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Wir sammeln alle Infos der Bonusepisode von Pokémon Karmesin und Purpur für euch!

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  • Paranoia Agent:


    Eine Reihe von Personen wird von ungekannten Angreifer brutal attackiert. Das worüber sich alle einig sind ist, das es sich um einen Jungen auf Rollerblades handeln soll, welcher mit einem goldenen Baseballschläger bewaffnet ist. Die beiden ermittelnden Polizisten drängt sich schnell der Verdacht auf das etwas nicht stimmt mit diesem Fall. Während die Polizisten nach dem Täter suchen wird dieser zu einer Art urbanen Legende mit dem Namen " Shounen Bat".


    Zu sagen es handelt sich um einen Krimi wäre zu kurz gegriffen und es ist auch kein einfaches Mystery, sondern der Anime gewährt tiefe Einblicke in die Psyche der Haupt und Nebenfiguren und wir bekommen eine ganze Reihe hochkomplexer Charaktere zu sehen, welche herausragend umgesetzt sind. Es war ein absolutes Vergnügen zu sehen.


    Wenn man alleine auf den Introsong schaut unterscheidet er sich stark von dem was sonst so in den meisten Anime zu sehen bekommt. Irritierend ist glaub ich ein gutes Wort um ihn zu beschreiben und es ist eine Show die man auf jeden Fall aufmerksam verfolgen muss. Viele Hinweise gibt es in kleinen und größeren Details serviert.


    In manchen Details auch nur schwer zu ertragen aber hier wird kaum halt vor irgendwas gemacht und schon gar nicht vor irgendwelchen empfunden Schmerzgrenzen und da hab ich großen Respekt vor. Manche Dinge im Leben sind verdammt hässlich und es wird nicht beschönigt.


    Was die Animationen angeht ich mein die Serie aus 2004 aber damit sollte man sich hier kaum aufhalten. Viele heutige Shows würden sich wünschen sie hätten auch nur annähernd die Qualität an Inhalt.

  • Soso, hier habe ich lange nicht geschrieben.

    Hauptsächlich weil ich so viel von den neuen Seasons sehe (diese sind es 29 Serien), dass für das alte Zeug keine Zeit bleibt. Und diese Zeit dann immer nur im Urlaub da ist (erst Dominanz als Reale Serie, dann Bloom into you und nun dies hier!).

    Eine Show aus dieser Season mit Staffel 3 hat mich von der Prämisse her immer interessiert, aber als es kam schaute ich es nicht.

    Nach kurzer Rücksprache mit Jimboom habe ich mich nun dazu entschieden es zu sehen, da es genau mein scheiß sein könnte.


    Und dies vorweg, es war genau mein Scheiß mit Staffel 1+2. Habe S2 vor ner Stunde ca beendet, nachdem ich Gestern gegen 18 Uhr mir S1 angefangen hatte.


    Doch wovon Rede ich? Diese Season mit S3, da haben einige sicher schon gemerkt dass die Rede hier von ist:



    Hibike! aka Sound! Euphonium!


    Story:Kumiko Oumae war schon in der Mittelschule im Orchester-Klub und spielt mit dem Gedanken, diesem nun auch als frisch gebackene Oberschülerin (an der Kitaouji Oberschule in Kyoto) beizutreten, selbst wenn das Können dieses Klubs klar unter ihrem alten liegt. Ebenfalls in die Band zieht es ihre Klassenkameradinnen Hazuki und Sapphire. Kumikos Pläne geraten jedoch ins Wanken, als sie feststellen muss, dass auch ihre frühere Mitschülerin Reina dort Mitglied wird, denn durch einen Vorfall bei einem Orchester-Wettbewerb, während ihrer Mittelschulzeit, haben sich die beiden entfremdet. Doch Kumiko stellt sich dieser nun doppelten Herausforderung: Ihrer Mitgliedschaft im Klub, mit dem Ziel zur Landesmeisterschaft zu fahren - dem Koushin der Orchester Klubs) und ihrem erneuten Aufeinandertreffen mit Reina. Quelle - Anisearch (mit Veränderungen und Verfeinerungen)
    Erscheinung:Staffel 1 - April bis Juni 2015 (13 Folgen)
    Special "Ready, Set, Monaka" - Dezember 2015 (1 Folge)
    Staffel 2 - Oktober bis Dezember 2016 (13 Folgen)
    Studio:Kyoto Animation (Sponsoring Yamaha)
    Mein Beitrag:Nachdem Kyoto Animation mit dem Anime K-On sehr erfolgreich in das Genre der Musikanime gestartet ist, fing man nun an eine spezieller Story zu adaptieren. Ein Orchester ist ja schon was anderes als eine Rock and, da letzteres ja den häufigen Idolshows nicht so unüblich ist. Und so hat Kyoto Animation die mutige Entscheidung getroffen "Hibiki, Euphonium! "zu adaptieren. Ja, die Rede ist von Kyoto Animation, ein Studio was meiner Meinung nach polarisiert wie wenige andere, denn entweder sind die Serien super spannend oder eben das blanke Gegenteil, einen Mittelweg kennen sie nicht.

