenn ich schon damit gerechnet habe, ist herrlich umgesetzt, sehr berührend.
    Im Grunde kann ich nur sagen, dass es sich hier in meinen Augen um die beste Abgabe handelt. Wunderbar die Verknüpfung zum Klang geschafft und toll geschrieben.


    Des Schicksals Spielchen - 2 Punkte
    Und noch einmal der gleiche Klang, mit einem ähnlichen Thema, selbst der Autounfall ist in beiden Texten vorhanden. Nur dass wir hier gleich live beim Unfall dabei sind und die Erzählerin wohl dabei stirbt und nicht die einzige Überlebende ist. Hier fand ich aber den Kunstgriff mit der SMS sehr gut platziert, vor allem, dass man erst am Ende erfährt, was eigentlich darin steht. Das gibt dem gesamten Text dann noch eine gewissermaßen makabere, aber berührende Note.
    Was mir aber hier im Vergleich zu „Flügellos“ fehlt, ist eben der geschickte Aufbau. Natürlich, wenn man in der Gegenwart bleibt, muss man die Ereignisse praktisch zwangsweise chronologisch abarbeiten, weil sonst die Logik darunter leidet. Nur entgeht einem so eben eine Atmosphäre, die den Leser noch mehr mitreißt und ihn eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen lässt. Dementsprechend ist im Vergleich zu „Flügellos“ (die Texte lassen sich ja dank der Thematik gut vergleichen) einfach das gewisse Etwas abgängig, weshalb ich hierfür nur zwei Punkte vergebe.


    10085 - 1 Punkt
    Joah, und mein letzter Punkt geht an einen Text mit einem anderen Klang. Hier haben mich insbesondere die Gefühlsbeschreibungen fasziniert, auf denen der Text aufbaut. Zudem ist die Atmosphäre sehr interessant gestaltet, passt angenehm zum Klang - in gewisser Weise fröhlich, unbekümmert und trotzdem nostalgisch und nachdenklich. Hübsch gelöst, wie ich finde.
    Der Text selbst ist auch interessant. Wir haben es wohl mit zwei Liebenden zu tun, die durch den Pazifik getrennt sind, in Anbetracht des Namens Haru wird impliziert, dass wir uns in Japan befinden und der Geliebte wohl in Amerika, weshalb auch immer im Krieg dort gelandet ist. Ich meine, die Beweggründe werden aufgeklärt, allerdings nichts Weiteres. Was jedoch angenehm ist, weil so dem Leser Spielraum bleibt, die Sache selbst durchzudenken.
    Nur das Ende will mir nicht so gefallen, dass sich Haru so plötzlich einen Neuen findet, der einfach so auftaucht. Es fehlt einfach ein (versöhnlicher) Abschluss mit dem anderen, der nicht mehr da ist, denn so zerstört es die komplette Atmosphäre. Auch, wenn Haru noch in Gedanken in der Vergangenheit ist, hat sie doch einen Neuanfang. Und das zusammen als Abschluss des Textes macht ihn in meinen Augen irgendwie unfertig, weshalb es hier nur einen Punkt gibt.


    ~ Majiata

  • [tabmenu]
    [tab=Vorwort]
    Hi Autoren ^^


    es ist wirklich schade, dass so wenige die Zeit finde, etwas früher zu voten, aber ich kann dies gut verstehen, gerade wenn man Klausuren schreibt oder andere Angelegenheiten vorrangig zu erledigen sind. Die Hauptsache ist doch, dass die Autoren am Ende nicht leer ausgehen, also vergisst bitte das voten nie!


    Bei einer Klanggeschichte kommt es mir vor allem darauf an, ob der Text auf den Klang abgestimmt ist und sich Parallelen ziehen lassen. Dabei sollte der Klang die Atmosphäre oder Gefühle im Text unterstützen. Des Weiteren achte ich auf die üblichen Kriterien wie Beschreibungen der Atmosphäre, der Umgebung, der Gefühle, etc., welche dazu beiträgt, dass sich ein Leser ein Bild vom Geschehen und der fiktionalen Welt machen kann. Hinzu kommen die äußerlichen Faktoren wie Rechtschreibung und Gliederung. Der Text sollte zudem frei von Wortwiederholungen sein.


    Und nun zu den Kommentaren ...

    Restliche Kommentare folgen noch!

