Sexualität, Geschlechter und Paraphilien

  • Zitat

    Und sorry, deine Argumentationslinie, dass im Internet die Menschen "eh nur so perfekt tun" wird schön langsam langweilig. Und schön, wenn du einen Schwulen kennst, der das so kommentiert. Ich kenne halt auch genug, die sich extrem daran stören, dass Jugendliche, Dinge abfällig mit "schwul" kommentieren. Das hat nichts mit sensibel zu tun, sondern mit Anstand, andere Menschen nicht zu beleidigen.


    Man darf auch keine Frauen-, Männer-, sonstwas-Witze erzählen. Irgendwer fühlt sich immer am Schlips getreten, lustigerweise am häufigsten die Leute, die es gar nicht betrifft. Eine ausländische Freundin von mir lacht über Ausländerwitze und macht selbst welche (eig. Mehrere, über schwarzen Humor muss man halt lachen können, ohne sich als arm dran zu sehen), während ich früher eine Lehrerin hatte, die wegen jeder Kleinigkeit Moralpredigten gehalten hat.
    Je mehr du dich darüber aufregst, desto mehr polarisiert man Worte umd desto mehr drängt man Minderheiten schon teilweise in "Opferrollen", was der falsche Weg ist.

  • Ich will ehrlich sein: Mein Verstand sagt mir, dass Homosexuelle Menschen sind wie wir alle und das gleiche Recht haben, ihr Leben individuell zu gestalten, eben auch in Bezug auf ihre Sexualität. Dennoch habe ich, und ich schäme mich dafür, dies eingestehen zu müssen, in Bezug auf die Vorstellung, dass Homosexuelle in unserer Gesellschaft leben, ein komisches Gefühl. Es ist schwer zu erklären und ließe sich vielleicht noch am ehesten mit der Angst vor harmlosen kleinen Spinnen vergleichen, die ebenfalls unbegründet ist. Ich möchte jetzt keineswegs sagen, dass die ganze Menschheit dieses Gefühl hat. Das Problem ist, dass es bei mir nicht weggeht, selbst wenn ich mich ganz normal mit Homosexuellen unterhalte, was durchaus schon vorgekommen ist. Wenigstens aber war mein Wille zur Akzeptanz der Menschen bisher stärker, sodass ich eben nicht sage "Leben und leben lassen" und in der nächsten Sekunde jedem Kontakt mit Homosexuellen ausweiche.
    Ich denke, dass ich den Kontakt mit dieser Bevölkerungsgruppe einfach noch nicht gewöhnt bin und hoffe, allmählich dieses unbewusst entstehende Gefühl zu verlieren, da es nicht mit meinen moralischen Überzeugungen vereinbar ist. Um den Kontakt zu vertiefen, ist aber natürlich erforderlich, dass man die Personen akzeptiert und mit ihnen redet, statt sie einfach abzulehnen.

  • du hörst dich für mich sehr verdächtig nach internet-gangster
    an der nur im internet sein maul aufreißt
    und der grund das ich es Falsch finde ist meine Erziehung und Religion


    Naja, nach deinem letzten Beitrag eben bist wohl eher du der Internet-Gangster ôo
    Achja, die Ausrede "Ich hasse homos wegen meiner Religion" ist eh die beste. Ich weiß zwar nicht, welcher Religion du angehörst , aber eins frage ich mich immer, wenn Leute, egal von welcher Religion mit dieser Ausrede kommen:
    Warum wird ein Gott, bei dem niemand weiß, ob er wirklich existiert von allen geworshipt und homosexuelle verabscheut, nur weil dieser Gott sagt, es wäre falsch?


    Zitat von SDarkGlurak

    Und nochmal an alle
    Ich habe meine eigene Meinung gesagt ob sie euch gefällt oder nicht ist ja eure sache
    aber ihr könnt indem ihr euch jetz alle gegen mich stellt rein garnichts bewirken
    Ich mag keine Homosexuellen und will mit denen möglichst nichts zutun haben ende.