    Ich selber bin ein großer Freund von Musikshows, hauptsächlich weibliche Idols, und wollte den Anime lange sehen. Doch nachdem bereits 2016, 1 Jahr nach Staffel 1, die 2. Staffel kam, hatte ich gedacht die Show wurde abgebrochen. Jedoch war dies glücklicherweise ein Irrglaube (das Gespräch über fehlende Fortsetzungen bei Anime hatte ich erst mit Azaril ). Und so gab die nun, 8 Jahre später, erscheinende Staffel 3 für mich den Ausschlag es endlich einmal zu sehen. Und da ich Urlaub hatte es natürlich zu bingen 😂😂.
    [man darf bei Kyoto Animation ja auch nicht vergessen, dass durch den Brandanschlag im Jahre 2019 einiges Verschoben/Abgebrochen wurde]

    Doch genug der Vorrede, kommen wir nun zur Show, die ich wirklich toll fand (Staffel 1 = 8/10 und Staffel 2 = 9/10).
    Wie der Name schon sagt heißt die Show "Hibike! Euphonium" was man übersetzen kann mit "Erklinge! Euphonium" (Hyperlink was ein Euphonium ist). Und ja, wie soll ich es sagen, der Name ist Programm da das Main Mädel eben ein solches spielt. Mehr oder weniger freiwillig hat sie gelernt es zu lieben und dies ist schon einer der Aspekte in der Show die mich begeistert haben. Die Liebe von Kumiko zu ihrem Euphonium ist einfach sehr toll rübergebracht, eine Liebe oder eher ein Wachstum, mit dem Instrument was sich entwickelt hat. Denn ihre erste Wahl war es nicht. Dennoch lief es immer drauf hinaus dass sie dies spielte. Mal mit struggeln, mal mit wiederwillen und am Ende doch mit purer Freude. Das wsr wirklich toll geschrieben, und auch wie sie alles für das Team gab gegen ihren eigenen Willen. Denn sie spielte was gebrauchte wurde, obwohl sie was anderes spielen wollte und fand dann doch die Liebe zu diesem Instrument.

    Ja, so viel zu dem Maingirl, doch ist dies alles? Nein der Klub will nach den Sternen greifen und die Landesmeisterschaft gewinnen. Dies ist der erklärte Traum und darauf arbeitet die Show hin, denn am Ende von Staffel 2 ist es soweit und die Landesmeisterschaft findet statt. Doch sind sie dabei? Können sie Gewinner sein? Dies alles verrate ich hier nicht, denn der Hauptteil der Show ist der Weg dorthin. Und dieser wird von vielen Dramen überschattet. Denn obwohl das Hauptgenre die Musik ist, geht diese Show einhher mit vielen persönlichen Einzelschicksalen, die auch Steine in den Weg legen sollen. Was nicht nur der Kampf um die eigene Position ist, sondern auch viele zwischenmenschliche andere Gefühle. Die aber nicht störend eingebaut sind, sondern eher genau passend um eine Show abzurunden und ihr die entsprechende Tiefe geben. Denn so sehr ich orchestrale/klassische Musik liebe, davon 27 Folgen nur mit üben wäre glaube ich sehr langweilig gewesen. Aber so ist es eine perfekte Show mit einem guten Mix aus Hauptstory + unterstützendem Drama, was meiner Meinung nach eine sehr gute Kombination ist.

    Doch wie ist dies Möglich?
    Ganz klar durch überragende Charaktere. Die einzelnen Personen sind einfach so gut geschrieben, dass jedes einzelne Schicksal nie langweilig wird. Was schon erstaunlich ist, da es meist Charaktere gibt die einen so gar nicht interessieren. Doch hier schafft man es 65 interessante Charaktere einzuleiten, wovon natürlich nur eine handvoll wichtig sind, es einen aber auch nicht stören würde wenn der Mainfokus aus 6 anderen gelegen hätte. Was bei so einer Vielzahl schon eine Stärke ist. Auch wenn die Auswahl der "wichtigen" Charaktere sehr gut getroffen wurde.
    Jeder der mich nun schon ein wenig erlebt hat weiß, daß mein Maincrush meist auf blonden Tsundere liegt oder rothaarigen 🤣😂. Was hier jedoch agr nicht der Fall ist. Hier sind es die schwarzhaarigen Mädels die mich am meisten angesprochen haben (siehe Bild oben).
    Best Girl:1. Reina Kousaka

    #Team_Reina

    2. Asuka Tanaka


    3. Natsuki Nakagawa


    Eigentlich wäre Platz 3 ja jemand anderes, aber sie war bisher nur in Staffel 2 als Nebenrolle unterwegs. Jetzt in 3 wird sie aber hoffentlich wichtig:

    Wohl baldige 3 - Nozomi Kasaki


    PS: Visuell und akustisch ist diese Show wahnsinnig Gut!!!!!


    Nachtrag 2: Oki, nach 3 min bei S3 habe ich eben gemerkt erst den Film sehen zu müssen. Während S3 in Schuljahr 3 startet, arbeitet der Film die Themen von Jahr 2 ab. Nachdem S1+2 das 1. Schuljahr hatten. Somit wird weder Nozomi noch Natsuki eine Rolle in S3 spielen 😭😭😭😭

    "Religionen sind ein Ausdruck der Hoffnung. Und diese Hoffnung verleiht den Menschen Kraft.... Religionen sind Versprechen. Sie sind das Versprechen das jemand über uns wacht und uns leitet"

    Sazed - "Krieger des Feuers"

    Favo Game: Fire Emblem - Forum

    Nice to know: MyAnimeList - NewKiteTH (nicht vollständig)

    Einmal editiert, zuletzt von niemand ()

  • Soso, weiter geht es.

    Nachdem ich nach 2 Minuten in Staffel 3 enttäuscht war 1 Schuljahr übersprungen zu haben, habe ich es gestoppt und nachgeforscht.

    Nun, Schuljahr 2 ist der Film, also musste dieser Gestern Nacht noch geschaut werden.


    Hibike! Euphonium - Our Promise - A Brand new Day 6/10


    Zum Inhalt muss ich es nicht weiter erwähnen, der Film schließt nahtlos an die Handlung aus Staffel 2 an beginnt somit im 2. Schuljahr.

