Klimawandel--> Was macht ihr dagegen?

  • Das stimmt an sich, aber ich hatte ja einen Artikel, dass und weshalb die CO2-Steuer in Schweden funktioniert, ohne die Menschen zu belasten. Wenn es bei uns nicht funktioniert, liegt es nicht an der Sache an sich, sondern dass wir halt... naja wir sind.

    Nein, es funktioniert nicht, weil die Alternativen viel zu teuer sind. Das ist der Knackpunkt. Man müsste schon längst die Preise für die Alternativen senken müssen. Die Grünen sind einfach gut in Versprechen abgeben. Wir sind zurzeit nicht für eine Co2 Steuer aufgerüstet. Ich befürchte Schlimmes. Ich befürchte, wenn hier die Preise für Sprit und Öl drastisch steigen, dann werden viele Millionen mal rüber nach Polen und so fahren und dort den billigen Sprit nach Deutschland schmuggeln. Der Schwarzmarkt wird brummen, weil man versucht dann nur, die Kosten umzugehen. Zurzeit sieht es auch alles nach einer Regierung aus CDU und Grüne aus. Konservativ-Ökologisch. Ich kenne das aus Hessen. Ich habe Spaß mit den Bouffier und Al-Wazir, nicht.


    Wie gesagt wenn die Alternativen zu Heizöl, Benzin und Diesel schon günstig wären, dann macht eine Co2 Steuer Sinn, aber bicht wenn über 95% der Autofahrer mit Benzin oder Diesel fahren und aufeinmal wird für die Meisten alles teurer. Am häufigsten wird ja im Berufsverkehr gefahren. Wenn der Anteil der Elektroautos schon bei 50% läge, dann wäre ich schon offener dazu.. und beim Heizö ist allein der Umbau auf Gas oder Wärmestrom richtig teuer. Gas ist ja auch nicht wirklich umweltfreundlich. Gas hat aber fast jeder als Anschluss, besonders die Ärmeren und dort, wo viele Menschen wohnen (Mehrfamilienhäuser, dicht besiedelt usw..)


    Deutschland ist ein konservatives Land und so sind wir auch ausgestattet. Wir können nicht von Heute auf Morgen eine 180° Drehung machen. Wir müssen erstmal die Preise der Alternativen senken. (Keine Stromsteuer auf Ökostrom, Elektroautos deutlich günstiger verkaufen, Dezentrale Stromerzeugung viel stärker unterstützen usw... es gibt so vieles.


    Da sind mir halt die Grünen zu gutgläubig. Sie meinen es gut, aber ich befürchte Schlimmes, weil es zu früh und zu einem verkehrten Zeitpunkt kommt. Jahre CDU Politik haben in Deutschland Spuren hinterlassen, die auch Jahre dauern um sie zu beseitigen.

  • Du verarscht mich doch. ^^"

    Ich: Da habe ich einen Artikel gelesen und gepostet, dass es in Schweden funktioniert.

    Du so: ... nö, tut es nicht.


    https://www.google.at/amp/s/am…-co2-steuer/24161896.html


    Ich glaub, das war der Artikel.


    Zitat

    In Schweden jedoch wurde die Einführung der Steuer von den Menschen akzeptiert. „Das liegt daran, dass gleichzeitig eine ganze Reihe unpopulärer Steuern abgeschafft wurde“, erklärt Thomas Sterner, Professor für Umweltwirtschaft an der Universität Göteborg. Dazu hätten Vermögenssteuern, Kapitalsteuern und Ertragssteuern gehört. Mit den Einnahmen seien außerdem soziale Projekte finanziert worden.

    Sprich, es kommt am Ende auf dasselbe raus.

  • Sprich, es kommt am Ende auf dasselbe raus.

