Ungewollte Schwangerschaft: abtreiben oder behalten?

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  • Dann hat dir die Schule aber was falsches erzählt oder du hast nicht richtig aufgepasst oder der Lehrer hat das halt im Kontext als Beginn des Lebens betitelt, was nicht bedeutet, dass es eine allgemein anerkannte Definition ist. Tatsächlich erfüllt eine befruchtete Eizelle weniger Merkmale von Leben als eine Blume. Vielleicht solltest du auch da dich etwas mehr informieren und recherchieren anstatt dich auf eine Schulerinnerung bei so einem wichtigen Thema zu verlassen.


    Es gibt die Definition, die sagen, dass schon das Potential für Leben zu schützen ist. Sprich, Verhütung ist verboten und überhaupt solltest du bedenken, wie viel potentielles Leben du ermordest, wenn du dich sexuell befriedigst.
    Dann eben die Definition, dass mit der Verschmelzung das Leben beginnt. Dann eine, die sagt, erst wenn das Nervensystem steht und man die Umgebung überhaupt wahrnehmen kann und etwas empfinden kann. Dann Definitionen, die sagen, erst dann, wenn man theoretisch außerhalb vom Mutterleib überleben könnte, also der eigene Organismus komplett ist. Zuletzt auch der Moment, wenn die Geburt beginnt.


    Du kannst dich nicht einfach an eine Definition hängen, die umstritten ist, und meinen, dass alle sich dran zu halten haben. Du kannst es für dich so sehen, aber es heißt nun mal nicht, dass es so für alle ist.



    #TeamMagma

  • Also ich finde ja, Männer tragen als Oberhäupter der Familie durchaus die Verantwortung für sämtliche Familienmitglieder (in diesem Fall die Frau und das Kind). Am Ende ist es ja der Mann, der die Existenz der Familie trägt und daher sollte ihm auch das letzte Wort in dieser Sache zufallen.


    #TeamAqua

  • Also ich finde ja, Männer tragen als Oberhäupter der Familie durchaus die Verantwortung für sämtliche Familienmitglieder (in diesem Fall die Frau und das Kind). Am Ende ist es ja der Mann, der die Existenz der Familie trägt und daher sollte ihm auch das letzte Wort in dieser Sache zufallen.


    #TeamAqua

    Du Sexist! In welchem Jahrhundert lebst du eigentlich, du Macho?


    (Bester Trollbeitrag, 10/10. :cool: )


    #TeamMagma

  • Wie ensteht menschliches Leben. Da wurde halt der Vorgang von der Befruchtung bis zur Geburt gezeigt. Nun, nur mit der Befruchtung ensteht nunmal menschliches Leben. Du kannst es nicht auf ein bestimmtes Stadium begrenzen und meinen, dass ab hier das Ungeborene ein Mensch ist und die anderen Stadien davor hätten nichts mit dem "menschlichen Leben" zu tun? Das wäre das Gleiche wenn ich behaupte, dass eine Eichel nichts mit der Eiche gemein hätte. Wenn es für Dich mehrere Definitionen gibt, hast du Dir schon Gedanken gemacht, welche Defintion am ehesten zutrifft?


    https://rtlnext.rtl.de/cms/sie…erte-tochter-4147564.html


    Ein schönes Beispiel, dass trotz der Schwerbehinderung die Mutter am Ende überglücklich ist. Bei einer Abtreibung wäre die Mutter wohl nicht glücklich.


    Ich glaube, dass mehrere Mütter ,trotz eines schwerbehinderten Babys, am Ende nach einer Geburt glücklicher mit dem Gesamtergebnis sind, als wenn man das Baby schon vorher abtreibt.

  • Ich glaube, dass mehrere Mütter ,trotz eines schwerbehinderten Babys, am Ende nach einer Geburt glücklicher mit dem Gesamtergebnis sind, als wenn man das Baby schon vorher abtreibt.

    Nun, wenn man sich als Elternteil gewachsen fühlt, diesem Kind eine Rundumbetreuung , Pflege und Aufmerksamkeit geben zu können, den Aufwand finanziell noch gestemmt bekommen, gegebenenfalls die Wohnung entsprechend umzubauen - sofern der Vermieter mitspielt - und sich dazu bereit erklärt, dieses Kind sein restliches Leben über zu begleiten. Und das sind alles schon Faktoren, die in der Realität sehr schwer umzusetzen sind; angefangen damit, dass man natürlich arbeiten muss, um das nötige Geld für die Pflege zu verdienen, wie aber, wenn du gleichzeitig dein Kind betreuen musst, sofern sich kein ambulanter Pflegeplatz/Pflegedienst findet? Mal ganz von der emotionalen und psychischen Belastung abgesehen, die in so einem Fall auf die Eltern zukommt.


