Das Corona-Virus

  • Wir können hier gerne noch eine Person als Musterbeispiel für alle ökonomisch Schwachen, Selbstständige am Existenzminimum und Menschen in Asylantenheimen aufstülpen oder wir wissen einfach, dass die Theorie nicht die Praxis ist und das so nicht funktioniert. Ich für meinen Teil kenne auch ein Leben, wo man sich sogar eine Schüllektüre für 10 € nicht leisten konnte. Und das nur maximal zwei mal im Jahr.

    Für Menschen am Existenzminimum werden ja zumindest in Bayern welche gestellt. Zu wenig, aber das lässt sich ja noch aufstocken. Solange ich Problemlos welche kaufen kann, kann es auch der Staat.

    Menschen, die das alles nicht können und wer sich das in der Theorie so einfach ausmalt, der ist einfach unsozial

    Unsozial ist, wem eine Unannehmlichkeit wie eine Maske in der Öffentlichkeit zu tragen, wichtiger ist als die Gesundheit seiner Mitmenschen. Bisher hat nur ein Bundesland FFP2 Maskenpflicht. Die Gratismasken sind zu wenig, aber die Anschaffung von genügend Masken kostet so wenig, dass es im vergleich zu weiter verschärften Maßnahmen verblasst. Je nach Erfolg könnte sogar etwas gelockert werden. Weniger Scharfe Private Beschränkungen wären wunderbar für all die Menschen die an Einsamkeitsproblemen leiden. Dafür müssen aber auch diese kleinen Opfer gebracht werden. Mittlerweile habe ich auch andere Freunde kontaktiert. Die bestellte 50er Packung wird durch 5 geteilt, was jeden von uns für 50 Tage absichert ( Realistisch ein par mehr da man nicht Täglich aus dem Haus geht. ) Für etwa 5€ Pro Person. Zwei Kochen jetzt zusammen um einen Raum im Studentenheim zum Maskentrocknen und den anderen zum Kochen zu verwenden. Es ist alles lösbar.

  • Ninjatom-ate naja. FFP2 ist natürlich besser als OP Masken aber im Gesamtkontext halt trotzdem irrelevant und mehr Aufwand als nutzen, jetzt alle dazu zu bewegen auf FFP2 umzustellen. Sofern niemand in meine Richtung niest, ist das beidseitige tragen einer OP Maske ausreichend. Man schränkt den Kontakt zu Fremden ja weitestgehend ein. Hält Abstand. Davon, dass dich einer aus nem Meter Entfernung anatmet während beide OP Masken tragen, führt zu keiner Infektion. Und niesen sollte man ohnehin in seinen Ärmel und nicht in die Luft oder seine Maske (zumindest werd ich nicht in meiner vollgerotzten Maske rumlaufen).


    Von daher.

  • naja. FFP2 ist natürlich besser als OP Masken aber im Gesamtkontext halt trotzdem irrelevant und mehr Aufwand als nutzen,

    Das ist eine Sportliche Aussage.

    Sofern niemand in meine Richtung niest, ist das beidseitige tragen einer OP Maske ausreichend.

    Die Masken verringen das Risiko, aber es ist nicht Null. Es gibt trotz Masken jede Menge neue Infektionen und auch wenn ( Logischerweise ) Viele innerhalb eines Haushalts stattfinden, muss sich ja erstmal jemand aus dem Haushalt als erster Infiziert haben. Trotz OP Masken. Diese Übertragung soll durch die FFP2 seltener werden.

    Hält Abstand. Davon, dass dich einer aus nem Meter Entfernung anatmet während beide OP Masken tragen, führt zu keiner Infektion. Und niesen sollte man ohnehin in seinen Ärmel und nicht in die Luft oder seine Maske (zumindest werd ich nicht in meiner vollgerotzten Maske rumlaufen).

    Würde das stimmen, gäbe es keine neuen Infektionen Mehr. Aber die gibt es. Konstant 20/30 tausend am Tag. Diese Zahlen müssen sinken. FFP2 Masken wären ein Schritt, der Freiheit und Einkommensmöglichkeiten weniger beeinträchtigen als ein weiter verschärfter Lockdown. Wenn ihr gerne bis April den öffentlichen Nahverkehr abschalten wollt oder verschärfte Ausgangsbeschränkungen, dann versteh ich euch echt nicht. Was ist wohl die größere Belastung ? Par Euro oder Depressionen ? Par Euro oder Jobverlust ? Par Euro oder Opa ?

  • Auf wie vielen Seiten willst du dein Entitlement noch fortsetzen? Das wird echt fad hier.

    Und schön, du bist allein und musst nur für dich Masken kaufen und alles andere damit bewerkstelligen. Jetzt versetz dich mal in die Lage vielleicht einer Alleinerziehenden, die das bewerkstelligen muss. Wenn das nun nicht als blöde Ausrede gilt lol


    Mal davon abgesehen: Dir ist klar wie viel Dreck das produziert, wenn ganze Länder täglich FFP2-Masken benutzen und wegschmeißen, anstatt dass Leute außerhalb jener, die sie tragen sollten, tatsächlich fast beliebig oft wiederverwendbare Stoffmasken trägt? Dabei mein ich nicht nur den dabei entstehenden Müll, sondern auch die Produktion davon. Stell dir vor, hunderte Millionen Menschen verwenden täglich (eigentliche) Einwegprodukte, anstatt nur die Krankenhäuser und Risikogruppen.


    Ja ! Weil 7 Tage an einen Nagel hängen in ihrer Wohnung nicht möglich ist ! Viel zu klein ! Sorry das is halt keine Ausrede. FH Münster will auch noch mehr Desinfektionsmöglichkeiten Einfügen. In den USA wird ein Reiskocher ohne Wasser für 50min empfohlen und UV Desinfektionsgeräte. Trocknen muss sie dann aber trotzdem noch. Problematisch wird es allerdings, wenn du in einer Ananas ganz tief im Meer wohnst. Da findet sich meist kein Trockener Raum zum aufhängen.

    Wer kenn's nicht, das UV Desinfektionsgerät, das daheim gleich dort in der Ecke rumliegt. Hat jeder gut geführte Haushalt. xD

  • Ich denke, dass letztlich jeder selbst entscheiden sollte, wie oft er es für tragbar hält, eine Maske wiederzuverwenden.

    Da vor allem Uneinigkeit herrscht über die Wiederverwendung von FFP2-Masken, habe ich hier mal eine Seite vom BfArM (lang: Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte) gefunden.

    https://www.bfarm.de/SharedDoc…ukte/DE/schutzmasken.html


    Darin sind verschiedene Maskentypen als Vergleich und nähere Beschreibung aufgeführt.

    Alltagsmasken können aufgrund ihrer unterschiedlich genutzten Stoffarten und der Eigenherstellung schlecht geprüft werden. Dennoch darf ihnen eine gewisse Schutzwirkung nicht abgesprochen werden. Die medizinischen Mund-Nasen-Masken sind vor allem Fremdschutz. Das bedeutet, sie schützen nicht den Träger, sondern die Menschen, mit denen der Träger zu tun hat.

    Ich hab bei ihnen schon selbst gemerkt, dass die Seiten immer abstehen und da super die Luft ungefiltert rein und raus kann. Die Stoffmasken, die ich so benutze, liegen vergleichsweise ganz eng an.


    Bei FFP2 Masken wird laut Testungen ca. 94% gefiltert. Vor allem Masken mit einem Luftventil gelten hier eher als Eigenschutz, weil, wie ich es auch gehört hatte, eben die Atemluft einfach entlassen wird, aber die eingeatmete Luft gefiltert.

    Interessant ist vor allem, wie ich finde, dass eben die Fschhochschule Münster und die Uni dort bei ihrem Forschungsprojekt unterstützt werden. Das ist eben das, was hier bezüglich Mehrfachverwendung angesprochen wurde. Die Verfahren im dort verlinkten Flyer können eine Wiederverwendung der Maske möglich machen. Jedoch ist die Maske eben grundsätzlich von Herstellerseite aus eben zum einmaligen Gebrauch beworben.

    Zudem wird ebenfalls unter diesem Punkt der Wiederverwendung geschrieben, dass es keine Garantie für einen Infektionsschutz bieten können.


    Ich denke aus der Seite kann man vielleicht den Schluss ziehen, dass eine Wiederverwendung möglich ist unter Nutzung der vorgestellten Verfahren, jedoch grundsätzlich eher eine einmalige Nutzung der Maske empfohlen wird.

    Ob nun jemand seine FFP2-Maske nochmals verwenden will oder nicht, das ist jedem selbst überlassen. Imo hat es auch oftmals mit dem Wohlfühlfaktor zu tun, ob ein Mensch eine Maske mehrfach verwenden möchte oder nicht trotz Möglichkeiten der nochmaligen Verwendung. Und diese Enscheidungen sollte man einfach auch irgendwann akzeptieren, wenn es jemand nicht möchte oder möchte.

  • Hält Abstand. Davon, dass dich einer aus nem Meter Entfernung anatmet während beide OP Masken tragen, führt zu keiner Infektion. Und niesen sollte man ohnehin in seinen Ärmel und nicht in die Luft oder seine Maske (zumindest werd ich nicht in meiner vollgerotzten Maske rumlaufen).

    Würde das stimmen, gäbe es keine neuen Infektionen Mehr. Aber die gibt es. Konstant 20/30 tausend am Tag.

    Weil sich Leute halt vermehrt privat treffen. Plus Weihnachten und Silvester die vor der Tür standen. Hört man doch regelmäßig, von Parties die von der Polizei aufgelöst werden müssen. Aber ok. Hab nix dagegen die FFP2 Masken zu tragen wenn's preislich keinen oder kaum einen Unterschied macht. Trotzdem jetzt nicht so tun als wär das heilige Mittel. Und bitte nicht unterstellen mir wären ein paar Euro mehr wert als das Leben meines Opas. Wtf

  • https://www.wsj.com/articles/i…iZGBjun_2dBZkNHL9RpeF80Ts


    Wenn Israel fertig ist damit, die Bevölkerung durchzuimpfen, sitzen wir wahrscheinlich immer noch im Lockdown und dürfen das Haus nicht verlassen.

    Weil ich mich damit ohnehin beschäftige: Es ist kein Geheimnis, dass die forcierte Durchimpfung der Bevölkerung damit zusammenhängen dürfte, dass die israelische Regierungskoalition auseinandergebrochen ist und bald Wahlen stattfinden, die Premierminister Netanjahu unter keinen Umständen verlieren möchte. Nebenbei wird der Lockdown (inzwischen der dritte) ebenfalls aufrechterhalten, was den Nebeneffekt hat, dass auch die Gerichte zu sind, die Netanjahu eigentlich wegen Korruption anklagen wollten (https://www.haaretz.com/israel…-for-february-8-1.9440860). Man sollte bei aller Liebe für die Maßnahmen wirklich nicht davon ausgehen, dass sie ohne politische Hintergedanken eingeleitet wurden.


    Außerdem sind, soweit ich das sehe, in Israel die Corona-Zahlen weiterhin sehr hoch und steigen weiterhin wie auch in Deutschland (Quelle). Soweit ich mit Menschen gesprochen habe, die im Land leben, waren die Israelis außerhalb der Lockdown-Zeiten nicht sonderlich diszipliniert, so dass direkt am Tag nach Ende der Maßnahmen die Strände wieder voll waren und die Zahlen in die Höhe gingen. Es mag also auch daran liegen, dass die Regierung in der Impfkampagne die einzige Möglichkeit sieht, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen, aber dafür habe ich jetzt keine belegbare Quelle.


    Skandale gibt es ebenfalls, so ist etwa gestern bekannt geworden, dass Daten von Corona-Geimpften ohne Einwilligung an den Geheimdienst weitergegeben wurden (wohlgemerkt während es gerade wegen der Neuwahlen kein Parlament und nur eine Übergangsregierung gibt, Quelle). Außerdem sind bereits viel mehr jüdische Bürger als arabische geimpft (Quelle) und die Gebiete der West Bank sind natürlich nicht mit einbezogen.


    Das klingt jetzt alles etwas sehr negativ, ich will auch nicht sagen, den Politikern in Israel sei ihre Bevölkerung komplett egal. Ich denke nur, dass es wenig nützt, die Maßnahmen eines Landes zu glorifizieren. Ähnlich war es ja schon mal mit Schweden, falls sich jemand daran erinnert.

  • https://www.real.de/product/353931735/ Sind dann 50 Cent das Stück. Vermutlich mehr als eine Person braucht. Teil dir den Preis und den Inhalt am besten mit anderen Personen, Apotheken sind da meistens Teuerer, aber inzwischen gaben auch Supermärkte was.

