Wettbewerb Nr. 17: Pokémon unter sich

  • Herzlich willkommen im Votetopic zum 17. Wettbewerb in der Saison '11.
    (Information Wettbewerb Nr. 17: Pokémon unter sich)
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.


    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen drei Texten auf!


    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt


    Die Deadline des Votes ist am 22.10.2011 um 23:59 Uhr.



    Da wir 8 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 6 Punkte zu verteilen!









  • Download-Post



    Auch zu diesem Wettbewerb gibt es wieder die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Wie immer wurde die PDF-Datei von Cyndaquil und das ePub von Riako erstellt. Für Fragen und Verbesserungsvorschläge wende dich bitte direkt an die jeweiligen Urheber.




    Und nun wünschen wir euch noch viel Spaß beim bequemen Lesen der Texte und hoffen wieder auf rege Beteiligung am Voten =D

  • Nach anfänglichen Schwierigkeiten freue ich mich umso mehr, dass schließlich doch einige Abgaben zu diesem sehr interessanten Thema zusammen gekommen sind. Vorab sei gesagt, dass mir die Wahl für diesen Vote wirklich nicht leicht gefallen ist. Es sind wirklich richtig tolle und beneidenswerte Texte dabei, die diesen Vote zu einer einzigen Qual machen. Sei es wie es sei: hier die Punkte:



    Mein bescheidener Vote:



    Mit samtenen Pfoten auf krummen Pfaden:
    Allein für den Titel verdient die Autorin/der Autor ein dickes Lob. Ich musste nur diese bereits lesen, um festzustellen, dass diese Geschichte absolut lohnend und vielversprechend ist. Die eigentliche Handlung scheint bilderbuchreif. Ein paar schöne Augen, balzende Umwerber, ein Streit und eine Lektion am Ende der Geschichte. Insbesondere die - ich nenne sie mal so - Hymnen, mit denen sich Natu und Fiffyen selbst präsentieren, verdienen Anerkennung und gefielen mir ausnahmslos äußerst gut. Warum es die Geschichte dann nicht auf die Spitze des Treppchens geschafft hat, lässt sich leicht beschreiben: Leider fallen hier und da Rechtschreibfehler störend ins Auge. Weiterhin scheint die Beziehung des Trainers und dessen Pokémon nicht wirklich innig und wirkt daher leicht plump. Ein oder zwei einfache Sätze hätten diesbezüglich bereits genügt. Zu guter Letzt ist natürlich das Ende etwas ... naja. Die Lektion kommt definitv an, der eigentliche Schluss wirkt aber meiner Meinung nach sehr stark erzwungen (meine persönliche Meinung). Mit knapp 400 Wörtern weiteren Spielraum hätte man da noch etwas tricksen können. Dann hätte es vielleicht sogar für mehr Punkte gereicht. Verdient hättest du es auf jeden Fall. Einen Punkt für die tolle Idee und sehr gelungene Umsetzung.


    Die Welt der Wilden:
    Der Anfang der Geschichte ist außerordentlich gut gewählt und grenzt sich stark von den Werken der Mitbewerber ab, was ich bereits hier lobend hervorheben möchte. Die unterschiedlichen Züge der Charaktere sind außerordentlich gut gewählt und werden in der Geschichte immer wieder durch die typischen Handlungen untermauert. Gerade bei einer störenden Wortbegrenzung und bei so vielen Charakteren finde ich das bemerkenswert gut. Die Umgebungsbeschreibung dieses ... Clubs, will ich es mal nennen, erinnerte mich anfangs etwas an dieses Bild. Allgemein werden sehr viel schöne Be- und Umschreibungen verwendet, was das Hineinversetzen in die Geschichte schnell und leicht ermöglicht und mit einem ausgiebigen Repertoire an gut gewählten Wörtern abrundet. Der Abschluss ist natürlich auch erwähnenswert:


    Zitat

    „Hey, Admurai.“
    „Was ist denn?“
    „Ich langweile mich. Verschwinden wir von hier?"


    Eine echt tolle Idee.
    Es fiel mir echt nicht leicht, diese Geschichte nur mit einem Punkt "zu strafen". Die Konkurrenz ist hart und ein für mich doch schwerwiegender Gedankenfehler verdammt diese Geschichte leider ins Mittelfeld meines Votes:


    Zitat

    Das Unlichtpokémon führte seine Teammitglieder nun schon seid Tagen durch die ganze Region, bis sie vor eine große Felswand standen.


    Zitat

    Folipurba wartete, bis sie nur noch einige hundert Meter von der Pension entfernt waren, an der der Ausflug der sechs Freunde begonnen hatte, bevor sie sie aus ihrem Bann entließ.


    Hier an dieser Stelle werde ich als Leser damit konfrontiert, dass die Flucht offenbar unmittelbar bei der Pension endet, was sich mit der tagelangen Reise beißt. Ein simpler Satz diesbezüglich hätte das Problem (was vielleicht keines ist, aber in meinem Blickwinkel als eines erscheint) ausgemerzt.



    Siho:
    Sagen wir es mal so: Ich begann die Geschichte mit den Worten "starke Geschichte" zu lesen und beendete das Lesen mit den Worten "starke Geschichte". Was sagt uns das? Stark + stark = bärenstark (oder in dem Fall wohl eher rihornstark). Die Naivität Sihos wird durch die kurzen, abgehackten Sätze sehr überzeugend dargestellt; die dritte Person hierbei ist natürlich das Sahnehäubchen. Alles klingt sehr überzeugend beschrieben und wird dem Leser liebevoll präsentiert. Eine sehr gute Rechtschreibung und Wortwahl geben dem Ganzen dann noch die extra Brise Salz, die diese Geschichte zu einer wahren Gaumenfreude macht. Es ist allerdings schon etwas grenzwertig, muss ich zugeben. Alle Geschichten haben sich fein und ordentlich von dem Trainer distanziert, während dieser hier einen äußerst festen Bezug in der Geschichte bekommt. Es ist daher nur angebracht, nicht ganz so viel Punkte auf einen Schlag auszuschütten. Zwei Stück sollen es von mir sein.