    Abgesehen davon, dass rtl neben Wikipedia eine der Quellen ist, die man mit Vorsicht genießen sollte oder am Besten gar nicht, bin ich der Ansicht, dass man dem Kind damit auch nicht unbedingt einen Gefallen tut. Je nachdem, wie viel es von der Umwelt noch mitbekommt bzw wie hoch der Grad der Behinderung ist, stelle ich es mir sehr schlimm vor, andere Kinder zu sehen und all die Dinge selbst nicht tun zu können oder schon an kleinsten Aufgaben zu scheitern. Und als Elternteil ebenso sehr, sein Kind zu sehen und zu wissen, dass es nie ein normales Leben führen kann.



    Bezüglich der Definition übrigens, es ist schwierig, eine geeignete zu finden und in Deutschland wäre Abtreibung zumindest nicht straffrei, wenn diese Definition bei der Befruchtung ansetzen würde. Man könnte sagen "Leben bedeutet, wenn die den Organismus erhaltenen Organe anfangen zu arbeiten", auf einfachster Ebene. Gut, im nächsten Schritt müsste man klären, inwiefern dies im Mutterleib wirklich gewährleistet ist; meint man damit nur das Herz, oder noch andere Organe? Das Wort "erhalten" könnte theoretisch noch weiter zerpflückt werden, indem man entweder davon ausgeht, dass damit Herz, Lunge und vielleicht Gehirn gemeint sind oder auch die Organe des Verdauungstrakts, weil das Kind ja später zum Überleben essen und trinken müsste.


    Es gibt nicht EINE ultimative Definition davon. Es gibt nur viele verschiedene, von denen man sich eine aussuchen und daran seine Maßstäbe festmachen kann.

    "僕の命令は絶対."
    "My orders are absolute."

    赤司・征十郎 ~

    Einmal editiert, zuletzt von Namine ()

  • Ein schönes Beispiel

    Anekdotische Beweisführung. Oder anders gesagt: Niemand behauptet, es wäre unmöglich. Niemand behauptet, die Eltern schwerbehinderter Kinder könnten unter keinen Umständen damit klar kommen. Umgekehrt heißt das nicht, dass jeder Mensch, der ein solches Kind bekommen würde, damit auch klar käme. Sonst könnte ich auch Menschen, die ihrem Baby ein Kissen ins Gesicht gedrückt haben, weil sie zocken wollten, als Beleg dafür anführen, dass Menschen nicht geeignet sind Kinder großzuziehen.
    Ansonsten hat es @Namine bereits recht gut ausgeführt, ein solches Kind ist eine erhebliche Belastung, der nicht jeder gewachsen ist. Also beginnt man verschiedene Rechtsgüter abzuwägen. Du kannst schwerlich verlangen, dass dabei jeder zum Ergebnis kommt, dass man das Kind trotzdem bekommen müsse.
    Aktuell ist die gesellschaftliche Vereinbarung, dass unter bestimmten Umständen ein Schwangerschaftsabbruch nicht strafbar ist (festgelegt im §218a StGB). Keine unumstößliche Ansicht, die Bedingungen sind jedoch durchaus plausibel gewählt. Wichtigstes Argument dürfte hierbei sein, dass der Embryo zum Zeitpunkt der Abtreibung üblicherweise nicht fähig ist Schmerzen zu empfinden. Zumal aufgrund der ohnehin vorhandenen Pflicht zur Beratung davon auszugehen ist, dass niemand leichtfertig eine Schwangerschaft abbricht.

  • @Edex
    Siehe Namine. Ansonsten definiere du doch mal "Leben" und zwar allgemeingültig, nicht so schwammig wie du meinst. Dann verstehst du vielleicht warum der Rest der Gesellschaft Schwierigkeiten hat ,genau zu sagen, wann ein Leben beginnt.


    Meine persönlichen Ansichten möchte ich mit dir nicht teilen. Ich habe lediglich Wissen wiedergegeben und poche nicht auf meine private Definition.

  • Zitat von Edex

    Wie ensteht menschliches Leben. Da wurde halt der Vorgang von der Befruchtung bis zur Geburt gezeigt. Nun, nur mit der Befruchtung ensteht nunmal menschliches Leben. Du kannst es nicht auf ein bestimmtes Stadium begrenzen und meinen, dass ab hier das Ungeborene ein Mensch ist und die anderen Stadien davor hätten nichts mit dem "menschlichen Leben" zu tun? Das wäre das Gleiche wenn ich behaupte, dass eine Eichel nichts mit der Eiche gemein hätte. Wenn es für Dich mehrere Definitionen gibt, hast du Dir schon Gedanken gemacht, welche Defintion am ehesten zutrifft?