    Leider war der Film. Im Vergleich zu Staffel 1&2 echt enttäuschend, schon allein weil die Spielzeit viel zu kurz war und er eben das gesamte 2. Jahr abdeckte. Und somit kommen auch sehr sehr viele Charaktere viel zu kurz. Ich meine, die Staffeln 1+2 bearbeiten das gesamte 1. Schuljahr mit 26 Folgen und einem Special, also einer Laufzeit von grob zusammengefasst 540 Minuten, während der Film das gesamte 2. Schuljahr in 100 Minuten quetscht. Dies ist nicht nur grob fahrlässig sondern nimmt auch sehr viel Zeit für die Entwicklung der vorhandenen und Einleitung der neuen Charaktere weg und es fehlt eben dadurch die Bindung zu diesen. Ja sie sind da, bei ein paar Leute wird das Schicksal auch angedeutet, aber abgearbeitet wird davon rein gar nichts, einfach weil die Zeit dazu fehlt. Man denkt iwann einfach who cares? Das hat Das Werk nicht verdient und macht alles bisherige bisher so ziemlich kaputt, wie sagt man im Deutschen: Es wird alles mit dem Arsch eingerissen was vorher mühsam aufgebaut wurde.

    Naja für mich persönlich geht es nun mit den bisherigen Parts zu Staffel 3 weiter, ja wieder eine Staffel zum 3. Schuljahr. Ich hoffe der Aufbau ist hier wieder sehr nahe an den ersten beiden Staffeln und nicht am Film, sonst wäre es mehr als Schade. Naja, einen kleinen Beigeschmack wird S3 nun aufjedenfall haben, da nun einige Charaktere dabei sie auf die bisher kaum eingegangen wurde und weil, da neues Schuljahr, wieder neue Erstes dazu kommen werden.


    Am liebsten würde ich jedem empfehlen den Film nicht zu sehen, geht aber nicht da einem sonst 1 Jahr fehlt und man einige Charaktere nicht kennt. Und manche Beziehungen untereinander nicht verstehen wird. Gerade zB Fumiko x Shuichi, nachdem man in der Serie immer sehr auf die Yuri-Bait Fumiko x Reina geht 🤣🤣😂 (I ship it, aber beide sind halt definitiv hetero 😂)

  • Sagrada Reset:


    Es geht um den Jungen Kei Asai welcher in der Stadt Sakurada lebt, eine Stadt in der alle Bewohner mit seltsamen Fähigkeiten geboren werden. Auf dem Schuldach trifft er das Mädchen Misora Haruki, welche alles um sich herum Resetten kann was in den letzten drei Tagen passiert ist. Dafür verliert sie die Erinnerungen an jeden Resett wie jeder andere auch außer Kei. Dessen Fähigkeit ist ein Perfektes Gedächtnis. Er ist egal unter welchem Umständen unfähig zu vergessen. Nachdem beide herausfinden, das ihre Kräfte gut zusammen funktionieren und sie so Leuten helfen können gründen sie den " Service Club". Ein Schulclub welcher sich um Probleme von Leuten mit Fähigkeiten kümmern soll.


    Ich würde sagen ein extrem unterschätzter Anime, wenn man sich so die Wertungen im Allgemeinen auch auf Mal anschaut ich vermute mal das dürfte daran liegen, das sich der Anime ( 24 Episoden) seine Zeit nimmt und man seine Handlung aufmerksam verfolgen muss. Es gibt sehr viele Gespräche der Charaktere und es liegt auch hier ein großer Fokus auf Charakterbildung. Die Charaktere sind alle sehr gut gelungen aber allen voran Sumire Soma ist ein absoluter Legendencharakter. Will ich gar nicht zu viel Spoilern aber ihre gesamte Story ist so aufregend zu verfolgen.


    Der Anime war wirklich nicht was ich erwartet hatte nach der Beschreibung. Nicht nur die Art wie die Fähigkeiten genutzt werden sondern auch wieviele Gedanken in deren Nutzung fließt war angenehm zu sehen.


    Hatte auf jeden Fall meinen Spaß und es war auch die 24 Episoden mehr als Wert. Wer wirklich auf Charakterschreibung steht und daher auch gerne über altbackende Animationen hinwegsehen kann ist hier genau richtig.

  • Seiren:


    Seiren ist ein Romance-Anime im Omnibus-Format. Was ist ein Omnibus-Anime? im Grunde ein Format mit mehren Routen die in ein paar Episoden abgehandelt werden. Es ist in der Form kein typisches Harem, weil die Routen sich gegenseitig ersetzten und man quasi jedes der Mädchen mal in einem Storypfad sieht. Oft basieren diese Anime auf Videospielen ( meist Datingsimulationen).


    Seiren hier an der Stelle ist aber ein Sequel zu einem der wahrscheinlich bekanntesten Omnibus-Format-Anime nämlich Amagami SS und Amagami SS+. Seiren spielt auf der gleichen Schule ungefähr 9 Jahre nach den Amagami-Teilen.


    Die Stärke wäre wohl, wenn man einen Charakter mag das es keine verlierenden Mädchen gibt, sondern jede bekommt ihre Aufmerksamkeit und man könnte praktisch wählen, was einem am Besten gefällt. Die Schwächen sind klar die Erzählstruktur. Da durch das Format jedes Mädchen höchstens 3-4 Episoden bekommt ist alles ziemlich schnell und fühlt sich teils unnatürlich an. Ich mein die Mädchen müssen quasi alle bereits im Umfeld das Protagonisten Schule so platziert sein, das eine einfache Interaktion entstehen kann.


    Dazu scheinen die Hauptprotagnosten unter " BDS" zu leiden oder wie ich es nenne Blushing-Derangement-Syndrom. Die Gedankenwelt lässt sich meistens so zusammenfassen: " Ohhhhhhhhh ein Mädchen......ein Mädchen.....es spricht mit mir..........kawaiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii...........Mädchen". Die Protagonisten sind also flacher als die Erde an die die Flacherdler so glauben könnten fast Modell stehen.


