Bedingungsloses Grundeinkommen

  • Weil ihr es wollt:


    Zitat von Bastet

    Das bedindungslose Grundeinkommen würde dafür da sein, um essentielle Bedürfnisse wie Wohnen und Nahrung zu erfüllen, nicht um dir einen glamorösen Lebensstil zu finanzieren. Wieso sollte es andere interessieren, ob du irgendwo hinreisen und dir irgendwelche Wünsche erfüllen kannst? So sehr, dass sie doch auch noch dafür bezahlen? Die meisten Menschen, die sehr viel von Ort zu Ort reisen, machen dort work & travel you know.


    Ich frag mich außerdem wie du an dein Reiseziel ankommen willst, wenn niemand arbeitet. Bus, Bahn und Flugzeug werden stehen und du kriegst nirgendwo was zu essen oder einen Schlafplatz. ;)


    Inwiefern ist es unnormal zu arbeiten? Die Menschen sind immer schon Tätigkeiten nachgegangen, um sich ihr Leben zu organisieren und ich will auch nicht, dass die gesamte Menschheit zu einem Kleinkind zurückentwickelt, das von Robotern gefüttert uä. wird.

    In 1. Linie soll es die Grundbedürfnisse abdecken, aber wie gesagt was machen wir mit den 10-20 Millionen Menschen, für die schlichtweg keine Arbeit da ist? Sollen die sich lediglich damit abfinden, nur von den Grundbedürfnissen zu leben? Nein, das macht die auf Dauer kaputt. Daher kann man es weiter aufbauen und wo jeder so 2000 Euro Netto einfach als bedingungsloses Grundeinkommen bekommt. Damit kann man auch mal wegfahren. Im ersten Schritt so 1000 Euro Grundeinkommen und dann schrittweise auf 2000 Euro erhöhen. Jeder will Freiheit genießen können und auch unabhängiger von Anderen sein. In der Tierwelt leben die Tiere ja auch für sich und nicht zwingend für Andere. Aber wir alle leben und arbeiten für Andere, obwohl das nicht unser Instinkt ist. Unser Instinkt ist eigentlich, das zu machen, was man selber möchtet.


    Es gibt jetzt schon autonome Bahnen. Und auch andere Verkehrsteilnehmer können autonom unterwegs sein. Es braucht keinen Führer um zu fahren. Das war früher mal.


    Schlafplätze kriegt man auch ohne irgendwelche Menschen. Gebäuden sind einfach für alle geöffnet und es findet sich überall Schlafplätze. Man kann dazu eine App installieren, wo man Schlafplätze in unmittelbarer Nähe findet. Alles umsonst, weil es natürlich für alle da sein sollte. Ansonsten kann man auch selber Schlafplätze einrichten. Zelt/Hütte und wo auch immer.


    Und zum Essen kann man die regionale Nahrungsquelle aufbauen. Indem Nahrung von vor Ort für vor Ort gepflanzt/gehalten wird und gepflückt/abgegeben wird. Es braucht keine Supermärkte, wenn es überall die Möglichkeit gäbe auf dem Feld was zu pflücken oder halt im Gewächshaus. Und wenn Menschen auf der Durchreise sind und Zeit und Lust haben, dann helfen sie auch mit. Aber halt alles so wie jeder möchtet. Es gibt keine Verpflichtungen. Aber es wird immer was zu essen geben, selbst wenn man damit nichts verdient. Weil jeder von uns ist davon abhängig um zu leben. Von daher wird es immer genug Essen für alle geben und wenn es mal schlecht läuft helfen halt Nachbargemeinden sich gegenseitig. Aber es ist ein Irrglaube, dass wir nur dank den Supermärkten was zu essen haben. Die haben wir wegen der Weltwirtschaft. Aber Beispiel Honig in Städten. Das gewinnt immer mehr an Fahrt. Wozu den Honig über die ganze Welt transportieren wenn er auch in der Stadt selbst gewonnen werden kann? Selbst in Großstädten wie Berlin gibt es so viel Potenzial Honig zu ernten. Es gibt tausende Dächern und Gärten für die Bienenkasten. Allein Berlin könnte jeden Berliner mit Honig versorgen. Oder was auch immer mehr im Kommen ist allgemein die Vergrünung von Städten und deren Häuser. So, dass es auch in Städten eben mehr dezentrale Versorgung gewährleistet werden könnten. Aber die ersten Probleme, die zu lösen wären ist, dass das Lebensmittel was wir haben nicht weggeschmissen wird. Sondern aufgebraucht wird.


    Zitat von Bastet

    Dafür gibt es ein Wort: Ausnutzen.

    Menschen lassen sich nicht gerne ausnutzen und es macht einen Unterschied, ob jemand gerade eine schwere Zeit durchmacht und daran arbeitet, oder ob dich jemand aussaugt, während er nichts zum gemeinsamen Leben beiträgt. Und weißt du, ausnutzen lässt sich keiner gerne und keiner gerne gefallen, wenn man nicht grad das größte Naivchen ist.


    Mir ist generell schon oft in anderen und diesem Topic aufgefallen, dass du sehr... unselbstständig und unreif wirkst. Auf mich wirkst du etwas wie ein Bub, dem man alles nachtragen und alles für ihn machen muss.

    Man muss Arbeiten, die nicht verpflichtet sind mit Arbeiten, die verpflichtet sind, unterscheiden. Die Menschen wollen nicht verpflichtet sein immer genau um 8 anzufangen und dann bis 16 Uhr arbeiten. Die Menschen wollen selber entscheiden, wieviel/wann/was sie arbeiten und nur die Menschen selber wissen es, ob sie genug oder zu wenig arbeiten. Wenn jeder sich für sich entscheiden könnte, dann leistst auch so gut wie jeder seinen Teil dazu. Auch dann wird es Leute geben, die absolut nichts machen. Aber es ist ihre Entscheidung. Aber daran wird an nichts scheitern. Weil jeder Mensch weißt, was man zum Leben braucht und es wird immer Menschen geben, die mehr leisten als Andere. Die Menschen sind so unterschiedlich wie die Gene auch unterschiedlich sind. Der Knackpunkt ist einfach, dass trotz aller Untetschiede alle nur ein Ziel haben: Zufrieden mit sich selbst sein. Deshalb, wenn jemand es für richtig hält nichts zu machen, dann ist es auch richtig. Das musst du auch akzeptieren. Genauso musst du auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die deutlich mehr leisten als du.


    Wenn meine Vorstellungen kindisch sind, ok. Dann bin ich lieber ein Kind, als mit falschen Vorstellungen zu leben.


    Zitat von Kenpachi

    Danke mein erster Gedanke zu dem was er geschrieben hat, Edex auch hier bitte ich dich nochmal aus der Bubble zu kommen und nicht von deiner Sichtsweise, als "die Sichtweise" auszugehen.

