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  • Die Kirche ist auch total krank. Und diese Kinderschänder kriegen ein Beamtengehalt von bis zu 12.000 Euro monatlich aufgrund irgendwelcher nicht näher definierter ominöser Enteignungen im Zuge der Säkularisierung vor ein paar 100 Jahren. Wenn's nach mir ginge, würden die vom Staat kein Cent mehr kriegen, und politischen Einfluss hätten die auch keinen, lol. Abgesehen von der einen oder anderen Kirche, die man instandhalten sollte weil sie Kulturgut ist. Wie der Kölner Dom. :b

  • Die Kirche ist auch total krank. Und diese Kinderschänder kriegen ein Beamtengehalt von bis zu 12.000 Euro monatlich aufgrund irgendwelcher nicht näher definierter ominöser Enteignungen im Zuge der Säkularisierung vor ein paar 100 Jahren.

    Ich würde von solchen Verallgemeinerungen abraten. Sicher: Es gab und gibt Schwarze Schafe in der Kirche als Institution, das bedeutet allerdings noch lange nicht, das alle so sind. Im Gegenteil.

    Das Hauptproblem, das ich eher sehe, ist die sehr schleppend vorangehende Aufarbeitung von Missbrauchsfällen, die es gegeben hat. Da spielt sicherlich auch mit rein, dass die Aufarbeitung eben nicht wirklich durch Neutrale passiert, sondern im Grunde intern von statten gehen soll. Da helfen auch noch so viele mahnende Worte des Papstes nicht weiter.


    Was die von dir angesprochenen Gehälter angeht, kann ich mir das ehrlich gesagt in dieser Form nur schwer vorstellen. Hier wären ein paar zuverlässige Quellen ganz angebracht. Ist zwar nur ein Randthema, spielt aber sicherlich bei der Wahrnehmung von Kirche in Verbindung mit solchen krassen Missständen eine Rolle.

  • Bastet Wo habe ich gesagt, dass gar keine Kritik ausgeübt wird? Ich habe von "zum Teil" gesprochen. Ich wollte mehr darauf anspielen, dass Leute wie Söder lieber Kreuze aufhängen und damit die Verquickung von Staat und Kirche noch weiter vorantreiben wollen, als dieses Land endlich mal vollständig zu säkularisieren, oder auch darauf, dass manche Leute vergessen, wie brutal das Christentum eben auch teilweise war, insbesondere hinsichtlich der Texte in der Bibel, und sich dann anderen Religionen, vor allem dem Islam, überlegen fühlen. Kritik insgesamt wird deutlich ausgeübt, von verschiedenen Kreisen, glücklicherweise.

  • Dir ist bewusst, dass unsere Gesetzgebung diesen Menschen beispielsweise aktiv Steine in den Weg legt, wenn es darum geht, Arbeit zu finden? Dir ist bewusst, dass Flüchtlinge auf engem Raum zusammengepfercht werden? Diese Dinge, die aktuell gemacht werden, sind ein großartiges Rezept für Kriminalität.

    Vorallem erwarten Flüchtlinge doch ersteinmal Schutz und Sicherheit und beides wird hier geboten. Alles Weitere braucht halt eine gewisse Zeit und rechtfertigt es in keinster Weise kriminell zu werden.


    Alman ist sowieso erst mal nur die Übersetzung von Deutsch im Türkischen, und Kartoffeln sind bei uns auch ein Grundnahrungsmittel bzw. "typisch deutsch". Gerade letzteres ist aber ziemlich allgemein der Fall, sowohl im Ausland als auch sogar bei uns selbst "identifiziert" man uns bzw. sich damit teils.

    Sorry, aber ich "identifiziere" mich absolut nicht mit Kartoffeln. Und es gibt wohl kaum einen Kontext, in dem diese Begriffe als Bezeichnung für eine Bevölkerungsgruppe nicht abwertend genutzt werden. Letztendlich entstammt Neger auch der Übersetzung für schwarz, von daher ist jegliches Schönreden von Begriffen so ziemlich überflüssig.