    Ehrlich jetzt, du hattest vor ein paar Beiträgen noch nichtmal wirklich Ahnung, was ihr in der Schule an Grundlagenstoff durchgenommen habt... ^^"


    https://rtlnext.rtl.de/cms/sie…erte-tochter-4147564.html


    Ein schönes Beispiel, dass trotz der Schwerbehinderung die Mutter am Ende überglücklich ist. Bei einer Abtreibung wäre die Mutter wohl nicht glücklich.


    Ich glaube, dass mehrere Mütter ,trotz eines schwerbehinderten Babys, am Ende nach einer Geburt glücklicher mit dem Gesamtergebnis sind, als wenn man das Baby schon vorher abtreibt.

    In Medien werden bei diesen Themen immer glückliche Menschen gezeigt oder zumindest Menschen in ihren glücklicheren Momenten, damit andere ganz bezaubert sagen können: "Oh guck mal, diese Person hat so ein schweres Schicksal und ist trotzdem sooo froh. Wie schön."


    Die Situationen, in denen jemand fast daran verzweifelt, werden in solchen Artikeln und Dokus entweder gar nicht oder nur ganz kurz gezeigt oder generell komplett verklärt.


    Was speziell bei RTL sehr wahrscheinlich ist. Was alles weggeschnitten wird oder ob die Mutter nicht nur das zeigt, wovon sie glaubt, dass sie es sagen und zeigen sollte, wird dir ja gar nicht erst gezeigt.


    Sobald Dinge zu schön aussehen, darf man sie auch gerne mal hinterfragen. ^^"

  • Ich glaube, dass mehrere Mütter ,trotz eines schwerbehinderten Babys, am Ende nach einer Geburt glücklicher mit dem Gesamtergebnis sind, als wenn man das Baby schon vorher abtreibt.

    Ich würde mir manchmal wirklich wünschen, dass du KONKRETE Beispiele äußerst und nicht einfach irgendwelche Meinungen und Urteile annimmst, weil dir dein "weit ausgeprägter" Verstand und deine "Menschenkenntnis" das sagt. Und diese "was wäre, wenn" Situationen sind sowieso absolut ungeeignet um so etwas auszudiskutieren.


    Die Lebensgefährtin meines Vaters hat eine schwerstbehinderte Tochter - wir reden hierbei von einem inzwischen fast 30 Jahre alten Mädchen, geistig auf dem Level einer zwei- bis dreijährigen, nicht in der Lage irgendetwas selbst zu tun, geschweige denn ansatzweise eigenständig zu sein - , und auch wenn die Frau das Kind liebt, schließlich ist es ihr Kind, ist oft in einer Situation, in der sie alle Entscheidungen, die mit dem Kind zusammenhängen, anzweifelt.
    Klar, wenn man 30 Jahre mit dem behinderten Kind verbracht hat, übersteigt die Liebe, die sich über die Zeit entwickelt hat, sicherlich manche Probleme und anfängliche Zweifel, aber ich bin der festen Überzeugung - und einiges hat sie auch selbst schon so gesagt - dass sie glücklicher wäre, wenn sie das Kind nicht hätte bekommen müssen. Sie lebt mit dieser Verantwortung und liebt ihre Tochter über alles, aber sie ist von Problemen tagtäglich verfolgt, obwohl das Mädchen inzwischen im Pflegeheim lebt.

    Nun, wenn man sich als Elternteil gewachsen fühlt, diesem Kind eine Rundumbetreuung , Pflege und Aufmerksamkeit geben zu können, den Aufwand finanziell noch gestemmt bekommen, gegebenenfalls die Wohnung entsprechend umzubauen - sofern der Vermieter mitspielt - und sich dazu bereit erklärt, dieses Kind sein restliches Leben über zu begleiten.

