Auswahlverfahren, oder: Wie man das gewinnende Team auswählt

  • Nicht umsonst wurde bei der aktuell auslaufenden Fraktionsaktion kritisiert, dass das Verfahren, mit dem der Gewinner bestimmt wird, nicht transparent genug ist und außerdem jene diskriminiert, die helfen wollen, aber nur wenige Abgaben liefern können. Wir sind uns diesem Missstand mehr als bewusst und wollen das so nicht. Was passiert also? Wir fragen euch!


    Nun liegt es an euch, Ideen einzubringen, mit denen wir zukünftige Aktionen besser auswerten können, ohne dass eine kleinere Fraktion einen Nachteil gegenüber einer größeren Fraktion hat. Denn wir alle wollen sowohl die Top-Teilnehmer als auch jene mit wenigen Arenen fördern, damit es wirklich fair wird.


    Also was sind eure Ideen? Habt ihr ausformulierte Verfahren oder Stichpunkte? Egal! Was immer ihr für hilfreich haltet, könnt ihr uns nennen, wir freuen uns über jede Hilfe, die wir von euch bekommen können.


    Bis zum 21. August habt ihr Zeit, uns Vorschläge einzureichen, währenddessen werden wir schauen, wie wir Vorschläge selbst noch optimieren können und werden diese dann zur Auswahl stellen. Und ihr seid während der ganzen Zeit involviert! Einzig und allein Vorschläge, die den bisherigen zwei Ideen zu sehr gleichen (absolutes Verfahren, bei der die Quantität zählt; relatives Verfahren, bei der die Quantität in Abhängigkeit von den Benutzern gesetzt wird), werden wir nicht annehmen können, da diese ja nichts Neues sind.


    Wir sind gespannt auf eure Ideen und hoffen auf rege Mithilfe!

  • Ich mache mal den Anfang. Kann man einsehen, wieviele Leute in jeder Fraktion in den Unterforen angemeldet sind? Ich sehe ein, dass es nicht so fair ist, es in Relation zu den Teilnehmern zu setzen - aber was wäre mit einer Relation zu den potenziellen Teilnehmern? (Eventuell als Schnitt aus maximal angemeldeter und minimal angemeldeter Zahl, um Fluktuationen zu erfassen). Dann müsste man als weitere Teilnahmebedingungen noch aufnehmen, dass die Leute für ihre Fraktion angemldet sein müssen, um posten zu dürfen...

  • Vorerst sollten wir aber noch eines klären: Gelten alle Arenen, die dieses Mal auch dabei waren? Dann wäre es recht... repetetiv tbh. Wie wäre es mit einer anderen Fraktionsaufgabe? Beispielsweise "Finde die größte Anzahl an verschiedenen Pokémon"? Praktisch "Welches Team beendet den Pokédex schneller / kompletter"


    READ ABOVE PLS ^^^



    Ich präsentiere eine Idee, die zwar nicht "großartig" ist, aber mMn niemanden benachteiligt:


    Repräsentativ. Jedes Team wählt eine bestimmte Anzahl an Spielern und diese streiten in den Wettkampf. Diese Spieler müssen natürlich auch einverstanden sein.


    Pro:
    + Jedes Team hat die gleiche Anzahl an Spielern
    + Es machen nur Leute mit, die auch Bock haben. Somit benachteiligen inaktive / "low-abgaben-Spieler" nicht die Teamleistung
    + Wir könnten Sponsoren bringen, die dann die jeweiligen olympischen Teams sponsern


    Contra:
    - Keine "Team"-Aktion mehr
    - Nicht jeder kann mitmachen
    - Casual Spieler werden auch ausgeschlossen, Pro-Spieler werden bevorzugt



    Evtl wäre aber auch eine abgewandelte Option gut:



    Die Teams werden in kleine Teams aufgesplittet, die beispielsweise aus 4 Leuten bestehen. Diese treten nun direkt gegen ein 4er Team aus Team X und Team Y an. Das Team unter den 4er Teams das gewinnt, bekommt einen Punkt und der Gesamtgewinner wird an der Anzahl gewonnener Punkte festgemacht.