  • Es im Allgemeinen so, dass es einem im ersten Augenblick mal egal ist, ob und wie viel derjenige selbst an Rassismus und anderer strukturueller Benachteilung derjenige erfahren muss, der einen beschimpft.

    Du sagst es: Die Beschimpfung stört dich in dem Moment. Ich behaupte definitiv nicht, dass Alman und Kartoffel keine Beschimpfungen wären. Es ist halt eine rassistische Beleidigung, das ist nicht schön, aber es wäre halt auch nicht schön, als "Schlampe", Kind einer Prostituierten oder was auch immer beschimpft zu werden. Gelebter Rassismus geht aber über Beschimpfungen hinaus. Jemand, der rassistisch beleidigt wird, hat deshalb nicht automatisch Rassismus erlebt.

    Vorallem erwarten Flüchtlinge doch ersteinmal Schutz und Sicherheit und beides wird hier geboten. Alles Weitere braucht halt eine gewisse Zeit und rechtfertigt es in keinster Weise kriminell zu werden.

    VIelleicht einfach mal den Unterschied zwischen einer Erklärung und einer Rechtfertigung verstehen: Erklärung ist halt genau das, eine Erklärung. Sie soll erklären, wie es zu bestimmten Dingen, wie Kriminalität kommt. Das ist wichtig, um zu verstehen und dann effektiv zu bekämpfen. Der entscheidende Unterschied zur Rechtfertigung ist, dass aus der Erklärung nicht folgt, dass man Straftäter nicht bestrafen soll. Wenn ich erkläre, dass es sozioökonomische Faktoren gibt, die Kriminalität massiv begünstigen, dann will ich damit nicht sagen "und deshalb darf man sie nicht bestrafen". Denn selbstverständlich möchte ich Straftäter nicht ungestraft davonkommen lassen. Denn wir haben immernoch eine gewisse Entscheidungsfreiheit, die uns ermöglicht selbst unter widrigsten Umständen nicht kriminell zu werden.

    Wenn ich also jetzt feststelle, dass viele Menschen, die sich nicht kennen, auf kleinem Raum in Verbindung mit extremer Perspektivlosigkeit eine fatale Mischung sind, die Kriminalität extrem begünstigt, dann weil sich daraus Ansätze zur Prävention ergeben. Denn natürlich können wir uns hinterher über Kriminalität aufregen, besser wäre doch aber begünstigende Faktoren zu entfernen und Kriminalität deutlich unwahrscheinlicher machen.

  • Das mit dem „Beamtengehalt“ a 12.000 Euro im Monat ist falsch verstanden worden.

    Es stimmt allerdings, dass die Kirche aufgrund von Napoleons Eroberungen weiterhin jedes Jahr einen hohen Betrag kassiert- seit dem 19. Jahrhundert.


    Auch wenn es mir das Herz verstimmt die Frankfurter-Altherren-Zeitung als Quelle zu verwenden:


    Danke Frankreich!!1

    Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces.

  • Es stimmt allerdings, dass die Kirche aufgrund von Napoleons Eroberungen weiterhin jedes Jahr einen hohen Betrag kassiert- seit dem 19. Jahrhundert.

    Das ist ziemlich albern, da kann man genau so gut die Sachen die durch Kreuzzügen, Ablasshandel und vor allem Hexenverbrennungen erstohlen wurde zurückverlangen. Die Kirche hatte damals aktiv Familien auf die Straße geschickt, um ihr Land zu beerben, es gibt sicher mehr als eine Familie, der durch das Zurückgeben geholfen wäre.

  • Von Rechtfertigung habe ich auch nicht gesprochen, aber das hat ja QueFueMejor bereits ausgeführt.


    Und es ist drecksegal, ob du dich mit einem Begriff identifizierst oder nicht, du bist eine Stichprobe von 1. Im Ausland assoziiert man Deutsche mit Kartoffeln und Sauerkraut, auch wenn dich das stört. Wen interessiert das bitte überhaupt? So oder so ist Kartoffel nicht direkt eine Beleidigung, es gibt da so viele Nuancen, dass du es dir mit "das ist rassistisch!!11elf" viel zu leicht machst. Genauso mit Begriffen wie "Alman" (welchen zumindest ich noch nie unironisch als Beleidigung gehört habe, aber das ist ja auch nur meine Erfahrung).


