Kommentar: Die Fiktion vom perfekten Pokémon-Spiel

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  • Im Prinzip wünscht du dir ein AAA-Spiel wie Witcher usw. mit dem Pokemon Franchise.


    Würde an den Kernelementen nicht viel verändern. Besonders das Kampfsystem in Echtzeit würde für mich Pokemon ruinieren. Finde das "entspannte" spielen als sehr angenehm und hätte keine Lust Pokemon in Echtzeit steuern zu müssen. Würde das Kampfsystem auch aus diesem Grund nicht als "in die Jahre gekommen" bezeichnen. Es handelt sich schlicht um ein anderes System. Z.B. würde ich Civilization in Echtzeit auch nicht spielen wollen. Echtzeit ändert einfach das Kernkonzept eines Spieles deutlich.


    Gegen "hübsche" Features hat wohl niemand ewas einzuwänden, Synchronstimmen, Story, usw.

    Übrigens mehrere Spielstände pro Spiel gibt es bereits über verschiedene Profile.

  • Fallender

    Sehe ich genauso.

    Ein Echtzeit Kampfsystem hat mir zuletzt die Final Fantasy Reihe so ziemlich verdorben. Und würde mir sicher auch die Pokémon Reihe verderben.


    Für ein "perfektes" Spiel, wenn es so etwas für mich überhaupt gibt, würde es mir schon reichen auf dem aufzubauen was man zur Gen 4 Zeit bereits besaß. Welche für mich schon sehr nah am" Perfekt " dran war. Schöne Story, Liebe zum Detail und mit allen Pokemon. Etwas was ich zuletzt sehr vermisse in Pokemon.


    Da braucht es für mich keine Open World oder perfekt detaillierten Pokemon Modelle, wenn so etwas nur auf Kosten der Pokemon Vielzahl funktioniert.

  • Ich bin ebenfalls ein großer Freund von rundenbasierten Kämpfen und tatsächlich: Ich war sehr enttäuscht, als ich gehört habe, dass das "Final Fantasy 7"-Remake darauf verzichtet.


    Mit den rundenbasierten Kämpfen bin ich großgeworden, insbesondere durch die "Final Fantasy"-Reihe. Ironischerweise war es "Final Fantasy Crisis Core", wo ich das erste Mal ein Rollenspiel mit aktivem Kampfsystem gespielt habe (Spiele wie "Baldur's Gate" ausgenommen - ihr versteht sicherlich). Ich hatte meine Probleme dabei, was mir das Spiel allerdings nicht ruiniert hat. Was die Pokémon-Reihe betrifft … ich wünschte, das Kampfsystem würde einen etwas lebhafteren und weniger stoischen, entschleunigten Eindruck vermitteln. Gute Beispiele, wie das in rundenbasierten Kämpfen funktionieren kann, sind wohl "Octopath Traveler" und "Paper Mario"/die RPG's mit Mario und Luigi.


    "Super Smash Brothers" hat mir persönlich gezeigt, dass es auch schön aussehen kann, wenn Pokémon in Echtzeit über das Kampffeld flitzen, wobei man da dann auch gleich zu "Pokémon Tekken" wechseln könnte. Letzteres benötigt bei Weitem mehr Geschick und sorgt für deutlich mehr Adrenalin als das, was man bislang von Pokémon gewohnt ist. Mit deutlich mehr Handlungsoptionen, blocken, ausweichen usw. würde diese Form an der Anfängerfreundlichkeit in den Hauptspielen sägen - nicht jedermanns Sache. Auch hier: Ich wünschte, es gäbe eine Art Mittelding.


    Die Gefahr bei diesem ganzen Konstrukt, das ich "perfekt für mich" nenne, ist, dass dieses Spiel alles sein will, aber nichts wirklich hinkriegt. Es würde gerne eine große Story erzählen, die aber vielleicht gar keine ist. Es hätte gern ein actionreiches und trotzdem ausgeklügeltes Kampfsystem, aber nichts dergleichen will tatsächlich funktionieren. "Metal Gear Survive", "Left Alive" oder "Resident Evil 6" sind gute Beispiele für Spiele, auf die das zutrifft. Sie wollen alles sein, stechen aber in nichts heraus und enttäuschen bei allem.


