Plauda-Hecke

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  • Plauda-Hecke



    Huhu und willkommen in der Plauderecke des Fanfictionbereichs! Plaudagei


    Um die zahlreichen Diskussionsthemen zu ergänzen, haben wir uns von der Plauderecke des Fotografiebereichs inspirieren lassen und möchten unserer "Plauda-Hecke" einen Testlauf geben. Was bedeutet Plauda-Hecke? Das bedeutet, dass hier sämtliche Themen angesprochen werden können oder Fragen gestellt werden können, bei denen ihr euch z.B. mehrere Meinungen einholen möchtet, solange alles mit dem Bereich oder dem Schreiben zu tun hat. Ihr möchtet euch über das Schreiben austauschen? Dann seid ihr hier an der richtigen Stelle! Hier könnt ihr frei über solche Dinge plaudern und euch ohne große Einschränkung unterhalten. Ein paar Beispielthemen: Ihr könnt ...

    • neue Werke teasern
    • euch Meinungen zu Konzepten/Ideen einholen
    • Neuigkeiten über die Schreiberszene posten oder Trends diskutieren
    • euch über Fanfictions oder Texte austauschen, die ihr gelesen habt und von denen ihr erzählen möchtet
    • eure Meinung zu Auffälligkeiten und Neuheiten im Bereich äußern

    Des Weiteren könnt ihr hier auch nach Inspiration suchen, euch als z.B. von Forenmitgliedern Charaktere für eure Geschichte anfertigen oder Reizwörter vorgeben lassen. Prinzipiell können hier alle Dienstleistungen, die mit Fanfictions oder allgemein dem Schreiben in Verbindung stehen, behandelt werden, sofern sie noch nicht in einem anderen, spezifischen Topic in der Schreibschule aufgeführt werden.


    Dabei gelten natürlich neben den Nutzungsbestimmungen und dem Verhaltenskodex ein paar Regeln und Richtlinien:

    • Wie schon erwähnt, sollten eure Beiträge Bezug zum Bereich oder zum Schreiben nehmen. Für Smalltalk darüber hinaus sind weiterhin die Pinnwände da.
    • Schaut, ob euer Beitrag nicht ebenso in eines unserer bestehenden Themen passen könnte.

    Um euch gerade im zweiten Punkt zu unterstützen, haben wir hier eine knappe Liste mit ein paar bestehenden Themen angelegt:

    Die Fanfiction-Moderation wünscht euch viel Spaß beim Plaudern und freut sich schon darauf :)

  • Ihr macht klammheimlich ein Topic auf, ohne groß was zu sagen xP
    Ich denke, das Problem ist, dass es bereits so viele Topics gibt, aber dort auch kaum jemand schreibt.


    Habt ihr eig. auch das Gefühl, dass der FF-Bereich heute etwas ruhiger ist?

  • Deswegen gibt es auch diesen Ort hier, an dem man sich im Rahmen ausgelassen unterhalten kann, aber schön, dass du hierher gefunden hast.


    Ich denke, dass das nur den Anschein erweckt und zurzeit auch noch Prüfungsphasen anstehen. Zumindest ist es nicht selten so, dass die großen Ideen zum Sommer hin kommen.

  • Also ich liebe das Topic jetzt schon, auch wenn ich fanfictionmäßig eher weniger zum Plaudern habe. Eine Sache würde ich hier aber dennoch gerne mal fragen, da mir doch mehrere Meinung dazu wichtig wären. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich damit am besten anfange.
    Also folgendes, momentan würde ich ja unfassbar gerne wieder eine FF schreiben, aber an großartigen neuen Ideen mangelt es momentan doch noch, was einem natürlich trotzdem irgendwie einfällt, ist eine Art Storyline, die es so aber schon häufiger gibt. Was haltet ihr also von diesem;
    • Person denkt sie ist ganz normal
    • Irgendwann findet sie heraus, dass sie doch etwas besonderes ist (wie in Richtung City of Bones, evtl. Rubinrot etc.)
    • Heißt, sie hat irgendeine Kraft/Fähigkeit
    • Muss mit dieser/aufgrund von dieser gegen "das Böse" kämpfen
    In wie fern ist sowas noch gut oder wird gerne gelesen? Mir ist zwar klar, dass die Welten an sich durch diese verschiedenen Fähigkeiten durchaus verschieden sind, aber so vom Grundgedanken sind die Geschichten doch irgendwo recht gleich.