    Okay, anderer Ansatz:
    Jeder Spieler muss sich vorher klassifizieren: Gelegenheitsspieler, Casual oder "Hardcore"-Spieler. Dann werden diese in 4er Teams gesplitted, wie oben im durchgestrichenen Ansatz steht. Viele Gelegenheits/Casualspieler können gegen eine Handvoll Hardcore-Spieler antreten.


    Pro:
    + Jedes Team hat die gleiche Anzahl an Spielern (zumindest in den kleinen Gruppen). Man kann über weitere Skalierweisen nachdenken (ein 4er Team von Team Intuition, das sehr aktiv ist, tritt gegen ein 16er Team aus Team Mystic an, das nicht sehr aktiv ist). Teambuilding trägt auch zum Teamgeist bei.
    + Low-Abgaben-Spieler benachteiligen nicht das Team, weil sie gegen Low-Abgaben-Spieler gepaired werden.
    + Team-Aktion
    + Jeder kann mitmachen
    + Es ist "fair".
    + Weder Casuals, noch 1-Abgaben-Spieler werden bevorzugt und Pro-Spieler können nicht carrien, da jeder seinen Teil zu leisten hat.


    Contra:
    - größerer Planungsaufwand - kein großer, aber größerer.
    - Man kann nicht mehr während des Spiels mitmischen, außer man schließt sich an, dann muss aber das ganze "Balanced" bleiben.



    Was meint ihr?

  • Hatte es bereits angedeutet, aber ich fände ein Handicap an sich nicht verkehrt.


    Da gäbe es 2 Möglichkeiten für, weiß nur noch nicht genau welche da am besten wäre:


    1. Das Handicap wird nach der absoluten Anzahl der Mitglieder ausgerechnet.
    Das sähe dann in etwa so aus: Das mitgliederschwächste Team hat beispielsweise 50 Mitglieder. Das nächstgrößere 60 und das darauf 80.


    Das mitgliederschwächste Team erhält kein Handicap, aus recht naheliegenden Gründen. Das nächstgrößere Team erhält dann ein Handicap entsprechend der Differenz (hier könnten wir als Beispiel einfach mal sagen, das Handicap beträgt 10 Arenen. Dieses Team startet dann mit "minus" 10 Arenen. Das größte Team erhält "minus" 30 Arenen, da es 30 Mitglieder mehr hat als das schwächste Team, und muss diese dann eben erst aufarbeiten. Wie groß das Handicap am Ende genau ausfällt, kann man ja variieren, es sollte nur am Anfang des Wettbewerbes feststehen.)


    Vorteil davon ist: Auch Mitglieder mit "nur" 1-2 Arenen können hier helfen, da sie den Schnitt nicht runterziehen, und somit auch mit "aufarbeiten" können (genauer gesehen "müssen" sie das sogar).
    Nachteil wäre: Ich weiß gerade nicht genau, wie man damit umgehen soll, dass die absolute Anzahl der Mitglieder bei Start und Ende vermutlich nicht exakt gleich ist. Man könnte da eventuell gegenarbeiten, indem man den Leuten, die während des Wettstreits dazukommen, eine Sperre gibt, bis der aktuelle Wettstreit vorbei ist, damit sie beim nächsten wieder mitmachen könnten. Außerdem müssten die aktiven Mitglieder der größeren Parteien auch für die "Karteileichen" mitarbeiten, die gar nicht mit machen wollen oder können.


    2. Das Handicap wird nach der Anzahl der Teilnehmer ausgerechnet.
    Wenn Team 1 20 Teilnehmer hat, Team 2 30 und Team 3 35, wird pro Teilnehmer eine Art Handicap dazugerechnet, auch wieder ausgehend von der schwächsten Partei.
    Jetzt hat Team 2 10 Teilnehmer mehr als Team 1 und Team 3 hat 15 mehr als Team 1. Entweder man überträgt hier auch wieder 1:1 (Team 2 hätte dann 10 minus und Team 3 15 minus), oder man nimmt einen anderen Wert.