    Es ist einfach nur meine Vision/Sichtweise. Jeder hat doch andere Vorstellungen vom Leben und ja es ist nicht die Sichtweise. Es ist nur meine.


    Zitat von Kenpachi

    *facepalm* Red dir das noch schön, nein ich denke nicht dass es normal werden wird, was denkst du woher das Geld kommt, um so Leute zu bezahlen?

    Machst ja so, als ob das alles kein Problem wäre und wir damit in den nächsten Jahren ohne Bedenken anfangen können, sei doch nicht so naiv und red dir das nicht ein.

    Du lebst echt in deiner eigenen Welt.^^"

    Zumal bitte hör auf die armen Needs so arme Leute sind, es gibt Leute die aus diversen Gründen nicht arbeiten können, aber keine Sorge wie sind so helle im Kopf und können das differenzieren, wenn du aus irgendeinem Grund nicht arbeiten kannst und sich daran nicht ändern lässt, DANN ist das ja in Ordnung, aber du brauchst jetzt nicht die in Schutz nehmen, die einfach kein Bock haben und sich denken "warum arbeiten?, gibt ja genug Leute die Geld für mich verdienen".

    Weißt du, ich setze mich hin und frage mich als, was wäre wenn...? Und was wäre wenn eben nicht alle arbeiten um Geld zu verdienen? Das Hauptproblem ist ja einfach, dass es als normal verkauft wird, dass man mit Arbeiten Geld verdienen muss. Weil es anders angeblich nicht ginge. Was meiner Meinung her nicht stimmt. Selbst wenn man mit der Arbeit nichts verdient, werden wir leben können. Aber das ist alles sehr komplex und es hat sich halt durchgesetzt wie es jetzt ist. Ich glaube auch nicht, dass sich etwas groß verändern wird. Dafür fehlt das Grundverständnis, aber ich hoffe zumindest, dass es zumindest gerechter wird. Das wir einen Kapitalismus haben, der sozial und gerecht aufgebaut ist. Eine Welt braucht keine arme Menschen, wenn es reiche Menschen gibt. Ich weiß, das klingt alles total utopisch und albernd an. Ist halt meine Vorstellung.


    Zitat von Kenpachi

    Wie Bastet schon geschrieben hat, ist ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht dafür gedacht, dass du schlemmen kannst, Boy du musst echt aus deiner Bubble rauskommen und dir mal die Realität vor Augen halten, das was du schreibst erinnert mich an ein Kind, dass in irgeneiner Traumphase ist...

    Es ist wunschdenken, dass das einfach mal alle beziehen können, denn nochmal, woher soll das Geld kommen und das zu finanzieren?

    Wenn ich dann höre wie sehr du deine Arbeit magst, glaube ich nicht, dass du noch mal arbeiten gehst und das werden wahrscheinlich einige andere auch nicht machen und die, die es dann noch machen, kriegen sehr wahrscheinlich doppelt und dreifach eins auf den Deckel, weil wie gesagt, irgendwo muss das Geld herkommen.

    Also geh mal nicht davon aus, wenn du bedinungloses Grundeinkommen hast, dass du hier in der Welt rumziehen kannst und dir alle Fußballspiele angucken kannst. ;)

    Dafür gehen die Leute dann nämlich nicht arbeiten, um dir deinen Spaß zu finanzieren. ;)

    Also möchtest du mir sagen, dass ich aufhören soll irgendwelche Visionen zu haben, weil es eh nichts bringt? Hat keiner Visionen?


    Guck doch an, wo das meiste Geld ist. Das Geld ist da. Wir könnten uns eigentlich alles leisten, dass es uns allen gut geht. Das Geld vermehrt sich ja stetig, aber wo kommt das Geld an? Aufjedenfall falsch.


    Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen soll der 1.Baustein in ein Leben aufgebaut werden, wo arbeiten eine Eigeninitiative ist und keine Geldfrage ist. Es gibt doch nichts Besseres als zu arbeiten, ohne davon abhängig finanziell abhängig zu sein.


    Es würde mir keine Arbeit Spaß machen, die ich jeden Tag machen müsste. Nicht mal meine Hobbys würden mir Spaß machen, wenn ich sie jeden Tag machen müsste. Wenn ich jeden Tag zocken müsste und damit mein Geld verdiene, dann hätte ich vielleicht am Anfang mehr Spaß, aber irgendwann denke ich mir auch: "Gibt es auch was Anderes als immer nur vor der blöden Kiste zu zocken?"


    Im direkten Vergleich zu anderen Jobs, muss ich mit meinem Job zufrieden sein. Da gibt es weitaus schlechtere Jobs mit schlechteren Arbeitsbedingungen. Trotz allem bin ich einfach nicht abgeneigt zu sagen und zu denken was grundsätzlich falsch läuft oder was besser sein könnte. Klar ich könnte ich jetzt einfach sagen, dass ich eine Arbeit habe und deshalb alles gut ist und ich nichts einzuwenden hätte. Also am Besten einfach die Klappe halten wenn man eine Arbeit hat..aber genau so denke ich nunmal nicht. Ich kann sagen, dass es mir besser geht als Anderen. Das stimmt auch, aber trotzdem kann ich sagen, dass es Anderen schlechter geht als mich. Das stimmt auch. Ich kann auch sagen, was besser könnte und das stimmt auch, dass ich das sagen kann.


    Ich bin nur schwer- und resthörig. Da gibt es schlimmere Behinderungen und mir macht auch die jetzige Arbeit Spaß, solange sie abwechslungsreich ist.


    Viel Spaß bei der Suche nach einem neuen Job.


    Mich stören nur die Verpflichtungen und das von A bis Z voll getaktete Leben.


    Die Rente wird zumindest an Bedeutung gewinnen, weil es immer mehr Rentner gibt. Dazu muss sich was ändern, weil in anderen Ländern sind die Rente deutlich höher und auch das Renteneintrittsalter deutlich früher. Dabei steht so gut wie jedes Land vor dem Problem, dass die Gesellschaft sich ältert. Die Feriliätsrate liegt in jeden europäischen Land unter der Bestanderhaltungsquote. Das heißt, möchtet man die Zahl der Erwerbstätigen halten, dann muss man auf Zuwanderer setzen. Aber egal wie man es wendet und dreht. Letztendlich muss das Geld von oben in die Rentenkasse gegeben werden und am Besten zahlen alle in den Rententopf ein und bekommen daraus das Geld. Eine Kasse für alle ist auch eine Kostenersparnis. Weil viele Kassen zu betreiben kostet viel Geld an Verwaltungskosten. Deshalb erst jetzt, eine Rentenkasse für alle, eine Krankenkasse für alle und so weiter. Wo man sparen kann, da muss man auch sparen. Geld wegwerfen soll wie Lebensmittel wegwerfen Schnee von gestern sein..