    Laut den 1 Sterne Bewertungen haben sie anders als abgebildet keine CE-Kennzeichnung. Aber das Angebot scheint sowieso schon ausverkauft zu sein.

  • Also verstehe ich das grob runtergebrochen richtig, dass man eine Maske, die effektiver schützt, verpflichtend macht, die aber so teuer ist, dass realistisch gesehen ein grosser Teil der Bevölkerung auf Mehrfachverwendung und mehr oder weniger sichere Desinfizierungsmethoden zurückgreifen muss, was wiederum die Effektivität der Maske wieder verringert? Ja, klingt leider so ca., wie man es sich mittlerweile von "durchdachten" und "volksnahen" Eindämmungsmethoden gewohnt ist.


    Für mich zeigen so viele Entscheidungen im letzten Jahr einfach mal wieder sehr eindrücklich, aus welchem privilegierten Glashaus Politik betrieben wird. Generell darf man hinterfragen, wie sinnvoll ein Politsystem ist, welches mehr Wert darauf legt, "Einsatzbereitschaft" zu zeigen und so Wählerstimmen zu sichern, als sinnvolle und volksnahe Lösungen auszuarbeiten. Wo ständig kritisiert wird, dass beispielsweise die Drogenbeauftragte selber keine Ahnung von Drogen, ihren Auswirkungen und der Sinnhaftigkeit einer Legalisierung haben, zeigen Massnahmen wie diese, dass eben viele Politiker auch keine Ahnung (mehr) haben, wie es ist, als Teil der Mittel- oder vor allem Unterschicht zu leben. Man darf sich an die Aussage von Friedrich Merz vor einiger Zeit erinnern, der meinte, mit einem jährlichen Millionenlohn gehöre er wohl zur "gehobenen Mittelschicht".


    Und umso trauriger und erschütternder finde ich dann, wie das in manchen Beiträgen hier nicht nur akzeptiert, sondern gar noch verteidigt wird. Alleine solche Aussagen, dass man sich ja "organisieren" und "mit Freunden teilen" kann - cool, das nützt sozial isolierten Personen, die gerade in der Unterschicht überproportional vertreten sind, bestimmt viel. Ich "durfte" aus nächster Nähe miterleben, welche Auswirkungen die staatlichen Massnahmen bereits in der ersten Welle auf die ärmsten Teile der Bevölkerung hatten. Wo Menschen bei entsprechenden Armutsanlaufstellen Einzelmasken kaufen und dann bis zur wortwörtlichen Auflösung tragen müssen, damit sie zwischendurch ohne Ärger die ÖVs benutzen können, weil eine Packung davon schlicht nicht leistbar ist.


    Ja, es ist die Rede davon, ca. 2.5 Millionen Masken an Bedürftige abzugeben. Das ist positiv anzumerken - man darf aber nicht vergessen, dass es einerseits zwischen "kann mir das problemlos leisten" und "bedürftig" eine sehr grosse Spannbreite an Personen gibt, die schlicht vergessen werden und dass andererseits ein solches "Starterpaket" nicht weit reicht. Und wenn ich dann vom bayrischen Wirtschaftsminister zur langfristigen Lösung Zitate wie "Anfangs kann man durchaus etwas verschenken, mittelfristig soll aber der Markt funktionieren." lese... würg.

  • https://www.real.de/product/353931735/ Sind dann 50 Cent das Stück. Vermutlich mehr als eine Person braucht. Teil dir den Preis und den Inhalt am besten mit anderen Personen, Apotheken sind da meistens Teuerer, aber inzwischen gaben auch Supermärkte was.

    Laut den 1 Sterne Bewertungen haben sie anders als abgebildet keine CE-Kennzeichnung. Aber das Angebot scheint sowieso schon ausverkauft zu sein.

    Genau das meinte ich. Die Angebote sind entweder super schnell ausverkauft oder (wie man auf dem Bild gesehen hat), hat man Lieferdaten von 2 Wochen aufwärts. Und das, obwohl es noch nichtmal eine flächendeckende Pflicht zum Tragen dieser Masken gibt. Das hat nichts mit preisgünstiger Verfügbarkeit zu tun, die auf lange Sicht gesehen haltbar wäre. Von demher empfinde ich es als Hohn zu sagen, dass Preis und Verfügbarkeit keine Argumente seien.


    Mir kann bis heute keiner erklären warum im April 2020 die Fallzahlen im Lockdown rapide gesunken sind obwohl wir nirgends eine Maskenpflicht hatten. Die kam erst Ende April 2020. Nur um das noch einmal deutlich zu machen: Wir haben KEINE Maske getragen weder beim Arzt noch im Supermarkt. Warum also klappt das selbst jetzt nicht mit Maske?

    Ich kenne keine offiziellen Daten und Statistiken, würde aber aus dem Bauch raus mal die These in den Raum stellen, dass die Leute ohne Maske deutlich achtsamer mit sich und ihrer Umwelt umgegangen sind. Schutzkleidung, auch wenn sie nur zu xy % schützt erweckt immer einen Anschein von "Sicherheit". Gepaart mit Anwenderfehlern (und damit meine ich nichtmal grob fahrlässige Fehler) halte ich das für durchaus fragwürdig. Gerade FFP2-Masken erhöhen ja im Vergleich zur normalen Baumwollmaske bei korrekter Anwedung den Schutzeffekt. Das verleitet die Leute widerum oft dazu, im Hinblick auf die anderen Regeln nachlässiger zu werden ("man schützt sich ja besser"). Gepaart mir übervollen Supermärkten oder Bus und Bahn sehe ich in dieser Hinsicht dann schon den Sinn in einer Reduktion des ÖPNVs und noch stärkeren Zugangsbeschränkungen in Supermärkten. Nur geht dadurch die eigentliche Krux daran - Nämlich die Bevölkerung aufzuklären irgendwie etwas verloren...

  • Auf wie vielen Seiten willst du dein Entitlement noch fortsetzen?

    Auf was glaube ich denn unberechtigter weise einen Anspruch zu haben ? Ich würde gerne sehen, dass eventuell nicht mehr 1000 Menschen am Tag in Deutschland unnötigerweise an diesem Virus drauf gehen. Wenn dir ein Monat alleine zuhause sitzen die Sache mehr wert ist, dann bitte. Ich halte FFP2 für ne bessere Lösung als den Lockdown weiter zu verschärfen. Zumindest sollte man es probieren. Außerdem hab ich jetzt .... Seitenlang gesagt, dass ich Masken gerne vom Staat für Menschen sehen würde für die es eine Nennenswerte Ausgabe ist. habe irgendwie das Gefühl jemand fühlt sich entitelt sich nicht an jede Regel halten zu müssen.

    Und schön, du bist allein und musst nur für dich Masken kaufen und alles andere damit bewerkstelligen. Jetzt versetz dich mal in die Lage vielleicht einer Alleinerziehenden, die das bewerkstelligen muss. Wenn das nun nicht als blöde Ausrede gilt lol

    Ich hab auch gesagt dass ich nicht nur für mich gekauft habe. XD Kinder unter 14 sind von den Regeln ausgenommen. Was vermutlich auch Sinn macht, da die Masken nicht für Kinder gemacht sind und nicht passen werden. Außerdem siehe oben. Ich will eine Staatliche Förderung der Dinger.

    Mal davon abgesehen: Dir ist klar wie viel Dreck das produziert, wenn ganze Länder täglich FFP2-Masken benutzen und wegschmeißen, anstatt dass Leute außerhalb jener, die sie tragen sollten, tatsächlich fast beliebig oft wiederverwendbare Stoffmasken trägt? Dabei mein ich nicht nur den dabei entstehenden Müll, sondern auch die Produktion davon. Stell dir vor, hunderte Millionen Menschen verwenden täglich (eigentliche) Einwegprodukte, anstatt nur die Krankenhäuser und Risikogruppen.

    Das ist mir Vollkommen egal. Das wird nicht ewig nötig sein. Aktuell geht es darum einer Pandemie den Dampf aus den Segeln zu nehmen. Wenn zumindest ein guter teil der Experten die Dinger für eine Chance dazu hält, bin ich absolut dafür die Teile auszuprobieren. Jede verhinderte Infektion, verhindert potentiell weitere in der Zukunft.

    Ob nun jemand seine FFP2-Maske nochmals verwenden will oder nicht, das ist jedem selbst überlassen. Imo hat es auch oftmals mit dem Wohlfühlfaktor zu tun, ob ein Mensch eine Maske mehrfach verwenden möchte oder nicht trotz Möglichkeiten der nochmaligen Verwendung. Und diese Enscheidungen sollte man einfach auch irgendwann akzeptieren, wenn es jemand nicht möchte oder möchte.

    Dann kann er diese Entscheidung treffen. Bei einer Pflicht wird er dann aber wohl mehr ausgeben müssen. Die Wiederverwendung ist im Medizinischen Bereich nicht zu empfehlen, aber Privat wo der kontakt mit dem Virus geringer ist, können diese Masken einen echten unterschied machen.

    Bevölkerung auf Mehrfachverwendung und mehr oder weniger sichere Desinfizierungsmethoden zurückgreifen muss, was wiederum die Effektivität der Maske wieder verringert? Ja, klingt leider so ca., wie man es sich mittlerweile von "durchdachten" und "volksnahen" Eindämmungsmethoden gewohnt ist.

    Nicht ganz. "Die Untersuchungen zeigen, dass nach 7 Tagen Aufbewahrung die Menge der infektiösen Coronaviren (SARS-CoV-2) auf und in den Masken auf ein akzeptables Maß verringert werden konnte. Bei der alternativ beschriebenen Desinfektion im Backofen wird das Coronavirus unter den im Flyer erläuterten Bedingungen sogar nahezu vollständig inaktiviert. Beide Verfahren führten in den Untersuchungen weder zu einem nennenswerten Verlust der Filterleistung noch zu einer Veränderung der Maske, die diese unbrauchbar machen würde."

    Die Leistung lässt in den Versuchen der FH Münster nicht nenneswert nach.

    Laut den 1 Sterne Bewertungen haben sie anders als abgebildet keine CE-Kennzeichnung. Aber das Angebot scheint sowieso schon ausverkauft zu sein.

    Es werden aktuell viele N95 und KN95 Masken als FFP2 verkauft. N95 und KN95 durchlaufen ähnliche Tests und sind im Prinzip Baugleich zu FFP2. Der unterschied ist die Amerikanische oder Chinesische Norm. Also Hauptunterschied ist das sie eine Ähnliche Zulassung aber aus einem anderen Land haben, Aktuell werden bei uns an der FH im Gentechnik Labor KN95 benutzt, da baugleich mit FFP2 aber günstiger.

    Wo ständig kritisiert wird, dass beispielsweise die Drogenbeauftragte selber keine Ahnung von Drogen, ihren Auswirkungen und der Sinnhaftigkeit einer Legalisierung haben, zeigen Massnahmen wie diese, dass eben viele Politiker auch keine Ahnung (mehr) haben, wie es ist, als Teil der Mittel- oder vor allem Unterschicht zu leben.

    Eine CDU Drogenbeauftragte, hat auch nicht den Job sich mit Drogen auszukennen, sondern auf Parteilinie gegen Drogen zu sein. so Pauschal. und den Hass abzukönnen um nicht einzuknicken und was sinnvolles zu machen. Anfangs hatte die Frau ja noch versucht da Politik zumachen und gleich ne schelle von der Partei bekommen. Willst du kompetente Drogenpolitik muss die CDU mit der nichts mehr zu tun haben.

    Und umso trauriger und erschütternder finde ich dann, wie das in manchen Beiträgen hier nicht nur akzeptiert, sondern gar noch verteidigt wird. Alleine solche Aussagen, dass man sich ja "organisieren" und "mit Freunden teilen" kann - cool, das nützt sozial isolierten Personen, die gerade in der Unterschicht überproportional vertreten sind, bestimmt viel

    Ebenfalls von mir stammt die Aussage, dass die Politik für Sozial Schwache Menschen die Masken gestellt werden sollten. Und Das Bayern da nach dem ersten berechtigten schellen schon ein par stellt. zu wenig, aber die Teile sind verhältnismäßig Billig für den Staat.

    Ich "durfte" aus nächster Nähe miterleben, welche Auswirkungen die staatlichen Massnahmen bereits in der ersten Welle auf die ärmsten Teile der Bevölkerung hatten. Wo Menschen bei entsprechenden Armutsanlaufstellen Einzelmasken kaufen und dann bis zur wortwörtlichen Auflösung tragen müssen, damit sie zwischendurch ohne Ärger die ÖVs benutzen können, weil eine Packung davon schlicht nicht leistbar ist.