    Auch die letzten Kommentare sind nun vorhanden, sorry für die Verzögerung.
    [tab=Kommentare]
    [subtab=Tiefburg]
    Der Titel sagt mir persönlich zu und wirkt schlicht, aber prägnant. Die Menschheit ist in deinem Text tief gesunken und die Burg könnte man in der Stadt sehen, wie eine Festung eben, aus der Mann nicht entkommen kann, die jedoch Schutz gewährt. Aus diesem Grund erscheint mir Burg nicht ganz stimmig, weil der Schutzfaktor gar nicht herauskommt und ich mir den Begriff sonst nicht erklären könnte. Außerdem besteht der Name Tiefburg bereits, deshalb würde ich dir raten, bei der Titelsuche immer nochmal zur Sicherheit zu recherchieren, nicht dass jemand deinen Text aufgrund eines realen Bezugs falsch deutet.


    Mir gefällt, wie metaphorisch du die Stadt an sich beschreibst und als Übel der Gesellschaft darstellst. Du beschreibst die Umgebung durchgängig sehr deutlich, sodass sich ein Leser ein Bild von der Stadt machen kann und die Atmosphäre stellst du ebenfalls durch Adjektive wie trostlos dar. Das Aussehen deines Protagonisten wird ebenfalls deutlich und wirkt seiner Einstellung entsprechend, die von Distanz und einem aufgeklärten Denken geprägt ist, weshalb er sein Gesicht wohl versteckt, wobei ein weiterer Grund wohl in dem ihn umgebenden Leid steckt. Die Nachricht in deinem Text wird deutlich, wenn ich sie denn richtig darin sehe, dass du kritisierst, wie sich eine Stadt zu stark entwickelt und dass die Vermüllung und der Zerfall immer weiter zunehmen, weil die Menschen dahingehend nichts tun. Der Klang passt auf spezielle Weise zu deinem Text, da er eine gewisse Bedrohlichkeit ausdrückt, die in deinem Text durch den Untergang dieser Stadt vorhanden ist. Traurigkeit, Verzweiflung, all dies fühle ich beim Klang und finde ich in deinem Text wieder.


    Was mir jedoch nicht ganz klar wird, ist, ob es sich nicht doch um eine postapokalyptische Zukunft handelt und es nicht unbedingt die Menschen auf längere Zeit waren, welche die Stadt so zerstörten. Des Weiteren springst du öfters in die falsche Zeit, nämlich ins Perfekt, obwohl Geschehnisse, die noch weiter als die Vergangenheit, in der du erzählst, zurückliegen, mit dem Plusquamperfekt ausgedrückt werden (hatten/waren statt haben/sein). Zwei unschöne Stellen sind mir beim Lesen aufgefallen: zum einen "hier hielt", was aufgrund der Alliteration, die als Stilmittel hier, soweit ich das durchschaue, keine Bedeutung hat, aber eben schwer zu lesen ist bzw. nicht so gut klingt (Alternative: an diesem Ort hielt), zum anderen wiederholst du "irgendwann einmal" sehr häufig, was wohl bewusst von dir so gewählt worden ist, mir persönlich aber ein wenig zu viel ist und mich beim Lesen stocken hat lassen (eventuell ein- oder zweimal streichen, damit die Wirkung nicht verloren geht und es dennoch angenehm zu lesen ist, aber das ist mehr oder weniger Geschmackssache).


    Insgesamt gefällt mir dein Text vor allem durch die Nachricht, die sich dahinter verbirgt. Du hattest eine Idee und die Atmosphäre wird von dem Klang unterstützt. Ein gelungener Einstieg ^^
    [subtab=Flügellos]
    Flügellos klingt prägnant und in den Erinnerungen stellst du einen interessanten Bezug zu diesem Begriff her. Anderweitig kann man den Titel auch so deuten, dass die Protagonistin eben elternlos (flügellos) ist und die Eltern mit den Flügeln gleichsetzen. Flügel lassen einen Vogel fliegen und durch die Lüfte gleiten, also könnte man sagen, dass die Flügeln bzw. die Eltern den Charakter durch das Leben hätten gleiten lassen können. Eine den Kern treffende Metapher.