  • Ja, das Grundprinzip ist vielleicht nicht das Außergewöhnlichste, und gerade wenn man wie ich alles an Büchern, Filmen, Anime und Manga verschlingt, fällt einem schon auf, dass viele Storywriter auf dieselbe Idee zurückgreifen. Allerdings ist das in meinen Augen nicht so schlimm; entscheidend ist für mich persönlich nämlich die Umsetzung. Ein Grundgedanke kann noch so gut sein, wenn das Rundherum nicht passt, würde mich eine FF nicht interessieren. Andersrum kann eine Geschichte aber auch mit 0815-Grundidee genial werden, sofern Umsetzung, Charaktere und Plot generell stimmen. Bestes Beispiel: Der Animanga Hunter x Hunter. Es geht um einen Jungen, der seinen Vater sucht, was wohl alles andere als ein unglaublich ausgereifter Grundgedanke ist, aber dafür wurde der Fokus auf die Charas gelegt und der Animanga wurde dennoch zu einem Meisterwerk. Selbiges gilt für FFs; beispielsweise kann man eine Story gleich viel interessanter gestalten, wenn die Welt nicht in Gut und Böse gegliedert, sondern mehr oder weniger ein einziges Grau ist, dass die vermeintlichen Bösewichte auch Development haben, vielleicht ein Herz zeigen, und dass sich der Protagonist irgendwann mal fragt, ob das, was er macht, überhaupt gut ist. Oder überhaupt neutralere Charaktere mit eigenen Zielen, die man weder Gut noch Böse zuordnen kann. Das nur mal so als Beispiel, solche Storys interessieren mich nämlich immer und würden von mir auch gelesen werden, wenn sie etwas klischeelastiger sind - aber natürlich ist so etwas auch immer Geschmackssache und allen Lesern kann man es sowieso nicht recht machen. xD

  • Es gibt sogar eine Theorie, welche besagt, dass es in der Literatur ohnehin nichts mehr Neues gibt und es alles schon in irgendeiner Form gegeben hat. Das nennt sich "Intertextualität", also wenn sich Texte auf andere Texte, Gattungen, etc. beziehen. Passende Beispiele sind z.B. Nora Gomringers Ursprungsalphabet (das etwas verrückte Beispiel) oder Adel Tawils Lieder (das wird vermutlich fast jeder kennen und wissen, dass der Sänger sich in dem Lied auf alle möglichen Dinge bezieht). Kleiner Exkurs, der hoffentlich nicht abschreckt und nur aussagen soll: Das ist in Ordnung und man kann auch mit dem spielen, das es schon gibt/gegeben hat!


    Also, ich würde mir da an deiner Stelle jedenfalls keinen großen Kopf machen: Der Anspruch, etwas vollkommen Neues zu finden, ist unheimlich hoch angesetzt (siehe oben) und ich finde es ziemlich nachvollziehbar, wenn man Parallelen finden kann oder gar bewusst herstellt. Wie Yuno. schon gesagt hat, würde es mir als Leser vor allem auf die Umsetzung ankommen. Und ich würde vermuten, dass einem die Umsetzung immer dann sehr gelingen kann, wenn man noch etwas Eigenes in die Handlung einbringt, etwas, das einen selbst reizt, ob das nun ein Thema ist oder ein bestimmter Charakter oder etwas anderes. Zumindest fällt mir das oft beim Schreiben auf: Wenn ich das nicht habe, verliere ich schnell die Motivation und gebe zwischenzeitlich auf oder bin selbst unzufrieden und das kann sich dann ebenfalls beim Lesen bemerkbar machen. Außerdem kann man Leser noch über die übrigen Details wie den Stil, Wendungen (also eine komplexe Handlung), Charaktergestaltung (siehe Yuno.), fiktive Welt (also alles, was Orte betrifft, man nehme allein Harry Potter und seine Fülle an zumindest für mich immer noch beeindruckenden Orten und Wesen; Harry Potter ist vermutlich auch nicht das erste Werk gewesen, dass dieses Handlungsschema benutzt hat), etc. begeistern.


    Auch mit einem vielleicht dem Leser bekannten Handlungsschema kann man meiner Meinung noch eine faszinierende Fanfiction schreiben.