    Und genau das ist eben ein gigantisches Problem - man kann, gerade wenn man noch keine Kinder hatte, ganz schwer einschätzen, ob man das wirklich stemmen kann. Ein Kind ist schon eine Herausforderung, aber der Vorteil bei gesunden Kindern ist schlichtweg, dass man sie irgendwann loslassen kann, in ein eigenes, selbstständiges Leben. Körperlich behinderte Menschen, Menschen mit Mutismus oder Blinde können irgendwo, trotz Einschränkungen, alleine leben und ein Leben für sich selbst führen. Jemand, der geistig schwerstbehindert ist, und dessen Zustand immer auf einem Level bleiben wird, wird niemals das Stadium erreichen können, in dem sie selbstständig Entscheidungen treffen können. Das kann für die Eltern im Endeffekt eine Begleitung und Verantwortung bis ans Ende ihres Lebens bedeuten. Und genau das muss man sich klar machen, bevor man ein Schwerstbehindertes Kind bekommt.
    Ich persönlich sehe mich dazu weder emotional, noch finanziell irgendwann in der Lage. Nennt mich egoistisch, irgendwo ist das ja auch definitiv egoistisch, aber ich möchte kein schwerstbehindertes Kind zur Welt bringen müssen, 9 Monate Intimität auf hohe Art und Weise mit einem Lebewesen genießen, nur um dann festzustellen, dass dieses Kind niemals das Wunder des Lebens, das Erwachsenwerden und die stetige Verwandlung, die Menschen erleben dürfen, erfahren darf. Das würde mir mein Herz brechen.
    Ich kann ja irgendwo schon verstehen, dass manche Leute sagen "Gut, dann brings gefälligst zur Welt, du kannst es ja immer noch abgeben!", aber wer sind wir zu entscheiden, dass ein Mensch, der derartig eingeschränkt ist, und im Endeffekt sein Leben lang vor sich hinvegetieren wird, diese Bürde erleben muss? Stellt ihr es euch schön vor, 30, 40, ach, 90 Jahre an Maschinen zu hängen, nicht einmal eigenständig eine Gabel zum Mund führen zu können oder sogar zu kauen? Ist das wirklich, was Leben bedeutet?
    Obvs, umgekehrt kann man sagen "und wer sagt, dass diese Menschen nicht so leben wollen?", aber auch hier wieder die Frage - wo fängt Leben an und wo hört "existiert halt einfach" auf?

    Anekdotische Beweisführung. Oder anders gesagt: Niemand behauptet, es wäre unmöglich. Niemand behauptet, die Eltern schwerbehinderter Kinder könnten unter keinen Umständen damit klar kommen. Umgekehrt heißt das nicht, dass jeder Mensch, der ein solches Kind bekommen würde, damit auch klar käme. Sonst könnte ich auch Menschen, die ihrem Baby ein Kissen ins Gesicht gedrückt haben, weil sie zocken wollten, als Beleg dafür anführen, dass Menschen nicht geeignet sind Kinder großzuziehen.

    ^

  • Gut, man könnte nun sagen, dass man auch durch einen Unfall schwerstbehindert werden kann und auch Krebserkrankungen uä. genauso eine Herausforderung darstellen, aber zu dem Zeitpunkt ist das Kind bereits auf der Welt und du hast sicherlich eine viel stärkere emotionale Bindung zu ihm, als zu einem drei Monate altem Embryo.


    Zitat von Felicia

    Das würde mir mein Herz brechen.
    Ich kann ja irgendwo schon verstehen, dass manche Leute sagen "Gut, dann brings gefälligst zur Welt, du kannst es ja immer noch abgeben!", aber wer sind wir zu entscheiden, dass ein Mensch, der derartig eingeschränkt ist, und im Endeffekt sein Leben lang vor sich hinvegetieren wird, diese Bürde erleben muss? Stellt ihr es euch schön vor, 30, 40, ach, 90 Jahre an Maschinen zu hängen, nicht einmal eigenständig eine Gabel zum Mund führen zu können oder sogar zu kauen? Ist das wirklich, was Leben bedeutet?

    Wenn solch ein Mensch körperlich eingeschränkt ist und schwere Beschwerden hat, dann nein.
    Wenn du von einem stark geistig beinträchtigtem Menschen sprichst, wird sich jemand mit den geistigen Fähigkeiten eines Zweijährigen wenig daran stören. Für die Eltern ist das eine größere Belastung, imo.

  • Wie ensteht menschliches Leben. Da wurde halt der Vorgang von der Befruchtung bis zur Geburt gezeigt. Nun, nur mit der Befruchtung ensteht nunmal menschliches Leben.

    Ja und weiter? Es ist vollkommen unerheblich, wie man "Leben" definiert. Solange der Embryo nicht nur keine Schmerzen empfindet, sondern überhaupt kein Bewusstsein hat, kann eine Abtreibung moralisch nicht verwerflich sein.

  • Du solltest bedenken, dass ein Kind zwar bei der Entwicklung Züge eines kleinen Parasiten aufweist, weil es sich von dem ernährt, was die Mutter zu sich führt, im Grunde aber einen großen Unterschied aufweist: Ein Kind schädigt den Körper der Mutter nicht!

    Ich weiß, der Beitrag ist n paar Seiten alt. Aber soweit ich weiß, zerstört das Kind die Mutter, sollte diese nicht genug Essen, nimmt sich das Kind nämlich anderweitig die Nahrung. Es isst die Mutter also von innen auf. Natürlich ist das jetzt kein Normalfall, aber am Ende ist es doch irgendwie sehr Parasiten ähnlich, auch wenn es in den meisten Fällen ein gewollter Parasit ist.