    Für die gesamte Spielergemeinschaft halte ich es für eine gute Idee, sich einige Dinge hier herauspicken, die den Zeitgeist ansprechen, und diese in ein neues Spiel einbauen. Die besten davon (meiner Meinung): eine offene oder zumindest mehr offenere Spielwelt, ein besseres Story Multiplayer als bei den "Let's Go"-Spielen, eine Story im typischen JRPG-Format und ein Klecks neuer, frischer Farbe (bessere Grafik/Animationen). Mit diesen Dingen kann man wenig verkehrt machen.

  • Eagle Wir alle träumen doch von "Pokemon Breath ot the Wild".

    Open World - skalierende Pokemon - gute NPCs - viel zu Entdecken - usw...


    Mein Traum ist es schwere Events in Pokemon zu haben wie z.B. damals in Gold/Silber mit Lapras. Geheime Wege zu erforschen, bestimmte Vorrausetzungen zu erfüllen und schließlich mit einen Pokemon belohnt zu werden was einzigartig ist. Hier könnte es eine neue Farbe neben Shiny (Dust?) geben oder einfach das versteckten Fähigkeiten oder Banner nur so zu erspielen sind.


    Dann kann man mit seinem tollen schwer erspielten Pokemon "angeben".


    Zumindest wäre dies für mich spannender als Raids, welche sich einfach nicht nach einer Herausforderung anfühlen und somit die Belohnung mir egal ist.

  • Wir alle träumen doch von "Pokemon Breath ot the Wild".

    Nicht alle. Ich finde, dass das Open-World-Konzept viel zu oft Spielen aufgezwängt wird, die davon nicht profitieren. Auch Fertigkeitenbäume, wie im Artikel vorgeschlagen, sind für mich inzwischen eine abgenutzte Spielmechanik, die eigentlich nur zu klassischen RPGs und Actionspielen in bestimmten Welten (z.B. Cyberpunk-Universen) wirklich passt. Und wenn ich an die aufgezwungene Wahlfreiheit in manchen Spielen denke, die sich eigentlich über eine starke Story definieren sollten (besonders schlimm war das bei Assassin's Creed Odyssey), würde ich mir auch das nicht uneingeschränkt wünschen.


    Unter diesen Freiheiten leiden oft das Balancing, die Story und das Identifikationsgefühl mit dem Protagonisten. Gerade BOTW ist im Prinzip völlig Story-frei und das würde ich für Pokémon nicht haben wollen. Unnütze, komplizierte Mechaniken erhöhen außerdem nur die kognitive Belastung. Solche Spiele kann man wesentlich schwerer abends nach der Uni/Arbeit auf dem Sofa zum Entspannen spielen.


    Pokémon sollte schon Pokémon bleiben. Dazu gehören für mich ein rundenbasiertes Kampfsystem, das eigentlich einfache Spielprinzip, eine Story, welche durch die Welt führt, dass der Fokus mehr auf den Pokémon als auf dem Protagonisten liegt und ein Postgame, in dem man die Welt dann offen erkundet.


    Wie könnte man es trotzdem interessanter machen? Nun, eine bessere Story, (optionale) höhere Schwierigkeitsgrade und mehr Seitenquests wünschen sich wohl ausnahmslos alle. Davon abgesehen sollte man sich meiner Meinung nach bei Persona viel abschauen. Freundschaften entwickeln während des Spiels, damit die NPCs weniger langweilig sind? Gerne! Die im Artikel schon angesprochenen Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung in Bosskämpfen? Fände ich super und funktioniert auch bei rundenbasierten Kämpfen hervorragend. Mehr optionale Pokémon-Nebenbeschäftigungen, wie Wettbewerbe? Hätte ich gerne wieder, muss ja nicht jeder nutzen. Und davon abgesehen muss nicht jede linear durchlaufene Welt ganz so beschränkt wirken wie von Pokémon. Spiele wie Uncharted oder das neue God of War zeigen wunderbar, dass es nicht immer eine echte Open World braucht, damit sich die Spieler nicht eingeengt fühlen.


    TL;DR: Man muss kein generisches Open-World-Rollenspiel aus Pokémon machen, um die Probleme zu beheben.

  • TL;DR: Man muss kein generisches Open-World-Rollenspiel aus Pokémon machen, um die Probleme zu beheben.