    Neger entstammt übrigens auch Zeiten, als Rassendenken generell vorgeherrscht hat, insofern kann man die "Situationen" dieser Begriffe wohl kaum vergleichen.

  • Wenn ich also jetzt feststelle, dass viele Menschen, die sich nicht kennen, auf kleinem Raum in Verbindung mit extremer Perspektivlosigkeit eine fatale Mischung sind, die Kriminalität extrem begünstigt

    Hab doch gesagt, dass sowas Zeit braucht. Man kann nunmal nicht sofort die perfekten Bedingungen schaffen, wenn es gerade eine besonders große Zuwanderung gibt. Dass man deswegen nicht zwangsläufig kriminell werden muss, hast du ja selbst erkannt.


    es ist drecksegal

    Damit willst du deine Meinung jetzt besonders bekräftigen oder hast du gerade keine Argumente mehr? :unsure:


    Es ist übrigens vollkommen gleichgültig, aus welcher Zeit ein Begriff entstammt, wenn man ihn dazu benutzt, irgendjemanden worauf auch immer zu reduzieren. Ich möchte weder direkt, noch indirekt mit Kartoffel beleidigt werden.

  • Was genau braucht Zeit?


    Nein, es geht darum, dass deine persönlichen Erfahrungen per se kein Argument darstellen. Und jetzt würde ich dennoch mal gerne hören - wurdest du schon mal mit dem Begriff "Kartoffel" rassistisch beleidigt? Wie "du minderwertige Kartoffel" bspw?

  • Wenn ich den Begriff abwertend meine, braucht es kein abwertendes Adjektiv davor. Natürlich gibt es Situationen, wo sowas spaßig gemeint ist (unter Freunden zum Beispiel), aber es bleibt rassistisch. Ich bin auch schon Menschen begegnet, die in einem unverwechselbaren Ton mich als Russe beschimpft haben und das war diskriminierend gemeint, weil für diese Personen ist das in dem Moment sehr wohl eine Beleidigung. Das kann man nicht außer Acht lassen in einer Gesellschaft, die funktionieren soll. Gibt sicher kreativere Beleidigungen als die Kartoffel, aber bei solchen Begriffen geht es selten um die sachliche Bedeutung, sondern um das, was es symbolisieren soll.

  • Das "minderwertig" war auch nur als Übertreibung gedacht (oder als gedachter Zusatz meinetwegen, um den Punkt zu verdeutlichen), nicht als Notwendigkeit. Ich will gar nicht leugnen, dass man Kartoffel rassistisch nutzen kann, aber wird es auch gemacht? Das ist doch der springende Punkt. Die Konnotation des Begriffes als rassistische Beleidigung ist einfach viel schwächer als beispielsweise bei "Neger", deswegen funktioniert ein Vergleich nicht.


    "Und es gibt wohl kaum einen Kontext, in dem diese Begriffe [Alman und Kartoffel] als Bezeichnung für eine Bevölkerungsgruppe nicht abwertend genutzt werden. Letztendlich entstammt Neger auch der Übersetzung für schwarz, von daher ist jegliches Schönreden von Begriffen so ziemlich überflüssig." Das hier ist die ursprüngliche Aussage, und diese bestreite ich, weil der Unterschied zwischen den Begriffen auf der einen Seite zu groß ist und ich zugleich viel eher eine ironische Nutzung dieser Worte sehe als im Sinne von "rassistischer Abwertung". Diese beiden Begriffe sind nicht notwendig rassistisch, sondern sogar eher Jugendslang in bestimmten sozialen Umgebungen. Sie sind daher nur bedingt exemplarisch geeignet, um an ihnen Rassismus gegenüber Deutschen nachzuweisen. Genauer gesagt: Durch die reine Nutzung des Wortes hat man keinen Rassismus gezeigt, das entsteht erst durch den Kontext und geht in dem Fall viel tiefer, als diese Begriffe andeuten. Daher ist auch eine Diskussion über diese Begriffe als wortwörtliche "Inbegriffe des Rassismus" deplatziert, weil sie am Kern der Sache vorbeiredet; es ist im Prinzip eine "Stellvertreterdiskussion". Und der Kern der Sache und zugleich Ausgangspunkt der Diskussion ist, dass Rassismus in Deutschland gegenüber Deutschen selten ist, weitaus seltener als umgekehrt, würde ich behaupten (schließlich kann man in dem Fall das Land verlassen...). Das ist der Punkt, auf den ich letztlich wieder zurückkommen will.