    Kleiner, süßer Wirbel:
    Diese Geschichte überzeugte mich von Anfang an mit einem sehr vielversprechenden Schauplatz: einem Kaufhaus. Schon zu Beginn überrascht die Autorin/der Autor mit formidabler Rechtschreibung und Wortgewandheit. Sie/er nimmt sich die Zeit, um präzise auf die Umgebung und die Umstände der Geschichte einzugehen. Gerade bei einer Wortbegrenzung, bei sich einem während dem Schreiben immer wieder die Haare kräuseln, finde ich das sehr anerkennend und möchte dies in höchsten Tönen loben. Auch im Verlauf der Geschichte reißen Beschreibungen von Umgebung und die detaillierten Handlungsstrike nicht ab. Die präsentierten Charaktere sind zum Verlieben und alles, was sie auch taten, zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Wohlverdiente zwei Punkte.




  • So, nun auch ein bescheidener Vote meiner Seite her.


    [tabmenu][tab= 2 Punkte][subtab= Welt der Wilden]


    Diese Geschichte gefällt mir einfach ungemein. Es ist der Schuss Ironie vorhanden, der vorhanden sein sollte, es wurde auch glänzend das Problem der vielen Pokémon gelöst. Die Pokémon wurden gut eingeführt, auch die Beziehungen untereinander. So konnte man einen guten Handlungsstrang trotz wenig Wörtern aufbauen. Einfach genial. Was Eagle hier noch bemängelt wegen der Flucht sehe ich jetzt nicht so, aber ein Satz mehr hätte dort mit der Erklärung, dass das Team eigentlich umhergeirrt ist und im Kreis gelaufen ist.
    Der Schluss ist einfach epic.
    Trotzdem, zwei starke Punkte von meiner Seite her.


    [subtab= Die Suche]


    Auch wenn hier der eine oder andere Rechtschreibefehler die Qualität der Geschichte schmältert, macht das der Inhalt, besonders auch der geniale Anfang gleich wieder wett. Auch das Pokémon Blanas wurde gemäss Fabelprinzip gut gewählt, eben nicht, weil dieses Blanas genau nach Blanasart handelt, sondern gerade lieb und nett ist. Schade finde ich, dass man aus der ersten Beschreibung des Blanas nicht auf Blanas kommt (oder bin ich einfach so blöd und checke das nicht), denn sonst hätte man gut mit dem Misstrauen, welches man in Blanasse im Allgemeinen hegt, wenn sie so vorkommen, gut spielen können und einen grandiosen Effekt erzielt. Trotzdem wird hier gut mit den Pokémonsorten gespielt.
    Zwei verdiente Punkte von mir.


    [tab= 1 Punkt][subtab= Siho]


    Extrem süss gestaltet, diese Geschichte. In jedem Kurzgeschichtenwettbewerb wäre sie ganz oben auf dem Treppchen gelandet (zumindest in meiner Wertung). Aber es findet hier eine Themaverfehlung statt, was sich natürlich eher schlecht auswirkt. Der Trainer als solches spielt hier eine grosse Rolle, was ja eben gerade NICHT die Meinung war. Dennoch ist die Idee und auch die Umsetzung genial gemacht, weshalb ich hier einen Punkt gebe.


    [subtab= kleiner süsser Wirbel]


    Noch etwas vorneweg: Wegen des Kommas im Titel würde das Tabmenu nicht funzen, deshalb mache ich es nicht.
    Auch sehr süss, wie vorher. Die Idee finde ich zwar gut, aber das Eneco hätte man auch noch realistischer in Szene setzen können, denn auf einem Flummi verletzt es sich nur selbst und ich denke nicht, dass Eneco so blöd sei. Aber sonst ist die Geschichte einwandfrei bis auf das Auftauchen des Hundemon. Wo stand das, dass es so viel des Crêpestands abkriegte? Wem gehört es jetzt? Diese Fragen werden zwar nicht geklärt, aber die Verfolgungsjagd macht es wieder wett.
    Alles in allem eine gute Geschichte, aber mir gefällt sie nicht so gut wie die anderen, deshalb nur einen Punkt.[/tabmenu]


    Das war der Post von Buxi

  • Mit samtenen Pfoten auf krummen Pfaden Ein toller Titel, ein nette Geschichte und viele witzige Dialoge. Leider kommt aber das Ende viel zu plötzlich und es will nicht recht zur eigentlichen Geschichte passen. Erst sind sie alle total verliebt in das Felilou und dann töten(?) sie es einfach so (und zudem irgendwie ziemlich grundlos)? Das ist schon etwas seltsam. Die Idee das könnte irgendeine seltsame Falle irgendwelcher mysteriösen Diebe sein, erscheint mir da einfach zu weit her geholt.
    Dafür ist aber gerade der Mittelteil wirklich sehr gelungen!


    Erlebnis im Wald Die Idee der Geschichte gefällt mir - auch wenn sie nicht unbedingt übermäßig originell ist. Sie ist schön auf Pokémon übertragen und wird überwiegend gut erzählt. Ein nochmaliges Durchlesen vor dem Abgeben hätte diesem Text allerdings sehr gut getan, da sich noch ziemlich viele kleinere Fehler darin finden:

    Zitat

    Georok war das Pokemon eines Minenarbeiters und arbeitete mit diesem zusammen schon seit einer langen Zeit in einer nahegelegenen Salzmine. Nachdem die beiden aufhören zu arbeiten nimmt sich das Georok Zeit, um sich mit seinem Freund Pikachu zu treffen. Dieses war früher auch ein Pokemon seines Trainers gewesen, da Pikachu aber nichts mit der Arbeit in der Mine anfangen konnte, lies der Trainer das Pikachu wieder frei. Georok und Pikachu haben aber den Kontakt zueinander nicht abgebrochen und sind richtig gute Freunde geworden.
    Die beiden standen nun auf der Wiese

    (Zeitfehler)

    Zitat

    Nach einer kleinen Weile sprang Pikachu auf und zeigte auf einen Wal ganz in der Nähe.