    Am Anfang sind mir gleich die ausführlichen Beschreibungen zur Umgebung und Atmosphäre aufgefallen. Du um- bzw. beschreibst die Bewegungen von Vater und Tochter, man erkennt erste sehnsüchtige Merkmale an der beobachtenden Protagonistin. Die Erinnerung hast du gut gewählt und Momente aus der Kindheit herausgesucht, an die man sich mit Freude zurückerinnert, bis auf den Unfall. Du beschreibst dieses Glück darin, diese Harmonie zwischen Eltern und Kind kommt zur Geltung und man kann sich als Leser ein Bild von den Orten und den Aktionen machen. Das einschneiende Erlebnis hast du optimal nach dem Ankommen am Friedhof platziert, denn so tritt die Protagonistin quasi in die Schattenseiten hinein. Das Ende hast du so gestaltet, dass die gesamte Story und deren Handlung nun erklärt sind und man als Leser die Gefühle nachvollziehen kann sowie die Trauer deutlich spürt. Diese Trauer steckt auch im Klang und man kann ihn sowohl für glückliche Erinnerungen gebrauchen, als auch für die Trauer am Ende. Die Gefühle werden in beiden Fällen betont.


    Im ersten Absatz befinden sich ein bis zwei Tempusfehler, da du dort manchmal das Imperfekt verwendet hast ("sie legte ihren Kopf ..."). Des Weiteren kam es mir seltsam vor, dass die Protagonistin plötzlich wusste, dass es sich um Vater und Tochter handelt. Hier hätte ich mir noch ein kleines Signal gewünscht, vielleicht ein Flüstern der Tochter, wie sie ihren Vater anspricht. Am Anfang wiederholen sich häufiger die Personalpronomina, weshalb ich dir rate, mehr Ersatzbegriffe wie das Mädchen, der Mann, etc. zu verwenden, damit sich der Absatz beim Lesen interessanter und abwechslungsreicher anhört. In der dritten Erinnerung fing ich zudem an, darüber zu rätseln, was der Grund für die Trauer ist und kann nur vermuten, dass die Protagonistin von ihrer ersten Liebe enttäuscht wurde. Hier hätte ich mir noch ein Indiz auf den Grund der Trauer gewünscht, um sich besser hineinfühlen zu können und den Absatz klar zu verstehen.


    Alles in allem hat mir dein Text sehr gefallen. Er ist auf den Klang abgestimmt und die Gefühle dringen durch. Ich persönlich hätte vielleicht die dritte Erinnerung ganz herausgelesen und den Absatz, in dem sie am Friedhof ankommt, erweitert, um den Cut zu verdeutlichen, aber das ist Geschmackssache. Meine Kritik bezieht sich mehr auf die technische Seite, dennoch gute Arbeit ^^
    [subtab=10082]
    Deine Titelwahl macht mich doch leicht stutzig. Ich persönlich finde den Bezug zum Text doch etwas klein, denn letztendlich drückst du damit die Entfernung aus, jedoch nicht die Wende, die Überwindung des Mädchens, indem sie feststellt, dass sie nicht zu ihm kann und ihn aber im Herzen bei sich behält bzw. durch ihre Fantasie bei ihm ist. Des Weiteren findet sie eine weitere Person, einen Gleichgesinnten, der ihr neue Hoffnung schenkt. Meiner Meinung nach trifft der Titel den Kern nur in einem Aspekt.


    Durchgängig ist mir aufgefallen, dass du die Bewegungen, die Gestik und die Umgebung ausgiebig beschreibst, sodass die Atmosphäre deutlich wird und man sich leicht ein Bild machen kann. Mir gefällt zudem, dass du die Worte zur Erklärung des Abschieds eingebracht hast und die Protagonistin über diese zur Feststellung geleitet hast, dass es nicht in seinem Sinne wäre, wenn sie zu ihm käme. Dies ist sehr gut nachvollziehbar und gibt der Handlung ihren Hintergrund, den man sonst hätte erahnen müssen. Des Weiteren sagt mir deine Gliederung zu und wie du vor allem an passenden Stellen in eine andere Form übergegangen bist, wie z.B. als sie sich ihn mit seinen äußerlichen Eigenschaften vorstellt. Der Klang passt zu deinem Text wohl am besten, wobei vor allem die Trauer gut herüberkommt und generell passt dieses japanische Stück, zumal die Story vom Namen "Haru" her in Japan spielen könnte.