    Dass du Homosexuelle nicht magst ist an sich noch verkraftbar, ich finde eher die tatsache, dass du ihnen verbieten würdest zu heiraten und Kinder zu adoptieren , nur weil es dir nicht passt unverschämt. Sind schließlich auch nur Menschen. ôo

  • Da meine Beiträge hier ja eh gelöscht werden Schreibe ich
    Hier nochmal Homosexuallität wird nie Normal sein egal wie sehr ihr es euch einredet
    @Alsatian
    Deine Meinung ist das Gott nicht existiert
    Ich weiß das er existiert egal was andere Leute sagen
    und es ist mein freies Recht meine Meinung zu sagen
    Ich würde ihnen verbieten zu heiraten weil heiraten ein Heiliges Sakrament zwischen Mann und Frau ist
    Und Kinder adoptieren würde ich verbieten weil ich weiß das Kinder von Homosexuellen
    IMMER gemobbt werden daran kann man nichts ändern

    Du zockst gerne black ops oder black ops 2 zombies?
    auf Ps3? dann schreib mich an und vieleicht zocken
    wir demnächst zusammen

  • Das dient nur als Beispiel für sich ändernde Zeiten, nicht um dir eine Keule überzuziehen.


    Und sorry, deine Argumentationslinie, dass im Internet die Menschen "eh nur so perfekt tun" wird schön langsam langweilig. Und schön, wenn du einen Schwulen kennst, der das so kommentiert. Ich kenne halt auch genug, die sich extrem daran stören, dass Jugendliche, Dinge abfällig mit "schwul" kommentieren. Das hat nichts mit sensibel zu tun, sondern mit Anstand, andere Menschen nicht zu beleidigen.



    Du sprichst also für alle?


    http://i.imgur.com/zSndktK.gif


    Es gibt Menschen, die suchen nicht den ganzem Tag nach Statistiken und ich schalt meine Erfahrung nicht auf Tabula Rasa, weil ich den PC anmach.
    Beziehungsweise ist das doch mein Recht zu sagen, wie ich das finde. Für was eine Diskussion, wenn man keine persönliche Eindrücke austauschen darf?

  • Hier nochmal Homosexuallität wird nie Normal sein egal wie sehr ihr es euch einredet


    Ich glaube, du redest dir mehr ein als alle anderen hier zusammen. Homosexualität ist in der Natur vertreten und zum Teil genetisch. Dementsprechend ist es normal. Was du wohl eher sagen willst, ist, dass es nie "akzeptiert" sein wird, nie "Mehrheit". Das sind allerdings gesellschaftliche Probleme, die man lösen kann. Wird dauern und vielleicht nie komplett erreicht sein, aber Verbesserungen sind immer drin. Selbiges gilt für Dinge wie Mobbing: Wenn mehr Aufklärung betrieben wird, dann wird auch Homosexualität seltener als Mobbing-Grund verwendet. Zwar steigen die Mobber dann auf andere gründe um, weil das Problem des Mobbings an sich weiter existiert, aber zumindest ist das kein Argument gegen homosexuelle Eltern. Eher ein Argument dafür mehr vernünftige Aufklärung zu betreiben.

  • Ich habe in der Tat beides schon gelesen. Man muss schließlich informiert sein, wenn man anständig diskutieren will. Allerdings sollte man mit religiösen texten vorsichtig umgehen. Abgesehen davon, dass es fast zu jeder verneinenden Aussage auch eine bejahende gibt, sind viele Aussagen veraltet. Du würdest selber nicht wollen, dass alles, was in der Bibel oder im Koran steht, gültig ist. Und etwas sollte man ebenfalls immer bedenken, egal ob Religion, Gesetze oder Fakten: Unser Wissen wächst von Tag zu Tag und viele Dinge, die früher anders gesehen oder missverstanden wurden, werden morgen schon wieder berichtigt werden. Wir müssen als Gesellschaft und Menschheit flexibel bleiben, da wir noch nie alles gewusst haben und niemals alles wissen werden. Texte und Gesetze jeglicher Art müssen an das neue Wissen angepasst werden, sonst verweilen wir in einer unerträglichen Gesellschaft, die sich selbst und ihrer Entwicklung im Weg steht und ihre Menschlichkeit vergisst.

  • Thrawn und Cassandra
    Ich würde euch emfehlen Die Bibel oder den Koran
    zu lesen dan versteht ihr was ich meine.


    Bist du etwa Muslim? Das bringt nur ein schlechtes Bild auf andere Muslime. Kein Muslim, keiner, den ich kenne, hat etwas gegen Homosexuelle. Es sind nicht alles Fundamentalisten, die sämtliche modernen Erkenntnisse ignorieren und ein hunderte Jahre altes Buch zitieren. Da fällt mir ein, was ich in einem Artikel über Malala gelesen habe, zwar in einem anderen Zusammenhang, aber das hat mich alleine wegen ihres Alters beeindruckt: Allah is not narrow minded. - Wenn wir mal davon ausgehen, dass es ein höheres Wesen gibt (ja nehmen wir mal an), warum sollte es die Denkweise von Menschen aus mittelalterlichen Zeiten besitzen? Oder überhaupt UNSER Denken, das müsst doch jeden existierenden Verstand bei Weitem übersteigen? Seine Weisheit müsst doch viel größer sein als es von einem Menschen jemals war?