    Wenn genau das tatsächlich der Fall wäre, wozu dann überhaupt etwas ändern? :unsure:

    Es ist doch eine Tatsache, dass es Verlierer geben wird und das sind nunmal z.B. die von Edex angesprochenen pendelnden Geringverdiener. Einfach ein anderes Land als Beispiel heranzuziehen funktioniert vielleicht gut auf dem Papier, aber noch lange nicht in der Realität. Ob am Ende tatsächlich eine allgemeine Akzeptanz der Bevölkerung zu erwarten ist, ist nun wirklich nicht gerade so sicher, wie manche sich das wünschen, in Frankreich hat das in eine ganz andere Richtung geführt.

  • Finde ich jetzt ein bisschen witzig, weil die aufgelisteten Steuern, die dort abgeschafft worden sind, sind eigentlich sehr wichtig. Die Vermögensteuer würde dazu dienen, dass große Vermögen hier mehr besteuert werden und das Geld mehr für uns alle zur Verfügung steht. Die wurde leider vor der Jahrhundertwende abgeschafft.


    Kapitalsteuer heißt bei uns Kapitalertragssteuer, die aber in Abgeltungssteuer umbenannt ist. Sie wird oft kritisiert als Steuergeschenk für die Reiche. Ich finde, dass die Kapitalerträge mit dem Einkommenssteuer ausgelegt sind.


    https://www.dasinvestment.com/…plan-zur-abschaffung-der/


    Man hat die Abgeltungssteuer nur eingeführt, weil man Angst hat, dass Reiche ihr Geld ins Ausland verlegen. Deswegen diese Steuergeschenke..


    Schweden kann man aber nicht mit Deutschland vergleichen. Es kommt aber nicht auf das Gleiche raus xD Mit diesen Abschaffungen hat Schweden eher die Reichen mehr entlastet und mehr die Normalos und die Armen mit einer Co2 Steuer belastet.

  • Sprich, es kommt am Ende auf dasselbe raus.

    Wenn genau das tatsächlich der Fall wäre, wozu dann überhaupt etwas ändern? :unsure:

    Es ist doch eine Tatsache, dass es Verlierer geben wird und das sind nunmal z.B. die von Edex angesprochenen pendelnden Geringverdiener. Einfach ein anderes Land als Beispiel heranzuziehen funktioniert vielleicht gut auf dem Papier, aber noch lange nicht in der Realität. Ob am Ende tatsächlich eine allgemeine Akzeptanz der Bevölkerung zu erwarten ist, ist nun wirklich nicht gerade so sicher, wie manche sich das wünschen, in Frankreich hat das in eine ganz andere Richtung geführt.

    Dafür gibt es anderwertige Abzüge, wo es Vorteile einbringt, und sonst Förderungen und Zuschüsse. Es scheint nicht so, als würde jemand draufzahlen.

    Und ja, es macht einen Unterschied, WAS besteuert wird. Die Leute wollen trotzdem so wenig Steuer wie möglich zahlen und greifen daher zu Alternativen.

    "Aber was ist mit Pendlern!?" ist eine Ausrede, da es keinen logischen Grund gibt Pendlerpauschalen nicht erhöhen zu können. Der einzige Grund, weshalb das nicht passiert könnte, liegt an miesen Politikern und nicht an tatsächlichen Gründen, die daran hindern würden. Wenn man dann bedenkt, an wie vielen Stellen Steuergelder hinausgeschmissen werden und wie viele soziale und wissenschaftlichsfördernde Ausgaben man stattdessen tätigen könnten, versagen die eben. Und wenn man bedenkt, dass die für uns arbeiten, nicht wie für sie... ganz nüchtern betrachtet wäre es logisch, sie also aus ihrem Amt zu werfen. Als normaler Angestellter könnte man es sich genauso wenig leisten, so derart inkompetent und manchmal dazu noch korrupt zu sein.

  • Ich halte von der cO2 Steuer momentan nichts, weil in vielen Gegenden die Öffis einfach Katastrophe sind.

    Mit dem Auto brauch ich 20 Minuten bis zur Arbeit, mit den Öffis zwei Stunden, welche sogar teurer sind. Wieso sollte ich da die Bahnen nehmen?

    Bevor man eine cO2 Steuer durchbringt, sollte man lieber Geld in eine bessere Infrastruktur stecken.