    Wal->Wald

    Zitat

    Die beiden beschlossen, sich dort mal ein wenig umzusehen und dort herumzutollen. Als sie dort angekommen waren,

    Wortwiederholung

    Zitat

    Diese erhebte sich und machte Pikachu mit einer ausladenden Handbewegung verständlich, dass es ruhig angreifen kann.

    ->"Dieser erhob sich" und "kann" -> "könnet" oder "konnte"
    ...
    Es sind ganz überwiegend keine großen Fehler, wenn sie aber so gehäuft auftreten stören sie doch ziemlich das Lesevergnügen und sollten daher unbedingt vermieden werden (etwa durch nochmaliges Korrekturlesen am Schluss).
    Etwas unglücklich finde ich hier auch die Wahl der Pokémon - denn gerade Pikachu ist ja selbst schon eines der kleinsten Pokémon und da wirkt es schon sehr seltsam, dass es andere Pokémon (die ja kaum kleiner sind als es selbst) einfach so übersehen kann. Ich denke die Geschichte würde besser funktionieren, wenn du deutlich größere Pokémon verwendet hättest (Relaxo, Onix, Machomei, ...)
    Das Ende gefällt mir dagegen im Grunde wieder ganz gut - du solltest es vielleicht nur noch etwas straffen: So ist deine Schilderung der Geschichte (erst bringt Georock seinen Freund in Sicherheit, dann redet er mit mit Rasaff, geht mit diesem zurück zur Lichtung, geht wieder zu Pikachu, geht mit diesem zur Lichtung usw.) zwar durchaus logisch und nachvollziehbar, für eine Kurzgeschichte ist sie aber in meinen Augen etwas zu umständlich und weitschweifig. In einer Kurzgeschichte sollte man eigentlich immer versuchen sich auf einige wenige wesentlichen Aspekte zu konzentrieren und diese dafür dann etwas ausführlicher erzählen. In deinem Fall könnten dass also zum Beispiel der Kampf, das Auftauchen des Rasaffs, die Erkenntnis, was die beiden Kämpfenden angerichtet haben und schließlich vielleicht noch deren Reaktion darauf. Das reicht dann aber eigentlich auch schon. Dieses hin und her zwischen Rasaff, Wald und Pikachu würde ich da lieber weglassen - etwa indem Georok das Pikachu nicht weg trägt, sondern sich nur schützend vor es stellt, und indem das Pikachu nach dem Verzehr der Beere nicht einschläft, sondern direkt alles mitbekommt. Dafür könntest du dann das Gespräch zwischen Georok und Rasaff noch etwas ausführlicher schildern - schließlich beinhaltet dieses ja auch die zentrale Aussage, die Moral der geschichte.


    Kleiner, süßer Wirbel
    Süß :)  
    Ja, viel mehr kann ich zu dieser Geschichte gar nicht sagen, was aber durchaus positiv zu verstehen ist, denn zu kritisieren finde ich hier eigentlich nichts - aber großartig zu interpretieren halt auch nichts, weswegen ich hier insgesamt nicht viel schreiben kann. Es ist eine lustige in einem perfekt passenden Stil erzählte Geschichte, die im Grunde ziemlich genau dem entspricht, was ich mir bei dieser Aufgabenstellung in etwa vorgestellt habe.


    Folge uns in die alte Villa Auch diese Geschichte ist recht eindeutig der Kategorie der lustigen Geschichten zuzuordnen - es ist zwar im Grunde auch eine "Gruselgeschichte", wirklich gruslig wird es aber nie (und das ist vermutlich auch gar nicht beabsichtigt). Die erzählte Geschichte ist eigentlich auch ganz nett und die Sache mit dem Plaudagai kam für mich auch eher überraschend (Rotom war dagegen natürlich ziemlich schnell klar). Leider geht diese Geschichte aber irgendwie in der Masse der Pokémon unter: Das sind einfach zuviele unterschiedliche Charaktere für so eine kurze Geschichte. Dazu kommt dann noch, dass die Dialoge ausschließlich aus den Namen der einzelnen Pokémon bestehen - was so für sich genommen ja auch eine nette Idee ist und den eher lockeren Charakter der Geschichte unterstreicht, nur geht dadurch eben nochmal "Platz" für die eigentliche Handlung verloren.
    Das macht aus der Geschichte natürlich noch lange keine schlechte Geschichte - unterhaltsam zu lesen ist sie schließlich trotzdem. Nur wird sie es bei der starken Konkurrenz bei der Punktevergabe vermutlich eher schwer haben...


    Siho Wow - diese Geschichte hat mich wirklich beeindruckt.
    Insbesondere den ersten Teil finde ich einfach unglaublich gelungen: Du schaffst es hier eine eigentlich ja überaus tragische und traurige Geschichte auf eine Art und Weise zu erzählen, dass man erst ständig am Schmunzeln ist, einem das Lachen aber schließlich im Halse stecken bleibt. Auch den Charakter Sihos beschreibst du fast allein durch deinen Schreibstil so toll, dass man sich - obgleich es ja doch ein recht ungewöhnlicher Charakter ist - hervorragend in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfühlen, ja sogar mitdenken kann. Allein ein Satz wie "Wieso war die Welt umgekippt?!" - einfach herrlich!
    Der zweite Teil ist natürlich immer noch gut, nur sind mir hier ein paar kleinere Stilbrüche aufgefallen, die das ansonsten rundum perfekte Bild ein klein (!) wenig trüben:

    Zitat

    Nidoki stieß einen markerschütternden Schrei, eine Symphonie aus Schmerz, Wut und Überraschung, aus.