    Es ist hier eigentlich so, das die Mädchen die Persönlichkeiten haben, wenn auch keine besonders interessanten. Meist sind es die bekannten Dinge wie: " Das schüchterne Mädchen", " Die Kindheitsfreundin", " Das sportliche-nicht-wie die anderen Mädchen-Mädchen" usw.


    Keine Ahnung was ich aus dem Format insgesamt machen soll, ich mein es war nett es mal anzuschauen und Erfahrungen damit zu machen. Aber ehrlich gesagt was Romance angeht auf der deutlich schwächeren Seite der Dinge.



    A Day Before Us:


    Ein südkoreanischer Anime im Kurzepisodenformat, welche 2-3 Minuten gehen. Er ist also schnell zu schauen. Es geht um die Entwicklungen der Beziehung zwischen vier Freunden. Unterteilt ist das ganze in drei Seasons. Erst kommt A Day Before Us (Season Zero), welche als Einführung in die Schulzeit dient und viele Dinge etabliert. A Day Before Us und Season 2 entwickeln dann die Romance zwischen den Paaren.


    Wir verfolgen den ruhigen und eher verärgert dreinschauenden Yeon Woo, welcher auf die ernsthafte Ha-Eun trifft, während wir auf der anderen Seite die beiden Kindheitsfreunde Yeo-Reum, welche ein sehr fröhlicher Mensch ist und mit ersten beiden genannten Charakteren befreundet ist sowie Kim Wook welcher seit längerem in Yeo verliebt ist.


    Das hier ist eigentlich schade, den ich mag die Animationen. Der ganze Style ist schön und wirklich toll anzusehen. Das Problem hier sind die Charaktere. Nicht so sehr, das wegen der geringen Zeit diese keine Persönlichkeiten hätten sondern eher, das sie Dinge tun die sie unsympathisch machen. Besonders Yeo ist mir unsympathisch, da



    Der Anime versucht wirklich seine Charaktere nachvollziehbar zu machen und diese Momente sind auch gar nicht als schlimm hervorgehoben aber solche Dinge abzuziehen ist einfach nicht mein Vibe.

  • Dirty Pair
    OAV

    Hierzulande gibtes nur drei davon und einen hab ich rewatched. Es ging um Doktor Watzmann, der die Forschung über die Evolution voranteiben will. Dafür wiöll er einen Planeten opfern. Ich mag den, der ist vollkommen wahnsinnig. Dirty Pair sind Yuri und Kei, die sich selbst lovely Angels nennen und sie sind berüchtigte Versicherungsagenten.


    Demon Slayer ist auch cool

  • Our Home`s Fox Deity:


    Heute einen älteren Anime im Angebot aus der Kategorie Supernatural aus dem Jahre 2008.


    Also es geht um die Familie Mizuchi welche seit jeher die Fähigkeit hat Yokai, Monstern oder Geistern zu kommunizieren. Aufgrund ihrer Nähe zum Übernatürlichen wird die Familie aber auch immer wieder von diesen Wesen heimgesucht. Die beiden Jungen Toru und Noburo bekommen das am eigenen Leib zu spüren als jüngste Generation der Familie. Um diese Gefahr abzuwenden, brechen sie mit Hilfe ihrer Großmutter das Siegel der Fuchsgottheit Tengo Kugen, welche von der Mutter der Beiden aufgrund ihres Verhaltens versiegelt wurde. Dabei werden die Beiden auch von der Schreinmaid Ko unterstützt.


    Interessant an dem Anime ist eigentlich das er wirklich " straight forward " ist. Die Prämisse ist was man kriegt. Man sieht das zusammenleben und zusammenwachsen der genannten Personen und welchen Gefahren sie durch einzelne Geister und Yokai ausgesetzt sind. Die Wesen sind interessant und der Kampf gegen diese basiert auf einem System des Gleichgewichts der Elemente. Also sprich jedes Wesen hat ein Element und es gibt Elemente die Schwach oder Stark dagegen sind.


    Dazu tauchen auch immer wieder andere Gottheiten auf und das interessante hier ist das man für einen eher Oldschool-Ansatz geht. Die gezeigten Götter sind nicht unbedingt das was man als Gut bezeichnen würde. Sondern stellen für Menschen durchaus eine Gefahr da, wenn diese das als notwendiges Mittel betrachten. Das gibt der Serie einen interessanten Vibe.


    Ich mag die Serie und sie ist bestimmt nicht innovativ oder revolutionär aber sie weis was ist und was sie kann und hält sich daran. Es wird nicht versucht, die Formel übermäßig zu komplizieren und es wird nicht versucht dem Zuschauer vorzumachen, das wir das nächste Meisterwerk schauen. Ich wünschte das wäre öfters der Fall, wenn Shows wissen das auch okay ist einfach eine gute Serie zu sein.

  • My Oni Girl:


    Es geht um den Schüler Hiiragi Yatuse welcher es nicht wirklich schafft Freunde zu finden, obwohl er allen hilft und nie eine Bitte abschlägt. Dadurch fühlt sich dieser frustriert und wenig gewertschätzt. Eines Abends trifft er zufällig auf das Onimädchen Tsumugi die das genaue Gegenteil ist von ihm und willigt ein ihm auf der Suche nach ihrer Mutter zu helfen.


    Tja was soll ich sagen außer mutlos und erwartbar. Ich mein die Geschichte haben wir doch schon hundertmal gesehen, von jemandem der nicht Nein sagen kann und dem willensstarken Mädchen welches aber oft zu rücksichtslos ist und eher an sich denkt. Die Story wird niemanden an keiner Stelle je überraschen können. Die Gründe dafür sind mannigfaltig:


    Das Konzept der Oni wird nie wirklich erklärt, diese heißen zwar Oni benehmen sich aber einfach wie Menschen was schlicht daran liegt, das auch Menschen sich in Oni verwandeln können, wenn sie ihre Emotionen verdrängen und in sich aufstauen aber es wird in dem Film nie nie irgendwas mit dem Konzept gemacht. Dadurch wird auch das Konzept " Oni" aus der japanischen und aus anderen asiatischen Mythologien einfach nur zu einem Wishfullthinking-Konzept um die Story zusammenzukleistern.