    Was mich allerdings über den gesamten Text zum Stocken brachte, waren die zahlreichen abgehackten Sätze und Aufzählungen. Ich vermute, dass du diese bewusst als Stilmittel gebraucht hast, aber ich empfand es als zu viel, sodass dein Text stellenweise minder flüssig zu lesen war. Stilmittel sind meiner Meinung nach sehr hilfreich und du weißt sie einzusetzen, aber auch sparsam. Im ersten Absatz befinden sich zwei aufeinanderfolgende "die", wobei du eines leicht durch "welches" ersetzen kannst, sodass es leichter zu lesen ist und im selben Absatz befindet sich ein doppeltes "und"; im letzten Absatz steht "da sie liebt" statt "das/welches sie liebt". Neben diesen Details fand ich es aber befremdlich, dass sich die Protagonistin im letzten Absatz so schnell auf eine andere Person einlässt. Diese Reaktion nur aufgrund dessen, dass die beiden ein Schicksal teilen, finde ich übereilt und ich würde mich an ihrer Stelle nicht gleich von jemanden hochheben lassen, der mir trotz allem fremd ist.


    Insgesamt fand ich die Idee hinter deinem Text sowie die Beschreibungen gelungen, nur wirkten auf mich die vielen Aufzählungen stockend und das Ende befremdlich, dennoch erkennt man, dass du deinen eigenen Stil hast ^^
    [subtab=Der letzte Überlebende]
    Aus diesem Titel werde ich nicht schlau, denn der Protagonist ist scheinbar gar nicht der letzte Überlebende, sondern viel mehr der letzte klar Denkende in Atlantis. Er stirbt am Ende, noch bevor die Flut eintrifft, sodass dies nochmal bestätigt wird und ich finde, dass der Titel den Kern nicht ganz trifft, denn vielmehr geht es bei deinem Text doch darum, dass der Protagonist, welcher seine Reise und alles, was zu dieser gehört, bereut, das Ende nicht verhindern konnte und der Triumph, dass er recht hatte, nicht auskostbar ist, weil er Lassia nicht wiederfindet.


    Dein Stil ist hingegen wirklich ausgereift. Mir gefällt, wie du mit einem großen Vokabular und weitschichtig den Untergang beschreibst, aus der Sicht eines Einzelschicksals und dennoch einen Hintergrund dieses Untergangs liefernd. Der Klang unterstützt diese epische Atmosphäre dieses Untergangs noch mehr, des Weiteren charakterisierst du deinen Protagonisten von zwei Seiten her, von seiner negativen Seite, die seine Frau betrügt, und seiner positiven Seite, die dem Senatorenzirkel weise vorausschauend übermittelt, dass der Untergang bevorsteht. Die Erklärung, wie Atlantis untergegangen ist, beschäftigt zudem durch die "Sage" viele und du greifst sie hier plausibel auf. Die Panik unter den Menschen erscheint realistisch, die Gefühlskälte gegenüber der Frau ist in gewisser Weise zu verstehen, allein schon durch die Hoffnungslosigkeit, die der Protagonist selbst hat.


    Diese Hoffnungslosigkeit macht mich aber stutzig, da er teils ziellos erscheint. Es kommt nicht so wirklich hervor, dass er Lassia sucht und finden möchte. Er taumelt, wie du sagtest, und wartet vermutlich auf seinen Tod, aber der Punkt, an dem er die Suche nach ihr aufgibt, ist schwer zu lokalisieren. Des Weiteren finde ich schade, dass du diese Hoffnungslosigkeit und den Untergang gleich am Anfang namentlich nennst. Du hättest noch viel mehr Spannung erzeugen können, wenn du z.B. die Stadt Atlantis erstmal nicht erwähnt hättest und nur die Flut als solche dem Leser dargestellt werden würde.


    Insgesamt bin ich allerdings vor allem durch deinen Stil fasziniert von deinem Text, der nicht nur episch eine Sage behandelt, sondern auch einen Charakter vielfältig in einem Einzelschicksal beleuchtet. Mit einem besseren Titel wäre dein Text mein klarer Favorit gewesen. Gute Arbeit ^^  
    [subtab=Des Schicksals Spielchen]
    Der Titel gefällt mir allein schon vom Klang her. Es ist eine schöne Alliteration, die das Schicksal nochmal betont, welches dem Mädchen hier übel mitspielt und somit trifft der Titel auch den Kern deines Textes. Besonders wegen der Aussage im letzten Absatz passt dieser Titel, denn sie hätte ihn letztendlich nicht bekommen und nach ihrer Aussage dann nicht leben wollen.