    Schöne Beschreibung, ohne Zweifel - nur würde Siho wohl kaum so etwas denken (allein ein Wort wie Symphonie). Zwar entspricht das, was du schreibst, natürlich nicht 1:1 den Gedanken Sihos, aber da du aus dessen Perspektive schreibst, wäre es schön, wenn auch der Schreibstil dem "Denkstil" Sihos weitgehend entsprechen würde (was ansonsten ja auch fast überall der Fall ist und diese Geschichte eben so gelungen macht). Ein ähnliches "Problem" habe ich auch mit der darauf folgenden Kampfbeschreibung: Diese ist teilweise einfach zu durchdacht, zu ausführlich und zu aufwändig formuliert. Für einen guten Autor ist das vermutlich gar nicht so einfach, aber es würde besser zu Sihos Charakter und dem Stil der restlichen Geschichte passen, wenn du auch das etwas einfacher und "naiver" formulieren würdest.
    das Ende ist dann wieder genial: Es ist tragisch, es ist lakonisch beschrieben und es bezieht sich nochmal zurück auf den Anfang der Geschichte - Top!
    Etwas unsicher bin ich mir nur noch bei der Frage, wie gut diese Geschichte eigentlich die Aufgabenstellung trifft. Dem Charakter eines Vorfilms entspricht es schon mal eindeutig nicht (allerdings wird aus der Aufgabenstellung auch nicht wirklich klar, ob das überhaupt gefordert oder doch nur ein Beispiel ist "Eure Aufgabe ist es nun, einen solchen Vorfilm selbst zu schreiben" vs. "Schreibt ein Abenteuer zwischen Pokémon ohne die Anwesenheit ihrer Trainer"). Aber auch der freieren Aufgabenstellung entspricht es in meinen Augen zumindest nicht 100%ig - schließlich steht der Trainer hier, zumindest indirekt doch wieder im Mittelpunkt, da es ja hauptsächlich um die Beziehung zwischen dem Siho und seinem Trainer geht.
    Diese zwei Kritikpunkte finde ich jetzt zwar nicht übermäßig schlimm, da ich aber sowieso Schwierigkeiten haben werde mit den wenigen Punkten auszukommen, werde ich dafür evtl. doch einen Punkt abziehen müssen... :/


    Pikachu und Pokémon Was hier gleich mal auffällt, ist die sehr eigenwillige Formatierung, die das Lesen leider recht deutlich erschwert (ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass soetwas leicht dadurch passieren kann, dass man beim Verfassen der PN im Bisaboard öfter zwischen "Quellcode" und "Editor" - wenn man das also tut, sollte man zum Schluss unbedingt nochmal prüfen, ob die Formatierungen noch stimmen!).
    Aber auch innerhalb des Textes sind mir noch einige Formfehler aufgefallen - insbesondere auf die Zeichensetzung:

    • Nach den Satzzeichen fehlen bei dir häufig die Abstände, was den Text schwerer lesbar macht. Als einfach Regel kannst du dir merken, dass nach ein Satzzeichen immer ein Abstand gehört, wenn als nächstes ein Buchstabe, sprich ein Wort folgt. Ausnahmen hiervon bilden nur die Anführungszeichen unten (bei diesen ist es andersrum: Vor sie gehört ein Abstand, nicht aber danach) und der Gedankenstrich (bei diesem kommt sowohl vor als auch nach ihm ein Abstand. Evtl. gibt es auch noch ein paar weitere Spezialfälle, die mir so spontan jetzt nicht einfallen - für den Großteil der Fälle dürfte diese Regel aber ausreichen.
    • Ich finde es grundsätzlich schön, dass du konsequent (und richtig) die Anführungszeichen unten einsetzt, nur solltest du diese nach Möglichkeit nicht aus zwei Kommata zusammensetzen (,, - sieht doch etwas seltsam aus), sondern das richtige Zeichen dafür verwenden („) - über die Tastatur sind diese leider nur umständlich zu erreichen (Alt-Taste gedrückt halten und über den Ziffernblock 0132 eingeben - wenn es nicht funktioniert zuvor noch die "Num"-Taste drücken), aber viele Textverarbeitungsprogramme (wie z.B. Word oder Open Office Wirter) wandeln die englischen Anführungszeichen ("), die man ja auch auf der Tastatur findet, automatisch um, wenn du deine Texte dort schreibst.

    Nach so vielen Formalitäten, möchte ich aber natürlich auch noch kurz etwas zum Text sagen: Die Grundidee scheint mir gar nicht schlecht zu sein (und passt vor allem gut zur Aufgabenstellung), nur kann ich der Geschichte allgemein schwer folgen. Nicht nur wegen der eigenwilligen Formatierung, vor allem deshalb, weil es ja offenbar von jeder Pokémonspezies mindestens zwei anwesende Pokémon gibt, diese aber alle keinen Namen haben (Pikachu redet also mit Pikachu, Plinfa mit Plinfa usw) - dadurch wird die ganze Geschichte leider sehr verwirrend. In einem solchen Fall wäre es also unbedingt ratsam, den Pokémon auch echte eigene Namen zu geben. Relativ spät im Text machst du das ja dann sogar noch - nur ist es etwas unglücklich, das dann manche trotzdem genauso heißen wie ihre Spezies und auch die, die einen eigenen Namen haben, heißen immer noch ganz ähnlich wie ihre Spezies (das ist als würdest du eine Geschichte über mehre Menschen schreiben und diese Menschen hießen alle Mensch oder Menschchen). Sie bei der Namensgebung also ruhig noch etwas kreativer :-)