    Zumindest größere Routen sollten definitiv möglich sein.

    Schwert/Schild war so schlauchig wie noch nie ein Pokémon-Spiel zu vor. Die Routen sind viel zu kurz und zeigen uns Orte, wo wir hinkönnten (wie die Fabrik auf Route 3 oder die "Schlucht" in Galar Mine 1) aber dort hin kann man nicht.

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  • Das war neben dem Turm und dem Mangel an ausgeklügelten Bösewicht-Verstecken in der Story für mich ungelogen die größte Enttäuschung. Wie gerne hätte ich dort am Ende oder im Post-Game ein kompliziertes Tunnellabyrinth erkundet, wie man es früher eigentlich immer hatte.

    Generell ist mir aufgefallen, dass die Routen seit der 7. Generation immer kleiner werden.

    Ad absurdum wurde das mit LGPE, wo man die Routen zwar 1:1 aus den GB(A)-Teilen entnommen hat, aber nicht entsprechenden der neuen Größe der Spielfigur skaliert wurden

    Die Kanto-Region in HG/SS kommt mir deutlich größer vor als in LGPE

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  • Mein Traum ist es schwere Events in Pokemon zu haben wie z.B. damals in Gold/Silber mit Lapras. Geheime Wege zu erforschen, bestimmte Vorrausetzungen zu erfüllen und schließlich mit einen Pokemon belohnt zu werden was einzigartig ist. Hier könnte es eine neue Farbe neben Shiny (Dust?) geben oder einfach das versteckten Fähigkeiten oder Banner nur so zu erspielen sind.


    Dann kann man mit seinem tollen schwer erspielten Pokemon "angeben".

    stimme dir da auf jeden Fall zu, dass solche Events wieder mehr Aufmerksamkeit bräuchten. in Swosh an alle Pokis zu kommen, war schon wirklich einfach. Nur glaube ich, dass es heutzutage nicht mehr so funktionieren wird wie noch "damals". Angeben wirst du mit den schwer erspielten Pokemon wohl nicht mehr können. In Zeiten des globalen Austauschs über das Internet verbreitet sich jede geheime Information wie ein Lauffeuer. Anstatt der Aussage: "Cool, du hast ja das super geheime Pokemon XY gefunden!" würde da eher Aussagen wie "Hä? du hast das Pokemon XY noch nicht? Das hat doch mittlerweile schon jeder!!" kommen (siehe zum Beispiel die Entwicklungs Art und Weise von Galar-Makabaja. Da würde niemand Beifall klatschen, wenn du das selber herausfinden würdest).
    Wenn dann müssten es Herausforderungen sein, die auf Skill basieren. Also je besser jemand die Spielmechaniken verwendet, desto besser ist dieser und desto bessere Belohnungen warten auf einen.

  • Zitat
    Problem: Nur ein Spielstand pro Spiel. Lösung: Drei Spielstände pro Spiel. Auch Familienmitglieder können so ihr eigenes Abenteuer starten, ohne auf den Spielstand eines anderen zugreifen oder sich dasselbe Spiel noch einmal kaufen zu müssen. Alternative: Mindestens zwei Spielstände.

    Das kann man doch jetzt auch schon haben. Einfach für jedes Familienmitglied ein Profil auf der Switch anlegen, dann hat auch jeder seinen eigenen Spielstand.

  • Darauf hat mich Guineapig auch aufmerksam gemacht, was auch gut ist, weil ich es tatsächlich nicht wusste. Allerdings muss man an dieser Stelle betonen, dass dies nur der Fall ist, da die neuste Generation auf der Switch erschienen ist. Ich zitiere hierzu meinen Dialog mit Guineapig zu diesem Thema (aus meinem Profil).


    Zitat

    Es ist kein Sinneswandel von Game Freak, sondern aus Nintendos Rosengarten gewachsen, dass das Speicherproblem durch den Konsolenport gelöst wurde. Wäre die Edition beispielsweise auf dem 3DS erschienen, hätte es - wie schon in der Vergangenheit - wahrscheinlich keine Möglichkeit gegeben, das Spielmodul effektiv zu teilen. Hingegen andere Spiele weiterhin die Option anbieten, zusätzliche Spielstände auf dem Modul zu speichern (z. B. Octopath Traveler).