    Problem hierbei wäre: Sobald das Handicap pro Teilnehmer größer gleich 1 ist, gäbe es wieder "Probleme" mit Leuten, die nur eine Abgabe abgeben können. Ich hatte erst überlegt (fragt mich bitte nicht, warum genau), pro Teilnehmer mehr ein Handicap von 2 Arenen minus zu geben. (Bei 10 Teilnehmern mehr wären das dann 20 Arenen minus, die aufgearbeitet werden müssten.)
    Vorteil wäre aber, im Gegenteil zu Variante 1, dass hier nicht gegen "Karteileichen" gearbeitet werden muss und auch keine Wettbewerbssperre verhängt werden müsste. (Natürlich könnte man es auch einrichten, dass Leute mit nur 1-2 Arenen dann einfach nicht posten, aber da es eben ein Teamwettkampf ist, fänd ich das dennoch blöd)
    Genau so könnte man natürlich auch in die andere Richtung gehen und pro Teilnehmer "nur" ein Handicap von 0,5 verhängen. Bezweifle aber, dass das viel sinnvoller wäre - ein Handicap von 1 ist imo noch am naheliegendsten.


    (Und wenn sowas jz schon einer gepostet hat, schreie ich)

  • Hmm, hab nochmal mein System überdacht. Zwar bin ich kein GO-Spieler, möchte aber dennoch meine Hilfe anbieten.



    Gut, mein System sollte quantitativen und qualitativen Vor- und Nachteilen möglichst entgegen wirken. Es ist zwar nicht perfekt, aber ich denke, dass wir gemeinsam was dagegen tun können.


    Damit ihr es besser verstehen könnt, gibt es nun ein Beispiel.


    Team Rot hat 37 Teilnehmer.
    Team Blau hat 43 Teilnehmer.
    Team Gelb hat 30 Teilnehmer.


    Quantitativ unfair, oder? Meine Idee wäre es, alle Teams anzugleichen. Was das heißt? Nun, für jedes Team gelten nun nur mehr die besten Teilnehmer eines Teams, und zwar so viele, dass jedes Team gleich viele Teilnehmer hat die gewertet werden. In Zahlen: In meinem Beispiel würden also die besten 30 aus allen Teams gelten.


    (folgende Idee kann btw allgemein verwendet werden) Nun könnt ihr euch denken, dass somit Teams im Nachteil sind, die viele "1 Arena Teilnehmer" hat. Auch daran habe ich gedacht, auch wenn diese Idee sehr experimentell ist. Man könnte ALLE Leute unter einer bestimmten Arenenanzahl einfach kombinieren. Damit würden diese niemandem schaden, aber auch sie würden noch zählen. Nur bin ich mir noch nicht sicher, ob man alle mit maximal 5 Arenen (Beispielszahl) zu einer Person kombiniert oder ob man alle mit 1 Arena, alle mit zwei Arenen,... kombiniert. Damit wäre zwar die Quantität wieder ein großer Part, aber für eine extreme Zahl bräuchte man immer noch einen großen Haufen an Teilnehmern. Damit aus den 1-Arena-Leuten gemeinsam sowas wie eine 30-Arenen Person wird, bräuchte man immerhin 30 1-Arena-Leute. Sollte also kein großes Drama sein.


    Vorteile:
    Damit können immer noch die mit wenigen Arenen helfen, da sie gemeinsam als Team was großes werden können.
    Niedrige Arenenzahlen verzerren nichts.
    Quantität spielt eine kleinere Rolle.
    Leute strengen sich vielleicht mehr an, um am Ende zu zählen.


    Nachteile:
    Quantität könnte trotzdem noch ein bisschen überrumpelnd wirken.
    Leute könnten demotiviert sein weil sie am Ende nicht zählen



    Hoffentlich könnt ihr etwas damit anfangen. :)

  • Vorerst sollten wir aber noch eines klären: Gelten alle Arenen, die dieses Mal auch dabei waren? Dann wäre es recht... repetetiv tbh. Wie wäre es mit einer anderen Fraktionsaufgabe? Beispielsweise "Finde die größte Anzahl an verschiedenen Pokémon"? Praktisch "Welches Team beendet den Pokédex schneller / kompletter"

    Es wird natürlich nicht nur Arenenjagden geben, das sollte klar sein. Wir haben auch schon ein paar Aktionen im Kopf. Hier soll es wirklich erst einmal um die Verfahren gehen, mit denen am Ende die Sieger ausgewertet werden sollen. Wir möchten übrigens auch weiterhin die Fraktionen featuren, nicht einzelne kleine Teams daraus.



    Ich sehe ein, dass es nicht so fair ist, es in Relation zu den Teilnehmern zu setzen - aber was wäre mit einer Relation zu den potenziellen Teilnehmern? (Eventuell als Schnitt aus maximal angemeldeter und minimal angemeldeter Zahl, um Fluktuationen zu erfassen). Dann müsste man als weitere Teilnahmebedingungen noch aufnehmen, dass die Leute für ihre Fraktion angemldet sein müssen, um posten zu dürfen...

    Und was ist mit denjenigen, die einen Tag angemeldet waren, eine Frage gestellt haben, sich noch schnell für die Fraktion beworben haben und dann nicht wiederkamen? Das gab es bisher tatsächlich mehr als einmal und fair ist das definitiv auch nicht. Außerdem war die bestehende Regel schon, dass die Leute für ihre Fraktion angemeldet sein müssen; die Medaillen gibt es nur, wenn man in einer Fraktion ist.



    Nur eine Kleinigkeit für das nächste mal. Könnte man vllt eine Regel einführen das nur die besten X eines Teams gewertet werden wobei X die Anzahl der Teilnehmer des kleinsten Teams aber mindestens 10 ist. Die kleinen Spieler auf dem Land müssten dann keine Angst haben ihrem Team wieder zu schaden.

    Das gehört hierher, nicht ins andere Thema

  • Und was ist mit denjenigen, die einen Tag angemeldet waren, eine Frage gestellt haben, sich noch schnell für die Fraktion beworben haben und dann nicht wiederkamen? Das gab es bisher tatsächlich mehr als einmal und fair ist das definitiv auch nicht.

    Das stimmt - aber es wäre ja eigentlich nur dann wirklich ein Problem, wenn Anlass zur Annahme besteht, dass das einem Team überproportional oft passiert. Wenn es in allen Teams passiert, wäre es nicht so schlimm.


    Mir ist gerade aufgegangen, dass ich eventuell die Challenge als ganze damit anders sehen würde als andere hier. Für mich wäre es dann wirklich eine Team-Challenge - so dass jeder, der zwar ein Team hat, aber nichts tut, quasi ja negativ ins Gewicht fällt. Es wäre also weniger eine Challenge nur der Leute, die teilnehmen. Man haftet tatsächlich für die ganze Fraktion, sozusagen... Kann man drüber nachdenken, ob man das gut findet oder nicht. ... Weiß ich grad selber auch nicht genau, was ich besser fände.

  • Das stimmt - aber es wäre ja eigentlich nur dann wirklich ein Problem, wenn Anlass zur Annahme besteht, dass das einem Team überproportional oft passiert. Wenn es in allen Teams passiert, wäre es nicht so schlimm.

    Diese Annahme besteht nicht nur, sie ist Fakt. Das liegt daran, dass das Konsumentenverhalten sich auch auf das Wahlverhalten der eigenen Fraktion niederschlägt und man das mittigste Produkt nimmt, weil es immer am attraktivsten erscheint. Viele nehmen auch das Brot am liebsten aus der Mitte oder Kleidung, die mittig drapiert ist. Und welches Team ist mittig platziert? Team Weisheit. Dazu gibt es viele Artikel inzwischen, ist ein bekanntes Phänomen.
    Und weil eben so viele Leute, die nicht sicher sind, welches Team sie wollen (und das trifft auf sehr viele Casuals zu), denken, dass Team Blau am attraktivsten für sie erscheint, ist das Team übermäßig groß und bringt viele Benutzer mit sich, die auch nur eine kurze Interessensspanne haben. Dementsprechend schnell werden viele Leute aus dieser Fraktion inaktiv.

  • Zu später Stunde hätte ich noch einen Vorschlag:

  • So oder so ist es halt schwierig, da eine gute Regelung zu finden, die alles berücksichtigt.


    Wie ich finde kommt es auch ganz stark darauf an, um was für einen Wettkampf es sich handelt, da können die einzelnen Bedingungen und Bewertungen ja anders "fair" sein.


    Ich finde daher, ehe der nächste Wettkampf gestartet wird, sollte ganz klar gesagt werden, was die Aufgabe ist, damit dafür dann hier direkt besprochen bzw. abgestimmt werden kann, wie es gewertet wird. Dann kann sich auch niemand hinterher beschweren, es seie unfair, weil man ganz genau wusste, um was es geht, und sich auf eine Wertung abgesprochen hat.


    Und ich habe noch einen Vorschlag bezüglich der Bewertung.


    Wie wäre es denn, wenn man die Mitglieder-Stärkeren Teams prozentual pro Teilnehmer-Leistung belastet?


    Beispiel für die Arenenjagd:


    Team A: 50 Teilnehmer
    Team B: 100 Teilnehmer


    Da Team B doppelt so viele Teilnehmer wie Team A hat, zählt jede Arenen-Abgabe jedes Spielers aus Team B nur zu 50 %.
    Natürlich würde man so in der Realität zu ungeraden Arenen-Anzahlen kommen wie z. B. 13,4 - aber wenn man diese im Team wieder zusammenrechnet (Also Spieler A 20,1 + Spieler B 16,9, ...) und am Ende die Nachkommastelle dann entsprechend auf- oder abrundet, wäre das doch eine machbare Sache.


    Das ist fair, oder? So werden, egal ob viel-Abgeber, mittelmäßige, oder wenig-Abgeber, alle gleichermaßen belastet.
    Und so zählt trotzdem immer noch JEDER, der mitmacht, und zwar egal wie viel er abgibt, die "Belastung" ist immer gleich hoch.


    Hier könnte man allerdings wieder bemängeln, das ein Teilnehmer, der nur wenig abgibt, trotzdem eine Gesamtbelastung fürs Team ist, weil er durch seine Teilnahme die %-Rate ja erhöht, und zwar für jede Abgabe.


    Vielleicht wäre es daher noch fairer, wenn man am Ende eine fixe Belastung ausrechnet und diese dann verteilt.


    Bsp.:


    Team A: 50 Teilnehmer, 200 Arenen
    Team B: 100 Teilnehmer, 400 Arenen


    Team B hat 50% mehr Teilnehmer und daher werden die abgegebenen Arenen nur zu 50 % gezählt, das würde einen Defizit von -200 Arenen bedeuten. Diese werden jetzt auf die Teilnehmer verteilt. Es würde also jedem Teilnehmer 2 Arenen abgezogen werden. Wenn jetzt aber ein Teilnehmer nur eine Arena abgegeben hat, würde auch nur diese eine abgezogen werden, damit das Gesamtergebnis des Teams durch diesen Spieler nicht verschlechtert wird. Das würde auch für alle Spieler einen Anreiz geben, sich mehr zu beteiligen, anstatt es gleich ganz zu lassen, weil er dem Team ja so oder so nicht schaden kann - oder?


    Oder findet ihr, dass man durch diese Regelung die größeren Teams eher wieder bevorzugen würde, weil man einen Defizit "auffängt"? Faktisch würde die höhere Spieleranzahl dem Team aber ja auch nichts bringen, weil diese Spieler ja dann einen Abzug haben und mit weniger bzw. 0 gewertet werden.

  • Darf ich vielleicht anmerken, dass man berücksichtigen muss, dass man vielleicht im Vorfeld der Aktion nicht weiß wieviele Teilnehmer mitmachen? Solche Werte zum Auf und Abrechnen würden sich ja eh erst im Nachhinein ergeben, wenn man weiß wieviele mitmachen.


    Womit wir dann wieder bei dem "Huch - Überraschung wir haben nicht mit solcher Auswertung gerechnet" Effekt wären.


    Ich denke ohne fixen Teilnehmer werten, würde man nicht zu einem fairen und gleichmäßigen Ergebnis kommen. Aber fixe Werte können wir ja nun auch nicht nehmen, weil es automatisch wieder Spielgruppen ausschließen würde.


    Eigentlich grenzt es zum Teil wieder an einer Unmöglichkeit. Wie erreicht man ein Gleichgewicht bei drei großen Unbekannten (Genaue Teilnehmerzahl)?


    Selbst wenn man nun als Learning die letzte Aktion nimmt und einfach von ausgeht "Ok, Gelb ist am schwächsten" Kann es aber wieder später so fallen, dass Gelb auf einmal mehr Teilnehmer als Blau hat.


    Lösung wäre dann nur, dass man tatsächlich Defizite setzt - diese Defizite aber dann erst bei der Auswertung genau definiert werden können. Weil man dann erst Kennzahlen hat, um solche Defizite zu setzen.
    Dies hatte nun aber auch zu der Debatte geführt, dass dann die Auswertung nicht transparent genug war und man Taktisch nicht hätte gegen steuern können.

  • Lösung wäre dann nur, dass man tatsächlich Defizite setzt - diese Defizite aber dann erst bei der Auswertung genau definiert werden können. Weil man dann erst Kennzahlen hat, um solche Defizite zu setzen.Dies hatte nun aber auch zu der Debatte geführt, dass das die Auswertung nicht transparent genug war und man Taktisch nicht hätte gegen steuern können.

    Es ist aber ein Unterschied, ob man vorher weiß, wie die Defizite gesetzt werden, oder eben nicht.
    In der letzten Aktion wussten wir überhaupt nicht, wie am Ende gerechnet wird. Wenn wir das gewusst hätten, hätten die Teams vermutlich anders gearbeitet (wenn überhaupt, lel).


    Wenn wir im Startpost gesagt kriegen, nach welchen Regeln gewertet wird, ist das ja kein Thema, da man sich darauf einstellen kann. Wenn mir am Anfang der Aktion schon bewusst ist, dass mehr Teilnehmer auch mehr Defizite bedeutet (und in welcher Relation die stehen bzw. nach welcher Formel gerechnet wird), wird man auf eben diese Relation im Laufe der Aktion auch als Team achten müssen. Das ist aber machbar, da so bereits Transparenz herrscht (jeder hat die gleiche Information, wie am Ende ausgezählt wird - was man damit macht, ist jedem Team selber überlassen.)
    Natürlich kann man die genauen Defizitwerte in so einem Fall erst setzen, wenn alle Teilnehmer bekannt sind und die Aktion vorbei ist. Aber wie gesagt - wenn die Formel bekannt ist, kann man sich auf sowas einstellen und muss auch mit Überraschungen rechnen.


    @miss!troublemaker
    Fand ich an sich keine schlechte Idee, praktisch wirds da aber schwer. Wenns wirklich prozentual gerechnet wird, kann Team A aus strategischen Gründen auch nur mit den 4 stärksten Teilnehmern aufschlagen, während Team B mit vllt 60 Teilnehmern daraufhin ein ziemlich mieses Problem bekommt (Team B hätte dementsprechend 15x so viele wie Team A, also würden die Arenen aus Team B nur zu etwa 6% zählen - das würde letzten Endes wohl wieder darauf hinauslaufen, dass jeder nur die stärksten ins Rennen schickt).



    Ansonsten bringt mich Kukkisas Vorschlag gerade auf eine Idee, die muss ich aber noch ausdenken. Es ist aber echt verdammt schwer, ein System zu finden, bei dem es für alle möglichst fair ist und es keine riesigen Probleme beim Balancing gibt.

  • Ist es denn nicht möglich, bei Wettkämpfen wie der Arenajagd Quantität und Qualität jeweils zu werten und auszuzeichen? Am Besten mit passenden Titel verziert (wo mir leider keiner einfällt, Kreativität gleich Null .__.).


    Oder man verteilt Punkte in verschiedene Bereiche und der mit der höchsten Gesamtpunktanzahl gewinnt. Da müsste man allerdings mehr als nur 2 Punkte (Quali & Quanti) ansammeln, die auszuwerten wäre. Zusätzlich müsste man ein Punktesystem entwickeln, pro Arena, zusätzliche Punkte für die fleißigsten Jäger, die man belohnen sollte für ihre Jagd nach den meisten Arenen. "Die weiteste Strecke zwischen 2 Arenen" wäre wohl zu aufwendig bei der Auswertung und ich wüsste auch nicht, wie man das anstellen soll.


    Natürlich sollte man die Punkte beim Wettkampf benennen, nach denen nachher bewertet wird, damit sich die Teams Strategien zurechtlegen können. Wer weiß, ob man bei so etwas auch Variation reinbringen könnte (mit entsprechenden Handicaps für die Teams mit mehr Mitgliedern).

  • Hallo!
    Damit nicht gedacht wird, dass wir euch vergessen haben: Aktuell besprechen wir die Vorschläge intern noch; aufgrund der sehr geringen Anzahl an Vorschlägen, die einen Zwischenweg zwischen Qualität und Quantität einschlagen, haben wir uns dazu entschieden, die gegebenen Vorschläge zu evaluieren und möglichst viele Gedankengänge von euch einzubauen, um das bestmögliche System zu kreieren. Daher bitten wir noch um etwas Geduld!

  • Wie wäre es mit einem Wettbewerb, welches Team die meistens Kilometer mit dem neuen Buddy-Update laufen kann?


    Ein Teilnehmer muss ein Pokémon wählen und dann einen Screenshot mit 0,0 km posten und dann bis Abgabeschluss einen weiteren mit den erreichten Kilometer.


    Man müsste vielleicht noch etwas darüber nachdenken, wollte die Idee aber mal vorschlagen.

  • Ich habe mir nochmal ein paar Gedanken zu einer möglichen Auswertung gemacht, und habe mich an ein System erinnert, das auch bei Wahlen zum Einsatz kommt:


    • Es gibt eine vorher festgelegte Anzahl an Punkten
    • Die einzelnen Punktzahlen der Teilnehmer werden durch alle natürlichen Zahlen geteilt
    • Beginnend beim höchsten Wert erhält jeder solange Punkte, bis die festgelegte Anzahl verteilt wurde
    • Bei Punktgleichheit wird die Zahl mit dem kleineren Teiler bevorzugt (bei Gleichheit muss der Platz geteilt werden)


    Als Beispiel nehmen wir mal 10 Punkte an und folgende Abgaben trafen ein:


    Blau1 777
    Blau2 666
    Blau3 555
    Summe: 1998 Mittelwert: 666


    Gelb1 1500
    Summe: 1500 Mittelwert: 1500


    Rot1 888
    Rot2 888
    Summe: 1776 Mittelwert: 888


    Die Punktevergabe nach dem System verliefe dann wie folgt:


    Wert Name Teiler
    1500 Gelb1 1
    888 Rot1 1
    888 Rot2 1
    777 Blau1 1
    750 Gelb1 2
    666 Blau2 1
    555 Blau3 1
    500 Gelb1 3
    444 Rot1 2
    444 Rot2 2


    Wir kämen dann also auf 4 Punkte für Rot und jeweils 3 für Blau und Gelb. Weder die höchste Gesamtsumme noch der beste Mittelwert konnten sich so durchsetzen, die hohen Einzelleistungen haben hier entschieden.


    Ich hoffe, das war einigermassen verständlich ;)