    Die Suche… Bei dieser Geschichte bin ich ein wenig zwiesgespalten: Der erste Teil gefällt mir gut, es gibt zwei interessante Charaktere, schöne Beschreibungen und auch die Handlung lässt sich spannend an. Der zweite Teil aber geht dann viel zu schnell und plötzlich: Es taucht plötzlich ein von einem bösen und mächtigen legendären Pokémon (das sogar als Gott gesehen wird) geschaffenes Portal in eine Paralleldimension auf, in die Vulpix' Trainerin entführt wurde - dieses gewaltige Problem verschwindet dann aber sofort, fast ganz von alleine wieder, als Vulpix einfach etwas Feuer auf das Portal spuckt, woraufhin dieses anstandslos in sich zusammenfällt und die vermisste Trainerin wieder frei gibt. das geht irgendwie etwas zu einfach - eine ausführlichere Lösung wäre aber vermutlich auch zu viel für eine Kurzgeschichte...
    Ansonsten greift hier auch noch - wenn auch in etwas abgeschwächter Form - der Kritikpunkt, den ich schon an der Geschichte "Siho" geäußert habe: Dafür, dass laut Aufgabenstellung um "ein Abenteuer zwischen Pokémon ohne die Anwesenheit ihrer Trainer" gehen sollte, steht eben diese Trainerin für meinen Geschmack doch wieder zu sehr im Mittelpunkt. Aber gut, hier ist das schon ein Grenzfall und daher vielleicht auch eine Interpretationssache (sowohl der Aufgabenstellung als auch der Geschichte).


    Die Welt der Wilden originelle Idee - die Geschichte bleibt zwar für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich, aber darüber kann man streiten - und schließlich muss ja auch nicht jede Geschichte gleich unglaublich tiefgründig und inhaltsschwer sein. Und dafür entspricht diese hier ja auch wieder sehr gut der gestellten Aufgabe.
    Aufgefallen sind mir noch folgende Stellen:

    Zitat

    Panferno war aufgeregt auf das, was sie wohl erwarten würde.

    -> "gespannt auf das, was" oder "aufgeregt, was"

    Zitat

    Das Unlichtpokémon führte seine Teammitglieder nun schon seid Tagen durch die ganze Region,

    ->"seit"

    Zitat

    Doch Snibunna beachtete ich gar nicht und ging zielsicher auf einen großen Felsen zu.

    "ich"->"ihn"
    Das Ende finde ich im Prinzip gut erdacht, es ist allerdings auch etwas sehr knapp gehalten (viele Wörter hattest du natürlich auch nicht mehr übrig) und ich musste die Geschichte schon mehrmals lesen um den Zusammenhang richtig zu verstehen, da wären vielleicht ein, zwei mehr Hinweise nicht schlecht (zum Beispiel in welcher Region die Geschichte eigentlich spielt - denn bis zum Ende klingt es eigentlich eher so, als spielte es in Einall und erst wenn man das Ende gelesen und richtig interpretiert hat, kann man Rückschlüsse darauf ziehen, wo es eigentlich spielt). Etwas länger dürfte das Ende auf jeden Fall sein - und eine kleine Überleitung oder zumindest ein Absatz vor dem Spring zu Admurai wäre keinesfalls ein Schaden.



    Punkteverteilung:
    je 2 Punkte an Siho und Kleiner, süßer Wirbel
    je 1 Punkt an Die Suche… und Die Welt der Wilden

  • Bonjour,


    ich gebe zu, dass die Aufgabenstellung nicht ganz trivial war - und auch die Resultate spiegeln irgendwie wider, dass sie sich möglicherweise nicht ganz so einfach umsetzen ließ. Glücklicherweise finden sich aber doch Texte, denen man guten Gewissens Punkte geben kann.










    Punkteverteilung:
    Kleiner, süßer Wirbel: 2 Punkte
    Siho: 2 Punkte
    Die Suche: 2 Punkte
    Die Welt der Wilden: "0 Punkte - aber wenn ich noch einen übrig hätte, wäre der hier."
    Mit samtenen Pfoten: "0 Punkte - aber wenn ich dann noch einen übrig hätte, wäre der hier."


    Grüße,


    TCC

  • Bevor ich es noch vergesse, möchte ich auch endlich meinen Vote zu diesem Wettbewerb abgeben. Die Aufgabenstellung ließ ja reichlich Platz für Ideen und es sind auch wirklich einige sehr schöne Ergebnisse dabei herausgekommen.



    Kleiner, süßer Wirbelwind


    Diese Geschichte ist wirklich sehr gut gelungen.
    Die vielen wunderbaren Beschreibungen, die der Autor genutzt hat, machen das Ganze so lebendig, wie man es sich nur wünschen kann. Vor allem die Art, wie Eneco dargestellt wird hat mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Das kleine Katzenpokémon ist so herrlich naiv, kindlich und verspielt, dass man es einfach ins Herz schließen muss. Auch Pikachu ist ein sympathischer Charakter, dessen Verantwortungsbewusstsein in der Geschichte sehr deutlich wird.
    Der Wendepunkt erinnerte mich irgendwie sehr an den Pokémon Vorfilm „Pikachu und Pichu“. Das ist jedoch nichts Negatives. Das Auftreten des Hundemon und auch der Grund, warum es wütend war, war nachvollziehbar und hat für etwas Spannung gesorgt. Sehr gut fand ich auch die Verfolgungsjagd, die zwar nur sehr kurz aber dafür sehr gekonnt beschrieben war. Der Autor weiß wirklich, wie man aus sehr wenigen Worten eine wunderbare Geschichte zaubert, was doch häufig ziemlich schwierig ist. Auch das Ende und die Rückkehr zu ihren Trainern sind zwar kurz gehalten, aber vollkommen ausreichend.


    Eine sehr gute Leistung, die mir zwei Punkte wert ist.