    Meine Meinung zu dem Thema ist im übrigen, dass ich es gut finde, wenn man abtreiben darf. Natürlich in den vorgegebenen 3 Monaten, in denen das Kind eh noch keine Bewusstsein hat, man kann ja nichts zerstören, was eben noch nicht mal richtig existiert hat.
    Es können immer Unfälle passieren, die einem einfach nicht passen. Wenn es jemandem einfach nicht in den Kram passt, wegen Schule, Familie, Arbeit, Geld, oder aus egoistischen Gründen, ist doch egal. Aber besser, als wenn ein Kind geboren wird, auf das man keine Lust hat und welches dann sowieso nur vernachlässigt wird, oder um das man sich einfach nicht kümmern kann, aus welchen Gründen auch immer.

  • @Happily
    So falsch ist das nicht. Die Zygote selbst sendet Signale aus, die Immunzellen signalisieren sollen, sie nicht zu entfernen, weil der Körper sie als Fremdkörper bishin zu einem Parasiten betrachtet. ^^"

  • Eines Vorweg. Man versteht mich falsch.


    Ich zitiere sehr ungerne eigene Texte, aber das muss ich wohl, weil mir Dinge vorgeworfen wird, die ich hätte nicht durchgedacht wären.

    Zitat von Edex

    Deutschland ist ein reiches Land, hat aber einen großen Bedarf in der Pflege und dazu gehört auch die Pflege von Menschen mit einer Schwerbehinderung. Die brauchen Zuliebe.

    Ich kann es auch länger formulieren. Dazu ist auch gesagt, dass eine bessere Pflege selbstverständlich auch die Eltern entlasten sollen. Ich kenne selber auch Eltern, die mit Kindern umgehen müssen, die nie selbstständig werden. Das ist für die Eltern kein Leben, wenn man sich stets um eine Sache da sein muss und nie das Gefühl haben jeden Ärger loszuwerden. Aber unser Sozialsystem ist einfach schwach. Ich finde Schwerstbehinderte, die immer Hilfe brauchen sollen auch immer von der Pflegeversicherung bezahlt bekommen. So wie es Altenheime für Ältere gibt, sollten auch für Schwerstbehinderte jederzeit möglich sein in einem Heim eine Wohnung für sich zu haben. Es muss auch möglich sein, dass die Eltern auch für eine längere Zeit eine Auszeit nehmen können oder noch besser, dass die Eltern nur vorbeischauen wenn die wollen. Aber wenn es um Schwerbehinderte geht, sind wir eh oft im Nachteil. Trotz ein paar Freizüglichkeiten wie Rundfunkgebührenbefreiung, Kfz Steuer Absenkung, Kostenlose oder vergünstige Nutzung vom öffentlichen Nahverkehr usw.. haben Schwerbehinderte dafür Andere Schwierigkeiten. Je nach Behinderung, braucht man Gerätschaften als Hilfmittel, die meist auch sehr teuer sind, aber nur ein Teil oder garnichts von der Krankenkasse übernommen werden. Dann kommt auch die Arbeit selbst dazu. Schwerbehinderte haben es zumeist schwieriger einen Job zu bekommen. Der besondere Kündigungsschutz für Behinderte schreckt viele Arbeitsgeber ab trotz der Zuschüsse. Dazu muss gegebenfalls auch der Arbeitsplatz verändert werden. Dann kommt auch das Soziale selbst. Schwerbehinderte kommen meist bei Anderen misstrauischer rüber, weil leicht der Eindruck entsteht, dass etwas "komisch" ist oder "anders". Freundschaftliche Beziehungen sind oft schwieriger, von festen Beziehungen ganz zu schweigen. Schwerbehinderte können auch wegen der eigenen Beschaffenheit dazu gehindert werden sich bei anderen Menschen zu zeigen, wie es sonst bei anderen Mitmenschen üblich ist.


    Das soll nur verdeutlichen, dass nicht nur die Eltern Nachteile davon haben, sondern das Kind auch selbst. Dennoch soll es Pflicht des Staates sein, dass man trotz aller Einschränkungen ein würdiges Leben schenkt und dazu strebt, dass durch Fortschritte die "Lebensentfaltung" der Schwerbehinderten wieder gibt.



    Zitat von Cassandra

    Ansonsten definiere du doch mal "Leben" und zwar allgemeingültig, nicht so schwammig wie du meinst. Dann verstehst du vielleicht warum der Rest der Gesellschaft Schwierigkeiten hat ,genau zu sagen, wann ein Leben beginnt.


    Meine persönlichen Ansichten möchte ich mit dir nicht teilen. Ich habe lediglich Wissen wiedergegeben und poche nicht auf meine private Definition.

    Leben ist was ensteht und die Befruchtung ist ein Entstehprozess. Mit der Zellverteilung entsteht Leben, die Zellverteilung selbst ist Leben, weil sich Zellen vermehren. Es ist nichts Künstliches oder Maschinelles. Die Individualentwicklung ist das Leben jedes Lebewesen. Dazu gehört die Befruchtung dazu.