  • Mal davon abgesehen kommt es ja auch auf den Autor an - wie schreibt er? Wie setzt er das Thema um? Macht es Spaß seinen Schreibstil zu lesen? Denn mal im ernst: wer liest schon eine super-toll-geile NEUE Idee, wenn diese schlecht geschrieben ist oder einen einfach nicht anspricht? Meiner Meinung nach sollte man sich nicht allzu viele Gedanken darüber machen. Ich persönlich richte mich beispielsweise auch nicht danach, ob irgendein Thema in meinen Werken schon einmal vorgekommen ist, sondern ob ich den Leser auf meine Art und Weise davon überzeugen kann.

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    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • Kann ich nur so bestätigen. Ein Grundgedanke kann gleich sein, was man daraus macht, ist aber individuell. Beispielsweise gab es jetzt schon genug Dystopien, in denen es hieß REBELLEN GEGEN REGIERUNG y'know, aber die hatten zwar evtl das gleiche Grundgerüst, was aber anders war waren die Umstände, die Charaktere, das Setting, die Gestaltung des Plots (Vergleich The Hunger Games vs. Divergent fiele mir jetzt spontan ein, da gibt es ein paar Ähnlichkeiten, aber es ist doch ANDERS) ... Ich finde, wenn man sich zu viele Gedanken drüber macht und zwingend etwas absolut Neues schreiben will (was imo eigentlich nicht geht, alles wurde schon irgendwie geschrieben. Ich könnte eine Story über Stifte schreiben, die gegen einen knuffigen Edding kämpfen müssen - Grüße gehen raus an @Mikan -, und doch gab es das sicher schon mal, nur halt ... Mit Menschen. Oder Tieren. Oder Autobahnraststätten. Who knows?), kann das auch ganz schnell in die Hose gehen. Was bringt einem eine superneue Story mit vorher ungesehenem Grundprinzip, wenn sie unrealistisch ist oder langweilig oder schlicht und ergreifend dämlich, weil man sich so sehr bemüht hat, sie ~special~ zu machen, dass man vergisst, darauf zu achten, dass sie noch unterhält?

    Gerade mit dem Prinzip "normale Person entdeckt, dass sie besonders ist" kann man soooooo viel machen. Beweisen ja auch die vielen verschiedenen Stories, die darauf basieren. Jede Geschichte ist irgendwie einzigartig, wenn man nicht gerade darauf bedacht ist, etwas zu kopieren, einfach, weil jeder Autor anders ist. Wenn dir eine Idee gefällt, dann denk nicht dran, ob es das schon gab oder ob das "noch gerne gelesen wird", sondern schreib sie einfach. Ist ja immerhin deine. o/

  • Meine beste Freundin und Ich haben das Prinzip vor kurzem umgedreht und haben mit Absicht über das selbe geschrieben. Es ging um ein Mädchen das umziehen musste, weil sich ihre Eltern getrennt hatten, sehr standardmäßig auch mit der Angst vor der neuen Schule. Das Ergebnis war, dass wir uns über unsere Schreibstile besser bewusst geworden sind. Sie ist eher die die allesin kurzen Sätzen erzählt. So wie sie es wahrnimmt. Meist in der ich perspektive. Ich erzähle in sehr langen Sätzen aus der dritten Person, füge Beschreibung in Nebensätze auf kosten der Leserlichkeit ein. Das und natürlich auch die Interpretation des Autors prägt, wie Ich denke, die Geschichte und brennt ihr sogar den Charakter des Autors ein. Als ich ein bisschen mehr über das lebeneines Autoren erfahren habe hatte sich das sofort auf all seine Werke niedergeschlagen. Ich mag heute nichts mehr von ihm lesen. Es geht aber auch anders herum. Ich mag Stephen King sehr und auch wenn sein Buch Puls nur von „Lauft vor den Zombies weg und überlebt“ handelte, ist es sein Stil, er hatte z.B. einen Neurobiologen zu Hilfe um allesnoch realistischer beschreiben können, und seine Interpretation, die Infektion verbreitete sich durch (Nah lest das Buch), die den unterschied zwischen diesen Buch und den Resident Evil Taschenbüchern, welche ich auchbesitze, gemacht haben.


    Mein Fazit daraus lautet: wir könnten die selbe Handlung im Grunde für immer wiederholen, solange die Autoren reich an Charaktervielfalt sind. Oder die Handlung ist reichan dingen die präpubertäre Jungs mögen, deshalb verändern sich die Handlung der AAA Spiele Titel nicht...
    Weiche ich zu weit vom Thema ab, wenn ich das weiter ausführe?