    Die Beschreibungen beherrschst du sehr gut. Die Gefühle des Mädchens kommen zur Geltung, die Umgebung wird zwar erst später klar, aber das hat wieder diesen Überraschungseffekt, denn ich hätte sie eher in ihrem Zimmer vermutet. Man erfährt, wieso das Mädchen traurig ist, wie Tränen und Lippe die Symbole dafür sind. Den Spannungsmoment bzw. die Wende erfolgt überraschend und du verwendest kürzere Sätze, sodass die Rasanz in den Aktionen erkennbar ist. Der Klang wurde von dir unterstützend verwendet, vor allem die Trauer betonend.


    Was ich jedoch befremdlich finde, ist die Idee hinter dem Text bzw. die Handlung. Sie zieht weg und kann ihn nicht mehr erreichen, dann hat sie einen tödlichen Unfall und am Ende stellt sich noch heraus, dass er sie nicht mehr liebt bzw. kapituliert, weil es durch den Umzug nicht mehr geht. Mir persönlich ist das zu viel auf einmal, zu viele Geschehnisse, die einen Charakter betreffen. Zu viel Schicksal auf einmal, sodass es unrealistisch erscheint, ähnlich wie bei Soaps, in denen Charaktere mit Problemen überhäuft werden. Zudem ist mir aufgefallen, dass du am Ende die Lippen und die Tränen wiederholst. Generell würde ich dir empfehlen, noch mehr Gestik/Mimik einzubauen, die neben Tränen und auf die Lippen beißen Trauer oder Wut ausdrücken, z.B. das Ballen der Faust, das Verschränken der Arme vor dem Gesicht, den Kopf hängen lassen, etc.


    Von der stilistischen Seite aus hast du Talent und mir gefällt dein Text technisch, nur sagt mir der Handlungsverlauf mit den vielen Enttäuschungen bzw. Unglücken für das Mädchen nicht zu.
    [subtab=Dancing in the Rain]
    Die Verwendung des Titels wird mir nicht ganz klar, denn am Ende tanzen die beiden nicht wirklich im Regen und Dancin in the Rain hat für mich eben auch etwas positives, wobei dies nicht ganz herauskommt, sondern mehr die Hoffnung, dass Viola ihm immer erhalten bleibt, aber scheinbar ist das Negative, die Sorge um sie doch viel größer. Vielleicht lässt der Titel sich so deuten, dass sie eben im Ganzen Leid, symbolisiert durch den Regen, standhaft und sich treu bleiben.


    Durchgängig ist dir gelungen, die traurige, aber teils auch glückliche Atmosphäre durch den Besuch des Freundes darzustellen, die Umgebung zu beschreiben und vor allem auch den Jungen, für den das Mädchen so schwärmt. Du verwendest ein paar Vergleiche in deiner Beschreibung, verwendest im Dialog Gestik und Mimik, sodass dieser interessant wirkt und man sich ein Bild von den Geschehnissen machen kann. Das Ende erscheint absehbar und man erwartet den Tod durch den gefährlichen Ausflug, aber dieser tritt nicht ein und du lässt die Story mit einem Happy End enden, was eine Abwechslung zu den restlichen Abgaben darstellt und mich doch überraschen konnte.


    Mich haben allerdings zwei Dinge an deinem Text gestört; zum einen der fehlende Hintergrund. Du deutest zwar darauf an, dass es Schuldige für den Zustand des Mädchens gibt, führst dies aber nicht weiter aus. Die Grußkarten-Szene wirft mehr Fragen auf, die den Leser beschäftigen, aber kein wirkliches Rätsel sind, sondern Informationen, die fehlen und unerreichbar scheinen. Man weiß nicht, was mit ihr passiert ist und was genau sie überhaupt hat, sodass es zum Teil auch schwerfallen könnte, die Lage einzuschätzen und sich in ihre Situation hineinzufühlen. Zum anderen ist es die Gliederung, die mir das Lesen erschwert. Eine solche Gliederung macht vor allem bei nachdenklichen, philosophischen Texten Sinn oder Gedichten, aber bei deinem Text hat sie mich beim Lesen stocken und lassen und es ist auf Dauer ermüdend, immer eine Zeile herunterzuspringen. Du baust viele kurze Sätze ein, was wohl dein Stil ist, aber ich persönlich lese gerne eine ausgewogene Mischung.