    Die Darstellung von Emotionen ist im besten Fall dürftig und für einen Film der einen solchen Nachdruck auf eben diese legt ist das ein riesiges Manko. Teile der Dialoge funktionieren nur damit die Geschichte weitergeht aber kein Mensch würde die so führen.


    Komisch aber bei einigen der Studio Colorido-Filme bekomme ich immer den gleichen Eindruck der Mittelmäßigkeit. Ich mochte Penguin Highway sehr, während A Whisker Away bestenfalls bieder ist und die Protagonistin unsympathisch. Drifting Home hab ich auch noch nicht gesehen sollte ich aber mal tun. Würde mich aber nicht wundern, wenn der Erstlingsfilm ihr bestes Werk bisher ist.

  • Demon Slayer ( erste Staffel andere werden auch geschaut)


    Einer der größeren und bekannteren Anime die ich nie geschaut hab aber nachdem ich zuletzt wieder aktiv Total War Three Kingdoms und Ghost of Tsushima gespielt habe hab ich Bock auf ein ähnliches Setting.


    Es geht um den Jungen Tanjiro Kamado welcher als Sohn eines Köhlers aufwächst mit seiner Familie in den Bergen. Da er seine 5 Geschwister hilft zu versorgen muss er jeden Tag hart arbeiten. Als er eines Tages in die Stadt geht um Kohle zu verkaufen muss er auf dem Rückweg feststellen, das seine Familie von Dämonen ermordet wurde und seine einzige überlebende Schwester Nezuko in eine Dämonin verwandelt wurde. Da Dämonen von Menschenfleisch leben werden diese extrem gefürchtet trotzdem kann er sich nicht dazu durchringen seine Schwester zu töten auch nicht als ein mysteriöser Mann sie attackiert welcher sich als Mitglied des Demon Slayer Corps herausstellt . So beginnt Tanjiro`s Reise seine Schwester wieder zurück zu verwandeln in einen Menschen.


    Demon Slayer`s erste Staffel ist ein Mixed Bag für mich. Die Staffel hat einen sehr starken Anfang. Man betrachtet Tanjiros Leben mit seiner Familie und man bekommt gute Eindrücke davon wie hart das Leben sein muss. Später nachdem Angriff wird die Verzweiflung über die Verwandlung seiner Schwester sehr gekonnt in Szene gesetzt. Das Training von Tanjiro mit seinen Zweifeln und wie sehr vorher schon andere an dem Training gelitten haben machen die erste Episodenhälfte zum deutlich besseren Teil im Vergleich zu Hälfte zwei.


    Hälfte zwei leidet deutlich am mangelhaften Humor, welcher teilweise einfach unschaubar ist. Sobald Zenitsu auch nur seinen Mund aufmacht leidet man als Zuschauer da helfen auch seine " Power-Up-Momente" kein Stück. Dem Anime gelingt es Null Humor und Handlung in Einklang zubringen und ich hab selten gesehen wie ein Anime derart scheitert an dieser Aufgabe. Zenitsu`s Tiraden sind einfach ermüdend ähnlich ermüdend wie der zweite Begleitcharakter Inosuke mit seinem Kampffetisch. Der ganze Teil mit dem Training im Haus von Lady Kanae Kocho war einfach nur bemitleidenswert anzuschauen.


    Der Anime hat Lore, interessantene Kampfstile, an manchen Stellen auch die richtige Ernsthaftigkeit um die eigentlich grausame Welt gut in Szene zu setzten, einen interessanten Hauptcharakter mit interessanter Dynamik mit seiner Schwester und ein zwei Nebencharaktere auf die ich gespannt sind zusammen mit teils sehr schwachem Charakterwriting und lausigem Humor.

  • Demon Slayer ( Mugen Train Arc Movie+ Season 2 Entertainment District Arc)


    Fangen wir mal mit meiner Einschätzung an und zwar das Entertainment District Arc deutlich besser ist als Mugen Train. Mugen Train ist überraschend flach und off und das liegt schlicht zum einen daran, das die Offenbarungen die als Schock kommen sollen schlicht nicht sitzen. Das große Drama am Ende fällt deshalb flach, weil jedem erfahren Animezuschauer schon in Season 1 klar war, das es Rengoku nicht schaffen wird, wenn man zum Auftakt der Mission zwei Personen hat die sich bedeutungsschwanger anschauen und eine sagt: " Sei vorsichtig". Was könnte da schiefgehen? In Anime? Ich mein selbst Truck-Kun ist subtiler der wurde immerhin noch nie gefasst. Das sogenannte Foreshadowing ist ein zweischneidiges Schwert...hehe ( pun intended).


    Der Arc-Villain ist super lahm seine Kräfte wie er die Leute in Schlaf versetzt und sie in ihren Wünschen und Begierden gefangen hält klingt super entpuppt sich aber schnell als lahm. Das merkt man besonders, wenn er direkt mit unseren Demon Slayern auf dem Zugdach konfrontiert wird und gar keine Offensiven Möglichkeiten entwickeln kann. Erst am Ende gibt es quasi einen Versuch das Duell zu gewinnen in dem er vortäuscht seine Kraft einzusetzen um Tanjiro reflexartig dazu zu bringen sich selber den Kopf abzuschneiden. Besonders wenn man darüber nachdenkt, das als er die Slayer in ihren Träumen gefangen hielt hätte er auch zu diesem Zeitpunkt anfangen können seine Geiseln zu verzehren. Ich mein wenn sie im Stärke geben warum will man mit dem Zug fusionieren? Vielleicht auch zuviel Dragon Ball Z geschaut in seiner Jugend wer weis aber alles in diesen 7 Episoden fühlt sich wie ein Setup an damit die Slayer am Ende ihr Ziel erreichen und nicht wie eine Bedrohung.