    Schade, dass du deine Absichten dazu nicht mit mir äußern magst.



    Zitat von QueFueMejor

    Anekdotische Beweisführung

    Es soll ja nur darstellen, dass es halt auch anders geht. Es war ja auch nur ein Beispiel. Niemand hat die Absicht über ein Leben zu entscheiden. Sei es die Frau über das ungeborene Leben oder der Richter über einen Mörder. Da müssen mehrere Kriterien zusammen passen, wenn es nicht anders möglich ist als der Tod.


    @Feliciá


    Mit der von mir genannten Änderungsvorschläge würde man so Einiges für alle Beteiligten die Sache erleichtern. Es war nur ein "Ich denke", dass es Mehrere Eltern gibt, die letzendlich doch mit den Schwerbehinderten glücklicher sind als wenn jeder das Kind abgetrieben hätte.


    Wir Menschen sind (noch) nicht in der Lage, die Gene von uns so zu verändern, dass den Neugeborenen dann von sämtlichen Gendeffekten erspart würden. Solange es so ist sind wir alle uns schuldig, jeden ein bestmögliches Leben zu ermöglichen.



    Zitat von Leviator

    Ja und weiter? Es ist vollkommen unerheblich, wie man "Leben" definiert. Solange der Embryo nicht nur keine Schmerzen empfindet, sondern überhaupt kein Bewusstsein hat, kann eine Abtreibung moralisch nicht verwerflich sein.

    Immer wenn höre, dies und jene wäre moralischer als das, dann bin ich angepisst. Keiner hat zu bestimmen, dass es moralischer ist eine Pflanze zu essen statt ein Tier und genauso weniger hat keiner zu bestimmen, ob eine Abtreibung moralisch oder nicht sei. Das ist eine Abwertung von einer bestimmten Lebensform, was du betreibst. Es hat viel mit Gefühlen zu tun, dass wir Manches als "weniger schlimm" als Andere Dinge empfinden.

  • Das ist eine Abwertung von einer bestimmten Lebensform, was du betreibst.

    Auch hier: ja und? Es sind nun einmal nicht alle Lebensformen gleichwertig, schon gar nicht kann man eine "Lebensform" die kein Bewusstsein hat, mit einem lebenden Menschen gleichsetzen. Und nochmal: hör bitte mit dieser Heuchelei auf. Wenn dich das anpisst, dann dürftest du überhaupt nichts mehr essen, weder Pflanzen noch Tiere. Oder aber, du dürftest nichts dagegen haben, wenn man Menschen tötet um sie zu essen. Anderenfalls würdest du nämlich selbst bestimmen, dass es moralischer ist Pflanzen zu essen, als einen Menschen zu essen und würdest damit selbst andere Lebensformen abwerten.

  • Zitat von Edex

    Deutschland ist ein reiches Land, hat aber einen großen Bedarf in der Pflege und dazu gehört auch die Pflege von Menschen mit einer Schwerbehinderung. Die brauchen Zuliebe.

    Das stimmt zwar, aber es ändert nichts am momentanen Ist-Zustand mit dem Betroffene leben müssen.


    Zitat von Edex

    Immer wenn höre, dies und jene wäre moralischer als das, dann bin ich angepisst. Keiner hat zu bestimmen, dass es moralischer ist eine Pflanze zu essen statt ein Tier und genauso weniger hat keiner zu bestimmen, ob eine Abtreibung moralisch oder nicht sei. Das ist eine Abwertung von einer bestimmten Lebensform, was du betreibst. Es hat viel mit Gefühlen zu tun, dass wir Manches als "weniger schlimm" als Andere Dinge empfinden.

    Pflanzen besitzen nunmal kein Nervensystem und können daher keine Schmerzen empfinden.
    Du kannst ja gerne daran privat daran glauben, dass Pflanzen sowas wie eine Seele besitzen. Einige Naturreligionen schreiben sogar unbelebter Materie eine Seele oder bestimmte Form von Energie zu. Das ist an sich genauso völlig legitim wie jeder andere Glaube.
    Trotzdem muss dir bewusst sein, dass deine eigene Überzeugung nunmal keine allgemeingültige Richtlinie sein kann und nichts an dem nicht vorhandenen Schmerzempfinden und Nervensystem von Pflanzen ändert - und was isst du dann eigentlich?

  • Ich weiß, der Beitrag ist n paar Seiten alt. Aber soweit ich weiß, zerstört das Kind die Mutter, sollte diese nicht genug Essen, nimmt sich das Kind nämlich anderweitig die Nahrung. Es isst die Mutter also von innen auf. Natürlich ist das jetzt kein Normalfall, aber am Ende ist es doch irgendwie sehr Parasiten ähnlich, auch wenn es in den meisten Fällen ein gewollter Parasit ist.