    Also diue Lösung ist in deinen Augen dann nicht " Dann muss man denen Masken stellen " sondern " Dann lässt man das mit der Maskenpflicht und wir ergeben uns der Situation " ? cool. Bin sicher das hilft den 1000 Menschen die am Tag am Virus sterben sehr viel. Sich die Masken zu teilen war eher ein Tipp für die Studenten hier.

    Ja, es ist die Rede davon, ca. 2.5 Millionen Masken an Bedürftige abzugeben. Das ist positiv anzumerken - man darf aber nicht vergessen, dass es einerseits zwischen "kann mir das problemlos leisten" und "bedürftig" eine sehr grosse Spannbreite an Personen gibt, die schlicht vergessen werden und dass andererseits ein solches "Starterpaket" nicht weit reicht. Und wenn ich dann vom bayrischen Wirtschaftsminister zur langfristigen Lösung Zitate wie "Anfangs kann man durchaus etwas verschenken, mittelfristig soll aber der Markt funktionieren." lese... würg.

    Die Marktgeilheit der Union bei sowas geht auch mir auf den Sack. Immerhin ist auch der Staat wenn er etwas kauft Teilnehmer am Markt und ich denke der Markt sähe es gerne, wenn wieder mehr Läden öffnen könnten weil weniger Menschen erkranken. Bayern sollte in dem Punkt einsehen das sie nicht den Kuchen haben können ( Auch Menschen dies sich nicht leisten könnten die Masken kaufen lassen ) und ihn trotzdem essen können. ( Die Wirtschaftlichen Vorteile ernten, wenn wieder teile der Wirtschaft aufmachen können falls die Masken Erfolg haben )

    Genau das meinte ich. Die Angebote sind entweder super schnell ausverkauft oder (wie man auf dem Bild gesehen hat), hat man Lieferdaten von 2 Wochen aufwärts. Und das, obwohl es noch nichtmal eine flächendeckende Pflicht zum Tragen dieser Masken gibt. Das hat nichts mit preisgünstiger Verfügbarkeit zu tun, die auf lange Sicht gesehen haltbar wäre. Von demher empfinde ich es als Hohn zu sagen, dass Preis und Verfügbarkeit keine Argumente seien.

    Das war nicht das einzige Angebot. Du findest mehr wenn du suchen würdest. Die Lieferzeit liegt daran, das einige Pakete nen ziemlich weiten weg vor sich haben, Ich hab für mich einen Anbieter aus Frankreich gefunden soll am 22sten da sein.

    Ich kenne keine offiziellen Daten und Statistiken, würde aber aus dem Bauch raus mal die These in den Raum stellen, dass die Leute ohne Maske deutlich achtsamer mit sich und ihrer Umwelt umgegangen sind. Schutzkleidung, auch wenn sie nur zu xy % schützt erweckt immer einen Anschein von "Sicherheit". Gepaart mit Anwenderfehlern (und damit meine ich nichtmal grob fahrlässige Fehler) halte ich das für durchaus fragwürdig. Gerade FFP2-Masken erhöhen ja im Vergleich zur normalen Baumwollmaske bei korrekter Anwedung den Schutzeffekt. Das verleitet die Leute widerum oft dazu, im Hinblick auf die anderen Regeln nachlässiger zu werden ("man schützt sich ja besser"). Gepaart mir übervollen Supermärkten oder Bus und Bahn sehe ich in dieser Hinsicht dann schon den Sinn in einer Reduktion des ÖPNVs und noch stärkeren Zugangsbeschränkungen in Supermärkten. Nur geht dadurch die eigentliche Krux daran - Nämlich die Bevölkerung aufzuklären irgendwie etwas verloren..

    Wir hatten in der Zeit teilweise einen schärferen Lockdown als jetzt, Besuche waren ja teilweise komplettuntersagt und raus durfte man für Sport und zum Einkaufen. Aktuell geht viel mehr als Damals. Und da die Lage neu war und viele angst hatten, haben sich die leute auch besser daran gehalten. Natürlich wirken die Maßnahmen dann auch besser. Wetter und das es noch nicht die ansteckenderen Varianten gab spielt auch mit rein.

  • Also diue Lösung ist in deinen Augen dann nicht " Dann muss man denen Masken stellen " sondern " Dann lässt man das mit der Maskenpflicht und wir ergeben uns der Situation " ? cool. Bin sicher das hilft den 1000 Menschen die am Tag am Virus sterben sehr viel. Sich die Masken zu teilen war eher ein Tipp für die Studenten hier.

    Himmel, verstehst du nicht, dass das Hauptproblem hier ist, dass die ganze Verschärfung der Maskenregeln letzten Endes nur Augenwischerei ist, weil die CSU in diesem Fall sich weigert, sinnvollere Maßnahmen zu ergreifen?! Und zwar eine Augenwischerei, die zu Lasten der ohnehin schon armen und von der Pandemie oft am stärksten betroffenen Menschen.


    Ich bin froh, dass wir diese Verschärfung in NRW nicht haben, weil ich selbst könnte mir mit meinem Einkommen auch keine vernünftigen Masken zulegen, weil das Geld einfach fehlt. Gleichzeitig bringt das ganze wenig, solange die Büros und alles offen bleiben.


    Was es eigentlich bräuchte, wäre einen richtigen Lockdown, wie andere Länder ihn gemacht haben - aber unter Garantie der Fortzahlung von Löhnen und Gehältern. Masken, die deutlich teurer sind, aber letzten Endes mangels vernünftigen Gebrauch für viele nur marginale Verbesserungen in der Infektionsrate mit sich bringen würden, sind nicht die Lösung und es ist unverantwortlich von der CSU, dass sie so etwas einfach entscheiden, ohne die Bedürfnisse der Armen mitzubedenken.

  • Ebenfalls von mir stammt die Aussage, dass die Politik für Sozial Schwache Menschen die Masken gestellt werden sollten. Und Das Bayern da nach dem ersten berechtigten schellen schon ein par stellt. zu wenig, aber die Teile sind verhältnismäßig Billig für den Staat.

    Also diue Lösung ist in deinen Augen dann nicht " Dann muss man denen Masken stellen " sondern " Dann lässt man das mit der Maskenpflicht und wir ergeben uns der Situation " ? cool. Bin sicher das hilft den 1000 Menschen die am Tag am Virus sterben sehr viel.