    Siho


    Was für eine herzerwärmende und doch traurige Geschichte. Mir gefällt die Idee hier ausgesprochen gut und ich rechne es dem Autor auch hoch an, dass er die Pokémon nicht als harmlose Kuscheltiere beschreibt, sondern von ihnen eine wahre Gefahr ausgehen lässt. Sehr schön ist auch die Art, wie die Geschichte verfasst ist. Das Ganze aus der Sicht des sehr naiven Sihos zu erzählen und zu diesem Zweck auch einige Halbsätze und Fehler extra einzubauen ist eine sehr gute Idee.
    Die Wendung der einst schönen Geschichte zu einem Drama kommt plötzlich und unerwartet. Das gefällt mir wirklich sehr gut und macht sie meiner Meinung nach auch noch interessanter. Mit so einer Wendung hatte ich wirklich nicht gerechnet. Siho tut einem wirklich Leid. Es bestreitet einen sinnlosen Kampf gegen das Nidoking, obwohl sein Trainer schon tot ist. Der Kampf birgt leider auch den einzigen Punkt, über den ich meckern möchte: Denn hier ändert sich plötzlich die Erzählperspektive. Die Geschichte wird an dieser Stelle nicht mehr aus der naiven Sicht Sihos beschrieben, was einen recht unschönen Bruch darstellt. Schade.
    Trotzdem muss ich den Autor auch an dieser Stelle wieder dafür loben, dass er das generische Pokémon sterben lässt und das dieser Zustand von Siho als „besiegt“ beschrieben wird. Dies ist ein Aspekt über den ich mir selbst häufig Gedanken mache, wenn ich Pokémon spiele.
    Das Ende hat mich sehr berührt und war ebenfalls wunderbar gewählt. Für ein Happy End war in dieser Geschichte einfach kein Platz.
    Zuletzt kann man vielleicht noch sagen, dass "Shio" fast die Aufgabenstellung verfehlt, da der Trainer ja doch eine sehr wichtige Rolle spielt. ABER: Meiner Meinung nach ist das noch im Rahmen und der Trainer gilt ja sozusagen nur als Mittel zum Zweck, um die Geschichte in Fahrt zu bringen. Daher ziehe ich hierfür keine Punkte ab.



    Ich denke, diese Geschichte ist mein klarer Favorit. Dafür gebe ich ganze drei Punkte.


    Die Suche


    Und noch eine Geschichte mit einer überraschenden Wendung, die mir sehr gut gefallen hat. Die Idee des Vulpix, das seine Trainerin sucht, ist erst einmal nichts Besonderes. Doch Palkia als Gott einzubauen finde ich doch ziemlich kreativ.
    Auch der Schreibstil des Autors sagt mir zu. Zu Beginn der Geschichte werden sehr schöne Beschreibungen genutzt, die leider mit der Zeit deutlich nachlesen. Besonders gut gelungen ist in diesem Sinne meiner Meinung nach der Einstieg.
    Allerdings bleiben mir etwas zu viele Fragen offen, was das Blanas angeht. Man kann sich nicht wirklich gut eine Meinung bilden, ob es ein gutes Pokémon ist, oder ob es nicht sogar etwas mit dem Verschwinden von Vulpix Trainer zu tun hat. Woher kennt es zum Beispiel Vulpix Namen? Und wenn niemand dem Schrein zu Nahe kommen darf, wie konnte es dann das Halsband aufheben, dass doch sicher in der Nähe von ebendiesem lag? Warum zeigt es so viel Mitgefühl? Ich weiß, wie schwer es ist, solche Details in eine 1500 Wörter kurze Geschichte einzubauen, trotzdem stören mich diese Unstimmigkeiten.


    Eine sehr gelungene Geschichte, doch die Konkurrenz ist sehr hart. Es tut mir fast weh, dieser Geschichte nur einen Punkt zu geben, doch es gibt mir leider etwas zu viele offene Fragen.





    Zusammenfassung:


    Kleiner, süßer Wirbelwind - 2 Punkte


    Siho - 3 Punkte


    Die Suche - 1 Punkt



    Alles in allem ein wirklich gelungener Wettbewerb. Ich hätte eigentlich viel mehr Punkte gebraucht. Ein großes Lob daher an alle Autoren, die teilgenommen haben.

  • Ich fand den Vote bei diesem Wettbewerb relativ schwer, weil eigentlich kaum ein Text ein richtiger Pokemon-Vorfilm wurde. Und das war in der Aufgabenstellung verlangt:

    Zitat

    Eure Aufgabe ist es nun, einen solchen Vorfilm selbst zu schreiben


    Es kamen gute Abgaben dabei raus, das will ich gar nicht sagen, ich bin nur einfach auf etwas anderes eingestellt gewesen. Hier also meine Top drei:


    3. Platz - 1 Punkt
    Die Welt der Wilden
    Diese Geschichte hat im Gegensatz zu den anderen eine klare Trennlinie zwischen wilden und Trainerpokemon, die trotzdem überschritten wird. Vor allem die Höhle mit den verschiedenen, wie soll man das nennen, Stationen/Plätzen hat mir sehr gefallen. Das ist toller Stoff für einen Vorfilm. Der Teil mit den Staraptor hingegen hat mir weniger gefallen. Es war irgendwie abrupt und meiner Meinung nach unpassend. Dennoch einen Punkt an die Welt der Wilden.


    2. Platz - 2 Punkte
    Erlebnis im Wald
    Erst mal großer Pluspunkt: Die Pokemon sprechen nicht. In Vorfilmen sprechen die Pokemon einfach nicht. Außerdem hat es dieses am-Ende-sind-alle-Freunde-Ende, wofür die Vorfilme bekannt sind (bei mir zumindest). Die Geschichte an sich ist sehr einfach, aber dennoch effektiv. Es passt einach alles. Es gibt keine Unstimmigkeiten oder offene Fragen. Der Text hat sich seine zwei Punkte auf jeden Fall verdient.