  • Ist ja auch keine Newsseite sondern ne Atheistenseite. :b


    Und die Kritik ist vollkommen berechtigt. Wir rollen nem Despoten den roten Teppich auf der Kritiker und Journalisten inhaftieren lässt und lassen ihn ne Moscheeeröffnung einweihen, die einer Organisation zugrunde liegt die der Türkei untersteht. Einladungen sind Muslimen vorbehalten (so viel zur Weltoffenheit) und vor der Moschee spielen türkische Sicherheitskräfte Polizei. Und diese Klientel heut wegen Islamhass rum.


    Lass die Leute mimimi'n ja? Ich mein so kann man jede Kritik untergraben.

  • Ja, es ist dumm. Zumindest sich drüber zu beklagen, dass nur Muslime eingeladen werden. Das klingt wie "Etwas auf der Welt ist nicht für MICH!?" Hauptsache man kann sich die Sache so drehen, dass eine Gruppe, auf die man es abgesehen hat, wieder mal schlecht darstehen lässt.

    Wenn ich eine Party habe, lad ich auch nicht irgendeinen X-Beliebigen zwecks Weltoffenheit ein und man kann klarerweise kritisieren, wenn da dubiose Gelder fließen. Aber eben nicht, dass es Dinge gibt, zu denen man als Außenstehender keinen Zutritt bekommt.

    Btw meid ich all diese Facebookgruppen, egal welche. Die sind allesamt etwas extrem eingestellt, sehen nur sich und tun alles dafür bloß nie eine andere Sicht zuzulassen.

  • Wir reden hier aber von nem besonderen event. Der Türkische Präsident kommt nach Deutschland und predigt von Weltoffenheit und Hass gegenüber Muslimen. Weiht dann die Eröffnung der größten Moschee Deutschlands ein, die wiederum dem türkischen Staat untersteht und verbannt die Deutschen? Inklusive türkischen Sicherheitskräften die Polizei spielen? Kein Zeichen für Toleranz die von denen wiederum eingefordert wird.


    Mir geht's darum nicht mit zweierlei Maß zu messen.


    Wenn man über die AfD mimimi'n darf, darf man auch über türkische Faschisten mimimi'n, die hier ihre eigene Infrastruktur haben? Oder kommt die Whataboutism-Keule?

  • Die Ditib repräsentiert eher die türkischen Muslime. Deutsche Politiker wurden von der Eröffnung ausgeschlossen, das war ne politische Veranstaltung mit Erdogan Anhängern und AKP Funktionären und Lobbyisten. Das hat zurecht für Kritik gesorgt. Wo Erdogan zu uns nach Deutschland kommt und versucht irgendwas von Toleranz und Weltoffenheit zu reden.


    Will man das ernsthaft schönreden?

  • Oh man. Herzgold tries very hard um jeglichen Rassismus und Fremdenhass von Ausländern und Mitglieder anderer Religionen schönzureden.


    https://i.imgur.com/c1OkXQX.png


    Genau das ist das Problem. ;D

    Dann sag mir doch mal, wo genau ich das gemacht habe. Ich habe explizit gesagt, dass das vorkommen kann, und du übersiehst es gezielt und wirfst mir so eine Scheiße vor. Zeig mir, wo ich Rassismus schöngeredet habe.