    Der Kampf Rengoku gegen Upper 3 ist visuell schön in Szene gesetzt und wir lernen auch einiges über Rengoku da kann ich nicht drüber meckern. Die Dialoge zwischen Upper 3 Akaza und Rengoku waren auch wieder eher auf der schwächeren Seite. Ich würde sogar sagen das mir Season 1besser gefallen hat als Mugen Train.


    Auch die Sache mit dem Schaffner. Ich mein das mit dem was nicht stimmt als die Karten stempeln geht konnte man sofort merken außer die Hauptfiguren kampferfahrenem Rengoku durften anscheinend nicht.


    Entertainment District Arc auf der anderen Seite hingegen ist toll nicht weil es alles gut gelungen ist aber weil vieles gelingt. Ich mein wir haben Leute die in den Bergen aufgewachsenen sind und Zenitsu der nicht mit Frauen umgehen kann welche in eine Umgebung gebracht werden mit der sich nicht nur nicht vertraut sind, sondern welche sie auch überfordert. Geistig wie Sinnesmäßig. Wichtig vor allen, da sich alle drei auf ihre Sinne verlassen, da diese eng mit ihren Fähigkeiten verbunden sind.


    Lob gibt es auch diesmal überraschenderweise für die Verkleidungsnummer. Das ist in Anime eine beliebte Trope Jungs als Mädchen zu verkleiden meist gegen ihren Wille und es für Jokes zu spielen. Als Romanceanimeschauer eine meiner langen Leidensgeschichten aber hier tatsächlich mal relevant zum Plot. Das einschleichen in die Häuser hat einen Mehrwert und viel wichtiger eröffnet dem Zuschauer eine neue Perspektive. Auch wenn natürlich jeder der nicht unter der häufigen Animekrankheit Plotblindness leidet sofort weis das es Jungs sind. Besonders wenn man bedenkt aus welcher Perspektive

    wir schauen. Wir schauen eigentlich auf eine Frauenperspektive Wir befinden uns in einem Rotlichtviertel wo Frauen sich prostituieren und wo natürlich Schein eine große Rolle spielt. Ich denke Frauen sollten da durchaus wissen was läuft und sind auch in der Lage das sofort u durchschauen und am Ende gibt es ja auch zumindest bei Tanjiro das Nicken der Autorin in Form von Koinatsu die erklärt ihr war das von Anfang an klar.


    Ein weiterer Eröffnung für mich war außerdem persönlich, das es wirklich Leute gibt die Denken, wenn sich Inosuke sich die Schultern ausrenkt und wie ein Wurm durch ein Loch kriecht das es sich um Peak Comedy handelt aber dem kann ich nicht so ganz folgen. Auch in diesen Staffeln kann die Autorin keinen Humor.


    Dafür hat der Arc sehr viele starke Momente und sie kommen sogar von unerwarteter Seite aber der Reihe nach. Der Arc ist immer besonders stark in den Momenten wo er mit der Umgebung in der er sich befindet auch interagieren darf und diese nicht Setup einzig und allein für unsere Hauptcharaktere sind.


    Die Szene wo Daki in ihrer Verkleidung als Oiran dem Mädchen so stark am Ohr zieht das es blutet und man mitbekommt in vielen kleinen Istanzen wie brutal die Welt für Frauen innerhalb dieser Häuser eigentlich ist. Es ist ziemlich schnell klar anhand der jüngeren Mädchen in welcher Welt sie heranwachsen und welche Zukunft sie haben.


    Die Szene wo die drei Slayer in Verkleidung in den Häusern auf Erkundung gehen und immer wieder mitbekommen, was ein Klima der Angst in den drei Häusern herrscht. Während es natürlich in der Nacht gilt den Schein für die Kunden aufrecht zu erhalten wartet das Elend am Tag.


    Und vorallem auch in der Form des eigentlichen Helden des Arcs Tengen Uzui und seinen drei Kunoichi. Demon Slayer hat leider diese Angewohnheit Leute in einem erst eher negativem Licht zu präsentierten wie Tengen und später auch Genya damit sie vom MC mit Hilfe seiner Value-Talks und gelegentlich auf Kopfnüssen wieder auf den richtigen Pfad zu bringen. Das sieht man auch erst bei Tengen als er die Mädchen aus dem Haus von Lady Kanae Kocho mitnehmen will aber unser Held versucht sich ihm natürlich mutig in den Weg zu stellen. Das hat echt was von Naruto und ist genauso öde.


    Tengen braucht am Ende des Tages aber gar keine Nachhilfe, weil er wesentlich mutiger ist als soviele. Er lehnt das Lehrcredo seines Clans und seiner Shinobi-Zunft ab und ersetzt sie durch andere Werte wie den Glauben daran, dass das Leben seiner Frauen mehr wert ist als sie gelehrt bekommen. Seine drei Frauen kommen dadurch Selbstwert gelehrt in einer Welt die sie eher als Funktional betrachtet und immer wieder an ihre körperliche Schwäche erinnert.


    Das sind übrigens Höhen an die unser Hauptcharakter nie herankommt. Egal wie sehr er seinen mit seinen Value-Talks um die Ecke kommt. Manche davon sind ziemlich flach vorallem der am Ende wo er Daki und ihren Bruder daran erinnert sich nicht zu hassen, weil niemand auf ihrer Seite sein wird nachdem sie so viele Menschen getötet haben. Danach sieht man die Erinnerungen des Bruders und bemerkt, es war auch schon vorher niemand auf ihrer Seite. Ich mein er wurde beinahe von seiner Mutter todgeschlagen und von anderen mit Steinen beworfen. Es setzt wirklich nichts zur Handlung und zum Befinden der Beiden auch wenn uns das die traurige Musik weismachen will.