    Zitat von Elize Thorne

    Zumal es schon immer so war, dass Menschen in einer Gemeinschaft etwas geleistet haben, denn von nichts kommt nichts. Glaube mir, das sage ich auch als jemand der ein Jahr lang keine beständige Arbeit hatte und in den Tag hinein gelebt hat...das machst du einen Monat, vielleicht sogar zwei, aber dann ist es dir zu viel.


    Es ist nicht erfüllend, nichts zu leisten.

    Ja, aber du würdest also auch was leisten ohne Geld verdienen, wenn du auch ohne Arbeit genug Geld verdienen würdest?


    Zitat von Elize Thorne

    Das Ziel sollte bei so etwas also immer sein, das als Chance zu sehen, seine Berufung zu finden und dieser nachgehen zu können, ohne Angst von einem finanziellen Schaden. Aber auf keinen Fall sollte man sich so etwas wünschen um ausschließlich seinen Hobbys nachzugehen, weil Arbeit angeblich nicht normal ist. Es ist normal, aber nicht in dem Umfang, wie es zum Teil gefordert wird. Die Menschen werden zum Teil bis an die Grenze der Belastbarkeit getrieben, gespart wird dennoch an jeder Ecke. Geschulte Menschen werden durch günstigere Arbeitnehmer ersetzt, die Löhne zum Teil gedrückt wo es nur geht, während die Arbeit aufgestockt wird. Das ist in meinen Augen ein Modell, welches nicht endlos so weitergehen kann.

    Also du möchtest, dass es uns allen leichter fällt den Job zu wechseln? Man braucht doch für fast jeden Job eine Ausbildung und das ist alles zu viel. Wenn jemand eine Ausbildung schon hat, nur halt in einen anderen Bereich und jetzt umschulen will. Dann finde ich kann man es vor Ort machen. Ohne jetzt wieder eine 3 Jährige Ausbildung machen zu müssen. Dafür müssen natürlich auch die Ressourcen da sein.


    Zitat von Elize Thorne

    Und die Aussage mit den Maschinen und Robotern macht mich ehrlich gesagt etwas fassungslos Edex . Du meinst Menschen sollten nicht mehr so viel arbeiten, für vieles gibts Maschinen und Roboter die das übernehmen können? Wünscht du dir eine Welt in der alles mit Maschinen gesteuert wird? Das ist die große Angst von ganz vielen Menschen die du da beschreibst! Willst du in einer Bar von nem Roboter bedient werden? Möchtest du in ein Geschäft gehen, wo deine gewünschte Ware auf nem Fließband angerollt kommt und das wars? Willst du durch leere Innenstädte gehen weil es keinen Grund mehr für die Menschen gibt, ihr Haus zu verlassen, denn sie arbeiten ja nicht mehr und wenn sie irgendwo hingehen werden sie eh von einer Maschine begrüßt? Das kann nicht dein Ernst sein. Bitte denke nach bevor du so etwas schreibst.


    Und bitte denke ganz dringend darüber nach, wieso Ideen wie das bedingungslose Grundeinkommen entstanden sind.

    Wenn ich in ein Geschäft gehe, dann weil um etwas einzukaufen und nicht mit einer Person zu treffen. Genauso wenn man irgendwo was zu essen holt. Vieles kann man sogar selber anfertigen lassen und Roboter/Maschinen sind lediglich eine Ergänzung, damit nur das Nötigste nötig ist. Und ja es wird kommen, dass viele Menschen keine Arbeit finden. Ist ja in Spanien zum Beispiel schon so. Auch in Italien und so weiter und irgendwann überall. Das ist nichts Schlimmeres, weil für viele Jobs sind Menschen mehr ein Hindernis als eine Erleichterung. Die Zukunft ist halt digital.


    Zuerst mal soll das bedingungslose Grundeinkommen ein festes Einkommen für alle gewährleisten, was für die Grundbedürfnisse reicht. Dann könnte man es halt eben ausbauen wenn immer mehr Menschen sich unabhängiger von der bezahlten Arbeit machen. Dann arbeiten Menschen nur noch das, was sie möchten. Und die Jobs, die keiner freiwillig macht werden dann maschinell ersetzt.


    Es sind die Menschen selber, die die Klimakrise zu verantworten haben und nicht die Maschinen. Deshalb liegt es an uns wie wir mit der Welt umgehen möchten.


    Zitat von Bastet

    Vielleicht ist es so bildlicher: Stell dir mal vor, du gehst zu einem Freund hin und fragst ihn um 1.000 €. Er gibt sie dir und denkt natürlich, dass du ihm das ausgeliehene Geld ratenweise zurückzahlst, was du aber nie vorhattest.

    Und jetzt stell dir vor die Rollen wären vertauscht und du wärst derjenige, bei dem ein sogenannter "Freund" schmarotzen würden. Nicht so toll, oder?

    Es wäre nicht so schlimm, wenn am Ende beide davon profitieren. Geld geben ist das eine, was man daraus macht, das Andere. Wenn ich reich wäre und Geld abgebe, damit es jemanden besser geht. Dann hätte ich auch kein schlechtes Gewissen wenn ich das Geld nie wieder sehe.


    Zitat von Bastet

    Ein großes Problem sind dann eben doch, dass viele Menschen einfach zu viele Wochenstunden arbeiten.

    25-30 Wochenstunden wären laut einigen Studien ideal für die Arbeitnehmer*innen wie auch den Arbeitgeber.

    4 Tage Woche wäre bessser. 4 Tage arbeiten und 3 Tage Wochenende ist gerechter als 5 Tage arbeiten und 2 Tage Wochenende.

  • Edex


    Wie bezahlst du das? Ehrliche Frage.

    Und ob sich der Maxi am anderen Ende von Österreich seinen Luxusurlaub und seine PS5 leisten kann, geht allen anderen eigentlich sonstwo vorbei. Wie gesagt: das bedingungslose Grundeinkommen wäre dafür da um sich einen Mindestlebensstandard zu sichern, nicht Urlaub, teure Hobbys und eine Villa bestenfalls oben drauf.

    Leute, die gleich allen unter die Nase reiben wie sehr sie das ausnützen würden, sind am Ende auch mitschuld daran, wenn es nie kommen wird.


    Außerdem: wenn du eine neue Generation so erziehst, werden viele für ewig bei ihren Eltern hocken, weil sie es gewohnt sind, dass ihnen alles, was sie sich wünschen, sowieso vor die Füße gelegt wird. Viel Spaß mit einem Kind, das nie erwachsen wird.