  • Und wenn man bedenkt, dass die für uns arbeiten, nicht wie für sie... ganz nüchtern betrachtet wäre es logisch, sie also aus ihrem Amt zu werfen. Als normaler Angestellter könnte man es sich genauso wenig leisten, so derart inkompetent und manchmal dazu noch korrupt zu sein.

    Ja, die da oben haben ALLE voll keine Ahnung und so ... dieser pauschale Rundumschlag bringt die Sache jetzt auch nicht weiter.


    Für manche gibt es nunmal keine Alternativen, aber diese Beispiele werden logischerweise erst aufgezeigt werden können, wenn konkrete Pläne zu einer solche Steuer bekannt werden. Aber zu denken, dass es für alle (die sich nur genug anstrengen) nicht teurer oder sogar günstiger werden könnte, dann ist das schlicht naiv. :wink:

  • Ich halte von der cO2 Steuer momentan nichts, weil in vielen Gegenden die Öffis einfach Katastrophe sind.

    Mit dem Auto brauch ich 20 Minuten bis zur Arbeit, mit den Öffis zwei Stunden, welche sogar teurer sind. Wieso sollte ich da die Bahnen nehmen?

    Bevor man eine cO2 Steuer durchbringt, sollte man lieber Geld in eine bessere Infrastruktur stecken.

    Ist das nicht Sinn einer CO2-Steuer? Gut, dass du das direkt so aufzeigst. Normalerweise könnte eine CO2-Steuer dabei helfen sowohl in erneuerbare Energien, als auch in öffentlichen Nahverkehr zu investieren.


    Sowas muss man dann halt abwiegen. Zwei Stunden mit öffentlichem Nahverkehr fahren, wenn man es doch eigentlich in 20 Minuten schaffen würde, wäre für mich auch unnötig. Aber muss ich jeden Tag 20 Minuten hin und wieder 20 Minuten von der Arbeit zurück fahren? Falls die Arbeit nicht irgendwo mitten im Wald oder so liegt, dann kann man vielleicht auch überlegen näher zur Arbeitsstelle zu ziehen, was dann eventuell billiger wird.

  • Ist das nicht Sinn einer CO2-Steuer? Gut, dass du das direkt so aufzeigst. Normalerweise könnte eine CO2-Steuer dabei helfen sowohl in erneuerbare Energien, als auch in öffentlichen Nahverkehr zu investieren.

    Das sollte aber meiner Meinung nach vorher passieren.

    Da wir sicherlich nicht auf die Öffis umsteigen werden, wenn sowas kommt. Wo ist denn dann der Sinn?

    Und ich möchte noch erwähnen, dass ich nicht mal in einem Dorf oder auf dem Land lebe und auch die Arbeit ist in Köln. Und dennoch sind die Verbindungen dorthin unter aller Sau.

    Und es wären dann 4 Stunden Öffis und 40 Minuten mit dem Auto wenn ich hin und zurück miteinberechne. Solange ich mit den Öffis immer noch über eine Stunde brauche, brauche ich gar nicht überlegen, mit denen zu fahren.

    Noch ein Beispiel: wie gesagt, ich lebe nicht auf dem Land. Ich habe hier eine Nachbarsstadt A. Zu dieser komme ich, wenn ich 10 Minuten mit dem Auto fahre. Möchte ich das mit den Öffis machen, brauche ich eine Stunde, weil es keine direkte Verbindung dorthin gibt und ich über Nachbarsstadt B fahren müsste. Und dafür, dass ich nicht auf dem Land lebe, sind einfach katastrophale Zustände.

    Und mit solchen Anbindungen wird man hier in der Gegend keinen dazu bewegen, auf die Öffis umzuschwenken.

    Gleichzeitig hat die KVB schon angekündigt, dass sie die nächsten Jahre die Preise weiterhin erhöhen müssen, weil es angeblich nicht anders geht. Noch ein Grund, der dagegen spricht. Zu zweit ist das Auto dann schon billiger, als die Fahrten, mit der KVB.