    Nezuko scheint mittlerweile auch nur noch eine Art Plotdevice zu sein um in verschiedenen Phasen aus ihrem Schlummer zu erwachen extrem stark zu sein oder einfach Gift aus Tengens Körper zu brennen. Das Problem ist es rückt soviel ins mögliche, das es eigentlich die Spannung aus der Handlung nimmt. Warum sollte Nezuko xyz nicht retten können, wenn sie alle möglichen Techniken beherrscht. Auch das sie kein Menschenfleisch konsumieren muss und Kräfte im Schlaf sammelt fühlt sich wie ein Chicken-out aus der Story an.


    Genauso wie das unser Hauptheld immer wieder schwer verwundet wird und dann anfängt über seine Atemtechniken zu monologisieren sich an Dinge zu erinnern wieder aufzustehen um dann irgendeine neue Technik einzusetzen. Das ist alles auf dramatisch und episch getrimmt ohne es wirklich zu sein. Kein Fan.


    Am Ende bringt der Arc aber viel gutes und ist der bisher beste Arc der Serie. Tengen und seine drei Damen sind die absoluten King und Queens des Arcs und haben sich ihren Sunsetmoment redlich verdient.

  • oder einfach Gift aus Tengens Körper zu brennen. Das Problem ist es rückt soviel ins mögliche, das es eigentlich die Spannung aus der Handlung nimmt. Warum sollte Nezuko xyz nicht retten können, wenn sie alle möglichen Techniken beherrscht.

    Möchte bloß hierzu schnell was sagen: Nezuko beherrscht nicht einfach einen Haufen Techniken oder kann jegliches Gift verbrennen. Sie hat bloß die eine Technik, ihr brennendes Blut, mit welchem sie nur Dämonen schadet, und das wurde auch schon in Staffel 1 etabliert, als sie es zum ersten Mal eingesetzt hat und damit Ruis Fäden in Brand steckte, aber Tanjiro währenddessen unverletzt blieb.

    Und der Grund, warum sie Tengen vor dem Gifttod retten kann, besteht dann schlicht und ergreifend darin, dass das Gift dämonischen Ursprung hat und somit von Nezukos Feuer verzehrt werden kann (wäre es ein natürliches oder von Menschen gemachtes Gift gewesen, hätte sie nichts dagegen ausrichten können). Das ist kein plötzliches Power-Up oder so, sondern bloß eine logische Anwendungsmöglichkeit ihrer bereits etablierten Fähigkeit.

    Der Anime erklärt das nur leider nicht so direkt, was zu Missverständnissen führen kann.

    107716-bd8fa1b4.pngIch kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.
    - Bilbo Beutlin -


    Meine Anime-Liste: MAL -Azaril-

  • Möchte bloß hierzu schnell was sagen: Nezuko beherrscht nicht einfach einen Haufen Techniken oder kann jegliches Gift verbrennen. Sie hat bloß die eine Technik, ihr brennendes Blut, mit welchem sie nur Dämonen schadet, und das wurde auch schon in Staffel 1 etabliert, als sie es zum ersten Mal eingesetzt hat und damit Ruis Fäden in Brand steckte, aber Tanjiro währenddessen unverletzt blieb.

    Und der Grund, warum sie Tengen vor dem Gifttod retten kann, besteht dann schlicht und ergreifend darin, dass das Gift dämonischen Ursprung hat und somit von Nezukos Feuer verzehrt werden kann (wäre es ein natürliches oder von Menschen gemachtes Gift gewesen, hätte sie nichts dagegen ausrichten können). Das ist kein plötzliches Power-Up oder so, sondern bloß eine logische Anwendungsmöglichkeit ihrer bereits etablierten Fähigkeit.

    Der Anime erklärt das nur leider nicht so direkt, was zu Missverständnissen führen kann.

    Das sie Menschen nicht verletzt, davon bin ich ausgegangen. Soweit ich das richtig mitbekommen habe wurde sie doch hypnotisiert in Staffel 1 und soll Menschen für ihre Familie halten und beschützen, während sie keinen Dämonen verzeihen soll die Menschen verletzten. Vielleicht hab ich das auch schlecht ausgedrückt mit den Techniken und ich weis auch nicht wie ich das besser ausdrücken soll aber es fühlt sich an als wenn alles sehr günstig für das Team fällt und sehr in Linie.

  • Nezuko scheint mittlerweile auch nur noch eine Art Plotdevice zu sein


    Nezuko beherrscht nicht einfach einen Haufen Techniken oder kann jegliches Gift verbrennen. Si

    Nezuko fühlt sich nicht wie ein Charakter an. Sie ist natürlich stumm, aber auch so scheint ihr Geist durch die Verwandlung Mus zu sein und sie ist nie richtig in den Storys involviert.

    Wartet erstmal bis zum Ende des, ich glaube nächsten, oder übernächsten Arks, des Blacksmith dingies.

    Das ist dann ein Clusterfuck, deutlich heftiger als alles was davor kam.

  • Kaiju No. 8

    Erinnert mich an andere Shounen wie Demon Slayer, Jujutsu Kaisen oder Hell's Paradise und Co. und ist eher so mein Ding ^^" Bisher macht es Spaß den Anime zu gucken. Frage mich schon, woher diese Monster kommen und ob es mehr von den humanoiden Monster-Typen gibt. Fand es aber schon schade, dass sich der Protagonist durch einen Parasiten in ein Monster verwandeln kann, was mich sehr an Attack on Titan oder Parasyte erinnert. Finde es aber gut, dass wir mal einen Protagonisten haben, der nicht erst 16 ist, sondern über 30. Die anderen Charaktere fand ich eher uninteressant; nichts, was man nicht schon hundert Mal in anderen Shounen gesehen hat (außer vllt den Typen mit den weißen Haaren, wo ich gerade so ein bisschen vermute, dass er entweder sterben wird oder zu einem Antagonist wird?).