    Sorry, aber: was redest du? Wo bitte liest du das raus? Die Realität für viele Menschen (und noch mehr, falls sich andere Teile von Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland Bayern zum Vorbild nehmen) ist nun mal nicht "ja, der Staat sollte das bezahlen, der hat ja das Geld", sondern "so, ab Montag müsst ihr damit rumlaufen, ein paar davon bekommt ihr geschenkt, danach muss das voraussichtlich wohl der Markt regeln" und das geht einfach an der Lebensrealität der Unterschicht komplett vorbei.


    Mal ganz abgesehen davon, dass du den Grossteil deiner Beiträge damit verbracht hast, dich über echte Bedenken und (in)direkte Erfahrungsberichte lustig zu machen, scheinst du halt einfach nicht zu verstehen, dass auch sinnvolle Massnahmen gegen ihre Nachteile abgewogen werden müssen. Dir kann die entstehende Umweltbelastung "vollkommen egal" sein, das ändert nichts daran, dass die in diesem Topic erwähnten Nachteile nun mal real sind. Genau das ist ja das Problem der Politik und ihrer "Lösungen", die ich bereits angesprochen habe: Alle paar Wochen wieder ein neuer Lockdown oder neue Maskenpflichten, weil sie die Infektionszahlen reduzieren, klingt erstmal sinnvoll. Aber ohne vernünftiges Konzept, wie dies realistisch umsetzbar ist und gleichzeitig die Menschen, die dadurch ganz real psychisch und finanziell belastet werden, unterstützt werden können, ist das halt nichts wert.

  • Himmel, verstehst du nicht, dass das Hauptproblem hier ist, dass die ganze Verschärfung der Maskenregeln letzten Endes nur Augenwischerei ist, weil die CSU in diesem Fall sich weigert, sinnvollere Maßnahmen zu ergreifen?! Und zwar eine Augenwischerei, die zu Lasten der ohnehin schon armen und von der Pandemie oft am stärksten betroffenen Menschen.

    Interessant wie auf einmal alle Virologen geworden sind. Es halten durchaus einige Experten die FFP2 für sinnvoll, die die bedenken haben sind vorallem besorgt, dass die Menschen sich zu sicher fühlen und auf Abstandregeln pfeifen. Allerdings frage ich mich ob die mal in letzter Zeit einkaufen waren. An die halten sich die meisten eh nicht mehr. Fast jedes mal spüre ich fast den Atem von irgendeinem Arschloch im Nacken der meint sich an der Kasse hinter einen stellen zu müssen um in Ruhe einen Schokoriegel oder ne Packung Kippen aus zu wählen. Und mir sind gut geschützte Idioten lieber als ungeschützte Idioten. Jede Maßnahme mehr ist Wertvoll im Augenblick. Andere Ideen klingen weit Schlimmer. den ÖNV einzustellen würde Millionen den Weg zur Arbeit verbauen, von Freunden und Verwanten abschneiden. Weiteres einschränken von Sozialkontakten ist nach fast einem Jahr ist für viele Menschen auch ein Problem.

    Und nochmal : Ich bin absolut dafür, dass arme Menschen die Masken gratis bekommen sollten. Warum muss ich das JEDES MAL dazu schreiben, weil jeder der einen Kommentar dazu ablässt es nicht sein lassen kann zu behaubten, dass ich da etwas dagegen hätte oder meine Position wäre, dass die dann halt kaufen oder verrecken sollen ?

    Ich bin froh, dass wir diese Verschärfung in NRW nicht haben, weil ich selbst könnte mir mit meinem Einkommen auch keine vernünftigen Masken zulegen, weil das Geld einfach fehlt. Gleichzeitig bringt das ganze wenig, solange die Büros und alles offen bleiben.

    Ich würde mich vielleicht umgucken. NRW ist das zweite Bundesland das über eine Pflicht nachdenkt.

    Was es eigentlich bräuchte, wäre einen richtigen Lockdown, wie andere Länder ihn gemacht haben - aber unter Garantie der Fortzahlung von Löhnen und Gehältern.

    Wie lange soll das denn gehen ? Klar kann man nochmal einiges Dicht machen. Aber wie lange sollen denn vorallem die kleineren Betriebe den Lohn weiter Zahlen ? Da ist kein Endloser Geldbrunnen. Ich kenne Geschäfte in unserer Innenstadt die nie wieder öffnen werden. Beides kleinere Läden. Das kann nicht ewig so gehen. Klar kann der Staat einspringen, aber auch nicht ewig. Wir müssen das eventuell Monate durchgehalten. Die Zahlen müssen jetzt runter und wir sollten alles in den Ring werfen was wir haben. im Schnitt stirbt grade alle 1,5 min jemand in Deutschland an Covid. Selbst wenn die Masken nur zu 50% schützen würden, wäre das an Orten an denen sie getragen werden müssen vergleichbar mit einem 50% Impfschutz.


    Sorry, aber: was redest du? Wo bitte liest du das raus? Die Realität für viele Menschen (und noch mehr, falls sich andere Teile von Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland Bayern zum Vorbild nehmen) ist nun mal nicht "ja, der Staat sollte das bezahlen, der hat ja das Geld", sondern "so, ab Montag müsst ihr damit rumlaufen, ein paar davon bekommt ihr geschenkt, danach muss das voraussichtlich wohl der Markt regeln" und das geht einfach an der Lebensrealität der Unterschicht komplett vorbei.

    Ja das sollte er aber. Ich bin nicht mit dem Bayrischen Konzept verheiratet. Ich finde durchaus Aspekte daran beschissen. Sehe aber ein das eine FFP2Maskenpflicht eventuell leben retten kann und dabei wesentlich weniger schaden anrichten könnte als ein kompletter Lockdown mit Arbeits Verbot und Ausgangssperre.

    Sorry, aber: was redest du? Wo bitte liest du das raus?


    Ich "durfte" aus nächster Nähe miterleben, welche Auswirkungen die staatlichen Massnahmen bereits in der ersten Welle auf die ärmsten Teile der Bevölkerung hatten. Wo Menschen bei entsprechenden Armutsanlaufstellen Einzelmasken kaufen und dann bis zur wortwörtlichen Auflösung tragen müssen, damit sie zwischendurch ohne Ärger die ÖVs benutzen können, weil eine Packung davon schlicht nicht leistbar ist.

    Wenn " Arme Menschen können sich die Masken nicht leisten " Für dich ein Argument GEGEN eine Pflicht und nicht FÜR eine Staatliche Förderung der Masken ist. und du als Beispiel die Community Masken nimmst, klingt es für mich als wärst du generell gegen die Maskenpflicht. Unabhängig vom Typ.