  • Ich kenne halt auch genug, die sich extrem daran stören, dass Jugendliche, Dinge abfällig mit "schwul" kommentieren. Das hat nichts mit sensibel zu tun, sondern mit Anstand, andere Menschen nicht zu beleidigen.


    Es macht aber einen Unterschied ob ein Jugendlicher das Wort (gedankenlos) nur gebraucht, um damit Unmut oder sonst was zu demonstrieren, oder ob er das nur deswegen gebraucht, weil er was gegen Homosexuelle hat. Wobei zweiteres mit Sicherheit die Minderheit darstellen würde und ersteres einfach nur was mit "Es nicht besser wissen" und vor allem Gedankenlosigkeit zu tun hat.


    Ich meine, wäre ich ein Kerl und Homosexuell fänd ich die Szene, wie mich ein 12-jähriger, laufender Meter anbrüllt "Wie schwuuuuul!", eigentlich sogar ziemlich lustig :D
    Wenn ich mich als außenstehender, Erwachsener von Jugendsprache beleidigt fühle, find ich das ehrlich gesagt ziemlich überzogen. Dass Jugendsprache, gerade wenn es um Unmutsäußerungen & ähnliches geht nämlich nicht immer viel mit Anstand und Logik zu tun hat, im Sinne von der Wortbedeutung als solche - ich bin mir sicher, da fällt jedem mindestens ein Beispiel aus der eigenen Jugend ein und sei es nur aus dem Freundeskreis.


    Und Kinder adoptieren würde ich verbieten weil ich weiß das Kinder von Homosexuellen
    IMMER gemobbt werden daran kann man nichts ändern


    Und wieso werden solche Kinder gemobbt? Weil Sie u.U. aus dem Elternhaus mitbekommen, dass das nicht normal ist.
    Also tu diesen Kindern einen Gefallen, sei ein bisschen toleranter, denn wenn wir weniger von deiner Sorte hätten, würden solche Kinder auch nicht mehr gemobbt ;)
    Hast du nicht gesagt es sei dir egal? Also ich mach um Sachen die mir egal sind nicht so einen Wirbel.
    Verlangt ja keiner, dass du es gut findest - aber dann steh wenigstens zu deinem Wort und lass es dir doch einfach egal sein.


    Jemand gelesen, was die Republikaner in Texas in ihr Wahlprogramm mit aufgenommen haben?

  • Anemone
    Nicht nur aus der Jugend. Man soll mal mindestens fünfzigjährige Herr Dr. und Professoren beim Heurigen nach dem zweiten Glas Wein in größerer, lustiger Runde erleben, da war was dabei. :D Da fallen einem auch fast die Ohren ab, was die teilweise von sich geben. Fand das ganz lustig, als ich da mit meiner Familie gegenüber und dann im Bus gesessen bin - und man merkt einfach, ob's jemand im Spaß meint oder nicht.


    Zitat von Glurak

    Meine ganzen Muslimischen als auch Christlichen Freunde finden alle Homosexuallität falsch.


    Würdest du überhaupt eine andere Meinung akzeptieren? Oder jemanden, der sich outet? Ich finde über den Satz "Allah is not narrow-minded" ist es Wert nachzudenken. ;)  
    Bzw kommt es stark auf das Umfeld an. Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, aber die ich kenne, sind alle sehr gebildet.

  • Ich bitte drum, die Diskussion mit Usern, die nicht diskutieren wollen, einzustellen. Es bringt dieses Thema nicht weiter und sorgt eher für eine Endlosdiskussion und das ständige Wiederholen gleicher Aussagen.


    @ unten: Okay, aber nur, weil es sich zeitlich mit mir überschnitten hat!