    Die Monster-Designs find ich bisher aber nicht so gut und ich finde nicht, dass sie bedrohlich oder so aussehen. Das Kaiju des Protagonisten scheint mit Godzilla als Inspiration entworfen worden zu sein.

  • Das Kaiju des Protagonisten scheint mit Godzilla als Inspiration entworfen worden zu sein.

    Nee, Monster #6 ist Godzillalike :D

    "Religionen sind ein Ausdruck der Hoffnung. Und diese Hoffnung verleiht den Menschen Kraft.... Religionen sind Versprechen. Sie sind das Versprechen das jemand über uns wacht und uns leitet"

    Sazed - "Krieger des Feuers"

    Favo Game: Fire Emblem - Forum

    Nice to know: MyAnimeList - NewKiteTH (nicht vollständig)

  • Hajime no Ippo

    Ein Anime von dem man schon viel gehört hat, ich aber nie die Zeit gefunden habe ihn zu schauen. Es handelt von dem jungen Ippo, der eher schüchtern/zurückhaltend ist und dafür in der Schule gemobbt wird. Eines Tages trifft er auf den Profi-Boxer Takamura, der in ihm das Feuer entfacht selber sein Leben dem Boxen zu widmen.

    Der Anime ist schon etwas älter (2000-2002), was sich aber nicht negativ in der Qualität widerspiegelt. Ganz im Gegenteil, der alte Animationsstil hat durchaus seinen Charm und gefällt mir wirklich gut. Madhouse hat hier mal wieder tolle Arbeit geleistet.

    Sportanime sind ja immer so eine Sache, gibt viele Leute die damit nichts anfangen können. Was echt schade ist, denn viele sind wirklich spannend, selbst wenn man mit der Sportart an sich nicht viel anfangen kann. So geht es mir hier auch: Hatte vorher kaum Interesse an Boxen (halt als Kind die Klitschkos im Fernsehen geschaut, aber sonst keine Berührungspunkte damit) und der Sport kam mir immer etwas... primitiv bzw. barbarisch vor, also dass KO eine valide Art zu gewinnen ist und nicht wie bei anderen Kampfsportarten nur Punkte vergeben werden. Aber der Anime hat es geschafft mich für den Sport zu begeistern. Hätte vorher nicht gedacht, dass es so viele verschiedene Techniken gibt (Flicker Jabs, Corkscrew Punches usw.). Pluspunkt, dass im Anime reale Boxer erwähnt werden, die wirklich die Techniken eingesetzt haben.

    Der Anime besteht zu 40% aus Training, 40% aus Kämpfen und 20% Slice of Life. Ich muss zugeben dass ich mir oftmals mehr von den Slice of Life Anteilen abseits des Sports gewünscht hätte, da mir der Humor um die Charaktere echt gefällt. Ich feier es, wie die Truppe um Takamura zwar für Ippo da ist und ihn unterstützt, aber es doch immer wieder schafft ihn zu trollen. Die Pimmel Witze werden auch nicht langweilig^^ Aber auch die anderen Nebencharaktere sind interessant, und wie es sich für einen guten Sportanime gehört erhalten die Gegner auch jeweils eine solide Backstory, sodass man hin und hergerissen ist wen man denn eigentlich anfeuern soll.

    Bin aktuell bei Folge 40/75. Vor kurzem ist ein neuer Boxer ins Gym eingetreten, der mir erst auf die Nerven ging. So langsam merke ich aber, wie wichtig er als Gegenstück zum talentierten Ippo ist, um zu zeigen dass man auch ohne Talent mit viel Training ein guter Boxer werden kann. Zumindest glaube ich, dass das seine Rolle sein wird.

    Im Großen und Ganzen ist Hajime no Ippo ein typischer Sportanime, aber eben in jeglicher Hinsicht sehr gut umgesetzt. Im Vergleich mit heutigen Sportanime erfindet es das Genre definitiv nicht neu, aber wenn man das Alter bedenkt war es damals vermutlich ein Vorreiter auf dem Gebiet und prägend für das Genre. Und es muss sich auch heute nicht vor der Konkurrenz verstecken.

  • Frieren - Nach dem Ende der Reise

    Nachdem ich nun mit meiner besten Entschieden habe, den Karton der Qual (unsere Ansammlung von "Animes die wir beide toll finden und zusammen schauen wollen" aufzulösen, da wir aktuell die Zeit nicht finden uns zu treffen so häufig) aufzulösen, habe ich mich auf diesen Anime gefreut. Ich habe bisher nur von den "lustigen" Namen gehört, welchen die Charakter alle haben, welche für Deutsche potenziel mehr Sinn ergeben und den ganzen Anime noch lustiger machen kann. Ich habe den Anime genossen mit seinen 28 Folgen und würde gerne noch mehr davon sehen, besonders da die Reise ja theoretisch noch nicht zu Ende ist. Die ganzen Charaktere, die Story und die Animationen sind für mich in diesem Anime einfach nur sehr sehr gut. Ich würde soweit gehen und sagen, dass "Frieren - Nach dem Ende der Reise" ein ziemlich guter Anime für Leute ist, die noch nie einen geschaut hat. Ich habe mir jenen dabei in der deutschen Synchro angeschaut und fand jene ziemlich gut.

    Was ich mehr oder weniger wöchentlich schaue ist der neuer Demon Slayer Arc und werde mir nebenbei entweder The Eminence in Shadow oder The Yakuza's Guide to Babysitting anschauen.