    Bayer sollte tiefer in die Tasche greifen und mehr Masken bereitstellen. Das ist aber kein Argument gegen eine Pflicht für wirksamere Masken.

    Genau das ist ja das Problem der Politik und ihrer "Lösungen", die ich bereits angesprochen habe: Alle paar Wochen wieder ein neuer Lockdown oder neue Maskenpflichten, weil sie die Infektionszahlen reduzieren, klingt erstmal sinnvoll. Aber ohne vernünftiges Konzept, wie dies realistisch umsetzbar ist und gleichzeitig die Menschen, die dadurch ganz real psychisch und finanziell belastet werden, unterstützt werden können, ist das halt nichts wert.

    Irgendwas müssen wir aktuell machen. 1000 ist eine schwer zu visualisierende Zahl, aber das entspricht einem 9/11 alle 3 Tage. Mach dir das Ausmaß der Katastrophe bewusst durch die wir grade leben. Ja die Umweltbelastung ist mir egal, wenn wir dadurch die Zahlen runter bekommen. Die Psychische und Finanzielle Belastung ist bei einem noch härteren Lockdown schlimmer als durch die kack Masken. Etwas muss passieren. Und wenn der Lockdown zusammen mit Reduzierten Neuinfektionen durch die Masken zu einem Erfolg führt ist das besser, als einfach so weiter zu machen und zu hoffen, dass eine Impfung uns im Sommer rettet.

    Was wären denn die Alternative ? Alles dicht machen außer Krankenhaus uns Supermarkt ? Was belastet die Finanzen der Menschen nicht und auch nicht ihre Psyche ? Ich wünschte anstatt sich ausreden aus dem Arsch zu pulen hätte jemand die Eier zu sagen " Ich hab einfach keine Lust mehr Geldauszugeben. " währe wenigstens ehrlich.

    Team Sobble !

    Einmal editiert, zuletzt von Thrawn () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Ninjatom-ate mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Interessant wie auf einmal alle Virologen geworden sind. Es halten durchaus einige Experten die FFP2 für sinnvoll

    Du überschätzt da die Aussagen von Virologen. Erstens sind sich Experten geteilter Meinung. Einige Virologen sagen, "grundsätzlich sinnvoll", aber sprechen wie auch ich vorher schon vom Gesamtkontext und dass es sogar kontraproduktiv sein könnte, 1) weil sich die Leute dann eventuell zu sicher fühlen und andere Hygienemaßnahmen vernachlässigen und 2) viele Laien nicht den richtigen Umgang mit den Masken beherrschen. Auch kann es da zu gesundheitlichen Risiken für ältere und z.B. lungenkranken Personen kommen. Gibt Virologen, die nennen diesen neuen Vorstoß der FFP2 Masken aktionistisch/populistisch.


    Was du aus dieser doch sehr differenzierten Betrachtung mit Pro und Kontra machst: "Nutzt alle FFP2, wenn ihr keinen Lockdown mehr wollt und nicht wollt, dass eure Oma und euer Opa sterben"


    :confused:

  • Du überschätzt da die Aussagen von Virologen. Erstens sind sich Experten geteilter Meinung. Einige Virologen sagen, "grundsätzlich sinnvoll", aber sprechen wie auch wie ich vorher schon vom Gesamtkontext und dass es sogar kontraproduktiv sein könnte, 1) weil sich die Leute dann eventuell zu sicher fühlen und andere Hygienemaßnahmen vernachlässigen und 2) viele Laien nicht den richtigen Umgang mit den Masken beherrschen. Auch kann es da zu gesundheitlichen Risiken für ältere und z.B. lungenkranken Personen kommen. Gibt Virologen, die nennen diesen neuen Vorstoß der FFP2 Masken aktionistisch/populistisch.

    Das diese Bedenken bestehen und das nicht alle Virologen der selben Meinung sind, habe ich doch geschrieben. Und auch, dass sich ohnehin beim Einkaufen kaum mehr einer an den Abstand hält. Daher wäre es mir lieber, wenn die Leute sich bessere Masken tragen würden. Welchen besseren Vorschlag gibt es denn ? Kein ÖNV ? Damit würden viele nicht mehr zur Arbeit kommen. Dachte die Finanzen der sozial benachteiligten wären hier eine sorge ? Was haben Leute auf Mindestlohn davon wenn sie nicht zur Arbeit kommen weil sie sich kein Auto leisten können ? oder in der Stadt wohnen wo ein Auto Unsinn ist ? Verschärfter Lockdown ? was wollt ihr noch schließen, was nicht auch massig Menschen negativ beeinflusst ? Nichts tun ?

    Was du aus dieser doch sehr differenzierten Betrachtung mit Pro und Kontra machst: "Nutzt alle FFP2, wenn ihr keinen Lockdown mehr wollt und nicht wollt, dass eure Oma und euer Opa sterben"

    Was ist denn die Alternative ? Funktioniert der aktuelle Lockdown ? Zahlen steigen nicht mehr, aber es sinkt auch nichts so wirklich. Und Opa stirbt halt eventuell . Hunderte am Tag tun es schon.

  • Was ist denn die Alternative ? Funktioniert der aktuelle Lockdown ?

    FFP2 Masken, von mir aus, solang bezahlbar und nebenbei. Nebenbei heißt, dass die Priorität ist Strategien zu entwickeln. Und nicht was wir in der Vergangenheit sahen; "Gastro zu, aber Ansturm im Mediamarkt wegen Black Friday", oder überfüllte öffentliche Verkehrsmittel (heißt nicht einstellen, sondern besser organisieren), Präsenzpflicht wo Home Office möglich ist, etc. und wie gesagt die Tatsache, dass sich Leute vermehrt privat treffen (vor allem über die Weihnachtstage und Neujahr), siehe auch die Parties die ständig von Polizei aufgelöst werden müssen. Sprich, die Leute nehmen's nicht ernst. Solang das alles sich nicht ändert, bringen die FFP2 Masken kaum bis gar nichts. Die Masken sollen das Sahnehäubchen sein. Aber erst mal auf's wesentliche konzentrieren.

  • Selbst wenn die Masken nur zu 50% schützen würden, wäre das an Orten an denen sie getragen werden müssen vergleichbar mit einem 50% Impfschutz.

    Ja, das ist doch genau der Punkt: „an Orten an denen sie getragen werden“. Die Infektionen passieren doch gerade nicht in Supermärkten oder dem ÖPNV. Da wird sich im Wesentlichen an das Abstandsgebot gehalten, es werden Community-Masken getragen und zumindest im Supermarkt ist man doch eher schnell wieder verschwunden, sodass man sich nur verhältnismäßig kurze Zeit neben potentiell infizierten Menschen befindet.