    Es sind die Menschen selber, die die Klimakrise zu verantworten haben und nicht die Maschinen. Deshalb liegt es an uns wie wir mit der Welt umgehen möchten

    Ich glaube, du verstehst nicht was ich sagen wollte. ^^"


    Es wird diese Zukunft nicht geben, die du dir vorstellst. Im schlimmsten Fall besteht der Sozialstaat in ein paar Jahrzehnten gar nicht mehr und es wird auch keine Rente oder sonstwas mehr geben.

    Es verschwinden auch jetzt schon Anbauflächen durch immer längere Dürreperioden, die sich dazu noch immer weiter auf der Nordhemisphäre nach oben rücken. Es wird bald nur mehr sehr wenige Anbauflächen und überhaupt Orte zum Leben für Menschen geben. Um mal die Spitze des, dann imaginären, Eisbergs zu nennen.

    Deine Utopie, die halt auch alles andere als das ist, kannst du vergessen. Da kann man froh sein, wenn es überhaupt noch sowas wie eine Mindestsicherung für Bedürftige geben wird.


    Und selbst wenn es so kommen SOLLTE, wie du dir das vorstellst, wäre das genauso eine Dystopie.

    Ich will meine Kinder zu mündigen Menschen erziehen, die selbst ihren Hintern bewegen und ihr Leben alleine organisieren können und sich nicht von einem Roboter rundum bedienen lassen.


    Es wäre nicht so schlimm, wenn am Ende beide davon profitieren. Geld geben ist das eine, was man daraus macht, das Andere. Wenn ich reich wäre und Geld abgebe, damit es jemanden besser geht. Dann hätte ich auch kein schlechtes Gewissen wenn ich das Geld nie wieder sehe.

    Mit der Einstellung stehen bald ein Dutzend Leute vor dir, die so tun als wären sie deine Freunde, nur um dich abzocken zu können. Oder du ziehst Leute an, denen du den kleinen Finger reichst und sie wollen dir ganze Hand.


    Wenn ich reich wäre, würde ich's halt an Krebsorganisationen oä spenden, und mich nicht von einem Schmarotzer ausnehmen lassen, but whatever ...


    In der Tierwelt leben die Tiere ja auch für sich und nicht zwingend für Andere. Aber wir alle leben und arbeiten für Andere, obwohl das nicht unser Instinkt ist. Unser Instinkt ist eigentlich, das zu machen, was man selber möchtet.

    Das ist absoluter Unsinn.

    Und es hat hier keiner gesagt, dass du für andere arbeiten sollst. Im Gegenteil: du willst, dass andere für deine Luxusurlaube arbeiten und du würdest von anderen viel mehr nehmen, als es für dein Überleben notwendig wäre.

  • In 1. Linie soll es die Grundbedürfnisse abdecken, aber wie gesagt was machen wir mit den 10-20 Millionen Menschen, für die schlichtweg keine Arbeit da ist? Sollen die sich lediglich damit abfinden, nur von den Grundbedürfnissen zu leben? Nein, das macht die auf Dauer kaputt. Daher kann man es weiter aufbauen und wo jeder so 2000 Euro Netto einfach als bedingungsloses Grundeinkommen bekommt. Damit kann man auch mal wegfahren. Im ersten Schritt so 1000 Euro Grundeinkommen und dann schrittweise auf 2000 Euro erhöhen. Jeder will Freiheit genießen können und auch unabhängiger von Anderen sein. In der Tierwelt leben die Tiere ja auch für sich und nicht zwingend für Andere. Aber wir alle leben und arbeiten für Andere, obwohl das nicht unser Instinkt ist. Unser Instinkt ist eigentlich, das zu machen, was man selber möchtet.

    Deine Argumente sind echt weird, sorry, dieser Vergleich mit der Tierwelt...

    Erst mal wie kommst du auf 10-20 Millionen Arbeitslose?

    Dann wie kommst du auf die Idee solche Grundeinkommen auszahlen zu können?

    Dir sollte doch klar sein, dass das Geld und ich wiederhole es zum hundersten Mal, irgendwo herkommen muss, dementsprechend müssen weniger arbeitende Leute dann mehr Geld abgeben, damit wir deine utopischen Vorstellungen finanzieren können oder wo soll laut deiner Meinung das ganze Geld her kommen, damit man den Leuten 2000€ Netto fürs nichts tun auszahlen können?

    Du lebst echt in einer komsichen Bubble, du musst das ganze mal weiter denken und nicht nur "so stelle ich mir das vor", ich sags nochmal wir sind hier in der Realität und nicht in deiner Fantasiewelt...



    Man muss Arbeiten, die nicht verpflichtet sind mit Arbeiten, die verpflichtet sind, unterscheiden. Die Menschen wollen nicht verpflichtet sein immer genau um 8 anzufangen und dann bis 16 Uhr arbeiten. Die Menschen wollen selber entscheiden, wieviel/wann/was sie arbeiten und nur die Menschen selber wissen es, ob sie genug oder zu wenig arbeiten. Wenn jeder sich für sich entscheiden könnte, dann leistst auch so gut wie jeder seinen Teil dazu.

    Du glaubst auch an Gott, lel?

    Bist du wirklich so naiv, wenn wir das so machen würden, dass jeder seinen Teil dazu beitragen würde und dir sollte klar sein Arbeit ist nicht gleich Arbeit, ich kann mich zwei Stunden auf die Arbeit setzten und drei Tasten drücken, andere die echt ne schlechte Einschätzung haben, würden jetzt sagen "puhh was hab ich heute alles getan", ich würde sagen, die Person war ziemlich faul.

    Der Knackpunkt ist einfach, dass trotz aller Untetschiede alle nur ein Ziel haben: Zufrieden mit sich selbst sein. Deshalb, wenn jemand es für richtig hält nichts zu machen, dann ist es auch richtig.

    OH MEIN GOTT!!!!

    Uffff das triggert hart, also das ist halt einfach mal totaler Blödsinn, wenn man diversen Situationen so argumentieren würde, dann gute Nacht.

    NEIN, es ist nicht richtig, das versteht man halt aber auch nur, wenn man es schafft über den Tellerrand zu denken...


    Also möchtest du mir sagen, dass ich aufhören soll irgendwelche Visionen zu haben, weil es eh nichts bringt? Hat keiner Visionen?

    Hör BITTE AUF, die als armes unverstandes Opfer zu sehen, Visonen kann man haben, nur diese sollten REALISTISCH sein.

    Das was du hier schreibst ist, wie ich schon mal geschrieben habe, Leben in irgendeiner Bubble aka "ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt" und hat nichts mit der Realität zu tun, du verzehrst einfach nur die Realität und drehst es dir, wie es dir am besten passen würde.

  • Edex Also kurzum: Alle sollen 2000 € Netto als bedingungsloses Grundeinkommen bekommen, denn dann kann man sich auch mal eine Reise leisten. Übernachtungsmöglichkeiten sind umsonst für jeden zugänglich. Und Supermärkte brauch man auch nicht mehr, denn das Essen wächst ja in Gärten und Gewächshäusern? Ah, und nicht zu vergessen die Apps die man ja für die Übernachtung braucht. Die gehen nur auf Smart-Geräten richtig? Wachsen die gleich mit auf den Bäumen oder werden die dann auch nur von Maschinen gebaut und vertrieben die aus dem Boden sprießen weil keiner mehr arbeiten will oder muss?

    Man brauch keine Fahrer mehr, die Autos steuern alle alleine, in die Stadt muss man nicht mehr weil man muss ja keinen sehen.


    Ich hab grad echt ne Weile überlegt, was ich dazu sagen soll aber..ich weiß es einfach nicht. Das ist so fernab von jeder Logik, dass es schon beinahe wehtut. Wo um Himmels Willen kommen denn die 2000 € her wenn keiner mehr arbeitet weil er nicht arbeiten will und das in deinen Augen dann vollkommen okay ist? Wenn du keine Supermärkte mehr brauchst weil alles irgendwo wächst und du auch immer umsonst übernachten kannst, wozu brauchst du dann eigentlich 2000 € netto? Wächst das Geld dann auch auf den Bäumen und in Gewächshäusern? Und was stellst du dann eigentlich den ganzen Tag mit deiner freien Zeit an?


    Ja mag eine Vision von dir sein aber ehrlich, das ist überhaupt keine Diskussionsgrundlage die du da lieferst, das ist einfach haltlos und ergibt keinen Sinn. Das ist auch nicht der Grundgedanke des bedingungslosen Grundeinkommens.


    Gucky ich antworte dir mal ebenfalls hier.


    Es ist nicht erfüllend, nichts zu leisten.

    Oh Gott, das klingt jetzt aber auch gleich wieder nach superkluger Sozialarbeiter oder allwissender Beamter. :hmmmm:

    Was heißt schon nichts zu leisten? Was zählt denn als Leistung? Also ich kann mir durchaus vorstellen, ein erfülltes Leben ohne Arbeitszwang (also Zwang im Sinne von ansonsten kein Geld haben) zu haben. Und ich will mich dann auch nicht von Leuten belehren lassen, die selbst ihren Daseinszweck nur darin sehen "etwas geleistet" zu haben. Also kurz: sehe ich anders, will ich nicht auf jeden Menschen verallgemeinert sehen.

    Ich rede auch nicht davon, dass jede Leistung gegen Geld verrichtet werden sollte. Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann beispielsweise auch dazu animieren sich ehrenamtlich mehr zu engagieren oder sonst irgendetwas zu tun. Man kann doch so viel in seinem Leben machen wenn man einen gewissen Grad an finanzieller Sicherheit hat. Umschulen, Weiterbilden, ein Buch schreiben, whatever. xD

    Ich habe nie behauptet, dass ausschließlich ein Arbeitszwang erfüllend ist. Im Gegenteil, ich denke, dass viele Menschen deutlich produktiver wären wenn die etwas tun weil sie es gerne machen oder darin eine Berufung sehen und eben nicht nur das Geld dahinter sehen.

    Aber kannst du dir vorstellen ein ganzes Leben lang ausschließlich zu konsumieren und wirklich nichts zu tun? Irgendwo aushelfen, dir Berufe anschauen die bis dato aufgrund der Vergütung vielleicht nicht interessant oder umsetzbar waren? Irgendwas?

    Wenn du wirklich denkst, dass es ein erfüllendes Leben wäre wenn man sein Leben lang alles wichtige gezahlt bekommt ohne einen Finger dafür krumm zu machen, dann ja, war meine Aussage wohl nicht auf jeden zutreffend. Aber ich denke, das der Großteil der Menschen dies nicht als erfüllendes Leben bezeichnen würden.

  • Hmn,


    ich währe auch für ein BGE. Leute wie Arno Dübel wissen eh wie man das Sozialsystem ausnutzt und Leute die unsicher sind und nicht wissen wie das Sozialsystem funktioniert sind ge****t. Ich muss immer noch an einen Bekannten denken der vom einem Amt zu nächsten geschickt wurde. Ich habe eh nie verstanden warum man die ganzen Hilfen nicht in einem System zusammenfasst. Es gibt Hartz IV, Grundsicherung, EU-Rente, Erwerbsminderungsrente, Bafög, Übergangsgeld. Man könnte das doch als Sozialhilfe zusammenfassen. Wenn man einen Sozialhilfeantrag ausfüllt kreutzt man ob man eine Behinderung hat oder arbeit haben will oder garnicht mehr arbeiten kann, später bekommt man dann die passende Sozialhilfe. Gut ich habe das SEHR vereinfacht dargestellt, aber ich denke damit könnte man der Bürokratie entgegen wirken.


    Ich bin mir zu 100 Prozent sicher würde man versuche die Bürokratie abzubauen, die Sozialhilfen effizienter planen und besser in die IT invenstieren könnte man soviel Geld sparen, das man sich für jeden ein BGE leisten kann.


    Ich arbeite selber bei der Caritas und die Systeme sind ein Horror. Es dauert ewig bis die PCs laufen, dann kommt es immer wieder vor das dass Netzwerk/PC zusammenbricht und die Dateien an denen ich gearbeitet habe weg sind. Das gleiche wenn ich mithelfe die Rechnungen zu kontrollieren, immer wenn ich das Rechnungsprogramm öffene dauert es ewig bis es aufmacht und manchmal kam es auch vor das die Rechnung im System verschwunden sind. Würde man endlich in bessere Ausstattung invenstieren, könnten ich und meine Kollegen viel mehr schaffen, aber wayne. :pinch:


    Es müssen keine 2000 Euro im Monat sein. Aber vielleicht so 600 Euro + Dingen wie Mietzuschuss, Medikamentenzuschuss etc?

  • Das Ding ist auch, dass sich manche nie zufrieden geben werden. Wenn man denn 2000 € BGE bekommen würde, würden viele von denen, die das gefordert haben sagen: Ja aber das ist mir immer noch zu wenig!" ... einfach weil sie charakterlich jemand sind, denen du einen kleinen Finger hinhalten kannst und sie wollen die ganze Hand.


    Für mein Verständnis ist das BGE halt für das Lebensminimum but well...


    Verwalten muss man das Ganze dennoch. Bloß wird der gesamte Verwaltungsapparat nicht mehr gar so aufgebläht sein.

  • Das Ding ist auch, dass sich manche nie zufrieden geben werden. Wenn man denn 2000 € BGE bekommen würde, würden viele von denen, die das gefordert haben sagen: Ja aber das ist mir immer noch zu wenig!" ... einfach weil sie charakterlich jemand sind, denen du einen kleinen Finger hinhalten kannst und sie wollen die ganze Hand.


    Für mein Verständnis ist das BGE halt für das Lebensminimum but well...

    Dann sollen die Leute im Internet herumheulen. Die Menschen haben immer herumgeheult und sich beschwert. Wenn die Regierung ein allgemeines BGE einführen will, dann sollte man sich von Experten und nicht vom gemeinen Fußvolk beraten lassen. Das BGE soll das allgemeine Lebensmininum sichern, so wie Hartz IV/Grundsicherung etc. Der Unterschied ist das es jeder der nicht arbeiten kann/will bekommt. Das jetztige System ist darauf aufgebaut das man versuchen will jeden in Arbeit zu bekommen. Finden die Leute keine Jobs werden sie in unnötige Maßnahmen gestopft die größtenteils reinste Steuerverschwendungen sind. Gefühlt 60 Prozent sind irgendwelche nutzlosen Bewerbermaßnahmen. Ich will den Sinn der Maßnahmen nicht verleugnen und ich selber hatte ein paar gute als ich noch Hartz IV bezogen habe, aber das meiste war total unnötig. Würde man versuchen das zu reduzieren könnte man sich Geld sparen und es sinnvoller investieren.


    Verwalten muss man das Ganze dennoch. Bloß wird der gesamte Verwaltungsapparat nicht mehr gar so aufgebläht sein.

    Ja da gebe ich 100 Prozentig recht. Würde es den gesamten Verwaltungsapparat nicht geben bzw. würde man die versuchen das zu entschlacken könnte man wieder eine Menge Geld sparen.

  • Das BGE soll das allgemeine Lebensmininum sichern, so wie Hartz IV/Grundsicherung etc. Der Unterschied ist das es jeder der nicht arbeiten kann/will bekommt.

    Nicht ganz. BGE würde JEDER bekommen. Unabhängig davon ob arbeitslos, in Rente, arbeitend o.ä. Auch die Superreichen würden ihr BGE bekommen. Deswegen ist es Bedingungslos.

    Als aktueller Zielwert dafür wird 1000-1200€ angesetzt. Also über dem Hartz IV wert. 1080€ ist der von Experten empfohlene Wert, soweit ich es im Kopf habe.

  • Nicht ganz. BGE würde JEDER bekommen. Unabhängig davon ob arbeitslos, in Rente, arbeitend o.ä. Auch die Superreichen würden ihr BGE bekommen. Deswegen ist es Bedingungslos.

    Als aktueller Zielwert dafür wird 1000-1200€ angesetzt. Also über dem Hartz IV wert. 1080€ ist der von Experten empfohlene Wert, soweit ich es im Kopf habe.

    Ah, okay.

    Ich weiß nicht ob es so gut es ist wenn es wirklich jeder bekommt unabhängig davon ob jemand schon viel Geld hat oder nicht. Ich selber finde die Guthabengrenzen bei den Sozialleistungen auch nicht so toll, speziell wenn es sich nur um das angesparte aus der Sozialleistung handelt. Aber muss z.B. ein Manager der monatlich 10K Euro verdient ernsthaft noch 1000 Euro pro Monat vom Staat bekommen?


    Ich denke bevor man überhaupt über ein BGE nachdenken kann sollte man daran arbeiten mehre Sozialhilfen zusammenzufassen um die Bürokratieaufwand zu senken.

  • Ah, okay.

    Ich weiß nicht ob es so gut es ist wenn es wirklich jeder bekommt unabhängig davon ob jemand schon viel Geld hat oder nicht. Ich selber finde die Guthabengrenzen bei den Sozialleistungen auch nicht so toll, speziell wenn es sich nur um das angesparte aus der Sozialleistung handelt. Aber muss z.B. ein Manager der monatlich 10K Euro verdient ernsthaft noch 1000 Euro pro Monat vom Staat bekommen?

    Beim BGE geht es ja gerade darum. Jeder Mensch, auch wenn arbeitslos kann sich definitiv eine Wohnung leisten mit allen wichtigen Sachen und auch etwas Luxus wenn man vernünftig sparen kann. Wenn du aber mehr willst, musst du halt arbeiten gehen. Daher ist es natürlich auch gerecht wenn der*die Manger*in mit 10k im Monat noch 1000 Euro bekommt, diese sind nämlich hauptsächlich für den Fall, wenn er*sie den Job verliert.

  • Ich weiß nicht ob es so gut es ist wenn es wirklich jeder bekommt unabhängig davon ob jemand schon viel Geld hat oder nicht. Ich selber finde die Guthabengrenzen bei den Sozialleistungen auch nicht so toll, speziell wenn es sich nur um das angesparte aus der Sozialleistung handelt. Aber muss z.B. ein Manager der monatlich 10K Euro verdient ernsthaft noch 1000 Euro pro Monat vom Staat bekommen?

    Ab dem Moment, wo das Bedingungslose Grundeinkommen an Bedingungen gekoppelt wird, wie bspw "es ist nicht gestattet, 10 000€ (Beispielwert) oder mehr zu verdienen, um das BGE zu bekommen", ist es nicht mehr Bedingungslos.

    Genau dadurch zeichnet sich eben ein Bedingungsloses Grundeinkommen aus. Wieso auch ein*e Manager*in mit 10 000€ Monatsgehalt dieses bekommen sollte, hat Happily schon aufgeführt ^^


    Ich denke bevor man überhaupt über ein BGE nachdenken kann sollte man daran arbeiten mehre Sozialhilfen zusammenzufassen um die Bürokratieaufwand zu senken.

    Genau dieser (Bürokratieaufwand) würde ja eigentlich dann wieder steigen, wenn das Bedingungslose Grundeinkommen an Bedingungen wie "nicht zu viel verdienen" gekoppelt wird. Diese Personen müssen dann vorlegen, wie viel sie verdienen, müssen dies dann auch regelmäßig machen (bspw wenn ihr Gehalt sinken sollte) und wenn sie arbeitslos sind, müssen sie das Bedingungslose Grundeinkommen erst einmal wieder beantragen und Unterlagen einreichen, die bestätigen, dass sie arbeitslos sind.

    Und wenn sie wieder einen Job haben, müssen sie dann wieder Unterlagen ein-/nachreichen, dass ihre neue Stelle dann auch nicht wieder gegen die Bedingung "nicht zu viel verdienen" verstößt

  • Ah, okay.

    Ich weiß nicht ob es so gut es ist wenn es wirklich jeder bekommt unabhängig davon ob jemand schon viel Geld hat oder nicht. Ich selber finde die Guthabengrenzen bei den Sozialleistungen auch nicht so toll, speziell wenn es sich nur um das angesparte aus der Sozialleistung handelt. Aber muss z.B. ein Manager der monatlich 10K Euro verdient ernsthaft noch 1000 Euro pro Monat vom Staat bekommen?

    Beim BGE geht es ja gerade darum. Jeder Mensch, auch wenn arbeitslos kann sich definitiv eine Wohnung leisten mit allen wichtigen Sachen und auch etwas Luxus wenn man vernünftig sparen kann. Wenn du aber mehr willst, musst du halt arbeiten gehen. Daher ist es natürlich auch gerecht wenn der*die Manger*in mit 10k im Monat noch 1000 Euro bekommt, diese sind nämlich hauptsächlich für den Fall, wenn er*sie den Job verliert.

    Ich meine, wenn du 10 k verdienst kannst du dir selbst was beiseitelegen.

  • Ich meine, wenn du 10 k verdienst kannst du dir selbst was beiseitelegen.

    Ist schon klar, aber die Person muss auch erstmal so weit kommen.

    Klar wenn es jetzt eingeführt wird, wird natürlich bestimmt von mehr Leuten auch geschriehen "Aber die Reichen kriegen das ja auch!" Aber letztendlich haben auch viele Menschen, die es jetzt kriegen das Potenzial 10k im Monat zu kriegen und vielleicht fällt es ihnen gerade wegen diesem kleinen Puffer, auf den man sich dann immer verlassen kann, auch leichter. Der Stress um die Arbeit wäre dann nämlich nicht mehr da und man könnte zum Beispiel mehr Zeit in Schulungen stecken um eben überhaupt erst so viel zu verdienen. Das kann man halt nicht, wenn man zusätzlich noch jeden Monat ne 40 - 50 Stunden Woche hat, also man kann schon, aber es ist halt extrem schwer.

  • Also, ich verstehe da beide Seiten.


    Auf der einen Seite kann man von einem Manger, Chef, etc. die mit 10K heimgehen schon erwarten das sie selber auf die Idee kommen können Rücklagen zu bilden. Auf der anderen Seite würde man wieder die Bürokratie stärken was wiederum Steuergelder kostet.

  • Es ist halt nur nicht grad meine Auffassung von Fairness, dass man jemanden mit einem Gehalt von 10 k noch einen Tausender obendrauflegt.

    Finde es ja von dem Standpunkt her auch seltsam und eben unfair, dass Vielverdiener genauso Kindergeld bekommen wie eine alleinerziehende Mutter mit Mindestlohn.

  • Es ist halt nur nicht grad meine Auffassung von Fairness, dass man jemanden mit einem Gehalt von 10 k noch einen Tausender obendrauflegt.

    Nur ist das halt nicht unbedingt das, was passiert, oder?

    Es gäbe natürlich verschiedene Möglichkeiten, ein BGE zu finanzieren; aber mal angenommen, es würde über eine Einkommenssteuer finanziert, weil das irgendwo naheliegend wäre: Dann würde eine reiche Person zwar auf dem Papier 1.000€ pro Monat bekommen, aber das wäre ja nicht "oben draufgelegt", weil die Person gleichzeitig ab einem bestimmten Einkommen entweder ähnlich viel oder mehr Steuern zahlt, um das Grundeinkommen anderer Personen (und sich selbst) zu finanzieren.

  • Es ist halt nur nicht grad meine Auffassung von Fairness, dass man jemanden mit einem Gehalt von 10 k noch einen Tausender obendrauflegt.

    Von was für ein Prozentsatz wird da eig immer geredet, wenn sich jemand beschwert, dass ein Reicher nicht auch noch BGE bekommen sollte? 1%? 3%? Falls er so niedrig seinen sollte, sollte man deswegen extra alle durch's Raster ziehen und damit mehr Aufwand betreiben, als die Sache wert wäre?

  • Wenn’s ums BGE geht sollte es, falls es je umgesetzt wird, eben genau darum gehen: bedingungslos. Wer entscheidet denn sonst ob einer schon zu viel Vermögen hat? Wo fängt es an und wo hört es auf? Ist es dann okay dass einer mit einem Einkommen von 9.800€ noch nen tausender oben drauf bekommt, aber einer mit 10.000€ nicht?

    Wenn das alles wieder einzeln geregelt und auseinandergenommen werden muss, dann ist in meinen Augen der Sinn vom BGE hinfällig. Es ist nicht dafür da jemanden zu bereichern sondern einfach jedem Menschen eine wahnsinnig geringe finanzielle Unabhängigkeit bzw. Freiheit zu gewähren. Und die besteht nun einmal darin, die absolute Grundsicherung abzudecken unabhängig von Job, Gehalt, whatever.


    Und wenn auf einen 10.000€ Verdiener hunderte Leute kommen die es wirklich gebrauchen können und denen es eine wirkliche Hilfe für ihre Zukunft ist, dann ist der mir ehrlich gesagt egal.

  • Es ist halt nur nicht grad meine Auffassung von Fairness, dass man jemanden mit einem Gehalt von 10 k noch einen Tausender obendrauflegt.

    Meine eigentlich auch nicht, aber es kümmert doch auch kaum jemanden, dass an solche Leute Kindergeld ausgezahlt wird. Bedingungslos ist halt ein Gedanke, an den man sich im ersten Moment gewöhnen muss, aber lange würde es nicht dauern bis das dann Normalität wäre. Die Frage ist nur, ob das in der Praxis funktionieren würde, ein Zurück wäre wohl nicht so ohne weiteres möglich.

  • Zitat von Bastet

    Wie bezahlst du das? Ehrliche Frage.

    Und ob sich der Maxi am anderen Ende von Österreich seinen Luxusurlaub und seine PS5 leisten kann, geht allen anderen eigentlich sonstwo vorbei. Wie gesagt: das bedingungslose Grundeinkommen wäre dafür da um sich einen Mindestlebensstandard zu sichern, nicht Urlaub, teure Hobbys und eine Villa bestenfalls oben drauf.

    Leute, die gleich allen unter die Nase reiben wie sehr sie das ausnützen würden, sind am Ende auch mitschuld daran, wenn es nie kommen wird.


    Außerdem: wenn du eine neue Generation so erziehst, werden viele für ewig bei ihren Eltern hocken, weil sie es gewohnt sind, dass ihnen alles, was sie sich wünschen, sowieso vor die Füße gelegt wird. Viel Spaß mit einem Kind, das nie erwachsen wird.

    Es müsste zuerst ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, was das Hartz IV System abschafft, aber es bekommt jeder. Und das mit den 2000 Euro oder ist dagegen schon eine Erweiterung. Das ist dann kein Grundeinkommen mehr, sondern eine Art bedingungsloses Gesamteinkommen. Das sollte dann ein Einkommen bekommen, wovon jeder lebt. Und mehr bekommt einfach keiner.


    Also ich weiß nicht wieso du diese Angst hast? Es gibt heute viel mehr Demokratien auf der Welt als vor vielen Jahren. Auch wenn es Rückfälle gibt wie die Türkei. So steigt insgesamt gesehen die Anzahl der demokratischen Staaten. Und auch Typen wie Erdogan und Putin leben nicht ewig.


    Den Klimawandel könnten wir schnell stoppen. Weil wir sind sogar in der Lage den Co2 in großen Mengen aufzunehmen. Aber es geht halt nur langsam voran, zu langsam und dazu kommen Staaten, die fast nichts dagegen machen. China besonders. Deshalb sollte es eine Co2 Steuer auf importierte Produkte geben, damit die chinesischen Produkte, die so schmutzig hergestellt wurden, hier dafür nur teuer verkauft werden dürfen.


    Zitat von Bastet

    Mit der Einstellung stehen bald ein Dutzend Leute vor dir, die so tun als wären sie deine Freunde, nur um dich abzocken zu können. Oder du ziehst Leute an, denen du den kleinen Finger reichst und sie wollen dir ganze Hand.


    Wenn ich reich wäre, würde ich's halt an Krebsorganisationen oä spenden, und mich nicht von einem Schmarotzer ausnehmen lassen, but whatever ...

    Ich habe das Gefühl, dass du dir das alles nicht vorstellen kannst, was ich so meine. Achso, wenn du reich wärst, dann würdest du das Geld den Armen garnicht geben? Das sollen Steuern wie die Reichensteuer aber bezwecken. Man nimmt das Geld der Reichen und gibt es auch den Armen. Damit alle was davon haben.


    Zitat von Bastet

    Das ist absoluter Unsinn.

    Und es hat hier keiner gesagt, dass du für andere arbeiten sollst. Im Gegenteil: du willst, dass andere für deine Luxusurlaube arbeiten und du würdest von anderen viel mehr nehmen, als es für dein Überleben notwendig wäre.

    Nein. Ich möchte nur, dass wir alle für sich arbeiten/leben. Es ist eine menschliche Einstellung mehr oder weniger zu arbeiten, aber eine gesellschaftliche Verantwortung, dass es uns trotz aller Unterschiede gut geht. Es soll sich auch keiner dafür schämen, wenn man weniger leistet als Andere. Das ist normal, aber du siehst das nicht. Wenn 100 Leute im Betrieb arbeiten, dann erwartest und denkst du, dass alle 100 Leute exakt gleich arbeiten und auch wenn zwangsweise.


    Zitat von Kenpachi

    Deine Argumente sind echt weird, sorry, dieser Vergleich mit der Tierwelt...

    Erst mal wie kommst du auf 10-20 Millionen Arbeitslose?

    Dann wie kommst du auf die Idee solche Grundeinkommen auszahlen zu können?

    Dir sollte doch klar sein, dass das Geld und ich wiederhole es zum hundersten Mal, irgendwo herkommen muss, dementsprechend müssen weniger arbeitende Leute dann mehr Geld abgeben, damit wir deine utopischen Vorstellungen finanzieren können oder wo soll laut deiner Meinung das ganze Geld her kommen, damit man den Leuten 2000€ Netto fürs nichts tun auszahlen können?

    Du lebst echt in einer komsichen Bubble, du musst das ganze mal weiter denken und nicht nur "so stelle ich mir das vor", ich sags nochmal wir sind hier in der Realität und nicht in deiner Fantasiewelt...

    Wir leben nunmal mit den Tieren zusammen.


    Die 10-20 Millionen sind eine Schätzung. Aber wenn man halt Dinge voraussieht wie eben weitere schlechte Arbeitsbedingungen, wenigere Ausbildungsplätze, Automatisierung und so weiter, dann kann es gut möglich sein, dass viele Menschen nicht mehr "gebraucht" werden.


    https://www.google.com/amp/s/w…liche-corona-100~amp.html


    Als Aktien gibt es über 60 Billionen US Dollar als Wert auf der Welt. Ein kleiner Teil davon gegnügt schon, um der ganzen Welt einen 2000 Euro Grundlohn zu geben. Das wären bei zirka 8 Milliarden Menschen so 16 Billionen Euro. Außerdem ist nicht nur im Aktienhandel was zu holen und Geld lässt sich vermehren.


    https://www.dasinvestment.com/…eld-gibt-es-auf-der-welt/


    Außerdem vielleicht brauchen wir nicht mal so viel Geld wenn man für das Meiste kein Geld braucht. Dann reichen vielleicht schon 1000 Euro aus. Also das bedingungslose Grundeinkommen.


    Zitat von Kenpachi

    Du glaubst auch an Gott, lel?

    Bist du wirklich so naiv, wenn wir das so machen würden, dass jeder seinen Teil dazu beitragen würde und dir sollte klar sein Arbeit ist nicht gleich Arbeit, ich kann mich zwei Stunden auf die Arbeit setzten und drei Tasten drücken, andere die echt ne schlechte Einschätzung haben, würden jetzt sagen "puhh was hab ich heute alles getan", ich würde sagen, die Person war ziemlich faul.

    Natürlich muss jeder selber für sich wissen, ob die Arbei halt auch einen Mehrwert hat. Glaubst du wirklich, dass es ohne das Geld, keiner mehr arbeiten würde? Auch nicht für andere Menschen? Wieso haben wir dann schon in der Steinzeit zusammengehalten und nicht jeder für sich gelebt?


    Zitat von Kenpachi

    Hör BITTE AUF, die als armes unverstandes Opfer zu sehen, Visonen kann man haben, nur diese sollten REALISTISCH sein.

    Das was du hier schreibst ist, wie ich schon mal geschrieben habe, Leben in irgendeiner Bubble aka "ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt" und hat nichts mit der Realität zu tun, du verzehrst einfach nur die Realität und drehst es dir, wie es dir am besten passen würde.

    Aber es ist doch auch wichtig Träume zu haben. Andere glauben an Gott, ich halt an sowas.


    Nun, die Menschen arbeiten ja auch weiter. Nur sie verdienen halt nicht mit ihrer Arbeit. Sie arbeiten nicht um Geld zu verdienen, sondern damit alle weiterhin leben können. Und die Automatisierung wird so oder so kommen. Also es fallen Jobs weg, aber bleiben Jobs. Du musst dir vorstellen, es gäbe eine Welt, wo Geld kein Mittel von verdienen wäre. Wie kann sie funktionieren?


    Geld braucht man immer etwas zum Eintauschen gegen Waren.