    Ein paar ordentlich langer Seiten ^^


    Mit deinem Einwurf gebe ich dir aber Recht. Eine Freundin von mir, deren Tochter nun vier Jahre alt ist, war während ihrer Schwangerschaft auch mehr im Krankenhaus als Zuhause, weil sie nicht gut bzw. genug gegessen hat, das Kind ihr alles Wichtige entzogen hat und dann in eine Art Entwicklungsstop geriet, weil nicht genug Nahrung und Nährstoffe vorhanden wahren, um das Wachstum weiter zu begünstigen. In dieser Hinsicht war die kleine freche Maus also ordentlich Parasit, aber eben nur soweit, wie was vorhanden war, dann erfolgte ein Leerlauf, weil es nichts mehr gab.
    Entsprechend war meine Freundin einfach mal weit mehr als die Hälfte ihrer Schwangerschaft im Krankenhaus und musste dort aufgepäppelt werden und bekam entsprechend verordnet, was sie zu sich nehmen muss etc. Glaub mir, ihr Wunsch nochmals eine Schwangerschaft durchzumachen ist ziemlich gegen null gesunken.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • So wie es Altenheime für Ältere gibt, sollten auch für Schwerstbehinderte jederzeit möglich sein in einem Heim eine Wohnung für sich zu haben.

    Du bist dir dessen bewusst, dass wir in Deutschland einen extremen Pflegenotstand haben, ja? Es gibt Pflegeheime für Schwerbehinderte, aber dort kann man sich nun einmal auch nicht immer um sie kümmern, um nicht zu sagen, da kann man kaum mehr tun, als das notwendigste, sprich, das physische Notwendige: Dafür sorgen, dass sie essen bekommen, dafür sorgen, dass sie meistens sauber sind, dass sie Medikamente bekommen und dass sie schlafen. Wobei selbst das manchmal alles schwer ist, weil eben so wenig Geld für die Sachen da ist und ja, Pflegenotstand halt.


    Davon abgesehen kann man nun einmal, wie andere hier schon sagten, einfach von niemanden verlangen, sein Leben nach einem Kind umzustellen. Es ist unglaublich toll, wenn das Leute machen (zumindest in der Theorie, gleich dazu mehr), aber man kann es nicht verlangen. Es ist einfach eine solche physische und psychische Belastung. Es ist niemanden geholfen, wenn man Leute dazu zwingt, ein behindertes Kind zu bekommen, um dass sich diese nicht kümmern können, so dass das Kind verwahrlost und die Eltern kaputt gehen. Und gerade bei schwerbehinderten Kindern ist Adoption oftmals auch keine Möglichkeit, weil die meisten Leute nun einmal gesunde Kinder adoptieren wollen.


    Was die Sache bzgl. "zumindest in der Theorie" angeht: Ich habe im Verwandtenkreis einen Fall, wo eine alte Frau sich um ihre Tochter, die unter Trisomie leidet kümmert. Seit beinahe 40 Jahren. Die alte Frau hat alles aufgegeben, um sich um die kranke Tochter zu kümmern, und dennoch kann ich einfach kaum an mich halten, wenn ich die beiden sehe. Daher das meine Mutter viel mit Behinderten gearbeitet hat, habe ich viel von Leuten mit Trisomie mitbekommen, und ja, natürlich sind diese in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Aber die Betroffene hier hat nie die Möglichkeit bekommen, irgendetwas selbstständig zu machen, weil ihre Mutter für alles da ist. Ihre Mutter trifft alle Entscheidungen, behandelt sie wie eine Vierjährige und - das schlimmste - dichtet ihr ständig neue Krankheiten an, die sie dann teilweise auspendelt! Davon abgesehen, dass ich es schon wirklich arg finde, wie der Frau jede Möglichkeit zu auch nur einem Mindestmaß an Selbstbestimmung genommen wird, kommt auch noch dazu: Die Mutter ist mittlerweile sehr alt und wird irgendwann sterben? Und dann? Was machen sie dann mit der Patientin, die nie etwas anderes kannte, als von ihrer Mutter umsorgt zu werden, und um die sich dann auch niemand mehr kümmern kann, weshalb sie wohl in ein Heim kommen wird.


    Das soll nicht heißen, dass ich der Meinung bin, dass man sie jetzt besser hätte abtreiben sollen. Ich meine nur, dass diese ganze romantische Vorstellung, die du davon zu haben scheinst, wenn sich die Eltern um das behinderte Kind kümmern, nicht immer so großartig ist, selbst wenn die Eltern nicht daran zerbrechen.


    Mit der Zellverteilung entsteht Leben, die Zellverteilung selbst ist Leben, weil sich Zellen vermehren.

    Alles biologische betreibt Zellteilung. ALLES. Dennoch sehen wir das meiste davon als nicht zu schützenswert an.