  • Interessanter Gedankengang, das so einmal bewusst zu testen und es läuft quasi auch darauf hinaus, Analysen über Autoren zu erstellen. Wie sie ticken, welche Eigenheiten die Geschichten haben oder eben welchen Stil sie anwenden. Wobei letzteres ohnehin schon standardmäßig unterschieden wird, nachdem es - zumindest für mich persönlich - relativ schwierig ist, den Stil eines anderen nachzuahmen und ich denke mal, ich stehe da nicht allein da. An mir selbst merke ich zum Beispiel, dass mir die erste Person leichter fällt, wenn die Atmosphäre dicht gestaltet sein soll, während die dritte Person bei lockeren, witzigen Geschichten besser ankommt. Das hat auch zur Folge, dass sich je nach Idee und Geschichte der Inhalt ändert und darauf achte ich auch bewusst.
    Aber im Grunde hast du recht, dass man Handlungen für immer wiederholen kann und genau das geschieht teilweise auch schon. Man könnte zig High-Fantasy-Bücher hernehmen und beobachten, dass sie nicht nur dieselben Elemente, sondern auch dieselben Motive und Absichten beinhalten. Nicht selten ist es allerdings auch so, dass man als Autor von etwas inspiriert wird und dann ebenfalls darüber schreiben möchte. Das sieht man insbesondere bei momentan anhaltenden Hypes. Jeder Autor hat dabei seinen persönlichen Stil und seine Art, wie er diese Handlung gerne umsetzen möchte und das macht es eben auch spannend zu beobachten, wie sich jemand im Lauf der Zeit entwickelt und wie die Umsetzung generell ist.

  • Zitat von Rusalka

    An mir selbst merke ich zum Beispiel, dass mir die erste Person leichter fällt, wenn die Atmosphäre dicht gestaltet sein soll, während die dritte Person bei lockeren, witzigen Geschichten besser ankommt.

    Witzig, ist bei mir genau andersrum. =D Liegt wahrscheinlich hauptsächlich an meinen meist ziemlich sarkastischen Protagonisten, haha.


    Find die Idee aber auch total interessant, wär doch mal ne coole Idee für'n Special. OwO But then again, das gehört eher in das Wettbewerbsvorschlag... Dings. Topic. x) Kann auf jeden Fall dafür sorgen, dass man sich seinem Stil bewusster wird. (Oder andersrum? How do I German?)

  • Ich-Perspektive liegt mir gar nicht. Lustigerweise finde ich gerade da, dass ich zu viel Abstand zur Person habe. Wahrscheinlich, weil ich mich einfach unwohl darin fühle. ^^"


    Das Experiment ist echt cool. :) Ich denke, man kennt seine wiederkehrenden Elemente ohnehin. Bei mir gibt es fast ausschließlich sehr proaktive Protagonisten, die aus ihrer eigenen Motivation einfach handeln. Wer aufgibt und sich nur bemitleidet, darf nicht mein Prota sein. XD
    Vielleicht ist es mir deswegen so wichtig, weil ich einige YA-Bücher mit richtig nervigen Heldinnen kenne, die den Begriff "Wangst" auf ein neues Level bringen. Burn the emos girls with fire! :devil:
    Kotone habe ich absichtlich passiver und auch einfach ängstlicher gestaltet als die anderen, aber selbst sie ist aktiver, als ich erst dachte. XD


    Was bei mir auch immer vorkommt, vor allem bei den Guten: es ist selbstverständlich, dass sie untereinander alle loyal sind, auch wenn es mal Zoff gab.
    Ich hab auch nur wenige leichtlebige und verantwortungslose Teenager und junge Erwachsene. Aus dem einfachen Grund, weil ich auch zu Teenagerzeiten nur wenige kannte, die dem typischen Bild des dummen, unvernünftigen Teenagers entsprachen.
    Puncto, das Alter der Charas ist auch wichtig und hat großen "Autorenwiederkennungswert", das liegt bei mir bei den meisten zwischen 15 und 20.