    Thematisch eine schöne Idee, die den Klang unterstützend hinzuzieht. Du kannst eine Atmosphäre schaffen, aber mich stören die zwei Kritikpunkte, dennoch eine nette Abgabe mit einem überraschenden Happy End ^^
    [subtab=Kiss the Rain]
    Ich bin den Titeln, die den Titel des Klanges übernehmen, eher abgeneigt, zumal er hier nicht wirklich passend ist, sondern das Stück nur nochmal am Ende aufgegriffen wird. Du könntest dir sicher einen eigenen Titel einfallen lassen, der passender ist und vor allem den Kern deines Textes trifft, nämlich die Liebe trotz des Wissens davon, dass sie sterben wird.


    Man merkt, dass du dich bemühst, die Umgebung und die Bewegungen der Charaktere zu beschreiben. Du baust im Dialog Gestik, Ton und Mimik ein, was aber noch ausbaufähig ist, kreierst mit deiner Beschreibung eine traurige, aber wohlige Atmosphäre für das Mädchen, welche vom gewählten Klang unterstützt wird. Die wörtliche Rede erscheint mir realistisch und passend und die Wende, dass sie stirbt, war zwar für einen geübten Leser abzusehen, aber hat die Handlung dennoch ein Stück weit interessanter gemacht.


    Zunächst solltest du beim nächsten Mal versuchen, noch mehr mit Gestik und Mimik zu arbeiten, damit die wörtliche Rede nicht so dominierend ist und der Leser davon nicht erschlagen oder gelangweilt wird. Manchmal sagt der Körper eben mehr als Worte und du kannst so deinen Dialog abwechslungsreicher gestalten. Des Weiteren solltest du die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede zu vereinheitlichen und ohne Leerzeichen vor den Inhalt zu setzen, da dort keines hingehört. Ich empfehle dir zudem, mehr komplexere Satzgefüge zu bilden, denn besonders die ersten Sätze lassen sich sehr monoton lesen, da meist ein Hauptsatz mit einem Nebensatz verbunden ist und sich dies eine Zeit lang nicht ändert. Um deine Rechtschreibung und Grammatik zu verbessern, rate ich dir zudem, eine technische Überprüfung per Programm durchzuführen, um Fehler zu vermeiden. Hauptsächlich sind mir Komma-Fehler bei Temporalsätzen mit "als" aufgefallen.


    Die Idee sagt mir zu und passt zum Klang, aber technisch konnten mich andere Abgaben mehr überzeugen. Bleib am Ball ^^
    [subtab=Overcome the impossible - Fight your life]
    Der Titel ist meiner Meinung nach ziemlich lang und daher schwer einprägsam, passt aber dennoch zu deinem Text. "Overcome the Impossible" hast du dir quasi als Motto genommen und daher den Klang, welcher zu einer epischen Schlacht bzw. die Vorbereitung auf diese passt, gut eingearbeitet, das schon mal vorweg gesagt, auch wenn ich kein Freund davon bin, den Titel des Klangs analog für den Text zu verwenden. Fight your life finde ich als Zusatz zwar die Spannung unterstützend, aber ich hätte mir den Mut und die Hoffnung, die der Protagonist seinem Kameraden vermittelt, eher als Kern verstanden, dem der Titel gebührt. Die Erwähnung der Übersetzung innerhalb des Textes lässt den Titel nochmal in anderem Licht erscheinen.


    Zunächst stellst du die Atmosphäre her, beschreibst das Schlachtfeld und die Gefühle des Protagonisten. Man erfährt als Leser die Aufbruchsstimmung, seinen Stolz und seine Kampfbereitschaft. Der Dialog transportiert die Nachricht deutlich. Es wird klar, dass du den Zusammenhalt und den Mut in den Vordergrund stellen möchtest, die Hoffnung und das Pflichtgefühl, die der Protagonist in sich trägt. Die Wende ist nachvollziehbar, in der sein Kamerad versteht, dass sie kämpfen müssen, dass es sich lohnt. Hier merkt man wieder, was die Kindheit für Auswirkungen haben, oder besser gesagt Kindheitsträume, die nun in Erfüllung gehen.