    Immer wenn höre, dies und jene wäre moralischer als das, dann bin ich angepisst. Keiner hat zu bestimmen, dass es moralischer ist eine Pflanze zu essen statt ein Tier und genauso weniger hat keiner zu bestimmen, ob eine Abtreibung moralisch oder nicht sei.

    Außer natürlich, derjenige, der das bestimmt, bist du, nicht? Denn nichts anderes tust du hier (und anderswo) die ganze Zeit.

  • Okay, aber das sind auch eher Ausnahmen und solche Geschichten alleine sollten nicht davon abhalten ein Kind zu bekommen. So ab etwa dem 6. Monat verbraucht ein Kind ca 500, 600 kcal. Das ist nicht SO viel. ^^"

  • @Edex
    Ich kann in dieser Diskussion deine Punkte sogar ein wenig nachvollziehen. Ich weiß, dass du behindert bist, auch wenn ich gerade nicht genau weiß, was du hast und kann natürlich verstehen, dass du froh bist, dass deine Eltern dich nicht abgetrieben haben. Aber du kannst eben von deinen Eltern nicht auf andere schließen und das jedes Kind dann selbstverständlich in ein Heim extra für Behinderte gegeben wird, ist auch keine Selbstverständlichkeit, wie Alaiya schrieb, es gibt ja nicht mal genug für normale Altenheime, wie will man dann noch Behinderte betreuen, die manchmal sogar noch schwieriger sein können, je nach Krankheit?
    Und du kannst auch genauso wenig von den Eltern verlangen, dass sie ihr ganzes Leben für ein behindertes Kind opfern. Das sind so viele Kosten, die eben auch nicht bezahlt werden und was ist überhaupt wenn die Eltern sterben? Adoption? Als ob irgendjemand ein ka 30 jähriges Kind adoptiert, dass geistig auf dem Niveau eines 4jährigen ist. Um jetzt mal vom Extremfall auszugehen.
    So schön deine Vorschläge auch klingen, aber sowas ist einfach mit dem was wir haben nicht umsetzbar.
    Deswegen hast du aber noch lange nicht das Recht, irgendjemandem vorzuschreiben was moralisch verwerflich ist. Du machst dir bestimmt auch keine Gedanken darüber, wenn du ein Insekt tötest oder? Liegt eben daran, dass sie untergeordnete Lebensformen sind und kein Gehirn besitzen und keine Schmerzen empfinden. Genauso funktioniert ein Fötus in den ersten drei Monaten, die man abtreiben darf. Ob daraus jetzt ein Huhn, eine Katze oder ein Mensch entsteht ist doch egal, es ist eben noch keine höhere Lebensform. Wie das ethisch vertretbar ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber du kannst nicht behaupten, dass es moralischer wäre es nicht 'umzubringen', wo doch auch so viele auch Insekten umbringen. Wenn nicht sogar jeder Mensch das schon mal gemacht hat.



    Okay, aber das sind auch eher Ausnahmen und solche Geschichten alleine sollten nicht davon abhalten ein Kind zu bekommen. So ab etwa dem 6. Monat verbraucht ein Kind ca 500 kcal. Das ist nicht SO viel. ^^"

    Jetzt nicht speziell darauf bezogen, wenn man zu wenig isst. Aber ich kann verstehen, dass viele Komplikationen in der Schwangerschaft, auch welche die man nur von anderen hört, schon dazu führen, dass man eben kein Kind/keine Kinder mehr will.
    Ne Schwangerschaft ist auch mit neun Monaten voller Nebenwirkungen und nervenaufreibenden Dingen verbunden und endet auch danach nicht. Im Normalfall sollte man das Kind ja auch noch stillen. Also ich habe meiner Mutter zum Beispiel die Nippel immer voll Blau gesaugt ^^" (Hat sie mir erzählt...). Dann muss man auf so viel verzichten, zum Beispiel wenn man irgendein Sporthobby hat, geht nicht. Und viele leiden ja auch noch unter der Gewichtszunahme nach der Schwangerschaft, von der viele nicht mehr weg kommen. Mal ganz abgesehen eben, von den Sachen die während der Schwangerschaft sind, wo ich auch schon Dinge gehört habe, wie monatelange 'Morgenübelkeit' die einfach fast den ganzen Tag anhält, Stimmungsschwankungen bis zum geht nicht mehr, Depressionen und was weiß ich.
    Noch dazu die Schmerzen der Geburt.
    Also mir macht das alles schon ziemliche Angst und ich bin nicht mal betroffen. Kann mir vorstellen, dass andere eben auch deswegen abtreiben. Habe zum Beispiel auch eine Freundin, die vielleicht mal Kinder adoptieren möchte, aber sie will niemals schwanger werden, aus diesen Gründen.