    Und umziehen, um näher bei der Arbeit zu sein, kommt bei den Mieten in Köln auch leider nicht in Frage. Zumindest nicht direkt in diesem Gebiet, weil das eher ein "reicheres" Viertel ist. Wenn, dann schon eher in einen Nachbars-Stadtteil, aber dann auch wieder nur mit dem Auto, weil die Anbindung an die Arbeit halt scheiße ist.

    Man möchte, dass die Läden schon bis 22 Uhr aufhaben, aber wie die Arbeiter dann nach Hause kommen? Das interessiert irgendwie keinen. Der Bus kommt dann nämlich nur noch einmal die Stunde und leider direkt nach Ladenschluss. Wenn man nicht schnell genug fertig wird, darfste erstmal warten. Noch ein Grund, der dann wieder fürs Auto spricht. Und das für Köln.

  • Exakt!


    Die Preise für die Öffis müssen deutlich sinken. Dazu gerne auch Gruppenkarten einführen, so dass es auch in Gruppen preislich billig ist. Oder man bietet es kostenlos an. Dazu muss der Aufbau vorangetrieben werden. Mehrere Busfahrten, auch in den Dörfern. Mehrere Bahnfahrten. Statt 30 Minuten Takt, 15, 10 oder 5 Minuten Takt. In Berlin hat man ja den 10 Minuten Takt eingeführt, vorher waren es 15 Minuten. Es funktioniert doch. Dazu muss es aber auch fahrradfreundlichere Straßen geben.


    Es gibt vielll zu vieleeee Autos und LKWs auf dem Straßen. Wie oft immer in den Städten Stau ist, besonders zu Feierabendenstunden....die Wartezeit lässt sich deutlich verkürzen wenn Mehrere mit Bus, Bahn, Fahrrad, zu Fuß usw.. unterwegs wären. Busse und Bahnen können viele Autos ersetzen, Fahrräder brauchen viel weniger Platz als Autos.


    Es gibt soviele Gründe dafür, dass da einfach mehr getan werden muss. Es muss einfach viel mehr Geld ausgegeben werden. Statt Profit soll immer der Mensch und die Erreichbarkeit an erster Stelle sein. Aber auch bundesweit mit der deutschen Bahn könnte sich noch vieles verbessern.

  • Die Reichsten 10% der Welt sind für die Hälfte der Co2 Emissionen verantwortlich.


    https://kontrast.at/co2-aussto…_orKGtgX17Mpfdavpl52-dKUo


    Also wenn jemand was gegen den Klimawandel machen soll, dann die reichsten 10%. Weil wegen den Reichen spüren wir alle den Klimawandel.

    Übrigens ein Grund warum die CO²-Steuer nicht das ist, wofür sie gehalten wird, da an die völlig falschen gerichtet. Solche Leute, mit ihren protzigen SUVs juckt die Steuer nicht. Die werden gleichbleibend viel in die Luft pusten. Aber solche Leute wie ich(!), die net mal nen Auto haben, auf Plastik achten, ne kleine Wohnung haben usw. werden dadurch prozentual mehr belastet. Einfach weil die Politik strunzdoof ist! Die wollen die Steuer nur um mehr Geld zu machen. Die denken net mal über ne Umverteilung nach, so wie das in Schweden gehandhabt wird. Für uns wird nur alles teurer. Das ist nichts als ne versteckte Mehrwertsteuer!


    Ich hab heute früh mit meinem Mitbewohner bissl diskutiert und wir wissen beide nicht, wie sich das mit den Mieten entwickelt. Platzt dann die Blase? Baut keiner mehr, weil die Kosten zu groß werden und sich net lohnen? Wie stark steigen die Mieten?

    Grade der letzte Punkt ist kritisch. Zwar ist der Mieterbund gegen eine Umlage auf den Mieter, da der net wählen kann, was in seiner Wohnungfür ein System verbaut ist, aber mal ehrlich: Kein Vermieter wird diese Kosten komplett selber tragen...