    Den Dialog hätte ich mir noch ausgebauter gewünscht. Du könntest noch mehr Gestik und Mimik zur Betonung einbringen, Nähe zwischen den beiden durch Berührungen, ein Schulterklopfen z.B., herstellen, oder eben durch Mimik zeigen, wie der andere reagiert. Vor allem diese Wende hättest du mit einem erstaunten Blick, ein paar gefühlvollen Tränen, sowas wie das zuversichtliche Lächeln eben, unterstützen können. Der Kumpane kommt mir bei dem Gespräch etwas zu kurz und gerade am Ende war der Handschlag, ohne Widerworte, sondern nur mit einem Ja für mich ein Meinungswechsel, der zu schnell von Statten ging.
    Des Weiteren hätte ich mir das Ende etwas ausgebauter gewünscht. Die Gefühle, so im Angesicht des Gegners, kommen mir zu kurz. Das tatsächliche Ausmaß, das Eingeständnis des Protagonisten, dass es unmöglich aussah, aber er kämpfen muss. Vielleicht wäre es an der Stelle wieder gut gewesen, auf Mimik und Gestik einzugehen, insbesondere wenn sich die Soldaten z.B. stramm in einer Reihe aufstellen, mit entschlossenem Blick auf die Gegner schauen, sich untereinander Mut zusprechen oder eben die zwei Freunde die Arme verschränken und so auf die Gegner stürmen.


    Insgesamt schaffst du es, eine packende Atmosphäre herzustellen und der Wende einen interessanten Hintergrund zu liefern. Lediglich mit Gestik und Mimik könntest du vor allem im Dialog, um diesen interessanter zu gestalten, arbeiten. Gute Arbeit ^^
    [tab=Punkte]
    Tiefburg - 2 Punkte
    Der letzte Überlebende - 2 Punkte
    Flügellos - 1 Punkt
    Overcome the impossible - Fight your life - 1 Punkt


    Ich möchte mich bei allen Autoren für ihre gelungenen Texte bedanken. Das Niveau dieses Wettbewerbes lag ziemlich hoch und die Auswahl fiel mir nicht leicht.
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  • Nachdem sich nun die vier Voter den acht Abgaben angenommen haben, kommen wir zur Siegerehrung des 18. FF Wettbewerbs:


    Platzierung Autor Titel Punkte
    7. Ventus~ Kiss the Rain 0
    7. Cáithlyn Dancing in the Rain 0
    5. Galahad Tiefburg 2
    5. Shiralya Overcome the impossible - Fight your life 2
    4. Onee-chan Des Schicksals Spielchen 3
    3. Pika! Der letzte Überlebende 4
    2. Sterling 10082 5
    1. Chessi Flügellos 8



    Am Ende von meiner Seite aus noch einmal ein Dankeschön an alle Teilnehmer und Voter! Und natürlich einen Glückwunsch an die Drei auf dem Treppchen. (:

  • Läuft.
    Danke für die Punkte. ♥ Gratz auch an Sterling und Pika! :)


    re
  • Hey, ein Treppchenplatz <3 Danke für die Votes (auch wenn es wenige waren, die überhaupt gevotet haben. Schade, aber ich sollte wohl eher nix sagen, bin ja auch nicht besser :x)


    @Chessi: Yaay, gratuliere den Leuten, die du ausgestochen hast xP Nein Scherz, ist schon ok. Ohne Konkurrenz wäre das hier alles sinnfrei. Danke also für die Herausforderung ^^
    Auch an die anderen <3

  • Dann will ich doch auch mal.
    Ich habe seit einer kleinen Ewigkeit nicht mehr geschrieben, bis dann in den Sommerferien "Kiss the Rain" an meine Ohren kam... Gut, dass ich einen neuen Text zu einem anderen Klang geschrieben habe. ^^

    Wirklich schade, dass wir hier ein Tief an Votes zu verzeichnen haben, trotz guter Abgaben. In dem Sinne herzlichen Glückwunsch an Chessi; hätte ich Zeit zum Voten gehabt, hättest du auch von mir die Höchstpunktzahl bekommen. (Ich dachte ja, der Bus würde einen Unfall haben.^^) Aber auch die anderen Texte waren sehr gut, sodass ich bis heute keine Rangordnung für mich habe herstellen können.
    Ein sehr schöner Wettbewerb. Und ein Dank an alle Teilnehmer und Voter. (Ich will den Wettbewerb schließlich nächstes Jahr wieder haben. c; )