  • Erstmal ist es jedem selbst überlassen, was er akzeptiert und was nicht. Allerdings heißt der Bereich "Allgemeine Diskussionen" und eine Diskussion basiert auf Thesen und Argumenten und um eine Diskussion zu führen brauch es eben mindestens zwei Indviduen, die ihre Thesen vertreten und für eine gute Diskussion natürlich auch aufeinander eingehen müssen. Dementsprechend gehen die Personen hier nur auf deine Beiträge ein und tun das was der Bereich verlangt: Sie diskutieren. Der einzige der momentan diese Diskussion verhindert, das bist, obwohl du sie gleichsam förderst, indem du hier immer wieder postest. Wenn du also nicht möchtest, dass weiter auf dein Beiträge eingegangen wird, dann hör auf hier zu posten.
    Ansonsten solltest du "akzeptieren" nicht so groß schreiben, wenn du selbst keinerlei andere Meinungen, die viel mehr auf Fakten beruhen oder wenigstens irgendeiner Form von Begründungen und Argumenten anbringen, akzeptierst und vehement auf deinen schlecht begründeten Standpunkt verharrst und eifnach nur dicht machst. Und ich denke, dass auch der Koran oder die Bibel - auch wenn ich beides nicht gelesen habe - irgendwo in sich tragen, dass man nicht das von anderen erwarten soll, was man selbst nicht bereit ist zu geben. Und wenn nicht, dann ist es zumindest eine alte Redensart.


    Ansonsten bin ich schwul und ich kann dir sagen mein lieber, ich fühle mich pudelwohl, bei bester Gesundheit und bin meines Wissens nicht krank. Und selbst wenn sich irgendwann mal unwahrscheinlicher Weise herausstellen sollte, dass Homosexualität nur ansatzweise mit einer Krankheit verglichen werden kann, dann kann ich dir zumindest guten Gewissens sagen, dass sie weder ansteckend ist, noch gesundheits- oder in irgendeiner anderen Form schädlich. :)
    Im Gegenteil, irgendwo gibts so ne gif oder irgendetwas anderes, wo halt so sinngemäß draufsteht, dass eigentlich Homophobie die wirkliche Krankheit wäre. Mah, wenn ich jetzt noch wüsste, wie der Spruch darauf genau hieß. Egal.


    LG Rexy

    Pokémon Y WonderWedlocke-Challenge: Feelinara&Tentacha ; Sichlor&Camaub ; Tangela&Garados


    Fire Emblem Heroes ID: 7375759395 - Added mich! :D

  • Bastet
    Ok ein letztes mal antworte ich
    Ich akzeptiere doch eure Meinungen
    Ich habe auch Freunde die Ungläubig sind und die Homosexuallität akzeptieren
    doch das ist mir egal genauso wie es ihnen egal ist das ich intolerant bin.
    Es geht mir darum das nur weil ich mich hier gegen eure Meinung stelle ihr alle
    Meine Meinung hinterfragt und mir irgendwas einreden wollt.
    und übrigens sind meine Musilmisch/Christlichen Freunde auch gebildet falls du
    denkst das wir umgebildet sind nur weil wir religiös und egwas intolerant sind finde ich das aber wirklich eine Frechheit

    Du zockst gerne black ops oder black ops 2 zombies?
    auf Ps3? dann schreib mich an und vieleicht zocken
    wir demnächst zusammen

  • Wow :wtf: Now that escalated quickly...


    1.) Über jahrtausendalte Fantasy-Bücher wie die Bibel oder den Koran diskutiert ihr bitte hier.


    2.) Wenn man sich so einige moderne Kinofilme anschaut, dann machen die Heterosexuellen aus ihrer Sexualität auch nicht unbedingt weniger Umstände als die Homosexuellen, nur nicht ganz so aufmerksamkeitshaschend. Und in beiden Fällen macht es nicht die Mehrheit.


    3.) Wenn ein Kind gemobbt wird, weil es gleichgeschlechtliche Eltern hat, ist das definitiv nicht die Schuld der Eltern, sondern die der Mobber. (Um auf den Einstieg von SDarkGlurak zurückzukommen)


    4.) SDarkGlurak schrieb zu Beginn auch über Adoption, also werde ich ihm mehrere hintereinandergeschaltete Fragen stellen. Nr. 1: Stell dir vor, zwei homosexuelle Frauen leben zusammen. Sie wollen aber Kinder bekommen. Sie gehen in ne Diskothek, , betrinken sich, werden schwanger, bekommen Kinder. Haben sie jetzt kein Recht mehr darauf, ihre leiblichen Kinder zu erziehen, weil sie homosexuell sind? Bei "korrekt" bitte mit Begründung antworten...


    5.) Sorry für pseudo-modding in (1), aber das war imo dringend nötig.