    1. Platz - 3 Punkte
    Die Suche...
    Obwohl das definitiv kein gewöhnlicher Vorfilm ist, hat mich dieser Text so fasziniert, dass ich ihn für den besten halte. Die Geschichte ist gut gemacht und schön beschrieben. Man kann sich wunderbar in Vulpix hineinversetzten. Die Charaktäre sind toll herausgearbeitet und das Ende noch leicht offen. (War das jetzt ein Portal in Palkias Dimension oder nur die Fantasie der Pokemon?) Mir gefällt diese Geschichte, trotz des fehlenden Bezugs zu den normalen Vorfilmen. Ein Text muss schon gut sein, um mich aus einer starren Denksituation zu reisen. Sehr gut und deshalb drei Punkte an die Suche...


    Ich merke gerade, dass ich relativ wenig zu den einzelnen Texten geschrieben habe, aber es sollte ja reichen. Viel Glück allen Teilnehmern!

  • [align=justify][font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif']Nun, will ich auch mal. Wieder mal sehr spät, aber doch, sogar noch rechtzeitig. xD


    Mit samtenen Pfoten auf krummen Pfaden
    Der Anfang ist toll, so richtig typisch Anime. "Ich bin dann mal kurz weg." Und tschüss. Gefällt mir ausnehmend, denn so haben wir gleich einmal einen direkten Einstieg und Witz in der ganzen Sache. Die Rivalität der drei Trainerpokémon um das Felilou ist ebenfalls nett geschildert, auch wenn den direkten Reden Absätze nicht geschadet hätten. Ja, wenn so eine Diva auftaucht, dann prügeln sich die Männer gerne mal drum, man kennt es ja.
    Dass Felilou verdächtigt wird, Ablenkung gespielt zu haben, war vorauszuahnen, schließlich kennt man es ja, wie es sich mit Vorurteilen verhält. Daher war es ebenso logisch, dass es eine andere Lösung gab - auch wenn das mit dem Wind sehr unwahrscheinlich ist, weil wie stark müsste dieser Wind dann geblasen haben? Eher unwahrscheinlich, dass ein derartiger Orkan unbemerkt verübergezogen wäre. Aber ja, der Autor des Textes führt sehr gut an, was passieren kann, wenn man einfach so ohne Beweise jemanden verdächtigt - und das muss meiner Meinung nach einfach honoriert werden.
    2 Punkte


    Erlebnis im Wald
    Eigentlich fängt die Sache ja recht gewöhnlich an, scheint dann spannend zu werden, wird aber gegen Ende wieder gewöhnlich und mir zu Friede-Freude-Eierkuchen-mäßig. Aber ich meine, warum kann Rasaff nicht einfach ganz normal reden? Wäre doch zehnmal logischer als gleich anzugreifen. Selbst wenn es vermutet, dass es sich um einen böswilligen Angriff handelt - es ist eben nur eine Vermutung und der normale Verstand sollte es einem schon einmal nahelegen, dass man nicht umsonst ein Mundwerk hat, mit dem man sich mit anderen verständigen kann. Mal abgesehen davon, dass die Pokémon, die da verletzt wurden, sicherlich geschrien haben, was eigentlich auch hätte auffallen sollten. Theoretisch zumindest. Hinzu kommt, dass sich dann alles so schnell, in Nullkommanichts wieder in Wohlgefallen auflöst, sich herausstellt, dass es sich einfach um ein Missverständis handelt. Die ganze Aufbauaktion und dieses "sie kamen dann immer vorbei" kommt mir viel zu idealistisch und übertrieben vor.
    0 Punkte


    Kleiner, süßer Wirbel
    Irgendwie ist der Text ja verdammt süß. Ich habe das Eneco aus den Hoenn-Folgen des Animes direkt vor Augen, so ungestüm es damals immer war - und dann noch so naiv und schreckhaft. Vor allem, da es die Angewohnheit hatte, immer abzuhauen, wenn es von etwas begeistert war, wie in dieser Abgabe auch schön gezeigt wird. Und Pikachu muss hinterher, wie sollte es anders sein. Eine nette Abwechslung zu anderen Texten, da hier wirklich alles nur unbeschwert ist, nicht so wie in den meisten Texten, die generell bei Wettis abgegeben werden. Auch der Text selbst, mal abgesehen vom Inhalt, ist wirklich gut, Fehler sind kaum zu finden.
    1 Punkt


    Folge uns in die alte Villa
    Was Besonderes an diesem Text auffällt, ist die Tatsache, dass wir hier keine von selbst sprechenden Pokémon haben, was insofern Sinn macht, dass wir ja Menschen sind und das Ganze eigentlich nicht verstehen dürften. Zudem braucht es auch gewisses schreiberisches Geschick, die Handlung dennoch ordentlich rüberbringen zu können, sodass der Leser dem Ganzen noch immer folgen kann. Teilweise ist die Abgabe vielleicht dennoch ein wenig konfus bzw. die Storyline zu rasch vorangetrieben, aber allgemein gefällt sie mir dennoch recht gut, vor allem, weil sie einfach mal was anderes ist, im Vergleich zu den anderen Texten, in denen die Pokémon verständlich sprechen.
    1 Punkt


    Siho
    An sich gefällt mir diese Abgabe sehr gut. Die einfachen, simplen Sätze im Präsens und die Verwendung der dritten Person, selbst in Sihos Gedanken, passen zur mangelnden Intelligenz Sihos. Auch die Storyline an sich - insbesondere, dass hier keine Friede-Freude-Eierkuchenwelt gezeigt wird - gefällt mir, der Stil sowie R&G sind ebenfalls wirklich gut. Was mich aber stört - und weshalb ich hier keinen einzigen Punkt vergebe - ist die Tatsache, dass das Thema meiner Meinung nach einfach nicht getroffen wurde. Die Pokémon sind hier kaum "unter sich", denn der Trainer hat eine einfach zu große Rolle. Er kommt in sicherlich mehr als der Hälfte des Textes als aktiver Charakter (bzw. zumindest als Leichnam) vor, nimmt eine zu entscheidende Rolle, eigentlich gar eine Schlüsselrolle ein. Deshalb kann ich diesem Text, so gut er mir auch gefällt, leider keine Punkte geben.
    0 Punkte