    Die Infektionen passieren in Pflegeheimen und auf den illegalen Versammlungen / Treffen, die trotz des Lockdowns stattfinden. Glaubst du Oma Gertrude im Pflegeheim trägt eine FFP2-Maske, wenn sie mit Oma Brunhilde „Mensch Ärgere Dich nicht“ spielt? Glaubst du Thorsten trägt eine FFP2-Maske, wenn er sich mit seinen Freunden am Samstag-Abend „zum Saufen“ trifft? Glaubst du es trägt auch nur einer eine FFP2-Masken, wenn er mit seiner Freikirche gerade einen Gottesdienst ohne Einhaltung der Abstandsregeln feiert?


    Ich glaube das nicht.

  • Wenn " Arme Menschen können sich die Masken nicht leisten " Für dich ein Argument GEGEN eine Pflicht und nicht FÜR eine Staatliche Förderung der Masken ist. und du als Beispiel die Community Masken nimmst, klingt es für mich als wärst du generell gegen die Maskenpflicht. Unabhängig vom Typ.

    Bayer sollte tiefer in die Tasche greifen und mehr Masken bereitstellen. Das ist aber kein Argument gegen eine Pflicht für wirksamere Masken.


    Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie du diese Schwarz-Weiss-Denkweise aus meinem Beitrag ableitest. Du argumentierst mit etwas, was sein sollte, aber nicht Realität ist (= der Staat sollte Masken stärker finanzieren). Unabhängig von deiner, meiner oder irgendjemandes persönlicher Meinung ist es aber für die Betroffenen Leute Realität, dass ihnen gesagt wurde, dass sie ab Montag eine Massnahme befolgen müssen, die sie sich nicht, kaum oder nur mit grosser Mühe/mit Zurückstecken in anderen Bereichen leisten können. Und lol, NATÜRLICH ist es ein Argument gegen eine Pflicht, ob sich die Betroffenen Leute das leisten können.

  • Ninjatom-ate du scheinst bei dem was du schreibst ja mittlerweile echt in einem krankhaften Wahn gefallen zu sein...

    Hör doch bitte auf den Leuten zu unterstellen, die Leute die hier schreiben nennen keine Argumente um sich hier raus zu reden, sondern das beruht auf Tatsachen, aber damit du dein Ego streicheln kannst, "Ich habe kein Bock dafür Geld auszugeben", ich war monatelang von Kurzarbeit betroffen und musste einstecken, glaubst du ernsthaft, ich habe noch bock wie viel Geld in Masken zu investieren.

    Natürlich sind das auch wieder Steuergelder, die drauf gehen, wenn der Staat das stellt, aber really, wenigstens werden diese Gelder dann auch mal RICHTIG genutzt.


    Ich guck mir Leute an, die immer noch mit der normalen Maske rumrennen und einige tragen die teilweise so lange, dass man vom ansehen schon ein Ekel bekommt, was denkste wie das aussieht, wenn Leute einiges an Geld springen lassen müssen um sich teurere Masken kaufen zu können, da leg ich meine Hand ins Feuer und sage, es werden definitiv noch mehr diese Masken tragen, bis zum zerfallen.


    Ich muss generell sagen, für mich sieht die Politik mittlerweile einfach aus, als wären es kopflose Hühner die in der Gegend rumrennen, man hat nichts wirkliches aus dem Frühjahr 2020 gelernt und es kommen immer weitere Reglungen, die irgendwann (bzw. es passiert ja schon), die Leute die Verständnis dafür haben auch noch verdrängen, mein Bauchgefühl sagt mir auch irgendwie hat mittlerweile viel mit den Wahlen zu tun (also nicht, dass das ganze Thema Corona nur darauf zu beziehen ist, sondern dass man jetzt bevor es soweit ist, das Thema nochmal schröpft und zwar auf Kosten der Bürger, die irgendwann noch blöd bei dem ganzen hin und her werden).

    Wir lockern, wir ziehen wieder an, wir verstärken die Reglen, wir lockern wieder was, "oh passt nicht", wir ziehen wieder an und mahnen alle.


    Sorry, natürlich gibt es auch wirklich unbelehrbare Leute in diesem Thema, mir gehen die Verschwörungstheoretiker auch gewaltig auf den Nerv, aber bei dem ganzen hin und her brauch man sich nicht wundern, wenn immer mehr Leute der Politik den Mittelfinger zeigen, letztendlich kriegen dann auch wieder die eine reingewürgt, die sich an die Regeln halten.

    Bei mir in der Umgebung laufen auch vereinzelt Leute rum, die die Maske nicht richtig tragen, aber ansonsten halten sich die Leute an Reglungen und trotzdem hat sich an den Zahlen nicht wirklich was geändert, ich kann dir sogar vom Sommer letztes Jahr berichten, da sind bei uns trotz, dass die Leute die Masken nicht getragen haben, die Zahlen nicht hoch gegangen, die Leute habe sich sogar eher an die Reglungen gehalten ohne die Maske, wie mit der Maske.


    Von vielen die so denken wie ich habe ich halt auch klar ein "fick dich Politik" gehört und wir halten uns an die Reglungen, beschränken und schon fast so, wie als wäre es ein Lockdown aus anderen Ländern, das heißt im NOTFALL raus, Abstände, Reinigung usw., was glaubste was das an unseren Nerven zehrt, was denkst du wie oft ich am Tag zu hören bekomme "ich will endlich wieder normal leben wollen" und auf den ganzen Mist muss man dann immer wieder und wieder einen drauf setzen und nein da nehme ich jetzt auch mal die "Schwurbler" ETWAS in Schutz und sage, das liegt NICHT NUR an denen.

    Was denkst du wie maschig mein Hirn mittlerweile ist, Arbeit, 1-2x die Woche einkaufen, andere WICHTIGE Termine und dann möglichst die Öffentlichkeit meiden, mehr ist da nicht mehr, mir stehts auch bis oben und nein ich habe kein Bock darauf, dass man mich noch mehr einschränkt das ist mittlerweile auch das höchste der Gefühle, ich habe nämlich auch mal wieder bock, raus mit den Freundinnen, unsere Runden drehen, unsere Hobbys zu machen, auf all das verzichte ich mittlerweile fast ein Jahr schon und genauso gilt das für viele andere.