    Es fehlt einfach komplett an Alternativen. Mit der Brechstange Dinge durchzusetzen wird zu nichts als Schaden führen...

  • Exakt!


    Die Co2 Steuer kommt einfach viel zu früh. Um die 98% der Autos sind Benziner oder Dieseler und auch beim Heizöl oder Gas heizen die Meistrn immer noch damit. Ich weiß ja auch nicht, was sich die Poliker so denken. Denken die ernsthaft mit einer Co2 Steuer würden plötzlich alle Autofahrer auf die teuren Elektroautos umsteigen? Oder dann würden alle Haushalte mit Strom heizen statt mit Heizöl oder Gas? Der Umbau wäre dann so teuer, dass die Mieter dann wieder die Ar***karte ziehen, indem dann die Miete einfach erhöht wird. Eine Co2 Steuer einzuführen, ohne dass es kostengünstige Alternativen gibt, das nützt nur den reichen Menschen. Solange Elektroautos oder Wasserstofffahrzeuge nicht deutlich billiger werden und nicht auch das Heizen mit Strom, dann wird es uns nur teurer. Mein Vater möchtet dann zukünftig den Benzin aus Polen oder Tschechien holen, weil es dort noch billig ist. Super, hat echt was gebracht wenn viele plötzlich über die Grenzen fahren.


    Die Co2 Steuer soll kein Ablasshandel der Groko werden.


    Dazu:


    http://mediathek.daserste.de/Morgenmagazin/CO2-Preis-darf-kein-Ablasshandel-für-d/Video?bcastId=435054&documentId=64772842


    Unmut gab es auch von Detlef, gernell zur Kilmawandel Debatte:


    https://www.facebook.com/24214…7/posts/2570837562934510/


    (Facebook wird hier benötigt)


    Zu den Mieten:


    https://m.spiegel.de/wirtschaf…elastungen-a-1277178.html


    Die Bahn ist auch zu teuer:


    https://www.google.de/amp/s/ww…reise-teuer-1.4306060!amp


    Gernell kommen mir viele Vorschläge der Grünen und SPD wenig überdacht vor. Jeder redet immer nur um die schädlichen Benziner und Dieseler, aber keiner sagt, dass die Alternativen einfach zu teuer sind. Verdammt nochmal. Und wenn alle mit Strom fahren und auch noch mit Strom heizen. Wo soll der ganze Strom kommen, wenn Öko? Dazu muss der Strom bezahlbar bleiben, das ist doch heute unvorstellbar. Jeder wird doch dann über Nachts die Autos mit Strom aufladen. Aufeinmal verbrauchen wir dann Nachts viel mehr Strom als sonst und der Strompreis ist jetzt schon eins der Teuersten in Europa. Das vergessen auch viele Jugendliche, die demonstrieren. Die Alternativen sind zu teuer. Als Jugendlicher oder Kind, wenn man noch nicht so Acht auf das Geld nehmen muss, ist es leichter die Dinge anders zu sehen, als jemand der die ganze Finanzlage mit Ein- und Ausgang im Blick hat. Jugendliche spüren es nicht direkt wie es ist wenn der Sprit an der Tanke teurer wird, weil sie noch kein Auto haben. Spüren es auch nicht direkt wenn die Miete erhöht wird, weil die Eltern es noch bezahlen und auch bei Heizöl oder Gas spüren es auch die Eltern direkt und nicht die Kinder. Eine grüne, umweltfreundliche Welt ist ein Traum und leichter gesagt als getan. Aber es auch sozial umzusetzen und das zwar so, dass es insbesondere für die Unterschicht und auch Mittelschicht nicht teurer wird. Da fehlen für mich die Antworten. Auch Fridays for Future hat da keine Antworten, die Grünen auch nicht und die SPD mit ihrer Co2 Steuer auch nicht. Alle wollen Öko, aber nicht sozial.

  • Gernell kommen mir viele Vorschläge der Grünen und SPD wenig überdacht vor. Jeder redet immer nur um die schädlichen Benziner und Dieseler, aber keiner sagt, dass die Alternativen einfach zu teuer sind.

    Aber deswegen sollte man doch eine CO2-Steuer einführen, damit eben die klimafreundlichen Alternativen, wie Bahn und Strom billiger werden. Das Ziel sollte nicht sein noch eine Zusatzsteuer zu erstellen, um das Leben der weniger reichen Leute zu erschweren. Da kommt es dann auf die konkrete Umsetzung an.

  • Gernell kommen mir viele Vorschläge der Grünen und SPD wenig überdacht vor. Jeder redet immer nur um die schädlichen Benziner und Dieseler, aber keiner sagt, dass die Alternativen einfach zu teuer sind.

    Aber deswegen sollte man doch eine CO2-Steuer einführen, damit eben die klimafreundlichen Alternativen, wie Bahn und Strom billiger werden. Das Ziel sollte nicht sein noch eine Zusatzsteuer zu erstellen, um das Leben der weniger reichen Leute zu erschweren. Da kommt es dann auf die konkrete Umsetzung an.

    Mit der Co2 Steuer wird Bahn und Strom nicht billiger. Wie soll das gehen? Eher müsste man die Steuern auf die Bahn verringern und auf Ökostrom. Wofür haben wir eigentlich die Ökosteuer wenn konventioneller Strom nicht teurer ist als Ökostrom?

  • damit eben die klimafreundlichen Alternativen, wie Bahn und Strom billiger werden. Das Ziel sollte nicht sein noch eine Zusatzsteuer zu erstellen, um das Leben der weniger reichen Leute zu erschweren. Da kommt es dann auf die konkrete Umsetzung an.

    Die Bahn ist jetzt nicht so umweltfreundlich. Um die Gleise sauber zu halten, kippen die Tonnen von Chemikalien drauf.

    Und Leute ticken so nicht. Vielleicht die Ärmsten, aber die Meisten zahlen lieber drauf, als ihre Gewohnheiten zu ändern, oder ihr eigenes Auto zu benutzen, welches sie alle drei Monate wechseln und besser ist als die uncoole Bahn, oder der Bus.

  • Gernell kommen mir viele Vorschläge der Grünen und SPD wenig überdacht vor. Jeder redet immer nur um die schädlichen Benziner und Dieseler, aber keiner sagt, dass die Alternativen einfach zu teuer sind.

    Aber deswegen sollte man doch eine CO2-Steuer einführen, damit eben die klimafreundlichen Alternativen, wie Bahn und Strom billiger werden. Das Ziel sollte nicht sein noch eine Zusatzsteuer zu erstellen, um das Leben der weniger reichen Leute zu erschweren. Da kommt es dann auf die konkrete Umsetzung an.

    Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen. Und das denken sich sicherlich viele Leute, weil in vielen Teilen in NRW (keine Dörfer!!!) schlechte Verbindungen bestehen. Und Preise wollen die weiterhin erhöhen.

    Aber da ist bei dem System in Köln eigentlich schon alles verloren. Ich wüsste nicht, wie man das besser machen sollte, außer Jahrzehnte zu brauchen, um alles unterirdisch zu verlegen, damit jede Linie sein eigenes Netz bekommt. Und selbst da weiß ich nicht, ob das funktioniert.

  • Die Medien stürzen sich mal wieder sensationsgeil auf das Klimathema und schlachten es aus. Jetzt wird schon der CO2 Ausstoß von Streaming und Pornos schauen thematisiert. Seit sicher 50 Jahren diskutieren Wissenschaftler die Auswirkungen auf das Klima. Und kaum kommt ne 16 jährige Autistin daher, melken die Medien den letzten Tropfen aus diesem Thema.

  • Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen.

    Schon klar, dass man sich nicht erst nach Einführung einer Steuer um die Bahn oder generell ÖNV kümmern sollte, aber dann gibt es mehr Geld dafür und es kann mehr investiert werden. Wer da aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen lieber zahlen und nicht auf Alternativen umsteigen will, fördert damit auch den Ausbau der Alternativen. Also unterm Strich würde das dann auch helfen.