    Pikachu und Pokémon
    Der Text, der mir, um ehrlich zu sein, am wenigsten gefällt. Es fängt schon mit den unnötigen Zeilenumbrüchen an, hinzu kommen die falschen Anführungszeichen und die Tatsache, dass die Satzzeichen oft die Leerzeichen hinter sich vermissen. Rechtschreibung ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ... Beschreibungen fehlen auch komplett.
    Die Storyline selbst ist ... nun, sagen wir so: Derartige Liebe auf den ersten Blick kann es nicht geben (mal abgesehen davon, dass Lucias Plinfa nach meinen Informationen männlich ist - Recherche sollte hier vorausgesetzt werden), plötzlich ändern sich die vorhandenen Charaktere, generell ist der ganze Text viel zu schnell und unübersichtlich. Der Schluss an sich ist ebenfalls überstürzt: Die Trainer kommen wieder und die Reise wird fortgesetzt. Und was ist mit den Verliebten? Sind sie nicht zutiefst traurig, gleich wieder von ihren großen Lieben getrennt zu werden?
    Diese Abgabe ist einfach zu undurchdacht und zu schnell verfasst. Generell würde ich diesem Autoren empfehlen, seine Texte noch einmal durchzudenken bzw. zumindest eine Rechtschreibprüfung rüberlaufen zu lassen. Und keine unnötigen Absätze verwenden.
    0 Punkte


    Die Suche…
    Schon zu Anfang zieht einen dieser Text in den Bann. Generell wird ja meist vorgeschlagen, nicht mit einer Wetterbeschreibung anzufangen, doch hier passt es wunderbar, unterstreicht die gesamte Atmosphäre perfekt. An sich gefällt mir die Abgabe sehr gut, vor allem der erste Teil. Die Sache mit der Paralelldimension fand ich ein wenig gar übertrieben - ebenso das Ende an sich, dass die Trainerin einfach wieder aufgetaucht ist nachdem Vulpix den Schrein zerstört hat. Ich meine, warum gerade sie und niemand sonst? Ein wenig gar unglaubwürdig hier.
    Das vollkommene Fehlen von "ß" führe ich einfach auf eine vermutlich vorhandene schweizerische Tastatur zurück und ignoriere ich daher. Ansonsten kann ich am Text selbst eigentlich nichts aussetzen, weshalb ich mich entschieden habe, auch hier eine Höchstwertung meinerseits zu vergeben.
    2 Punkte


    Die Welt der Wilden
    Dieser Text hat teilweise mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie "Pikachu und Pokémon", vor allem, was das Tempo des Storyverlaufs und die mangelnden Beschreibungen angeht. Die Pokémon kommen einfach dorthin - müssten sie nicht eigentlich schon mit ihrem gepflegten Fellen etc. auffallen? Sicher verhalten sie sich auch vollkommen anders als wirkliche wilde Pokémon, auf ewig können sie sich ja auch nicht verstellen. Mal abgesehen davon, dass es manche der Pokémon nicht einmal in der Wildnis geben wird, Knackrack bespielsweise. Außerdem ist meiner Meinung nach die gesamte Einleitung ein wenig zu lange geworden für die Länge der Abgabe selbst. Die Hauptstory kommt irgendwie zu kurz, weshalb sie wohl unter anderem so überstürzt wirkt.
    0 Punkte


    Zusammengefasst:
    2 Punkte: Mit samtenen Pfoten auf krummen Pfaden; Die Suche…
    1 Punkt: Kleiner, süßer Wirbel; Folge uns in die alte Villa
    0 Punkte: Erlebnis im Wald; Siho; Pikachu und Pokémon; Die Welt der Wilden


    Nun denn.
    ~ Fledermaus

  • Ich schreite nun zur Verkündung der Gewinner vom 17. FanFiction-Wettbewerb in diesem Jahr. :3
    Insgesamt wurde wieder 7 Mal gevotet - und insgesamt 42 Punkte + Votepunkte verteilt.


    Hier die Ergebnisse:


    Mit 0 Punkten leider auf Platz 8 - Pikachu und Pokémon von ~*Haruka*~.
    Den 7. Platz belegt mit zwei Punkten die Kurzgeschichte "Erlebnis im Wald" von DerVorleser.
    Desweiteren erreichte den 6. Platz Misana mit 3 Punkten für ihre Kurzgeschichte "Folge uns in die alte Villa".


    5 Punkte - und damit der 5. Platz - gehen an Buxi3 mit ihrer Erzählung "Mit samten Pfoten auf krummen Pfaden"!


    Knapp am Siegertreppchen vorbei - aber dennoch eine herausragende Leistung in diesem Wettbewerb: Platz 4 geht mit 7 Punkten an Paya mit "Die Welt der Wilden"!



    Nun geht es an Platz 1 bis 3 :3
    Wer holt sich Gold, wer sich Silber und an wen geht der undankbare Bronze-Platz?


    Mit jeweils 10 Punkten teilen sich zwei User den 2. Platz! Es sind Emerald-Dude ("Siho") und Vivien ("Kleiner, süßer Wirbel") - Herzlichen Glückwunsch!!



    Und damit der ehrenhaft und stolze Platz 1 mit 11 Punkten geht an *trommelwirbel* Fröschchen mit der Einsendung "Die Suche..." - Meinen herzlichsten Glückwunsch! :3



    Vielen Dank noch einmal an alle die teilgenommen haben - und Danke natürlich auch an all diejenigen, die sich dür Mühe für einen Vote gegeben haben. ^____^ Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß wie ich selbst an diesem Wettbewerb! (: