National Poetry Month

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  • So, jetzt herzlich willkommen zur zweiten Miniaktion! Thema diesmal wird sein: Sonette!

    Da es ungefähr genausoviele Arten von Sonetten gibt, wie es Kulturräume mit sonettierenden Dichtern gibt, beschränken wir uns hier mal auf eine der meiner Meinung nach einfacheren Formen: Das Shakespear-Sonett (auch englisches Sonett genannt).


    Aufgebaut ist so ein Sonett aus 3 Quartetten und einem abschließenden Verspaar, womit man auf insgesamt 14 Zeilen kommt. Das Reimschema ist dabei abab cdcd efef gg. Das Thema ist dabei freigestellt. Shakespear hat oft von Liebe und Frauen geschreiben, das könnt ihr auch machen, müsst ihr aber nicht.


    Hier ein Beispiel:

    Jetzt kommt der spannende Teil! Die Gemeinschaftsaufgabe für diese Miniaktion. Schreibt einen Sonettenkranz!

    Was ist ein Sonettenkranz? Im Endeffekt ist es vergleichbar mit einer strengeren Form einer Kette, nur eben aus Sonetten. Dabei besteht der Sonettenkranz aus 14 Sonetten, die gemeinsam ein 15. Meistersonett ergeben.

    Die letzte Zeile des ersten Sonetts entspricht dabei zugleich der ersten Zeile des zweiten Sonetts, die letzte Zeile des zweiten Sonetts zugleich der ersten Zeile des dritten und so weiter, bis zum 14. Sonett, dessen letzte Zeile wiederum der ersten Zeile des ersten Sonettes entspricht, so dass sich eben diese Kranzform ergibt.

    Das 15. Meistersonett ergibt sich dann in unveränderter Reihenfolge aus den Anfangs, bzw Endzeilen der 14 Einzelsonette.


    Ich würde mich freuen, wenn wir das bis Sonntag Abend schaffen könnten!

    Bei Fragen kann man natürlich wie immer zu mir kommen.

  • Dann beginne ich mal die Kette.



    Ein süßer Keks liegt vor mir völlig unbewacht

    auf einem Teller ganz aus echtem Porzellan.

    Es ist nicht so, als hätt' ich lange nachgedacht --

    und schnell und voller Vorfreude fass' ich ihn an.


    Dann beiß' ich ab, die Schokolade splittert zart,

    zerfließt im Mund zu wundervollem Keksgeschmack.

    Es ist ein Keks, so wundervoll nach Omas Art,

    dass ich diese Großartigkeit fast nicht mehr pack'.


    Gebäck wie dies, ein unbeschreiblicher Genuss,

    Gebäck wie dies, an das ich oft mein Herz verlier'.

    Gebäck aus Mehl, Milch, Zucker, Schoko, Zimt und Nuss,

    Gebäck wie dieses bleibt doch oft nicht lang bei mir.


    Ich beiß' noch einmal ab und merke dann: Oh Schreck!

    Mein wunderbarer Keks ist ja schon wieder weg!

  • Ich glaube nicht, dass

    ich hier so viel bieten kann

    Sonett? Mir zu hoch.

    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“

  • Mein wunderbarer Keks ist ja schon wieder weg!

    Wer tut nur solche Gräueltat?

    Wer verpasst mir nur so einen Schreck?

    So schmeckt das Leben doch nur fad.


    Denn ohne dich ist alles grau,

    Ohn' Verstand und ohne Sinn.

    Jeder Tag so trüb und rau,

    Weil ich ohne dich nichts bin.


    Mein verehrter letzter Gaumenschmaus

    Wer hat dich nur von mir getrennt?

    Ich trau mich nicht mehr aus dem Haus,

    Wenn jemand meine größte Schwäche für dich kennt.


    Doch plötzlich wards mir schauerlich

    Der Übeltäter - das war ich!

  • Speedy thing goes in

    Through the blue and orange hole

    Speedy thing comes out


    (Fandom: Portal)

    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“

  • Da ich gecallt hatte, dass eins der nächsten Themen Sonett sein würde, hab ich vor ein paar Tagen schon eins geschrieben. Ist halt kein Shakespearisches, sondern die gängigere Variante. Werf ich hier einfach mal rein.


    Roter Berg

    Zwei Völker in die Enge war'n getrieben,

    war'n überrannt von Kriegsherren der Nord.

    Gemeinsam trieben sie die Feinde fort,

    gemeinsam herrschten beide nun in Frieden.


    Lord Nerevar der Chimer aber ahnte:

    Die anderen versuchten Tag und Nacht,

    zu bändigen des Gottes Herzen Macht,

    wie es Dumac, der Dwemerkönig plante.


    Das Misstrauen sollt' Resdayn nun regieren,

    vergessen war der Reichtum für ihr Land.

    Im Krieg sind es stets beide, die verlieren.


    Und auf dem Schlachtfeld standen beide einsam,

    vergessen war die Freundschaft, die sie band.

    Am Ende aber starben sie gemeinsam.