    Dann natürlich der Stil an sich. Daran kann man einen Autoren natürlich rasch erkennen. Wortgebrauch, jugendlich oder altmodisch, etc... Aber den Schreibstil und das Vokabular kann man je nach Genre ein wenig verbiegen, daher finde ich, dass die Art der Charakterisierung und der Plotaufbau mehr Wiedererkennungswert an. Außerdem sind Worte nur Schall und Rauch, wichtiger sind die fiktiven Personen und der Plot, der uns im Kopf bleibt.
    Ich denke, man sieht dem Text die Einstellung des Autors zur Sprache an sich genauso an, sowie man bei manchen(!) Texten das Temperament des Autors zumindest vage erahnen kann. Wenn man keine einzige humorvolle Szene in keinem Werk lesen kann, vermute ich einen schwermütigen Autor. Wenn ernste Szenen nicht ernstgenommen werden (oder im Gegenteil: jede Kleinigkeit dramatisiert wird "Er hat mir nicht hallo gesagt ;_;"), vermute ich vor allem bei sehr jungen FF-Autorinnen, dass sie noch nicht über genügend Menschenkenntnis verfügen etc…

  • Wenn ernste Szenen nicht ernstgenommen werden (oder im Gegenteil: jede Kleinigkeit dramatisiert wird), vermute ich vor allem bei sehr jungen FF-Autorinnen, dass sie noch nicht über genügend Menschenkenntnis verfügen etc…

    Das kann man an wirklich vielen Dingen festmachen. Man merkt es sehr stark wenn eine Person die nie verliebt gewesen ist über liebe oder gar sex schreibt. Grade bei Dingen die man selber erlebt hat sei es nun verliebt sein, panische angst, völlige Erschöpfung nach 60 Minuten um ein Fußballfeld laufen (Ich Sportskanone wäre fast in Ohnmacht gefallen, der Lehrer versprach eine 1 für den ersten Platz. Ich bin leider nur 2 geworden :/ ) fällt es auf wenn der Autor versucht ein Gefühl nur durch seine Fantasie zu begreifen. Wobei es beim Mord besser andersrum sein sollte. Wenn der Autor exzessiv über das Gefühl wie sich das Messer während des rein und Mausziehens anfühlt auslässt, wird man ebenfalls aus dem Lesefluss geworfen. Außer vielleicht bei horror Geschichten. Schlimm für mich wird der es erst aber wenn die Charaktere weniger als Stereotypen sind. Ich kann sehr viel durch Ironie verkraften und fast jeden 0815 Sephiroth Abklatsch Bösewicht hinnehmen, aber wenn dieser nur da ist damit es den Protagonisten und seinen freunden schlecht geht einfach aus dem Grund weil er es kann, dann ist das für mich ein Grund eine Geschichte erst mal wegzuklicken. Charaktere, ob gut oder böse, müssen immer einen antrieb haben. Niemand verfolgt irgendwem aus reinen Sadismus.


    Burn the emos girls with fire!


    Wenn ich über einen Hauptcharakter lese der im Grunde nichts tut und dabei dennoch die Welt rettet, dann habe ich immer das Gefühl, dass der Autor sich selbst beschreibt. Ich weiß nicht woher das rührt aber ich denke es hängt mit der Unerfahrenheit des Autors und der Art und weise wie die Geschichte erzählt zusammen. Es ist so als ob der Autor seine eigene kleine Welt für sich geschaffen hat in der er oder sie Abenteuer erleben kann ohne verletzt zu werden. Daher kommen wahrscheinlich auch die "Merry Sue" Charaktere, die zwar klein und schwach sind, aber auf jedes Problem eine Lösung finden. Ein Personifiziertes Deus ex mchina. Leider ist sowas meiner Meinung nach zu anstrengend und langweilig zu lesen. Es kann kein Zufall sein das solche Charaktere tatsächlich zu einen großen teil Emo Mädchen sind.


    Ich weiß noch damals als ich Homestuck "Roleplays" geschrieben habe. Jeder hat einen Charakter entworfen und schon war man zusammen auf reisen. Irgendwann kam ein weiblicher Charakter mit Regenbogenblut (Die Blutfarbe gibt die Ranghöhe in der Gesellschaft an) und hat in ihrer ersten Zeile einer neuen Session einen anderen Charakter den Kopf mit einer Motorsäge abgesäbelt. Das Roleplay war zu Ende bevor es überhaupt richtig warm geworden ist, aber das war undenkbar lustig. Wir haben das dann so gelöst das sie immer Tagtraumepisoden hatte wenn sie "Merry Sue" dinge getan hat, was ihren Charakter sofort sehr viel tiefe verschafft hat. Sie wäre gerne der Held, nur kann sie es nicht. Eine eher tragische Figur. Ich kann mir aber auch so kaum vorstellen diese Person als Hauptfigur in einer Geschichte zu haben. Man bekommt die Geschichte durch ihre verqueren Ansichten erzählt... eigentlich, wenn man eine psychologische ebene mit einbaut, könnte das eine Geschichte über angst und Belastungsstörung werden. Aber dafür sollte man wenigstens etwas von Psychologie verstehen, womit sich der Kreis schließt. Man merkt es stark wenn der Autor über etwas schreibt, von dem er keine oder kaum Ahnung hat.

  • @Eulenrabe
    Gerade Liebe und Sex ist nichts, das man selbst erlebt haben muss. Ich kann von mir sagen, dass ich mich SEHR SCHWER verliebe und trotzdem kann ich Charas schreiben, bei denen das nicht so ist. Vieles kann man auch durch Empathie lösen, so ist es ja nicht. Ich glaube, die Autorin von 50SOG ist sogar Mutter(?), demnach muss sie grundlegend Ahnung von dem haben, was sie schreibt. Es ist trotzdem furchtbar. XD Edit: okay, keine Ahnung, aber alt genug und verhairet isse. Manche Menschen haben Empathie und Talent - und manche haben nichts davon.^^"


    Zum Zweiten: Früher oder später MUSS der Chara auf jedes Problem eine Lösung finden. Klein und schwach hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht anders zur Wehr setzen oder es durch andere Eigenschaften ausgleichen kann. x)
    Och, ich denke eine Belastungsstörung hindert jemanden nicht daran aktiv zu sein. Ich denke, ich spreche das nicht so offen an, aber mein Protagonist hat einfach traumatische Erfahrungen gemacht und leidet unter ihnen, aber je mehr ihm widerfährt, desto aktiver und willensstärker wird er, weil genau das einfach seine Persönlichkeit und sein Temperament ist. Jeder Mensch reagiert auf eine Belastung anders und nicht jeder kapselt sich ein und ... heult den Leser seitenweise voll, ohne was zu tun. x)
    Aber eigentlich habe ich das auf die Mädels in YA-Bücher bezogen, die eigentlich DAS perfekte Leben haben, aber nur am Jammern sind. Und jammern. Und jammern.
    Ach, ich liebe Katniss Everdeen. Srsly, das tu ich. :heart: Das Mädchen hätte Grund genug sich leidzutun, aber hat in der Arena und im Krieg keine Zeit und erst nicht den passenden Charakter dazu, also tut sie lieber etwas Nützliches. x)

  • Früher oder später MUSS der Chara auf jedes Problem eine Lösung finden. Klein und schwach hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht anders zur Wehr setzen oder es durch andere Eigenschaften ausgleichen kann. x)

    Natürlich so was macht einen guten Charakter aus. Es ist auch ganz erfrischend wenn z.B. Dedektiv Conan's "Onkel" doch richtig liegt. Das nimmt etwas von seinen Zauber und macht ihn menschlicher. Ich finde es wichtig Charaktere nicht nur gewinnen sondern auch mal versagen zu lassen, nicht nur der Menschlichkeit halber sondern auch um als Charakter zu wachsen. Wenn ein ruhiger Charakter endlich mal aus sich herausbricht und seine Talente zeigt, die er schon öfter angedeutet aber von mir ignoriert wurden, dann ist das realisieren der Situation für mich das beste. Wenn ich zurückblättern muss um die Anzeichen für eine Fähigkeit oder ähnlichen zu finden, dann hat der Autor meiner meinung nach seine Arbeit gut gemacht. Es gibt z.B. eine Vorversion von Ruffys Gear 2 im Kampf gegen die Franky Familie im Franky Haus. Als ich das beim zweiten durchlauf durch seine veränderte Hautfarbe realisiert habe hatte ich das Gefühl ein teil der Geschichte zu sein, weil ich sozusagen dabei war als sich Ruffy als Charakter entwickelt hat. Ich hoffe du weißt welche Szene ich meine um das Beispiel zu verstehen.




    Srsly, das tu ich. Das Mädchen hätte Grund genug sich leidzutun, aber hat in der Arena und im Krieg keine Zeit und erst nicht den passenden Charakter dazu, also tut sie lieber etwas Nützliches. x)

    Ich habe nur die Filme gesehen, wo ja viele dinge im die im Buch vorkommen verloren gehen. Ich habe die Filme auch nicht mehr so gut in Erinnerung, dass ich auf ihren Charakter eingehen kann. (Außer den dritten Film Teil 1: Propagandafilmdrehen für Anfänger, an den erinnere ich mich gut. Ich verstehe, dass man beide Teile zugleich gucken sollte aber als Film für sich alleine war er nicht spannend und der endcut/cliffhänger hätte 5 Minuten früher gemacht werden sollen, mit der Szene wo ihr freund ihr an den Hals springt)

  • Aber zu deinem Beispiel mit der Mary Sue vorhin zurück. Ich nehm den Begriff schon gar nicht mehr ernst, weil heutzutage eh alles eine Mary Sue ist, was Brüste hat, nicht aussieht, als wäre sie vom Lastwagen überfahren worden und dann noch die Frechheit besitzt beliebt und klug zu sein x) Was natürlich alles furchtbar unrealistisch ist. x)


    Uhm welcher Ruffy? Der aus One Piece? Schau das nicht. ^^"


    Im Gegenteil, ich finde, dass die Filme viel dazugewonnen haben, da das Buch aus Katniss Ich-Perspektive geschrieben ist und ihr Charakter kommt im Film viel besser rüber, finde ich. ^^

  • Bei dem Begriff "Mary Sue" dreh ich mittlerweile am Rad, weil's genau so ist, wie Bastet beschreibt, lol. Wobei's auch da immer Ausnahmen gibt, bei denen ich denke "wow. Das ist aber ECHT ne Mary Sue". xD


    Ebenso nervt mich übrigens "Self-Insert", weil ein Charakter nicht gleich schlecht ist, nur, weil er auf dem Autor basiert (und eventuell "Mary Sue-ishe" Tendenzen aufweist, geht ja oft Hand in Hand). Solange der mir sympathisch ist - wen schert's? Vor allem, weil es auch oft nicht klar zu erkennen ist. "SELF-INSERT!!" zu schreien ist leicht. Kann ich auch. '-'

  • Ich bin ja noch nicht so lange und noch nicht so tief in der FF community, ich habe bisher immer für mich alleine oder unprofessionell in Roleplays geschrieben. Bei uns war am ende jeder "God Tier" was im Grunde nichts anderes aus die Freikarte zur Mary Sue ist, wenn man mit seiner Charakterklasse umzugehen weiß, was zu einfach war. Ich schweife ab. Ist der Begriff Mary Sue so über benutzt? Ich dachte immer es gäbe einen klaren schnitt, aber ich kann mir jetzt vorstellen wie jemand aus Neid jemand anderen das erstellen einer Mary Sue vorwirft.



    Oh ich LIEBE "Self Insterts", vor allem wenn sie totale Verwirrung stiften. Der Autor spring mit einem "BOOOOOOOOJEEEEEAAAA! Way to go to break the 4th wall" durch ein Fenster das das reale Leben von seinen geschriebenen trennt. Der besagte Autor nimmt nicht direkt am geschehen teil, sondern macht allen durch streiche das leben schwer, vor allem jene sie schon gestorben sind. Seinen treiben wird aber vom Oberbösewicht ein jähes Ende beschert. "Ratatatatata, now im the dead"


    Mir fällt ein, dass Stephen King in seiner Bücherreihe Der Turm vorkommt. Die Charaktere aus dem buch besuchen ihm um sicherzustellen, dass er weiterschreibt, damit sich ihr Universum weiterbewegt. Er hat seinen eigenen Tod ende der 1999er vorausgesagt, oder der Protagonist, worauf er Stephen King Gedächtnis löschen musste. So genau weiß ich das nicht mehr.

  • Ich sehe eher viel Neid da drin. Erstens sind OCs (aber auch den Canons), denen vorgeworfen wird eine Mary Sue zu sein nahezu IMMER weiblich und zweitens werden alle Eigenschaften kritisiert, die auch im RL oft Neid hervorrufen. Schönheit, Beliebtheit, Klugheit, Freundlichkeit, gewisse Talente und vll. Macht. Allesamt erstrebenswerte Eigenschaften, von denen man eben nie genug zu haben glaubt und sich bedroht fühlt, wenn einem jemand das Gefühl gibt, dass er mehr davon hat als man selbst.


    Dazu kommt eben noch, dass die meisten Leute, die Mary Sue(!!11) ausrufen selbst weiblich sind und nun ja, eine gewisse "Stutenbissigkeit" kennen wir auch, wenn es nur um fiktive Personen geht. X)
    Wenn der weibliche OC einen Canon-Chara, der den meisten sowieso recht egal ist, bekommt, sagt ja auch kaum einer was. Lass mal einen weiblichen OC mit den RICHTIG beliebten Kerlen eines Fandoms zusammenkommen, von mir aus Sasuke oder wie sie alle heißen. Da dürfte dein OC nichtmal den Mund aufmachen, ohne das böse "Mary Sue"-Wort an den Kopf geschmissen zu bekommen. :D


    Du kannst den größten Gary Stue der Welt erschaffen, es wird viel weniger Leuten auffallen, weil er keine Brüste hat. ^^"


    Ich hab auch oft gelesen: "Der OC darf nicht stärker oder gleich stark als / wie der Canon Chara sein." Sind Canon-Charaktere also selbst Gott höchstpersönlich?


    Ich denke, der beste Weg damit umzugehen ist eine gesunde "I don't give a fuck"-Einstellung, wenn das böse Sue-Wort kommt xD


    Oh Edit, hab den Post nicht gesehen ^^  @Eulenrabe
    Bei deinem Beispiel kann ich deine Verärgerung verstehen, aber an sich finde ich den Begriff schon über benutzt.
    Solche Verärgerungen kommen ja oft, wenn man gewisse Weltregeln aufstellt und dann kommt einer und bricht die Regeln, die für alle gelten. Egal ob RPG oder FF. Wenn man an einer Wunde sterben würde, gilt das auch für die Madames mit den Regenbogenaugen (hab ich echt mal gelesen, die Autorin meinte das enrst...), wenn eine Art von Magie nicht benutzt werden kann, gilt das auch für jeden. Ob dein Blut nun rot, blau oder .... regenbogenfarben ist. :rolleyes: Regenbogenfarben...

  • Ich hab auch oft gelesen: "Der OC darf nicht stärker oder gleich stark als / wie der Canon Chara sein." Sind Canon-Charaktere also selbst Gott höchstpersönlich?


    Das kommt mir sehr bekannt vor, grade wenn OCs gegen CCs kämpfen. Dabei ist es ja so das Charaktere wie z.B. Ruffy, niemals ernsthaft gegen andere Charaktere kämpft, die schwächer sind als er, weil es keine Herausforderung ist und damit kein Spaß macht. Es liegt in seiner Natur sich stärkere Gegner zu suchen um sie dann nur durch eine Kombination aus Glück uns Willenskraft zu besiegen. Dadurch denken „Fanboys & Fangirls“, noch mehr Unwörter, dass ihr „Ruffysenpai“ der stärkste im ganzen Animeuniversum ist und das sie die heilige Pflicht haben sicherzustellen das dieser auch in jeden Medium so dargestellt wird. Ein noch viel besseres Beispiel wäre Dragonball Son Guku da diese ja stärker als Superman sein soll (Meiner Meinung nach ein Paradebeispiel eines gary stues).


    Ich denke, der beste Weg damit umzugehen ist eine gesunde "I don't give a fuck"-Einstellung, wenn das böse Sue-Wort kommt xD


    Ich habe schon sooo viele ungesunde "I don't give a fuck" - Einstellungen gesehen. Es ist schon etwas traurig zu sehen wenn gut gemeinte Ratschläge einfach an der Person abprallen oder sogar als störend empfunden werden. Manchmal lese ich mir etwas durch und sitze eine gute viertel stunde vor dem geöffneten Antwortfenster und frage mich, wie ich einen Kommentar verfassen soll, sodass der Autor sich nicht angegriffen fühlt. Ich beginne sogar mit einer Antwort, lösche sie aber wenn sie mir nicht gefällt und kommentiere erst einmal garnicht, mit dem Vorsatz später wiederzukommen.


    Wenn ich eine ordentliche Schreibroutine hätte und in einem wettbewerb wäre, dann würde ich weniger Rücksicht nehmen, aber hier im „Normalen“ Bereich sehe ich niemanden als Konkurrenten. Ich würde mir wünschen wenn es im allgemeinen Bereich etwas mehr Bewegung gäbe mindestens soviel, dass man jeden Tag von jemanden ein neues Kapitel lesen könnte.


    Andererseits hat es mich ziemlich geärgert als ich gesehen habe, dass jemand mit „Updateinfos“ seine FF gepuscht hatte. Wer ganz oben steht wird natürlich öfters gelesen. Ich hatte schon den drang verspürt schnell ein neues Kapitel zu schreiben, weil ich es der Person nicht gegönnt habe. Aber das hätte einerseits der Qualität des Kapitels nicht gut getan und andererseits besteht die Gefahr das Ich in mir ein „wer Top ist ist top“ Konkurrenzdenken aneigne. Ich denke hier ist ein gesundes „I don't give a fuck" angebracht.